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In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 11,8 eingehend beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die symbolische Bedeutung von Sodom und Ägypten als Orte der Sünde und Rebellion. Der Fokus liegt auf der tiefgreifenden Analyse von Golgatha als dem Ort, an dem alle Sünden der Welt konzentriert wurden und Jesus die ultimative Sühne leistete. Die Ausführungen beleuchten die historische und geistliche Dimension der Ereignisse rund um die Kreuzigung Jesu und die Wahl zwischen Jesus und Barabbas.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Heute nur als Konserve. Letzten Dienstag, als wir hier das Offenbarungsseminar durchgeführt haben, war leider das Internet kaputt. Wir danken unserem Internetanbieter für diese Schwierigkeiten. Aber zum Glück konnten wir es aufzeichnen und zum Glück könnt ihr auch jetzt daran noch teilnehmen.

[0:22] Und ich begrüße natürlich auch heute am Dienstag euch alle, die hier live vor Ort seid für unser Offenbarungsseminar. Wir haben heute den nächsten Vers, Offenbarung 11, Vers 9, aber wir müssen noch etwas aus Vers 8 beenden. Also wir haben heute einiges vor. Wir haben leider oder zum Glück keine Fragen. Das heißt, wir haben genügend Zeit für all das, was wir uns vorgenommen haben. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr sie stellen unter fragen-at-joelmedia.tv.de. Bevor wir jetzt aber anfangen, wollen wir gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.

[1:00] Ich lade euch ein vor dem Computer und auch uns, die wir hier live sind, niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort und wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt hier sein dürfen und dass wir auch durch die Technik teilnehmen dürfen und wir bitten dich, dass wir aus deinem Wort belehrt werden. Schenk uns Einsicht, gib, dass wir verstehen, was wir lesen und dass wir es praktisch in unserem Leben anwenden können. Amen.

[1:31] Also wie gesagt, heute gab es keine Fragen. Wenn ihr Fragen habt, die euch auf dem Herzen brennen, noch einmal das Angebot fragen-at-joelmedia.tv.de, da könnt ihr das loswerden. Machen wir eine kurze Wiederholung. Gehen wir kurz direkt in die Offenbarung hinein. In welchem Kapitel befinden wir uns? Wir befinden uns in Offenbarung 11, ganz genau in Offenbarung 11. Und dort haben wir das letzte Mal angefangen mit Vers 8. Offenbarung 11, Vers 8. Und wir lesen die nochmal, um zu sehen, was wir schon behandelt haben und was wir heute weiterführen wollen.

[2:19] Offenbarung 11, Vers 8. Offenbarung 11 geht ja die ganze Zeit mehr oder minder immer um wen? Um zwei Personen oder um die zwei Zeugen, nicht wahr? Und die zwei Zeugen sind wer nochmal? Es ist das Alte und das Neue Testament. Also die beiden Zeugen, die ab Vers 3 beschrieben sind, Vers 3, 4, 5, 6 und so weiter, sieben, sind das Neue und das Alte Testament. Und wir hatten gesehen, dass nach der Zeitperiode, wo sie im Mittelalter in Sacktuch angekleidet waren, das war die Zeitperiode von 1260 Tagen, die 1260 Jahre sind, bis 1798 waren sie in Sacktuch gekleidet. Und dann hatten wir in Vers 7 gesehen, dass 1798 um die Zeit herum ein Tier aus dem Abgrund heraus steigt und sie attackiert.

[3:04] Und was war das nochmal für ein Tier? Wer weiß es noch? Das war die französische Revolution, haben wir gesagt, nicht wahr? Der Atheismus. Und letztes Mal haben wir Vers 8 gelesen. Es heißt in Vers 8: „Und ihre Leichname werden auf der Straße der, der großen Stadt liegen, die im geistlichen Sinn Sodom und, wie heißt, Ägypten heißt, wo auch unser Herr gekreuzigt worden ist.“ Das heißt, wir hatten gesehen, Frankreich, das atheistische Frankreich in der französischen Revolution hatte zwei oder in dem Fall drei Merkmale. Das eine war, es war geistlich Sodom.

[3:40] Was haben wir, könnt ihr euch erinnern, was haben wir gesagt? Was war das charakteristische Merkmal an Sodom? Wofür war Sodom bekannt? Sodom war bekannt für Unmoral. Okay, wofür noch? Das stimmt. Sodom war bekannt für Unmoral. Sodom, sie waren sehr wohlhabend. Was noch? Unmoral, wohlhabend. Was noch? Wofür war Sodom bekannt? Sie waren gewalttätig. Sie waren nicht nur moralisch verdorben, sondern sie haben das gleiche auch noch mit Gewalt verbunden. Ich erinnere euch an diesen Versuch, die Engel zu vergewaltigen. Gewalttätigkeit. Was war noch? Gehört noch zur Sünde von Sodom. Nur als Wiederholung, dass wir ein bisschen reinkommen. Auch als Erinnerung für alle, die nicht da gewesen sind oder zum ersten Mal heute hier sind. Wir haben Wohlhabendheit, also Reichtum, wir haben Gewalt und wir haben vor allem natürlich moralische Verdorbenheit, Unmoral.

[4:40] Schauen wir nochmal in Hesekiel 16. Und das ist ein Punkt, den haben wir das letzte Mal nicht so deutlich herausgebracht, aber ich glaube, nach dem Erweckungswochenende mit dem Dwayne müssen wir den hier noch unbedingt nachschieben. Ich weiß nicht, wer sich erinnert hat. In Hesekiel 16. Hesekiel 16 und dort Vers 49. Dort steht es hier: „Das war die Sünde deiner Schwester Sodom.“ Was kommt als erstes? Hofhat. Der Hofhat ist ein altdeutsches Wort. Was steht bei den anderen? Hofhat oder? Hochmut. Was ist Hochmut übersetzt? Was ist Hochmut? Stolz. Die schlimmste Sünde von Sodom war der Stolz, der Hochmut. Ich kann alles. Und was kommt als nächstes? Speise in Fülle. Zu viel essen. Interessant, dass das eine der Charaktere... Interessanterweise war das ja das gleiche Charakteristikum dann auch von Ägypten, nicht wahr? Also Speise in Fülle, Unmoral, Gewalt, Wohlhaben.

[5:52] Das ist eine gute Frage. Ist sorglose Ruhe negativ? Offensichtlich ist sorglose Ruhe nicht negativ in sich selbst. Warum nicht? Warum wissen wir, dass es auch sorglose Ruhe gut sein kann? Am Sabbat hat man sorglose Ruhe, genau. Woher könnt ihr einen Bibeltext mir geben, der sagt, dass sorglose Ruhe eigentlich auch gut sein kann? Sorgt euch nicht, genau. Matthäus 6, nicht wahr? Macht euch keine Sorgen über das, was am nächsten Tag kommen wird. Der Tag hat dann übel genug. Wozu lädt Jesus uns ein? Kommt her zu mir, alle, die ihr müde und beladen seid mit euren Sorgen. Kommt her zu mir, werft sie auf mich und ich will euch erquicken und lernt... Nehmt mein Joch auf und so weiter. Lernt von mir, denn ich bin... Jetzt kann ich es nicht mehr auslernen. Matthäus 11, Vers 28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr müde und beladen seid. So will ich euch erquicken. Nehmt auf euch meinen Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Und jetzt ist das, was ich sagen wollte: „So werdet ihr was finden. Ruhe finden für eure Seelen.“

[7:04] Das heißt, wir sind dann, wenn bei Jesus sind wir sorglos und können Ruhe haben. Das Problem war, Sodom war auch sorglos und ruhevoll, aber was war das Problem? Genau, sie waren sorglos, ruhig, ohne Jesus. Wenn ich bei Jesus bin, kann ich sorglos und ruhig sein und alles ist wunderbar, denn er kümmert sich. Wenn ich aber ohne Jesus bin und dann sorglos und ruhig bin, dann ist Gefahr im Verzug, denn als die beiden Engel kamen und diese Stadt nur wenige Stunden zu leben hatte, waren sie immer noch sorglos und ruhig. Es wird nichts passieren. Es war eine falsche Ruhe, eine falsche Sorglosigkeit, eine falsche Sicherheit und in wenigen Stunden war alles vorbei und das war die Sünde von Sodom.

[7:56] Wir wollen jetzt nicht alles wiederholen. Das war also das Charakteristikum von Sodom und wir haben gesehen in der französischen Revolution, dass dort viel Unmoral war. Könnt ihr euch noch erinnern, was wir gesagt haben über die Götten der Vernunft und all die verschiedenen Dinge? Wir werden später nochmal Zitate lesen. Jetzt außerdem wurde dieser Ort genannt nicht nur Sodom, sondern Ägypten. Wofür steht Ägypten in der Bibel? Ägypten steht für die Sünde. Woher wissen wir das? Welcher Text sagt uns das? Woher wissen wir, dass Ägypten für die Sünde steht? Das sagen wir so leicht nicht. Ägypten steht für die Sünde. Woher wissen wir das? Wollen wir es nochmal wiederholen. Woher wissen wir, dass Ägypten für die Sünde steht?

