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In diesem Teil der Serie „An seiner Hand“ geht es um die faszinierende Welt der Engel und ihre Rolle im göttlichen Erlösungsplan. Der Sprecher beleuchtet, wie Engel sich von Menschen unterscheiden, welche Privilegien sie haben und wie sie in Gottes Regierung eingebunden sind. Anhand biblischer Texte werden die verschiedenen Arten von Engeln, ihre Macht und ihre Emotionen thematisiert. Es wird auch die Frage nach der Bedeutung der „Söhne Gottes“ und der Rolle der 24 Ältesten im Himmel erörtert, um ein tieferes Verständnis der himmlischen Hierarchie zu ermöglichen.


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Serie: An seiner Hand

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Transkript

[0:32] Ein herzliches Willkommen hier bei Joelmedia TV zu dem vierten Teil unserer Serie "An seiner Hand". Heute haben wir den finalen Teil dieser vierteiligen Serie. Das Thema trägt den Titel "Näher als Engel". Ich habe in den letzten drei Teilen das Privileg, einige Erfahrungen zu teilen und quasi aus meinem Leben ein bisschen zu berichten, wie ich an Gottes Hand geführt wurde und wie ich auch andere Personen begleitet habe oder miterlebt habe, hier in Gottes Hand geführt wurden.

[1:10] Und heute geht es weniger um persönliche Erfahrungen, als mehr um ein großes Thema, was den Erlösungsplan betrifft. Und wir möchten uns ein bisschen anschauen, inwieweit sich die menschliche Familie unterscheidet von der Familie der Engel und welche Privilegien Gott der Menschheit zukommen lässt. Bevor wir das aber machen, möchten wir auch hier Gott einladen im Gebet, weil ich denke, dass manche Dinge, die wir heute vielleicht ansprechen werden, für viele Menschen als maßlose Übertreibung klingen. Und wenn man es auf den ersten Blick anschaut, klingt es auch wirklich nach einer maßlosen Übertreibung und völlig unrealistisch und unlogisch. Aber wenn wir uns das anschauen, werden wir sehen, das ist einfach die Natur, die Gottesliebe bedeutet, die Gott in seiner Liebe den Menschen überreicht. Das ist einfach, um es auch mit den Worten vom Geist der Weissagung auszudrücken, menschlich gesehen wirklich maßlose Übertreibung. Aber wie gesagt, Gott soll das uns erklären. Und es geht hier um schöne Dinge, den Erlösungsplan betreffend und darum eine Einladung Gottes, auch zu bitten, uns das zu erläutern.

[2:24] Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir uns heute dem Thema widmen können: "Näher als Engel". Wir möchten uns damit befassen, was dahinter steckt, wie weit wir dir näher als Engel sind. Wir möchten dich um Erleuchtung bitten, dass wir dieses Thema verstehen. Manche Dinge erscheinen vielleicht ein bisschen kompliziert am Anfang, aber hilf uns, diese Dinge. Hilf auch mir, es einfach zu erklären, weil du derjenige bist, der diese Dinge in die Herzen schreibt. Wir möchten dir danken, dass du das für uns tun wirst, dass wir dich besser kennenlernen und dass jeder, der das Video gesehen hat oder gehört hat, dir näher gekommen ist. Im Namen Jesu, Amen.

[3:11] "Näher als Engel". Den ersten Text, den ich mit euch dazu lesen möchte, um gleich mal die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, finden wir hier auf Hiob 38, die Verse 4 bis 8. Wir sind ja in dieser Situation, wo hier Hiob das ganze Leid erfahren hat, sich beklagt hat und Gott ihm antwortet. Und so sagt Gott hier als Antwort auf dieses Klagen von Hiob: "Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt. Wer hat ihre Maße bestimmt, also der Erde? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie ausgespannt? Wurden ihre Grundpfeiler versenkt, und wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?"

[4:04] Also, was auf die Antwort von Hiob ist, Klagen, nachdem er lange, lange auch durchgehalten hat in dieser Prüfung, fragt ihn ganz einfach: "Warst du dabei, als ich die Erde geschaffen habe? Hast du es gesehen, wie ich die Maße der Erde bestimmt habe? Hast du die Menschen über den Erdball gespannt? Hast du gesehen, wie ich die Grundpfeiler versenkt habe? Hast du gesehen, wie ich den Eckstein gelegt habe?" Natürlich ist die Antwort: Nein, er war nicht dabei. Nicht mal Adam war dabei. Aber manchmal dann auch so einen Eindruck, auch wir für uns, dass wir manche gewisse biblische Themen so reden und sprechen, als hätten wir die Weisheit mit Löffeln gegessen. Es gibt Themen, die Gott in gewisser Weise nicht offenbart hat und trotzdem verhalten wir uns manchmal so, dass wir es ganz genau, genauer als Gott wissen. Und ich denke, in vielen Bereichen würde Gott auch zu uns sagen: "In manchen Diskussionen, wart ihr dabei? Damals konntet ihr es wirklich ergründen?"

[5:09] Und so hat er hier gesagt: "Du warst nicht dabei, deswegen mach dir keine Gedanken darum." Und um auf das Thema dann überzuleiten, am Ende fragt er: "Warst du dabei, als die Morgensterne miteinander jauchzten, alle Söhne Gottes jubelten?" Jetzt wäre es sind die Morgensterne. Das ist biblisch gesehen recht einfach zu zeigen. Sterne sind in der symbolischen Sprache der Bibel Engel. Wir lesen in Offenbarung 1, Vers 20, dass dort die Bibel sagt, dass die Sterne die Engel der Gemeinden repräsentieren. Wir lesen auch von Luzifer als dem Sohn der Morgenröte, als schöner Glanzstern. Und auch in Offenbarung 12 hat diese Rebellion von Luzifer vorgeschrieben wird, ein Drittel der Sterne mit seinem Schwanz nach sich zog. Bedeutet, wenn man das interpretiert und auslegt, dieser Schwanz ist ja laut Jesaja 9 ein Symbol für Verführung, dass er ein Drittel der Sterne, ein Drittel der Engel verführt hat. Also die Sterne stehen hier für die Engel.

[6:12] Und die Frage ist natürlich noch: Wer sind hier die Söhne Gottes? Und auch das ist, wenn man es sich anschaut, nicht zu schwer zu beantworten. Gott ist es im Prinzip einfach nur ein weit gefasster Vers, eine weit gefasste Bedeutung für die Wesen, die Gott treu sind, dem nachfolgen. Und jedenfalls dieser Text hier, dass bevor unsere Welt geschaffen wurde, es Wesen gab, die schon längst da waren. Und um es hier im konkret zu sagen, es waren hier die Engel, die vor der Erschaffung der Welt schon da waren.

[6:51] Darüber hinaus gibt es aber nicht nur das, was die Bibel als Cherubim, Seraphim bezeichnet, sondern es gibt auch, wie wir hier in 1. Petrus 1, Vers 2 lesen, einen kleinen Hinweis darauf, dass es noch mehr Wesen gibt. Da sagt die Bibel: "Jesus wurde vom Vater als Erbe von allem eingesetzt, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen." Und es stimmt wirklich, dass hier auch im griechischen Text der Plural steht. Also Gott hat hier, indem er Paulus inspiriert hat, nicht nur davon gesprochen, dass Jesus die Welt, auf der wir leben, geschaffen hat, sondern auch all oder was heißt alle, viele andere Welten, die abonnieren, sind gefallen. Und vielleicht denkt man sich jetzt, das klingt wie in einem Science-Fiction-Film, aber das stimmt, das ist wirklich so. Es gibt Leben da draußen. Und ob man es glaubt oder nicht, es wird auch der Tag kommen, wo wir eines Tages von Außerirdischen abgeholt werden. Aber natürlich nicht in dem Sinne, wie man es aus Science-Fiction-Filmen kennt.

