In dieser Predigt über Offenbarung 11,15 spricht Christopher Kramp über die siebte Posaune und die Bedeutung des Königreichs Gottes. Er beleuchtet, wie das Reich Gottes nicht durch äußere Zeichen, sondern durch Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist gekennzeichnet ist. Die Ausführungen verbinden biblische Prophetie mit der Entwicklung des Reiches Gottes von einem unscheinbaren Samen bis zu seiner endgültigen Vollendung.
23.10.2012 – Offenbarung 11,15
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr auch live eingeschaltet seid auf joelmedia.tv.de. Letzte Woche ist leider ausgefallen. Das tut uns natürlich sehr leid. Aber heute sind wir wieder live dabei und ich freue mich, dass ihr alle da seid, eure Bibel mitgebracht habt und euch vielleicht einen Notizblock oder was auch immer, dass wir heute wieder interessante Dinge studieren. Wir werden heute beginnen mit der siebten Posaune. Freut ihr euch schon? Die siebte Posaune geht heute los und darauf sind wir schon sehr gespannt.
[0:32] Bevor wir das tun und bevor wir einige Fragen kurz beantworten werden, lasst uns gemeinsam niederknien. Ich lade euch ein, auch vor dem Bildschirm mitzubeten, bevor wir dann beginnen werden.
[0:44] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können, dass wir dein Wort lesen können und studieren können und bitten dich, dass du uns hilfst, es richtig auszulegen, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist. Amen.
[1:00] Die Frage ist gestellt worden in Apostelgeschichte 7, in Apostelgeschichte 7 Vers 56. Was haben wir in Apostelgeschichte 7? Was für ein berühmtes Kapitel ist das? Worum geht es in Apostelgeschichte 7? Es geht um die Rede und dann anschließend die Steinigung des Stephanus, richtig? Und in Apostelgeschichte 7 Vers 56 haben wir einen Satz von Stephanus, den er kurz vor seiner Steinigung sagt. Er sagt: „Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.“
[2:00] Die Frage ist gestellt worden: Warum sieht Stephanus im Himmel nur den Vater und den Sohn? Warum sieht er nicht den Heiligen Geist, wenn es Vater, Sohn und Heiliger Geist gibt? Warum sieht er hier nur die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen? Und die Frage ist von jemandem gestellt worden, der sich mit jemand anders unterhalten hat, der aus einer Glaubensgemeinschaft kommt, wo behauptet wird, dass der Heilige Geist nicht Gott ist und keine Person ist und eben nicht Teil der göttlichen, der dreinigen Gottheit sozusagen. Also die Frage ist: Warum sieht Stephanus nur den Vater und den Sohn, aber nicht den Heiligen Geist?
[2:43] Was würde die antworten? Okay, aber kann man den Heiligen Geist manchmal sehen? Ist der Heilige Geist schon mal gesehen worden? Als Taube bei der Taufe, nicht wahr? Ja, in körperlicher Gestalt. Aber da hinten war eine interessante Antwort. Es heißt nämlich ein Vers vorher: „Er aber, wer ist er? Stephanus, voll Heiligen Geistes, blickt er zum Himmel und bohrt und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten stehen.“ Jetzt, wo ist der Heilige Geist? Der Heilige Geist ist nicht im Himmel, sondern auf der Erde, zum Beispiel in Stephanus.
[3:21] Und das ist das, was Jesus gesagt hat. Schaut mal mit mir in Johannes 16, Vers 7. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe, denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. Also, Jesus sagt, der Beistand ist jetzt noch im Himmel und ich bin auf der Erde. Und wenn ich in den Himmel gehe, wo kommt denn der Beistand? Der Beistand geht zur Erde. Deswegen sieht Johannes ihn auch nicht mehr, Stephanus nicht mehr im Himmel, sondern er ist jetzt in besonderem Maße auf der Erde.
[4:17] Heißt das deswegen, dass der Heilige Geist keine Person ist, nur weil er in uns wohnen kann? Kann Jesus in uns wohnen? Okay, ist Jesus eine Person? Wunderbar. Also, dieser Vers sagt nichts darüber aus, dass der Heilige Geist keine Person ist. Eigentlich sagt er etwas völlig anderes aus. Okay, gut. Diese Frage war eine gute Frage. Wir freuen uns über mehr Fragen, die ihr stellen könnt unter fragen.joelmedia.tv.de. Wir werden weitere Fragen demnächst beantworten.
[4:52] Jetzt gehen wir in unser Offenbarungsseminar. Wir haben heute nämlich viel, viel vor und wollen einiges studieren. Und zwar beginnen wir heute mit der siebten Posaune. Und es heißt dort in Offenbarung 11, Vers 15.
[5:13] Offenbarung 11, Vers 15. Und der siebte Engel stieß in die Posaune, da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
[5:36] Okay, fangen wir mal an und halten fest, was hier in dieser siebten Posaune passiert. Könnt ihr mir mal zusammenfassen, was da passiert? Okay, wir haben laute Stimmen, ja? Laute Stimmen im Himmel. Okay, was noch? Was sagen diese lauten Stimmen? Also alle Königreiche der Welt gehören jetzt Gott und Jesus, ja? Und dadurch entwickelt sich eine ewige Herrschaft. Okay, ist soweit erstmal alles, was wir haben? Ist soweit erstmal alles.
[6:47] Was wir vielleicht mal machen könnten, einfach um den Kontext zu haben, wir werden uns heute nur mit Vers 15 beschäftigen, wir lesen einfach mal trotzdem bis Vers 19 weiter, dass wir einfach wissen, was alles passiert, dass wir das besser einordnen können, okay? Vers 16 sagt dann: „Und die 24 Ältesten…“ Wir werden nächste Woche darüber sprechen. „Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel, und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.“
[7:52] Wenn ihr das lest auf den ersten Blick, ohne dass wir bisher so ein ausführliches Studium gemacht haben, wovon scheint dieser Text zu reden, was würdet ihr meinen? Spricht von der Endzeit irgendwie, ja? Okay, Endzeit sagst du, was würden die anderen sagen? Spricht von Gottes Zorn, ja? Was ist so der Hauptpunkt an diesem Vers, wovon spricht das hier? Es wird gerichtet, ja? Ja, er wird angebetet, er hat die Macht angenommen. Ihr bringt schon alle die ganzen Punkte raus aus dem Text. Also von welcher Zeit spricht das hier? Von der Endzeit. Aber Endzeit, nach der Endzeit, während der Endzeit, zu Beginn der Endzeit? Ist es die Zeit des Endes, oder ist es die Endzeit?
[9:01] Ihr wisst aus der Bibel, dass es die beiden Dinge gibt: die Endzeit und die Zeit des Endes. Die Zeit des Endes geht ja schon seit 1798 los. Ist das schon 1798? Also vor dem Gericht? Vor dem Endgericht? Die Bibel spricht ja von mehreren Gerichten, nicht wahr? Ja, also bevor Jesus wiederkommt, ich würde sagen, es ist kurz vor der Wiederkunft Christi. Okay, kurz vor der Wiederkunft Christi, ja. Noch einen Vorschlag?
[9:40] Okay, wir wollen uns natürlich heute erstmal mit Vers 15 beschäftigen, aber wir brauchen auch einen großen Blick, dass wir nicht das Große aus den Augen verlieren, nicht wahr? Worum es hier geht. Jetzt schauen wir uns Vers 15 mal genauer an.
[9:53] Und der siebte Engel stößt in die Posaune, das heißt, es ist die siebte Posaune, richtig? Jetzt, was sind nochmal Posaunen? Wir haben ja letztes Mal eine Zusammenfassung gemacht von Posaune 1 bis 6, das war so im Schnellverfahren hindurch, oder vor zwei Wochen war es. Was sind nochmal Posaunen? Was stellen all diese Posaunen dar? Die erste, zweite, dritte, vierte, fünfte und sechste. Allgemein gesagt. Posaunen sind was? Ganz genau, es sind die Gerichte Gottes an seinen Feinden. Es sind Kriege gegen die Feinde Gottes.
[10:27] Wir hatten ja damals gesagt, es gibt verschiedene Feinde Gottes in der Prophetie: Babylon, Medopersien, Griechenland und so weiter. Und zur Zeit von Johannes gibt es vor allem noch drei Feinde, richtig? Welche Feinde sind das? Es war zuerst einmal das Römische Reich, richtig? Und das Römische Reich wurde vernichtet in welchen Posaunen? Wie viele Posaunen haben sich mit der Vernichtung des Römischen Reiches beschäftigt? Wer weiß das noch? Das war die erste bis zur vierten Posaune. Könnt ihr euch erinnern? Haben wir letztes Mal ein bisschen wiederholt. Das Römische Reich wurde vernichtet durch diese ganzen Vandalen und Hunnen und Westgoten, die ganzen barbarischen Stämme, die bei der Völkerwanderung das Reich immer zerkleinert haben.
[11:26] Dann wäre es der nächste Feind in der Prophetie nach dem Römischen Reich, also das Kaiserliche Rom. Wer kommt danach? Als nächster Feind Gottes in der Prophetie. Das geistliche Rom, das mittelalterliche Rom, nicht wahr? Die Kirche. Und welche Posaunen haben sozusagen gegen dieses mittelalterliche Rom angekämpft? Fünfte und Sechste. Weiß noch jemand? Das war die erste und zweite Wähl, genau. Was haben nochmal die Fünfte und Sechste Posaune dargestellt? Haben wir letztes Mal noch kurz angerissen. Der Islam, nicht wahr? Der dezidiert gegen die abgefallene Christenheit gekämpft hat. Der Islam, der hier eine Rolle gespielt hat, um sozusagen das abgefallene Christentum in Schach zu halten.
[12:16] Und jetzt kommen wir zur siebten Posaune. Und ist das Kaiserliche Rom noch gegenwärtig? Ist das mittelalterliche Rom noch gegenwärtig? Wie nennt die Bibel den Feind in der Endzeit? Das ist ja auch das Tier, nicht wahr? Also wir haben das Kaiserliche Rom, wir haben das mittelalterliche Rom und wir haben dann irgendwann das endzeitliche Rom. Und diese Posaune hat also etwas damit zu tun mit dem endzeitlichen Rom. Da werden wir gleich noch später drauf eingehen, ja? Nur mal sozusagen erstmal, um überhaupt so ein bisschen das einzuordnen.
