In diesem Vortrag der Serie „An seiner Hand“ von David Nießner wird die Frage „Was bleibt, wenn nichts bleibt?“ beleuchtet. Anhand einer persönlichen Anekdote über den Bau einer Mauer und der Weisheit Salomos aus dem Buch Prediger wird die Vergänglichkeit materieller Errungenschaften und die Suche nach tieferem Sinn thematisiert. Der Vortrag regt zum Nachdenken über die Fundamente unseres Lebens und die Sehnsucht nach etwas Bleibendem an.
An seiner Hand: 2. Was bleibt wenn nichts bleibt?
David Nießner · An seiner Hand ·Themen: ZeugnisWeitere Aufnahmen
Serie: An seiner Hand
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Transkript
[0:32] Hallo und herzlich willkommen an alle Zuschauer hier zu unserer Serie "An seiner Hand" bei Joelmedia TV. Wir sind heute im zweiten Vortrag dieser vierteiligen Serie und wollen uns heute der Frage widmen: Was bleibt, wenn nichts bleibt? Auch in dieser Reihe, in diesem Vortrag möchte ich wieder einige Erfahrungen teilen und auch mitgeben, welche Antwort auf diese Frage bekommen habe. Bevor wir aber darin einsteigen, möchten wir noch bitten, dass Gott uns leitet, weil es ist sein Werk, sein Name soll verherrlicht werden und er sein Zentrum sein und nicht einzelne Menschen. Deswegen ist jeder, der kann und möchte, eingeladen mit zu beten.
[1:17] Himmlischer Vater, wir danken, dass wir heute wieder diese wundervollen Versprechen uns anschauen können, die du gegeben hast. Und auch heute bitten wir, dass du unsere Herzen weit öffnest, dass du durch mich sprichst und dass ich selbst auch durch diese Versprechen, die wir uns anschauen, näher zu dir kommen. Und dass auch besonders dieser ganze Vortrag jedem Zuschauer, der ihn ansieht, zum Segen sein wird, dass viele Menschen zu dir kommen dadurch und dass du verherrlicht werden wirst. Wir danken dir, dass du dieses Versprechen auch erfüllen möchtest. Im Namen Jesu. Amen.
[1:56] Ja, was bleibt, wenn nichts bleibt? Möchte beginnen mit einer kleinen Geschichte. Und zwar sehen wir hier auf diesem Bild meinen Vater, wie er eine Mauer baut. Zum Hintergrund: In diesem Garten, wie diese Mauer gebaut haben, bei Bekannten, die bekannten sind auch keine Mauerbau-Spezialisten. Ich war damals gerade frisch in der Ausbildung und mein Vater ist ja auch kein Baumeister gewesen. Er hat mal ein Haus gebaut, aber das ist auch schon einige Jahre zurück. Und so haben wir hier diese Mauer angefangen zu bauen.
[2:30] Heute weiß ich natürlich, wo die Fehler lagen. Damals wussten wir es nicht. Wir hatten kein Fundament, wir hatten kein Gefälle zum Hang hin. Und sag, was du im Sommer machst, ich fiel aus mannschaft ist eine rein baut es auf. Und hier im zweiten Bild sieht man dann, wird die Mauer aufgebaut. Wir haben dann dafür auch noch eine Pergola ausgebaut. Heute ist natürlich ein bisschen anders aus mit dem Dach und allem.
[2:55] Letzten Endes haben wir uns dann entschlossen, dass diese eine hohe Mauer zu klein zu machen. Haben sie noch mal umgebaut und das sagt eigentlich ganz schön. Außen hat auch gut gehalten, bis der erste Herbst kam, bis der erste Winter darüber ging, der erste Frühling, die ersten Erdbewegungen. Und wie gesagt, wir hatten kein Fundament. Die Mauer war quasi im Wasser, also wir hatten kein Gefälle zum Hang hin.
[3:24] Und so kam es dann leider, leider, dass die obere Mauer sich dann selbstständig gemacht hat. Und Gott sei Dank wirklich nicht auch noch die Pergola mit zusammen gerissen hat. Und ja, wir haben uns dann hier sehr geärgert, mussten alles wieder umbauen, komplett noch mal alles neu aufstellen. Haben dann ein Fundament gemacht, haben die unsere Mauer noch mal komplett abgebaut. Und ja, es war ein riesen Aufwand. Hätte man einfach von Anfang an sich einfach überlegt, wie macht man das richtig und nicht nur so schnell, schnell, Hauptsache das Ding steht.
[4:01] Und ja, es war schon sehr schmerzlich, es hat auch sehr weh getan, wenn man viel Zeit und Mühe darin investiert hat, aber letzten Endes hat es ja nichts gebracht. Das war nun mal so. Und mit dieser kleinen Geschichte möchten wir einfach so einen kleinen Schlenker auch machen in unser alltägliches Leben, weil viele Menschen, und das wird letzten Endes auch das sein, worauf der Vortrag hinausläuft.
[4:26] Viele Menschen nicht dieses wahre Fundament haben. Selbst viele Menschen in der Gemeinde, auch viele gläubige Menschen, nicht wirklich auf das Fundament bauen, dass wir bauen sollten. Jesus sagt, wir auch von dem spricht er auf einem Haus, das auf Sand und auf Felsen gebaut wurde. Wir haben hier unsere Mauer nicht auf Sand, sondern auf Lehm gebaut, aber es hat den gleichen Effekt.
[4:47] Und natürlich im übertragenen Sinn ist die Frage: Brauchen wir wirklich auf den Felsen, oder tun wir nur so? Weil manchmal, so gegen es zumindest mir, wenn man so in die Gemeinden schaut, man gilt zwar vor etwas zu sein, aber eigentlich so, wenn man nach innen schaut, ist es das eigentlich gar nicht. Gibt es nach diesem schönen Text, Jesus über die Schriftgelehrten und Pharisäer spricht, dann sagt er: "Ihr seid von außen zwar schön und blank poliert, aber innerlich seid ihr voller Raub und Bosheit."
[5:20] Und vielleicht sind viele von uns nicht vor, ob und wo es Zeit, aber innerlich einfach leer und kalt. Und das ist auch dieser Zustand, in Jesus über die Gemeinde in diesen letzten Tagen ausspricht, dass ein Fachmann vorgeht, etwas zu sein, das man gar nicht ist, weil man nicht weiß, wer Fundament baut.
[5:42] Und ja, es gibt einige Situationen, wo ich mir dann diese Fragen gestellt habe. Aber vor allem, nachdem wir diese Mauer dann wieder aufgebaut haben, kann man schon auch so ins Nachdenken. Und ich habe mich dann gefragt: Wofür mache ich das eigentlich alles? Ich habe im letzten Vortrag ja auch schon beschrieben, ich bin eher so ein denkender, introvertierter Mensch und ich habe schon immer gerne nachgedacht.
