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Dieser Vortrag beleuchtet das Thema „Fataler Fanatismus“ und Martin Luthers Rolle zwischen verschiedenen Fronten während der Reformation. Er untersucht, wie Fanatismus entsteht, wie er sich auf die Verbreitung der Wahrheit auswirkt und wie man sich davor schützen kann. Der Sprecher betont die Bedeutung des Wortes Gottes als Grundlage für den Glauben und stellt Jesus Christus als das wahre Vorbild dar.


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Serie: Macht. Glaube. Hoffnung.

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Transkript

[0:00] Wir werden heute ein sehr interessantes Thema gemeinsam heute Abend behandeln, und das Thema wird sein: Fataler Fanatismus. Luther zwischen den Fronten. Bevor wir uns richtig hineinbegeben, noch ein paar kurze Anmerkungen. Also wir haben ja schon gehört, dass ab dem Freitag wir an einem anderen Ort sein werden und die Karten sind ausgeteilt worden. Noch einmal wollen wir etwas anderes hier kurz angucken. Wir wollen noch einmal darauf hinweisen, dass diese Bibelstudienführer zu haben sind, wenn man dann heute Abend nach Hause geht, an der Tür dort draußen. Sie helfen, oder sie sind dazu gemacht, dass man wirklich so Thema für Thema durch die Bibel sich durchstudieren kann. Und schon tausende von Menschen haben auf der ganzen Welt ein besseres Verständnis der Bibel dadurch. Also, wenn jemand daran Interesse hat, ganz herzliche Einladung dort am Tisch, dann welche zu bekommen. Und auch noch eine kurze Erinnerung, dass auf dem Tisch neue Bücher, Traktate oder Magazine zu finden sind. Also, es lohnt sich immer, da mal wieder vorbeizuschauen.

[2:01] Heute haben wir ein klares, deutliches, gestochen scharfes Bild. Nicht so verpixelt wie letzten Abend. Heute Abend, heute ist also das Konzert dort in Tennessee, wo sie Geld einsammeln für die Menschen, die alles verloren haben durch den Tropensturm. Also, ich habe es noch nicht gehört, wie das Konzert gelaufen ist, aber ich habe keinen Zweifel daran, dass es eine ganz positive Erfahrung war.

[2:52] Heute haben wir ein wunderbares Thema, das wir gemeinsam anschauen werden. Wie wir schon gerade angedeutet haben, geht es heute um fatalen Fanatismus. Auch heute Abend wollen wir mit Gebet starten.

[3:07] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute Abend, an diesem wunderschönen Sonntagabend hier gemeinsam zusammenkommen können. Wir waren inspiriert, gestern Abend zu sehen, wie Martin Luther für die Wahrheit eingestanden ist. Aber wir wissen, wann immer die Wahrheit klar präsentiert wird, dann verdoppelt der Feind seine Anstrengungen. Wir möchten dich bitten, dass wir heute Abend besser verstehen können, welche Taktiken der Gegenspieler anwendet, um ihnen widerstehen zu können. Wir möchten unseren Glauben und unser Vertrauen in dich hineinlegen, denn wir wissen, dass wir nur in deiner Kraft ihn überwinden können. So bitten wir dich, dass du uns heute Abend segnest. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[4:24] Eine kurze Zusammenfassung. 1517 war vor 500 Jahren, aber im Grunde genommen war damals vieles so wie heute. Martin Luther hatte eine innere Krise, wie viele andere Menschen heute es auch haben. Er dachte, wenn er ein heiliges Leben führen würde, dann könnte es ihm besser gehen. Aber das hat sein Problem nicht gelöst, es hat ihn nur schlimmer dadurch gemacht. Einer seiner Ratgeber, der Staupitz, hat ihm gezeigt, dass Gott die Liebe ist. Als er das begann zu verstehen, hat er auch Probleme mit der Kirche gesehen. Einer dieser Probleme war der Verkauf der Ablassbriefe, der die Menschen sehr armte und sie ausraubte. So hat er sich dagegen gewehrt und einen Aufruf für eine Diskussion auf der Kirchentür in Wittenberg, Deutschland.

