In dieser Abschlussansprache des ARME Bible Camps wird die dritttraurigste Geschichte der Bibel erzählt: die Geschichte von Pontius Pilatus. Der Vortrag beleuchtet die Fehler und Entscheidungen von Pilatus im Umgang mit Jesus und zieht Parallelen zu unserem eigenen Leben. Es wird betont, wie wichtig es ist, der Wahrheit zu folgen und keine Kompromisse einzugehen, wenn es um geistliche Entscheidungen geht.
ARME Bible Camp: 19. Abschlussansprache: Die dritttraurigste Geschichte (06.10.)
Emanuel Baek · ARME BIBLE CAMPWeitere Aufnahmen
Serie: ARME BIBLE CAMP
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Transkript
[3:30] Und über sein frühes Leben gibt es eigentlich nichts, was irgendwie in der Geschichte aufgezeichnet wäre, was dessen würdig gewesen wäre, dass man es auch hätte zeichnen können. Und aus seinem frühen Leben gibt es fast gar keine historische Aufzeichnung, außer dass er relativ früh in seinem Leben dann in die römische Armee eingetreten ist.
[4:07] Und ab diesem Zeitpunkt lässt die Geschichte sozusagen ihr Licht auf das Leben dieses Mannes scheinen. Die Aufzeichnungen erlauben den Schluss, dass von den ersten Tagen seiner Armeekarriere er große Fähigkeiten als Soldat bewiesen hat. Und weil er so ein talentierter und man könnte auch sagen mutiger Mensch gewesen ist, hat er sich sehr abgehoben von all den anderen Soldaten und er wurde dann entsprechend befördert.
[5:04] Und er wurde so weit befördert, wie es überhaupt nur möglich war, angesichts der Tatsache, dass er kein eigentlicher, natürlicher römischer Bürger war. Bis er dann den höchsten Rang erreicht hatte, den ein Sklave in den römischen Armeen innehaben konnte. Aber seine Fähigkeiten als Soldat waren so bemerkenswert, dass Caesar von diesem Mann gehört hat. Und weil er so einen wunderbaren Dienst und so viel Nutzen für das römische Reich gebracht hat, ist ihm dann etwas geschenkt worden oder eine Belohnung zuteil geworden. Da hat Caesar ihm das größte Geschenk gemacht, das so einem Mann überhaupt nur gegeben werden konnte. Er hat ihm Freiheit geschenkt und mit diesem neu gefundenen Geschenk hat er seine militärische Karriere weitergeführt, bis er schließlich General wurde in einer der Sektionen der römischen Armee.
[6:24] In jenen Tagen war es so, dass wenn ein General eine siegreiche Schlacht hinter sich hatte, dann ist das nicht einfach unbemerkt geblieben. Die triumphierenden Armeen sind dann zurückgekehrt mit Paraden und Triumphzügen und manchmal sind sogar solche Triumphbögen für sie errichtet worden. Aber noch häufiger war es, dass Caesar einen Lorbeerkranz auf den siegreichen General als Zeichen der Ehre aufgesetzt hat.
[7:20] Und bei einer solchen Krönungszeremonie ist dieser Mann, der für seinen Sieg geehrt wurde, hat dieser Mann dann seinen Lorbeerkranz genommen und als Zeichen seiner Demut diesen Lorbeerkranz zu den Füßen Caesars wieder hingelegt. Und es gab einen Punkt, wo er realisiert hat, dass er als General nur zu einem bestimmten Punkt sich fortentwickeln könnte. Und er hat sich jetzt umgeschaut nach einer anderen Karriere, die sozusagen nach seiner Militärlaufbahn folgen sollte.
[8:15] Und er sah eine Gelegenheit. Caesar hatte eine junge Tochter. Und wenn ich jetzt jung sage, muss ich dazu sagen, sie war 13 Jahre alt. Er war schon in seinen 30ern. Und ihr Name ist in der Geschichte aufgezeichnet. Sie heißt Claudia Popula. Und dieser Mann hatte sogar den Mut, zum Kaiser zu gehen, um die Hand der Tochter des Kaisers anzuhalten. Und der Kaiser hat Ja gesagt. Und sozusagen als Hochzeitsgeschenk hat der Kaiser diesem Mann jetzt einen neuen Beruf, eine neue Aufgabe gegeben. Und dieses Hochzeitsgeschenk war etwas, was er schon seit langem sich ersehnt und erhofft hatte. Sein neuer Beruf war, dass er jetzt ein Gouverneur, ein Stadthalter werden konnte von einer der römischen Provinzen.
[9:57] Und was interessant daran ist, in einer Zeit, als er es noch nicht wusste, da war das eigentlich gar nicht so ein wunderbares oder großesartiges Geschenk. Denn diese bestimmte Provinz war so berühmt und berüchtigt für ihre Aufruhr und ihre Rebellion. Und als Folge dessen, ist er dann, als er als neuer Gouverneur in diese Provinz gekommen ist, hat es gleich am Anfang etwas passiert.
[10:42] Wenn in jenen Zeiten römische Beamte gereist sind, da gab es einen ganzen Zug von Beamten, mit denen sie gereist sind. Und da sind sie meistens mit solchen Standarten der Legionen marschiert, wo ganz oft ein Bild des Kaisers abgebildet war. Und das war in allen Teilen des römischen Reiches so gewöhnlich. Aber als dieser neue Stadthalter in diese Provinz hineingekommen ist, da ist ihm eine sehr seltsame Begrüßung zuteil geworden von jenen Einwohnern dort. Denn in ihrer Religion und in ihrer Kultur war nämlich das Abbild eines Menschen sozusagen götzendienerisch.
[11:56] Und als Resultat dessen, haben sie aus Überzeugung zu ihren Gesetzen, haben sie es gefordert, sie haben es nicht einfach nur gebeten, sie haben es gefordert an seinem ersten Tag als Stadthalter, dass er all diese götzendienerischen Standarten hinweg nimmt. Und das Problem war nur, dass dieser Stadthalter ja ein Militärmann war und er war an Gewalt gewöhnt. Und er hat sich gedacht, ich möchte mal bei ihnen einen Eindruck hinterlassen, damit sie gleich wissen, was für eine Art von Stadthalter ich sein werde. Und er hat sofort seine Soldaten losgeschickt, um diesen Aufruhr im Keim zu ersticken. Aber anstatt damit das Fürchten zu lehren, da hat er mit Schrecken festgestellt, dass dieses Volk selbst mit dem Tode nicht einfach so eingeschüchtert werden könnte. Und das Ganze resultierte darin, dass er tatsächlich an seinem ersten Tag diese Standarten wegtun musste.
[13:38] Vielleicht habt ihr schon eine Vermutung, um wen es in meiner Geschichte gehen wird. Es geht in meiner Geschichte um Pontius Pilatus, den Stadthalter von Judäa. Und ich erzähle euch die Geschichte der Bibel, weil noch nie ein historisches Rekord von Pontius Pilatus gefunden worden ist. Etwa 15 Jahre her, in der Gegend von Caesarea, haben Archäologen eine Steintafel entdeckt, die über Pontius Pilatus, den Stadthalter von Judäa, redet. Eine der Gründe, warum wir wissen, dass die Bibel wahr ist, ist, weil es historische Beweise für ihre Glaubwürdigkeit gibt.
[14:50] Die Geschichte, die ich euch heute Morgen erzählen möchte, beginnt sehr früh, am Freitagmorgen. Vielleicht fragt ihr euch, woher wissen wir so genau, wann diese Geschichte stattgefunden hat. Das Johannes-Evangelium verbringt viel Zeit mit den letzten Tagen des Lebens Jesu. Und wir können wirklich mit Sicherheit sagen, dass es in den absoluten Morgenstunden des Freitags diese Geschichte stattgefunden hat. Der Freitag, an dem Jesus gestorben ist.
