In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die tiefere symbolische Bedeutung des Schofarhorns in der Bibel beleuchtet. Es wird erklärt, wie das Horn Könige, Gesetze und die Macht Gottes repräsentiert. Die Predigt verbindet diese Symbole mit dem Erlösungsplan Gottes, von der Opferung Jesu bis hin zur Vorbereitung auf das ewige Jubeljahr. Es wird betont, wie das Schofarhorn als Ruf zur Verkündigung des Evangeliums dient und die Bedeutung des Heiligen Geistes für diese Botschaft hervorhebt.
Predigt 28.04.2012 • Das Schofarhorn
Christopher Kramp · Predigten ·Themen: Altes Testament, Bibel, JoelWeitere Aufnahmen
Serie: Predigten
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Transkript
[0:00] Vater, ich danke dir, dass du diese Gemeinde Bad Cannstatt geschaffen hast und dass wir gemeinsam jetzt vor dir stehen dürfen. Vater, meine Bitte gilt dem Christopher. Ich möchte dich bitten, dass du ihn leitest, dass du sein Herr und Gott bist und dass nichts ihn erschüttern kann, außer deine Liebe, Herr. Danke, Vater, dass du ihn uns hierher gebracht hast. Danke für diese unendliche Güte. Vater, ich möchte dich bitten, dass du jeden Einzelnen, der jetzt betet, ansprichst, dass sein Herz weich wird, von deinem Geist angesprochen und dass es sich einbrennt, das, was du uns heute sagen möchtest. Vater, ich bitte dich besonders auch für unsere Kinder. Bitte gib, dass der Teufel keine Kraft hat, um sie anzustiften, um Unruhe und Unfrieden zu bringen, Herr. Vater, gib auch, dass du ihnen deinen Segen schenkst und dass sie Freude haben und dürfen an einem Sabbat-Tag wie diesen, Herr. Vater, habe Dank, dass wir dich kennen und danke, dass wir hier sein dürfen aus freien Stücken, weil wir erkannt haben, Herr, dass du der einzig wahre Gott bist und dieser Sabbat der wahre Feiertag ist, Herr. Danke, dass du uns geschaffen hast und dass du bald wiederkommen wirst. Großer Vater im Himmel, wir loben und preisen dich in deinem teuren, kostbaren Namen, Herr Jesus. Amen.
[1:30] Die Erwachsenen dürfen sich jetzt hinsetzen und dürfen dafür Sorge tragen, dass die Kinder nach vorn kommen. Die Kindergeschichte. Ja, so wie das ist, ne. Ja, dann wünsche ich wirklich den Kindern alles Gute, Gottes Segen, bis ihr eine Predigt erlebt und ein Gottesdienst, der sich in euer Herz brennt, weil es gibt nichts Schöneres, wie dem Heiland zu folgen und jetzt auch auf den Christopher zuzuhören. Gott mit euch.
[2:28] So, ihr Lieben, habt ihr einen schönen Sabbat-Tag? Ganz sicher? Alle anderen auch? Ja. Was für Kindergeschichten mögt ihr am liebsten? Habt ihr eine Lieblingsgeschichte, die ihr am liebsten von allen Kindergeschichten, die ihr jemals gehört habt, die ihr euch am besten erinnern könnt? Geht immer da rein und da raus, nicht wahr? Hoffentlich nicht. Ich möchte euch eine ganz besondere Geschichte erzählen und zwar eine Geschichte, die mir selbst passiert ist. Und zwar, wer von euch hat Angst vor Hunden? Hat jemand von euch Angst vor Hunden? Oh ja, ich habe auch vor großen Hunden Angst. Ja, ich habe sogar vor kleinen Hunden Angst. Okay, die anderen nicht? Oh, preist den Herren. Ihr werdet alle mal gute Bibelarbeiter. Als ich in England war, einige von euch wissen, ich war in England gewesen, da bin ich von Haus zu Haus gegangen und habe an Türen geklopft und habe gefragt, ob die Menschen Interesse haben, mit mir die Bibel zu studieren. Und eines Tages kamen wir da an so ein Haus von so einem jungen Mann, der war 16 Jahre alt, bisschen älter als ihr. Und da war schon vorne an der Tür so ein großes Schild, watch out, das heißt, pass auf. Große Bulldogge darauf zu sehen. Und er hatte auch einen Rottweiler. Und immer wenn wir geklopft haben und er war nicht da, dann sprang der Rottweiler ans Fenster. Und ich habe mich immer gefreut, dass er nicht da war. Aber jedenfalls eines Tages, wir hatten ihn mal angetroffen und hatten ihm so ein Bibelstudien, also ein Traktat, so ein kleines Heftchen gegeben, womit man die Bibel studieren kann. Und er hat gesagt, ja, vielleicht, wenn ihr mal wiederkommt, dann habe ich Interesse, mit euch darüber zu sprechen. Und ich habe gesagt, naja, hoffentlich wird das nie was. Ich hatte Angst wegen dem Rottweiler. Und jedes Mal, wenn wir zurückgekommen sind, mein Freund, der Liki, der kam aus Kenia, der war immer der, der an der Tür geklopft hat bei diesem Mann. Und ich stand dahinter, so ungefähr zwei Meter oder drei Meter, manchmal auch vier Meter und habe gebetet. Und ich habe dem Liki immer gesagt, wenn der uns irgendwann mal seine Wohnung reinlässt, dann musst du ihm vorher sagen, dass er den Hund wegsperrt. Naja, jedenfalls Woche für Woche haben wir da an der Tür geklopft und er hat immer keine Zeit gehabt, keine Zeit gehabt. Und wir haben gesagt, oh, wie schade, wie schade. Aber dann eines Tages, ganz unvermutet der Art und Weise, sagt er, komm mal rein. Und ich hatte dem Liki vorher gesagt, wenn er uns reinlässt, dann sag ihm bitte, dass er den Hund wegschließt. Und mein Freund Liki, der hat, alles klar, wir kommen rein. Lukas, komm, wir surfen rein. Und ich so, ja, Liki, du wolltest ihm doch was sagen. Und der Liki hat ihm das auch gesagt dann. Und er hatte irgendwie so den Hund, so irgendwie die Treppe hoch und so blablabla. Und ich habe nicht genau gesehen, was er gemacht hat. Jedenfalls hat er uns in sein Zimmer hineingelassen und ich wusste nur, der Hund ist auf der nächsten Etage. Ich wusste aber nicht, dass er den Hund eingesperrt hatte. Ich wusste nur, dass auf der obersten Etage direkt an der Treppe war sein Zimmer und die Tür war offen, sperrangelweit offen. Und das Zimmer war ein bisschen länger gezogen und dort hinten am Ende des Zimmers haben mein Freund Liki und der junge Mann die Bibel studiert und ich sollte für sie beten. Und ich saß an der Tür, die Tür sperrangelweit auf und ich wusste, der Hund ist da oben. Und wisst ihr, wie lange die Bibelstunde ging? 30 Minuten lang. 30 Minuten lang saß ich an dieser Tür und habe gebetet. Was meine Wofür habe ich am meisten gebetet? Ich sollte eigentlich für die da beten, nicht wahr? Aber ich habe vor allem, ja, für mich gebetet. Aber wisst ihr, was das Schöne war? Der Hund ist nicht gekommen. Der Hund ist nicht gekommen. Und wisst ihr, was noch schöner war? Am gleichen Tag habe ich mit einem anderen Menschen die Bibel studiert zum ersten Mal und Gott hat mir an dem gleichen Tag noch eine Bibelstunde gegeben mit einem Menschen, der später eine Taufentscheidung gefällt hat. Und der hatte keinen Hund, nicht wahr? Und was ich dabei gelernt habe ist, manchmal ist Gott sehr lustig. Gott weiß genau, ich bin ein Mensch, der sich nicht traut, andere Menschen anzusprechen und ich bin ein Mensch, der Angst hat vor Hunden, okay? Alles, was hat Gott gemacht? Er hat gesagt, okay, du wirst Missionar und gehst von Haus zu Haus, weil er weiß, da gibt es so viele Hunde, wo wir so viele Leute ansprechen. Was ist die Moral von der Geschichte? Manchmal stellt uns Gott in eine Situation, wo wir das machen müssen, was uns am allerwenigsten liegt, wo wir am meisten Angst vor haben. Aber wisst ihr was? Gott kann uns bewahren. Und wenn ihr das nächste Mal eine Aufgabe von Gott bekommt, wo ihr sagt, oh, das traut mich gar nicht, das ist nicht gut für mich, da habe ich Angst vor, dann könnt ihr euch an mich erinnern, okay? Und wenn ihr nicht mal Angst vor Hunden habt, dann seid ihr sogar die geeignetsten Missionare, okay? Und eine Sache könnt ihr ganz sicher sein. Wenn ihr betet, dann kann Gott sogar bellende Hunde zum Schweigen bringen. Es gibt einen Vers, den wir gelernt haben, der steht in 2. Mose und wenn du auch Angst vor Hunden hast, dann hilft der Vers. Nur für Großen, ja, nur für Großen. Der hilft auch bei Großen und hilft auch bei Kleinen. Und zwar in 2. Mose 10. Ich finde den Vers auswendig, aber da geht es darum, dass die Bibel sagt, dass Gott einen Unterschied macht zwischen den Ägyptern und den Israeliten. Zwischen denen, die Gott fürchten und denen, die Gott nicht fürchten. Und Gott wird es nicht erlauben, dass ein Hund sogar mit seiner Zunge nur bellt gegen einen Israeliten. Und was wir erlebt haben oft von Haus zu Haus ist, die Hunde haben gebellt und dann haben wir gebetet und der Hund hat aufgehört zu bellen. Und das ist eine tolle Verheißung, oder? Und wenn ihr mal Angst habt, dann könnt ihr wissen, Gott erhört auch unser Gebet. Auch in den kleinen Dingen des Lebens, okay? Wollen wir noch zusammen beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Tatsache, dass du uns bewahrst und behütest, auch dann, wenn wir schwach sind und wenn wir Angst haben. Und dass du bei uns bist, dass du uns manchmal in schwierige Situationen hineinbringst, aber nur um uns Geduld und Vertrauen zu lernen. Und ich bitte dich jetzt auch für unsere kleinen Kinder, dass wir, wenn wir in Schwierigkeiten sind oder Angst haben, dass wir ganz auf dich vertrauen können und dass du uns die Furcht nehmen möchtest. Amen.
