In dieser Predigt analysiert Christopher Kramp die Bedeutung der 144.000 aus Offenbarung 7, indem er die Namen und ihre Bedeutungen im biblischen Kontext untersucht. Er erklärt, wie die Namen der Söhne Jakobs eine tiefere theologische Botschaft über den Erlösungsplan Gottes offenbaren. Anschließend widmet er sich Offenbarung 11,12 und beleuchtet die symbolische Himmelfahrt der beiden Zeugen. Dabei wird die Rolle der Bibel als Gottes Wort und die zunehmende Verbreitung und Anerkennung der Heiligen Schrift nach der Französischen Revolution thematisiert.
25.09.2012 – Offenbarung 11,12
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass auch ihr eingeschaltet habt. Leider konnten wir an dem damaligen Dienstag das nicht live übertragen, weil unser Internet ausgefallen ist. Mal wieder. Da kann man nicht viel machen, außer beten und hoffen, dass es bald wieder funktioniert. Wir freuen uns aber, dass es aufgezeichnet werden konnte und dass ihr es jetzt später anschauen könnt. Ich begrüße natürlich euch alle, die heute am Dienstag da seid und es gleich live miterleben könnt. Ich hoffe, dass man sich nicht auf den Livestream verlässt, wenn man dann schon kommt.
[0:32] Gut, bevor wir anfangen, werden wir wie immer beten und ich lade euch ein, dass wir niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir und danken dir von ganzem Herzen für den Tag, für all das, was wir Schönes erlebt haben, all das, was uns herausgefordert hat, all das, was uns näher zu dir gebracht hat. Und wir möchten dich bitten, dass wir jetzt heute Abend dein Wort besser verstehen können. Sprich du zu uns direkt durch dein Wort, gib, dass wir erkennen, wo wir stehen, wie wir noch weiter wachsen können in dir. Und wir bitten dich, dass wir eine Liebe für deine Bibel entwickeln und für das Studium deines Wortes. Und danken dir, dass du alle Stürme fernhalten möchtest und uns eine tiefe Erfahrung mit dir schenken möchtest. Amen.
[1:20] Wir hatten ja vor zwei Wochen eine Frage in Bezug auf die Geschlechtsregister, könnt ihr euch noch erinnern? Eine Frage über die Namen der Geschlechtsregister und über die Jahreszahlen. Und wir hatten dann als Hausaufgabe gegeben, vor zwei Wochen einmal Offenbarung 7 dort die 144.000 zu studieren. Ich weiß nicht, wer das von euch gemacht hat. Es gab jedenfalls einige, die das im Internet gemacht haben und die sich dann beschwert haben, dass wir letzte Woche die Hausaufgabe nicht aufgelöst haben. Und deswegen werden wir heute die Hausaufgabe auflösen und das quasi als Frage beantworten. Was genau kriegt man raus, wenn man sich die 144.000 in Offenbarung 7 anschaut in Bezug auf ihre Namen?
[2:03] Diejenigen, die ganz alt eingesessen sind hier, unser Offenbarungsseminar läuft ja schon jetzt fast vier Jahre, können sich erinnern, dass wir uns vor etlichen Monaten, wenn nicht wir uns mal damit beschäftigt haben. Das muss so ungefähr um die Jahreswende 2010, 2011 gewesen sein, wo wir Offenbarung 7 studiert haben. So lange ist das schon her. Und für den Fall, dass ihr das nicht mehr wisst oder da noch nicht dabei wart, wollen wir heute ganz kurz Vers 4 bis 8 noch einmal zusammenfassen hier in Offenbarung 7. Ab Vers 4 lesen wir: "Und ich hörte die Zahl der Versiegelten, 144.000 Versiegelte aus allen Stämmen der Kinder Israels, aus dem Stamm Juda 12.000, aus dem Stamm Ruben 12.000, aus dem Stamm Gad 12.000, aus dem Stamm Asser 12.000, aus dem Stamm Naftali 12.000, aus dem Stamm Manasse 12.000, aus dem Stamm Simeon 12.000, aus dem Stamm Levi 12.000, aus dem Stamm Issachar 12.000, aus dem Stamm Sebulon 12.000, aus dem Stamm Josef 12.000, aus dem Stamm Benjamin 12.000 Versiegelte."
[3:11] Wir wollen halt jetzt nicht groß debattieren, ob die 144.000 buchstäblich oder symbolisch sind. Das ist nicht so entscheidend. Entscheidend ist vielmehr, dass wir dabei sind, richtig, dass wir Teil dieser 144.000 werden. Und um das ein bisschen genauer zu verstehen, was ihre Charakteristik sind, hatte ich vorgeschlagen, dass wir uns einfach mal die Namen anschauen, was die Namen bedeuten und zwar in ihrer Reihenfolge. Könnt ihr mir erstmal die Namen nochmal diktieren in der Reihenfolge, wie sie in Offenbarung 7 vorkommen? Was ist der erste Name? Sagt mir die richtige Reihenfolge. Juda, ganz genau, stimmt. Juda, Ruben, dann? Gad, Asser, dann? Naftali, okay. Manasse, Simeon, Levi, dann? Issachar, Sebulon, okay. Josef. Gut, Frage: Welcher von den zwölf Stämmen fehlt? Dan, ganz genau, Dan fehlt. Und welcher sollte eigentlich gar nicht dabei sein, theoretisch? Manasse. Manasse ist eigentlich die nächste Generation. Manasse war einer von den Söhnen von Josef. Also ganz offensichtlich ist aus einem bestimmten Grund der Name Dan weggenommen. Und diese Reihenfolge hat absolut nichts damit zu tun, wie die geboren worden sind. Es scheint erstmal völlig willkürlich zu sein, zumindest in gewissen Teilen. Also Juda war ja eigentlich der wievielte? Der wievielte Geborene war Juda? Nicht der dritte? Der vierte. Der erste war Ruben, wer war der zweite? Simeon, dann der dritte war Levi, dann kam Juda. Also ihr seht, es ist völlig durcheinander.
[5:18] Jetzt wollen wir mal ganz kurz anschauen, wo wir die Namensbedeutung herkriegen. Wo kann man die Namensbedeutung herkriegen, wenn man keine Konkurrenz hat, in diesem Fall? Oder kein Lexikon? Wo kriegt man die her? Aus der 1. Mose, ganz genau, da wo die geboren werden. Schauen wir mal in die 1. Mose. 1. Mose 29. 1. Mose 29, 29. Kapitel. Und wir schauen uns jetzt mal an. Der erste, der wir hier auf der Liste haben, ist Juda, richtig? Jetzt, was heißt Juda? Schaut mal in den Vers 35. Habt ihr gefunden, Juda? 1. Mose 29, Vers 35. "Und sie wurde noch einmal schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Nun will ich den Herrn preisen. Darum gab sie ihm den Namen Juda und sie hörte auf mit Gebärden." Was heißt der Name Juda? Preisen oder Lobpreis. Preise den Herrn. Andere sagen auch Lobpreis.
[6:40] Okay, jetzt, was heißt Ruben? Das findet ihr ganz schnell, oder? Was heißt Ruben? "Der Herr hat mein Elend angesehen." Genau, das ist bei Simeon. Ruben ist Vers 32. "Denn weil der Herr mein Elend angesehen hat, so wird mich nun mein Mann lieb gewinnen. Der Herr hat mein Elend angesehen." Schreibt man nur Stichwort auf: Elend angesehen. Und deswegen der Name. Selbst wenn man ihn auseinander buchstabiert, ist Ruben, heißt Seed, ein Sohn. Ihr kennt es ja, Ben Hur ist der Sohn von Hur. Ben. Osama bin Laden ist Osama, der Sohn von Laden. Das ist dieses semitische Ben. Und Ruben heißt Seed, ein Sohn. Deswegen heißt es wörtlich: Seed, ein Sohn. Er hat das Elend angesehen, Seed, ein Sohn. Okay, was heißt Gad? Wer findet als erster Gad? Wer sagt mir, welchem Vers Gad vorkommt? Wo ist Gad? Vers 11 in Kapitel 30, nicht wahr? Kapitel 30, Vers 11. Und da sagt die Lea: "Ich habe was? Ich habe Glück." Und sie gab mir den Namen Gad. Und das ist genau das, was es heißt: Glück. Glück. Gad heißt einfach Glück. Was für ein schöner Name einfach, nicht wahr? Also stellt euch mal vor, ihr würdet euren Sohn Gad nennen. Das ist ein schöner Name, nicht wahr? Glück.
[8:37] Jetzt Asser. Nächster Name, Asser. Wo kommt Asser vor? 13, gleich danach, nicht wahr? Da heißt es: "Wohl mir, die Töchter werden mich glücklich preisen." Und sie gaben mir den Namen Asser. Heißt also glücklich preisen oder auch Glückseligkeit. Das kommt ein bisschen auf die Übersetzung an, aber es ist ungefähr diese Idee von vor lauter Glück selig sein, vor lauter Glück jemanden preisen. Könnt ihr das sehen?
[9:13] Okay, so weiter, klar? Naftali. Wo kommt Naftali vor? In welchem Vers? In welchem Vers kommt Naftali? Wer findet Naftali? Gar nichts verkehrt, wenn man die Reihenfolge kennt, nicht? Vers 8, genau, Vers 8. Habt ihr Vers 8? Kapitel 30, Vers 8. Da sprach: "Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gewonnen." Darum gab es ihn den Namen Naftali. Was ist der, was ist der, was ist der Gedanke? Kämpfe habe ich gekämpft, nicht wahr? Kämpfe mit meiner Schwester. Ich habe also Kämpfe gekämpft. Da kommen wir noch dazu. Kämpfe Gottes, nicht wahr? Und haltet euch fest, wenn ihr den Namen buchstäblich von den hebräischen Worten, von den Buchstaben übersetzt, heißt es also: Mein Kampf. Ich weiß nicht, ob der Adolf Hitler gewusst hat, dass sein Buch auf Hebräisch Naftali heißt. Das ist tatsächlich, was es heißt.