[6:04] Aber es gibt eben einige Situationen, und wie ich beim letzten Mal schon erzählt habe, der Tod meines Vaters und auch die eigene Diagnose, und auch mein Opa, der vor jetzt fast vier Jahren gestorben ist. Das sind so Dinge, wo man dann ins Nachdenken kommt, weil mit dem Opa, einmal stirbt, da war dann so ein großer Teil der Kindheit einfach weg. Weil wir waren dann immer bei ihm, natürlich in der Kindheit, und er hat für uns der Apfelschnitzer gemacht. Wir waren spazieren in den Weinbergen.
[6:30] Wir sind alles zu Erinnerungen, die man dann hat, dann wenn er dann nicht mehr da ist. Beim Vater, sehr noch ein Stück näher, dann kommt man echt ins Nachdenken und fragt sich: Wofür mache ich das eigentlich alles? Und heute war es auch so, ich bin mit dem Bus, mit der Bahn zum Studio gefahren. Und Teil von der Busstrecke war auch die Strecke, die ich von zu Hause zu meiner alten Schule gefahren bin.
[6:54] Und als ich dann auch so gefahren bin, habe ich dann auch so nachgedacht und habe mir überlegt: Ich bin zwölf Jahre zur Schule gegangen, jedes Jahr, was so noch in die Arbeiter, noch immer weiter, noch ein Jahr weiter, noch ein Jahr weiter. Und dann, als ich damals mit der Schule fertig war, auf einmal irgendwie das alles vorbei, weil man so schöne Schulleben weg.
[7:12] Und dann erst spät, da fängt man an zu verstehen, wie schön es eigentlich eine Schule war. Und daneben gerade heute, wenn man so diese ganze Corona-Situation bedenkt, dieses ganze Busfahren mit den Freunden, dass wir auch immer so ein spezieller Moment, das war einfach schön. Irgendwie man zurückdenkt, aber heute ist das alles so betrübt mit diesen ganzen Masken und Schule gibt es heute gar nicht mehr so wie früher, mit im Präsenzunterricht.
[7:36] Und irgendwie ist es alles so endlich. Da kommt die Frage auf: Wofür machen wir das eigentlich alles? Wo führt das alles hin? Und warum sind wir hier?
[7:49] Ich möchte dazu mal den weisesten Mann fragen, der je gelebt hat, was er dazu zu sagen hat. Und das zu lesen, während Prediger 2, die Verse 1 bis 11 und 15 bis 19. Hier heißt es, hier geht's um Salomo. Ich dachte in meinem Herzen: "Auf, ich will es mit der Freude versuchen und das Gute genießen." Aber sieh doch, das ist nicht dick vom Lachen. Sprich, es ist töricht. Und von der Freude, was bringt sie?
[8:16] Ich nahm mir in meinem Herzen vor, meinen Leib mit Wein zu verwöhnen, doch so, dass mein Herz in Weisheit die Leitung behielte und mich an die Torheit zu halten, bis ich sehe, was für die Menschenkinder gut zu tun sei in ihren gezielten Lebenstagen unter dem Himmel. Ich würde die große Unternehmungen durch. Ich baute mir Häuser, pflanzte mir Weinberge. Ich suche mir Gärten und Parkanlagen, pflanzte darin fruchtbare jeder Art. Ich lege mir Wasserbecken an, um daraus den Sprossen, dem Baumwall zu trinken.
[8:47] Ich kaufte Knechte und Mägde, dann hat er auch gesunde, das in meinem eigenen Haus geboren war. So hatte ich auch größere Rinder und Schafe, hatten als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren. Ich sammelte mir auch Silber und Gold, Schätze der Könige und Länder. Ich verschaffte mir Sängerinnen und Sänger und was zur Freude der Menschensöhne dient, Frauen über Frauen.
[9:09] Man muss man gärtnerisch auszudrücken, Salomo hat hier sehr viele Grüppchen eingepflanzt. Und überhaupt, wenn wir uns diesen Text anschauen, was er hier beschreibt, ist schon sehr extravagant. Er hat Haus an, er hatte Gärten, schönere botanische Gärten als wir heute sie vielleicht haben. Hat er überall Parkanlagen, Springbrunnen, vielleicht irgendwelche Wasserrutschen. Er hatte überall Menschen, die ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben.
[9:35] Er hat gesagt: "Schneiden wir den rechten Fingernagel." Neben wurde der Fingernagel geschnitten. Hat gesagt: "Sind für mich an." Ihr Team wurden Lieder gesungen, hatte Chöre und alles. Das war sehr schön. Und wir werden gleich weiter lesen, dass natürlich sagen wir, damit nicht erfüllt war.
[9:52] Bevor wir dahin kommen, möchte ich die Frage stellen: Was war Salomos Problem? War alles, was wir gerade lesen, eigentlich nur die Auswirkungen von seinem Problem? Ich gehe meinen Schritt weiter, dann werde ich zeigen, was ein Problem war. Ich dachte, ich will, sprach ich, nahm ich, führte ich, sehe ich, suche ich, legte ich, kaufe ich, sammelte ich, verschaffte ich. Salomos ganzes Leben nur auf sich selber ausgerichtet. Und sowie Tiere diesen ersten paar Versen, diese ganzen Wiederholungen sind überall: Ich, ich, ich, ich, ich, ich. Und das war das Problem, dass er damit nicht glücklich wurde.
[10:42] Weiter lesen: "Und ich wurde größer und reicher als alle, die vor Jerusalem gewesen waren. Auch blieb meine Weisheit bei mir, und ich versagte meinen Augen nichts von allem, was sie begehrten. Ich hielt mein Herz von keiner Freude zurück, denn mein Herz schöpfte Freude aus allem meiner Mühe. Und das war mein Teil von allem meiner Mühe." Aber in Vers 11 passiert ein Knick im Text: "Als ich mich aber umsah nach allen meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind und nichts Bleibendes unter der Sonne."
[11:22] Das sprach ich in meinem Herzen: "Wenn mir doch das gleiche Geschick widerfährt wie dem Toren, warum bin ich denn so überaus weise geworden?" Und ich sprach in meinem Herzen: "Auch das ist wichtig, denn dem Weisen wird ebenso wenig wie dem Toren ein ewiges Andenken zuteil, weil in den künftigen Tagen längst alles vergessen sein wird. Und wie stirbt auch der Weise samt dem Toren dahin?" Was dann immer hier in diesem Text, Salomo spricht, dass dieses Problem, dass viele Menschen haben, wenn sie sterben oder merken, es gibt ihn zu Ende, und sie etwas vererben.
[11:55] Manchmal bekommt man das ja auch so mit, wenn solche Skandale gibt bei irgendwelchen Prominenten, die irgendwas vererben wollen, aber irgendwie die eigene Familie daraus schließen, als sie wissen, die würden das eh nicht richtig nutzen. Und ich weiß, dass mein Opa gestorben ist. Weil mein Opa war auch so ein Gartenfendrich, und diese ganzen Gartengeräte, die er dann hat, die habe ich dann quasi alle bekommen. Und ich weiß noch, wie froh meine Oma war, wo sie dann gesagt hat: "Ich bin so froh, dass du diese ganzen Sachen nimmst, weil du wirst ja auch weise weiter benutzen, so wie Opa gemacht hätte."
