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In dieser Predigt wird die Rolle Martin Luthers im großen Drama der Geschichte beleuchtet, beginnend mit dem kosmischen Kampf zwischen Gut und Böse. Es wird erklärt, wie Luthers tiefes Bibelstudium zur Erkenntnis des Evangeliums führte und wie dieser Kampf sich durch die gesamte Bibel zieht, von der Schöpfung bis zur Offenbarung. Der Vortrag thematisiert die Bedeutung von Gottes Liebe, die Rebellion Satans, die Erlösung durch Jesus Christus und die fortwährende Suche nach Wahrheit in einer sich wandelnden Welt.


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Serie: Macht. Glaube. Hoffnung.

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Transkript

[0:00] Noch einmal ein herzliches Willkommen. Der Herr hat uns mit einem wunderbaren Tag gesegnet. Ich hatte heute Nachmittag die Gelegenheit, einen schönen Spaziergang in der Natur zu haben. Der Herr hat so ein bisschen unseren Herbst noch verlängert. Ich erwarte, dass irgendwann noch der Winter kommen wird, aber ich bin noch ganz froh über das Wetter. Also wenn der Winter noch so ungefähr drei Tage warten kann, bis ich wieder nach Tennessee fliege, dann ist es vollkommen. Wir sind so dankbar, dass wir alle heute Abend wieder hier sein können.

[1:03] Wir haben ein weiteres spannendes Thema heute, aber ich habe vor, noch ganz kurz uns an einige Dinge zu erinnern, die ich in den letzten Abenden nicht erwähnt hatte. Ich hatte vor einigen Abenden schon mal hingewiesen auf diese Bibelstudienhefte, die dort an dem Tisch zu erhalten sind. Es handelt sich dabei um ein Set von ungefähr 25 Bibelthemen, die dort aus der Bibel berichtet und beschrieben werden. Also wenn man ein Interesse daran hat, sich in der Bibel noch besser auszukennen, etwas mehr noch nachzuforschen, dann kann ich die wirklich wärmstens empfehlen. Und da wir natürlich Abend für Abend über die Bibel gesprochen haben, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Bibeln zu kaufen. Wir haben sie in verschiedenen Größen, Preisklassen und Übersetzungen, da kann man sich also aussuchen, was einem besonders zusagt, aber alle von diesen Bibeln werden ein großer Segen sein.

[2:32] Etwas, worüber man noch nachdenken könnte, ist, wenn man bereits eine Bibel hat oder sie auch schon gut kennt, dann kann es trotzdem sein, dass man vielleicht jemanden kennt, von dem man weiß, dass er keine Bibel hat bisher oder auch die Bibel nicht besonders gut kennt. Also alles, was dort am Tisch angeboten wird, kann auch ganz vorzüglich als Geschenk weitergegeben werden. In der Zeit von Martin Luther war es sehr schwierig, überhaupt eine Bibel zu besitzen. Heute haben wir den Segen, Bibeln in Fülle zur Verfügung zu haben. Die Bibel kann uns aber wirklich nur nützen, wenn wir sie tatsächlich auch lesen und auch versuchen, sie zu verstehen durch das Studium. Ich würde sogar das Studieren der Bibel etwas mehr betonen, als das bloße Lesen. Ich habe schon einige Menschen getroffen, die mir gesagt haben, ich habe die Bibel 6-7 mal durchgelesen. Aber wenn man ihnen schon einfache Fragen über die Bibel stellt, haben sie oft keine gute Antwort. Denn sie haben die Bibel vielleicht nur durchgelesen, um dann sagen zu können, ich habe es halt gelesen. Was viel entscheidender ist, dass man den Inhalt wirklich versteht. Wir haben dort hinten also ganz vorzügliche Materialien und ich empfehle, dass bevor man heute Abend geht, da nochmal vorbeischaut und sich die zu Gemüte führt.

[4:37] Heute Abend haben wir ein ganz spannendes Thema, wie immer werden wir gemeinsam beten und dann unser Thema behandeln. Lieber Vater, wir möchten dir erneut danken für einen wirklich wunderschönen Tag. Danke, dass wir diese Freiheit hier haben, dass wir zusammenkommen können, um dein Wort zu studieren, ohne befürchten zu müssen, verfolgt oder unterdrückt zu werden. Es gibt viele Menschen auf dieser Welt, die nicht die Gelegenheit haben, das zu tun, was wir heute Abend hier tun. So lass uns wirklich diese Gelegenheit, die wir haben, bestmöglich nutzen. Hilf uns zu verstehen, was wirklich in dieser Welt vor sich geht. Und wir bitten, dass du unsere Zeit hier gemeinsam heute Abend segnen wirst. Wir bitten das im Namen Jesu. Amen.

[5:47] Unser Thema heute Abend ist Nr. 8, Vom Schatten zum Licht, Luthers Platz im großen Drama. Und Sie wissen schon ganz genau, wo wir jeden Abend beginnen, mit einer kurzen Wiederholung. Und so werden wir das jetzt tun. Vor 500 Jahren, das ist eine lange Zeit her, waren die Dinge doch ziemlich genauso wie heute. Martin Luther und viele andere hatten innere Kämpfe erlebt, und er hatte nach Antworten Ausschau gehalten. Gott hat ihm geholfen, diese Antworten in der Bibel zu finden. Beim Studium der Bibel realisierte er allerdings auch, dass die Kirche einige Probleme hatte. So wollte er diese Probleme diskutieren und hat die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angenagelt. Das hat viel mehr Probleme bereitet, als er das vorhergesehen hatte. Während das alles vor sich ging, studierte er immer weiter die Bibel. Und im Zuge dessen kam er zu einem Verständnis, das seine gesamte Perspektive auf den Kopf stellte. Er las dort in den Schriften von Paulus diese Passage, der Gerechte wird aus Glauben leben. Es war, als ob ein Licht sein Denken erleuchtete. Etwas, das der Habakuk schon viele Jahrhunderte vorher geschrieben hatte, was Paulus dann aufgegriffen hatte und jetzt auch dem Luther aufgegangen war. Dieses einfache Evangelium war kraftvoll genug, um das Leben von Menschen zu verändern. Luther verstand mehr und ging immer tiefer hinein in die Bibel. Je mehr er tat, umso mehr sah er Unterschiede zwischen dem, was die Kirche tat und dem, was die Bibel lehrte. Seine Kirche war davon überhaupt nicht erfreut und rief ihn auf, alles zu widerrufen. Er hat sich dagegen entschieden, auf der Grundlage des Wortes Gottes stehen zu bleiben. Und er sprach diese Worte, die den Lauf der Geschichte verändert haben: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott, helfe mir. Amen. Und er hat das mit diesem letzten Wort unterstrichen.