[8:58] Genau, das ist ein wichtiger Satz gesagt. Was hat er gesagt? Obwohl das jetzt schon der zweite Punkt ist. Schieben wir den Satz mal zurück. Gehen wir noch zu der Frage zurück: Warum ist Ägypten ein Symbol für die Sünde? Warum? Gebt mir einen Bibeltext. Relativ einfach. Oder wenigstens eine Idee. Wenn ihr nicht wisst, wo es steht, aber welche Idee, welche biblische Geschichte könnte uns dazu verleiten zu sagen, Ägypten steht für die Sünde? Obwohl er nicht den genauen Vers hat, aber ungefähr welche Idee. Ganz genau. Herausgeführt, ganz genau. Die zehn Gebote fangen ja an mit den Worten: „Ich bin der Herr“, also das ist der zweite Satz. „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe.“ Wir wissen aus der Bibel, die zehn Gebote sind für alle Menschen gültig. Das macht Prediger 12, 14 deutlich: „Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das soll der Mensch tun. Das ist der ganze Mensch. Das sollen die Menschen tun.“

[10:02] Frage: Wie viele Menschen waren Sklaven Ägyptens? Nicht alle Menschen, oder? Im buchstäblichen Ägypten. Aber für alle Menschen gilt: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe.“ Und wo steht, dass Knechtschaft Sünde? Johannes 8, Vers 44, dort steht, Verzeihung, 34, ist auch wichtig, aber 34 reicht hier. Johannes 8, Vers 34, dort heißt es: „Jesus antwortet ihnen: Wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein was? Ein Sklave der Sünde, ein Knecht der Sünde.“ Das heißt, wenn ich Sünde tue, kann ich mich alleine nicht mehr aus der Sünde befreien. Ich bin Sklave da drin. Du bist wie in eine Falle getappt, ja? Ich komme nicht mehr raus. Die Israeliten wollten gerne aus der Sünde raus, oder? Sie wollten gerne aus Ägypten raus, aber sie konnten nicht.

[11:03] Wie konnten die Israeliten aus Ägypten heraus? Was hat sie aus Ägypten herausgeführt? Gott. Einfach, ja. Bisschen spezifischer, was war es an Gott? Wie hat Gott sie herausgeführt? Aus der Sünde. Durch die Plagen, ja? Durch Mose. Was war der entscheidende Moment, dass sie frei wurden? Aus der Knechtschaft. Frei aus dem, ihr kennt ja, der Paul sagt das auch in der Sünde, ich möchte gerne das tun, aber ich tue mir das, was ich gar nicht möchte. Ich meine, das ist so eine Knechtschaft. Ich würde gerne das tun, aber irgendwie kann ich nicht. Ich habe nicht den Mut dazu, ich habe nicht den Willen dazu, ich habe nicht den Antrieb. Ich weiß nicht so richtig. Und dann sagt uns die Bibel, dass es eine Plage gab, die die Israeliten herausgeführt hat. Und was war das? Ja, aber warum sind die Israeliten aus Ägypten herausgekommen? Ja, natürlich, das Blut des geschlachteten Lammes. Jeder, der gesagt hat, nicht diejenigen, die gesagt haben: „Oh, wir sind die Allerbesten und wir kämpfen gegen die Ägypter“, sondern die gesagt haben: „Ich nehme das Blut des Lammes an meine Tür und ich schäme mich nicht dafür. Jeder soll wissen, ich glaube an Jesus.“ Alle diejenigen wurden befreit aus Ägypten und waren fortan keine Sklaven mehr.

[12:21] Also daran sehen wir ganz deutlich, dass Ägypten ein Symbol für die Sünde ist. Und Sodom ein Symbol für die Sünde ist, das müssen wir nicht gerade erwähnen. Aber du hast noch was anderes gesagt. Du hast gesagt, der Pharao in seinem Gespräch mit Mose sagt einen wichtigen Satz. Schauen wir den nochmal an als Wiederholung und dann gehen wir gleich zu dem neuen Aspekt. Und ein bisschen nochmal das Fundament legen. In 2. Mose 5. 2. Mose 5. Die Bibel sagt, Vers 2: „Mose kommt zum Pharao und sagt: Lass mein Volk ziehen.“ Und was sagt Pharao? „Der Pharao antwortete: Wer ist der Herr, dass ich auf seine Stimme hören sollte, um Israel ziehen zu lassen? Ich kenne den Herrn nicht und ich will Israel auch nicht ziehen lassen.“

[13:26] Interessanterweise, wenn ihr gut aufgepasst habt, beim Dwayne Lemon am Wochenende habt ihr gelernt, dass diese Frage ein Produkt ist von was? Wisst ihr es noch? Von zu viel Essen. Wer zu viel isst, wer falsche Ess- und Trinkgewohnheiten hat, wird irgendwann anfangen solche Fragen zu stellen. Und das ist interessant, weil sowohl Sodom als auch Ägypten das gleiche Problem hatten. Sodom und Ägypten, der Appetit. Ich will jetzt nicht sagen, dass Frankreich auch dafür bekannt ist, dass sie dem Appetit frönen, aber interessanterweise haben beide diese schlimmen Ägypten und Sodom, zumindest ein Teil ihrer Wurzeln der Sünde, in schlechten Ess- und Trinkgewohnheiten, in schlechten Lebensgewohnheiten.

[14:36] Ich weiß, aber für Gott ist es noch schlimmer. Wir haben ja gesehen, könnt ihr euch erinnern, dass wir letztes Mal viele Texte gelesen haben, wo die Bibel sagt, dass es schlimmer ist, ein Heuchler in Israel zu sein, als ein Sodomiter. Und dann sagt Gott: „Sodom und Gomorra wird es erträglicher gehen im Gericht, als manchen Städten in Israel, Betseida und Korazin.“ Also von daher, du hast in weiserer Hinsicht Recht, es ist ein bisschen was anderes, aber bei uns ist es noch schlimmer. Es ist noch schlimmer.

[15:10] Wir gehen jetzt zur Offenbarung 11 zurück und zur Offenbarung 11. Also wir haben gesehen, Sodom steht für die lasterhafte Unmoral, Freizügigkeit, sexuelle Sünde, Vergewaltigung, all diese Dinge. Und Ägypten steht vor allem auch für die Sünde, aber vor allem für diese Rebellion, Atheismus. Und wir haben gesehen, dass beide Elemente, sowohl dieses lasterhafte der Unmoral, als auch dieser offene, unverfälschte Atheismus, unverfälscht ist ein komisches Wort, aber dieser ganz deutliche Atheismus, sich beides zum ersten Mal seit langer Zeit in der französischen Revolution geoffenbart hat.

[16:13] Jetzt kommt etwas Merkwürdiges. Schaut mal mit mir in Offenbarung 11, Vers 8. Seid ihr da? Offenbarung 11, Vers 8? Die Bibel sagt: „Und ihre Leichname werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die im geistlichen Sinn Sodom und Ägypten heißt, und was steht jetzt? Wo auch unser...“ Was steht bei euch? „Herr gekreuzigt worden ist.“ Und wir haben das letzte Mal, glaube ich, schon identifiziert. Wir haben hier Sodom, wir haben Ägypten und beide, Sodom und Ägypten, sind ganz eindeutig für uns negativ belegt. Gibt es kein Deuteln. Aber dann als drittes Charakteristikum, das ist ja alles geistlich, wir haben geistliche Elemente, deswegen haben wir das geistliche Gerüst von Sodom studiert, wir haben das geistliche Gerüst von Ägypten studiert. Aber jetzt sagt es: „Wo auch, das ist ein drittes Element, auch unser Herr gekreuzigt worden ist.“

[17:20] Jetzt, wer ist unser Herr? Jesus. Jesus gekreuzigt worden, wo? Golgatha. Kann mir jemand helfen? Was in der Welt haben Sodom, Ägypten und Golgatha zusammen und gemeinsam? Das ist ein Ort, wo wir fliehen, bloß nicht hin da, weit weg von Sodom und Ägypten. Aber Golgatha ist doch ein Ort, wo wir, das ist das Kreuz, das ist unser Jesus. Warum wird Golgatha im Zusammenhang genannt mit Sodom und Ägypten? Welcher von den drei Orten war der sündigste Ort? Du sagst? Du sagst Sodom. Also wo waren die meisten Sünden, was war der sündigste Ort überhaupt?

[18:32] Ganz genau. Das war ja bei Sodom und Ägypten auch nicht. Wir wissen, Sodom war so schön wie der Garten Eden. Und Ägypten ist auch kein schäßliches Land, der Nil und alles wunderbar. Das Land und die Geografie ist nicht schlimm. Kein Land, es gibt kein sündiges Land per Geografie. Ich meine, alle Länder leiden unter der Sünde. Aber die Menschen, die in einem Land wohnen, machen das so schlimm. Jetzt, Sodom ist bekannt für die Sünde, Ägypten ist bekannt für Sünde. Es gab viel Sünde, doch nirgendwo gab es so viel Sünde wie auf Golgatha. Kann mir irgendjemand einen Bibeltext zeigen, der das beweist?

