Diese Lektion beleuchtet den „Großen Kampf“ und die Herausforderungen der frühen Christengemeinde. Sie untersucht, wie die Jünger Jesu nach seiner Auferstehung mit Zweifeln und mangelndem Verständnis kämpften und wie der Heilige Geist sie befähigte, das Evangelium weltweit zu verbreiten. Die Lektion vergleicht biblische Ereignisse wie Pfingsten und den Turmbau zu Babel mit heutigen Herausforderungen und betont die Bedeutung von Demut, der Liebe zur Wahrheit und der Gemeinschaft im Glauben.
Auflehnung und Erlösung (CSH 2016/Q1): 9. Der Große Kampf und die frühe Christengemeinde
Jennifer D'Ambrosio · Cannstatt Study Hour 2016 Q1: Auflehnung und Erlösung ·Themen: 1. Mose, Altes Testament, Apostelgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Großer Kampf, Grundlehren der Bibel, Neues TestamentWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q1: Auflehnung und Erlösung
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen in Bad Cannstatt bei der Cannstatt Study Hour. Mein Name ist Jennifer D'Ambrosio und ich freue mich, dass ich mit dir heute die Lektion studieren darf. Das Thema ist ein sehr interessantes Thema. Wir studieren heute die Lektion Nummer 9 und zwar vom 20. bis 26. Februar. Das Thema: Der große Kampf und die frühe Christengemeinde. Der Titel ist sehr interessant, aber auch die Dynamik, die dahinter steht. Diese Woche wollen wir miteinander betrachten, wie sich der große Kampf innerhalb der Gemeinde, der jungen Gemeinde, ausgetragen hat, welche Einflüsse von außen kamen, aber vor allem, welchen Kampf jeder Mensch mit sich selber ausfechten muss.
[1:07] Wir wollen einen kleinen Exkurs machen in die Geschichte der frühen Gemeinde. Es war eine sehr traurige Zeit, als die Gemeinde entstand. Jesus wurde gekreuzigt, ist gestorben und wieder auferstanden. Doch die Jünger waren sich seiner Auferstehung nicht bewusst. Sie waren sich der Auferstehung nicht sicher. Das sehen wir, wenn wir miteinander in der Apostelgeschichte Kapitel 1 lesen, dass sie eigentlich verzweifelt waren. Sie waren bitter enttäuscht, wenn man es so sagen kann. Jesus musste sich seinen Jüngern und seinen Aposteln zeigen, um ihren Glauben zu kräftigen und zu bestärken. Es war nötig, dass Jesus sich ihnen zeigte, denn nach dem Tod Christi waren die Jünger beinahe von Mutlosigkeit übermannt. Ihre Herzen waren vor Dunkelheit umhüllt. Sie hatten keine Auferstehungshoffnung.
[2:13] Jetzt müssen wir uns fragen, wenn du die Möglichkeit hättest, bei einem berühmten Lehrer oder Theologen oder Physiologen zu lernen, wen würdest du wählen? Wenn du die Möglichkeit hättest, bei einem Plato oder bei einem Sokrates eine intensive Ausbildung zu machen, die vielleicht dreieinhalb Jahre ging, wie die Jünger damals mit Jesus, setzt man dann nicht voraus, dass du nach dieser Ausbildung eine perfekte Erkenntnis hast von dem Plan Gottes und von dem Dienst Jesu auf Erden? Das war leider nicht so mit den Jüngern. Die Jünger waren dreieinhalb Jahre mit Jesus zusammen und dennoch hatten sie Jesu Worten nicht geglaubt. Und das zeigt sich, wenn wir in Apostelgeschichte Kapitel 1 und dort Vers 7 lesen, dass es heißt: „Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hatte.“ Entschuldigung, und wenn wir den Vers 6 lesen, um den Kontext zu verstehen, warum Jesus diese Antwort gab, da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren und sprachen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her?“ Das muss für einen Lehrer oder einen Ausbilder eine große Enttäuschung sein, wenn die eigenen Schüler, die wirklich so nah mit einem studiert haben, die beste Ausbildung bekommen haben, ja sogar einen Universitätsabschluss erreicht haben, immer noch an dem gleichen Punkt stehen. Sie wissen immer noch nicht, was Jesu Auftrag ist. Sie wissen immer noch nicht, was Jesus ihnen gelehrt hat.
[4:07] Und genau in dieser Zeit befinden wir uns, genau in diesem Kontext befinden wir uns. In diesen Tagen, die Christus mit seinen Jüngern verbrachte, machten sie eine neue Erfahrung. Jesus ist zu diesem Zeitpunkt wieder auferstanden. Jesus zeigte sich den Jüngern und den Aposteln und etwas Erstaunliches, etwas ganz Erstaunliches ereignete sich. Dreieinhalb Jahre waren doch wohl nicht so intensiv gewesen, wie diese 40 Tage, die Jesus mit den Jüngern verbrachte. Die Jünger erlebten eine Bekehrung. Jesus erklärte ihnen, was sein Tod und seine Auferstehung bedeutete. Jesus erklärte ihnen, warum er sterben musste. Jesus erklärte ihnen erneut den Erlösungsplan und diesmal sahen die Jünger mit anderen Augen, mit erleuchteten Augen, mit Augen eines bekehrten Menschen. Jesus hatte öfters versucht, seinen Jüngern die Zukunft zu offenbaren, aber sie waren zu gleichgültig, um über seine Worte nachzudenken. Deshalb hatte sie sein Tod überrascht. Das hatten wir festgehalten. Aber ein noch interessanter Gedanke, der mir so kam während des Studiums, war, dass der Mangel an Verständnis dazu führte, dass sie in der Zeit seines Todes in äußerste Hoffnungslosigkeit gerieten. Also der Mangel an Verständnis.
[5:45] Und ist es nicht heute auch so, dass in der Christenheit viele Theorien und Doktrinen im Umlauf sind, aber doch die wenigsten ein klares Verständnis haben von dem Erlösungsplan und von dem Plan Gottes, von dem Wort Gottes, von der Prophetie? Aber Jesus hat uns nicht im Dunkeln gelassen. Jesus hat uns nicht alleine gelassen, sondern er hat uns sein Wort geschenkt und die Bibel legt sich immer von alleine aus. Und es ist sehr interessant, denn hätten die Jünger Jesu Worten geglaubt? Was meinst du oder was meinen sie? Wäre ihnen nicht viel Kummer erspart geblieben? Und genau so sind wir Menschen. Wir müssen manchmal auf die Nase fallen oder wie man so schön sagt, man muss vielleicht erst mal eine schlechte Erfahrung machen, damit wir uns daran erinnern, was Jesus versprochen hat. Aber muss es immer so sein? Warum können wir nicht gleich den Worten Gottes vertrauen? Warum können wir nicht gleich das Wort Gottes so nehmen, wie es geschrieben steht und darauf vertrauen?
