[0:00] Und herzlich willkommen zum Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr immer noch dabei seid und wir wollen gar nicht lange Worte verlieren. Zeit ist knapp im Essen, aber wir haben viel vor. Deswegen möchte ich euch einladen, mit mir gemeinsam niederzuknien für ein Anfangsgebet und dann geht's los.
[0:16] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir zu dir kommen können, noch etwas lernen dürfen aus dem Wort der Offenbarung. Und wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist führst, dass wir erkennen, was es bedeutet, den Geist der Weissagung in unserer Mitte zu haben. Und dass wir lernen können, wie wir mit dem Geist der Weissagung auch richtig umgehen können aus deinem Wort. Wir bitten dich, dass du uns belehrst nach deiner Verheißung und dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, weil du es gesagt hast. Wir bitten im Namen Jesu. Amen.
[0:47] Also, wir haben uns bereits letztes Mal Gedanken gemacht über den Geist der Weissagung. Wir haben gesehen, dass die Lehre vom Geist der Weissagung nicht allein auf Offenbarung 12, Vers 17 basiert, sondern dass es eine Reihe von Bibelfersen gibt, auch im Neuen Testament vor allem, die davon sprechen, dass es den Geist der Weissagung bis zur Endzeit, bis zur Wiederkunft geben wird. Könnt ihr euch erinnern? Dass die Geistesgaben in ihrer Vollheit bis zur Wiederkunft bestehen bleiben können. Und das bedeutet natürlich auch der Geist der Weissagung. Wir wollen heute einige spezifische Fragen uns stellen zu diesem Thema und die gemeinsam studieren.
[1:21] In Bezug auf das Zeugnis Jesu und den Geist der Weissagung. Zunächst einmal schaut mal mit mir in Offenbarung 1, Vers 9. Offenbarung 1 und dort Vers 9. Da heißt es: Ich Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird. Warum? Um des Wortes Gottes willen und um das Zeugnis Jesu Christi willen. Was ist das Zeugnis Jesu? Geist der Weissagung. Johannes sagt etwas Interessantes. Was wäre die praktische Anwendung, die wir aus diesem Vers bezüglich des Geistes der Weissagung herausnehmen können? Schauen wir uns das mal genau an. Was können wir daraus lernen aus diesem Vers? Oder was für uns wichtig ist?
[2:42] Es muss ja auch schon damals einen Geist der Weissagung gegeben haben. Es muss damals schon einen Geist der Weissagung gegeben haben. Also wir verstehen, und das haben wir letztes Mal schon angedeutet, Geist der Weissagung ist nicht beschränkt auf eine Person im 19. Jahrhundert, sondern Geist der Weissagung ist der Heilige Geist, der Propheten inspiriert. In anderen Worten, Jesaja hatte den Geist der Weissagung. Abraham hatte den Geist der Weissagung. Lukas hatte den Geist der Weissagung. Paulus hatte den Geist der Weissagung. Agabus hatte den Geist der Weissagung. Die vier Töchter des Philippus hatten den Geist der Weissagung. Und im 19. Jahrhundert, Ellen White hat den Geist der Weissagung. Aber das wird manchmal etwas falsch ausgedrückt. Wir können nicht sagen, dass Ellen White der Geist der Weissagung ist, sondern sie hat ihn, wenn überhaupt. Das ist die einzige Frage: Hat sie ihn oder hat sie ihn nicht? Und wir sind überzeugt, sie hat ihn. Aber sie ist nicht der Geist der Weissagung. Natürlich können wir trotzdem sagen, wenn wir etwas lesen, wir können sagen, der Geist der Weissagung sagt. Warum? Wir können natürlich auch sagen, wenn wir Paulus lesen, Jesus sagt uns. Oder der Heilige Geist spricht zu uns. In dem Sinne können wir immer sagen, der Geist der Weissagung sagt. Aber das heißt nicht, dass in beide Richtungen austauschbar ist. Nur in eine Richtung austauschbar.
