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In dieser Predigt wird Offenbarung 13, Vers 17 behandelt, der das Verbot von Kaufen und Verkaufen für diejenigen beschreibt, die das Malzeichen des Tieres nicht haben. Christopher Kramp erklärt die praktische Bedeutung dieses Verses und vergleicht ihn mit biblischen Beispielen, wie Jesu Handeln im Tempel. Er betont, dass das Verbot nicht nur eine religiöse Vorschrift ist, sondern tiefgreifende Auswirkungen auf das tägliche Leben hat. Die Predigt gibt auch praktische Ratschläge und Bibelverse, die helfen können, in Zeiten der Not und des Mangels auf Gott zu vertrauen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Heute werden wir ein Vers weitergehen, nachdem wir jetzt dreimal über Offenbarung 13, Vers 16 gesprochen haben. Wir werden heute über Offenbarung 13, Vers 17 reden. Wir werden es auch schaffen heute, denke ich, denn vieles da drin haben wir schon in Vers 16 gesagt oder werden es bei Vers 18 sagen. Aber es gibt einen ganz entscheidenden Punkt, den wir anschauen wollen.

[0:20] Vorher wollen wir natürlich beten. Ich möchte euch einladen, mit mir, wo es möglich ist, gemeinsam niederzuknien. Und dann starten wir. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass dein Wort zu uns sprechen möchte. Und wir möchten dich bitten, dass du uns Weisheit schenkst, es richtig zu verstehen und vor allem praktisch anzuwenden. Denn wir sprechen heute von etwas, was theologisch nicht schwer zu verstehen ist, aber was man in der Praxis erleben muss mit dir. Und darum bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du bitte uns bist und uns dein Wort so erklärst, wie du es gemeint hast. Im Namen Jesu. Amen.

[1:05] Offenbarung 13, Vers 17. Nachdem wir uns viel Zeit mit der theologischen Begründung und der biblischen Auslegung des Mahlzeichens des Tieres beschäftigt haben, kommen wir zu etwas sehr Praktischem in Offenbarung 13, und das uns alle, glaube ich, betrifft. In Offenbarung 13, Vers 17 ist eigentlich der zweite Teil des Satzes. Heißt es, wir lesen mal Vers 16 nochmal, dann haben wir den Zusammenhang. Vers 16 sagt: „Und es bewirkt das Tier, das zweite Tier aus Offenbarung 13, es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Mahlzeichen geben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn.“ Und jetzt kommt Vers 17: „Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, welcher das Mahlzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

[2:05] Wir haben ausführlich gesprochen schon über das Mahlzeichen und über die Zahl seines Namens werden wir nächstes Mal sprechen, denn da wird in Offenbarung 13, Vers 18 die Zahl des Namens ja eindeutig benannt als 666. Bleibt uns heute darüber zu sprechen, was es bedeutet mit diesem Kaufen und Verkaufen.

[2:26] Erstmal nochmal eine Wiederholungsfrage: Mit einem Satz, was ist das Mahlzeichen des Tieres? Das ist ein halber Satz und ist auch nur halb richtig. Ist mal in die richtige Richtung. Wenn wir sagen Sonntagshaltung, den Sonntag halten, dann würde es ja bedeuten, dass schon viele Menschen immer schon das Mahlzeichen des Tieres gehabt haben. Das würde bedeuten, dass ganz viele Menschen die Plagen bekommen, die aber von denen wir ganz sicher ausgehen können, dass sie im Himmel sein werden. Es handelt sich nicht um einfach den Sonntag halten, sondern...

[3:10] Was wolltest du sagen? Das ist alles wahr, das betrifft aber auch das normale Sonntag halten. Aber das Mahlzeichen ist nicht einfach nur eine religiöse Beobachtung eines Tages, sondern das Mahlzeichen kommt ja nicht vom, wird ja nicht vom Papsttum gefördert, sondern von? Auf dem Maul 13 sprechen wir zunächst mal nicht vom Papsttum, sondern von welcher Macht? Von dem, das Tier ist das Tier von Amerika, von dem zweiten Tier. Und die USA an sich sind erstmal keine Kirche, sondern sie sind ein Staat und der Staat erlässt keine Dogmen, ein Staat erlässt Gesetze.

