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In diesem Teil des Videos wird die Bedeutung des Vertrauens auf Jesus in allen Lebenslagen betont. Es wird gesungen, dass Jesus helfen kann, Probleme zu überwinden und Siege über die Welt zu erringen, wenn man ihm seine Bedürfnisse und Sorgen anvertraut.

In dieser Predigt wird der letzte Vers von Offenbarung 10 behandelt und die Bedeutung des „ewigen Evangeliums“ beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, wie das Meer in der Bibel als Symbol für Trennung steht und wie die Sintflut zur Entstehung von Ozeanen und damit zur Trennung von Kontinenten führte. Weiterhin wird der Missionsbefehl aus Matthäus 28 analysiert und mit dem Auftrag aus Offenbarung 10 verglichen, die Botschaft des Evangeliums weltweit zu verkünden. Die Predigt betont die Kraft des Evangeliums, die zur Vergebung von Sünden und zur Veränderung des Lebens führt, indem man aus jedem Wort Gottes lebt.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[2:38] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr alle wieder dabei seid. Verzeiht die leichte Verspätung, alle unsere Zuschauer hier vor Ort geloben Besserung. Wir freuen uns, dass ihr alle hier den Weg her gefunden habt und dass wir weiter in der Offenbarung studieren können. Wir freuen uns auch über die neuen Gesichter, die wir heute hier haben und sind ganz gespannt, euch auch noch kennenzulernen. Und wir begrüßen auch die Nachzügler. Und wir freuen uns natürlich, dass ihr live dabei seid auf www.joelmedia.tv.de zum ersten Mal auf unserer neuen Internetseite das Offenbarungsseminar. Ich freue mich ganz toll, dass ihr den Weg dorthin gefunden habt. Sagt es anderen weiter, es wird jetzt immer hier live übertragen auf www.joelmedia.tv.de.

[3:26] Bevor wir mit allem anderen weitermachen, lade ich uns alle ein, dass wir mit einem Gebet beginnen und lade alle dazu ein, niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, dein Wort aufzuschlagen, etwas von dir lernen zu dürfen. Bitte schenkt uns dein Heiligen Geist. Gib, dass wir verstehen, was wir lesen, dass wir etwas daraus mitnehmen können für unseren Alltag und dass wir begreifen, was du für uns getan hast und wie sehr du uns liebst. Hab Dank für alles, was du für uns getan hast und dass du jetzt auch bei uns sein möchtest. Amen.

[4:10] Wir haben eine interessante Frage. Wir beginnen unser Offenbarungsseminar immer mit einer kleinen Fragezeit, Frage- und Antwortzeit. Und es kam eine kleine Frage auf eine sehr interessante Frage in Bezug auf unser Erweckungswochenende, das wir jetzt gehabt haben mit dem TASCH Park Club. Wer von euch ist da gewesen? Und wie hat es euch gefallen? Wenn er dann irgendwann heute Abend, morgen früh in Amerika ankommt, dann werde ich ihm das nochmal sagen, dass es euch gut gefallen hat. Ihr könnt euch erinnern, dass er gesprochen hatte über das Meer. Irgendeine seiner Präsentationen sprach über das Meer. Und er sprach über diesen Text in Offenbarung 21. Wir lesen das nur ganz kurz, um den Hintergrund für die Frage besser zu verstehen. Für alle diejenigen, die nicht dabei gewesen sind, die uns vielleicht jetzt zum ersten Mal zuschauen. In Offenbarung 21 und dort Vers 1. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr. Er hatte über die neue Erde gesprochen, könnt ihr euch erinnern. Und über den neuen Himmel, auf den wir alle warten. Und dass es dort auf der neuen Erde kein Meer mehr geben wird. Und da er von Hawaii ist, hat er gesagt, das ist nicht besonders schön. Könnt ihr euch erinnern? Er ist nicht der Einzige. Meine Mutti, die war auch nie groß begeistert, die kommt von der Ostsee. Und wir lieben auch das Meer. Und von daher haben wir uns auch gefragt, was soll das eigentlich? Und ihr könnt euch erinnern, dass er davon gesprochen hatte, und darauf bezieht sich jetzt die Frage, dass das Meer in der Bibel ein Symbol ist für die Trennung. Wir werden durch das Meer getrennt. Einer lebt in Amerika, einer lebt in Afrika, einer lebt in Deutschland. Und das Meer ist eines der Dinge, die uns voneinander trennt. Und die Frage ist, gab es nicht schon, und er hat es damit begründet, dass bei der Sinnflut das Meer als trennendes Element erst so wirklich entstanden ist. Wenn wir zu 1. Mose 10 gehen, und da haben wir jetzt sozusagen die Frage, die sich da auftat und die auch ziemlich gut ist, wir betrachten wollen 1. Mose 10.

[6:29] In 1. Mose 10 Vers 25 heißt es: Und Heber wurden zwei Söhne geboren, der Name des einen war Pelek, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt, und der Name seines Bruders war Joktan. Die Frage bezieht sich darauf, war nicht schon vor der Sinnflut, gab es dann nicht auch schon ein Meer, und wie ist das mit der Teilung der Welt, wann war die Teilung der Welt, wodurch ist die Teilung der Welt gekommen, und wie hängt das alles miteinander zusammen. Frage Nummer 1: Gab es von Anfang an der Welt das Meer, ja oder nein? Woher wissen wir das? Was war zuerst da, das Meer oder die Erde? Das Meer. Woher wissen wir das? Am ersten Schöpfungstag ist ganz deutlich gesagt, dass der Geist Gottes schwebt über den Wassern, genau. Und wann kam das Trockene zum Vorschein? Das war am zweiten Tag, als er Wasser und Wasser getrennt hat, aber wann kam das Trockene zum Vorschein? An welchem Schöpfungstag? Man kennt den ersten und den sechsten ganz gut, nicht wahr? Welcher Schöpfungstag war es, wo Gott das Trockene gemacht hat? Am dritten Tag, genau. Das heißt, es gab von Anfang an, es gab von Anfang an Wasser und Erde, sozusagen Meer und Land. Das war der dritte Tag, schaut nochmal ganz genau hin. In 1. Mose 1 kann man es nochmal nachlesen, ab Vers 9, genau. In Vers 8 hast du den zweiten Tag, nicht wahr? In Vers 9 hast du den ersten Tag und im sechsten Tag, und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen dem Wasser, die da scheidet zwischen dem Wasser. Genau, und du liest im Vers 9: Und Gott sprach: Es sammelt sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe. Das heißt, da kommt das Trockene zuvor. Und es geschah, so Vers 10, und Gott nannte das Trockene Erde, aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Was im Vers am zweiten Tag geschaffen wird, ist der Himmel, nicht wahr? Wir können es einmal noch komplett lesen, um die Missverständnisse zu klären. Es heißt in Vers 6: Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern. Das heißt, es gibt eine Ausdehnung, eine Feste, die Wasser von Wasser trennt. Eine Scheidung zwischen den Wassern, das heißt, Wasser wird voneinander geschieden. Vers 7: Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung, und es geschah so. Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel, und es wurde Abend, es wurde Morgen, der zweite Tag. Das heißt, was Gott am zweiten Tag geschaffen hat, er hat das Wasser auf der Erde getrennt von dem Wasser, das im Himmel ist, oder über dem Himmel ist, und er nannte es dann Himmel, genau.

[8:55] Es gibt einige interessante wissenschaftliche Theorien, die davon ausgehen, dass eventuell die Welt vor dem Sintflutzustand von einer Wasserschicht umgeben worden ist, nicht wahr? Habt ihr vielleicht davon gehört? Über der Atmosphäre. Was erklären könnte, dass auf der ganzen Welt ein gleichmäßiges tropisches Klima geherrscht hat. Das ist der Grund, warum man am Nordpol auch tropische Pflanzen findet. Ich weiß nicht, ob ihr davon mal gehört habt, ganz interessant. Aber nicht so wichtig für unsere Frage. Entscheidend ist, Wasser und Land gab es lange vor der Sintflut. Jetzt, die Bibel sagt nichts darüber aus, wie die Welt direkt vor der Sintflut ausgesehen hat. Das ist jetzt Spekulation. Also, wenn ich euch erzählen würde, es sah genau so aus, oder würde euch ein Kontinent aufzeichnen. Ich weiß es nicht. Was wir aber wissen, ist, dass die Sintflut enorme Veränderungen mit sich gebracht hat. Woher wissen wir das? Schaut mal mit mir in Erstemose 6. Erstemose 6. Ich würde sagen, Erstemose 7 vielmehr. Und zwar in Erstemose 7, Vers 11.

[10:03] Erstemose 7, Vers 11. Dort lesen wir. Im sechshundertsten Lebensjahr Noas, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. Nun, wenn ihr an die Sintflut denkt, denkt ihr meistens nur an Regen. Es regnet einfach unaufhörlich. Aber die Bibel sagt, das Wasser für die Sintflut kam nicht einfach nur vom Himmel, es hat nicht einfach nur hinabgeregnet, sondern die Tiefen der Erde haben sich aufgetan. Wenn man sich heute die Erde anschaut, sieht man inmitten der Ozeanen immer diese Atlantischen Rücken und den Pazifischen Rücken, man sieht diese Brüche. Und wenn man die Kontinente, und das ist jetzt ein bisschen Theorie von Christopher Kramp, aber nicht nur von mir, wenn man die Kontinente alle zusammenschiebt, habt ihr das mal versucht auf so einer Karte, das alles zusammenzuschieben? Das funktioniert recht gut. Südamerika und Afrika kann man so zusammenschieben, und das passt alles so mehr oder weniger zusammen. Das heißt, es ist relativ wahrscheinlich, das ist also keine hundertprozentige biblische Wahrheit, aber relativ wahrscheinlich, dass vor der Sintflut die Erde mal ein Kontinent gewesen ist, im Großen und Ganzen sozusagen.