[13:13] Okay, jetzt schauen wir uns erstmal ganz allgemein an, was dort steht. Wir haben hier: „Die Königreiche der Welt und unserem Herrn und seinem Christus zuteil.“ Jetzt, wer ist der Herr offensichtlich hier? Gott, der Vater. Und wer ist sein Christus? Jesus Christus, ganz genau. Was heißt Christus übersetzt? Der Gesalbte. Jetzt, wer wurde im Alten Testament gesalbt? Könige und Priester, nicht wahr? Okay, merkt euch das vor. Er ist der Gesalbte, er ist der Christus.
[13:54] Kennt ihr irgendeine Prophetie, wo es darum geht, dass Jesus die Königreiche der Welt übernimmt? Und quasi zum alleinigen, universalen König wird? Daniel, wo? Früher schon, der zwölfte ist das letzte, nicht wahr? Du hast es gesagt. Ganz genau, welches Kapitel ist das, wo der Stein runterkommt? Daniel 2, genau. Lass uns mal Daniel 2 aufschlagen.
[14:35] Eine kurze Ad-hoc-Wiederholung von Daniel 2, das ist ja quasi sozusagen Muttermilch. Daniel 2 hat ein Standbild, nicht wahr? Dieses Standbild ist groß und furchterregend und schrecklich und es besteht aus verschiedenen Metallen, als da wären: Das Haupt ist aus Gold und dann kommt Silber und dann kommt Bronze, dann kommt Eisen und dann kommt Eisen und Ton. Ganz einfach, nicht wahr? Wenn man das anderen erklären soll, wir hatten einige Jugendliche in Paderborn an den Türen. Die waren so aufgeregt, die haben erzählt, es war Gold und Bronze und dann kam Bronze, nicht wahr? Aber so ist das, wenn man mal seinen Glauben weitergeben soll, nicht wahr? Aber gut, die haben das super gemacht, wirklich fantastisch.
[15:26] Und wofür standen diese Metalle? Das Gold stand für? Babylon von 605 bis 539 vor Christus, das müsst ihr nicht wissen, das sage ich euch nur so. Dann kam Medopersien, das Silber, genau, 539 bis 331 vor Christus. Dann kamen die Griechen, 331 bis 168 vor Christus und dann kamen die Römer, das Eiserne Rom, 168 bis 476 nach Christus. Und dann haben wir Eisen und Ton, bis heute, was? Die europäischen Staaten, die vermischt sind, aber noch in einer tieferen Bedeutung, letztendlich Kirche und Staat, die zusammen gehen. Und natürlich die gesamte europäische Kirche bestimmt haben, aber sozusagen heute auch weltweit, diese Verbindung von Kirche und Staat, die wir noch sehen werden.
[16:19] Und schaut mal jetzt, was Daniel 2 sagt in Vers 34. Daniel 2, Vers 34, dort lesen wir.
[16:53] Frage: Wer ist der Stein? Jesus Christus. Woher wissen wir das? Aus der Bibel. Das ist gut. Wir sollten es besser aus der Bibel wissen, aber woher wissen wir es aus der Bibel? Wo in der Bibel wird Jesus oder Gott als der Stein oder der Fels beschrieben? Bei Mose, als er gegen den Stein gehauen hat, da steht nicht explizit, dass der Fels ein Gott ist, aber Paulus sagt dann später: „Der Fels war Christus.“ 1. Korinther 10, Vers 4: „Der Fels aber war Christus.“ Und wir haben viele Stellen bei David in den Psalmen: „Der Herr ist mein Fels, der Herr ist mein Fels“, singt er immer wieder, „der Herr ist mein Fels, mein Stein, auf den ich bauen kann.“ Genauso in der Geschichte von Petrus, wo Petrus sagt: „Du bist der Christus.“ Und Jesus sagt: „Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen.“ Nicht Petrus, der kleine Stein, sondern Christus, der Felsen, will ich meine Gemeinde bauen. Christus ist der Felsen und der Felsen, der Stein, der kommt, ist ein Symbol dafür, dass...
[17:51] Was passiert? Seine Wiederkunft. Jesus kommt ohne Zutritt von Menschen. Er kommt und wenn er kommt, schlägt er das Standbild an den Füßen, weil es geht zeitlich von da nach da. Ganz am Ende der Weltgeschichte kommt er, aber zertrümmert er nur die Füße. Er zertrümmert alle Königreiche, das heißt, die gesamte menschliche Weltgeschichte kommt zu ihrem Ende. Und aus dem Stein wird ein großer Berg, der die ganze Erde erfüllt. Und hier kommt die Erklärung in Vers 44 und 45. 44 und 45.
[18:40] Also, ganz einfach ausgedrückt, wir haben hier die Weltgeschichte, und die Weltgeschichte... Die Weltgeschichte ist gekennzeichnet durch verschiedene Königreiche. Sie zielt auf die Wiederkunft. Und durch die Wiederkunft richtet Gott sein Königreich auf. Gott ist Königreich aufgerichtet.
[19:44] Wenn Jesus wiederkommt, wie kommt er wieder? Schaut mal mit mir in Offenbarung 19. Wie ein Sieger, hast du gesagt? Wie eine diebe Nacht kommt er auch. Jedenfalls für diejenigen, die in der Finsternis sind. In Offenbarung 19, ab Vers 11.
[20:25] Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige. Und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme. Und auf seinem Haupt sind viele Kronen. Also ist er ein König. Und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst. Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist. Und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Jesus, er ist das Wort, er ist für uns gestorben. Er ist der treue und wahrhaftige Zeuge. Er richtet in Gerechtigkeit und so weiter. Vers 14. Und die Heere im Himmel folgen ihm nach auf weißen Pferden. Und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor. Was bedeutet das? Scharfes Schwert aus seinem Mund. Das Wort Gottes. Wort. Damit er die Heidenvölker mit ihm schlage. Und er wird sie mit eisernem Stab weiden. Und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes des Allmächtigen. Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.
[21:27] Jetzt. Jesus hat einen Namen. Und sein Name ist der König der Könige. Was bedeutet das? Er ist der Höchste. Jetzt, wenn ich der König der Könige bin, was ist meine Position? Das sind noch andere Könige, die unter mir sind, richtig? Das heißt, ich habe viele, viele, viele Könige. Aber das ein König der Könige, sozusagen. Das ist die Idee. Er ist der König der Könige. Jeder andere König bekommt seine Königsherrschaft von wem? Von Jesus. Bekommen auch die weltlichen Könige ihre Königsherrschaft von Jesus? Könnt ihr mir einen biblischen Beweis dafür geben? Aber David war kein weltlicher Herrscher. David war ein geistlicher Herrscher. Obwohl, du hast recht. David hat auch seine Königsherrschaft von Gott bekommen. Aber wir haben sogar die Könige, die nicht an Gott glauben, ihre Königsherrschaft von Gott bekommen.
[22:30] Daniel, wem sagt ihr das? Dem Nebukadnezar. Schaut mal mit mir in Daniel 2.
[22:45] Daniel 2, Vers 37. Daniel 2, Vers 37 und 38. Da sagt Daniel die Auslegung des Traumes. Daniel 2, Vers 37: „Du, oh König, bist ein König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum und die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat.“ Das heißt, es gibt sogar unter Menschen noch mal dieses König der Könige. Das heißt, ein König Nebukadnezar kann auch viele Könige unter sich haben. Er war ja ein Weltkönig, ein Weltreich. Aber selbst der menschliche König der Könige bekommt sein Reich von wem? Von dem göttlichen König der Könige. Selbst die Weltherrscher dieser Welt bekommen ihr Königtum eigentlich von Gott. Dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht, die Stärke und die Ehre gegeben hat. Und überall, wo Menschen, Kinder wohnen, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher bei sie alle gemacht. Du bist das Hauptausgott.
[23:55] Frage: Wer war wohl der erste König auf Erden? Nimrod war der erste, der gewaltig war auf Erden. Aber wer war der erste König, der von Gott die Königsherrschaft bekommen hatte? Adam. Genau, es heißt ja, dass Gott uns die Herrschaft, das heißt, du sollst über die Erde herrschen. Aber es sollte kein autonomer Herrscher sein, da sollte ein Unterkönig sein, dem König der Könige dienen. Und so bekommt jeder König seine Königsherrschaft von Gott.
[24:26] Und schaut mal, was dort steht in Daniel 2, Vers 21. Das ist das, was du meintest. Daniel 2, Vers 21 steht: „Er führt andere Zeiten und Stunden herbei. Er setzt Könige ab und setzt Könige ein.“ Das heißt, wenn ein König seine Zeit, die ihm gegeben ist, missbraucht, wenn ein König nicht das tut, was er tun sollte, wird er irgendwann abgesetzt. Kennt ihr einen König, der von Gott das Reich bekommen hat und dann abgesetzt wurde? Saul zum Beispiel. Kennt ihr noch jemanden? Sogar einen weltlichen Herrscher, der von Gott das Reich bekommen hat? Schaut mal mit mir in Daniel 4, da wurde er zumindest zwischenzeitlich abgesetzt. Nebukadnezzar, nicht wahr?
[25:15] Daniel 4, Vers 23 heißt es: „Weil aber davon die Rede war, man solle den Wurzelstock des Baumes belassen, so wird auch dir dein Königtum wieder zuteil werden, sobald du erkennen wirst, dass der Himmel herrscht.“ Das heißt, wenn ein König seine Zeit, die ihm gegeben hat, missbraucht wird, wird er irgendwann abgesetzt. Das heißt, wenn ein König seine Zeit, die ihm gegeben hat, missbraucht wird, so wird auch dir dein Königtum wieder zuteil werden, sobald du erkennen wirst, dass der Himmel herrscht. Mit anderen Worten, Gott hat dir das Königreich gegeben, es wird von dir genommen, weil du glaubst, du hast es aus eigener Kraft dir gebaut und wenn du erkennst, dass du es von Gott bekommen hast, dann kriegst du es wieder. Das heißt, Könige werden abgesetzt, weil sie sich weigern, den König der Könige anzuerkennen. Noch ein bekanntes Beispiel ist Belsazar, Daniel 5.