[19:16] Genau, wo steht das? Er trug all unsere Sünden. Jesaja 53. Gehen wir da hin, los. Jesaja 53. Jesaja ist genau in der Mitte der Bibel. Das findet man sehr schnell. Jesaja 53. Jesaja 53. Was steht da? Vers 4: „Fürwahr, er hat unsre Krankheit getragen und unsre Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unsrer Übertretung willen durchbohrt, wegen unsrer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten. Und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“

[20:40] Golgatha ist der Ort, an dem alle Sünden dieser Welt. Nennen wir mal ein paar Sünden. Das ist so einfach zu sagen, alle Sünden dieser Welt. Nennen wir mal ein paar Sünden: Stehlen, töten, lügen, lästern, Ehebruch. Haben wir noch eine? Begehren, Götzendienst. Fällt dir noch eine ein? Ach so, wir sammeln Sünden. Was ist die schlimmste Sünde, die es gibt? Das stimmt. Alle Sünden führen zum Tod. Gottesleugnung. Die Sünde gegen den Heiligen Geist von Millionen von Menschen begangen, wenn man den Heiligen Geist einfach ignoriert und sagt: „Ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht.“ Das ist die einzige Sünde, die nicht vergeben werden kann. Sünde gegen den Heiligen Geist. Was noch? Zerrband brechen. Ihr seid immer noch so bei den, ich will nicht sagen harmlos und so, nein, keine Sünde ist harmlos. Völlerei. Wie steht es mit Vergewaltigung? Massenmord.

[22:10] Kennt ihr die Geschichten, wo im zweiten Weltkrieg hunderte von Leuten, tausende von Leuten zusammengefecht worden sind? Der Genozid an den Armeniern, der Genozid an den Juden, die Vernichtung ganzer Völker in Afrika. 30-jähriger Krieg, die Inquisition, diese Folterinstrumente, Stalin, 50 Millionen Menschen, Hitler. So viele Gräueltaten sind auf dieser Welt ver- und es gibt viele Dinge, die wir heute gar nicht anschauen, die einfach zu schlimm sind, als dass man sich, Kannibalismus und all diese Dinge, nicht nur, dass ich meinen Bruder mal angelogen habe oder meine Schwester mal böse angeguckt habe. Alle diese Dinge waren hier gleichzeitig konzentriert an einem Ort. Mit anderen Worten, es war der hässlichste, ekelhafteste, widerlichste Ort. Alle Sünde war da. Dagegen sind Ägypten und Sodom noch in Anführungsstrichen harmlos, weil alle Sünden, die jemals, alles, was Hitler übergangen hat, plus Stalin, plus Napoleon, plus Alexander dem Großen, plus allen Schwerverbrechern von New York und Chicago und Manhattan, alles und sogar meine Sünde war da. Alles.

[23:52] Kein Wunder. Was meint ihr, wie hat Gott sich wohl gefühlt, als er dort stand? Ihr wisst, Gott stand dort nicht, ja? Der Vater. Wie hat er sich gefühlt? Man kann es sich nicht wirklich vorstellen, aber der Punkt ist der. Könnt ihr verstehen, als das alles auf Jesus, er gesagt hat: „Okay, ich identifiziere mich damit.“ Wisst ihr, was das heißt? „Ich bin euer Erlöser.“ Er sagt: „Ich identifiziere mich nicht nur mit deiner Lüge, ich identifiziere mich nicht nur mit deinem, mit dem Stehlen oder mit dem sinnlichen Blick, was auch immer. Er sagt: „Ich identifiziere mich auch mit der Vergewaltigung. Ich nehme die Verantwortung für den Massenmord. Ich nehme die Verantwortung für das. Ich nehme die Verantwortung für jenes, für den Kannibalismus, für alles.“ Er sagt: „Ich übernehme die Verantwortung dafür.“ Könnt ihr euch jetzt vorstellen, warum Gott sein Angesicht von ihm abgewendet hat? Sodass Jesus aufgerufen hat: „Eli, Eli, Lama Sabachtani?“ Was heißt? „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

[24:58] Wir sagen, Jesus hat die Sünden der Welt aufgegeben, aber das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt. Sammelt, ich meine, wenn ihr mal wirklich depressiv werden wollt, dann sammelt mal an einem Tag alle schlechten Nachrichten, die es gibt, alle Sünden, die ihr aus den Nachrichten heraus sammeln könnt. Ich meine, da kann man wirklich depressiv werden, aber das nur an einem Tag. Und das geschieht seit 6000 Jahren auf der ganzen Welt und vieles kommt gar nicht ans Tageslicht. Ich würde behaupten, die Mehrzahl aller Sünden wissen wir gar nicht, dass sie existiert haben, oder? Denn die meisten Sünden sind nur im Herzen oder wurden im Geheimen getan. Keiner hat sie mitbekommen. Das heißt, das, was Jesus hier getragen hat, ist gewaltig.

[25:33] Wenn wir die Verantwortung haben für den Fehler eines anderen, dann tragen wir immer schon schwer daran, nicht wahr und sagen: „Oh, jetzt muss ich das ausbaden, oder?“ Schon mal erlebt, dass ihr für Verantwortung gezogen wurdet für etwas, was ein anderer verkehrt gemacht hat? Und dann sagen wir: „Oh, das war ganz schön schwer, das ist ganz schön ungerecht, das kann ich gerade so ertragen, nicht wahr?“ Ich frage mich, wer von uns würde sagen: „Okay, ich übernehme die Verantwortung für den Holocaust. Ich übernehme die Verantwortung für all die Vergewaltigung, für den Kindesmissbrauch, für das. Ich übernehme die Verantwortung dafür, bestrafe mich dafür.“ Und das ist, was Jesus gemacht hat. Deswegen ist dieser Ort beladen mit Sünden.

[26:14] Jetzt, wer von euch weiß, was Golgatha übersetzt heißt? Schädelstätte. Woher wissen wir das? Aus den Evangelien, genau. Lass uns ganz kurz zu Johannes 19 gehen. Johannes 19, Vers 17. Johannes 19, Vers 17. „Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgatha heißt.“

[27:13] Übrigens, wo war Golgatha in Bezug auf Jerusalem angesiedelt? Wenn ihr in der Stadt gewesen seid, war es in der Stadt oder außerhalb der Stadt? Außerhalb der Stadt. War das prophezeit worden? Wodurch war das prophezeit worden? Dass es außerhalb der Stadt ist. Wer weiß das? Ganz genau durch den Opferdienst. Und wie genau, weißt du? Ja, es gibt mehrere Beispiele. Ein Beispiel können wir uns anschauen, zum Beispiel in 3. Mose. Schaut mal mit mir. 3. Mose. Nein, der Brandopferaltar war ja im Heiligtum. Schaut mal in 3. Mose. Und ihr wisst ja, das Heiligtum hat viele Lektionen. Das ist mehrdimensional. Man kann das Heiligtum aus vielen verschiedenen Dimensionen betrachten. Hier ist eine Lehre, die man ziehen kann. In 3. Mose. Könnt ihr in 8 lesen. Moment. Genau. Ich habe heute eine neue Bibel. Aber ich werde es gleich finden. Ich weiß schon, was ich suche.

[28:32] Genau. Vers 14. 3. Mose 8, Vers 14. Das ist jetzt eines der vielen Opfer. Ihr wisst ja, 3. Mose behandelt im Wesentlichen nur Opfer und Gesetze. Es gibt nur zwei Geschichten in 3. Mose. Beide sind recht ernst. 3. Mose 8, Vers 14. Die Bibel sagt: „Dann ließ er, wer ist er? Nicht Aaron, sondern Mose. Genau. Dann ließ er den Jungstier des Sündopfers herzuführen. Und Aaron und seine Söhne stützten ihre Hände auf den Kopf des Sündopferstiers.“ Jetzt, der Sündopferstier, genauso wie das Lamm und wie der Widder und der Ziegenbock stehen immer wofür? Für wen? Für Jesus. Jetzt, was bedeutet es, seine Hand auf den Kopf des Tieres zu tun? Seine Sünden auf Jesus zu bekennen. Zu sagen: „Meine Sünden gehen auf dich und dein makelloses Wesen, dein makelloses Schaf, dein makelloses Lamm gehört jetzt mir.“ Sie haben die Hand drauf getan.

[29:42] Vers 15. Und er schächtet ihn. Was heißt schächten? Wer weiß das? Schlachten. Aber wie schlachten? Das Messer wird genommen und schnell an der ganzen Kehle. Und dann was passiert? Es spritzt fontänenhaft. Und das Tier ist nicht gleich tot. Es spritzt das ganze Blut heraus. Und er schächtet ihn. Mose nahm das Blut und tat davon mit seinem Finger auf die Hörner des Altars. Nicht wahr? Ihr wisst, der Altar, der Brandopferaltar steht wofür? Steht für das Kreuz, sicher? Im weitesten Sinne. Ringsum und entsündigte den Altar und er goss das übrige Blut an den Fuß des Altars und heiligte ihn, indem er für ihn Sühnung erwirkte.

[30:24] Und jetzt gibt es einige Dinge, die geopfert wurden. Was wurde geopfert? Schaut mal in Vers 16. Das Fett, was noch? Also das Fett an den Eingeweiden, dann der Leberlappen und die beiden Nieren mit dem Fett an. Da können wir mal Zeit nehmen zu studieren, was das alles bedeutet. Aber der eigentliche Punkt ist der, Vers 17: „Aber den Jungstier samt seiner Haut und seinem Fleisch und Unrat verbrannte er mit Feuer, wo? Außerhalb des Lagers.“ Das heißt, das Tier wurde geschlachtet, das Blut floss heraus, das Blut wurde an den Altar gebracht, dann wurden die besten Stücke sozusagen. Ihr wisst, es gab zwei Dinge, die man nicht essen darf vom Fleisch. Was darf man nicht essen? Fett und Blut, denn das gehörte zum Opfer. Das Blut kommt an den Altar, das Fett, die Eingeweide werden geopfert, aber der Rest wird jetzt außerhalb des Lagers verbrannt, außerhalb des Lagers.