[5:45] Als er das Buch des Römerbriefes studierte, ist ihm etwas sehr Wichtiges aufgegangen. Er verstand: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Das war ihm neu, aber diese Wahrheit war schon sehr alt. Habakuk hatte darüber geschrieben, Paulus hatte darüber geschrieben und jetzt hat das auch Luthers Denken erleuchtet. Er verstand jetzt, dass die Bibel viel mehr war als nur ein gewöhnliches Buch. Denn dieses Buch enthielt und war das Wort Gottes. Aber dieses Wort Gottes, das er hier las, half ihm, das Wort Gottes zu verstehen, das Fleisch geworden ist, nämlich Jesus Christus. Und er verstand, wie sehr Jesus uns liebt, dass er bereit war, unsere Sünden auf seine eigenen Schultern zu nehmen und den Tod für uns zu erdulden. Sodass da eine große Kraft im Evangelium zu finden ist. In Römer 1, 17 war das so sehr schön zusammengefasst. Er hat diese Worte von Paulus, der Gerechte wird aus Glauben leben, sehr deutlich erkannt. Dieses Buch, die Bibel, wurde ihm immer wertvoller. Es war eine unglaubliche Geschichte, die von Gott gedreht wurde, und er nutzte Menschen, um seine Gedanken zu schreiben.

[7:55] Aber je mehr Martin Luther in die Bibel hineingeschaut hat, desto mehr hat er Probleme in der Kirche gesehen, die er liebte. Je mehr er für die biblische Wahrheit einstand, desto mehr wurde er von der Kirche zurückgewiesen. Am Ende hatte er dann den Eindruck, er müsste diese päpstliche Bulle verbrennen, mit dem Kirchenrecht gemeinsam. Schlussendlich wurde Luther aufgefordert, auf dem Reichstag zu Worms für seine ungehorsame Rechenschaft abzugeben. Ihm wurde gesagt, er solle seine Schriften widerrufen. Aber er sagte: "Bevor ich eine Antwort geben kann, muss ich beten." Er hat dann wirklich Gott um Kraft gebeten. Dann kam er zurück zum Reichstag und gab seine Antwort. Er sagte: "Ich kann meine Position nicht verändern, weil sie auf dem Wort Gottes basiert."

[9:16] Er sagte diese berühmten Worte: "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen." Aber der Diät war aufgeregt, um ihn zurückzuholen. Er war damals extrem populär. Sie wussten, wenn man ihn töten würde, dann würde das einen echten Aufstand bedeuten. So gab man ihm noch einmal eine Gelegenheit. Nach einer kurzen Diskussion wurde Luther wieder eingeladen, zurückzukommen. Sie haben ihn wieder eingeladen, das, was er geschrieben hatte, zurückzunehmen. Seine Antwort diesmal: "Ich weiß keine andere Antwort zu geben, wie die bereits vorgebrachte." Er sagte, es gibt nichts mehr hinzuzufügen. Ich habe nichts mehr zu sagen. Er sagte: "Das ist es, und ich vertraue auf Gott."

[10:29] Der Aufstand, den er gegen die Regierer des Imperiums gemacht hat, hat einige Menschen beeindruckt. Einige von ihnen stimmten im Grunde genommen Martin Luther in seiner Position zu. Aber viele trauten sich nicht, das öffentlich zu bekennen. Friedrich der Weise dachte tiefgründig über das, was er gerade gesehen hatte. Als Luther am ersten Verhandlungstag gesprochen hatte, war der Kurfürst nicht besonders beeindruckt von der Antwort von Martin Luther. Aber jetzt, als Martin Luther einen sehr festen Aufstand genommen hat, war er sehr zufrieden mit seinem Professor.

[11:33] Nachdem beide Seiten gehört hatten, machte Karl V. eine Entscheidung. Er entschied sich, Rom zu folgen. Er sagte, Martin Luther hätte sich zu Beginn gehandelt. Er war nicht sehr ordentlich. Die Entscheidung wurde gemacht, dass er ausgewählt werden sollte. Und obwohl das ein Versuch war, Martin Luthers Einfluss zu beenden, hat es am meisten nicht gelungen. Es gab eine große Menge Kritik gegen Karls V. Entscheidung. Viele Menschen dachten, er sei zu unerfahren, zu jung, um diese Entscheidung gut zu machen. Und das hat Martin Luthers Einfluss erhöht.

[12:46] Alexander, sein Gegner bei der Diät von Worms, war für sein Leben Angst. Ein sehr angemessener Vers in der Bibel sagt dies hier.

[13:06] Luther sagte dann Folgendes: "Der Teufel hat auch wohl verwahrt des Papstes Regiment und wollte es verteidigen, aber Christus machte ein Loch da rein." Luther hat schon begriffen, dass etwas sehr Wichtiges passiert war. Und er wusste, wer dafür zuständig war. Er gab Gott alle Ehre.

[13:42] Das Edikt von Worms wurde am 26. Mai eröffnet und am 8. Mai wiederlegt. Martin Luther wurde mit der Reichsacht belegt. Er war jetzt vogelfrei und konnte von jedermann jederzeit getötet werden, ohne dass man irgendeine Strafe dafür zu befürchten hätte.