[26:25] In Vers 26, da heißt es in Daniel 5, Vers 26, und das ist die Bedeutung des Spruches: „Mene bedeutet: Gott hat die Tage deines Königtums gezählt und am Ende bereitet.“ Das heißt, Gott zählt, er wartet ab, er untersucht sozusagen und dann beendet er. Warum? Vers 27: „Tekel bedeutet: Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.“ Gott prüft nicht nur die geistlichen Könige Israels, er prüft alle Könige. Und als Babylon seine Zeit verspielt hatte, hat Gott die Chance einem anderen Weltreich gegeben. Wie ist das nächste Weltreich? Medo-Persien. Haben sie es besser gemacht? Nein, also hat Gott die Chance den Griechen gegeben. Haben es die Griechen besser gemacht? Und so eins nach dem anderen. So geht das durch die Weltgeschichte hindurch. Gott ist der Könige. Und ganz am Ende, wenn alle Königreiche letztendlich ihre Chance gehabt haben und versagt haben, kommt Gott und nimmt es ihnen allen weg. Da ist niemand, dass kein Königreich das getan hat, was Gott wollte. Also übernimmt Gott jetzt selbst die Führung. Das ist sozusagen die Idee. Und da gibt es jetzt einem Reich, einem Volk, das dann wirklich König und Priester sind. Gott wird ein Volk haben von Königen und Priestern. Das kommen wir gleich später noch. Denn Gottes Idee von Königreich ist ganz anders als unsere. Aber dazu gleich noch mehr.
[27:44] Lesen wir noch die zweite ganz wichtige Stelle in Bezug auf das Königreich Jesu. Und zwar in Daniel 7.
[27:56] In Daniel 7 und dort in Vers 13 und 14. Daniel 7, 13 und 14. Die Bibel sagt: „Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen.“ Wer ist das? Jesus, der Sohn des Menschen, richtig. „Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen. Und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht. Und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.“
[28:40] Könnt ihr sehen, dass hier genau das gleiche stattfindet? Wo findet das statt? Warum sagst du im Himmel? Und wo ist der Alte? Woher wissen wir das? Stimmt. Aber Jesus kommt auch mit den Wolken des Himmels zur Erde. Wenn Jesus kommt, kommt er mit den Wolken des Himmels zur Erde. Aber hier kommt er mit den Wolken des Himmels zum Alten. Aber wo ist der Uralte? Woher wissen wir das? Wo steht es? Das heißt im Himmel. Das heißt im Himmel, das stimmt. Das ist richtig.
[29:31] Schaut mal, der Text vorgeht, es steht ganz eindeutig. Da geht es um den Hochbetagten in Vers 9. „Ich schaute bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron war eine Feuerflamme und dessen Räder ein brennendes Feuer.“ Das ist der göttliche Thron. Das heißt, ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Wie viele standen vor ihm? Tausend mal tausend. Zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Wer ist das? Das sind die Engel. Offenbarung 5 sagt, dass Gott tausend mal tausend und zehntausend mal zehntausend Engel vor sich hat. Das heißt, hier sehen wir, es ist der himmlische Thron, wo die Engel sind. Könnt ihr das sehen? Ganz offensichtlich. Und was passiert dann? Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden aufgetan oder geöffnet. Jesus kommt zu dem Alten. Es ist also eine Aktion im Himmel. Könnt ihr das sehen?
[30:27] Wann findet das statt? Vor der Wiederkunft oder nach der Wiederkunft? Oder ist das die Wiederkunft? Dreistig -, Ist das vor der Wiederkunft? Nach der Wiederkunft? Oder ist das die Wiederkunft? Du sagst, es ist 1844. Vor her. Wer ist dafür, dass es die Wiederkunft ist? Wer sagt, es ist vor der Wiederkunft? Alles offen. Vielen Dank. Vor der Wiederkunft? Ja.
[31:13] Warum muss das vor der Wiederkunft sein? Denk mal drüber nach. Warum muss das vor der Wiederkunft sein? Ja, das stimmt. Aber das Feuer könnte auch nach der Wiederkunft sein, nicht wahr? In tausend Jahren. Ja. Das steht in Offenbarung. Das stimmt. Aber du musst mir zeigen, warum. Also, warum ist das hier, was in Vers 19 und Vers 13 und 14 steht, warum muss das vor der Wiederkunft sein?
[32:05] Es gibt einen ganz einfachen Grund. Wenn ich das euch sage, würde ich sagen: Ja, natürlich. Die Bücher werden geöffnet, aber die Bücher werden auch noch mal nach der Wiederkunft geöffnet. Er setzte sich. Ja. Aber hier ist auch, wie er sich dann wieder setzt, nicht wahr? Das spricht von 1844. Vers 9 spricht von 1844, Beginn des Gerichts. Die Zeit des Endes beginnt 1798.
[32:42] Was bekommt Jesus dort im Himmel? Was bekommt er? Nicht hier. Die hat er schon früher bekommen im Himmel. Aber was bekommt er jetzt hier in Vers 14? Schaut in den Text. Das sagst du, das stimmt auch. Aber was bekommt er im Text? Schaut in den Text. Einfach nur die Worte lesen, die da stehen. Er wird König. Und warum muss das vor der Wiederkunft sein und nicht nach der Wiederkunft? Weil er als König wiederkommt. Das ist ganz einfach. Jesus kommt als König, also muss der Moment, wo er zum König gekrönt sein, vor der Wiederkunft sein. Okay. Ganz einfach. Eigentlich steht das alles im Text drin. Ich stelle euch niemals Fragen, die nicht im Text drinstehen. Dieses Ereignis hier ist nicht die Wiederkunft, wie manche gedacht haben, obwohl der Wolken des Himmels steht. Und wir wissen, Jesus kommt auch mit den Wolken des Himmels wieder. Aber hier geht es um ein Ereignis vor der Wiederkunft.
[33:42] Jetzt haben wir schon gesagt, das Gericht beginnt wann? Wann beginnt das Gericht? 1844 beginnt das Gericht. Das heißt, wir haben jetzt einen interessanten Punkt. Wir haben ein Datum, wo das Gericht beginnt. Und wir haben einen Punkt, wo Jesus wiederkommt.
[34:16] Wo genau spielt die siebte Posaune? Spielt die siebte Posaune hier, hier, irgendwo oder hier? Die siebte Posaune war ja, da klingen laute Stimmen im Himmel, die Königreiche der Welt gehören jetzt Gott und seinem Christus. Er hat eine ewige Herrschaft, tritt da an. Genau, das ist genau die Parallele zu Daniel. Wenn es hier heißt, die Königreiche der Welt werden jetzt dem Christus gegeben, er tritt die Herrschaft an, ist es genau das gleiche, was in Daniel 7 Vers 14 steht. Also es ist auf jeden Fall nicht die Wiederkunft, es muss vor der Wiederkunft sein, richtig? Okay, siebte Posaune, also vor der Wiederkunft. Aber ist die siebte Posaune jetzt kurz vor der Wiederkunft oder beginnt die schon 1844? Sozusagen mit diesem Ereignis. Also ist Jesus schon seit 1844 der König oder wird er erst hier der König?
[35:18] Ist er da Hohepriester geworden? Hohepriester ist er schon seit wann? Seit Pfingsten, ja? Pfingsten ist er zum Hohepriester gesalbt worden. Da ist der Heilige Geist ausgegossen worden. Da ist er vom Heiligen ins Allerheiligste gegangen, richtig? Als Hohepriester. Der Hohepriester ist ja auch im Heiligen schon Hohepriester. Hier ist er ins Allerheiligste gegangen. Aber er ist richtigerweise noch Hohepriester. Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester, Hohepriester. Und irgendwann ist Jesus nicht nur Hohepriester, sondern der Punkt kommt, wo er sozusagen die Königskrone bekommt, wo er sozusagen seine hohen priesterlichen Gewänder auszieht und seine Königsgewänder anzieht. Soweit erstmal klar?
[36:06] Und das muss der Moment sein, wo er gekrönt wird. Das ist während des Gerichtes. Daniel 7, Vers 9 beginnt mit dem Gericht. Das Gericht setzt sich, die Bücher werden aufgetan, das Gericht beginnt, aber noch, auch während des Gerichtes, ist Jesus noch unser Fürsprecher. Noch können wir zu ihm kommen und können sagen: Herr Jesus, bitte vergib mir. Aber der Punkt kommt, wo er sagt: Jetzt ist vorbei. Jetzt trete ich meinen Königreich an. Jetzt ist er nicht mehr Hohepriester, jetzt ist er König und er macht sich bereit zu kommen und das muss sehr kurz vor der Wiederkunft sein. Während des Gerichtes, sozusagen als Abschluss des Gerichtes.
[36:38] Okay, mit dem ein bisschen gehen wir nochmal zurück zu Offenbarung 11.
[37:08] Und wir haben ja gesehen, da gibt es verschiedene Dinge, die dann später eine Rolle spielen. Der Zorn, der Heidenvölker, die Zeit, dass die Toten gerichtet werden und so weiter. Ich möchte, dass wir uns mal gemein eine Frage stellen.
[37:26] Ah, eine Sache haben wir vergessen. Genau, das ist sehr wichtig. Schaut mit mir in Offenbarung 10. Und dort in Vers 7. Vers 6 und 7. Wir können auch Vers 5 lesen, dann haben wir den Kontext. Vers 5. Das ist dieser Engel, der auf dem Meer und auf der Erde stehen sah. Könnt ihr euch erinnern? Haben wir vor ungefähr einem Jahr studiert. Es muss ziemlich vor einem Jahr gewesen sein, wo wir diesen Vers gelesen haben. In Vers 5. „Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel.“ Wer war nochmal dieser Engel? Jesus, ganz genau. Und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist: „Es wird keine Zeit mehr sein.“ Es wird keine prophetische Zeiten mehr geben.
[38:14] Wann hat die letzte prophetische Zeit ihr Ende genommen? Was ist das letzte prophetische Datum, was es gibt in der Bibel? 1844. Es wird keine Zeit mehr sein. Es gibt keine prophetischen Zeitketten mehr, keine Zeitweissagung. Ab diesem Zeitpunkt ist die Wiederkunft variabel, je nachdem nach einem bestimmten Punkt. Das ist das letzte prophetische Ereignis, das es gibt. Die Zeit des Endes beginnt 1798. 1844 das letzte Datum und jetzt sind wir in der Nachspielzeit der Weltgeschichte. Jetzt geht es sozusagen ums Ganze. Und dann sagt er: „Es wird keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, also zur Zeit der siebten Posaune, wenn er in die Posaune stoßen wird, soll das Geheimnis Gottes was werden? Vollendet werden.“ Das heißt hier, während der siebten Posaune soll etwas vollendet werden. Das Geheimnis Gottes. Wir finden hier also eine Vollendung.
