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In dieser Bonusfolge der Serie „Arise (OYC 2019)“ erklärt Randy Skeete die fundamentale Bedeutung des Gesetzes Gottes. Er beleuchtet, wie Sünde durch die Übertretung von Gottes Geboten entsteht und wie das Gesetz uns hilft, Sünde zu erkennen. Skeete erörtert auch, wie Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist und wie Christus das ultimative Beispiel für ein gerechtes Leben darstellt.


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Serie: Arise (OYC 2019)

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Transkript

[0:00] Liebe Freunde, die ihr zuschaut und zuhört, seid herzlich willkommen. Wir freuen uns jetzt, durch dieses Programm euch in euren Heimen aufsuchen zu können. Es ist ein großes Vorrecht für uns, die Worte Gottes euch zu präsentieren. Und wir hoffen, dass während ihr zuhört, der Geist Gottes euch diese Worte erklären wird. Wir sind nur Menschen, wir werden unser Bestes für Gott geben, aber wir vertrauen dem Geist Gottes, der auch der Geist der Wahrheit genannt wird, der unsere schwachen menschlichen Bemühungen nehmen wird und euch und euren Familien die Wahrheit sehr deutlich machen wird. Wo immer ihr seid, möge der Herr euch segnen, möge er für eure Bedürfnisse sorgen, möge er euch eure Leiden lindern, möge er euch vor Gefahr und Gefährlichkeit bewahren und möge er eure Kinder ganz besonders segnen.

[1:19] Lasst uns nun beten. Unser liebender Vater im Himmel, wir kommen in deine heilige Gegend. Danke Gott, dass du uns gerufen hast, für dich zu sprechen. Wir bitten dich im Namen Jesu, bitte füge deine Worte in unseren Mund. Wir denken an Jeremia 1, Vers 9: "Dann streckte der Herr seine Hand aus und berührte mich. Und der Herr sprach zu mir: Siehe, ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt." Bitte lege du deine Worte in unseren Mund. Ich denke an die Verheißung, die du Mose gegeben hast, als du ihn mit einer Botschaft zu Pharao gesandt hast. In 2. Mose 6, Vers 12 sagt dein Wort: "Gehe nun, und ich werde mit deinem Mund sein und werde dich lehren, was du sagen sollst." Und tu das jetzt für uns, ist unser Gebet. Segne die uns zuhören werden und segne sie über ihre Erwartungen hinaus. Aber bei all den Segnungen, die du ihnen geben wirst, offenbare ihnen ganz besonders deine endlose Liebe für sie. Bitte erhöre dieses demütige Gebet. Wir beten im Namen Jesu und zu seiner Gunst. Amen.

[3:08] Die Bibel ist ein sehr einfaches Buch, um es zu verstehen. Wenn wir sie ernsthaft studieren und aufrichtig sind, dann gibt uns Gott Informationen, und er ruft uns auf, unser Denken zu gebrauchen. Wenn wir das aufrichtig tun, werden wir zur Wahrheit geführt werden. Wenn man die Bibel studiert, ist es auch wichtig, dass wir der Bibel es erlauben, uns zu lehren. Viele Menschen versuchen, die Bibel zu belehren und der Bibel zu sagen, was sie aussagen sollte. Wenn wir mit dieser Einstellung zur Bibel kommen, dann setzen wir uns dem Geist des Irrtums aus. Wenn wir jetzt also zu euch reden, wollen wir unser Denken der Führung des Heiligen Geistes öffnen. Während ihr zuhört, betet von Zeit zu Zeit in eurem Herzen und bittet Gott, dass er euer Verständnis erleuchten wird.

[4:27] Ich möchte noch einmal das Gesetz Gottes anschauen. Ganz nebenbei gesagt, ist das Gesetz Gottes eines meiner absoluten Lieblingsthemen. Der Grund dafür ist sehr einfach: Wenn Adam dem Wort Gottes gehorsam gewesen wäre, dann wären wir heute nicht in dieser Situation. Paulus sagt uns: "Wie durch den Ungehorsam des Einen viele zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen viele gerecht gemacht werden." Der Ungehorsam von Adam hat in unsere Situation hineingeführt.

