In dieser ersten Folge der Serie „An seiner Hand“ spricht David Nießner über das Thema „Sorgen um Morgen“. Er teilt persönliche Erfahrungen und beleuchtet die Bedeutung des Vertrauens auf Gott angesichts der Herausforderungen des Lebens. Das Video lädt dazu ein, die eigene Perspektive auf Sorgen zu überdenken und die Größe Gottes im Universum zu erkennen.
An seiner Hand: 1. Sorgen um Morgen
David Nießner · An seiner Hand ·Themen: ZeugnisWeitere Aufnahmen
Serie: An seiner Hand
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Transkript
[0:32] Ein herzliches Willkommen an alle Zuschauerinnen und Zuschauer hier bei joelmedia.de. Wir werden heute mit einer neuen Serie anfangen, die den Namen trägt: "An seiner Hand". Und in dieser Serie möchte ich ein bisschen von meinen eigenen Erfahrungen teilen, die ich mit Gott bislang erlebt habe in meinem jungen Leben.
[0:51] So haben wir vier Teile, die diese Serie beinhalten wird. Und in jedem Teil möchte ich ein bisschen etwas beleuchten, um jeden Zuschauer da draußen auch zu ermutigen, den Weg mit Gott zu gehen und immer näher ihn zu suchen, weil es sich lohnt, mit ihm zu gehen. Bevor wir aber anfangen, möchte ich euch zu einem Gebet einladen. Und wer kann, darf dazu auch niederknien.
[1:15] Himmlischer Vater, ich danke dir von Herzen für die Möglichkeit, dass wir hier über die sprechen können. Und wir bitten dich, wenn wir jetzt diese Serie durchgehen, wenn ich auch hier einige persönliche Erfahrungen teilen, auch von meinem Leben berichte, hilft mir, das so zu tun, dass nicht ich im Mittelpunkt stehe, sondern du. Und dass jeder Zuschauer und auch ich selber als Sprecher von dir geleitet werden und wir alle dir näher kommen werden. Herr, du wirst bald kommen. Wir möchten eine persönliche Beziehung mit dir haben und wir danken dir für das Vorrecht, dass wir das mit dir durchstehen dürfen. Wir danken dir im Namen Jesu. Amen.
[1:54] Bevor wir mit dem Vortrag anfangen, ein paar Worte zu mir. Ich denke, die wenigsten kennen mich schon sehr gut. Und deswegen einfach ein paar einleitende Worte dazu, warum wir diese Serie machen, warum ich sie mache und wer ich eigentlich bin. Mein Name ist David Nießner, ich bin 22 Jahre alt und ich bin in der Gemeinde aufgewachsen, nicht mehr als zweiter Generation. Meine Mutter hatte früher einen Bekannten, der sie zur Gemeinde gebracht hat. Und mein Vater war lange sehr skeptisch gegenüber. Er ist zwar auch christlich gewesen, aber er war katholisch aufgewachsen. Und so ist er am Anfang nur mit in die Gemeinde gekommen, um meine Mutter zu bewahren vor dieser Gehirnwäsche-Sekte, wie er es betitelt hat.
[2:37] Irgendwann hat er dann gemerkt: "So schlimm sind diese Adventisten ja gar nicht." Dann hat er sich dann entschlossen, den Weg enger mit dieser Gemeinde zu gehen. War dann 20 Jahre lang Dauergast, aber hat sich dann letzten Endes zwei Tage vor seinem 60. Geburtstag taufen lassen. Auch wenn es ein langer Weg war, hat es ihm dennoch gefreut. Und ich hatte quasi das Vorrecht, dann in die Gemeinde hineingeboren werden zu dürfen.
[2:59] Und ich bin immer ganz gern in die Gemeinde gegangen, auch früher in der Kindheit. Hatte dann in der Jugend so eine kleine Phase, wo ich nicht so gern gegangen bin. Aber mit 15, 16 habe ich dann so richtig Feuer gefangen, vor allem auch durch einen guten Freund von mir. Hab dann selber angefangen, die Bibel zu studieren, diese ganzen Glaubenslehren der Adventgemeinde zu prüfen. Nicht unbedingt, weil ich es angezweifelt habe, aber weil ich wissen wollte, warum glauben wir das eigentlich. Und dann habe ich gemerkt: Ich möchte auch, dass zu einem Hauptziel machen im Leben, einfach Gott näher zu kommen. Und habe mich dann mit 16 taufen lassen.
[3:39] 2017 habe ich das Abitur gemacht, habe direkt nach dem Abitur dann eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner angefangen und die letztes Jahr im Sommer dann auch beendet. Und ich möchte aber irgendwann, wann genau, weiß ich noch nicht, aber in naher Zukunft Theologie studieren und Pastor werden. Und daher freue ich mich immer über diese Möglichkeiten, wenn ich in andere Gemeinden gehen kann oder wenn ich auch solche Vorträge dann aufnehmen darf und einfach das zu teilen, was ich bislang Gott erlebt habe.
[4:09] Und ja, wie gesagt, ich bin 21, 22, aber ich kann schon jetzt sagen als Resümee in diesen kurzen Jahren: Es lohnt sich definitiv, mit Gott zu gehen, besonders in den jungen Jahren, wenn man da am meisten Kraft hat, damit auch voll im Saft steht. Und wenn Gott einen dann noch verwenden kann, dann lohnt es sich.
[4:26] Und in der heutigen Serie, in der heutigen Predigt, die den Titel "Sorgen um Morgen" trägt, werde ich vor allem große Dinge, große Sorgen ein bisschen berichten. Und ich denke, es ist ein Problem, dass viele von uns haben, dass wir uns in unnötigen Situationen zu unnötigen Zeitpunkten unnötige Sorgen machen. Und was ich dabei alles so herausgefunden habe, als ich dieses Thema studiert habe, das möchte ich mit euch heute teilen.
[4:51] Und ich kann gleich zum Beginn sagen, und damit komme ich schon zum Fazit der Predigt: Wir fangen heute von hinten an. Es ist eigentlich so einfach, Gott zu vertrauen. Ich habe das gemerkt, dass ich die ganzen Texte durchgegangen bin, dass ich diese Zitate gelesen habe, als ich mich mit dieser ganzen Thematik beschäftigt habe. Es ist eigentlich so simpel, wie wir lesen diese ganzen Geschichten in der Bibel von den Glaubensgrößen. Wir lesen diese Wunder, die Gott getan hat, und wir wünschen uns auch immer selber dabei. In der Sabbatschule oder in Gesprächen mit anderen Freunden, die gläubig sind, wir reden von Gott, als wären wir im Glauben so stark wie Noah. Aber dann gibt es Situationen im Leben, wo vielleicht ein ganz kleiner Windstoß kommt von links oder rechts, und auf einmal knickt das ganze Glaubensgebäude um.
[5:39] Und das ist das Problem, das wir haben. Und deswegen lohnt es sich, dieses Thema sich vor Augen zu führen. Und was mich besonders negativ erschreckt hat, sage ich mal, als ich das Gleichnis vom Sämann gelesen habe. Da sagt Jesus ja, der Sämann geht aus, diesen Samen zu streuen. Ein bisschen Samen fällt auf steinigen Boden, ein bisschen Samen auf guten Boden, anderer Samen fällt unter die Dornen. Und als Jesus dieses Gleichnis dann bedeutet, sagte in Markus 4, Vers 18, 19, über den Samen, der unter die Dornen fällt, folgendes: "Und die, bei denen unter die Dornen gesät wurde, das sind solche, die das Wort hören, aber die Sorgen dieser Welt, Zeit und der Betrug des Reichtums und das Begehren nach anderen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar."
[6:34] Also, was die Bibel hier sagt, ist, dass die Sorgen, die wir uns machen, unter anderem, nicht nur die Sorgen. Es ist, wie wir gelesen haben, auch der Betrug des Reichtums und Begehren. Aber unter anderem die Sorgen, die wir uns machen, sind in der Lage, diesen Keimling des Evangeliums in unseren Herzen zu ersticken. Und deswegen ist es kein Thema, das man so leicht beiseite schieben sollte mit den Sorgen, weil es durchaus diesen Glauben an uns unfruchtbar machen kann.
[7:01] Und wir werden gleich noch sehen, ich werde gleich noch viel von mir erzählen. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich bin von Natur aus ein Mensch, der dazu neigt, sich viele Sorgen zu machen, besonders dann, wenn es eigentlich gar nicht nötig ist. Aber ich denke, wie gesagt, viele haben das Problem. Und deswegen lohnt es sich für alle hier hineinzuschauen.
[7:20] Beginnen möchte ich mit euch einen kleinen Blick ins Weltall werfen, um einfach mal vor Augen zu haben, was für ein Gott wir eigentlich haben. Und das ist ziemlich wichtig, auch um dieses Thema zu betrachten, weil die Sorgen wären alle berechtigt, wenn es Gott nicht gäbe. Aber wie gesagt, schauen wir mal ins Weltall hinein.
[7:38] Ich habe hier sechs Bilder mitgebracht, die wir uns jetzt anschauen wollen. Auf dem ersten Bild sind, ganz links, den Merkur, den Mars, gefolgt von Venus und der Erde. Die Erde ist, denke ich mal, bekannt, unsere Heimatplanet. Und wenn man so, ja, in Urlaub fährt und tausende Kilometer fährt, dann sind da schon Distanzen, die man sich gar nicht so recht vorstellen kann. Und man merkt, dass es einfach sehr riesig ist. Aber im Weltall sind diese kleinen Distanzen, wo wir in den Urlaub fahren, gar nichts mehr.
[8:10] Wenn du nämlich ins zweite Bild schauen und die Erde vergleichen mit dem Neptun, den Uranus, den Saturn, den Jupiter und schauen, dass ganz links die Erde so ein winzig kleiner Ball ist, dann merken wir, wir sind eigentlich gar nicht so groß. Dass selbst der Jupiter ist im Vergleich zu der Sonne hier, die der zweite Ball von rechts, und im Vergleich zu dem Stern Sirius ein ganz, ganz kleiner Ball geworden. Und vielleicht kennt der ein oder andere dieses Verhältnis: Wenn die Erde so groß wäre wie eine Zwei-Euro-Münze, dann wäre die Sonne im Durchmesser circa zweieinhalb Meter groß. Und das ist schon ziemlich beeindruckend, wenn man sich.
[8:54] Aber das Bild weiter anschaut und sich vorstellt, dass dieser Sirius, der hier ganz links so klein wird im Vergleich zum anderen, trotzdem so groß ist. Eigentlich, wenn man die Bilder zurückgeht, bis hin zur Erde, damit kommt man langsam eine Vorstellung für unsere wahre Größe. Aber selbst der alte Planet im Vergleich zum Betelgeuse immer noch ein winzig kleiner Ball. Und deswegen, vielleicht kann man hier das Video mal anhalten und nochmal die Planeten zurückgehen und ein Verständnis dafür aufkommen lassen, wie groß wir als Menschen dann eigentlich sein müssen.
[9:33] Haben noch ein anderes Bild gesehen hier oben links im Bild den Betelgeuse. Die erste Linie beschreibt den Durchmesser von diesem Stern. Die Linie darunter, das ist der Umlauf der Erde um die Sonne. Und da drunter ist der Umlauf von dem Jupiter um die Sonne. Und wir sehen, die Umlaufbahn vom Jupiter ist immer noch kleiner als der Durchmesser von diesem Stern Betelgeuse. Das hat mich schon wahnsinnig fasziniert. Aber selbst dieser Stern, der Betelgeuse, ist noch nicht der bislang größte Stern, den man entdecken konnte. Da gibt es noch einen Stern, der größer ist, das der UY Scuti. Ein schöner wissenschaftlicher Name, wer auch immer sich den ausgedacht hat. Aber diese UY Scuti hat eine Größe, man kann sie sich kaum vorstellen.