[39:12] Vollendung des Geheimnisses Gottes. Dass er seinen Knechten, den Propheten, verkündigt hat. Das heißt, all das, was in der Bibel steht, kommt zu einem Höhepunkt, zu einem Abschluss. Das Geheimnis Gottes wird vollendet. Und ich möchte heute vorschlagen, dass die Vollendung des Geheimnisses Gottes das hier ist. Ab diesem Punkt, wenn das Geheimnis Gottes vollendet ist, kann Jesus sich aufmachen. Wir werden gleich sehen, was ist das Geheimnis Gottes?
[39:40] Okay. Fangen wir mal mit einer ganz einfachen Frage an. Was eigentlich ist das Königreich Gottes? Was ist das Königreich Gottes? Alles. Das ist ein bisschen unspezifisch. Also alles gehört ihm. Du hast recht, ja? Du hast schon was Interessantes gesagt.
[40:12] Schau mal mit mir in Römer 14, Vers 17. Schöner Vers. Römer 14 Vers 17 sagt: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken.“ Preist den Herrn dafür, nicht wahr? Heißt das, Essen und Trinken sind unwichtig? Die Bibel sagt, dass alles, was er tut, Essen, Trinken und so weiter, tut alles zur Ehre Gottes. Aber es ist nicht, das Reich Gottes besteht nicht im Essen und Trinken. Sehr wichtig, sagt die Bibel. Sondern worin? Worin besteht das Reich Gottes? Es besteht in Gerechtigkeit, Friede und Freude. Im Heiligen Geist, ganz genau. Nicht einfach so die Larifari-Freude, sondern die Freude im Geist, in Gerechtigkeit und Frieden. Das heißt, wann immer wir vom Reich Gottes sprechen, sprechen wir nicht einfach nur davon, dass Gott eine Krone aufhat, sondern wann immer es Gerechtigkeit gibt, Friede und Freude im Heiligen Geist, haben wir das Reich Gottes.
[41:27] Jetzt. Schaut mal mit mir in Lukas 17. Lukas 17, Vers 20. Also das Reich Gottes ist was? Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Also der Friede im Herzen, nicht wahr? Gerechtigkeit, der Gehorsam, Christus, unsere Gerechtigkeit, der Heilige Geist, all diese Dinge, ja? Wir würden das quasi als das Evangelium bezeichnen, nicht wahr? Das Evangelium ist die Gerechtigkeit aus Glauben, nicht wahr? Ist das, was der Heilige Geist in uns tut und so weiter.
[42:09] Lukas 17, Vers 20 und 21. Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: „Wann kommt das Reich Gottes?“ So eine interessante Frage, oder? Wann kommt das Reich Gottes? Antwortete er ihnen: „Wer ist er? Jesus sagt und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte, oder dass es sehbar ist. Man wird nicht sagen: Siehe hier, oder siehe dort, denn siehe, das Reich Gottes ist was? Mitten unter euch, oder manche sagen auch inwendig in euch.“ Das heißt, das Reich Gottes ist nicht einfach nur, wie die Bundesrepublik Deutschland, oder wie die Vereinigten Staaten von Amerika, ein Land, das eine Grenze hat, wo man reingehen kann und wieder rausgehen kann. Es ist nicht einfach auch nur eine Weltmacht wie Griechenland, die kommt und geht, sondern Jesus sagt, das Reich Gottes hat eine viel tiefere Bedeutung. Das Reich Gottes ist tatsächlich eigentlich sogar in uns.
[43:07] Heißt es also, dass das alles mit der Wiederkunft im Prinzip eigentlich nur was in uns stattfindet? Oder gibt es auch etwas Sichtbares am Ende? Aber er sagt, das Reich Gottes zunächst einmal ist etwas nicht, was man sagen kann, jetzt ist es da und jetzt ist es nicht da. Wie sollen wir das verstehen? Schaut mal mit mir in Markus 13. Stimmt das? Nein, Markus 4.
[43:51] Markus 4, Vers 26 bis 29. Und er sprach: „Mit dem Reich Gottes, also dem Königreich Gottes, könnt ihr es sehen? Ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Samen keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht: Zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da.“
[44:37] Was lernen wir über das Reich Gottes? Das Reich Gottes ist eine Entwicklung, ein Wachstum, ganz genau, nämlich von dem Punkt, wo es ganz klein ist bis zum Punkt, wo es vollendet ist. Wenn ein Same in den Erdboden geworfen wird, dann kann man ihn auch nicht sehen, man sieht ihn überhaupt gar nicht, aber er ist inwendig und er fängt an zu wirken und irgendwann zeigen sich dann äußere Kennzeichen und es wächst und wächst und wächst bis zur vollen Frucht. Glaubt ihr, da ist viel Wachstum möglich? Jesus hat das illustriert. In Vers 30 heißt es: „Und er sprach: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder durch was für ein Gleichnis sollen wir es euch darlegen?“ Also, ihr sagt, mir fällt auch nichts ein. Wie soll ich euch das nur von dem Reich Gottes erklären? Wie soll ich das machen? Wir empfehlen förmlich die Worte. Und dann kommt da folgende Idee: „Es ist einem Senfkorn gleich, dass, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste ist unter allen Samen auf Erden, und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Gartengewächse und treibt große Zweige, sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.“
[46:01] Könnt ihr euch erinnern, wo wir schon mal den Gedanken hatten, dass die Vögel des Himmels kamen? Haben wir gerade von ihnen gelesen. Wo die Vögel des Himmels kommen und in dem das Königreich. Gott hat dir ein Königreich gegeben über alle Vögel des Himmels, die zu dir kommen, die Tiere und so weiter. Das heißt, in der Vollendung entfaltet sich das große Königreich. Wie fängt es an? Als ein Senfkorn. Senfkorn ist der kleinste Samen und dann der Baum ist der größte. Was wollte Jesus damit ausdrücken? Wenn er ein Gleichnis nimmt über das Reich Gottes, sagt er, es fängt mit dem kleinsten Samen an, den es gibt, und endet mit dem größten Baum, den man sich vorstellen kann. Was wollte er darüber sagen hier? Das ist ein Wachstum? Was für ein Wachstum?
[46:51] Das stimmt, aber was ist die Idee, wenn ich den kleinsten das kleinste Korn nehme, das es überhaupt gibt und dann den größten Baum, den es überhaupt gibt. Was würde ich damit ausdrücken? Ja, dass jeder damit anfangen kann, dass es ein gewaltiges Wachstum ist. Dass dieses Wachstum in Christus nicht einfach nur, weil manche von uns haben die Vorstellung, wir werden Christ, nicht wahr? Und dann wachsen wir in Christus. Das heißt, wir polieren auch ein bisschen. Wir ändern ein bisschen was an unseren Lebensgewohnheiten. Das nennen wir Wachstum in Christus. Aber Jesus sagt, das Wachstum, das Reich Gottes, das ist so geht das. So geht das. Wir haben ja das Gefühl, wir waren Sünder und jetzt sind wir Christen. Jetzt wachsen wir so ein bisschen. Wir sind so auf einem Plateau und es geht so leicht bergan. Aber Jesus sagt, das Wachstum in Christus sollte eigentlich so sein. Wie 5. Mose 28 sagt: Immer geradeaus, immer bergauf. Jesus sagt, es gibt ein gewaltiges Wachstumspotenzial. Da ist viel mehr Wachstum möglich im Reich Gottes, als du dir vorstellen kannst. Das ist interessant, oder? Gerade wenn es um schwierige Dinge geht und die Sachen, die wir nicht gleich aufgeben wollen, das ist ein Wachstumsprozess. Und das ist fast schon wie so eine Redewendung für: Naja, das machen wir später. Das ist ein Wachstumsprozess. Ja, es ist ein Wachstumsprozess, aber es ist ein gewaltiger Wachstumsprozess.
[48:15] Und worin liegt die Kraft für den Baum? Wo liegt die Kraft drin? Im Samen. Der Samen hat schon alles, was es braucht für diesen Baum. Und so ist das Reich Gottes, das heißt das große Reich Gottes, das hier mal, wenn Jesus wiederkommt, mit Milliarden von Engeln, diese gewaltige Szenerie, wenn Jesus auf der neuen Erde sein Reich aufrichtet, dann ist das ein gewaltiges Wachstum, wenn man zurückverfolgt, wie es angefangen hat. Womit fing das Reich Gottes an auf dieser Erde? Was war der kleine, unbedeutende, unscheinbare unscheinbare Anfang? Das war nicht klein und unbedeutsam.
[49:03] Aber ab wann beginnt das Reich Gottes eigentlich? Jesus. Klein und unscheinbar. Denn schaut, natürlich, die Welt gab es schon vorher, und Gott hatte natürlich einen Plan für die Welt, auch ohne Sünde. Aber als die Welt in Sünde war, nach Hunderten und Jahrtausenden, sich wegentwickelt hat von Gott, wollte Gott sozusagen sein Königreich wieder auf die Erde pflanzen. Und das Reich Gottes kommt halt nicht, dass Gott einfach mit seinen Engeln kommt und sagt: Satan, wir vertreiben dich jetzt. Er macht das ganz einfach. Er nimmt nur ein kleines Samenkorn, ganz unscheinbar, und pflanzt es auf die Erde. Und lässt es einfach warten. Und dann dauert es 2000 Jahre, ein paar Jahre, und plötzlich hat sich alles vollendet. Gott wusste, es reicht, wenn er Jesus Christus auf die Erde bringt und Jesus seinen Auftrag auswirkt, verachtet von den Menschen. Ihr wisst ja, das Samenkorn muss sterben, damit es Frucht bringt. Jesus sagt: „Wenn das Samenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bringt es keine Frucht.“ Da beginnt das Reich Gottes, und es wächst über Jahrzehnte und Jahrhunderte und Jahrtausende bis zur völligen Vollendung.
[50:13] Und die Bibel sagt, wie wir hier gesehen haben in Markus 4, wenn die Frucht es zulässt, das heißt, wenn das Reich Gottes sein volles Wachstum erreicht hat, wenn das Geheimnis Gottes sozusagen vollendet ist, was passiert dann? Wenn die Frucht es zulässt, was passiert dann? Dann kommen die Schnitte, dann kommen die Sichel. Und was ist das Bild für die Sichel? Die Ernte, ja. Und was ist die Ernte in der Wiederkunft Jesu?