[14:10] Als dieses Edikt veröffentlicht wurde, gab es eine interessante Bitte von Friedrich dem Weisen. Er bat den Kaiser, dass das Worms-Edikt bitte nicht nach Kursachsen gesendet werden möge. So konnte er nämlich sagen, dass er es nie erhalten hat. Und tatsächlich hat Karl V. sogar zugestimmt. Also konnte jetzt der Kurfürst jahrelang offiziell so tun, als hätte er gar nicht gewusst, dass es so eine Reichsacht über Luther gegeben hat. So konnte also die Durchsetzung dieses Worms-Edikts wirklich verzögert werden.

[15:01] Luther wurde dann nach seiner Abreise attackiert. Aber das waren natürlich Freunde, die ihn dort überfielen. Sie haben ihn so gefangen genommen und dann zur Wartburg gebracht. Und es scheint so zu sein, dass er das im Vorhinein wohl auch schon gewusst hat, weil er in einem Brief andeutete, dass er wohl in ein Loch hineingesteckt werden würde. Aber während Luther auf der Wartburg war, hat er eine neue Identität aufgenommen. Er hat sein Aussehen geändert und seinen Namen zu Junker Jörg geändert. Und viele Leute dachten, dass er getötet worden sei. Das hat im ganzen Reich für ziemliche Unruhe gesorgt. Also hatten jetzt römische Autoritäten eigentlich Sorge jetzt, weil sie Probleme mit Luther hatten, als alle dachten, er sei lebendig. Aber jetzt waren ihre Probleme sogar größer. Und es war so, dass sie sich nicht mehr auf die Welt konzentrieren konnten, weil alle Menschen so zornig auf sie waren, weil jeder dachte, man hätte Luther getötet.

[16:46] Aber während Luther auf der Wartburg war, begann er eine sehr wichtige Arbeit. Er begann, das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche zu übersetzen. Und das war ein enormes Ereignis. Er benutzte das griechische Neue Testament von Erasmus. Er benutzte das griechische Testament, das Erasmus bereitgestellt hatte. Er nahm auch immer mal wieder die lateinische Vulgata als Ratgeber hinzu.

[17:23] Er sagte über seine Arbeit Folgendes: "Man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden, wie diese Esel tun, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul schauen, wie sie reden und danach dolmetschen. Da verstehen sie es denn und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet." Luther wollte wirklich sicherstellen, dass die ganz gewöhnlichen Menschen die Bibel verstehen könnten.

[18:01] Er hat dazu eine ganze Reihe neuer deutscher Worte erfunden. Worte, die wir heute ganz normal gebrauchen. Zum Beispiel Feuertaufe, Bluthund, Selbstverleugnung, Machtwort, Schandfleck, Lückenbüßer, Gewissensbisse, Lästermaul, Lockvogel. Oder auch Redewendungen wie "Perlen vor die Säue werfen", "ein Buch mit sieben Siegeln", "die Zähne zusammenbeißen", "etwas ausposaunen", "im Dunkeln tappen", "ein Herz und eine Seele", "auf Sand bauen" oder auch der berühmte "Wolf im Schafspelz". Das sind alles Worte und auch Phrasen, die Luther sich so ausdachte, um den Gedanken der Bibel verständlicher zu machen.

[18:50] Im September 1522 erschien dann die erste Auflage des Neuen Testamentes in Deutsch. Es war unglaublich populär. Nach wenigen Wochen war es schon wieder ausverkauft, sodass dann im Dezember schon die zweite Auflage erscheinen musste.

[19:16] Als jetzt die Bibel verbreitet wurde in einer Sprache, die jeder verstehen konnte, war der Feind aller Seelen stark am Wirken. Plötzlich geriet die Reformation von einer anderen Seite unter Attacke. Genau dasselbe passiert auch heute. Wenn wir für die Wahrheit einstehen, dann wird der Teufel seine Bemühungen verdoppeln. Er versucht, das gute Werk, das Gott in unserem Leben tut, zu zerstören. Hier ist, was passiert ist.

[19:58] Einige vermeintliche Reformer schlossen sich jetzt der Bewegung an. Das waren Menschen, die vorgaben, mit Martin Luther übereinzustimmen. Sie waren in Zwickau gewesen, dort aber ausgewiesen worden. So kamen sie jetzt nach Wittenberg. Und als sie kamen, haben sie ganz schön Sand aufgewirbelt. Hier heißt es zum Beispiel von ihnen, ein Zitat: "Wir sind von Gott gesandt, das Volk zu unterweisen. Wir haben vertrauliche Gespräche mit Gott und sehen in die Zukunft. Wir sind Apostel und Propheten und rufen uns auf den Doktor Luther." Sie haben einige wirklich besondere Ansprüche gestellt. Es schien auch so, als ob sie sehr bibelfest waren. Aber sie standen für sehr radikale Dinge, so Reformationen.