[15:36] Ich möchte euch einladen, die Bibel zu nehmen und mit mir zu dem Gospel von John, Kapitel 18, zu eröffnen. In Johannes, Kapitel 18, beginnt unsere Geschichte in Vers 28. Die Bibel sagt, dass Jesus von Kaiaphas in das Praetorium geführt wurde. Als Stadthalter war die Wohnung und das Haus von Pontius Pilatus direkt verbunden mit dem Provinzgericht, dem Praetorium. Es wurde das Lisch Kathagazet genannt. Es war der Haus von Hün Stone. Und die Bibel sagt, dass die jüdischen Führer dort sehr, sehr früh Jesus hingebracht haben. Sie haben Jesus hineingeschubst, sozusagen.
[16:58] Es heißt aber, sie selbst betraten das Praetorium nicht, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passa essen könnten. Denn beim Passa ging es ja um bestimmte zeremonielle Reinigungen, die stattfinden mussten. Und weil Heiden da nicht teilgenommen haben, dann wäre jemand, der eine heidnische Wohnung betritt, wieder unrein geworden. Sie haben also Jesus in diese Halle hineingeschubst, aber haben selbst draußen gestanden und haben gewartet, dass Pilatus kommt.
[17:48] Also ihr könnt bereits aus dem geschichtlichen Abriss, den ich vorhin euch gezeigt habe, sehen, dass Pontius Pilatus die Juden absolut gehasst und verachtet hat. Wir wissen nicht nur die Tatsache, dass die jüdischen Führer ihn gerufen haben, aber sie haben ihn sehr, sehr früh aufgeweckt an diesem Freitagmorgen. Und wahrscheinlich mit Ärger und mit Irritation kommt er jetzt heraus und fragt sich mit einem schlechten Gesichtsausdruck, warum habt ihr mich aufgeweckt?
[18:38] Vers 29 heißt es, da ging Pilatus hin hinaus und fragte, was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen? In Vers 30 antworten dann die jüdischen Führer, wäre er kein Übeltäter, so hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert. Schaut Vers 30 genau an. Denn die Frage war gewesen, was ist die Anklage gegen diesen Menschen? Seht ihr, dass etwas fehlt in ihrer Antwort in Vers 31? Was fehlt dort? Es gibt keine Anklage. Also das war ganz bewusst und das war kalkuliert. Denn die Juden wussten ja ganz genau, dass es nichts gab, das in einem römischen Gerichtshof wirklich gegen Jesus hätte verwendet werden können.
[19:45] Also sie haben eine sehr subtile, sehr verführerische Antwort gegeben. Die haben gesagt, Pilatus, wenn er nicht schuldig wäre, warum sollte dann der wichtigste Mann der ganzen Nation ihn zu dir bringen? Aber sie haben sehr geschickt vermieden zu erklären, was jetzt Jesus eigentlich getan hat. Da sagt jetzt Pilatus Vers 31, so nehmt ihr ihn und richtet ihn nach euch. Und jetzt offenbaren die Juden, warum sie eigentlich gekommen sind an diesem frühen Freitagmorgen. Sie sagen, Pilatus, wir möchten ihn töten und dazu brauchen wir deine Erlaubnis, denn ohne die können wir das nicht tun.
[20:39] Die Bibel sagt uns, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt Pilatus angefangen hat, mit Jesus alleine zu sprechen. Und das beginnt in Vers 33. Also stellen wir uns das mal vor, Pilatus ist direkt an der Tür dort und er spricht mit den Juden. Und verhandelt mit den jüdischen Führern. Und ich stelle mir eine gewaltige Steinhalle vor, vielleicht so groß wie die Halle, der wir jetzt sind. Der Gefangene Jesus ist ganz alleine hier. Und nachdem Pilatus genug hat von diesen skrupellosen Juden dort draußen, kommt er jetzt hinein und fängt an mit Jesus zu reden. Und er fragt ihn tatsächlich, bist du der König der Juden?
[21:50] In Vers 34 beantwortet Jesus diese Frage erstmal nicht. Im Gegenteil, er stellt eine Gegenfrage. Und er fragt Pilatus, warum fragst du das? Ist das etwas, was du gehört hast oder sagst du das, weil sie es dir gesagt haben?
[22:11] Ich möchte euch einen Hinweis hier über Bibelstudium geben. Jedes Mal in der Bibel, wenn Gott eine Frage stellt, wenn Gott eine Frage stellt, dass Gott niemals eine Frage stellt, die er nicht sowieso schon beantworten kann. Macht das nicht Sinn? Die erste Frage, die jemals in der Bibel aufgeschrieben ist, die kommt aus dem Garten Eden. Nach der Sünde, da fragt Gott, Adam, wo bist du? Gott hat nicht einen Garten gemacht, zwei Menschen reingetan und dann hat er sie verloren. Das ist nicht der Grund, warum er die Frage stellt. Aber wenn Gott eine Frage stellt, weiß er oft die Antwort. Oder er weiß immer die Antwort. Aber er fragt sie, damit die Person, die gefragt wird, denkt.
[23:15] Pilatus war der Stadthalter von Judäa. Sein Aufenthaltsort war in Jerusalem. Obwohl es in jenen Tagen keinen Twitter gab oder kein Facebook oder diese ganzen sozialen Netzwerke, hatten trotzdem die Neuigkeiten über Jesus die Runde gemacht in Jerusalem. Wir wissen aus dem Buch, das Leben Jesu, dass Pilatus sogar von der Auferstehung des Lazarus gehört hatte. Woher kommt der Glaube? Vom Hören, sagt die Bibel. Und Jesus wusste, dass im verdorbenen Denken von Pilatus ein kleiner Seed des Glaubens gepflanzt wurde. Und in John 18, Vers 34, als Jesus Pilatus fragte, fragst du das, weil du es denkst, oder ist es nur das, was sie sagen? Er fragte das, weil er Pilatus wollte, um den Glauben zu erkennen. Er wollte den Glauben erkennen. Und er wollte den Glauben erkennen. Und er wollte Pilatus zugeben, dass es bereits eine wachsende Überzeugung in seinem Herzen gibt. Du siehst, Glaube wächst nicht, wenn wir es akzeptieren und es tun. Und Glaube wächst nicht, es sei denn, wir bekennen uns dazu. Und obwohl Jesus bereits in der vergangenen Nacht die ganze Zeit falsch angeklagt worden ist und jetzt sehr müde ist, da hat Jesus ein Verlangen nach der Seele von Pilatus. Und er wollte ihm eine Chance geben, damit diese bereits vorhandene Überzeugung wachsen kann in seinem Denken.
[25:26] In jedem Leben kommt ein Moment, in dem der Heilige Geist uns auffordert, entsprechend auch zu handeln. In diesen vier Tagen, in denen wir zusammen gewesen sind. Da gibt es keinen Zweifel, dass einige von euch hier gesessen haben und die Botschaften angehört haben. Und der Heilige Geist hat euch verurteilt. Er hat dir gesprochen, er hat dir gesagt, was du gehört hast. Aber wisst ihr, Freunde, dass wir sehr oft einen gleichen Fehler machen wie Pilatus.
[26:12] Und verpasst nicht die Ironie der Geschichte jetzt. Jesus war der Gefangene. Und Pilatus war der römische Stadthalter, der das durch viel Kämpfen und Blutvergießen erworben hatte. Und Jesus fragte ihn, ob er glaubte, dass Jesus ein König ist. Und Pilatus wurde stolz. Er war ein Römer. Er hat sein Bürgerrecht gewonnen. Und Pilatus wurde stolz. Und Jesus war ein Jude. Und er hat realisiert, dass das eine lächerliche Idee wäre, dass er das jetzt zugeben müsste, was in seinem Denken schon angefangen hatte zu wachsen. Und der Stolz kommt seinem Herzen hoch. Und schaut, was er in Vers 35 sagt. Pilatus antwortete, bin ich ein Jude? Und diese Worte sind getränkt im Sarkasmus.
