In dieser Cannstatt Study Hour-Folge wird die biblische Geschichte von Auflehnung und Erlösung beleuchtet, beginnend mit dem Sündenfall und dem daraus resultierenden großen Konflikt zwischen Gott und Satan. Christopher Kramp analysiert die Entwicklung dieses Konflikts anhand von Schlüsselgeschichten aus dem Buch Genesis, wie Kain und Abel, der Sintflut und dem Turmbau zu Babel. Dabei werden die Prinzipien des „Samens der Frau“ und des „Samens der Schlange“ herausgearbeitet, die sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte ziehen und die Entscheidungen und das Schicksal der Menschen maßgeblich beeinflussen.
Auflehnung und Erlösung (CSH 2016/Q1): 3. Weltweite Auflehnung und die Patriarchen
Christopher Kramp · Cannstatt Study Hour 2016 Q1: Auflehnung und Erlösung ·Themen: Altes Testament, Bibel, Bibelstudium, Große Kampf, Großer Kampf, Grundlehren der Bibel, Neues Testament, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q1: Auflehnung und Erlösung
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.tv.de.
[0:27] Herzlich willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries.
[0:31] Wir sind in der dritten Folge unserer Serie über Auflehnung und Erlösung.
[0:36] Wir sprechen über die großen Themen des großen Konfliktes und wollen heute in dieser
[0:41] dritten Folge, mit der wir uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 16.
[0:45] Januar 2016 über die weltweite Auflehnung und die Patriarchen sprechen.
[0:50] Wir wollen über einige Geschichten des ersten Buches Mose uns unterhalten, um darin die
[0:56] Prinzipien zu erkennen, die der große Kampf mit sich bringt.
[1:01] In der letzten Folge haben wir uns angeschaut, wie der Sündenfall, die Harmonie und das
[1:07] Glück und das ewige Leben, das eigentlich Adam und Eva hätten haben sollen, zerstört
[1:13] haben.
[1:14] Und der große Kampf, der im Himmel begann, von dem wir in der ersten Folge gehört haben,
[1:17] jetzt auf die Erde gebracht wurde.
[1:19] Und in den darauffolgenden Geschichten sehen wir, wie dieser große Kampf sich etabliert.
[1:24] Wir wollen in diesen Geschichten nicht alle Details anschauen, sondern zu verschiedenen
[1:28] Geschichten gehen, um grundlegende Prinzipien zu lernen, die sich in Bezug auf den großen
[1:35] Kampf lernen lassen.
[1:36] Wir wollen aber beginnen mit jenem Zitat in 1.
[1:38] Mose 3, Vers 15, das von vielen als das allererste Evangelium, das Proto-Evangelium bezeichnet
[1:45] wird.
[1:46] Ein Zitat, in dem Gott die gute Nachricht eines kommenden Erlöses ankündigt und gleichzeitig
[1:52] die Existenz dieses großen Kampfes etabliert.
[1:56] In 1.
[1:57] Mose 3, und dort Vers 15 heißt es: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der
[2:02] Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst
[2:09] ihn in die Ferse stechen.“
[2:11] Gott verheißt hier natürlich die Ankunft eines Erlöses, aber er verheißt auch, dass
[2:16] es zwei Gruppen von Menschen gibt.
[2:20] Es wird den Kampf zwischen Satan selbst und dem Erlöser geben, aber es wird auch allgemein
[2:25] zwei Klassen, zwei Samen geben: den Samen der Schlange und den Samen der Frau.
[2:33] Mit anderen Worten, die ganze Menschheit wird sich aufteilen in einer der beiden Klassen,
[2:41] die in diesem großen Kampf eine Rolle spielen.
[2:43] Jetzt, woran erkennt man den Samen der Schlange und woran erkennt man den Samen der Frau?
[2:49] Beim Samen der Frau meinen wir jetzt das Allgemeine, alle Gläubigen, die Gott nachfolgen.
[2:56] Schauen wir mal zunächst einmal in Bezug auf den Samen der Schlange zu Johannes Kapitel
[3:01] 8 und dort Vers 44. Johannes Kapitel 8 und dort Vers 44.
[3:08] Wir lesen dort: Johannes 8 und dort Vers 44.
[3:15] Jesus spricht zu den Pharisäern: „Ihr aber habt den Teufel zum Vater.“
[3:20] Wenn jemand den Teufel zum Vater hat, ist er ein Kind, ein Nachkommen, ein Same der Schlange sozusagen.
[3:27] Er sagt: „Ihr aber habt den Teufel zum Vater.“
[3:30] Es geht also nicht um wahre Schlangenbabys, es geht um Menschen.
[3:33] Wir sehen in dem Vers jetzt, was ihre Charakteristik ist.
[3:37] „Ihr habt den Teufel zum Vater und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun.“
[3:44] Man erkennt den Samen der Schlange daran, dass Menschen das Gleiche tun wollen, was auch der Satan selbst tun wollte.
[3:51] „Er war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm.“
[3:59] „Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater.“
[4:06] Derselbe zwei Kennzeichen, die der Same der Schlange hat: Es sind Menschenmörder und Lügner.
[4:13] Interessanterweise spricht die Bibel nicht nur vom Same der Schlange, sie spricht auch vom Samen der Frau.
[4:21] In Offenbarung Kapitel 12 finden wir jene symbolische Frau, Symbol für die Gemeinde Gottes,
[4:29] die den kommenden Messias zur Welt bringt, im Konflikt mit der Schlange, dem Satan, dem Drachen, dem Teufel.
[4:40] In Offenbarung 12 Vers 17 finden wir, dass sie nicht nur einen Samen hat, sondern mehrere Samen.
[4:45] Vers 17 heißt es:
[4:46] „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen.“
[4:54] Und jetzt werden hier die Charakteristiken gezeigt: „welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“
[5:04] Während also der Same der Schlange diejenigen darstellt, die die Gebote Gottes brechen und die Lüge glauben und lehren,
[5:12] stellt der Same der Frau diejenigen Menschen dar, die die Gebote Gottes folgen, in der Kraft Jesu Christi,
[5:17] die auf Christi Seite stehen und die das Zeugnis Jesu Christi haben, was übrigens nach Offenbarung 19 Vers 10
[5:23] auch der Geist der Weissagung ist.
[5:27] Wir haben also diese beiden Gruppen und von der nächsten Geschichte an, seit Adam und Eva den Garten Eden verlassen,
[5:33] können wir diese beiden Prinzipien, diese beiden Gruppen in der Geschichte der Bibel finden.
[5:41] Erste Mose 4 zeigt uns, dass schon gleich in der nächsten Generation diese beiden Gruppen,
[5:48] diese beiden Klassen, diese beiden Samen sichtbar werden und der große Kampf sich entfaltet.