[10:24] Und deswegen, wenn ihr nochmals zurückgehen zu diesem Euro-Münzen-Vergleich: Die Erde so groß wie eine Zwei-Euro-Münze, dann ist die Sonne ungefähr zweieinhalb Meter im Durchmesser. Das ist unfassbar groß. Aber dieser Stern, der UY Scuti, hat, wenn die Erde so groß ist, einen Durchmesser von fast vier Kilometern. Das muss man sich mal vorstellen, vier Kilometer im Vergleich zu dieser Zwei-Euro-Münze. Das ist der Vergleich, das ist das Verhältnis zwischen Erde und diesen Sternen.
[10:56] Wenn jemand von euch gerne spazieren gehen möchte, nimmt man eine Zwei-Euro-Münze, liegt es vor euer Haus, läuft vier Kilometer in die eine Richtung und versucht, diese Ein-Euro-Münze zu sichten. Und dann, wenn ihr es ungefähr geteilt habt, könnt ihr euch ein Bild machen, was das für unfassbar große Größen in unserem Weltall sind. Aber auch hier noch nicht zu früh staunen.
[11:19] Wir haben hier ein Bild von unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Und ich, wenn man die Frage, ich beantworte sie auch gleich: Was schätzt ihr, Zuschauer, wie lange braucht Licht, um diese Milchstraße zu durchqueren? Wenn wir uns zurückerinnern, Licht bewegt sich mit ungefähr 300.000 Kilometern pro Sekunde fort. Also in einer Sekunde von der Erde bis zum Mond. Und Licht braucht mit dieser Geschwindigkeit über 100.000 Jahre, um die Milchstraße zu durchqueren. Über 100.000 Jahre mit dieser enormen Geschwindigkeit.
[11:56] Und so muss man sich das einfach mal vorstellen, was das eigentlich bedeuten kann. Auch wenn wir an unsere Grenzen kommen. Jetzt ist es so, wir haben in unserer Galaxie ungefähr 175 Milliarden Sterne. Wir haben neben der Milchstraße noch ungefähr 200 Milliarden weitere Galaxien entdeckt. Und wenn man davon ausgeht, dass hier der von diesen Galaxien genau gleich viele, bei ein paar mehr, paar weniger Sterne wie die Milchstraße hat, dann haben wir in dem uns sichtbaren Universum, also das, was wir mit Teleskopen einsehen können, ungefähr 35 Milliarden Sterne. Das ist eine 35 mit 21 Nullen. Ich weiß nicht, wer von euch Mathematik-Mathematiker ist oder Physiker. Ich kann mit der Zahl überhaupt nichts anfangen. Ich war auch in Mathe nie besonders gut. Aber was ich mir gemerkt habe, ist, es hat auf der Erde weniger Sandkörner als Sterne im Universum.
[12:54] Und auch, dass wenn man am Strand geht und sich so vorstellt, wie viele Sandkörner da am Strand liegen müssten, sind es immer noch weniger Sandkörner auf der ganzen Erde als Sterne im Universum. Das ist schon heftig. Und die Bibel sagt im Psalm 33, Vers 6 folgendes: "Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes." Mit dem "Herr" sind die Sterne gemeint. Also die Bibel sagt hier, dass ein einfaches "Es werde" von Gott ausgereicht hat, um diese riesigen Sterne zu schaffen, diese Größen, diese Weiten. Und ich frage mich immer, was wäre passiert, wenn Gott seinen ganzen Atem da hineingelegt hätte, nicht nur einfach so ein kleines Päuschen, sondern den ganzen Atem.
[13:46] Und die Bibel geht im Psalm 147, Vers 4 sogar noch einen Schritt weiter, wo es sagt: "Gott zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen." Also, ich, dass meine Mutter mal erzählt hat, meinte sie nur: "Das sind sehr viele Namen." Dann habe ich ihr gesagt: "Ja, das sind sehr viele Namen." Und das zeigt uns einfach auch so ein bisschen mehr, wie groß Gott eigentlich ist, was er für Dinge gemacht hat.
[14:14] Und hier noch ein paar andere Bilder, wenn wir ins Weltall hineinschauen. Es gibt hier zum Beispiel so eine Galaxie, einen Nebel, eine Sternenkonstellation, die man den Katzenaugennebel nennt. Und das ist schon unfassbar schön, finde ich. Oder wenn man dann sich noch diese Gaswolken um diesen Nebel anschaut, das ist schon wirklich aus wie Sonnen-Katzenaugen im Universum. Und es sind wirklich Dinge, die jenseits unserer irdischen Vorstellungskraft liegen. Oder hier den Adlernebel, auch unfassbar schöne Sternbilder, die man ja, sag mal, kaum beschreiben kann, wenn man es nicht selber gesehen hat.
[14:52] Und was ich auch faszinierend finde, wenn man findet auch solche Sternbilder. Das wurde es aufgenommen mit dem NASA Hubble Teleskop. Und das Interessante finde ich immer, viele Wissenschaftler sehen das, aber die meisten Wissenschaftler verleugnen ja die Existenz Gottes und sagen, alles ist durch den Urknall entstanden, durch die Evolution. Aber wenn sie dann solche Sternbilder sehen und diese Weiten, diese Größen betrachten, dann haben sie nichts Besseres zu tun, als ein Sternbild wie dieses, "das Auge Gottes", zu nennen. Das für mich sehr paradox. Man verleugnet Gott auf allen Ebenen, aber wenn man sowas sieht im Weltall, wo man quasi nicht anders kann, als anzuerkennen, dass da Gott dahinter war, gibt man ihm den Namen "das Auge Gottes".
[15:41] Und so kommen wir zum zweiten Fazit der Predigt: Wir dienen einem großen Gott. Nein, wirklich einem großen Gott. Das ist das, was ich am Anfang auch angesprochen habe. Wir sind immer schnell dabei zu sagen: Gott ist so groß, er kann alles, er sieht alles, er weiß alles, er kann alles ändern und wenden. Aber wenn eine kleine Schwierigkeit kommt, die uns nur so ein bisschen, sag mal, das Bein am Schienbein so antippt, dann haben wir auf einmal Angst und verzweifeln in Gott. Dann doch: "Warum hast du mir nicht geholfen? Wo bist du? Und ich sehe keinen Ausweg. Warum hilfst du mir nicht?"
[16:16] Und deswegen, wenn wir uns das alles ins Gedächtnis rufen, dass wir gerade uns angeschaut haben, dann gibt es manchmal trotzdem Momente, wie wir hier in diesem Bild sehen, wo wir das Gefühl haben, dass wir Jesus erklären müssten, wie schwer unsere Lebenszeit ist. Und das ist eigentlich paradox, weil erstens wissen wir natürlich, Jesus hat das alles selber durchlitten, in viel heftigere Maße. Er hat das alles erlebt, diese schweren und Schande, diese Beschimpfungen, auch physische Leiden, seelische Leiden, wie wir es nie nachempfinden könnten. Und dann ist da auch noch dieser Schöpfer, der das alles gemacht hat, dass wir gerade angeschaut haben. Und wir denken immer wieder: Er versteht uns nicht.
[16:57] Und darum umso schöner, wenn wir uns heute damit auseinandersetzen, weil die Frage, die dann aufkommt, ist: Müssen wir es eigentlich überhaupt Sorgen machen über irgendetwas? Die offensichtliche Antwort ist: Nein. Aber wir tun es. Und darum wollen wir uns auch ein Zitat dazu anschauen.
[17:14] Wir finden das im Buch "Das Leben Jesu", Seite 108. Dieses Zitat nur so als Hintergrundgedanke, dass wir das im Hinterkopf behalten für alles weitere, was wir uns anschauen werden. "Jedes Versprechen in Gottes Wort gehört uns. Von einem jeglichen Wort, das durch Gottes Mund hervorgeht, wenn Versuchungen an uns herantreten, schaut nicht auf die äußeren Umstände oder auf unsere Schwächen. Schaut vielmehr auf die Macht des Wortes. Ist eine ganze Kraft gehört uns."
[17:52] Ellen White zitiert hier am Anfang das, was Gott schon Jahrtausende vorher zu Mose gesagt hat, was hier so später dann selber wiederholt hat. Und sie beschreibt es hier quasi noch mal einfacher ausgedrückt und deutlicher, dass jedes Versprechen, das Gott in seinem Wort gegeben hat, unser eigenes sein sollte. Und nur weil Gott zum Beispiel zu Jeremia gesagt hat: "Ich habe dich gesehen, bevor du geboren wurdest. Ich habe dir einen Weg bereitet für ein ganzes Leben. Ich habe dich ausersehen für diesen und jenen Dienst", heißt das nicht, dass das nur für den Propheten Jeremia galt. Wohl primär für ihn, aber die Bibel selber, Jesus selber und auch der Geist der Weissagung sagen uns: Jedes Versprechen in Gottes Wort gehört uns. Und die ganze Kraft, die in diesem Wort steckt, kann auch uns gehören.
[18:43] Eine Frage, die sich oft stellt, dann die ich auch mir selber oft gestellt habe: Sieht Gott mich überhaupt? Weil es oftmals so, wir hören einen schönen Missionsbericht, wir hören Erfahrungen von anderen Menschen, wir hören Zeugnisse, wären eine Predigtreihe, wir studieren vielleicht die Bibel selbst. Wir denken und so auch: Gott muss mit diesen Menschen auf so besondere Weise gewesen sein und geloben Gott dafür. Bewundern diese Menschen. Aber die Frage ist: Sieht er mich persönlich auch?
[19:11] Einer meiner Lieblings-Texte, denn ich sage gleich, warum, steht im Psalm 56, Vers 9: "Du zählst, wie oft ich fliehen muss. Sammle meine Tränen in deinen Schlauch. Stehen sie nicht in deinem Buch?" Das ist ein unfassbar kostbarer Text für mich geworden, vor circa vier bis fünf Jahren. Und der Grund, warum das war, ist folgender: Ende 2016, Anfang 2017 hat für mich eine ziemlich schwere Zeit begonnen. Und das Harmloseste, was passiert, war, mein Kater wurde sehr krank. Und ich weiß nicht, wer von euch Haustiere zu Hause hat, aber wenn es denen schlecht geht, dann geht es dem Besitzer auch sehr schlecht. Und das war schon schlimm genug. Aber es ist natürlich kein Mega-Problem, weil es ist ja nur ein Tier. Aber trotzdem geht einem das natürlich auch nach.
[20:06] Das größere Problem war, dass in dieser Zeit mein Vater eine Krebsdiagnose bekommen hat. Ihm wurde gesagt, dass er Darmkrebs hat. Er hatte ja fast fünf Zentimeter großen Tumor am Darmausgang. Und ich war dann danach bei zwei Arztgesprächen mit dabei. Der erste Arzt meinte dann noch: "Herr Nießner, oder Sie werden circa noch zwei bis acht Jahre leben." Und die zweite Ärztin, das war dann einige Wochen, Monate später, die hat dann gesagt: "Also, mit dem, was bei Ihnen passiert ist, da werden Sie ja zwei bis zweieinhalb Jahre haben." Und von da...
[20:38] bis zweieinhalb Jahre haben und von da an ist dann eine relativ schwere Zeit losgebrochen, weil im gleichen Zeitraum, wo mein Vater die Krebs-Diagnose bekommen hat, musste ich mich aufs Abitur vorbereiten. Und diejenigen von euch, die in der gleichen Phase stecken oder drin waren, die wissen, dass das Abitur kein kleiner Vokabeltest ist, wenn man sich schnell im Bus oder in der S-Bahn vorher noch mal die 20 Vokabeln reinhaut und dann dahin geht und vielleicht noch eine Eins schreibt, was mir einmal gelungen ist.