[5:17] In 1. Mose 3, Vers 17, spricht Gott zu Adam nach seiner Sünde. Und Gott sagt ihm, Vers 17 in Kapitel 3: "Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht hast und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen." Die ganze Erde war verflucht, wegen einem Akt des Ungehorsams.

[5:59] Lasst uns 1. Mose 2, Vers 16 anschauen. Ein sehr fundamentaler, wichtiger Vers in der gesamten Bibel. Wir werden Vers 16 und 17 lesen. "Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen. Denn an dem Tag, an dem du davon isst, musst du gewisslich sterben." Ihr seht das Wort "Gebot" in Vers 16.

[6:43] Lasst uns in Kapitel 3, Vers 9 anschauen, im Buch 1. Mose. "Und Gott, der Herr, sprach zu dem Menschen: Wo bist du? Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten. Und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt." Und er sprach dann: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir gebot, du sollst nicht davon essen?" Wir haben wieder das Wort "Gebot". Gott sagt mit anderen Worten: Hast du etwa getan, was ich dir gesagt habe, dass du nicht tun sollst? Warst du ungehorsam?

[7:34] Jetzt schauen wir doch mal an Vers 17, den wir vorhin gelesen haben. "Und zu Adam sprach er: Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht hast, weil du jemand anderem gehorcht hast und hast von dem Baum gegessen, von dem ich dir gebot, du sollst nicht davon essen, sei der Erdboden verflucht um deinen Willen." In 1. Mose 2, 16 haben wir "Gebot". Wir haben in Vers 11 von 1. Mose 3 "Gebot". Und in Kapitel 3, Vers 17 "Gebot". Das sagt uns sehr deutlich, dass das Problem in Eden eine Übertretung des Gebotes Gottes war. Gott hatte gesagt: "Du sollst nicht." Und Adam hat das Gegenteil getan.

[8:34] So werden wir also hier der Definition der Sünde gewarnt. Warum sage ich Sünde? In Römer 5, Vers 12 heißt es: "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod." Die Bibel sagt, die Sünde kam durch einen Mann. Das ist Adam. Gott hat gesagt, was dieser Mann getan hat: Er war ungehorsam. Gott hat gesagt: "Du hast das getan, was ich dir geboten habe, nicht zu tun." Wenn man also jetzt eins und eins zusammenzählt, ist die Sünde das Übertreten des Gebotes Gottes. Wie ich in der folgenden Sendung gesagt habe: Die einzige Art und Weise zu sündigen ist, Gottes Gebote zu übertreten.

[9:36] Ich sage noch etwas anderes: Die einzige Möglichkeit, Sünde zu erkennen, ist durch das Gesetz Gottes. Und bei dem Gesetz meine ich immer die 10 Gebote. In Römer 7, Vers 7: "Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz. Denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, außer wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren." Was heißt "außer"? Wenn nicht. Paulus sagt: "Ist die einzige Art und Weise, wie ich Sünde wusste, durch das Gesetz Gottes."

[10:28] In Römer 3, Vers 20: "Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." Ich betone das so sehr, weil es so wichtig ist für die Punkte, die ich gleich ansprechen möchte. Die einzige Art und Weise, Sünde zu erkennen, so wie Gott Sünde definiert, ist die Übertretung des Gesetzes Gottes. Wenn man das Gesetz wegnimmt, dann gibt es keine Möglichkeit zu wissen, was Sünde ist.

[11:11] In Römer 4, Vers 14. Sorry. In Römer 4, Vers 15: "Denn das Gesetz bewirkt nämlich Zorn. Denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung." Lass die Bibel das nochmal sagen. Ich werde es jetzt paraphrasieren. Was die Bibel sagt: Wenn es kein Gesetz gibt, gibt es keine Sünde.