[12:28] Und er wäre wahrscheinlich sehr, sehr froh darüber. Und letzten Endes ist aber natürlich die Frage, wird immer wieder kommen. Jeder Mensch und irgendwann gehen. Und die Frage ist, wenn ich all das, was ich mir aufgebaut habe, sowieso alles im Sand verrinnt, ich habe nur die Möglichkeit, es jemanden weiterzugeben. Und wer weiß, ob meine Nachwelt damit gut oder schlecht umgehen wird.
[12:51] Und das war dieses schreckliche Qual, die Salomo hat, der hat er sich das alles aufgebaut, aber was natürlich in seinem Hochmut, er war so weise am Anfang, er wusste eigentlich all das, aber dann ist er verführt worden. Das ist alles aufgebaut, aber irgendwann kam er zur Besinnung, hat gemerkt, alles ist eigentlich so ein Haschen nach Wind, ist es so, man kann sich greifen, das geht alles weg.
[13:14] Vers 17: "Da hasste ich das Leben, denn mir ist viel das Tun, dass unter der Sonne geschieht, denn es ist alles nichtig und ein Haschen nach Wind. Ich hasste auch alle meine Arbeit, womit ich mich abgemüht hatte unter der Sonne, weil ich sie den Menschen überlassen muss, der nach mir kommt. Und wer weiß, ob der Weise sein wird oder ein Narr. Und doch wird er über all das Macht bekommen, was ich mit Mühe und besser gearbeitet habe unter der Sonne."
[13:43] Auch das ist wichtig. Ich habe mich an der Stelle oft gefragt, wie verloren muss es sein, wenn du dir wirklich ist so etwas Bombastisches aufbaust. Und die Beschreibung, die wir am Anfang gelesen haben, ist ja wirklich nicht gerade irgendwie klein. Er schreibt, er hat er alles, ja, die Gartenhäuser und Bedienstete, er hatte Chöre, hatte alles für nach Menschen jagen, alles, wonach vielleicht auch heutige reiche Menschen jagen, die in Dubai sind.
[14:11] Und am Ende einfach zu sagen: "Das ist alles umsonst." Ich habe letztens ein Video geschaut von einem Superreichen, der zufällig in Dubai wohnt. Und er meinte, dadurch, dass er sich so nach außen präsentiert, möchte er andere Menschen dazu ermutigen, das gleiche zu tun, hart zu arbeiten, viel Geld zu verdienen, um dann glücklich zu sein.
[14:33] Nur dazu braucht man eigentlich keine Psychologie-Studium, wenn man ihn allein anschauen, die Art und Weise, wie redet, man merkt ganz genau, er ist selber nicht glücklich mit all dem. Er hat zwar alles, aber das ist alles so ein Jagen nach mehr, und dann ist es wieder weg.
[14:48] Man merkt, dass vielleicht auch ganz früh in der Kindheit, wenn Kinder sie irgendwas wünschen, wie ich war zum Beispiel der Playmobil-Fan. Irgendwas hat es immer, was du dir wünschst, eine Ritterburg aus Playmobil, eine Polizeistation, dann Flugzeug oder irgendwas. Man wünscht sich das alles, bekommt es, aber bei den Kindern merkt man es ganz schnell, nach zwei, drei Tagen, nachdem sie bekommen haben, haben es ausprobiert und es ist halt jetzt da, aber der Wert ist weg.
[15:15] Das heißt, im materiellen werden Erfüllung finden, aber trotzdem. Und das ist auch was ziemlich interessantes, finde ich. Warum haben wir so eine Sehnsucht nach mehr? Weil ich erinnere mich auch noch bei mir in der Schule damals, gab viele verschiedene Leute, und mit manchen habe ich auch oft über den Glauben geredet. Und viele haben es einfach verleugnet. Einer, der war ganz strikt dagegen, andere versucht, irgendwas zu erklären. Aber jeder Mensch, ob er will oder nicht, hat diese Sehnsucht nach mehr.
[15:45] Selbst diejenigen, und ich denke da vor allem an meine alte Biologielehrerin, die streng davon überzeugt war, dass die Evolution der einzig richtige Weg ist, wie wir ins Dasein gekommen sind. Aber selbst sie, auch wenn sie alles immer verlacht hat und verspottet hat, was mir am Beginn, sie hat immer so ein Bedürfnis nach Liebe. Das ist ganz interessant. Sind dann immer im Unterricht auf einmal erzählt von ihrem Ex-Freund und dass sie sich das doch wieder wünscht.
[16:11] Und ja, dass sie so ein erfülltes Leben haben möchte. Dann selbst vor allem vielleicht diejenigen, die das am härtesten verleugnen, dass es einen Gott gibt und dass es wirklich mehr im Leben gibt, die haben diese Sehnsucht am größten.
[16:25] Darum, warum haben wir diese Sehnsucht da eigentlich, wenn wir doch nur besser aus denn der Affen sind Prediger 3, Vers 9. Auch das sagte, dass Salomo, Gott hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit. Auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.
[16:50] Also die Bibel sagt ganz klar, dass wir nie dazu bestimmt waren zu sterben. Viele Menschen sind der Auffassung, dass der Tod zum Leben dazugehört und dass der Tod ein Teil des Lebens ist. Man, ob man jetzt glaubt, dass der Tod dazu hilft, die Rasse weiterzuentwickeln, oder ob man daran glaubt, dass der Tod einfach, ja, wie soll man sagen, einfach dazugehört, ist ein Teil davon. Werden geboren, dann sterben wir wieder.
[17:21] Aber das ist eben genau die Frage ist, der Tod möglich ein Teil vom Leben? Und der Gläubige wissen, dass es so nicht ist. Und ich habe das auch, man sieht es immer wieder, wenn Menschen sterben. Kein, ich habe noch keinen wirklich erlebt, der einen geliebten Menschen verloren hat und dann aufspringt und sagt: "Naja, gehört zum Leben dazu, so wie ich meine Schuhe anziehen muss."
[17:46] Gehört der Tod als im Leben dazu. Immer, wenn der Tod kommt, der Tod ist eine schreckliche Sache. Das ist so komisch irgendwie, wenn man geliebte Menschen auf dem Sterbebett liegen sieht und sie aufgetaucht sind, kalt sind und kein Leben mehr da drin ist.
[18:06] Jeder, der so was erlebt oder erfährt, der weiß, was für ein Schmerz ist und dass diese schrecklichen Zustand nicht zum Leben gehören kann, weil es jeden beutelt, der so was erlebt. Aber wie gesagt, die Bibel sagt eben, dass Gott uns die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Man, wenn wir uns auch anschauen, wenn wir ein welcher Mensch, wenn er nachts irgendwie unterwegs ist, in den Sternenhimmel hochschaut, fängt nicht an zu staunen und zu philosophieren über diese Sterne, über diese Zahl.
[18:36] Welcher Mensch fängt mich an nachzudenken, wenn es einige Schicksalsschläge kommen, wohin führt das alles? Warum passiert das alles? Wer bin ich eigentlich? Die Bibel hat uns nie verschwiegen, dass wir dazu gemacht sind für die Ewigkeit zu leben.