[9:04] Was ist also der Platz von Luther in diesem großen Drama der Zeitalter? In diesem Aufeinandertreffen von Gut und Böse, wo ist er dort einzuordnen? Gestern haben wir schon kurz diese Idee angesprochen, dass Luther selbst verstand, dass er eine Rolle zu spielen hatte in einem viel größeren Drama. Er glaubte, dass dieser Drama, dieser Konflikt, diese Kontroverse wirklich zwischen Christus und Satan war. Er formierte diesen Hintergrund seiner Theologie durch viele Bibelgeschichte. Und indem er sich viele biblische Textstellen anschaute, entwickelte er so ein Grundfundament für die biblische Lehre. Wenn wir dieses grundlegende Thema verstehen, wird es wie ein Schlüssel sein, das uns auch viele andere Geschichten der Bibel dann aufschließt. Wir wollen also heute Abend uns etwas genauer dieses Thema anschauen. Denn wir werden ein konstantes Thema sehen, das durch die gesamte Bibel hindurch sich zieht, von 1. Mose bis in die Offenbarung. Wenn man dieses Thema erst einmal verstanden hat, hat man einen Rahmen, in dem man all die anderen biblischen Themen dann einordnen kann. Es wird uns auch helfen, die Geschichte besser zu verstehen und auch zu erkennen, was in der Zukunft bis in die Ewigkeit hinein passieren wird.

[11:01] Wir wollen unsere Reise auf einer einsamen Insel namens Patmos beginnen. Der letzte noch lebende Apostel Johannes war auf dieser Insel. Und als er dort war, erhielt er von Gott einige Visionen. Diese Visionen finden wir aufgeschrieben für uns im allerletzten Buch der Bibel, dem Buch der Offenbarung. Johannes war dort gefangengesetzt, weil er an die Bibel und ihre Lehren glaubte. Gott wollte, dass Johannes verstand, was die Zukunft für die Kirche und für die christliche Kirche bringen würde. Dieses große Drama begann mit einem gewaltigen Kampf zurück in den Himmel. Und um eine bessere Ahnung davon zu bekommen, was passiert ist, gibt es in dem Buch der Offenbarung, dem 12. Kapitel, ein Bild mit breiten Strichen von dem, was passiert ist. Es hilft uns, den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit besser zu verstehen. Und wenn wir diesen Kampf, diesen kosmischen Kampf verstehen, werden wir die Ereignisse der Geschichte besser einordnen können. Also beschreibt Offenbarung 12 so einen roten Faden, der durch die ganze Bibel sich hindurch zieht. Es beginnt im Grunde genommen damit, dass wir sehen, dass es eine große Krieg war. Wir sehen, dass dort ein großer Kampf war. In Offenbarung 12, Vers 7 lesen wir: Und es entbrannte ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache kämpfte und seine Engel. Wir sehen hier, dass der Kampf entbrannte, er begann irgendwann. Der Kampf existierte nicht seit Ewigkeiten. Der Kampf hatte irgendwann einen Anfangspunkt, und von dem Zeitpunkt an hat er dann sich entfaltet. Davor war Friede und Harmonie, erst danach, dadurch kam jetzt diese Auseinandersetzung. Zwei Parteien kämpften miteinander. Eine Seite wurde von diesem Michael geleitet. Er wird auch als Erzengel genannt. In anderen Worten bedeutet das, dass er der Leiter der Engel ist. Sein Name Michael bedeutet, der so ist wie Gott. In anderen Worten, sein Charakter hat einige der gleichen Attribute des Vaters. Die selben Adjektive, die man auch dem Vater zuschreiben würde. Der Einzige, der der Leiter aller Engel im Himmel ist, und der in seinem Wesen genauso ist, wie Gott der Vater, ist Gottes Sohn. Dies ist also ein weiterer Name für Jesus, der ja in der Bibel eine ganze Reihe von Namen hat. Er wird die Tür genannt. Er wird genannt, der Weg, die Wahrheit, das Leben. Er wird der große Hirte genannt. Und hier haben wir einen weiteren Namen, in dem Fall Michael. Der letztendlich ausdrückt, der so ist wie Gott. Er hat also die gleichen Charakteristiken wie der Vater. Der Vater ändert sich nicht, und so auch Jesus nicht.

[15:25] Die Bibel lehrt, dass Gott Liebe ist. Das hilft uns, etwas sehr Wichtiges über Gott zu verstehen. Erstens ist er die Liebe, und zweitens ändert er sich nicht. Unter allem, was wir in den Buchstaben der Bibel finden, müssen wir verstehen, dass Gott Liebe ist, und das ändert sich nie. Gott will, dass wir das Beste im Leben haben. Er gibt uns sein Gesetz, damit er uns damit führen kann. Wenn er uns also das Gesetz gibt, und er immer die Liebe ist, dann kann man das einfach das Gesetz der Liebe nennen. Was ist eigentlich Liebe? Wir wollen das herausfinden in 1. Korinther 13, Vers 4 und 5. Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe beneidet nicht. Die Liebe prahlt nicht. Sie bläht sich nicht auf. Sie ist nicht unanständig. Sie sucht nicht das Ihre. Sie lässt sich nicht erbittern. Sie rechnet das Böse nicht zu. Hier können wir sehen, wie Gott wirklich ist. Er ist die Liebe. Und der Sohn Gottes hat genau diesen selben Charakter. Wir sehen im Himmel, dass dort dieser Kampf begann zwischen dem Sohn Gottes und einer anderen Macht. Wer ist es also, der gegen die Liebe ankämpfen würde? Das ist der große Drache, Satan. Er seduziert die ganze Welt. Mit diesem Symbol wird genauer der Satan beschrieben. Er ist der Erzverführer. Aber was war der Zweck seiner Rebellion? Lass uns 1. Korinther 14, Vers 13 und 14 ansehen. Die Aktion, Vers 13 und 14.

[18:00] Die Idee mit dem letzten Kritikpunkt ist, dass Satan selbst schuld war. Er kann die Kinder nicht größer werden. Dies trügt keine Rolle in dem Abschluss, whether they are a children of God. Im Kern ist der nicht falsche Überzeugung. Die Schlüsselidee hier ist, dass der Satan ein Interesse an der Selbsterhöhung hatte. Gestern haben wir schon über diese Idee kurz gesprochen. Weil wir dort gesehen haben, dass der ein Merkmal des Antichristen war, dass man sich auch selbst erhöhen wollte. Das eigentliche Anliegen des Satans war es, sich selbst zu erheben. Das steht im direkten Gegensatz zu dem Charakter Gottes. Gottes Charakter ist Liebe und Selbstlosigkeit. Durch seine Worte und seine Aktionen hat der Satan gegen den Charakter Gottes gekämpft. Was hat ihn dazu motiviert? Als der Satan erschienen wurde, wurde er nicht als Teufel erschienen. Die Bibel sagt uns, dass er perfekt war in all seinen Wegen. Die Bibel sagt uns, dass er eigentlich vollkommen in jeglicher Hinsicht war. Ein herrlicher, ein vollkommener Engel. Es gab für ihn nicht den geringsten Grund, Gottes Liebe oder das Gesetz in irgendeiner Weise in Zweifel zu ziehen. Er wurde rein und vollkommen geschaffen. Nichts hat sein Glück irgendwie getrübt. Er ist durch nichts von außen irgendwie irritiert worden oder gestört worden. Was die Geschichte wirklich traurig macht, denn es gab eigentlich keinen Grund für die Rebellion.