[11:45] In Römer 5, Vers 13: "Wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt." Ich hoffe, ihr fangt an zu verstehen, dass das Gesetz eine absolut zentrale Position hat. Das Gesetz ist kein Instrument der Erlösung. Ich möchte das kurz erklären: Man hält das Gesetz nicht, um gerettet zu werden. Man hält das Gesetz als Ausdruck eines geretteten Lebens.

[12:24] Was haben wir bisher gesagt? Adam hat gesündigt. Er hat Gottes Gebote betreten. Wir haben dieses Wort "Gebote" in 1. Mose 2, Vers 16 gesehen. In 1. Mose 3, Vers 11. In 1. Mose 3, Vers 17. Wir haben die Worte Gottes: Er sagt: "Ich verfluche diese Erde, weil du mein Gebot übertreten hast." Wir haben die Worte von Paulus: In Römer 3, Vers 18. In Römer 5, Vers 14. In Römer 5, Vers 13.

[13:04] Nur durch das Gesetz kann Sünde identifiziert werden. Wenn das Gesetz nicht existiert, kann Gott dem Menschen keine Sünde vorwerfen. Das Gesetz ist also absolut notwendig. Aber der Teufel hat einen anderen Standard.

[13:28] Lass uns zu 1. Johannes 3, Vers 8 gehen. Dort heißt es: "Lass mich noch einmal beten. Lieber Vater, sprich weiter durch uns. Und lehre deine Menschen, die jetzt da zuhören. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen." 1. Johannes 3, Vers 8: "Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel." Also das bedeutet, Sünde zu praktizieren, andauernd. Denn der Teufel sündigt von Anfang an. Sünde hat seinen Ursprung bei Satan. Er ist der Vater der Sünde.

[14:17] Wir bleiben in 1. Johannes 3 und lesen Vers 11 und 12. "Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander lieben sollen. Nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und er schlug seinen Bruder, ja." Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. Die Bibel sagt, Kain war ein Sohn des Teufels, weil er Sünde praktizierte.

[14:57] Im selben Kapitel sagt die Bibel in Vers 4, dass die Sünde die Gesetzlosigkeit ist. Ich habe über den Teufel gesprochen. Schauen wir, was Jesus in Johannes 8, Vers 44 über ihn sagt. Wir haben gerade herausgefunden, er war der Ursprung des Teufels. Jetzt hört auf Jesus. Johannes 8, Vers 44. Es ist eine der furchtbarsten in der ganzen Bibel, die besonders beschämend sind. Aber manchmal bringt die Wahrheit uns auch so ein Gefühl der Schande. Und wir können uns nicht mehr schämen. Aber manchmal bringt die Wahrheit uns auch so ein Gefühl der Schande und des Schams. Hören wir Jesus an.

[15:59] In Johannes 8, Vers 44: "Ihr habt den Teufel zum Vater. Und was euer Vater begehrt, das wollt ihr tun. Er war ein Menschenmörder von Anfang an." Das ist eine Übertretung des Gebotes Nummer 6. Was sagt: "Du sollst nicht töten." Die einzige Art und Weise, wie Satan als ein Mörder bezeichnet werden kann. Wann immer dieser Anfang gewesen ist, da muss es ein Gesetz gegeben haben, das gesagt hat: "Du sollst nicht töten." Und akkurat übersetzt ist eigentlich: "Du sollst nicht morden."

[16:39] Und so sagt Jesus: "Ihr seid, habt den Teufel zum Vater. Und was euer Vater begehrt, das wollt ihr tun. Er war ein Menschenmörder von Anfang an. Und steht nicht in der Wahrheit. Denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen." Das Lügen ist eine Übertretung des Gebotes Nummer 9: "Du sollst nicht falsches Zeugnis reden."

[17:16] In diesem Vers sagt Jesus zwei Dinge über den Satan: Er war ein Mörder von Anfang an. Er ist der Vater der Lügen. Mit anderen Worten, er hat von Anfang an gelogen. Zwei Gebote sind identifiziert worden: Du sollst nicht töten und du sollst nicht falsches Zeugnis reden. So weit, wie man zurückgehen kann, als Gott den Luzifer geschaffen hat, war das Gesetz schon tatkräftig. In Kraft. Denn die Bibel sagt: Sünde wird ja nicht zugerechnet, wenn es kein Gesetz gibt. Wenn die Bibel sagt, Satan sündigte von Anfang an, bedeutet das, dass das Gesetz schon immer da gewesen ist.