[31:14] Was war Gottes Plan? War Gottes Plan ursprünglich, war es Gottes Ideal, dass Jesus an einem Kreuz hängt? War das Teil des Planes? Nicht unbedingt. Jesus kam, um für die Menschen zu sterben, richtig? Aber Gott hatte sich nicht gewünscht, dass sein Volk ihn ans Kreuz nagelt, richtig? Gott hat sich nicht gewünscht, dass sein Volk gegen ihn rebelliert. Gottes Plan wäre gewesen, auch wenn die Bibel das nicht so explizit beschreibt, aber von der Typologie her kann man erkennen, dass eigentlich wäre Gottes A-Plan gewesen, dass Jesus im Heiligtum stirbt, richtig? Denn dort wäre eigentlich das am naheliegendsten gewesen. Aber statt den Plan zu erfüllen, haben sich die Juden mit jedem einzelnen Schritt dagegen gewandt und ihn außerhalb des Lagers als Verbrecher verbrannt. Und Gott hat es schon angedeutet in der Typologie. Aber jetzt pass auf, es ist also außerhalb, dort wo die Verbrecher sind, nicht wahr? Dort wo, es gehört nicht dazu.

[32:12] Warum heißt der Ort Schädelstätte? War Golgatha ein Hügel oder ein Tal oder eine Ebene? Okay, wegen der vielen Opferwurzeln.

[33:00] Aber achtet jetzt darauf, es ist ein Hügel und auf diesen Hügel kommt das Kreuz dort auf dem Golgatha Hügel zu befestigen. Was musste man tun? Man musste das Kreuz hinein in den Hügel, nicht wahr? Man kann es einfach nur aufstellen, da kippt es um. Es muss hinein in den Hügel.

[33:43] Jesus am Kreuz. Wie heißt es? Es heißt Schädelstätte, nicht wahr? Ach, Jesus der Kopf, okay. Aber denkt mal nach, Jesus hängt am Kreuz, nicht wahr? Und mit dem Kreuz ist er auf dem Hügel, Golgatha, der Schädelstätte heißt. Fällt euch irgendein Bibeltext ein?

[34:12] Ganz genau. Schlagt mit mir auf 1. Mose 3, Vers 15. Was steht denn in 1. Mose 3, Vers 15? „Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Schlange, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er soll dir den Kopf zertreten oder zermalmen.“

[34:46] Seht ihr den Kopf der Schlange? Golgatha, Schädelstätte. Ja, Skal ist Schädel. Ja, es ist der Kopf.

[35:04] Mit anderen Worten, Satan, der alles versucht hat, um Gottes Plan zunächst zu machen, wird auf Golgatha buchstäblich auf den Kopf getreten. Mit anderen Worten, wenn das ein Bild dafür ist, wenn das nur eine Metapher ist, dass Golgatha ein Bild ist für den Kopf Satans und Jesus mit dem Kreuz ihm den Kopf zertritt, weil am Kreuz er den Satan besiegt, richtig? Dann steht Golgatha letztendlich wofür? Für den Kopf Satans. Denn alle Sünden stammen woher? Nicht nur von Satan, sondern woher? Woher kommen die Tatsünden? Sie kommen aus dem Kopf.

[35:54] Denn jede Sünde, die ich tue, entsteht eben im Herzen, im Kopf. Und Satan ist der Erfinder der Sünde. Das heißt, der allererste Ursprung der Sünde war nicht in Satans kleinen Finger oder in seinem Daumen oder in seiner Hüfte, sondern in seinem Kopf. Und Jesus hat ihn genau dort besiegt, wo die Sünde angefangen hat. Und weil er die Sünde genau dort besiegt hat, wo sie angefangen hat, in seinem Kopf, weiß er auch, dass er jede Sünde vergeben kann. Interessant? Das ist der Ort Golgatha. Und deswegen ist Golgatha in einem, weil Ägypten und Sodom, das sind nur die Folgen sozusagen von dem Denken Satans.

[36:39] Weil jede Sünde, die wir tun, jede Sünde, zu der uns der Satan verführt, ist letztendlich, kann man zurückverfolgen zu den Plänen der Dämonen, zu den Plänen Satans, bis auf diesen brillanten, verdorbenen Kopf Satans. Aber hier ist etwas Gutes. Wenn Jesus in der Lage ist, sogar den Kopf Satans zu besiegen, glaubt ihr, er ist in der Lage, das Evangelium auch in unseren Kopf hineinzukriegen? Er ist. Wenn wir die Bereitschaft haben, es zu tun.

[37:06] Die Hunde und die Übelträger und die Umzugtreiber, die alle vor der Stadt bleiben. Und wenn der Jübel aufhält. Ja, das bezieht sich auf das neue Jerusalem, nicht wahr? Ein toller Vers, die Hunde bleiben alle vor der Stadt. Aber wie auch immer.

[37:26] Übrigens, gucken wir noch ganz ein bisschen die Ereignisse an, die zu Golgatha geführt haben. Gehen wir ganz kurz zu Johannes. Johannes 19.

[37:56] Schaut in Johannes 19, fangen wir an in Vers 18, Entschuldigung, in Johannes 18, Vers 28. „Sie führten nun Jesus von Kaiphas in das Prätorium. Es war aber noch früh. Und sie selbst, wer sind sie? Und sie sind die Pharisäer, nicht wahr? Die Jesus abführen zu Pilatus. Sie selbst betraten das Prätorium nicht, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passah essen könnten.“

[38:26] Das Passah, ist das nicht erstaunlich? Sie sagen: „Pilatus, hier ist Jesus. Aber wir kommen nicht über die Schwelle, weil wir wollen ja noch das Passahfest feiern.“ Dabei ist der ganze Sinn des Passahfestes der Jesus, den sie gerade verurteilen wollen. Der die Unglaublichen verblendet hat.

[38:48] Vers 29: „Da ging Pilatus zu ihnen hinaus und fragte: Was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?“ Sie antworteten und sprachen zu ihm: „Wäre er kein Übeltäter, so hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert.“

[39:01] Was ist das für ein Argument? Was sagen sie damit? Was sagen sie mit diesem Argument? Ja, was sagen sie noch? Was sagen sie mit dieser Aussage? Was sie sagen ist: „Wir haben keinen Grund.“ Wenn Pilatus fragt sie: „Was hat er getan?“ Und sie sagen: „Ja, wenn er nichts Böses getan hätte, hätten wir das ja bestimmt nicht getan.“ Sie hätten ja sagen können: „Ja, er hat das getan, das getan.“ Sie sagen: „Glaubst du etwa, wir bringen dir jemanden, der nichts Böses getan hat?“ Statt Gründe vorzupreisen, sagen sie einfach nur: „Naja, also du kannst uns schon vertrauen, wir haben das schon beurteilt.“ Damit sagen sie, ohne es zu sagen: „Es gibt nichts.“ Jesus, und das ist natürlich klar, war ohne Ursache angegriffen worden.

[39:38] Gehen wir weiter. Vers 30, Vers 31: „Da sprach Pilatus zu ihnen: Was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?“ Was sagen sie damit? Gehen wir weiter. Vers 30, Vers 31: „Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmt ihr ihn und richtet ihn nach was? Nach eurem Gesetz.“

[39:58] „Die Juden nun sprachen zu ihm: Wir dürfen niemand töten.“ Interessanterweise, wusstet ihr, nebenbei nur, völlig nebensächlich, dass die Juden in all den Jahren davor und in all den Jahren danach das Recht hatten, Todesstrafe durchzuführen. Nur in diesem Jahr, 31 nach Christus, nicht. Nur in diesem Jahr. Die Juden hatten vorher immer das Recht gehabt, auch ihre eigenen politischen Gefangenen zu töten. Und nur in diesem Jahr, soweit meine Geschichtskenntnisse reichen, wurde es ihnen von den Römern verwehrt und danach hatten sie es wieder.

[40:28] Was bedeutet, dass wenn sie Jesus umbringen wollten, mussten sie eine schreckliche Entscheidung fällen. Wenn sie ihn umbringen wollten, gab es nur die Möglichkeit, gemeinsame Sache mit den verhassten Römern zu machen. Seht ihr das? Das ist deswegen interessant, weil wir wissen, dass sie die Römer gehasst haben bis aufs Blut, richtig? Sie haben auf den Messias gewartet, damit er sie von den Römern befreit. Jetzt kommt der Messias, aber sie bringen ihn lieber um und weil sie ihn umbringen wollen, sind sie sogar lieber bereit, sich für ihre Feinde zu entscheiden als für ihren Messias. Das macht die Sünde.