[20:14] Hier haben wir eine Beschreibung, wie er zuvor gewesen war. In Hesekiel 28, Vers 14 und 15 heißt es: Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen, vom Tag deiner Erschaffung an bis Sünde in dir gefunden wurde. Als ein gesalbter, schützender Cherub war er sehr nahe bei Gott. Er muss ein sehr klares Verständnis von Gott und seiner Liebe gehabt haben. Er entschied sich trotzdem gegen Gott zu rebellieren. Und in seiner Rebellion hat er sich nicht nur selbst Gott widersetzt, sondern eine ganze Reihe von Engeln mitgenommen. Was würde Gott jetzt tun? Er hätte ja einfach alle Rebellen einfach vernichten können. Hätte das das Problem gelöst? Bisher hatten ja alle Engel ihm einfach aus Liebe gedient. Wenn Gott den Satan und diese anderen rebellischen Engel einfach ausgelöscht hätte, was wäre passiert? Die anderen Engel hätten vielleicht gesagt: Hey, hast du gerade gesehen, was dem Satan widerfahren ist? Pass besser auf. Man sollte besser das tun, was Gott sagt. Ansonsten wären wir auch noch ausgelöscht. Das hätte alles vollkommen verändert. Denn dann hätten die Engel Gott nicht mehr aus Liebe gedient. Aus welcher Motivation hätten sie ihm dann gedient? Das wäre dann Angst die treibende Motivation gewesen. Das wollte Gott aber auf keinen Fall. Er wollte, dass seine Schöpfung ihm wirklich aus echter Liebe heraus dient.

[22:35] Er hat jeden Einzelnen von uns mit der Fähigkeit zu wählen geschaffen. Das war auch der Fall für Luzifer. Er hatte die Wahl oder die Möglichkeit zu wählen. Er hat alle anderen Engel mit der Möglichkeit zu wählen ausgestattet. Nur so hätten oder konnten sie ihn ja überhaupt lieben. Denn ohne Fähigkeit zu wählen, hätten sie keine Möglichkeit gehabt zu lieben. Damit Liebe wirklich real, wirklich echt ist, muss es die theoretische Möglichkeit geben, nicht zu lieben. Gott wusste also, dass da ein Risiko mit verbunden war, Wesen mit solch einer Fähigkeit der freien Wahl zu erschaffen. Aber er hat dieses Risiko bewusst eingegangen, weil er Wesen haben wollte, die ihn wirklich lieben konnten. Also realisierte er, er kann nicht einfach Satan und die anderen Rebellen auslöschen. Er musste dieses Risiko wirklich nehmen, weil er die Fähigkeit der freien Wahl hatte. Er konnte nicht einfach Satan und die anderen Rebellen auslöschen. Er wollte und musste dieser Rebellion sozusagen Zeit geben, sich auszubreiten. So dass jeder die natürlichen Konsequenzen der Rebellion gegen Gott und gegen Liebe sehen würde.

[24:19] Man kann allerdings sehen, wie sehr Gott die Menschheit liebte, wenn wir uns anschauen, wie er diese Erde ursprünglich erschaffen hat. In Genesis 1, 31 sagt es, dass alles, was Gott erschaffen hat, sehr gut war. Gott nutzte diese Erde als Ausdruck, um dem Rest des Universums zu zeigen, wie sehr er die Menschheit liebte. Der Charakter Gottes wurde hier auf unglaublich schöne Weise dargestellt. Was immer er tat dort, war gut und gut und sehr gut. Aber was wir hier sehen, ist, dass er nicht nur die Menschen liebte, sondern auch die Erde. Er liebte die Erde, weil sie die Erde war. Und dann kam ein Rebell. Bis heute gibt uns die Erschaffung, anhand der Schöpfung zu denken, wer Gott ist. Und obwohl heute die Schöpfung nicht mehr so vollkommen ist, wie sie damals noch gewesen ist, können wir doch noch genügend davon wahrnehmen.

[25:59] Nun kam allerdings der Widersacher hinein und nahm das von Adam und Eva weg. Er verführte sie gegen Gott zu rebellieren, genauso wie er es selbst getan hatte. Denn er wollte nicht, dass die Menschen, Gottes Kinder, diese Liebe erfahren. Er wollte sie verführen, so dass auch sie gegen Gott rebellieren würden. Zu einem bestimmten Grad war er erfolgreich damit. In 1. Mose 3, Vers 5 heißt es: Sondern Gott weiß, an dem Tag, da er davon isst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist. Er pflanzte diesen Gedanken des Zweifels in das Denken von Adam und Eva. Er wollte, dass sie Gott misstrauen. Und er wollte, dass sie über sich selbst höher denken, als sie eigentlich waren. Also hat Satan diese Schlange benutzt, um sie zu verführen. Er hat sich nicht als der große Verführer offenbart zu ihnen. Das macht er bis heute so. Wenn der Teufel uns verführen möchte, dann wird er nicht ein rotes, enges Kleidungsstück tragen mit einer Kapuze. Er wird also nicht mit so einer Gabel umherrennen. Er wird keine kleinen Hörner auf dem Kopf haben. Er wird da kein Zeichen an seinem Hals haben, das sagt: Hallo, ich bin der Teufel. Ich bin jetzt hier, um dich zu verführen. Das ist nicht der Weg, wie er arbeitet. Er ist viel subtiler als das. Adam und Eva erwarteten nicht, dass sie von ihm durch die Schlange verführt werden würden. Aber die selbe Taktik, die der Teufel damals benutzt hat, benutzt er heute noch. Die Probleme in dieser großen Schlange bleiben die selben. Die Themen, die Prinzipien, um die es geht in diesem großen Kampf, sind immer noch dieselben heute. Der Teufel möchte, dass wir Gott und seinem Wort misstrauen.

[29:06] Leider haben Adam und Eva sich entschieden, Gott nicht zu gehorchen. Und als sie diese Entscheidung getroffen hatten, die verbotene Frucht zu essen, änderten sich alle Dinge. Sie hatten sich ja jeden Tag mit Gott getroffen im Garten. Jetzt, wo sie gesündigt hatten, waren sie von Gott getrennt. Sünde gibt uns niemals etwas Besseres. Für einen Moment mag sie besser aussehen. Adam und Eva glaubten, dass ihr Leben sich verbessern würde. Aber am Ende war alles nur sehr viel schlimmer geworden. Mit der Sünde ist meistens so eine kurze Zeit der Begeisterung verbunden. Aber dann zahlt man einen langen Preis für sie. Und sie zerstört unsere Hoffnung. Und was hat man letztendlich vor Augen? Roman 6, 23 sagt: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Denn Sünde trennt uns von Gott. Und ohne Gott gibt es kein Leben. Wenn wir also Gott misstrauen, dann stellen wir uns selbst in eine sehr schlechte Position. Denn er ist der Einzige, der unsere Existenz am Leben erhalten kann. Deswegen ist Sünde in ihrer ganzen Natur selbstzerstörerisch.

[31:01] Aber die gute Nachricht ist, Gott lässt uns nicht allein. Gott hat Adam und Eva nicht einfach ignoriert. Denn wir erinnern uns, Gott ändert sich nicht. Selbst wenn der Mensch die Seiten wechselt, dann ist Gott immer noch die Liebe, wenn wir uns entscheiden, sein Feind zu sein. Sein Wort ist immer noch ein Licht, selbst für die, die gefallen sind. Was passierte also, als Adam und Eva gegen Gott rebellierten? Dann kam Gott herab, um nach ihnen zu suchen. Er fragte sie: Wo bist du? Er sorgte sich um Adam und Eva. Und wenn wir unseren eigenen Weg gehen, dann möchte Gott immer noch, dass wir zu ihm zurückkehren. Und Gott hat mit Adam und Eva gesprochen und versucht zu erklären, was wirklich passiert war. Und dann bot er ihnen einen Ausweg an. Was war dieser Ausweg?