[18:14] Aber der Teufel möchte gerne das Gesetz entfernen. Denn wenn er das Gesetz aus unseren Denken vertreiben kann, dann können wir nicht mehr wissen, was wahr und richtig und richtig und falsch ist, so wie Gott richtig und falsch ist. Ich habe Prediger gehört, die auf dem Podium gesagt haben, dass das Gesetz abgeschafft worden ist. Ich habe einen Prediger in den USA sagen hören: "Es gibt keine Notwendigkeit, diese zehn Dinge halten zu müssen. Liebt einfach nur einander." Aber eine fleischliche Person weiß gar nicht, wie man liebt. Mit der Liebe Gottes.

[19:02] Also Gott versucht uns zu verstehen, uns zu helfen zu verstehen: Wie liebe ich Gott? Gott sagt uns: "Habe keine anderen Götter. Mach keine Bilder und bete sie nicht an. Missbrauche meinen Namen nicht. Halte den siebten Tag Sabbat." Das sind die ersten vier Gebote, die eine Liebe zu Gott zeigen. Gott musste sie genau aufschreiben: "So liebt man mich." "So liebt man seine Nächsten: Ehre Vater und Mutter. Töte nicht. Betreibe keinen Ehebruch. Stehle nicht. Lüge nicht. Begehre nicht." Wenn man diese zehn Prinzipien entfernt, gibt es also zehn Wege, wie man Gott liebt und den Nächsten.

[20:11] Der Teufel, der wünscht sich sehr, das Gesetz Gottes wegzunehmen. Als ich davor gesagt habe, ich habe einen Prediger sagen hören: "Wir müssen diese zehn Prinzipien nicht mehr halten. Liebt nur." Was er nicht versteht, was er nicht versteht ist, dass Jesus durch Paulus gesagt hat, in Römer 13, Vers 8, in Römer 8, Vers 10: "Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes."

[20:47] Es gibt immer einen Einwand, den Menschen dann bringen, wenn es um das Gesetz Gottes geht. Ich war vor einigen Jahren in dem wunderschönen Land von Zimbabwe. Ich habe eine Vortragsreihe gehalten und ich war auch im Radio. Ein Prediger kam zu mir in den Hotelraum und hat sich mit mir zusammengesetzt. Sein Problem war das Gesetz. Sein Problem war eigentlich nicht das Gesetz. Sein Problem war der Sabbat. Aber um den Sabbat entfernen zu können, das Gebot Nummer 4, hat er versucht, das gesamte Gesetz hinauszuwerfen. Mit anderen Gemeindeleitern. Und wir haben uns gemeinsam unterhalten. Und sein starker Vers, den er gebraucht hat gegen das Gesetz, war Römer 10, Vers 4.

[21:47] In Römer 10, und dort Vers 4: "Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt." Und er sagte: "Siehst du, das Gesetz hat ein Ende. Das Gesetz ist jetzt ans Ende gekommen." Ich glaube, er hat sehr aufrichtig gesprochen. Gott ist so gnädig, wenn wir etwas nicht wissen, dann übersieht er das. Die Bibel sagt, dass Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat. In Apostelgeschichte 17, Vers 30. Jesus sagte: "Wenn ich nicht gekommen wäre und gesprochen hätte, hätten sie keine Sünde." Wenn man keine Erkenntnis hat, ist Gott gnädig den Unwissenden. Gott liebt die Unwissenheit nicht, aber er ist gnädig ihr gegenüber. Ich glaube, dieser Pastor war sehr aufrichtig. Und er sagte: "Schau doch mal Römer 10, Vers 4 an. Christus ist das Ende des Gesetzes, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt." Er hat einen Text gewählt, um das gesamte Gesetz hinauszuwerfen.