[41:06] Schauen wir weiter. Vers 32: „Damit Jesu Wort erfüllt würde, das er sagte, als er andeutete, durch welchen Tod er sterben sollte.“ Vers 33: „Nun ging Pilatus wieder ins Prätorium hinein und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden?“

[41:24] Jetzt schauen wir, was Jesus fragt. Das ist eine interessante Frage, oder? „Redest du das von dir selbst aus oder haben es die anderen von dir gesagt?“ Was ist das, was Jesus uns sagen möchte hiermit? Was für ein Prinzip können wir lernen aus der Frage Jesu? Wenn er fragt: „Redest du das von dir selbst aus oder haben es andere dir gesagt?“

[41:45] Ganz genau. Jesus möchte wissen, jeden Einzelnen von uns. Wisst ihr, viele Menschen sagen: „Oh, ich glaube an Jesus.“ Und Jesus fragt dich und fragt mich: „Redest du das von dir selbst aus oder haben es andere dir gesagt?“ Redest du das, weil du dadurch Mitglied wurdest in einem religiösen Verein oder redest du das, weil du weißt: „Jesus ist mein König?“ Das ist ein Unterschied, oder? Redest du das von dir selbst hinaus?

[42:11] Schauen wir weiter. Vers 35: „Pilatus antwortete: Bin ich denn ein Jude?“ Was macht er damit, wenn er sagt: „Bin ich denn ein Jude?“ Ja, was macht er noch? Wir sind in Johannes 18, Vers 35, genau. Wenn er sagt: „Bin ich denn ein Jude?“ Er grenzt sich ab, nicht mehr. Er sagt: „Das ist eure Sache. Das ist mir, also ich habe mit euch nichts zu tun. Damit habe ich nichts zu tun mit diesen religiösen Angelegenheiten. Das ist nicht meine Sache, ja.“ Aber trotzdem ist er interessiert. Er kämpft damit, dass er einerseits interessiert ist und andererseits eigentlich sagt: „Na ja, ich habe mich eigentlich davon distanziert.“ Und dieser Kampf in seiner Seele zwischen „Ich habe mich davon distanziert“ und „Eigentlich habe ich doch ein bisschen Interesse“, das ist sehr interessant.

[42:54] Jetzt schauen wir weiter in Vers 36: „Jesu antwortete: Mein Reich ist nicht von was? Von dieser Welt.“ „Wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ihn Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Reich nicht von hier.“

[43:14] Das ist so wichtig. Warum ist das so wichtig, dass er sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt?“ Was meint er, warum ist das so wichtig, dass er sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt?“ Ja, es kommt nicht auf sie an. Das ist die Welt mit Sünde. Weißt du, was das bedeutet? Ihr habt absolut recht. Das bedeutet, dass sich Jesus nicht in der Welt finden kann. Wir versuchen manchmal, Jesus attraktiv zu machen, indem wir die Welt in die Gemeinde holen. Aber Jesus sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Wenn wir die Welt in die Gemeinde holen, weltliche Musik, weltliche Methoden, dann vertreiben wir quasi Jesus aus seinem Reich. Wir holen ein anderes Königreich in die Gemeinde. Und so kann es auch in unserem Herzen sein. Wir können vielleicht äußerlich Christen sein, aber innerlich in unserem Herzen ist ein ganz anderes Königreich. Jesus sagt: „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt.“

[44:18] Lesen wir weiter. Vers 37: „Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du also ein was? Ein? Ein König.“ „Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren, dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Ganz egal, ob du Jude bist oder Grieche oder Römer sogar. Ob Deutsche oder Italiener oder Aserbaidschaner oder Südafrikaner, Japaner, Paraguayer, Grönländer, ich weiß nicht.“

[44:50] Vollkommen egal. Wenn wir aus der Wahrheit sind, hören wir seine Stimme. Vers 37. 38.

[44:59] Pilatus spricht zu ihm: „Das ist, wisst ihr, im ganzen Leben des Pilatus war das jetzt der entscheidende Moment. Er stellt die wichtigste Frage seines Lebens. Welche Frage stellt er? Was ist Wahrheit?“ Und sagt mir bitte, ihr Lieben, was hätte Pilatus tun sollen? Warten auf die Antwort. Er fragt die richtige Frage zur richtigen Person. „Was ist Wahrheit?“ Und tritt sich um und sagt: „Ich finde keine Schuld an ihm.“ Und ich glaube, Jesus hat gerade Luft geholt, um zu sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ oder was auch immer. Und er kommt nicht dazu. Weil Pilatus ihm keine echte Chance gibt. Und Pilatus geht verloren, obwohl er vor dem ewigen Leben stand. Viele von uns kennen das ewige Leben nur aus der Bibel. Pilatus hat das ewige Leben angefasst. Er hat gesagt: „Jesus, was ist mit dir los?“ Er hat das ewige Leben angefasst und hat die richtige Frage gestellt. Er war quasi an der Schwelle. Er hätte nur noch warten müssen. Und die Antwort abwarten müssen. Stattdessen dreht er sich um und sagt: „Ich habe das beurteilt, er ist schuldlos.“ Aber es war gerade nicht an ihm, Jesus zu beurteilen, sondern Jesus wollte gerade ihn beurteilen. Nicht wahr? Jesus wollte ihn beurteilen und sagen: „Pilatus, weißt du was, du brauchst das oder jenes. Pilatus, pass auf, ich werde umgebracht werden, das ist vorhergesagt, aber du halt dich da raus. Und wenn du deinen Posten aufgibst, wenn du dein Stadthalteramt aufgibst und zurück nach Rom gehst und dein Leben irgendwo als Missionar verbringst, lass mich in Ruhe.“ Ich weiß es nicht, das ist reine Spekulation von mir. Aber der Punkt ist, er war ganz nah dran. Und hat sich zurückgezogen, weil er nicht gewartet hat. Weil er nicht Jesus eine faire Chance gegeben hat. Weil er meinte, er hat alle genug gesehen.

[47:00] Schauen wir in Vers 39. Es heißt: „Ihr habt aber eine Gewohnheit, dass ich euch am Passahfest einen freigebe. Wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freigebe?“ Übrigens, das ist interessant, oder? Gestern haben wir darüber gesprochen, in der Andacht. Uns ist aufgefallen, ist es nicht interessant, dass die Römer eine Gewohnheit hatten, einen frei zu geben, an welchem Fest? Am Passahfest. Was war das Passahfest im hebräischen Denken? Ein Fest der Freiheit. Denn am Passahfest wurden wie viele frei? Alle. Alle wurden frei. Aber bei den Römern wird nur wer frei? Einer. So eine Ersatz-Passah. Ich gebe euch einen frei. Damit ihr euch noch ein bisschen erinnert an Passah. Als ihr alle frei wurdet.

[47:53] An diesem Passah, wurde da jemand frei? Es hätten alle frei werden können. Jeder könnte frei werden, genau an diesem Passah. Aber damit alle frei werden, musste einer gebunden bleiben. Übrigens, wen bietet er jetzt als Alternative? Barabbas. Sagt mir. Wir haben hier Jesus. Und wir haben Barabbas. Wer von euch kann Aramäisch? Wer von euch kann mir sagen, was Barabbas heißt? Aber heißt Vater. Jesus sagt: „Lieber Vater.“ Und Bar ist der Sohn. Und Bar ist der Sohn des Vaters. Und es heißt: „Sohn des Vaters.“ Und wer ist Jesus? Jesus ist der Sohn des Vaters. Die Wahl, die die Menschen hatten, entscheidet sich für den Sohn des Vaters oder für den Sohn des Vaters.

[49:05] Jetzt, wer ist der Erfinder des Mordes? Wer war der erste Mörder? Satan. Schaut mit mir in Johannes 8, Vers 44. Johannes 8, Vers 44.

[49:36] Johannes 8, Vers 44 sagt: „Ihr habt den Teufel zum Vater. Und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von wann an? Von Anfang.“

[49:57] Was war am Anfang? Im Anfang war das Wort Gott der Vater, der Sohn, der Heilige Geist. Und irgendwann schuf Gott die Engel. Und später auch die Menschen. Und der erste, der die Sünde eingeführt hat, war wer? Satan. Der Fall Satans begann wo? Im Himmel? Im Kopf.

[50:30] Jesus sagt: „Von Anfang an, vom ersten Moment, wo in seinem Kopf er die Sünde zugelassen hat, war er ein Menschenmörder.“ Haben das die Engel gesehen? Warum haben das die Engel nicht gesehen? Sie konnten nicht sein Herz lesen. Engel können nicht unsere Herzen lesen. Jesus hat in seinem Herzen gelesen: „Du bist ein Mörder. Wenn du die Gelegenheit hättest, würdest du sogar mich umbringen.“ Hat der Satan das offen gesagt? Wer von euch möchte böse Engel werden? Er hat ganz anders gesprochen. Ganz verführerisch. Aber Jesus wusste. Er hat das im Kopf gehabt. Wenn die Engel nicht wussten, geschweige denn später die Menschen, von Anfang an hat er das im Kopf gehabt.

[51:40] Warum ist Jesus am Kreuz gestorben? Wir sagen zuerst, weil Jesus unsere Sünden getan hat. Zu den shooting did. Erinnert euch, das Kreuz stand auf welchem Hügel? Auf dem Hügel Golgatha. Hans Golgatha heißt die Schädelstätte. Die Bibel sagt, als er vom Gesetz weggeschaut hat, ich mache etwas ausgenommend, der Schwimmer nacht Sünde nachgesenkt? War er in seinem Kopf ein Menschenmörder? Selbst wenn er das noch nicht gesehen hat, wisst ihr, dass die Bibel sagt, dass Gott uns besser kennt als wir selbst? Satan selbst wusste vielleicht nicht genau, wohin es hinführt. Aber Jesus wollte ihn retten. Aber Satan hat weitergemacht. Aber am Kreuz von Golgatha war der Kreuz von Satan.

