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In dieser Predigt wird Offenbarung 12, Vers 5 Vers für Vers analysiert. Der Sprecher identifiziert die Frau als die Gemeinde Gottes und den Sohn als Jesus Christus. Es wird detailliert auf die Prophezeiungen eingegangen, die sich bei Jesu Geburt erfüllt haben, wie die Geburt in Bethlehem, das Erscheinen eines Sterns und die jungfräuliche Empfängnis. Der Text beleuchtet auch die Bedeutung des „eisernen Stabes“, mit dem Jesus die Völker weiden wird, und wie dies sowohl eine Funktion der Führung als auch der gerechten Strafe beinhaltet. Abschließend wird die Himmelfahrt Jesu und seine Rolle als Hohepriester thematisiert.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Und zu unserem Offenbarungsseminar aus dem russischen Winter zurück in das frühlingshafte Bad Cannstatt. Der Winter ist fast besiegt, nicht wahr? Und wir freuen uns, dass wir heute Offenbarung 12 Vers 5 betrachten können. Ich möchte euch einladen, dass wir ganz kurz gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.

[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für das, was wir schon lernen durften heute und für das, was wir jetzt lernen werden. Wir möchten dich bitten, dass du bei uns bist, du dein Heiliger Geist, dass wir dein Wort verstehen können in aller Klarheit und dass wir näher zu dir gezogen werden. Denn die Offenbarung ist eine Offenbarung Jesu Christi. Wir wollen dich besser kennenlernen und wir danken dir, dass du zu uns sprechen möchtest durch dein Wort jetzt an diesem Abend. Amen.

[0:54] So, wie angekündigt, Offenbarung Kapitel 12 Vers 5. Wir lesen mal gemeinsam und dann wollen wir uns natürlich das Einzelne zu Gemüte führen: "Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird. Der Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron." Frage Nummer 1: Wer ist sie?

[1:46] Die Frau, die Frau aus Offenbarung 12. Und das bringt uns natürlich idealerweise wieder zu unserer Wiederholung. Wer ist die Frau? Die Frau ist welche Gemeinde? Gottesgemeinde, genau. Kannst du mir noch spezifizieren? Wir hatten ihr einen Namen gegeben, gemäß der, den richtigen Namen, wir hatten ihr den Namen gegeben. Die reine Gemeinde, das stimmt. Wir hatten sie genannt Israel, kann man sich erinnern? Und damit gemeint, es ist sowohl die Gemeinde des buchstäblichen Israels als auch die Gemeinde des geistlichen Israels. Es ist ja nur eine Gemeinde, nicht wahr? Und bis hierhin, in Vers 1, 2, 3, 4, war es das buchstäbliche Israel gewesen, wie wir gleich sehen werden. Was macht diese Frau hier in Vers 5? Man muss nicht Theologie studiert haben, um das zu sehen. Da wird ein Sohn geboren und was ist mit diesem Sohn?

[2:56] Hat er einen eisernen Stab oder wird er einen haben? Er wird in der Zukunft einen eisernen Stab haben und damit soll er was tun? Hüten oder weiden. Völker weiden oder hüten, das alles ist wie gesagt in der Zukunft. Und was passiert mit diesem Sohn? Genau, der Sohn wird zu Gott entrückt. Ich glaube, ich muss nicht lange fragen, aber wir machen es trotzdem. Wer ist dieser Sohn? Jesus Christus. Warum? Wer kann mir einen biblischen Beweis dafür geben, außer dass ja meistens sowieso die Antwort Jesus richtig ist. Was ist ein biblischer Beweis dafür, dass hier Jesus gemeint sein muss?

[4:14] Das stimmt, aber was wäre die Verbindung im Ziel zu Offenbarung 12, Vers 5? Du hast vollkommen recht, dass Jesaja 9, Vers 5 auch von Jesus spricht, aber woher wissen wir, dass Jesaja 9, Vers 5 eine Erklärung dafür ist? Bisschen gemein meine Frage, aber du hast schon recht, aber es gibt keine direkte sprachliche Parallele zwischen Offenbarung 9, Vers 5 und Offenbarung 12, Vers 5, oder? Psalm 2? Also ja, auch nicht so richtig. Also schon, ja auch richtig, aber jetzt doch stimmt natürlich, ah doch natürlich, Psalm 2, klar, natürlich mit dem eisernen Stab, nicht wahr? Habt ihr noch einen Vers? Also wir kommen gleich zu Psalm 2, noch einen, der noch viel deutlicher ist.