[6:58] Aber nun lasst uns weitergehen. In Apostelgeschichte Kapitel 1 und die Verse 6 bis 8 gibt Gott, gibt Jesus ihnen eine ganz interessante Antwort. Jesus sagt in Vers 7: „Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat.“ In anderen Worten oder mit anderen Worten sagte Jesus: „Es ist unnötig für euch zu wissen oder weiter in die Zukunft zu blicken, als es euch eigentlich offenbart wurde. Es ist nicht eure Sache“, sagt Jesus. „Euer Auftrag ist ein anderer. Ihr sollt Menschenfischer sein. Ihr sollt das Evangelium in die Welt tragen und euch nicht so sehr darum bemühen, wann ich meine Herrschaft aufrichten werde.“
[8:01] In den Tagen, in diesen Tagen, in denen Christus mit seinen Jüngern enge Gemeinschaft hatte, hatte sich etwas verändert. Die Apostel und die Jünger waren nicht mehr dieselben Menschen. Sie waren nun bereit, in die Welt zu gehen und sie waren nun bereit, mit der Kraft des Heiligen Geistes zu verkünden. Aber genau dieses fehlte ihnen noch. Dieser wichtige Element fehlte: der Heilige Geist. Aber darauf werden wir gleich zu sprechen kommen. Wenn wir in Apostelgeschichte 1, Vers 14 lesen, Apostelgeschichte 1, Vers 14, da heißt es: „Diese alle blieben beständig und einmütig im Gebet und Flehen zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu und mit seinen Brüdern.“ Also wir können sehen, dass wenn wir es zulassen, dass der Heilige Geist an unseren Herzen wirkt, dass auch eine Veränderung herrscht. Während die Jünger sich noch früher gestritten haben, wer der Erste sein wird im Reich Gottes, wer zu Rechten sitzen wird bei Jesus, sind sie jetzt einmütig im Gebet und haben Gemeinschaft miteinander. Das ist das, was der Geist Gottes mit uns macht. Er verbindet uns, er führt uns zusammen. Alles, was uns von Jesus wegtreibt, wie Stolz, der Bessere zu sein, das ist in Gottes Reich unwichtig, sondern wir sollen dem Nächsten Diener sein. Und genau das können wir jetzt sehen bei den Jüngern. Sie hatten den Heiligen Geist in ihrem Herzen. Vielleicht nicht so empfangen, wie es Jesus nachher machen wird zur Zeit der Pfingstzeit, aber sie hatten etwas verstanden, was sie vorher nicht verstanden hatten. Ihre Verkündigung, den Auftrag, den Jesus ihnen gegeben hatte, hat sich nicht nur auf Judäa beschränkt, sondern sie sollten in Judäa anfangen und dann in den gesamten östlichen Mittelmeer bis hin nach Rom.
[10:04] Lasst uns den Montagsabschnitt anschauen, der 22. Februar. Da geht es um Pfingsten. Pfingsten übersetzt im Griechischen Pentecoste. Es war ein jüdisches Fest, genannt Shavuot. Ein Fest, das die Juden ganz besonders feierten, denn es hatte zwei Bedeutungen. Die erste Bedeutung dieses Festes war die Offenbarung des Wortes Gottes an die Israeliten früher und zum zweiten war Shavuot, Pfingsten auch eine Art Entedankfest. Also es war ein wichtiges Fest, was einmal im Jahr gefeiert worden ist. Die Jünger waren zusammen.
[10:47] Aber Pfingsten hat nicht nur eine Bedeutung, eine wichtige Bedeutung für die Jünger gehabt. Pfingsten hat auch eine ganz wichtige Bedeutung für uns heute. Denn als Christus durch die himmlischen Tore gegangen war, empfing er den Thron unter der Anbetung der Engel. Als die feierliche Handlung seiner Krönung beendet war, kam der Heilige Geist in reicher Fülle auf die Jünger herab. Die Ausgießung des Geistes zu Pfingsten war die Mitteilung des Himmels, dass die feierliche Krönung des Erlösers stattgefunden hatte. Also zum einen ist Pfingsten wichtig, weil die Gemeinde entstand, die Gemeinde Gottes, die erste Gemeinde Gottes. Zum einen ist Pfingsten auch wichtig, weil damals viele Menschen zur Wahrheit gefunden haben. Aber Pfingsten ist auch für uns heute wichtig, weil Jesus diese Bestätigung geschickt hat. Er wurde zum König gekrönt und er schickte den Heiligen Geist als Bestätigung dessen, dass er der Herrscher dieser Welt ist. Aber lasst uns in Apostelgeschichte 2 und dort die Verse 3 und 4 miteinander lesen. Apostelgeschichte 2 und dort die Verse 3 und 4.
[12:23] Vielleicht noch zum Hintergrund von Pfingsten. Pfingsten war nicht nur deshalb so wichtig, weil Gott den Heiligen Geist schickte, nicht nur deshalb so wichtig, weil Jesus gekrönt worden ist als König, aber Pfingsten war auch wichtig, weil viele, die damals zu Jesu Zeiten an dem Tag da waren, als Jesus gekreuzigt worden ist, das waren genau diese Menschen, die sich zu Jesus bekehrt haben an diesem Pfingsttag. Oft haben wir die Meinung, dass etwas ganz Schlimmes passiert in unserem Leben, dass auch der entscheidende Punkt ist, es ist etwas Schlimmes passiert und genauso wird es bleiben. Oder ein Mensch, der gegen Jesus arbeitet oder gegen Gott arbeitet und vielleicht auch Erfolg hat, dann sind wir oft entmutigt und denken so, das war es jetzt. Aber die Begebenheit zu Pfingsten ist ganz interessant, denn egal, welche Sünden ich in meinem Leben habe und egal, welche falschen Entscheidungen ich in meinem Leben getroffen habe, Jesus ist so gnädig, dass er seinen Geist schickt, der an dein Herz klopft und du hast die Entscheidungsfreiheit, du hast die Freiheit, dich zu entscheiden für Gott oder gegen Gott.
[13:48] Wenn wir schon von Freiheit sprechen, Freiheit ist ein wichtiger Begriff in unserer heutigen Zeit. Es war es schon immer, aber vor allem heute. Jesus Liebe, wenn man Liebe definiert, ist Freiheit und das, was Jesus damals an Pfingsten tat, das tut er heute noch. Er schaut, wo es Menschen gibt, die ein offenes Herz haben, wo es Menschen gibt, die auf der Suche nach Gott sind und genau da schickt er seinen Geist und öffnet Augen, Verstand.