[10:09] Ja, ihr Lieben, ich freue mich so, euch heute hier begrüßen zu können. Ich freue mich über alle diejenigen, die zum ersten Mal heute hier bei uns sind. Und ich wünsche euch einen gesegneten Sabbatag. Ich freue mich auch über all diejenigen, die uns aus weiter Ferne hier besuchen, die viele Stunden mit dem Auto gefahren sind, um extra bei uns zu sein. Und auch euch ein herzliches Willkommen. Und ich freue mich auch über alle diejenigen, die jetzt live zugeschaltet sind für die erste Predigt, die wir live übertragen auf www.joelmedia.tv.de. Unsere Premiere. Und auch euch einen gesegneten Sabbatag und viel Freude beim Studium seines Wortes. Wer von euch hat seine Bibel dabei? Darf ich eure Bibeln sehen? Ihr müsst nicht jedes Mal Amen sagen, wenn ihr die Bibelfers aufgeschlagen habt, aber ich möchte sehen, dass ihr eure Blätter aufschlagt und dass wir die Bibelfers miteinander, dass wir sie miteinander lesen und vergleichen. Und dass ihr nicht einfach nur auf das hört, was ich euch sage. Wir möchten heute ein ganz interessantes Bibelstudium haben. Und da es die erste Predigt für Joel Media TV ist, werden wir aus welchem Buch predigen? Was für eine Überraschung. Und ich möchte euch, bevor wir einladen, bevor wir die Bibel aufschlagen, ich möchte euch einladen, noch einmal mit mir gemeinsam niederzuknien für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir und möchten dich bitten, dass du zu uns sprichst. Wir möchten sagen, rede her, denn dein Knecht hört. Wir möchten dein Wort zu uns sprechen lassen. Wir möchten alle unsere vorgefassten Meinungen, alle unsere Ideen, mit der wir hergekommen sind, beiseite lassen und einfach aus deinem Wort belehrt werden. Und wenn du jetzt durch den Propheten Joel zu uns sprichst, dann möchten wir den Ruf hören und den Ruf weitergeben. Bitte gib, dass du offenbar wirst durch das Bibelstudium, was wir jetzt haben werden und dass dein Wort direkt in unser Herz trifft und uns vorbereitet auf den Abschluss des Werkes. Wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist, dass du alle Störende fernhältst und dass wir uns völlig auf dich konzentrieren können, auch wenn es wärmer wird in diesem Raum, dass unser Verstand scharf genug ist, das zu erfassen, was du uns heute sagen möchtest. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du uns Kraft geben möchtest, dein Wort und deine Wahrheit zu verstehen. Amen.
[12:55] Schlagt eure Bibeln auf zu Joel 2 und dort Vers 1. Unser heutiger Predigtext findet sich in Joel 2 Vers 1. Und nicht nur ist diese Predigt die erste Predigt für Joel Media TV, natürlich auch für uns alle. Es ist auch eine Predigt, die mit unserem zukünftigen Logo zu tun haben wird, wie ihr gleich feststellen werdet. Joel Media hat sich entschieden als Logo, das wird in Kürze fertig sein und dann immer präsent sein auf jedem Flyer, auf jeder Visiten-Card und auf jedem T-Shirt, als Logo ein Horn zu haben. Und das ist der Grund, warum in Joel 2 Vers 1 heißt es: Stoßt in das Schofarhorn in Zion und blast Lärm auf meinem heiligen Berg, dass alle Bewohner des Landes erzittern, denn der Tag des Herrn kommt, ja, er ist nahe. Joel sagt uns, stoßt in das Schofarhorn. Die Botschaft des Joel, zusammengefasst, ist die Botschaft des Stoßens in das Schofarhorn und wir wollen heute drei Fragen klären. Wie viele Fragen? Drei. Wir wollen die erste Frage stellen: Was symbolisiert das Schofarhorn? Zweitens, wo wird es geblasen? Und drittens, wer bläst das Schofarhorn? Okay, also was sind die drei Fragen? Was symbolisiert das Schofarhorn? Zweitens, wo wird es geblasen? Und drittens, wer bläst es? Fangen wir am Anfang an. Die erste Frage, die wir stellen wollen, was symbolisiert das Schofarhorn? Wenn es wahr ist, und das ist die Wahrheit, dass das Buch Joel ein Endzeitbuch ist, das heißt ein Buch, das von uns spricht, wenn ihr Kapitel 2 und 3 weiterlest, werdet ihr feststellen, es spricht vom Spätregen, es spricht von der Ausgießung des Geistes, es spricht vom Tag des Herrn, wer kann bestehen und so weiter und so fort, dann ist uns wahrscheinlich klar, dass das Schofarhorn nicht nur buchstäblich hier gemeint ist, denn keiner von uns hat ein Schofarhorn zu Hause, oder? Wir wollen uns die Frage stellen, was symbolisiert das Schofarhorn? Die erste Frage, die wir uns stellen wollen, ist, was symbolisiert ein Horn in der biblischen Prophetie? Lesen wir einige Texte, die uns erklären wollen, was symbolisiert ein Horn in der biblischen Prophetie. Kann mir jemand einige Beispiele nennen für Hörner in der biblischen Prophetie? Ja, das ist eine Geschichte, genau, aber in den tatsächlichen Propheten, in den prophetischen Büchern der Bibel, in der Prophetie. Ja, geben wir mal ein konkretes Beispiel. Daniel 7, genau, lasst uns mal kurz aufschlagen. Daniel 7, Vers 24, das ist genau der Text, den ich mit euch jetzt anschauen wollen und wir schauen ihn an. Daniel 7, Vers 24 sagt uns was? Daniel 7, Vers 24 heißt es, und die zehn Hörner bedeuten was? Dass aus jenem Reich zehn Könige aufstehen werden. Also Hörner stehen für Könige. Wir wollen das beweisen noch in Daniel 8. Schauen wir einen anderen Text an. In Daniel 8, Vers 20. Daniel 8, Vers 20. Der Widder mit den beiden Hörnern, die du gesehen hast, das sind die Könige der Meder und Perser. Vers 21. Der zottige Ziegenbock aber ist der König von Griechenland und das große Horn zwischen seinen beiden Augen ist, das ist der erste König. Also wir sehen ganz deutlich, ein Horn in der biblischen Prophetie steht für einen König oder für ein Königreich. Das Schofarhorn zuallererst und primär steht für einen König und sein Königreich. Okay, schlagt mit mir auf in 1. Könige 1, 1. Könige 1 und dort Vers 34. 1. Könige 1 und dort Vers 34. 1. Könige 1, Vers 34, ein Horn steht für den König oder für ein Königreich. Das heißt, der Ruf von Joel in das Schofarhorn zu blasen hat zu tun mit dem König und mit dem Königreich. 1. Könige 1, Vers 34 sagt uns, und der Priester Zadok und der Prophet Nathan sollen ihn dort zum König über Israel salben und stoßt in das Schofarhorn, das Horn und ruft, es lebe der König Salomo. Wir sehen hier ein Beispiel aus der Geschichte des alten Testamentes, das sich immer wieder findet, dass wenn ein König zum König gekrönt wurde, er ein Instrument geblasen wurde. Welches Instrument? Das Schofarhorn. Das Schofarhorn wurde geblasen, wenn ein König zum König gekrönt wurde und wer ist der spezielle König, der gekrönt wurde? Salomo und Salomo ist der Sohn Davids. Schlagt mit mir auf in 1. Samuel 2, Vers 10, eine Prophezeiung, die auf das Königtum der Israeliten hinwies. In 1. Samuel 2, und dort Vers 10. Übrigens, in 1. Samuel 2 ist die Geschichte von Hannah und Hannah war die Frau im alten Testament, die keine Kinder kriegen konnte und die um Samuel gebetet hat und als Samuel dann kam, sang sie dieses Lied hier. In 1. Samuel 2, Vers 10, da lesen wir, die Widersacher des Herrn werden zerschmettert werden, er wird über sie donnern im Himmel, der Herr wird die Enden der Erde richten und wird seinem König Macht verleihen und das Horn seines Gesalbten erhöhen. Nun, wem wird Macht verliehen? Dem König. Zur Zeit von Samuel gab es schon Könige, ja oder nein? Zu dem Zeitpunkt nicht. Es war das Zeitalter der Richter. Samuel war der letzte Richter. Wer war der erste König von Israel? Samuel. Aber wer war der allererste König, wisst ihr das? Nö, völlig belanglos jetzt. Wisst ihr, dass es einen König vor Samuel gab? Ihr solltet das Buch Richter lesen. Es gab einen König, der hieß Abimelech, aber der regierte nur über ein kleines Territorium, aber es ist nicht so wichtig. Dies ist eine Prophezeiung auf das kommende Königreich und die Könige werden wie genannt? Sie werden wie genannt? Es sind die Gesalbten und mit dem Gesalbten soll etwas passieren, nämlich sein Horn soll erhöht werden. Jetzt, hatten die Könige tatsächliche, buchstäbliche Hörner auf ihrem Kopf? Nicht wirklich. Das heißt, das Horn des Königs war ein Symbol. Jetzt, wofür könnte das Horn stehen, symbolisch gesprochen? Außer, dass es für den König steht. Was symbolisiert so ein Horn? Macht, was noch? Königreich, ja. Aber so ein buchstäbliches Horn an einem Stier zum Beispiel, was drückt das aus? Stärke, Macht? Ja, ja, aber das Horn, wenn es noch am Tier dran ist, dann kann man nicht reinlassen. Das Tier hat Stärke, es hat Macht, es hat Kraft, oder? Das Horn steht für die Kraft, für die Stärke und für die Macht und das Horn des Königs steht also für die Stärke, für die Kraft und für die Macht des Königreiches. Wenn ihr das noch mal genauer sehen wollt, dann schlagt mit mir auf in 5. Mose. Alles, was wir sagen, soll aus der Bibel kommen. 5. Mose 33. 5. Mose 33.