[5:10] Acht, ja, also was macht euch sicher, wenn ihr das lest, welche dieser beiden Punkte oder was macht euch sicher, dass es Jesus sein muss? Zu Gott entrückt wurden es nicht. Das war der Punkt, denn es wurden, wie viele Menschen wurden zu Gott entrückt? Wer wurde zu Gott entrückt? Henoch, wer noch? Elia, er wurde aufgeweckt, aber dann auch entrückt, nicht wahr? Also Elia, also er starb, aber Jesus ja auch. Also haben wir Elia, Henoch, Mose und dann noch diejenigen, die bei der Kreuzigung Jesu auferstanden sind. Also wir haben schon ein paar und wir haben Jesus, nicht wahr? Und aus all denen müssen wir jemanden auswählen, welcher gemeint ist. Könnte auch Mose sein, oder? Wurde zu Gott entrückt? Zu seinem Thron, ja, das stimmt. Und er wird mit eisernem Stab getötet. Gibt es einen Text im Neuen Testament, der von diesem eisernen Stab spricht? Und da können wir es dann absolut, und dann all die anderen Verse, die wir genannt haben, sind auch sehr gut und richtig, also nicht, dass ihr euch jetzt entmutigt fühlt, aber es gibt ein Vers im Neuen Testament, der das so richtig... Ja, der gute Hirte mit dem Volk, da werden wir noch drauf kommen, mit dem Weiden. Schaut mal mit mir in der Offenbarung, Offenbarung 19. Offenbarung 2 hat auch was damit zu tun, aber Offenbarung 19 ist der beste Vers. Schaut mal, Offenbarung 19, Vers 13 und 15. Offenbarung 19, Vers 13 heißt es: "Er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt das Wort Gottes." Wer ist das? Jesus. Wir wissen, Offenbarung Johannes 1, Vers 1: "Im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Das Wort wurde Fleisch." Vers 14. Jetzt heißt es in Vers 15, Offenbarung 19, Vers 15: "Aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit was? Eisernem Stab weiden." Das ist ein ganz, also deutlicher kriegt man es nicht, oder? Der Sohn, der in Offenbarung 12, Vers 5, sie mit eisernem Stab weiden wird, ist der gleiche, der in Offenbarung 19 wiederkommt, auf dem großen weißen Pferd, er wird genannt, der Treue, der Wahrhaftige, der in sein Gewand in Blut getaucht ist, das Wort Gottes. Das ist so unmissverständlich, das muss Jesus sein, und er, von ihm wird auch gesagt, er wird die Völker weiden mit eisernem Stab. Deswegen ist dieser Sohn ohne jede Frage Jesus. Und das macht diesen Vers, Offenbarung 12, Vers 5, so besonders, denn ihr wisst ja, die Offenbarung ist eine Offenbarung Jesu Christi. Nichts in Offenbarung ist wichtiger als Jesus. Weder das Papsttum, noch die Vereinigten Staaten von Amerika, noch der Islam, noch irgendwelche anderen Dinge, auch Laodicea. Das Wichtigste ist Jesus. Und deswegen wollen wir uns da jetzt ein bisschen noch genauer drauf konzentrieren.

[7:56] Was wissen wir alles über die Geburt Jesu? Welche Prophezeiung haben sich bei der Geburt Jesu erfüllt? Sammeln wir ein bisschen. Die Stadt, genau, das hat er auch gesagt, nicht wahr? Welche Prophezeiung ist das? Micha, gut, und? Micha was? Bethlehem ist das. Micha was? Fast? Micha hat nur 5 Kapitel. Genau. Micha 5. Das kommt glaube ich dann sogar ein bisschen auf die Verszählung an. Das ist in Bibeln manchmal ein Vers verrückt. Aber es ist auf jeden Fall der Vers, wenn ich den hier, genau. Übrigens Micha hat mehr als 5, Entschuldigung, es hat 7 natürlich. In Micha 5 Vers 1. Kleinste Stadt. Da heißt es dann: "Aus dir soll mir der hervorgehen, der herrschende Israel werden sollen, dessen Hervorgehen von Anfang ist, von den Tagen der Ewigkeit her." Okay, also ist Jesus in Bethlehem geboren worden, ja oder nein? Woher wissen wir das? Welcher Text sagt das? Brauchen wir nicht aufschlagen, wisst ihr so, oder? Welcher Text sagt, dass er in Bethlehem geboren worden ist? Lukas zum Beispiel, Lukas 2, die Weihnachtsgeschichte, nicht wahr? Kennt man so gut, aber wenn man gefragt wird, genau.

