In dieser Predigt wird der Vers „Wer ein Ohr hat, der höre“ aus Offenbarung 13,9 unter die Lupe genommen. Christopher Kramp erklärt die tiefere Bedeutung dieses Aufrufs zum Hören, der sich durch die gesamte Bibel zieht. Er beleuchtet, wie der Heilige Geist durch Jesus spricht und wie wichtig das Hören im Glauben ist, um die Verheißungen Gottes zu empfangen. Anhand von Gleichnissen und biblischen Beispielen wird verdeutlicht, was es bedeutet, Gottes Stimme wirklich zu hören und ihr zu folgen.
21.01.2014 – Offenbarung 13,9
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] So, weil wir eine prophetische Bewegung sind, studieren wir jetzt auch die Prophetie und wir gehen in Offenbarung 13 hinein, heute in Vers 9. Verzeihung. Genau, Vers 8 haben wir letztes Mal gemacht und das wird ein ganz, ganz, ganz spannendes Studium. Ich freue mich schon darauf. Ich hoffe, wir schaffen alles, was wir uns vorgenommen haben heute, und ich lade euch ein, mit mir gemeinsam ein Anfangsgebet zu sprechen und dann knien wir dazu nieder.
[0:35] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass du durch den Heiligen Geist zu uns sprichst. Wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir hören, nicht einfach nur irgendwelche Worte sind, sondern dass du zu uns sprichst, dass dein lebensspendendes Wort unsere Herzen berührt, dass wir Kraft bekommen, Mut bekommen und Tröstung bekommen in den Situationen, in denen wir gerade sind, und dass wir ernsthaft aufpassen auf das, was du uns sagen möchtest. Und wir danken dir, dass du zu uns sprichst und dass dein Wort niemals leer zurückkehrt. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[1:14] Offenbarung 13 und Vers 9. Ich würde sagen, es ist der kürzeste Vers in Offenbarung 13, eine der kürzesten Offenbarungen überhaupt. Dort heißt es nämlich in sieben Worten: Wenn jemand ein Ohr hat, der höre.
[1:42] Jetzt offensichtlich, das bezieht sich natürlich auf, worauf bezieht sich das eurer Meinung nach? Also jetzt, wenn man Offenbarung 13 liest und man liest Vers 9, worauf bezieht sich es zu allerersten Mal? Aufs Hören. Ja, was soll man hören? Aufs Vorhergehen, nicht wahr? Erinnert euch, was wir letztes Mal studiert haben, dass es zwei Gruppen gibt, die verloren gehen werden und die im Buch des Lebens stehen. Könnt ihr euch erinnern? Und angesichts dieser enormen Entscheidung, Buch des Lebens oder verloren gehen, heißt es: Wer ein Ohr hat, der höre. Ja, das ist also eine wichtige Sache, eine wichtige Entscheidung.
[2:26] Jetzt kommt aber diese Aussage: Wer ein Ohr hat, der höre, ja nicht nur hier vor, oder? Und wir haben es gerade schon angedeutet, glaubt Jutta, du hast gesagt, wo kommt das schon mal vor, dieser Ausspruch? Genau, schauen wir mal in Offenbarung, wo kommt es zum ersten Mal vor, welcher Vers? Offenbarung 2 Vers 7, und dann kommt das halt immer am Ende der jeweiligen Sendschreiben.
[2:56] Schauen wir mal, was können wir aus Offenbarung 2 Vers 7 noch zusätzlich lernen? Schauen wir mal, was dort heißt: Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist. Was lernen wir aus diesem Vers in Bezug auf Offenbarung 13, 9? Wer ein Ohr hat, der höre, was jetzt hier nicht explizit steht, aber was jetzt durch die Verbindung uns deutlich wird. Was kommt hier noch dazu? Okay, es ist der Geist. Das heißt, auch in Offenbarung 13 spricht zu uns der Geist.
[3:29] Ganz wichtig, wenn wir Offenbarung 13 studieren, ist es nicht nur unsere Aufgabe, geschichtlich nachzuweisen, aha, das Papsttum hat von dann und dann regiert. Aha, die Lehren des Papstes widersprechen diesen biblischen Lehren. Aha, das ist also das kleine Horn aus Daniel 7 hier in Offenbarung 13. Das kann man alles verstehen, aber das ist noch nicht, was der Geist sagt. Wir haben gestern, letztes Mal darüber gesprochen, wie seine persönliche Botschaft für uns haben muss. Was können wir noch lernen aus diesem Vers? Es ist an eine Gemeinde.
[4:12] Heute gibt es ja immer wieder auch Christen, die sagen, ich bin einfach so Christ. Vielleicht taufe ich mich sogar selbst oder wie auch immer. Ich bin einfach so isolierter Christ, ich Gott und niemand anders. Aber der Geist spricht an eine Gemeinde. Und die Offenbarung, wisst ihr, an wen die Offenbarung gegeben ist? An wen ist die Offenbarung gerichtet? Ja, was steht in Offenbarung 1 Vers 1? Wem ist die gegeben? Den Knechten, genau den Knechten. Nicht dem Knecht, einem Einzelnen, sondern den Knechten. Das ist eine Gruppe von Leuten.