[7:51] Jedenfalls gibt es diese Welt der Engel, diese reale Welt, die durch die Sünde für uns nicht mehr sichtbar war. Wir wissen ja auch, dass die Menschen vor dem Sündenfall freien Zugang zu Gott hatten und direkte Gemeinschaft mit den heiligen Engeln hatten. Nachdem sie dann aber aus dem Paradies vertrieben wurden und diese enge, die Cherubim mit diesem flammenden Schwert vor den Eingang des Lebens gestellt wurde, ist diese geistliche Dimension für die Menschen nicht mehr sichtbar gewesen, weil diese Sünde diesen Vorhang davor geschoben hat.

[8:25] Aber es gibt diese Engel. Und wenn wir auch uns das Leben Jesu anschauen, dieses wundervolle Buch lesen, dann beschreibt dort auch Ellen White, dass in dem Moment, als Jesus im Garten Gethsemane in diesen Leidens kampf eingetreten ist, dass die Engel Schmerzen geführt haben und es nicht ertragen konnten, ihren geliebten Herrn, der vor bevor der Mensch wurde, der der König des Himmels war, ihnen jetzt so erniedrigt zu sehen. War für die Engel nicht tragbar. Und viele Engel wollten in dieses Geschehen eingreifen, um da heraus zu befreien, herauszureißen. Aber sie mussten vom Vater zurückgehalten werden, damit der Erlösungsplan nicht dadurch scheitert. Und das zeigt uns, dass Engel auch unfassbar verwundbar sind und genauso Emotionen empfinden, wie auch wir Menschen das tun.

[9:21] Und darüber hinaus wissen wir auch, dass Engel eine gewisse Art Macht haben, stärker sind als die Menschen. Wir lesen uns oft in der Bibel, wo haben die Engel eingegriffen. Wir haben zum Beispiel das assyrische Heer von einem einzigen Engel allein platt gemacht wurde. Dass die Engel diese ja seine Stellung haben, die mit sowohl Macht ausgestattet ist. Und trotz allem, wie es auch gerade im Buch Hiob gelesen haben, sind die Engel auch Wesen, die Freude ausdrücken können und die sich im Lobgesang mit Gott, mit Gott und für Gott vereinen und das bejubeln und Gotteslob.

[9:59] Wie Gott im Buch Hiob geschrieben hat, dass die Morgensterne, die Söhne Gottes miteinander jauchzen und jubelten. Und so gibt es also diese sehr reale geistliche Welt, wo diese Engel wohnen.

[10:15] Und wir lesen im Buch Hiob noch eine andere Begebenheit in Kapitel 1, Vers 6 bis 7, wo eine himmlische Ratsversammlung stattfindet. Und dort heißt es: "Es geschah an einem Tag, dass die Söhne Gottes vor den Herrn traten, und unter ihnen kamen auch der Satan. Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? An der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und zum Umherwandeln darauf." Hier wird wieder dieser Begriff der Söhne Gottes verwendet. Und ich habe vorhin schon gesagt, Söhne Gottes wird im weiteren Sinne für gottesfürchtige Wesen benutzt. Zum Beispiel lesen wir im ersten Buch Mose relativ schnell nach dem Sündenfall, dass die Söhne Gottes gesehen haben, dass die Töchter der Menschen begehrenswert waren. Und einige Ausleger sagen, dass die Söhne Gottes eben immer für irgendwelche außerirdischen Wesen stehen, für Engel oder irgendwas dergleichen. Das kann aber nicht sein, weil die Menschen die einzigen Wesen sind, die sich fortpflanzen können. Und dementsprechend kann es im ersten Buch Mose nicht bedeuten, dass sich Engel mit Menschen gepaart haben, sondern dass die gottesfürchtigen Nachkommen von Adam und Eva sich mit den Töchtern der Menschen zusammengeschlossen haben, also mit den Gottlosen. Und so diese Verbindungen dann kamen. Dort sind die Söhne Gottes die gottesfürchtigen Menschen gewesen.

[11:44] Hier in diesem Zusammenhang können es aber nicht die Menschen sein in Hiob 1, 4, 6, weil hier von einer himmlischen Ratsversammlung gesprochen wird, wo die Menschen nie Zugang hatten. Wir haben es aber gerade gelesen, dass es noch weitere Welten im Universum gibt. Und wenn wir hier in Vers 7 lesen, stellt Gott Satan die Frage: "Wo kommst du her?" Fragt Vater nicht: "Warum kommst du?", sondern: "Wo kommst du her?" Und so liegt die Vermutung nahe, dass die Söhne Gottes, die hier erwähnt werden, die Vertreter der anderen umgefallenen Welten sind, die hier vor Gott kommen und in irgendwelchen Treffen mit Gott beraten über gewisse Dinge, nämlich himmlischen Regierungsformen oder sonst etwas. Und hier wird Satan auch erwähnt und er kommt von der Erde. Er wird ja als Repräsentant der Erde erwähnt, weil Gott, wie gesagt, nicht fragt: "Warum bist du hier?", sondern: "Von wo kommst du?" Und Satan ist hier derjenige, der die sündhafte Erde repräsentiert. Eigentlich hätte er diese Ratsversammlung aber nicht Satan auftreten müssen, sondern weil Adam ja derjenige war, der von Gott nach der Schöpfung die Macht über die Erde bekommen hat und die Verwaltung über die Erde.

[13:04] Wir wissen ja aber dann, dass durch den Sündenfall diese Verwaltung der Erde von Adam auf Satan überging, unfreiwilliger Weise, weil sie dann später auch in der Versuchung in der Wüste zu Jesus sagt: "Mir ist die Macht über all diese Reiche gegeben, und ich gebe sie, wem ich will." Paulus sagt ja auch über Satan, dass er "der Gott dieser Weltzeit ist" oder derjenige, der über diese Welt regiert. Aber natürlich nicht in dem Sinne Gottes verursacht, beziehungsweise beabsichtigt hat. Jedenfalls kommt er hier dann aber als der Presse-Repräsentant der Erde und vertritt hier quasi die Menschen.

[13:45] Deswegen, das ist das kleine Hintergrund, dass das Inserat zur Sammlung stattgefunden hat. Ich möchte mit euch aber noch etwas anderes anschauen, um das große Ganze zu verstehen, worauf ich nachher hinaus will. Wir möchten uns nämlich die Regierung Gottes anschauen, wie es funktioniert. Und ich muss gleich sagen, ich erhebe hier auf diese Darstellung keinen Absolutheitsanspruch. Das kann muss aber nicht so sein, weil abgesehen davon, wir können Dinge, die die Bibel nicht klar offenbart, auch nicht als absolute Wahrheit darstellen. Deswegen, es ist eine Vermutung von mir, dass es so sein kann. Und ich glaube, es macht auch Sinn, wenn man die Regierung so darstellt. Aber es muss nicht bis ins kleinste Detail so stattfinden und so funktionieren.

[14:35] Im Zentrum von Gottes Regierung habe ich mal drei Kreise dargestellt, was ich im Ursprung der Liebe nennen. Und das sind der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Ich möchte damit übrigens keine Diskussion aufmachen zu dem Thema der Dreieinigkeit. Ich glaube nicht an die katholische Dreieinigkeit, aber ich glaube, dass die Gottheit, wie wir sie kennen, aus Vater, Sohn und Heiliger Geist besteht. Und falls jemand zuschaut, er dem nicht entspricht, gibt dem Ganzen trotzdem eine Chance, weil es jetzt nicht um dieses Thema Dreieinigkeit geht, sondern um ja, ein bisschen etwas anderes. Jedenfalls in Gott finden wir, was die Ursprung der Liebe ist. Gott sagt ja auch später, dass er einer ist, dass Gott die Liebe ist, 1. Johannes 4, Vers 8.

[15:26] Und das wird hier beschrieben. Direkt unter Gott finden wir zwei Schirme, die Cherubim. Das wird später auch im Heiligtum mit der Bundeslade dargelegt, dass es zwei Theorien gibt, die damit ihre Flügel darüber bereiten. Und was hier gestrichelt dargestellt ist, das war Luzifer. Wir lesen in Jesaja 6, 28, dass Luzifer ein Cherub genannt wird, dass er wahrscheinlich sogar das erste Wesen war, das Wort jemals erschaffen hat, weil die Bibel in "Sohn der Morgenröte" Ende natürlich nicht schon von dem siebten Mai 1905, sondern "Sohn der Morgenröte". Deswegen kann es sein, dass er das erste jemals geschaffene Wesen war.