[21:02] Zu diesem Zeitpunkt, müssen wir uns ja erinnern, war Luther nicht in Wittenberg. Aber seine Freunde waren immer noch da. Und einige von ihnen waren jetzt sehr verwirrt von dieser neuen Bewegung. Melanchthon, Karlstadt und andere, die wussten jetzt gar nicht, wie man mit diesen Menschen umgehen sollte. Aber zu einer gewissen Ebene waren sie begeistert, mit ihnen zu streiten. Hier ist, was Melanchthon sagte.

[21:43] Und so haben wir Karlstadt und Melanchthon, die anfangen zu wehren. Sie wissen nicht, wie man umgehen soll. Karlstadt war oft sehr theologisch präzise, aber manchmal fehlte ihm Takt und Balance. Und jetzt kommen diese Fanatiker und stören Probleme. Aber während Luther seine Freunde nicht sehen konnten, was passiert war, konnte Luther sehen, was passiert war. Und er konnte sehen, was passiert war. Und er wusste, dass er dort gehen musste, um die Reformation zu verteidigen.

[22:26] Er wusste also, ich muss jetzt nach Wittenberg gehen, um dort die Reformation zu verteidigen. Und er wusste, dass er dort gehen musste, um die Reformation zu verteidigen. Und er wusste also, ich muss jetzt nach Wittenberg gehen, um dort die Reformation zu verteidigen.

[22:49] Er sah, dass diese ungesunde Erregung sehr gefährlich war. Luther schrieb dann diese Worte: "Ich habe immer gewartet, dass Satan uns eine solche Wunde versetzen würde." Um also dieser Bewegung die Stirn zu bieten, hat Luther sich entschieden, zurück nach Wittenberg zu gehen.

[23:13] Anfang März 1522 hat er heimlich die Wartburg verlassen. Als er in Wittenberg ankam, begann er sofort sehr deutliche, kraftvolle Predigten zu machen. Er hat Gott vertraut, dass er die Sache in seine Hand nehmen würde. Aber als er zurück nach Wittenberg kam, wurden die Publikationen gestiegen. Und Luther hat solche Worte gegen die Fanatiker gepredigt.

[24:01] Er hat gesagt, dass er die Worte der Glaubenden und der Ungläubigen predigt. "Keiner soll zum Glauben und zu dem, was des Glaubens ist, gezwungen werden. Predigen will ich es, sagen will ich es, schreiben will ich es. Aber zwingen, dringen mit der Gewalt will ich niemand. Denn der Glaube will willig und ohne Zwang angezogen werden. Nehmt ein Exempel an mir. Ich bin dem Ablass und allen Papisten entgegen gewesen. Wenn ich geschlafen habe, all so viel getan, dass das Papsttum all so schwach geworden ist, dass ihm noch nie kein Fürst noch Kaiser so viel abgebrochen hat. Ich habe nichts getan. Das Wort Gottes hat es alles gehandelt und ausgerichtet. Wenn ich hätte wollen mit Ungemach fahren, ich wollte Deutschland in ein Großblutvergießen gebracht haben. Aber was wäre es? Ein Verderbnis an Leib und Seele. Ich habe nichts gemacht."

[25:00] Während viele dieser Individuen, die er gegenwärtig waren, hatten sie Gewalt benutzt, war Martin Luther überhaupt nicht über Gewalt. Viele dieser radikalen Fanatiker wollten Glaubensdinge mit Gewalt durchsetzen, aber Luther hatte mit so etwas nichts am Hut. Luther wollte die Wahrheit einfach durch Reden, durch Worte verteidigen.

[25:24] Diese Botschaften, die er erhielt, die bewahrten Wittenberg. Obwohl er jetzt in Wittenberg wieder für Ordnung sorgen konnte, waren ja seine Luthers Schriften in ganz Deutschland verbreitet und Menschen waren begeistert über die Reformation. So dass diese Fanatiker an vielen anderen Orten wieder fruchtbaren Boden fanden, um Anhänger von Luther für ihre Sache zu gewinnen.

[26:08] Da gab es eine ganze Reihe von Bewegungen, die plötzlich auftauchten, die nicht dem entsprachen. Da gab es zum Beispiel dieses Täuferreich von Münster. Einige radikale Fanatiker errichteten in den 1530ern dann also einen Gottesstaat in Münster, wo es nur so vor Hinrichtungen wimmelte und wo die Menschen dann plötzlich in Polygamie sogar lebten. So dass viele Nachbarstädte diese schrecklichen Dinge dann bemerkten. So dass dann sogar katholische und lutherische Armeen zusammen Münster belagerten.