[18:51] Jetzt sagen natürlich die Frage: Wie können wir ein erfülltes Leben haben? Und auch hier aus dem letzten Vortrag, auch schon gesagt, es lohnt sich mit Gottes Leben früh zu gehen. Es lohnt sich. Man muss nicht erst eine lange Erfahrung haben, wo man die Welt auskostet, wo man völlig abdriftet, nur um hinterher festzustellen, es war alles, wie Salomo sagt, dann Haschen nach Wind.
[19:18] Es geht auch schon am Anfang, salopp gesagt, uns im Psalm 147, Vers 4. Und ich finde, das ist nur fair, wenn wir den gleichen Mann das beantworten lassen, der vorher schon gesagt hat, das ist alles nach Eingreifen nach nichts, wenn man auf das Materielle sieht. Salomo sagt in seinem Wallfahrtsweg folgendes:
[19:39] "Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst die daran bauen. Denn der Herr nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und spät auf bleibt und sauer erworbenes protest solches gibt er seinem geliebten im Schlaf."
[20:00] Sagt hier unten, das haben wir ja auch in Matthäus 6, 34, 33, wo Jesus sagt: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, nach seiner Gerechtigkeit, so wird...
[20:09] Gottes nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles hinzugefügt werden. Also zum Leben braucht und seine sagt hier Vers 2.
[20:15] In diesem Text, dass Gott denjenigen, die ihm vertrauen, die ihm nahe gehen, die sich auf ihn stützen, alles, was sie brauchen im Leben, übergibt, dass er ihnen alles im Schlaf gibt, quasi, dass sie sich nicht mehr wirklich darum kümmern müssen, dass er für sie sorgt. Und im ersten Teil sagt er auch ganz klar, dass das, was ich meinte, wenn wir unser Lebenshaus bauen, aber ohne Gott, bin jetzt völlig umsonst daran.
[20:48] Ich kenne so viele, die mit mir Abitur gemacht haben, die dann davor scheinlich wussten, was machen wir eigentlich im Forum? Warum machen die Abitur? Ich erinnere mich auch an einen Freund von mir, mit dem ich da auch mal länger auf einer Exkursion geredet habe, der gesagt hat: "Weißt du, ich weiß eigentlich gar nicht, was ich machen soll. Jetzt hab's bald das Abitur, aber wie sieht mein Leben aus? Wohin soll es gehen?"
[21:10] Und dann gibt es so viele andere, die reisen erstmal zwei Jahre die Welt, von Australien nach Nepal, von Nepal nach Reifen, dabei nach Südafrika, nach Russland, nach Grönland, ins Phantasialand, um sich so zu finden. Und sie sind prinzipiell ja nicht schlecht, aber wenn man dann in den weiteren Weg anschaut, dann studieren sie Mathe, abgebrochen, studieren sie Architektur, abgebrochen, studieren sie dieses, abgebrochen. Da sind sie fast Mitte 30, sein Ende 20, Anfang 30, immer noch ein ewiger Student und immer noch nicht so: "Was mache ich eigentlich hier?"
[21:51] An andere in meinem Jahrgang damals, vor allem ein Mädchen, jetzt so aufs Abitur gelernt, weil sie unbedingt Medizin studieren wollte, hat dann Abitur von 1,2, wohin nur von träumen konnte, aber jetzt sich darauf vorbereitet und jetzt hat sie angefangen Kunst zu studieren und reist immer zwischen Stuttgart und Köln hin und her.
[22:13] Laut ihre Dienste, bremst Orie und so, wenn wir besonders in jungen Jahren, aber natürlich auch in späteren, nicht genau unser Leben mit Gott gehen, dann bauen wir völlig umsonst daran.
[22:24] Ich habe damals auch in der elften Klasse gefragt, dann gesagt: "Herr, ich bin bald mit der Schule fertig, wie soll ich weitermachen? Was ist mein Weg?" Und Gott hat mir dann so viel Freude daran gegeben, als Pastor arbeiten zu wollen, wo ich dann auch später gebetet habe, gesagt habe: "Herr, ist das der Weg, den ich gehen soll?" Und drei Tage nach diesem Gebet habe ich dann eine E-Mail bekommen von einer Universität, die gefragt hat: "Was möchtest du denn mal? Komm zum Anschauen, zum Schnuppern." Ich wusste, Gott hat mir diesen Weg vorbereitet und ich wollte eigentlich gleich studieren gehen.
[22:56] Dann aber dann meinten meine Eltern: "Nicht so eine Ausbildung machen." Das habe ich dann erstmal weit weggeschoben, hab gesagt: "Das ist Ausbildung ist für User, ich brauche keine Ausbildung." Aber letzten Endes ist diese Gedanke nicht aus meinem Kopf rausgegangen. Und es war immer, wenn ich darum gebetet haben, gesagt habe: "Okay, wie geht's weiter? Wann kann ich anfangen zu studieren?"
[23:15] Es kam immer dieser Gedanke: "Ehre deinen Vater, deine Mutter", bis ich dann akzeptiert habe, verstanden habe, wir, dass Gott mir diesen Weg gezeigt hat. Und ich dann gesagt habe: "Okay, an welchen Weg soll ich weitergehen? Welche Art von Ausbildung?" Herausbildung war für mich immer so ein Bürojob, den ich mir nie vorstellen konnte und darauf habe ich keine Lust.
[23:33] Und dann habe ich irgendwann gebeten, gesagt: "Herr, jetzt drängt die Zeit, ich muss mich bald bewerben. Was soll ich machen?" Und dann habe ich gebetet und aus dem Zimmer raus und meine Mutter hat mich gefragt: "Wie wäre es eigentlich mit Landschaftsgärtner?" Und habe ich so überlegt, dann dachte mir: "Ja, warum nicht?"
[23:52] Und ich wusste, ich habe schon immer gerne im Garten gearbeitet, ich habe schon immer gerne Sachen gestaltet und nach mit den Pflanzen gearbeitet. Und im Nachhinein kann ich echt sagen, ich habe damals angefangen als Gartenliebhaber, bin fertig geworden als Gartenfanatiker, im positiven Sinne natürlich.
[24:10] Und so, es macht wirklich einen Unterschied. Ich wusste, ich konnte ganz spannendes Abitur angehen, weil ich dann auch mal eine Ausbildungsstelle schon hatten, unterschrieben hatte. Und so, wenn man mit Gott ins Leben geht, dann, wenn man weiß, diesen Weg aussehen, wenn man es Gott vorlegt, wird uns nicht enttäuschen.
[24:26] Aber es ist so unglaublich wichtig, dass wir unser Haus mit Gott bauen, weil sonst ist es so wie die Mauer, die ich am Anfang gezeigt habe, alles kaputt. Irgendwann anfangen wir völlig von neuem an, was eigentlich gar nicht hätte sein müssen, wenn wir am Anfang darauf acht gegeben hätten.
[24:45] Gehen wir noch einen Schritt weiter. In Lukas 12, Vers die die Verse 13 bis 21. Es sprach aber einer aus der Volksmenge zu ihm: "Meister, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teilen soll." Er besprach sie ihm: "Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler eingesetzt?"
[25:06] Er sagte aber zu ihnen: "Habt acht und hütet euch vor der Habgier, denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat." Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: "Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen, und da überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann?"