[10:34] Also ihr seht, das eine, was wir hier also links immer schreiben, ist sozusagen das, was die Frau dabei sagt, und das ist dann die buchstäbliche literarische Bedeutung, also die wortwörtliche Bedeutung, nicht wahr? Also preist den Herrn und sein Name heißt Lobpreis. Elend angesehen, seht einen Sohn. Glück ist das gleiche, Glückseligkeit. Ich habe Kämpfe gekämpft, mein Kampf. Also ihr seht, wie der Name immer zu ihrer Erfahrung passt. Könnt ihr das sehen? Der buchstäbliche Name passt immer zu dem, was sie sozusagen bei der Geburt empfinden und beschreiben.
[11:00] Jetzt kommen wir zum nächsten, Manasse. Jetzt, wo findet sich Manasse? Jetzt müsst ihr clever denken. Muss später sein, nicht wahr? Weil es ist ja der Enkel von Jakob. Gehen wir ein bisschen weiter vorwärts in der Bibel. Und zwar zu 1. Mose. 1. Mose 41. Ist das? Genau, 1. Mose 41. Ich sage mal den Vers, dann haben wir es schneller gefunden. 1. Mose 41, Vers 51. 1. Mose 41, Vers 51. Seid ihr da? 1. Mose 41, Vers 51. "Und Josef gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse, denn er sprach: Gott hat mich all meine Mühsal vergessen lassen und das Ganze aus meines Vaters." Das heißt, er sagt, ich habe meine ganze Mühsal, meine ganzen Schwierigkeiten vergessen durch die Geburt meines Sohnes. Und deswegen heißt Manasse wörtlich übersetzt: der vergessen lässt.
[12:01] Okay, Simeon. Jetzt gehen wir zurück zu 1. Mose 29 und 30. Simeon. Das ist ja der zweite. Warum heißt Simeon Simeon? In welchem Vers finden wir das? 1. Mose 29, Vers 33. "Sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Weil der Herr was gehört hat? Gehört hat, dass ich verschmäht bin, so hat er mir auch diesen gegeben." Und sie gab ihm den Namen Simeon. Das heißt, der Herr hat gehört. Und Simeon heißt übersetzt: Erhörung. Okay, Erhörung. Interessant. Kann man viele interessante Wortstudien damit machen, wenn es um Simeon Petrus geht, der man nicht hören wollte, nicht wahr? Aber das ist ein anderes Thema. Auf Joel Media gibt es einen Vortrag, der heißt "Simeon Simeon". Da geht es genau um das Thema, wenn Gott zweimal ruft, könnt ihr das vertiefen.
[12:33] Jetzt kommen wir zu Levi. Levi ist der dritte und Levi kommt in Vers 34 vor. Da sagt nämlich die Lea: "Nun wird mein Mann mir anhänglich sein, denn ich habe ihm drei Söhne geboren." Darum gab man ihm den Namen Levi und Levi heißt dann Anhänglichkeit. Also sie sagt, Jakob wird mir anhänglich sein und demzufolge heißt der Name Anhänglichkeit.
[13:49] Okay, der nächste in der Reihe ist Issachar. Wo finden wir den? Können wir den Vers schnell nennen? Ist vergessen hier. Issachar, wo ist der Vers mit Issachar? Vers 18, ganz genau. 1. Mose 30, Vers 18. Da heißt es: "Gott hat es mir gelohnt, dass ich meinem Mann meine Marke gegeben habe." Das ist natürlich fraglich, ob das Gott wirklich so toll fand, aber das war zumindest so das, was sie gedacht hat. Und sie gab ihm den Namen Issachar. Also Gott hat es mir gelohnt und wörtlich heißt es übersetzt: Er gibt Lohn. Er gibt Lohn.
[14:52] Okay, drittletzte, Sebulon. Könnt ihr noch? Sebulon. Wo ist Sebulon? Sebulon ist der sechste, den Lea geboren hat. Das ist Vers 20. Und Lea gab: "Gott hat mich mit einer guten Gabe beschenkt, nun wird mein Mann wieder bei mir wohnen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren." Und sie gab ihm den Namen Sebulon. Und Sebulon heißt übersetzt: Wohnung. Bei mir wohnen, mein Mann wird wieder bei mir wohnen und das Wort Sebulon selbst heißt Wohnung.
[15:46] Und jetzt fehlen uns nur noch zwei, nämlich die. Von wem beiden sind die geboren worden? Joseph und Benjamin? Wie hieß ihre Mutter? Das war die Rahel, genau. Wo haben wir Joseph? 24, nicht wahr? "Und sie gab ihm den Sohn Joseph und er sprach: Der Herr wolle mir noch einen Sohn dazugeben." Da hat sie so lange auf einen gewartet und das erste, was sie denken kann, ist: Will noch einen haben. Bisschen merkwürdig. Noch einen Sohn. Und sie hat ja auch einen bekommen, noch einen Sohn. Und das heißt übersetzt, ganz wörtlich übersetzt: Er füge hinzu. Er füge hinzu.
[16:36] Und jetzt fehlt uns nur noch einer, Benjamin. Ist Benjamin auch in dieser Liste? In Vers 29 und 30? Der ist später geboren. Ich war, als sie unterwegs waren. Wisst ihr in welchem Kapitel? In Kapitel 35, danke. In 1. Mose 35. Da finden wir diese Geschichte in Vers 16 bis 20. Ist eine ganz kleine Geschichte, sehr, sehr interessant. Wenn man was wirklich interessantes studieren wollte, dann studiert mal diese paar Verse hier, diese fünf Verse. Vier sind es, fünf. 16 bis 20. Aber da müsste ich die Zeit dazu. Ihr wisst ja, die Rahel ist gestorben über der Geburt des Benjamin. Und wie sollte Benjamin ursprünglich heißen? Es sollte anders heißen, nicht wahr? Rahel hat ja nicht den Namen, das ist der Einzige, der nicht seinen Namen von der Mutter bekommen hat. Ist euch das bewusst? Alle anderen, also das stimmt nicht, Manasse hat auch den von Josef bekommen, aber alle anderen haben sonst den Namen von der Mutter bekommen. Jakob hat keinen Namen gegeben, außer diesen Namen. Denn als die Mutter ihn geboren hatte, in Vers 18, "und es geschah, als ihr die Seele entschwand, weil sie am sterben war, da gab sie ihm den Namen Ben-Oni." Jetzt, was heißt Ben nochmal? Sohn, nicht wahr? Ben ist, seht, ein Sohn. Und Ben-Oni ist der Sohn meiner Trauer oder Unglück. Genau, weil sie stirbt, ihr Unglück. Aber dann, "sein Vater aber nannte ihn Benjamin." Und das ist dann etwas anderes, nicht? Der Sohn des Glücks, ganz genau. Es gibt zwei Übersetzungsvarianten, entweder Sohn des Glücks, aber jetzt haltet euch fest. Es kann auch heißen: Sohn meiner Rechten. Was im Hebräischen Denken nicht so viel Unterschied macht, denn die rechte Seite ist immer da, wo das Glück ist, nicht wahr? Wenn jemand zur Rechten Gottes ist oder zur Rechten des Altars, das ist immer sozusagen da, wo das Gute ist, das Glückliche, das Gepriesene. Ihr wisst, wenn Jesus wiederkommt, dann werden wieder die Schafe von den Böcken scheiden, nicht wahr? Und die einen werden zur Rechten Gottes sein, das sind die, die gerettet werden, ja? Also das Glück und das Rechte, das geht zusammen.
[18:55] Jetzt haben wir sozusagen fleißig das alles aufgeschrieben. Kann mir jemand helfen, wie man das jetzt sozusagen, warum die Bibel ausgerechnet, also normalerweise müsste es ja in der Reihenfolge sein: Ruben, zählt einen Sohn, Simeon, Erhöhung, Levi, Anhänglichkeit, Juda, Lobpreis und so weiter, ja? Aber aus irgendeinem Grund ist ihre Anordnung völlig durcheinander gemixt, völlig durcheinander gewürfelt, um genau diese Anordnungen zu ergeben. Es gibt ja keinen Grund, weder die Geburtsreihenfolge noch das Alphabet, noch das, also es gibt keinen anderen Grund, außer dass offen die Namen etwas zu sagen haben. Kann mir jemand helfen und sagen, warum die in der Reihenfolge stehen, was das bedeuten könnte?
[19:34] Schaut mal, er sagt: "Gott sei gelobt, ich preise den Herrn, ja? Lobpreis." Warum preise ich den Herrn? Weil ich etwas sehe. Was sehe ich? Seht einen Sohn. Jetzt, von welchem Sohn ist die Rede? Jesus. Seht einen Sohn. Schau, nicht wahr? Jesus sagt: "Komm und sieh." Und Jesus ist unser Glück, natürlich, und deswegen preisen wir, nicht wahr, die Glückseligkeit. Selig sind die, nicht wahr, die Seligpreisung beschreiben den Erlösungsplan oder auch glückselig sind die, denn was macht das Evangelium? Es lässt meinen Kampf nicht vergessen. Vorher haben wir gekämpft, aber aufgrund der Glückseligkeit, der Seligpreisung Gottes kann ich meinen Kampf, den ich bisher gekämpft habe, vergessen. Denn er hört mich, er hört mein Gebet und ich bin ihm anhänglich, ich vereinige mich mit ihm. Und dafür gibt er mir seinen Lohn, wenn er wiederkommt, nicht wahr? Und sein Lohn, was ist sein Lohn? Wohnung, die er vorbereitet hat im Himmel, nicht wahr? Und er fügt noch mehr hinzu, nicht wahr? Nicht nur die Wohnung, er fügt noch mehr dazu. Wir wissen, die Erde wird, die neue Erde wird noch viel gewaltiger sein, als wir uns das heute vorstellen können. Und eins, und der Endpunkt sozusagen ist der Sohn meiner Rechten. Wo ist Jesus als Hoher Priester? Zum rechten Gott, ist nicht wahr? Und wisst ihr, wo wir sein werden? Auf der neuen Erde? Die Offenbarung sagt, wir werden auf seinem Thron sitzen, richtig? "Wer den Thron überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen." Das heißt, der Sohn meiner Rechten, Jesus, zu Rechten des Vaters, sitzt auf einem Thron und da werden wir auch mal sitzen. Nicht nur bekommen wir Wohnung im Himmel, wir werden in der Nähe Gottes auf dem Thron Jesus sitzen, sozusagen, ja? Der Sohn meiner Rechten.