[27:36] Ihr seht, Pilatus' Fehler war, als Gott zu ihm sprach, als der Heilige Geist ihn beeindruckte. Er rationalisierte, er verweigerte, er drehte sich von der Möglichkeit, etwas zu tun, was er gehört hatte, er drehte sich von der Möglichkeit, etwas zu tun, was er gehört hatte, damit er es nicht tun muss. Morgen früh wirst du wahrscheinlich in deinem eigenen Bett aufwachen. All diese wunderbaren Stände und die ganze Szene wird sich verwandelt haben wieder in etwas, was du gut kennst. Und der Teufel möchte dich einfach in deinem eigenen Bett aufwachen. Und du weißt, was er tun wird? Er wird sagen, warum würdest du diese Überzeugung akzeptieren, warum würdest du darauf reagieren, wenn du zurückkehrst, was denken die Leute über dich? Und so rationalisieren wir, versuchen zu justifizieren, versuchen eine Entschuldigung zu geben, versuchen zu finden, warum wir uns nicht entsprechend zu überzeugen.
[29:03] Schau dir was als nächstes angeht. In Vers 36 sagt Jesus dem Pilatus sehr deutlich, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Nun, diese Worte gaben Pilatus genug Beweis für Pilatus, dass Jesus in einer Romaner Kirche nicht verdammt werden könnte. Er sagt, ich bin ein König. Aber mein Königreich wird nicht durch Berge oder Flüsse oder durch Länder begrenzt. Mein Königreich gehört noch nicht mal wirklich zu dieser Welt. Er ist ein König.
[29:53] Nun, ich möchte, dass du dir in Vers 37 bemerkst, Pilatus sagt, bist du ein König? Jesus sagt, das sagst du, dass ich ein König bin. Zu dieser Zeit bin ich geboren, für diese Grundlage kam ich in die Welt, dass ich Beweis für die Wahrheit tragen soll. Und dann sagt Jesus diese letzte Satzung, die Pilatus' Kirche verdammt hat. Er sagt, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich ein König bin. Und dann sagt Jesus diesen letzten Satz, der wirklich die Neugier von Pilatus geweckt hat. Er sagt, jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
[30:38] Ihr müsst das verstehen. Draußen schauen die Priester und die Führer mit großem Interesse zu. Und Pilatus schaut sich jetzt den Gefangenen vor ihm an und untersucht ihn. Und Jesus beginnt, über ein Königreich zu sprechen, das darin besteht, dass die Wahrheit in das Herz der Menschen kommt. Und Ellen White sagt uns, dass die bessere Natur in Pilatus plötzlich angefangen hat, erweckt zu werden. Und eine überwältigende Neugier hat ihn jetzt gepackt. Und jetzt fragt er die Frage aller Zeiten, und jetzt fragt er die Frage aller Zeitalter. In Vers 38 sagt er, was ist Wahrheit?
[31:34] Liebe Freunde, das ist die wichtigste Frage, die jemals gefragt worden ist. Seit dem Beginn der Zeit hat die Menschheit die Antwort auf diese Frage gesucht. Wisst ihr, dass der Wissenschaftszweig, den wir heute Philosophie nennen, nur dazu da ist, diese eine Frage zu beantworten? Was ist die Wahrheit?
[32:10] Und wisst ihr, was so interessant ist, dass Pilatus an jenem Freitagmorgen vor dem einzigen Wesen stand, aber so erstaunlich wie das auch gewesen ist, dass dieser römische Stadthalter einen jüdischen Gefangenen gefragt hat, dass er ihn die Frage aller Zeitalter gefragt hat, hat Pilatus einen zweiten tragischen Fehler gemacht. Was war das? In Vers 38 finden wir einen Hinweis darauf. Schaut, er fragt die Frage, was ist Wahrheit? Und dann heißt es in der Bibel, und nachdem er das gesagt hatte, mit anderen Worten, die Bibel sagt uns, Pilatus hat nicht gewartet, dass Jesus ihm eine Antwort geben konnte.
[33:10] Und ihr könnt vielleicht fragen, warum hat Pilatus nicht auf die Antwort von Jesus gewartet? Denn die Juden draußen waren plötzlich ganz erschreckt über diese Veränderung in der Unterhaltung zwischen Jesus und Pilatus. Und als sie jetzt sehen, wie das so vor sich geht, und Pilatus sogar die Frage stellt, was ist Wahrheit? Hat Satan die jüdischen Führer inspiriert, um ein Tumult zu veranstalten? Und als sie so einen Aufruhr kreieren, ist Pilatus so abgelenkt worden, dass er hinaus zu ihnen gelaufen ist. Und damit hat er den zweiten tragischen Fehler gemacht.
[33:56] Was ist es? Wenn du eine Gelegenheit hast, zu hören, was die Wahrheit ist, dann lass weder den Teufel, noch ein Feuer, noch ein Erdbeben dich davon abhalten, zu hören, was die Wahrheit ist.
[34:16] Ich bin in den letzten neun Jahren über die ganze Welt gereist und habe die Botschaft der Siebenten-Tags-Adventisten gepredigt. Es ist kein Zufall, wenn an bestimmten Abenden, bei bestimmten Zeiten, die Botschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Es ist kein Zufall, wenn an bestimmten Abenden, bei bestimmten Themen immer weniger Leute da sind, als normalerweise üblich. Wenn du über den Sabbat predigst, wenn du über den Antichristen predigst, wenn du über die wahre Gemeinde predigst, dann werdet ihr merkwürdigerweise feststellen, dass ihr das nicht wahrgenommen habt. Und wisst ihr, was ich beobachtet habe? Die Leute geben dann Entschuldigung, wenn man sie fragt, oh wir haben dich vermisst, was ist passiert? Und dann sagen sie die merkwürdigsten Dinge, mein Arbeitgeber hat mir gesagt, ich muss jetzt Überstunden machen, das macht er sonst nie, die Leute rufen mich sonst nicht mal an, aber die sind plötzlich vor meiner Haustür gestanden und ich musste sie halt aufnehmen.
[35:45] So sicher wie es einen Gott im Himmel gibt, da gibt es auch genau so sicher, wie es einen Teufel gibt, dem es recht gut geht und der lebendig ist. Und er wird alles tun, um dich davon abzuhalten, die Antwort auf die Frage zu hören, er wird dir alles tun, er wird dir eine Promotion geben, er wird dir gute Dinge geben, er wird dich befördern, er wird dir die Lotterie gewinnen lassen. Aber der Punkt ist, er wird alles versuchen, um dich davon abzuhalten, die Wahrheit zu hören.
[36:33] Habt ihr jemals euch gefragt, wer Pilatus ist? Ich bin die Wahrheit. Ihr müsst etwas wissen, diese Geschichte, die wir lesen, die vor ungefähr 2000 Jahren stattfand, es ist nicht nur Pilatus, um den es jetzt gerade geht, wisst ihr, dass jedes Mal, wenn ihr eine Predigt hört, jedes Mal, wenn ihr eine Botschaft von der Bibel hört, dann seid ihr jedes Mal ein Pilatus, der sozusagen auf dem Anklagestuhl sitzt. Oder auf dem Richterstuhl sitzt. So wie Pilatus damals dort saß, seine Frage, was will ich dann mit diesem Mann tun, der Jesus genannt wird? Seine Frage, was will ich dann mit diesem Mann tun, der Jesus genannt wird?
[37:35] Aber vergesst es nicht. Jesus ist die Wahrheit. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ihr Wahrheit hört, dann sitzt ihr auch in diesem Richterstuhl. Und die Frage kommt dann auch zu dir, was willst du dann mit diesem Mann Jesus tun? Was willst du mit dieser Wahrheit tun? Lass den Satan nicht zu, dass der Satan dich hindert, die Antwort auf die Frage zu hören, was ist Wahrheit?