[14:28] Wir haben zwei Begebenheiten in der Bibel, die sehr interessant sind und die uns parallel hier in der Lektion gezeigt werden. Wir haben einmal die Begebenheit zu Pfingsten, wo Gott den Heiligen Geist schickt und es eine Gemeinschaft gibt und wir haben im Alten Testament auch eine Begebenheit und zwar in 1. Mose 11. Vielleicht können wir das mal aufschlagen. 1. Mose und da Kapitel 11 und dort die Verse 5 bis 6. 1. Mose 11 und dort die Verse 5 bis 6. Und zwar geht es in 1. Mose Kapitel 11 und dort die Verse 5 bis 6 darum, dass ein Turm gebaut worden ist, ein Turm, der Turm zu Babel, der uns bekannte Turm zu Babel. Aber es ist interessant, dass die Menschen sich in ihren Herzen vorgenommen hatten, wie Gott zu sein. Vielleicht lesen wir es gemeinsam. 1. Mose 11, 5 bis 6: „Und der Herr stieg herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, den die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, sie sind ein Volk und sie sprechen alle eine Sprache. Und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Und jetzt wird sie nichts davor zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben.“
[15:40] Wir haben hier zwei Gruppen von Menschen. Wir haben im Neuen Testament die Jünger, die brannten für Jesus, die zwar eine Gemeinschaft hatten, die innig zusammen waren, um Gottes Plan auszuführen. Und wir haben im Neuen Testament auch eine Gruppe von Menschen, die eine Sprache gesprochen hatten, die auch zusammen waren, auch vereint waren, aber die ein ganz anderes Ziel hatten. Sie hatten sich in ihren Herzen vorgenommen, sich dem Allerhöchsten höher zu stellen. Aber wir können hier sehen, wie Jesus, wie Gott die Pläne durchkreuzte. Und zwar verwirrte er in Vers 7, oder besser gesagt in Vers 8, 7 und 8: „Wolan, lasst uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit keiner mehr die Sprache des Anderen versteht. So zerstreute der Herr sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.“
[16:40] Es ist interessant, wir sehen im Neuen Testament, wie Gott ihnen die Gabe der Sprachen schenkte, so dass ein jeder hören konnte, was der Andere in seiner Sprache sagte. Und wir sehen im Alten Testament, dass Gott genau das Gegenteil tat. Er verwirrte die Sprache, so dass sie sich untereinander nicht mehr verstanden und auch ihr Plan, Babel aufzurichten oder zu erbauen, scheiterte. Das können wir heute auch übertragen in unserem Leben. Es gibt heute auch zwei Gruppen von Menschen. Es gibt die eine Gruppe, die den Geist Gottes hat, die versucht, etwas aufzubauen, die versucht, das Evangelium zu predigen, die Menschen zu vereinen in Wahrheit, in der Wahrheit. Und dann haben wir wieder eine Gruppe von Menschen, die auch den gleichen Plan hat, Menschen in der Welt zu vereinen, aber unter einem anderen Führer, unter einem anderen Deckmantel. Und wir leben genau heute auch in dieser Zeit, wo wir sehr wachsam sein müssen, welchem Herrn wir folgen, dem Herrn der Bibel oder dem Herrn, dem Prinzen dieser Welt, der sich selber zum Prinzen gemacht hat, dem Satan.
[17:57] Aber lasst uns weitergehen. Der Heilige Geist ruhte in Form feuriger Zungen auf den Versammelten. Feurige Zungen, ein Symbol für die Gabe, die den Jüngern verliehen wurde und sie befähigte, in anderen Sprachen zu sprechen. Und die Erscheinung des Feuers, wie wir es im Neuen Testament finden, ist das Symbol für das Fließende, für die Sprache, die sie fließend sprechen konnten. Und nach Babels Begebenheit hatten sich ja die Völker zerstreut, damals in ganz Judea, Israel und auf der ganzen Welt. Und genau zu Zeiten des Pfingstens hatten sie sich alle wieder zusammengefunden, um dieses Fest zu zelebrieren. Und genau dort sprach der Heilige Geist diese Menschen wieder an und führte sie zusammen. Die Bibel berichtet uns, dass 5.000 Menschen zu der Gemeinde hinzugefügt worden sind. Eine Wahnsinns-Evangelisation, würden wir heute sagen. Eine effektive und eine fruchtbare und fruchtvolle, ein fruchtvolles Ereignis.
[19:10] Doch die Gemeinde hatte mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht alles, was zu Pfingsten erlebt worden ist, war so einfach hinzunehmen, auch von den jüdischen Lehrern und Obersten. Aber darauf werden wir gleich zurückkommen. Ein Zitat von Ellen White hat mich ganz besonders angesprochen, vor allem während ich die Lektion studiert habe. „Der Geist gibt die Kraft, die ringende, kämpfende Menschen in jeder Not, mitten unter Hass der Welt und der Kenntnis ihrer eigenen Schwächen und Fehler aufrechterhält. Wenn wir Kummer haben und leiden, der Ausblick trübe ist und die Zukunft beunruhigend erscheint, dann sind wir nicht alleine und hilflos. Denn der Heilige Geist und das ernste Gebet des Glaubens bringen dem Herzen Trost.“
[20:04] Und genau das ist genau das, was wir eigentlich heute in dieser Zeit der Unruhe, viele Dinge geschehen, die wir vielleicht nicht so verstehen können. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wir leben in einer ganz spannenden Zeit. Und das ist so wichtig, dass wir heute einen Leitfaden in unserem Leben haben, dass wir einen Kompass haben, einen sicheren. Und das ist Gottes Wort. Und der Geist Gottes ruht auf jeden, der ihn von Herzen sucht. Und genau das war Pfingsten. Pfingsten war ein Beweis der Macht Gottes.
[20:45] Wenn wir uns den Dienstagabschnitt anschauen, dann ist der Titel überschrieben mit der Konfrontation der Sadduzäer. Die Sadduzäer und die Schriftgelehrten damals waren nicht begeistert, als sie das gehört haben, was Gott oder was die Jünger, die Apostel damals vollbracht hatten durch Gott. Wenn wir in Apostelgeschichte 4 lesen und dort die Verse 1 bis 6. In Apostelgeschichte Kapitel 4. In Apostelgeschichte 4 und dort die Verse 1 bis 6. „Während sie aber zum Volk redeten, kamen die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzäer auf sie zu. Sie waren aufgebracht darüber, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündigten. Und sie legten Hand an sie und brachten sie ins Gefängnis bis zum folgenden Morgen, denn es war schon Abend. Aber viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig und die Zahl der Männer stieg auf etwa 5.000. Es geschah aber am folgenden Morgen, dass sich ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem versammelten. Auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die aus hoher priesterlichem Geschlecht waren.“
[21:59] Es ist eine ganz interessante Situation hier. Wir haben hier Hannas, der Schwiegervater von Kaiphas, der nicht allzu lange vor Jesus stand. Und jetzt haben wir einen Petrus, der sich mit ihnen konfrontieren muss. Ein Petrus, der den Jesus verleugnet hatte, steht nun vor diesen Männern und muss seinen Glauben behaupten. Es ist eine ganz interessante Reaktion, die Petrus und die Sadduzäer zur gleichen Zeit haben. Darauf werden wir gleich sprechen.