[3:54] Wir haben ja gesagt, es bewirkt. Das heißt, es geht um ein Sonntagsgesetz und zwar ein nationales. Das ist, was auf Maul 13 sagt. Nicht, dass man, wenn man einfach den Sonntag hält, das ist nicht das Mahlzeichen des Tiers. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich gegeben, dass er dann auch das Sonntagsgesetz annimmt wird, logisch, aber höchstens wäre auf dem Weg dahin. Aber auch als Sabbathalter kann er auf dem Weg zum Sonntagsgesetz sein, wenn ich keine Beziehung zu Jesus habe, wie wir gesehen haben. Das Mahlzeichen ist ja weniger eine Sache des Verstehens, sondern mehr eine Sache des Glaubens, richtig, und des Herzens. Wir haben gesagt, das ist eine Charakterfrage. Denn was am Ende ausgeübt wird, ist Druck. Und ich kann noch so viel richtig verstehen, wenn ich keinen Charakter habe, der von Gottes Geist verändert ist, dann werde ich mit meinem guten Verständnis trotzdem das Falsche tun. Und deswegen spricht auf dem Maul 13, Vers 17 jetzt von einem dieser Maßnahmen, die eingesetzt werden, nämlich von dem Kaufen und Verkaufen.

[5:06] Ich habe den Eindruck, dass diese Sache schon schlimmer angesehen wird, als das Todesurteil. Mehr Leute sprechen von dem Kaufen und Verkaufen als von dem, es bewirkt, dass alle getötet werden. Fakt ist, in Vers 17 heißt es: „Niemand kann kaufen oder verkaufen.“ Wir wollen jetzt gar nicht so sehr in die Spekulationen gehen, wie das am Ende technisch umgesetzt wird. Lange Zeit haben sich Bibelstudenten, die das geglaubt haben, gefragt, wie das technisch möglich sein wird, das zu realisieren. Heute ist das eigentlich gar nicht mehr so schwer vorstellbar. Heute ist das sehr leicht vorstellbar, sowas technisch umzusetzen. Aber wie dem auch sei, mich würde mehrmals interessieren, wo in der Bibel kommen sonst noch Kaufen und Verkaufen vor? Gibt es noch irgendwo in der Bibel eine Stelle, wo irgendjemand... Ja, also das steht im Alten Testament, aber es ist natürlich auch Jesus, der das inspiriert hat, genau. „Kaufe Wahrheit, verkaufe sie nicht.“ Das stimmt.

[6:02] Gibt es irgendwo in der Bibel auch eine Stelle, wo irgendjemand oder irgendeine Gruppe von Menschen gehindert wird am Kaufen und Verkaufen? Ja, die werden nicht gehindert. Man sagt sogar, die Klugen sagen ja zu den Toren: „Geht hin und kauft.“ Also insofern... Wenn Jesus in den Tempel kommt, was macht er dann? Wo finden wir die Geschichte? Jesus kommt in den Tempel, kommt er zweimal in den Tempel? Meinst du das erste Mal oder das zweite Mal? Am Anfang seines Dienstes oder am Ende? Schauen wir mal ans Ende seines Dienstes, Matthäus 21. Ganz interessant, wer hätte das gedacht?

[6:55] Matthäus 21, Vers 12. Das heißt es: „Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften. Und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Betthaus genannt werden. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ Was macht dieses hier auf Deutsch gesagt? Er schmeißt sie raus, er reinigt den Tempel. Das heißt, wir haben Jesus und er hindert sie quasi.