[25:28] Er sprach: "Das will ich tun! Ich will meine schönen abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist und meine Güte aufspeichern." Und ich will meiner Seele sagen: "Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre. Hab in Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes."
[25:49] Aber Gott sprach zu ihm: "Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern, und wem wird gehören, was du bereitet hast?" So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.
[26:04] Um das mal ein bisschen moderner auszudrücken, gab es also diesen Mann, von dem Jesus in dem Gleichnis gesprochen hat, der sich ja, der sich seinen Acker bestellt hat und deshalb viel Frucht getragen und irgendwie kann man zu Geld, welche Art und Weise ja auch immer, wenn man es auch heute betrachtet, Lotto gewonnen, besseren Job bekommen, was auch immer hat, viel Geld bekommen und gesagt: "Ja, kaum einer ein Zimmer Wohnung brauche ich nicht mehr, ich hätte ein größeres kaufen, neues Auto und alles aufspeichern und werde mir alles erarbeiten und dann, wenn ich alles gemacht habe, kann ich sagen: 'So, ist, kann ich die Beine hochlegen und ich habe wohl für viele, viele, viele, viele, viele, viele Jahre und ich kann es machen, was ich will, das Leben von Zügen genießen.'"
[26:56] Und dann sagt Jesus aber, dass Gott zu ihm spricht: "Heute oder morgen oder in der nächsten Zeit musst du sterben, aus welchen Gründen, nach einer Krankheit, Unfall, was auch immer. Und wem wird gehören, das du dir bereitet hast?"
[27:12] Und das ist vielleicht für viele von uns bisschen utopisch, weil sie vielleicht nicht in diesem Reichtum gekommen sind, dann Millionen auf dem Konto haben. Aber wir müssen das auch ganz klein anfangen zu denken. Wenn es Dinge gibt, die wir uns anhäufen, egal was es ist. Der eine sammelt vielleicht gerne irgendwelche Anzüge, Kleider, Klamotten. Der andere sammelt irgendwelche besonderen Sammlungsstücke. Egal was es ist, es keine große Sache sein, dass kein kleine Sachen sein.
[27:46] Wenn es anfängt, unseren Stellenwert, den stellen wir diese Dinge über Gott zu heben, dann wird es für uns zu einem Problem, weil wir dann unser ganzes Lebensziel auf diese Dinge ausrichten.
[27:56] Und manchmal sind wir dazu geneigt, das gar nicht zu erkennen. Aber wir sind ja noch gläubig, ist wir sind ja noch christlich, wir gehen dann auch eine Gemeinde. Aber Gott sagt dann: "Das ist ein großes Problem, weil wenn du heute stirbst und das dann Lebensziel war, wem wird es alles gehören?"
[28:13] Und vielleicht die wichtigere Frage ist, wenn das so wichtig war, wie wichtig war der Gott? Und darum sagt Jesus hier als Rat: "Es ist unglaublich wichtig für Gott reich zu sein."
[28:27] Aber was bedeutet es für Gott reich zu sein? Weil ich denke, wir sind alle einiges bedeutet nicht so viele Scheine wieder unten zu haben. Wenn man das hätte, könnte man sicherlich viel Gutes anrichten damit, aber das ist natürlich nicht das, was die Bibel meint mit reich sein für Gott.
[28:45] Markus 10, Vers 17 bis 21. Und als er auf den Weg hinaus ging, fiel einer Herr zu viel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: "Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?"
[28:57] Das ist hier die Geschichte von einem reichen Jüngling und wir wissen natürlich auch hier, wie die Geschichte weitergeht. Aber was ich sehr interessant finde, ist dieser Jüngling, der kommt hier zu Jesus und fällt auf die Knie. Das war mir nie wirklich bewusst, dass wir wirklich auf die Knie gefallen ist für ihn und ihn wirklich angefleht hat und gesagt hat: "Was soll ich machen, um die Ewigkeit zu gewinnen?"
[29:20] Also es war ihm eigentlich schon ernst. Jesus aber sprach zu ihm: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, allein niemand ist gut als Gott allein." Und Jesus sagte mir quasi im Umkehrschluss, nicht, dass er nicht gut ist, sondern er sagt ihm: "Wie hast du es erkannt? Woher weißt du, dass ich gut bin? Du weißt doch, dass Luke gut ist. Woher weißt du, dass ich Gott bin? Du kennst die Gebote: Du sollst nicht ehebrechen, nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch Zeugnis reden, du sollst nicht rauben, du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren."
[30:02] Er antwortete und sprach zu ihm: "Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend an."
[30:07] Da blickt den Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: "Eines fehlt dir. Geh hin, verkauft alles, was du hast, und du bist den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach."
[30:23] Ist schon interessant. Hier die Geschichte ist eigentlich ziemlich schiefgegangen und sehr bewegend finde ich, wie gesagt, der Jüngling kommt auf ihn zu, fällt wirklich vor ihm nieder und fragte wirklich voller Demut und Herzensgüte: "Was muss ich machen, um gerettet zu werden?"
[30:40] Und weiter unten heißt es dann, dass Jesus ihn angeschaut hat und den lieb gewonnen hat, und das ist schon ein schönes Zeichen. Und dann sagte er: "Es gibt eine kleine Sache, die dir noch fehlt. Nimm alles, was du hast, gib es den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben."
[30:55] Und das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, weil dieser Jüngling gesagt, er hat alles gemacht, was Jesus ihm hier vorschlägt. Und ich denke, bei uns Adventisten ist es nicht viel anders.
[31:07] Viele von uns haben kein Problem, Gottes Leben zu einem absoluten Großteil zu übergeben. Manche 90 Prozent, andere 95 und wieder andere zu 98 Prozent, manchen zu 99,99. Aber trotzdem ist die Frage, wie ist es ja auch sagen: "Was ist das eine kleine 0,001 Prozent, was dir noch fehlt, wo du dich nicht völlig Gott übergeben hast?"
[31:32] Weil, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wir merken ganz genau, was es auch von Gott trennt, wenn wir wissen, wir haben und wie kein Frieden, wir sind nicht mit Gott so, wie wir es gerne sein würden. Wir wissen meistens ganz genau, was uns von ihm trennt.
[31:47] Und Jesus sollte auch auf uns mit Mitleid, wenn wir fragen: "Herr, was muss ich denn noch machen? Was muss ich dir begeben?"
[31:57] Und er zeigt es uns dann. Und bei manchen von uns sind das ganz kleine Sachen nur. Weil ich denke nicht, dass viele von uns Probleme haben, irgendwelche großen Sünden aufzugeben. Dass viele von uns jetzt den Drang haben, ihr Nachbar immer abzuschlachten, die manches Serienmörder. Aber es sind diese kleinen, kleinen Dinge, die uns festhalten, gefangen halten.