[27:05] Dann gab es zum Beispiel Thomas Müntzer. Einer, der ursprünglich Gefährte von Luther gewesen war. Er war unter dem Einfluss der Zwickauer Propheten geraten und er begann jetzt die Bauern zur Revolution aufzuwiegeln. Er wollte unbedingt ein Reformator sein, aber er vergaß eine grundlegende Sache, dass jeder, der ein Reformator sein will, zuerst bei sich selbst anfangen soll.

[27:41] Hier ist, was Thomas Müntzer sagte: "Ein gottloser Mensch hat kein Recht zu leben, wo er die Frommen behindert. Wie uns Essen und Trinken ein Lebensmittel ist, so ist es auch das Schwert, um die Gottlosen zu vertilgen." So gab es jetzt diese Bauernaufstände. Es gab sowieso diese sozialrevolutionären Ideen und die wurden jetzt mit diesem religiösen Fanatismus kombiniert. Viele dieser Revolten fanden interessanterweise hier in unserer Umgebung, in Südwestdeutschland, statt. Viele Aufstände, Revolten.

[28:32] Als das alles passierte, war Rom ganz außer sich, weil Rom im Allgemeinen bei der Diät von Worms verlor, zumindest in den Augen der Bevölkerung. Aber jetzt, was im ganzen Reich passierte, gab Rom Beweise, dass die Reformation dazu führte. So machte die Reformation so, als wäre sie böse.

[29:14] In dieser Zeit gab es eine ganze Reihe von extremen Ansichten, die formuliert wurden. Oftmals haben die Führer solcher Bewegungen die Bibel beiseite gelegt und sich vor allem auf ihre eigenen Eindrücke und Gefühle verlassen. Viele sagten: "Der Heilige Geist hat zu mir gesprochen und mir gesagt, was ich tun muss." Oder: "Der Engel Gabriel kam zu mir und hat mir gesagt." So haben sie meistens das getan, was ihnen ihre Eindrücke nahegelegt hatten. Weil das eine sehr emotionale Erfahrung war, haben dann sehr viele Menschen das gut gefunden und sind dem gefolgt.

[30:10] Etwas sehr Interessantes passierte. Rom hatte seit Jahrhunderten Menschen verbrannt, die an die Bibel glaubten. Luther hatte dann die päpstliche Bulle und auch das Kirchenrecht verbrannt. Aber was jetzt passierte war, viele, die vorgaben, Luther zu folgen, verbrannten jetzt tatsächlich ihre Bibel. Das war natürlich eigentlich das totale Gegenteil von dem, was Luther eigentlich wollte.

[30:53] Luther sagte über sie: "Die Heilige Schrift war für sie nichts als ein toter Buchstabe, aber wahrlich, ich gehe nicht mit ihnen, wohin ihr Geist sie führt. Der barmherzige Gott behüte mich ja vor der christlichen Kirche, darin lauter Heilige sind. Ich will da bleiben, wo es schwache, niedrige, Kranke gibt, welche ihre Sünde kennen und empfinden, welche unablässig nach Gott seufzen und schreien aus Herzensgrund, um seinen Trost und Beistand zu erlangen."

[31:21] Dieses Phänomen des Fanatismus ist nicht etwas Neues, aber es ist so alt wie der Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist eine Art von Denken, die fast so alt ist, wie die Menschheit selbst. Es ist eine Einstellung, wo man im Grunde genommen unbelehrbar ist. Jemand, der so in die fanatische Richtung geht, der folgt nur noch seinen eigenen Eindrücken, seinen eigenen Neigungen. Wer so eine Erfahrung hat, wer so in eine Richtung geht, der will überhaupt nicht mehr andere Positionen sich auch überhaupt noch anhören. Sie haben keine Toleranz für die Meinung anderer und interessieren sich nicht für die Ideen anderer und haben keinerlei Liebe.

[32:28] Man findet solche Menschen auch in der Bibel. Menschen, die sehr eifrig waren, aber in die falsche Richtung sich bewegten. Da könnte man zum Beispiel den König Jehu reden in der Bibel. Er war ein israelitischer König, der den götzendienerischen Baalkult ausrotten wollte. Er tat es allerdings durch Gewalt und Revolution. Er wollte Gott mit seinem Eifer beeindrucken. In der Bibel liest man über ihn und er sprach: "Komm mit mir und sieh meinen Eifer für den Herrn." Und er führte sie auf seinem Streitwagen. Das war genau die selbe Sache, mit der auch die Pharisäer kämpften. Sie duldeten keinen Widerspruch. Sie wollten genau das tun, was sie fühlten, das ist richtig sein. So hat ja Saulus auch begonnen. Erst als Saulus wirklich eine Erfahrung mit Jesus gemacht hatte, konnte er klar sehen. Die Pharisäer haben mit ihrem Eifer letztlich dahin geführt, dass Jesus gekreuzigt worden ist. Sie haben so ein Kleid der Heiligkeit getragen, aber in Wirklichkeit das Werk des Teufels getan.