[9:40] Welche Prophezeiung hat sich noch erfüllt bei der Geburt Jesu? Welche Prophezeiung hat sich noch erfüllt bei der Geburt Jesu? Ein Stern, genau, der Stern. Jetzt, wo kommt diese Prophezeiung her mit dem Stern? Kennt ihr dieser Stern über Bethlehem nicht? Ganz bekannte Geschichte, aber gibt es eine Prophezeiung darüber? Kennt ihr vielleicht die Geschichte, auch wenn ihr nicht genau wisst, wo es steht, aber wisst ihr, womit das zu tun hat, dieser Stern? Genau, das war ein Zeichen für die Hirten und das war in der Erfüllung einer alttestamentlichen Prophezeiung. Schaut mal mit mir in 4. Mose, wer hätte das gedacht, nicht wahr, dass 4. Mose was über den Messias prophezeit und zwar in 4. Mose und zwar die Geschichte von Bileam. Ihr kennt die Geschichte von Bileam, nicht wahr? Das Volk Israels ist in der Wüste, die Moabiter haben Angst, der Balak holt den Bileam und sagt, verfluche mir das Volk und Bileam hat doch Interesse an dem Geld, will das Volk verfluchen und was kommt aus seinem Mund daraus? Segen. Und schauen wir mal an, in der letzten Prophezeiung und zwar in 4. Mose 24 Vers 17.

[11:13] 4. Mose 24 Vers 17, da sagt er dann, das ist eines der Interessantesten, es sind vier Weissagungen, die er macht, vier solche Segenssprüche, die am weitreichendsten. Er sagt in Vers 17: "Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, jetzt noch nicht. Ich schaue ihn aber noch nicht in der Nähe." Also der Messias, der ist noch weit, weit entfernt. "Ein Stern tritt hervor aus Jakob, ein Zepter hebt sich aus Israel." Und dann geht es immer weiter. Das heißt, 4. Mose 24 Vers 17, da war das schon, schon Bileam hat gesagt, ich sehe ihn, er kommt, ich war aber noch nicht jetzt, noch nicht zur Zeit von Mose oder Josua oder den Richtern. In weiter Ferne, da sehe ich diesen Stern aus Juda hervorkommen und es hat sich erfüllt. Wiederum gefragt, welche Geschichte erzählt uns von der Erfüllung mit dem Stern? Welche Bibelstelle ist das im Neuen Testament? Matthäus, das ist die Geschichte von Matthäus. Gut.

[12:25] Was hat sich noch erfüllt bei der Geburt Jesu? Welche Erfüllung? Dass seine Mutter eine Jungfrau ist. Wo steht das? Können wir gemeinsam aufschlagen? Jesaja 7 Vers 14. Wir lesen es mal. Ja, genau, der Name, die Bedeutung, ganz genau. Jesaja 7 Vers 14: "Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben." Gut, ist Maria Jungfrau gewesen? Mal gehört das Argument, das Wort heißt eigentlich hier junge Frau? Es gibt einige Bibelkritiker, die sagen, das Wort kann auch bedeuten junge Frau. Und es stimmt, es kann auch bedeuten junge Frau. Aber die Bibelkritiker nehmen diese mögliche Übersetzung zum Anlass zu sagen, es war nur eine junge Frau, aber keine Jungfrau. Das ist großer Quatsch. Gibt es einen Bibeltext, der belegt, dass sie eine Jungfrau war? Matthäus 1, das ist ganz deutlich. Matthäus 1 spricht mit Josef und Lukas 1 ist, wo der Engel zu Maria spricht und sagt: "Wie soll das geschehen? Ich weiß von keinem Mann." Matthäus 1 ist, wo dann der Engel mit Josef spricht und der auch etwas, im Englischen sagt man embarrassed, beschämt ist. Seine Verlobte ist schwanger. Also hat sich erfüllt.

[14:20] Das sind nur ein paar Beispiele, die uns deutlich machen wollen, das ist etwas, was man mal so am Anfang in den Evangelisationen mal hört, aber man so ein bisschen vergisst, dass es eine Reihe von Prophezeiungen gab, die ganz deutlich schon die Geburt Jesu, ihr wisst ja dann auch, das Leben von Jesus ist deutlich beschrieben worden, auch die Geburt Jesu ist sehr deutlich und präzise beschrieben worden. Was war die allererste Prophezeiung, dass Jesus kommen würde? Die allererste? 1. Mose 3, Vers 15. Können wir auch noch aufschlagen, die ist eher allgemein, aber sie ist eine, die von allen, die am ehesten jetzt auf Offenbarung 12, Vers 5 zutrifft. Die Frau, der Same der Frau, der der Schlange in den Kopf zertreten soll. Und deswegen war ja der Satan so sehr bemüht darum, dieses Kind zu verschlingen und zu töten, wie wir schon gesehen haben das letzte Mal. Und wir haben auch schon gesagt, bevor die Frau das Kind bekommt, also bevor in Israel dieses Kind geboren wird, was hat eine Frau vor der Geburt? Haben wir schon gesagt? Wehen. Stand in Offenbarung 12, Vers 4. Sie hat Wehen, da war Trübsal in Israel, Israel war in der Sklaverei, da war viel los. Aber es gibt diesen Bibelvers und den wollen wir gemeinsam aufschlagen in Johannes 16, Vers 21, wo Jesus über die Geburt spricht.