[11:16] Die Evolutionstheorie hat ja genau den gleichen Gedanken, der einzige Unterschied ist dort, dass es dort sehr viel Zeit gedauert hat, nicht weiteres sprechen wir von Millionen von Jahren. Der Grund ist ganz einfach, in der Evolutionstheorie nimmt man an, dass alles sich immer mit der gleichen Geschwindigkeit, immer genau mit den Umständen, wie sie heute sind, sich verändert. Das heißt, ich kann heute messen, okay, die Kontinente driften vielleicht, keine Ahnung, ich habe jetzt die konkrete Zahl nicht im Kopf, aber vielleicht zwei Zentimeter im Jahr auseinander, oder drei Zentimeter, irgendwas, so eine kleine Zahl, da kann man dann zurückrechnen und sagen, okay, sie haben so eine immense Strecke zurückgelegt, und dann waren das halt 500 Millionen Jahre, oder 600 Millionen Jahre, oder 2 Milliarden Jahre, oder was auch immer. Wenn man aber annimmt, dass es eine Explosion gab, wo etwas sehr schnell sich bewegt hat und dann abebbt, dann kann man von der Bewegung nach 4000 Jahren nicht wirklich Schlussfolgern, wie groß die Bewegung am Anfang gewesen ist. Das heißt, es könnte sehr viel schneller gewesen sein. Wenn die Bibel recht hat mit einer großen Katastrophe, die sehr schnell die Kontinente auseinandergetrieben hat, wofür sehr viel in der Geologie ausspricht, dann könnte es tatsächlich sein, es ist relativ wahrscheinlich, dass die Sintflut dafür verantwortlich ist, dass die Kontinente auseinandergerissen worden sind. Und das ist der entscheidende Punkt, den Natasch gemeint hat, dass dadurch Ozeane entstanden sind, die sozusagen zwischen den Kontinenten sind. Wasser um ein Kontinent drumherum ist kein Trennungselement. Aber Ozeane zwischen den Kontinenten trennen jetzt die Leute, die dort wohnen, die Leute, die dort wohnen.

[12:44] Eine der umstrittensten Verse in dieser Hinsicht, es gibt so einige bibeltreue Wissenschaftler, die sich da ihr halbes Leben lang beschäftigt haben, ist dieser berühmte Vers 25. Ich gebe euch einfach beide Theorien, okay? Die Bibel sagt das nicht explizit, man kann da jetzt geteilter Meinung sein, wie das Wort auch schon selbst sagt. Ihr könnt einfach überlegen, was für euch sinnvoller ist. In Kapitel 10, Vers 25, Entschuldigung, den wir vorhin gelesen haben mit dem Pelek. Erste Mose 10, Vers 25 sagt: Und Heber wurden zwei Söhne geboren, der Name des einen war Pelek, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt. Es gibt einige Leute, die behaupten, dass dann einige Jahre, Jahrhunderte nach der Sintflut zur Zeit dieses Pelek erst wirklich die Kontinente auseinander gedriftet sind. Vielleicht durch Meteoriteneinschläge und so weiter. Man weiß, dass auf der Erde Meteoriten eingeschlagen haben. Man sieht die Krater. Das wäre eine Möglichkeit.

[13:39] Die andere Möglichkeit, diesen Text zu deuten, ist, dass ungefähr zur gleichen Zeit eine andere Person in der Bibel gelebt hat, nämlich ein gewisser Nimrod. Wer von euch kennt Nimrod? Wofür ist Nimrod bekannt? In Erste Mose 10, Vers 8-10 und das ist die Variante, die mir nach Bibelstudium mehr zusagt. Ich denke, das ist das, was die Bibel eigentlich meint. Vers 8 sagt: Und auch zeugte Kursch den Nimrod, der war der erste Gewalthaber auf Erden. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Daher sagt man, ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod. Der Anfang seines Königreiches war was? Babel. Das heißt, Nimrod, sein Königreich begann mit Babel. Jetzt lassen wir noch über Babel aus der Frühgeschichte der Bibel. Erste Mose 10, Erste Mose 11. Da gibt es eine Geschichte mit Babel. Der Turm war zu Babel. Ich weiß nicht, was beim Turm zu Babel passiert. Da wurden die Sprachen verwirrt. Und was war dann die Folge der Sprachenverwirrung? Da haben sich die ganzen Völker verteilt. Die Erde wurde geteilt. Das heißt, die zweite Möglichkeit, diesen Vers mit Pelek zu deuten, und das passt halt mit Nimrod sehr gut, dass zu seiner Zeit, als er geboren wurde, die Zeit war, als der Turm zu Babel war, wo sich die Sprachen verteilt haben, die Sprachen verwirrt haben, die Sprachen dann geteilt wurden, die einzelnen Völker in die verschiedenen Regionen der verschiedenen Kontinente dann gewandert sind und gegangen sind. Und das ist, denke ich, der eigentliche Zusammenhang der Geschichte. Weil die Sintflut durch die Sünde entstanden ist. Die Sintflut kam durch die Sünde. Und durch die Sintflut entstand dieses Meer. Und dieses Meer war deswegen nicht in den Himmel gekommen. Also ich weiß das noch so genau.

[15:31] Ja, genau. Die Idee war, noch einmal zusammengefasst, das Wasser war schon vorher da, aber durch die Sintflut und die Folgeumstände, egal wann jetzt genau, sind die Kontinente auseinander gedriftet, zerrissen worden, also jetzt ganz deutsch, vielleicht ungefähr, ich wollte es euch nicht aufmalen, ich weiß es ja auch nicht. Ich habe es ja auch nie gesehen. Aber vielleicht sah der Kontinent früher mal so aus. Und dann ist er auseinandergerissen und dann hat man hier Nordamerika, Südamerika, Afrika und alles auseinander. Und dazwischen ist halt jetzt der Ozean. Vorher war das Wasser nur drumherum. Das wäre halt die Idee dahinter. Meine Theorie wäre es einfach so in meinem Kopf gewesen, dass ich gedacht habe, dass durch die Sintflut einfach mehr und mehr gewesen ist. Weißt du? Wenn man einfach die Bibeltexte nimmt, wie sie da stehen und zusammennimmt, die Bibel macht da jetzt keinen Riesenpunkt draus. Also kein Mensch kommt in den Himmel oder in die Hölle, nur weil er das nicht versteht oder so. Also das ist eigentlich völlig relativ unwichtig. Aber von all dem, was die Bibel sagt, ist das eigentlich die plausibelste Theorie. Zu sagen, dass hier Trennung entstanden ist, dadurch, dass die Kontinente auseinander gedriftet sind. Denn es ist ein bisschen hart vorzustellen, dass Gott die Welt genau mit der Kontinentenaufteilung geschaffen hat, wie sie jetzt gerade ist, oder? Kann man sich vorstellen, dass Gott so die Welt geschaffen hat und dann irgendwo mitten im Pazifischen Ozean noch diese Insel Hawaii hin tut, als ich das gesehen habe auf der Karte. Wie gesagt, ein bisschen merkwürdig. Aber man sieht, die Kontinente driften auseinander. Das kann man nachweisen. Und dann haben sie es wahrscheinlich schon früher gemacht. Die einzige Frage war, war es immer im gleichen Tempo oder war das früher mal viel schneller.

[17:07] Okay. Hoffentlich konnten wir ein bisschen Licht reinbringen in die Frage. Wenn ihr mehr Fragen habt, wir haben übrigens eine Frage gehabt, die wir heute aus Zeitgründen nicht mehr schaffen, werden wir nächste Woche beantworten. Und zwar geht es da um Jona. Und das Zeichen ist Jona, mit den drei Tagen und drei Nächten. Wir haben die Frage bekommen, wir haben sie nicht verpasst, werden sie nächste Woche beantworten. Wenn ihr mehr Fragen habt, könnt ihr sie stellen unter jona.at.

[17:37] Und damit kommen wir zu unserem Hauptteil, nämlich zur Offenbarung. Wir haben heute den tatsächlich letzten Vers von Offenbarung 10. Könnt ihr das glauben? Für alle, die uns neu zugeschaltet sind oder zum ersten Mal hier sind, wir haben angefangen die Offenbarung zu studieren und zwar Vers für Vers. Gibt es noch jemanden unter uns, der beim allerersten Mal dabei war? Du warst beim allerersten Mal dabei. Da hast du zwischendurch ein bisschen länger pausiert. Das war im Oktober 2008. Das brauchst du nicht genau sagen. Im Oktober 2008 haben wir angefangen und wir haben seitdem Vers für Vers durch die Offenbarung gegangen und wir haben im letzten Oktober mit Offenbarung 10 angefangen. Seit einem halben Jahr sitzen wir dran und haben unglaublich viel herausbekommen. Aber wir wollen uns heute langsam den Ende nahen, denn wir alle warten schon auf Offenbarung 11. Also, Offenbarung 10. Wir lesen den letzten Vers und für die, die heute zum ersten Mal dabei sind, ist es vielleicht ein bisschen wie, naja, jetzt habe ich das Ende bekommen, mir fehlt noch der Rest, aber wir werden in Kürze auch alle unsere Folgen, auch die vergangenen Folgen, auf Juul Media TV online haben.

[18:45] Jetzt, Vers 11. Offenbarung 10 Vers 11 sagt folgendes. Sehr einfach zu verstehen und es heißt: Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals Weiß sagen über viele Völker und Nationen der Könige.

[19:01] Wir machen eine ganz kurze Wiederholung, nur ohne Details, damit wir alle ungefähr auf der gleichen Seite sind, was den Hintergrund angeht. Zu wem wird das hier gesprochen? Fangen wir andersrum an. Wer spricht hier? Das heißt, und er sprach zu mir. Wer spricht hier? Okay, wir wissen, es ist Jesus, aber wie heißt die Person hier in dem Kapitel? Also, wer spricht da? Also, wenn man einfach nur die Worte des... Ein starker Engel. Der Engel ist bekleidet mit... mit einer Wolke, nicht wahr? Mit einem Regenbogen. Seine Sonne, sein Angesicht glänzt wie die Sonne und Füße sind wie Feuersäuren. Wir haben das alles ausführlich studiert, haben gesehen, es ist eine Identifikation von Jesus. Er hat ein Buch in der Hand. Er ist als Engel dargestellt. Warum? Ein Engel ist ein... Bote, griechisch Angelos. Und ein Bote hat eine... Botschaft, genau. Und was ist eine Botschaft? Er hat ein offenes Buch in der Hand. Und könnt ihr euch erinnern, was wir gesagt haben, was für ein Buch das ist? Das war das Buch Daniel, das alttestamentliche prophetische Buch Daniel. Haben wir gesehen und studiert. Und er hat eine Botschaft. Und diese Botschaft besteht dann darin, dass eine... eine Botschaft an die ganze Welt verkündigt werden soll. Und wir haben das ausführlich studiert. Es ging auch um Zeitprophezeiungen und so weiter. Und dann haben wir als letztes gehabt, dass es eine süße, eine bittersüße Erfahrung gab. Könnt ihr euch erinnern? Das Johannes, als der die Offenbarung bekommt, er soll das Buch verschlingen. Das heißt, wir haben gesehen, ein Prophet in der Offenprophetie steht immer dafür, was das Volk Gottes erlebt. Der Prophet steht für das Volk Gottes. Das heißt, das Volk Gottes studiert die Prophetie, studiert das Buch Daniel, ist unglaublich entzückt, süß im Mund, und dann bitter im Magen ist es und erlebt eine bittere Enttäuschung. Und nachdem wir haben letzte Woche über die bittere Enttäuschung gesprochen, die bittere Enttäuschung sich gesetzt hat und das Bittere wieder süß geworden ist, könnt ihr euch erinnern? Dann gibt es jetzt diesen einfachen Satz. Er sprach zu mir. Du sollst nochmals Weiß sagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige.