[8:01] Jetzt haben wir hier das zweite Tier, die USA. Und auch sie hindern jemanden am Kaufen und Verkaufen. Jetzt, was ist der Unterschied? Gibt es noch mehr Parallelen zwischen dem zweiten Tier und Jesus? Okay, also es vergibt ein Zeichen und Jesus vergibt auch ein Zeichen, ganz genau. Es geht in beiden Fällen um Anbetung. Noch eine Parallele zwischen dem zweiten Tier und Jesus. Wie sieht denn das zweite Tier aus? Es hat Hörner wie ein Lamm. Also wir haben damals mal gesagt, das zweite Tier imitiert in vielen Dingen Jesus, auch wie das erste Tier. Das ist einfach eine falsche Kopie, auch in dieser Hinsicht. Jesus hat einen bestimmten Moment der Weltgeschichte eine Gruppe von Menschen daran gehindert, zu kaufen und zu verkaufen. Und auch diese Macht hindert zu einem bestimmten Zeitpunkt der Weltgeschichte eine bestimmte Gruppe am Kaufen und Verkaufen. Was ist der Unterschied? Warum einer macht das und der andere macht das? Ja, einer macht das und der andere macht das, stimmt. Warum? Ja, genau, das ist meine Frage, warum?

[9:46] Also in jedem Fall ist es einfach so, dass er den Namen des Hauses des Vaters verteidigt und das Tier aber verteidigt den Namen Gottes und verteidigt sich selbst. Ja, okay. Man könnte aber sagen, Jesus verteidigt seinen Vater und das zweite Tier verteidigt das Kind des ersten Tiers, den Sonntag. Also eigentlich fast wieder eine Parallele. Aber ja, du hast schon ganz recht. Findet ihr noch Unterschiede? Ja, also ich würde sagen, Jesus führt ja wieder zurück zu dem, was es eigentlich war. Das Betthaus, es war ja im Anfang ein Tempel, in dem gebetet wurde, da wurde ja nicht verkauft. Und das Tier macht genau das Gegenteil. Das Tier würde natürlich sagen, wir führen auch die Christenheit wieder dahin zurück, wo sie ursprünglich mal gewesen ist. Jesus führt die Leute zu einer Entscheidung und dort wird man eigentlich zu einer Entscheidung umbringen.

[10:58] Genau, du hast einen wichtigen Punkt angesprochen. Was ist das für ein Hindern, was ist das für ein Hindern? Ist es dasselbe Hindern? Ja, das ist ja noch die Wahl. Hat Jesus die Menschen wirklich daran gehindert, zu kaufen oder zu verkaufen? Nur im Tempel, aber nicht außerhalb. Das heißt, das ist sehr rational und sehr sinnvoll. Er hat den Menschen nicht ihre Lebensgrundlage weggenommen, nur gesagt, an dieser Stelle nicht. Aber hier geht es nicht darum, dass du sagst, so fängt es ja heute an nicht, weil du darfst am Sonntag nicht kaufen oder verkaufen. Da wird man in eine andere Richtung gehen, nämlich: „Wenn du uns nicht gehörst, darfst du gar nicht kaufen und verkaufen.“ Das heißt, auf den ersten Blick sieht es ähnlich aus, aber der Geist ist ein ganz anderer. Seht ihr das? Die hatten hier kein Problem zum Überleben. Aber die hier kommen in schwere Überlebensnot.

[11:54] Ja, aber wenn sie nicht gehorsam sein werden, dann ist ja eine Tötung vorgeschrieben. Und Jesus lässt jeden zu sich selbst entscheiden. Ja. Keine Gewalt. Ja, ganz genau, das ist, was wir gerade gesagt haben. Und Jesus kommt, der hat kein Blut gegeben. Und die geben nicht sein Blut, die töten die Leute. Er hat den Menschen das Blut gegeben, er hat sich gekreuzigt. Ganz genau, danke. Das ist ja ein Unterschied. Das ist also ein großer Unterschied auch in der Motivation, ganz genau, und im gesamten Evangelium dahinter.

[12:33] Schaut mal mit mir noch in Lukas 17, das ist sehr wichtig. In Lukas 17 und dort Vers 28. Lukas 17, Vers 28. Dort heißt es: „Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu.“ Was haben sie gemacht? Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten, und zwar bis zu dem Tag, wo es dann Feuer und Schwefel vom Himmel fällt. Und dann heißt es in Vers 30: „Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.“ Wird es also Menschen geben, die bis ans Ende kaufen und verkaufen können? Ja oder nein? Können wir das sehen? Das heißt, es wird Menschen geben, die das Mahlzeichen haben. Das kann man diesem Punkt beweisen. Aber wird es Menschen geben, die auch nicht mehr kaufen und verkaufen können? Und das ist eigentlich der praktische Punkt dahinter.