[4:48] Das heißt, diese Dinge kann man nur wirklich verstehen, wenn man eine Beziehung zu Jesus hat. Das heißt, die Offenbarung kann man erst eigentlich wirklich gründlich studieren und verstehen, wenn man Jesus kennt. Natürlich, die Offenbarung offenbart auch Jesus und wir lernen durch sie besser Jesus kennen. Aber wenn ich mich von der Gemeinde abwende oder mich nichts an der Gemeinde zu tun haben will oder auch mit dem Evangelium zu tun haben will, dann kann ich da vielleicht zwar die Worte hören, aber ich höre nicht, was der Geist spricht. Er spricht an eine Gemeinde.
[5:21] Was können wir noch lernen aus diesem Vers? Also spricht der Heilige Geist, spricht an eine Gemeinde. Aha. Und was passiert, wenn wir überwinden? Genau, wie nennt man das? Eine Verheißung. In allen Fällen, in jedem Sendschreiben, könnt ihr das nachgucken. Es steht ja immer am Ende: Wer ein Ohr hat, höre den, was der Geist der Gemeinde sagt. In jedem Fall ist das an eine Verheißung gebunden und die Verheißung an eine Bedingung. Das ist immer die Bedingung: Wer überwindet, dem werde ich einen weißen Stein geben und seinen neuen Namen da und ich, dem werde ich, der wird mit mir in weißen Kleidern einhergehen und dessen Name wird nicht ausgelöscht werden aus dem Buch des Lammes und der wird mit mir auf dem Thron sitzen, so wie ich mit meinem Vater auf dem Thron sitze. Wer überwindet, dem werde ich. Das heißt, es ist immer verknüpft mit einer Verheißung.
[6:22] Wenn ich also eine Verheißung habe, was brauche ich also? Das stimmt, ja, also jetzt den Gedanken andersherum. Wenn ich irgendwo eine Verheißung habe, womit ist das mal verknüpft? Genau, ein Ohr zu hören. Denn nur, wenn ich ein Ohr habe, um zu hören, kann die Verheißung und die Bedingung auch treffen. Wir wollen uns heute Gedanken machen, was bedeutet das, dieses: Wer ein Ohr hat, der höre. Denn so viele Menschen reden auch über Verheißung und verstehen vielleicht auch, dass Verheißungen Bedingungen haben, aber sie erleben nicht die Kraft der Verheißung, weil das fehlt: ein Ohr zu hören.
[7:06] Übrigens, wer spricht in Offenbarung 2 und 3 zu den sieben Gemeinden? Moment mal, ich habe doch gerade gesagt, der Heilige Geist. Wer sagt, die sieben Sendschreiben werden von Jesus gesagt und wer sagt, der Heilige Geist? Wer macht es, der Geist oder Jesus? Das ist Jesus, ja? Also wir haben in Vers 7 gelesen: Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Also ihr könnt, das ist ganz interessant. Immer am Anfang der Sendschreiben spricht Jesus, ja? Zum Beispiel der, der die sieben Sterne seiner Rechten hält, oder dann in Vers 8, das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist, ist Jesus, oder? Oder Vers 12, das sagt der, der das scharfe zweischneidige Schwert hat. Jesus. Vers 18, das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme. Und dann in Vers 7, wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Vers 11, wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Vers 17, wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Vers 29, wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Das heißt, wir haben immer jedes Sendschreiben, am Anfang haben wir Jesus, dann haben wir den Inhalt und am Ende haben wir den Geist. Könnt ihr das sehen? Was sagt euch das also? Jesus ist der Heilige Geist?
[8:45] Jesus spricht, aber wer spricht eigentlich? Ja, genau. Was er hören wird, wird er reden. Genau den Vers habe ich gesucht. Wo steht der Vers? Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er nicht aus dem Geist kommen. Johannes ist schon gut. Vers 15 ist fast richtig. Vers 16 ist noch besser. Schauen wir mal Johannes 16 an. Wir können Vers 13 eigentlich schon lesen. Vers 13 ist schon der Gedanke, den du gesagt hast. Johannes 16, Vers 13: Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden.
[9:50] Wenn der Heilige Geist spricht, also wenn es hier heißt: Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt, dann ist das nicht das, was der Heilige Geist sich selbst überlegt hat, obwohl er das könnte. Ihr wisst, es gibt Stellen, wo der Heilige Geist auch spricht. Es ist das, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein. Darum habe ich gesagt, dass er von dem Meinen nehmen wird und euch verkündigen wird.
[10:25] Also kein Widerspruch. Jesus hat es gesagt und der Heilige Geist sagt es den Gemeinden. Das heißt, der Heilige Geist ist derjenige, der die Worte Jesu dem Gläubigen nahe bringt. Jesus sagt etwas und es ist der Heilige Geist, der diese Dinge jetzt dem Gläubigen hinein in sein Herz bringt. Der Heilige Geist ist derjenige, der die Botschaft Jesu für mich praktisch in mein Leben bringt. Es ist der Geist, der spricht.
