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In diesem Vortrag der Reihe „Ausweg 2012“ spricht Christopher Kramp über das biblische Zelt als Symbol für Gottes Gegenwart und seinen Plan für die Menschheit. Er erklärt die Bedeutung der verschiedenen Bereiche des Heiligtums und wie sie auf Jesus Christus und das Evangelium hinweisen. Der Vortrag beleuchtet, wie das Zelt eine Brücke zwischen Gott und den Menschen schlägt und wie Jesus als Mittler und Gott mit uns die Wüsten des Lebens überwinden hilft.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] Ja, einen wunderschönen guten Abend all denjenigen, die jetzt auch noch später dazugekommen sind und denjenigen, die live zuschauen. Ich freue mich, dass wir die Gelegenheit haben, heute den fünften, wie ist es, den vierten Abend, das fünfte Thema gemeinsam zu betrachten. Frage, wer von uns war bisher an jedem Abend da? Wow. Ich bin mal gespannt, wie groß diese Gruppe sein wird beim 27. Vortrag. Und wer von uns ist heute zum ersten Mal, da gibt es jemanden, der zum allerersten Mal heute da ist. Kein einziger. Stimmt, wir werden heute ein sehr, sehr wichtiges Thema haben, das Thema heißt, das Zelt und wir werden in wenigen Minuten genau darauf eingehen, was es damit auf sich hat. Ich möchte natürlich auch diejenigen begrüßen, die jetzt live im Internet gerade wieder zugeschaltet sind. Schön, dass sie mich jetzt gerade sehen, dass sie jetzt gerade mich hören können. Wir entschuldigen uns für die Übertragungsstörungen, die wir haben und sie sind momentan ziemlich heftig. Da können wir leider gar nichts dafür. Da können nur irgendwelche Drähte, was dort draußen im Stuttgarter Boden, die irgendwie nicht so funktionieren, wie sie funktionieren sollten. Wir beten schon die ganze Zeit und während ich spreche, beten eine ganze Reihe von Menschen, dass dieses Internet stehen bleibt. Das heißt, wenn Sie jetzt immer noch mich sehen, dann danken Sie Gott, dass Sie mich gerade hören können und sehen können. Wir hatten mehrere Probleme gleichzeitig und mit Gottes Gnade werden wir tatsächlich den ganzen Vortrag Ihnen auch übertragen können und freuen uns darüber, dass Sie jetzt dabei sind. Sollte zwischenzeitlich das Internet kurz ausfallen oder stocken, bleiben Sie dran. Es sitzen mehrere Menschen an diversen Computern, Servern und so weiter und denen rennt der Schweiß förmlich von der Stirn. Und andere beten, dass der Schweiß auch von der Stirn fällt, aber es wird funktionieren und wir haben Gottvertrauen in diese Sache auch und danken Sie Gott dafür.

[2:17] Vor einigen Tagen, ich habe Ihnen das schon erzählt, bin ich nach Ghana gefahren und als ich nach Ghana gefahren bin, eigentlich bin ich nicht gefahren, ich bin geflogen, gefahren hätte lange gedauert. Da hatte ich mir vorgenommen, unbedingt am Fenster zu sitzen aus einem ganz bestimmten Grund. Ich wollte etwas sehen, was ich vorher noch nie gesehen hatte und ich wusste nicht, ob ich jemals die Chance bekomme, es nochmal zu sehen und ich war so wild daran, auch an dem Fenster zu sitzen, dass ehrlich gesagt sogar in dem Moment, als eine Frau neben mir saß und gefragt hat, ob wir tauschen könnten, ich gesagt habe, naja, eigentlich mache ich das sonst immer, aber diesmal hatte ich mir schon den Fensterplatz reserviert. Ich wollte etwas sehen, wovon ich immer gehört hatte und was ich immer in Fernsehsendungen gesehen hatte und ich wollte es endlich selbst sehen und zwar die Sahara. Denn wenn man von Europa nach Afrika fliegt, da fliegt man stundenlang über ein weites Feld, wo im Prinzip nur Wüste, Sand und Geröll ist. Die Sahara ist wirklich erstaunlich und alle drei Minuten, wenn man raus aus dem Fenster schaut, sieht man ein anderes Bild. Mal sind die Dünen so und dann sind die Dünen so und dann sind die Dünen so, immer anders gemustert, aber immer nur Wüste, Wüste, Wüste, Wüste, kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze.