[23:00] Lass uns die Bibel sorgfältig studieren, um herauszufinden, was Paulus sagen wollte in Römer 10, Vers 4. Das griechische Wort ist "Telos", das kann Ende, Beendigung bedeuten, aber es bedeutet nicht, das Gesetz zu beenden. Es bedeutet nicht, das Gesetz zu beenden. Oder auch Resultat.

[23:30] Wir wollen einen anderen Vers anschauen, wo dasselbe Wort "Ende" steht. In 1. Timotheus 1, und dort Vers 5. 1. Timotheus 1, Vers 5: "Das Ende oder das Endziel, wie es im Deutschen heißt, ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben." In der Bibel kann ein Vers den anderen erklären.

[23:58] 1. Timotheus 1, Vers 5: "Aber das Ende des Gesetzes ist Charite, aus reinem Herzen." Das griechische Wort für "Charite" in diesem Vers ist "Agape", das ist Liebe. Was also Paulus in 1. Timotheus 1, Vers 5 schreibt: Das Ende des Gesetzes ist die hohe Ausdrucksform des Gebotes. Wohin das Gesetz Gottes führt, ist Liebe. Nicht, dass das Gesetz endet.

[24:37] Mit anderen Worten, während wir hier sprechen, wir sprechen mit einem Ziel, mit einem Ende. Unser Endziel ist, dass ihr Christus und seine Wahrheit akzeptiert. Das ist unser Ziel. Das ist der Zweck. Das ist, was wir von dieser Präsentation herausbekommen wollen. Das Endziel des Gebotes ist Liebe. Das ist Liebe.

[25:08] In 1. Petrus 1, in Vers 10, Vers 9: "...wenn ihr das Ende oder das Endziel eures Glaubens, die Errettung der Seelen." Hier ist dasselbe griechische Wort "Telos". Hört genau zu. In 1. Timotheus 1, Vers 5 steht, dass das Endziel des Gebotes Liebe ist. Dahin führt uns das Gesetz. Das ist die hohe Ausdrucksform des Gesetzes.

[25:42] In 1. Petrus 1, Vers 9: "...wenn ihr das Endziel eures Glaubens davon habt, die Errettung der Seelen." Wie sind wir gerettet? Durch Glauben. Und zwar durch die Gnade Gottes. Petrus sagt also: Was ist das Ende, das Endziel, der Zweck deines Glaubens? Die Errettung deiner Seele.

[26:10] In 1. Petrus 1, Vers 9, Petrus schrieb das vor 2.000 Jahren. Wollte er damit sagen, dass der Glaube ein Ende haben wird? Dass Glaube irgendwann beendet wird? Wie kann Glaube ein Ende haben? Die Bibel sagt, dass es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen.

[26:33] Als also Paulus gesagt hat, dass der Glaube ein Endziel hat, hat er nicht die Möglichkeit, das Glauben zu beenden. Er meinte nicht, dass der Glaube beendet wird. Oder dass Glaube aufhören würde zu existieren. Was er meinte war: die hohe Ausdrucksform des Glaubens, das Ziel des Glaubens, ist die Errettung der Menschen. Der Rettung der Seele. Wohin führt der Glaube? Zur Errettung der Seele.

[27:12] 1, Vers 5. Wo das Endziel des Gebotes Liebe ist. Lasst uns ein anderes Wort finden, das dasselbe meint wie Endziel oder Ende. In Römer 13, und dort Vers 8. Dort heißt es: "Lasst uns einmal beten. Lieber Vater im Himmel, während wir jetzt diese wirklich so wichtige Botschaft predigen, Herr, gib, dass dein Heiliger Geist Kontrolle über uns hat. Und ich meine, dass dein Heiliger Geist wirklich uns führt. Dass unsere Worte deine Worte sein werden. Segne uns sozusagen mit einem guten Verständnis. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen."

[28:04] In Römer 13, Vers 8: "Seid niemand etwas schuldig, außer, dass ihr einander liebt. Denn wer den anderen liebt..." Mit anderen Worten, Liebe ist die aktive Erfüllung des Gesetzes. Wenn ich von meinem Nachbarn nichts stehle, und meinen Nachbarn nicht töte, wenn ich sein Haus oder seine Frau nicht begehre, ist es eine aktive Ausdrucksweise der Liebe. Und so sagt Paulus: Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.