[10:52] Es geht auch wieder andersrum. Nur mit dem Unterschied, dass der Heilige Geist die Worte Jesu nicht umformulieren muss, sondern wir können sie eins zu eins übernehmen. Aber wenn wir etwas zu Gott sagen, dann muss er sagen: Okay, das habe ich erstmal verstanden, inhaltsmäßig, aber jetzt müssen wir umbauen und das anders ändern. So kann man es auf jeden Fall nicht beten, das geht so gar nicht. Das wäre auch gegen das und gegen das und gegen die Verheißung. Und jetzt machen wir es mal. Du hast wahrscheinlich das gemeint. Ich weiß, du hast das gemeint. So beten wir es. Seid ihr froh, dass wir einen Heiligen Geist haben, der alles nochmal modifiziert, was wir beten?
[11:30] Genau. Schaut mal mit mir in Offenbarung 1, wo wir auch nochmal diesen Gedanken vom Hören haben, dass das Hören so wichtig ist. Schaut mal in Offenbarung 1 und dort Vers 3. Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe. Wenn wir die Bibel lesen, wenn wir die Offenbarung lesen, es gilt ja nicht nur für das Buch der Offenbarung, sondern für alles, was wir lesen, müssen wir nicht nur studieren, wir müssen hören, was sagt Gott wem? Mir, dem Knecht.
[12:09] Manchmal lesen wir die Bibel, um zu erfahren, was sagt Gott meinem Bruder, meiner Schwester. Habt ihr schon mal so Texte gefunden, wo es sagt, das passt genau auf Bruder X? Da gibt es tausend Verse in der Bibel. Aber wenn wir die Bibel richtig lesen, dann spricht der Geist zu mir. Und da ist es da, wo es wirklich anfängt zu brennen.
[12:35] Schauen wir mal das an. Bevor wir das ein bisschen weiter anschauen, gibt es in der Bibel auch eine Stelle, wo von Leuten berichtet wird, die das Wort gehört haben, also das Wort zu ihnen kam, aber das nichts gebracht hat? Wo Paulus an einer Stelle sagt, sie haben genau dasselbe gehört wie ihr, es hat ihnen nichts genutzt. Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand das Evangelium hört und es nützt ihm gar nichts?
[13:12] Schaut mal mit mir in Hebräer. Hebräer 4 und dort Vers 2. Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleich wie jenen. Frage, was heißt auch? Wir sind nicht die einzigen, sondern bei ihnen genauso. Was heißt Heilsbotschaft? Evangelium. Wer sind jene? Nicht wir, genau, das ist gut. Von wem spricht er wahrscheinlich?
[13:59] Genau, von den Juden. Warum sagst du von den Juden? Genau, in Kapitel 3, Vers 16 spricht er über die Juden und 17. Er zitiert erst von Massa und Meriba in Vers 7 und 8. Und er sagt dann in Vers 16: Denn einige lehnten sich auf, als sie es hörten, aber nicht alle, die durch Mose aus Ägypten raus und dann die 40 Jahre in der Wüste und so weiter. Und dann sagt er in Kapitel 3, Vers 2: Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleich wie jenen. Aber jetzt hört genau zu. Aber das Wort der Verkündigung hat jenen, was? Nicht geholfen. Warum nicht?
[14:40] Es war nicht mit dem Glauben verbunden. Was ist das Entscheidende beim Hören? Glauben. Das heißt, das ist ganz, ganz wichtig. Wenn wir sagen, wir müssen lesen und hören, bedeutet das nicht, dass ich jetzt lese und dann irgendwie auf eine mystische Erleuchtung warte. Versteht ihr, was ich meine?
[14:59] Es bedeutet also nicht, dass Bibelstudium irgendwie nur oberflächlich ist, so nach dem Motto, das ist Bibelstudium, aber dann müssen wir ja hineinhören. Das meint es nicht. Sondern dieses Hören bedeutet Glauben.
[15:10] Der Geist, also ich lese und dann merke ich, das was dort steht, betrifft mich und das glaube ich. Ich nehme es für mich in Anspruch, die Verheißung, das Gebot, den Tadel, was auch immer es ist. Ich nehme es für mich in Anspruch, ich beziehe es auf mich und das haben die Juden damals nicht gemacht. Sie haben das Heiligtum vor sich gehabt und haben trotzdem nicht danach leben wollen.
[15:33] Kennt ihr einen Text in der Bibel, wo Wort, Glauben und Hören in einem Vers zusammenkommen? Wort, oder das Evangelium, Glauben und Hören. Letztendlich kommt alles von Jesus. Der Glaube kommt aus, wo steht das?
[16:01] Paulus hat es gesagt, genau, das kann man sehr gut eingrenzen. Römer 10, jetzt seht ihr den Zusammenhang. Das heißt, wir wissen also, das Evangelium nützt nur etwas, wenn ich glaube. Ansonsten nützt es gar nichts. Die ganzen Predigten, Seminare, Workshops, Sabbatschule, alles umsonst, wenn ich nicht glaube.
[16:30] Jetzt schaut mal in Römer 10, Vers 17. Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung. Hat jemand ein anderes Wort für Verkündigung? Aus dem Gehörten, genau. Wörtlich steht er aus dem Gehörten. Man hört eine Predigt, man hört eine Verkündigung. Aber wörtlich steht aus dem Gehörten. Der Glaube kommt aus dem Hören. Und woher kommt das Hören? Die Verkündigung ist das Gehörte. Die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Und Gottes Wort ist das Evangelium. Könnt ihr das sehen? Die drei Dinge sagt Paulus.