[5:53] In Erste Mose 4 und dort Vers 1 und 2 heißt es:
[5:56] „Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar Kain.“
[6:01] „Und sie sprach: Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn.“
[6:01] „Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel.“
[6:06] „Abel wurde ein Schafhirt, Kain aber ein Ackerbauer.“
[6:10] Wir werden sehen, dass in dieser Geschichte einer von beiden zum Samen der Frau, der andere zum Samen der Schlange gehört,
[6:17] obwohl beide den gleichen Vater und die gleiche Mutter, nämlich Eva, hatten.
[6:24] Was passierte? In Vers 3 lesen wir: „Und es geschah nach geraumer Zeit,
[6:28] dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens.“
[6:35] „Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett.“
[6:39] „Und der Herr sah Abel und sein Opfer an, aber Kain und sein Opfer sah er nicht an.“
[6:47] „Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich.“
[6:55] Der erste Konflikt, der erste große zwischenmenschliche Konflikt, der in der Bibel explizit ausführlich beschrieben wird,
[7:03] zwischen zwei Brüdern, Kain und Abel, beide glaubten an die Existenz Gottes.
[7:08] Beide glaubten auch, dass man zu Gott beten muss.
[7:11] Ja, sie glaubten beide, dass man Opfer bringen soll.
[7:14] Nur die Art und Weise, wie sie das Opfer darbrachten, unterschied sich.
[7:17] Kain brachte nur von den Früchten des Feldes, während Abel ein Tier schlachtete.
[7:23] Kain brachte ein unblutiges Opfer, das Dank und Lob und Wertschätzung zum Ausdruck brachte.
[7:29] Abel brachte ein Opfer, das überdies deutlich machte, dass er davon überzeugt sei,
[7:34] dass nur der Tod eines Stellvertreters für ihn ewiges Leben ihm geben könnte.
[7:41] Sein Opfer bewies, dass er der Verheißung eines kommenden Erlöses, der für die Menschen sterben würde,
[7:49] dass er dieser Verheißung wahrhaftig glaubte.
[7:53] Bei seinem Opfer war Christus, der kommende Messias, im Zentrum.
[7:59] Er stand auf der Seite Christi.
[8:02] Im großen Kampf gibt es nur zwei Seiten: Michael, Christus und Satan, den Drachen.
[8:08] Kain wirkte nicht wie ein böser Mensch, wenn er Früchte zum Opfer darbringt.
[8:16] Aber es war nicht die Tatsache, dass er von Anfang an ein böser Mensch war,
[8:22] der ihn zum Samen der Schlange bewog,
[8:24] sondern die Tatsache, dass er aus seinem Opfer genau das wegließ, was auf Christus hinwies.
[8:32] In Hebräer 11, Vers 4 wird uns gesagt, was der Grund war, warum Abel sich so entschied und Kain anders.
[8:37] Hebräer 11 und dort Vers 4.
[8:48] „Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain.“
[8:53] „Durch ihn, das heißt durch den Glauben, erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei,
[8:56] indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte.“
[9:00] „Und durch ihn, das heißt durch den Glauben, redet er noch, obwohl er gestorben ist.“
[9:06] Der Unterschied zwischen Abel und Kain war rettender Glaube.
[9:13] Abel glaubte Gott und dadurch war er auf der Seite Gottes.
[9:18] Er gehörte zum Samen Gottes, zum Samen der Frau in dem Fall.
[9:24] Und Kain glaubte der Verheißung eines kommenden Messias nicht.
[9:34] Er wurde zum Samen der Schlange.
[9:39] Denn das Nicht-Glauben an Christus hinterlässt ein Loch, hinterlässt eine Leere, die durch nichts anderes zu füllen ist, was gut ist und die wieder oder unausweichlich das Böse hervorbringt.
[9:58] Wer von Christus wegschaut, kann keinen reinen Charakter aufrechterhalten.
[10:05] Das war schon im Himmel so und das ist jetzt auf der Erde auch so.
[10:08] Wir haben schon gesehen, wie Kain wütend wurde.
[10:10] Es heißt es Vers 5: „Aber Kain und sein Opfer sah er nicht an.“
[10:13] „Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich.“
[10:17] Er begann, seinen Bruder zu hassen, der ihm nichts getan hatte.
[10:21] Satan war ein Menschenmörder.
[10:24] Er begann, Gott und Engel und später auch Menschen zu hassen, die ihm nichts Böses getan hatten.
[10:32] Dasselbe zeigt sich im Verhalten Kains.
[10:34] Er wollte dasselbe.
[10:35] Er dachte so ähnlich wie Satan.
[10:37] Er wurde zum Samen der Schlange.
[10:41] Nicht durch Geburt, sondern durch Entscheidung.
[10:46] Interessanterweise wird das im Neuen Testament auch etwas weiter erklärt in 1.
[10:51] Johannes Kapitel 3 und dort ab Vers 10. 1.
[10:58] Johannes 3 und dort Vers 10.
[11:01] „Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar, also der Samen Gottes und der
[11:08] Samen des Satans.“
[11:09] „Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott.“
[11:14] Die Gerechtigkeit zeigt sich im Glauben, ist Gerechtigkeit aus dem Glauben.
[11:20] „Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott.“
[11:22] „Ebenso, wer seinen Bruder nicht liebt.“
[11:24] Also, wenn jemand den Bruder hasst, so wie Kain, dann kann er nicht ein Kind Gottes sein.
[11:33] Ein interessanter Punkt.
[11:34] Wenn wir in der Gemeinde sind und wenn es Menschen gibt, die wir hassen, vielleicht sogar unseren
[11:42] Bruder und unsere Schwester und wir sie nicht lieben können, dann sagt das etwas über unseren
[11:47] geistlichen Zustand aus.
[11:49] Wir brauchen dringendst Erweckung und Reformation, Bekehrung, zumindest mindestens an diesem Punkt.
[11:54] Vers 11: „Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander
[12:00] lieben sollen.“
[12:00] Nicht wie Kain, der aus dem Bösen war, der ein Kind Satans war, ein Kind der Schlange,
[12:08] ein Same der Schlange und seinen Bruder erschlug.
[12:11] Und warum erschlug er ihn?
[12:13] „Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.“
[12:18] Wir sehen hier also einen Zusammenhang zwischen dem Glauben – Hebräer sagt, dass der Glaube
[12:22] der Unterschied war – und hier sehen wir auch einen Zusammenhang zu den Werken.
[12:25] Glaube und Werke spielen eine untrennbare Rolle miteinander.
[12:29] Der Glaube des Abel führte zu seinem Handeln und der nicht vorhandene, wahrhaftige Glaube
[12:35] des Kains führte zu seinen Überreaktionen und dann eben zu jenem Mord.