[22:49] Die Feinde der Jünger konnten sich der Überzeugung nicht verschließen, dass Christus von den Toten auferstanden sei. Der Beweis, dass Jesus auferstanden war, war einfach zu eindeutig. Sie konnten es nicht abstreiten und deshalb kamen sie in Schwierigkeiten. Sie wussten nicht, wie sollen sie das jetzt verstecken? Wie sollen sie das jetzt unter den Teppich kehren? Es gab ja auch noch ein Ereignis, was ganz entscheidend war. Jesus oder die Jünger hatten durch Jesu Kraft, durch den Heiligen Geist auch einen sehr kranken Mann geheilt und das konnten sie nun wirklich nicht abstreiten. Also waren sie jetzt in einer ganz schwierigen Situation. Sie wussten nicht, wie sie jetzt damit umgehen sollen.
[23:29] Erstaunlich ist auch, dass sie trotzdem, auch wenn sie wussten, dass das, was sie tun, falsch ist und dass Jesus wirklich auferstanden war, sie in ihren Herzen dennoch rebellierten und das leugneten. Und genau das ist eine Charaktereigenschaft, die Satan hat. Satan kennt die Wahrheit, aber er rebelliert gegen sie. Satan weiß die Prophezeiungen und trotzdem geht er gegen Gottes Volk, gegen Gottes Willen. Und diese Rebellion trägst du und trage ich auch in meinem Herzen, denn jedes Mal, wenn wir uns nicht für Jesus entscheiden, nicht für Gott entscheiden, dann entscheiden wir uns für die andere Seite. Es ist auch eine Form der Rebellion.
[24:10] Und jetzt sehen wir einen Petrus, der vor ihnen steht. Interessant ist auch, der Geist der Weissagung, und ich empfehle euch das Buch „Die Apostel“ zur Vertiefung des Studiums, sagt in ihren Schriften, dass die jüdischen Leiter der überzeugenden Macht des Heiligen Geistes sich ihm nicht unterworfen haben. Sie hätten Reue und Buße tun können. Jesus hätte ihnen vergeben. Gott hätte ihnen vergeben. Gott hätte ihnen noch mal eine Chance gegeben. Obwohl sie Jesus gekreuzigt hatten, obwohl sie gegen Petrus waren und die Jünger, hätten sie sich dennoch, dennoch hätten sie sich für Jesus entscheiden können. Sie hätten Reue und Buße tun können. Jesus hätte ihnen alles vergeben. Gott hätte ihnen alles vergeben. Aber sie blieben stur und ließen nicht zu, dass der Geist Gottes an ihren Herzen wirkt. Sie ließen nicht zu, dass die Wahrheit, dass die Liebe zur Wahrheit in ihren Herzen aufkeimt. Sie haben die Liebe zur Wahrheit, diesen Keim, erstickt, indem sie weitermachten. Und wir werden auch sehen, was sie nachdem Petrus vor ihnen stand, was sie dann taten. Sie hatten ja viele Möglichkeiten gehabt, noch mal einen Schritt zurück zu gehen. Aber sie taten es bewusst nicht. Es ist vielleicht manchmal auch so, dass wir bewusst etwas tun, wo wir wissen, dass es vielleicht nicht richtig ist, wo wir bewusst gegen Gott gehen. Und genau diese Situation haben wir hier mit den Pharisäern, Sadduzäern, mit den jüdischen Schriftgelehrten, mit den Obersten.
[26:07] Wenn wir in Apostelgeschichte 4 Vers 7 lesen: „Und sie stellten und sie stellen sie in ihrer Mitte und fragten sie: Durch welche Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan?“ Also sie beziehen sich hier auf Pfingsten. Also sie sind interessiert, sie fragen sich, mit welcher Macht habt ihr das getan, was ihr gemacht habt? Wie konntet ihr so viele Massen beeinflussen? Wie konntet ihr viele Sprachen sprechen, die ihr gar nicht kanntet? Wie konntet ihr jemanden heilen, der sehr viele Jahre krank war? Durch welche Macht habt ihr das getan? Sie wussten, dass es die Macht Gottes war. Aber sie leugneten, sie wollten es nicht zugeben, sondern spielen das einfach herunter, indem sie fragen: „Mit welcher Macht habt ihr das getan?“
[26:55] Und dann sehen wir einen Petrus. Ein Petrus, der sich total verändert hat. Wenn er vor wenigen Monaten oder Wochen Jesus verleugnete, stand er jetzt als ein gefestigter Christ vor ihnen. Als ein gefestigter Mensch, sage ich mal. Christ würde ich in unserer heutigen Sprache sagen. Er stand fest da, überzeugt von seinem Jesus, überzeugt von den Schriften und überzeugt von den Prophezeiungen, dass Jesus wiederkommen wird als Herrscher dieser Welt.
[27:35] Aber die Frage ist, was hat der Heilige Geist eigentlich noch vollbracht? Der Geist Gottes hat in dieser wichtigen Episode, in dieser wichtigen Zeit, in denen die Jünger sich so vorkamen, als wären sie auf sich alleine gestellt worden, hat der Geist was ganz Wichtiges bewirkt in ihnen. Der Geist Gottes hat ihnen die Zuversicht gegeben, dass egal wie es ausgehen wird, Jesus der Sieger ist. Und ich denke, das ist ein ganz wichtiger Gedanke, den wir, während wir diese Lektionen jetzt miteinander betrachten und auch am Sabbat miteinander diskutieren und uns austauschen, dass egal welche Umstände wir in unserem Leben erleben, egal wie hoffnungslos unser Leben ausschauen mag, Jesus dennoch der Sieger ist und das letzte Wort Jesus gesprochen hat und sprechen wird. Und Jesus wird auch seine Gemeinde heute nicht alleine lassen, denn das, was wir hier sehen in der Apostelgeschichte, diesen Typus, ist der Antitypus zu unserer Gemeinde heute. Denn auch wir haben heute Herausforderungen, mit denen wir kämpfen als Gemeinde. Wir müssen uns nicht nur in unseren Gemeinden behaupten, in Anführungszeichen sage ich mal, wir müssen uns auch in dieser Welt behaupten. Und wir haben viele Schwierigkeiten, denen wir heute entgegengehen, auch als Gemeinde.
[29:11] Aber ist es nicht wichtig, dass wir heute loyal bleiben zu unserem Gott, untereinander als Geschwister? Ich denke, wir können viel lernen aus dieser Lektion, denn die Jünger waren zusammen stark, nicht alleine. Petrus hätte niemals das vollbracht, diesen Mut gehabt, wenn ich hinter ihm eine betende Gemeinde stehen würde. Und das sage nicht ich, das sagt Gottes Wort.