[32:17] In 1. Mose 3, Vers 15 erhalten wir so ein Bild: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Also der Kampf zwischen Gut und Böse würde weitergehen auf dieser Erde. Obwohl die Menschheit schon gefallen war, hatte der Feind noch nicht gewonnen. Es gab noch Hoffnung. Gott würde durch einen Verheißenen arbeiten. Dieser Verheißene würde schlussendlich der Schlange den Kopf zertreten. Der Teufel würde zwar einen zeitweiligen Erfolg verzeichnen. Er würde diesem Samen der Frau, diesem Verheißenen, in die Ferse stechen. Aber das ist nur eine Wunde, die irgendwann wieder heilt. Der Teufel selbst würde eine Wunde im Kopf erhalten. Das ist eine tödliche Wunde, die zum Tod führt.

[33:45] Ich weiß nicht, wer von uns schon mal wandern war. Und da ist vielleicht eine Schlange gerade auf dem Weg. Was tut man dann? Viele Menschen nehmen vielleicht einen Stein. Und werfen ihn auf die Schlange. Auf welches Körperteil der Schlange zielt man in so einer Situation meistens? Versucht man, den Schwanz zu treffen? Wenn man die Schlange am Schwanz trifft, was wird passieren? Dann wird man die Schlange erst so richtig zornig machen. Dann wird sie vielleicht angreifen. Also welchen Teil der Schlange versucht man zu treffen? Man versucht, den Kopf zu treffen. Was versucht man also mit der Schlange? Sie zu töten. Was ich jetzt sagen wollte, ist nicht, dass man nach Gelegenheiten Ausschau halten sollte, um Schlangen zu töten. Wir schauen uns ja nur so ein Bild an, das Gott hier in der Bibel als Gleichnis verwendet. Die Schlange erhält so eine tödliche Wunde. Und durch diesen Samen der Frau würde sozusagen der Plan der Erlösung sich zeigen.

[35:22] Gott hat durch die Zeit alter Menschen gehabt, die er benutzt hat, damit andere auch diese gute Nachricht verstehen können. Gott führte und leitete sie, sodass durch sie auch andere diesen Plan der Erlösung kennenlernen könnten. Durch die Geschichte hat Gott Menschen benutzt, die anderen zeigen konnten, wer dieser Befreier sein würde. Aus Zeitgründen kann man natürlich nicht all diese alttestamentischen Geschichten anführen jetzt hier. Wenn man das mehr noch studieren möchte, habe ich natürlich etwas, was ich empfehlen kann. Ich habe ja diese Bibelstudienthemen ja gerade vorhin erwähnt. Also ich noch einmal kurz der Hinweis, unbedingt nachher nochmal kurz anzuschauen, ob die nicht so gut sind. Die Menschen, die Gott glaubten und die darauf vertrauten, dass Gott das Richtige tun würde, die nannte Gott dann in der Geschichte sein Volk. Und seinem Eigentum, dem Erlösungseffekt, hat Gott die Wahrnehmung gebraucht. Und seinem eigenen Volk zeigte er die Wichtigkeit seines Gesetzes.

[37:03] Er hat seinen eigenen Charakter, sein Gesetz so ausgedrückt, dass Menschen das begreifen konnten. In der Bibel wird dieses Gesetz der Liebe auch manchmal die zehn Gebote genannt. Und durch dieses Gesetz, durch diese zehn Gebote, können wir den Charakter Gottes, dieses Gesetz der Liebe, verstehen. Er wollte, dass sein Volk diesen Charakter versteht und dann anderen weitergibt. Zurück zu Offenbarung 12. Und dort in Offenbarung 12 Vers 1. Und dadurch können wir auch besser diesen kommenden Samen der Frau verstehen, der der Retter der Menschheit sein würde. In Offenbarung 12 Vers 1 heißt es: Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau mit der Sonne bekleidet und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen. Hier in Offenbarung 12 wird diese Gruppe der Gläubigen, die wir gerade angeschaut haben, als eine Frau dargestellt. Das kommt in der Bibel ganz oft vor, dass Gott eine Gemeinde, eine Gruppe von Gläubigen mit dem Symbol einer Frau beschreibt. Einige dieser Symbole kommen auch aus einer ganz bekannten Bibelgeschichte. Der Josef sah in einem Traum die Familie von Jakob als Sonne, Mond und Sterne. Und mit dieser Symbolik soll das Volk Gottes dargestellt werden, damals auch im Alten Testament Israel.

[39:01] Aber anstatt das zu tun, was sie eigentlich hätten tun sollen, nämlich der Welt die Liebe Gottes zu zeigen, haben sie sehr schlechte Entscheidungen oft getroffen. Vielmehr haben sie oft die Charakteristiken der anderen Völker angenommen und reflektiert. Man schloss sich sehr viel mehr den Heiden an und folgte ihnen nach und entfernte sich dadurch von Gott. Für die meiste Zeit dieser Altes Testament Geschichte haben sie eher die Heiden imitiert, als das getan, was Gott eigentlich geplant hatte. Dadurch waren sie ein äußerst schlechter Einfluss auf die restliche Menschheit, die nicht mehr viel von Gott und seiner Gerechtigkeit hören wollte. Statt Licht zu verbreiten, haben sie eigentlich mehr Finsternis verbreitet. Wenn man sich die Geschichte des Volkes Gottes im Alten Testament anschaut, sieht man oft Dinge wie Mord und Ehebruch und Kinderopfer. Nichts davon hat den Charakter der Liebe Gottes eigentlich wiedergegeben. Schauen wir, was Gott in Ezechiel 5, 7 zu sagen hat: Darum spricht Gott, daher, weil ihr es schlimmer getrieben habt, als die Heidenvölker um euch her, weil ihr nicht in meinen Satzungen gewandelt und meine Rechtsbestimmungen nicht gehalten habt. Ja, weil ihr nicht einmal nach den Rechtsbestimmungen der Heidenvölker um euch her gehandelt habt. Sie haben sich also sehr von Gott abgewandt. Haben wir das gerade gelesen? Ja. Es ist gut, manchmal zu kontrollieren. Was wir sehen, ist, dass sie weiter und weiter entfernt sind. Als sie das tun, hat Gott sie letztendlich in die Gefangenschaft genommen. Sie haben ihre Unabhängigkeit verloren. Sie waren dann unter der Herrschaft Babylons. Sie hatten sich ja dafür entschieden, Götzendienste zu betreiben. Also hat Gott es ihnen erlaubt, dass sie von heidnischen, götzendienerischen Nationen beherrscht wurden.