[12:41] Denn erste Mose 4 und dort Vers 8 aufgezeichnet ist.
[12:46] Erste Mose 4 und dort Vers 8: „Und Kain redete mit seinem Bruder Abel, und es geschah, als sie
[12:54] auf dem Feld waren, erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.“
[12:59] Johannes 8 Vers 44 sagt uns, dass Satan ein Menschenmörder war.
[13:08] Kain begann damit, Gott Opfer zu bringen, nur nicht ganz genauso, wie Gott es gesagt hatte, und
[13:15] endete damit, Gottes geliebten Abel zu töten.
[13:21] Der große Kampf wird hier sehr, sehr deutlich und die Bibel betont in diesem Abschnitt auch
[13:29] immer wieder die Tatsache, dass sie Brüder waren.
[13:31] Immer wieder kommt das Wort Bruder vor: Bruder, Bruder, Bruder, Bruder, um deutlich zu machen,
[13:35] dass etwas außergewöhnlich Schlimmes passiert ist.
[13:37] Ein Bruder tötet seinen anderen Bruder.
[13:40] Wie schlimm ist es, wenn auch in unserem Leben, egal ob auf der Ebene der Worte oder der Gedanken
[13:46] oder vielleicht sogar der Taten, wir Ähnliches tun mit unseren Brüdern und Schwestern.
[13:52] Wir reden so viel vom großen Kampf, aber wir müssen uns auch bewusst sein, dass wir in
[13:56] einem großen Kampf uns befinden und jeder Einzelne von uns zeigt uns seine Worte und
[14:00] seine Taten, auf wessen Seite er gedanklich steht.
[14:07] In 1.
[14:07] Mose 4, ab Vers 9 kommt dann das Urteil Gottes zur Geltung hier.
[14:11] Vers 9: „Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?“
[14:15] „Er antwortete: Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
[14:19] „Er aber sprach: Was hast du getan?“
[14:21] „Horch, die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden!“
[14:27] Mit anderen Worten: Ich muss ein gerechtes Gericht sprechen.
[14:30] Kain, ich kann dir das nicht durchgehen lassen.
[14:32] Vers 11: „Und nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden hinweg,
[14:38] der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen.“
[14:40] „Vers 12: Wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir künftig seinen Ertrag nicht mehr geben.“
[14:44] „Ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde.“
[14:49] Dem Adam war noch gesagt worden in Kapitel 3, Vers 17 und 18: „Und zu Adam sprach er:
[14:58] Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot
[15:02] und sprach: Du sollst dich davon essen, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen.“
[15:05] „Mit Mühe sollst du dich davon nähren, dein Leben lang; Dornen und Disteln soll er dir tragen,
[15:11] und du sollst das Gewächs des Feldes essen.“
[15:13] „Im Schweißen des Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden.“
[15:17] Dort war es noch möglich, wenn auch mit Schwierigkeiten, wenn auch unter Qual und
[15:21] im Schweißen des Angesichts, es war noch möglich, dass der Erdboden seinen Ertrag bringt.
[15:26] Das war es, Gott am Anfang vor dem Sündenfall als etwas Selbstverständliches, ohne Probleme geplant hatte.
[15:31] Adam selbst nach der Sünde konnte im Glauben an die Verheißung Gottes,
[15:36] im Glauben an den kommenden Erlöser immer noch den Auftrag Gottes erfüllen,
[15:39] den Erdboden zu bebauen, auch wenn es jetzt einen Kampf bedeuten würde,
[15:43] aber es wäre noch möglich.
[15:44] Aber Kain, der die Gnade Gottes ablehnt, der kann jetzt die Ernte nicht mehr erleben.
[15:51] Was wir daraus lernen, ist sehr interessant.
[15:54] In einer sündlosen Welt ohne Sünde ist Gehorsam zu Gott und die Erfüllung des Auftrages,
[16:00] wie in dem Fall, den Erdboden, sehr einfach.
[16:03] In einer Welt, die gefallen ist und in der wir selbst durch Sünde gebrochen sind,
[16:10] dann ist es immer noch möglich, Gottes Gebote zu halten, durch seine Verheißung,
[16:15] durch seine Kraft, aber es wird uns Anstrengung kosten, es wird einen Kampf bedeuten.
[16:20] Aber wenn wir dieses Angebot Christus, der für uns stirbt, ablehnen und stattdessen
[16:28] unsere eigenen Ideen in den Gottesdienst bringen und unsere eigenen Ideen versuchen umzusetzen
[16:33] und vielleicht sogar Hass haben auf unsere Geschwister und so weiter,
[16:36] dann ist die Erfüllung des Gebotes nicht mehr möglich.
[16:39] Interessanterweise sagt Kain, dass diese Strafe zu schwer ist.
[16:46] Er beklagt sich, er klagt Gott an, auch das ist ja ein Geist Satans,
[16:51] dass die Bestrafung ungerecht sei.
[16:53] Er sagt in Vers 13: „Und Kain sprach zu dem Herrn: Meine Strafe ist zu groß,
[16:58] als dass ich sie tragen könnte.“
[16:58] Mit anderen Worten: Gott, du bist ungerecht, bist nicht gnädig.
[17:03] „Vers 14: Siehe, du vertreibst mich heute vom Erdboden, und ich muss mich vor deinem
[17:07] Angesicht verbergen und ruhelos und flüchtig sein auf der Erde, und es wird
[17:11] mich geschehen, es wird geschehen, dass mich tot schlägt, wer mich findet.“
[17:15] Interessanterweise geht Gott auf diese Anklage, obwohl es überhaupt gar nicht
[17:23] zu schwer war und Gott nie ungerecht richtet, macht er etwas Interessantes,
[17:28] was uns im Zuge der nächsten Geschichten zu denken geben sollte.
[17:32] Gott gewährt es ihm, am Leben zu bleiben.
[17:36] Er sagt sogar in Vers 15: „Da sprach der Herr zu ihm: Fürwahr, wer Kain totschlägt,
[17:40] der zieht sich siebenfache Rache zu, und der Herr gab dem Kain ein Zeichen,
[17:44] damit ihn niemand erschlage, wenn er ihn fände.“
[17:47] Gott sagt: Du hast zwar einen Menschen umgebracht, aber auch wenn du in der Öde
[17:54] leben sollst, auch wenn du fernab vom Angesicht Gottes leben sollst,
[17:56] werde ich auf deinen Wunsch hin dafür sorgen, dass niemand Rache an dir übt,
[18:02] du wirst dein Leben behalten.
[18:04] Vor allem im ganzen Universum hat Gott einem Menschen, der gemordet hat, gesagt:
[18:12] Ich werde dafür sorgen, dass niemand dich dafür umbringt, du kannst dein Leben behalten.