[21:17] Fangen wir mal an. Wer spricht hier noch mal? Es ist Jesus. Das heißt, wir finden, es ist eine Botschaft von Jesus an Johannes. Und Johannes steht für das Volk Gottes. Das heißt, wir haben eine Botschaft von Jesus an sein Volk. Wenn Jesus eine Botschaft an mich hat, was bedeutet das für mich? Wenn ihr wüsstet, Jesus hat eine ganz spezielle Botschaft an mich, was würde das für euch bedeuten? Du bist auserwählt, genau, etwas zu tun, wenn er dir einen Auftrag gibt. Gut, was noch? Das sollte man gut hinhören. Wenn Jesus spricht, dann lohnt es sich wirklich genau hinzuhören, was er sagt. Okay, was noch? Sein Auftrag. In dem Fall ganz besonders, sein Auftrag. Wenn Jesus zu mir spricht, dann in den meisten Fällen möchte er auch, dass ich das anderen weitersage. Das ist so eine Kettenreaktion, die entsteht. Okay, was noch? Es ist wichtig. Gott tut nichts Unwichtiges. Ist euch das schon aufgefallen? Alles, was Gott sagt, hat immer seine Wichtigkeit. Es ist also, wenn Gott zu uns spricht, wenn Jesus auch durch sein Wort zu uns spricht, und wir alle haben das schon erlebt, wir lesen die Bibel und haben das Gefühl, Jesus spricht direkt zu mir, dann ist das immer ein Auftrag, dann ist das immer etwas Wichtiges, und alles, was ihr gesagt habt.

[22:43] Jetzt schauen wir uns mal die Worte ein bisschen genauer an. Was ist das erste Wort? Du. Ja, musst kommt ja noch. Aber das erste Wort ist du, nicht wahr? Du. Gott spricht nicht ihr, sondern Gott sagt du. Was ist der Unterschied zwischen ihr und du? Könnt ihr euch erinnern an das Volk Israel? Als sie am Berg Sinai standen? Wie viele gab es noch mal am Berg Sinai? Wie viele Israeliten ungefähr? Ungefähr zwei Millionen. Ich war 600.000 bewaffnete Männer. Was hat Gott gesagt in den Zehn Geboten? Ich bin der Herr, euer Gott. Ich bin der Herr, dein Gott. Das ist eine ganz wunderbare Eigenschaft von Gott, dass er uns immer persönlich anspricht. Es gibt Millionen Christen auf der Welt, sogar Milliarden, aber Gott spricht zu jedem Einzelnen du. Er sagt hier, du sollst nochmals Weiß sagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige.

[23:47] Jetzt das Wort nochmals. Was bedeutet das Wort nochmals? Wieder, oder? Wieder. Das heißt, man sollte es wieder tun, obwohl es vorher, wie wir gesehen haben, eine bittersüße Erfahrung war. Es war ein bisschen bitter. Wer von euch hat schon mal etwas erlebt, wo er ganz begeistert von etwas war und dann schwer enttäuscht worden ist und dann man ihm gesagt hat, mach das gleiche noch mal. Was ist die Erwartung? Welche Erwartung hat man jetzt? Dass es wieder eine Enttäuschung gibt. Dass es wieder eine Enttäuschung gibt, nicht wahr? Wenn ich einmal enttäuscht worden bin, wenn ich jetzt nochmals Weiß sage, wenn ich das gleiche tue, was ich vorher getan habe, vielleicht werde ich wieder enttäuscht.

[24:25] Was heißt das Wort Weiß sagen eigentlich? Was heißt das Wort Weiß sagen eigentlich? Was heißt das Wort Weiß sagen eigentlich? Zukunftliches Verkündigen. Zukunftliches Verkündigen, anderes Wort noch? Prophetisierung. Zeugnis geben. Zeugnis geben, ja. Das heißt, man soll, Gott fordert sein Volk auf jeden Einzelnen etwas Prophetisches, etwas über die Zukunft weiterzugeben. Er hat einen Auftrag an jeden Einzelnen und sagt, ich möchte, dass du etwas über die Zukunft weitergibst, und zwar an wen? An wen? An Völkern, Nationen, Sprachen und Könige.

[25:13] Warum sagt er Völkern, Nationen, Sprachen und Könige? Was meint der? Was für ein Eindruck gewinnt man, wenn man das hört, wenn man hört, Sprachen und Völker und Könige? Weltweit. Ja, absolut. Es gilt für alle. Es ist eine weltweite Botschaft, okay? Eine weltweite Botschaft.

[25:37] Nochmal ganz kurz, ein geschichtlicher Hintergrund, den wir in den letzten Monaten ausführlich studiert haben. Wann ist das Buch dann geöffnet worden? 1844. 1844, eine super Zahl, aber 1798, genau. Die Zeit des Endes, nicht wahr? In der biblischen Prophetie. Das heißt, ab dieser Zeit, und dann kam das in das Jahr 1844 mit der bitteren Enttäuschung, und nach dieser Zeit gibt es einen Auftrag, in alle Welt zu gehen und zu weisen, mit anderen Worten, eine prophetische Botschaft in alle Welt zu tragen. Gibt es noch irgendwo eine Aussage in der Bibel, wo eine Botschaft in alle Welt getragen werden soll? Ja? Oh, ihr seid super gut. Ja? Noch eine, die eigentlich sogar fast bekannter ist, obwohl... Matthäus 28. Genau, lasst uns erst mal daran gehen. Wir werden natürlich den Rest nachher in Offenbarung verbringen.

[26:37] Matthäus 28, das sind die letzten Worte des ersten Evangeliums. Matthäus 28, ganz bekannt, nicht wahr? Das ist der sogenannte Missionsbefehl, schon gehört der Begriff, oder? Der Missionsbefehl. Geht hin. Vers 19, können wir gleich lesen. Da sagt Jesus, so geht nun hin und macht zu was? Jüngern. Seht ihr, viele Menschen haben den missverstanden. Sie haben gedacht, man muss die Menschen zu Christen machen. Obwohl eigentlich Christen und Jüngern in der Bibel das Gleiche sind. Aber wie hat man das meistens über die Jahrhunderte gemacht? Mit der einen Waffe in der Hand und mit dem Taufbecken in der anderen Hand. Entweder du stirbst oder du wirst Christ oder du wirst umgebracht. So hat man es im Mittelalter gemacht. So hat man die Sachsen bekehrt. Entweder Taufe oder Kopf ab. Und dann waren plötzlich alle Sachsen Christen. Jesus wollte, dass die Menschen was werden? Jünger. Was ist ein Jünger? Was ist die Definition eines Jüngers? Ein Schüler, genau ein Nachfolger. Jemand, der dem Lehrer nachgeht. Und wenn der Lehrer nach links geht, geht der Schüler auch nach links. Wenn der Lehrer nach rechts geht, geht er nach rechts. Jemand, der wirklich seinen Lehrer selbst kennt und ihm folgt. Christen in der Bibel sollten eigentlich Jünger sein. Sie folgen Jesus nach, wohin er auch geht. Egal, was er sagt. So macht so Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[27:59] Und was ist in Vers 20? Sehr interessant. Und? Wie viel? Alles halten. Das heißt, es geht nicht nur darum, dass Menschen sagen, oh, ich glaube, dass Jesus Christus Gott des Sohnes. Wunderbar, bist ein Christ. Fertig, aus. Sondern Jesus selbst hatte das Ziel, dass ein Jünger, ein Christ, alles hält, was Jesus gesagt hat. Könnt ihr es sehen? Das war das Ziel. Jetzt kann man wissen, was Jesus gesagt hat. Kann man das wissen? Woher kann man das wissen? Wir haben mindestens vier Bücher in der Bibel, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die uns explizit sagen, was Jesus gesagt hat. Jetzt haben alle christlichen Kirchen die gleiche Bibel. Mehr oder weniger haben sie eigentlich alle die gleiche Bibel, oder? Ich glaube, wir alle täten besser daran, wenn wir uns an diesen Vers wiederhalten würden. Wir wollen einfach nicht dem trauen, was meine Kirche sagt, oder was deine Kirche sagt, oder was diese Kirche sagt, sondern einfach mal schauen, was sagt Jesus selbst. Und lernt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch. Wie lange? Alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.

[29:17] Nebenbei gesagt, habt ihr gewusst, dass es in diesem Kapitel zwei Missionsbefehle gibt? Haben wir das schon mal behandelt? Hier? Habt ihr den zweiten schon gefunden? Nee, okay. Ich wusste nicht, ob wir das schon mal gemacht haben. Wer kann den zweiten Missionsbefehl finden in diesem Kapitel? Fest 20? Ja, das ist eigentlich auch der gleiche. Es gibt einen zweiten Missionsbefehl. Ja, gehört zu dem, den wir gerade gesagt haben. Ja, gehört auch alles dazu. Es gibt einen ganz anderen Missionsbefehl noch in dem Kapitel.

[30:07] Ja, das ist im Prinzip den Missionsbefehl nur zeitlich ausgedehnt. Zeitlich ausgedehnt, nicht wahr? Ihr sucht an der völlig falschen Stelle. Nein, nein, nein, ihr sucht immer noch in Vers 18, 19 und 20, oder? Aber das ist ja der erste Missionsbefehl. Und wenn der erste Missionsbefehl, also dieser berühmte, in 18, 19 und 20 ist, dann wird der andere, den ich suche, wahrscheinlich nicht in 18, 19 und 20 sein, oder? Seht ihr einen anderen Missionsbefehl? Einen anderen Befehl? Ja?

[30:43] Also halten wir fest. Ja, genau. Schaut mal mit mir Vers 11 bis 15 an. Alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten, und nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schlafen, und wenn dies von den Stadthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, dass ihr ohne Sorgen sein könnt. Sie aber nahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren, und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag. Könnt ihr irgendwelche Parallelen finden zwischen diesem Missionsbefehl und dem, der danach kommt? Also zwischen Vers 11 bis 15 und zu Vers 16 bis 20. Diese fünf Verse und fünf Verse einfach mal miteinander vergleichen. Fällt euch irgendwas parallel auf oder im Kontrast?