[17:18] Er sagt, das Wort Gottes muss gehört werden, dann kann man glauben. Versteht ihr jetzt, warum Jesus sagt: Wer ein Ohr hat, der höre? Wenn ich das nicht mache, dann werde ich nie glauben. Und ohne Glauben kann man nicht gerettet werden. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben. Aber Glauben kommt aus dem Hören. Und das Hören aus dem Evangelium.
[17:44] Das heißt, wir wollen also lernen, wie kann ich das Wort, das Jesus spricht, wirklich buchstäblich hören. Was bedeutet das? Wie kann ich verstehen, was der Heilige Geist mir sagen möchte? Wir wollen einfach nicht intelligente Sünder werden. Wir wollen, dass der Heilige Geist mir zeigt, wie ich geführt werden soll.
[18:01] Hat Jesus in seinem Leben auch mal davon gesprochen, wer ein Ohr hat, der höre? In den Gleichnissen. Genau, an mehreren Stellen. Wir schauen mal ein paar Beispiele an. Nicht nur in den Gleichnissen, aber auch. Fangen wir mal an in Matthäus 11.
[18:22] Matthäus 11 und dort Vers 15. Faktisch das gleiche wie in Offenbarung 13 Vers 9. Das heißt es: Wer Ohren hat, zu hören, der höre. Jetzt, worauf bezieht sich das bei Jesus an der Stelle in Matthäus 11? Wovon spricht er in dem Kontext? Er spricht über Johannes den Täufer und was sagt über Johannes den Täufer?
[18:56] Johannes hatte selbst ein bisschen gezweifelt. Und da wird eine Gesandtschaft abgesandt und Jesus sagt ihm: Ich bin der Messias. Er sagt: Schau mal, Blinde gehen und Tote werden auferweckt und Taube hören. Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir. Das war genug. Johannes hat sofort verstanden, was gemeint war. Aber dann sagt Jesus etwas zu seinen Jüngern in den Versen danach.
[19:20] Dass Johannes der Elia ist. Und was sagt er damit mit anderen Worten? Der Verkünder? Der Wegbereiter? Haben die Juden auf den Elia gewartet? Warum? Warum haben sie auf den Elia gewartet? Er ist doch schon lange tot. Verzeihung, er ist ja im Himmel.
[19:40] Es gibt eine Prophezeiung in Maleachi, ganz am Ende, vorletzter Vers. Ich sende euch den Propheten Elia, ehe der schreckliche Tag des Herrn kommt. Sie wussten, der Elia kommt nochmal. Das heißt, wir haben eine Prophezeiung. Gut aufpassen, wir haben eine Prophezeiung. Und was sagt Jesus mit dieser Prophezeiung? Sie hat sich erfüllt. Und dann sagt er: Wer ein Ohr hat zu hören, der höre.
[20:08] Aber da gibt es etwas Besonderes an dieser Prophezeiung. Da gibt es etwas Besonderes an dieser Prophezeiung. Was ist besonders an dieser Prophezeiung mit dem Maleachi? Also mit diesem Elia? Was ist besonders an der Prophezeiung? Er sagt, Johannes ist der Elia. Er hat sich erfüllt, haben wir gesagt. Aber gibt es noch etwas Besonderes? Was nicht mit Johannes zu tun hat? Die Prophezeiung sagt ja, da wird nochmal ein Elia kommen, richtig? Sie: Ich sende euch den Propheten Elia. Ehe der... kam der große und schreckliche Tag hier? War es der große und schreckliche Tag, als Jesus durch die Dörfer... Ja, ist nicht der große und schreckliche Tag, von dem Maleachi spricht. Maleachi spricht ja von dem...
[20:50] Das heißt, Maleachi hat eine doppelte Anwendung. Der Elia ist gekommen, aber Elia wird nochmal kommen. Woher wissen wir das? Schaut mal. Schaut mal in Matthäus 17.
[21:14] Genau, Matthäus 17. Da haben wir die gleiche Stelle. Können wir Vers 11 lesen, das reicht aus. In Matthäus 17 nach Vers 11. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt fürwahr zuvor und wird alles wiederherstellen. Also kommt Elia noch? Ja, und dann sagt er: Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist. Und sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer redete.
[21:54] Also ist Elia schon gekommen? Ja. Wird Elia noch kommen? Doppelte Prophezeiung. Und inmitten dessen sagt Jesus: Wer ein Ohr hat, der höre. Macht es bei jemandem schon "Bling"? Eine Prophezeiung, die sich erfüllt hat und die sich noch einmal erfüllen wird. Wo etwas nochmal kommt, was schon mal gewesen ist. Die Prophezeiung hat sich erfüllt, aber sie liegt noch in der Zukunft. Wer ein Ohr hat, der höre.
[22:40] Wo steht unser heutiger Vers, in welchem Kapitel? Offenbarung 13. Gibt es in Offenbarung 13 auch schon eine erfüllte Prophezeiung? Ihr Lieben, in Offenbarung 13 gibt es auch schon eine erfüllte Prophezeiung. In Offenbarung 13. Das Diözdemer. Und wer ist das Diözdemer? Das Papsttum. Ist das Papsttum schon Weltmacht gewesen? Ja. Wird das Papsttum noch Weltmacht werden? Es hat auch eine doppelte Anwendung. Spricht es nicht auch von dem Papsttum damals und von dem Papsttum, das noch kommen wird?