[29:38] Wenn wir weitergehen in der Apostelgeschichte, ist ein ganz interessanter Vers, der uns zeigt, was die Gemeinde tat, während der Petrus alleine da stand. Ich sage mal alleine, weil er nicht mit der ganzen Gemeinde stand, vor Kaiphas und den Priestern. Und als sie gebetet hatten, erbebte die Städte, wo sie versammelt waren. Und sie wurden alle mit heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. Also während der Petrus da steht, ist hinter ihm eine Gemeinde, die betet. Und ich denke, das ist genau der Schlüssel, wie wir als Gemeinde effektiv sein können, wie wir den Herausforderungen innerhalb der Gemeinde, aber auch in dieser Welt bewältigen können. Wir brauchen den Heiligen Geist. Aber was wir auch brauchen, ist die Gemeinschaft. Wir brauchen das Gebet. Und wir können sehen, dass der Heilige Geist hier Menschen zusammenführt, Barrieren aufreißt, Mauern, die es nicht mehr gibt. Es gibt den Heiligen Geist, der Menschenherzen zusammenbringt. Sie vereint im Gebet. Und Petrus war nur so stark, wie Gott bei ihm war, wie der Heilige Geist bei ihm war.
[30:59] Denn wie konnten denn die Obersten, die Gelehrten diese Frage stellen? „Wer gibt dir die Kraft, so zu reden, wie du redest?“ Es war eine Kraft und eine Macht, die sich bildlich manifestiert hatte. Nicht nur in Petrus seinem Leben, aber auch in seinen Werken. Der einstige Petrus, der Jesus verleugnete, stand jetzt als ein Jünger, als einer der Apostel, die fest im Glauben standen. Und ich denke, wir können viel daraus lernen. Wir stehen heute, wie wir gesagt haben, vor ähnlichen Herausforderungen. Wir müssen auch heute unseren Glauben bezeugen.
[31:42] Ich fand ein ganz interessantes Zitat hier, wo es heißt: „Wir müssen die menschliche Regierung als eine göttliche Einrichtung anerkennen und den Gehorsam ihr gegenüber innerhalb ihres rechtmäßigen Bereichs als eine heilige Pflicht lehren. Wenn ihre Anforderungen jedoch mit den Geboten Gottes in Widerspruch stehen, dann müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Und genau das ist es. Jesus hat uns nie aufgerufen und die Jünger genauso wenig, dass sie eine Rebellion starten, dass sie gegen den Staat vorgehen, dass sie gegen die Regierung vorgehen. Wir sind aufgerufen, der Regierung und dem Staat und unseren demokratischen Grundsätzen treu zu bleiben, unserem Staat das zu geben, was richtig ist zu geben. Aber ein ganz wichtiger Satz steht hier: „Wenn es aber im Widerspruch mit den Geboten Gottes steht, dann müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Und genau das haben die Apostel damals gemacht. Sie haben Gott mehr gehorcht als den Menschen. Und das sagt auch der Petrus hier. Und zwar genau in Apostelgeschichte 5 und da in Vers 29 sprach Petrus und er sagte: „Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr umgebracht habt, indem ihr ihn ans Holz gehängt habt. Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren. Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.“ Und ich denke, das ist ein ganz wichtiges Statement hier. Sie beziehen sich hier auf Jesus, auf die Kraft Gottes, auf die Macht Gottes.
[33:49] Nun stehen wir als Gemeinde vor einer anderen Herausforderung. Ich rede jetzt von innerhalb der Gemeinde. Oft stellen wir uns ja die Frage, was ist der Heilige Geist? Warum ist der Heilige Geist so wichtig und welche Funktion hat der Heilige Geist? Oft wird diese Trinitätslehre, die wir als Siebenten-Tags-Adventisten vertreten, steht oft eine gewisse Spannung in unseren Reihen. Aber die Bibel und der Geist der Weissagung ist ziemlich klar und genau, was den Heiligen Geist anbetrifft. Wir haben keine, keine, keine Erklärung, weder in der Bibel noch im Geist der Weissagung. Wir wissen nur, dass der Heilige Geist, der Geist Gottes, der Heilige Geist ein Repräsentant Gottes ist. Aber es ist eigentlich ein Mysterium, weil wir nicht erklären können, was es ist. Wir wissen, dass der Heilige Geist viele Funktionen hat. Er führt uns in die Wahrheit. Er bekehrt unsere Herzen. Der Heilige Geist hat die Funktion, dass das Evangelium verbreitet wird. Der Heilige Geist hat die Funktion, ein verhärtetes Herz zu erreichen. Aber wir wissen nicht, was der Heilige Geist an sich ist. Und das ist auch unwichtig. Ellen White schreibt auch, dass wir uns nicht viele Gedanken darüber machen sollen und uns verzetteln sollen und uns streiten sollen, was der Heilige Geist wirklich ist. Es ist gefährlich, darüber zu spekulieren. Die Bibel und der Geist der Weissagung sagen uns nur, dass es nicht relevant ist für uns, zu wissen in jeder Funktion, in ihrem Sein, was der Heilige Geist ist. Für uns ist es nur wichtig, zu wissen, dass der Heilige Geist der Tröster ist, dass der Heilige Geist eine Macht ist und dass er der Repräsentant Gottes hier auf Erden. Mehr brauchen wir gar nicht zu wissen. Es gibt andere Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssen, die wichtiger sind und keine Streitpunkte, die die Einheit der Gemeinde verhindern.
[35:49] Wenn wir weiterschauen, die Zeit rennt uns davon, wenn wir uns den Mittwochsgedanken anschauen, da geht es um Stephanus. Stephanus, eine ganz, ganz interessante Persönlichkeit. Stephanus, der eine ganz wichtige Funktion hatte. Er war einer der ersten sieben Diakone, die gewählt worden waren. Stephanus, ein einfacher Mann, ein Mann tiefer Frömmigkeit, sagt die Bibel, ein Mann, der starken Glauben hatte, ein Mann, der von Geburt an Jude war, aber Griechisch sprach und sich mit den griechischen Sitten und Mentalitäten auskannte. Das macht es ihm einfacher unter den Griechen, den jüdischen Synagogen zu predigen, das Wort zu verbreiten. Ein Mann, der demütig war, ein Mann, der im Werk Gottes effektiv war, aber ein Mann, der ein trauriges Ende nahm und der die Anfangsgeschichte der Christenverfolgung zeichnete. Denn wir wissen, dass Stephanus der erste Märtyrer war, der erste Nachfolger Jesu, der gestorben ist, der gesteinigt worden ist, aufgrund dessen, dass er die Wahrheit sprach.