[21:19] 5. Mose 33, Vers 17. 5. Mose 33 ist ein Kapitel, wo Mose über die zwölf Stämme Israel seinen Segen gibt. Ja, er segnet jeden einzelnen Stamm oder fast alle von ihnen und in Vers 17, das ist der Segen über Josef. Schaut, was Vers 17 sagt. 5. Mose 33, Vers 17. Prächtig ist er wie ein erstgeborener Stier, Hörner hat er wie ein Büffel. Damit stößt er die Völker nieder, sie alle bis an die Enden der Erde. Das heißt, das Volk von Josef, der Stamm Josefs, also Ephraim und Manasse, wurden dargestellt wie ein Büffel mit Hörnern. Die Macht und die Größe und die Stärke des Stammes Manasse und Ephraim wurden dargestellt durch Hörner eines Büffels. Der König von Israel, die Gesalbten Israels, das heißt Saul, David, Salomo und so weiter, sollten Gesalbte sein, deren Horn, das heißt deren Kraft erhöht worden ist. Erhöhte Kraft. Jetzt, wie sind die Könige von Israel gesalbt worden? Kennt jemand die Geschichte, wo ein König von Israel gesalbt worden ist, zum Gesalbten gemacht worden ist? David. Womit ist David gesalbt worden? Mit Öl. Genau, schlagt mal ganz kurz auf in 1. Samuel 16 und ratet mal, wo das Öl drin war. An deinem Horn, nicht wahr? In 1. Samuel 16, da lesen wir Vers 13, 1. Samuel 16, Vers 13. Das heißt, der Gesalbte des Herrn wurde gesalbt mit Öl aus einem Horn. Aber das Öl, das steht in diesem Vers, stand wofür eigentlich? Es stand für den Heiligen Geist. Das heißt, was war es, das Horn des Gesalbten erhöht hat? Es war der Heilige Geist. Aus dem Horn des Heiligen Geistes, sozusagen der Heilige Geist aus diesem Horn heraus, sollte die Erhöhung, die Salbung bedeuten. Jeder einzelne König von Israel war ein Gesalbter des Herrn. Weißt du, was Gesalbter auf Hebräisch heißt? Messias, Maschach, der Messias. Aber es gab nur einen wirklichen Messias und den finden wir in Lukas 2, es war in Lukas 1, ab Vers 67, Lukas 1, Vers 67. Das ist dann noch ein bisschen so das Fundament, das wir legen. Lukas 1, ab Vers 67. Lukas 1, ab Vers 67, dort sagt die Bibel. Und sein Vater Zacharias wurde mit was erfüllt? Mit Heiligem Geist erfüllt. Weiß sagte und sprach, gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet. Was sagt der nächste Vers? Und er hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Haus eines Knechtes David. Wer ist damit gemeint? Jesus. Halt mir fest, ein Horn stand für den König. Ein König war der Gesalbte und Gesalbter mit dem Heiligen Geist, der aus dem Horn kam. Das Horn stand für die Kraft und die Macht und die Autorität des Königs. Aber all die verschiedenen Könige, David und Samuel und Saul und wie sie alle hießen, waren eigentlich nur Vor-Schatten auf den wahren König, der das wahre Horn ist, nämlich Christus. Wenn also Joel uns auffordert und sagt, ruft, stoßt in das Schofarhorn, dann ist es zuallererst eine Botschaft von Jesus als dem Messias, dem Gesalbten und dem König, dem König. Jetzt, wenn ich ein König bin, was brauche ich alles? Man braucht ein Reich, nicht wahr? Was hat Jesus in seinem ganzen Erdenleben gepredigt? Das Reich Gottes ist einem Senfkorn, das Reich Gottes ist einem Füll. Das Reich Gottes ist gleich, ist gleich, ist gleich. Jesus hat immer von dem Reich Gottes gepredigt, weil er ein König war. Was brauche ich noch als ein König? Ein Thron, ja. Was noch? Man braucht ein Gesetz, nicht wahr? Denn nur, wenn ich ein Gesetz habe als König, das in meinem Reich gilt, dann kann ich auch darüber herrschen. Wo finden wir das Gesetz des Königs, Jesus? Schreiben wir auf in 2. Mose 20. Aber bevor wir zu 2. Mose 20 gehen, in welchem Kapitel wird das Volk Israel vorbereitet auf das Gesetz? In welchem Kapitel werden sie vorbereitet darauf? In 2. Mose 19. Also schauen wir in 2. Mose 19 und lesen dort ab Vers 16.
[26:43] In 2. Mose 19, ab Vers 16, dort heißt es, und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früher morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und es ertönte ein was? Ein sehr lauter Schall von was? Von Schofarhörnern. Wofür steht das Schofarhorn? Primär für den König. Gott bereitet in 2. Mose 19 sein Erscheinen als König vor. Der Schall des Schofarhorns. Könnt ihr das sehen? Schaut euch Vers 19 an, drei Verse weiter. Und der Hörnerschall wurde immer was? Immer stärker. Der Schall des Hornes wurde lauter und lauter und lauter bis zu einem Klimax, nämlich bis zum Höhepunkt in 2. Mose 20. Und in 2. Mose 20 kam was? Das Gesetz Gottes. Wenn ihr glaubt, die Schofarhörner haben aufgehört, als Gott geredet hat, dann lasst euch eines Besseren belehren. In 2. Mose 20, Vers 18, das ist direkt der Vers nach den 10 Geboten, bis Vers 17 gehen die 10 Gebote und im allernächsten Vers, heißt es im Vers 18, und das ganze Volk nahm das Donnern und die Flammen wahr und den Schall der Schofarhörner und den rauchenden Berg. Wenn wir die 10 Gebote lesen, dann lesen wir einfach als Text, nicht wahr? Wir lesen und Gott, wie gehen sie los? Gott redete alle diese Worte und sprach, ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Genau. Einige von uns lernen die Texte gerade auswendig, nicht wahr? Aber während wir das vor uns aufsagen, stellen wir uns selten vor, dass während diese Worte gesprochen wurden, gleichzeitig enormer Hörnerschall zu hören war. Ein rauchender Berg, unglaublicher Lärm. Das heißt, Gott hat nicht besonders leise gesprochen, nicht wahr? Denn diese 2 Millionen Israeliten haben immer noch seine Wortstimme gehört. Wer von euch hat mal ein Orchester spielen hören? Wie viele Hörner hat ein Orchester? In der Regel? Also die klassischen Orchester haben 2, die romantischen Orchester haben 4, manchmal 8, nicht viel mehr als 8 Hörner, okay? Gespielt von normalsterblichen Menschen. Ich glaube, ich habe schon mal erzählt, was die höchste Dezibelzahl war, die von einem Orchester gemessen wurde. 120 Dezibel. Im Orchestergraben, vor den Hörnern. Ihr wisst, Hörner gehen nach hinten raus, nicht wahr? Der Schall geht nach hinten raus. 120 Dezibel vor den Hörnern von 4 Hornisten. Versucht mal dazu zu sprechen. Es ist unmöglich. Aber hier ist der Gedanke, am Berg Sinai waren es viel mehr Dezibel, nicht wahr? Gottes Schofarhörner haben geklungen. Und trotzdem waren die Menschen in der Lage zu hören. Glaubt ihr, es war ein ziemlich eindrucksvolles Ereignis? Wenn Joel uns aufruft, stoßt in das Schofarhorn. Was sollen wir also hinausrufen in die Welt? Jesus ist König und Jesus gibt uns sein Gesetz. Das Schofarhorn. Jetzt eine kurze Überlegung. Wenn ich ein Schofarhorn nehme, um dort hineinzublasen, woher kommt das Schofarhorn? Wachsen die an Bäumen? Schofarhörner wachsen nicht an Bäumen. Das heißt, wenn ich ein Schofarhorn in meiner Hand habe, was beweist das? Ein Tier ist gestorben. Von welchem Tier kommen die Schofarhörner übrigens? Von Widdern. Wo in der Bibel kommt zum ersten Mal ein Widder vor? Schlagt mit mir auf, in 1. Mose 22. Und dort Vers 11 und 12. Zunächst einmal in 1. Mose 22, Vers 11 und 12. Die Bibel sagt, da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: Abram, Abram. Und er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinen Willen. Vers 13. Da erhob Abram seine Augen und schaute und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich wie verfangen hatte. Mit seinen Hörnern im Gestrüpp. Der erste Widder in der Bibel verfängt sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp. Warum ist