[52:49] Jetzt pass auf. Nehmen wir an, das sind die 4000 Jahre Menschheitsgeschichte. Jedes Mal, vor dem Kreuz hatte der Satan Zugang zum Himmel. Jedes Mal, wenn Menschen starben, wenn es Leid auf der Welt kam, und der Satan Zugang zum Himmel hatte, was haben wohl die guten Engel gesagt? „Schau mal, was deine Regierung anrichtet. Schau mal, was durch deine Prinzipien der Sünde auf der Erde angerichtet wird. Schau mal die ganzen Menschen, die sterben.“ Was könnte Satan gesagt haben? „Kein Logisch? Ist nicht meine Schuld. Wessen Schuld ist es? Das ist alles gut.“ Denn jeder einzelne Mensch, der starb, war gleichzeitig ein Gesetzesübertreter. Und Gott wusste, dass das Problem bei ihm anfängt. Aber es ist eine Sache zu wissen, die andere Sache, es völlig auszurotten, indem man beweist. Das war der Grund, warum Gott nicht einfach den Satan vernichten konnte. Und Gott weiß, es gibt nur eine Möglichkeit, zu offenbaren, was wirklich in seinem Kopf ist. Das ist nämlich, wenn irgendwann einmal jemand stirbt, der nicht das Gesetz übertreten hat.

[54:20] Und was passiert am Kreuz? Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit stirbt ein Mensch. Und Satan kann nicht eine einzige Sünde vorweisen. Und damit wird deutlich, Gott hat ihn nicht herangebracht. Sondern die Juden und die Römer, die von Satan beherrscht waren. Zum ersten Mal sehen alle Engel im Himmel, das, was Gott uns immer gesagt hat, ist tatsächlich wahr. Zum ersten Mal am Kreuz wird das gesamte Denken von Satan offenbar. Vorher konnte er sich immer verstecken. Zum ersten Mal stand er völlig entblößt da. Es sieht so aus, menschlich gesehen, dass Jesus entblößt war. Aber indem er das getan hat, hat er gleichzeitig dem Satan den Kopf zertreten. All sein falsches Denken offenbart. Er ist ein Menschenmörder.

[55:31] Barabbas heißt der Sohn des Vaters. Und er ist ein Mörder. In Johannes 8,44 steht: „Ihr habt den Teufel zum Vater. Ihr seid die Söhne des Teufels. Und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun.“ Was der Vater tut, sollen auch die Kinder tun. Dann erkennt man, dass sie die Kinder des Vaters sind. Und was macht der Vater? Der Vater ist ein Menschenmörder. Und Barabbas ist ein Mörder. Wen hat er zum Vater? Gott oder Satan? Barabbas ist ein Symbol für Satan. Er ist der Sohn des Satan. Und Jesus ist der Sohn Gottes. Und das Volk Israel, Gottes Volk, hat den Sohn des Satan, den Mörder, oder den Sohn Gottes, den Friedensfürsten. Und wofür entscheiden sie sich? Für den Satan. Sie haben die Wahl und entscheiden sich freiwillig für den Mörder. Und weil sie für den Mörder entscheiden, gehen sie den nächsten Schritt und morden den.

[56:46] Denn Jesus sagt, nicht nur der ist der Sohn des Vaters, sondern ihr, ihr Pharisäer selbst seid Söhne des Vaters. Und ihr seid alle gleich, was ihr auch seid. Der Mensch wählt sich das, was seinem Herzen entspricht. Wenn es in meinem Herzen finster ist, dann wähle ich mir Finsternis. Wenn ich in meinem Herzen mich nach Licht sehne, dann wähle ich mir die Umgebung des Lichts. Wenn ich das Licht hasse und lieber in der Finsternis bleiben will, dann wähle ich mir die Finsternis. Barabbas oder Jesus.

[57:19] Ist Barabbas eine interessante Geschichte? Jetzt versetzt euch mal ganz kurz in die Lage von Barabbas. Also als Barabbas seid ihr ein gesuchter Serienmörder. Stellt euch vor, ihr habt mehrere Leute umgebracht. Stellt euch das lieber nicht vor, weil wir können es euch hoffentlich nicht wirklich vorstellen. Aber ihr habt viel auf dem Kehrpol. Und dann werdet ihr, ihr wisst, ihr seid es todeswürdig. Ihr wartet nur noch auf euer Todesurteil. Und dann heißt es plötzlich: „Du kriegst noch eine Chance. Das Volk darf entscheiden, ob du am Leben bist oder dieser Wunderheiler, der die ganzen Menschen gesund gemacht hat.“ Welche Chancen hat sich Barabbas ausgerechnet? Keine. Menschlich gesehen war die Sache vollkommen klar. Aber in diesem Moment fand mehr statt, als nur Menschen überlegt haben. In diesem Moment war der ganze Himmel, Engel und Dämonen. Der große Kampf kam zum Höhepunkt.

[58:18] Stellt euch vor, ihr seid der Barabbas. Ihr wartet schon, bis alle rufen: „Wir wollen Jesus haben, kreuzigt den Barabbas.“ Weil ihr wisst, ihr seid schuldig. Und ihr wartet auf den Tod, weil ihr habt gesündigt. Und er hat niemals gesündigt. Aber jetzt rufen die alle Jesus. Was bedeutet das für euch? Ich kann gehen. Denn der Jesus hängt jetzt an meinem Kreuz. Und das ist die Erfahrung von jedem Menschen, der gerettet wird. Ich kann gehen. Denn Jesus hängt an meinem Kreuz. Denn wenn wir an das Kreuz von Golgatha denken, vergessen wir zu leicht: Jesus hängt an meinem Kreuz. Und du? Jesus hängt an meinem Kreuz. Wenn ich Jesus annehme, dann hängt er an meinem Kreuz. Und dann kann ich gehen.

[59:27] Wir wissen nicht, was aus dem Barabbas geworden ist. Aber dieses Bild, das geschlachtete Lamm, das ist das Bild, für wen entscheide ich mich? Für Jesus? Oder für Barabbas? Wenn ich mich für Jesus entscheide, kann ich die Erfahrung von Barabbas machen.

[59:57] Schauen wir weiter. Wir waren in Johannes 18. Kapitel 19, Vers 1. Johannes 19, Vers 1. Die Bibel sagt: „Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn was?“

[1:00:13] Warum lässt Pilatus Jesus geißeln, wenn er ihn für unschuldig empfindet? Weil die anderen gesagt haben: „Töte Jesus und lass Barabbas sein.“ Aber er tötet ihn ja nicht. Er traut sich nicht. Er möchte ihn nicht umbringen, aber er traut sich auch nicht, zur Wahrheit zu stehen. Was sucht er? Er sucht Verzögerung, den Mittelweg, den Kompromiss. Nicht ganz das Böse. Die ganze Wahrheit können wir auch nicht sagen, weil wir müssen politisch sehen, dass wir genügend Unterstützung haben. Wenn wir anfangen, mit dem Satan Kompromisse zu machen, schreitet er immer weiter fort und frisst uns irgendwann ganz auf. Das ist mit Pilatus passiert. Er wollte einen Kompromiss machen mit den Menschen. Er hat nicht gewusst, dass hinter den Menschen Satan steht, der unbedingt Jesus umbringen will. Er hat einen Kompromiss mit Satan gemacht. Er hat einen Kompromiss mit Satan gemacht, weil den verlieren wir immer. Es sei denn, wir sagen: „Jesus hilft mir.“

[1:01:34] „Die Kriegsknechte flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen Purpurmantel.“ Purpurmantel steht für König. „Und sprachen: Sei gegrüßt, du König der Juden!“ Und er schlug ihn ins Gesicht.

[1:01:55] Da ging Pilatus wieder hinaus und sprach zu ihnen: „Seht, ich führe ihn zu euch hinaus, damit ihr erkennt, dass keine Schuld an ihm findet.“ Hätten die Juden Pilatus gebraucht, um zu sehen, dass es keine Schuld an ihm ist? Warum haben sie ihn überhaupt getötet? Warum waren sie so ärgerlich mit ihm? Weil er ihnen die Sünden gezeigt hat. Er hat ihnen die Sünden gezeigt, weil er ihnen die Sünden gezeigt hat. Wenn immer ein Mensch seine Sünden gezeigt bekommt, dann versucht er, den Überbringer der Botschaft umzubringen. Die ganze Bibel spricht davon, dass der Messias ohne Sünde ist. Aber Gott braucht einen römischen Statthalter, um die Wahrheit zu predigen. Ein römischer Statthalter muss jetzt die Sache Gottes führen.

[1:02:55] Und er spricht zu ihnen, was sagt er? „Seht, welch ein Mensch.“ Wer hat eine edle Botschaft verkündigt? Was hat Johannes der Täufer gesagt? „Seht, siehe, das Lamm Gottes, das der Weltsünde trägt.“ Ganz am Anfang seines Dienstes hat Johannes gepredigt: „Siehe, das ist das Lamm Gottes, das er trägt.“ Und am Ende seines Dienstes sagt Pilatus von Jesus: „Seht, der Mensch.“ Schaut ihn euch an. Schaut ihn sein Gesicht an, diese Liebe und diese Langmut und diese Sehnsucht nach Menschen.