[31:44] Ja, beide Gruppen, sowohl die Jünger als auch die Soldaten, sollen eine Rede weiter verbreiten. Sie sollen etwas weitergeben. Okay, was noch? Wie sie unterrichtet wurden. Die Priester sagen: Ich sage euch genau das, was ihr sagen sollt, und Jesus sagt: Ich sage euch genau das, was ihr sagen sollt. Sie sollen nicht ihre eigenen Worte weitergeben, sondern nur das, was ihnen gesagt worden ist, und weitergeben. Okay, was noch? Es gibt noch mehr Parallelen. Sucht man noch mehr Parallelen zwischen den beiden?

[32:20] Kontraste oder Parallelen? Genau, was sagen sie? Genau, sie sagen mit anderen Worten: Ihr lieben Soldaten, wenn ihr in Schwierigkeiten kommt, keine Angst, ich, wir haben die Kontrolle, wir haben gute Beziehungen zu den Königen der Welt, nicht wahr? Zur Regierung der Welt. Was sagt Jesus? Wenn ihr in Schwierigkeiten seid, ich bin wahr, alle Tage, mir ist gegeben, alle Gewalt im Himmel. Wenn ihr in Schwierigkeiten kommt, keine Sorge, ich werde mich darum kümmern, ich habe beste Beziehungen zur Regierung des Universums, nicht wahr? Ihr könnt jetzt sehen, wie die beiden relativ ähnlich sind, aber trotzdem genau das Gegenteil.

[33:06] Wer waren die Soldaten? Was haben die Soldaten gesehen? Die Soldaten waren Augenzeugen der Wiederkunft, der Auferstehung Jesu, oder? Sogar noch bessere Augenzeugen als die Jünger, denn die Jünger haben Jesus nur später gesehen, aber die Soldaten waren live dabei, als der Engel vom Himmel kam und es den Erdbeben gab, die waren live dabei, das waren die besten Augenzeugen, die man hätte kriegen können. Beides waren Augenzeugen. Das ist übrigens auch eine schöne Parallele zu den Jüngern, die hat es nämlich auch umgehauen, als Jesus gestorben ist, die haben auch um ihr Leben gezittert, war auch eine erbärmliche Erfahrung für sie.

[33:53] Zu wem sind die Soldaten gegangen? Zum Hohen Priester. Und zu wem gehen die Jünger? Zum Hohen Priester. Ihr habt zwei Gruppen, zwei Gruppen von Menschen, beide sind Augenzeugen, beide gehen zum Priester, eines zum ehrlichen Priester, die anderen zum wahren Hohen Priester, der im Himmel Hohen Priester sein wird. Die einen bekommen die Lüge aufgetischt und sollen, obwohl sie die Wahrheit kennen, die Lüge weiterverbreiten, die anderen sollen die Wahrheit weiterverbreiten, die sie kennen. Beide bekommen die Sicherheit, wenn es Probleme gibt, wir kümmern uns darum, macht ihr nur euren Job. Sagt genau das, was sie euch sagen. Jesus sagt, sagt genau das, was ich euch befohlen habe. Und beide sollen es weiterverbreiten. Und wie lange sollen sie es weiterverbreiten? Jesus sagt, bis ans Ende der Welt. Und von den Soldaten heißt es, ihre Rede verbreitet sich bis zum heutigen Tag. Das meint natürlich die Zeit, als Matthäus sein Evangelium geschrieben hat, aber gibt es diese Theorie immer noch, dass das Ganze nur ein Fake war mit der Auferstehung?

[34:56] Die Missionare haben super Arbeit geleistet. Das heißt, wenn man davon spricht, dass es ein Missionsbefehl gibt, stimmt das eigentlich nicht. Es gibt zwei Missionsbefehle. Der eine Missionsbefehl kommt von Gott und sagt: Sag den Leuten, was ich der Menschheit zu sagen habe. Und der andere Missionsbefehl kommt von der Verbindung von politischen und religiösen Mächten, die sagen: Wir wollen nicht, dass die Menschen die Wahrheit erfahren. Wir wollen dafür eine natürliche Erklärung finden und das dann als Lüge, obwohl wir es besser wissen, unter die Leute bringen. Das heißt, die Jünger haben nicht nur gegen Schwierigkeiten anzukämpfen, sie haben auch dagegen anzukämpfen, dass es Menschen gibt, die bewusst die Unwahrheit über Jesus sagen und damit Menschen verführen. Und das ist der Grund, warum Jesus weiß, dass die Pharisäer versuchen, alle Beweise irgendwie zu vertuschen. Unter anderem auch diese Dringlichkeit des Missionsbefehles, damit Gottes Charakter auch wirklich von den Menschen verstanden wird. Ja, da gibt es noch bei beiden Gruppen eine Motivation, weshalb sie zu ihrem Hohen Priester gegangen sind. Gerade bei den Ersten, die waren ja motiviert von Angst und Furcht. Und dann ist es ja wirklich sowas Eigenartiges, die Hohen Priester, die können doch zum jüdischen Volk, die waren doch eigentlich die Unterdrückten und nicht die Vorgesetzten. Also wie schräg ist das denn? Das ist alles ziemlich schräg, ja.

[36:24] Es gibt noch eine Parallele. Du handelst doch nicht mal als männlicher Mensch, das ist dämlich. Ja, ich weiß, was du meinst, ich weiß, was du meinst. Aber es gibt noch eine Parallele. Ist euch das aufgefallen, dass beide Gruppen, sowohl die Jünger als auch die Soldaten, nicht genau wissen, wie es weitergeht? Die Soldaten wissen nicht, was sie tun sollen und die Jünger wissen auch nicht, wie es weitergeht. Also je mehr man das studiert, desto mehr sieht man, der Matthäus, der macht das ganz oft in seinem Evangelium, der nimmt Geschichten, die noch nicht mal unbedingt chronologisch zusammengehören und stellt sie immer nebeneinander so, dass man plötzlich den Kontrast sieht oder die Parallele. Also wenn ihr solche Geschichten lest, solche Verse, die ihr schon hundertmal gelesen habt, dann schaut mal ein paar Verse weiter vor oder rückwärts, ob es da was gibt, was so ähnlich ist. Und plötzlich sieht man ganz interessante Dinge, oder? Ist ganz spannend.

[37:10] Ach ja, und übrigens, beide Gruppen kriegen von ihrem Hohen Priester das, was sie brauchen für die Mission. Die Soldaten kriegen Geld und was kriegen die Jünger vom Hohen Priester? Den heiligen Geist, nicht wahr? Sie kriegen genau das. Jesus gibt das, was er hat und die Hohen Priester geben das, was sie haben. Die einen geben Geld und Jesus gibt uns den heiligen Geist und beide können genau damit ihre Mission vollführen. Ist ganz interessant. Okay, das nur nebenbei, das heißt, wenn es eine, hier war der Grund, warum wir das gemacht haben, wir können hier sehen, wann immer es eine Wahrheit gibt, die in der Welt weit verkündigt wird, gibt es auch eine Lüge, ein Irrtum über Gott. Es ist immer, und das ist das Schöne, das ist das Interessante in der Bibel, es gibt immer diesen Konflikt zwischen der Wahrheit und dem Irrtum. Wahrheit und Irrtum, immer ganz deutlich ausgestellt, dieses Licht und Finsternis, die miteinander kämpfen. Das heißt, wenn jetzt Jesus, der am Ende der Zeit sozusagen seiner Gemeinde nochmal sagt, weissage nochmal, alle Nationen, Völkern, Stämmen, Sprachen und so weiter, was können wir erwarten? Dass es da auch eine starke Fraktion geben wird, die die Lüge verbreiten wird. Dass es wieder einen Konflikt gibt zwischen Wahrheit und Irrtum. Ganz genau, es ist nicht einfach nur Motivation, ich will was für Jesus tun, ich bin so begeistert, lass mich irgendwas für Jesus tun, sondern wir müssen wissen, dass es in der, wenn es darum geht, andere Menschen mit Jesus bekannt zu machen, geht es immer um die Frage Wahrheit oder Irrtum. Wahrheit oder Irrtum. Und die einzige Möglichkeit herauszufinden, was ist Wahrheit, ist was? Selbst die Bibel zu studieren. Solange wir einem Prediger, Pastor, Priester, Guru, wem auch immer, oder auch mir vertraut, sind wir nicht auf sicherem Boden. Der einzige sichere Boden, und das ist ja das, warum wir das hier machen, ist, dass wir selbst wissen, was die Bibel sagt und selbst uns an das halten können, was Jesus sagt, weil wir selbst Jünger sind, nicht wahr? Jesus wollte nicht zwölf Jünger haben, die dann nur noch formale Christen zeugen, sondern die Jünger sollten wieder Jünger machen, weil jeder Jünger selbst direkt mit Jesus verbunden ist. Er folgt selbst seinem Meister, Schritt für Schritt. Gott hat keine Enkelkinder, habt ihr das gewusst? Gott hat nur Söhne und Töchter. Jeder ist selbst mit Jesus verbunden, wenn er das möchte.

[39:19] Okay, gehen wir zurück zur Offenbarung und tauchen wir ein bisschen tiefer hinein in das, was dort gemeint ist. Offenbarung 10 und dort Vers 11 haben wir gerade gelesen. Du sollst nochmal zwei Sachen über viele Völker, Nationen, Sprachen und Könige. Jetzt einige von euch haben schon gesagt, das klingt so ähnlich wie eine Botschaft aus Offenbarung 14 und es ist auch genau die Botschaft, die hier gemeint ist. Genau diese Botschaft ist jetzt der der letzten Gemeinde aufgetragen und zwar in Offenbarung 14 und da werden wir jetzt den Rest des Abends drin verbleiben, also zumindestens mal als Grund Grundvers. Wir werden immer hin und her springen. In Offenbarung 14 Vers 6 beginnend.

[40:06] Oh, das ist meine absolute Lieblingspassage, wisst ihr das? Meine absolute Lieblingspassage, ich glaube es gibt kaum eine wichtige auf der ganzen Welt. Vers 6. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein was? Ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen die auf der Erde wohnen und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Seht ihr die Parallele? Wir werden gleich noch mehr Parallelen sehen. Aber hier gibt es einen Engel, ein Engel ist was? Ein Bote, ein Bote hat eine Botschaft, logischerweise und er fliegt im Himmel, das heißt, ist gut zu sehen, nicht wahr? Und er hat was zu verkündigen? Ein ewiges Evangelium.

[40:48] Jetzt wollen wir uns das ein bisschen uns genauer anschauen. Ah, lass uns doch erst weiterlesen, damit wir den Kontext haben. Vers 7. Der sprach mit was? Mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Könnt ihr euch erinnern? Was war noch mal, nur für die, die schon da waren, als Erinnerung, was begann im Jahre 1844? Das Gericht, nicht wahr? Könnt ihr jetzt sehen, warum Gott sagt, du sollst nochmals weiß sagen mit einer Botschaft, die sagt, das Gericht ist gekommen? Seht ihr die Verbindung, wie die beiden Puzzleteile zusammenpassen? Okay, wir werden gleich noch mal ausführlicher darauf eingehen. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Okay, bis dahin erstmal.