[41:38] So wurde jetzt das Volk Gottes von verschiedenen Weltreichen beherrscht, die aufeinander folgten. Zunächst einmal war da Babylon. Dann kamen die Meder und die Perser, die Babylon besiegten. Sie beherrschten jetzt das Volk Gottes. Dann war es Alexander der Große mit Griechenland, der jetzt die Weltbühne betrat. Und kurz danach kam dann Rom auch in das Bild. In Offenbarung 12, Vers 2 heißt es, da spricht es von dieser Frau, die wir gerade in Vers 1 gelesen haben. Es war also eine sehr schwierige Zeit für das Volk Gottes, dargestellt durch Geburtsschmerzen. Die Wehen nehmen ja zu an Häufigkeit und auch an Intensität, je näher die Ankunft des Babys dann ist. So ist also diese Unterdrückung immer heftiger geworden, je näher das verheißene Kind war. Wie wir schon erwähnten, war die nächste Macht Rom. Aber in der Zeit, in der Rom das Volk Gottes unterdrückte, hat der Verlieferer endlich das Volk Gottes besiegt. Und das Volk Gottes ist jetzt in der Zeit, in der die Menschen des Volkes Gottes unterdrückt werden. Aber in der Zeit, in der Rom das Volk Gottes unterdrückte, kam der Befreier.

[43:21] In Offenbarung 12, Vers 5 heißt es: Dieses Kind sollte später mal König der Könige und Herr der Herren sein. Niemand kann so machtvoll sein wie der Sohn Gottes. So kam also Jesus auf die Welt. Er war dieser verheißene Same der Frau aus 1. Mose 3, Vers 15. Es ist vielleicht schwer für uns, das wirklich so vollständig zu durchdringen. Denn er ist doch der Schöpfer, Jesus. Und doch wurde er so ein schwaches, gebrechliches, kleines, menschliches Baby. Er selbst hatte sich damals schon im Garten Eden der Menschheit versprochen. Er hat diese Aufgabe, die Menschheit zu retten, nicht an irgendjemanden weiterdelegiert. Er hat diese Sache zu seiner höchsten Priorität gemacht. Gott wurde ein Mensch. Und wir sehen, wie die Propheten das vorhergesagt hatten. Immer und immer wieder haben die ältesten männlichen Propheten vorhergesagt, wie der kommende Messias sein würde. Sie hatten über die Zeit gesprochen, wann das passieren würde. Der Ort, wo er geboren werden würde. So auch wie der Familienstammbaum, der von ihm ausgewählte. Die Situationen, wie er geboren werden würde. Dann hatten sie auch vorhergesagt und prophezeit, wie sein Dienst aussehen würde.

[45:14] Im Psalm 40, Vers 8 und 9 heißt es: Da sprach ich: Siehe, ich komme. In der Buchrolle steht von mir geschrieben: Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist in meinem Herzen. Wenn Jesus kam, lebte er sein Leben in kompletter Abschiebung. Er hat die ganze Welt gesehen. Er hat sein Leben in vollem Einklang mit dem Gesetz der Liebe Gottes. Warum kam er? Weil er uns mehr liebte als sich selbst. Er sagte: Ihr seid es mir wert.

[46:02] Hier wurde der Schöpfer von seinem eigenen Geschöpf am Leben erhalten. Keine menschliche Idee kann das ganz durchdringen, dass Gott der Sohn als so ein kleines Kind kommen würde. Aber als er kam, zeigte er uns, wie der Charakter Gottes ist. Er zeigte, dass Gott der Vater sich wirklich um seine Schöpfung kümmert. In Johannes 1, Vers 14 heißt es: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. In Jesus kamen die Gnade und die Wahrheit zusammen. In dieser sündenbeladenen Welt zeigte uns, wie sehr Gott uns liebt.

[47:09] Über Jahrhunderte waren verzerrte Bilder von Gott den Menschen erzählt worden. Viele Menschen fürchteten sich vor dem Gott des Himmels. Aber Gott wollte, dass die Menschen verstehen, dass die Anschuldigungen gegen ihn wirklich falsch sind. Also kam Jesus, um unter uns zu leben. So hat er uns zu sehen, wie Gott wirklich ist. Er war eine Reflexion des Charakters Gottes, die man anfassen konnte. Seine Worte waren leicht zu verstehen. Durch seine Taten konnte jeder sehen, wie Gott ist. Ihm ging es nie darum, sich selbst zu erhöhen. Es ging ihm immer darum, ein demütiges Leben zu leben. Er hat Menschen geheilt. Er hat Menschen von den Toten auferweckt. Was er immer und immer wieder letztendlich damit rüberbrachte war: Gott liebt dich. So wie ich mich um euch sorge, genauso liebt Gott der Vater euch auch. Er war auch ein Vorbild für uns, wie wir ein Leben führen können, das von Gott geleitet wird.

[48:47] In Johannes 14, Vers 9 heißt es: So lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus. Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du das sagen? Zeige uns den Vater. Jesus war nicht nur ein moralischer Reformator. Er hat zur Menschheit die Erkenntnis zurückgebracht, wer Gott wirklich ist. Erinnern wir uns noch an den Namen Jesus, den wir kurz vorher gesprochen haben. In Offenbarung 12 wird er als der Michael bezeichnet, der so ist wie Gott. Etwas sollte vielleicht noch klargestellt werden. Manchmal missverstehen Menschen und manchmal glauben Menschen, dass Jesus oder Michael ein Engel, ein geschaffenes Wesen ist. Er ist absolut kein geschaffenes Wesen. Er ist tatsächlich der göttliche Sohn Gottes. Er hatte keinen Anfang, er wird kein Ende haben. Es ist einfach nur einer seiner Titel in der Bibel, den wir finden, nämlich Michael. Wenn wir Jesus, Michael in seinem Leben betrachten, haben wir eine Chance, den Charakter Gottes zu sehen.

[50:19] Was hatte nun der Teufel getan? Sobald Jesus geboren worden war, entschied er sich, dieses kleine Kind umbringen zu lassen. Er hat durch Herodes versucht, genau das zu tun und ihn umzubringen. Satan kannte ja Jesus von dem damaligen Kampf im Himmel. Er wusste, wie Jesus wirklich war. Und so fürchtete er, wenn Jesus sein Leben ausleben könnte auf diesem Planeten, dann könnte er die Menschen dahingehend beeinflussen, dass sie sich jetzt doch für Gott entscheiden. Also versuchte er, Jesus zu töten, als er noch ein Kind war. In Offenbarung 12, Vers 4 heißt es, dass Gott die Gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte. Aber Gott war stärker. Der große Kampf war noch nicht vorbei. Es ging Zeitalter hin und her.

[51:35] Als Jesus aufwuchs, konnte man deutlich diesen Charakter sehen. Man konnte Gottes Charakter in ihm sehen. Und er heilte viele Menschen. Die Menschen konnten sehen, wie Gott sich um die Kranken kümmerte. Wenn er zitternden Sündern vergab, konnten die Menschen sehen, wie zärtlich, mitfühlend und langmütig Gott mit den Menschen ist. Und wie bereitwillig er gerne unsere Sünden vergibt. Er würde unsere Sünden nicht einfach nur vergeben, aber die Bibel sagt, dass er alle unsere Sünden auf sich nahm. Er nahm sie zum Kreuz. Wer hätte sie zum Kreuz nehmen sollen? Es hätten wir gewesen, du und ich. Wir hätten am Kreuz sein sollen. Denn wir waren diejenigen, die gesündigt haben. Aber Jesus sagte: Nein, ich liebe sie. Ich möchte nicht, dass sie diesen Tod sterben. Ich möchte ihren Platz einnehmen. Und so war er bereit, unsere Sünden auf seine Schultern zu nehmen, so dass wir diese Trennung von Gott nicht erfahren müssen.