[38:11] Ich möchte, dass ihr bemerkt, dass Pilatus überzeugt war, dass Jesus unschuldig war. Denn in Vers 38, als er zu den Juden ging, sagte er deutlich zu ihnen, ich finde keine Schuld an ihm. Im römischen Gerichtshof, wenn der Stadthalter jetzt den Fall angehört hatte, nachdem alles abgehandelt worden war, und dann hätte der Stadthalter gesagt, wenn der Stadthalter unschuldig ist, also absolviert. Und dann hätte der Stadthalter gesagt, wenn der Stadthalter unschuldig ist, also absolviert. Also das bedeutet einfach, er ist unschuldig. Und das ist wahrscheinlich genau dieses lateinische Wort, das Pilatus zu ihnen gesagt hat. Ich finde an ihm keine Schuld.
[39:12] Ich möchte eine Frage stellen. Wenn der Stadthalter keine Schuld am Gefangenen findet, was hätte er jetzt tun müssen? Was hätte er tun müssen? Du musst ihn freilassen. Aber seltsamerweise hat Pilatus das nicht getan.
[39:32] Ich möchte zu Pilatus drittem Fehler führen. Lasst euren Finger in Johannes 18, 19, wenn ihr wollt. Aber kommt mit mir ganz kurz zu dem Evangelium in Lukas. Lukas 23. Und weil wir das Buch in der Sequenz machen können, und weil wir das Buch, das Leben Jesu haben, können wir diese ganzen Ereignisse auch in eine gewisse Reihenfolge bringen. In Lukas 23, da fangen wir in Vers 4 an, da haben wir gerade in Johannes 18 aufgehört. Wo Pilatus zu ihnen sagt, ich finde keine Schuld an ihm. Nun in Vers 5. Sie war bestanden darauf und sprachen, er wiegelt das Volk auf, wenn der Mann ganz Judäa lehrt. Angefangen in Galiläa bis hierher.
[40:35] Und jetzt sieht Pilatus hier eine Gelegenheit. Als Pilatus Vers 6 von Galiläa hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiläer sei. Und als er hörte, dass er aus dem Herrschaftsgebiet des Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der in diesen Tagen auch selbst in Jerusalem war. Habt ihr das gesehen? Wir haben gerade gesehen, dass Pilatus gesagt hat, er ist unschuldig, ich finde keine Schuld an ihm. Was hätte er tun sollen? Ihn freilassen.
[41:14] Aber Pilatus nächste Fehler, der Pilatus macht, ist auch ganz gewöhnlich für menschliche Natur. Pilatus wusste ganz genau, was er hätte tun müssen. Aber er wollte jetzt nicht dieses Problem lösen, den Jesus freizulassen. Er sendet ihn einfach zu Herodes, um irgendwie diese richtige Entscheidung umgehen zu können.
[41:46] Wisst ihr, dass auch 2000 Jahre später, Menschen immer noch denselben Fehler wie Pilatus machen? Wisst ihr, dass ich auch glaube, dass es gerade jetzt Menschen hier in diesem Auditorium gibt, die den gleichen Fehler wie Pilatus machen? Wisst ihr, dass ich auch glaube, dass es gerade jetzt Menschen hier in diesem Auditorium gibt, die in diesen Predigten während des Army Bible Camps Wahrheit gesehen haben, die Gott offenbart hat, die jetzt dazu führt, dass wir eigentlich eine Entscheidung fällen müssen? Vielleicht könnte das für dich eine Änderung in deinem Lebensstil sein. Vielleicht müssen da Dinge aufhören in deinem Leben. Vielleicht musst du auch deinselben machen. Vielleicht müssen da Dinge aufhören in deinem Leben. Vielleicht musst du auch Dinge anfangen.
[42:44] Vielleicht bedeutet das sogar, dass du nach Hause gehst und eine Beziehung beenden musst. Vielleicht bedeutet das, dass du in deiner Arbeitsstelle jetzt wirklich sagen möchtest, deinem Arbeitgeber, ich möchte den Sabbat heilig halten. Was immer die Entscheidung auch sein möchte, dann möchte ich, dass ihr wirklich genau aufpasst, was mit Pilatus passiert ist. Denn Pilatus ist ja so wie wir. Denn Pilatus sagt, ich möchte dieses Problem nicht wirklich angehen. Und viele von uns sind genau so. Ich möchte einfach den Konflikt jetzt nicht heraufbeschwören. Ich möchte das jetzt nicht behandeln. Und wir rechtfertigen das so ein bisschen. Wir sagen, wenn ich abgeschlossen bin in der Schule, dann bin ich treu. Wenn ich erstmal im Ruhestand bin, kann ich meinen Partner verwandeln, um ein Adventist zu werden. Ich glaube, ich kann meinen Partner verwandeln, um ein Adventist zu werden. Wir verursachen, was wir wissen ist richtig. Und als Ergebnis machen wir das selbe Fehler, das Pilatus gemacht hat.
[44:23] Aber was du von dieser Geschichte lernen solltest, ist, dass wenn wir einen Fehler in geistlichen Dingen machen, dann führt er immer zu einem noch größeren Fehler und noch zu einem größeren. In Vers 7 heißt es in Vers 7, dass Pilatus Jesus zu Herodes gesandt hat. Ihr solltet wissen, dass es derselbe Herodes ist, der Johannes den Täufer getötet hat. Und dieser Herodes hat eine tragische Geschichte. Und die Bibel sagt, dass dieser Herodes sich sogar gefreut hatte an den Predigten von Johannes dem Täufer. Aber Johannes der Täufer gab eine klare Botschaft. Und einmal hat er dem Herodes auf den Kopf zugesagt, du kannst diese Frau nicht haben, denn sie ist eigentlich die Frau deines Bruders. Er hat dieses Geschichte erzählt. Und die Bibel sagt, dass dieses Herodes sich sogar gefreut hatte an den Predigten von Johannes dem Täufer. Und die Bibel sagt, du lebst in Sünde. Auch Herodes war äußerst schüchtern, seine Überzeugung auszuleben. Und bevor er das wirklich ausgelebt hatte, hat seine geliebte, ihre wunderschöne Tochter gesandt, um einen unbiblischen Schwur vom Herodes zu bekommen. Und das Resultat war, dass Herodes den Größten aller Propheten getötet hat.
[46:10] Also viele Jahre später jetzt ist dieser Herodes schon viel weniger empfänglich für das Wirken des Heiligen Geistes. Und Historiker sagen uns, dass erst von Herodes nur wenige Straßen von Pontus Plautus entfernt waren. Jesus ist also nicht auf eine lange Reise gegangen, es ging nur um einige Häuserblocks. Und schaut in Vers 8. Es heißt, dass als Herodes ihn erblickte, freute er sich sehr. Warum? Es heißt, denn er hätte ihn schon längst gerne gesehen, weil er sich ein Zeichen von ihm hoffte.
[47:02] Und der Geist der Weisung sagt uns im Buch des Leben Jesu, dass Herodes sogar Krippel und Lahme und Kranke hereingebracht hat. Und er hat dann Jesus gefragt, bitte heile sie. Mit der Vorstellung, wenn du das tust, lasse ich dich frei. Aber schaut mal Vers 9 an. Vers 9, er legte ihm dann auch viele Fragen vor, aber er gab ihm keine Antwort. Das ist sehr seltsam. Jesus hat nicht ein einziges Wort zu Herodes gesagt. Nicht ein einziges Wort. Also Jesus hat ja nicht geglaubt, dass Herodes so etwas tun würde. Er hat sehr deutlich und sehr viel zu Pilatus gesprochen. Aber er hat null Komma nichts zu Herodes gesagt.