[15:34] Johannes 16, Vers 21, da heißt es nämlich: "Wenn eine Frau gebiert, so hat sie Traurigkeit, weil ihre Stunde gekommen ist. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um des Freudewillen, dass ein Mensch in die Welt geboren ist." Frage: War da Freude, als Jesus geboren worden ist? War da Freude, als Jesus geboren worden ist? Die Engel, die haben sich gefreut, wer hat sich noch gefreut? Maria hat sich gefreut, die Hirten haben sich gefreut, Simeon, Hanna, die Weisen. Aber die ganze Frau hat sich nicht so gefreut. Das ist interessant, dass die Frau Israel sich gar nicht so sehr gefreut hat.

[16:52] Stell dir mal vor, man hat jahrelang den Wunsch ein Kind zu bekommen, so wie Abraham. Wie lange hat Abraham darauf gewartet, ein Kind zu bekommen? 25 Jahre nach der ersten Verheißung. Ich war davor wahrscheinlich auch schon gewartet, wenn er noch keine Verheißung hatte, hat er sich auch ein Kind gewünscht. Also viele Jahrzehnte hat er darauf gewartet und gewartet und gewartet und als dann endlich da war der kleine Isaak. Was heißt Isaak eigentlich übersetzt? Isaak heißt Lachen, also Freude, schallendes Lachen, Freude ist endlich da. Wie würden wir denken, wenn Abraham gesagt hätte, ob er jetzt da ist oder nicht, das wäre doch komisch, oder? Und hier haben wir eine Frau, die 4000 Jahre lang auf diesen Sohn wartet, nicht nur ein paar Jahrzehnte, 4000 Jahre lang wartet sie symbolisch gesprochen auf diesen einen Messias und als er kommt, da ist da Freude bei den Weisen und Freude hier und da bei ein paar Einzelnen und Freude im Himmel, aber der Großteil des Volkes merkt es gar nicht.

[18:04] Warum hat das Volk es nicht gemerkt und dementsprechend sie auch nicht gefreut? Sie haben geschlafen, ja. Weiß nicht, kann man bei der Geburt schlafen? Eigentlich ist es unmöglich, oder? Sie haben es nicht erkannt, nicht wahr? Und warum haben sie es nicht erkannt? Sie haben es anders erwartet und warum haben sie es anders erwartet? Weil sie nicht studiert haben. Was haben sie nicht studiert? Die Prophetie. Ergo, wodurch wird man glücklich? Wenn man die Prophetie studiert. Wer Prophetie studiert, wird letztendlich glücklich. Dann kommt es zu einer Zeit der Trübsal, aber dann wird man glücklich. Wer nicht die Prophetie studiert, verpasst das Glück. Wird es am Ende der Zeit auch so ein Muster geben, dass diejenigen glücklich sein werden, die die Prophetie studiert haben und die Zeichen der Zeit erkannt haben, und dass diejenigen nicht glücklich sein werden, die das verpasst haben? Finde ich ganz interessante Parallele.

[18:59] Viele Leute sagen ja, wenn ich die Prophetie studiere, das ist alles so düster und depressiv und das macht mir Angst. Weit davon entfernt. Die Prophetie damals sollte dazu führen, dass das Volk fröhlich wird. Natürlich gibt es eine Zeit der Trübsal, aber dann sollte es ungehaltene Freude sein.

[19:16] Gehen wir ein Stück weiter. Zu dem eisernen Stab. Das ist interessant. Den haben wir meistens noch nicht so gut studiert, oder? Was bedeutet ein eiserner Stab? Einige von euch haben schon Bibelstellen, Parallelstellen gefunden zu diesem eisernen Stab. Ronny, du hast eine gefunden zum Beispiel. Welche war das? Psalm 2. Gehen wir da ganz kurz hin. Denn da kommt das zum ersten Mal vor, was dieser eiserne Stab sein soll.

[19:46] Ist euch bewusst, was fehlt eigentlich so ein bisschen hier in Vers 5? Es fehlt natürlich nichts. Was würde man eigentlich mehr erwarten hier in Vers 5 noch? Sein Tod, sein Leben, eigentlich nur seine Geburt und dann fast nur seine Auferstehung. Das ist so sehr kurz gefasst sein Leben. Nur bestimmte Aspekte rausgenommen. Wir werden auch sehen, warum. Also sind wir in, wo wollten wir hin? Psalm 2, genau. Da kommen wir gleich als nächstes, danke. Schon mal gleich vormerken.