[1:03:43] Und was sprachen sie? „Kreuzige, kreuzige!“ Pilatus spricht zu ihnen: „Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm.“ Aber jetzt in dem Dilemma, sie wissen ja, wir können nicht, wir brauchen deine Hilfe, Pilatus. Wir müssen bitte zusammenarbeiten. Die Juden antworteten ihm: „Wir haben ein Gesetz.“

[1:04:07] Frage: Hatten die Juden ein Gesetz? Muss er sterben? Muss er nach dem Gesetz sterben? Muss Jesus nach dem Gesetz der Juden sterben? Warum muss er sterben? Weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Wissen Sie, was die Wahrheit gewesen wäre? „Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz muss er sterben, weil wir uns selbst erhöht haben. Das wäre die Wahrheit gewesen. Wir haben uns erhöht, weil wir uns selbst erhöht haben. Wir haben uns erhöht, weil wir uns selbst erhöht haben. Das wäre die Wahrheit gewesen. Wir haben uns erhöht, er muss für uns sterben, weil das Gesetz gilt. Das Gesetz kann nicht abgeschafft werden.“ Wenn die Juden gläubig gewesen wären, würden sie Pilatus sagen: „Wir dürfen ihn nicht umbringen. Aber das ist unser Messias. Er muss sterben für unsere Sünden. Er muss sterben für seine Sünden.“ Sie machen ihn zum Sünder, während er der Richter ist. Daran erkennt man das sündige Denken eines sündigen Menschen.

[1:05:43] Vers 8. Dieser Satz: „Weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat.“ Gottes Sohn im Orient bedeutet nicht: Gott kam auf die Welt und hat ein Kind gemacht. Er hat ein Kind gemacht, und er hat ein Kind gemacht, und er hat ein Kind gemacht.

[1:06:07] Jetzt versetzt euch in die Lage von Pilatus. Wann war das gewesen? Wie viel Uhr? Früh am Morgen. Was ist mit den meisten Menschen früh am Morgen? Viel Saufen und Party. Was war mit denen am frühen Morgen? Müde. Oh nein, schon wieder ein Fall. Wen haben wir denn jetzt? Ich denke, die Juden haben damit gerechnet. Und jetzt auf. Jesus kommt. Und Pilatus denkt von Anfang an, er ist schon wieder ein Aufrührer, ein Rebell. Und er sieht die ganze Zeit, dass er ein außergewöhnlicher Mensch ist. Er sieht, er stellt interessante Fragen, und er findet keine Sünde. Kein Gesichtsausdruck, alles ist liebevoll. Kein Wort, er kann nichts an ihm finden. Als römischer Statthalter hat man eine ganze Menge mitgemacht. Ich weiß nicht, ob ihr etwas über römische Geschichte wisst. Es gab ein paar Monate voller Verschwörung. Einer hat den anderen umgebracht, hat mit dessen Frau geschlafen. Das war ein totales Chaos. Die Römer wussten, dass es auf der Ebene von Königen und von Politik drunter und drüber geht. Jetzt kommt jemand, von dem gesagt wird, er ist der König der Juden. Die ganze Menge ruft, er macht sich zu Gottes Sohn. Pilatus hat natürlicherweise ein bisschen Sympathie für ihn. Und plötzlich sagen sie: „Er macht sich zu Gottes Sohn.“ Er weiß, die wollen ihn nur töten.

[1:08:07] Welcher Gedanke kommt ihm zum ersten Mal in seinem Leben? Woher bist du? Zum ersten Mal dämmert es seinem Gehirn, das könnte ja wirklich Gott sein, der vor mir steht. Ich weiß nicht, wie euch das gehen würde, wenn ihr plötzlich darüber nachdenkt, der Mensch, der vor mir steht, ist mehr als nur ein Mensch. Er ist in Wirklichkeit ein Gott. Und die Bibel sagt, er fragt: „Woher bist du?“ Und was sagt Jesus? Er gibt ihm keine Antwort. Warum gibt er ihm keine Antwort? Jesus hatte vorher gesagt: „Die aus der Wahrheit sind, hören meine Stimme.“ Aber du wolltest die Wahrheit nicht hören. Als du gefragt hast: „Was ist Wahrheit?“ hast du dich weggedreht. Damit bewiesen, dass es nur eine rhetorische Frage war. Wenn du an der Wahrheit interessiert gewesen wärst, hättest du jetzt meine Stimme gehört. Die aus der Wahrheit sind, hören meine Stimme. Die nicht aus der Wahrheit sind? Die Frage ist: Bist du aus der Wahrheit? Interessiere ich mich? Interessierst du dich für die Wahrheit? Wenn ja, werden wir die Stimme Gottes hören. Wenn nicht?

[1:09:29] Aber jetzt pass auf. Pilatus hat sich wieder gefasst. Der Gedanke, dass er der Richter, Gott steht, interessiert. „Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Vollmacht habe, dich zu kreuzigen und dich freizulassen?“ Was hat Jesus wohl gedacht in dem Moment? Wenn du wüsstest. Du hast Vollmacht über mich? Was hat Jesus gemacht, als die mit Stöckern und Fackeln auf ihn kamen? Jesus, wir nehmen dich gefangen. Was hat er gemacht? Alle lagen sich nieder. „Ich bin es.“ Jesus hat alle Macht dieser Welt. Wenn es nicht so traurig gewesen wäre, hätte er fast geschmunzelt müssen. Aber in Vers 11 sagt Jesus: „Du hättest gar keine Vollmacht über mich. Warum hat der, der mich dir ausliefert, größere Schuld?“

[1:10:36] Von da an suchte Pilatus ihn freizulassen. Jetzt war es ihm klar, ich will ihn freilassen. Warum hat er es nicht mehr geschafft? Er war zu weit gegangen. Er war zu weit gegangen in seinen Kompromissen. Es wäre noch möglich gewesen für ihn. Wenn er wirklich gesagt hätte: „Jesus, hilf mir. Ich will dich freikriegen.“ Dann hätte er einen guten Rat gehabt. Du musst eine Rolle spielen. Du mach mal das und jenes. Vielleicht würde er sein Amt abgeben. Das ist der entscheidende Punkt. Was hat das für Konsequenzen für mich? Satan wusste das. Er hat ihn schon im Schachmatt. Jesus hat es auch gewusst. Satan hat es auch gewusst. Gott und Jesus haben es auch gewusst. Das ist der entscheidende Punkt. Satan macht das so oft. Er weiß, wir haben Sünden getan. Dann bringt er uns in eine Klemme. Wir denken, wir müssen uns entscheiden. Aber glaubt ihr, Pilatus hätte nicht eine Lösung gehabt? Er stand vor dem, der jede Sünde vergibt. Der sogar Manasse vergeben hat. Der Petrus vergeben hat. Er hätte nur sagen können: „Jesus, ich weiß nicht weiter. Egal, was es kostet, hilf mir.“ Aber Satan wusste, solange er an seinem eigenen Amt hängt, hat er keine Chance.

[1:12:29] Was haben sie gerufen? Jetzt, wo er sagt, ich werde freigehen. Da rufen die Juden: „Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers. Wer sich selbst zum König macht, stellt sich gegen den Kaiser. Das ist das Ende.“ Wie lange hat der gute Vorsatz gereicht? Von Pilatus? Einen Satz. Von im Zimmer bis nach draußen. „Ich lasse ihn frei.“ So oft geschieht das mit uns. Wir nehmen uns etwas vor. Und Satan weiß, der gute Vorsatz ist wieder hin.

[1:13:23] Vers 13. Sie beschrien fort mit ihm. Pilatus spricht zu ihnen. Jetzt kommt einer der erstaunlichsten Sätze. Was sagen sie? Ich weiß nicht, ob ihr begreift, was da passiert. Vor ihnen steht der König des alten Testaments. Der das Volk Israel durch die Wüste geführt hat. All die Gesetze, die er gegeben hat. Der Gott von Mose, der Gott von Abraham, der Gott von Isaak, der Gott von David steht vor ihnen. Auf der anderen Seite können sie wählen, die Römer, den Kaiser. Sie hassen ihn wie die Pest. Sie sagen: „Wir haben keinen König.“ Damit sagen sie: „Gott ist nicht mehr unser König.“ Er ist nicht mehr unser König. Sie sagen: „Lieber kündigen sie den Bund mit Gott dem Vater auf, als dass sie Jesus freigehen lassen wollen.“ Wenn es notwendig ist, um Jesus umzubringen, dass wir den Bund mit Gott dem Vater aufgeben. Hauptsache, Jesus ist tot. Das zeigt, wie weit die Sünde geht. Gott hat ihnen noch drei Jahre Gnadenzeit gegeben. Aber dann war es vorbei. Sie sagen: „Lieber unser Todfeind.“ Wenn wir uns für die Sünde entscheiden, egal was wir tun, sagen wir jedes Mal: „Lieber mein Todfeind.“ Mit jeder Sünde, die wir tun, entscheiden wir uns für unseren Todfeind. Wir entscheiden uns für den Mörder anstatt für das Leben. Dann wundern wir uns, dass es uns so schlecht geht. Dann wundern wir uns, dass wir krank werden. Dann wundern wir uns, dass wir Schwierigkeiten haben. Ich will nicht sagen, dass jede Krankheit eine Folge davon ist. Aber wir wissen, wenn wir Jesus folgen, dürfen wir immer Freude im Leben haben. Wir entscheiden uns für unseren Todfeind. Und was für eine dumme Entscheidung, wenn man zwischen seinem besten Freund und seinem größten Feind entscheiden kann, sich entscheiden darf und sagt: „Ich entscheide mich für meinen Feind.“ Nur weil man nicht verstehen möchte, weil man es nicht abkann, dass mein bester Freund mir sagt, dass ich mich für meinen Freund entscheiden kann. Das ist die Wahrheit.