[16:19] Der zweite Engel, der zweite Cherub wird nicht wirklich namentlich genannt, aber es gibt eine Vermutung, dass dieser Cherub Gabriel heißt. Dann, wenn wir uns erinnern an die Geschichte in Lukas 1, als ein Engel kommt und dem Vater von Johannes dem Täufer verkündet, dass Elisabeth schwanger werden wird und Johannes den Täufer gebären wird, hat ja dieser, hat dann der Vater von Johannes dem Täufer gesagt: "Ja, genau, meine Frau ist 80, sie wird keine Kinder mehr bekommen." Aber was Gabriel dann sagte: "Ich bin Gabriel, ich komme aus der Gegenwart Gottes, ich stehe vor Gott." Deswegen, es kann durchaus sein, dass dieser zweite Cherub Gabriel war oder ist, dass er diese Stellung innehat.

[17:06] Dann lesen wir in der Bibel von vier lebendigen Wesen. Das wird zum einen Offenbarung 4 und 5 erwähnt, aber auch Hesekiel Kapitel 1, die wiederum, wie es entsteht, ein Rad unter sich haben, wo ganz viele Augen drin sind. Und das bedeutet einfach, dass unter diesen vier lebendigen Wesen wieder weitere Wesen sind, die insbesondere im Zusammenhang mit dem Geschehen auf der Erde stehen. Das sehen wir zum Beispiel in der Geschichte von Jakob, wo es heißt, dass Jakob eine Leiter vom Himmel zur Erde gehen da und dort die Engel Gottes auf- und absteigen sagt. Und Jesus selber hat ja auch gesagt, dass ihr von nun an die Engel Gottes auf den Sohn des Menschen auf- und absteigen seht. Also, es gibt ein ständige, eine ständige Bewegung zwischen Himmel und Erde, und die Engel nehmen daran teil. Und der eine erlebt, was bringt diese Nachricht in den Himmel, ein anderer kommt und tut seinen Dienst.

[18:03] Das ist sehr interessant, wenn man sich das mal alles anschaut. Und dazu gibt es auch ein schönes Buch von Ellen White, "Die Engel". Das ist wirklich lohnt zu lesen, wenn man so ein bisschen den Dienst der Engel noch besser verstehen möchte. Und deswegen wärmste Empfehlung, dieses Buch zu lesen. Unter diesen Vieren beschreibt die Bibel dann 24 Älteste, von denen lesen wir in Offenbarung 4, Vers 4, 9, 10, Vers 4. Und es gibt verschiedene Ideen, wer diese 24 Ältesten sind. Manche sagen, es könnten die Vertreter der umgefallenen Welten sein.

[18:40] Ich persönlich glaube aber eher, dass diese 24 Ältesten die Menschen sind, wir schon jetzt im Himmel sind. Jetzt, warum glaube ich das? Zum einen sagt die Bibel ja, dass Henoch, Mose und Elia im Himmel sind und also quasi schon vor der eigentlichen Auferstehung entrückt wurden. Und dann sagt die Bibel aber auch noch, dass bei der Kreuzigung Jesu die Gräber aufgetan wurden und viele Heilige bei seiner Auferstehung mit ihm aus den Gräbern hervor kamen, die dann die Erstlingsfrüchte der Auferstehung waren. Und wir lesen dann auch später im Leben Jesu, dass diese Menschen, die bei der Auferstehung auferstanden sind und laut Bibel vielen Leuten in Jerusalem erschienen sind, dann die erste kleine Gruppe, die da wirst du einen vorgeschmack waren auf die große Gruppe der Auferstandenen bei der Wiederkunft von Jesus. Hat es mit dem Himmel genommen und hat sich quasi dem Himmel repräsentiert, hervorgebracht als Repräsentanten für das ganze Menschengeschlecht. Und darüber hinaus werden die 24 Ältesten in der Offenbarung in weißen Kleidern beschrieben und werden auch beschrieben mit goldenen Kronen. Das und das sind alles Eigenschaften, die die Überwinder bekommen. Die Bibel sagt, dass hier der Beginn die Krone bekommt und weiße Kleider. Und deswegen glaube ich, dass diese 24 Ältesten die schon erlösten Menschen sind. Außerdem die Zahl 24 setzt sich auch zusammen aus 2 mal 12, was auch darauf hindeuten könnte, dass diese 24 Ältesten die zwölf Stämme Israels und die zwölf Apostel repräsentieren. Das quasi sowohl das alttestamentliche, wäre es aus neutestamentliche Zeit, sie auch hier Repräsentanten sind für die ganze erlöste Menschheit vor Jesu und nach Jesu Erdenleben. Und deswegen, wie gesagt, glaube ich, dass die 24 Ältesten erlöste Menschen sind und dass die auch eine gewisse Rolle in Gottes Regierung spielen.

[20:43] Dann schreibt der Prophet Daniel, dass es 1000 mal 1000 Engel gibt. Und man darf diese Zahl hier wahrscheinlich nicht wörtlich nehmen, dass das genau eine Million Engel sind. Könnte, wenn man es aber wörtlich nimmt, dann gibt es unter diesen eine Million Engeln laut Daniel 7, Vers 10, eben noch 100 Millionen Engel. Und letzten Endes, wie man hier sieht, in Hebräer 12, Vers 22, sagt Paulus dann noch, dass es aber letzten Endes unzählbare viele Engel gibt. Und dieses Bild hier, wie gesagt, ich erhebe darauf keinen Absolutheitsanspruch. Und man darf sich auch Gottes Regierung ist nicht wie so eine Frisbee-Scheibe vorstellen. Es ist irgendwas Aktives, sondern es ist auf jeden Fall sehr bewegt. Aber das könnte man zumindest als Verständnis nehmen, wie Gottes Regierung funktioniert.

[21:35] Und wie ich vorhin schon gesagt habe, Jesus sagt, dass also hier so sagt es, wir finden es in der Geschichte von Jakob, wir finden es in Hesekiel Kapitel 10, 4 und 5, dass die Engel ständig mit der Erde in Verbindung stehen. Und so sagt auch 1. Hebräer 1, 14, dass diese ganzen Engel dienstbare Geister sind, die ausgesandt sind zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen. Also diese ganzen Engel, diese ganze Regierung, die Gott da hat, jeder einzelne Engel hat einen Anteil am Geschehen auf dieser Welt, was auf dieser Erde passiert. Und das ist schon sehr beeindruckend, dass es jeden einzelnen Engel interessiert, was auf dieser Welt passiert.

[22:23] Und die Bibel sagt ja auch im Neuen Testament, dass wir für das ganze Universum, also nicht nur für die Engel...

[22:27] universum, also nicht nur für die Engel, sondern auch für die umgefallenen Welten.

[22:29] sondern auch für die umgefallenen Welten, ein Schauspiel sind, was hier auf diesem
[22:32] ein Schauspiel sind, was hier auf diesem Planeten passiert.