[3:53] Das ist das Erste. Was können wir noch lernen aus diesem Vers? Was sagt Johannes mit einfachen Worten? Er wird verfolgt. Er erleidet Verfolgung. Ist das klar? Er ist verbannt worden sogar. Er ist bereit, für das Wort Gottes ins Exil zu gehen. Lasst mich euch eine Frage stellen: Wer von euch wäre bereit, für das Wort Gottes ins Exil zu gehen? Lasst mich eine andere Frage stellen: Wären wir bereit, für unsere... Okay, lasst mich überlegen, was ich nehme. Okay. Ich weiß nicht, was eure persönliche Auslegung ist, ob die 144.000 buchstäblich oder symbolisch sind. Würdet ihr für eure persönliche Auslegung von 144.000 ins Exil gehen? Für euer Verständnis von 144.000 würdet ihr dafür ins Exil gehen? Oder für eure Auslegung vom täglichen? Oder für eure Auslegung der drei Hörner? Also mein Gedanke ist der, es gibt bestimmte Dinge... Vielleicht bin ich so überzeugt, dass ich dafür alles nehme, weil ich so davon überzeugt bin. Es gibt bestimmte Dinge, für die ist es wert, dafür zu sterben. Und es gibt bestimmte Dinge, die sind es nicht wert. Versteht ihr, was ich meine? Also wenn ich zum Beispiel der Meinung bin, die 144.000 sind symbolisch. Also das, was ich aus der Bibel studiert habe, und ich weiß, es ist die biblische Wahrheit für mich persönlich, ist es trotzdem nicht notwendig, dass ich sage, ich muss das predigen, weil es keine Erlösungsfrage mehr ist. Es gibt bestimmte Dinge, für die muss ich nicht auf dem Scheiterhaufen sterben. Aber für das Wort Gottes, dass es die Bibel ist, oder dass Jesus wiederkommt, oder dass der Sabbat der richtige Tag der Anbetung ist, oder dass das Gesetz Gottes unänderbar ist, das sind die Punkte. Versteht ihr, was ich meine?
[6:01] Aber jetzt ist die Frage: Ist Johannes nur wegen der Bibel dort? Ich entferne es nochmal genau. Weswegen ist er verbannt? Wegen dem Zeugnis Jesu Christi. Und was ist das Zeugnis Jesu Christi? Der Geist der Weissagung. Johannes hat die Lehre vom Geist der Weissagung als so wichtig erachtet, dass er sich dafür hat verbannen lassen. Mit anderen Worten, wir können also nicht sagen, wie es manchmal tut: Wiederkunft, Sabbat, das Gesetz Gottes, Schöpfung, Erlösung am Kreuz, Heiligtum, das sind die wichtigen Themen, der Geist der Weissagung ist auch in Ordnung, aber das ist jetzt nicht so entscheidend. Johannes hat das anders gesehen. Johannes hat gesagt, der Geist der Weissagung ist ein Thema, für das lasse ich mich ins Exil bringen. Meine Überzeugung bezüglich des Geistes der Weissagung ist etwas, für das stehe ich ein. Notfalls, wie einige andere seiner Kollegen, mit ihm leben.
[6:58] Das heißt, die Lehre, dass es den Geist der Weissagung gibt, dass der Geist der Weissagung zu uns spricht, gehört zu den fundamentalen Lehren der Bibel, nicht zu denen, wo man vielleicht geteilter Meinung sein kann. Auch wir als Adventgemeinde sind der Meinung, dass es bestimmte Dinge gibt in der Bibel, die wir vielleicht noch nicht genau verstehen, da kannst du eine andere Meinung haben als ich. Zum Beispiel die 144.000, wenn du sagst, die sind symbolisch, ich sage, sie sind buchstäblich, der andere sagt, es ist etwas Drittes, was mir jetzt nicht einfällt, können wir alle friedlich nebeneinander leben und wir müssen uns nicht gegenseitig verfolgen oder irgendwie jetzt ein Drama drum machen. Aber es gibt Themen, die sind so klar in der Bibel, so deutlich, so fundamental erkannt, dass sie eine fundamentale Lehre darstellen.
[7:36] Du wolltest was sagen? Genau, denn wer das Zeugnis Jesu ablehnt, lehnt das ab, was Jesus von sich bezeugt. Das ist ein wichtiger Gedanke. Ich kann nicht etwas sagen, das muss so sein, aber ich glaube, was das verschreibt, das muss so sein. Wie du gesagt hast, die 144.000 muss ich nicht verstehen, aber ich glaube, alles, was in der Bibel steht, das ist so, die Wahrheit ist und die Wahrheit muss ich glauben und in Liebe gehorsam sein.
[8:31] Ganz genau. Lass uns mal anschauen, wie dieser Gedanke auch in der Offenbarung noch weiterentwickelt wird. Schauen wir zum Beispiel in Offenbarung 20, Vers 4. Offenbarung 20, Vers 4, das ist etwas, was wir vielleicht im ersten Blick meistens überlesen, aber was ziemlich interessant ist. Offenbarung 20, Vers 4 sagt uns: Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf und das Gericht wurde ihnen übergeben und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren, weswegen? Um das Zeugnis Jesu und um das Wort Gottes. Das Wort Gottes ist Bibel. Zeugnis Jesu? Geist der Weissagung. Da gibt es Menschen, die im Himmel sein werden, die in den Tod gegangen sind wegen des Geistes der Weissagung. Das ist, was der Text sagt.