[50:37] Schaut mal mit mir in Offenbarung 14, Vers 14. Offenbarung 14, Vers 14. Dort lesen wir.
[51:07] Mit anderen Worten, Jesus kam auf die Erde, hat das Reich Gottes zu den Menschen gemacht, und es wächst und wächst und wächst und wenn die Frucht es zulässt, wenn das Reich Gottes vollendet ist, wenn das Geheimnis Gottes vollendet ist, wird er gekrönt und kommt wieder. Ganz genau, wenn seine Gemeinde reif ist. Wenn die Frucht des Geistes vollendet ist. Das ist der Moment, wo er zum König gekrönt wird, das ist der Moment, wo die siebte Posaune sozusagen ihren Höhepunkt hat, worum es in der siebten Posaune geht. Da werden wir jetzt gleich noch ausführlich drauf gehen. Was er über das Reich Gottes gesagt hat.
[51:45] Ist Jesus übrigens ein König? Schaut mit mir in Hebräer 1, Vers 8.
[51:57] Hebräer 1, Vers 8. Da sagt Paulus, dass Gott sagt: „Aber von dem Sohn, der Sohn ist Jesus, dein Thron, oh Gott.“ Das ist einer der schönsten Verse zu zeigen, dass Jesus Gott ist, oder? Das heißt, Gott, der Vater, redet zu Jesus und sagt: „Dein Thron, oh Gott.“ Der Vers ist wirklich gewaltig für Leute, die sagen, Jesus ist nicht Gott. Der hat es in sich, der Vers. „Dein Thron, oh Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit das Zepter deines Rechtes ist ein Zepter des Rechts.“ Jetzt, was ist nochmal das Reich Gottes? Das Reich Gottes ist drei Dinge: Gerechtigkeit, Freude im Heiligen Geist und Frieden. Und hier sagen wir, Jesus, das Zepter, also ein Zepter ist ja damit, womit ich die Entscheidung treffe. Wenn das Zepter ausgeht, das Zepter ist Symbol der Macht. Und das Zepter im Reich Gottes ist das Recht, das Gesetz, die Gerechtigkeit. Und Jesus sitzt auf diesem Thron. Jesus hat das Recht, er hat das Gesetz.
[53:09] Schaut mal mit mir in Lukas 1, als dieses Samenkorn unscheinbar zur Erde kommt und in die Erde fällt. Was dort passiert in Lukas 1, Vers 33.
[53:33] Genau. Lukas 1, Vers 33. Das ist das, was Gabriel der Maria sagt, nicht wahr? Wir können ja Vers 32 schon lesen. Lukas 1, 32 und 33: „Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit. Sein Reich wird kein Ende haben.“ Das ist das Reich, von dem in Daniel 2 die Rede ist, nicht wahr? Sein Reich wird kein Ende haben. Das Reich Gottes, das ohne Ende ist. Jesus kommt als König sozusagen, aber keiner merkt es. Genauso wie das Senfkorn so klein ist, dass man gar nicht merkt, dass es sich wirklich mal so groß wird, nicht wahr? Das ist so genial. Jesus hätte auch mit Pauken und Trompeten kommen können und den Satan gleich vertreiben können. Aber Jesus wollte viel mehr. Er wollte sozusagen, dass es alles, also die wirken sich dieselben, nicht wahr? Es wächst quasi von alleine. Er hat quasi nur die Prinzipien der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freude im Heiligen Geist gesät und hat gezeigt, dass diese Prinzipien tatsächlich diese reife Frucht hervorbringen.
[54:47] Genau. Gehen wir weiter. Also Jesus ist als König geboren, aber keiner erkennt ihn als König an. Denn wo wird er geboren? Er wird geboren in Bethlehem, der Stadt der Könige, richtig? Wie viele Israeliten haben den König anerkannt? Ein paar Hirten. Ich war auf dem Feld. Ein paar Hirten. Die Menschen draußen haben das eher gesehen. Da kamen die Leute aus dem Morgen und haben gesagt: „Wo ist der König der Juden, der neugeborene König der Juden?“ Wie, König der Juden? Das ist doch nur ein kleines Baby. Wo, König der Juden? Sie haben ihn nicht erkannt. Dieses Senfkorn so klein ist, dass man es kaum sieht.
[55:27] Als Jesus dann älter wird, schaut man wieder in Markus 1, Vers 14 und 15. Markus 1, genau. Vers 14 und 15.
[55:49] Markus 1, Vers 14 und 15. Jetzt habe ich es auch. „Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte was? Das Evangelium vom Reich Gottes.“ Das Evangelium ist das Evangelium vom Königreich. Das Königreich Gottes ist was? Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Wann immer ihr über das Evangelium redet, wisst ihr, das Evangelium ist Gerechtigkeit aus Glauben. Es ist Friede im Herzen. Ihr werdet Friede finden vor euren Seelen. Ruhe finden vor euren Seelen. Es ist die Freude im Herrn. Es ist eine gute Botschaft. Es ist ein Evangelium. Eine frohe Botschaft. Wenn Jesus gepredigt hat, wisst ihr, dass er immer gesagt hat: Das Reich Gottes ist gleich. Wenn Jesus vom Evangelium gesprochen hat, meinte er immer, dieses Reich Gottes, das es da schon gibt im Himmel, dass er aber eingepflanzt hat und bewässert hat und gewartet hat, bis es wächst, wächst, wächst. Und er sagt, dieses Evangelium bedeutet, schaut in Vers 15: „Und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe.“ Warum sagt er, das Reich Gottes ist nahe? Warum ist es noch nicht ganz da? Warum ist es nahe? Weil das Reich Gottes letztendlich damit beginnt, dass der Same, der er ist, ins Erdreich fällt und stirbt. Denn durch den Tod bringt er eine ewige Gerechtigkeit. Durch den Tod bringt er uns die echte Herzensfrieden, weil wir jetzt unsere Sünden von uns genommen werden können. Er sagt, jetzt ist es gleich sobald. Bald beginnt das Reich Gottes.
[57:31] Als die Jünger am Kreuz standen, haben die geglaubt, dass jetzt damit das Reich Gottes beginnt? Aber was stand über dem Kreuz? Der König der Juden. Genau an diesem Tag begann das Reich Gottes auf dieser Erde. Und genau an diesem Tag war Satan entwaffnet. An diesem Tag, als alles so aussah, dass Jesus für immer verloren hat, hat er den ewigen Sieg begonnen. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit. Jetzt braucht es nur noch Zeit, dass alles aufgeht, dass die ganzen Prinzipien sich entfalten in den Jüngern, in der Christenheit bis zur Vollendung. An diesem Tag begann das Reich Gottes.
[58:09] Und das hat etwas zu tun mit den beiden Prinzipien, die es in den Königreichen gibt. In Matthäus 20 Jesus vergleicht das Reich Gottes mit den anderen Königreichen, die es gibt. In Matthäus 20, Vers 24 bis 28. Schaut mal in Matthäus 20, Vers 24.
[58:37] Dort heißt es: „Und als die Zehn es hörten, wurden sie unwillig über die beiden Brüder. Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und dass die großen Gewalt über sie ausübt.“ Er sagt mit anderen Worten: In den weltlichen Königreichen, egal ob Babylon, Amerika, Japan, Südafrika, Deutschland, es geht immer von oben nach unten, wird Macht ausgeübt. Das ist das Wesen der weltlichen Königreiche. „Unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener. Und wer der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleich wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ Das vergleicht er mit dem Königreich der Welt. Er sagt: Die Königreiche der Welt, die unterdrücken, aber ich für mein Königreich bin gekommen, um als Lösegeld mein Leben zu geben. Das ist mein Königreich. Wollt ihr auch in dem Königreich sein? Wollt ihr auch bereit sein, auf euer Recht zu verzichten? Und das sind die beiden Königreiche, die es gibt. Es gibt einmal Jesaja 14: Satan, ich, ich, ich, ich. Und dann Philipper 2: Hinab, hinab, hinab. Das sind die beiden Königreiche.
[59:47] Und bis zu diesem Zeitpunkt regierte auf der Erde vor allem das satanische Königreich. Und hier war der erste Mensch, der vollkommen das göttliche Prinzip von Gerechtigkeit, von Frieden, von Freude im Heiligen Geist in die Erde hineinpflanzte. Man kann sich richtig vorstellen, als Jesus starb, begraben wurde und wieder auferstand, dann war das wie als wenn man diesen Samen in die Erde legt. Das Herzen der Erde spricht er auch. Und dann geht der Samen auf. Er steht wieder auf und die ersten Sprösslinge keimen. Die Jünger empfangen den Heiligen Geist zu Pfingsten und dann fängt es an zu wachsen. Das Reich Gottes wächst, wächst, wächst, wächst, bis zu einem gewaltigen Punkt. Zu dem kommen wir gleich noch. Aber haben wir das verstanden, was das Reich Gottes wirklich bedeutet? Und diese Idee, dass das Reich Gottes alles durchdringt.
[1:00:31] Ach übrigens, was hat das zu tun mit dem Geheimnis Gottes? Das Geheimnis Gottes.
[1:00:43] Genau. Das Geheimnis Gottes. Schaut mal mit mir ganz kurz in Epheser 6, Vers 19. Epheser 6, Vers 19. Und da heißt es: „Auch für mich, damit mir das Wort aufgegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig, das war es, das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen.“ Also das Geheimnis Gottes ist was? Das Evangelium. Was ist Königreich? Das Evangelium. Es heißt, die Vollendung des Geheimnis Gottes. Die Vollendung des Geheimnis Gottes ist der Moment, wo das Königreich Gottes sich voll entfaltet hat. Wo der Same völlig aufgegangen ist. Wo die Frucht es zulässt. Wo die Frucht völlig greift. Das ist die Vollendung des Geheimnis Gottes. Und jetzt schaut mal, wie Paulus das beschreibt in Kolosser 1, Vers 27. Kolosser 1, Vers 27.