[48:06] Und ihr wundert euch vielleicht, warum hat Herodes da nichts gesagt? Das Leben Jesu sagt uns, dass er nicht in Angst und Schrecken versetzt hätte. Aber indem er still war, war das der schärfste Tadel, den der Himmel ihm jemals geben konnte. Wisst ihr, warum Jesus ihm nichts gesagt hat? Denn wenn du nicht willig bist, dem Licht zu folgen, das Gott dir schon offenbart hat, hat Gott keine weiteren Worte für dich. Herodes hatte die Predigt von Johannes dem Täufer abgelehnt. Und jetzt hatte der Himmel keine Gnadenbotschaft mehr für Herodes. Und Herodes wurde sehr ärgerlich. Er und seine Kriegsmänner haben Jesus jetzt wirklich geschlagen. Aber einige dieser Männer, als sie die Geduld und die Demut Jesus sahen, während dieser Vorgehensweise dort, diesem Schlagen von Jesus, wurden sie so tief davon überzeugt, dass Jesus wirklich der Göttliche ist. Obwohl sie genauso verdorben und sündig wie Herodes waren. Als er Jesus gesehen hat, hat er trotzdem den Eindruck gehabt, dass er Gott sieht. Herodes konnte ihn nicht verurteilen. So hat er ihn wieder zurückgesandt zu Pilatus.
[50:09] Also ich kann mir vorstellen, als Pilatus Jesus zu Herodes gesandt hat, da glaube ich, dass er sich selbst angelächelt hat. Vielleicht ist er sogar wieder zurück zu schlafen gegangen. Vielleicht hat er gedacht, jetzt habe ich es gelöst, das Problem, ich habe nichts mehr damit zu tun. Aber jetzt kommt Jesus zurück. Es ist wie ein schlechter Traum, der einfach nicht weggehen will. Und jetzt muss sich Pilatus schon wieder mit Jesus auseinandersetzen.
[50:44] Schaut mal in Vers 13. Jesus sagt es, wenn er zusammengekriegt wurde, der Chiefpriester, die Rührer und die Menschen. Pilatus aber rief die obersten Priester und die führenden Männer und das Volk zusammen. Er sagte zu ihnen, ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abtrünnig. Und siehe, als ich ihn vor euch verhörte, habe ich an diesem Menschen nichts wertvolles getan.
[51:22] Ich möchte euch jetzt mal fragen, dass ihr zählt. Wie oft hat Pilatus gesagt, dass Jesus unschuldig ist? Wie oft? Zwei Mal. Und einmal durch das Zeugnis von Herodes. Er sagt zweimal Jesus ist unschuldig. Und dann zitiert er noch Herodes und sagt, er hat auch nichts Todeswürdiges an ihm gefunden. Aber Pilatus macht einen vierten Fehler. Schaut euch Vers 16 an. Darum will ich ihn züchtigen und dann freilassen. Züchtigen. Werde ich ihm züchtigen.
[52:38] Was Pilatus hier erzählt, ist, dass er nicht in den Neubogen aufsteht. Aber jetzt werde ich ihn bis auf die Talie nackt machen. Und ich werde seine Arme um eine dieser berühmten römischen Säulen zusammennehmen. Und seine Aufgabe? Und seine große Fähigkeit war, er war der Meister der Peitsche. Und er würde diese Peitsche nehmen, die war aus Leder, aber die Endstücke des Leders, einige Schüler sagen, dass die Peitsche 13 einzelne Lederstreifen hatte. Und diese Männer in ihrer Freizeit, in diesen Streifen, haben diese Männer so kleine Metall- und Knochenstücke eingepflechtet. Und wenn man das jetzt auf den Gefangenen draufschlagen würde, und es zurückziehen würde, und dann würden all diese Peitsche in den Körper hineingehen und man würde dann etwas herausreißen.
[54:20] Und deswegen gibt es Berichte, dass manche Gefangene nur 39 Mal geschlagen worden sind. Ja, also in anderen Wörtern, 13 mal 3 wäre 39, oder? Entschuldige. Also wenn der Wipp 13 Ende hat, und er ihn 3 Mal schlägt, dann sind es 39 Mal, dass er ihn schlägt. Oder andere Berichte sagen, dass es nur ein einziger Wipp war, und sie haben ihn 39 Mal geschlagen. Aber was auch immer der entscheidende Punkt war, sie waren große Experten in der Qual, im Quälen. Sie hatten herausgefunden, dass wenn man ihn 40 Mal schlägt, oder mehr, dann würde er sterben. Ich möchte ihn so lange schlagen, kurz bevor er sterben würde. Und dann lasse ich ihn frei.
[55:34] Und das ist jetzt ein sehr ernster, nicht wieder rückgängig machbarer Fehler. Aber was ist jetzt sein Fehler, sagt ihr vielleicht? Pilatus hatte es schon gesagt, er ist unschuldig. Er hat es 2 Mal selbst gesagt, und hatte auch Herodes zitiert, der das ebenfalls zugegeben hatte. Aber jetzt wussten die Juden, dass Pilatus willig war, das zu tun, um ihnen ein Gefallen zu tun, und sie glücklich zu machen. Was war Pilatus Fehler? Er wollte Menschen glücklich machen, anstatt das zu tun, was richtig ist.
[56:20] Ich glaube, es gibt einige Menschen in diesem Raum, jetzt gerade. Und da bin ich nicht ausgeschlossen. Wo wir in die Vergangenheit zurückschauen können, und wir sehen, dass es etwas gab, was Gott von uns wollte. Aber es war für uns wichtiger, unsere Eltern, unseren Ehepartner, oder vielleicht sogar unsere Kinder glücklich zu machen.
[56:56] In meiner ersten evangelistischen Serie, die ich gehalten habe, da kam eine Frau namens Darlene zu meinen Vorträgen. Und als ich sie dann eines Tages besucht hatte, da hatte sie die Bibelstudienhefte offen auf ihrem Tisch liegen. Sie hatte sogar ein Vergrößerungsglas daneben. Sie war eine ältere Frau. Und ich habe ein bisschen mit ihr gesprochen, gesagt, wir freuen uns so, dass du zu den Vorträgen kommst. Und ich habe sie gefragt, was denkst du darüber? Und sie hat gesagt, das ist so erstaunlich, ich habe so viele Dinge gelernt, und ich habe sie gefragt, welche Wahrheiten sind denn neu für dich? Und ich habe niemals gewusst, dass der Sabbat auf den siebten Tag fällt. Und ich habe sie gefragt, Darlene, ist das klar für dich, siehst du den biblischen Beweis? Und sie sagte, ja, ich kann das ganz deutlich sehen. Und wenn Menschen mir sagen, dass es für sie klar und deutlich ist, dann frage ich immer diese Frage als nächstes. Ich habe gefragt, Darlene, was wirst du jetzt damit tun? Und das ist, was sie gesagt hat. Sie sagte, ich würde deiner Gemeinde beitreten, ich würde ein Sabbathalter werden, dann habe ich Angst, dass wenn ich es tun würde, dann habe ich Angst, dass meine Kinder mir nicht erlauben, meine Enkelkinder sozusagen mitzuerziehen. Das war meine erste evangelistische Serie. Ich wusste gar nicht, was ich jetzt sagen sollte. Jetzt weiß ich, was ich sagen würde. Ich würde sagen, Darlene, wenn der Weg eines Mannes dem Herrn gefällt, dann wird er dafür sorgen, dass sogar die Feinde mit ihm Frieden schließen. Ich würde auch sagen, dass die Bibel sagt, wer mich ehrt, den will ich ehren. Ich würde sagen, Darlene, trachte zuerst nach dem Reich Gottes, und dann wird euch all das andere zugefügt werden. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was man sagen soll, ich habe das Haus einfach verlassen. Und Darlene ist niemals getauft worden.
[59:44] Ganz oft handeln wir nicht der Wahrheit entsprechend, weil wir Angst haben, was Menschen über uns denken würden. Und da gibt es bestimmt viele von uns, die getauft werden würden, oder die mehr aktiv in der Gemeinde sein würden, wenn da nicht unsere Freunde, unsere Eltern, unsere Familie oder Nachbarn wären. Aber ich hoffe, ihr werdet niemals dieses Bild in eurem Kopf vergessen. Jedes Mal, wenn wir versuchen, Menschen glücklich zu machen, anstatt das zu tun, was richtig ist, dann stell dir doch einmal vor, wie Jesus 39 Mal geschlagen wurde, weil Pilatus die Juden glücklich machen wollte.