[18:17] Man würde vielleicht denken, dass das außergewöhnliche Dankbarkeit
[18:22] und außergewöhnliche Liebe zu Gott hervorgebracht hätte.
[18:28] Doch die Bibel sagt uns, genau das Gegenteil passiert.
[18:31] Kain hat einen Sohn und weitere Nachkommen, und die Linie der Kainiten ist für zwei Dinge bekannt:
[18:38] Einmal für ihre große Brillanz. Sie erfinden die Instrumentalmusik, sie erfinden das Eisenhandwerk,
[18:46] sie sind fortschrittliche Pioniere auf dem Werk der Zivilisation.
[18:51] Aber gleichzeitig geht es mit ihnen moralisch immer mehr bergab.
[18:55] Schon in der siebten Generation lesen wir von Lamech, dass er die Polygamie einführt
[19:01] und äußerst gewalttätig ist.
[19:04] In Vers 23 heißt es: „Und Lamech sprach zu seinen Frauen Ada und Silla: Hört meine Stimme,
[19:08] ihr Frauen Lamechs, vernehmt meinen Spruch: Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet,
[19:14] einen jungen Mann, weil er mich geschlagen hat.“
[19:17] „Kain wird siebenfach gerächt, Lamech aber 77-fach.“
[19:21] Diese außergewöhnliche Gnade Gottes wird nicht wertgeschätzt, sondern als Schutz genommen
[19:29] und als Begründung sogar, um noch größere Gewalttaten und Ungerechtigkeiten zu begehen.
[19:36] Und das Ganze nimmt dramatische Formen an.
[19:40] Nur einige Jahrhunderte später finden wir die Welt getaucht in Böses.
[19:47] In Erstemose 6 Vers 1 und 2 sehen wir, wie der Sündenfall sich wiederholt in gewisser
[19:52] Art und Weise.
[19:53] „Und es geschah, als sich die Menschen zu mehreren begannen auf der Erde und ihnen Töchter
[19:56] geboren wurden, da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren,
[20:00] und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen.“
[20:05] Die Frage ist: Wer sind diese Gottessöhne?
[20:07] Es ist viel darüber debattiert worden.
[20:09] Wir können die Sache ganz einfach erklären, ein paar Bibelverse dazu.
[20:12] Römer 8 Vers 14 sagt uns: Römer 8 Vers 14: „Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet
[20:20] sind, die sind Söhne Gottes.“
[20:23] 2.
[20:23] Korinther Kapitel 6 und dort Vers 18: „Und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir
[20:30] Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“
[20:33] Und dann Johannes 8, interessanterweise, dort, wo auch die Söhne des Satans, den Satan zum,
[20:39] den Teufel zum Vater haben, bezeichnet werden.
[20:41] Johannes 8 Vers 42, zwei Verse vor Vers 44, da sprach Jesus zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater
[20:47] wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen, denn
[20:51] nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt.“
[20:51] Wer Gott zum Vater hat, wer ein Kind Gottes ist, der liebt Gott, der liebt Jesus, der ist vom Heiligen Geist geleitet.
[20:55] Das sagt die Bibel.
[21:01] Jeder, der vom Heiligen Geist geleitet ist, jeder, der Gott liebt, ist ein Kind Gottes.
[21:08] Die Söhne Gottes sind also nicht nur Engel. Die Engel lieben auch Gott, die Engel sind
[21:13] auch vom Heiligen Geist geleitet, aber es sind nicht nur Engel, sondern Kontext zeigt,
[21:18] ob es sich um Engel oder andere Wesen handelt. In dem Fall sind es ganz einfach Menschen,
[21:22] die vom Heiligen Geist geleitet worden sind, Menschen, die den kommenden Erlöser liebten,
[21:25] die auf der Seite Gottes standen, die Söhne Gottes, die in diesen beiden Klassen von 1.
[21:30] Mose 3 Vers 15 auf der Seite Jesus standen, der Same der Frau, der Same Gottes sozusagen,
[21:36] die Kinder Gottes. Sie sahen die Söhne der Menschen, die Nachkommen Kains, und sahen,
[21:43] dass sie schön waren, und das ist genau das, was Eva erlebte, als sie vor dem Baum stand und die
[21:48] Frucht sah, dass sie schön war, und obwohl sie wusste, dass es falsch ist, von der Frucht zu
[21:53] essen, sie doch ihren Sinnen und ihrem Verlangen mehr glaubte und mehr vertraute und mehr Priorität
[22:00] zumaß als ihrem Bewusstsein, dem Gehorsam Gottes gegenüber. Der Sündenfall war kein
[22:06] einzelnes Ereignis, sondern behutete sich, es gab eine Reihenfolge von Sünden, Fällen sozusagen, und
[22:11] der Same der Frau, die Kinder Gottes vermischen sich mit dem Samen der Schlange. Und wenn man
[22:23] glauben würde, dass gut, wenn gut und schlecht sich mischen, dann wird vielleicht das Schlechte
[22:26] gut. Der sieht sich arg getäuscht, wenn er in 1. Mose 6, Vers 5 das Resultat dieser Verbindung
[22:32] sich betrachtet. Das heißt es: „Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war
[22:39] auf der Erde und alles Trachten, der Gedanken seines Herzens, alle Zeit nur böse, sehr große
[22:44] Bosheit, alles Trachten nur böse, alle Zeit.“ Das war ein dramatisch schlimmer Zustand. Die
[22:52] Seite Satans schien fast vollständig Überhand zu gewinnen auf der Erde. Und so gibt Gott der
[23:00] Menschheit Zeit zur Umkehr, bevor er radikal einschreiten muss. In Vers 3 heißt es, 1. Mose 6,
[23:08] Vers 3: „Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer mit den Menschen rechten,
[23:13] denn er ist Fleisch; so sollen seine Tage 120 Jahre betragen.“ Das bedeutet nicht, wie manche
[23:19] angenommen haben, dass hier die Lebenszeit des Menschen auf 120 Jahre beschränkt wird, weil wir
[23:24] noch Jahrhunderte später Menschen sehen wie Abraham, der 175 Jahre wurde, oder Isaak, der 180
[23:30] wurde und einige andere auch, die über 120 wurden. Zumal dann später auch die Lebensspanne unter
[23:36] 120 Jahre lag, sondern was hier gemeint ist, dass 120 Jahre lang Gnadenszeit gewährt wurde. Gott gab
[23:43] der Menschheit 120 Jahre lang, umzukehren von der Seite Satans zur Seite Gottes. Doch die Bibel
[23:51] sagt uns, dass nur sehr wenige von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht haben. 1. Mose 6 und
[23:58] dort Vers 8. Da heißt es: „Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn.“ Jemand fand Gnade.