[1:02:07] Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum, der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: „Christus in euch.“ Wo kommt das Reich Gottes zuerst hin? In uns. Die Hoffnung der Herrlichkeit. Und das, was hier sozusagen weltweit geschieht, über 2000 Jahre, geschieht sozusagen persönlich auch in unserem Leben. Es fängt alles an mit einem kleinen Samen. Es ist dieser erste Bibeltext, den ich lese. Die erste Begegnung mit Christus. Zufällig im Internet. Oder ich bin halt als Kind aufgewachsen. Es ist ein Same, der gelegt wird in die Kindheit. Oder was auch immer es ist. Es fängt immer klein an. Es kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Jesus sagt an einer Stelle, mit dem Heiligen Geist ist es so wie mit dem Wind. Du weißt gar nicht, wenn du merkst, dass ich zu Gott hingezogen bin, merkst du schon, es geht schon seit der ganzen Zeit. Man kann es kaum beobachten. Aber plötzlich ist es da. Und es wächst und wächst und wächst. Und wenn es nicht behindert wird, dem Wachstum, wenn es auf guten Boden fällt, dann wächst es bis zur Vollendung. Wenn es gepflegt wird. Aber wenn aber die ganzen Disteln und Dornen und Steine drin bleiben im Boden, dann wächst es nicht bis zur Vollendung. Ihr kennt das Gleichnis von den vier Böden, das da eine Rolle spielt. Das heißt, dass die Vollendung des Geheimnisses ist Christus in uns. Und das ist gewaltig. Das bedeutet nämlich, ich denke so wie Jesus, ich handle so wie Jesus, ich rede so wie Jesus. Das ist das Ziel. Es erscheint uns fast zu gewaltig, oder? Riesig. Aber so wie dieses Senfkorn einen gewaltigen Baum hat, so kann auch das Reich Gottes wachsen zu einer Größe, die wir kaum für möglich halten. Denn das Reich Gottes ist ja nicht nur eine Theorie. Das Reich Gottes ist ja nicht nur ein Dokument oder Lehrgebäude. Wie gesagt, das Reich Gottes ist eine Kraft.
[1:04:01] Schaut mal mit mir in 1. Korinther 4, Vers 20. 1. Korinther 4, Vers 20. Da heißt es: „Denn das Reich Gottes besteht nicht in was? Nicht in Worten, sondern in Kraft.“ Das ist so gewaltig. Was sagt Paulus? „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft.“ Und zu oft wird das Evangelium verkündigt als eine Aneinanderreihung von Worten, die Sinn machen. Nicht wahr? Aber das Evangelium ist eine Kraft, genauso wie in so einem kleinen Samen eine Kraft ist. Irgendwann durchbricht die Pflanze den Erdboden. Und manche Pflanzen durchbrechen sogar die Straßendecke, nicht wahr? Das ist eine ungeheure Kraft in diesem kleinen Buch, diesen wenigen Versen, diesen kleinen Verheißungen. „Alles vermag ich durch den, der mich stark macht.“ Ein paar Worte. Das ist eine Kraft dahinter. Wenn wir sie annehmen, wenn wir sie im Glauben haben, wenn wir sie hineinlassen in uns, entwickelt sich eine ungeheure Kraft. Unaufhaltsam sozusagen. Es sei denn, wir entfernen uns von diesem Samen. Das heißt, wir brauchen keine Angst davor zu haben und denken: Oh, werde ich es schaffen? Die Pflanze macht sich auch nicht Gedanken, ob sie mal ein großer Baum wird. Sie weiß, wenn alles gut läuft, wenn der Boden stimmt, wenn die Disteln ausgejädelt werden, wenn der Regen kommt, es ist ja alles schon hineinprogrammiert. Es entwickelt sich bis ans Ende. Und die Vollendung dieses Geheimnisses ist dieser Moment, Christus in uns, wo wenn Gott auf mein Leben schaut, er nur noch Jesus sieht, sozusagen.
[1:05:53] Und jetzt ist die interessante Frage: Haben wir noch ein bisschen Wachstum vor uns? Jetzt ist die entscheidende Frage: Ist das möglich, so zu wachsen? Es ist möglich, denn die Kraft ist im Reich Gottes. Es ist Gottes Kraft, es ist Gottes Leben. Er sagt an so vielen Stellen, die überragende Macht, die überragende Wirksamkeit seiner Macht in Stärke, sagt er Paulus. „Wir werden weit überwinden“, sagt er. Nicht nur knapp. Manche haben von uns die Vorstellung: Überwinden ist, eigentlich schaffe ich es nicht, aber gerade so hebt mich Gott rüber, dass ich so knapp drüberkomme über die Versuchung. Paulus sagt, wir werden weit überwinden. Johannes sagt, die Gebote Gottes sind leicht, wenn wir das hier verstehen. Wenn wir das hier verstehen. Das Reich Gottes.
[1:06:41] Schaut mal, was Jesus noch sagt. Nee, das machen wir später. Genau. Haben wir es erst mal so weit verstanden, worum es bei dieser, bei diesem Reich Gottes geht. Wenn es die Frucht es zulässt, wenn das Reich Gottes in der Gemeinde so gewachsen ist, dass Jesus sagen kann: „Die Frucht lässt es zu.“ Dann legt er seine hohen priesterlichen Gewänder ab und zieht seine königlichen Gewänder an. Das heißt, ab dem Zeitpunkt, kurz vor der Wiederkunft, nicht seit 1844, noch ist er Hohepriester, aber kurz vor der Wiederkunft ist er nicht mehr Hohepriester, sondern König. Das sind vielleicht ein paar Tage. Ich weiß es nicht, keine Ahnung, das ist jetzt rein spekulativ. Eine kurze Zeit. Das ist der Zeitpunkt, wo die Bibel sagt, du hast es schon angedeutet: „Wer Unrecht tut, tue weiterhin Unrecht; wer heilig ist, sei weiterhin heilig.“ Wo sozusagen die Gnadenzeit zu Ende ist, ganz kurz vor der Wiederkunft. Und deswegen wartet Gott auf uns, weil wenn wir noch halb fertig sind oder dreiviertel fertig und wir dann nochmal einfach nochmal in Sünde fallen, wäre da kein Hohepriester. Deswegen wartet er, bis die Frucht es zulässt.
[1:07:51] Wenn ihr Bauer sein würdet und ihr würdet Kartoffeln pflanzen, dann macht euch auch nicht im Kalender ein Datum und sagt: 20. August, ich ernte die Kartoffeln, egal was passiert. Es könnten Umstände eintreten, dass man noch die Kartoffeln vielleicht eine Woche länger im Boden lässt. Welcher Bauer würde sie jetzt ernten und sagen: Ich habe es mir vorgenommen? Nein, er wartet, bis die Frucht es zulässt. Und genau diesen Gedanken finden wir hier beim Reich Gottes.
[1:08:13] Frage. Nee, keine Frage. Doch, Frage. Was, wir haben ja gesagt, die siebte Posaune ist aber doch auch ein Angriff auf die Feinde Roms, vor allem auf das endzeitliche Rom, richtig? Was hat das jetzt zu tun mit einem Angriff auf das endzeitliche Rom und was hat das alles zu bedeuten? Schaut mal mit mir jetzt in Psalm 2.
[1:08:45] Bevor wir zu Psalm 2 gehen, Entschuldigung, gibt es eine Allianz gegen Gott in der Endzeit? Schauen wir mal ein paar Texte an, bevor wir zu Psalm 2 gehen, und zwar Offenbarung 17. Ah, wir lesen ab Vers 12.
[1:09:15] Offenbarung 17, ab Vers 12. Wir gehen jetzt nicht in alle Details von Offenbarung 17, dann würden wir drei extra Stunden brauchen. Das machen wir ein andermal. Ungefähr drei Jahre, wenn wir da sind. In Offenbarung 17 Vers 12 steht: „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige oder Königreiche, ja, die noch kein Reich empfangen haben, aber sie erlangen Macht wie Könige vor einer Stunde zusammen mit dem Tier. Das ist jetzt in der Endzeit übrigens. Diese haben einen einmütigen Sinn und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier. Diese werden was tun? Sie werden mit dem Lamm, wer ist das Lamm? Jesus. Mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige. Und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.“ Das heißt, wir haben in der Endzeit eines von vielen Königreichen, weltlichen Königreichen unter der Führung des Tieres, unter der Führung der Hure Babylon, unter der Führung der falschen Kirchen, die die gesamten Nationen trunken machen mit dem Wein ihrer Unzucht und sich versammeln zum Krieg Gottes des Allmächtigen.
[1:10:15] Schaut mal mit mir in Offenbarung 16, Vers 13 und 14. Das heißt, in Offenbarung 16 Vers 13 und 14: „Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres, aus dem Maul des falschen Propheten. Drache Offenbarung 12, dann das Tier Offenbarung 13, 1. Teil, falscher Prophet Offenbarung 13, 2. Teil. Drei unreine Geister kommen. Wer sind unreine Geister? Dämonen, genau. Gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen.“
[1:10:51] Frage: Gibt es kurz vor der Wiederkunft einen gesammelten Kampf, eine Sammlung zum Kampf? Das wird alles in den Schatten stellen, was jemals das Kaiserliche Rom oder das mittelalterliche Rom jemals zusammengebracht haben. Es wird eine weltweite Allianz gegen Gott gehen, so einen geistlichen Krieg gegen Gott.
[1:11:11] Und wer ist wohl Gottes beste Waffe in diesem Krieg? Wer ist Gottes beste Waffe in diesem geistlichen Krieg, wo das Reich Gottes und das der Finsternis aufeinander prallen? Sein Wort und die Gemeinde, die sein Wort hochhält, die Gemeinde, die noch die Charaktereigenschaften Christi emporhält. Wenn die Welt immer tiefer fällt im Abfall, sollte die Gemeinde immer höher steigen in der Widerspiegelung des Charakter Gottes. Da ist sozusagen der Kampf, dieser geistliche Kampf. Das heißt nicht, dass wir mit Schwertern aufeinander losgehen werden. Schwerter werden schon auf uns losgehen, aber nicht wir zurück. Aber das ist sozusagen die Idee von diesem geistlichen Kampf.
[1:11:55] Und deswegen sagt die siebte Posaune, weil offensichtlich hier in der Zeit vor dem Ende der Gnadenzeit sich die Völker alle versammeln werden. Da gehen zwei Botschaften raus. Das eine ist die Botschaft vom Gericht, die drei Engelsbotschaften. Wie viele Botschaften sind das? Es sind drei Engel, richtig? Wie viele Botschaften gibt es hier in Offenbarung 16? Wie viele Engel? Drei. Und was sind das für Wesen? Es sind Dämonen. Und Dämonen sind gefallene Engel. Wir haben also eine Dreiverengelsbotschaft oder eine Dreiverengelsbotschaft. Habt ihr es gewusst? Es gibt sogar ein Gegenstück zur Dreiverengelsbotschaft.