[34:09] Und in der Bibel, später im Buch Römer, da heißt es: "Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis." Also Erkenntnis meint hier nicht einfach nur ein intellektuelles Wissen, es geht hier um ein Verständnis des Charakters Gottes. Der Charakter Gottes, der in unserem eigenen Verhalten reflektiert werden sollte.

[34:41] Interessanterweise passiert Folgendes oft mit Fanatikern. Fanatiker sagen oftmals wahre Dinge. Sie haben oft theologische Ansichten, die durchaus biblisch eigentlich richtig sind. Aber sie haben nicht die richtige Herzenseinstellung.

[35:02] Und ja. Wir müssen also sehr sorgfältig sein, dass man nicht eine Idee, eine Lehre ablehnt, nur wegen den Menschen, die sie predigen. Es ist sehr wichtig, dass man jede Idee allein an der Bibel prüft, das ist ja das, was Luther eigentlich tat. Er hat sich theologische Ideen genommen und sie dann mit der Bibel verglichen.

[35:42] Matthäus 23 Vers 3 lesen wir: "So, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut, aber nach ihren Werken tut nicht. Denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht."

[36:00] Wie wir gesehen haben, hat Rom versucht, diese Bewegung zu dämonisieren, die Luther begonnen hatte. Sie hatten diese Art der Taktik in der Vergangenheit schon oft durchgeführt. Leider haben dann auch die Reformatoren dieselben Fehler wiederum gemacht und eine ganze Reihe biblischer Ideen nicht angenommen, weil nämlich Fanatiker diese biblischen Ideen aufgegriffen hatten und sie völlig übertrieben dargestellt hatten. Wir wollen einfach dazu ein paar kurze, interessante Beispiele anschauen.

[36:47] Ein Beispiel zum Beispiel ist das Thema der Taufe. Da gab es einige Menschen, die die Taufe durch Untertauchen praktizierten, die sogenannten Anabaptisten oder Wiedertäufer. Aber einige dieser Wiedertäufer waren unglaublich radikal und sogar gewaltsam. Deswegen wurden diese Lehren damals und bis heute zum Teil abgelehnt.

[37:27] Ein interessantes Beispiel dafür, dass man ein Thema allein aus der Bibel behandeln sollte und nicht anhand dessen der Menschen, die das lehren. Übrigens haben wir deswegen auch diese Bibelstudienführer. Denn wir möchten, dass jeder Mensch die Bibel selbst für sich studiert, um festzustellen, ob etwas wahr oder falsch ist. Was ja auch Martin Luthers Hauptanliegen war.

[37:59] Da gab es zum Beispiel diesen Menno Simons. Er war ein Friese aus den Niederlanden, der durch das Bibelstudium erkannt hatte, dass die Erwachsenentaufe eine wichtige Sache ist. Wie wir schon gesehen haben, gab es ja all diese Fanatiker, die ebenfalls Erwachsenentaufe lernten. Aber Menno Simons hielt trotzdem daran fest.

[38:29] Zu diesem Thema nur zwei kurze Bibelverse. Hier ist es sehr interessant. Hier Markus 16, Vers 16. "Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden." Wo also der Glaube mit der Taufe verbunden wird. Oder auch in Johannes 3, Vers 23, wo es heißt: "Aber auch Johannes taufte in Änon nahe bei Salim, weil viel Wasser dort war und sie kamen dorthin und ließen sich taufen." Der musste einen Grund gegeben haben, warum er an einen Ort ging, wo es viel Wasser gab, damit er taufen konnte.

[39:16] Aufgrund dieser verschiedenen Ansichten gab es damals dann sogar eine Debatte, eine Disputation über die Taufe. Verschiedene Reformatoren kamen Anfang 1525 zusammen und diskutierten die Frage des Baptismus. Weil aber einige Verfechter der Erwachsenen-Taufe sehr radikale Praktiken zeigten und Predigten, wurde die gesamte Idee der Erwachsenen-Taufe verworfen. Und dann wurden alle Wiedertäufer als gegen die Taufe, gegen die Erwachsenen-Taufe, gegen die Taufe, gegen die Erwachsenen-Taufe, gegen die Taufe, als Gegner der Christenheit betrachtet.

[40:04] Was hat man mit ihnen gemacht? Einige der sehr wohlmeinenden, aber fehlgeleiteten Christen taten Folgendes. Sie sagten: "Ihr glaubt, dass ihr durch Untertauchen getauft werden sollt. Dann werden wir euch helfen, euch zu taufen." So hat man die Wiedertäufer genommen und sie unter das Wasser gehalten. Und nachdem man sie ertränkt hatte, sagte man: "Jetzt seid ihr getauft." So ging das damals zu.