[13:33] Schaut mal noch ein Beispiel an. Schaut mal noch ein Beispiel an aus dem Alten Testament. In Nehemia, Kapitel 10. Und dort Vers 31. Vers 32, Entschuldigung, Vers 32. Nehemia 10, Vers 32. Genau, zwischen Esra und Esther. Nehemia, Kapitel 10, Vers 32.

[14:38] Das heißt, an welchem Tag ist nach der Bibel das Kaufen und Verkaufen verboten? Am Sabbat. Ist es nicht kurios, dass die Bibel sagt, dass wir am Sabbat nicht kaufen und verkaufen sollen? Und weil wir uns entscheiden, am Sabbat nicht zu kaufen und nicht zu verkaufen, bestraft uns das zweite Tier damit, dass wir an allen anderen sechs Tagen nicht kaufen und verkaufen können. Das scheint also fast ein bisschen zu sein, dass es auch, also wir haben gesagt, die Ungläubigen beten die Sonne an und Gott lässt sie dann von der Sonne versenken. Sie vergießen das Blut der Heiligen und Gott gibt ihnen Blut zu trinken. Aber das scheint auch auf die andere Weise, also der Satan scheint das so zu imitieren. Also wenn sie schon am Sabbat nicht verkaufen und verkaufen und wenn sie daran festhalten, dann lasse ich sie gar nicht mehr kaufen und verkaufen. Und übertreibt das sozusagen ins Extrem. Und ich glaube, das ist einer der Gründe, warum er diese Strafe anwendet. Oder dieses Maß. Er könnte viele andere Sachen machen. Einmal ist es natürlich sehr effektiv, weil es viele Menschen dazu treiben wird, vielleicht sagen: „Ich gebe auf.“ Aber ich glaube, es kann auch durchaus etwas damit zusammenhängen, dass der Sabbat ja selbst, um den es geht, hat ja was damit zu tun, dass ich nicht kaufe und verkaufe. Ganz interessant, wie das zusammenhängt.

[15:49] Jetzt möchte ich mit euch noch ein paar praktische Bibelstellen durchgehen. Es ist auch die Stelle, wo es dann heißt, sie kamen in die Tore rein am Sabbat. Sie verkaufen und verkaufen und irgendwann werden die Tore dann zugemacht, weil sie ja eben verhindern wollen. Das ist ja auch bei mir die Situation, dass da Leute einfach von außen kommen und es soll verhindert werden. Und so ist es auch in unserem Leben, dass wir auch konsequent sein wollen mit der Sabbathaltung. Aber der Satan wird uns das überziehen ins Extreme und sagen: „Wenn du den Sabbat hältst, wirst du gar nicht mehr kaufen und verkaufen können.“

[16:30] Und wenn wir jetzt in der Situation sind, das ist ja noch viel entscheidender, als zu verstehen, warum das so ist. Wenn wir in der Situation sind, welche Bibelverse meint ihr, können einem helfen, wenn ich plötzlich meine EC-Karte reinstecke in den Bankautomaten und es heißt: „Gesperrt.“ Und ich gehe zur Bank und die sagen: „Auf ihrem Konto ist kein Geld mehr drauf.“ Und ich bezahle meine Kreditkarte und es heißt, die können mir keine Erdbeeren und keine Kartoffeln mehr kaufen. Lass mal ein paar Bibelverse sammeln, die uns helfen können in so einer Situation.

[17:05] Das war der erste, wo hast du den her? „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere hinzugefügt werden“, steht in Matthäus 6,33. Dieser Vers ist wirklich, den sollte man sich merken. Matthäus 6,33: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.“ Okay, habt ihr noch einen Vorschlag? Praktische Verse, die einem dann...

[17:49] „Wasser und Brot sind euch gewiss.“ Auf den habe ich gewartet. Wo steht der denn? Jesaja irgendwo. Schau mal mit den Finn. In Jesaja...