[1:12:37] Die wahre Dreiverengelsbotschaft geht an wen? An alle Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen. Weltweit. An wen geht die falsche Dreiverengelsbotschaft? An alle Könige. Weltweiter Kampf. Die eine Engelsbotschaft sagt: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.“ Die andere Engelsbotschaft sagt: „Gebt dem Tier die Ehre und nehmt sein Mahlzeichen an. Kommt zusammen, lasst uns vereinigen.“ Die wahre Dreiverengelsbotschaft sagt: „Hütet euch davor, euch mit denen zu vereinigen.“ Ein geistlicher Kampf. Und diese falsche Dreiverengelsbotschaft wird jetzt die ganze Welt versammeln im Kampf gegen Gott. Und das wird natürlich, das nehmen wir schon wahr, wie diese Bestrebungen immer deutlicher werden. Eine Kirche, ein Staat, diese Einheit, diese ökumenische Einheit, die immer mehr zunimmt in unserer Zeit. Die Dreiverengelsbotschaft nimmt zu, diese Ökumene nimmt zu, und das alles steuert zu auf diesen entscheidenden Moment.
[1:13:41] Dieser entscheidende Moment, wo durch Gesetze das Gesetz Gottes abgeschafft wird, und wo gleichzeitig das Volk Gottes einen Zustand erreicht, wo Gott sagen kann: Jetzt lässt die Frucht es zu. Und wenn er das tut, seinen hohen priesterlichen Gewänder auszieht, dann gießt er als König seine sieben letzten Plagen aus.
[1:14:05] Und ihr wisst, die sieben letzten Plagen sind unvermischt mit Gnade. Da gibt es dann keine Gnade mehr, keine Priester mehr. Die einen sind versiegelt, werden von den Plagen nichts abbekommen, die anderen werden den unvermischten Zorn Gottes abbekommen. Und das ist der, der dann auch in der siebten Plage angedeutet ist. Die Zeit ist gekommen, dass der Zorn Gottes sich offenbart. Gott hat noch gewartet, während dieser Zeit. Die haben ja in der sechsten Posaune aufgehört, in 1844. Und dann gibt Gott noch Zeit, er sagt, dass der Engel noch, dass Johannes noch mal Weiß sagen soll, die ganze Botschaft in die ganze Welt tragen soll. Und alles entwickelt sich zu diesem Punkt hin.
[1:14:43] Jetzt schaut mal miteinander, es gibt einen wunderbaren Psalm, der all das, was wir gerade besprochen haben, beschreibt. Und zwar Psalm 2. Psalm 2. Lesen wir mal, was in Psalm 2 uns gesagt wird. Lesen wir mal den Psalm 2. Abvers 1. Abvers 2.
[1:16:15] Jetzt. Sagst du mir, was ist Vers 1? Okay, das ist eine rhetorische Frage, nicht wahr? Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker ein Nichtiges? Jetzt, wenn ihr die ganzen, bevor wir Vers 1 anschauen, wenn ihr den ganzen Psalm euch anschaut, wovon spricht der Psalm? Wird der irgendwelche Parallelen zu dem, was wir gerade besprochen haben? Die ganzen Parallelen, nicht wahr? Wir haben Gott und seinen Christus, nicht wahr? Seinen Gesalbten. Habt ihr das gelesen? Vers 2. Den Herrn und gegen seinen Gesalbten. So wie es in der 7. Posaune heißt, dass das Königreich Gottes und seines Christus gekommen ist. Und wir wissen, dass dieser Gesalbte der Sohn ist, nicht wahr? Dem jetzt die Königswürde übertragen wird, hier.
[1:16:55] Jetzt, was stand noch mal in der 7. Posaune, nicht in Vers 15? Was war mit den Heidenvölkern? Was stand dort in Vers 18? Lasst mal euren Finger hier drin. Geht noch mal zur Offenbarung. Offenbarung 11 Vers 18. Was steht dort in Vers 18? Genau, die Heidenvölker sind zornig geworden. Das heißt, die Bibel sagt, in dieser Zeit werden die Völker zornig. Also hier sagt es, die Völker sind zornig geworden. Jetzt, nur mal, wir werden, wenn wir Vers 18 besprechen, noch viel deutlicher darüber sprechen, was dieser Zorn der Völker ist. Aber nur von 1844 bis in unsere Zeit können wir so andeutungsweise sehen, dass die Völker zornig gewesen sind. In den Kriegen dieser Welt. Wir werden das noch ausführlich betrachten.
[1:17:43] Schaut mal mit mir jetzt in Psalm 2 zurück. Jetzt schauen wir uns das alles genauer an, die letzten 5 Minuten. Was hier steht, Psalm 2. Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Ja? Das heißt, wenn das ein Endzeitpsalm ist, heißt es, die heidnischen Völker, all die ganzen Völker, die wir heute sehen, sie toben und sie sind nicht mehr klar bei Verstand. Sie tun Dinge, die eigentlich nicht besonders sinnvoll sind. Und das heißt, die Könige der Erde lehnen sich auf und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten. Was ihr hier habt, ist eine Verschwörung. Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist eine Verschwörungswahrheit, denn hier steht, die Fürsten der Erde verabreden sich gegen Gott. Das steht hier in der Bibel. Da muss man auch nicht mal den Walter Veith anschauen. Das steht schon in Psalm 2. Das wusste schon David. Dass die Könige der Erde sich verabreden, das heißt, sie treffen sich im Geheimen, machen Pläne gegen Gott. Sie kommen zusammen, die Kirchen, die Richter, die Politiker, alle, sie kommen zusammen und machen Pläne und schmieden einen Plan gegen Gott. Einen gewaltigen, universalen Plan. Und ich glaube, ich weiß nicht, wer von euch jetzt momentan die Serie von Walter Veith verfolgt, da kann man interessante Fakten finden dazu.
[1:19:01] Wie auch immer. Aber jetzt schaut, was ihr Plan ist in Vers 3. Schaut mal, was ihr Plan ist. Der weltweite Plan. Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen. Was wollen sie loswerden? Die Bande von Gott. Frage. Was sind die Bande Gottes? Was sind Fesseln oder Bande? Woraus bestehen Fesseln oder Bande? Was bedeutet das? Erstmal konkret. Verbindung, ja. Aus welchem Stoff sind die normalerweise gemacht? Stricke, nicht wahr? So Stricke, womit man gebunden ist. Jetzt, was sind die Stricke oder die Bande Gottes? Wo kommt in der Bibel Stricke vor? Oder Seile? Ganz genau, die Liebe.
[1:19:51] Lasst mal euren Finger hier drinnen und geht mit mir zu Jeremia 31. Jeremia 31. Nein, das stimmt nicht. Oh, das ist nicht Jeremia, das ist Hosea. Ich hoffe, ich finde es nicht so schnell. Ansonsten müsst ihr es selbst suchen. Ich habe gedacht, es ist Jeremia, aber es ist Hosea. Es ist irgendwo in Hosea. Da sagt er, mit Seilen der Liebe habe ich dich gezogen. Ich hoffe, ich finde es ganz schnell. Seilen der Liebe. Wer es zuerst gefunden hat vor mir, der hat etwas gut. Mit Seilen der Liebe habe ich dich gezogen. Heißt es irgendwo in Hosea? Da habe ich den falschen Text aufgeschrieben. Seilen der Liebe. Genau, ich habe es. Ich habe gewonnen gegen euch. In Hosea 11, und zwar Vers 4. In Hosea 11 Vers 4 steht, mit menschlichen Banden zog ich sie, mit Seilen der Liebe.
[1:20:57] Und was wollen die Könige der Welt abwerfen? Wovon wollen sie sich entfernen? Von der Liebe Gottes. Aber was ist die Liebe Gottes? Was ist die Liebe Gottes? Sein Gesetz. Liebe ist die Erfüllung seines Gesetzes. Was wollen sie loswerden? Das Gesetz Gottes. Das steht im Psalm 2. In Psalm 2 steht, dass am Ende der Welt die Könige zusammenkommen, um zu sagen, wir wollen Gottes Gesetz ändern. Es steht im Psalm. Nicht in der Heiligen Offenbarung, es steht sogar in den Psalmen. Da steht, dass die Könige zusammenkommen werden und sagen, wir wollen die Bande Gottes, sein Gesetz, seine Liebe, wir wollen es ändern und wegtun und unsere eigenen Gesetze einführen. Die Offenbarung ist das Sonntagsgesetz. Das steht in Psalm 2.
[1:21:49] Lass uns weitergehen, was in Psalm 2 noch steht. Wenn also das passiert, wenn die Königreiche der Welt sich zusammentun und sagen, wir wollen das Gesetz Gottes ändern, in einer universalen Revolution. Übrigens, ganz kurz. Ich weiß nicht, wer von euch das noch erinnern kann. Sonst schaut es euch mal im Internet an. Wisst ihr, was der Auslöser war dafür, dass Gott die Posaunen hier gesandt hat? Könnt ihr euch erinnern? Was war der Auslöser dafür, dass Gott gesagt hat, okay, das kaiserliche Rom muss jetzt beseitigt werden? Was war der Auslöser dafür? Wisst ihr es noch? Es war ein Sonntagsgesetz. Von wem kam das Sonntagsgesetz? Kaiser und Konstantin 325. Das war das Sonntagsgesetz, das erste im kaiserlichen Rom. Nicht von der Kirche, sondern vom römischen Kaiser. Was war der Startpunkt für das Sonntagsgesetz? Die waren auch dabei. Aber was war der Punkt, wo Gott gesagt hat, sozusagen, auch die Aufhebung des Gesetzes diesmal nicht durch den Kaiser, sondern durch den Papst. Der hat auch gesagt, okay, wir bestätigen den Sonntag und machen Sonntagsgesetze. Da gab es auch Sonntagsgesetze im Mittelalter. Und deswegen hat Gott auch das
[1:23:01] Was meint der? Was wird wohl? Das Gräubelt der Verwüstung. Ganz genau. Und ihr wisst, das Gräubelt der Verwüstung, es kommt schon mittelalterlich hervor, in Daniel 11, es kommt hier. Es ist das Sonntagsgesetz, das hier kurz vorher dafür sorgen wird, dass alle Menschen sich entscheiden müssen. Und dann wird die Dreiverengelsbotschaft in Kraft.