[24:11] „Vers 9: Dies ist die Geschichte Noahs. Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen.“
[24:16] „Noah wandelte mit Gott.“ Hier war jemand, der nicht nur mit seinen Lippen den kommenden Messias
[24:22] bekannte und stattdessen in Bosheit lebte, sondern jemand, der wirklich mit Gott lebte. Ein wahrer
[24:29] Sohn Gottes, der durch den Glauben an den kommenden Messias Gerechtigkeit in seinem Leben hatte und
[24:39] auch so lebte. Und er mit seiner Familie war der Einzige, der auf der Seite Gottes stand. Vers 18
[24:48] heißt es: „Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du
[24:52] und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.“ Acht Menschen auf der Seite
[24:57] Gottes und der Rest der Welt auf der Seite Satans. Es sieht so aus, als wenn Gott nicht in dieser
[25:03] Generation die Sintflut geschickt hätte, dass vielleicht ein, zwei Generationen später niemand
[25:08] da gewesen wäre, der überhaupt noch Gott gefolgt wäre. Gott musste radikal eingreifen, und Gott
[25:18] wählte diesen Noah aus, der den echten, wahren Glauben hatte. Ein Glaube, der sich im Glaubensgehorsam
[25:25] zeigte, was immer das Kennzeichen der Linie des Samens der Frau gewesen ist,
[25:35] wie wir gelesen haben in Offenbarung 12, Vers 17, dass die Übrigen ihres Samens gekennzeichnet sind
[25:41] vom Glauben und von dem Zeugnis Jesu und natürlich von den Geboten Gottes, die sie halten. In 1.
[25:48] Mose, Kapitel, stimmt nicht, in Hebräer, Kapitel 11, Vers 7 sehen wir, dass der Glaube Noahs sich
[25:57] im Gehorsam zeigte. Hebräer 11 oder dort Vers 7: „Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche
[26:04] Weisung empfangen hatte, über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottes Furcht bewegt, eine
[26:10] Arche zur Rettung seines Hauses, durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der
[26:14] Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens.“ Er glaubte Gott und deswegen gehorchte er ihm, ein Mann des
[26:23] Glaubensgehorsams. Übrigens, diese Gerechtigkeit Jesu, die er selbst erlebte, stand allen anderen
[26:29] offen. 2. Petrus 2, Kapitel 5 sagt uns: „Und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah,
[26:38] den Verkündiger der Gerechtigkeit, als achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der
[26:42] Gottlosen brachte.“ Noah predigte diese Gerechtigkeit auch anderen. Ein Kind Gottes, sein Same der Frau,
[26:49] wird immer versuchen, Menschen von der Seite Satans zu gewinnen, für die Seite Jesu, für die Seite der
[26:57] Erlösung. Als die Sintflut dann kam und fast die gesamte Menschheit – und manche Schätzungen gehen
[27:03] davon aus, dass es sich um Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen gehandelt hat, eventuell –
[27:07] diese ganze Menschheit fast vollständig ausgerottet ist, kommt es zu einem Neuanfang. In 1. Mose,
[27:15] Kapitel 8, Vers 17 heißt es: „Alle Tiere, die beide sind, von allem Fleisch, Vögel, Vieh und alles
[27:21] Gewürm, das auf der Erde kriecht, sollen mit ihr hinausgehen und sich regen auf der Erde und sollen
[27:25] fruchtbar sein und sich mehren auf der Erde.“ Und dann in Kapitel 9, Vers 1: „Und Gott segnete Noah
[27:33] und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde.“ Das sind
[27:40] Worte, die Gott schon bei der Schöpfung an Adam und Eva gerichtet hatte. Worte, die deutlich machen,
[27:45] dass Gott jetzt wieder wie eine Art Neuschöpfung, ein Neuanfang mit der zerstörten Erde vorhatte.
[27:54] Interessanterweise gibt es interessante Aussagen hier im Zuge dieses Neuanfangs. Schauen wir in
[28:02] 1. Mose, 8, Vers 21, als Noah dieses Opfer bringt, als erstes, nachdem er aus der Arche ausgeht,
[28:08] um deutlich zu machen, dass er an diesen kommenden Messias glaubt, aufgrund dessen sie allein nur
[28:12] bewahrt worden sind in der Sintflut. Das heißt es hier in Vers 21: „Und der Herr roch den lieblichen
[28:18] Geruch und der Herr sprach in seinem Herzen: Ich will künftig den Erdboden nicht mehr verfluchen,
[28:22] um des Menschen willen, obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist, von seiner
[28:27] Jugend an. Ich will künftig nicht mehr alles Lebende schlagen, wie ich es getan habe.“
[28:32] Gott demonstriert damit nicht, dass ihm das erst aufgefallen wäre, aber er zeigt damit sehr deutlich,
[28:37] dass die Wasser der Sintflut zwar die Erde von der sündigen Generation reinigen konnten,
[28:43] aber das Problem der Sünde nicht lösen konnten. Das menschliche Herz wird durch eine Sintflut
[28:48] nicht geheilt. Das machen dann die Geschichten, die darauf folgen, gleich wieder deutlich.
[28:52] Was also tun? Schauen wir in 1. Mose 9, Vers 5. Es ist jetzt nach der Sintflut,
[29:03] dass Gott etwas Interessantes sagt. Das ist eigentlich signifikant, dass es jetzt hier
[29:07] nach der Sintflut passiert. Er sagt in 1. Mose 9, Vers 5: „Jedoch euer eigenes Leben will ich fordern,
[29:12] von der Hand aller Tiere will ich es fordern und von der Hand des Menschen, von der Hand seines
[29:16] Bruders will ich das Leben des Menschen fordern.“ Interessanterweise sagt er explizit auch von der
[29:21] Hand des Bruders. Knapp 1500 Jahre vorher, also ungefähr 1500 Jahre vorher, als ein Bruder seinen
[29:28] Bruder tötete und sagte Gott: Dein Gericht ist zu streng. Da hat Gott vor dem Universum gesagt:
[29:40] Ich lasse dich am Leben. Und die nächsten 1500 Jahre haben gezeigt, was passiert,
[29:49] wenn man einen unbußfertigen Mörder nicht so bestraft, wie es die Gerechtigkeit fordern würde.
[29:56] Fast die ganze Menschheit wäre verloren gewesen. Und Gott zeigt jetzt: Man sagt,
[30:06] das gerechte Strafgericht für einen Mörder ist Mord. Er ist tot.
[30:12] Gott zeigt damit, dass seine gerechten Gerichte vernünftig und sinnvoll sind und dass,
[30:27] wenn er sie nicht durchführen würde an unbußfertigen Menschen, die die Gnade ablehnen,
[30:34] die Gesamtheit des Universums in Gefahr stehen würde, verloren zu gehen.
[30:41] Gottes Gerichte sind gerecht. Nun sagt niemand mehr, dass das zu ungerecht sei.