[18:15] Jesaja 33 und 16. Jesaja 33, Vers 16. Schaut mal, das ist ganz spannend. Fängt der Satz da an? Wenn der Satz nicht anfängt, wo fängt der denn an? In Vers 15. Schaut mal Vers 15 an. Und dann vergleicht man mit Vers 16. In Vers 15 heißt es: „Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet, wer es verschmäht, durch Bedrückung Gewinn zu machen, wer sich mit seinen Händen wehrt, ein Bestechungsgeschenk anzunehmen, wer seine Ohren verstopft, um nicht von Blutvergießen zu hören, wer seine Augen verschließt, um Böses nicht anzusehen.“ Und dann kommt Vers 16: „Der wird auf Höhen wohnen.“ Wenn man die beiden vergleicht, was hat man dann? Vers 15 und Vers 16. Wie stehen die zueinander? Das eine ist die Bedingung. Und die Verheißung. Das heißt, dir ist Brot und Wasser gewiss, wann? Vers 15. Wenn du in Gerechtigkeit wandelst, wenn du aufrichtig redest, wenn du es verschmähst, durch Bedrückung Gewinn zu machen, wenn du dich mit deinen Händen wehrst, Bestechungsgeschenke anzunehmen, wenn du deine Ohren verstopfst, um nicht von Blutvergießen zu hören, und so weiter und so fort. Wenn du diese Bedingung erfüllst, dann ist dir Brot und Wasser gewiss.

[20:01] Es gibt manche Leute, die nehmen das als einen Blankoscheck und sagen: „Ich halte den Sabbat, egal wie ich lebe, ich werde den Sabbat halten, der Sonntagssatz kommt, ich werde in die Wüste fliehen, Brot und Wasser sind mir gewiss.“ Ihr Lieben, das steht nicht da. Ich denke mal, wenn wir nicht so leben, wie Vers 15 es sagt, werden wir auch gar nicht in die Wüste fliehen. Klar, logisch. Aber es ist wichtig zu wissen, weil manchmal beruhigt man sich ganz automatisch und sagt: „Das wird kein Problem sein, die Endzeit, Brot und Wasser sind uns ja gewiss.“ Ich denke mal, dass wir die Bedingung gar nicht erfüllen und deswegen gar nicht Brot und Wasser brauchen werden, weil wir selbst kaufen können, weil wir das Mahlzeichen des Tieres annehmen.

[20:43] Schau dir Vers 17, die schöne Verheißung: „Deine Augen werden den König in seiner Schönheit schauen. Du wirst das Land erweitert sehen.“ Das heißt, diejenigen, die das Brot und Wasser bekommen, die werden dann auch Jesus lebendig wiederkommen sehen.

[20:56] Noch ein Vers. Jetzt haben wir Matthäus 6, Vers 33, Vers 16. Was fällt euch noch für ein Vers ein? Oh gut, jetzt weißt du, was steht? „Habe deine Lust im Herzen.“ Das ist Psalm 27. Hast du schon nachgeschaut, ja? Genau, Psalm 37, Vers 4: „Habe deine Lust am Herrn, so wird es dir geben, was dein Herz begehrt.“ Sehr gut.

[21:38] Genau, so manche Psalmen, die sind als ganze Psalmen dafür geeignet. Kennst du noch einen Psalm, der so richtig für die Plagenzeit und für die letzte Zeit gut ist? Ein Psalm, der besonders für die allerletzte Endzeit von großer Bedeutung ist, den man gut da...

[21:54] 50, 15. 50, 15: „Rufe mich an in der Not, und ich werde dich hören.“ Psalm 50, Vers 15. Auch da gibt es übrigens eine Bedingung, nicht wahr? Wir sollen Gott Dank opfern und dann wird er uns auch hören. Ich meinte eigentlich Psalm 91. Kennst du Psalm 91? „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue. Er wird dich erretten vor der Schlinge des Vogelstellers, vor der verderblichen Pest. Er wird dich mit seinen Fittichen decken usw.“ Vers 5: „Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt.“ Vers 7: „Ob tausend Fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.“ Ganz toller Vers, ganz toller Abschnitt.

[22:44] Gibt es noch andere Stellen? Isaiah 35, sagst du das ganze Kapitel? Vers 5: „Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor der verderblichen Pest.“ Er wird dich mit seinen Fittichen decken usw. Vers 7: „Ob tausend Fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.“ Ganz toller Vers, ganz toller Abschnitt. Gibt es noch andere Stellen? Isaiah 35, sagst du das ganze Kapitel? Vers 5: „Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor der verderblichen Pest.“ Er wird dich nicht treffen. Ja, auch gut, sehr gut.