[23:20] Ein bisschen klar? Ihr sagt, wer ein Ohr hat, der höre. Das heißt, wir haben hier eine doppelte Prophezeiung. Das heißt, das, was man da sieht in der Geschichte, hat eine Bedeutung für die Zukunft. Wenn man auf Johannes schaut, Johannes den Täufer, sieht man, wie der Endzeit-Elijah sein wird. Wer ist eigentlich der Endzeit-Elijah? Der zukünftige Elijah.
[23:55] Was hat Johannes gemacht als der erste Elijah-Erfüllung? Den Weg bereitet, hat gepredigt, Gesundheitsreform, Kleidungsreform, getauft, die ganze Bandbreite. Wenn ich also auf die Erfüllung schaue, weiß ich auch, wie sich der Endzeit-Elijah erfüllen wird. Der wird auch den Weg bereiten auf das Wiederkommen Jesu. Der wird auch predigen, der wird auch Antritt zum Glauben, der wird auch einen einfachen Lebensstil, Kleidungsreform, Gesundheitsreform und so weiter und so fort.
[24:38] Wenn Jesus sagt: Wer ein Ohr hat, zu hören, der höre. Das sagt er nicht einfach nur, um den Platz zu füllen. Wenn hier in Offenbarung 13 das erwähnt wird, dann ein aufmerksamer Bibelleser sagt: Hey, das hat doch Jesus schon mal gesagt. Warum hat er das gesagt? Ah, da gibt es eine doppelte Erfüllung. Wenn ich Offenbarung 13 anschaue und mich frage, wie wird das dann werden mit dem Papsttum am Ende? Dann gucke ich, wie es sich schon erfüllt hat im Mittelalter. Was hat das Papsttum da gemacht? Wie hat es regiert? Welche Prinzipien hat es angewandt? Welche Methoden? Wie ist es mit den Gläubigen umgegangen? Wie ist es zur Macht gekommen? Und viele der Prinzipien werden sich wiederholen. Wer ein Ohr hat, der höre.
[25:17] Aber es gibt doch noch einen Spruch, der sagt, wir tun so Ohren, wie sie Jünger haben. Genau, das ist in Jesaja. Da geht es aber darum, dass man früh aufsteht am Morgen. Der Herr weckt mich jeden Morgen, dass ich höre, wie Jünger höre. Können wir nachher nochmal anschauen, aber lasst uns kurz noch das hier im Evangelium zu Ende machen. Wir müssen uns nämlich beeilen in Matthäus 13.
[25:38] Jetzt kommen wir zu einem Gleichnis. Matthäus 13, Vers 9. Und das erklärt auch noch eine ganze Menge. Matthäus 13, Vers 9. Wer Ohren hat, zu hören, der höre. Worum geht es in den Versen vorher? Das Gleichnis vom Seemann. Also es geht um ein Gleichnis. Was braucht man, um das Gleichnis zu verstehen? Ohren.
[26:20] Jetzt sind mit diesen Ohren die ganze Zeit, sind damit unsere Ohren gemeint, die hier? Warum? Weil man kann, wisst ihr, dass man mit unseren buchstäblichen Ohren gar nicht, also versucht mal, nicht zu hören. Das geht nicht. Das heißt, wenn ein Prediger predigt, hören wir alle, solange wir in der Nähe des Schalles sind. Aber trotzdem hören viele nicht. Und Matthäus 13 ist ein Gleichnis darüber, wie man hört.
[26:55] Wie viele Böden gibt es in Matthäus 13? Böden. Vier, nicht? Der erste Boden ist der, also der Seemann geht aus, streut den Samen aus. Der erste Boden ist der auf dem Felsen. Eigentlich ist viel an dem Weg und die Vögel kamen auf Rasen. Andere sind aber viel auf dem felsigen Boden. Das ist das zweite. Ja, genau. Das sind vier Bodenarten. Also lasst euch nicht jetzt irritieren. Ganz ruhig. Das ist ziemlich unstrittig. Es gibt vier verschiedene Bodenarten. Darum geht es. Das Gleichnis geht um die vier, also der Seemann streut aus in vier verschiedenen Fällen. Und wir werden gleich sehen, wie das sich entwickelt.
[27:44] Der erste ist der Weg. Was haben wir auf dem Weg? Hier kommen wir gleich. Erstmal haben wir Weg. Wenn man Samen auf den Weg streut, was passiert? Wie ist der Boden auf einem Weg beschaffen? Das ist ja kein Asphaltweg. Warum? Weil man da schon immer drauf trampelt. Wenn ich da also jetzt den Samen drauf werfe, was passiert mit dem Samen? Der bleibt oben, weil es festgetrampelt ist. Richtig? Er kann keine Wurzeln fassen. Er kommt gar nicht mehr rein. Er kann keine Wurzeln fassen. Er kommt gar nicht mehr rein.