[37:05] Aber lasst uns mal in Apostelgeschichte 6, Vers 9 lesen, wie es sich zugetragen hat. Apostelgeschichte, Kapitel 6 und dort Vers 9. „Aber etliche aus der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kirener und Alexandriner und deren von Sizilien und Asien standen auf und stritten mit Stephanus. Und sie konnten der Weisheit und dem Geist, in dem er redete, nicht widerstehen. Da stifteten die Männer an, die sagten: Wir haben ihn lästerworte reden hören gegen Mose und Gott.“ Das ist ganz interessant hier, wie Satan arbeitet. Satan benutzt immer die Wahrheit und die Lüge und er vermischt sie. Hier können wir sehen, wie Macht eigentlich korrumpierte. Denn die Obersten hatten keinen Grund gefunden, um Stephanus in irgendwelcher Hinsicht anzuklagen. Sie suchten etwas und was tut man, wenn man nach einem Grund sucht? Jetzt habe ich schon verraten, man sucht einen Grund. Wenn es keinen Grund gibt, was macht man? Man erfindet etwas. Man beschuldigt jemanden, etwas getan zu haben, was er eigentlich gar nicht getan hat. Und genau in dieser Situation befinden wir uns. Stephanus, der voll im Geist war, der bereit war, jede Schikane auf sich zu nehmen, um das Wort Gottes zu predigen, der eigentlich in seinem sehr rechtschaffen war, ihm konnte man nichts nachstellen, musste leider auf großen Widerstand stoßen. Denn die Obersten hatten Leute bestochen gehabt, sie sollten falsch aussagen gegen Stephanus.
[38:52] Und Stephanus stand nun da, voll im Geist und musste sich verteidigen, aber nicht nur sich, sondern auch das, was er glaubte. Und da gibt es eine ganz bekannte Predigt, die Stephanus predigte, und zwar sprach er in seiner Predigt, ich möchte das jetzt nicht alles mit euch lesen, weil ich denke, es ist einiges, es ist gut, wenn ihr es selber für euch studiert. Es ist eine ganz interessante Predigt, denn er sprach viele Dinge an, wie zum Beispiel, brach er Jesus in Verbindung mit dem Judentum zusammen, mit den jüdischen Gebräuchen. Er sprach über den Heiligen Geist, er sprach um die Buße, Buße zu tun, er sprach über Sündenbekenntnis, er sprach so, dass es in Apostelgeschichte 7 und Vers, dort Vers 54 heißt es: „Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn. Er aber war voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen.“
[40:07] Also Stephanus muss ein großer Verkündiger, ein großer Prediger gewesen sein, denn es schnitt ihnen ins Herz. Und wann schneidet es uns ins Herz? Wann sind wir getroffen, wenn wir eine Predigt hören oder wenn einer mit uns spricht, wenn er die Wahrheit sagt über uns, oder? Oft sind wir so überzeugt von uns und wir besitzen oft keine Demut, um uns selber zu sehen. Aber wenn dann jemand predigt und voll im Geist ist, spricht er genau die Punkte an, die in unserem Leben vielleicht noch mal, die wir noch mal überdenken sollten. Und genau diese Situation haben wir hier. Stephanus predigt, es schnitt ihnen ins Herz, er sagte ihnen die Wahrheit. Spätestens dann hätten sie sich zu Gott bekehren können, aber sie taten es nicht. Sie hatten die Liebe zur Wahrheit nicht, sie rebellierten wieder. Und was taten sie? Sie steinigten Stephanus.
[40:57] Wir lesen weiter in Vers 56. Da spricht er Stephanus weiter, sagt: „Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.“ Vers 57: „Sie aber schrien mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. Und als sie ihn zur Stadt hinaus gestoßen hatten, steinigten sie ihn und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf. Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an. Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.“
[41:41] Es ist ein trauriges Ereignis, aber zur gleichen Zeit ist es ein freudiges Ereignis. Macht wenig Sinn, was ich jetzt sage. Aber es ist wirklich so. Es ist ein trauriges Ereignis, weil ein Mann, der unschuldig war, sterben musste. Aber es ist ein gutes Ereignis, weil er seinen Glauben für den Menschen bezeugte. Von Stephanus wurde noch viel geredet, kann ich mir vorstellen. Er war sozusagen derjenige, der den ersten Märtyrertod gestorben ist und der die Grundlage gelegt hat des wahren Glaubens, der Glaube, der bis zum Tod geht.
[42:20] Stephanus und die Jünger und die Apostel hatten etwas erkannt, was die Obersten nicht erkannt hatten. Im Hebräischen gibt es ein Wort, Alev, A-L-E-V, Alev. Alev bedeutet das ewige Licht, das hatten sie erkannt. Und ihr Lev, L-E-V, ihr Herz wurde verändert. Das, was die Hebräer oder beziehungsweise die jüdischen Lehrer bis zum Schluss nicht anerkennen wollten. Wir leben heute in der gleichen Rebellion. Es gibt heute auch wieder zwei Gruppen von Menschen oder beziehungsweise am Ende der Zeit wird es zwei von Menschen geben.
[43:04] Wenn wir in Offenbarung 12, den Vers 17 lesen. Das ist ein uns bekannter Text. Offenbarung 12, Vers 17 und dann bringe ich meinen Gedanken zu Ende. Offenbarung 12 und dort Vers 17: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihren Samen, welche die Gebote Gottes befolgten und das Zeugnis Jesu Christi hatten oder halten.“ Genau in dieser Herausforderung stehen wir heute. Wir haben heute genau die gleichen Schwierigkeiten, nicht nur in der Gemeinde, aber auch in dieser Welt. Es geht heute genauso darum, wem sind wir heute loyal. Sind wir heute Jesus Christus loyal oder sind wir den Königen dieser Welt loyal, den führenden Männer dieser Welt.
[43:55] Eins kann ich euch sagen, egal wie intelligent diese führenden Männer in dieser Welt sind. Die obersten Gelehrten waren extrem intelligente Menschen. Sie waren Professoren, Doktore. Sie hatten einen Doktortitel in der Theologie, aber eins hatten sie nicht. Sie hatten nicht die Liebe zur Wahrheit. Und was brachte es ihnen, dass sie so angesehen waren und doch so tief gefallen sind? Nichts. Es ist wichtig, dass wir heute Demut haben. Es ist wichtig, dass wir den Geist Gottes fragen, aber vor allem, dass wir uns an die Schriften halten, an das, was Jesus sagte.
[44:43] Wir wissen, dass als Petrus, aber auch als Stephanus gesteinigt worden ist, eine bestimmte Persönlichkeit immer da war. So ein bisschen im Hintergrund, aber dennoch eine wichtige Funktion hatte. Es war Saulus von Tarsus, der bei den Juden sehr angesehen war, der eine wichtige Rolle gespielt hat, auch als Stephanus gesteinigt worden ist, denn er war mit da. Er war mit dabei und er war einer der Mitglieder des Hohen Rates. Aber es ist erstaunlich, wenn wir weiterlesen in dem Donnerstagsabschnitt, ich bin jetzt ein bisschen gesprungen, wo es darum geht, dass dieser Saulus von Tarsus auf dem Weg nach Damaskus dann Jesus Christus persönlich kennenlernt, Jesus Christus persönlich erlebt und seine Bekehrung erlebt, dass dieser Saulus von Tarsus ein wichtiges Werkzeug Gottes wird. Und wir können es sehen, wenn wir weiterlesen in der Apostelgeschichte.