dieser Widder so wichtig in der Bibel? Warum ist dieser Widder so bedeutsam? Er wurde geopfert anstelle des Menschen. Und dieser Widder verstrickt sich mit seinen Hörnern, wo? Im Gestrüpp. Das heißt, die Hörner stehen nochmal wofür? Für die Macht und für die Kraft und für die Autorität und für all das, was ein Tier so stark macht, für den Widder so stark macht. Denn der Widder ist von allen Schafen der oberste, oder? Die Kraft und die Autorität und die Macht und die Stärke sind plötzlich gebunden. Wo sind sie gebunden drin? Wo hat er sich verfangen drin? Im Gestrüpp. Könnt ihr euch vorstellen, was das bedeuten könnte? Dass der Widder mit seinen Hörnern, mit seiner Kraft, mit seiner Stärke, mit seiner Autorität im Gestrüpp sich verfängt und deswegen und allein deswegen geopfert werden kann. Denn hätte der Widder keine Hörner gehabt, dann hätte er sich nicht im Gestrüpp verfangen, oder? Und dann wäre er weitergelaufen und dann wäre da kein Opfertier gewesen. Das heißt, der einzige Grund, warum es da ein Opfertier gab, war, weil der Widder sich mit seinen Hörnern darin verfangen hatte. Ein Schaf hätte sich nicht verfangen. Wer steht für den Widder? Jesus. Hat Jesus ein Horn gehabt? Macht und Autorität und Stärke und Kraft. Wo hat sich nochmal das Horn verfangen? In einem Gestrüpp. Jetzt schlagt mal mit mir auf, was das Wort eigentlich meint. Schaut mal mit mir in Jesaja 9 Vers 17. Das hebräische Wort meint eigentlich im Unterholz. Gemeint ist, man hat einen Wald und da gibt es große Bäume und da gibt es das Holz unten drunter. Das Unterholz, die kleinen Gebüsche und alles, was so leicht verfänglich ist. Im Unterholz. Und schaut mit mir in Jesaja 9 Vers 17, was dort steht. Denn die Gottlosigkeit brennt wie ein Feuer, Dornen und Disteln frisst sie und die dichten Wälder zündet sie an. Hier steht das gleiche Wort wie Dickicht. Die dichten Wälder, das heißt Holz, das ganz nah beieinander ist, dicht zusammen, verbunden mit Disteln und Dornen. Der Widder verfängt sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp, im Unterholz, in den Dornen. Jesus wird Mensch und mit seinem Horn, mit seiner Macht, mit seiner Kraft, mit seiner Stärke lässt er sich binden und verfängt sich im Holz, gebunden ans Holz, gebunden an die Dornen. Jesus Christus, im Gegensatz zu diesem Widder, lässt sich sogar freiwillig binden, freiwillig von Dornen umgeben. Jesus am Kreuz ist er im Dickicht der Sünde. Er kommt nicht weg und deswegen kann er unser Ersatz sein, der von uns gestorben ist. Das Horn ist also nicht nur ein Symbol für die Stärke und für die Macht und für die Autorität des Königs. Das allererste Mal, dass dieses Widderhorn vorkommt, ist in der Gelegenheit, wo das Widderhorn sich im Dickicht verfängt. Und weil der Widder dann geschlachtet wird, kann man das Horn abnehmen und hineinblasen. Könnt ihr euch vorstellen, dass Abraham die Hörner vom Widder aufbewahrt hat als Andenken? Wegen diesen Hörnern musste ich meinen Sohn nicht opfern. Stellt euch vor, ihr seid in der Situation von Abraham, ihr seid kurz davor, euren Sohn zu opfern und dann zeigt euch Gott diesen Widder und ihr wisst, der Widder hat sich nur deswegen dort verfangen, weil Gott es zugelassen hat, dass die Hörner sich im Dickicht verfangen haben. Glaubt ihr nicht auch, ihr würdet die Hörner aufbewahren? Die Hörner sind ein Andenken daran, dass der Widder im Dickicht stecken blieb. Das Schofarhorn ist ein Andenken daran, dass Jesus Christus seine Macht, seine Autorität, seine Kraft freiwillig hat binden lassen im Dickicht der Sünde am Unterholz. In den Dornen, gebunden, festgefangen. Stoßt in das Horn. Und das ist der Grund, warum in 2. Mose 27, übrigens das Wort Schofar im Hebräischen meint übersetzt einschneidend, einschneiden. Habt ihr den Eindruck, dass bei Jesus etwas eingeschnitten wurde als er am Kreuz hing? Das Kreuz auf Golgatha ist das einschneidendste Ereignis in der ganzen Weltgeschichte. Es ist das Schofarereignis eingeschnitten. Das Wort Schofar kommt von einer Wurzel, die Schafer heißt. Und Schafer meint glitzernd und schön sein. Denn dieses einschneidende Erlebnis, dieses Schofarerlebnis für Jesus Christus, der im Dickicht gefangen genommen ist, wo sich die Dornen in seine Stirn einschneiden, ist gleichzeitig ein glitzerndes, helles, schönes Ereignis für uns. Ein Schafererlebnis. Gehen wir zu 2. Mose 27. In 2. Mose 27 und dort Vers 2, dort heißt es von dem Brandopferaltar. Und der Brandopferaltar stand wofür? Wofür steht der Brandopferaltar im Heiligtum? Wofür steht der Brandopferaltar im Heiligtum? Für das Kreuz. Und was hatte der Brandopferaltar? Schaut mit mir in Vers 2. Und bringe die zu ihm gehörenden Hörnern seine Vierecken an. Seine Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein und du sollst ihn mit Erz überziehen. Das heißt, jedes Mal, wenn die Israeliten zum Brandopferaltar gingen, der sie daran erinnern sollte, dass ein Lamm für sie sterben sollte, ein Tier für sie sterben sollte, das heißt, einmal Jesus für sie sterben würde, dann wurden sie daran erinnert, dass an diesem Brandopferaltar Hörner sind. Und Hörner stehen für den König. Hörner stehen für Kraft und Macht und Autorität. Aber Hörner stehen auch dafür, dass der wahre König, der wahre Gesalbte seine Kraft und Autorität beiseite legt und in den Dickicht hineintut, damit er für alle zu sterben kann. Jedes Mal, wenn die Israeliten an den Altar kamen, sahen sie die Hörner. Nicht nur das. Schaut mit mir nur ein Kapitel weiter, Verzeihung, zwei Kapitel weiter, in 2. Mose 29 und dort Vers 12.
[39:31] 2. Mose 29 Vers 12 und du sollst von dem Blut des Jungstieres nehmen und mit deinem Finger auf die Hörner des Altars tun. Das Blut sollte nicht einfach nur vergossen werden, sondern das Blut sollte auch an die Hörner des Altars getan werden. Warum? Denn das Horn steht für Macht und Kraft und Autorität. Meine Lieben, das Blut Jesu hat Kraft, das Blut Jesu hat Macht, das Blut Jesu hat Autorität. Wenn wir zum Kreuz kommen, dürfen wir wissen, dass am Kreuz vier Hörner sind. Am Brandopferaltar sind vier Hörner für alle vier Enden der Erde. Egal von wo wir kommen, egal von welcher Seite wir kommen, es ist immer ein Horn da, wo das Blut hineingetan werden kann. Denn Jesus ist das Horn des Heils und unsere Sünde wird auf ihn gelegt. Aber schaut noch mehr, es gibt noch mehr zu entdecken über das Horn. Schaut mit mir nur ein Kapitel weiter in 2. Mose 30 Vers 2.
[40:41] 2. Mose 30 Vers 2 und 2. Mose 30 spricht von einem anderen Altar. Wie heißt dieser Altar? Das ist der Räucheraltar und der Räucheraltar steht wofür? Für das Gebet. Und was wissen wir über den Räucheraltar? Vers 2. Eine Elle lang und eine Breite soll er sein, viereckig und zwei Ellen hoch und seine Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein. Wie viel Hörner? Vier Hörner nicht nur am Brandopferaltar, sondern vier Hörner auch am Räucheraltar. Da ist nicht nur Kraft im Kreuz, da ist nicht nur Kraft im Blut und Vergebung, es ist auch Kraft und Macht im Gebet. Übrigens, nebenbei gesagt, aus welchem Holz wurden diese Altäre gemacht? Akazienholz. Und wisst ihr, wofür Akazienholz berühmt ist? Für die Dornen. Akazienholz ist berühmt dafür, dass es viele Dornen hat. Es ist das Dornenholz. Zufall? Kein Zufall. Schaut mit mir in Jeremia 17 Vers 1.
[41:45] Jeremia 17 Vers 1.