[21:33] Und deswegen, wenn die 144.000 in der letzten Zeit leben vor der Wiederkunft, die durch eine enorme Zeit hindurchgehen, wer haben diese Erfahrungen? Also, wenn ihr wissen wollt, wie werde ich einer von den 144.000, dann solltet ihr Gott dafür loben, dass ihr seinen Sohn gesehen habt. Das ist euer Glück. Ihr solltet die Seligpreisung des Evangeliums annehmen und euren Kampf, den ihr bisher gekämpft habt, um irgendwie gute Werke zu tun oder irgendwie gerecht zu werden vor Gott, vergessen. Denn wenn wir zu ihm beten, dann wird er uns erhören und wir müssen ihm anhänglich sein. Jesus sagt: "Ohne mich könnt ihr nichts tun, aber alles vermag ich durch den, der mich stark macht." Nicht wahr? "Ich in euch und ihr in mir." Und dann wird er uns den Lohn geben. Und glaubt, es ist wichtig für die 144.000 kurz vor der Wiederkunft, wenn der Himmel zusammenzustürzen scheint, wenn alles durcheinander geht, wenn man vielleicht nicht mal seiner eigenen Familie vertrauen kann, dass man diese Erfahrung hat, dass es nicht nur ein theoretisches Wissen ist: "Ah, ich weiß, wann der siebte Tag Sabbat ist, ich weiß, wann, wie die Wiederkunft stattfinden wird", sondern dass man diese Erfahrung hat, dass er einen Lohn geben wird. Was sagen die Menschen, die Jesus lebend wiedersehen? Jesaja 25: "Siehe, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rettet. Das ist unser Gott, der gesagt hat: Ich komme wieder und mein Lohn kommt mit mir." Die Wohnung, die ihr vorbereitet, "euer Herz erschrecke nicht", nicht wahr? "Während der Zeit der Trübsal, euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen und er fügt hinzu." Und wir werden dort sitzen, wo er sitzt, beim Sohn von Gottes Rechten.
[23:01] Könnt ihr sehen, wie er in dieser scheinbar durcheinandergewürfelten Reihenfolge ganz fein durch den Plan der Erlösung durchzieht? Und viel wichtiger als die Frage, sind das jetzt buchstäblich 144.000 oder sonst noch ein paar mehr, ist die Frage: Hast du diese Erfahrung? Das ist für die Bibel viel wichtiger. Und deswegen werden diese Namen so angeordnet. Und das lohnt sich, drüber nachzudenken, nicht wahr? Ob wir das erleben, so wie es hier steht. Ganz genau. Das ist ein typisches Beispiel, wie Namen in der Bibel ganz offensichtlich eingesetzt werden, um eine bestimmte Botschaft zu beschreiben. Gut, damit haben wir diese Frage beantwortet. Jetzt haben wir keine Zeit für andere Fragen. Die machen wir das nächste Mal. Müsst ihr euch das nächste Mal wieder einschalten. Natürlich.
[23:44] Jetzt gehen wir zur Offenbarung. Heute sind wir, Offenbarung, Vers 11, Vers 12. Ganz genau. Wir wollen keine lange Wiederholung machen, nur ganz kurz. Wir sprechen immer noch von den zwei Zeugen, die darstellen das Alter des Neuen Testaments, die für 1062 Jahre während des Mittelalters in Sack und Asche geweißt haben, die nicht weit verbreitet waren, die aber sozusagen für wahre Gläubige immer dann doch zugänglich waren. Und dann haben wir gesehen, dass Satan versucht hat, durch ein anderes Mittel die Bibel völlig auszurotten oder völlig das Vertrauen in sie zu zerstören. Und wodurch hat er das versucht? Durch welches große weltpolitische Ereignis? Jetzt nur Wiederholung. Die Französische Revolution, nicht wahr? Als der Atheismus, das Heidentum wieder völlig ungefiltert sich Bahn gebrochen hat und wo man für dreieinhalb Jahre die Religion verboten hatte und die Bibel wirklich nicht einfach nur ignoriert hat, sondern wirklich schlimmst beschimpft und geschändet hatte. Und wir haben das ja ausführlich studiert, zu welchen Niedrigkeiten sich die Menschen dort haben hinreißen lassen. Und wie es auch für eine Zeit so aussah, als sei die Zeit der Bibel vorbei, als hätte jetzt in Anführungsstrichen der Humanismus, die Aufklärung, die Menschenrechte völlige Kontrolle und wären jetzt sozusagen die neue Religion. Und dann haben wir gesehen in Vers 11, letzte Woche, dass nach dreieinhalb Tagen das wieder ein bisschen rückgängig gemacht wurde. Ihr könnt euch erinnern, dass 1797, ganz genau, nach dreieinhalb Jahren die französische Gesetzgebung ihr Altersgesetz wieder aufgehoben hat, dass man jetzt Religion wieder ausüben durfte. Man durfte auch wieder eine Bibel besitzen und man durfte sie lesen und praktizieren. Und das wird so ein bisschen als die Auferstehung der Bibel sozusagen beschrieben, unter anderem deswegen, weil nur ein Jahr später was passiert ist. Das war 1798, als die Prophezeiung sich erfüllt hat. Eine Prophezeiung, die seit zweieinhalb tausend Jahren schon dort war und wo die Menschen plötzlich gesehen haben: Tatsächlich, die Bibel ist lebendig, es geht ihr gut. Die war noch nie wirklich weg vom Fenster. Und das hat dazu geführt, dass die Bibel sozusagen wieder anerkannt wurde. Und wir werden heute sehen, was danach im folgenden passiert ist.
[26:07] Jetzt kommen wir zu Vers 12, Offenbarung 11, Vers 12. Wir lesen.
[26:37] Können wir hier erkennen. Beschreiben wir jetzt mal den Vers, was da eigentlich so auf der Oberfläche steht. Um wen geht es hier? Wer sind sie? Die beiden Zeugen. Wir haben wieder die beiden Zeugen. Und diese beiden Zeugen hören etwas. Was hören sie? Hören eine, nicht nur eine Stimme, sondern eine große Stimme, eine laute Stimme. Und wo kommt die her? Vom Himmel. Und was ist der Inhalt dieser Stimme? "Steig hier herauf." Und dann, was passiert? Sie steigen hier herauf und zwar wie? Mit Wolken des Himmels. Was für eine Assoziation habt ihr einfach mal, ohne es weiter studiert zu haben, wenn die mit Wolken des Himmels hier hinaufsteigen? So wie Jesus. Wo steht das? Apostelgeschichte 1, Vers 9 bis 11. Lass uns da ganz kurz hingehen. Das kann man gar nicht übersehen, oder? Das springt einem förmlich ins Auge. Apostelgeschichte 1, Vers 9 bis 11. Das heißt es: "Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahin vorsiehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen, die sprachen: Die Männer von Galiläa, was steht hier? Und sie zum Himmel. Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn in den Himmel auffahren habt." Das ist ein wichtiger Text, wenn es um die Wiederkunft geht. Aber hier sehen wir, Jesus ist mit Wolken in den Himmel hinaufgefahren. Und wir sehen jetzt wieder diese enge Verbindung zwischen den beiden Zeugen, zwischen dem Wort Gottes und Jesus. Was alles, da kommen wir später zu. Also das ist erstmal ein wichtiger Punkt, die Himmelfahrt.
[28:51] Aber es ist nicht nur eine Himmelfahrt in Wolken. Was passiert noch an dem Vers? Die Feinde, genau. Jetzt, was wissen wir über die Feinde? Was haben die Feinde in den Versen vorgemacht? Nicht nur wollten sie tot machen, haben sie ziemlich getötet. Und als sie dann tot waren, was haben die Feinde dann gemacht? Sie haben sie auch angeschaut und haben gejubelt und haben sie verachtet und sich gefreut und Geschenke ausgeteilt und ein Fest gemacht, dass sie tot sind. Und jetzt stehen die wieder auf und gehen in den Himmel. Und ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen, wie das ist. Stellt euch vor, wir sollen ja keine Feinde haben. Aber versetzt euch in die Lage von jemandem, der einen Feind hat, auf den er ja Tausende, in dem Fall waren sie gequält worden, über tausend Jahre von der Bibel. Und dann war sie endlich tot, in Anführungsstrichen. Und sie haben sich gefreut und nach kurzer Zeit ist alles wieder umgedreht. Und noch schlimmer als je zuvor. Denn vorher waren die beiden Zeugen in Sack und Asche gekleidet. Aber jetzt fahren sie in Wolken zum Himmel. Könnt ihr sehen, dass das noch eine Steigerung ist gegenüber dem, was jemals vorher gewesen ist? Also irgendetwas muss mit der Bibel passieren, was die Bibel in eine Position bringt, wo sie vorher noch nie gewesen ist. Nicht nur, und das ist so schön bei Gott, das werden wir noch sehen, das ist etwas, was Gott macht. Wenn etwas schief läuft und er sozusagen es korrigiert, dann ist es hinterher sogar noch besser als am Anfang.
[30:30] Kennt ihr noch ein anderes Beispiel, wo das so ist? Wo Gott etwas korrigiert, was schief gelaufen ist und es ist hinterher sogar noch besser als am Anfang? Beim Himmel oder im Himmel? Wir waren geschaffen, nicht wahr? Wie waren wir geschaffen? Wir waren sündlos, heilig, hatten Gemeinschaft mit Gott, nicht wahr? Aber wo war Gott? Im Himmel, richtig? Und dann gab es den Sündenfall und es hat Jahrtausende gedauert. Gott hat das ganze Problem gelöst und er wird es noch lösen, nicht wahr? Und es wird dann gelöst. Und wenn es dann gelöst ist, was wird dann sein? Dann gibt es eine neue Erde, richtig? Werden wir da sündlos sein? Werden wir auf der neuen Erde sündlos sein? Ja, werden wir heilig sein? Aber wird Gott irgendwo im Himmel sein? Gott wird sogar bei den Menschen wohnen. Mit anderen Worten, durch das, was Gott gelöst hat, haben wir eine noch engere Beziehung zu Gott, als hätten wir sie gehabt, hätten wir gar nicht gesündigt. Das soll keine Rechtfertigung für die Sünde sein, aber das ist das Interessante, wie Gott das macht, dass er nicht nur einfach wiederherstellt, sondern wenn er wiederherstellt, dann macht er es im Überschuss, nicht wahr? Das ist die überfließende, die überreiche Gnade.