[32:17] Und das fängt bei ganz simplen Alltagssituationen schon an. Wenn man im Supermarkt an der Kasse steht und wir haben ein Leckerli, seine Ware aufs Band und der Kassierer macht dick, da muss ich aus meiner Liste auch schon gucken, in der Liste nach, findet nichts, ruft seine Kollegin an: "Du, was kostet denn hier XY?" "Keine Ahnung, danach gehe ich, muss mir der Filialleitung reden." Und wir, die wir dahinter stehen, werden schon ganz hibbelig und nervös und finanziert dann, werden ganz unruhig, weil wir noch nächsten Termin haben und werden ungeduldig.
[32:55] Und dann platzt es so ein: "Dauert das noch lange?" Und das sind diese ganz kleinen Charakterschwächen, die wir meist zurückhalten. Wir sind eigentlich schon auf einem ganz guten Weg, aber diese kleinen, kleinen, kleinen Dinge sind das, was uns vielleicht noch fehlt.
[33:13] Und vielleicht trifft sogar diese Situation hier in Markus 10 auf viele von uns auch zu, dass wir gewisse Sachen haben, von dem man sich trennen wollen, dass wir einfach nicht unser Auto loslassen wollen, einfach nicht unser Haus. Wir haben in der Stadt ein schönes Haus, wissen aber, dass der Geistessager gesagt, wir sollten endlich auf dem Land leben, in der Einfachheit der Natur. Aber wir wollen einfach unsere Dusche mit 3D-Discokugel, ich rede es übertrieben, wollen sich aufgeben.
[33:42] Aber das sind diese kleinen Sachen, dieser einzelnen Dinge, wo Jesus ganz klar sagt: "Das müssen wir aufgeben." Und das, was wir haben, was im Überfluss haben, hingegen die es nicht haben. Und dann werden wir einen Schatz im Himmel haben und ihn besser nachfolgen können.
[33:58] Und auch hier ist also nicht ganz klar geklärt, was dieser Schatz im Himmel eigentlich ist. Aber Jesus sagt, wenn wir diese oft verbringen werden, wie ein Schatz im Himmel haben.
[34:09] Matthäus 10, 40 bis 42 klärt uns ein bisschen darüber auf, was dieser Lohn sein wird oder wie wir ihn erlangen. "Wer euch aufnimmt, dann nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Für einen Propheten aufnimmt, weil ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. Und wer einen Gerechten aufnimmt, weil ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen."
[34:37] Und wer einen dieser geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt, weil er Jünger ist, wahrlich, ich sage euch, der wird seinen Lohn nicht verlieren.
[34:46] Also, wenn wir diese Taten, die Jesus auch getan hat, in die Tat umsetzen, wenn es nicht nur theoretische Taten, sondern praktische Taten werden, dann werden wir einen Lohn im Himmel bekommen. Und ich finde das unglaublich faszinierend, was hier in Vers 42 steht, dass wenn wir jemanden nur ein Becher mit Wasser zu trinken geben, weil er einer unserer Mitschwestern ist, dass Jesus sagt: "Er wird seinen Lohn nicht verlieren."
[35:15] Und ich musste einmal daran denken, wenn man irgendwann eingeladen ist und die Leute einfach fragen: "Willst du was trinken?" Kann zu trinken anbieten. Diese kleinen Taten, einfach was für uns selbstverständlich ist, ein Becher mit Wasser hin zu schieben. Sagt Jesus, diese Menschen werden ihren Lohn nicht verlieren. Wegen dem Becher Wasser, wie viel mehr dann für so große Taten werden wir Menschen aufnehmen, die in einer wirklich schweren Situation stecken, wir ihn zu hören, wie in Ratschläge geben und vielleicht sogar eine Zuflucht anbieten, bei uns zu Hause, dass übernachten kann, essen kann, was auch immer.
[35:48] Das sind Dinge, die Jesus unglaublich hoch einschätzt. Und wenn man dann Matthäus 25 noch anschaut, was passieren wird, wenn Jesus wiederkommt und dann zu seinen Kindern sagt: "Kommt, erst das Reich, das Zeug bereitet wurde von Grundlegung der Welt." Und er dann sagt: "Ich war hungrig, ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich war nackt, ihr habt mich begleitet. Ich war im Gefängnis, habt mich besucht."
[36:13] Und die alle sagen werden: "Wann haben wir das gemacht?" Und Jesus würde sagen: "Was immer ihr einem der geringsten Brüder getan habt, und wenn es auch nur ist, ein kalten an welcher mit kaltem Wasser zu geben, das habt ihr alles mehr getan." Ihr werdet euren Lohn dafür nicht verlieren.
[36:30] Wenn man sich darüber Gedanken macht, das ist schon sehr schön, wenn man sich wirklich vorstellt, dass diese kleinen, aber feinen Dinge für Jesus so einen unglaublich großen Stellenwert haben und dass er das so mächtig belohnen wird.
[36:45] Und darum, wenn der andere glücklich machen, wenn wir einmal erlebt haben, wie andere Menschen aufblühen, weil wir ihnen etwas Gutes getan haben. Das ist eine Freude, das kann nichts auf der Welt geben. Man freut sich immer. Ich habe mich auch gefreut, als ich Abitur gemacht habe, als die Ausbildung fertig, ja, ich habe mich über so vieles gefreut.
[37:04] Ich freue mich auch sehr, dass ich hier sein kann, dass aufnehmen darf. Und ich sagte, die Dinge, die wirklich geistig ausgerichtet sind, diese innere Freude zu wissen, etwas für Gott zu machen, für die Mitmenschen, ihnen zu zeigen, wie Gott ist. Das ist eine Freude, die so schön ist. Und wenn wir das erfahren, dann sind wir auch wirklich erfüllt in unserem Leben.
[37:28] Da müssen wir nicht mehr nach jagen nach Titeln und nach Abschlüssen und was man alles erreichen kann, sondern einfach diese kleinen Dinge, Menschen zu helfen, Menschen Hoffnung weiter zu geben, dass es wahre Erfüllung aus der Schatzkammer Zeugnis der Band 3, Seite 62, im dritten Abschnitt heißt es: "Sie spricht hier über Kindererziehung. Begeistert sie die Kinder dafür, Sterne für ihre Kronen zu gewinnen, indem sie mit helfen, zählen von der Sünde zur Gerechtigkeit in Gott zu führen."
[38:04] Das ist so schön, dass hier beschrieben wird, dass wenn wir Menschen von der Sünde zur Gerechtigkeit, für den Menschen aus ihrem sündhaften Leben zu Gott führen, dass wir dann Sterne auf unseren Kronen sammeln. Und das soll natürlich auch nicht dazu dienen, dass wir jetzt verkrampft irgendwas Gutes machen müssen, damit wir mehr Sterne bekommen, weil das wäre dann auch wieder der falsche Geist.
[38:26] Aber auch das dann einfach verdeutlichen, dass jede Partie, die wir tun, dass es nicht verpufft. Gott wird es sehen und Gott schreibt das auf. Und oftmals hat man dann den Eindruck, den man irgendjemand etwas hilft und dass sie zurückweist. Zum Beispiel, wenn man Leuten etwas schenkt, gibt es einige Situation, wenn man vielleicht was selber gemacht wird, verschenkt und dann man selber so erfreut ist, denn andere etwas zu geben.