[53:02] Die Bibel sagt, dass er das Kreuz erlitt und die Schmach verachtete. Was bedeutet das? Wir sehen oft Bilder von Menschen, die in der Kirche waren. Und wir sehen oft Bilder von Menschen, die in der Kirche waren. Wir sehen oftmals Bilder von Jesus am Kreuz. Die Passage ist, dass er die Schande für nichts achtete. Wenn wir Jesus am Kreuz oft sehen, dann sieht man ihn oft mit einem ganz netten kleinen Tuch, das noch um ihn gewickelt ist. Wer von uns hat so ein Bild gesehen? Wenn Menschen gekreuzigt wurden, dann gab es dieses kleine nette Tüchlein nicht. Sie wurden nackt gekreuzigt. Es sollte ein möglichst schändlicher Tod sein. Deswegen heißt es hier, dass er diese Schande für nichts erachtet hat. Er war von seinen Freunden umgeben. Von seiner Familie. Und von seinen Feinden. Wir können uns sicher sein, dass seine Feinde ihn so lächerlich machen wollten, wie nur möglich. Aber direkt vor der Passage, es heißt hier, für die Freude, die vor ihm lag, erhielt er das Kreuz.

[55:11] Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, habe ich nicht verstanden, was es bedeutet. Welche Freude? Welche Freude könnte da in diesem Kreuz liegen? Um die Freude, die vor ihm lag, erduldete er das Kreuz und achtete dabei die Schande für nichts. Aber dann verstand ich die Freude, von der er hier gesprochen hat. Er schaute die Zeitalter hindurch. Er schaute auf mich und auf dich. Er verstand, dass dieses Opfer, das er am Kreuz brachte, es möglich machen würde, dass du und ich das Königreich Gottes erben können. Und das hat ihm Freude gemacht. Und er sagte: Für diese Freude werde ich dieses Kreuz erdulden. Für diese Freude werde ich diese Schande für nichts achten. Ich bin bereit, dahin durchzugehen, weil ich dich liebe.

[56:31] Wisst ihr, was uns das zeigt? Das zeigt uns nicht nur die Liebe Jesu. Wessen Liebe wird damit auch offenbar? Das ist die Liebe von Gott dem Vater. Jesus kam, um genau diese Liebe zu zeigen. Durch sein Leben hat er diese Liebe gezeigt. Er lebte sein Leben in Übereinstimmung mit diesem Gesetz. Und indem er das offenbarte, eine Harmonie mit dem Gesetz, zeigte er auch, dass das wirklich möglich war, mit Gottes Gesetz in Einklang zu leben. Er zeigte, dass Gott nicht das Unmögliche verlangt.

[57:27] Jesus starb vor 2000 Jahren am Kreuz. Und obwohl das scheinbar wie ein Sieg des Teufels aussah, war das in Wirklichkeit ein Sieg für die Ewigkeit. Denn der Preis für die Sünde war bezahlt worden. Der ganze Himmel konnte plötzlich sehen, oder konnte jetzt vollständig sehen, dass der Satan gelogen hatte. Denn Gott ist tatsächlich die Liebe. Und Gott ändert sich wirklich nicht.

[58:04] In Offenbarung 12, Vers 10 kommen wir hier nochmal zurück. Da heißt es: Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus. Jetzt war ganz deutlich, jetzt war ganz deutlich, wer wirklich der echte Rebell war. Gottes Charakter war jetzt so sehr offenbar worden, dass man daran keinen Zweifel mehr hegen konnte. Am Kreuz von Golgatha hat der Charakter Gottes wie ein Leuchtfeuer geschehen. Jede Attacke des Satans, die er auf Gottes Sohn warf, hat Gott einfach mit Liebe beantwortet.

[59:07] Weil Jesus für alle Sünden der Menschen starb, gibt es nichts, das wir tun könnten, das so schlimm wäre, dass Gott es uns nicht vergeben würde. Wenn wir bereit sind, es zu bekennen, ist er bereit, es zu vergeben. Aber für wie viele Sünden ist Jesus umsonst gestorben, weil Menschen nicht bereit sind, diese Sünden zu bekennen? Wenn wir bereit sind, ist Jesus umsonst gestorben, weil Menschen nicht bereit sind, diese Sünden zu bekennen.

[59:49] Gott hat uns gerecht. Er ist gerecht. Das ist ihm unmöglich, denn es zeigt ja nichts weiter als seinen eigenen Charakter. Er weiß, wie schlimm die Sünde ist und wie zerstörerisch. Und er nimmt die Sünde sehr ernst. Was hat er also getan? Er sagte, diese Strafe muss bezahlt werden. Er sagt, dass Gott bereit war, die Strafe zu bezahlen.

[1:00:48] Schauen wir uns Römer 3, 25 an. Auf dem Kreuz von Calvary sehen wir Gottes Gnade. Am Kreuz von Golgatha sieht man die Gerechtigkeit und die Gnade Gottes zusammen. Der Preis für die Sünde musste bezahlt werden und trotzdem gab es jetzt Vergebung. Der Psalmist hat es so ausgedrückt: Gnade und Wahrheit sind einander begegnet. Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst.

[1:01:31] Als er den Preis für die Sünde bezahlt hatte, ist Jesus vom Tod auferstanden. Er hat den Tod besiegt. So dass wir heute Abend Hoffnung haben können. Er hat den Weg geöffnet, dass Sünder, die bereuen, das ewige Leben haben können. Er ist die Quelle des Lebens für jeden Sünder. Und nachdem er auferstand, ist er in den Himmel aufgefahren. Und Markus 12, Vers 5 heißt es: Ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.

[1:02:19] Aber obwohl Jesus jetzt in den Himmel aufgefahren war, war dieser große Kampf, diese Auseinandersetzung, auf der Erde. Denn auf der Erde mussten noch alle Menschen erfahren, was wirklich passiert war und was vor sich ging. Diese gute Nachricht musste jetzt bis an die äußersten Enden der Welt gebracht werden. Wie hatte Jesus diese Aufgabe geplant? Er hatte 12 Apostel trainiert, diese Botschaft anderen weiterzugeben. In Matthäus 24, Vers 14 heißt es: Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker. Und dann wird das Ende kommen. Ihre Verantwortung, ihre Aufgabe war sehr deutlich: Nimm diese Botschaft, dieses Evangelium von dem Charakter Gottes, von seiner Liebe und zeig das der ganzen Welt.

[1:03:25] Und wenn man den Teufel jetzt etwas kennengelernt hat, dann haben wir schon vermutet, dass er nicht einfach aufgeben würde. Er fokussierte jetzt all seine Energie darauf, die Verbreitung dieser guten Nachricht zu verhindern. Obwohl er am Kreuz von Golgatha besiegt worden war, dann wissen wir wahrscheinlich etwas. Wenn man jemanden wirklich verletzen möchte, dann verletzt man sie nicht einmal persönlich. Wenn man jemanden wirklich verletzen will, wen verletzt man dann? Ihre Kinder. Und das ist genau das, was der Satan sich jetzt entschied. Er sagte: Ich konnte den Jesus nicht beschlagen, obwohl er wusste, ich bin jetzt eigentlich besiegt. Ich werde so viele wie Gottes Kinder nur möglich mit mir mitreißen. Denn ich möchte das Herz Gottes so sehr wehtun, so sehr es mir nur möglich ist. So denkt der Teufel. Er wünscht sich Schmerz und Leid.