[28:26] Wofür steht der Samen? Das Wort Gottes. Gibt es Menschen, die das Wort Gottes dazu in Berührung kommen, aber es nicht mal irgendwie hineinkommt? Die so festgetrampelt sind. Warum sind sie festgetrampelt? Der ganze Alltag ist so fest, es ist gar keine Kammer offen, dass irgendwas reingeht. Es kommt rein. Und dann kommen die Vögel und schnappen es weg. Wer sind die Vögel? Ihr habt übrigens immer die Auslegung, wenn ihr nachblicken wollt, in Vers 18, wenn ihr es nicht mehr erinnern könnt. Da kommt der Böse. Der Böse ist der Satan.
[29:04] Das heißt, es gibt Menschen, jeder Mensch hört das Evangelium irgendwann, aber viele sind wie der Weg. Sie haben es irgendwo gehört, aber haben gar kein Interesse dafür. Und Satan reißt das Wort wieder weg. Können Sie sich erinnern? Oberflächlich.
[29:17] Der zweite Boden ist was? Fels. Felsiger Boden. Oder Steine. Das heißt, wo sind die Felsen? Die Felsen sind irgendwo mitten im Boden. Kommt der Samen in den Boden rein? Das steht nicht, dass es ein Felsen ist. Der Samen wird nicht auf Felsen. Das ist ein felsiger Boden. Das Boden ist ein Felsen. Mittendrin. Der Gedanke, schaut mal, wo es nicht viel Erde hatte. Entweder sind es 5 cm Felsen. Schaut mal, Felsen irgendwo draußen. Aber es kann schon reinkommen. Aber das Problem ist, es hat keine tiefe Erde.
[30:04] Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt. Und weil es keine Wurzel hatte, verdorrt es. Was ist die Auslegung? Schaut mal in Vers 20. Auf den felsigen Boden gestreut, aber ist es bei dem, der das Wort hört? Und wie? Also hier geht das Wort schon hinein. Könnt ihr das sehen? Es wird nicht abgelenkt. Es kommt hinein und zwar mit Freuden. Es geht ganz schnell nach oben. Es wächst ganz schnell. Enthusiastisch. Aber was passiert dann? Was ist die Sonne? Bedrängnis. Verfolgung.
[30:41] Es gibt Menschen, die hören das Wort Gottes und sind super begeistert. Aber als sie merken, dass sie deswegen verfolgt werden, dass sie deswegen vielleicht ihre Arbeitsstelle verlieren, dass sie deswegen ihre Freunde verlieren, hat das Wort keine Zeit gehabt, Wurzeln zu schaffen. Das ist der zweite Boden. Ihr werdet sehen, diese Böden entwickeln sich nach und nach. Es wird immer tiefer.
[31:03] Was ist der nächste Boden? Übrigens, was sind wohl diese Felsen, die da unten das Wurzelschlagen ver... Habt ihr eine Ahnung? Was könnten wohl diese Felsen darstellen im Boden, die das verhindern, dass da Wurzeln geschlagen werden? Die kommen noch. Die kommen noch, die Sonnen des Lebens. Tradition.
[31:25] Gibt es irgendwo in der Bibel etwas Steiniges, was in uns ist? Das Stein im Herzen. Das heißt, diese Menschen, die vielleicht intellektuell das aufnehmen und das auch interessant finden, haben es noch nie gehört. Sie sind auch aufmerksam. Sie sind nicht gleichgültig wie die Ersten. Sie sind aufmerksam und finden das toll. Wahnsinn, 1844. Wow, die Prophezeiung USA. Das ist ja unglaublich. Aber in ihrem Herzen verändert sich nichts. Das Herz ist Stein wie hart, immer noch egoistisch. Und wenn das nicht funktioniert, dann wollen sie damit nichts mehr zu tun haben.
[31:57] Jetzt kommt der dritte Boden. Der dritte Boden hat was? Hat der noch Felsen im Boden? Wohl nicht. Zumindest steht es nicht da. Aber was ist das Besondere? Das Dornige Boden. Hier können Pflanzen wachsen. Die überstehen auch die Hitze. Aber was ist das Problem an diesem Boden? Das sind andere Pflanzen, die nebenbei wachsen. Also hier ist nicht das Problem, sondern das Herzensproblem, dass das Herz gar nicht gebrochen ist. Ich würde sagen, das ist sogar jemand, der wirklich sein Herz geändert bekommen hat. Der wirklich verändert worden ist. Das kann Wurzeln schlagen. Man ist verwurzelt im Glauben. Aber es gibt andere Dinge, die man nicht ausreißt, die nebenbei wachsen und dann das überwuchern.
[32:49] Was sind diese Dinge? Sorgen des Lebens. Betrug des Reichtums. An einem Parallelgleichen in Lukas und Markus steht auch die Vergnügung der Welt. Das heißt, da gibt es Menschen, die sind wirklich von dem Wort Gottes begeistert und wirklich verändert, aber reißen nicht die Dinge aus, die das am Ende wieder auslöschen können. Also ich kann wirklich bekehrt sein und Wurzeln schlagen im Wort Gottes, wenn ich aber weiter meine Vergnügung so ab und zu mache, wachsen die und wachsen die und überwuchern das am Ende wieder. Es nimmt dann wieder ab. Das ist eine andere Form, die aber genauso gefährlich ist und die am Ende auch für das keine Ernte entsteht.