[20:23] Gehen wir zu Psalm 2 und lesen wir ab Vers 6. Vers 6. Dort heißt es in Vers 6. Schauen wir uns das ganz kurz an. Wer spricht hier zu wem? Gott Vater zum Sohn. Wenn er sagt: "Ich habe dich zum König eingesetzt." Was passiert, wenn jemand zum König eingesetzt wird? Zum Beispiel in der normalen Welt. Was passiert, wenn jemand zum König eingesetzt wird? Er bekommt einen Stab. Das ist so, ja. Da ist jemand, der vorher ohne Krone da war und ohne Stab, bekommt er jetzt Krone und Stab. Er bekommt etwas, was er vorher nicht hatte, oder ein Amt. Aber die Idee ist, ist der König schon vorher existent, bevor er König wird? Das heißt, jemand bekommt ein neues Amt, aber ist vorher schon da.

[21:54] Und jetzt, Walter ist im Hinterkopf. Er bekommt ein neues Amt, aber war vorher schon da. Vers 7 sagt: "Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt." Wann ist heute? Das stimmt. Heute ist jetzt. Im Kontext von Vers 6, 7, 8 und 9. Wann ist heute? Die Zeit der Krönung. "Ich habe ihn zum König eingesetzt. Heute habe ich dich gezeugt." Wann wurde Jesus in Anführungsstrichen gezeugt? Bei der Krönung. Aber ein König existiert schon vor seiner Krönung, richtig? Hat Jesus vor seiner Zeugung schon existiert? Ja.

[22:36] Eine interessante Färbung zu zeigen, dass die Zeugung Jesu nicht bedeutet, dass er vorher nicht da gewesen ist. Er hat schon vorher existiert. Das Zeugen von Jesus. Gott sagt zu Jesus, der vorher schon da war: "Du, pass auf. Ich habe dich gezeugt. Ich habe dich zu meinem König eingesetzt in ein bestimmtes Amt. Das Amt, Erlöser für die Menschheit zu sein." Und all dem, was da folgt. Das hat zu tun mit diesem eisernen Stab. Es hat damit zu tun, dass Jesus in ein Amt eingesetzt ist. Er bekommt die Aufgabe übertragen. Deswegen haben wir dieses Bild von Frau, von Drache und von Sohn. Die Aufgabe, die er bewerkstelligen sollte, dem Drachen den Kopf einzutreten, die Menschheit zu retten. Und das hat zu tun mit diesem Stab. Dein Stab.

[23:22] Schauen wir ganz kurz etwas über diesen Gedanken an. In Hebräer 1, da wird das noch besser erklärt. Der Paulus bezieht sich darauf. Und zwar in Hebräer 1, Vers 5. Erstmal. Da heißt es, Hebräer 1, Vers 5: "Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?" Und zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?" Und zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?" Und wiederum: "Ich werde sein Vater sein, und er wird mir Sohn sein." Und schaut mal, wie er dann weitergeht in Vers 8. "Aber von dem Thron, dein Thron, oh Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des was? Des Rechts."

[24:18] Was hat er jetzt in seiner Hand in Offenbarung 12? In Offenbarung 12? Also ein Stab. Ein Stab, ein Zepter. Und dieser eiserne Stab ist ein Symbol für das Zepter der Gerechtigkeit. Das Zepter des Reiches Gottes. Gerechtigkeit. Und mit dieser Gerechtigkeit soll er die Völker weiden.

[24:48] Schauen wir uns das kurz an, was das bedeutet. Was bedeutet, also wenn ihr an einen Eisenstab denkt? Woran würde man normalerweise denken? Wenn man an eine Eisenstange denkt, an einen Eisenstab. Was gibt dem das für ein Gefühl? Waffe, nicht wahr? Kalt, Waffe, so, Schlagstock. Mit einem eisernen Stab. Die Römer hatten auch dieses Symbol Eisen. Also irgendwie auch unveränderbar, fest, solide. Aber dann Kraft, genau. Aber dann ist dieses Wort Weiden hier. Wofür verwendet man das Wort Weiden oder Hüten? Beim Hirten, nicht wahr? Habt ihr schon Hirten gesehen mit einem eisernen Stock? Also was hat es damit auf sich?

[25:38] Schauen wir uns mal das an. Sagt Jesus von sich, dass er ein Hirte ist? Wo denn? In Johannes 10, nicht wahr? Schauen wir ganz kurz auf. Johannes 10, Vers, es gibt zwei Verse, die man sehen kann. Vor allem Vers 11: "Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe." Wer sind seine Schafe? Gemäß Offenbarung 12 Vers 5. Ja, das stimmt. Aber wen soll er weiden nach Offenbarung 12 Vers 5 letztendlich? Alle Völker, nicht wahr? Offenbarung 12 Vers 5, mit dem eisernen Stab soll er alle Völker weiden, richtig? Für wie viele Menschen ist Jesus gestorben? Nur für die, die ihn später annehmen? Für alle. Es stimmt, wenn wir ihn annehmen, werden wir in einer besonderen Art und Weise seine Schäfchen sein, nicht wahr? Seine Schafe, die dann seine Stimme hören. Das stimmt schon. Aber Jesus weidet alle Völker. Er ist der Hirte für alle Völker. Er hat die Verantwortung für alle. Und er hat für alle sein Äußerstes gegeben. Egal, ob es ein Hindu oder ein Buddhist oder ein Atheist oder ein Deist oder ob es Napoleon war, vollkommen egal, Jesus hat sie alle geweidet. Und es heißt auch in Vers 14: "Ich bin der gute Hirte und kenne die meinen, bin den meinen bekannt."