[30:51] Interessanterweise zeigt Gott gleichzeitig wiederum seinen Bund und seine Gnade,
[30:58] indem er nur wenige Verse weiter unten das Zeichen des Bundes installiert.
[31:05] In Vers 12 lesen wir: „Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich festsetze auf
[31:10] ewige Geschlechter hin, zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind.“
[31:14] „Vers 13: Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll mir ein Zeichen des Bundes sein,
[31:19] zwischen mir und der Erde.“ Dieser Bund, von dem hier steht, ist ein Bund, der am Himmel oder im
[31:32] Himmel am Thron Gottes zu sehen ist. In Offenbarung 4 und dort Vers 2 und 3 heißt: „Und zugleich war ich
[31:40] im Geist und sehe einen Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer, und der darauf saß, war
[31:45] in seinem Aussehen einem Jaspis und einem Sardis-Stein gleich. Und ein Regenbogen war rings um den
[31:50] Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.“ Der Bund Gottes wird dargestellt durch einen
[31:59] Regenbogen. Der Regenbogen entsteht dann, wenn Sonne und Regen gleichzeitig da sind. Die Sonne
[32:06] ist in der Bibel ein Symbol für die Gegenwart Gottes, für seinen Charakter. Die Bibel sagt,
[32:09] dass das Licht, dass Gott selbst Licht ist, dass er im Licht wohnt, dass er von Licht umgeben ist,
[32:15] dass wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.
[32:20] Sein Charakter, sein Wesen, seine Liebe, seine Gnade, seine Güte werden dargestellt durch das
[32:24] Licht. Er sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Im Kontext der Sintflut war der Regen ein Symbol
[32:33] für das gerechte Gericht Gottes. Und der Regenbogen zeigt, dass bei Gott, in Gottes Regierung am Thron
[32:41] die Gerechtigkeit und die Gnade sich treffen, dass sie verbunden sind und dass man sie nicht
[32:46] trennen kann.
[32:46] Schon bald erhebt sich der Geist der Rebellion wieder. Wir sehen in 1. Mose 11 beim
[32:58] Turmbau zu Babel, dass die Prinzipien Satans, die im Himmel entstanden sind, das Prinzip der
[33:08] Selbsterhöhung, das Prinzip der Rebellion gegen Gottes Gebote wiederum quick lebendig ist. Wir
[33:15] sehen hier, wie ab Vers 1: „Und die Erde sah, hatte ein und die einzige Sprache und dieselben Worte,
[33:21] und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Sinear und sie ließen sich
[33:25] dort nieder und sie sprachen zueinander: Wohl an, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest
[33:30] brennen, und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel. Und sie
[33:34] sprachen: Wohl an, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht,
[33:39] dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreuen werden.“ Sie
[33:43] wollten sich selbst erhöhen und unter keinen Umständen Gottes Geboten Folge leisten. Gott
[33:50] hatte nämlich gesagt: Zerstreut euch in der Welt, vermehrt euch, füllt die Erde. Stattdessen wollten
[33:58] sie sich selbst erhöhen, einen Turm bauen, der möglicherweise in die Gelegenheit gibt,
[34:03] bei der nächsten Sintflut, da man Gott nicht glaubte, dass er nie wieder eine Sendung wird,
[34:07] bei der nächsten Sintflut sicher sei vor den Gerichten Gottes. Was für eine törichte Annahme.
[34:14] Die Rebellion zeigt sich wiederum darin, dass man Gott und seinem Bund nicht glaubt,
[34:22] dass man sich selbst erhöhen will und sich selbst berühmt machen möchte, selbst einen Namen für
[34:27] sich machen möchte. Genauso hatte Luzifer schon im Himmel Gottes Gnade und Liebe und Gottes Güte
[34:32] nicht geglaubt und hatte befürchtet, dass Gott irgendwas Böses mit ihm vorhat und wollte sich
[34:38] selbst erhöhen. Wiederum sehen wir den Samen der Schlange hier am Werk.
[34:50] Und dann sehen wir in Vers
[34:50] 7 und 8, wie Gott herabsteigt, sich das Ganze anschaut und dann sagt Vers 7: „Wohl an, lasst uns
[34:56] hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit keiner mehr die Sprache des Anderen versteht.“
[35:01] „So zerstreute der Herr sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.“
[35:05] Gott wusste, wenn er nicht einschreitet, dann wird innerhalb von kürzester Zeit die Welt wieder
[35:11] vollständig erfüllt sein, nur von dem Bösen. Und so greift er ein und er zwingt in gewisser Art und
[35:21] Weise die Umsetzung seines Befehls, dass nämlich die ganze Welt bevölkert werden soll. Und das war
[35:26] nur zum Guten der Menschheit, denn wenn das nicht geschehen wäre, dann wären vielleicht irgendwo
[35:29] Tiere, hätten sich vermehrt und Länder wären nie wieder kultiviert worden und das Böse hätte die
[35:38] Gelegenheit gehabt, in diesem kulminierten Ort Babylon alles menschliche Gute auszurotten. Durch
[35:45] die Zerstreuung war es dem Bösen nicht so möglich, so schnell sich wieder auszubreiten. Gott musste
[35:50] in gewisser Weise hier die Menschheit dazu zwingen, das Richtige zu tun, um sie vor sich selbst zu
[35:57] schützen. Und weil sie selbst nicht voneinander gehen wollen, sendet er diese verschiedenen
[36:03] Sprachen, die es ihnen jetzt unmöglich machen, miteinander zu kommunizieren und sie müssen sich
[36:08] trennen. Das erinnert mich ein bisschen an einen Psalmtext im Psalm 32, wo Gott sagt in Vers 8 und
[36:23] 9: „Siehe, ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst. Ich will dir
[36:28] raten, meine Augen auf dich richten. Seid nicht wie das Ross oder das Maultier, die keinen Verstand
[36:33] haben, mit Zaum und Gebiss ihrem Geschirr muss man sie bändigen, weil sie sonst nicht zu dir
[36:37] nahen.“ Mit anderen Worten, Gott sagt: Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder du folgst mir aus freiem
[36:46] Willen, weil ich dir etwas sage und du erkennst, dass es das Beste für dich ist, oder du tust das
[36:52] nicht und dann muss ich dich ab und zu in das Verderben laufen lassen und ab und zu muss ich
[36:55] wie ein Ross dich umlenken, mit Gewalt ein wenig sozusagen, damit andere nicht dauerhaft zum Schaden
[37:04] kommen. Gott muss oft eingreifen, um die Menschheit vor sich selbst zu schützen, ansonsten würde die
[37:09] Menschheit immer wieder schnurstracks gerade in den Abgrund laufen. Gott muss die Menschheit dort am
[37:16] Turm zu Babel wie ein Ross an den Zügeln nehmen und rumreißen und sagen: Jetzt verteilt euch doch
[37:22] endlich, so wie ich es euch befohlen habe. Aber das ist nicht sein idealer Plan, und um der Menschheit
[37:28] zu zeigen, was sein idealer Plan ist, lässt er in jener Zeit nach der Sintflut an einem lebendigen
[37:38] Beispiel illustrieren, was es bedeutet, Gottes Willen freiwillig zu folgen. Mitten dort in dieser
[37:46] mesopotamischen Kultur, dieser Hochkultur um Babylon herum, da lebt der Abram in Chaldäa, und Gott
[37:56] ruft ihn, ein lebendiges Beispiel für echten Glaubenssein, ein lebendiges Beispiel für diejenigen,
[38:02] die Same der Frau sein wollen.