[21:05] Aber beim zweiten Mal ist kläglich gescheitert. Deswegen ist kein guter Tipp. Jedenfalls ist Abitur erfordert schon ziemlich viel Vorbereitung und da gab es einige Momente, wo ich nicht wusste, wie es weitergehen soll, wie ich das anders bewältigen soll, weil dieser private Druck lastet unfassbar auf einem, wenn man so von Null auf Hundert damit konfrontiert wird, ohne Vorwarnung. Und dann auch noch das, wo man sich denkt: „Wie soll ich den Schulabschluss schaffen?“ Und dann das noch ein Problem, was in dieser Zeit aufkam.
[21:37] Das waren in der Gemeinde, wo wir damals waren, ziemlich üble Streitereien losgebrochen sind. Wir waren damals, wir hatten eine wirklich gute Jugendgruppe und ich habe es vorhin schon erwähnt, dass das auch die Zeit war, bzw. ein Jahr vorher, wo ich mich richtig für den Glauben interessiert habe, damit angefangen habe. Und wir hatten diese Jugendgruppe, einen wirklich unglaublich guten Einfluss auf die Gemeinde. Viele Menschen haben dann auch nach den Jugendgottesdiensten immer gesagt: „Das wäre, als würde Gott zu direkt in die Gemeinde hinein scheinen.“ Das war nicht, weil wir irgendwelche besonders gut aussehenden, tollen Menschen sind, besonders redebegabt waren, aber einfach, weil wir die Dinge, die wir in unserem jugendlichen Alter erkannt haben, weitergegeben haben. Und es hat viele Menschen beeindruckt.
[22:20] Und während der Jugend war das so eine Einheit. Ich sage immer, ich wünschte, jeder Jugendliche der Gemeinde hätte diese Art Freundschaft, diese Einheit, wie wir sie damals hatten. Wenn es, wenn jeder so etwas hätte, ich glaube, kein Jugendlicher würde die Gemeinde verlassen. Das war wirklich ein Segen. Aber das Problem war, dass dann – das hat für uns was häufig schon angefangen – auf einmal haben unter uns Streitereien angefangen, wo ich – ich erinnere mich noch an einem Tag, da hat dann einer von der Jugendgruppe einem Mädchen aus dem Nichts eine Backpfeife gegeben, wo wir uns alle dachten: „Was passiert hier gerade?“ Ich war auf einmal wütend auf die anderen und es war alles sehr seltsam.
[23:01] Aber wir haben dann verstanden, dass Satan versucht, uns zu trennen. Vor der Taufe haben wir ein Gebet zusammen und Gott hat alles wiederhergestellt. Nur das Problem war, dass Satan nicht geschlafen hat und dass er dann probiert hat, über die Gemeinde, die ganze Gemeinde kaputt zu machen. Und das sind dann auf einmal Streitereien losgebrochen zwischen vier, fünf, sechs, vielleicht sieben oder sogar acht Familien. Streitereien, die teilweise Jahre zurücklagen, aber nie aufgearbeitet wurden. Und durch die, dadurch dass wir so viele verschiedene Jugendliche waren, aus vielen Familien, irgendwie alle Familien mit reingezogen wurden, komplett diffuse Umstände. Aber letzten Endes ist es darauf hinausgelaufen, dass dann die Gemeinde fast zerbrochen ist. Viele sind von der Gemeinde weg, einige schon gar nicht mehr gekommen.
[23:46] Und bei mir war es so, ich habe dann einen ganzen Freundeskreis dort verloren. Und in Folge dessen, was auch schon davor alles passiert war, es gab Tage, wo ich gesagt habe: „Ja, ich kann nicht mehr.“ Ich konnte nicht in die Schule gehen, ich war – der Heimat habe nur noch geweint und habe gesagt: „Herr, wo soll das alles hinführen? Warum habe ich meine Freunde verloren? Warum ist mein Vater so krank? Warum wird er wahrscheinlich in drei Jahren nicht mehr hier sein? Wie soll ich das Abitur schaffen? Wie wird es mit mir weitergehen?“ So viele Fragen.
[24:14] Und ich kann euch sagen, das Einzige, was mir damals geholfen hat, war in Gottes Wort zu studieren und zu lesen. Und wann immer ich gebetet habe oder die Bibel gelesen habe, und wenn es auch nur Gerichts-Androhungen über Babylon waren, und das ist eigentlich kein Trost. Ich habe einen Frieden gespürt, wenn diese Welt nicht geben kann. Und zu wissen, dass in diesen Umständen Gott mit mir war, dass er genau neben mir steht. Es gab oft Momente, wo ich dachte: „Gott steht neben mir und sagt: ‚Ich kenne die Umstände, ich weiß, wie du dich fühlst, aber ich bin bei dir.‘“
[24:47] Und dieses Bewusstsein zu haben und wirklich das zu erfahren, dass Gott mit einem ist, das war viel kostbarer für mich als irgendwelche Versprechungen von Menschen, die gesagt haben: „Es wird alles gut, wir beten für dich.“ Und das ist auch nicht schlecht, dass es wirklich gut, wenn Menschen einen beistehen. Dann aber diese Menschen werden zurückgehen in ihren Familien, sie werden in ihren Familien friedlich sein, sie werden singen, lachen, aber du bleibst zurück in einem Scherbenhaufen. Und deswegen ist es unfassbar kostbar für mich gewesen damals zu wissen, dass Gott genau in diesen Umständen mit mir ist. Und das hat mich wirklich beruhigt und getröstet.
[25:27] Und gerade in Bezug auf die Gemeinde, wenn ich damals Gott nicht erkannt haben hätte, wie ich bis dahin erkannt habe, ich war hundertprozentig aus der Gemeinde rausgegangen, hätte gesagt: „Es war schön mit euch, ihr seid ein Haufen Heuchler und ich gehe meine eigenen Wege.“ Aber dieses Versprechen, wie Jesus gesagt hat: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ Das war für mich so unglaublich kostbar, dass ich verstanden habe, was die Menschen da machen, diese Pseudo-Christen, dass es nicht wie Gott ist. Weil wir machen oft den Fehler, unsere Vorstellungen von Gott von den Menschen abzulesen. Und das ist ein großer Fehler.
[26:04] Manchmal, es gibt Menschen, die Gott wirklich gut widerspiegeln, weil sie sehr demütig sind und Gott mit ihnen arbeitet. Aber es gibt viele Heuchler, die uns das Leben schwer machen. Und darum war allein die enge Gemeinschaft mit Gott mein Halt damals. Und es gibt noch einen anderen Text im Psalm 68, Vers 4 bis 6 und 7, wo es heißt: „Gott ist ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt. Ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangenen hinausführt ins Glück. Gottes der Einzige, der uns ein Heim geben kann, wenn Menschen uns nicht mehr aufnehmen können.“
[26:44] Und dass diese Phase damals beschreibt. Ich habe jetzt von dem Anfang geredet. Es ist dann so weitergelaufen, dass mein Vater immer kränker wurde. Der Krebs hat dann gestreut, vom Darm in die Leber, in die Lunge. Dann hat er es am Ende noch im Kopf und Knochen war schon zerfressen. Und das war wirklich sehr belastend, dann quasi zu sehen, wie er immer schwächer wird, die sind immer mehr auffrisst. Und spätestens nach der dritten Chemotherapie war er völlig vernichtet, eigentlich.
[27:12] Und ja, es war dann soweit. 2019 waren wir dann noch im Urlaub im Sommer auf Elba. Und das auch eine tragische Geschichte, weil ich weiß noch, als ich geboren wurde, ein Jahr später im Jahr 1999 war der erste Urlaub mit meinen Eltern auf Elba. Und 2019 dann der letzte Urlaub mit meinen Eltern, zumindest zusammen, war auch auf Elba. Und da mir dann schon gesehen, wie mein Vater auch nicht mehr geradeaus laufen konnte, weil der Tumor in seinem Kopf sein Kleinhirn verdrückt hat.
[27:43] Und ja, dann ab Weihnachten 2019 konnte er dann nicht mehr richtig essen, nicht mehr trinken. Am Silvester/Neujahr 2020 dann konnte er nicht mehr aufstehen, lag nur noch. Und so ist er dann wirklich nach – vor allem das letzte Jahr war ziemlich Qual – dann im Januar 2020 eingeschlafen, Gott sei Dank mit dem Herrn, werte vor dem, vor seinem Lebensende, vor dem Tod. Immer gesagt: „Ich wünschte, ich hätte früher angefangen, dieses Buch, die Bibel, zu lesen.“ Wenn er war schon immer gläubig, aber er hat dann erst richtig angefangen, das zu studieren. Und ich habe ja immer gesagt: „Weißt du, besser spät als nie.“
[28:21] Und ja, er ist mit Frieden eingeschlafen. Aber es war natürlich trotzdem für den Rest sehr schwierig und für mich gegen die Zeit dann aber weiter, weil ich habe dann auch meine Ausbildung angefangen nach dem Abitur. Und ja, mein Vater 2020 gestorben, im September 2020 dann die Abschlussprüfung, worauf ich mich auch vorbereiten musste, mit diesem ganzen Paket. Und im November 2020 wurde bei mir dann auch Krebs diagnostiziert. Und so gab es dann Tage Ende letzten Jahres, wo ich mir dachte: „Jetzt ist das Paket voll. Jetzt habe ich keine Lust mehr.“ Und es war nicht einfach.
[28:54] Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich sage, dass ich viele Sorgen hatte. Aber auch in dieser Phase – das würde jetzt zwar zu weit führen – aber Gott hat solche Umstände geführt und aus jedem Tal hat er mich dahin ausgeführt. Und mein Namensvetter, der David, hat im Psalm 23 auch geschrieben: „Und wenn ich auch wandere durch finstere Täler.“ Es wird sehr finstere Täler geben in einigen Menschenleben. Aber dieser Text sagt: „Fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken, dein Stab, die trösten mich.“
[29:29] Und das ist ein Bewusstsein, dass wir brauchen und dass ich auch sehr früh jetzt erfahren habe, dass egal in welcher Lebenslage wir sind, wir uns an Gott halten müssen, weil er in der Lage ist, uns hinaus zu führen. Und deswegen meinte ich auch, es ist so kostbar, mit Gottes Leben in jungen Jahren zu beginnen, weil wir dann von Anfang an sehen, wie er uns führt. Es ist immer schön zu sehen, wenn Menschen – mein Vater zum Beispiel, er am Ende des Lebens dann sagen: „Es hat sich gelohnt. Was, warum hätte ich das früher so gemacht? Ich hätte es anders machen sollen.“
[30:04] Aber es ist viel schöner, das möchte ich vor allem an die jungen Leute auch weitergeben, denn wir jetzt in jungen Jahren unser Leben Gott übergeben, weil, wenn wir wirklich ein erfülltes Leben haben wollen, es geht nur mit Gott. Es geht nur mit Gott. Und ich möchte darüber auch noch im nächsten Vortrag dann sprechen und in den anderen kommenden. Aber soviel erstmal dazu.
[30:28] Andere Frage: Hält Gott seine Versprechen eigentlich? Weil, wie gesagt, man hat manchmal den Eindruck, bei bestimmten Menschen hält er sie auf jeden Fall. Aber wie ist es, hält er seine Versprechen immer? Und ich sage auch gleich, was hinter dieser Frage steckt, warum ich diese Frage damit aufgenommen habe. Zwar beschreibt im 23. Kapitel seines Buches folgendes. Hobbys lesen das hier ist zu einer Begebenheit, wo Josua zurückschaut auf die Zeit in Ägypten. Er schaut zurück auf die Zeit in der Wüste. Er schaut auch zurück auf die Zeit der Eroberungskriege. Er schaut zurück auf die Landnahme, die Verteilung. Und jetzt sagte hier am Ende seines Lebens in Kapitel 23, Vers 14: „Und siehe, ich gehe heute den Weg aller Welt. So sollt ihr erkennen mit eurem ganzen Herzen, mit eurer ganzen Seele, dass nicht ein Wort gefehlt hat von all dem guten, das der Herr, euer Gott, euch verheißen hat. Es ist alles für euch eingetroffen und nicht ein Wort davon ist ausgeblieben.“
[31:33] Wenn wir diesen Text hier lesen, sieht es dann so aus, als würde Gott seine Versprechen halten? Ja oder nein? Offensichtlich, weil Josua sagt: „Ja, nicht ein Wort hat gefehlt von all dem guten. Es ist alles eingetroffen und nicht ein Wort ist ausgeblieben.“ Frage: Wenn dieser Text also stimmt und wir in unserem Leben die Versprechen Gottes nicht erfüllt sehen, wo liegt das Problem?