[45:44] Aber bevor wir uns das nur ein wenig angucken, oder wer Saulus von Tarsus ist, möchte ich nochmal erwähnen, dass es wichtig ist, dass wir heute als Christen, als Siebenten-Tags-Adventisten oder als Menschen, die nach der Wahrheit suchen, dass wir uns an diese Schriften hier halten, dass wir versuchen, weniger auf uns selber zu schauen, demütig werden und wirklich nach dem Wort Gottes fragen. Egal welche Ausbildung wir haben können. Es ist sehr schön zu sehen, wie Jesus hier Menschen gebrauchte, die weniger Doktore waren oder einen Doktortitel hatten, wenig studierte Leute. Jesus verkehrte mit Menschen, die einfach waren, wie ich und wie du auch. Und es ist einfach wunderbar zu sehen, wie Jesus uns gebraucht, wenn wir uns gebrauchen lassen.
[46:39] Diese Lektion ist sehr interessant auf verschiedenen Ebenen. Die erste Ebene, der Kampf, der in der Gemeinde tobt, hat viel damit zu tun, also der innerhalb der Gemeinde tobt, hat viel damit zu tun, wie ich und du Gemeinde heute sehen, wie du und ich heute uns in Gemeinde einbringen, welchen Geist ich und du in der Gemeinde Gottes bringen oder haben. Und zum einen haben wir die äußeren Einflüsse. Die Juden waren bestimmt gläubige Leute. Auch die Obersten und die Sadduzäer waren bestimmt Leute, die glaubten. Aber sie hatten etwas vergessen. Denn allein zu glauben reicht heute nicht mehr. Es reicht überhaupt nicht, allein zu glauben. Es gibt Menschen, die glauben an viele Dinge. Aber ein wichtiger Schlüssel ist heute, die Liebe zur Wahrheit zu haben, nach dem Geist Gottes zu fragen. Denn der Geist Gottes, haben wir ja gesagt, ist derjenige, der uns in alle Wahrheit führt. Und genau das möchte er heute auch tun.
[47:36] Wenn wir uns jetzt den letzten Abschnitt der Lektion anschauen, den Donnerstagsabschnitt, da geht es um die veränderte Haltung. Also wenn wir vorher einen Saulus gesehen haben, der, wie wir im Englischen sagen, on fire war, um die Gemeinde Gottes zu verfolgen, auseinander zu bringen und zu zerstören, haben wir hier einen Menschen, der eine Bekehrung erlebt hat, ein Mensch, der mit Gott leben wollte, ein Mensch, der ein Werkzeug Gottes sein wollte. Und dennoch waren die Ideen etwas verschwommen. Damals hatte man die Idee, dass man nur den Juden predigen konnte. Die Israeliten waren das Volk Gottes, das verheißene Volk. Und nur ihnen stand zu, die Wahrheit zu kennen. Aber Gott machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er schickte ihnen einen Traum oder eine Vision, wie wir es heute sagen. Und vielleicht können wir diese Vision miteinander lesen, wenn wir Apostelgeschichte 10 lesen. Apostelgeschichte 10 und dort die Verse 12 bis 29.
[50:36] Es ist eine interessante Begebenheit, denn Jesus zeigte ihm in einer Vision, er solle unschreinig Speisen essen. Nun legen viele diesen Text falsch aus. Mir ist es schon oft passiert, wenn man mit anderen Denominationen, mit anderen Kirchen spricht, wird dieser Vers immer falsch dargestellt. Also so, als ob man wirklich das mosaische Gesetz, wenn Jesus darüber spricht, dass wir gewisse Tiere nicht essen sollen, die Speisegesetze, dass sie hier offiziell und hiermit schriftlich abgeschafft wurden. Aber es ist nicht so, denn die Bibel, haben wir ja gesagt, legt sich von alleine aus. Und diese Vision hat Jesus ihm auch ausgelegt gehabt. Was waren denn die Tiere, die er gesehen hat, die er essen sollte? Was war das für ein Symbol? Der Petrus hatte ja die feste Meinung, wie wir schon gesagt haben, dass nur die Juden, dass er nur mit den Juden verkehren sollte und das Evangelium verbreiten sollte. Aber Jesus wollte ihm zeigen, dass es auch andere Menschen gibt, wie Cornelius, der ein Hauptmann war, ein Römer, der, auch wenn er ein Heide war, dennoch die Liebe zur Wahrheit besaß. Und Petrus wurde aufgerufen, diese Menschen zu erreichen.
[51:54] Es ist ganz interessant, wie Gott eingreift und wie Gott arbeitet. Denn vorgefasste Meinungen, das ist so ein bisschen ein Problem, was wir Menschen haben. Wir haben so ein bisschen diese Schubläden, dieses Schubladensystem. Wir machen uns eine Meinung über irgendetwas und genau diese ist es. Aber oft sind diese vorgefassten Meinungen, die wir haben, ein Hindernis dafür, dass Gott wirken kann an uns und durch uns. Denn was wir nicht verstehen oder was wir oft vergessen, ist, dass Gott uns gebraucht, uns Menschen, die wir so schwach sind eigentlich und die wir oft Fehler machen, gebraucht gerade uns, um ein Licht zu sein für die Menschen, die um uns herum leben. Und ich finde das deshalb so spannend, weil wir genau diese Einstellung oft in der Gemeinde haben. Ich rede nicht von Rassismus, ich rede nicht davon, dass wir vielleicht andere Kulturen nicht akzeptieren können. Dennoch haben wir manchmal damit zu kämpfen. Und was wir heutzutage erleben, ist Völkerwanderung. Wir erleben das heute hautnah, nicht mehr aus Geschichtsbüchern, sondern wir erleben Völkerwanderung heute im Jahr 2015-16. Das, was wir heute erleben, ist einfach ein Geschenk Gottes. Gott schickt Menschen nach Deutschland, nach Europa. Menschen, die von Gebieten kommen, wo es ihnen nicht erlaubt ist, Jesus anzubeten oder ein Christ zu werden. Und ich möchte nicht politisch werden und mich interessiert auch nicht die Flüchtlingspolitik. Ich weiß, dass es viele Herausforderungen gibt, die wir hier in Deutschland, in Europa haben. Aber es ist nicht ein Geschenk Gottes, dass Gott diese Menschen zu uns bringt und zu uns führt.