[41:37] Also was verkündete Engel mit zwei Worten ausgedrückt? Ja, die Bibel drückt es noch schöner aus. Mit zwei Worten, die Bibel benutzt zwei Worte, die Bibel benutzt zwei Worte, um das alles zu beschreiben. Ewiges Evangelium. Das ewige Evangelium besteht aus zwei Worten, ewig und Evangelium und beide muss man wirklich verstehen, was das bedeutet.

[42:00] Was bedeutet das Wort Evangelium? Was würdet ihr sagen, Evangelium, was ist ein Evangelium? Frohe Botschaft. Okay, aber es gibt viele frohe Botschaften. Was ist das Evangelium, das hier gemeint ist? Was ist das Evangelium der Bibel, wenn ihr einen Bibeltext nennen solltet, der das Evangelium beschreibt, ohne dass man lange große Aufsätze beschreiben, lesen muss. Johannes 3, Vers 16 heißt zum Beispiel: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Ganz einfache, ganz einfache Vers, der beschreibt, dass jeder Mensch, wie viele Menschen? Jeder. Egal, ob ich Türke bin oder Afghane oder Peruaner oder Grönländer oder Hawaiianer oder Südafrikaner, jeder Mensch kann ewiges Leben haben durch eine einzige Bedingung. Welches ist die Bedingung? Glauben. Aber in diesem Vers kommt das Wort Evangelium nicht direkt vor. Ihr habt recht, das Wort ist, dieser Vers ist vielleicht das schönste Vers, um das Evangelium zu beschreiben. Aber kennt ihr einen Vers in der Bibel, wo das Wort Evangelium quasi definiert wird? Evangelium ist gleich. Natürlich sage ich es euch, aber ich möchte ja ein bisschen fordern.

[43:25] Evangelium. Schaut mal mit mir in Römer 1. Ehrlich gesagt haben wir sogar zwei Verse, wenn du das gelten lässt. Hättest du es in Römer 1, 16, 17 gesagt, ja? Obwohl Vers 16 würde auch eigentlich ausreichen, aber wir nehmen Vers 17 noch dazu. Römer 1, Abvers 16.

[43:55] Römer 1, Abvers 16 sagt: Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht. Ist euch aufgefallen, dass viele, viele Menschen insgeheim vielleicht doch eher religiös sind oder an Gott glauben möchten, aber sich schämen dafür? Das ist ein Phänomen. Es ist ganz oft so, dass man vielleicht etwas glaubt oder etwas für wahr hält, aber sich nicht traut, das vor anderen zu bekennen oder dazu zu stehen, weil man denkt, die anderen halten einen für altmodisch oder für hinterwäldlerisch. Aber Paulus sagt, ich schäme mich des Evangeliums nicht. Warum? Weil er wusste, was das Evangelium ist. Und ich glaube, wenn man weiß, was das Evangelium ist, dann schämt man sich auch nicht mehr. Warum? Denn es ist was? Gottes. Ihr klingt nicht so, als wenn ihr das glauben würdet, was da steht. Es ist Gottes Kraft. Jetzt hast du eine Kraft. Habt ihr es nicht? Es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt. Genau.

[45:01] Was ist eine Kraft? Eine Macht. Okay, was noch? Was bewirkt eine Kraft? Stärke, Energie. Was noch? Das verändert nicht, wa? Wann immer ich eine Kraft ausübe, nicht wa? Also wenn ich mit viel Kraft an dieser Bibel jetzt zerre, dann verändert sie sich irgendwann, okay? Wenn ich mit viel Kraft vielleicht auf diesen Stuhl trete, dann verändert er sich. Und ich glaube, das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich das Evangelium schämen, weil sie das Evangelium nämlich nur als eine Theorie kennen. Sie wissen, was die Bibel sagt, haben davon gehört, haben aber niemals die Kraft erlebt, die etwas verändert in ihrem Leben. Denn wenn ich in meinem Leben eine Veränderung erlebt habe, wenn ich weiß, ich war mal so und jetzt bin ich so und ich weiß, das ist nur deswegen, weil ich die Bibel gelesen habe und aus keinem anderen Grund, dann schäme ich mich auch nicht mehr, weil ich es selbst erlebt habe, nicht wa? Was soll ich mich schämen? Übrigens, das griechische Wort, ich hoffe, ich spreche es richtig aus, ihr könnt mir helfen, ist Dynamis. Aber da bekommen wir ein deutsches Wort her und das heißt Dynamit. Was meint ihr, wie viele Christen kennt ihr, deren christliches Leben wie Dynamit ist? Wenn man an Christen denkt, denkt man eher so an fromme, vielleicht halb verschobene Menschen, die irgendwie vielleicht hinterweltlos sind. So denken viele Menschen zumindest über Christen, nicht wa? Sie wollen mehr etwas Kraftvolles im Leben haben, nicht wa? Stattdessen ist nämlich das Evangelium die Kraft. Und das hat damit auch wieder zu tun mit dem zweiten Evangelium, mit der Gegenmission, Gottes Charakter falsch darzustellen.

[47:00] Paulus sagt, ich schäme mich des Evangeliums nicht und ich glaube, was wir brauchen als Christen, ist eine gehörige Portion dieser Erfahrung von der Kraft. Nicht im Sinne von Muskelprozerei, sondern dass Gott etwas in meinem Leben bewirkt hat, dass ich wirklich eine Kraft erlebt habe. Nicht im Sinne von irgendwelchem New Age Mystizismus, sondern ganz rational und ganz logisch.

[47:23] Schaut nochmal in Römer 1 an, wie es weitergeht. Denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für wie viele? Für alle oder für jeden, das ist genau das, was Johannes 3,16 sagt. Der glaubt zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen, nicht wa? Was ein schöner Vers. Also die Griechen wissen auf jeden Fall, dass sie errettet werden. Vers 17: Denn es wird darin geoffenbart, die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben. Wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.

[47:50] Also jetzt werden einige Dinge gesagt, die das Evangelium definieren. Wir wissen, das Evangelium ist eine Kraft, es verändert etwas. Und übrigens, er sagt, ich schäme mich des Evangeliums nicht. Wer war die erste Person auf der Welt, die sich geschämt hat? Adam und Eve haben sich geschämt, warum? Weil sie plötzlich ihre Nacktheit erkannt haben. Und was haben sie versucht, um ihre Nacktheit zu verdecken? Sie haben sich Feigenblätter genommen, haben sich umgeschürzt. Dachten, sieht doch ganz schön aus, nicht wa? Und dann kam Gott, hat gefragt: Wo bist du, Adam? Und was hat Adam gesagt? Ich fürchtete mich, denn ich bin nackt. Ich bin nackt, immer noch. Was deutlich macht, dass diese Nacktheit mehr ist, als einfach nur körperliche Nacktheit, sondern dieses Gefühl von Scham. Hat jemand von euch, kennt jemand, dass er sich schämt für das, was er getan hat? Schon mal erlebt? Ich habe irgendwas getan und ich schäme mich dafür. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. Ich fühle mich so entblößt. Ich war so bloßgestellt. Gott sei es, gedankt, wenn man sich noch schämt. Ja, du hast recht. Du hast recht, das ist ein anderes Thema. Da kommen wir vielleicht nachher noch drauf zu. Das ist nicht unwichtig. Aber Paulus sagt, das Evangelium ist eine Kraft, dass ich mich nicht mehr schämen muss. Mit anderen Worten, ich kann in meine Vergangenheit schauen und brauche kein Bedauern mehr haben, weil ich weiß, Gott hat es mir vergeben. Er wird es tilgen. Ich lebe so, als wäre es nie passiert. Könnt ihr euch vorstellen, was das plötzlich für eine Kraft im Leben ist? Nicht einfach nur, ich weiß, es war verkehrt, Gott hat mir gezeigt, es war verkehrt. Und wenn ich es nur gut machen könnte, wenn ich nur wieder zurückgehen könnte. Nein, es ist gut gemacht, es ist alles vorbei. Das ist die Kraft. Und schaut mal, wie das möglich ist. Er sagt, es gibt nur eine Möglichkeit, da hinzukommen. Man fragt sich, wie komme ich an diesen wunderbaren Ort, wo das Evangelium eine Kraft ist. Was ist der Zug, der mich da hinbringt? Der Zug, der uns da hinbringt, ist was? Der Glaube.

[49:49] Das bringt uns zu einer ganz interessanten Frage, die wir schon öfter behandelt haben, aber die wir hier nochmal anbringen wollen. Was ist Glaube? Wenn ich heute im Deutschen sage, ich glaube, es ist halb vier, würdet ihr euch hundertprozentig darauf verlassen? Nein, unbedingt, weil ich sage, ich glaube nicht. Weil im Deutschen hat sich das Wort Glaube dann verändert, dass wir sagen, naja, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube mal, es war der 25., könnte auch der 27. gewesen sein. So eine Unsicherheit. Aber das ist nicht das, was die Bibel mit Glaube meint. Schaut mal mit mir nochmal Vers 17 an. Es heißt: Wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Das Leben kommt aus dem Glauben. Und jetzt kennt ihr schon, wer von euch weiß, was der wichtigste Parallelvers dazu ist? Den haben wir schon tausendmal besprochen, oder? Ja, fast.

[50:39] Ja genau, da wollen wir hin. Aber was ist der Vers? Wer beschreibt, in welchem Vers wird beschrieben, woraus wir leben? Genau, in Matthäus 4 Vers 4. Schlagen wir nochmal auf, Matthäus 4 Vers 4. Wir werden das so lange immer wiederholen, dass ihr nicht schlafen rückwärts auf Hebräisch könnt. Oder Griechisch. Was auch immer.