[22:34] Planeten passiert. Und darum ist es umso schöner zu sehen,
[22:36] und darum ist es umso schöner zu sehen, wenn wir Matthäus 18, Vers 10 lesen, dass
[22:39] dass jeder Gläubige ein Schutzengel hat, der
[22:41] der ihn auf Schritt und Tritt begleitet und
[22:44] ja, einfach da noch mal deutlicher wird,
[22:46] wie sehr der Himmel Anteil nimmt an
[22:49] unserem Leben. Und wenn wir das anschauen,
[22:54] so alles und das lesen, dann kommt die
[22:57] gleiche Frage auf, die sich auch David
[22:59] gestellt hat: Im Psalm 8, Vers 5: Was ist
[23:02] der Mensch, dass du an ihn gedenkst? Und
[23:05] der Sohn des Menschen, dass du auf die
[23:07] Nacht ist. Damit hat hier vor allem die
[23:11] diese, die Weiten des Kosmos betrachtet.
[23:14] Und für diejenigen, die sich noch an den
[23:16] ersten Vortrag erinnern, wo wir uns
[23:17] dieses Universum angeschaut haben und
[23:19] die Sterne, die Galaxien und alles, was
[23:22] dazu gehört. Wisst, es ist so unfassbar klein,
[23:26] das kann man sich gar nicht vorstellen.
[23:28] Wir haben damals ja auch gesehen, wenn
[23:30] die Erde so groß wäre wie eine
[23:31] Ein-Euro-Münze, dann wäre ein Stern,
[23:36] zum Beispiel Beteigeuze, mit einem Durchmesser von fast vier
[23:38] Kilometer groß. Und dieser eine Stern,
[23:40] ein Stern von diesen unendlichen An-
[23:43] wahrscheinlich hat das Universum auch
[23:45] kein Ende. Und deswegen ist die Frage
[23:47] durchaus berechtigt. David stellt: Was
[23:50] ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst?
[23:52] Der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?
[23:54] Ist. Wir sind nicht, wir sind kleiner als
[23:58] ein Staubkorn für Gott. Und trotzdem gibt
[24:00] dann zu viel Beachtung. Und wenn wir das
[24:04] es auch angeschaut haben, mit der
[24:05] Regierung Gottes, damit den Engeln
[24:07] verstanden haben, dass die Engel genauso
[24:10] verwundbare und intelligente Wesen sind
[24:12] wie wir. Weil wir lesen auch über Luzifer,
[24:15] vor, dass er genannt wird als einer, der
[24:17] vollkommen in Weisheit und Schönheit war.
[24:20] Also die Engel sind auch sehr, sehr
[24:22] intelligent. Und das klingt alles sehr
[24:24] schön. Aber die Frage ist: Wo genau passen
[24:27] wir jetzt rein in dieses ganze Bild?
[24:29] Warum sollten wir uns darüber Gedanken
[24:31] machen? Was wir
[24:34] hier stehen wir eigentlich? Ein Vers
[24:37] weiter sagt David im Psalm 8: Du hast den
[24:40] Menschen ein wenig niedriger gemacht als
[24:42] die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre
[24:46] hast du ihn gekrönt. Und Paulus greift
[24:48] diesen Vers in Hebräer 2, Vers 7 noch
[24:51] einmal auf und zitiert das Ganze nochmal
[24:54] und sagt dann: Du hast ihn ein wenig
[24:57] niedriger sein lassen als die Engel, mit
[25:00] Herrlichkeit und Ehre gekrönt und
[25:02] hast ihn gesetzt, sowie die Werke deiner
[25:04] Hände. Jetzt, wir wissen aus dem Geist der
[25:07] Weissagung, dass nach der Schöpfung die
[25:11] Engel beauftragt wurden, den Menschen zu
[25:14] unterrichten über ihr eigenes Dasein,
[25:17] auch über diese Rebellion, die kurz
[25:19] vorher stattgefunden hat. Und die Engel,
[25:21] die Menschen hin führen sollten zu einem
[25:24] besseren Verständnis über Gott und sein
[25:26] Wesen. Und dieser Text sagt, dass die
[25:30] Menschen ein wenig niedriger sind als
[25:32] die Engel. Wenn wir die englische King
[25:34] James Bibel lesen, dann wird dann wird er
[25:36] beschrieben, dass die Menschen für eine
[25:38] kurze Zeit niedriger waren als die Engel.
[25:41] Und das passt doch sehr gut zu dem, was
[25:42] der Geist der Weissagung sagt, dass
[25:45] nämlich die Menschen von den Engeln
[25:48] unterrichtet wurden.
[25:49] Und irgendwann hat es den Zeitpunkt
[25:51] gegeben, wo Gott sie auf die gleiche
[25:54] Stufe gestellt worden werden, wo wir
[25:56] diese Lücke, die im Himmel gerissen wurde
[25:58] durch die Rebellion Satans, füllen
[26:00] sollten. Und macht da, man darf sich das
[26:02] nicht so vorstellen, mit so ja, diese
[26:05] Herrschergewalt und diese strikte
[26:08] Trennung und diese Autoritäten und so
[26:11] weiter, sondern es geht viel mehr
[26:13] wirklich um dieses Beibringen. Dass es
[26:15] wie in einem kleinen Haushalt, da gibt es
[26:17] die Babysitter und die Eltern und
[26:20] die Kinder. Und die Babysitter, die
[26:22] Eltern haben die Aufgabe, die Kinder zu
[26:24] erziehen, ihnen etwas beizubringen, sie zu
[26:27] lehren, bis sie irgendwann auf ihren
[26:29] eigenen Beinen stehen können, ein eigenes
[26:31] Leben führen können. Und genau so ist
[26:33] auch der Dienst der Engel an den
[26:34] Menschen gedacht, dass irgendwann der
[26:36] Zeitpunkt gekommen wäre und auch wieder
[26:38] kommen wird, wo die Menschen mit den
[26:40] Engeln auf einer Ebene sind.
[26:48] Und das war quasi der Grund unseres
[26:50] Daseins, sondern auch der Grund, warum die
[26:53] Engel noch ein bisschen höher sind als
[26:54] die Menschen.
[26:56] Ich möchte mit euch jetzt in den
[26:59] folgenden Minuten drei Dinge anschauen
[27:02] in Bezug auf dieses ganze Geschehen mit
[27:04] den Engeln. Und zwar möchten wir uns
[27:09] anschauen, inwieweit das Ganze eine Rolle
[27:12] spielt auf das Thema Erbe, auf das Thema
[27:15] Krönung und auf das Thema Ehe. Dann der
[27:19] Vortrag heißt ja "Näher als Engel" und das
[27:21] ist das wirklich entscheidende. Wenn wir
[27:22] das gleiche anschauen werden,
[27:27] wir sind allein durch unser Wesen Gott
[27:29] in gewisser Weise näher als die Engel.
[27:31] Das sind, was genau das bedeutet, werden
[27:34] wir uns jetzt in den kommenden Minuten
[27:35] noch anschauen.
[27:39] Aber soviel vorab erstmal in Hebräer
[27:41] 12, das haben wir am Anfang schon gelesen,
[27:44] sagt die Bibel, dass der Vater den Sohn
[27:47] eingesetzt hat zum Erben von allem. Also
[27:49] egal, alles, was es im Universum gibt,
[27:52] alles an materiellem, alles an
[27:55] geistlichen Dingen, alles an Freude ist
[27:59] Jesus der Erbe von. Und das Interessante
[28:02] dabei ist, in Offenbarung 21, Vers 7, sagt die
[28:03] Bibel:
[28:07] Wer überwindet, der wird alles erben. Also,
[28:10] was Jesus hier uns zeigt in der Bibel
[28:12] ist, dass dadurch, dass wir Jesus
[28:14] angenommen haben, werden auch wir alles
[28:16] mit dem erben werden. Wirst du nicht
[28:18] diejenigen, die wir das verdient hätten.
[28:20] Weil das möchte ich auch voranstellen,
[28:22] für alles weitere, was wir uns anschauen
[28:25] werden. Jetzt, das klingt manchmal
[28:26] wirklich übertrieben und irgendwie ein
[28:30] bisschen auch paradox. Aber alles, was wir
[28:32] bekommen, jedes Versprechen, die Gott uns
[28:34] zusichert in der kommenden Welt, passiert
[28:36] allein auf der Gnade Gottes. Das hat
[28:39] nichts damit zu tun, dass wir irgendwie
[28:41] besonders, besonders gesegnet
[28:44] sind von Gott. Es ist alles Gottes Gnade.
[28:47] Und dadurch, dass Jesus eben diese
[28:49] Menschengestalt angenommen hat und das
[28:51] beschreibt auch der Geist der Weissagung,
[28:54] sitzt jetzt schon ein Mensch, bist jetzt
[28:55] schon die Menschheit erlöst,
[28:58] weil Jesus alles erbt und weil wir
[29:01] dadurch mit ihm auch schon erlöst sind.
[29:05] Aber natürlich sind und bin ich immer
[29:06] noch hier.
[29:10] Es ist jetzt so repräsentativ einfaches
[29:13] Beispiel, das zu verdeutlichen. 2014 sind
[29:15] wir Deutschen Weltmeister geworden.
[29:17] Ich habe keinen einzigen Ball geschossen
[29:19] in der Fußball-Weltmeisterschaft, aber
[29:22] unsere Nationalspieler haben dieses
[29:24] Turnier gewonnen und dadurch sind
[29:26] repräsentativ alle Deutschen auch
[29:28] Weltmeister geworden. Und vielleicht
[29:30] erinnert man sich noch daran, als Joseph