[32:00] Und so ist es auch mit der Bibel. Als die Bibel, die so lange ihren treuen Dienst im Mittelalter ausgeführt hat, verachtet wurde und öffentlich dem Spott preisgegeben wurde, hat Gott das sich kurz angeschaut und gesagt: "Okay, bis hierhin habe ich gerade immer sie noch so am Leben erhalten. Ich habe sie immer noch irgendwo genügend, gab es noch genügend Bibeln, um das Licht am Laufen zu halten. Aber jetzt, wo er sie so willentlich zerstört hat, so willentlich gegen sie angekämpft hat, werde ich die Sache ändern." Auch bei Jesus, die Pharisäer wurden getötet. Da war die Auferstehung noch schlimmer. Das stimmt, die Auferstehung war für sie noch schlimmer. Das ist so ähnlich, ganz genau. Denn bei Jesus wissen wir auch, er war auf der Erde. Er war ein Diener, aber durch seine Auferstehung hat er jetzt eine Position erreicht, wo er noch viel mehr uns helfen kann als auf der Erde, richtig? Genau, auf den Vers kommen wir noch zu.
[33:01] Jetzt fangen wir mal an und schauen uns an, was bedeutet eine laute Stimme? Bevor wir uns anschauen, was die laute Stimme sagt, wollen wir uns erstmal anschauen, die hören jetzt eine laute Stimme symbolisch. Wo in der Bibel kommen laute Stimmen vor? Wenn etwas Besonderes ist. Wenn etwas Besonderes ist, das kann man fast sogar ohne Bibelfers herausfinden. Ja, gut, aber das ist eine Donner-Posaune. Ja, Donner-Posaune, genau. Wo und wann? Ah, die Drei-Engels-Botschaft, das stimmt. Die kommt auch vom Himmel, nicht wahr? Die sparen wir noch ein bisschen auf. Aber wir erinnern... Wann kommt normalerweise eine laute Stimme vom Himmel, so jetzt buchstäblich in der Bibel? Bei der Taufe von Jesus. Fangen wir bei Mose an, nicht wahr? Was war die Botschaft, die er dort geprägt hat? Welches Kapitel ist das? 2. Mose 20. Und das enthält die 10 Gebote. Das Volk Israel kommt zum Berg Sinai und Gott liebt sie so sehr. Habt ihr das mal gehabt, dass ihr jemanden aus Ferne kommt, der ihn so sehr liebt? Und ihr habt sowas auf dem Herzen, was ihr unbedingt sagen wollt. Was sagt die Bibel? Wessen das Herz voll ist, das geht das Mund über. Wenn ihr von einer Sache total begeistert seid und euch so sehr wünscht, habt ihr das schon mal gehabt? Und ihr konntet es kaum erwarten, bis die betreffende Person kommt und die sagt: "Ich muss dir das unbedingt sagen." Jetzt kommen die zwei Millionen Israeliten angetrabt mit ihren Herden und mit ihren Ochsen und mit ihren Kamelen und mit ihren Schafen und Gott ist da auf dem Berg und freut sich. Sein Herz läuft über und das allererste, was er ihnen sagt, ist was? "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft befreit habe. Du sollst keine anderen Götter mehr haben." Das sind die 10 Gebote. Mit anderen Worten, die 10 Gebote sind das, was in seinem Herzen ist. Das ist das, was ihm am wichtigsten ist und deswegen möchte er auch, dass die 10 Gebote in unserem Herzen sind, weil dein Herz an Herz ist. Das ist die wahre Liebe. Wenn Herz und Herz sich verbindet, wenn beide Herzen im gleichen Takt schlagen, das nennt man die ideale Liebe. Das ist aber kein sentimentales Gedusel, das ist tatsächlich tiefe Theologie. Wenn Gottes und mein Herz im gleichen Takt schlagen, bei ihm ist das Gesetz Gottes im Herzen und bei uns auch nicht. Sollte es dann auch sein. Und das ist eine laute Stimme, das war wirklich laut vom Himmel. 2. Mose 20, es geht also um das Gesetz Gottes. Wichtig, Gesetz Gottes.
[35:45] Es gibt noch mindestens eine wichtige Stelle im Alten Testament, wo Gott vom Himmel spricht. Es gibt einige Stellen, aber fällt dir noch eine ein, wo Gott vom Himmel spricht? Ist vielleicht gar nicht so bekannt, obwohl es in einem der bekanntesten Bücher ist im Alten Testament. Bei Elia, was sagt er da? Oder meinst du, dass das Feuer vom Himmel fällt? In gewisser Art und Weise hat es damit auch zu tun, weil wir haben ja gesehen, Elia hat viel mit den beiden Zeugen zu tun. Es ist nicht direkt eine Stimme, aber es ist auch etwas, wo etwas entschieden wird. Zugunsten des Verachteten. Das geht in die Richtung, das ist gar nicht schlecht. Schauen wir mit mir in Daniel 4. Daniel 4, Vers 31. Nein, das stimmt aber gar nicht. Es müsste eigentlich sein, Vers 28, Entschuldigung. Vers 27.
[37:17] Was für ein Schlüsselwort steht hier? Was ist das Schlüsselwort? Meine. Ich. Nebukadnezzar hatte ein Ich-Problem. Vers 28. "Da erklang eine Stimme vom Himmel herab." Und was sagt sie? "Dir wird gesagt, König Nebukadnezzar, das Königreich ist von dir genommen." Und dann erklärt er das noch, und was passiert? Ihr wisst ja, der Nebukadnezzar hat dann sieben Jahre lang wie gelebt? Wie ein Tier, hat das Gras gefressen, Tau getrunken. Was ist das hier, was hier vom Himmel gesprochen wird? Das ist ein Gericht, richtig? Ein Urteil. Das heißt, es ist ein negatives Urteil, richtig? Warum? Weil er gesündigt hat, weil er an seiner Sünde festgehalten hat, weil er rebelliert hat. Das ist Rebellion gegen Gott. Wisst ihr, dass Gott vorher in dem Traum ihn davor gewarnt hat? Ihr wisst, in Kapitel 4 hat Gott vor ihm einen Traum gesendet, und hat gesagt: "Pass auf, wenn du dich nicht bekehrst, wird das passieren." Und er hat es gewusst, und hat trotzdem rebelliert. Und das ist da, wo Gott seine Gnade zurückziehen muss. Dann musst du die Folgen deines Tuns ernten. Und infolgedessen kommt dieses negative Urteil.
[38:49] Jetzt hat aber jemand vorhin die Taufe erwähnt. Schlagen wir mal auf Matthäus 3. Matthäus 3. Bevor wir Matthäus 3 lesen, achtet darauf, das ist sehr interessant. Warum hat Nebuchadnezzar nochmal das Urteil bekommen, was war sein Gedanke? Was war seine Sünde sozusagen? Er hat gesagt: "Das ist mein Königreich, ich habe es gebaut." Von wem hat das Königreich eigentlich wirklich bekommen? Von Gott, nicht wahr? Er hat nicht anerkannt, dass das, was er von Gott bekommen hatte, in Wirklichkeit nur geliehen oder nur geschenkt war. Und er hat gesagt, es gehört mir selbst.
[39:51] Jetzt lesen wir mal Matthäus 3. Und dort Vers 16 und 17. Was sagt die Stimme?
[40:19] Was ist das? Ein? Das stimmt, Jesus erniedrigt sich selbst. Das ist ein wichtiger Punkt. Spricht Gott ein Urteil hier? Beurteilt Gott hier etwas? Ja, natürlich beurteilt er etwas. Er sagt: "Schaut her. Seit 4.000 Jahren haben Menschen gelebt zu der Zeit. Wie viele von denen haben gesündigt? 4.000 Jahre lang sündigen alle Menschen. Und dann? Und dann kommt dieser eine aus Nazareth, kommt an den Jordan. Er wird getauft. Und zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte kann Gott sagen: Der, an dem habe ich Wohlgefallen, der hat bisher noch nichts Falsches getan. Alle anderen habe ich vergeben, aber das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Er sagt: "An ihm habe ich Wohlgefallen, weil Jesus so gelebt hat, wie Gott es möchte." Gott hat nicht einfach Wohlgefallen an ihm, weil er ihn schon von früher kannte. Hätte Jesus gesündigt, hätte Gott Wohlgefallen an ihm gehabt. Angenommen, Jesus hätte gesündigt in seiner Zeit als Zimmermann. Was hier bei der Taufe geschieht, Gott spricht ein Urteil. Er sagt: "Das ist jemand, der tatsächlich ohne Sünde lebt. Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. An seinem Leben habe ich Wohlgefallen. Und wenn ihr auch möchtet, dass ich an eurem Leben Wohlgefallen habe, dann lebt durch Jesu Kraft das Leben von Jesus."
[42:45] Und ist es nicht interessant, dass es hier um zwei Könige geht? Was war seine Sünde von Nebukadnezzar? Seine Sünde war, dass er geglaubt hat, das gehört ihm alles. Er hat das selbst gemacht. Und als Jesus kommt, was für ein Recht hätte er gehabt zu sagen: "Ist das nicht die wunderbare Erde, die ich erbaut habe zu meiner Ehre, zu meiner Herrlichkeit?" Denn hat er die Erde gemacht? Hat er die Menschen gemacht? Stattdessen sagt er: "Lass mich getauft werden. Lass mich ein Vorbild geben für die Sünder. Lass mich mich erniedrigen. Lass mich ein Vorbild werden für all die Menschen." Seht ihr den Kontrast zwischen Nebukadnezzar und Jesus? Jesus hat die Erde gemacht. Es gehört ihm alles. Und er erniedrigt sich für die Menschen und kämpft den Kampf. Können wir noch viel mehr dazu sagen, lassen wir aber. Wir wollen ja nur verstehen, was eine laute Stimme ist.