[1:00:40] Ich möchte dich herausfordern, habe keine Angst. Und einige von euch sitzen jetzt gerade hier, und du würdest die Wahrheit gerne tun, du würdest dafür einstehen wollen, wenn es da nicht diese eine Person in deinem Leben gäbe. Aber der Einzige, an den du wirklich denken solltest, ist Jesus. Möchtest du nicht für ihn einstehen? Möchtest du nicht der Wahrheit für Jesus folgen? Möchtest du nicht die Entscheidung fällen, dass du für ihn einstehen solltest?
[1:01:28] Und manche von euch wissen genau, dass sie angesprochen sind. Wenn du wartest, wenn du denkst, in ein wenig mehr Zeit, vielleicht beim nächsten Army-Bibel-Camp oder vielleicht auf der GYC in Europa. Wer von euch weiß, dass er da noch leben wird? Wer von euch weiß, dass morgen garantiert ist?
[1:01:54] Diesen Januar, war ich in meiner Heimatgemeinde, da bin ich eingeladen worden bei einem Arzt zum Essen. Nicht nur meine Familie war eingeladen, sondern auch seine Verwandten, die Missionare in Übersee waren. Sie waren früher Missionare gewesen, sie lebten jetzt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir hatten eine wunderbare Zeit, wunderbares Essen, indisches Gericht. Und wir sind zusammengeblieben bis zum Ende des Sabbats. Und dann ist unsere Familie nach Hause gefahren. Und die anderen Verwandten sind auch nach Hause gefahren. Als sie nach Hause gefahren sind, ist ein Auto sie getroffen. Die Frau ist sofort gestorben. Und der Mann ist ins Koma gefallen. Und ist nach vier Tagen gestorben. Und als ich am nächsten Sabbat den Arzt und seine Frau wieder gesehen habe, waren sie geschockt. Und selbst für mich war es so, ich hatte sie gerade erst gesehen. Und es hat nur einige Minuten gedauert, beim nach Hause fahren und sie waren tot. Also Gott verhüte es, ich möchte natürlich nicht, dass irgendjemand von uns auch nur verletzt wird. Denn ich hoffe euch alle beim nächsten ARMY BIBLE CAMP zu sehen. Aber das ist nicht der Punkt. Aber der Punkt ist, wir wissen nicht, was morgen sein wird. Wer sagt, dass mehr Zeit eine bessere Gelegenheit bringen wird? Jedes Mal, wenn wir denken, das mache ich später, dann ist es der Teufel, der uns annehmen lässt. Wir haben noch viel mehr Zeit auf Erden.
[1:03:52] Bitte schaut mit mir noch einmal ganz kurz in das Johannes Evangelium zurück. Denn in Johannes 18 nehmen wir jetzt die Geschichte auf und ich möchte, dass ihr seht, was die Bibel hier sagt, in Johannes 18, Vers 39. Pilatus sagt, ihr habt aber eine Gewohnheit, dass ich euch am Passoverfest einen freigebe. Erinnert euch noch einmal, wofür stand eigentlich das Passoverfest? Es war die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten. Es war wie ein nationaler Freiheitstag. Es war ein wunderbarer Freitag. Juden von überall würden kommen und sich in Jerusalem einfinden. Während dieser ganzen Feierlichkeiten gab es eine Tradition, die nicht zur Zeit von Pilatus entstanden war, aber jetzt zur Zeit von Pilatus schon gute Tradition geworden war, wo einem Gefangenen eine Amnestie zuteil werden könnte.
[1:05:24] Pilatus denkt jetzt in seinem Kopf, ich weiß ja, dass Jesus unschuldig ist. Die Juden wollen Blut und ich habe ihnen Blut gegeben. Was kann ich tun, damit Jesus frei werden kann? Und er denkt, ja, es gibt ja das Passoverfest. Da muss ich einen Gefangenen freigeben. Und dann tut Pilatus etwas sehr Politisches. Und er holt sich den schlimmsten und gefürchtetsten und brutalsten und er bringt diesen Mann aus den Dungen und legt ihn neben Jesus. Und er macht einen fünften Fehler in Vers 39, Vers 40, Vers 39. Weil jetzt sagt er, werde ich also den König der Juden. Er sagt, wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freigebe?
[1:06:38] Wisst ihr, was er getan hat? Wisst ihr, was der fünfte Fehler von Pilatus war? Er hat gesagt, ich habe nicht den Mut, das zu entscheiden. Also ich mache einfach das, was ihr entscheidet. Wisst ihr was? Da gibt es viele Menschen, die selbst heute das noch tun. Ich habe Leute gefragt, die alle 24 Vorträge meiner Vortragsreihe gesehen haben. Und ich habe sie gefragt, glaubst du, was die Bibel sagt? Und sie sagen, ja, das tue ich. Und ich frage sie, was willst du jetzt tun? Und dann habe ich eine Frau gehabt, die gesagt hat, wenn mein Freund sich taufen lässt, dann lasse ich mich auch taufen. Was sie mit anderen Worten gesagt hat ist, ich will dich entscheiden, er soll entscheiden. Was immer er entscheidet, das will auch ich dann tun.
[1:07:36] Es ist fast immer so, wenn du deine Entscheidung von einer anderen Entscheidung abhängig machst, dann wird Satan immer jemanden finden, der dann diese Entscheidung für dich macht. Vielleicht gibt es ganz sicher einige unter uns, die hoffen, dass jemand anderes im Glauben vorangeht, sodass ihr ihm dann folgen könnt. Mit anderen Worten, wenn sie sich entscheiden werden, dann werdet ihr mich auch entscheiden. Deswegen heißt es, auch wenn niemand mir folgen wird, ich will dir folgen. Weißt du, wenn ihr Jesus folgen wollt, dann müsst ihr ihm auch folgen wollen, wenn niemand mitgeht.
[1:08:28] In der Menge an diesem Tag, da waren nicht nur mörderische, hassende Juden, Satan hatte sogar Dämonen in menschlicher Form dort platziert. Und jetzt schaut man in Vers 40 die Antwort der Menge. Es soll uns nicht überraschen, da schrien sie wieder alle und sprachen nicht diesen, sondern Barabbas. Aber Barabbas war ein Mörder.
[1:09:06] Also in dem Seminar, das wir gemeinsam hier gehabt haben, da haben wir über die Bedeutung von biblischen Namen nachgedacht. Der Name Barabbas kommt eigentlich aus zwei verschiedenen Worten, die zusammengesetzt worden sind. Das Präfix Bar bedeutet Sohn von. Welcher bekannte biblische Name hat den Namen Bar auch in seinem Namen gehabt? Barnabas. Barnabas heißt nämlich der Sohn des Tröstung. Bar heißt der Sohn von. Der zweite Teil des Namens ist Abba. Wisst ihr was Abba heißt? Es bedeutet Vater. Also der Name Barabbas bedeutet buchstäblich der Sohn des Vaters.
[1:10:10] Ellen White sagt sogar, dass Barabbas ein falscher Messias war. Wisst ihr was das bedeutet? An jenem Tag, in jener Menge, dass die Menschen dort über zwei Leute befinden sollten, die beide Sohn des Vaters waren. Und das hat sogar prophetische Bedeutung. Denn am Ende der Zeit dann wird erneut diese Wahl den Massen vorgelegt werden. Und sie werden den falschen Christus wählen.