[40:47] Dieser Fanatismus hatte eine Rolle da zu spielen, obwohl es eine katastrophale Lage gab. Und obwohl da Fanatismus war und der dann auch entsprechend brutal bekämpft wurde, ist die Wahrheit doch unaufhaltsam vorangeschritten.

[41:13] Hier ist eine weitere Idee, die damals durchdacht wurde. Der etwas radikalere Karlstadt hatte ebenfalls sich Gedanken gemacht über bestimmte Themen der Bibel. Nicht alle seiner Ideen sind dann aufgegriffen worden von den anderen Reformatoren. Aber er hat einige Punkte angesprochen, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden und auch heute noch zu diskutieren.

[41:44] Eine Idee, die es wirklich wert ist, vertieft zu werden, ist seine Gedankenführung über den Sabbat. Er hatte bei seinen Studien sich die Frage gestellt, warum halten wir eigentlich den Sabbat am Sonntag? Und das ist, was er schrieb.

[42:14] Er schrieb nicht, dass wir den Sonntag oder Samstag für den siebten Tag müssen halten. Von dem Sonntag ist es unheimlich, dass ihn Menschen eingesetzt haben. Von dem Samstag ist noch im Zank. Das aber ist offenbar, dass du den siebten Tag sollst feiern und dein Gesind lassen feiern, so oft sie sechs Tage gearbeitet haben.

[42:40] Es gab auch Diskussionen und nicht alle konnten sich da einigen. Und so Luther und Zwingli haben sich dort stark gestritten. Sie haben sich so sehr gestritten, dass der Luther am Ende sagte, der Zwingli ist überhaupt kein echter Christ. Luther hat sogar den Handschlag am Ende verweigert.

[43:06] Damals sind sehr verschiedene Positionen eingenommen worden. Und einer der Gründe, warum die Reformation nicht mehr weitergegangen ist, ist der stark gewählte Charakter der Reformer. Viele von ihnen waren sehr stur und hatten Mindsets, die sich nicht ändern würden. Sie waren nicht sehr tolerant und wollten in vielen Fällen nicht miteinander zusammenarbeiten und auch mal eine andere Ansicht und Nebensächlichkeiten zu tolerieren.

[43:52] Weil oftmals es auch um eher Kleinigkeiten ging, wo man sich nicht einigen konnte. Die Reformation hätte sehr viel mehr erreichen können, wenn die Reformatoren besser zusammengearbeitet hätten.

[44:10] Und viele von uns wissen vermutlich, dass auch Luther selbst kein vollkommener Mensch war. Es gibt auch einige sehr hässliche Seiten in seinem Leben. Der spätere Luther hat dann sehr verletzend zum Beispiel über die Juden gesprochen. Er war so verärgert über sie, weil sie das Evangelium nicht annehmen wollten. Also hat er zu sehr radikalen Maßnahmen gegen sie aufgerufen. Und einige Dinge, die er schrieb, sind wirklich schrecklich, da gibt es nichts zu beschönigen.

[44:51] Und man könnte vielleicht Gründe versuchen, zu rekonstruieren. Ein landläufiger Grund, der oft genannt wird, ist folgende. Er mochte sein Bier sehr gerne. Und wenn man das Bier mag und viel davon trinkt, kann man irgendwann nicht mehr so richtig klar denken. Das hat mit Sicherheit durchaus auch eine Rolle gespielt bei diesem Ding.

[45:29] Sollte also Luther jetzt unser großes Vorbild sein? Hat Luther große Schritte auf die Wahrheit zu gemacht? Hat er Überzeugungen formuliert, die kein anderer so formuliert hat? Sollten wir nicht auch dankbar sein für das, was er gesagt hat und getan hat? Ich denke, die Antwort sollte natürlich ja sein. Aber wir sollten Luther nicht zu einem Vorbild machen.

[46:11] Luther selbst hatte ja 1521 gesagt: "Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens. Es hinket alles, was fleischlich ist." Das ist eine Aussage, über die man wirklich nachdenken sollte. Und denselben Gedanken findet man im Grunde genommen auch im Buch Jeremia.

[46:39] So spricht der Herr: "Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht."

[46:51] Es gibt wirklich nur einen einzigen, den wir als Vorbild haben sollten. In jeder Lebenssituation, in der wir uns befinden mögen, finden wir in dem einen perfekten Vorbild Jesus ein Beispiel. Weil er immer das richtige Beispiel uns gegeben hat.

[47:15] In 1. Petrus 2, Vers 21 lesen wir: "Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt."