[27:10] Schauen wir uns das Wort weiden noch ein bisschen genauer an in der Bibel. Schauen wir mal in Johannes 21 Vers 16, was das noch alles bedeuten kann. Johannes 21, Vers 16. Zu wem spricht da Jesus? In Johannes 21 Vers Ja, zu Simon Petrus, nicht wahr? Wiederum spricht er zum zweiten Mal zu ihm. "Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich?" "Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe." Er spricht zu ihm: "Was? Weide meine Schafe oder hüte meine Schafe." Das heißt, diese Aufgabe von Jesus, zu weiden, soll auch von seinen Nachfolgern weitergetragen werden in einem begrenzten Maße. Und was Petrus ja hier bekommt, ist die Aufgabe für das Volk Gottes zu sorgen. Mit dem Wort Gottes quasi zu füttern. Dafür zu sorgen, dass sie beim Glauben bleiben, Irrlehren ausreißen und so weiter. Das ist also die Aufgabe, die auch Jesus hat mit seinem Stab. Hüten, Weiden.

[28:16] Noch ein Vers, Apostelgeschichte 20 Vers 28. Apostelgeschichte 20 Vers 28. Auch kommt dieses gleiche Wort vor, das in Offenbarung 12 verwendet wird. Gottes Gemeinde. Dieses Mal ist es besonders Gottes Gemeinde. "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welche der Heilige Geist euch zu Aufseher gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten oder zu weiden oder zu beschützen, die er durch sein eigenes Blut erworben hat." Also Gott möchte mit seinem Stab, mit dem Stab der Gerechtigkeit, möchte er alle, die er mit seinem Blut erworben hat, eigentlich bei sich haben. Aber werden es alle wollen? Sind alle Schafe gewillt, dem Hirten zu folgen? Man kann sehen, dass der Hirtenstab dann eine doppelte Funktion hat. Er führt alle, die willig sind, aber er hat noch eine zweite Funktion.

[29:28] Genau. Ganz genau. Wir haben immer die Aufgabe, uns um andere zu sorgen. Gott hat den Menschen immer diese Aufgabe der Verantwortung gegeben. Wir haben Verantwortung für unsere Kinder, für unsere Nachbarn, für unsere Gemeindegeschwister, für Tiere, für was auch immer. Kein Mensch ist ohne Verantwortung. Jeder hat eine andere Verantwortung, vielleicht größer oder kleiner, aber jeder hat eine. 1. Petrus 5, Vers 2. Wollen wir uns den Text noch anschauen.

[30:02] 1. Petrus 5, Vers 2. Das ist ein interessanter Vers. Das sagt jetzt sehr viel aus, wie Jesus dieses Amt hier ausführt. Denn anhand dieser menschlichen Beispiele können wir Rückschlüsse ziehen auf Jesus, der die Völker mit eisernem Stab weiden wird. 1. Petrus 5, Vers 2. "Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr was? Vorbildlich, ja? Nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt. Nicht nach schändlichem Gewinn strebt, sondern mit Hingabe." Das ist ein ganz wichtiges Prinzip. Wenn man Verantwortung hat, egal ob in der Familie, in der Gemeinde, wo auch immer, dann soll das nicht danach sein, dass ich mich bereichere. Ich war in einem Land mal gewesen, sage jetzt den Namen nicht, einige werden es trotzdem wissen, da hat mir jemand gesagt, in diesem Land gilt derjenige, der am allerklügsten, wenn er aus seiner offiziellen Position, ob Präsident oder Bürgermeister, was auch immer, besonders viel Geld rausholt. Die Leute, die am meisten Geld aus ihrem öffentlichen Amt rausholen, die gelten als die cleversten Menschen des Landes. Aber das ist nicht das biblische Prinzip. Wir haben nicht eine Position, damit wir selbst uns daran bereichern oder selbst unsere Macht befriedigen oder selbst was auch immer tun, sondern mit Hingabe.