[1:10:48] Wisst ihr, ganz wenig Menschen haben nur verstanden, was Jesus getan hat. Nur ganz, ganz wenige. Unter ihnen gehörten die Mutter von Jesus und auch Johannes haben wirklich verstanden, was Jesus tut. An einem Punkt hat sogar Johannes der Täufer nicht mehr wirklich verstanden, was Jesus tut. Aber wisst ihr, in ganz Jerusalem, dass es in ganz Jerusalem einen Mann gab, der wirklich sehr tiefgründig verstand, was Jesus tut. Es war Barabbas. Wisst ihr, was Barabbas verstanden hat? Dass Barabbas hat jene Wahrheit verstanden, ich war des Todes schuldig, aber dieser Mann hat meinen Platz eingenommen. Wisst ihr, darin zeigt sich der Plan der Erlösung. Wir sind auch der Sohn des Vaters. Und obwohl es so nicht besonders schmeichelhaft ist, sind wir des Todes schuldig. Wir sind dieser verdorbene Kriminelle. Und wir hätten sterben sollen. Aber Jesus hat unseren Platz eingenommen.
[1:12:24] Der Fehler von Pilatus war, er hat gedacht, jemand anders würde die Entscheidung treffen. Kommt mit mir in das 19. Kapitel von Johannes. Und in Vers 4. In Vers 4 heißt es, da ging Pilatus wieder hinaus und sprach zu ihm, seht, ich führe ihn zu euch wieder raus, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde.
[1:12:54] Also zählt der immer noch? Wie oft hat er jetzt mit seinen eigenen Lippen gesagt, dass Jesus unschuldig ist? Dreimal. Und indirekt mit dem Zeugnis von Herodes sogar ein viertes Mal. Ihr wisst, was ihr tun solltet. Was er tun sollte, er hätte ihn freilassen müssen.
[1:13:24] In Vers 5. Nun kam Jesus heraus und trug die Dornenkrone und den Purpurmantel. Und er spricht zu ihnen, seht, welch ein Mensch. Also im Lateinischen heißt diese Phrase, siehe der Mensch, Ecce Homo. Also es gibt ein ganz berühmtes Gebet, das könnt ihr auch googeln, wenn ihr Ecce Homo eingebt, da gibt es einen italienischen Künstler, der diese Szene gemalt hat. Und ihr seht dort diesen Balkon. Pilatus steht dort. Jesus ist dort. Jesus ist den ganzen Oberkörper nackt. Und an seinem Rücken, da fließt das Blut herab. Und von seiner Stirn blutet es ebenfalls. Und da gibt es eine Menge, die hochschaut auf diese Szene, die da stattfindet, wo Jesus solchen Schmerz hat.
[1:14:40] Warum hat Pilatus das getan? Warum hat Pilatus ihn jetzt herausgebracht und die Menschenmenge ihn sehen lassen, wie er blutet und Schmerzen hat? Er hatte nämlich gehofft, dass wenn sie ihn bluten sehen und leiden sehen, dass ihre Blutdurst gestillt wird und vielleicht sogar jemand sich für Jesus entscheidet und für ihn eintritt. Aber es kam zum gegensätzlichen Effekt.
[1:15:32] Als sie nun die obersten Priester und die Diener sahen, schrien sie und sprachen, kreuzige ihn, kreuzige ihn. Pilatus spricht zu ihnen, nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm. Wie viele Male jetzt schon? Vier Mal.
[1:15:56] Vers 7 heißt es, die Juden antworten ihm, wir haben ein Gesetz und nach unserem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Das ist jetzt sehr wichtig. Vers 8 heißt es, als Pilatus dieses Wort hörte, beschäftigte er sich noch mehr. Ihr müsst verstehen, Pilatus hatte etwas gehört, was ihm Angst gemacht hat. Was war das? Zum ersten Mal haben die Juden jetzt nämlich einen neuen Fakt in diese Gerichtsverhandlung hineingebracht. Sie haben gesagt, schau mal Pilatus, dieser Mann behauptet Gottes Sohn zu sein. Also Pilatus war kein Jude, Pilatus war ein Römer und die Römer waren Mithraisten. Mithraismus ist eine Religion. In Mithraismus glaubten sie, dass die Götter im Himmel leben. Und sie glaubten, dass von Zeit zu Zeit diese Götter herunterkommen und genau so aussehen wie wir. Und die Mithraisten glaubten, dass die Götter dann so aussehen wie Menschen und sie laufen darum, um zu sehen, ob die menschlichen Angelegenheiten wirklich mit Gerechtigkeit ausgeführt werden. Und Ellen White sagt uns auch, dass Pilatus geglaubt hat, dass solch himmlische Wesen herunterkommen können. Und Pilatus glaubte, dass solch himmlische Wesen herunterkommen könnten.
[1:17:42] Und schaut mal, in Vers 9, das verändert ganz viel für Pilatus jetzt. Und er ging wieder in das Praetorium hinein und sprach zu Jesus, woher bist du? Mit anderen Worten, was bedeutet das? Was bedeutet das, woher bist du? Es bedeutet, ja, er wusste schon, dass Jesus aus Galiläa ist. Das ist nicht die Frage, die er fragt. Diese Frage ist vielmehr, von welchem Planeten kommst du? Welcher Stern ist deine Heimat? Aber Jesus gab ihm keine Antwort.
[1:18:28] Schaut in Vers 12. Vers 12 ist wie im Poker, wenn du die letzte Karte auf den Tisch kommst. Die Juden haben alles getan, was sie konnten, damit Pilatus dieses Todesurteil unterschreibt. Sie haben alles getan und schließlich haben sie gesagt, Pilatus, wenn du ihn freilässt, bist du nicht der Freund des Kaisers. Und die Geschichte sagt uns, dass sogar während dieser Gerichtsverhandlung, bereits vor der Verhandlung hier stattfand, in Rom Untersuchungen gegen Pilatus liefen, wegen Korruption. Und Pilatus war schon bekannt dafür in der Vergangenheit, unschuldige Leute zum Tod verurteilt zu haben. Aber an diesem Tag war etwas in der Natur von Jesus, der ihn nicht zurückgehalten hatte, ihn zu verurteilen. Und Pilatus wollte ihn jetzt retten, aber die Juden sagen, wenn du ihn freilässt, dann werden wir Bericht erstatten beim Kaiser.
[1:20:14] Als Vers 13, als Pilatus dieses Wort hörte, führte er Jesus hinaus. Vers 16 heißt es da, übergabe ihn Jesus, damit er gekreuzigt werde. Das war der sechste und letzte Fehler von Pilatus. Wisst ihr, was es war?
[1:20:40] Also Pilatus hat gesagt, wenn ihr mich mit meinem Beruf jetzt angeht, und mich damit bedroht, wenn es eine Wahl ist, zwischen meinem Beruf und ihm, dann muss er gehen. Denn alles, woran Pilatus denken konnte, war dieses Leben. Ja, und vielleicht hätte wirklich Pilatus seinen Beruf verloren. Aber er hätte ewiges Leben mit Jesus haben können. Es gibt einige unter uns, die vielleicht Jesus gerne dienen würden, wenn es nicht für ihre Arbeit wäre. Du würdest vielleicht sogar Vollzeit für Gott arbeiten wollen, weil du weißt, Jesus kommt bald, aber du hast Angst, deinen Job zu verlieren. Du würdest gerne treu jeden Sabbat zur Gemeinde gehen, wenn da nicht deine Arbeit wäre, dein Beruf. Also ich sage unter keinen Umständen, dass dein Beruf schlecht ist. Aber ich möchte, dass ihr ganz ehrlich seid. Ich schaue zurück an den Beginn unserer Adventbewegung, als die Menschen geglaubt haben, dass Jesus 1844 wiederkommt. Da haben viele ihre Häuser und ihren Beruf aufgegeben, um die Botschaft in alle Welt zu bringen. Ich sage auf keinen Fall, dass Jesus nächstes Jahr wiederkommt. Wenn Jesus dir jetzt zeigen würde, oder wenn du wüsstest, dass Jesus sehr bald wiederkommen würde, würde das etwas in deinem Leben ändern, wie du dein Leben jetzt gerade führst. Darf ich etwas sagen? Jesus kommt wirklich sehr bald. Wird das etwas verändern in deinem Leben?