[29:32] Ratzinger Papst wurde, gab es auch in der
[29:34] Bild-Zeitung dieses Zitat: "Wir sind
[29:35] Papst!"
[29:36] Natürlich sind nicht alle Deutschen
[29:38] Papst, aber dadurch, dass er Deutscher war,
[29:41] ist er der Repräsentant dafür gewesen.
[29:43] Und genau so ist es auch hier in diesem
[29:46] Teil des Erlösungsplanes. Dadurch, dass
[29:48] Jesus alles erbt, dadurch, dass er diese
[29:50] Menschengestalt angenommen hat, ist die
[29:53] Menschheit jetzt schon im Himmel
[29:54] versetzt.
[30:00] Durch ihn. Das ist auch hier, was Paulus
[30:02] meint in Römer 8, Verse 16 und 17:
[30:05] "Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen
[30:08] mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder
[30:11] sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind
[30:14] wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und
[30:16] Miterben des Christus, wenn wir wirklich
[30:19] mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm
[30:22] verherrlicht werden." Also hier ist noch
[30:24] mal deutlicher gesagt, dadurch, dass Jesus
[30:26] alles erbt, wir mit
[30:28] das funktioniert bei uns auf der Welt.
[30:30] Der genauso, wenn irgendjemand etwas erbt,
[30:32] habe um eine andere Person vertraglich
[30:34] mit ihm verbunden ist, wird diese Person
[30:38] auch alles erben. Und das ist auch so ein
[30:41] kleiner Aspekt, dass Engel nicht
[30:42] nachempfinden können. Die Bibel sagt zwar,
[30:45] dass die Engel begehren, in den Er-
[30:47] lösungsplan hineinzuschauen, und sie
[30:49] sehen das von einer Distanz. Aber sie
[30:53] haben es selber nicht erlebt. Sie können
[30:56] das beurteilen, sie freuen sich darüber,
[30:58] aber sie haben es nicht als eigene,
[31:02] persönliche Erfahrung erlebt. Und das ist
[31:04] ein Vorrecht, das dem Menschen gegeben
[31:07] wird, das persönlich zu erleben.
[31:09] Ich habe in dem Zusammenhang auch mal
[31:10] ein Zitat gelesen, ich habe es aber
[31:12] leider nicht mehr gefunden.
[31:14] Deswegen, vielleicht findet das jemand
[31:16] von euch, dann kann er uns das gerne
[31:19] zukommen lassen, wo ich meine, dass es im
[31:22] Geist der Weissagung steht, wo es heißt, dass
[31:26] durch die Sünde, so schlimm sie auch ist,
[31:30] wir Gott noch näher sind hinterher als
[31:32] wenn die Sünde nie geschehen wäre.
[31:34] Das heißt natürlich nicht, dass es gut
[31:37] ist, dass die Sünde passiert ist. Aber es
[31:40] ist schon ein kleiner Nebeneffekt, dass wir
[31:41] dadurch, dass wir von Gott zu weit
[31:43] gefallen sind und diese Gnade erfahren
[31:46] haben, im letzten Endes noch näher sind
[31:48] und noch besser seine Vergebung erfahren
[31:51] können. Und das ist auch, was die Engel
[31:53] nicht nachempfinden können. Die Engel
[31:56] können sich wundern und staunen über
[31:58] diese Herablassung Gottes, dass er sich
[32:00] so sehr erniedrigt hat, dass er diese
[32:02] Menschengestalt angenommen hat, um sich
[32:04] von ihnen so geißeln zu lassen. Aber sie
[32:06] haben es nie am eigenen Leib erfahren,
[32:10] wie schön die Vergebung ist. Und das
[32:11] ist auch, finde ich, was uns so
[32:15] fasziniert, wenn Menschen, die Jesus nicht
[32:17] kannten, ihn kennenlernen, Vergebung
[32:20] erfahren und dann auf einmal völlig
[32:23] aufblühen, ein ganz anderes Leben haben,
[32:27] mit Feuer und Eifer eintreten und so dieses
[32:30] diese erste Liebe in sich tragen. Wenn
[32:32] man so etwas erlebt, diese Vergebung
[32:35] Gottes, das wird andere kann nur darüber
[32:37] staunen. Aber wenn man es selber erfährt,
[32:39] das ist ein Gefühl der Dankbarkeit und
[32:42] eine Bereitschaft, sich Gott
[32:43] unterzuordnen.
[32:45] Wie man es sonst sich irgendwie
[32:48] vorstellen könnte. Und das ist das schöne
[32:51] Erfahrung, die jeder machen darf. Mir ging
[32:55] es auch so. Was ich damals verglichen
[32:57] habe, aber ich habe auch schon mal
[32:59] erzählt, ich habe damals viel Deutsch-Rap
[33:01] gehört und auf der anderen Seite habe
[33:04] ich dann die Bibel gelesen mit 14, 15, 16.
[33:05] Und ich habe dann irgendwie so manche
[33:07] Aussagen, wo ich meine Eltern bedroht
[33:09] habe, sie blutig zu schlagen, verglichen
[33:10] mit dem, was ich jetzt hier in der Bibel
[33:12] lese. Und ich habe dann gemerkt, das passt
[33:14] irgendwie nicht zusammen.
[33:16] Irgendwas ist da faul. Und ich habe dann
[33:19] das alles vor Gott bekannt. Und nachdem
[33:21] ich habe mich so schlecht gefühlt, all
[33:23] diese Dinge aufzuzählen, womit der
[33:25] Heilige Geist ins Gedächtnis gerufen hat,
[33:27] das war nicht in Ordnung, das war nicht
[33:29] in Ordnung und so weiter. Ich habe mich
[33:31] so schlecht gefühlt. Und dann habe ich
[33:33] gesagt: Wenn du willst, kannst du mir
[33:34] vergeben. Ich habe in dem Moment nicht
[33:36] geglaubt, dass Gott mir wirklich
[33:37] vergeben will, weil es für mich selber so
[33:38] schwierig war.
[33:40] Aber nachdem ich das gesagt habe, hat
[33:42] mich so ein Gefühl von Frieden erfüllt,
[33:45] das kann man nicht beschreiben, wenn man
[33:48] das selber nicht erfahren hat. Und das war so
[33:50] ein befreiendes Gefühl, dass diese ganze
[33:55] Last weg ist, dass man einfach wie im
[33:57] siebten Himmel ist, sondern auf rosa Wolken
[34:01] schwebt. Und diese das zu erfahren, das
[34:03] kann man so schön, es ist man kann es
[34:05] andere nur erzählen, aber sogar solange
[34:07] es nicht selber erfahren hat, ist es
[34:09] unmöglich, das so nachzuempfinden. Und
[34:11] deswegen sind wir durch die Sünde in
[34:13] gewisser Weise Gott viel näher als ohne
[34:16] Sünde. Und in dieser Hinsicht auch Gott
[34:18] weitaus näher als Engel jemals sein
[34:20] könnten, obwohl die Engel Gott besser
[34:23] kennen und tiefer lieben als die meisten
[34:25] Menschen es tun.
[34:30] Zum Thema der Krönung sagt die Bibel
[34:34] besser 2, Vers 6: "Und Gott hat uns mit
[34:36] auferweckt und mitversetzt in die
[34:38] himmlischen Regionen in Christus Jesus."
[34:40] Auch das ist das, was ich hier meint,
[34:42] davor hin, dass durch
[34:44] dadurch, dass Jesus die Menschen
[34:45] repräsentiert, weil er immer noch
[34:48] menschliche Gestalt hat, das lesen wir in
[34:49] der Bibel, auch das ja, diesen
[34:51] menschlichen Körper hatte, dass er keine
[34:52] Geistwesen war.
[34:54] Dadurch sitzen wir jetzt schon mit Gott
[34:56] auf seinem Thron. Und das sollte hier
[34:59] auch ganz deutlich in 1. Timotheus 2,
[35:03] Vers 12, wo die Bibel sagt: "Wenn wir
[35:06] standhaft ausharren, zu werden wir mit-
[35:10] herrschen." Und als ich das erste Mal
[35:12] gelesen habe, das hat mich irgendwie
[35:14] verwundert, war ich mir nicht bewusst, war
[35:16] dass wir wirklich so wie hier ist es
[35:19] auch in Offenbarung verspricht, in den
[35:22] zehn Schreiben an die Gemeinden, dass der,
[35:25] der überwindet, mit ihm auf seinem Thron
[35:26] sitzen wird.
[35:28] Natürlich werden wir nicht alle Menschen
[35:30] auf einem großen Thron und so rein-
[35:34] quetschen. Das ist natürlich bildlich zu
[35:37] verstehen, dass wir die Bibel beschreibt,
[35:39] wenn es um den Thron geht, es geht um
[35:42] Autorität, dass die Menschen, die erlösten
[35:45] Menschen eine gewisse Autorität haben,
[35:48] die andere Wesen nicht nachempfinden
[35:51] können. Und das andere, was so
[35:53] faszinierend ist dabei, die Bibel sagt,
[35:55] dass er über den Fall verließ, vor, dass
[35:57] er unbedingt sich über Gott erheben
[35:59] wollte, man sich auf Gottes Thron setzen
[36:03] wollte und mehr Macht haben wollte,
[36:06] was sich aus eigensüchtigen Gründen nie
[36:09] bekommen hat. Bekommen die Menschen aus
[36:16] Gnade durch Jesus. Satan wollte immer so
[36:17] herrschen wie Gott, aber den Menschen
[36:21] wird es aus Gnade gegeben, weil Satan es
