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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 1. Samuel 17 ein, um die berühmte Geschichte von David und Goliath zu beleuchten. Er beschreibt Goliaths imposante Erscheinung und seine provokante Herausforderung, die Israels Armee und König Saul in Angst versetzt. Der Sprecher betont Davids unerschütterlichen Glauben an Gottes Macht, der ihn befähigte, über die äußeren Umstände hinaus auf die göttliche Stärke zu vertrauen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 323. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:37] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du in unser Herz hast und danke, dass auch wenn wir vielleicht ganz klein und unbedeutend sind und niemand in unserem Leben uns auf der Rechnung hat, dass du Großes bewirken kannst, wenn wir bereit sind, uns von deinem Geist erfüllen zu lassen. Herr, darum bitten wir dich jetzt, dass du uns mit deinem Geist erfüllst nach deiner Verheißung, dass du dein Wort zu verstehen gibst, wie du es gemeint hast, dass du durch uns, dass durch dein Wort zu sprechen kannst und durch uns dann auch zu anderen Menschen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Wir sind in 1. Samuel 17. David ist von Samuel zum König gesalbt worden und zeitweise auch schon in den Dienst von Saul getreten als Harfenspieler und auch als Waffenträger. Mittlerweile haben die Philister sich erneut zum Kampf gegen Israel gerüstet. Wir lesen im Kapitel 17 und dort in Vers 4:

[1:41] Da trat aus dem Lager der Philister ein Vorkämpfer hervor mit Namen Goliath aus Gat, sechs Ellen und eine Spanne groß, also über drei Metern. Er hatte einen ehernen Helm auf seinem Kopf und trug einen Schuppenpanzer, und das Gewicht seines Panzers betrug 5000 Schekel, also die Anmerkung sagt etwa 40 bis 50 kg. Und er hatte eherne Schienen an seinen Beinen und einen ehernen Wurfspieß auf dem Rücken. Und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, und die Spitze seines Speeres wog 600 Schekel Eisen. Und der Schildträger ging vor ihm her.

[2:25] Und er stellte sich hin und rief den Schlachtreihen Israels zu und sprach zu ihnen: „Weshalb seid ihr ausgezogen, um euch für den Kampf zu rüsten? Bin ich nicht ein Philister und ihr seid Sauls Knechte? Erwählt euch einen Mann, der zu mir herabkommen soll. Wenn er mit mir kämpfen kann und mich erschlägt, so wollen wir eure Knechte sein. Wenn ich aber im Kampf mit ihm siege und ihn erschlage, so sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen.“

[2:49] Übrigens, das war in dieser Zeit im Alten Orient, ja, im ganzen Mittelmeerraum, durchaus, soweit wir das wissen aus bestimmten Quellen, eine übliche Kriegstaktik, dass zwei Vorkämpfer die Schlacht unter sich entschieden haben. Und weiter sprach der Philister: „Ich habe am heutigen Tag die Schlachtreihen Israels verhöhnt. Gebt mir einen Mann und lasst uns miteinander kämpfen!“ Als Saul und ganz Israel diese Worte des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.

[3:21] Saul war zum König gemacht worden, um in solchen Situationen für das Volk zu kämpfen. Sie hatten ja einen König für sich gefordert, damit er sie in die Schlacht führt.

[3:34] David aber war der Sohn jenes Efratiters aus Bethlehem in Juda, der Isai hieß und acht Söhne hatte. Dieser Mann war zu Sauls Zeiten schon alt und betagt unter den Männern. Und die drei ältesten Söhne Isais waren mit Saul in den Krieg gezogen. Und von den drei Söhnen, die in den Krieg gezogen waren, dies sind der erstgeborene Eliab, der zweite Abinadab und der dritte Schamma.

[3:57] David aber war der Jüngste. Und als die drei Ältesten mit Saul in den Krieg gezogen waren, da ging David wieder von Saul weg, um in Bethlehem die Schafe seines Vaters zu hüten.

[4:11] Er war ja eine Zeit lang am Königshof gewesen, aber jetzt ging er wieder zurück. Der Philister aber kam morgens und abends her und stellte sich 40 Tage lang hin.

[4:22] Isai sprach zu seinem Sohn David: „Nimm doch für deine Brüder dieses Efa geröstetes Korn und diese zehn Brote und bringe sie schnell zu deinen Brüdern ins Lager. Und diese zehn Stück Käse bringe dem Obersten über ihre Tausendschaft. Und sieh nach deinen Brüdern, ob es ihnen gut geht, und bring ein Zeichen von ihnen mit.“

[4:42] Ein klein wenig erinnert diese Geschichte auch an Josef, der als fast jüngster Sohn von Jakob auch nach seinen Brüdern Ausschau halten soll. Und auch, wie begeisternd, wenn David auch nicht besonders freundlich empfangen wird von seinen Brüdern.