[1:05:01] Und Markus 12, Vers 12 heißt es: Darum seid fröhlicher Himmel und ihr daran wohnt, wie ihr denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer. Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat. Er hat jetzt seinen Zorn auf die gelenkt, die die gute Nachricht des Evangeliums haben, weil er weiß, dass je schneller die Nachricht des Gospels auf die Welt geht, desto schneller wird sein Ende kommen. Also versucht er, die besten Wege zu finden, um das zu verhindern.

[1:05:43] In den frühen Tagen der Christenheit hat er sich darauf konzentriert, es durch Gewalt auszuweiten. Aber das hatte nicht den Effekt, den er sich eigentlich gewünscht hatte. Denn je mehr Christen getötet wurden, desto mehr Menschen bekehrten sich zum Christentum. Denn die Heiden, die schauten jetzt auf die Christen, die zu Tausenden starben, wie die dort sterbend noch Loblieder sangen und Gott preisten. Und die Heiden sagten: Was ist das, was die haben, was ich nicht kenne, dieser innere Friede. Und sie wollten das unbedingt auch. Und so bekehrten sich Tausende zur Christenheit, zum Christentum. Und der Teufel sagte sich: Meine Güte, das funktioniert überhaupt gar nicht. Ich muss die Strategie ändern. Er sagte: Wenn ich sie nicht schlagen kann, was ist, wenn ich einfach mich ihnen anschließe. Was ist, wenn ich einfach etwas von meinen Lehren, von meiner falschen Theologie sie nehme und in die christliche Lehre hineinwebe. Wenn ich das tun kann, dann kann ich Menschen dazu bringen, meine Version zu glauben, obwohl sie glauben, dass sie Gott folgen. Und das war sehr erfolgreich.

[1:07:32] Der Kompromiss war das, was jetzt hineinkam. Kaiser Konstantin versuchte, das Christentum und das Heidentum miteinander zu verbinden und zu vermischen. Die Kirche war bereit zu kooperieren, weil sie glaubten, dadurch mehr Einfluss und mehr Macht erhalten zu können. Was allerdings passierte war, dass die biblische Botschaft des Evangeliums verwässert wurde. Also das Heidentum wurde jetzt christlich, aber eigentlich war es im Wesentlichen immer noch heidnisch. Es war nur ganz leicht christlich bedeckt. Dieser Kompromiss schien zunächst einmal Frieden für die Gesellschaft zu bringen, hat in Wirklichkeit allerdings nur die rettende Botschaft des Evangeliums verwässert. Und aus diesem können wir dann die Entstehung des Antichristen sehen.

[1:08:42] Das römische Reich war dann später nicht mehr so stark, wie es mal war. Als die germanischen Stämme mit ihren Invasionen begannen, brach das römische Reich zusammen und die Päpste erhoben jetzt ihre politische Macht. Also das römische Reich ist zusammengebrochen und das Papsttum blieb aber bestehen. So haben die Päpste jetzt neue Alliierten gesucht und haben jetzt einige der germanischen Stämme genommen, mit denen sie sich jetzt verbanden, um ihre Macht zu stärken. Und so begann jetzt diese lange Geschichte der Macht und des Einflusses des Papsttums. Je mehr dieses System jetzt vom Wort Gottes abwich und immer mehr sich mit den heidnischen Lehren vermischte, desto mehr verlor die christliche Botschaft ihre Kraft. Schließlich konnte irgendwann die Bibel nicht einmal mehr gelesen oder gehört werden von den Menschen. Das Licht war jetzt verdeckt und versteckt. Deswegen wird manchmal diese Zeit als finstere Mittelalter bezeichnet. Das Licht des Evangeliums wurde damals ja fast, es gab viele Praktiken, die erfunden worden sind, aber das Licht des Evangeliums wurde verdeckt.

[1:10:34] In Offenbarung 12, Vers 6 heißt es: Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hatte, damit man sie dort 1260 Tage lang ernähre. Die Frau war immer noch lebendig. Aber sie versteckte sich jetzt sozusagen. Es gab also eine Gruppe von aufrichtigen, wirklich bibelgläubigen Christen, die diese Zeit überleben würden. Sie mussten sich oft von der sichtbaren Kirche fernhalten und trennen, um ihre Glaubensüberzeugung ausleben zu können. Sie haben sich an verschiedenen Orten aufgehalten und versteckt, damit das möglich war. Zum Beispiel ist dort die Insel Iona zu nennen. Das war eine der Orte dort in Westschottland, wo die Wahrheit noch aufrechterhalten wurde. Viele Missionare wurden dort trainiert, bis sie ausgesandt wurden nach ganz Europa, um das Evangelium zu predigen. Ihre Aufgabe war es jetzt, angebliche, selbst sich nennende Christen zu bekehren. Aber diese sogenannten Christen waren im Grunde genommen nicht viel mehr als Heiden, die so ein bisschen ein christliches Mäntelchen hatten.

[1:12:12] Es gab aber auch die Möglichkeit, sie zu verstehen. Es gibt einen Schlüssel für biblische Prophetie, den man gut kennen sollte. In Ezechiel 4, 6 heißt es: Je einen Tag dürft ihr für ein Jahr auferlegen. In den prophetischen Zeitketten der Bibel steht ein Tag für ein buchstäbliches Jahr. Wir haben gerade gelesen, dass dort 1.260 Tage ins Land gehen sollten. Was also nicht einfach 1.260 Tage, sondern 1.260 Jahre bedeutet. So würde also das Papsttum mehr als 1.000 Jahre lang regieren und bibeltreue Christen mehr oder minder eher im Untergrund agieren.

[1:13:14] In dieser Zeit sieht man auch die Waldenser. Christen, die über Jahrhunderte biblische Wahrheiten aufrechterhielten. Und sie brachten die Botschaft der Bibel, wo immer sie Gelegenheit hatten, anderen Menschen nach. Ihr Motto war: Das Licht scheint in der Finsternis. Sie verstanden, dass die Welt zu dem Zeitpunkt in tiefer Finsternis war. Aber sie wussten, ihre Aufgabe ist es, Licht zu bringen.

[1:13:57] Dann kam der Morgenstern der Reformation. Das war Wycliffe. Er war der erste große namhafte Reformator. Und viele, die nach ihm kamen, wussten, dass er schon enorm viel entdeckt hatte. Er half den Menschen, das Wort Gottes besser zu verstehen. Nicht nur in England hat er großen Einfluss, sondern der verbreitete sich auch nach Europa. Vor allem nach Böhmen, wo dann Jan Hus und Hieronymus von Prag auftraten. Die diese Fackel der Wahrheit übernahmen und weitergaben. Sie verloren ihr Leben, als sie als Ketzer an den Märtyrer-Tod starben. Und viele Jahre versuchten Kaiser und Päpste, diese Bewegung der Hussiten auszulöschen. Aber wie wir schon gesehen haben, Gewalt hilft nicht wirklich, die Wahrheit zu stoppen.