[23:20] Wir suchen ja vor allem auch Verse, die sozusagen in die Zeit davor, wenn wir sozusagen nicht mehr kaufen und verkaufen können und plötzlich nicht mehr wissen, was wir essen sollen.

[23:40] Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirte.“ Da gibt es nämlich diesen Abschnitt: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.“ Und dann Vers 4: „Und wenn ich auch wandere durch das Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück.“

[24:03] Gibt es noch andere Verse außerhalb der Psalmen? Die Psalmen sind schon mal ein reiches Betätigungsfeld. Römer 8: „Denn wir wissen, alle Dinge zum Besten dienen.“ Wir wissen, dass wenn wir nicht mehr kaufen und verkaufen können wegen dem Sonntagsgesetz, dann ist das, weil wir Gott lieben. Denn lieb ist die Erfüllung seines Gesetzes. Und dann dient das uns zum Besten. Das dürfen wir nicht vergessen. Es ist nicht so, dass in diesem großen Kampf Gott erstmal so eine Niederlage erleidet und sich dann wieder aufrappelt und uns so noch rettet. Sondern er lässt es zu. Es war für die Adventisten das Beste, durch diese Enttäuschung durchzugehen. Wir werden noch sehen, nächstes Mal und übernächstes Mal und übernächstes Mal, warum. Es war das Beste. Wir denken, das ist eine Katastrophe. Aber gerade die Schwierigkeiten des Lebens offenbaren so viel in uns. Und sie offenbaren, wer wirklich ganz fest mit Gott ist und wer ganz laut nur Halleluja gerufen hat, ohne fest zu sein. Das dürfen wir nicht vergessen. Auch in der Situation dürfen wir dann wissen, auch wenn es noch so schwierig ist, es ist das Beste für mich in dieser Situation. Ganz toller Vers.

[25:19] Und? Matthäus 13? Genau, Matthäus 24, 13: „Wer es aushält bis ans Ende, wird gerettet werden.“ Genau, danke schön.

[25:35] Ja, lese mal kurz vor. „Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Eltern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Ecke verlassen hat.“ Und dann zählt Jesus eine ganze Reihe von Dingen auf, der es nicht schon in diesem Leben vielfältig wieder empfängt. Und im anderen Leben dann das ewige Leben auf der neuen Erde. Das ist sehr interessant.

[26:25] Jesaja 41, was steht dort? „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir. Weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich bin dein Gott.“ Jesaja 41, da gibt es viele Texte.

[26:43] Übrigens, es gibt noch einen ganz einfachen und, glaube ich, sehr passenden Text an dieser Stelle. Matthäus 4, Vers 4 sagt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.“ Das heißt nicht, dass wir dann nicht mehr Essen brauchen, aber das heißt, mein Lebensunterhalt, die Garantie, dass ich weiterlebe, hängt nicht davon ab, ob ich Zugang zu Brot habe oder nicht. Die Tatsache, dass ich weiterleben kann, hängt nicht davon ab, dass ich Zugang zum Supermarkt habe oder nicht. Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Das hat Gott ja den Israeliten mehrfach versucht zu verdeutlichen, als sie durch die Wüste gegangen sind und ab und zu mal das Brot alle ging.

[27:27] Wie lange haben es die Israeliten meistens ausgehalten? Wie viele Tage ohne Brot? Das würdet ihr schätzen. Wie viele Tage haben die gebraucht, bis sie angefangen haben zu murren? Noch bevor das Brot alle war, haben sie gemurrt. Die haben schon angefangen zu murren, als sie gemerkt haben, der Brotkasten, ich meine, das müssen wir ein bisschen weniger, wo kommt denn das Nächste her? Wir wollen zurück nach Ägypten. Das ist etwas, was wir auch ganz oft tun, dass wir schon dann murren, obwohl noch gar keine Not ist, und schon so tun, als ob die Welt zugrunde geht. Wir beschweren...