[32:05] Weil, ich sag's mal so, die Bibel sagt, dass Gott denjenigen, die ein zerbrochenes Herz, einen zerschlagenen Geist haben, besonders nahe ist. Wenn wir jetzt also dieses Versprechen in der Realität nicht erfüllt sehen, liegt das Problem dann bei der Schaltzentrale oder liegt es bei uns, dem Bodenpersonal? Weil, wie gesagt, wenn Gott dann – dieser Text stimmt, dann muss es stimmen. Aber vielleicht haben wir ein Problem damit, es zu sehen. Vielleicht haben andere Vorstellungen. Vielleicht wollen wir von Gott etwas, das er uns jetzt nicht geben kann. Und vielleicht sind wir einfach nicht in der Lage, seinen Beistand zu sehen.
[32:45] Weil ich – hätte mir damals, als das alles angefangen hat, auch gewünscht, dass das vielleicht alles innerhalb von einem Tag beseitigt ist, alle Probleme weg. Tut es, aber nicht, wenn man die Umstände da – kommt die Ursache, dann hat es eine Wirkung und es zieht sich einfach. Und manche Dinge sind einfach nicht so einfach beseitigt. Und die Bibel sagt ja nirgends, dass es hier auf der Erde wir die ganze Zeit im rosa Tütü, große Wölkchen hüpfen werden und die ganze Zeit Halleluja singen. Die Bibel sagt durchaus, dass auf dieser Erde viel Leid passieren wird. Nur die Frage ist: Gehen wir da alleine durch?
[33:16] Im Glauben, den Versprechen Gottes halten wir daran fest oder nicht? Ein zweiter Korinther 9, Vers 8 heißt es folgendes: „Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, zu lancieren allem – alle Zeit alle Genüge gehabt und überreichte jedem Guttenberg.“ Wenn ihr Paulus also von den geistlichen Gaben spricht, denn es gehört immer bereit das zu jeder Zeit in allen genügend zu geben, damit wir diese guten Werke auch tun können.
[33:53] Im Matthäus 7, Vers 11 sagt Jesus zum Beispiel noch etwas: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, den bitten.“ Der Psalmist sagt ja, dass wir in Sünde geboren sind und eine Übertretung hervorgebracht. Also unser ganzes Wesen ist sündhaft. Und Jesus sagt hier: „Wenn ihr, die ja eigentlich durch und durch sündhaft und böse seid, wisst, wie man gute Gaben gibt, wie viel mehr wird es Gott wissen, der wirklich gut ist.“
[34:33] Vielleicht erinnert sich ein oder der andere an dieses nette Versprechen in Maleachi 3, Vers 10, wo Gott sagen: „Wenn wir den Zehnten geben, dann wird er uns die Schleusen des Himmels und die Tore des Himmels öffnen und den Segen herabschütten.“ Er sagt dort nicht: „Da wird den Segen so herabrieseln lassen, wie eine Prise Salz nach dem Motto: ‚Er sah, ich guck mal, wie ich euch bei Laune halten kann.‘“ Sondern er sagt: „Er macht die Schleusen auf und er kriegt den Segen raus.“
[35:02] Umgangssprachlich ausgedrückt. Und bei mir war es zum Beispiel so, als ich die Ausbildung angefangen habe. Ich sage immer, ich war vor der Ausbildung Gartenliebhaber, durch die Ausbildung bin ich Gartenfanatiker geworden, im guten Sinne. Und als ich die Ausbildung angefangen habe und so mit der Thematik mehr und mehr beschäftigt habe, auch mit dem Leben auf dem Land, dann auseinandergesetzt habe, hatte ich so die zündende Idee, eine Kräuterspirale bei uns im Garten zu bauen.
[35:32] Und ich habe es dann ausgerechnet. Ich hätte ungefähr 150 von solchen Sandstein gebraucht, so 25 x 25 x 40 Zentimeter, vielleicht 50. Und das Problem ist, diesen – sehr schwer, das Grundstück, wo wir das bauen wollten, dass es am Hang, das ist ziemlich steil. Da geht es dann erstmal – märz mal 150 Meter den Hang hoch. Du kannst damit im Auto gar nicht hinfahren, du musst deine Parkplatz – ion alles hochtragen.
[35:55] Dann habe ich mir gedacht: „Wie bringe ich 250 von solchen Steinen hoch?“ Abgesehen davon wären diese Steine auch sehr teuer gewesen, sei also circa 8, 9, gleich 1000 Euro gewesen. Und das war damals mein ganzer Azubi-Monatsgehalt gewesen. So häufig gesagt: „Lieber Gott, ich würde so gerne diese Kräuterspirale bauen. Wenn es dazu dient, auch dass wir Freude haben, das ist auch die Ehre bringt, kannst du uns auch Steine schenken? Weil ich zahle ja den Zehnten und du hast da so was versprochen in Maleachi 3, Vers 10.“
[36:26] Und vielleicht, wenn du willst, kannst du mir Steine geben. Und das war dann so, ich habe sonntags gebetet, mittwochs vorne behalten bei Kunden und haben sie eine alte Pflaster vielleicht herausgemacht mit solchen Beton- und Pflastersteinen. Und um das Ganze abzukürzen, Gott hat alles so geführt, dass ich diese ganzen alten Steine mitnehmen durfte und am Ende viereinhalb Tonnen Steine hatte. Und ich habe dann gesagt: „Lieber Gott, was soll ich mit viereinhalb Tonnen Steinen? Das ist, das war vielleicht ein Drittel von dem, was wir gebraucht haben.“ Und die haben damit noch so viele andere Sachen bauen können. Das war wirklich ein Segen.
[37:05] Aber es ist wirklich erstaunlich, wenn wir Gott treu sind und wenn wir auch für materielle Dinge bitten und Gott sie – dass es zu unserem Besten sein wird, dann kann er uns Dinge schenken. Im wirklichen Überfluss. Mir hat mal jemand gesagt: „Weißt du, wenn du einen Bleistift brauchst, dann bitte Gott um einen Bleistift und er wird dir einen Bleistift geben.“ Und so ist es wirklich, wenn wir Dinge brauchen, sie wirklich brauchen, dann wird sie Gott uns geben. Und selbst wenn die Dinge nicht unbedingt brauchen würden, wir aber Gott treu sind und Gott sieht, dass das nicht zu unserem – ja, zu unserem Fall beitragen würde.
[37:37] Materiell so viel schenken. Und das ist wirklich erstaunlich, mit diesem Gott zu gehen. Welche Versprechen schenkt Gott mir noch? Ich möchte da jetzt auch ein paar Geschichten erzählen, nicht nur aus meinem Leben, auch ein paar andere Geschichten, die ich gehört habe über Gottes Wirken. Und die eine oder andere Geschichte mag vielleicht zu unglaublich erscheinen, aber ich hab's mir nicht ausgedacht, ich habe es nur gehört. Und wenn wir so einen Gott haben, der diese Größen in diesem Fall geschaffen hat, wenn er so ein Gott haben, der mit jeder Situation in unserem Leben vertraut ist und uns wirklich versteht, dann können wir auch solche Dinge, wie wir gleich hören, erleben.
[38:20] Ein anderer meiner Lieblings-Texte findet sich in Zefanja 2, Vers 12, und dort heißt es: „Wenn wir euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.“ Je nach Übersetzung steht das vielleicht auch im achten Vers, aber hier in der Schlachter-Version im zwölften Vers. Und es ist ein wirklich schöner Text, wenn man sich vorstellt, dass Gott hier sagt, durch sein Wort. Und wie gesagt, jedes Versprechen wurde uns gegeben. Werden uns rum piekst, wer sich mit uns anlegen will, der tastet eigentlich Gottes Augapfel an.
[38:51] Und ich habe in Bezug auf diesen Text mal von einem Mann gehört, der in einem afrikanischen Land dem Militär war. Ich weiß nicht mehr, in welchem Land er war, aber irgendwo in Afrika war er. Und er war Christ. Seine Kameraden haben das aber nicht unbedingt tolerieren wollen, sagen oft fertig gemacht. Wenn er gegessen hat, hat er seine Suppe, ich sag mal, atmen dürfen. Wenn er draußen war beim Joggen, haben sie ihn in den Matsch geschockt und fürchterliche Dinge mit ihm gemacht. Und auch mit den Worten ziemlich schwer zugesetzt.
[39:27] Er hat aber immer gesagt: „Herr, hilf mir, dir treu zu bleiben.“ Und er hat gesagt: „Egal was kommt, hilf mir einfach, deine Wege weiterzugehen, deine Prinzipien zu befolgen und das zu tun, was du verlangst.“ Und es ging eine ganze Zeit, das war nicht einfach für ihn. Und seine Kameraden an, das immer mehr auf die Spitze getrieben, bis sie irgendwann herausgefunden haben, dass er gar keinen Führerschein besitzt. Also er saß noch nie am Steuer von einem Auto. Und haben sie sich einen Scherz erlaubt. Sie haben sich ein 40-Tonnen-LKW gekauft oder besorgt, nicht unbedingt gekauft, haben ihn auf dem Platz vor der Kaserne gestellt und...
[40:01] Platz vor der Kaserne gestellt und dahinter war eine ziemlich kleine Parklücke, wo aber der LKW reingepasst hat. Und sie haben dann zu ihm gesagt: "Wenn du da einsteigst und rückwärts einparkst, dann werden wir glauben, dass es einen Gott gibt." Und wie gesagt, das Problem war, er saß noch nie am Steuer von einem Auto und wie viel weniger einem LKW. Ich habe in der Ausbildung auch einen LKW-Führerschein gemacht und ein LKW ist schon was anderes als ein Auto. Also es ist größer, breiter, laut, da hört er ist kein Rückspiegel, unglaublich lang dieses Ding.
[40:37] Und ja, so hat er sich da dahin begeben, hat gesagt: "Lieber Gott, was soll das jetzt schon wieder? Völlig fertig!" Und hat gesagt: "Ja, ich habe keine Lust mehr. Aber vielleicht noch einmal, wenn es dazu dient, dass sie dich anerkennen und kennenlernen, dann hilf mir bitte einzupacken." Und er wusste, es gibt Kupplung, Bremse, Gas, jetzt mein Lenkrad gesehen und Zündschlüssel ab auch schon mal gesehen, dass man den umdreht, da irgendwo unter dem Lenkrad.
[41:08] Und so hat er sich da rein gesetzt, hat nochmal gebetet, hat den Motor angemacht, ist auf den ersten Versuch perfekt in diese Lücke reingekommen. Und dann ist er ausgestiegen und alle seine Kameraden lagen rotz und Wasser heulend auf dem Boden und haben geschrien: "Wir wollen deinem Gott dienen!"
[41:25] Dann war ein bisschen verwundert, weil das ich dachte, okay, habe Zahl auf den ersten Versuch LKW eingepackt. Aber man weiß es nicht, was da besonders dran ist. Und seine Kameraden haben gemerkt, dass mit dem irgendwas nicht stimmt. Dann ist einer aufgestanden, völlig fertig, als hätte er gerade zehn Nächte durchgeheult und hat dann zu ihm gesagt: "Ich zeig dir, warum wir deinem Gott dienen wollen."
[41:53] Dann ist er damit ihm zu dieser Motorhaube hingelaufen von dem LKW, hat die aufgemacht und hat gesagt: "Deswegen wollen wir dann im Gott dienen, durch diesen wir perfekt auf den ersten Versuch rückwärts eingeparkt, obwohl wir heute morgen den Motor ausgebaut haben."