[28:43] Hört genau zu, was ich jetzt sagen möchte: Wenn das Gesetz entfernt wird, dann gibt es keine Liebe mehr. Wenn das Gesetz entfernt wird, weiß niemand, was Sünde ist. Das Gesetz ist absolut essentiell. Das Gesetz ist absolut entscheidend. Es ist ein Ausdruck der Liebe. Und es zeigt auch, was der Gegensatz der Liebe ist, nämlich Sünde. Der Teufel hasst das. So möchte er das Gesetz Gottes abschaffen.

[29:20] Wir lesen noch einmal Römer 13, Vers 8: "Seid niemand etwas schuldig, außer, dass ihr einander liebt. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt." Vers 9: "Gebote: Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren." Und hört genau zu, "und welches andere Gebot es noch gibt, werden zusammengefasst in diesem Wort. Nämlich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist zusammengefasst in diesem Wort. Ja, es ist zusammengefasst.

[30:10] All die Gebote, 6 bis 10, werden zusammengefasst, 5 bis 10: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Das ist das 5 bis 10. Das ist das Ziel von Gebote 5 bis 10. Gebote 1 bis 4, werden zusammengefasst als die Liebe zu Gott. Schaut Vers 9 nochmal an. "Welches andere Gebot es noch gibt, werden sie zusammengefasst in diesem Wort. Nämlich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Hört nochmal zu.

[30:52] Gebote 1 bis 4, wie sind sie zusammengefasst? Liebe zu Gott. Gebote 5 bis 10, wie sind sie zusammengefasst? Liebe zu Gott. Wir haben zwei Zusammenfassungen: Liebe zu Gott, Liebe deinen Nächsten. Wenn man sie zusammennimmt, haben wir Liebe. Die 10 Gebote, wenn man sie zusammenfasst, sind Liebe.

[31:28] Also Vers 9 sagt: Wenn es andere Gebote noch gibt, sie werden zusammengefasst in diesem Wort. Nämlich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Schaut Vers 10 jetzt an. "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses." Liebe tötet nichts. Liebe stiehlt nichts. Liebe bricht nicht die Ehe. Liebe ist nicht ungehorsam den Eltern lieber. Liebe begehrt nicht. Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Deshalb ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

[32:10] Wenn wir die Erfüllung wegnehmen und ein anderes Wort einfügen, so ist nun die Liebe das Endziel, die Erfüllung des Gesetzes. Wenn wir zurück zu Römer 10 gehen, Vers 4, "ist Christus das Ende des Gesetzes." Wenn man das Gesetz anschaut, mit einer Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten, was Liebe ist, das ist Christus. Denn Gott liebte seinen Vater und er ist für uns gekommen zu sterben. Er hat niemals gesündigt. Das hat dem Vater wohl gesorgt. Er hat für uns gelitten. Er war durstig. Er war angegriffen. Er wurde geschlagen. Er starb. Er hat Liebe zum Vater gezeigt und Liebe für uns. Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.

[33:19] Liebe Brüder und Schwestern, Christus ist das Endziel des Gesetzes, in dem Sinne, dass er die Erfüllung ist. Wenn man das Gesetz anschaut, schaut man sich den Charakter von Jesus Christus an. Wenn man also liest, dass Christus das Ende des Gesetzes ist, bedeutet es nicht, dass das Gesetz aufhört zu existieren, sondern es sagt: Darum geht es eigentlich im Gesetz. Das gerechte Leben von Christus.

[33:46] Lasst uns noch einen Vers anschauen, wo wir das Wort "Ende" finden. Jakobus 5, wir lesen von Vers 10. Wir sind am Ende fast angelangt. Bitte einmal beten. Heiliger Vater im Himmel, sprich weiter durch uns. Öffne das Verständnis der Zuhörer ganz weit und bring die Wahrheit in ihr Denken und die Segnungen, die mit der Wahrheit kommen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[34:22] Jakobus 5, Vers 10: "Wir müssen mikroskopisch lesen. Ganz konzentriert." "Meine Brüder, nehmt doch die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben, zum Vorbild des Leidens und der Geduld." Jakobus erwähnt hier die alttestamentlichen Propheten. Sie haben viel gelitten.