[28:01] Ist es nicht wahr, dass wir uns heute schon in einer Zeit, wo es uns so gut geht, beschweren? Wir schimpfen auf die Politik. Wir schimpfen auf unsere Gemeinde vielleicht. Wir schimpfen auf, ich weiß nicht was. Dabei geht es uns verhältnismäßig super gut. Und das meine ich wirklich. Natürlich gibt es Probleme hier und da. Natürlich ist, aber ich meine, keiner von uns hat bisher in Nordkorea gelebt. Keiner von uns hat zur Zeit von den Päpsten im Valdensertal gelebt. Keiner von uns hat bisher in Rom in den Katakomben gelebt. Die würden sich alle an den Kopf fassen, wenn sie merken, worüber wir uns beschweren. Und was wir schon alles als katastrophale Weltsituation bezeichnen. Und ich glaube, dass wir da was lernen können. Und dass Gott manchmal auch solche Schwierigkeiten in unser Leben bringen muss, damit wir überhaupt mal lernen, ihm zu vertrauen. Ich denke, wir würden diese Schwierigkeiten auch nicht hätten. Gott führt uns solche Schwierigkeiten ja immer wieder vor seinen Thron. Wenn es uns nur gut gehen würde, wer würde denn noch beten? Ganz genau.

[29:03] Wenn es uns nur gut gehen würde, wer würde dann noch beten?

[29:17] Danke, du hast das richtig gesagt. Lass mich gleich einhaken. Jesus war manchmal auch ohne Essen in der Wüste. Hat der Vater ihn geliebt? Hat er immer das Beste für ihn getan? Wie lange hat er ihn ohne Essen leben lassen? Wir würden sagen: „Hey, ich bin zwei Tage ohne Essen, Gott, wo bist du? Zwei Wochen ohne Essen, Gott, du hast mich verlassen.“ Oder? Nach drei Wochen würden wir sagen: „Gott, jetzt bin ich fast tot. Bist du überhaupt noch da?“ Jesus, der niemals gesündigt hat, der die engste Verbindung zum Vater hatte, Gott hat ihm zugemutet, 40 Tage ohne Essen zu sein. Er war nicht der Einzige. Wer hat auch ohne 40 Tage? Mose. Und auch Johannes hat spartanisch gelebt. Und viele andere.

[30:01] Übrigens, euch ist bewusst, dass uns Brot und Wasser gewiss ist. Kein Fünf-Gänge-Menü. Der Elia hat auch einen Garten bekommen. Das ist von dem Raben. Der Elia vom Raben bekommen, genau. Das finde ich tröstlich zu wissen, dass Gott sich um uns sorgt. Aber es ist auch, glaube ich, wichtig für uns zu wissen, Gott wird uns dort keine großen Fünf-Gänge-Menüs auftischen. Jesus hat auch nur versucht, nach 45 Tagen zu kommen. Ganz genau.

[30:35] Ihr Lieben, bevor wir enden, noch ein Gedanke. Wenn Offenbarung 13 sich erfüllt, dann erfüllt es sich nur dann, wenn auch die Wirtschaft sich mit dem Papsttum und den USA zusammentut. Denn Kaufen und Verkaufen ist etwas, was nicht von der Kirche gesteuert wird. Es kann Gesetz erlassen werden, aber umgesetzt wird das von der Wirtschaft. Und Offenbarung 18 offenbart uns, dass tatsächlich Babylon eben nicht nur Kirche ist und auch nicht nur Kirche und Staat, sondern dass da die Wirtschaft ihren Teil mit dazu trägt. Manchmal vernachlässige ich das ein bisschen. Aber in Offenbarung 18 schaut mal in Vers 9 bis 11. Dort heißt es, das ist der Fall Babylons. „Und sie werden sie beweinen und sich ausschlagen, die Könige der Erde, die mit ihrer Unzucht getrieben und üppig gelebt haben, werden sie den rauchigen Feuer auf uns sehen. Das sind die Nationen, die Könige, die Weltreiche, die Nationen, die sich mit der Kirche zusammengetan haben. Sie werden von fern stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: „Wer, wer, du große Stadt Babylon, du gewaltige Staat, denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!“ Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr ihre Waren kauft.“ Jetzt können die nicht mehr kaufen und verkaufen.