[43:53] Eine laute Stimme spricht also immer wieder ein Urteil. Das ist der Maßstab für das Urteil. Entweder dieser Mensch hat sich willentlich gegen Gott gestellt oder dieser Mensch lebt nach dem Wohlgefallen Gottes. Wenn wir den 2. Petrus ansprechen wollen. 2. Petrus 1, Vers 18.
[44:53] Wer schreibt den Brief? Petrus. Und wann war Petrus mit Jesus auf dem heiligen Berg? Wovon spricht er? Von welcher Geschichte? Mit Jesus und hat eine Stimme gehört. Bei der Verklärung Jesu. Wisst ihr welchen Kapitel die steht? Welche Geschichte er meint? Das ist Matthäus 17.
[45:47] Wer erscheint auf dem Berg der Verklärung? Mose und Elia. Warum ist das interessant für unser Thema? Elia ist aufgefallen im Himmel? Wer jetzt die Antwort sagen kann, der beweist damit, dass er in den letzten Wochen extrem gut aufgepasst hat. Könnt ihr euch erinnern, dass die beiden Zeugen in ihrer Zeitperiode von den 1260 Jahren sowohl Elemente von Elia als auch Elemente von Mose gehabt haben? Dass sie Feuer vom Himmel haben fallen lassen. Und dass sie das Wasser zu Blut werden lassen. Mose und Elia sind Vorbilder auf die beiden Zeugen. Gesetz und Propheten. Das ist interessant. Als Jesus gestärkt werden soll, wird er gestärkt von den beiden Zeugen. Und die beiden Zeugen heute sind die Bibel. Und jetzt pass auf.
[47:07] In Matthäus 17, Vers 5. "Während sie noch reden, kommt eine Stimme. Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Auf ihn sollt ihr hören." Das ist meine Stimme. Auch wenn ich nicht die ganze Zeit zu euch spreche, wenn ihr auf Jesus hört, hört ihr meine Stimme. Durch die laute Stimme vom Himmel hört ihr genau das, was mein Wille ist. Das hat jetzt ganz viel zu tun mit der Bibel. Das ist genau an dem Zeitpunkt, wo die Bibel wiederentdeckt wird. Vorher gab es diesen Kampf um die Bibel. Wir haben die Bibel mit ihrer Weltsicht, mit der Prophezeiung. Und Gott spricht mit lauter Stimme. Warum? Weil laute Stimme, Gesetz, hat immer etwas mit Urteil zu tun. Gott fängt jetzt an, sein Urteil zu sprechen. Das ist gut, und das ist schlecht. Was sagt er wohl über den Atheismus, den Humanismus, den Revolutionismus, den Atheismus, den Spiritismus, den Kommunismus, den Sozialismus, den Ismus? Was ist sein Urteil? Ein negatives Urteil, eine laute Stimme. Zu dieser Zeit der Französischen Revolution haben Menschen versucht, gegen Gott zu rebellieren, so wie Nebukadnezzar. Sie haben gedacht: "Mein Verstand kommt von mir selbst. Wir sind Menschen, wir haben unseren Verstand, wir sind niemandem gegenüber verantwortlich, es gibt keinen Gott." Aber die laute Stimme spricht ein negatives Urteil. Warum? Weil mit der lauten Stimme spricht Gott ein positives Urteil über die Bibel. Denn so wie Jesus fehlerfrei gelebt hat, so wie Gott über Jesus sagen konnte: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe", von allen Theorien und Philosophien ist das die Lehre, an der ich Wohlgefallen habe. Und deswegen, was hat er auf dem Verklärungsberg gesagt? "Ihr sollt auf Jesus hören." Er bestätigt, wenn die laute Stimme erschallt, bestätigt Gott sein Wort. Es gab jetzt viele Theorien, dagegen scheinbar wissenschaftliche Erkenntnisse. Und alle haben versucht, die Bibel als ein Märchenbuch darzustellen. Aber in Wirklichkeit ist das mein Wort.
[43:43] Als Jesus zur Taufe kam, ganz normal. Er kam als ein König angeritten, mit Leibgarde. Er hat einen heiligen Schein umkreist. So normal, dass sogar Johannes der Täufer ihn vorstellen musste: "Das ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt." Johannes hat es gewusst. Er hat gesehen, dass es Jesus war. Es war nichts Besonderes an ihm. Aber hier ist der Punkt: Jesus war äußerlich so wie wir. Nicht größer, nicht besonders schön, sondern völlig unauffällig. Manchmal betrachtet man die Bibel von außen. Ein paar Geschichten aus Babylon und Assyrien. Schöne Tradition, interessante Geschichten für die Kinder zum Einschlafen. Aber die Bibel ist eben genauso wie Jesus innen drin. Viel mehr als nur, was von außen so scheint. Und so wie Jesus bestätigt wurde, durch die laute Stimme: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe", das ist mein Wort. Und wir haben ja schon letztes Mal gesehen, dass durch diese Erfüllung der Prophezeiung 1798 die Leute gesehen haben: "Wow, das kann kein Mensch sich ausgedacht haben. Das ist absolut göttlich vorherbestimmt." Und das hat natürlich der Bibel ungeheure Autorität verliehen.
[52:31] Was sagt die Stimme eigentlich? "Steig hier herauf." Sagt sie den Zeugen: "Kommt hier hoch." Wo in der Offenbarung wird das nochmal gesagt? Diese drei Worte: "Steig hier herauf." Das haben wir ungefähr, lass mich nachdenken. In der Offenbarung gibt es eine Vers, wo die Bibel auch sagt, wo dieser Satz kommt: "Steig hier herauf." Dankeschön, 4. Kapitel, super. Wunderbar, das freut mich. Offenbarung 4, Vers 1. Das ist der Beginn einer neuen Visionsreihe. Und wir lesen die Worte: "Nach diesem schaute ich und siehe, eine Tür war geöffnet im Himmel und die erste Stimme, die ich gleich an einem Posaune mit mir gehört hatte, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss."
[53:47] Also hier haben wir noch einen zusätzlichen Hinweis. Diese Worte: "Steig hier herauf" sind nicht einfach nur: "Komm ein bisschen höher", sondern sie sollen auch aufsteigen, damit er was sehen kann. Was soll er sehen? Schaut euch den Vers an. Warum soll er hinaufsteigen? Damit er die Dinge sieht, die geschehen werden. Wie nennt man die Dinge, die noch geschehen werden? Zukunft. Er sagt: "Die Dinge, die nach diesem geschehen werden."
[54:23] Lass mich ganz kurz eine Klammer machen. Es gibt Leute, die sagen: "Schau her, die sieben Sendschreiben gehen durch die Kirchengeschichte. Frühe Christenheit, dann die verfolgte Christenheit, dann der Abfall, das Mittelalter und so weiter bis Laodicea." Das ist euch bekannt. Und dann gibt es Leute, die sagen: "Schau her, wenn Offenbarung 2 und 3 durch die Kirchengeschichte gehen, dann muss Offenbarung 4 mit der Endzeit weitermachen." Ist das eine logische Schlussfolgerung? Erst denken. Die Theorie ist, die sieben Sendschreiben gehen durch die Kirchengeschichte bis zur Endzeit Laodicea. Und wenn es dann in Offenbarung 4, Vers 1 heißt: "Die Dinge, die nach diesem geschehen werden", dann muss Offenbarung 4 bis zum Rest des Buches die Ereignisse direkt nach Laodicea beschreiben. Logisch? Nicht logisch? Man lässt sich vielleicht durch dieses Wort "nach diesem". Wisst ihr, wo in einer berühmten Prophezeiung das Wort "nach diesem" vorkommt? Daniel, genau. In Daniel 2. In Daniel 2, Vers 29.
[56:03] Daniel 2, Vers 29, und dort lesen wir: "Dir, o König, kennt ihr das Kapitel, oder? Stiegen auf deinem Lager Gedanken darauf, was nach diesem geschehen werde." Ihr alle kennt Daniel 2, oder? Mit welcher Macht geht Daniel 2 los? Das goldene Haupt ist Babylon. Was nach diesem bedeutet? Wenn ihr an Nebukadnezzar denkt. Das war also die Zeit von Daniel und Nebukadnezzar. Was bedeutet "nach diesem"? Dann kommt Babylon, dann Medopersien, dann Griechenland, dann Rom, und dann die Kirche und Staat. Wenn Johannes sagt: "Die Dinge, die nach diesem geschehen sollen", was meint er dann? Wo wir gerade in Offenbarung 4, Vers 1 waren. Er sagt ja auch: "Die Dinge, die nach diesem geschehen werden." Und er zitiert offensichtlich Daniel, weil in Daniel stand ja auch schon: "Die Dinge, die nach diesem geschehen werden." Und bei Daniel bedeutet es alles, was nach der Zeit von uns, von unserer Lebenszeit. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.
[57:43] Okay, nochmal. Gott sagt ihm: "Ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen wird." Die Frage ist, was ist "diesem"? Was ist der Zeitpunkt von "diesem"? Ist das die Zeit von Johannes? Oder ist das die Zeit nach der Laodicea-Gemeinde? Und um zu verstehen, was "diesem" bedeutet, schauen wir, wie in Daniel das Wort "diesem" verwendet wird. "Nach diesem", die Zeit von Daniel und von Nebukadnezzar. Wenn Daniel sagt: "Nach diesem", meint er: "Nach unserer Zeit, nach meiner Zeit, in der ich lebe." Und dann kommt die Zukunft. Und wenn Johannes sagt: "Nach diesem, was nach diesem geschehen muss", meint er nicht die Zeit nach Laodicea, sondern die Zeit von seiner Generation. Versteht ihr? Also von Johannes' Zeit an und dann wieder zurück. Das heißt, mit anderen Worten, damit kann man zeigen, wir gehen durch die Kirchengeschichte und Offenbarung 4 fängt wieder bei der Zeit von Johannes an.