[34:54] In diesem Vers assoziieren wir die Propheten mit Leiden und Geduld. Das, was Jakobus sagt. Schaut uns Vers 11 an. "Siehe, wir preisen sie glückselig, welche standhaft ausharren. Von Hiobs standhaftem Ausharren habt ihr gehört." Lasst uns nachdenken. In Vers 10 werden uns die alttestamentlichen Propheten vorgestellt. Wofür waren sie bekannt? Leiden und Geduld. Im nächsten Vers wird uns Hiob vorgestellt. Wofür ist Hiob bekannt? Ausharren.

[35:39] Jetzt wird eine weitere Person eingeführt. Das ist der Herr. Lasst uns Vers 11 anfangen. "Ihr habt von Hiobs standhaftem Ausharren gehört. Ihr habt das Ende gesehen, das der Herr im Sinn hat. Denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen." Auf dieselbe Art und Weise, wie die Propheten in Vers 10 für Leiden und Geduld und Verfolgung bekannt sind. Auf dieselbe Art und Weise in Vers 11 ist Hiob für Geduld bekannt. Auf dieselbe Art und Weise ist der Herr für Mitleid und Erbarmen bekannt.

[36:17] Also das Wort "Ende" hier in diesem Vers bedeutet nicht, dass Gott an ein Ende kommt. Wenn man den Charakter Gottes anschaut, kommt man zu der herrlichen Schlussfolgerung, dass Gott voller Mitleid ist und voller Erbarmen. Das Erbarmen von Golgatha.

[36:35] In Vers 10 können wir sagen: Das Ende der alttestamentlichen Propheten ist das Ende des Gottes. In Vers 10 können wir sagen: Das Ende der alttestamentlichen Propheten war Leiden und Geduld und Verfolgung. In Vers 11 war das Ende von Hiob Geduld. Was ist das Ende des Herrn? Er ist voller Mitleid und Erbarmen. Das Ende bedeutet: Du wirst sehen, sie haben viel gelitten. Schau Hiob an, du realisierst, er war sehr geduldig. Schau auf den Herrn und du wirst sehen, er ist voller Mitleid und Erbarmen. Das bedeutet das Ende. Nicht, dass das Herz am Ende kommt.

[37:32] Liebe Schwestern, liebe Brüder. Liebe Brüder und Schwestern, Christus ist das Ende des Gesetzes. Die Gerechtigkeit, die durch das Gesetz ausgedrückt wird, ist die Gerechtigkeit des Lebens von Christus. Mit anderen Worten, das ist die höchste Ausdrucksform der Liebe Gottes. Und das ist das Leben von Jesus Christus. Und es ist das Leben, das er sich von uns wünscht. Deswegen habe ich im ersten Programm gesagt: Er braucht das Leben von uns. Er schreibt das Gesetz in unser Herz. Wenn das Gesetz das Einzige ist, was er hineinschreibt, ist alles, was er von diesem Herzen erwartet, gerechtes Leben.

[38:26] Denn das Gesetz ist Gerechtigkeit. Psalm 119, Vers 172. In 172: "Meine Zunge soll reden von deinem Wort, denn alle deine Gebote sind gerecht." Gerechtigkeit bedeutet rechtes Tun. Gerechtes Tun ist Wahrheit. Gerechtigkeit und Wahrheit sind dasselbe. Im praktischen Leben von Christus und dem Christen sind Wahrheit und Gerechtigkeit dasselbe.

[39:08] Christus ist das Ende des Gesetzes. Christus ist die Erfüllung des Gesetzes. Die höchste Ausdrucksform des Gesetzes ist das Leben von Jesus Christus. Und die Bibel sagt: "Ihr sollt so gesinnt sein, wie auch Christus gesinnt war." Nicht ein Denken so wie er. Lasst uns genau das verstehen. Es geht um die Gesinnung, die Jesus hatte, als er hier auf der Erde war. Diese Gesinnung müssen wir haben.