[32:09] Ihr seht, Gott bestraft sie genau mit dem, was sie anderen angetan haben. Die Kaufleute haben sich mit dem Papsttum verbunden, haben den treuen Menschen, den treuen Gläubigen Gottes es nicht mehr möglich zu kaufen und zu verkaufen. Jetzt stehen sie da und ihr gesamtes Wirtschaftssystem bricht zusammen, dass kein Kaufen und Verkaufen mehr, weil die Erde zerstört wird. Und deswegen ist es wichtig zu wissen, dass am Ende wir uns auf nichts verlassen können. Wir können nicht sagen, das ist die Kirche und das ist der Staat, aber die Wirtschaft macht mit auf unserer Seite. Egal, ob Wirtschaft, Unterhaltung, Staat, Kirche, alles wird zusammenkommen in dieser Vereinigung und wird das hier durchdrücken. Das ist, was Offenbarung 18 sehr deutlich sagt.

[32:53] Und deswegen sagt die Bibel, dass wir uns nicht auf Menschen verlassen können. Das ist das, was auch die Adventisten gesagt haben: „Vertraue keinem Bruder“, nicht im Sinne von Misstrauen, sondern im Sinne von: Verlass dich nicht auf einen Menschen. Verlass dich auf Gott. Er ist der Einzige, der dir Brot und Wasser in der Wüste garantieren kann. Niemand anders sonst. Denn in der Zeit wird auch kein Gemeindeleiter und kein Freund, kein Eltern, Kinder, irgendwer das garantieren können. Allein Gott.

[33:19] Und in dem Sinne sollten wir jetzt im Alltag lernen, da, wo Gott uns in Schwierigkeiten bringt, zu vertrauen. Gott bringt uns deswegen in Schwierigkeiten, weil er sieht schon die große Schwierigkeit. Er sieht schon, was für ein Nadelöhr das wird. Und er weiß, wir müssen uns daran gewöhnen, auch mal durch ein schmales Nadelöhr zu gehen. Deswegen gibt er uns manchmal schwierige Situationen, wo wir uns ein bisschen anstrengen müssen, damit wir uns daran gewöhnen. Nicht um uns zu ärgern. Weil wir sehen immer nur das direkt, was vor Augen ist und ist alles wunderbar. Aber Gott sieht schon die Krise. Und er möchte uns darauf trainieren. Er möchte uns vorbereiten. Und das ist ja letztendlich das, was mit Versiegelung mitgemeint ist.

[33:55] Wollen wir also Gott danken in den Anfechtungen? Danken in den Schwierigkeiten, weil dies ein Gottes Trainingsprogramm für die Endzeit ist. Jetzt müssen wir leider beten. Und nächstes Mal, wenn wir eine Frage nehmen. Lass uns noch zusammen beten. Lass uns niederknien.

[34:17] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir wissen dürfen, dass wir uns auf dich verlassen können. Dass egal, was kommen wird, du unser Führer sein möchtest. Und dass, wenn auch alle menschliche Unterstützung uns versagt, dass du uns nicht versagst. Dass du bei uns bleibst. Und wir danken dir auch für die Schwierigkeiten in unserem Leben, durch die du uns lehren möchtest, uns abhängiger von dir zu machen. Lass uns die Anzüge zum Ende der Woche versagen. Wir bitten dich um Verzeihung, wo wir gemahnt und gezweifelt und uns beschwert haben. Bitte lehre uns doch diese Lektion, denn wir brauchen sie so dringend. Wir glauben ganz fest, du kommst bald wieder und Offenbarung 13 wird sich bald erfüllen, in Gänze. Und so bitten wir dich, dass du jeden einzelnen Tag bei uns bist, um uns diese Lektion beizubringen.

[35:17] Jetzt abstehen wir uns. Nächstes Mal geht es um die erste Vision von Ellen Harmon. Bitte nichts verpassen. Und dann geht es zur Offenbarung 13, 18. Was ist die Zahl 666? Einmal richtig kennenlernen. Was sagt die Bibel dazu? Und die Geschichte, das wird sehr spannend. Bis dann, Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes.


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