[5:03] Saul und alle Männer von Israel waren nämlich im Eichental und kämpften gegen die Philister. Da machte sich David am Morgen früh auf und überließ die Schafe einem Hüter und nahm mit die Geschenke und ging hin, wie es ihm aufgetragen hatte. Und er kam zur Wagenburg, als das Heer gerade ausgezogen war, um sich in der Schlachtreihe aufzustellen, und sie das Kriegsgeschrei erhoben hatten.

[5:28] David war ein Hirte, und obwohl er jetzt die Schafe nicht mehr hüten konnte, hat er doch seine Schafe einem Hüter übergeben. Auch das vielleicht nur ein kleiner Punkt, aber ein wichtiger, dass David auch gewissenhaft gewesen ist und niemals eine Aufgabe einfach gelassen hat, ohne dass sie dann weitergeführt worden ist, um eine andere zu übernehmen.

[5:56] Und Israel und die Philister stellten sich auf, eine Schlachtreihe gegen die andere. Dann legte David die Sachen, die er trug, unter die Hand des Gepäckhüters und lief zur Schlachtreihe. Und er ging hinein und fragte seine Brüder nach ihrem Wohlergehen. Während er noch mit ihnen redete, siehe da, kam der Vorkämpfer mit Namen Goliath, der Philister, aus den Schlachtreihen der Philister herauf und redete wie zuvor, so dass David es hörte.

[6:24] Aber alle Männer von Israel flohen vor dem Mann, sobald sie ihn sahen, und fürchteten sich sehr. Und die Männer von Israel sprachen: „Habt ihr diesen Mann gesehen, der daher aufkommt? Denn er ist aufgetreten, um Israel zu verhöhnen. Darum, wer ihn schlägt, den will der König sehr reich belohnen und ihm seine Tochter geben, und er will sein Vaterhaus in Israel frei machen.“ Das heißt, frei von Steuern und Abgaben.

[6:48] Da redete David zu den Männern, die bei ihm standen, und sprach: „Was wird dem Mann zuteilwerden, der diesen Philister schlägt und die Schande von Israel abwendet? Denn wer ist dieser Philister, dieser Unbeschnittene, dass er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt?“

[7:05] Während alle anderen Angst hatten, weil sie auf die äußeren Umstände schauten, auf diesen Riesen, so ähnlich wie die Israeliten Jahrhunderte zuvor im Umgang mit den Riesen in Kanaan. Während alle anderen also Angst und Schrecken hatten und keine Möglichkeit des Sieges sahen, sah der kleine David, der so unbedeutend war, dass sein Vater ihn nicht einmal zum Essen mitgenommen hatte mit Samuel.

[7:26] Dieser junge David, der sah die Macht Gottes und fragte sich, wie irgendjemand die Macht Gottes so ungehindert verhöhnen konnte, ohne nicht sofort bestraft dafür zu werden. Er glaubte an Gott.

[7:52] Er glaubte, dass Gottes Macht stärker ist als all die Umstände, die uns so entgegentreten. Möge Gott uns heute diesen Glauben von David schenken, dass egal wie groß die Probleme, egal wie groß die Herausforderungen, egal wie massiv die Versuchungen sind, egal wie sehr der Satan auch Gottes Wort und Gottes Evangelium verhöhnt – dass Gott stärker ist und dass, wenn wir auf seiner Seite sind und ihm vertrauen und dem Wirken seines Geistes und seinen Engeln in unserem Leben vertrauen, dass Gott auf unserer Seite ist.

[8:28] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenke uns heute diesen Glauben von David, dass wir nicht auf die Umstände schauen, auf das, was vor Augen ist, sondern dass wir auf dein Herz sehen. Das Herz, das du uns offenbart hast. Du schaust auf unser Herz und du siehst, was dort drin ist. Und wir können zumindest ansatzweise sehen, was in deinem Herzen ist, denn Herr Jesus, am Kreuz von Golgatha hast du uns gezeigt, was in deinem Herzen ist. Und du hast uns gezeigt, dass du den Satan besiegt hast. Und du kannst auch den Satan besiegen in unserem Herzen und in unserem Leben und in all den Dingen, die uns betreffen. Und dafür danken wir dir. Schenke uns den Glauben von David heute an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[9:07] [Musik]


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