[9:15] Also die Lehre vom Geist der Weissagung ist nicht einfach nur das I-Tüpfelchen irgendwo, das besondere Betthupferl oder Schmankerl unserer Theologie, es gehört zu den fundamentalen Lehren, genau wie der Sabbat, die Wiederkunft Jesu, Kommen auf die Erde, das Heiligtum und so weiter. Und das finde ich ganz interessant hier. Und das ist auch einer der Gründe, warum es als eines der Kennzeichen am Ende erwähnt wird. Da steht nicht: Hier sind die, der Satan wurde zornig mit den übrigen, die da haben, vegane Würstchen und die Fußwaschung. Hätte ich auch schreiben können. Wäre ja auch relativ eindeutig gewesen, mehr oder weniger. Aber das sind zwar wichtige Punkte, nicht, dass sie unwichtig sind, aber die Offenbarung erwähnt die Punkte, die von besonderer Bedeutung sind in der Endzeit. Das eine sind die Gebote Gottes, inklusive Sabbats, das andere ist auch der Geist der Weissagung. Also das einfach, um die Gewichtigkeit dieses Themas hier einmal vor Augen zu führen.
[10:13] Übrigens, schaut mal, was Jesus sagt über sein eigenes Zeugnis. Denn wenn wir sagen, der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesu, dann lasst uns doch mal fragen, was sagt Jesus über sein eigenes Zeugnis. Ganz genau, weißt du, wo es steht? In Johannes 8, aber es ist schon mal gut, dass du das in Erinnerung hast, das freut mich. In Johannes 8 und dort Vers 14. Der Grund ist nämlich, die Pharisäer kritisieren ihn, weil er sich selbst Zeugnis gibt. Weil er selbst Zeugnis gibt, kritisieren die Pharisäer. Schaut mal in Vers 13 heißt es, Johannes 8 Vers 13: Da sprachen die Pharisäer zu ihm: Du legst von dir selbst Zeugnis ab, dein Zeugnis ist nicht glaubwürdig. Schon zur Zeit Jesu haben die Theologen gesagt, das Zeugnis Jesu ist nicht glaubwürdig. Ist das nicht interessant? Und schau mal, was Jesus dann als Antwort darauf sagt, auf diese Anschuldigung, Vers 14: Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis doch was? Wahr. Oder? Hat jemand eine andere Übersetzung? Glaubwürdig. Was heißt glaubwürdig? Was bedeutet glaubwürdig? Es kann geglaubt werden. Genau, es ist würdig, geglaubt zu werden. Es sind Worte, die es wert sind, dass ich meinen Glauben, und zwar nicht im Sinne von, aber ich könnte es mir vorstellen, sondern meinen biblischen Glauben hineinsetze. Jesus sagt, das, was ich bezeuge, mein Zeugnis, ist würdig, geglaubt zu werden.
[11:40] Bedeutet, das Zeugnis Jesu ist glaubwürdig. Der Geist der Weissagung ist glaubwürdig. Es ist wahr. Wir dürfen also nicht nur der Bibel glauben, wir dürfen auch dem Geist der Weissagung glauben, wenn wir ihn geprüft haben natürlich, denn alles soll geprüft werden. Aber wenn wir ihn erkannt haben, dürfen wir denselben Glauben, den wir in der Bibel haben, auch in dem Geist der Weissagung haben, denn derselbe Jesus, oder derselbe Heilige Geist, der die Propheten der Bibel inspiriert, inspiriert auch die Propheten, die nicht in der Bibel geschrieben haben. Das ist ja vollkommen klar.
[12:14] Schaut mal mit mir in 2. Petrus 1. Was soll Prophetie bewirken? Denn der Geist der Weissagung bringt ja letztendlich Weissagung. Das ist ja das, was es heißt. In 2. Petrus 1. 2. Petrus 1, Vers 19-21. Dort heißt es: Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort. Und hier tut gut daran, darauf zu achten, als auf ein was? Ein Licht. Hat Ellen White von sich auch gesprochen, dass sie ein Licht ist? Also ihre Schriften? Sie hat es doch genau gesagt. Sie hat gesagt, sie ist ein? Ein kleines Licht. Ein kleines Licht, genau. Und wenn sie ein kleines Licht ist, dann gibt es auch ein? Großes. Großes Licht. Jesus. Bibel. Hier ist ja die Bibel. Jesus. Das ist die traditionelle Auslegung. Die Bibel ist das große Licht. Und Ellen White ist das kleine Licht. Da hat man so diese Idee von. Also die Bibel. Aber der Punkt ist, wenn ihr die Aussagen von Ellen White im Kontext lest, werdet ihr feststellen, sie sagt immer, dass Jesus das große Licht ist. Und sie nennt sogar an manchen Stellen die Bibel auch das kleine Licht. Denn Jesus sagt, ich bin das Licht. Die Bibel weist zu Jesus. Und ist das Buch, das über alle Jahrtausende der Kanon und der Maßstab für alle Lehre und Doktrinen ist? Es ist ja seine Schrift. Es ist ja seine Kraft, die darin herrscht. Ganz genau. Ohne Frage.