[42:11] Die Sünde Judas ist aufgeschrieben mit eisernem Griffel und eingegraben mit Diamanten der Spitze auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner eurer Altäre. Gott hat einen Plan. Er möchte, dass unsere Sünden aufgeschrieben werden auf die Hörner. Kennt ihr ein anderes Bild aus dem Neuen Testament, wo Sünden aufgeschrieben werden? Habt ihr euch jemals gefragt? Ne, sagt mir erst die erste Frage. Gibt es ein anderes Bild im Neuen Testament, wo Sünden aufgeschrieben werden? Wo werden die Sünden aufgeschrieben? In den Büchern. Die Bücher der Werke. Wir wissen, es gibt das Buch des Lebens und es gibt die Bücher. Und wir wissen, die Bibel sagt uns, in den Büchern werden die Sünden aufgeschrieben. Ich habe mich immer gefragt, meine Güte, warum gab es im Alten Testament, im Heiligtum, keine Bücher? Wir wissen, im Neuen Testament, im himmlischen Heiligtum, da gibt es das Buch des Lebens und da gibt es die Bücher. Wo sind die Bücher im Alten Testament? Es sind keine Bücher, weder im Heiligen noch im Allerheiligsten. Wo werden die Sünden aufgeschrieben, die getilgt werden später? Auf die Hörner. Denn die Hörner stehen offensichtlich auch für die Bücher, auf die die Sünden eingetragen werden. Und wenn wir erlauben, dass das Blut, das geschlachtet worden ist, auf das Horn kommt, was passiert mit den Sünden? Wir werden getilgt. Das heißt, das Horn steht für unglaublich viele Dinge. Es steht erstens für den König und sein Königreich. Es steht zweitens für den König und sein Gesetz. Es steht für die Autorität, die Kraft und die Macht des Königs. Es steht aber auch dafür, dass der König bereit ist, in den Dickicht der Sünde zu gehen, um Kraft und Macht und Autorität durch die Vergebung uns zu geben. Und es steht dafür für die Bücher, wo unsere Sünden aufgeschrieben sind und vergeben werden können, allein durch Jesus. Ich glaube, das ist ein interessantes Studium, das Horn zu studieren. Jetzt gibt es noch einige interessante Dinge. Und dann haben wir unseren ersten Punkt, den längsten übrigens, fast beendet. Schaut mal mit mir in Psalm 47, Vers 5. Vers 6, Verzeihung, Vers 6.
[44:38] Ein spannender Vers. Psalm 47, Vers 6. Die Bibel sagt uns, Gott ist aufgefahren mit Jauchzen. Der Herr mit was? Mit Hörnerschall. Das heißt, wenn Gott auffährt in den Himmel, dann geschieht das mit Hörnerschall. Wann in der Welt ist Gott aufgefahren? Wann ist Gott aufgefahren? Bei der Himmelfahrt, als Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Und die Bibel beschreibt das als ein Ereignis mit Hörnerschall. Das heißt, Hörnerschall steht auch für die Auferstehung und die Himmelfahrt Jesu, für den Sieg des Königs. Aber es geht noch weiter. Schaut mal mit mir in 3. Mose 23. 3. Mose 23, ab Vers 24. Das berühmte Fest der Posaunen oder das Fest des Hörnerschalls. 3. Mose 23, ab Vers 24. Redet zu den Kindern Israels und sprich, im 7. Monat, am 1. des Monats soll ein Ruhetag für euch sein. Ein Gedenken und der Hörnerschall, eine heilige Versammlung. An welchem Datum sollte das sein? Am 7. Monat, welcher Tag? Am 1. Tag. Jetzt der 1.7. war nahe an einem anderen Fest. Am 10.7. und was war am 10.7.? Das war der große Versöhnungstag. Das heißt, mit anderen Worten, bevor der große Versöhnungstag kam, wo Gott die Sünde ausradieren wollte, wo sie austilgen wollte, kurz vorher hat er die Menschen darauf vorbereiten wollen durch Hörnerschall. Halt mir fest so lange. Das Horn steht für den König. Das Horn steht außerdem für das Gesetz. Das Gesetz, das gebrochen wurde. Also steht das Horn auch für den König, der sich freiwillig opfern lässt, damit die Menschen Vergebung gegeben wird. Das Horn steht für die Kraft in der Vergebung. Das Horn steht auch für die Kraft in der Kommunikation im Gebet zu Gott. Das Horn steht auch für die Auferstehung Jesu. Das Horn steht für die Vorbereitung auf den großen Versöhnungstag. Aber das Horn steht auch für den Versöhnungstag. Warum? Was passiert am großen Versöhnungstag? Der Priester geht ins Allerheiligste zum Gesetz. Und wir wissen, wenn das Gesetz verkündet wird, erscheint was? Hörnerschall, oder? Haben wir in 2. Mose 20 gesehen. Könnt ihr sehen, dass das Horn von Anfang bis Ende den gesamten Erlösungsplan abdeckt. Jedes entscheidende Ereignis, jedes entscheidende Element im Erlösungsplan ist verbunden mit einem Horn oder mit Hörnerschall. Jetzt, es gibt noch ein wichtiges Ereignis, das wir nicht gesagt haben und das wollen wir auf jeden Fall nicht verpassen. Schaut man mit mir in 3. Mose 25, 3. Mose 25 und dort Vers 9. 3. Mose 25, Vers 9, da sagt die Bibel, aber wir lesen ab Vers 8, und du sollst dir 7 Sabbatjahre abzählen, nämlich 7 mal 7 Jahre, sodass dir die Zeit des 7. Sabbatjahre 49 Jahre beträgt. Da sollst du Hörnerschall ertönen lassen. Im 7. Monat, am 10. des 7. Monats, am Tag der Versöhnung sollt ihr ein Schofarhorn durch euer ganzes Land erschallen lassen, denn im 50. Jahr ist das sogenannte Halljahr. Habt ihr mal davon gehört, das Halljahr? Das Jubeljahr? Lasst uns den Vers 10 lesen. Und ihr sollt das 50. Jahr heiligen und sollt im Land eine Freilassung ausrufen für alle, die darin wohnen. Es ist das Halljahr, in dem jeder bei euch wieder zu seinem Eigentum kommen und zu seiner Familie zurückkehren soll. Mit anderen Worten, die Israeliten, wenn sie kein Geld hatten, konnten sie ihr Eigentum verkaufen. Sie konnten ihr Haus verkaufen. Sie konnten ihr Grundstück verkaufen. Sie konnten zur Not sogar sich selbst verkaufen. Aber man konnte niemals für alle Ewigkeit verkauft sein, sondern nach 50 Jahren ging jeder Besitz wieder zurück an den Eigentümer. Mit anderen Worten, wenn ich in großen finanziellen Schwierigkeiten bin und ich muss irgendwie schnell an Geld kommen und ich verkaufe das Grundstück und das Haus meiner Vorfahren, dann bekomme ich Geld. Aber angenommen, ich bin im 48. Jahr, wir sind gerade im 48. Jahr des Zyklus, dann weiß ich, in zwei Jahren wird sowieso wieder alles mir gehören. Interessant? Nach 50 Jahren, alle 50 Jahre, ging jeder Besitz, alles, was auch jemals verkauft worden ist, wieder zurück an den, dem es ursprünglich gehört hat. Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wofür dieses Halljahr, das nur alle 50 Jahre stattfand, wofür das ein Symbol sein könnte. Wo alles wieder an seinen ursprünglichen Besitz zurückgeht. Die Wiederkunft und die neue Erde, wo alles wieder an seinen ursprünglichen Besitz zurückgeht, wo Gott alles wieder zurückbekommt, was ihm ursprünglich gehört hat, wo die Versklavung und die Verknechtung und das Verkaufen an die Sünde und an Satan aufhört. Und womit wird dieses Halljahr eingeleitet? Es wird mit einem Schofarhorn eingeleitet. Das Halljahr heißt deswegen Halljahr, weil es nach diesem Horn benannt ist, das Hall. Im Hebräischen ist es das Jubeljahr, vielleicht steht in eurer Bibel Jubeljahr, das ist eine falsche Übersetzung. Es ist das Jubeljahr und Jubel ist ein anderes Wort für dieses Horn. Ein Jubeljahr. Mit anderen Worten, die ganze Zeit, das ganze Jahr ist benannt nach dem Horn. Wisst ihr, was das bedeutet? Das bedeutet, dass die gesamte Ewigkeit beginnt von der zweiten Ankunft Jesu. Die gesamte Wiederkunft, die Zeit der 1000 Jahre und die gesamte Zeit der neuen Erde bis in alle Ewigkeit unter dem Zeichen des Hornes stehen wird. Es ist das ewige Jubeljahr, das ewige Halljahr. Es hört nicht mehr auf zu schallen, denn dann sind wir im Königreich Gottes und das Königreich wird wodurch dargestellt? Durch ein Horn und da schließt sich der Kreis. Mit anderen Worten, das Horn steht für den König. Der König hat ein Königreich. Wenn der König ein Königreich hat, braucht er ein Gesetz. Das Gesetz wird dargestellt durch ein Horn, aber das Gesetz wurde von uns übertreten. Deswegen kam Jesus das erhöhte Horn und ging mit seinen Hörnern in den Dickicht, damit er für uns geschlachtet werden könnte, damit wir das Horn nehmen, die Botschaft von seiner Macht und von seinem Horn in die Welt hinaus pusten, damit Menschen dann zu den Hörnern des Altars kommen und an den Hörnern des Räucheraltars zu ihm beten können und ihre Sünden, die eingeschrieben sind auf ein Horn, durch das Horn, nämlich die Erlösung durch Jesus Christus, der der Gesalbte war, gesalbt durch den Heiligen Geist, der aus einem Horn kam, getilgt werden können, damit Menschen vorbereitet werden auf den großen Versöhnungstag. Die Vorbereitung geschieht durch Hörnerschall, damit sie endlich wieder das Gesetz Gottes halten und Jesus wird übrigens im großen Versöhnungstag zum König gekrönt und das Königkrönen geschieht durch Hörnerschall, damit die Menschen vorbereitet sind auf das große Jubeljahr. Mit anderen Worten, vom allerersten Anfang, von der Ewigkeit Gottes bis an das Ende der Ewigkeit Gottes ist alles unter einem Symbol, nämlich dem Horn. Hättet ihr das gewusst? Die gesamte Bibel ist eine Geschichte des Hornes und was das Horn alles kann, denn das Horn steht für den König und wer ist der König? Jesus steht für Jesus, den König, Jesus den Gesetzgeber, Jesus den Hohen Priester, Jesus den Erlöser, Jesus das geschlachtete Lamm, Jesus mein Freund im Gebet, Jesus der wieder gesalbte König, all das wird dargestellt durch das Horn. Wenn also Joel sagt, stoßt in das Horn, was meint er damit? Meint er damit, dass wir einfach nur Lärm machen sollen? Nein, er sagt, verkündigt das ganze Evangelium oder verkündigt das ewige Evangelium, das gesamte ewige Evangelium. Kurze Frage, Punkt zwei, das geht jetzt sehr schnell. Ach nebenbei, ganz kurz, wisst ihr, dass es neben dem Schofarhorn noch ein anderes Signalinstrument gab? Es gab sogenannte Posaunen oder auch Trompeten und wisst ihr aus welchem Material die gemacht wurden? Aus Metall, aus einem ganz besonderen Metall. Wir können das in 4. Mose und zehn nachlesen. Diese beiden, diese Trompeten wurden aus Silber gemacht. Jetzt, wofür steht Silber im Wort Gottes? In der Bibel. Psalm 12, Vers 7 sagt uns, dass das Wort Gottes wie siebenmal gereinigtes Silber ist. Das heißt, diese Trompeten standen für das Wort Gottes. Wisst ihr, wie viele Trompeten es gab? Zwei. Interessant. Zwei silberne Trompeten, die für das Wort Gottes standen. Altes und Neues Testament. Und die silbernen Trompeten haben dafür gesorgt, dass wann immer sie gerufen wurden, das Volk sich aufgemacht hat und wann immer sie wieder gerufen haben, dann hat sich das Volk wieder gesetzt. Das heißt, der gesamte Weg wurde vorgeschrieben durch die zwei silbernen Trompeten und jedes Mal, wenn ein besonderes Ereignis war, wurde das Schofarhorn geblasen. Mit anderen Worten, das Wort Gottes führt uns Schritt für Schritt durch unser Leben und alle entscheidenden Erlebnisse und Ereignisse unseres Lebens hängen ab von dem Schofarhorn, von dem geschlachteten Lamm Jesus Christus, von dem geschlachteten Widder. Jetzt gehen wir zurück zu Joel. Joel 2, wir sind schon weit über die Hälfte. Joel 2 und dort Vers 1 heißt es, stoßt in das Schofarhorn, wo? In Zion und blast Lärm auf meinem heiligen Berg, dass alle Bewohner des Landes erzittern. Übrigens, da haben wir nicht die Zeit dazu, ihr könnt das nachschlagen. In Amos 3, glaube ich, ist das, genau.