[39:50] In 2. Petrus 1, Vers 4: Da heißt es: "Wir müssen Teilhaber der göttlichen Natur sein." Der Vers sagt nicht, dass wir Gott sein sollen. Wir müssen wie Gott sein und seinem Charakter. In Hebräer 12, Vers 10: "Wir müssen Teilhaber seiner Heiligkeit sein." Eine heilige Person ist jemand, der Sünde vermeidet. Jemand, der an der Natur Gottes teilhat. Jemand, der Sünde vermeidet. Jemand, der das Denken von Christus hat. Jemand, der Sünde vermeidet.

[40:35] Wie tun wir das? Indem Gott sein Gesetz auf unser Herz schreibt. Und das Gesetz Gottes drückt genau dieses gerechte Leben von Jesus Christus aus. So kann Jesus sagen: "Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben. So wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe." Hier haben wir wieder die Liebe und die Gebote.

[41:12] Wenn man die Gesetze abschafft, wenn man das Gesetz wegbringt, dann nimmt man Gott weg. Ich möchte euch auch sagen, Johannes 14, Vers 15: "Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote." Die einzige Möglichkeit, Gott zu lieben, ist durch sein Gesetz. Es gibt keine andere Möglichkeit. Ich fühle, ich muss das normal sagen. Ich möchte es langsam sagen: Die einzige Möglichkeit, Gott zu gehorchen, ist, meine Gebote zu halten.

[41:52] Der Teufel weiß das. Er möchte die einzige Methode wegnehmen, wie man Gott lieben kann. Wenn deine Frau Blumen liebt zu ihrem Geburtstag, dann bring ihr kein Gemüse. Bring ihr Blumen. Das ist, was sie möchte. Was möchte Gott? Wie kann man Gott lieben?

[42:22] Liebe Freunde, die ihr zuhört, in Psalm 111, Vers 7 und 8, zum Ende. Psalm 111, Vers 7 und 8. 111. Psalm 111, Vers 7 und 8. Vers 7 und 8. Es heißt hier: "Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht. Alle seine Verordnungen sind unwandelbar. Bestätigt für immer und ewig. Ausgeführt in Treue und Aufrichtigkeit." Das ist Aufrichtigkeit, das ist Gerechtigkeit. Treue und Gerechtigkeit erneut. Das Gesetz Gottes steht für immer und immer.

[43:08] Liebe Freunde, die ihr zuhört, möge der Herr euch segnen. Wenn du ihn bittest, sein Gesetz genau hierhin zu schreiben. Wenn du ihn bittest, dich zu verteidigen gegen diejenigen, die versuchen zu lehren, dass das Gesetz abgeschafft wird. Christus ist das Ende des Gesetzes. Christus ist die Erfüllung des Gesetzes. Das Ende des Gesetzes ist Liebe. Die Erfüllung des Gesetzes. Liebe das Gesetz Gottes. Gehe diesem Gesetz der Liebe nach. Denn eines Tages wird Gott eine neue Welt schaffen. So wie 2. Petrus 3, Vers 13 sagt, wo Gerechtigkeit wohnt.

[44:04] Lasst uns beten. Unser liebender Vater im Himmel, wir danken dir für dein Wort. Segne alle, die zugehört haben. Lass sie auf eine Art und Weise wissen, dass du sie liebst. Und dass du sie auf ein Leben vorbereiten möchtest, wo die größte Ausdrucksform der Freude gehorsam ist. Mehre unseren Glauben. Vergib unsere Sünden. Und segne alle Zuschauer. Und segne ihre Kinder. Und rette sie alle, wenn du kommst. Beten wir im Namen Jesu. Amen.

[44:48] Gott segne euch. Danke, dass ihr eingeschaltet habt. Und möge Gott mit dir Hand in Hand, Schritt für Schritt gehen. Gott segne euch.


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