[14:10] Aber zu allen Zeitaltern gab es auch Propheten und Prophetinnen, die nicht für die gesamte Weltzeit geschrieben haben, sondern für ihre spezifische Zeit, wie Johannes der Täufer, oder auch gesprochen haben, oder Agabus, oder die vier Töchter des Johannes, die von dem gleichen Jesus, vom gleichen Geist inspiriert worden sind und deswegen auch die gleiche Kraft gehabt haben, aber deswegen nicht in der Bibel aufgenommen worden sind, weil ihre Geschichten oder das, was sie prophezeit haben, nicht von allgemeiner weltweiter Bedeutung sind. Beispiel? Agabus. Kennt ihr die Geschichte von Agabus? Schaut mal ganz kurz in die Apostelgeschichte, weil ich ihn ständig zitiere. Das ist so ein Beispiel. Apostelgeschichte, da haben wir ihn, Apostelgeschichte 11. Apostelgeschichte 11, Vers 27. Da heißt es, Apostelgeschichte 11, Vers 27: In diesen Tagen aber kamen Propheten von Jerusalem herab nach Antiochia. Und einer von ihnen mit Namen Agabus, wie viele Bücher hat Agabus geschrieben in der Bibel? Gar keins. Ist er trotzdem ein Prophet? Ja.
[15:17] Also hier ist die Frage: Gibt es Leute mit dem Geist der Weissagung, wie Petrus, Johannes, Jakobus, Paulus, und sie schreiben biblische Bücher. Dann gibt es andere Leute, die haben den Geist der Weissagung, wie Agabus oder wie die vier Töchter des Philippus. Und noch andere, die Gemeinde Korinth zum Beispiel. Aber sie schreiben keine Bücher. Johannes einem Elia. Elia? Hat kein Buch geschrieben. Kein Buch geschrieben. Kein Buch geschrieben, ganz genau. Hat Geist der Weissagung, genau. Und viele andere Propheten. Oder sie haben Bücher geschrieben, die sind nicht in der Bibel, wie das Buch des Propheten Iddo oder das Buch des Propheten Gad. Könnt ihr alle nachlesen im Alten Testament. Werden erwähnt. Aber sie sind nicht in der Bibel drin.
[15:57] Jetzt schaut, was der Grund ist, warum Agabus nicht in der Bibel drin ist. Schaut mal in Vers 28. Und einer von ihnen mit Namen Agabus trat auf und zeigte durch den Geist eine große Hungersnot an, die über den ganzen Erdkreis kommen sollte. Diese trat dann auch ein unter dem Kaiser Claudius. Also was hat der Agabus gepredigt? Es kommt eine große Hungersnot. Und sie kam in der Zeit. Warum ist diese Geschichte, warum gibt es kein Buch Agabus, wo das steht? Aus dem einen Grund. Diese Hungersnot hat keiner, oder die Geschichte um diese Hungersnot herum, hat keinerlei entscheidende Lektionen für uns später. Die Bibel sagt, alles, was aufgeschrieben worden ist, ist aufgeschrieben zur Warnung für uns, auf die das Ende der Welt gekommen ist. Zum Beispiel, warum ist die Geschichte von Abraham in der Bibel? Weil er aus Glauben gerecht wurde. Das gilt für alle Menschen zu allen Zeitaltern. Er ist ein Beispiel dafür, wie man aus Babylon ins Gelobte Land kommt. Durch den Glauben. Wir können Lektionen daraus lernen. Warum ist die Geschichte von Israel da drin? Weil die Wanderungen der Israeliten sind ein Beispiel für das, was uns passiert. Warum ist die Geschichte von, warum sind 200 Jahre oder 400 Jahre Geschichte zwischen Sintflut und Abraham nicht in der Bibel enthalten? Weil offensichtlich dort zwar auch Männer und Frauen Gottes gelebt haben, aber ihre Geschichten keine besondere Bedeutung für uns gehabt haben.