[36:24] wollte. Das ist schon verrückt. Und das
[36:26] ist das, was ich vorhin meinte, der manche
[36:27] Dinge, die erscheinen hier so maßlos
[36:29] übertrieben und unlogisch. Aber das ist
[36:31] das, was der Lösungsplan uns verspricht.
[36:35] Und auch hier, nicht, dass wir stolz
[36:39] werden dabei. Und das ist schön, aber es
[36:40] geht noch weitaus tiefer, was dieser
[36:42] große Lösungsplan uns eigentlich
[36:44] zeigt. Wir haben gesehen, wir werden alles
[36:48] erben durch Jesus, wir werden durch ihn
[36:50] auf seinem Thron sitzen. Aber es gibt
[36:52] noch einen anderen Aspekt, das ist der
[36:57] Aspekt der Ehe. Und ich muss dazu sagen,
[36:59] ich kann mich viel mehr erzählen, ich bin
[37:01] noch nicht verheiratet und es geht mir
[37:03] jetzt auch nicht darum, Ehe-Seminare
[37:04] hier zu halten.
[37:06] Aber dieses Prinzip ist eigentlich
[37:09] relativ simpel und ich will gleich bis
[37:11] dann erläutern, was ich damit meine.
[37:13] Jedenfalls lesen wir in Epheser 5,
[37:16] Verse 31 und 32:
[37:18] "Deshalb wird ein Mann seinen Vater und
[37:21] seine Mutter verlassen und seiner Frau
[37:23] anhängen und die zwei werden ein Fleisch
[37:24] sein."
[37:27] "Dieses Geheimnis ist groß. Ich deute
[37:31] es auf Christus und auf die Gemeinde."
[37:33] Dadurch, dass Gott damals die Ehe
[37:36] eingesetzt hat, hat er etwas gemacht, was
[37:38] auch hier Engel nicht nachempfinden
[37:39] können.
[37:42] Er hat den Menschen die Fähigkeit
[37:44] gegeben, sich ja, selber fortzupflanzen
[37:47] und von klein auf aufzuwachsen. Kein
[37:49] Engel ist jemand aufgewachsen.
[37:51] Kein Engel wurde jemals geboren. Engel
[37:54] wissen nicht, was sie, wie sich so eine
[37:57] Bindung anfühlt. Und so wie die Menschen
[38:00] ein Fleisch sein sollen, genauso ist Gott
[38:02] einst. Wenn die Bibel sagt: "Daher unser
[38:03] Gott ist einer", dann ist hier genau das
[38:05] gemeint, was in
[38:07] der Ehe nachempfunden werden soll.
[38:09] Diese tiefe Einheit, die die
[38:11] Dreieinigkeit, die den Vater, den Sohn und
[38:14] Heiligen Geist so eng verbindet, das
[38:16] sollten wir in der Ehe nachempfunden werden.
[38:18] Und wie gesagt, ich bin nicht verheiratet,
[38:21] aber ich denke, diejenigen von euch, die
[38:23] verheiratet sind, die werden wissen, was
[38:24] ich damit meine.
[38:26] Auch wenn ich selber nicht wirklich
[38:31] nachempfinden kann, aber jeder, der schon
[38:33] mal verliebt war
[38:35] und irgendwann dieses Gefühl in sich hat:
[38:38] "Ich könnte wirklich sterben für diese
[38:40] Person."
[38:43] Der hat die größte und schönste Wahrheit
[38:45] im ganzen Universum nachempfunden. Und
[38:47] wahrscheinlich gibt es auch einige von
[38:49] den Zuschauern, die zweimal verheiratet
[38:52] waren und glücklich waren, aber dann kam
[38:56] Schmerz. Aber das Schöne ist trotzdem,
[38:57] auch wenn man diesen Schmerz erfährt, man
[38:59] hat gekostet, was diese Einheit ist, was
[39:02] dieses Füreinander-Hingeben bedeutet.
[39:05] Und ich weiß noch, als ich vor
[39:07] dreieinhalb Jahren meine Freundin
[39:10] kennengelernt habe.
[39:12] Dieses Verliebtsein, das ist schon ein
[39:15] Gefühl, das man mit nichts vergleichen
[39:18] kann. Man denkt auf einmal anders, man
[39:20] fühlt anders. Auf einmal ist alles
[39:21] irgendwie nicht mehr so schlimm. Und
[39:25] Liebe ist ein unglaublich starkes Gefühl,
[39:27] aber nicht nur ein Gefühl, sondern ein
[39:28] Prinzip. Und das ist auch der Grund, warum
[39:32] Gott sagt: "Ich hasse die Ehescheidung" in
[39:35] Maleachi 2, Vers 16, weil die Ehe zeigen soll, wie
[39:39] tief und wie schön die Liebe ist, die
[39:41] Gott hat. Und dass er nicht der ist, der
[39:43] als den Satan darstellt.
[39:47] Und mit diesem Privileg sind die
[39:49] Menschen eben ausgestattet. Engel können
[39:51] so was aber nicht nachempfinden. Und das
[39:55] ist ein wundervolles Vorrecht, dass wir
[39:56] haben. Gott sagt es aber in seiner Weise
[40:01] in Hosea 2, Verse 21 und 22. Sowie über sein
[40:06] Volk spricht: "Und ich will dich mir
[40:08] verloben auf ewig. Ich will dich mir
[40:10] verloben in Gerechtigkeit und Recht, in
[40:13] Gnade und Erbarmen. Ja, ich will dich mir
[40:16] verloben in Treue, und du wirst den Herrn
[40:19] erkennen."
[40:21] Das ist ganz einfach ausgedrückt: Gott
[40:24] sagt: "Ich möchte so eng wie ein
[40:26] verheiratetes Paar, das glücklich jetzt
[40:28] zusammen ist, mit euch, meinem Volk,
[40:30] zusammen leben." Und diese Art von
[40:35] Intimität, die wird uns auch bis in alle
[40:37] Ewigkeit hin begleiten. Jesus sagt
[40:41] nämlich in seinem Hohepriesterlichen
[40:42] Gebet im Johannes 17, Vers 3. Und auch das
[40:45] ist ein Text, den man gut kennt.
[40:47] "Das ist aber das ewige Leben, dass sie
[40:50] dich, den allein wahren Gott, und den du
[40:53] gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."
[40:56] Dieses griechische Wort für erkennen
[40:59] heißt "Gnosko". Und "Gnosko" beschreibt
[41:03] eine Art des Kennens, das viel tiefer
[41:05] geht. Thema ist also die Ehe. Und wenn wir
[41:08] uns das vor Augen führen, was das
[41:10] bedeutet: Die Menschen sind von Anfang an
[41:14] dazu bestimmt gewesen, Gottes beste
[41:17] Freunde zu sein.
[41:18] Wir haben uns im letzten Vortrag schon
[41:20] angeschaut, was es bedeutet und wie schön
[41:22] es sein kann, wenn Jesus unser bester
[41:25] Freund ist. Aber als Gott die Menschen
[41:28] geschaffen hat, wir müssen uns da auch
[41:30] bisschen so vorstellen, was davor
[41:32] passiert ist und warum Gott manche Dinge
[41:34] gemacht hat, wie er sie gemacht hat.
[41:35] Wir hatten vorher diese Rebellion im
[41:38] Himmel, die Satan angezettelt hat. Und
[41:41] dann wurde dieses Mega-Loch in den
[41:43] Himmel gerissen, wo ein Drittel der Engel
[41:45] sich von Gott abgewandt hat. Und die
[41:47] restlichen zwei Drittel völlig verwirrt
[41:49] waren, was hier gerade passiert ist. Ich
[41:52] meine, bis Satan angefangen hat, diese
[41:55] ganzen Zweifel zu säen, gegen Gott zu
[41:58] wettern.
[41:59] Wir müssen uns vorstellen, zu diesem bis
[42:01] zu diesem Zeitpunkt hat kein Engel
[42:03] jemals eine Lüge gehört. Und plötzlich
[42:05] kommen solche Dinge an Ideen rein, die
[42:08] völlig verwirrend sind. Und Gottes
[42:11] Charakter stand unter großem Beschuss.
[42:13] Und es gab immerhin einige Engel, die
[42:16] Gott treu geblieben sind, weil sie sich
[42:20] irgendwie stand vorstellen können, dass
[42:22] da etwas faul ist. Aber Gott hat er sein
[42:25] Problem. Er musste irgendwie dem
[42:26] Universum zeigen, wie kann bewiesen
[42:30] werden, dass ich der bin, der ich vorgebe
[42:34] zu sein. Und wie kann ich beweisen, ohne
[42:37] jemanden zu zwingen, dass Satans
[42:39] Anschuldigungen falsch sind. Und dann
[42:41] kommt dieser Planet hier ins Spiel, wo
[42:44] Gott sagt: "Lasst uns Menschen machen in
[42:47] unserem Bild, uns ähnlich." Äußerlich sind
[42:51] wir Gott natürlich ähnlich, aber Gott hat
[42:53] hier mit beabsichtigt, eine Art von Wesen
[42:57] zu schaffen, die dem Universum zeigen, wie
[43:00] Gottes Charakter ist. Nimmt sie ganzen
[43:03] Anschuldigungen um diese Rebellion, die
[43:05] Satan angezettelt hat, mit der richtigen
[43:08] Waffe entgegen zu treten. Und sollte die
[43:10] Menschen gemacht und er hat ihnen diese
[43:12] Intimität der Ehe geschenkt, hat ihnen
[43:15] gezeigt, ist der Liebe zwischen diesen
[43:17] beiden Menschen, die hier gegeben wird,
[43:19] die soll der Welt zeigen, wie Gott ist.
[43:21] Die sollen aber nicht nur der Welt,
[43:23] sondern im ganzen Universum zeigen, wie
[43:25] Gott ist. Und dadurch, dass diese Wesen
[43:27] das erfahren, die Sensibilität
[43:29] miteinander, können sie dann den anderen