[33:37] Jetzt kommt der vierte Boden. Was ist am vierten Boden? Das ist gut. Wir sind ja alle keine Bauern mehr. Was macht der Bauer, damit es gutes Erdreich ist? Erstmal wird es umgekehrt. Der Erdboden muss aufgebrochen werden und er muss umgekehrt werden. Müssen wir gebrochen werden? Müssen wir umgedreht werden? Was macht man noch? Man muss die Felsen herausnehmen und muss der Bauer nicht auch immer wieder Dornen und Unkraut... Das heißt, der Bauer hat eine Aufgabe, den Boden zu bereiten, dann hat er aber auch die Aufgabe, den Boden immer wieder zu pflegen und aufkommende Dornen und Disteln, die immer mal kommen können, wieder zu entfernen. Und genau das sind die, die hören. Wer ein Ohr hat, der hört.
[34:37] Das sind diejenigen, die einen Satz sich verändern lassen und die auch genügend Zeit nehmen und andere Dinge, die aus ihrem Leben verbannen, die das Evangelium vielleicht behindern könnten. Das sind die, die hören. Das heißt, dieses Gleichnis illustriert eigentlich ganz genau, was bedeutet es zu hören. Ich muss mir die Frage stellen, habe ich überhaupt Zeit für das Wort Gottes? Dann erlaube ich dem Wort Gottes Wurzeln zu schlagen in mir und dann bin ich bereit, andere Dinge zu entfernen aus meinem Leben, weil sie vielleicht das Umsetzen des Wortes Gottes verhindern.
[35:13] Jetzt zum Schluss. Übrigens, ich wünschte, wir könnten noch mehr studieren, aber nur noch als Hinweis. Jesus sagt in Matthäus 13, schaut mal, ab Vers 10, da traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen? Das ist übrigens, er sagt, Matthäus 13, Vers 3-9, das ist das Mustergleichnis. Wisst ihr das?
[35:35] Vers 11 sagt: Er antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen, jenen aber ist es nicht gegeben. Auf Deutsch, die einen hören, die anderen hören nicht. Die einen lesen Offenbarung, verstehen es, die anderen verstehen es nicht. Die einen lesen Daniel, die Verständigen werden es verstehen, die Unverständigen werden es nicht verstehen. Die einigen lesen die Bibel und bekehren sich, die anderen nicht. Die einen werden gerettet, die anderen nicht.
[36:03] Die Gruppen in der Gemeinde, alle hören dieselben Predigten, hören dieselben Seminare, haben dieselbe Sabbatschulektion, dieselbe Bibelübersetzung, die einen werden gerettet, die anderen nicht. Weizen und Unkraut. Ratet mal, was Jesus nach dem Gleichnis sagt, Weizen und Unkraut. Was sagt er wohl? Er sagt: Wer ein Ohr hat, der höre. Wer ein Ohr hat, der höre.
[36:31] Alles, was wir hören in der Gemeinde, was wir selbst lesen, das ist der Schlüssel. Wer ein Ohr hat, hast du ein Ohr, dann höre zu. Nutz die Gelegenheit, wenn eine Predigt kommt oder wenn du selbst studierst, wenn du anders machst, nutz die Gelegenheit zu sagen: Hey Gott, was möchtest du mir sagen? Und lass es nicht einfach nur einen interessanten Vortrag sein, wo du mal wieder was lernst über Theologie. Verstehst du, was ich meine?
[36:53] Die Juden haben den Fehler gemacht, die haben immer nur Theologie erwartet. Was sagt der Rabbi so und so? Interessant, ja, passt so Rabbi so und so. Die konnten es auswendig, haben nicht gehört. Genau. Wir müssen aber leider zum Schluss kommen. Lass uns weiterlesen. Vers 12. Denn wer hat, das ist interessant, denn wer hat, dem wird gegeben und er wird Überfluss haben. Wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen, was er hat. Im Kontext bedeutet das, wer schon versteht, wird noch mehr verstehen. Wer sich Mühe gibt und schon von Gott Licht bekommt, der wird noch mehr bekommen. Und dann, wer das aber nicht hat, wer nicht hören möchte, von dem wird das wenige, was er noch an Wissen hat, noch weggenommen werden.
[37:31] Lass mich das so illustrieren. Jemand, der von Gott Wissen bekommt und sich bemüht und hört, der bekommt mehr Licht und mehr Licht und mehr Licht. Elmer hat gesagt, wir können jeden Tag ein Fest guter Dinge haben, im Bibelstudium. Und da gibt es Menschen, die wissen zwar die 28 Glaubenspunkte, das ist hier reingetrichtert, aber sie bemühen sich nicht. Sie werden am Ende der Zeit noch das verlieren, was sie haben. Sie werden den Sabbat aufgeben, sie werden wohnen, glauben und so weiter. Sie werden das verlieren.
[37:59] Wer Ohr hat, wer ein Ohr hat, der höre. Schaut mal, Vers 13. Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen. Und dann zitiert er aus der Weissagung von Jesaja, aus Jesaja 6. Wir haben nicht die Zeit, das anzuschauen. Aber in Jesaja 6 geht es darum, wie Jesaja als Prophet Gottes zum Thron kommt. Kennt ihr die Geschichte, wo er in den Tempel hineinkommt und der Thron sich offenbart und er sagt: Wehe mir, ich vergehe, denn ich bin ein Mann unreiner Lippen und ich wohne unter einem Volk mit unreinen Lippen. Und er wird mit der Holzkohle berührt. Er wird gesühnt. Und dann kriegt er den Auftrag: Predige zu diesem Volk. Aber dieses Volk wird gegen dich sein. Es wird nicht hören wollen und so weiter.