[17:24] Das heißt, die Bibel enthält die Dinge, die von allgemeinem Wert für alle Zeitalter sind, die sind nicht mehr wert als andere inspirierte Schriften, die es gegeben hat, oder die es auch heute noch geben könnte, wenn geprüft. Deswegen ist die Bibel der Maßstab. In diesem Sinne ist es der Maßstab, weil es allgemein gültig ist. Ich gebe euch ein Beispiel. Nehmen wir mal eine Aussage von Ellen White. Gibt es Aussagen von Ellen White, oder in welchem Sinne ist Ellen White also so ein zeitspezifischer Prophet, der nicht Dinge sagt, die zu allen Zeiten gültig waren, sondern die besonders für unsere Zeit gültig sind oder wichtig sind. Sie hat ja auch bestimmte Menschen einfach nur angesprochen. Zum Beispiel. Sie hat bestimmte Briefe an bestimmte Menschen angesprochen. Aber von dem, was sie sagt. Gibt es da Dinge, von denen ihr sagen würdet, das gilt besonders in unserer Zeit, das würde nicht unbedingt für die Zeit von Abraham gelten? Zum Beispiel über die Gesundheitsreform. Das sind Dinge, das allgemeine biblische Prinzip galt immer. Euer Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Aber zur Zeit von Jesus konnte man ohne weiteres Fisch essen und auch Fleisch essen, ohne das Prinzip zu verletzen. Heute sieht das zum Teil anders aus. Und deswegen sendet Gott einen Propheten, um das allgemeine Prinzip der Bibel spezifisch zu machen. Konkret zu machen. Und in diesem Sinne funktionieren sozusagen die nichtkanonischen mit den kanonischen Propheten zusammen. Das ist sozusagen die Idee.
[18:47] Wie sind wir eigentlich darauf gekommen? Mir tritt immer das zu, was die Propheten sagen. Darum auch das, darum kann man glauben. Heute erleben die Schwestern weit, es sind wirklich die Kirchen krank. Und das ist alles die Zeugnisse, dass alles, was gesagt wurde, wurde uneingetreten. Darum kann man auch auf Biblis glauben.
[19:10] Jetzt, wir haben gerade gesehen, dass wenn derselbe Geist, der die biblischen Schreiber inspiriert hat, auch die nicht biblischen Schreiber inspiriert, dann müssten ja theoretisch, wie müsste man dann... Das habe ich jetzt nicht gesagt. Das hast du noch nicht zu Ende gesagt. Also, da wir wissen, dass derselbe Geist nicht nur die biblischen, sondern auch die nicht biblischen Propheten inspiriert, wie müsste man dann an die Schriften eines nicht biblischen Propheten rangehen? Zum Beispiel, Ellen White. Prüfen. Prüfen, genau. Nachdem wir sie geprüft haben jetzt. Einstellen an das Wort Gottes. Genauso wie ich die Bibel studiere, müsste ich auch ihre Schriften studieren. Das heißt, die gleichen Bibelauslegungsprinzipien, dass nicht ich meine eigene Sache hineinlesen kann, sondern es sich selbst erklären muss, gilt natürlich im selben Maße auch für ihre Schriften. Ist ja logisch, nicht wahr? Denn Geistliches muss geistig ausgeglichen werden.
[20:08] Ich gebe euch mal ein Beispiel, okay? Jetzt, wo wir heute schon über das Tägliche gesprochen haben, ihr habt euch vielleicht gewundert, was soll das Ganze? Nur ein Beispiel, okay? Weil es gibt momentan auch in der Gemeinde so ein bisschen Diskussionen über dieses Thema, so bei einigen Kreisen, dass ihr mal eine Grundidee habt. Wie wir gesehen haben, hat William Miller damals gesagt, das Tägliche aus Daniel 8 ist das irische Zeremonialgesetz und das Tägliche in Daniel 11 ist das Heidentum. Und bei vielen Adventisten, so um dann 1840, 1845, 1850 herum, hatte sich das eingebürgert zu sagen, das Tägliche ist das Heidentum, okay? Ich schreibe es deutlicher, verzeihen. Das Tägliche. Ich glaube, Besserung. Die Bibel sagt ja, ich schreibe es deutlich auf, damit man es geläufig lesen kann. Habakuk 2 Vers 2. Das Tägliche ist das Heidentum und Ellen White. Und was dann passiert ist nach der großen Enttäuschung, gab es etliche Leute, die die 2300 Jahre und morgen neu berechnen wollten und gesagt haben, vielleicht ist das mit Daniel 9 Quatsch, wir suchen einfach in Daniel 8 uns einen neuen Startpunkt und fangen an bei einer vermeintlichen Wegnahme des täglichen Opfers in Daniel 8 irgendwo und kommen dann in 1846, 1848, 1850 raus, 1852 und hat ständig neue Daten gesetzt. Das sind dann die sogenannten ersten Tagsadventisten gewesen. Und Ellen White macht eine Aussage diesbezüglich in ihrem Buch Frühschriften und sagt, dass sie gesehen hat, dass unsere Pioniere, also Miller usw., die korrekte Ansicht bezüglich des Täglichen gehabt haben. Soweit klar?