[50:59] Matthäus 4 Vers 4 sagt: Er beantwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom was? Vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Mit anderen Worten. Woraus lebt der Mensch? Nach Jesus Worten? Er lebt aus? Nicht aus Gottes Wort, sondern aus jedem Wort, das aus Gottes Mund hervorgeht. Nicht nur aus der größten Menge, sondern aus allem. Welche Mose? Genau, in 5. Mose 8 steht das auch nochmal. Genau, da zitiert er es ja. Genau, er zitiert es aus 5. Mose 8, und zwar da, wo das Manna ist. Und zwar das Manna kommt woher? Woher regnet das Manna? Vom Himmel, nicht wahr? Das Wort, das aus dem Himmel herabkommt. Und das Manna hatte was für einen Geschmack nochmal? Wie Honigsalm. Und wie Ölkuchen. Aber der Punkt an der Sache ist, wie viele Arten zu leben gibt es? Ein oder zwei. Paulus sagt, der Mensch lebt aus? Glauben. Jesus sagt, der Mensch lebt aus? Jedem Wort. Paulus sagt, der Mensch lebt aus? Glauben. Und Jesus sagt, der Mensch lebt aus? Es gibt nur einen Weg. Und ein Leben. Und ein Glauben. Das heißt, Glaube heißt? Leben aus jedem Wort. Das Auto sozusagen, das Vehikel, das mich dazu bringt, diese Kraft zu erleben, ist, wenn ich mir vornehme, aus jedem Wort zu leben. Nicht zu sagen, okay, die Bibel ist ein Buch für die Priester und die Pfarrer und die Pastoren und die Prediger und die Theologie-Experten. Ich begnüge mich mit dem, was mir meine Eltern gesagt haben. Dann, und das ist die Erfahrung von, ich glaube, der überwiegenden Mehrheit aller Christen, aller Denomination. Ich weiß nur ungefähr, was da drin steht, weil es ist mir gesagt worden, in der Sonntagsschule oder wo auch immer. Aber. Die Kraft zum Leben kommt daher, dass ich selbst aus jedem Wort lebe. Das nicht bedeutet, dass ich jedes Wort auswendig können muss. Sondern, dass alles, was ich lese, und wenn ich nur ein Vers am Tag lese, aber ich nehme ihn beim Wort sozusagen. Ich lebe daraus. Das ist für mich geschrieben. Jesus möchte mir etwas sagen. Und das verändert unser Leben. Und ich glaube, jeder, der das erlebt hat, weiß, dass das stimmt.

[53:30] Jesus sagt, der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort. Also, ich glaube, das ewige Evangelium, das jetzt der ganzen Welt verkündigt werden soll, besteht darin, dass die Menschen erkennen sollen, dass es eine Kraft gibt, die ihre Fehler der Vergangenheit tatsächlich zudeckt, dass sie sich nicht mehr schämen brauchen, indem sie einfach jedem Wort folgen.

[53:50] Jetzt ist das schwer oder einfach? Ja, es ist schwer oder einfach? Ich meine, ist es schwierig, die Bibel zu lesen? Ich meine, außerdem, dass man vielleicht lesen können muss. Ist das schwierig, technisch? Überhaupt nicht. Ist es schwierig, Zeit zu finden für die Bibel? Ja, es ist schwierig. Aber im Prinzip ist es auch nicht so viel schwierig. Aber was ist die Schwierigkeit daran? Die Schwierigkeit ist, ich werde beim Bibellesen immer wieder auf Stellen kommen, wo ich merke, dass meine Idee und Gottes Idee nicht ganz harmonisch sind. Dass mein Wille und Gottes Wille nicht ganz harmonisch sind. Dass Gottes Vorstellungen für mein Leben und meine Vorstellungen für mein Leben nicht ganz zusammenpassen. Und jetzt ist der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt des Glaubens ist, zu sagen, ich lebe aus jedem Wort, das aus jedem Wort hervorkommt. Deswegen sagt Jesus, in welchem Alter macht man das? In welchem Menschenalter hat man diese Einstellung, alles zu nehmen, so wie es kommt? Im Kinderalter, nicht wahr? Ein Kind kann man sagen, tu das, und es wird nicht sagen, nee, das glaube ich nicht. Das erscheint mir ein bisschen seltsam. Dein Kind macht, was einem gesagt wird. Und deswegen sagt Jesus, wenn ihr werdet wie die Kinder. Heißt das, dass wir deswegen unseren Verstand aufgeben sollen? Definitiv nicht, denn was glaubt ihr, was die Bibel mit unserem Verstand macht? Es gibt nichts, was den Verstand mehr schärft als Bibellesen. Ich habe das so erlebt.

[55:22] Gehen wir mal zum Evangelium zurück und fragen uns, was ist jetzt an dem Wort Gottes? Wir wissen, das Evangelium ist eine Kraft, die bewirkt, dass ich mich nicht mehr schämen brauche für das, was in meinem Leben passiert ist, weil es wird mir wirklich vergeben, und ich weiß, es wird mir vergeben. Ich weiß, dass es ein Kraftwerk gibt, die all die Sünden hinweg sprengt, und ich komme dahin, indem ich jedem Wort glaube. Also was ist so kraftvoll an dem Wort Gottes? Was ist an diesem Wort? Ich finde, das ist nur ein Buchstaben, oder? Schwarz auf Weiß geschrieben. Habt ihr das Gefühl, ist da eine magische Kraft in diesem Wort? Was wissen wir über das Wort Gottes? Es hat die Kraft, zu verändern. Am Bibelach sagt, Schäfer wie ein zweisteiniges Schwert. Auf einmal ist es ganz schön scharf. Aber es ist nicht wie ein Schlechter, sondern wie ein Chirurg. Der muss auch mal schneiden, den Körper aufschneiden, um den Krebs rauszuholen.

[56:18] Wo kommt das Wort Gottes zum allerersten Mal vor? Bei der Schöpfung. Und was macht das Wort Gottes dort? Schaut mal mit mir in 1. Mose 1. Vers 1, den könnt ihr auswendig, oder? Den allerersten Vers am Anfang. Das ist Gott, die Himmel und die Erde. Und dann heißt es in Vers 2, die Erde aber war Wüste und leer, und es war Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Vers 3. Und Gott sprach. Ganz einfacher Vers. Gott sprach. Das war das erste Wort, das in der Bibel steht, das Gott gesprochen hat. 3 Worte, es werde Licht. Und was war der Effekt von diesen 3 Worten? Es wurde Licht. Es entstand kein Elefant. Kein Mangobaum. Und auch keine Schildkröte. Es wurde Licht. Mit anderen Worten, das Wort Gottes macht immer genau das, was dort steht. Wenn ich es zulasse in meinem Leben. Immer genau das. Das muss auch keiner verstehen. Aber hier ist der Punkt.

[57:30] Schaut mal mit mir in 2. Korinther 4 Vers 6. Da wollen wir verstehen, wie das jetzt auf das Evangelium anzuwenden ist. 2. Korinther 4. Und dort Vers 6. Dort heißt es. Denn Gott, der dem Licht gebot, wann hat er das gemacht? Am ersten Schöpfungstag. Aus der Finsternis hervorzuleuchten. Er hat es auch wo? In unseren Herzen Licht werden lassen. Das heißt, der gleiche Vorgang, der am ersten Schöpfungstag stattfand, der gleiche Vorhang findet auch in unseren Herzen statt. Wie war es am ersten Schöpfungstag nochmal? Finster und? Wüst und? Leer. Tohuwabohu. Kennt ihr, oder? Dein Zimmer sieht aus wie ein Tohuwabohu. Warum sagt man, dein Zimmer sieht aus wie ein Tohuwabohu? Weil es chaotisch ist. Alles durcheinander. Wie ist unser Herz, bevor wir Jesus kennenlernen? Es ist nicht so, dass unser Herz wüst ist, dass wir Chaos im Leben haben, dass es finster manchmal ist und dass wir so eine Leere haben. Alle Menschen haben das. Manche versuchen das durch Meditation auszugleichen. Manche versuchen das durch Karriere auszugleichen. Manche Menschen versuchen das durch Drogen auszugleichen. Manche Menschen versuchen das einfach, indem sie an ihrer Familie festhalten. Jeder versucht diese Leere zu füllen mit irgendetwas. Manchmal kommt man ganz oben an und stellt fest, es hat nicht funktioniert. Und man kommt ganz unten an und es hat nicht funktioniert. Der Punkt ist, jeder Mensch hat diese namenlose Sehne, diese Leere in seinem Herzen zu füllen. Der Heilige Geist, was hat er damals gemacht am ersten Schöpfungstag? Der schwebt über den Wassern, schon als es dunkel ist. Der Heilige Geist kommt nicht, als wenn das Licht ist und alles wunderbar aufgeräumt ist. Der Heilige Geist schwebt schon in unserer Finsternis. Wirkt er an uns? Wir haben noch keinen Plan, was Gott von uns möchte. Aber es ist erst, wann wird es erst Licht? Richtig in unserem Herzen? Wenn das Wort Gottes in unser Herz kommt. Das heißt, lange bevor wir das Wort Gottes zum ersten Mal aufschlagen, hat der Heilige Geist uns schon lange vorbereitet. Aber nur das Wort Gottes selbst hat die Kraft in unseren Herzen, es Licht werden zu lassen.

[1:00:12] Schauen wir weiter. Damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Das heißt, wir sollen etwas erkennen. Was sollen wir erkennen? Die Herrlichkeit Gottes. Können wir sagen, was ist die Herrlichkeit Gottes? Seine Liebe? Ja, sehr gut. Wie kommt er darauf? Wir sind so gut darin, das Wort zu geben.

[1:00:52] Schaut mal mit mir in 2. Mose 33. Zweite Mose 33, Vers 18.

[1:01:22] Zweite Mose 33, Vers 18, was sagt die Bibel dort? Es ist Mose, nicht wahr? Mose spricht zu Gott und sagt: Er beantwortete: So lass mich doch deine was sehen, deine Herrlichkeit. Wolltet ihr jemals mal Gott von Angesicht zu Angesicht sehen? Habt gesagt, oh Gott, ich möchte eine Herrlichkeit sehen. Ja, wir haben jetzt am Mittwoch gelernt, das wäre gar nicht so gut, nicht wahr? Das wäre nicht so gut. Aber es ist ein anderes Thema. Aber schaut, was Gott macht. Vers 19: Und der Herr sprach: Ich will was an dir vorüberziehen lassen. Ich will meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig und über wen ich mich erbarme, mit denen erbarme ich mich. Mit anderen Worten, Gott sagt, Mose sagt, zeig mir deine Herrlichkeit. Und Gott sagt, okay, ich bin gnädig, umherzig, liebevoll. Er beschreibt seinen Charakter. Mose hat wahrscheinlich auf eine super lichter Lasershow gewartet, die ihn umwirft. Aber Gott sagt, das Allerschönste, das Allerherrlichste an meinem Charakter, meine Herrlichkeit eigentlich, ist mein Charakter. Selbst wenn da keine Lichtstrahlen wären am Thron Gottes, wäre ich immer noch genauso herrlich. Die Herrlichkeit Gottes ist seine Gnade, seine Barmherzigkeit, seine Liebe, die nicht einfach nur irgendwo transzendent als Prinzip durchs Universum schwebt, sondern die mich meint.