[38:02] In 1. Mose 12, Vers 1, da gibt Gott ihm einen Auftrag, nämlich sich zu zerstreuen, zu gehen an den Ort, an den Gott ihn senden würde.
[38:10] Vers 1: „Der Herr hat zu Abram gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines
[38:14] Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde, und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich
[38:21] segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen,
[38:27] und verfluchen, die dich verfluchen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf
[38:33] Erden.“ Gott demonstriert: Es gibt einen besseren Weg, einen besseren Weg, einen Weg des Glaubens.
[38:41] Abram wird zum Vater des Glaubens, denn er hört Gottes Wort und er glaubt Gott, dass er ihn segnen
[38:47] wird, auch wenn er es nicht sehen kann, gleich, auch wenn er nicht gleich alles fühlen kann,
[38:50] auch wenn er nicht gleich alles versteht, er glaubt Gott und im Glauben ist er gehorsam.
[38:54] In diesem Glaubensgehorsam zeigt sich, wie Gott ihn segnet und segnen kann, und Gott zeigt deutlich:
[39:01] Du musst dir keinen Namen machen, ich werde dir einen Namen machen. Heute kennt man niemanden von
[39:06] den Erbauern des Turms von Babylon, kein Name hat sich überliefert, vielleicht Nimrod, wenn er
[39:12] wahrscheinlich einer der Anführer gewesen ist, aber auch er ist relativ unbekannt, und wir wissen
[39:16] nur wenig von ihm. Aber Abram, der ist bis heute Milliarden Menschen ein Begriff und ist das seit
[39:26] Jahrtausenden gewesen. Gott hat buchstäblich seine Verheißung wahrgemacht, Abrams Name ist
[39:34] groß gemacht worden, er hat Gott geglaubt.
[39:34] Wir haben nicht die Zeit, die Details anzuschauen. In 1. Mose 22 ist eine sehr, sehr interessante Geschichte. Wir haben dazu eine ganze Predigt
[39:41] in der Serie, wenn Gott zweimal ruft: Abram, Abram. Nur so viel: In 1. Mose 22, Vers 1 bis 10 lässt
[39:56] Gott den Abram am eigenen Leib spüren, welche Kosten mit der Erlösung des Menschen zusammenhängen.
[40:04] Abram erkennt, was es bedeutet, den eigenen geliebten Sohn zu geben.
[40:11] Das Kind des Glaubens, das Kind Gottes, der Same der Frau ist nicht frei von Leid. Doch im Gegensatz
[40:28] zu den Ungläubigen, im Gegensatz zu dem Samen der Schlange, wird den Gläubigen kein Leid befallen,
[40:38] das nicht irgendwann, irgendwie und irgendwo zu einem großen Segen wird. Ja, die emotionalen
[40:49] Schmerzen des Abrams waren unfassbar stark. Fast niemand kann sich vorstellen, was es bedeutet,
[40:54] drei Tage lang diesen Gedanken zu jagen, seinen eigenen Sohn umbringen zu müssen.
[41:00] Unvorstellbare emotionale Qual, und doch ist genau diese emotionale Qual jahrtausende lang,
[41:08] tausenden und Millionen von Menschen zu einem tiefen Segen geworden,
[41:12] weil sie Gott besser verstanden haben und in Liebe ihr Herz ihm gegeben haben.
[41:18] Hiob hat eine kurze, aber intensive Zeit der Depression und der Trübsal erlebt,
[41:29] emotional am Ende. Aber jeder einzelne dieser Tage, jedes seiner aufgewühlten Worte wurde zum
[41:39] Segen für Tausende, die darin Trost und Hoffnung gefunden haben, an Gott festzuhalten. Wenn wir
[41:46] Kind Gottes sind, wenn wir Same der Frau sind, dann sind wir nicht frei von Leid,
[41:52] sind wir nicht frei von Schwierigkeiten und von Dingen, die wir nicht verstehen. Aber wir
[41:55] dürfen wissen: Dem Kind Gottes geschieht nichts, was nicht irgendwann, irgendwo und
[42:02] irgendwie zum Segen wird für ihn und für andere. Und Gott zeigt in dieser Geschichte,
[42:13] dass aufgrund dieses Glaubensgehorsams der Erlösungsplan noch deutlicher sichtbar wird.
[42:20] In 1. Mose 22, 16 sagt er: „Und er sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der
[42:26] Herr, weil du dies getan und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verschont hast. Darum will ich
[42:30] dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie der Sand
[42:35] am Ufer des Meeres. Und dein Same soll das Tor seiner Feinde Besitz nehmen. Und in deinem Samen
[42:40] sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du der Stimme gehorsam warst.“ Er sagt: Diese Geschichte
[42:44] ist ein Fundament für eine ganz klare, deutliche Verheißung. Und diese
[42:49] Verheißung greift der Paulus auf in Galater Kapitel 3 und dort Vers 15, Galater Kapitel 3
[42:58] und dort Vers 15 und 16. Wir lesen Vers 16 direkt, da heißt es: „Nun aber sind die Verheißungen dem
[43:06] Abram und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht, und jetzt Zitat aus 1. Mose 22,
[43:16] und den Samen als von vielen, sondern als von einem und deinem Samen, und dieser ist Christus.“
[43:22] Paulus, der Hebräisch konnte, hatte festgestellt, dass in 1. Mose 22 ein singulärer Samen steht und
[43:29] nicht nur die Pluralsamen. Ja, es gibt einen pluralvollen Samen, es gibt Kinder Gottes,
[43:33] aber es wird einen Sohn Gottes geben. Ein Same, der exemplarisch das Leben eines Gläubigen lebt,
[43:44] nämlich Christus selbst. Und in seinem Tod und in seiner Auferstehung liegt die Hoffnung aller,
[43:53] die sich Samen der Frau nennen. Er ist der verheißene Same, der den Kopf der Schlange
[43:59] brechen wird, zertreten wird, und alle Verheißungen Gottes finden ihre Erfüllung in ihm.