[21:58] Das war so um 1850 herum. Dann ungefähr 1900 kommt die Sache auf, wird diskutiert in der Adventgemeinde. Könnte es sein, dass das Tägliche in Wirklichkeit der Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum ist, mit einem täglichen Dienst und einem jährlichen am großen Versöhnungstag und dass die Wegnahme des Täglichen nicht die Wegnahme des Heidentums ist, sondern die Änderung der Heiligtumslehre. Jetzt gibt es zwei Parteien. Die einen sagen: Nein, wir haben seit 50 Jahren das geglaubt, das ist das Heidentum. Die anderen sagen: Quatsch, damals zur Zeit des Papsttums gab es gar keine Heiden mehr, die waren schon über 100 Jahre lang verboten. Und jetzt geht es hin und her. Und jetzt gibt es einige, die sagen: Aber Ellen White hat gesagt, das Tägliche, die hatten die richtige Ansicht. Die hatten die richtige Ansicht. Aber jetzt, pass auf, Ellen White macht um diese Zeit ungefähr 20 Aussagen mindestens, wo sie sagt: Erstens, sie hat kein Licht über das Tägliche. Kein Licht. Und sie sagt, es gab verschiedene Auslegungen bisher immer und es wird auch immer verschiedene Auslegungen geben. Und sie sagt, die Sache ist unwichtig. Es gibt bestimmte Dinge in der Prophetie, die sind nicht so entscheidend, denn egal ob ich das nehme oder das nehme, ich komme am Ende beim Gleichen raus.
[23:25] Was jetzt interessant ist, ihr werdet heute den einen oder anderen treffen, der euch erklären will, euer ewiges Leben hängt davon ab, ob du das annimmst oder nicht. Weil, Zitat: Ellen White hat gesagt, unsere Pioniere hatten die richtige Ansicht vom Täglichen. Schwupps, es muss das Heidentum sein. Wenn ich euch sage, Jesus sagt doch: Bittet und so wird euch gegeben, dann könnt ihr auch mal alles bitten, ich werde alles bekommen, oder? Nein, es gibt ungefähr 20 Aussagen in der Bibel, die das qualifizieren. Wenn ihr bittet und in eurer bösen Lust, ich werde es nicht bekommen, und so weiter und so weiter, die es erklären. Wenn also Ellen White sagt, sie hat noch niemals Licht bekommen, über was das Tägliche genau ist, dann sagt sie mit ihrer Aussage 1850 nicht, dass das Tägliche das Heidentum ist, sondern nur, dass die Milleriten die richtige Ansicht hatten, dass das Tägliche nicht der Startpunkt ist für die 2300 Abend und Morgen. Sie hatten die richtige Ansicht bezüglich des Täglichen, aber die genaue Definition ist ihnen nicht gezeigt worden. Das heißt, wenn ich eine Aussage, die missverständlich ist, richtig verstehen will, muss ich alle anderen Aussagen hinzunehmen, und plötzlich ergibt sich Klarheit.
[24:33] Ich mache das nur als ein Beispiel, weil immer wieder kommt es vor, dass interessante Theorien vorgebracht werden und gepredigt werden, und dann werden ein oder zwei Ellen White-Zitate aus dem Hut gezaubert, und wenn man die liest, scheint es zu keinem anderen Schluss kommen zu können. Und genau so macht es die Miller-Bibel auch. Aber es ist wichtig, dass wir verstehen, dieselbe Art und Weise, wie wir die Bibel studieren, ist auch dieselbe Art und Weise, wie wir Ellen White studieren. Ansonsten wird es so. Und was das Tägliche genau ist, könnte jemand studieren. Ellen White sagt, es ist keine entscheidende Wichtigkeit, es ist interessant zu wissen, aber es gibt bestimmte Dinge, die sind nicht so wichtig, dass wir uns deswegen die Köpfe einschlagen sollen, wie es damals passiert ist. Symbolisch. Und leider gibt es einige Leute, die bis heute die Lektion nicht gelehrt haben und das immer noch weitermachen. Deswegen einfach nur für euch zum Abspeichern: Die gleichen Prinzipien gelten auch für Ellen White.