[1:15:10] So hatte der Teufel dann wieder die Methode angewandt, durch Kompromiss zu wirken. Sodass dann diese Bewegung sich spaltete und um 1500 herum im Grunde genommen ziemlich geschwächt war und dann irgendwann fast vollständig verschwunden war. Aber ich wette, dass zu diesem Zeitpunkt in unserer Vortragsreihe jeder von uns vermuten kann, wer dann jetzt kurz nach 1500 auf der Oberfläche passiert ist, der dann kommt, um diese Fackel zu übernehmen. Kann mir jemand den Namen sagen? Das war Martin Luther.

[1:16:04] So können wir jetzt sehen, wo Luther in diesem großen Drama der Zeitalter seinen Platz hat. Als er studierte, hat er diese großen Wahrheiten für sich selbst entdeckt. Er war allerdings nicht der Erste, der diese Dinge jemals gefunden hatte. Sein epochemachendes Werk, das neuen Grundaufbruch, hat zwar die Welt verändert, aber im Grunde genommen stand er nur auf den Schultern von anderen, die schon vor ihm gewesen waren. Wie Luther zu Spalatin sagte, er sagte: Ich habe bisher unbewusst... Er sagte: Wir sind alle Hussiten. Er sagte: Wir haben alle eigentlich die wesentlichen Dinge gemeinsam. Das Evangelium war nicht mehr... Man hatte das Evangelium aus den Augen verloren, aber jetzt verbreitete es sich wieder. Ein Beitrag war ja zum Beispiel dieses kleine Traktat von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche, und das hat ziemlich zum Fortgang der Reformation beigetragen. Luthers Entdeckung des Evangeliums im Römerbrief hat die Türen neu aufgemacht. Das Evangelium nahm neue Pfade auf und verbreitete sich. Andere Reformatoren kamen. Und auch sie übernahmen diese Fackel. Und auch sie haben sie getragen.

[1:17:59] Aber der Teufel versuchte erneut, das zu verhindern. Von Zeit zu Zeit änderte der Teufel seine Taktiken. Er benutzte Verführung und Lügen, um dem Evangelium so ein bisschen die Luft zu nehmen. Im 18. Jahrhundert, spätestens, hatte der Protestantismus in dem sogenannten Zeitalter der Aufklärung. Weil jetzt man versuchte, auf intellektuelle Art und Weise die Bibel zu zerpflücken. Und wir werden morgen und vor allem am Dienstag dann mehr von diesen Konsequenzen und Resultaten sehen.

[1:18:57] Hier ist die gute Nachricht. Johannes sah dort auf Patmos das Ende. Also wollen wir nur ganz kurz hinaufschauen, was dieses Ende wohl sein würde. Das Evangelium, das die Reformatoren wiederhergestellt hatten, würde bis ans Ende durchgehen. Die Vision von Johannes bezog sich bis auf das Ende der Zeit. Bis zur Wiederkunft Jesu.

[1:19:36] In Offenbarung schreibt Johannes dann von einer Gruppe von Menschen. Er nennt sie die Übrigen. Selbst dann, wenn eine große Mehrheit von Christen oder christlichen Kirchen Lehren glaubt, die nicht auf der Bibel basieren. Dann sagt er, dass doch am Ende der Zeit die Übrigen so wie das immer schon der Fall gewesen wäre. Eine Gruppe von Übrigen, die noch zum Wort Gottes stehen würden. In Offenbarung 12, Vers 17 steht es dort. Es wird also immer Reformatoren geben wie Martin Luther. Was tut Gott heute? Er sucht heute nach Menschen, die bereit sind, diese Fackel zu tragen. Er sucht Menschen, die bereit sind, sich für das Wort Gottes einzusetzen, so wie Martin Luther. Menschen, die verstehen, dass der Gerechte aus Glauben leben wird. Man-made teachings may be popular in the world today. It's important to take a stand like Martin Luther did. What God is looking for is people who are willing to say this: God is love. And I love Him. And because I love Him, I want to live my life to His glory.

[1:21:38] In the end, here is the good news. Jesus is victorious. If we want to make it real simple: Jesus wins. What He wants is for us to be on His side. And each of us has the opportunity to make this decision. This evening, when you came in, we probably all received this card. I would like to invite you to take out this card. It doesn't matter if we have seen or come here for the first time. Everyone can take out this card. Maybe someone didn't receive this card. If someone doesn't have this card, can someone raise their hand? Just raise your hand as long as you need a card. And there should be a pen somewhere nearby. And I would like to invite us to fill out this card.

[1:23:22] The first sentence says: I would like to bring light into this world and no darkness. I wonder if we could bring the lights up just a little bit so that people can see the card. Thank you very much. The second one says: I believe that the Bible is the Word of God. If you believe that the Bible is the Word of God, put a checkmark or an X in that one. The third one says: I want to follow the Bible like the reformers instead of the teachings of men. And if you want to follow God's Word, then go ahead and put a mark in that one. The fourth one says: I would like to learn more about the Bible. If you want to continue learning more about his love, then put a checkmark there. And the last one says this: I have a few questions about the Bible that I'd like to have answered. And if you'd like to find some answers to those questions, then put a little checkmark there. At the very bottom, how can we contact you to help you with that? You can write down your name there if you would. And your phone number, the best way to contact you. And we'll get in touch with you so that you can find those answers.

[1:25:21] So again, very quickly, I went over this map. If I want to bring light to this world, just put a checkmark there. If you believe the Bible is the Word of God, then put a checkmark in that second one. If you want to follow the Bible like the reformers, then put a checkmark in the next one. If you want to continue learning about the Bible, check that one. And if you'd like to find answers to, then check that one. So what I'll invite you now to do is since you have that card filled out, pass it into the center aisle. We're going to have our ushers collect those. Just pass it to the person next to you. You can fold it in half if you don't want the other person to see what you folded.

[1:26:29] Martin Luther was ready to take a stand because for him nothing was more important than the Word of God. And the reason that the Word of God was so important to him was very simple. He realized that God is love and that God wanted to save him. I hope and pray that during the course of this seminar you've come to that same realization that God loves you and He wants you to be with Him throughout eternity.

[1:27:13] Now before we finish this evening, I want to make sure that everyone who wants to has an opportunity to turn that card in. If you haven't turned that card in yet, then I'll invite you to pass it to the center aisle here. We'll have our ushers come through one more time. Because this could be an opportunity for you to change your life with God. So again, if you didn't pass that card in, I'll invite you to do it now. We'll have our ushers come through one more time for any last cards that need to be collected.

[1:28:05] Friends, we have an opportunity today to live like Martin Luther. We have an opportunity today to live like Martin Luther. He didn't suspect that he would change the history of the world when he nailed his 95 theses. He just wanted a little discussion. But that desire changed the entire course of history. The course of world history can change with you as well. But it all hinges on one simple thing: Wanting to say, here I stand. I can do no other. God help me. Amen.

[1:29:08] Let's pray. Father, thank you for helping us to understand the great drama of the ages. And thank you for helping us to see our place in it. We ask that you will continue to bless our time together. And help us to be a light in darkness. In Jesus' name we pray. Amen.


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