[58:43] Okay, Klammer zu. Wollte ich nicht verwirren. Ich wollte nur darauf aufpassen, dass ich irgendwann mal nicht verwirrt werde durch solche Leute, die so einen Quatsch erzählen. Weil ansonsten kommt man vielleicht durcheinander. Dann denkt man: "Oh, hab ich nie gehört." Aber jetzt kommen wir wieder zurück zu Offenbarung 4, Vers 1. Wenn Gott uns die Zukunft zeigen will, wenn er sagt: "Was nach diesem geschehen werde", wie nennt man das, wenn Gott einem die Zukunft zeigt? Vision oder auch Prophetie. Das heißt, diese Worte, die Botschaft ist Weissagung sozusagen. Oder gebe eine Prophezeiung. Wenn er sagt: "Komm hier herauf, ich will dir zeigen, was geschehen wird." Dieses "komm herauf", ich will dich bekannt machen mit Prophetie. Und die Bibel, die beiden Zeugen sollen jetzt auch hinaufsteigen. Warum? Weil die Prophetie wieder zur Prominenz kommt. Weil die Prophetie jetzt so wichtig ist in dieser letzten Zeit.
[59:51] Übrigens, weiß jemand von euch, was eigentlich die Bedingung ist, um in den Himmel zu kommen? Was ist die Bedingung, um in den Himmel zu kommen? Die Bibel kommt jetzt auch in den Himmel. Wir wissen, Elia kam in den Himmel, Mose kam in den Himmel, Henoch kam in den Himmel und einige andere. Und jetzt kommt die Bibel auch in den Himmel. Da gibt es eine Bedingung. Schaut mal mit mir in Psalm 15, Vers 1. Die Bibel sagt ganz deutlich, was die Bedingung ist, um in den Himmel zu kommen. Psalm 15, Vers 1. Da seht ihr genau diese Frage. Die Bibel sagt, Psalm 15, Vers 1: "Herr, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?" Wie kommen wir da hin? Wer darf das? Wer darf bei dir in deinem Zelt, deinem Heiligtum sein? Das ist die Antwort. Schaut den Vers an. "Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet von Herzen." Vers 3: "Wer keine Verleumdung herumträgt auf seiner Zunge, wer seinem Nächsten nichts Böses tut und seinen Nachbarn nicht schmäht." Und dann geht es immer weiter. Die Bibel gibt genaue Anweisungen, was die Bedingung ist, um in den Himmel zu kommen. Aber jetzt ist es ein bisschen runtergebrochen. Es soll ja Christen geben, die sagen, sie halten die 10 Gebote und sie lieben ihren Nächsten und reden trotzdem schlecht über sie. Und hier wird es mal ganz konkret runtergebrochen. Es heißt, dass ich nichts Böses über meinen Nachbarn tue und meinen Nachbarn nicht schmähe. Wenn ich etwas Schlechtes über meinen Nachbarn rede, auch wenn ich sonst immer von der Liebe Gottes rede, ist es unmöglich, immer auf dem heiligen Berg zu wohnen. Und es gibt mehrere solche Verse. Ich weiß nicht, ob ihr versteht, was ich meine. Das ist ein bisschen abstrakt, weil die Bibel ist ja keine Person. Aber das heißt, wenn die Bibel in den Himmel gerufen wird, dann muss was über die Bibel gesagt werden. Die Bibel ist totale Gerechtigkeit, totale Wahrheit, totale Unschuld. Jetzt, ich weiß, das glaubt ihr alles. Und bei euch redet nicht irgendjemand über die Bibel. Bei euch rennen nicht offene Türen ein. Ich will euch einfach nur zeigen, dass das eine ganz interessante Variante ist, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist und keine Fehler enthält. Denn wenn die Bibel an bestimmten Punkten Irrtümer hätte oder bestimmte Dinge falsch sagen würde oder an bestimmten Punkten sich widersprechen würde und uns missleiten würde, wie viele glauben, dann würde sie niemals in den Himmel kommen. Seht ihr den Gedanken? Die Tatsache, dass Gott symbolisch die Bibel so erhöht und in den Himmel aufnimmt, ist ein Beweis dafür, dass Gott sie als voller Wahrheit ansieht, voller Gerechtigkeit. Und ich weiß, das habt ihr auch vorher schon geglaubt. Aber das ist ein schöner Weg, das von der anderen Seite zu betrachten. Und das ist ganz wichtig.
[1:03:07] Schaut mal mit mir einen schönen Vers an. Den werdet ihr gerne lesen. Jesaja 40. Das ist ein toller Vers. Lesen wir Vers 29.
[1:03:37] Vers 29. "Er, wer ist er? Gott, genau." "Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug den Unvermögenden. Knaben werden müde und matt und junge Männer straucheln und fallen." Warum sagt der Vers das? Wer sind die stärksten unter allen Menschen, die am ehesten durchhalten? Die, von denen man am ehesten sagen würde, dass sie kraftvoll sind, dass sie stark sind, dass sie Energie haben. Aber es heißt sogar: "Junge Männer fallen und werden müde und matt. Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft. Dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." Dass sie auffahren wie Adler.
[1:04:33] Wir werden sehen jetzt, wie Gott seinen beiden Zeugen, der Bibel, völlig neue Kraft gegeben hat, eine völlig neue Dimension der Bibel eröffnet hat. In dieser Zeit. Ich hoffe, ihr seid schon gespannt, was da passiert ist. Schauen wir uns das Element der Himmelfahrt an. Jesus ist zum Himmel aufgefahren, das stimmt. Wer ist noch zum Himmel aufgefahren? Elia. Wie ist Elia in den Himmel gefahren? Nicht auf den Wolken ins Himmel, das stimmt. Er ist aber mit einer Feuerkutsche in den Himmel gefahren. Wenn ihr noch mal zu Daniel 11 geht und mir sagt, in welchen Versen auch sonst noch auf Elia Bezug genommen wird, dass wir das wiederholen. Schaut euch mal auf Daniel 11 an, in den Versen, die wir bisher studiert haben. Welche anderen Verse haben einen Bezug auf Elia? Vers 6. Warum? Das war Elia. Welche andere? Vers 5. Denn in Vers 5 haben die beiden Zeugen Feuer vom Himmel fallen lassen. Das hat Elia auch gemacht. Könnt ihr euch erinnern, dass wir das behandelt haben? Wie ist es mit Vers 3? 1260 Tage sind 3,5 Jahre. Elia hat 3,5 Jahre diese Dürre prophezeit. Und hat dann 3,5 Jahre in der Wüste gelebt. Es gibt also mehrere Elemente, die uns deutlich machen, dass Elia mit seiner Botschaft ein wichtiger Typus ist auf die Bibel. Und auf diese beiden Zeugen. Aber das wichtigste Element ist natürlich Jesus.
[1:07:15] Was wisst ihr über die Himmelfahrt Jesu? Wir haben ja schon Apostelgeschichte gelesen. Was wissen wir noch über die Himmelfahrt? Engel waren dabei. Es gibt einen schönen Psalm. Psalm 24. Wo sich die Tore des Himmels öffnen. Die ewigen Pforten in Neu-Jerusalem. Wo der König der Herrlichkeit einzieht. Wo es darum ging, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Und er wurde von den Engeln umgeben. Was wissen wir noch über die Himmelfahrt? In Johannes 16.
[1:08:41] Vers 7. "Aber ich sage euch die Wahrheit. Es ist gut für euch, dass ich hingehe. Wenn ich nicht hingehe, kommt der Beistand nicht zu euch." Wer ist der Beistand? Der Heilige Geist. Warum war es gut für die Jünger, dass Jesus in den Himmel auffährt? Warum hätte er nicht da bleiben können? Der Heilige Geist. Du hast recht, dass wir den Heiligen Geist haben. Aber warum ist Jesus nicht ausreichend? Jesus und der Beistand sind doch eins. Jesus muss zum Vater. Der Heilige Geist kann den Dienst leisten. Jesus muss den Dienst leisten im Himmel. Das ist der Hauptpunkt.
[1:10:17] Warum kann sich das Evangelium stärker ausbreiten, wenn der Heilige Geist da ist, als wenn Jesus auf der Erde ist? Es braucht den Heiligen Geist. Das ist der Vorteil des Heiligen Geistes gegenüber Jesus auf der Erde. Aber Jesus kann uns auch Kraft geben. Er spricht gleichzeitig mit kompletter Menschheit. Nicht nur mit Menschen, die in seiner Umgebung sind. Ganz genau. Es ist eine Frage der Quantität. Der Heilige Geist ist nicht an den menschlichen Körper gebunden. Jesus ja. Er ist sogar noch jetzt an den menschlichen Körper gebunden. Er ist als Menschensohn unser Richter. Es ist ein Mensch, der uns rettet. Es ist ein Menschensohn, der wiederkommt. Jesus sagt: "Wenn ich sterbe und wieder aufstehe, wird sich etwas ändern. Das Evangelium, das im kleinen Kreis war, wird sich jetzt auf einer massiven, weltweiten Skala ausbreiten. Das ist der Wechsel. Von dem örtlich begrenzten Evangeliumsverkündigung zur weltweiten Verkündigung in alle Richtungen." Und genau das ist das, was Offenbarung 11 beschreibt.
[1:12:05] Was war vor der Französischen Revolution mit der Bibel? Was war die Situation der Bibel vor der Französischen Revolution? Ganz konkrete Antwort jetzt. Sie konnten die Massen nicht ansprechen. Und es gab nur wenige Exemplare. Vor der Französischen Revolution war die Bibel in ungefähr 50 Sprachen übersetzt. Aber sie war nicht so sehr verbreitet. Das entscheidende Ereignis dieser Himmelfahrt ist, dass nach der Französischen Revolution plötzlich eine Massenverbreitung der Bibel einsetzt, wie es sie vorher noch niemals gegeben hat. Ganz genau, die Gründung der Bibelgesellschaft. Etwas, was es vorher noch niemals gegeben hatte. In der Zeit vor der Französischen Revolution hat man sich von der Religion schon immer mehr distanziert. Man hat dann angefangen, auch die Mission immer mehr beiseite zu tun. Es gab keine Missionsgesellschaften, keine Bibelgesellschaften.