[25:28] Okay, lasst uns ganz kurz noch weitergehen und dann vielleicht Fragen hinterher beantworten. Ich möchte mit euch noch ganz kurz zwei Stellen anschauen und dann sind wir schon am Ende. Schauen wir mal mit den 1. Korinther. Der 1. Korinther beschreibt etwas über die Art und Weise, wie wir mit dem Geist der Weissagung umgehen sollten. Wisst ihr, welches Kapitel der 1. Korinther darüber spricht, wie man mit dem Geist der Weissagung umgehen soll? Das Erste. Da kommt es vor. Aber es gibt ein Kapitel, da spricht der Paulus: Wie verhalte ich mich, wenn ein Prophet in meiner Gemeinde ist? Zwölf. Na fast. Zwölf haben wir den Fall, dass dort die Propheten mit erwähnt werden als Geistesgaben, die Teil am Leib Christi sind, nicht wahr? Der Prophet ist auch nur ein... Ein 14. Ein 14 geht vor allem um die Sprachgabe, aber es geht zum Teil auch um die Gabe des Geistes der Weissagung. Schaut mal in Vers 1. 1. Korinther 14, Vers 1: Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkung, am meisten aber, dass ihr weissagt. Das heißt, die Gabe der Weissagung ist eine der höchsten Gaben überhaupt, die der Geist geben kann. Und dann schaut mal in Vers 4, was er sagt: Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst. Wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. Wozu ist der Geist der Weissagung da? Zur Erbauung. Der Geist der Weissagung wurde nicht gegeben, um die Gemeinde kaputt zu machen. Leider wird das manchmal benutzt. Man nimmt einige Zitate, um drein zu schlagen. Aber das ist ein völliger Missbrauch des Geistes der Weissagung. Der Geist der Weissagung ist gegeben, um die Gemeinde zu erbauen.
[27:18] Schaut mal weiter in Vers 22. Da haben wir einen ähnlichen Gedanken, der noch ein bisschen weiter geht. Vers 22: Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen. Und ihr wisst, was ist mit Sprachen hier gemeint? Wenn es immer von der Sprachengabe spricht, oder von der Zungenrede in manchen Bibelübersetzungen. Was ist damit gemeint? Das, was in der evangelikalen Kirche zu beobachten ist. Dieses... Wo die dann sich unverständliches Zeug... Ihr habt das schon mal gesehen, diese vermeintliche Zungenrede. Die charismatische Glossolalie. Noch nie gesehen? Nein. Ich habe es wirklich noch nie gesehen. Preis den Herrn. Das ist auch nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Aber das ist oft passiert, dass sie anfangen, so unverständliches Zeug zu lallen. Und sind halt betrunken quasi. Das wird als Zungenrede ausgegeben. Aber was ist mit Zungenrede gemeint? Verschiedene Sprachen. Er sagt es auch an mehreren Stellen ganz deutlich. Zum Beispiel in Vers 18, dass sie in Sprachen reden. Aber das ist nicht unser Thema.
[28:34] Schaut mal in Vers 22. Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen. Und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen. Die Weissagung aber ist was? Nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. Heißt, der Geist der Weissagung hat welche Priorität? Für wen ist er eigentlich gegeben? Für die Gläubigen.
[28:56] Heißt, eigentlich ist der Geist der Weissagung nicht so sehr gegeben für die Ungläubigen. Vielleicht habt ihr euch manchmal gewundert. Warum zitieren wir Ellen White nicht in der Evangelisation? Nach der letzten Evangelisation haben mich Leute angeschrieben und mich scharf kritisiert, warum ich in meiner Evangelisation nicht Ellen White Zitate an jedem Abend dazubringe. Ich sage, das mache ich nicht aus zwei Gründen. Erstens ist alles, was ich glaube, direkt aus der Bibel abzuleiten. Wir glauben an Sola Scriptura, als unseren Maßstab für alles. Zweitens sagt die Bibel, selbst wenn es ein wahrer Prophet ist, er ist für die Gläubigen, nicht für die Ungläubigen. Vielleicht haben wir letztens darüber gesprochen, dass die ganzen Propheten, Hesekiel, Jeremia, zwar Botschaften hatten an die Ungläubigen, aber diese Botschaften immer an die Gläubigen, an das Volk Gottes gegeben haben und die Israeliten sollten dann zu den Moabitern gehen, den Edomitern, den Babylonern und ihren Botschaften weitergeben. Deswegen ist das Allermeiste, was Ellen White schreibt, erstmal für die Gemeinde, zur Erbauung und nicht sozusagen, um Menschen zu bekehren.
[30:01] Ist euch aufgefallen, wenn der Paulus predigt, an die Galater, an die Korinther, wie oft zitiert er den Agabus? Oder die vier Töchter des Philippus? Ne, was zitiert er ständig? Jesus, klar. Und dann das Testament. Sagt euch nicht schon das Gesetz. Daniel und Mose-Bücher zitiert er rauf und runter, weil er aus der Bibel predigt. Und Jesus ganz genauso. Also das ist ein wichtiges Prinzip.
[30:25] Aber, was aber nicht heißt, dass der Geist der Weissagung nicht auch ein Instrument sein kann, um Menschen zu Christus zu führen. Wie der nächste Vers sagt. Das ist wieder diese schöne Balance. Vers 23: Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Sprachen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, dass ihr von Sinnen seid? Wenn aber alle weissagt, und es kämen Ungläubige oder Unkundige herein, so würde er von allen überführt, und er würde von allen erforscht.