[53:46] Stehen wir nicht noch mehr heute in der Aufgabe und in der Verantwortung, dass wir uns als Gemeinden organisieren und dass wir Flüchtlingsarbeit machen? Das ist das, was ich mir vorgenommen habe oder das, was ich einmal in der Woche mache. Und ich kann euch nur dazu ermutigen, diese Chancen zu nutzen, Flüchtlinge anzusprechen. Das sind Menschen, die auch einen Glauben haben. Das sind Menschen, die vielleicht auch auf der Suche sind. Ja, die auf der Suche sind nach Gott. Und wir stehen heute in der großen Verantwortung, diese Menschen für Jesus vorzubereiten beziehungsweise sie aufzuklären. Denn die meisten sind schon vorbereitet. Wir wissen es nur nicht. Es sind viele Menschen unter diesen ganzen Syrern und diesen Flüchtlingen, die eigentlich einen Glauben haben, aber nicht wissen, wie sie diesen Glauben ausleben sollen, wo sie nach Wahrheit suchen sollen. Und da ist es unsere Aufgabe, ihnen eine Hilfestellung zu geben. Es ist sogar ein Vorrecht.
[54:43] Und genau das hat Petrus getan. Er ging zum Cornelius und er hat Cornelius das offenbart und ihm das, ja, nicht nur seinen Knecht geheilt, sondern er hat ihm auch Zeugnis gegeben. Petrus hatte eine Lektion gelernt, die wir alle noch immer zu lernen haben. In Christus wurden alle Schranken niedergerissen und die Unterscheidung zwischen Juden und Heiden, zwischen allen Völkern existiert nicht länger, sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm. Und das ist ganz wichtig auch für uns heute. In Jesus gibt es keine Mauern. Es gibt keine Schranken, die wir aufstellen sollen. Im Gegenteil, Jesus hat Schranken aufgerissen. Und wenn wir als Gemeinde effektiv sein wollen, sollten wir alle Chancen nutzen, um Menschen zu erreichen für Jesus. Denn das, was wir heute erleben, ist wirklich historisch. Und es ist auch wieder ein Zeichen dafür, dass unser Herr bald kommen wird.
[56:03] Nun, lasst uns zusammenfassen, was wir heute gelernt haben. Und lasst uns zusammenfassen, was so ein bisschen die Punkte sind, die wichtig sind. Wir haben einmal gesehen, dass die Jünger Jesu enttäuscht waren, weil sie nicht diese Auferstehungshoffnung hatten. Sie hatten die Worte Gottes nicht richtig interpretiert. Sie hatten die Auferstehung Jesu nicht verstanden. Und wir sehen, dass Jesus in 40 Tagen intensiver nochmal Arbeit mit ihnen sie gefestigt hat. Was wir auch sehen können, ist, dass viele Unruhen von außen kamen. Und wir können sehen, dass die Gemeinde Gottes heute, auch wenn sie den Heiligen Geist hat, dennoch Herausforderungen hat, mit denen sie zu kämpfen hat. Jesus hat nicht versprochen, dass alles, was wir heute erleben, das ist alles, wie wir im Englischen sagen, smoothie, also so leicht wird. Sondern wir haben wirklich Kämpfe, die von außerhalb kommen. Und wir haben Kämpfe, die innerhalb der Gemeinde sind. Und das konnten wir in dieser Lektion wunderbar erkennen.
[57:10] Wir konnten aber auch lernen, dass egal wie tief du gesunken bist in Unrecht, egal wie tief du in Sünde gefallen bist und egal wie weit du dich von Gott entfernt hast und egal wie sehr du gegen Gott gearbeitet hast, du immer noch die Möglichkeit hast, zu ihm zurückzukommen. Und das sehen wir mit Saulus. Was wir aber auch sehen können, ist, dass der Kampf, den wir haben, der ist nicht nur sichtbar, sondern der größte Kampf, den jeder Mensch mit sich austragen muss, ist der Kampf gegen das eigene Ich, gegen unseren Stolz, gegen unser Fleisch.
[57:54] Und was wir auch sehen konnten, ist, dass das Evangelium sich nicht nur auf eine Gruppe Menschen beschränkt, sondern das Evangelium wurde damals in Judäa, im ganzen Mittelmeer, und dann bis nach Rom gebracht, bis zu all den Ecken und Enden dieser Welt. Das heißt, wir sind heute aufgerufen, das Evangelium nicht nur nach Deutschland zu bringen, sondern wir sind aufgerufen, dass wir das Evangelium in alle Welt tragen. Das heißt nicht, dass ich jetzt irgendwo hinfliegen muss. Missionsarbeit beginnt als erstes, und das sagt Ellen White ganz deutlich, in unserem Haus mit unserer Familie und dann mit unseren Nachbarn und mit den Menschen, die um uns herum sind. Und wir haben heute ganz viele Möglichkeiten, wie wir für Jesus aktiv werden können. Deutschland ist ein Missionsfeld geworden. Das haben wir früher nicht gewusst oder nicht gedacht, nicht so gesehen. Aber heute sind wir ein Missionsfeld, und Gott hat uns die Menschen hierher geschickt. Er hat es uns einfacher gemacht. Wir müssen nicht so weit wegfliegen, sondern wir können die Menschen hier an Ort und Stelle erreichen.
[59:04] Ich hoffe, dass die Lektion, die wir miteinander betrachtet haben, euch ein paar gute Impulse gegeben hat, das weiter zu vertiefen. Und ich wünsche euch Gottes Segen für eure Gespräche am Sabbat. Mein Gebet ist es, und das werden wir jetzt zum Abschluss auch miteinander sprechen, dass wir die Wahrheit zur Liebe und das Banner Gottes immer hochhalten. Egal in welchen Situationen wir heute gestellt sind, verleugne nicht deinen Glauben. Stehe dazu. Denn der Glaube heute ist mehr als nur ein Gefühl. Es ist kein Gefühl. Es ist ein Prinzip. Es ist eine Lebenseinstellung, und es ist ein Lebensstil. Und ich kann dich nur ermutigen, dass du treu bleibst dem Herrn und dass du diese Lektion vertiefst und dass sie dich verändert.
[1:00:02] Ich möchte noch zum Abschluss mit euch beten. Lieber Vater, wir danken dir, dass wir diese Woche ein ganz wichtiges Thema studieren durften. Es ging um die Gemeinde und diesen großen Kampf, der tobt, um unsere Gemeinde herum, in unserer Gemeinde und in unseren Herzen. Aber du hast den Tröster geschickt, den Heiligen Geist, als dein Repräsentant, der uns in alle Wahrheit führt, der uns tröstet, der uns erbaut, ermutigt. Ich möchte dich bitten, dass jeder von uns sich heiligt und dass wir, Herr Jesus, wertvolle Werkzeuge in deiner Hand werden. Wir wissen, dass du an unsere Herzen schleifst und dass dieser Prozess manchmal schmerzhaft ist. Aber wir danken dir dafür, dass wir so wichtig sind für dich, dass du keinen von uns verlieren möchtest. Habe Dank dafür im Namen Jesu. Amen. Danke, dass du dabei warst. Ich wünsche dir noch eine gute Woche und bis zum nächsten Mal.
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