[1:13:29] Jetzt ist ein wichtiger Punkt. Als 1798 diese Prophezeiung sich erfüllt hat, hat der Bibel so einen Aufschwung gegeben, dass er von kurzer Zeit der Protestantismus angefangen hat, die Bibel nicht nur massenweise zu übersetzen, sondern sie auch massenhaft in der ganzen Welt zu verbreiten. Durch die Missionsgesellschaften. Ihr wisst, dass die ganzen großen Missionare, die nach Afrika und China und Indien, das war nicht 1700 noch was und nicht 1600 noch was, das war alles ab 1800. Nach der Französischen Revolution. Ich gebe euch ein paar interessante Daten, einfach nur, dass ihr das mal wisst. Die erste Bibelgesellschaft, die gegründet wurde, war 1804 die britische. Das war die British and Foreign Bible Society. Ich schreibe einfach britische Bibelgesellschaft. Die war der Vorreiter. Und in der kurzen Zeit haben sich viele andere gegründet. Ich gebe euch nur noch zwei interessante. 1812 war die württembergische. Habt ihr das gewusst? Die württembergische Bibelgesellschaft. Zu der sage ich euch noch gleich was. Und 1816, das finde ich so schön. Ich will nicht sagen, dass es... Aber die amerikanische. Die amerikanische Bibelgesellschaft. Wisst ihr, warum ich das so schön finde? Das ist jetzt auch nur meine persönliche Theorie. Über Jahrhunderte, über tausend Jahre hinweg, war die Bibel in Europa. Martin Luther und Wesley und Jan Hus und all die anderen. Überall gab es so Leute, die die Flamme hochgehalten haben. Die kleine Gruppen, kleine Dörfer bekehrt haben. Und dann vielleicht ganze Regionen, ganze Länder. Aber es war immer so verteilt. Als dann der Humanismus kam, hat man sich von der Bibel distanziert. Die französische Revolution hat versucht, sie völlig abzuschneiden. Als dann die Bibel sozusagen wieder aufersteht, durch die Erfüllung von 1798 und zur großen Popularität kommt, gründen sich die ganzen Bibelgesellschaften. Und sie verbreitet sich jetzt. Und irgendwie hat man den Eindruck, der Staffelstab wird übergeben an Amerika. Und warum macht Gott das jetzt plötzlich, dass die Bibelgesellschaften, die Bibeln massenhaft unter das Volk bringen und massenhaft in alle Welt verbreiten? Aus welchem Grund macht er das? Denkt mal aus den Augen Gottes. Warum ist das jetzt so dringend notwendig?
[1:16:00] Was ist 1798 auch passiert? Nicht nur ist der Papst gefangen genommen worden. Was ist 1798 noch passiert? Wir haben vor etlichen Monaten Daniel 10 studiert. Das war ungefähr vor einem Jahr. Könnt ihr euch erinnern? Ach Daniel 10, Offenbarung 10. Als der große Engel vom Himmel herabkam. Könnt ihr euch erinnern? Als der große Engel vom Himmel herabkam mit der Botschaft: Jesus kommt bald wieder. 1798 ist der Beginn in der Prophetie, wo die Wiederkunftsbotschaft endlich in die ganze Welt getragen werden muss. Denn die Bibel sagt ja, die Wiederkunft kommt nicht, es sei denn, dass vorher der Antichrist sich offenbart, der Mensch der Sünde. Und als der Mensch der Sünde seinen letzten Zug getan hat vorerst, ab dem Zeitpunkt kommt die Wiederkunft jetzt endlich in greifbare Nähe. Und es ist jetzt dringend notwendig, dass diese Botschaft in alle Welt geht. Und es ist nicht interessant, dass genau in dem Jahr, wo die amerikanische Bibelsellschaft gegründet wird, sich ein Mann zum Glauben bekehrt, der anfängt genau diese Botschaft zu verkündigen. Naja, wie auch immer, finde ich einfach nur interessant, 1816.
[1:17:08] Nebenbei gesagt, wisst ihr, dass diese Bibelgesellschaft hier, die Württembergische, es gab viele Deutsche, es gab die Frankfurter Bibelgesellschaft, es gab die ganzen Kleinstaaten, dass sie sich alle zusammengezogen haben irgendwann und es ist heute die Deutsche Bibelgesellschaft. Habt ihr was davon gehört, von der Deutschen Bibelgesellschaft? Wisst ihr, wo die Deutsche Bibelgesellschaft ihren Sitz hat? Den die Lutherbibel rausgibt, die Gute Nachricht, viele andere Bibelübersetzungen, unter anderem auch die Urtextausgaben, sowohl vom Hebräischen als auch vom Griechischen, die in der ganzen Welt benutzt werden. Wisst ihr, wo die sitzt? Die sitzt in Stuttgart-Möhringen. Habt ihr das gewusst? Wisst ihr, dass der hebräische Urtext, der in allen Bibelübersetzungen verwendet wird, der heißt Biblia Hebraica Stuttgartensia, weil er hier in Stuttgart herausgegeben wird. Das heißt, jede Bibelübersetzung auf der Welt, die heute gemacht wird, egal ob ins Chinesische oder ins Süd-Paraguanische, in jede Sprache, kommt vom Alten Testament, das hier in Stuttgart-Möhringen herausgegeben wird. Habt ihr das gewusst? Das ist die Deutsche Bibelgesellschaft hier in Stuttgart. Das ist die protestantische. Es gibt auch das katholische Bibelwerk. Wisst ihr, wo das wohnt? Wo das seinen Sitz hat? Die dann die Einheitsübersetzung rausgibt. Und die katholische Bibel, wisst ihr, wo die sitzt? Wir sitzen alle in Stuttgart. Stuttgart ist tatsächlich das Zentrum, eines der Zentren dieser... Ist das nicht erstaunlich? Wir sitzen hier und wissen es nicht mal. Die Welt verdankt Stuttgart mehr, als ihr glaubt. In Bezug auf diese Prophezeiung. Und jetzt auch noch.
[1:18:46] Dankeschön. Damit die Joel Media versuchen, unseren kleinen bescheidenen Beitrag zu leisten. Unser Motto ist: Das ewige Evangelium für Stuttgart, Deutschland und die ganze Welt. Aber was die hier erreicht haben, sind wir noch lange nicht. Ich gebe euch nur ein paar Zahlen, dass ihr mal versteht, woran wir sprechen. Vor 1800, vor der Französischen Revolution, war die Bibel übersetzt in ungefähr 50 Sprachen. Ungefähr 1942 war sie übersetzt in 1058 Sprachen. Heute ist sie übersetzt in 538 Sprachen und Dialekte. Glaubt ihr, das ist ein Unterschied? Wenn wir denken heute, dass man die Bibel in allen Sprachen lesen kann und so, das war schon immer so gewesen, das ist erst nach dem Ende der Französischen Revolution. Seit 1798. Das war der Ausgangspunkt. Wäre das nicht passiert, dann wäre heute die Bibel immer noch so ein Buch wie heute Plato und Plutarch und Herodot und all die anderen lesen. Wir nehmen das für selbstverständlich, dass wir in den Laden gehen können und hunderte Bibelübersetzungen kaufen können. Aber das hat damit zu tun, das ist Erfüllung von Prophetie. Und ausnahmsweise sitzen wir mal genau hier an einem der Erfüllungsorte. Mitten in Stuttgart. Muss man nicht erst nach Rom oder Prag fahren oder sonst wohin, um die Bibelprophezeiungen zu erleben. Man muss einfach nur nach Möhringen fahren. Habt ihr das geglaubt? Das weiß ich nicht. Das ist mein letzter Stand. Vielleicht sind die umgezogen. Könnt ihr herausfinden. Ach du meine Güte.
[1:20:20] Übrigens, nebenbei gesagt, als diese ganzen Bibelgesellschaften kamen, was meint ihr wohl, was die römisch-katholische Kirche, was das Papsttum im Vatikan, die hatten ja keinen Kirchenstaat mehr, die hatten keine politische Macht mehr, der Papst war ja für viele Jahrzehnte gefangen in seinem eigenen Saal sozusagen. Was die so schriftlich nach außen verlautbart haben über diese Sache. Wie fanden die das? Es gibt drei Enzykliken. Eine war geschrieben 1824 von Leo XII., eine von Gregor XVI. im Jahre 1844. Und eine von Pius IX. 1846, wo sie jedes Mal diese Bibelgesellschaften verdammen. Aus einem ganz einfachen Grund. Nach katholischer Lehre.
[1:21:04] muss man die Bibel mit der Tradition interpretieren. Wenn ich aber nur die Bibel habe ohne Tradition, ist das ein Missverständnis. Dann ist das nicht mehr richtig zu verstehen. Und diese ganzen Bibelgesellschaften waren protestantisch und haben nicht im Geringsten daran gedacht, die ganzen Kirchenlieder mitzudrucken. Die haben einfach nur die Bibel gedruckt. Das war auch eine gute Idee. Weil erstens ist die Bibel dann noch handlich und zweitens wird man nicht verwirrt durch die ganzen Kirchenlieder. Aber die katholische Kirche fand das natürlich erstmal gar nicht lustig. Die Bibelgesellschaften galten damals zu der Zeit aus Sicht der katholischen Kirche in der gleichen Kategorie wie die Ungläubigen und die Kommunisten und die Volksaufhetzer. Das hat sich heute geändert, zum Glück. Dann haben sie eigene Bibelgesellschaften gegründet, um dann für die katholischen Laien auch Bibeln zur Verfügung zu stellen. Aber das war eine gewaltige Entwicklung, die niemand so vorhergesehen hat.