[30:55] Was heißt das? Also stellen wir vor, wir sind eine Gemeinde von lauter Propheten. Nehmen wir an, wir haben alle den Geist der Weissagung. Und jetzt kommt jemand, ein Ungläubiger herein. Wir könnten durch die Weissagung den Menschen sagen, was in seinem Leben passiert ist. Denn wir wissen, der Geist der Weissagung tut drei Dinge. Oder der Geist, der Heilige Geist, der überführt von Sünde, von Gerechtigkeit und von Gericht. Und das ist übrigens das, was im Leben von Ellen White öfter vorgekommen ist. Wie Menschen zur Wahrheit gefunden haben, wenn sie in der Lage war, Menschen bis aufs Detail zu erzählen, was in ihrem Leben passiert gewesen ist, obwohl sie sie gerade erst gesehen hat. Und Menschen haben gesehen: Genau das ist in meinem Herzen. Also nicht nur Ereignisse, die passiert sind, sondern Herzenseinstellungen, Motive. Und das war meistens im innergemeindlichen Kontext, aber das ist etwas, was natürlich mit dazu gehört.
[31:49] Noch eine Sache im Vers 29. Da heißt es: Propheten aber sollen zwei oder drei reden und die anderen sollen es was? Beurteilen. Das heißt, wenn also jemand in der Gemeinde aufsteht und sagt, ich bin ein Prophet, dann sagen die anderen: Preis den Herrn, Amen, was immer du sagst, werden wir glauben. Was ist ihre Aufgabe? Zu prüfen. Wie prüft man einen Propheten? Was sind die Optionen, die man hat, wenn man ihn prüft? Okay, das sind die Kriterien. Was sind die Optionen, die ich habe am Ende als Resultat? Was kann rauskommen bei so einer Prüfung? Ja oder nein. Genau, das ist wichtig. Man kann nur haben: Entweder Prophet oder kein Prophet. Man kann nicht haben: Okay, Prophet, aber manche stimmt nicht. Oder kein Prophet, aber das ist inspiriert. Wir prüfen nicht, was inspiriert ist, sondern wir prüfen, ob es inspiriert ist.
[32:47] Heute ist immer mehr die Tendenz, auch bei der Bibel zu sagen: Okay, die Bibel enthält Gottes Wort, wir entscheiden, was inspiriert ist und was nicht. Die Bibel hat keinerlei solch ein Konzept. Entweder ist es das Wort Gottes, dann ist es das Wort Gottes, oder es ist nicht. Und entweder ist der Geist der Weissagung, oder es ist nicht. Auch wenn jemand ein Prophet ist, ist er auch nur ein Mensch, und er ist nicht ständig inspiriert. Der Prophet ist nicht ständig im Amt. Wenn der Prophet seine Einkaufsliste schreibt, ist das keine inspirierte Anweisung für unsere Küche. Und wenn die Prophetin einen Brief an ihren Sohn schreibt, ist das keine inspirierte Aussage über Kindererziehung notwendigerweise. Aber wenn der Prophet oder die Prophetin etwas schreibt, von dem der Prophet oder die Prophetin ausgeht, dass es von dem Gemeindegottes gelesen wird, dann ist es für den Gemeindegottes, und dann ist es inspiriert. Meistens geht es ja darum, spricht das meine persönliche Sünde an, oder meine persönliche Lieblingsmeinung. Ihr wisst, die meisten Menschen haben Ellen White deswegen abgelehnt, nachdem sie sie lange hochgehalten haben, weil plötzlich Ellen White ihnen etwas schreibt, wo sie ihnen den Finger genau auf die Wunde legt. Und plötzlich kommen die Zweifel. Ich glaube, ich habe es euch mal erzählt, diese Geschichte, nicht wahr? Diese Geschichte mit den beiden Gemeindeleitern? Doch, die habe ich vor kurzem erzählt. Könnt ihr euch nicht erinnern? Wir wissen ja nicht, wo du mal rumschwirrst. Dann muss ich es nochmal erzählen.
[34:13] Damit enden wir auch, okay? Vielleicht erinnern sich einige. Es war eine Situation gewesen, Ellen White kommt an ein Campmeeting, an eine Konferenz, und die ganze Gemeinde, jetzt erinnerst du dich, die ganze Gemeinde ist in großer Aufruhr, weil eine Schwester hat eine andere Schwester unter der Woche etwas Böses sagen hören. Die eine Schwester A hat gehört, wie Schwester B die Nachbarin beschimpft hat und ein Wort gesagt hat, naja, also Schwester B hat das englische Wort "witch" gesagt, das heißt Hexe. Aber Schwester A hat nicht "witch" gehört, sondern etwas, was ähnlich klingt, nämlich "bitch", was heißt Hure. Und das ist immer ein großer Unterschied, nicht wahr?