[38:50] Wenn die anderen das bekommen, dann ist also eine danke Reaktion, man denkt sich so: "Damit so viel Mühe gegeben." Aber wir dürfen wissen, wenn ihr sowas erleben, Gott zeichnet das auch auf, wenn er sieht auch die Mühe, die wir da reinstecken.
[39:12] Und das ist das Schöne in Bezug dazu finden. Buch Marie Kapitel 2, die 5 bis 7, wie Gott über den Stamm Levy hier spricht und er sagt dort: "Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verliere ihm beides, damit er mich fürchtete. Und er fürchtete mich auch und habt ihr Ehrfurcht von meinem Namen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen gefunden. Verwandelte mit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat, denn die Lippen des Priesters..."
[39:44] Missetat. Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren und das Gesetz soll man erfragen. Denn er ist ein Bote des Herrn der Heerscharen. Das ist auch ein wundervoller Text, wie ich finde.
[39:59] Und vielleicht können wir das auch zum Ziel machen, dass wir beten, dass Gott in unser Herz sein Gesetz legt, dass wir durch das, was wir sprechen, wir handeln. Viele Menschen von der Missetat zur Umkehr bringen. Ich erinnere mich noch an meinen Vater, er war früher Jugendfreizeitleiter und ich war ab 2017 dann auch als Betreuer dort mit. Und da war ein junger Mann dabei, der muslimischen Hintergrund hatte, aber mehr halt so ein Papier.
[40:36] Und 2016, da waren wir zusammen in einem Zimmer und ich habe nachts um eins, das war glaub ich, die vorletzte Nacht, länger wach. Habe ich angefangen, Brüche, Vokabeln zu lernen, weil ich das hobbymäßig gemacht habe. Und dann haben natürlich die ganzen Leute gefragt: "Warum lernst du nachts um eins eine Sprache, die kein Mensch spricht?" Und ich habe ihm dann erklärt, dass mich das einfach interessiert wegen im Alten Testament und dass ich die Sprache schön finde und so weiter.
[41:01] Und daraus hat sich dann ein langes Gespräch ergeben mit diesem jungen Mann, über eine Stunde dann auch in der Nacht geredet. Wir haben geredet über die Endzeit, über die Prophezeiung, auch über den Geist der Weissagung, warum ich glaube, dass sich in allen drei die Gabe der Prophetie erfüllt hat. Und ich habe mir dann auch eigene Erfahrungen erzählt und so.
[41:22] Und er war sehr begeistert, hat sehr viele Fragen gestellt. Und ein Jahr später dann war es dann so, dass er mich zum Essen gefragt hat, warum eigentlich ist so kein Schweinefleisch. Und so kam das Ganze dann wieder ins Rollen. Und wir waren dann auch eines Nachts, waren wir mit auf dem Zimmer, wenn man nach so einer schönen Berghütte.
[41:41] Und dann saß er da und dann spricht er mich auf einmal so an und meint: "Erzähl mir was für deine Religion, ich finde es spannend, Mann!" Und ich fand es sehr lustig, dann wieder das gesagt hat. Aber wir haben dann auch da noch lange, lange geredet. Und das Schöne war dann, deswegen erzähle ich das, dass wir an dem Abend dann noch nach draußen gegangen sind und ich weiß gar nicht genau, wie es kam.
[42:05] Aber jedenfalls haben wir dann gebetet und er meinte dann: "Ich weiß eigentlich gar nicht, wie man betet." Dann habe ich zu ihm gesagt: "Weißt du, so einfach ehrlich zu Gott, das ist das Wichtigste. Du musst hier keine Formel erfüllen oder kein vor gesprochenes Gebet erfüllen."
[42:19] Und damit war er sehr glücklich und er hat dann gebetet. Das war echt schön. Er hat gesagt: "Lieber Gott, du siehst, ich habe manche Dinge falsch gemacht in meinem Leben. Bitte hilf mir, das zu ändern." Und es war so herzerwärmend zu sehen. Ich weiß nicht, was Gott mit ihm gemacht hat. Diese Worte, die ich ihm gesagt habe, wie Gott sie verwendet hat, dass er am Ende so ein Gebet gesprochen hat und gesagt hat: "Hilf mir, mich zu ändern, hilf mir, einen neuen Weg zu gehen."
[42:48] Das war so eine schöne Erfahrung. Und diese Erfahrung, wie viele andere, die zeigen mir einfach, wie unfassbar kostbar es ist, wenn wir diese Wahrheit, die wir haben, weitergeben können und Menschen wirklich von der Missetat zur Umkehr bringen können. Das geht nicht immer von heute auf morgen. Manchmal dauert es Jahre lang.
[43:10] Gerne auch eine Frau, die für ihren Mann, glaube ich, 40 Jahre gebetet hatte, sich bekehrt hat. 40 Jahre. Manchmal geht es in einigen Wochen. Aber Fakt ist, Gott sagt auch in Jesaja 55, dass sein Wort nicht mehr zurückkommen wird, wenn es ausgegangen ist.
[43:25] Darum lasst es unser Gebet machen, dass Gott uns wirklich befähigt, zum Segen für andere zu sein und viele Menschen von der Sünde zu Gott zu führen. Ja, und so ist es die Frage: Was bleibt, wenn nichts bleibt? Weil das ist unser Sinn des Lebens. Weil, wie ich vorhin beschrieben habe, es gibt so viele Dinge, die einfach weggehen, wenn jemand stirbt, wenn ein schöner Abschnitt im Leben zu Ende ist.
[43:53] Was bleibt dann eigentlich noch? Was ist unser Sinn des Lebens? Um es zusammenzufassen: Was bleiben wird, ist unser Schatz im Himmel. Und das ist auch unser Sinn, den wir im Leben haben. Und der setzt sich zusammen aus die Werke, die wir um Jesu Willen tun. Und der größere Teil davon sind die Menschen, die wir zu Jesus führen.
[44:13] Das ist unser Schatz. Das ist das, was bleiben wird, wenn alles vergeht. Und das ist auch unser Ziel. Besonders wir als Gläubige sollten uns bewusst machen, dass wir hier auf dieser Erde nur Gäste sind. Diese Erde war zwar als Zuhause gedacht, ist aber so entstellt worden, hat es an sich gerissen, dass es nicht länger unser Zuhause sein kann.
[44:39] Wenn wir merken, dass auch, wenn wir also alles um uns herum anschauen, wie alles kaputt geht, das ist nicht unser Zuhause. Wir warten auf eine bessere Stadt. Auch noch eine Geschichte, die ich damit erlebt habe. Auch in dem Garten, von dem ich vorhin berichtet habe, wurde die Mauer gebaut.
[44:58] Da habe ich auch bei mir in der Ausbildung damals waren über einen Kunden, die hatten so ein riesiges Metalltor, wunderschön, war handgemacht und eine schöne Schnörkel und so. Ich hätte, wenn das frisch gekauft worden wäre, das hätte bestimmt 2, 3, 4000 Euro gekostet. Aber die wollen sie nicht mehr haben.
[45:15] Und danach durfte ich das mitnehmen und ich wollte es dort im Garten dann einbauen. Habe es extrem LKW-mäßig hingefahren, halt, es war so breit. Und ich habe den alten Lack runtergemacht, weil ich ein bisschen kaputt war, hab's dann abgebaut, neu lackiert und vorher im Dampfstrahler nach sauber gemacht.