[1:02:53] Woher wissen wir das? Schaut mal mit mir in Johannes 17, ein ganz interessantes Kapitel. Johannes, ja, Johannes, Johannes Evangelium 17. Schaut mal in Johannes 17, Vers 1. Johannes Evangelium, Kapitel 17, Vers 1. Dies redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die was ist gekommen? Die, die Stunde ist gekommen, verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche. Jetzt Johannes 17 ist eher am Anfang oder am Ende des Evangeliums? Ziemlich am Ende, nicht wahr? Und welche Stunde meint er wohl, wenn er sagt, die Stunde ist gekommen? Er sagt, es ist kurz vor der Kreuzigung. Wir können jetzt in Kapitel 18, 19, 20 weitersehen, wie das mit der Kreuzigung vonstatten geht. Jesus sagt, ich stehe kurz vor der Kreuzigung und was soll jetzt passieren? Er sagt, verherrliche deinen Sohn, Vers 5, Vers 5 ist noch interessanter, da heißt es: Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Mit anderen Worten, was Jesus sagt, ist die Herrlichkeit, die sich jetzt an einem Kreuz offenbart, ist dieselbe Herrlichkeit, die Jesus hatte, als er noch im Himmel war, lange bevor die Welt geschaffen war. Das heißt, die Herrlichkeit, die Gott im Himmel hatte, ist die gleiche Herrlichkeit, die

[1:04:42] die sich am Kreuz offenbart. Wie viele Lichtstrahlen waren am Kreuz? Wie viele gleißende Manifestationen von irgendwelchen Dingen, wo wir uns Gott mal vorstellen? Aber trotzdem war Gott in der Lage, immer noch so die gleiche Herrlichkeit zu offenbaren. Mit anderen Worten, all das, was Gott ist, das Licht und das sagt die Bibel, Gott ist Licht und da ist Licht und alles wunderbar, ist nur das äußere Beiwerk. Seine wahre Herrlichkeit besteht in seinem Charakter, der sich nirgendwo besser offenbart, als auf Golgatha. Denn Golgatha ist der Moment, wo Gott sagt, ich verzichte auf alles, damit du leben kannst.

[1:05:45] Schaut mal mit mir in Jesaja 53. Jesaja ist genau in der Mitte der Bibel. Ich schlage genau die Mitte auf, dann findet ihr Jesaja. Wenn es nicht Jesaja war, habt ihr nicht die Mitte getroffen. Jesaja 53. Jesaja 53, Vers 3. Jesaja 53, Vers 3, die Bibel sagt, verachtet war er und verlassen von den Menschen. Ein Mann, der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt. So verachtet war er und wir achteten ihn nicht. Für wahr, er, wer ist hier gemeint? Jesus, hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für was? Für bestraft von Gott, geschlagen und niedergebogen. Doch er wurde um unsere Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten. Und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Was die Bibel sagt, ist sehr einfach. All das, was ich getan habe und wofür ich verantwortlich eigentlich bin, dafür möchte er die Verantwortung übernehmen. Und er hat sie übernommen. Er hat meine Krankheit getragen. Meine Schmerzen getragen. Meine Übertretung. Meine Missetat. Meine Strafe. Wenn ihr darüber nachdenkt, das ist ein ziemlich ernüchternder Gedanke, aber am Kreuz könnt ihr zwei Dinge sehen. Am Kreuz seht ihr die äußerste Hässlichkeit der Sünde und die unglaubliche Liebe Gottes.

[1:08:07] Schaut mal, hier ist ein interessanter Gedanke. In Römer 5, Vers 8. Römer 5, Vers 8. Schauen wir erst Vers 7. Römer 5, Vers 7 erst. Römer 5, Vers 7 sagt, nun stirbt... Seid ihr da? Römer 5, Vers 7. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten. Für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Er sagt, selbst wenn du eine gerechte Person bist, ich würde es mir echt überlegen für dich zu sterben. Wer von euch wäre bereit für eine gerechte Person zu sterben? Selbst wenn wir wissen, die Person hat nichts Falsches in ihrem Leben getan, würden wir uns wohl zögern, unser Leben für ihn zu geben, oder? Dann sagt er hier, naja, für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Also wenn die Person nicht nur gerecht war, sondern noch ganz, ganz viel Gutes getan hat, dann würde man vielleicht sagen, okay, da lohnt es sich. Für den vielleicht sein Leben zu geben, das lohnt sich, oder? Jemand, der wirklich für so eine Art Mutter Theresa sein eigenes Leben zu geben, dass sie noch weiterleben könnte, zum Beispiel. Oder jemand, der wirklich unglaublich viel tut und ein großer Segen für die Menschheit ist, wenn dessen Leben auf dem Spiel steht, für ihn vielleicht das Leben geben. Vielleicht gibt es da einen, zwei, die das machen würden. Aber schaut, was Jesus gemacht hat, Vers 8. Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, als Christus für uns gestorben ist, als wir noch was waren? Sünder waren. Und was ist Sünde? Sünde ist Trennung von Gott, Sünde ist die Übertretung des Gesetzes, die folgt dann, vielmehr gesagt, vielmehr folgt aus der Sünde die Trennung von Gott. Mit anderen Worten, ein Sünder steht auf der anderen Seite. Wie viele Seiten gibt es im Evangelium? Es gibt die Wahrheit und die Lüge, den Irrtum. Der Sünder steht auf der falschen Seite. Der Sünder kämpft gegen Gott. So wie wir gerade gelesen haben in Jesaja 53. Wir hielten ihn für bestraft, für geschlagen, hintergebeugt. So wie die Juden gedacht haben, er bekommt eine rechte Strafe. Und das ist nicht nur das Problem der Juden. Wir alle haben Jesus mehr verachtet in unserem Leben als wir ihn geliebt haben. Und wenn wir ihn nur ignoriert haben. Ignoriert zu werden ist eine der schlimmsten Formen der Verachtung. Man kann es noch einigermaßen aushalten, wenn man angeschrien wird. Aber wenn man jahrelang ignoriert wird. Als ich früher im Orchester dirigiert habe, gab es in den Geigen, in den Sektionen der Geigen, Violinisten, die haben zusammen gespielt seit 30 Jahren und haben nicht ein einziges Wort miteinander gesprochen. Weil sie sich so sehr gehasst haben. Ich weiß nicht warum. Musiker sind oft sehr frustriert. Glaubt ja nicht, dass Musik die Menschen fröhlich macht. Aber könnt ihr euch vorstellen, seit 30 Jahren am Arbeitsplatz zu sitzen, nebeneinander, man muss in die gleichen Noten schauen, gemeinsam umblättern, sich Einzeichnungen machen und man hat seit 30 Jahren nichts miteinander gesprochen, weil man sich ignoriert. Habt ihr es mal erlebt, dass ihr ein unglaublich tolles Geschenk euch ausgedacht habt und habt viel Zeit investiert und Geld investiert und es besonders schön gemacht. Und ihr schenkt es der Person und die ignoriert euch. Die tut so, als würde es euch gar nicht geben, als hätte das Geschenk es niemals getan. Wenn wir Jesus ignorieren und so tun, als wäre er gar nicht da und so einfach leben, als gibt es ihn nicht, nur als Postkarte irgendwo. Dann fühlt er sich verachtet, oder? Aber trotzdem, trotzdem ist er für uns gestorben. Und für wie viele Menschen ist er gestorben? Für alle. Was sagt die Bibel? Werden alle Menschen gerettet? Jetzt angenommen, angenommen, du wüsstest, von all den Menschen, die hier in dem Raum sind, könntest du mit deinem, wenn du dein Leben gibst, könntest du diese Hälfte hier retten. Diese Hälfte würde gerettet werden, okay? Und die werden verloren. Wer von euch würde trotzdem sein Leben geben, obwohl ihr wisst, die werden es nicht mal annehmen? Ganz genau. Es kommt drauf an. Wenn es da jemanden gibt, den ich so sehr mag, dass ich für ihn bereit bin zu sterben, selbst wenn ich weiß, es ist eigentlich sinnlos. Das nennt man dann sozusagen Liebeskrank, nicht wahr? Wenn man jemanden so sehr mag, dass man etwas tut, obwohl man weiß, es hat sowieso keinen Sinn, aber ich tue es einfach, weil ich ihn so sehr liebe. Könnt ihr sehen, wie sehr Jesus die Sünder liebt? Dass er selbst für die gestorben ist, von denen er wusste, dass sie ihn nicht annehmen werden. Und ich glaube, dass wenn das irgendwann einmal jedem Menschen offenbar werden wird, dann wird, wie die Bibel sagt, jeder Mund verstopft werden. Dann wird keiner mehr etwas anklagen können. Das ist das Evangelium.

[1:13:07] Übrigens, wir müssen bald zum Schluss kommen, noch 10 Minuten. Warum wird das Evangelium genannt ein ewiges Evangelium? Hat es das Evangelium schon zu allen Zeiten gegeben? Oder seit wann ist das Evangelium erfunden worden? Die Bibel sagt noch, vor Grundlegung der Welt an ist der Plan Gottes geschlachtet worden. Das heißt, bevor Gott überhaupt Menschen geschaffen hat, wusste er. Das wird einen großen Preis kosten. Ein ewiges Evangelium. Heißt es, dass im Alten Testament das Evangelium genau das gleiche ist wie im Neuen Testament? Schaut mal mit mir in Römer 4. Was ist das Evangelium? Das Evangelium ist die Kraft Gottes durch den Glauben an jedes Wort. Schaut mal mit mir in Römer 4 an. Ein ganz berühmter Vertreter des Alten Testaments wird hier beschrieben. Obwohl wir natürlich im Neuen Testament sind. Römer 4, schaut mal ab Vers 1. Was wollen wir denn sagen? Er sagt, dass Abram unser Vater nach dem Fleisch erlangt hat. Wer nämlich Abram aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? Abram aber glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Wie ist Abram gerettet worden? Durch Glauben. Warum? Weil Gott gesagt hat, du wirst Nachkommen haben. Und er hat gesagt, okay. Meine Frau ist unfruchtbar. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll. Aber wenn Gott es sagt, dann kann Gott genau dieses Wort ausführen. Zu allen Zeiten war es immer allein derjenige, der einfach wie ein Kind dem gefolgt ist, nicht was die Menschen sagen, nicht was der Priester, was der Guru sagt, sondern was das Wort Gottes selbst sagt. Egal ob Mose oder Abraham oder Noah. Wie war das bei Noah? Sintflut? Er glaubte. Worauf hat sich dieser Glaube gezeigt? Was sagt die Bibel? Hat es vorher jemals geregnet gehabt? 1656 Jahre. Wenn das alles zusammengerechnet, von der Schöpfung bis zur Sintflut waren 1656 Jahre. Nicht ein Tropfen Regen. Könnt ihr euch das vorstellen? Es gab immer diesen Bibelschreib, der die Erde befeuchtet hat. Nicht ein Tropfen Regen. Wer von euch hätte ein Boot gebaut? 120 Jahre. Gott hat es gesagt. Völlig unwissenschaftlich. Völlig unmöglich. Hat es noch nie gegeben. In den letzten 1000 Jahren. Fragt unsere Vorfahren. Guckt dir die Aufzeichnung an. Hat es noch niemals gegeben. Warum sollte es jetzt eintreffen? Der Glaubende braucht keinen Beweis. Woher hat er seinen Beweis? Er hat in seinem Herzen erlebt, dass etwas sich verändert hat. Er hat in seinem Herzen erlebt, dass er mal früher anders war. Und dass Dynamit hineingekommen ist. Dass in sein dunkles Herz, sein finstres Herz, in sein chaotisches Herz, Gott Licht gesprochen hat.