[31:28] Hat das Jesus ausgewählt? Hat das Jesus mit Hingabe gemacht? Er hat sich im wahrsten des Wortes hingegeben. Er ist gestorben. Eigentlich finden wir seinen Tod doch in diesem Vers. Nur in einem Bild, das wir fast gar nicht verstehen, nämlich mit dem eisernen Stab weiden. Dieses Wort weiden, sagt alles aus über seinen Tod und seine Liebe. Wir lesen meistens nur, er wird sich mit dem eisernen Stab zertrümmern, der gerechte Jesus, der wiederkommt. Das stimmt auch. Aber nur deswegen, weil er sie vorher geweidet hat. Weil er der gute Hirt ist, der sie immer wieder versucht hat zu führen. Das ist da alles mit drin.

[32:06] Gehen wir noch zu Offenbarung 2, hattest du gesagt. Welcher Vers? Vers 26 und 27. Da wird nämlich deutlich, dass diese Aufgabe, die Jesus hat, auch uns im gewissen Maße mit übertragen wird. In Offenbarung 2, Vers 26 und 27. Das ist in der vierten Gemeinde, an Thyatira, heißt es: "Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker. Und er wird sie mit eisernem Stab weiden, wie man irgendeine Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe." Das sieht ja fast so aus, als würden wir irgendwann die Leute umbringen. Aber frage mal, was ist die Bedingung, um mit eisernem Stab weiden zu dürfen? Was heißt überwinden? Die Welt überwinden? Was sollen wir überwinden? Die Sünde. Also diejenigen, die die Sünde überwunden haben, nicht diejenigen, die die Sünde schlecht finden, sondern diejenigen, die die Sünde überwunden haben. Und dann was noch? Seine Werke bis ans Ende bewahren. Das heißt, Jesu Werke tun und zwar nicht nur ab und zu, wenn ich Lust und Laune habe, wenn gerade ein Erweckungsprediger da war, oder wenn alles gut geht im Leben, sondern Jesu Werke tun bis ans Ende meines Lebens, bis zur letzten Konsequenz, bis ans Ende der Welt. Dann, und nur dann, wenn wir so sind wie Jesus und wenn wir die Sünde überwinden, dann können wir auch diese Gerechtigkeit Gottes verstehen. Genau. Ganz genau.

[33:52] Absolut. Jetzt wollen wir ganz kurz anschauen, was dieser Stock oder dieser Stab auch Gerechtigkeit und Strafe bedeutet. Schauen wir mal in 1. Korinther 4. Und hier wird das gleiche Wort verwendet, was dann von Johannes in der Offenbarung verwendet wird für diesen Stab, diesen eisernen Stab. 1. Korinther 4, Vers 21.

[34:30] Da heißt es, Paulus sagt: "Wie wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder in Liebe und dem Geist der Sanftmut?" Interessante Frage. Paulus stellt eine Frage. Wie soll ich zu euch kommen? Ihr dürft wählen. Liebe Gemeinde, du darfst wählen. Das ist doch interessant. Ich stell dir vor, der Prediger würde sagen, ihr dürft wählen. Liebe oder Rute. Was macht Gott? Gott stellt genau die gleiche Frage. Er sagt, du darfst wählen. Wie soll ich zu dir kommen? Jesus fragt, wenn ich wiederkommen soll, wie soll ich zu dir kommen? Mit Liebe oder mit der Rute? Und wir können wählen. Wir können uns für die Liebe Gottes entscheiden, die Liebe Gottes unser Herz lassen. Oder wir können sagen, uns interessiert die Liebe nicht und wir können die gerechte Strafe empfangen. Paulus macht ganz deutlich, beides wäre berechtigt. Und ihr wisst, die Gemeinde in Korinth, was war mit der Gemeinde in Korinth los? Ja, Irrtümer erfanden. Nicht mal so sehr Irrtümer wie bei den Galatern. Es gab Unordnung, es gab Ausschweifung, Unzucht, verschiedene, vor allem Lebensstilsünden. Das hat natürlich mit falschen Lehren auch zu tun. Aber es waren vor allem diese praktischen Dinge des Lebens. Und Sünden quasi, Sünde. Leben in der Sünde. Glaubt an Gott, kommt zur Gemeinde, lebt in Sünde. Und Paulus fragt: "Wie soll ich zu euch kommen? In Liebe oder mit der Rute?" Das ist eure Entscheidung. So wie ihr euch zum Evangelium stellt, so werdet ihr empfangen. Und das ist letztendlich das Verständnis, was hier hinter steht.

[35:56] Jesus kommt, er wird in die Welt geboren, um die Völker mit eisernem Stab zu weiden. Er möchte der Hirte sein, für jeden, für alle Völker. Aber jedes Volk, jeder Mensch kann entscheiden, ob Jesus, ob das der Schwerpunkt ist oder das. Ob der gute Hirte, der sein Leben gibt und in Liebe für sie stirbt, ob das in ihrem Leben sich erfüllt oder ob es am Ende die Rute ist.

[36:24] Und er wurde zu Gott entrückt. Da wollen wir nur einen Vers lesen, das können wir relativ schnell etablieren. Und zwar in Markus 16, Vers 19. Und da wird etwas Interessantes gesagt über Jesus, als er in den Himmel auffuhr.