[44:07] Diese Erfahrung hat auch Jakob gemacht, als er ausgestoßen von seiner Familie, niedergedrückt von der Schuld
[44:16] und erfüllt von der Furcht, getrennt von Gott zu sein, draußen unter klarem Sternenhimmel
[44:24] kampiert, mit nichts weiter als einem Stein für seinen Kopf. Das heißt in 1. Mose 28, Vers 12:
[44:33] „Und er hatte einen Traum, und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der
[44:37] Spitze bis an den Himmel, und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder.“ Inmitten der
[44:43] Erfahrung der Schuld, inmitten der Erfahrung der Sündenlast, die alle von der Seite Satans her
[44:49] kommen, zeigt ihm Gott das, was seine Seele am meisten braucht: einen Erlöser, eine Verbindung
[44:56] zum Himmel, einen Weg, den er gehen kann, einen Weg, der ihm offenbart wird. Christus selbst hat
[45:01] dieses Bild, der Himmelsleiter, verwendet für sich selbst. Er verbindet Himmel und Erde. Was die Sünde
[45:08] geteilt hat, durch die Übertretung des Gesetzes, die Trennung, die hervorgerufen worden wird, wird
[45:14] überbrückt durch den Dienst Jesu. Er ist der Erlöser, die Brücke zwischen Himmel und Erde.
[45:24] Ja, es gibt Rebellion, ja, es gibt Auflehnung, aber ja, es gibt Erlösung. Niemand muss rebellisch sein,
[45:31] niemand muss in der Auflehnung verbleiben. Selbst für die schlimmsten Sünden gibt es eine Leiter
[45:37] zum Himmel. Wer immer diese Leiter sucht und auf ihr geht, wird zu Gott finden. Jesus sagt: „Ich bin
[45:42] der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wer an mich glaubt, wird nicht sterben, sondern ein ewiges
[45:48] Leben haben“, sagt er.
[45:48] Und manchmal geschehen Dinge, die wir nicht verstehen können. Wir haben nicht
[45:54] mehr die Zeit, das zu lesen, aber die Geschichte von Josef, die in der Lektion angegeben ist,
[45:57] offenbart, dass Gott Dinge zulässt, sogar die bösen Absichten von Menschen benutzt,
[46:04] um Gutes hervorzubringen. Die Brüder von Josef, die hassten ihren Bruder. Sie waren sozusagen auf
[46:14] der Seite Satans. Sie waren Schlangenbrut, hätte Jesus gesagt. Sie waren Kinder des Teufels. Sie
[46:22] hassten ihren Bruder, so wie Kain Abel hasste. Und sie hätten ihn beinahe auch umgebracht,
[46:27] wenn sie nicht noch etwas mehr Geld gebraucht hätten und stattdessen lieber das Geld genommen
[46:31] hätten, statt ihn gleich zu töten. Interessanterweise zeigt die Geschichte von Josef,
[46:37] dass Gott in der Lage ist, selbst solchen Menschen, die auf der Seite Satans stehen,
[46:41] auch wenn sie formal nominell der Kirche Gottes angehören, als Nachkommen von Jakob,
[46:45] dass er in der Lage ist, sie zu verändern. Das, was sie Böses vorhat, ihre bösen Taten,
[46:52] sind das Mittel, das Gott verwendet, indirekt, um ihnen später das Leben zu retten. Denn der Josef,
[47:00] den sie verkaufen, der wird in Ägypten zu einem Art Premierminister, einem Großvisier,
[47:06] der ihnen dann später das Getreide verkauft, ohne dass sie sterben werden. Gott kann sogar
[47:12] die bösen Absichten von Menschen benutzen, um sie selbst, die bösen Menschen, zu retten,
[47:18] wenn sie das annehmen und sich dadurch verändern lassen. Das Paradebeispiel dafür ist Jesus
[47:24] Christus, der am Kreuz stirbt, weil Menschen, erfüllt vom Geist Satans, rufen und schreien:
[47:32] „Kreuzige ihn!“ Und ihre böse Tat, erfüllt von böser Absicht, benutzt Gott indirekt,
[47:42] sozusagen, um diese bösen Menschen von dieser bösen Tat zu retten. Und jeder, der das annimmt,
[47:52] der das versteht, dass er mit seinen eigenen Sünden, mit Feindschaft gegen Gott, Christus
[47:59] auch mit ans Kreuz gebracht hat, Böses vorhat, seinen Bruder gehasst hat, der ein Menschenmörder
[48:05] war, wäre doch nur ein Gedanke. Und jetzt die Liebe Gottes, die Erlösung sieht, der kann von
[48:12] seiner Rebellion befreit werden.
[48:12] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dich in Rebellion befindest,
[48:18] sei es gegen das Gesetz Gottes, sei es, dass du ganz konkret eine bestimmte Sünde festelst,
[48:25] sei es, dass du vielleicht schlechte Gedanken gegen deinen Bruder oder deine Schwester hast.
[48:29] Gott schenkt dir heute Erlösung und möchte, dass du von der Klasse der Söhne Satans,
[48:40] des Nachkommens Satans wechselst, durch die Kraft Christi, der dem Satan den Kopf zertritt,
[48:47] zu den Nachkommen der Frau, den Kindern Gottes, die durch seinen Geist, durch Gottes Geist geleitet
[48:56] sind. Möchtest du dich heute entscheiden, inmitten weltweiter Auflehnung, die wir heute sehen,
[49:00] mehr als je zuvor gegen das Gesetz Gottes und gegen den Glauben Jesu, dass du dich zu den Samen
[49:06] der Frau gesellen möchtest, zu den Übrigen ihrer Samen, die nicht nur nominell, sondern tief in ihrem
[49:10] Herzen auf der Seite Gottes stehen. Ist das dein Wunsch heute? Dann segne dich Gott in deiner
[49:15] Entscheidung, wenn du sagst: Hier ist jemand, der die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahrt.
[49:20] Nächste Woche wollen wir weiter studieren bei diesem Thema und uns Gedanken machen über das
[49:28] Wort Gottes, die Auflehnung, die Erlösung. Heute wollen wir abschließend mit einem kurzen Gebet.
[49:32] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir in deinem Wort studieren konnten.
[49:36] Ich möchte dich bitten, dass jeder Einzelne, der heute eine Entscheidung für dich gefällt hat
[49:40] oder sie erneuert hat, dass du ihn segnest, diese Entscheidung versiegelst und dass du uns hilfst,
[49:46] ein Leben zu leben, frei von Rebellion und aus großer Dankbarkeit für deine Erlösung in Treue
[49:53] und Liebe dir zu dienen. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen. Gott segne euch und viel Freude im
[50:00] Studium seines Wortes.
[50:10] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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