[42:13] Für den einen oder anderen mag diese Geschichte sehr unglaublich erscheinen, aber es ist wirklich passiert und es zeigt es einfach nochmal: Gott kann Dinge machen, die wir uns nie vorstellen können. Wenn er mit einem leichten Fuster diese Sterne erschaffen kann, kann er auch so einen billigen LKW starten.
[42:34] Und wenn man sich vielleicht auch denkt, weil das habe ich mir auch oft gedacht, warum passiert so was in meinem Leben nicht? Setzt euch für Gottes Sache ein und ihr werdet Wunder sehen, die man sich vorher nie vorstellen könnte, weil man sich nie für Gottes Sache eingesetzt hat.
[42:54] Psalm 91, 11 und 12: "Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Füßen nicht an einen Stein stößt."
[43:08] Bevor ich hierzu eine Geschichte erzähle: Ich habe diese Predigt mal in einer Gemeinde gehalten und habe dann auch diesen Text vorgelesen. Und dann kam hinterher ein Glaubensbruder auf mich zu und er meinte dann: "Weißt du, ich mag das nicht, wenn ihr Prediger immer alles so rosarot predigt. Würdest du jemanden, der durch zu einem schweren Weg geht, das so ein Schicksalsschlag erlebt, auch so ein Text sagen?"
[43:35] Damals war ich ziemlich verwirrt, weil ich damit nicht gerechnet habe. Aber heute würde ich sagen: Ja, ich würde so jemand genau so einen Text auch geben. Es muss nicht unbedingt der erste Text sein, denn man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und Bibel an Kopf werfen und sagen: "Hier, lies!" Er muss auch erstmal zuhören.
[43:55] Aber das sind die Versprechen, die wir brauchen, um zu erkennen, dass Gott führt, sorgt und abgesehen davon, dieser Text sagt ja nicht, dass es keine Steine geben wird. Das steht er im letzten Teil von Vers 12: "Damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt." Also die Steine werden kommen, die Probleme werden kommen.
[44:15] Das Bachelor hat einmal gesagt: "Wenn Satan gegen dich ist und du überall Probleme hast, hast du alles richtig gemacht. Wenn du dich Satan in Ruhe lässt, dann musst du vielleicht nachdenken, ob da irgendwas in deinem Leben nicht so ganz funktioniert."
[44:30] Und der diese Text sagte nur, dass wenn wir uns Gott wirklich hingeben, er uns über diese Probleme hinweg trägt. Das heißt nicht, dass wir damit nicht konfrontiert werden. Aber die Frage ist auch hier: Gehe ich da alleine durch diesen Weg? Gehe ich alleine über diesen steinigen Pfad oder gehe ich mit Gott durch?
[44:49] Eine praktische Geschichte dazu auch, nicht von mir, aber es gibt keinen Pastor, der war in den Juli-Breit-Inseln als Missionar tätig. Und das Problem auf diesen Inseln war, dass diese Inseln von Kannibalen belebt wurden.
[45:03] Und ja, irgendjemand hat sich dann gedacht: "Lasst uns doch auch diesen Kannibalen von Jesus erzählen oder das Evangelium bringen." Und so wurde der Pastor dorthin gesendet mit seiner Frau. Und es wäre wahrscheinlich lieber gewesen, wenn er irgendwie Stuttgart Königstraße oder Berlin Alexanderplatz oder sonst irgendwo als Missionar unterwegs gewesen wäre. Aber er hat es hingenommen. Er hatte das Gottes Ruf verstanden.
[45:27] Und ist er dorthin, hat sich mit seiner Frau seiner Lichtung im Wald ausgesucht, wo sie ihr Zelt aufgeschlagen haben, mit ein bisschen Abstand zu den kannibalischen Dörfern. Und dann haben sie versucht, da die ersten Annäherungsversuche zu starten, natürlich mit Vorsicht, bevor da ein Pfeil nach dir geschossen wird.
[45:45] Aber sie haben es gemacht. Es hat so mehr oder weniger gut geklappt. Und ja, auf jeden Fall eines Nachts, da musste sich der Pastor erleichtern, ist dann rausgegangen, wollte gerade ins Unterholz, um seine Last loszuwerden, wurde dann gesehen, hat, dass überall zwischen den Bäumen die Kannibalen stehen, mit Schwertern, mit Wurfspeeren, mit Pfeil und Bogen, um sie ihren mit Make-up zu holen.
[46:14] Und dann natürlich der Atem stehen geblieben ist. In seinem Zelt zurück, seine Frau geweckt, hat gesagt: "Wir müssen beten, wir müssen beten, die Kannibalen sind da!" Und dann haben sie die ganze Nacht durch gebetet, bis in die frühen Morgenstunden.
[46:26] Und als sie dann morgens aus dem rausgegangen sind, mit den ersten Sonnenstrahlen, haben sie dann gesehen, dass die Kannibalen, zumindest laut Fußspuren, keinen Schritt näher an das Lager herangekommen waren, als der Pastor sie in jener Nacht gesehen hat.
[46:42] Und ein Jahr später, dann hat sich dann dieses ehemalige Stammesoberhaupt von diesem kannibalischen Stamm zum Christentum bekehrt. Und der Pastor hat dort mit ihm ein paar Unterredungen und er wollte wissen: "Was habt ihr euch eigentlich damals davon abgehalten, in dieser Nacht anzugreifen?"
[47:03] Und dann hat ihn der Pastor, dieser diese Stammesoberhaupt, ganz verdutzt angeschaut und meinte: "Wer waren die ganzen Männer, die bei dir waren?" Nach der Pastor gesagt: "Nein, nein, da waren keine Männer, da waren meine Frau und ich, zwei Personen." Ein Mann, der weiß, aber dieses Stammesoberhaupt hat gesagt: "Nein, nein, nein, nein, nein, da waren hunderte Männer in leuchtenden Gewändern mit gezogenen Schwertern." Und dann hatten wir Angst anzugreifen.
[47:30] Das war eine sehr schöne Erfahrung durch das gehört habe, auch wenn wir es nicht immer sehen, Gottes Engel werden uns doch beistehen. Und manchmal haben wir vielleicht sogar das Vorrecht durch andere Menschen zu erfahren, dass wir von Engeln beschützt wurden.
[47:46] Aber wir dürfen uns wissen, auch hier, wenn das Versprechen aus Matthäus 18, Vers 10 für jeden Gläubigen gilt, dass jeder Gläubige ein Schutzengel hat, durch mit dem Glauben schenken.
[47:58] Und wir dürfen uns sicher sein, dass unser begleitender Engel bei uns ist und uns bewahrt vor Situationen, die Gott nicht zulassen möchte. Ich erinnere mich selber auch noch daran, ich war damals vielleicht 14 oder so und ich war damals in den Weinbergen bei uns im Dorf joggen. Und ich bin ziemlich lange Route gelaufen, dann und es wurde ein sehr später, schon sehr dunkel und ich hatte damals furchtbare Angst in der Dunkelheit.
[48:24] Und als es halt immer dunkler wurde, nicht gemerkt, ich schaffe es nicht mehr rechtzeitig nach Hause. Habe ich dann vom normalen Joggen auf Sprinten umgeschaltet. Vom Sprinten wurde ich dann zum Gepard, vom Gepard zum Lamborghini und vom Lamborghini zu Rakete, bis ich nicht mehr konnte und völlig außer Atem das Stehenbleiben in der Dunkelheit.
[48:41] Und gibt es jetzt ein angstfreies, geschwitzt habe mit dem normalen Schweizer weiter. Jedenfalls ich habe dann so eine Panik gehabt und dann, weiß, als würde eine Stimme sagen: "Sprich: Gott ist mit mir!" Und dann habe ich wirklich gesagt: "Gott ist mit mir!" Wenn mir bewusst gemacht, dass ich auch einen Gott habe.
[49:02] Und in dem Moment, und ich habe es damals nicht verstanden, das war, ich war damals nicht wirklich im Glauben drin. Aber zu dem Zeitpunkt dann hat sich so eine friedliche Atmosphäre um mich gelagert, wo ich dann überhaupt keine Angst mehr hatte. Denn ich bin dann auch zu diesen Büschen hin, vor denen ich vor Angst hatte, dass da gleich Dämonen rausspringen, habe meinen Kopf da reingesteckt und hat gesagt: "Ihr könnt mir gar nichts dort. Es ist mit mir."
[49:24] Und das ist so eine kleine Erfahrung, die ich damals nicht verstanden habe. Wie heute weiß ich, dass Gott mir da auf besondere Weise gezeigt hat: "Wenn du Angst hast, ich bin da." Diesen Frieden in dieser, in diesem Ausmaß habe ich bis heute so nicht mehr erlebt. Aber immer, wenn ich eine solche Situation kommen und ich zurück erinnere, dann weiß ich, dass Gott derselbe damals war und auch derselbe heute ist.
[49:47] Und so wie mich damals behütet hat, wird er mich auch heute behüten. Und darum, dieses Versprechen im Psalm 91 ist sehr kostbar für uns. Hebräer 11:4 sagt noch über die Engel: "Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst und Lehrer, welche das Heil erben sollen?"
[50:08] In dem vierten Vortrag in dieser Reihe "An seiner Hand" werden wir noch ein bisschen uns genauso die Engel auch anschauen, den Dienst der Engel und auch so ein bisschen Gottes Regierung anschauen. Aber für hier möchte ich gesagt haben: Paulus schreibt auch hier in einem Brief an anderer Stelle, dass es unzählbare viele Engel gibt, die auf 18 geben. Und dann schreibt er auch von 1000 mal 1000, 10.000 mal 10.000.
[50:35] Und Paulus sagt hier: "Alle diese Engel sind ausgesandt zum Dienst an den Gläubigen." Deswegen, wenn du jetzt das bewusst machst, das ist ein wundervolles Versprechen, dass wir wissen, auch wenn wir irgendwo alleine sind, menschlich gesehen, wir haben doch immer treue himmlische Begleiter, die uns so stärken können wie Jesus damals in Gethsemane.
[50:57] Was ist aber, wenn Zweifel kommen? Weil, wie gesagt, es gibt manchmal im Moment, der Mann hat schöne Predigten, vielleicht fühlt man sich besonders auch jetzt sehr ermutigt, oder man geht in die Gemeinde heute, ein Zeugnis von irgendjemand anderem, man ist so auf Wolke sieben, man denkt sich: "Jetzt mache ich das!"
[51:12] Dann kommt irgendeine kleine Angst, irgendeine Sorge, egal was, um die Ecke, zwei Tage später oder vielleicht nimmt jemand mir die Vorfahrt und dann wird alles weg und alle Zweifel da und alles vergessen. Was es im Zweifel kommen? Was sagt die Bibel dann? Sprüche 24, 4: "16, denn der Gerechte fällt sieben Mal und steht wieder auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück."
[51:43] Vorteil der Gottlosen ist, sie fallen einmal. Das Problem und ihr Nachteil ist, aber sie haben keinen Gott, der wieder auf hilft. Sie müssen alle Probleme ganz alleine bewältigen. Und besonders vielleicht auch jetzt in dieser Corona-Zeit, oder man vielleicht kennt ihr macht euch auch ungläubige Menschen, die durch sehr schwere Leiden durchgehen. Diese Menschen, die sind meistens so zermürbt irgendwann, weil sie keinen Gott haben, der dadurch hilft.
[51:13] Das heißt natürlich nicht, dass wenn man gläubig ist, man immer und wickle bis zu den Augenbrauen nach oben gezogen hat und nie Angst hatte, dass sich fürchtet. Aber die Sache ist, worauf komme ich zurück, wenn ich erkenne, dass ich wieder gefallen bin? Komme ich zu Gott zurück oder versuche ich es alleine zu bewältigen?