[1:23:27] Die Bibel sagt, dass die Erde erfüllt sein wird von der Herrlichkeit Gottes. Auf Malmung 18, Vers 1. Der laute Ruf. Sein Engel, der vom Himmel herabkam, und die Erde wurde erfüllt mit seiner Herrlichkeit. Und er rief mit lauter Stimme, kommt aus dir heraus, mein Volk. Das wird passieren. Das sind alles Dinge, die sich hier zuspitzen, wo sozusagen der ganze große Kampf, der über 6.000 Jahre auf diese Erde getobt hat, auf seinen finalen Punkt kommt, auf seinen universalen Punkt. Vorher war es immer in bestimmten Ländern oder Kontinenten, jetzt ist es weltweit. Das ist der Moment, wo Gott dann sagt, okay, jetzt komme ich wieder. Wenn einerseits die Welt ihren Abfall bis zum Ende getrieben hat, sozusagen so tief, wie man nicht mehr tiefer kommen kann, dass Gott da nicht mehr reichen kann, die Sünde gegen den Heiligen Geist das Mahlzeichen, und gleichzeitig die Gemeinde Gottes so weit gewachsen ist, dass sie versiegelt werden kann. Das ist sozusagen, das ist das, was Jesus sagt, das Gleichnis von dem Seemann, und wo dann der Feind das Unkraut sieht, und Jesus sagt, reiß es nicht aus, sondern wenn es reift, dann wird man es sehen. Und so wird es hier, es reift, und man sieht dann vollkommen die Rebellion gegen Gott und die völlige Treue zu Gott, Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit.
[1:24:43] Jetzt gehen wir zurück zu Psalm 2, und wir sind quasi am Ende angelangt. Noch einen Vers, äh, noch eine Minute. Es heißt in Vers 5, dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn. Und dadurch drückt sich der Zorn Gottes aus an diesem Punkt. Was ist der Zorn Gottes? Wie wird sich der Zorn Gottes ausdrücken? Durch die sieben Plagen, das sind die sieben Plagen. Und während dieser sieben Plagen, während dem Zorn heißt es, ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Werk. Das heißt, der Moment, wo Jesus zum König gekrönt wird, ist der Moment, wo die Gnadenzeit zu Ende ist. Jesus wird im Himmel zum König gekrönt. Die sieben Plagen gehen hinaus, und Jesus macht sich bereit, zur Erde zu kommen, denn nach kurzer Zeit sehen wir den Wolken des Himmels. Das ist der Moment.
[1:25:27] Und dann sagt er übrigens, es gibt einige Leute, die glauben, dass Jesus geboren wurde. Die meinen dann Vers 7. Ich will den Ratschluss des Herrn verkünden, er hat zu mir gesagt, du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Aber spricht Vers 7 von einer Zeit, lange Zeit, vor der Schöpfung der Welt? Spricht vom Ende der Zeit, am Ende der Zeit ist ein Endzeitpsalm, und ist Jesus am Ende der Zeit gezeugt worden? Nein, also könnt ihr sehen, dass dieses ich habe dich heute gezeugt, nicht buchstäblich heißt, du warst vorher nicht da, sondern wann immer, das können wir das nächste Mal studieren, in der Frage, die gestellt worden ist, wann immer es gesagt von Jesus, dass Jesus gezeugt wurde, bedeutet es, dass er ein Erbe bekommt, dass er sozusagen ein Amt bekommt, entweder als Hohepriester oder als Messias oder als König. Das heißt ja, heute habe ich dich gezeugt. An dem Tag, wo Jesus zum König gemacht wird, wird er quasi gezeugt. Das können wir das nächste Mal noch weiter studieren.
[1:26:23] Vers 8, er bitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enten der Erde zu deinem Eigentum, du sollst sie mit, was mit? Eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen. Was ist das Zepter? Das Zepter ist die Gerechtigkeit, das Recht. Es wird das Gesetz sein, an dem die Völker zugrunde gehen, weil sie es nicht gehalten haben. Und wo heißt es, dass Jesus sie weiden wird mit Eisernem Stab? Haben wir das schon gelesen? Lasst euren Finger drin und geht mit mir in Offenbarung 19. Offenbarung 19, Vers 15. Das ist die Wiederkunft. Offenbarung 19, Vers 15. Da heißt es, und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage. Und er wird sie weiden mit Eisernem Stab weiden.
[1:27:15] Das heißt, wir haben in Psalm 2, Vers 1-3 die Versammlung der Nationen. Dann haben wir die in Vers 4 und 5, und weiter und 6 und 7 und 8, die Plagenzeit und Jesus wird zum König gekrönt. Und in Vers 9 haben wir sozusagen die Wiederkunft. Er wird wiederkommen und wird sie zerschlagen. Er wird das, was beschlossen ist, umsetzen.
[1:27:37] Und dann schaut Vers 10-12 und damit wollen wir heute schließen. Psalm 2, Vers 10-12. So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde. Jetzt springt der Psalm wieder zurück und sagt, solange das noch nicht passiert ist, ihr Könige, ihr Herrscher, nehmt Vernunft an. Lasst euch warnen. Wodurch sollten sie sich wohl warnen lassen? Wodurch sollen sie sich warnen lassen? Wodurch? Schaut in dem nächsten Vers, Vers 10. Dient dem Herrn mit Furcht. Jetzt gibt es irgendeine Warnungsbotschaft, die beginnt mit Fürchtet Gott! Und gebt ihm die Ehre. Was ist die Warnungsbotschaft? Welche Warnungsbotschaft beginnt mit den Worten? Die Dreifache Engelsbotschaft. Das heißt, Psalm 2 sagt, nehmt Verstand an, lasst euch warnen. Dreifache Engelsbotschaft. Fürchtet Gott. Gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Das ist die letzte Warnung. Bald ist es vorbei. Nehmt Verstand an. Dient ihm mit Furcht. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Jeder König und jeder Mensch, der diese Warnung annimmt, muss den Zorn Gottes nicht erleben. Sondern er kann selbst zum König werden.
[1:28:55] Da gibt es Menschen, die sind jetzt Könige und ihr Königtum wird von Gott genommen werden. Und es gibt Menschen, die sind jetzt keine Könige so wie wir, aber in Wirklichkeit sind wir Könige durch das Blut Jesu. Und wir werden dann auf dieser Erde regieren. Wisst ihr, jetzt gibt es Menschen, der Boden, was ich jetzt sage, klingt vielleicht komisch, auf dem wir stehen, da weiter unten, wem gehört der Boden? Gehört der Bundesrepublik Deutschland, oder? Und die Bundesrepublik Deutschland wird vertreten von den, in dem Fall natürlich von unserer Bundesregierung und so weiter. Und die anderen Länder haben halt Königreiche, das gehört ihnen dann. Aber die Bibel sagt, glückselig sind die sanftmütigen, denn sie werden das Land erben. Es wird unser Land sein. Wir werden die Könige sein auf diesem Land. Warum? Weil das Königreich Gottes eben nicht damit zusammenhängt, dass ich ein Parteibuch habe und in der Rangleiter hochsteige, sondern dass ich die Prinzipien des Reiches Gottes in meinem Leben erlebe. Welche sind? Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Was erleben diese Königreiche? Ungerechtigkeit, Krieg und die Sünde gegen den Heiligen Geist. Das ist malzeichnig, oder? Spannend, oder?
[1:30:09] Da könnte man noch einen ganzen Tag weiterstudieren, das machen wir aber nicht. Sondern wir wollen uns vornehmen, dass wir das erleben, oder? Christus und uns, die Hoffnung, die Herrlichkeit, dass das Geheimnis Gottes in uns vollendet wird. Das ist das Ziel. Und wie gesagt, die Kraft ist in Christus, die Kraft ist im Samen, nicht in uns. Aber wir wollen diese Könige und Priester sein, oder? Dass wenn er bald seine unpriesterlichen Gewänder aussieht, er das tun kann, weil die Frucht es zulässt.
[1:30:37] Okay, wollen wir noch gemeinsam beten? Und dann uns verabschieden. Lasst uns gemeinsam aufstehen, auch euch. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, für dein wunderbares Wort. Und dass wir sehen konnten, was das Reich Gottes bedeutet. Jesus, du hast so oft über das Reich Gottes gepredigt, und viele haben einfach keine Ahnung, was das heißt. Heute haben wir gesehen, dass das Reich Gottes ein Prinzip ist. Dein Charakter, dein Wesen, dein Evangelium ist das Reich Gottes, das ganz klein angefangen hat auf dieser Erde, so unscheinbar, dass manche sogar geglaubt haben, du warst nie gelebt hier. Aber es wird eine gewaltige Ernte tragen. Und wir möchten nicht auf der Seite stehen von denjenigen, die sich jetzt gegen dich verbünden, sondern wollen jetzt einen Bund mit dir machen. Und wir wollen dieses Wachstum erleben, dieses Wachstum in Christus. Und vorbereitet sein auf deine Wiederkunft. Habe Dank, Jesus, dass du uns so viel Kraft schenkst, dass wir Schritt für Schritt dich besser kennenlernen dürfen. Und wir danken dir, Jesus, dass du das Königreich übernehmen wirst. Und dass dein Königreich kein Ende haben wird, dass es Freude ohne Ende sein wird, dass es Frieden ohne Ende sein wird, und Gerechtigkeit ohne Ende auf dieser neuen Erde, die du schaffen wirst. Habe Dank dafür, Jesus, dass du uns einst im Herzen, dass wir dabei sein dürfen, wenn wir an dir festhalten.
[1:31:59] So bitten wir dich, dass du uns segnest und bald wieder hier gesund zusammenführst. Amen. Gottes Segen euch! Und bis zur nächsten Woche. Nächste Woche findet das Offenbarungsseminar hier statt. Wir werden dann die Verse 16 und 17 betrachten. Über die 24 Ältesten wird ganz, ganz spannend sein. Seid herzlich eingeladen dazu. Und vergesst nicht, wenn ihr auf Julimedia zuschaut, euch jetzt schon zu informieren über unsere Serie Ausweg 2012. Ihr werdet einen Trailer finden auf der Seite und viele Informationen. Ab dem 9. November, das ist ein Freitag, 19 Uhr, geht es los mit unserer vierwöchigen Vortragsreihe Ausweg 2012. Sagt euren Bekannten, Verwandten, Freunden davon, es wird sich sehr lohnen, dort dabei zu sein, das mitzuverfolgen. Gottes Segen für euch und bis bald.
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