[47:34] Es gab nur einen, der immer die Wahrheit gesagt hat und doch niemals fanatisch war. Er hat immer die Wahrheit gepredigt und doch es immer in Liebe formuliert. Und weil er so sich um Menschen gekümmert hat und sich für sie interessiert hat, sind Menschen angezogen worden von ihm. Alle, die wirklich die Wahrheit wollten und nicht nur die Liebe zur Wahrheit hatten, wurden von ihm angezogen.

[48:14] Hat jeder Jesus geliebt? Ich denke, die Antwort ist darauf natürlich nein. Die große Mehrheit hatte nicht die Liebe zur Wahrheit. Die große Mehrheit hatte mehr Interesse daran, dass es ihnen gut ging. Sie wollten nicht, dass sich ihr Leben ändert. Aber alle, die wirklich nach Wahrheit wollten und ihre Leben für das Bessere ändern wollten, die sind zu Jesus gekommen.

[48:50] In Johannes 1, Vers 14 lesen wir: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Jesus war dieses Wort Gottes, das Fleisch geworden ist. Er ist derjenige, den Martin Luther kennengelernt hat. Er ist derjenige, dem Martin Luther folgen wollte.

[49:27] War Martin Luther perfekt? Ich denke, wir wissen, die Antwort ist nein. Aber war Jesus perfekt? Was würdet ihr antworten? Absolut. So ist Jesus unser echtes Vorbild.

[49:47] In Johannes 10, Vers 27 sehen wir: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach." Jesus nennt uns seine Schafe. Und je mehr Zeit wir mit ihm verbringen in der Wort Gottes und in der Bitte, desto mehr erkennen wir seine Stimme.

[50:13] Es gibt heutzutage viele Stimmen, die wir in dieser Welt hören können. Eine Stimme ist zum Beispiel die Bekanntheit, Beliebtheit, der Reichtum, die Macht, der Einfluss, der Spaß. Aber es gibt eine Stimme, die durch all das hindurch schneiden muss. Wenn wir Zeit mit ihm im Gebet und Zeit mit ihm im Wort Gottes verbringen können, wird das all die anderen Stimmen beiseite schieben.

[50:57] Da ist nur einer, der für dich starb. Da ist nur einer, der dir diesen Frieden, der allen Verstand übersteigt, anbieten kann. Nur einer kann uns diesen Frieden geben, nach dem auch Martin Luther gesucht hat. Und er kann dir die Kraft und den Mut geben, für ihn zu stehen, so wie es auch Luther erlebt hat.

[51:34] Auch heute gibt es viel Fanatismus, selbst in vielen christlichen Kirchen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn einige Christen sagen: "Ich weiß, was die Bibel sagt, aber der Geist hat mir gesagt." Das ist eine sehr unsichere Position, denn der wahre Heilige Geist wird niemals dem Wort Gottes widersprechen. Der Heilige Geist hat die biblischen Schreiber inspiriert, das Wort Gottes aufzuschreiben.

[52:20] In dem Moment, wo wir dieses Buch beiseite stellen, befinden wir uns in Gefahr. Meine Hoffnung und mein Gebet ist, dass jeder von uns, der hier zu diesem Vortrag gekommen ist, wirklich beeindruckt worden ist, dieses Buch etwas öfter aufzuschlagen. Je nachdem, ob man es bisher schon regelmäßig aufgeschlagen hat oder nicht, uns allen wird es besser gehen, wenn wir es öfter aufschlagen als bisher.

[53:01] Und wenn wir es öffnen, können wir Gott bitten, dass er unsere Gedanken leitet. Wenn er unsere Gedanken dann leitet, werden wir Dinge sehen können, die wir vorher nie bemerkt haben. Das ist ja dem Martin Luther passiert. Das ist das Buch, das sein Leben verändert hat, weil er in diesem Buch Jesus gefunden hat, den wahren Jesus. Der Jesus, der uns liebt. Der Jesus, der uns nicht in den Fanatismus führen wird, sondern ins ewige Leben.

[53:45] Wer möchte heute Abend mit mir sagen: "Ich möchte den Fanatismus vermeiden. Ich möchte einfach nur Jesus folgen." Das ist unser Wunsch heute Abend. Dann wollen wir noch gemeinsam beten.

[54:07] Lieber Vater, wir möchten dir heute Abend erneut danken, dass du uns zusammengebracht hast. Wann immer Wahrheit sich verbreitet hat und Menschenleben sich gebessert haben, dann verdoppelt der Teufel seine Bemühungen. Er hat das vor 500 Jahren getan. Und wenn wir Zeit mit dir und deinem Wort verbringen, dann werden wir auch erwarten, dass das in unserem Leben auch passieren wird. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, Fanatismus zu vermeiden. Dass wir einfach durch deine Kraft unseren Glauben auf dein Wort basieren. Hilf uns, dass wir dir in allen Dingen vertrauen. Wir beten dies im Namen Jesu. Amen.

[55:25] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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