[52:33] Und es mag sein, dass wir mehrmals fallen. Die Bibel sagt hier: "Fällt sieben Mal." Wir fallen immer wieder. Aber auch dort, wir haben einen Gott, der uns aufhilft. Und ich war früher ist ein bisschen besser geworden, aber ich neige, wie gesagt, manchmal sehr dazu, mir sehr viele Sorgen zu machen.
[52:50] Und früher war es ganz schlimm, vor allem, wenn man die Andacht vernachlässigt, dann wird es ganz, ganz schlimm. Und ich habe dann auch so die Neigung gehabt, nicht bei manchen Menschen wirklich zu beklagen und war wirklich Selbstmitleid ins Unermessliche zu steigern.
[53:04] Bis dann mal jemand gesagt hat: "Ist ein Gott tot?" Und damals hat es mich sehr aufgeregt, ich war sehr wütend darüber. Aber heute muss ich sagen, ich bin so dankbar, dass diese Person mit diesen Satz gesagt hat, diese Frage gestellt hat: "Ist ein Gott tot?" Nein, also, wo ist das Problem?
[53:23] Manchmal handeln wir aber so, als wäre Gott tot. Aber ist natürlich nicht Propheten und Könige, Seite 405, ist ein sehr, sehr hartes Zitat, aber ich sage gleich noch was dazu. "Gott führt seine Kinder nie anders als so, wie sie es sich selbst wünschten, könnten sie schon am Anfang das Ende sehen und die Herrlichkeit des Planes erkennen."
[53:46] Man kann dieses Zitat als ziemlich üble Keule verwenden. Man kann zu dieser Ellen White Keule auspacken und andere niederknüppeln und sagen: "Schwester White hat gesagt, dass man kann auch hier dieses Zitat ziemlich missbrauchen, wenn Menschen durch schwierige Lagen gehen, ihnen dann zu sagen: 'Weißt du, du würdest gerne gleichen Weg gehen?'"
[54:09] Die Sache ist nur, wenn wir nicht jeden Morgen unser Leben Gott vollständig übergeben und sagen: "Hör, ich übergebe die Führung in meinem Tag. Benutzt du mich zum Segen und zum Licht für andere?" Dann müssen wir nicht davon ausgehen, dass alles, was passiert, Gottes Wille ist.
[54:26] Wenn wir es versäumen, Gott alles zu übergeben. Wenn wir aber diese Demut haben und wenn wir auch bereit sind, alles Gott zu übergeben, dann können wir durchaus davon ausgehen, dass alles, was passiert, Gott verwendet, um uns im Charakter zu schleifen und zu formen.
[54:44] Auch das heißt natürlich nicht, dass jedes Leid, das uns zufällt, so ist, weil Gott es haben möchte. Ich würde niemals sagen, das könnte wollte, dass mein Vater Griff bekommt oder sich es bekomme oder dass er daran stirbt. Aber die Sache ist, Gott kann diese Dinge benutzen.
[55:00] Viele Krankheiten, viele Umstände, vielleicht auch jemand, den Job verliert, muss nicht Gottes Wille sein, wenn man sich schlecht verhalten hat, der Chef geschlagen hat, er so man dann gefeiert wird. Aber Gott kann diese ganzen Umstände benutzen, auch wenn er sie nicht immer aktiv sendet.
[55:17] Aber wenn wir wirklich das Leben Gott übergeben und sagen: "Hey, du bist am Steuer, du bist derjenige, wohl Bescheid Table Lenkrad und Gaspedal verfügt", dann können wir davon ausgehen, dass alles, was wir erleben, dazu dient, einen herrlichen Plan zu entfalten, den wir wir würden genau den gleichen Weg gehen, wenn wir es zu weise wie Gott werden und von Anfang bis Ende schauen könnten.
[55:41] Und das ist auch ein Zitat, mit denen man auch oft bringt, mit dem auch ich oft gerungen habe. Aber es steckt so viel Wahrheit da drin und es ist so, so schön, wenn man sich vorstellt, dass Gott wirklich für jeden an diesen Plan hat, wenn wir es übergeben.
[55:55] Und deswegen in jungen Jahren anfangen ist das beste, was wir machen können. Bei Gott uns Dinge zeigt, dass es dann einfach Gott ist. Kurz für diejenigen, die nicht aus dem Schwabenland kommen und sich denken: "Was ist das für eine seltsame Sprache?"
[56:17] Diese drei Wörter sind schwäbisch und bedeuten: Gott ist gut. Und das sind die drei Worte, die man Vater sehr geprägt hat, vor allem gegen Ende von seinem Leben.
[56:28] Die Worte stammen nicht von ihm, er hat es von jemand anderem übernommen, aber hat es immer gesagt: "Wenn das Essen gut geschmeckt hat, Gott ist gut." Wenn unsere Nachbarn oder Bekannte oder irgendjemand irgendetwas gemacht hat, was nicht gut war, jemand gesponnen hat, wenn es Probleme gab, eine Gemeinde, Probleme bei der Arbeit, egal was, Probleme in der Politik, hat immer gesagt: "Da, Gott ist kurz."
[56:53] Und als er dann auch getauft wurde, hat er dann auch seine eigene Taufe betitelt mit: "Herrgott wird es schon richten."
[57:02] Und das war immer so sein Lebensmotto, wie gesagt, besonders am Ende dann, aber: "Gott ist gut." Und vielleicht, ich weiß es nicht, kann es sein, dass bei dem einen oder anderen Zuschauer überhaupt nichts hängen bleibt von diesem Vortrag hier, außer die Worte: "Gott ist gut."
[57:17] Und wenn man sich das immer wieder sagt, es macht schon einen Unterschied, welches Bild man von Gott hat. Ob er gut ist oder wenn ich gut ist.
[57:26] Und die Antwort ist: Er ist sehr gut. Und wenn wir dann diese Erkenntnis gewonnen haben, können wir so wie dieser kleine junge in dem Bild, das sie gerade gesehen habt, die Bäumchen nach oben strecken und wissen, dass Gott wirklich gut ist.
[57:39] Ein weiteres Zitat aus dem Buch aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 1, Seite 18. Im Übrigen, das erste Kapitel hier lohnt sich wirklich zu lesen. "Euer Glaube darf Gottes Verheißungen nicht loslassen, wenn ihr auf eure Bitten nicht unverzüglich eine Antwort erkennt oder empfindet. Seid nicht ängstlich, euer Vertrauen auf Gott zu setzen. Stürzt euch auf seine feste Zusage: Bittet und ihr werdet empfangen."
[58:11] Auch hier ist die Frage: Stimmt das? Jesus sagt: "Bittet und ihr werdet empfangen." Oder stimmt es nicht? Hat er recht oder ist ein Lügner?
[58:19] Wenn er recht hat, müssen wir daran festhalten. Und die White beschreibt ja auch sehr schön, wir dürfen, wir müssen keine Angst haben, unser Vertrauen auf Gott zu setzen. Es ist schon ein sehr, sehr komischer Akt, wenn man vollkommen von Gott abhängig ist. Und wie gesagt, es würde zu weit führen, aber den letzten Monat nämlich auch sehr viel erlebt, wo ich vollständig von Gott abhängig war und selber keine Macht mehr hat er über die Umstände in meinem Leben.
[58:50] Und es ist wirklich furchtbar für den menschlichen, stolzen, für die menschliche Natur, wenn man das Steuer vollständig abgeben muss. Aber sie sagt dir ganz klar: "Seid nicht ängstlich, euer Vertrauen auf Gott zu setzen. Stürzt euch auf die Zusagen."
[59:05] Wenn Gott wirklich derjenige ist, der vorgibt zu sein, dass er sich nie, ihr, dass er nie Fehler macht, warum haben wir so viel Angst davor hin zu vertrauen?
[59:14] Die Bibel sagt doch auch in Hebräer 11, Vers 1: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht."
[59:24] Wenn ich erinnere mich noch, nachdem mein Vater gestorben war, da hatte meine Mutter auch ein Gespräch mit einer Glaubensschwester. Ein bisschen Glaubensschwestern auch eine vergleichsweise kleine Krise in ihrem Leben im Verhältnis zu meiner Mutter. Aber sie hat auch dann zu ihr gemeint: "Weißt du, warum sehe ich es nicht, dass Gott sich um mich sorgt? Spüre ich es nicht, dass Gott mir nahe ist, dass er mich liebt, dass er um mich ist, dass er mir hilft? Warum merke ich das nicht?"
[59:55] Und ich muss ganz ehrlich sagen, manchmal fragt
[59:59] muss ganz ehrlich sagen, manchmal fragt man sich dann, was wollen wir denn fühlen? Einen elektrischen Schlag im Nacken? Muss ich alle Haare aufstellen und der ganze Körper kribbelt, wenn Gott sagt: "Ich bin bei dir, ich stehe dir bei, ich bin bei der rechten Hand"? Das sind auch fertige Zitate, die wir so oft schicken, wir schicken immer rum im Versbildern, Andachten. Das sind die Verse, die überall stehen, an jedem Wänden, in jedem Wohnzimmer. "Ich bin der Herr, dein Gott, nämlich bei der rechten Hand" und sage dir: "Fürchte dich nicht." Wenn das stimmt, was wollen wir denn spüren? Die Bibel sagt, wir sind durch Glauben gerettet. Es geht um den Glauben, es geht um das Vertrauen. Und wenn wir diesen Versen glauben schenken, wirklich und nicht auf ein Gefühl warten, weil ein Gefühl nicht der Maßstab ist, dann werden wir auch die Erfüllung von alldem sehen. Aber das Gefühl, das nicht der Maßstab. Gott kann ein Gefühl geben und er kann inneren Frieden geben. Und wieder, von zum Beispiel gesagt habe, als ich damals dann die Bibel gelesen habe, egal was ich gelesen habe, Gott hat mir so einen Frieden geschenkt, dass ich wirklich wusste, er ist da. Und er kann so ein Gefühl geben. Und er macht es auch, wenn es notwendig ist für uns. Auch manchmal ist es einfach für uns wichtiger, wie die besagt im Stillesein. Legt eure Stärke einfach zu Vertrauen.
[1:01:24] Was brauche ich, um siegreich zu sein? Wie kann ich die Siege in meinem täglichen Leben erringen? Erstens, sagen wir 1. Samuel 17, Vers 45. Da wird aber sprach zu dem Philister: "Du kommst zu mir mit Schwertern, mit Speeren, mit Wurfspießen. Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast." Warum glaubt ihr, dass David so in diesem Bild hier unten zu sehen ist, von Goliath stehen konnte? David war ein kleiner Mann, vielleicht so um die 20, damals vielleicht noch mit einer hellen Haut, rötliche Haare, fünf Steine, eine billige Steinschleuder. Und vor ihm steht dieser topausgebildete Elitesoldat, der auch noch fünf, sechs Köpfe größer war als er. Warum konnte er sofort stehen? Menschlich gesehen ist das völlig bescheuert, was ihr hier macht. Weil, schickt mal einen jugendlichen Jungen mit einer Steinschleuder heute in den Krieg, da würde nicht nur durch den Aufnahmetest kommen. Aber da wusste er, hinter ihm steht und auch hier, ich bin mir sicher, David hat Gott nicht gesehen, aber er wusste, in wessen Namen er geht. Und er wusste, dass hier in dieser Schlacht Gottes Ehre auf dem Spiel steht. Und Gott hat so mächtig, wie ich ihn gewirkt. Wir kennen ja den Rest der Geschichte, aber dieses Vertrauen, dass David hatte, kam nur, weil er jeden Morgen ihm sein Leben übergeben hat und eine lebendige Beziehung mit Gott gepflegt hat.