[38:45] Könnten wir noch viel mehr zu sagen. Nur, dass ihr wisst, dass Jesus sich genau darauf bezieht. Im Alten Testament war schon vorher gesagt, dass diese Botschaft vom Evangelium von den meisten nicht angenommen werden wird. Bis auf einen kleinen Überrest.
[38:57] Letzter Vers für heute. In Johannes 10, Vers 27. Johannes 10, Vers 27. Ah, erst bevor wir 27 lesen, Vers 5. Vorletzter Vers. Vers 5. Da geht es um die Schafe. Johannes 10 ist das berühmte Kapitel mit dem guten Hirten. Da sagt Jesus: Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm. Denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. Die Schafe. Ein Schaf folgt niemals einem Fremden Hirten. Das heißt in Vers 27: Meine Schafe hören meine Stimme. Und ich kenne sie und sie folgen mir nach.
[39:41] Im Kontext, Offenbarung 13, Vers 9. Am Ende der Zeit wird es zwei Hirten geben. Der eine Hirte sagt: Kommt her, alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Kommt her und lasst uns trinken vom Wein der Unzucht. Und alle werden sich wundern. Und alle werden kommen und alle werden trinken. Aber eine Gruppe wird sagen: Den Hirten kenne ich nicht. Das ist ein Dieb, das ist ein Räuber. Der ist hineingekommen, um zu stehlen. Sie werden fliehen, weil sie die Stimme nicht kennen. Sie werden zu dem anderen Hirten gehen, der auch ruft: Kommt her, alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Die Stimme kenne ich. Das ist die Stimme meines Heilands. Sie werden kommen. Und wenn sie aus Babylon kommen müssen, sie werden kommen.
[40:25] Die Frage ist, hörst du Gottes Stimme? Manche von uns wünschen sicher, dass Gott leibhaftig zu ihnen spricht. Fragt mal die Israeliten, wie sie sich gefühlt haben, als Gott hörbar zu ihnen gesprochen hat. Als sie nicht bereit dafür waren. Sie haben ganz schnell gesagt: Danke, stopp. Es ist so, als würde Gott buchstäblich zu ihnen sprechen. Es ist genau das Gleiche. Es macht keinen Unterschied, ob ich zu dir rede oder eine E-Mail schreibe. Es ist genau das Gleiche. Du weißt genau, was ich möchte.
[40:55] Und wenn wir hören und das so annehmen, wenn wir es ernsthaft als Wort Gottes zu uns nehmen, dann werden wir ihm folgen. Und dann kann in Offenbarung 13 am Ende der Zeit, komme, was er will. Und wenn die ganze Welt in den Abgrund rennt. Ich kann stehen bei meinem Erlöser. Weil ich ihn kenne. Und das ist das ganz einfache Geheimnis: Hörst du die Stimme Gottes?
[41:15] Wollen wir noch beten zusammen? Und ihn bitten, dass er zu uns spricht, wann immer wir Bibel lesen. Lass uns noch einmal niederknien dazu.
[41:31] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass dein Wort so viel Freude macht zu studieren. Und dass man so viel Freude hat, dass dein Wort so viel Freude macht zu studieren. Und dass man so viele interessante Dinge erkennen kann. Und dass dein Wort für jeden Einzelnen von uns persönliche Botschaften enthält. Hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass du zu uns sprichst. Und dass dein Wort uns Kraft gibt. Und Motivation gibt. Und Freude gibt. Jeden Tag aufs Neue.
[42:01] Bitte vergib uns, so wie wir in der Vergangenheit vielleicht einfach nur noch uns so sehr beschlagnahmen, dass wir keine Zeit für dich haben. Oder wenn unser hartes Herz nicht erlaubt, das Wort tief Wurzeln fassen zu lassen. Oder wenn wir uns so viel Sorgen machen und so viel weltlichen Dingen hinterherrennen, dass wir das Evangelium ersticken. Bitte grabe du unser Herz ganz neu um. Brich es und kehre es um. Reinige es von Steinen und von Disteln und von Dornen, dass dein gutes Wort reinkommen kann, dass es Wurzeln fassen kann und dass es wachsen kann und Frucht tragen kann für die Ewigkeit.
[42:43] Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns segnest nach deiner Verheißung und dass das Wort, das wir heute studiert haben, so wie du es gesagt hast, weil du es gesagt hast, nicht leer zurückkehrt, sondern wie das Wasser des Lebens bis in die Ewigkeit quillt. Wir bitten dies alles im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.
[43:05] Ihr Lieben, nächste Woche sehen wir uns wieder. Dann werden wir lernen, was James White erlebt hat mit den Milleriten und wir werden sehen, was Offenbarung 13, Vers 10 zu bieten hat. Da gehen wir ein bisschen in die Prophetie hinein, in das geschichtliche Studium. Das wird sehr, sehr spannend werden. Und das ist ja dann schon eine Überleitung zum zweiten Teil von Offenbarung 13. Bis dann wünsche ich Gottes Segen, und wir sehen uns bald auf julmedia.tv. Amen.
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