[55:43] Amos 3, Vers 6, das steht, dass wann immer das Schofarhorn richtig geblasen wird, dass die Leute auch zum Zittern bringt. Wann immer wir die Botschaft klar und deutlich predigen, wird das Leute aufrütteln und erzittern lassen. Aber jetzt wollen wir uns ganz kurz fragen, was bedeutet es, dass das Schofarhorn in Zion geblasen wird? Wir haben jetzt gesehen, was das Schofarhorn symbolisiert, nicht wahr? Und das ist quasi die gesamte Bibel. Zweitens, die Frage war, was war die zweite Frage? Wo wird es geblasen? Und die Antwort ist offensichtlich in Zion. Aber wir sind nicht in Zion, wir wollen uns die Frage stellen, was steht Zion heute, also wofür steht Zion heute? Und dazu wollen wir einen tollen Text lesen. Der Heilige Geist hat das gut geführt, wie es heute Vormittag schon mal angesprochen wurde, und zwar in Jesaja 2. Schlagt mal mit mir auf, Jesaja 2. Jesaja 2.
[56:40] Abvers 2.
[56:49] Jesaja 2, ab Vers 2. Ja, es wird geschehen, am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn fest gegründet stehen, an der Spitze der Berge, und wird erhaben sein über alle Höhen, und was wird passieren? Alle Heiden werden zu ihm strömen. Jetzt, wann wird das geschehen am? Wann wird das geschehen? Am Ende der Tage, wann ist das Ende der Tage? In der Endzeit, nicht wahr? 1798, 1844, unsere Zeit. Was wird dort geschehen? Die Heiden werden kommen. Jetzt habt ihr den Eindruck, dass die Heiden kommen zu uns? In großen Strömen von allen Seiten, links und rechts? Ja, so halbwegs, nicht wahr? So halb. Die Bibel verspricht, am Ende der Tage werden die Heiden kommen, in großen Herrscharen, dass man von, egal wo man guckt, die Menschen auf uns zurennen werden. Woran könnte das liegen? Dass das Schofarhorn geblasen worden ist. Jetzt lesen wir weiter. Vers 3. Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln. Denn von Zion wird was ausgehen? Das Gesetz ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem. Warum? Denn auf Zion wird was geblasen? Das Schofarhorn, das das gesamte ewige Evangelium, das Wort Gottes und das Gesetz predigt. Und jetzt schaut, was weiter passieren wird. Obwohl, das wollen wir nicht unbedingt. Das heißt, wenn das Schofarhorn geblasen wird auf Zion, dann kommen Menschen, die nichts mit dem Glauben zu tun haben, in Herrscharen zu Jesus. Jetzt, was genau ist der Berg Zion? Können wir einen Vorschlag machen? Wofür steht der Berg Zion? Das ist ganz genau. Das hat zu tun mit dem Heiligtum. Wir wissen, das Schofarhorn wurde geblasen von den Priestern. Das ist auch ein interessanter Punkt. Die Priester haben das Schofarhorn geblasen. Und wodurch wird man Priester? Nach dem Neuen Testament? Durch das Blut Jesu. Also unsere Aufgabe ist es, das Schofarhorn zu blasen. Wofür steht der Berg Zion? Da ist der Tempel in der Nähe. Da steht der Tempel drauf. Das ist das Fundament des Tempels. Wofür könnte der Berg Zion stehen, zu dem alle hinzukommen? Jesus, das Himmelreich. Ja, gut. Da gibt es ein paar, die das schon wissen.
[59:19] Bevor wir das ganz kurz anschauen, schaut mal mit mir in Daniel 11. Daniel 11 und dort Vers 45.
[59:33] Daniel 11 Vers 45. Dort sagt uns die Bibel. Und er, gemeint ist der König des Nordens, ein anderes Bild für das endzeitliche Babylon. Er wird sein Prachtzelt zwischen dem Meer und dem herrlichen Berg des Heiligtums aufschlagen. Da wird er sein Ende finden und niemand wird ihm helfen. Am Ende von Daniel 11, kurz bevor Jesus wiederkommt, kurz bevor Michael aufsteht und die Gnadenzeit zu Ende, sagt die Bibel, dass dort der König des Nordens, Babylon, eine Spaltung machen wird, eine Trennung machen wird zwischen den Meeren und dem Berg Zion. Könnt ihr das sehen? Er stellt sein Zelt dazwischen auf. Jetzt, wofür stehen die Meere in der biblischen Prophetie? Völker. Und den Berg Zion suchen wir noch nicht. Das heißt, irgendetwas führt dazu, dass Babylon, das endzeitliche Babylon, der Antichrist, eine Trennung machen wird zwischen den Völkern und dem Berg Zion. Jetzt, was verursacht das? Schaut ein Vers vor, Vers 44.
[1:00:38] Vers 44 sagt, aber Gerüchte aus Osten und Norden werden ihn erschrecken, den König des Nordens. Daher wird er in großer Wut aufbrechen, um viele zu verderben und zu vertilgen. Wonach klingt das? Der König des Nordens, Babylon, der verderben und vertilgen wird. Woran erinnert euch das? An welches Kapitel in Offenbarung, wo die Endzeitmächte verderben und vertilgen? Verderben und vertilgen ist ein anderes Wort für töten, nicht wahr? Gibt es irgendwo eine Stelle in Offenbarung, wo uns gesagt wird, dass die Endzeitbabylonischen Mächte einen Todesbefehl erlassen werden?
[1:01:19] Offenbarung 13. Und in dieser Zeit von Offenbarung 13 wird es eine Spaltung geben. Es wird nur noch zwei Gruppen in der Welt geben, die Meere, das heißt die Völker und den Berg Zion. Vorher haben wir gelesen in Jesaja, dass die Völker zum Berg Zion kommen werden von allen Seiten. Aber irgendwann wird das den König des Nordens so sehr ärgern, dass er ein Gesetz erlassen wird, um viele zu verderben und zu vertilgen. Was bedeutet, nur solange das Gesetz noch nicht erlassen ist und solange diese Trennung nicht besteht, solange können Menschen zum Berg Zion kommen. Jetzt, was sind diese Gerüchte aus Osten und Norden, die diese Trennung bewirken?
[1:02:10] Gerüchte aus Osten und Norden. Gerüchte im Hebräischen meint auch Botschaften. Wofür könnte der Osten stehen in der biblischen Prophetie? Osten. Osten. Was ist da im Osten? Da geht die Sonne auf. Also wofür steht der Osten ganz konkret? Für den Tag, ja, der Tag, ja, ja, ja.
[1:02:33] Die Wiederkunft, denn Jesus sagt, wie der Blitz ausfährt vom Osten bis zum Westen. Also Jesus kommt im Osten, was noch? Also die Wiederkunft, die Botschaft von der Wiederkunft, was noch? Was kommt noch aus dem Osten? Oh, ihr Lieben.
[1:02:47] Schlag bei mir Malachi auf, ganz kurz. Malachi. Malachi 3. Malachi 3 Vers 20.