[1:02:57] Was auch wichtig ist, zum siegreich sein, finden wir in 1. Chronik 4, Vers 2 und 3. "Und sie verschworen sich alle miteinander, dass sie kommen und gegen Jerusalem kämpfen und Verwirrung anrichten wollten." Wir aber beteten zu unserem Gott. Auch das ist menschlich gesehen eigentlich eine völlig komische Taktik. Da kommt jemand, steht vor den Toren, mit Fackeln und Mistgabeln, andere haben vielleicht irgendwelche Waffen, dann fangen sie an zu spotten. Was machen die Menschen? Setzen sich ruhig hin, auf die Knie, entsprechend mit der Luft. Menschlich gesehen völlig bescheuert. Aber auch hier, wir kennen den Ausgang der Geschichte. Gottes Ehre wurde gerettet. Und deswegen, wenn wir siegreich sein wollen in unserem Leben, wenn wir diesem Problem begegnen wollen, wir müssen beten und dann im Glauben handeln. Nicht nach dem Gefühl. Das Gefühl ist so ein schlechter Maßstab, wenn es überhaupt ein Maßstab ist. Sondern beten. Und wenn Gott uns leitet, im Glauben vorangehen, und dann werden wir wirklich siegreich sein.
[1:03:58] Das Leben Jesu, Seite 290. Ich habe ja aus dem Englischen übersetzt, habe ich sag gleich warum. Wenn wir in eine schwierige Lage gebracht werden sollten, wir sollten nicht verzagen und klagen. Wir sollten uns nicht auf Pläne oder uns aus der Hand Christi heraus sorgen, sondern unsere Seelen vor Gott demütigen. Im Englischen steht hier: "aus der Hand Christi heraus sorgen". Im Deutschen heißt es: "herauswinden". Aber ich, das Englisch ist viel, viel schöner. Und das ist ein wundervolles Bild. Manchmal Jesus sagte, wir sind in seiner Hand und niemand kann uns aus seiner Hand oder aus der Hand des Vaters reißen. Aber durch die Sorgen, die wir uns machen, sagt die Geister Weissagung, sorgen wir uns heraus. Wir wehren uns voraus, rollen als seine Hand, so nach dem Motto: "Halt, du kannst viel Helligkeit und dann nur Selbstmitleid." Aber der Geist zu wagen sagt ganz klar: "Wenn so etwas kommt, demütigt eure Seelen vor Gott. Wie Nia betet zu Gott, nicht klagen, nicht verzagen. Gott wird einen Ausweg finden."
[1:05:02] Weitere Frage: Wie kann ich mit den Widrigkeiten des Lebens fertig werden? Wie kann ich, was ist die Formel, was ist das Rezept, um nie wieder in Probleme zu geraten? Es gibt dafür nicht. Wir können nie damit fertig werden. Aber Gott kann es. 2. Chronik 20, Vers 17: "Aber es ist nicht an euch dort zu kämpfen. Tretet nur hin und bleibt stehen und seht die Rettung des Herrn, der mit euch ist." Dem israelitischen König damals wurden eine ganz klare Anweisung gegeben durch den Propheten: "Es ist nicht eure Sache zu kämpfen." Also, als die Feinde herangerückt sind, der Prophet hat gesagt: "Tretet nur hin, bleibt stehen und seht die Rettung." Bisher mit hier ist genau das Gleiche. Hat Gott auch durch Mose sagen lassen, den Israeliten, als sie aus Ägypten kamen, vor dem Roten Meer standen, links und rechts diese Bergmassive, davor, wie gesagt, das merken wahrscheinlich konnte keiner von ihnen schwimmen. Und dahinter diese feindliche Armee. Und was sagt Gott durch Mose? "Bleibt stehen." Gar nichts. "Es ist nicht eure Sache zu kämpfen." Daher wird vielleicht kämpfen.
[1:06:15] Das ist menschlich gesehen so ein absolut beknackter und hirnrissiger Plan. Wenn du in der Sackgasse sitzt, in der Pattsituation sitzt, hinter dir diese Armee herangerauscht kommt, dann Gott sagt: "Macht gar nichts, bleibt stehen. Ich werde euch retten." Das ist wirklich bescheuert aus menschlicher Sicht. Aber Gott verlangt manchmal wirklich verrückte Dinge, die wir nicht verstehen können und auch nicht verstehen werden. Solange, wenn ich im Glauben vorangehe. Es ist für uns immer einfach, natürlich, wenn wir diese Geschichten lesen. Wir fragen uns an, wie konnten die Israeliten so schnell wieder abfallen? Könnten sie so schnell an Gott machen und sich gegen den auflehnen? Sie haben doch die Feuersäule gesehen, sie haben auch das Meer sich teilen sehen, sie haben doch diese Plagen gesehen. Ägypten. Die Sache ist, sind wir besser? Wir kennen noch viel mehr Israeliten, wir haben noch viel mehr erfahren, gehört, gesehen. Und wir sind vielleicht noch mürrischer und noch ängstlicher als die damals. Es ist immer eine tägliche, neue Erfahrung, eine tägliche, neue Reise mit Gott, wenn wir diese Glaubenskämpfe antreten. Und das heißt, dieser Text, ich will damit auch nicht sagen, dass wir faul sein und nichts mehr machen müssen. Wir, Gott hat uns ja sehr wohl einen Verstand gegeben, den sollen wir auch einsetzen. Nur irgendwann ist der Verstand einfach am Ende, begrenzt. Es gibt für uns nichts mehr zu machen, weil wir am Ende sind mit unserem Horizont. Und spätestens dann sagt die Bibel: "Es ist nicht eure Sache zu kämpfen."
[1:07:47] Kleine Erfahrung aus meinem Leben. Als ich die Ausbildung angefangen habe, war es am Anfang schwierig, weil es war natürlich von sechs Schulstunden auf 8, 9 Stunden Baustelle. Das war eine große Umstellung. In dieser langen Arbeitstage hat einen relativ langen Arbeitsweg, morgens und abends, jeweils 30 Kilometer. Und dann gab es einen Kollegen, der mit Nachnamen Hartmann hieß und der wirklich ein harter Mann war. Also bei ihm der Name wirklich Programm. Und er hat mir so viele schlaflose Nächte am Anfang bereitet und immer so blöde Kommentare von der Seite und von oben herab. Einem Azubi-Kollege von mir hat damals auf den Hinterkopf gehauen, so völlig aus dem Nichts. Mir selber hatte auch mal so, dass er eine mitgegeben. Und ich meine, das waren keine starken Schläge, es war trotzdem nicht in Ordnung. Und es gab dann einige Momente, wo ich mir gedacht habe: "So, entweder ich nehme gleich einen Spaten und gestalte Gärten, recht sein Gesicht neu, oder ich renne schreiend weg." Und ich weiß, das sind keine guten Gedanken. Lassen keine Gedanken zu einem christlichen Kopf oder Herzen aufkommen sollten. Aber manchmal ist Satan wirklich in der Lage, uns zu solchen Gedanken zu reizen. Noch, das müssen wir Gott dann vorleben und sagen: "Herr, ändere mich." In erster Linie, dass diejenigen Gedanken umbringe, weil Jesus sagt ja auch, das ist biblisch gesehen, scheint töten, was ich gemacht habe.
[1:09:18] Jedenfalls habe ich dann angefangen, für ihn zu beten. Und ich habe am Anfang nur gesagt: "Ja, ich hasse diesen Mann, ich kann ihn nicht ausstehen. Ändere du ihn und Martin anders." Und das, ich weiß nicht warum, aber irgendwie am Anfang war ich ständig mit diesem Mann unterwegs. Immer, ich mit ihm, habe ich nicht verstanden. Und das hat mich auch noch aufgeregt. Aber es ist dann einige Zeit vergangen, bis ins zweite Lehrjahr dann, wo dann mein Bereichsleiter mal zu mir meinte: "Er, weißt du, David, irgendwie ist er so sanft geworden. Früher, vor eineinhalb Jahren, hatte er am liebsten noch die Peitsche ausgepackt bei manchen Azubis. Aber heute ist es so sanft geworden." Und da sind zum ersten Mal bewusst geworden, dass es sich wirklich ein bisschen geändert hat. Ich meine, er hat immer noch so seine Charakterzüge gehabt, dann aber immer noch nicht einfach, aber ist ein anderes geworden.
[1:10:12] Und was mich am meisten erstaunt hat, also in meinem Vater zu Ende gehen, und das natürlich auch meine Kollegen damit bekommen haben, was ich in meinem Chef ziemlich engen Kontakt diesbezüglich hatte, war dieser Herr Hartmann derjenige. Ich würde sogar sagen, fast der einzige aus der Firma, der mir wirklich zugehört hat. Dann eines Tages, nach der Arbeit, mehr, wir bestimmte dreiviertel Stunde geredet, mir so viel Mut gemacht hat und gesagt hat: "Du weißt, du hast deinen Glauben, woher Kraft holst und lass den Kopf nicht hängen und es klappt das schon ganz gut. Und wenn du ein Ohr zum Abkommen brauchst, dann kannst du gerne zu mir kommen." Und an dem Tag bin ich ja nach Hause gefahren und ich war so frei und ich habe gesagt: "Lieber Gott, das ist nicht mein Herr Hartmann, was hast du mit ihnen gemacht?" Und ich musste mir damals auch sagen: "Es ist nicht meine Sache zu kämpfen." Meines Gutes, ich bin von Natur aus kein Mensch, der andere beleidigt oder so hervorsticht. Wenn er ein introvertierter Mensch, aber wer weiß, was passiert wäre, wenn diese ganzen Provokationen noch höher getrieben worden wären. Und so hat Gott wirklich diesen Menschen ändern können. Und ja, ich hab die Rettung des Herrn gesehen in diesem Fall. Und deswegen, wenn es auch bei euch solche schwierigen Menschen gibt, oder egal welche Umstände, es ist nicht unsere Sache zu kämpfen. Es ist Gottes Aufgabe.
[1:11:39] Jesaja 35, Vers 3 und 4: "Stärkt die schlappen gewordenen Hände und macht festigt eure Knie. Sagt zu denen, die ein verzücktes Herz haben: Sei tapfer und fürchtet euch nicht. Seht, da ist euer Gott. Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes. Er selbst kommt und wird euch retten." Das sind so kleine, schöne Versprechen, die wir für die kommende Zeit wirklich auswendig kennen müssen. Es werden Zeiten kommen, wo wir die Bibel zum einen nicht mehr lesen können. Zum anderen werden Zeiten kommen, wo unser Glaube aufs Äußerste geprüft werden wird. Wenn es nicht nur persönlich geschieht, dann wahrscheinlich sehr bald durch diese große Krise gekommen wird. Und solche Versprechen müssen wir auswendig können, von oben nach unten, von links nach rechts. Weil das sind die Dinge, die uns die gleiche Kraft geben wie Jesus, wie er gesagt hat: "Es steht geschrieben." Und deswegen, wenn es Menschen gibt, die schwach sind, die entmutigt sind, dieser Text sagt hier: "Spreche ihnen: Schaut auf Gott, fürchtet euch nicht. Die Rache kommt, er wird euch helfen." Das sind die Ermutigungen, die wir weitergeben sollen.
[1:12:43] Jesaja 43, Vers 2: "Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein. Und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht erst öffnen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versenkt werden und die Flamme soll dich nicht verbrennen." Das war im Übrigen das Versprechen, dass sich die drei Hebräer im Feuerofen erinnert haben. Und auch dieser Text spricht hier von den Strömen, vom Feuer, von der Flamme. Die Bibel zu der nirgends verleugnen, dass es schwierige Lebenslagen gibt. Dieser Text sagt ja auch, erst werden diese finsteren Tage kommen, es wird Probleme geben, es wird diese schwierigen Lagen geben, wo wir nicht mehr weiter wissen. Aber auch hier ist die Frage: Gehen wir da alleine durch oder gerne mit Gott durch? Wie ich vorhin gesagt habe, das Leben ist nicht immer nur rosa Zuckerwatte, eine rosa Tütü und Halleluja und ich bin so frei. Aber die Frage ist, wie gehen wir in diesen Situationen voran?