[43:32] miteinander können sie dann den anderen Wesen das erläutern und ihnen zeigen, wie Gott ist. Gott kann natürlich erklären und sich rechtfertigen. Und das hat er in gewisser Weise ja natürlich auch gemacht. Aber wenn andere davon zeugen, wie er ist, dann ist das meistens überzeugender. Wir, wenn es einer selber das macht, und Gott wusste, dass in seiner großen Weisheit und so hat er den Menschen das gegeben, um sie quasi zu Sprachrohren zu machen für Gott.

[43:59] Die Bibel sagt darüber hinaus ja auch an vielen Stellen, fängt im Alten Testament an, dass Gott zu dem Volk sagt: Ihr solltet ein heiliges Priestertum und ein heiliges Königtum sein. Und Petrus wiederholt das ja auch, dass wir ein heiliges Königtum und Priestertum sind. Dass wir Gott, meine ich jetzt die Menschen, Gott auf eine besondere Weise dienen, um dem Universum zu zeigen, wer Gott ist.

[44:24] Und was wirklich faszinierend ist, wenn wir uns diese Einzelheiten im Lösungsplan betrachten unter dem Aspekt vom großen Ganzen, dann ist es wirklich erstaunlich, dass dieser ehemals sündhafte Planet, der dieser Schandfleck im Universum war, da dieser Fliegendreck auf der Scheibe war, dass dieser Planet eines Tages so dermaßen geehrt wird, wie nichts anderes im Universum.

[44:55] Nachdem Gott nämlich dann diesen Planeten feuergereinigt hat, wird das heilige Jerusalem, die Hauptstadt des Universums, von irgendwo, wo sie jetzt ist – die Stadt existiert ja – wird sie von da, wo sie jetzt ist, auf die Erde verlagern. Und die Bibel sagt, dass in dieser Stadt das Licht der Herrlichkeit Gottes ist. Also das heilige Jerusalem auf dieser Erde wird dann das Zentrum sein von Gottes Gegenwart. Und wenn die Menschen dann, wenn die Wesen im Universum Gott suchen, finden sie seine Gegenwart auf dieser Erde.

[45:28] Und das ist eine unfassbar große Ehre, dass dieser Schandfleck des Universums eines Tages das Zentrum vom ganzen All sein wird und dass jeder, der Gott sucht, dorthin kommen wird. Und dann heißt es hier nämlich in Jesaja 66, Vers 23: "Es wird geschehen, dass an jedem Neumond, an jedem Sabbat, alles Fleisch sich einfinden wird und vor mir anzubeten." Spricht daher. Also hier ist die Rede von der neuen Erde.

[45:58] Und Gott sagt hier durch diesen Vers, dass wenn alle Wesen auf der neuen Erde, wenn die Sünde nicht mehr existiert, dann Gott anbeten werden auf der neuen Erde. Kommen sie alle vor Gott und die Menschheit wird quasi der Organisator sein von den himmlischen Gottesdiensten. Wir werden die Gottesdienste organisieren. Wir werden den umgefallenen Welten in besonderer Weise zeigen, wie Gott ist und wer er war in dem Erlösungsplan und wer sein wird.

[46:32] Und diese Art von Canon mit Gottes können Engel nicht nachempfinden. Aber uns wurde dieses Privileg übergeben, um den anderen zu zeigen, wie Gott ist. Man abgesehen davon, es ist so faszinierend für mich, wenn ich darüber nachdenke, dass an dem Zeitpunkt, als Jesus am Kreuz ihn also ausgerufen hat: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?", da sagt uns das Leben Jesu, dass er in diesem Moment, in diesem Zeitpunkt nicht über die Pforten des Grabes hinaus schauen konnte. Das heißt, in dem Moment, als er das ausgerufen hat, dachte Jesus, er würde für ewig vom Vater getrennt sein.