[36:44] Markus 16, Vers 19. "Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes." Das heißt, wenn hier von der Himmelfahrt die Rede ist, in Offenbarung 12, Vers 5, dann ist es mitgemeint, dass Jesus in den Himmel auffuhr. Dann ist es mitgemeint, dass er nicht einfach nur in den Himmel aufgefahren ist, sondern dass er sich zur rechten Gottes gesetzt hat. Was macht er dort? Er regiert mit. Er regiert mit und? Zur rechten Gottes ist er? Süd des Gesetzes. Jetzt redet er auf uns, aber schon damals, was hat er gemacht? Nachdem er sich zum Himmel hervorgefahren ist und sich zur rechten Gottes gesetzt hat. Er ist Priester. Welcher Vers sagt das? Ganz wichtiger Vers. Hebräer. Dann müssen wir den noch ganz schnell anschauen und dann sind wir fertig für heute. Genau.

[37:48] Hebräer 8, Vers 1 und 2. Das ist nämlich die Hauptsache bei dem, was wir sagen. Hebräer 8, Vers 1 und 2. Die Hauptsache bei dem, was wir sagen, ist: "Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht der Mensch." Jesus ist gekommen, er war der gute Hirte für alle. Die ganze Prophetie hat darauf hingezielt, dass die Menschen sich freuen können. Endlich kommt er, der der Schlange den Kopf zertritt. Stattdessen war keine große Freude, Indifferenz, Gleichgültigkeit. Wie war das mit der Immunität gegen das Evangelium? Und dann, nachdem er gestorben ist, ist er auferweckt worden und ist zu Gott entrückt worden, um dort Hoher Priester zu sein und um jedem Menschen, der zu ihm kommt, ihm Erlösung anbieten zu können. Aber jeder, der das ablehnt, wird am Ende mit eisernem Stab geweidet werden. Gottes Gerechtigkeit. Er stellt jedem die Frage: Wie soll ich zu dir kommen? Mit Liebe oder mit der Rute? Du darfst wählen. Und die Menschen, die die Rute bekommen, die werden deswegen nur die Rute bekommen, ich möchte nicht die Liebe, ich möchte die Rute. Und Gott gibt uns immer das, was wir wollen. Ist euch das mal bewusst geworden? Im alltäglichen Leben merken wir es nicht so. Wir sagen, gib mir bitte einen Ferrari und wir kriegen ihn nicht. Aber Gott gibt uns immer das, wo wir ihm andeuten, durch unsere Taten, was wir eigentlich wollen. Und das werden wir am Ende auch alle so einsehen.

[39:28] Und deswegen ist die Frage heute ganz einfach für uns die: Wie soll ich zu dir kommen? Mit Liebe oder mit der Rute? Man muss mit der Rute kommen, um uns zu retten. Aber das ist nicht immer der beste Weg. Glaubt ihr, Nebukadnezzar hätte es auch anders lernen können? Er hätte schon ein Jahr vorher, bevor er zum Ochsen wurde, sagen können, ich bekehre mich und ich bekenne meine Sünden. Er hätte sich all diese sieben Jahre ersparen können.

[40:02] Also, wer von euch möchte sagen, ich möchte gerne, dass Jesus mit Liebe zu mir kommt? Okay, lass uns noch niederknien für ein Abschlussgebet.

[40:24] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute wieder etwas lernen durften und dass er derjenige ist, der die Völker weiden wird mit eisernem Stab. Und er wird kommen, wie wir gesehen haben in Offenbarung 19. Und er wird Krieg führen gegen alle, die gegen dich Krieg geführt haben. Und er ist der Sieger. Und wir wollen auf seiner Seite stehen. Wir wollen nicht von ihm bekriegt werden, sondern wir wollen mit ihm auf der Siegerseite stehen. Wir möchten, dass er heute schon uns mit Liebe begegnen kann. Er liebt jeden einzelnen Menschen. Und so möchten wir diese Liebe in Anspruch nehmen und diese Liebe in Anspruch nehmen. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass die Prophetie uns freudig machen möchte, dass sie uns Freude schenken möchte. Und wir bitten dich, dass wir sie noch besser studieren, noch mehr davon lernen können, weil wir nächste Woche gleich wieder die nächste Gelegenheit haben. Und wir danken dir, dass wir dadurch eine immer bessere Offenbarung des Wesens und des Charakters von dir bekommen. Und wir bitten dich, dass wir jetzt gesund nach Hause kommen. Wir verabschieden uns auch von allen Zuschauern im Livestream und denen, die das dann später im FUEL Media anschauen und wünschen euch eine gesegnete Woche und viel Freude beim Studium seines Wortes. Amen.


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