[1:13:42] Und wird mit wem vor allem? Die seit 49, Vers 25, auch ein schönes Versprechen. "Ja, so spricht der Herr: Auch die Gefangenen des Starken sollen ihm genommen werden, und die Beute des Tyrannen soll entfliehen. Denn nun werde ich mit dem kämpfen, der gegen dich kämpft, und ich werde deine Kinder retten." Wenn wir die Schrecken der Endzeit kommen. Dazu empfehle ich nochmal ganz warm die letzten Kapitel aus dem Buch "Der große Kampf" vom Schatten zum Licht, weil das sehr schön beschrieben wird. Wenn wir diese Schrecken eintreten werden, wenn diese ganzen Verfolgungen sich zuspitzen werden, dann wird dieses Versprechen sich auch umso bald erfüllen, wo Gott dann eines Tages im Himmel aufstehen wird und sagen würde: "Es ist vollbracht. Jetzt ist diese Schreckensherrschaft der Sünde vorbei." Und jetzt werde ich gegen die kämpfen, die gegen euch gekämpft haben. Und Gott wird sich aufmachen aus seinem Himmel mit den ganzen Engeln und wird diese bösen Systeme und vor allem den Teufel selbst vernichten.
[1:14:47] Psalm 91, Verse 7 bis 10: "Ob 1000 fallen zu deiner Seite und 10.000 zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du sprichst: Der Herr ist meine Zuversicht. Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Kein Unglück wird jetzt zu stoßen und keine Plage zu dann im Zelt. Signal dieses Versprechen ist auch gegeben, wenn die Zeit der sieben letzten Plagen kommt, dass Gottesvolk vollständig von diesen Plagen bewahrt bleibt. In Ägypten damals hatten wir zehn Plagen. Die ersten drei Plagen haben kein Unterschied gemacht zwischen Israeli und Ägypter. Aber die sieben letzten Plagen haben nur die Gottlosen getroffen. Und so wird es auch eine Endzeit sein.
[1:15:37] Zu diesem Fall könnte man auch noch einige Geschichten erzählen. Da fällt mir vor allem die Geschichte von Desmon Doss ein. Da gibt es auf dem Kanal von New Media auch eine schöne Vortragsreihe darüber, über die Erlebnisse von Desmon Doss. Und ich würde es auch nicht zu weit ausdehnen, weil man sich diese Videos dazu auch gerne anschauen darf, was auch viel, viel ausführlicher ist mit schönem Bildmaterial. Ich werde dazu sagen, dass das, man das dann Siebenten-Tags-Adventisten, dem zweiten Weltkrieg gekämpft hat für die US-Amerikaner. Er hat aber immer gesagt: "Ich möchte meinem Land dienen, aber ich werde niemanden umbringen, weil die Bibel sagt: Du sollst nicht töten." Und als er dann in Amerika matt auch kann erleichtert Zeit durchgemacht wurde, auch verlacht und verspottet, als Feigling dargestellt. Letzten Endes durfte er dann aber als Ersthelfer in den Krieg mit einziehen, ohne Waffe. Und es hat dann Zeit lang gedauert, bis er Anerkennung gefunden hat. Aber spätestens in der Schlacht um Hack Storage, auf diese japanische Insel, wurde dann klar, wie Gott einen Menschen segnen kann, der treu zu ihm ist. Und in dieser Schlacht wurden die Amerikaner überrascht, bzw. ja, haben nicht damit gerechnet, dass sie es diese Schlacht so schlimm wird. Und sind dann links und rechts ins Kreuzfeuer geraten. Und einer nach dem anderen ist gefallen.
[1:17:01] Und nur ein Soldat, der fliehen konnte, ist nicht geflohen. Es war diese Feiglinge, und er hat immer gesagt: "Herr, hilf mir noch einen zu retten." Dann ist er eingekrabbelt, ein Schlachtfeld, hat einen rausgeholt und an diesem Abhang hinunter gelassen. Und immer wieder hatte gesagt: "Herr, hilf mir noch einen zu retten." Dann kam der zweite, hat gesagt: "Herr, noch einen." Und nach eigenen Angaben hat er sodann 50 Soldaten das Leben retten können. Seine Offiziere meinten aber, es müssen mindestens 100 gewesen sein. Und so hat man sich im offiziellen Bericht dann auf 75 geeinigt. Letzten Endes ist ja aber eines klar geworden, dass er nicht verzehrt wurde, zumindest am Anfang nicht. Und Gott ihn bewahrt hat. Und so viele Menschen mit diesem Glauben in Berührung kamen, dass er doch später dann sogar noch die Medaille der Ehre bekam von den Präsidenten der USA. Und er ist wirklich ein großes, großes Glaubenszeugnis war für einen Mann, der für Gott einstand. Und Gott hat ihn bewahrt vor diesen ganzen Kugeln und Anschlägen. Insbesondere ein japanischer Soldat hat nach dem Krieg ihn getroffen und sagt: "Ich wollte die ganze Zeit durch erschießen. Ich hatte dich oft im Visier, aber immer, wenn ich abdrücken wollte, hat entweder der Abzug geklemmt oder mein Gewehr verrutscht." Und das ist schon ein mächtiges Wirken Gottes.
[1:18:21] Ja, Fazit, dass wir ziehen können. Es ist so einfach, denn wir dienen einem wirklich großen Gott. Wir müssen wir uns manchmal vielleicht vor Augen führen, was das Wort "groß" bedeutet in Bezug auf Gott. Aber das ist das, was wir uns auf jeden Fall merken können, dass wir einen wirklich großen Gott haben, der nicht nur unser Leben genau versteht, sondern der all diese Weiten und Größen im All erschaffen hat. Jedoch ein kleines Bild zum Auflockern: Wenn Satan an deine Tür klopft, aber du nur sagst: "Jesus ist für dich auch hier." Heißt es nicht, dass wir faul sein sollen. Aber wenn Satan kommt, wir müssen keine Angst haben und für ihn verzagen, sondern einfach sagen: "Herr, es ist ein Problem, können wir du dich darum? Hilf mir einfach im Glauben voranzugehen."
[1:19:12] Der Geist der Weissagung sagt uns auch, dass wenn Gott uns einen bestimmten Weg zeigt, wir hingehen sollen und die Konsequenzen bei Gott lassen sollen. Die Konsequenzen sind da nicht unser Problem. In Gott sagt: "Gehe diesen Weg, dann weiß er doch, was kommt, dann kann er damit auch umgehen." Möchte zum Abschluss mit euch noch einen letzten Bibeltext lesen, dann noch ein Zitat aus dem Geist der Weissagung. Und diesen Text finden wir Matthäus 6, Verse 25 bis 34. Das ist hier in der Bergpredigt, für Jesus über das Sorgen spricht. Für ist nicht groß kommentieren, aber einfach vorlesen. Und jeder einzelne sollte es dann auf sich wirken lassen und diese Worte verinnerlichen. "Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um..."
[1:19:53] Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?
[1:20:06] Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
[1:20:17] Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen? Wer von uns kann durch die Sorgen, die wir uns machen, das Leben um eine einzige Sekunde verlängern? Keiner kann das. Aber diese Sorgen rauben so viel kostbare Lebenszeit. Und wir am Anfang gelesen haben, sind diese Sorgen auch in der Lage, unseren Glauben sogar zu ersticken, wenn wir diese Sorgen nicht Gott übergeben.
[1:20:50] Aber lesen wir weiter: Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie mühen sich nicht und spinnen nicht. Die Menschen manchmal schon. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist, ja, eine von ihnen. Wenn Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr mit euch tun, ihr Klein-Gläubigen?
[1:21:21] Darum solltet ihr nichts sorgen und sagen: Was werden wir essen? Oder was werden wir trinken? Oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes, nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.
[1:21:45] Denn wenn Gottes Werk und seine Gerechtigkeit an die vorderste Stelle stellen, dann werden wir sehen, wie alles andere, was wir brauchen, uns zugefügt wird und wie Gott für alles sich sorgt. Darum solltet ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Klage.
[1:22:05] Macht das Video auf. Frosch auf diesem Bild da unten nicht faul, aber sorglos. Mir hat mal jemand gesagt: "Weißt du, ich mache überhaupt keine Pläne für den nächsten Tag, weil Gott hat doch gesagt: 'Sorgt euch nicht.'" Aber ich habe nein gesagt. Ja, es heißt: "Sorg dich nicht", aber nicht: "Mach dir keine Pläne." Und deswegen nicht faul sein, aber sorglos.
[1:22:28] Zum Abschluss, wie gesagt, noch ein Zitat aus dem Geist der Weissagung. Befinden ist es Zitat in dem Buch "Leben in Fülle" auf Seite 105, 106. Dieses Buch "Leben in Fülle". Hier ist früher vom Gedanken zum Berg der Seligpreisung. Das Zitat hat es auch wirklich in sich. Ich habe das auch einmal vorgelesen in einer Gemeinde, und ich erinnere mich, war einmal ein Bruder, der hat mir dann sehr kritische Blicke hingegen geworfen. Aber ich sage immer: Wenn euch so was stört, beschwert euch nicht bei mir. Ich lese es nur vor. Beschwert euch bei der Autorin oder bei Gott, der das eingegeben hat.
[1:23:04] Und ja, aber schon was dieses Zitat erstmal sagte, von sich rede. Sie schreibt hier: "Wenn wir wirklich glauben, dass Gott uns liebt und dass seine Absichten uns gegenüber gut sind, dann werden wir aufhören, uns Sorgen über die Zukunft zu machen." Wenn wir wirklich glauben, dass Gott uns liebt und dass er gute Absichten mit uns hat, dann werden wir uns nicht mehr sorgen. Solange wir uns Sorgen machen, solange wir zweifeln, ist das im Umkehrschluss der Grund, weil wir nicht glauben, dass Gott uns von ganzem Herzen liebt und gute Absichten für uns hat.
[1:23:49] Jetzt wirklich ein starkes, ein sehr gewichtiges Zitat, aber auch hier steckt so viel Wahrheit drin. Und darum lasst uns wirklich glauben, dass Gott uns liebt, dass er gute Absichten hat. Lasst uns diese Erfahrungen machen. Lasst uns wirklich Gott ans Steuer lassen in unserem Leben und lasst uns dann dadurch sehen, wie sich die Dinge dramatisch ändern zum Guten, wenn Gott eingreift.
[1:24:15] Bevor wir abschließen, möchte ich noch mit einem Gebet Gott dafür danken und auch hier noch mal bitten, dass wir wirklich diese Dinge, die wir gehört haben, ganz individuell, jeder, der da was angesprochen gefühlt hat, umsetzen kann und ein neuer Mensch wird. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir würdig viel hören konnten über deine Größe, deine Allmacht, über deine Fähigkeiten. Wir bitten dich von ganzem Herzen: Hilf uns, dass wir diese Dinge, die wir gelesen, gehört haben, verinnerlichen. Dass du uns hilfst, Schritt für Schritt diese Sorgen aufzugeben, dass wir mit dir immer enger zusammen leben, dass wir so eines Tages an den Punkt kommen, wo wir in vollkommenem Vertrauen dir gegenüber leben.
[1:24:59] Gedanken, die dafür. Und wir danken dir für deine große Gnade, die uns jeden Tag erweist, indem, dass du uns wirklich immer helfen möchtest. Im Namen Jesu. Amen.
[1:25:12] Und so sind wir schon am Ende angelangt vom ersten Vortrag und möchte ich euch gleich auch einladen, auch im nächsten Vortrag einzuschalten, der den Titel tragen wird: "Was bleibt, wenn nichts bleibt?" Wonach da möchte ich bisschen so aus meinen kurzen Erfahrungen erzählen und einfach möchte ins Tal schauen, was ist eigentlich der Sinn und Zweck unseres Daseins? Welche Aufgabe sollten wir als Christen hier erfüllen? Und wie können wir ein erfülltes Leben führen? Und bis dahin, vielleicht Gott euch segnen und waren und zum nächsten Mal wieder gesund vor die Bildschirme bringen.
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