[1:03:18] Malachi 3 Vers 20. Da heißt es, euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heilung wird unter ihren Flügeln sein. Das heißt, die Sonne, die von Osten kommt, die aufgeht, der aufgehende Sonnenaufgang steht für die Gerechtigkeit Jesu, die uns heilt. Das heißt, er steht für das Evangelium. Mit anderen Worten, der Osten steht für die Wiederkunft, er steht auch für das Evangelium. Und wofür steht er noch? Was kommt noch aus dem Osten? Etwas, was ihr gut kennen solltet. In Offenbarung 7 kommt etwas aus dem Osten. Kommt jemand aus dem Osten? Wisst ihr, wer da kommt? Vom Sonnenaufgang her? Da kommt der Engel und er hat etwas in seiner Hand. Das Siegel des lebendigen Gottes. Das heißt, der Osten steht für die Wiederkunft, für das Evangelium und für die Versiegelung. Jetzt, wofür steht der Norden?
[1:04:21] Norden. Woran denkt ihr bei Norden?
[1:04:25] Kälte.
[1:04:28] Der Berg Gottes. Denn es heißt von Luzifer, er wollte sich niedersetzen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Der Berg Gottes steht im Norden und der Berg Gottes ist dort, wo er seinen Thron hat und wo er sein Gericht hält. Das heißt, die Botschaft aus Norden ist die Botschaft vom Gericht, vom Thron Gottes.
[1:04:50] Welche Botschaft verbindet den Osten und den Norden?
[1:04:55] Die Botschaft von der Wiederkunft und vom Evangelium und von der Versiegelung mit dem Gericht. Kennt ihr eine Botschaft, die Osten und Norden verbindet?
[1:05:05] Die Drei-Engels-Botschaft. Denn es heißt, ich sah einen anderen Engel am Himmel fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen. Und es heißt dann, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Das heißt, mit anderen Worten, die Verkündigung der Dreifachen-Engels-Botschaft führt dazu, dass der Berg Zion, auf dem das Schofarhorn geblasen wird, getrennt wird von den Meeren, von den Völkern. Aber solange das nicht passiert, können auch die Völker zum Berg Zion hinfluten. Jetzt wollen wir uns ganz kurz die Frage widmen, was ist der Berg Zion?
[1:05:41] Schlagt mit mir auf, Jesaja 40, Vers 9.
[1:05:56] Jesaja 40, Vers 9.
[1:06:01] Lesen wir gemeinsam.
[1:06:19] Wer von euch mag Gedichte? Wann ist ein Gedicht ein Gedicht? Wenn es sich reimt, oder? Nicht im Hebräischen. Im Hebräischen sind Gedichte, wann ein Gedicht? Wer weiß es? Wenn Sie es wiederholen. A, B, A Strich, B Strich. Lass mich das mal illustrieren. Ich mache ein hebräisches Gedicht, okay? Ich heiße Christopher Kramp. Ich wohne in Stuttgart. Mein Name ist Christopher Kramp. Stuttgart ist mein Heimatort. Habt ihr die Poesie gesehen? Die Hebräer würden sagen, wow, was für ein schönes Gedicht. Warum erzähle ich euch das? Weil das hier ein Gedicht ist. Schaut Vers 9 nochmal an. Steige auf einen hohen Berg Zion, die du frohe Botschaft verkündigst. Erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst. Jetzt. Wenn das Erste und das Dritte gleich sind und das Zweite und das Vierte, was können wir dann über den Berg Zion sagen? Wenn es heißt, steige auf einen hohen Berg Zion, die du frohe Botschaft verkündigst, erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst. Was bedeutet der Berg Zion? Könnt ihr das sehen, wenn ihr die beiden vergleicht? Wenn der Berg Zion, das Steigen auf den hohen Berg, das Gleiche ist wie das Erheben der Stimme mit Macht. Wofür steht der Berg Zion? Das Evangelium zu verkünden, aber wie? Mit Macht. Was ist ein Symbol für Macht? Es steht für einen lauten Ruf. Wo steht der laute Ruf in der Offenbarung, nebenbei gesagt? Der laute Ruf in der Offenbarung ist auf dem 18. Vers 1. Babylon ist gefallen, gefallen, kommt heraus aus ihr mein Volk. Und was wird passieren? Das Volk Gottes kommt heraus, die Heiden kommen zum Berg Zion. Das Volk Gottes in Babylon kommt zum Berg Zion nur dann, wenn dort das Schofarhorn geblasen wird und zwar mit Lautstärke, mit einem lauten Ruf. Das Schofarhorn, der laute Ruf, bringt nichts Neues, keine neue Wahrheit, kein neues Licht, sondern führt dazu, dass das, was schon lange bekannt war, endlich auch von den Menschen dort draußen verstanden wird. Denn nebenbei gesagt, habt ihr den Eindruck, dass irgendwie wir den lauten Ruf schon geben? Dass die Menschen in Herrscharen zu uns kommen und dass der Antichrist wütend auf uns wird? Denn wenn wir den lauten Ruf geben, sagt es, wenn die Botschaften aus Osten und Norden kommen, dann heißt es, wird der König des Nordens wütend und er wird Maßnahmen ergreifen, um das zu verhindern. Solange wir uns noch frei versammeln dürfen, ist das ein Beweis, dass das Schofarhorn noch ein bisschen einen undeutlichen Ton gibt. Was sagt die Bibel über das undeutliche Blasen in Blechinstrumente oder Blasinstrumente? Starten wir mit mir in 1. Korinther 14, Vers 8.
[1:09:22] Wir sind fast am Ende angelangt, 1. Korinther 14, Vers 8. Wir wollen uns die Frage stellen, wer bläst ins Horn? Denn es ist eine Sache zu wissen, was das Horn darstellt, eine andere Sache zu wissen, wo es geblasen wird, nämlich in der Endzeit beim lauten Ruf. Das ist alles schön und gut, wenn ich nicht weiß, wer soll es blasen? Wer soll das Schofarhorn nehmen? Die Botschaft von all dem, was wir gesagt haben, nicht wahr? Von der Macht und Kraft des Königs, des Lammes, des Hohenpriesters, des Richters. In die weite Welt hinaus pusten, hinaus blasen, hinaus schreien sozusagen, damit Menschen kommen. Wer soll das tun? In 1. Korinther 14, Vers 8 heißt es, ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? Meine Frage an dich heute Morgen ist, gibst du der Posaune, gibst du dem Schofarhorn einen deutlichen Ton? Oder klingt das so ein bisschen gemurkst? Schon mal erlebt, wenn jemand in eine Posaune hineinbläst oder seine Trompete und das nicht richtig kann? Und das klingt dann so ein bisschen... Frage, was benötigt man, um der Posaune oder der Horn, oder es ist ja vollkommen egal, es ist immer das Gleiche, was benötigt man, damit ein deutlicher Ton herauskommt? Man braucht eine gute Atemtechnik. Und was ist Atem? Nichts anderes als... Luft, Atem, nicht wahr? Wisst ihr, was das hebräische Wort für Atem ist? Und das griechische Wort? Und wisst ihr, wofür es noch verwendet wird? Für den Heiligen Geist. Nur wenn wir eine gute Atemtechnik haben, wenn der Heilige Geist wirklich in unser Herz hineinkommen kann und uns füllt, dann haben wir auch die Puste, um das Schofarhorn zu blasen. Denn ohne Atem wirst du der Posaune keinen deutlichen Ton geben können. Ohne Heiligen Geist, ohne dass wir einatmen, kann ich nicht ausatmen. Ich kann nur das ausatmen. Denn wisst ihr was, was bläst da eigentlich im Schofarhorn? Was ist das, was da... Ich meine, was macht den Lärm? Ein bisschen physisch, nicht wahr? Was macht den Lärm, was macht den Klang an deinem Schofarhorn? Es ist die Luft. Es ist nichts weiter als die Luft, die ich vorher eingeatmet habe.
[1:11:38] Der selbe Heilige Geist, den ich einatme, der wird durch das Schofarhorn wieder in die Welt hinausgeblasen. Mit anderen Worten, die Botschaft des Schofarhorns ist nichts weiter als die Botschaft des Heiligen Geistes an die Menschen. Und zwar in der Form des Schofarhorns, das an all die Dinge erinnert, die wir gerade gesagt haben.
[1:11:54] Übrigens, muss ich irgendetwas tun, damit der Ton auch wirklich gut wird? Ich muss einatmen, muss ich noch was tun? Es gibt ein bisschen was, nicht wahr? Man muss mit seinen Lippen schon... Habt ihr mal so einen Blechbläser erlebt? Die machen dann... Ja, so einen ganz kleinen, ganz leisen Klang. So ein bisschen Technik, genau. Das heißt, man muss ein bisschen was können. Aber würde das ausreichen ohne den Atem? Das würde nicht ausreichen. Das heißt, das bisschen, was wir tun, muss verstärkt werden durch den Heiligen Geist.
[1:12:27] Wer bläst das Schofarhorn? Letzte Frage. Schauen wir ganz kurz. Hiersa 58 an. Einige wenige Verse und dann sind wir am Ende angelangt. Meine Frage heute ist: Hast du die Atemtechnik für das Schofarhorn? Atmest du genügend ein, dass du auch hinausblasen kannst?
[1:12:48] Hiersa 58, und dort Vers 1. Dort heißt es: "Rufe aus, was?" Aus voller Kehle! Jetzt, was heißt es aus voller Kehle zu rufen? Laut! Es geht weiter und heißt: "Schone nichts." Es heißt: "Schone nichts." Schone nicht deine Stimmlippen. Schone nicht deine Bauchmuskulatur. Rufe so laut du kannst. Ich weiß nicht, ob ihr mal probiert habt, wie laut ihr rufen könnt. Aber in diesem Vers geht es darum, der laute Ruf bedeutet, dass man mit aller Muskelkraft... Und wisst ihr, dass wenn Sänger oder Posaunisten laut spielen, dass das sie körperlich anstrengt? Dass man mit allem, was man hat, hinausruft in das Schofarhorn.