[1:22:46] Wisst ihr, dass die endgültige Entscheidung für Pilatus war, es geht um einen Beruf? Ich überspringe etwas, was ihr wissen solltet. Wisst ihr, dass die Frau von Pilatus ihm eine Botschaft gesandt hat? Es ist Matthäus 27, ihr braucht das jetzt nicht aufschlagen. Aber es scheint so angedeutet zu sein in der Bibel, dass die Frau von Pilatus an Jesus geglaubt hat. Ich habe jetzt keine Zeit, das weiter auszuführen.
[1:23:22] Aber heute, wo wir diesen letzten Vortrag hier gemeinsam beschließen wollen, das ist jetzt der letzte Vortrag und es ist der Vortrag, wo wir uns vor einer Entscheidung befreien wollen. Bevor wir beten, möchte ich eine letzte Einladung aussprechen, bevor wir dann enden. Ich möchte einfach hier runterkommen und ich möchte euch sagen, dass auch bei dieser Einladung ich mich nicht ausschließe. Vielleicht gibt es einige unter euch hier. Und du bist schon darauf vorbereitet, jetzt in deine reguläre Routine wieder zurückzugehen. Hat der Heilige Geist in den letzten vier Tagen in deinem Ohr geflüstert, dass es Veränderungen in deinem Leben geben muss? Veränderungen in deinem Lebensstil? In deinen Freundschaften? Oder auch Entscheidungen, Entscheidungen, die du getroffen hast. Und du möchtest nicht den Fehler machen, den Pilatus gemacht hat.
[1:24:48] Und dieser eine Fehler hat zu einem größeren bis endgültig Pilatus, dass Pilatus am Ende nach Rom zurückgerufen worden ist, nach dem Tod von Jesus. Und in seiner Gerichtsverhandlung wurde er wegen Ungerechtigkeit verurteilt. Und Pilatus hat alle seine Ehren verloren. Und die letzten Tage seines Lebens, so sagt uns die Geschichte, sind so gewesen, dass er in den Straßen von Rom gewandert ist wie ein Betrunkener. Bis Pilatus schließlich in sein eigenes Schwert gefallen ist. Liebe Freunde, mach diesen Fehler nicht. Ein Fehler führt zum nächsten Fehler. Tue niemals eine Person oder einen Freund über Jesus stellen. Versuche nicht irgendjemanden glücklich zu machen. Oder liebe Freunde, macht auch euren Beruf nicht so überwichtig. Du solltest das Folgen von Jesus zu deiner ersten Priorität in deinem Leben machen.
[1:26:08] Und ich habe nur zwei einfache Einladungen auszusprechen und die sind nicht für alle allgemeingültig. Es gibt vielleicht einige hier, die noch nicht eine völlige Entscheidung für Jesus und die Adventbotschaft getroffen haben, indem sie getauft werden. Und meine erste Einladung heute Morgen ist, gibt es da irgendjemand, der sagen möchte, Jesus, ich möchte der Wahrheit folgen, ich möchte dir folgen, wie sie sich im Wort offenbart, diese Wahrheit. Und ich möchte dir Entscheidung heute fällen, dass ich in einer kurzen Zeit danach, nicht heute, aber dann etwas danach, mich taufen lasse. Nicht nur in Jesus getauft zu werden, sondern hineingetauft zu werden in die Adventbewegung, die Gemeinde der Übrigen. Vielleicht gibt es heute jemanden hier, der diese Entscheidung noch nicht gefällt hat. Und wenn du jetzt hier bist, dann möchte ich dich einladen, aufzustehen, damit du das Jesus zeigen kannst, bevor wir dann beten. Ich möchte dich einladen, diese Entscheidung zu fällen, Jesus zu folgen, der Wahrheit zu folgen und getauft zu werden, diese Entscheidung für Jesus zu fällen. Wenn das dein Wunsch ist, dann bitte steh jetzt auf. Gott segne dich, meine Liebe. Gott segne dich. Und vielleicht gibt es noch andere, die diese Entscheidung für Christus fällen wollen. Gott segne dich. Ich möchte das nicht in die Länge ziehen, aber wenn es noch jemanden gibt, der diese Entscheidung fällen möchte. Das ist nicht für jeden natürlich. Aber bitte bleib stehen, denn ihr werdet vielleicht anderen helfen, noch Mut zu fassen für Jesus.
[1:28:38] Und ich möchte noch eine zweite Einladung aussprechen. Auch dies ist keine allgemein gültige Einladung. Die Taufe ist ein Symbol, dass wir dem alten Leben absterben und in ein neues Leben in Christus hineingetauft werden. Manchmal, nicht wir alle sündigen, manchmal passiert es, dass Menschen, die schon getauft worden sind, ganz zurück in ihr altes Leben, nicht mal ab und zu fallen und sündigen, sondern vielleicht sogar noch schlimmer wieder sind, als vor ihrer Taufe, und dann ist es manchmal angemessen, in solchen Situationen eine Entscheidung zu fällen, sich wieder taufen zu lassen. Und ich möchte das sehr deutlich machen. Wieder Taufe ist eine ganz besondere Form. Das ist eine ganz persönliche Sache, die mit der persönlichen Erfahrung zu tun hat, wie man es selbst erlebt hat. Aber vielleicht gibt es jemanden heute Morgen hier, der sagt, Herr, der realisiert, das Symbol der Taufe, die ich erlebt habe, ist völlig ruiniert worden durch das Leben, was ich danach gelebt habe. Und damit ich nochmal öffentlich das ganz deutlich mache, um auch vielleicht das Vertrauen der Brüder und Schwestern wiederherzustellen, da möchte ich wieder getauft werden, um deutlich zu machen, dass ich wirklich Glauben an Jesus habe. Und wenn das für dich zutrifft, dann möchte ich bitten, aufzustehen. Gott segne dich. Vielleicht gibt es noch jemanden, der so eine Entscheidung fällen möchte, für Taufe oder Wiedertaufe. Gibt es noch jemanden, der heute so eine Entscheidung für Jesus fällen möchte, bevor wir jetzt gleich beenden werden.
[1:31:05] Vielleicht gibt es jemanden, der eine Entscheidung für Jesus treffen möchte, vielleicht noch nicht direkt für die Taufe. Und du kannst an deiner Hand heben und sagen, was deine Entscheidung für ihn konkret ist. Und während ich spreche, kannst du sagen, Herr, genau das, was ich jetzt zu dir sage, das ist meine Entscheidung, die ich für dich fällen möchte. Und gib mir die Kraft, die auch umzusetzen, wenn ich nach Hause gehe. Und wenn wir jetzt schließen, möchte ich alle einladen, dass wir gemeinsam stehen. Wir möchten mit einem Wort das Gebet schließen. Unser Vater im Himmel. Heute schauen wir auf diese tragische Geschichte. Und wir sehen, dass wir in unserem Leben oftmals dieselben Fehler gemacht haben, wie Pilatus gemacht hat. Aber Herr, ich bin so dankbar. Aber dass wir mit Jesu Hilfe es verhindern können, dass solche Fehler in unserem Leben sich wiederholen. Herr, hier sind einige aufgestanden, die sich entschieden haben, sich taufen zu lassen oder sich wieder taufen zu lassen. Bitte, Herr, sende deine Engel, um sie zu bewahren und sie zu leiten. Und ich bitte dich, es ist mein Gebet, dass der Heilige Geist ihre Entscheidung tief in ihrem Herzen versiegeln wird. Und Herr, hier gibt es einige, die auch Entscheidungen getroffen haben über andere Dinge in ihrem persönlichen Leben. Und ich bitte, dass diese Entscheidungen auch wirklich beibehalten werden. Und auch dann noch gelten, wenn dieser Platz hier verlassen wird. Sodass es, wenn es dein Wille ist und wir uns wieder treffen, sodass wir tatsächlich das auch ausleben, was wir heute entschieden haben. Herr, gehe mit uns jetzt. Und möge deine Gegenwart uns weiterhin begleiten, während wir diesen Ort hier verlassen. In Jesus' Namen beten wir. Amen.
[1:34:04] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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