[1:16:40] Auf Golgatha hat sich die Sünde offenbart wie nirgends zuvor. Gleichzeitig hat sich die Liebe Gottes offenbart wie nirgends zuvor.

[1:16:52] Zum Abschluss, die letzten drei Minuten. Wir wollen noch etwas im September machen. Nach der Sommerpause. Wir wollen noch Vers 8 abschließen. Mit folgendem Gedanken. In Johannes 15. Vers 18-20. In Johannes 15. Vers 18-20. In Johannes 15. Vers 18-20. Jesus sagt zu dir und mir: „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, wenn ihr mich liebt oder hasst.“

[1:17:55] Wenn sie mich liebt, bin ich nicht auf der Seite Jesus, sondern vom Menschenmörder Barabbas. Aber Jesus sagt: „Ich kann dich aus der Welt heraus erwählen. Ich kann dich raus retten. Raus aus der Sünde, raus aus Sodom, raus aus dem Kreuz. Jesus kann dich da hinhängen. Weg da. Du kannst frei gehen, wenn du möchtest.“

[1:18:34] Vers 20. „Der Herr ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch verfolgen. Haben sie auf mein Wort acht gehabt, so werden sie euch verfolgen.“ Jesus sagt, das, was Jesus passiert ist, passiert auch seinen Jüngern. Jeder einzelne Christ wird irgendwann in seinem Leben Verfolgung erleiden. Sei es durch die Familie, die Arbeitskollegen, die Freunde. Es gibt keinen Christen, der nicht ein echter Christ ist. Jesus sagt.

[1:19:19] Der Knecht ist nicht höher als sein Meister. Das heißt nicht, dass wir alle ans Kreuz genagelt werden. Aber manchmal ist es schwer genug, wenn mein Partner mich deswegen schneidet.

[1:19:34] In der Französischen Revolution, ich habe euch versprochen, ich will euch erklären, was ihr in keinem Unterricht erklärt bekommen habt, warum es zur Französischen Revolution kam. Ihr hört im Geschichtsunterricht, da gab es die sozialen Missstände, die Aufklärung, nicht wahr, und so weiter. Aber was keiner uns unterrichtet, das ist die Geschichte. Was keiner uns unterrichtet, das ist vor der Französischen Revolution, wenn hier die Revolution ist, ein anderes Ereignis gab. Wisst ihr, was es da gab? Bevor Frankreich ins Chaos gestürzt ist, wollte Gott ihnen helfen. Durch eine Reformation.

[1:20:31] Zur gleichen Zeit, wo es in Deutschland eine Reformation gab, und in Skandinavien eine Reformation gab, und in Tschechien eine Reformation gab, und in England eine Reformation gab, und fast überall in Europa reformierte Kirchen entstanden, gab es auch in Frankreich eine Reformation. Aber im Gegensatz zu Deutschland, Holland, England und Tschechien, wurden in Frankreich die Reformierten alle aus dem Land vertrieben. Das ging los schon mit den Albigensern, die zu der Zeit der Waldenser gelebt haben. Die berühmtesten waren die Hugenotten. Habt ihr von den Hugenotten gehört? Von der St. Bartholomäusnacht, wo man den Hugenotten gesagt hat, ihr könnt alle kommen, es ist alles Frieden, sicheres Geleit. Und in einer Nacht hat man hunderttausende abgeschlachtet. Und als man diese Menschen abgeschlachtet hat, hat der Papst ein großes Fest veranstaltet, und man hat ein Loblied gesungen. Man hat die Reformation wirklich ausgerottet.

[1:21:38] Warum? Die katholische Kirche hat gesagt, die Reformation ist gefährlich. Wenn man die Reformation weiter zulässt, wird irgendwann der Staat zusammenbrechen. Also verhindert, dass die Bibel in die Sprache übersetzt wird, dass reformatorische Ideen hier reinkommen. Denn die Reformation ist eine Gefahr für das Königtum.

[1:22:02] Was passiert? Nach einigen Jahrzehnten gab es keine Reformation in Frankreich mehr. Was war das Resultat? Die Leute über Jahrhunderte hatten im Gegensatz zu den Deutschen oder Engländern die Bibel nie gelesen. Sie waren vorbereitet, jetzt allen möglichen Schwachsinn und bestialischen Unfug zu tun, den Satan ihnen beibringt. Weil sie die Reformation abgelehnt hatten, waren sie jetzt bereit, die massenmörderischen Dinge der Revolution zu tun. Und was war für eine Gefahr für den König? Die Revolution und die Reformation. Denn der Erste, der den Kopf kürzer war, war der König und die Königin. Und wisst ihr, wer auch noch umkam in der Revolution? Die ganzen Priester.

[1:22:47] Das Interessante an der Revolution war, dass die katholische Kirche selbst das Tier nicht für eine tödliche Wunde bekam. Und das offenbart etwas über das System Satans. Es ist suizidal. Es bringt sich gegenseitig um. Wenn die Offenbarung 17 studiert, haben wir nicht mehr die Zeit dazu. Denn ihr seht, dass am Ende der Zeit sich die bösen Menschen alle gegenseitig umbringen werden, weil Satan, ein Haus, das in sich geteilt ist, kann nicht bestehen, sagt die Bibel.

[1:23:14] Wisst ihr, dass der Satan, dass die ganzen Dämonen sich streiten? Das ist doch ganz logisch. Denn nur bei Gott gibt es Einheit. Und was ist die Folge der Sünde? Streit. Warum soll es bei den Menschen anders sein als bei den Dämonen? Schaut euch die ganzen Religionen an, die sich alle widersprechen. Die Dämonen sind voller Streit und kämpfen gegeneinander. Sie haben nur einen gemeinsamen Feind. Jesus. Die Pharisäer, die Römer und die Juden. Sogar Herodes und Pilatus. Die Feinde waren ein gemeinsamer Feind. Aber ansonsten ist das System suizidal. Es ist selbstmordend.

[1:24:02] Ich glaube ganz fest, dass die Französische Revolution, Gott hat es vor einigen Jahren zugelassen, aber die Zeit ist noch nicht vorbei. Wir müssen das jetzt zeigen. Was passiert, wenn man die Bibel unterdrückt? Und was passiert, wenn Satan fast völlige Kontrolle über die Menschen hat? Man nennt sie die Schreckensherrschaft. Du konntest nicht sicher sein, wenn ich aus dem Haus herausgehe, dass nicht jemand sagt, das ist eine Schreckensherrschaft. Das war die Herrschaft Satans. Und damit wurde dem ganzen Universum und der Menschheit deutlich. Es war nur ein Beispiel. Die Endzeit wird noch mal ein Beispiel sein. Die Herrschaft Satans, das ist Menschenmorderei. Das Kreuz von Golgatha hat das offenbart.

[1:25:05] Meine Frage heute ist sehr simpel. Damit schließen wir. Wen wählst du? Barabbas oder Jesus? Es stehen nur zwei Leute zur Auswahl. Es gibt keinen dritten. Es gibt nur Jesus oder Barabbas. Entweder Leben oder Tod. Ich lebe euch das Leben und den Tod. Ich lebe euch das Leben. Und ich lebe euch das Tod. Wer will Jesus wählen? Wer von euch möchte Jesus wählen? Lass uns beten. Ich lebe euch das Leben. Ich lebe euch das Tod.

[1:26:08] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns immer wieder erreichst. Ich möchte dich bitten, wo wir erkannt haben, dass du uns retten kannst. Egal wie viel wir getan haben, egal wie weit wir entfernt gewesen sind, du kannst uns retten. Bitte gib, dass wir nicht den Fehler von Pilatus machen, der so lange mit Jesus zusammen war und trotzdem nicht gerettet wurde. Gib, dass wir nicht nur die Frage stellen, was ist Wahrheit, sondern auch, dass wir dankbar sein dürfen, dass du an unserem Kreuz hängst. Und dass du auferstanden bist und jetzt im Himmel unser Hoher Priester bist. Ich habe Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.

[1:27:11] Wir leben am Livestream. Folgende Ankündigung: Wir werden in die Sommerpause gehen und am ersten Dienstag im September, ich bin mir nicht sicher, welches Datum das ist, 4. Dankeschön aus der Technik. Dort werden wir weitermachen mit Vers 9. Wir haben vier Wochen Pause, all das zu wiederholen, was wir in den letzten Monaten gelernt haben. Am 4. September sehen wir uns wieder. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie an. Wo wir keine Sommerpause machen, ist die Canstatt Study Hour. Freut euch darauf. Ich wünsche euch einen schönen Abend. Und euch, die ihr hier gewesen seid, Gottes Segen. Copyright WDR 2021


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