[1:13:47] "Erhebe deine Stimme wie ein Schofarhorn und mache was?" Und verkündige meinem Volk seine Übertretung und dem Haus Jakob seine Sünde. Denn auf dem Horn ist was eingetragen? Die Sünden. Und wer kann die Sünden tilgen? Das Horn, der gestorben ist auf einem Altar mit Hörnern.
[1:14:14] Könnte es sein, dass unsere Verkündigung so wenig Kraft hat, weil wir immer dann zurückschrecken, zurückhalten, schonen, wenn es um Sünde und Übertretung geht? Aldo Juel sagt: "Rufe aus voller Kehle, schone nicht, schäme dich nicht." Wer hat gesagt: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht"? Paulus sagt: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Horn. Gottes Kraft."
[1:15:07] Ein letzter, vorletzter Abschnitt für heute in Ezechiel 33. Ezechiel 33, ab Vers 1. Ab Vers 2. Ezechiel 33, ab Vers 2. "Menschensohn, rede zu den Kindern deines Volkes und rede zu ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe, so nimmt das Volk des Landes einen Mann aus seiner Mitte und nimmt ihn zu mir."
[1:15:38] "Wenn nun dieser das Schwert über sein Land kommen sieht, so stößt er ins Schofarhorn und warnt das Volk. Wenn dann jemand den Schall des Schofarhorns hornt und sich nicht warnen lassen will und das Schwert kommt und rafft ihn weg, so kommt sein Blut auf seinen Kopf. Denn da er den Schall des Schofarhorns hörte, sich aber nicht warnen ließ, so sei sein Blut auf ihm. Hätte er sich warnen lassen, so hätte er seine Seele gerettet."
[1:16:02] "Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nichts ins Schofarhorn stößt und das Volk nicht gewarnt wird und das Schwert kommt und einen von ihnen weggrafft, so wird derjenige zwar um seiner Sünden willen weggerafft, aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern."
[1:16:18] Mit anderen Worten, es gibt Menschen, die stehen ein bisschen höher, die sehen, was kommt. Es gibt Wächter auf der Zinne, die können nicht nur ein paar Meter nach vorne schauen, sondern sie sehen weit in der Ferne, da kommt eine Armee. Und sie haben die Aufgabe, das Volk zu warnen, denn sie haben die Erkenntnis.
[1:16:40] Was würde man mit einem Wächter machen, der die Erkenntnis hat, die Armee kommt, aber das Volk nicht warnt? Was macht man mit Christen, die die Erkenntnis haben, was auf sie zukommt und auf die Welt, aber die nicht ins Schofarhorn blasen? Ein Christ, der weiß, was auf ihn zukommt, aber der nicht ins Schofarhorn bläst, ist wie ein Mensch, ein Wächter auf der Zinne, der die Armee sieht, aber keinen Alarm gibt.
[1:17:09] Wissen deine Freunde, was auf uns zukommt? Wissen deine Arbeitskollegen, was auf uns zukommt? Wissen deine Nachbarn, was auf uns zukommt? Du weißt es! Du weißt, Jesus kommt wieder, du weißt, es gibt eine Plagenzeit, du weißt, es geht um die Frage von Sabbat und Sonntag, du kennst all die Texte, du weißt, was kommt, du weißt auch alles, was notwendig ist.
[1:17:41] Aber was werden wohl deine Nachbarn sagen, wenn sie unten draußen vor der Stadt stehen und dich dort oben sehen und sagen: "Du hast es gewusst!" Du hast es alles gewusst und hast mit mir über Sport und über Kleidung und über Hobbys gesprochen und wo man die besten Telefontarife haben kann und alles Mögliche, aber da hast du nicht mit mir gesprochen?
[1:18:11] Rufe aus voller Kehle, halte nicht zurück! Nun, heißt das, dass wir die Leute mit der Bibel erschlagen? Nein, denn das Schofarhorn steht für das ganze Evangelium. Das haben wir gesehen, oder? Aber wir müssen das ganze Evangelium deutlich und klar als Wächter rufen.
[1:18:31] Schau dir den Vers 7 an. "Nun habe ich dich, oh Menschensohn, für das Haus Israel zum Wächter bestellt, damit du das Wort aus meinem Mund hören und sie von mir aus warnen sollst." Gott ruft dich! Und sagt: "Du hast das Wort gehört, du musst die anderen warnen."
[1:18:53] Wenn du etwas von Gott gehört hast, ist es deine Aufgabe, der Posaune einen deutlichen Ton zu geben, damit viele, viele zum Bergzieher und zum Lautenruf kommen und sagen: "Ja, ich möchte gerettet werden. Ich möchte meinen König, der für mich gestorben ist, der für mich Hohepriester ist, der mein Richter ist, den möchte auch ich umfassen."
[1:19:16] Wisst ihr, was Menschen gemacht haben, wenn sie ein Verbrechen begangen hatten und Vergebung suchen wollten? Sie sind in den Tempel gelaufen und haben sich an den Hörnern des Altars festgehalten. Und jemand, der sich an den Hörnern des Altars festgehalten hat, der wurde verschont. Könnt ihr nachlesen in der 2. Chronik, 1. Chronik, 2. Könige.
[1:19:36] Es gibt so viele Menschen, die würden sich so gern an den Hörnern des Altars festhalten, wenn sie überhaupt wüssten, dass es da Hörner gibt. Rufst du uns Horn.
[1:19:50] Letzter Vers für heute in Jesaja 27. Jesaja 27, Vers 13. "Es wird geschehen an jenem Tag, da wird das große Schofarhorn geblasen werden. Da werden heimkommen die Verlorenen aus dem Land Assyrien und die Vertriebenen aus dem Land Ägypten. Und sie werden den Hörnern beten auf dem Heiligen Berg in Jerusalem."
[1:20:29] Es kommt der Tag, da wird das große Schofarhorn geblasen werden. Da werden die Verlorenen heimkommen. Und die Vertriebenen. Glaubt ihr, es gibt Verlorene heute in der Welt? Glaubt ihr, es gibt Vertriebene heute in der Welt? Sie wollen zurückkommen. Sie müssen das Horn hören. Sie müssen wissen, wo das Horn des Altars ist. Wo der reiche Altar ist. Wo Jesus gerade ist.
[1:20:53] Wir müssen durch unser Hornblasen das Horn des Heils erhöhen. Bläst du in das Horn? Hast du so ein Horn, weil du weißt, dass Jesus für dich gestorben ist? Hast du so ein Horn als Andenken? Dass du dich immer daran erinnerst? Und dass du weißt, was alles Jesus für dich getan hat in der Vergangenheit? Was er für dich tut jetzt und was er für dich tun wird in der Zukunft? Und bläst du hinein. Mit der richtigen Atemtechnik. Mit dem Heiligen Geist. Dass Menschen, die verloren und vertrieben sind, kommen.
[1:21:25] Wir werden jetzt das Schofarhorn geblasen hören. Nicht durch ein buchstäbliches Schofarhorn, sondern durch die Evangeliumsverkündigung durch unseren Medienchor. Sie werden ein Lied singen mit dem Titel: "Kommt her zu mir." Alle, die mühselig und beladen sind. Wisst ihr, dass Jesus seinen ganzen Dienst über nur das Schofarhorn geblasen hat? Während wir das hören, möchte ich euch bitten, auf die Worte zu achten. Dann werden wir gemeinsam beten.
[1:22:01] Kommt her zu mir. Wenn du mühselig und beladen bist. Ich gebe dir Ruhe. Ruhe. Ich gebe dir Ruhe. Und lern von mir. Denn meine Ruhe ist einfach, mehr als nur eine Nacht. Komm zu mir. Wenn du mühselig und beladen bist. Ich gebe dir Ruhe. Denn meine Ruhe ist einfach, mehr als nur eine Nacht. Komm zu mir. Ich gebe dir Ruhe. Amen. Ich gebe dir Ruhe. Ich geb dir Ruhe. Ich gebe dir Ruhe. Amen.
[1:25:23] Es gibt kein Lied, das passender wäre als "Wir loben Gott" 178. "Blas die Posaune."
[1:26:43] Lieber Vater im Himmel, wir sind felsenfest überzeugt, dass du bald deinem Geist zufrieden ist. Und wir wissen, dass es noch so viele Menschen gibt, die nichts davon wissen. Und wir möchten unsere schwachen Bemühungen dir widmen. Und ich bitte, dass du uns füllst mit deinem Geist, dass wir genügend Atem haben, um der Posaune einen deutlichen Ton zu geben, in Liebe und in Klarheit. Und ich hoffe, dass wir das Ende in so einer Klarheit den Menschen zeigen können, durch unser Leben und durch das, was wir sagen, dass Menschen in großem Herrschauen zu dir kommen werden.
[1:27:30] Jesus, du hast so viel für uns getan. Du warst willig, mit deinem Horn in das Dickicht zu gehen und auf Golgatha gebunden und von Dornen geschnitten vor uns zu sterben. Dass du gestorben bist. Und es ist der Heilige Geist, der sozusagen in Schallwellen hinausgeht in die Welt. Aber du brauchst uns. Und wir möchten uns dir erneut zur Verfügung stellen, mit all dem, was wir tun, und sei es nur ganz klein, so wie auch die Lippenbewegungen eines Posaunenbläsers nicht so laut sind. Aber durch dein Evangelium, durch dein Heiligen Geist, werden wir viele Menschen erreichen. Und so bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du uns Kraft schenkst, Mut schenkst. Und dass wir bereit sind, dem, der neben uns ist, das Evangelium in Liebe und Klarheit zu verkündigen. Hab Dank, dass du bei uns bist und dass du uns dazu berufen hast. Amen.
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