[47:10] Und wir haben uns ja auch jetzt in diesem Teil dieser Reihe angeschaut, dass diese Intimität, die Liebe zwischen dem Vater, dem Sohn, dem Heiligen Geist so eng war, dass die Ehe dazu gedacht war, das zu verdeutlichen. So eng, so tief, so verbunden. Und er dachte, er würde dann nie wieder hinkommen können, weil die Sünde so schwer auf ihm lastet.

[47:37] Und ich weiß nicht, wer von euch einen allerbesten Freund hatte, wer wirklich glücklich verheiratet ist. Wenn im Endeffekt, ist egal, wir müssen es nur das Prinzip verstehen. Wenn wir heute wüssten oder davon ausgehen würden, dass wir mit dieser Person nie wieder, von jetzt an nie wieder zusammen sein könnten, wegen irgendetwas, das wir gemacht haben. Das ist ein Schmerz, den keiner nachempfinden möchte.

[48:01] Aber Jesus dachte trotzdem in diesem Moment, dass die Sünde so schwer auf ihm liegt, dass der Vater ihn nie wieder annehmen würde. Und trotzdem hat er dieses Moment, diesen Erlösungsplan nicht aufgegeben, sondern er hat ihn weitergezogen, um ihn zu vollenden für dich und für mich.

[48:22] Und als er dann in den Himmel kam, bzw. als er auferstanden ist, fangen wir vorher an. Maria wollte sich zu seinen Füßen werfen und ihn anbeten als den, der war ihm danken für diesen Plan. Aber Jesus hat gesagt, er hat nicht gesagt: "Fass mich nicht an." Er hat eigentlich gesagt: "Halte mich nicht fest. Ich weiß noch nicht, ob mein Vater das Opfer angenommen hat." Und er hat auch hier die Anbetung zurückgewiesen.

[48:43] Ist ein Himmel aufgefahren und dort war genau dasselbe. Die Engel haben sich alle für diese unglaublich herablassende Tat niedergeworfen und wollten ihn anbeten. Aber auch dort hat Jesus gesagt: "Nein, nicht ich. Ich weiß nicht, ob der Plan genommen wurde."

[49:00] Dann ist er zu seinem Vater gegangen, hat mit ihm diese Unterredung gehabt, hat ihm diese Male gezeigt in seinen Händen, an seiner Seite, an seinen Füßen und hat quasi gefragt: "Vater, hat es ausgereicht?" Der Vater sagt: "Ja, ja, ja, es hat ausgereicht." Und erst dann hat ihm der Vater, hat der Vater in Engeln befohlen, dass alle Engel Jesus anbeten sollen.

[49:25] Und erst dann hat Jesus diese Anbetung angenommen. Und wenn man sich das bewusst macht, dass Jesus in diesem Erlösungsplan gemacht hat und wie wir hier gerade dann gehört haben und gelesen haben, dass dann die Erde noch mehr geehrt wird, dadurch, dass das Zentrum der Hauptstatt, das Zentrum, die Hauptstatt Gottes hier auf die Erde kommt, dann können wir jetzt ein bisschen ausmalen, wie groß und wie tief diese Liebe ist, die Jesus getan hat.

[49:53] Und diese Nähe, die wir zu Gott dadurch haben, dass wir so privilegiert wurden, dass wir aus Gnade so nah an ihn herangezogen wurden, dass er keine Angst hat, die, die ihn so verletzt haben und vernichten wollten, einige so nah zu sich zu holen, auf seinen Thron zu nehmen, um dem ganzen Universum zu zeigen, wie er ist. Gott hat keine Angst davor.

[50:17] Und diese tiefe Nähe kann kein Engel nachempfinden. Sie können es bewundern, sie können es bestaunen, aber man muss es selber erfahren haben. Und deswegen ist es unglaublich schön, wenn wir an der Hand von diesem Gott gehen, der diese Nähe und schenkt, diese Intimität und schenkt, dann zeigen möchte, wie er wirklich ist.

[50:38] Und darum war auch diese Serie gedacht, dass durch die Erfahrung, nicht erzählt haben, auch jetzt, wo wir uns angeschaut haben, diesen Lösungsplan der Tiefe, noch mal, wie die Engel da hineinspielen, inwieweit, wenn wir durch Gottes Gnade eine andere Stellung haben. Das soll uns ermutigen, weiter in Gottes Hand zu gehen. Seine Hand nicht auszuschlagen, weil Jesus sagt, darin, Johannes 10: "In meiner Hand ist niemand kann ihn da rausreißen."

[51:06] Und niemand kann uns aus der Hand des Vaters reißen, weil der Vater größer ist als alle. Und darum, es lohnt sich mit diesem Gott zu gehen.

[51:17] Wir können so viel Schönes erwarten und wir werden hier auf dieser Welt so viele Wunder erleben, wenn wir uns an Gottes Hand nehmen lassen, wenn wir sie nicht ausschlagen. Und wenn wir uns bewusst werden und erfahren, was er macht, werden wir immer näher zu ihm kommen.

[51:34] Und das Schöne ist, und damit schließt ja auch der große Kampf in den letzten Seiten des letzten Kapitels dieses Erforschen über den Erlösungsplan, zu sehen, dass wir Gott viel näher sind, dass die Engel. Das wird in alle Ewigkeit weitergehen.

[51:49] Und es gibt so viele Themen auf der Erde, die man irgendwann ausstudiert hat, man alles darüber weiß. Aber wie kann es sein, dass der Lösungsplan nie zu Ende studiert wird? Wird er zu Ende studiert werden? Wir werden immer tiefere Erkenntnisse bekommen. Wir werden immer weiter hineintauchen. Wir werden immer näher zu Gott gezogen werden dadurch, weil wir kämpfen, was da alles auf dem Spiel stand.

[52:15] Und das wird uns immer näher zu ihm bringen. Und die einzige Antwort auf die Frage, wie kann das sein, ist: Es ist einfach Gottes Natur, ist Natur seiner Liebe. Es erscheint, wie gesagt, sehr, sehr übertrieben und extravagant, völlig pompös, aber das ist einfach Gottes Liebe. Sie erscheint, und es ist auch absolut verschwenderisch, aber Gott macht es gerne.

[52:43] Und darum, liebe Zuschauerinnen, Zuschauer, nochmals die Ermutigung und die Einladung: Lasst uns in Gottes Hand weitergehen. Lasst uns die Hand nicht ausschlagen. Ich möchte immer weiter mit Gott gehen, möchte mehr von ihm lernen und so ist es auch mein Wunsch an jeden, der zuschaut. Und ich hoffe, dass es auch euer Wunsch schon jetzt ist.

[53:04] Und wenn ihr diesen Ruf spürt, wenn der Heilige Geist an eurem Herzen arbeitet, lasst uns ja sagen. Es lohnt sich wirklich, mit Gott zu gehen, und wir werden eine ganz neue Perspektive im Leben erfahren.

[53:18] Lasst uns zum Abschluss noch beten. Himmlischer Vater, wir möchten dir von Herzen danken, dass wir sehen konnten, wie deine Regierung aufgebaut sein kann. Wir möchten dir danken, dass du uns auch gezeigt hast, dass die Engel so unfassbar viel Anteilnahme in unserem Leben nehmen. Und wir möchten dir vor allem danken, dass sie eine Stellung bekommen, die uns nicht zum Stolz veranlassen sollte, aber die uns zeigt, wie tief seine Liebe, deine Gnade für uns ist.

[53:45] Und ich möchte dir von Herzen dafür danken, dass wir auch in alle Ewigkeit deine Taten weiter verkünden können. Hilf uns, jetzt in der kommenden Zeit weiter deine Hand zu gehen, sie nicht auszuschlagen und dadurch dich besser kennen zu lernen, praktisch mit dir zu leben und viele, viele Menschen zu dir zu führen.

[54:07] Dank, dass du deine Werkzeuge sein dürfen. Dann sehen auch jeden Zuschauer, Hörer, dass diese Verheißung zugegeben hat, erfüllt werden. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu.


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