[45:34] Und dann haben wir das dahin gestellt. Dass also der Rahmen, der war so schwer, den könnte man jetzt zu dritt oder viert gut tragen, aber allein erfragt keinen Fall. Und da habe ich mir so viel Mühe gemacht. Und ich habe es dann später ausgerechnet, ich glaube, habt ihr bestimmt 12 bis 15 Stunden Arbeit reingesteckt, damit es dann wieder frisch aussah, mit dem neuen Lackieren und so, ein neues Schloss gekauft, weil das alte kaputt war.
[45:59] Und so viel Mühe reingesteckt, dass ich eines Tages wieder in den Garten kam und gesehen habe, dass dieses riesige, dreieinhalb Meter große Tor verschwunden war. Irgendjemand hat das geklaut. Und in dem Moment, das war, habe ich mich sehr geärgert und habe gesagt: "Lieber Gott, ich habe 15 Stunden Arbeit da reingesteckt, habe es extra 40 Kilometer von der Baustelle zu meiner Firma, zu mir nach Hause, zum Garten gebracht und jetzt ist es weg."
[46:26] Und es hat mir so weh getan. Aber das hat mir auch wieder gezeigt, egal was wir auf dieser Welt machen, es wird alles irgendwann weg sein. Deswegen habe ich da schon verstanden, irgendwie es lohnt sich nicht, so viel Mühe sich zu machen für Dinge, die irgendwann verbrennen im herrlichen Feuer.
[46:44] Und deswegen ist umso kostbarer, mit einem Buch Jesaja lesen, das die Seite heißt, dass auf der neuen Erde wir Gärten pflanzen und Häuser bauen, die nicht andere bewirtschaften, hier nicht andere dann bewohnen, sondern dass es bei denen bleibt, die es auch gebaut haben. Und deswegen, wie gesagt, diese Welt ist nicht unser Zuhause.
[47:06] Und unser Lebensziel, unser Lebensweg ist folgender, den wir gerade schon gesagt haben. Aber wir lassen uns doch mal Salomo zusammenfassen, welches fair finde, so wir uns am Anfang geholfen hat, kann uns auch jetzt zum Ende helfen. Was seine Lehre ist: Prediger 12, Vers 13.
[47:20] Lasst uns die Summe aller Lehren hören: Fürchtet Gott, haltet seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus. Fürchte Gott, kümmert sich um deine eigene Erlösung. Halte seine Gebote durch dein Wesen, dann handeln, bringen andere zu ihm. Das macht den ganzen Menschen aus. Das sagt Salomo.
[47:42] Er ist durch all dieses Leid, all diese Wichtigkeit, diese Lehre dieser Welt gegangen, um das herauszufinden. Und mit diesem Buch Prediger möchte das auch zeigen, dass wir nicht dieselbe Erfahrung machen müssen, alles ausprobieren, um am Ende festzustellen, es lohnt sich nicht.
[47:59] Sondern dass wir jetzt verstehen können, das Leben Gott früh zu übergeben, für die Menschen zu arbeiten, um uns herum und Menschen zu Gott zu bringen. Und dann wird sich auch eines Tages, und ich glaube, dass es sehr bald, das erfüllen, was im Großen Kampf geschrieben steht auf Seite 6144 und 45 über die Auferstehung.
[48:19] Die lebenden Gerechten werden plötzlich in einem Augenblick, laut 1. Korinther 15, 52, verwandelt. Beim Ertönen der Stimme Gottes wurden sie verherrlicht, nun empfangen sie Unsterblichkeit und werden mit den auferstandenen Heiligen dem Herrn in der Luft entgegen gerückt.
[48:36] Die Engel werden versammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von dem Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Matthäus 24, 31. Kleine Kinder werden von den heiligen Engeln in die Arme ihrer Mütter getragen.
[48:52] Freunde, die der Tod lange Zeit getrennt hatte, werden wieder zusammengeführt, um nie mehr scheiden zu müssen. Und gemeinsam steigen sie unter Freudengesängen auf zu der Stadt. Das ist ein wunder wundervolles Versprechen hier.
[49:06] Und ich finde es so ein schönes Bild, wie sie beschreibt, dass wenn kleine Kinder, die vielleicht früh gestorben sind, damit bei der Geburt oder vielleicht sogar im Mutterleib oder in den ersten Lebensjahren gestorben sind, von den Engeln in die Arme der Mutter getragen werden.
[49:22] Und diese schreckliche Dinge, der Tod, der so lange Menschen getrennt hat, der Freunde so früh zerrissen hat, der Familien kaputt gemacht hat, dass diese Trennung weg sein wird und dass das nie wieder kommen wird. Und spätestens dann, denke ich, werden wir verstehen und werden wir sehen, wie wundervoll es ist, wenn wir für Gott arbeiten.
[49:45] Dass sich unsere Mühe gelohnt hat, für unsere Mitmenschen da zu sein. Wenn wir dann gemeinsam zu der Stadt Gottes empor fliegen, um dieses Leid für immer hinter uns zu lassen. Und darum, was bleibt? Dann nichts bleibt. Das ist der Schatz im Himmel.
[50:01] Und das sind das, was wir für Jesus tun. Das sind die Menschen, die wir zu ihm führen. Und das sollte auch unser Lebensinhalt sein, besonders für uns als Siebenten-Tags-Adventisten Christen.
[50:15] Da müssen wir auch hier schon ans Ende angelangt von dem zweiten Vortrag. Und auch jetzt möchte ich noch mal eine herzliche Einladung aussprechen für den nächsten Vortrag, der den Titel trägt: "Welch ein Freund ist unser Jesus?" Wo es auch darum geht, wie was hinter diesem Lied steckt, welche ein Freund zu unserer Jesus wir in unserem Leben ein wirklich guter Freund sein kann.
[50:38] Und auch da möchte ich viele Erfahrungen und Geschichten erzählen, so dass wir auch dort Schritte zu Jesus machen können und ihm immer näher kommen dürfen. Bis dahin auf jeden Fall jedem Zuschauer alles Gute und ein gutes Wiedersehen.
[50:53] Aber bevor wir abschließen, möchten es nach bei Gott bedanken, der uns hier die Möglichkeit gegeben hat und der eigentlich derjenige ist, um den sich alles dreht. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir erkennen können, dass das Leben ohne dich völlig wertlos und sinnlos ist.
[51:10] Wie Salomon ist im Psalm 127 geschrieben hat: "Wäre das Haus ohne dich baut, der baut völlig umsonst." Darum hilf jedem einzelnen, der hier zuschaut heute, diese Entscheidung zu treffen, dich dir unterzuordnen, mit dir das Leben zu wagen, mit dir zu gehen und dadurch wundervolle Dinge zu erfahren.
[51:33] Hilf uns auch, Menschen für die Ewigkeit zu retten. Verwende uns als Segen für andere und habe Dank, dass du uns benutzen möchtest, dass wir damit Werkzeuge sein dürfen. In Jesu Namen. Amen.
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