[1:21:54] Ich möchte euch noch ein Zitat sagen von jemandem, das mich wirklich bewegt hat. Wer von euch hat von Voltaire gehört? Der große Philosoph, der auch die französische Revolution beeinflusst hat. Er hat gesagt folgendes: "Ich bin es müde zu hören, dass zwölf Männer die christliche Religion etabliert haben. Ich werde beweisen, dass ein Mann ausreicht, sich zu stürzen." Und was ist passiert? Voltaire ist gestorben. Die französische Revolution ist zusammengebrochen. Und wenn ich richtig informiert bin, ist eine französische Bibelgesellschaft in seinem Haus gewesen. Also Gott hat durchaus Humor. Genau in dem Haus hat er eine Bibelgesellschaft schon wieder gegründet. Und da gab es einige. Jemand hat mal gesagt, ein alter Reformator: "Die Bibel ist ein Amboss, der viele Hämmer abgenutzt hat." Jemand hat versucht, sie zu schlagen und kaputt zu machen. Der Amboss ist immer gleich geblieben, aber der Hammer ist kaputt gegangen. Egal, ob er Voltaire hieß oder wie auch immer.
[1:22:52] Und jetzt kommen wir zum letzten Punkt und damit zum Schluss. Also könnt ihr sehen, was diese Himmelfahrt bedeutet und wie die Feinde das sehen. Wie haben wir gerade gesehen, die Reaktionen der katholischen Kirche. Die Atheisten und die Kommunisten, die damals die französische Revolution gefördert haben, die waren natürlich erstaunt zu sehen, wie in einem Zeitalter, wo sie geglaubt haben, dass endlich der menschliche Verstand die ganzen Fabeln der Bibel besiegt hat, jetzt gerade es sich verbreitet in einem ungeheuren Tempo. Dafür gab es natürlich Gründe. Der erste Grund war, es gab jetzt viel bessere Technologie. Bessere Drucktechnologie, aber all diese Dinge hat es plötzlich verbreitet. Das heißt, die Lehre aus der Geschichte ist: Technischer Fortschritt hilft dem Evangelium. Habt ihr das gewusst? Das war schon bei Martin Luther so. Erfindung des Buchdrucks, das war damals so. Und heute haben wir auch wieder technischen Fortschritt. Wann immer es technischen Fortschritt gibt, kann man erwarten, dass das Evangelium auf ein neues Level sich verbreitet. Und das ist der Grund, warum wir Internetmissionen machen, ihr Lieben.
[1:24:04] Den Papst gab es noch. Der hatte keine Macht mehr. Der konnte nur noch sagen, das darf nicht passieren. Die Bibel konnte sich verbreiten. Und Gott hat das genutzt. Und jetzt kommen wir zum letzten Punkt. Und das ist der wichtigste von allem. Und das ist der praktischste Punkt von allem. Was sagt mir das persönlich, dass die Bibel heute symbolisch gesprochen im Himmel ist und nicht auf der Erde? Aber symbolisch gesehen ist sie jetzt erhöht. Was sagt mir das? Jeder kann sie sehen. Man kann nicht mehr ihr entkommen. Man konnte im Mittelalter leben, in Deutschland, und nie eine Bibel gesehen haben. Das war möglich. Wenn man Glück hatte, hat man jemanden gefunden, also einen Waldenser, der einem sie mit den Salben, die er verkauft hat, mitgegeben hat. Wenn man Pech gehabt hat, hat man keine gefunden. Aber heute kann man nicht mehr sagen, ich kenne die Bibel nicht, weil man kann sie im Internet anklicken, man kann sie im Geschäft kaufen. Es ist schwer zu behaupten, man hat die Bibel nie gesehen. Das ist Nummer eins. Was noch?
[1:25:04] Kommen wir zum Schluss. Denkt an den Himmel. Was in der Offenbarung hat noch mit Himmel zu tun? Also die Bibel ist im Himmel, richtig? Wer ist noch im Himmel? Das stimmt. Wer noch? Symbolisch gesehen. Jesus ist ja auch buchstäblich im Himmel. Die Bibel ist nicht buchstäblich. Wer ist noch symbolisch im Himmel? In der Offenbarung. Jemand in einem bekannten Offenbarungskapitel, das mit unserer Zeit zu tun hat, der im Himmel ist. Symbolisch.
[1:25:58] Und ich sah einen anderen Engel, der flog im Himmel. Der sprach: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Die dreifache Engelsbotschaft wird von wo verkündigt? Vom Himmel. Das ist ein buchstäblicher Himmel. Also wer verkündigt die dreifache Engelsbotschaft? Wir, richtig? Wir sind die Engel. Sind wir im Himmel? Fliegen wir durch den Himmel und verkünden: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre"? Nein, das ist ein Symbol. Wir sind symbolisch im Himmel. Und wer ist noch symbolisch im Himmel?
[1:26:50] Wer ist symbolisch noch im Himmel? Die Bibel. Die drei Engel sind genau dort, wo die Bibel ist. Also mich hat das umgehauen. Die drei Engel sind... Warum sind sie im Himmel? Warum gehen sie nicht durch die Erde? Warum stehen sie nicht auf einem hohen Berg und rufen? Warum stehen sie nicht auf einer Zinne, auf einem Turm? Warum sind sie ausgerechnet im Himmel? Der Grund liegt darin, dass sie durch den Himmel fliegen und rufen: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Nicht einfach nur, weil man damit die Satelliten ausdrücken wollte, die Satelliten-Evangelisation machen. Das ist auch schön und gut. Aber der Hauptgrund ist, dass die Bibel drei Kapitel vorher in den Himmel gefahren ist. Das heißt, diejenigen, die die Botschaft geben: "Fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen", sind diejenigen, die an dem Ort sind, wo die Bibel ist. Man nannte sie auch das Volk des Buches.
[1:27:46] Jemand, der die dreifache Botschaft verkündigt, muss da sein, wo die Bibel ist. Und jeder, der da ist, wo die Bibel ist, der sich quasi mit der Bibel identifiziert, egal, was die Bibel sagt, der gibt diese Botschaft. Du kannst gar nicht anders. Das sind diejenigen. Und das ist der Grund, warum Sieben-Tags-Adventisten zu allererst das Volk des Buches sind. Wenn du der Bibel folgst, wirst du diese Botschaft geben. Könnt ihr das sehen? Und deswegen ist es so wichtig, dass die Bibel in den Himmel aufgefahren ist. Das ist die eigentliche praktische Bedeutung für uns, dass wir sehen können, all die Bibelgesellschaften, sogar die deutsche, wurden eigentlich gegründet, damit wir genügend Bibeln vorrätig haben, damit wir die Botschaft verkündigen. Dass auch andere Kirchen die Bibel benutzen, wunderbar, freut uns. Damit bereiten sie sich ja selbst vor, dass wir irgendwann diese Botschaft hören werden. Aber Gott hat das alles orchestriert, damit diese Bewegung, diese Kirche das entsprechende Material hat, um ihren Auftrag auszuführen. All diese Entwicklung, damit diese Botschaft geschehen kann. Versteht ihr?
[1:28:50] Wer das nächste Mal an einem Haus der Bibelgesellschaft vorbeigeht, sagt: "Okay, das ist gegründet worden, damit ich meinen Auftrag ausführen kann." Und hier ist die schlussendliche Frage, die wir uns heute stellen wollen: Bist du ein Bruder oder eine Schwester der Bibel? Wenn die Leute an dich denken, denken sie an die Bibel. Sagen sie: "Die Person kennt die Bibel." Oder denken sie nur: "Naja, der hat so komische Glaubensgrundsätze, der geht in so eine komische Kirche." Oder haben die Menschen den Eindruck, wenn sie dich sehen, wenn sie dich hören, wenn sie mit dir länger zusammen sind, also egal, was der sagt, das kann man immer aus der Bibel belegen. Der und die Bibel, das ist wie eins. Das ist das, wie es sein sollte. Weil dann wird deutlich, das ist nicht mehr unsere Meinung. Wir sind quasi nur der Kanal, wo die Bibel durchfließt. Und da müssen wir hinkommen, dass wir wissen, was die Bibel sagt, wo es steht und wie wir es weitergeben können. Seid ihr motiviert, eure Bibel weiter zu studieren und dort zu sein, wo die Bibel ist, nämlich symbolisch im Himmel? Das bedeutet nicht, dass wir höher gestellt sind oder dass wir besser sind oder irgendwie. Nein, das bedeutet, dass wir da sind, wo die Bibel ist. Und das ist die eigentliche Grundlage. Amen.
[1:30:04] Lasst uns noch zusammen beten. Lasst uns aufstehen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass es so klar und deutlich ist und dass wir viele Dinge lernen durften. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du dafür gesorgt hast, dass direkt nach einer Zeit, wo die Bibel verachtet wurde und verspottet wurde, nur wenige Jahre später, plötzlich sie massenhaft, millionenfach verbreitet wurde. Und heute es zig Millionen Bibeln in tausenden von Sprachen gibt. Etwas, was sich vor 250 Jahren noch niemand hätte vorstellen können. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass du das allein aus diesem einen Grund gemacht hast, damit wir, die wir diese wichtige Botschaft haben, optimale Voraussetzungen haben, die Menschen zu erreichen. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass wir dieses Vorrecht schätzen. Manchmal sehen wir immer die Schwierigkeit und denken, ah, das ist schwierig und das ist gegen uns, aber wir sehen gar nicht, was für gewaltige Dinge du in Bewegung gesetzt hast, damit wir unseren Auftrag überhaupt ausführen können. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass dein Wort sich bestätigt hat, dass es lebendig ist, dass es heute besser erreichbar ist und besser verständlich ist als jemals zuvor. Und wir bitten dich, dass das nicht einfach nur eine Information von uns bleibt, sondern dass wir sie nutzen und uns voller Freude mit der Bibel auf den Weg machen. Und diese letzte Botschaft an die Welt, in der dritten Engelsbotschaft, dass wir sie mit Freude geben und wissen, unser Platz ist da, wo die Bibel ist. Egal, was die Bibel sagt und egal, was die Situation ist, wir sind da, wo die Bibel ist. Bitte schenkt uns den Heiligen Geist und führe uns bald wieder gesund zusammen. Amen.
[1:31:44] Amen. Damit auch euch, die ihr zugeschaut habt, Gottes Segen und wir hoffen, dass nächste Woche am Dienstag dann wieder alles ganz normal mit dem Internet läuft und ihr auch live dabei sein könnt. Gottes Segen euch im Studium und bis bald.
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