[1:16:43] Lasst uns noch einen Gedanken vertiefen. Das Evangelium war immer das gleiche. Es wurde nur anders formuliert. Wie war das Evangelium konkret formuliert zur Zeit von Noah? Wenn man das konkret formulieren wollte. Was bedeutet das? Es wurde immer anders formuliert. Wie hat das Evangelium ganz konkret geschehen? Was hat er als Evangelium gepredigt? Er hat gesagt, kommt in die Arche! Das war das Evangelium. Die Botschaft war bedeutend. Jeder, der dem Wort Gottes gefolgt, war sicher. Jeder, der nicht, war verloren. Wissen Sie, was Noah vom Evangelium geschrieben hat? Wissen Sie, was Noah übersetzt heißt? Noah heißt Ruhe. Oder auch Trost. Noah sagt, kommt alle zu mir in die Arche. Das war die Ruhe. Die Ruhe, die ich gebaut habe. Was war das Holz? Holz. Kennt ihr noch jemanden, der mit Holz umgegangen ist? Ich will euch Ruhe geben. Was war das Gericht Gottes bei der Sintflut? Es bestand aus Regen. Aber wer war sicher? Derjenige, der in der Arche war. Nicht nur ist Noah ein Symbol auf Jesus, sondern auch die Arche. Wer hat den Regen abbekommen? Noah oder die Arche? Wer hat den Regen abbekommen? Die Arche. Wenn wir in Christus sind, sind wir sicher. Das Evangelium war das gleiche Evangelium, es hieß nur anders.

[1:19:14] Wie war das Evangelium zur Zeit von Mose? Beim Auszug aus Ägypten. Die Schlange aus Bronze. Raus aus Ägypten. Folgt mir nach. Das Lamm musste geschlachtet werden. Schlachte ein Lamm. Nimm das Blut und tue es an die Türpfosten. Genau. Es war ein Lamm. Jeder konnte gerettet werden, der diesen Glaubensakt durchführt. Ich glaube, dass durch das geschlachtete Lamm, das Lamm wurde geschlachtet. Es war ein Lamm. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn jemand an eure Tür Blut schmiert? Wie fühlt man sich als Hausbesitzer? Man fühlt sich beschämt. Ihr kommt zu eurem Haus und es ist voller Blut. Es war ein Lamm. Man durfte sich nicht schämen des Evangeliums. Wer sich geschämt hat, hat es nicht gemacht. Alle Menschen sind herausgekommen. Du hast von der Schlange gesprochen. In der Wüste wurden die Israeliten gebissen. Gott sagt zu Mose, mach dir eine Schlange, die auf einem Balken befestigt ist. Was sollten die Israeliten tun? Die Schlange schauen. Was würde passieren, wenn ihr in diesem Moment um die Beine krabbelt und euch beißt? Stellt euch vor, ihr seid alle gebissen. Schaut euch einfach um und guckt in die Kamera. Oder einfach nur auf den roten Punkt. Wer von euch würde einfach sitzen bleiben und sagen, lass die Schlange machen. Oder wer von euch würde aus dem Fenster springen und sagen, los weg von den Schlangen. Jeder Mensch kann gucken. Die Schwierigkeit beim Evangelium besteht, nichts zu tun und Gott wirken zu lassen. Wir Menschen neigen dazu, alles selbst in die Hand zu nehmen. Wenn wir uns verletzen, klagen wir Gott an. Aber Gott kann nur für uns wirken, wenn wir ihn wirken lassen. Alle, die geguckt haben, wurden gerettet. Jesus nimmt dieses Gleichnis auf. Johannes 3, Vers 14, 15 und 16. Dort sagt die Bibel, Jesus sagt das zu Nikodemus. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden. Wodurch ist Jesus erhöht worden? Das Kreuz. Wenn ich erhöht werde, werde ich alle Menschen zu mir ziehen. Wann immer über das Kreuz gepredigt wird, jeder Mensch, der es hört, innerlich angezogen wird. Ob man es ihm ansieht oder nicht. Es ist wie ein Magnet. Jeder Mensch kann selbst entscheiden, ob er zum Kreuz kommen möchte. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der völlig unbewegt bleibt, wenn das Kreuz biblisch dargestellt wird. Das Wort Gottes wird nicht leer zurückkehren. Wann immer das Wort Gottes gepredigt wird, jeder Mensch, der es hört, innerlich angezogen wird. Es gibt Menschen, die sich dagegen entscheiden. Es kommt nicht leer zurück. Es kommt immer näher zu Jesus. Es ist die Kraft des Wortes. Er sagt, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es einen eingeborenen Sohn gab.

[1:25:18] Warum wurde Jesus als Schlange dargestellt? Wofür steht die Schlange? Was sagt die Bibel? Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht. Jesus, der ohne Sünden war, wurde von Gott so angeschaut, als wäre er der schlimmste Verbrecher aller Zeiten. Gott hat ihn so behandelt am Kreuz, wie Stalin und Lenin und Napoleon. Gott hat ihn so behandelt, als wäre er der schlimmste Verbrecher aller Zeiten. Gott hat ihn so behandelt, damit wir, wenn wir möchten, so von Gott angeschaut werden, wie er Jesus anschaut. Gott schaut den Unschuldigen so an, als wäre er der schlimmste Verbrecher aller Zeiten. Wer von euch kennt die Geschichte von Barabbas und Jesus? Als Jesus bei Pontius Pilatus dort stand, und Pontius Pilatus wusste, er ist unschuldig, er hat nichts verbrochen. Er hat versucht, einen Kompromiss zu finden. Barabbas, Schwerverbrecher, Massenmörder. Vielleicht jemand so wie der Breivik. Stellt euch vor, ihr habt Jesus und dieses Gesicht vor. Übrigens, wisst ihr, was Barabbas heißt? Barabbas ist der Sohn des Vaters. Mit anderen Worten, da haben wir den wahren Sohn des Vaters. Jesus Christus, der Sohn des Vaters. Und da haben wir den falschen Sohn des Vaters. So wie wir auch ein wahres Evangelium haben. Und ein falsches Missionsbefehl. Und wen wünscht sich die Menge? Barabbas. Aber Barabbas hat eine der fundamentalsten Lektionen gelernt, die es zu lernen gab. Als Barabbas dort stand, als er diesen unschuldigen Kerl gesehen hat, was hat er wohl gedacht? Er hat gesagt, ich habe keine Chance, ich werde umkommen, mir geht es heute an den Kragen. Barabbas ist ein Symbol für uns. Wir alle sind Söhne vom Vater. Aber wir haben unser Leben auf den Kopf gestellt. Wir haben viel Mist gemacht. Im Vergleich mit Jesus, wenn Gott zwischen Jesus und mir wählen sollte, aber Jesus nimmt meinen Platz. Ich kann mir vorstellen, dass ich in einer Situation, in der ich dankbar bin, dass man ein ganz neues Leben beginnt. Das ist die Kraft im Evangelium.

[1:29:02] Jedes Mal war das Evangelium anders formuliert. Aber das ist der Grundgedanke. Es ist immer das gleiche Prinzip. Geh in die Arche, komm raus aus Ägypten, komm zum Heiligtum. Es ist immer das gleiche Prinzip. Er wird deine Schuld bezahlen, wenn du ihm vertraust wie ein Kind. Er wird deine Schuld bezahlen, wenn du ihm vertraust wie ein Kind. Er wird deine Schuld bezahlen, wenn du ihm vertraust wie ein Kind. Wollen wir das tun lassen? Wollen wir zusammen beten? Lieber Vater im Himmel, wir haben uns Zeit genommen, nur zwei Worte zu studieren. Das ewige Evangelium. Von dem ersten Buch Mose bis zur Offenbarung. Wir danken dir so sehr, dass du uns gezeigt hast, worin die Kraft besteht. Wir danken dir so sehr, dass du uns gezeigt hast, worin die Kraft besteht. Diese gute Botschaft soll in alle Welt getragen werden. Du hast deinem Volk gesagt, dass es nochmals weiß sagen soll. Es bleibt noch einiges zu tun. und dass wir uns alle erleben dürfen durch dich. Und dass du in der Lage bist, durch dein Wort, egal wo wir gewesen sind bisher, egal was wir getan haben, egal wie viel wir von dir gewusst haben oder auch nicht, egal, selbst wenn es finster und dunkel und ein toller Buch gewesen ist, dein Wort hat dieselbe Kraft, Licht zu sprechen wie vor 6.000 Jahren. Und wie in jedem einzelnen Leben, das es bisher erlebt hat. Dein Wort kommt nicht leer zurück und dafür danken wir dir von ganzem Herzen, dass du uns bald wieder gesund zusammenführst, damit wir noch mehr studieren können. Aus deinem wunderbaren Wort. Amen.

[1:31:37] Ihr dürft euch mal kurz setzen. Ich möchte euch ganz herzlich verabschieden. Bleibt uns treu. Nächste Woche werden wir eine weitere Folge haben. Ist der 1. Mai? Tag der Arbeit, ne? Dann arbeiten wir ein bisschen und machen Offenbarungsseminar, arbeiten uns durch die Offenbarung, dann fährt es weiter. Habt ihr was vor? Nein? Okay. Wer was vor hat, der kann sich dann später die Aufnahme anschauen, wird ja bald alles auf Joel Media stehen. Genau, also 1. Mai wird uns nicht hindern, trotzdem ein bisschen weiterzumachen. Und ihr könnt auch euch jetzt am kommenden Samstag einschalten, um 10:45 Uhr haben wir eine Predigt, wird auch live übertragen auf joelmedia.tv.de und bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude. Und ich wünsche euch auch Gottes Segen, einen guten Nachhauseweg. Kommt bald wieder und Gottes Segen euch. Amen.


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