[3:30] Warum erzähle ich Ihnen das? Weil die Wüste, so spannend wie sie ist, eigentlich mehr oder weniger ein toter Ort ist und damit auch ein Symbol ist für das, was wir oft als Menschen durchmachen. Manchmal fühlen wir uns auch wie in der Wüste, uns fehlt so ein bisschen die Erfrischung, uns fehlt das Leben. Und manchmal, Sie kennen das ja vielleicht, wenn jemand durch die Wüste geht und er schon fast am Verdursten ist, was sieht er dann? Die berühmte Fata Morgana, nicht wahr? Er wird fast irre vor dem Wunsch, endlich etwas zu trinken zu bekommen. Und haben Sie gewusst, dass Wüsten, weit davon entfernt weniger zu werden, sich immer mehr ausbreiten? Die Sahara wächst, sie wächst vor allem immer Richtung Südafrika, also Richtung Süden, immer mehr. Und ich glaube, das ist ein interessantes Bild auch für die Krisen und Wüsten in unserem Leben, die sich oft so sehr ausbreiten und gegen die man so wenig tun kann. Und wir wollen heute etwas darüber uns unterhalten, wie man so einer Lebenswüste begegnen kann. Wer von uns hat schon mal das Gefühl gehabt, dass sein Leben irgendwie trocken geworden ist, dass vielleicht sogar die religiöse Erfahrung irgendwie staubtrocken geworden ist? Gibt es jemanden, der so ehrlich sagt, das Gefühl hatte ich schon mal? Ja? Einige melden sich. Die anderen haben das entweder noch nicht erlebt oder stehen kurz davor, hoffen wir natürlich nicht. Wir wollen heute einen Weg finden, den die Bibel uns zeigt, wie wir durch die Wüsten, durch die Krisen des Lebens hindurch kommen können. Und dazu möchte ich Sie einladen und auch Sie, die sie live zuschauen, jetzt gerade vom Internet mit mir ein kurzes Gebet zu sprechen.

[5:04] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir Frieden haben können in dir und dass wir auch in den Wüstenerlebnissen unseres Lebens, wir eine Hoffnung haben können und einen Anlaufpunkt haben können, über den wir heute sprechen möchten. Und wir danken dir, dass du jetzt bei uns bist, dass du dein Wort uns erklärst und dass wir von dir lernen dürfen. Sei du bei uns und segne uns. Wir beten im Kostennamen Jesu. Amen.

[5:33] Ich bin so begeistert von der Bibel, denn wie wir es schon am Wochenende gesehen haben, greift die Bibel die Fragen auf, die wir persönlich haben. Und diese Frage, die wir gerade gestellt haben, ist eine Frage oder eine Situation, die auch in der Bibel genau so beschrieben wird. Das heißt hier in Psalm 63 Vers 2 und es ist David, der diesen Psalm geschrieben hat. Gott mein Gott bist du, nach dir, was ist das nächste Wort, suche ich, es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. David lebt im Nahen Osten, David kannte die Wüste, er wusste wie schrecklich es ist in der Wüste für längere Zeit zu leben und er vergleicht seinen eigenen Seelenhunger, seine Suche nach Gott, mit diesem erschöpften und dürren und wüsten Land. Er sagt mit anderen Worten, wenn es mir dreckig geht, dann geht es meiner Seele wie einer Wüste. Und ich denke es ist etwas, womit wir uns identifizieren können, wir alle sind entweder auf der Suche oder wir waren auf der Suche oder wir sind mal wieder auf der Suche, manchmal haben wir auch schon Gott gefunden und dann entfernen wir uns wieder und wir dürsten nach dieser Erfahrung, die wir mal gehabt haben, nach diesem ersten Feuer, dieser ersten Begeisterung oder wir haben noch nie eine Erfahrung mit Gott gemacht und wir sind auf der Suche nach der Wahrheit, auf der Suche nach innerem Frieden und wenn Sie gestern Abend dabei gewesen sind, dann haben Sie ja schon gesehen, wie wir diesen inneren Frieden finden können.

[7:07] Die Bibel gibt einen und einen entscheidenden Grund an, warum wir so oft an minderer Lebensqualität leiden sozusagen. Jesaja 59, Vers 2 heißt es, sondern eure Missetaten, sie trennen euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, das er nicht hört. Und wenn wir von Gott getrennt sind, wovon sind wir dann getrennt? Wir sind getrennt vom Leben, vom Frieden, vom Glück, von der Erfrischung sozusagen. Wir sind getrennt von all dem, was das Leben wirklich schön und glücklich und zufrieden macht und unsere Sünde, wir haben ja gestern schon sehr viel darüber gesprochen, trennt uns davon und das ist der Grund, warum wir dann so hilflos sind, warum wir so suchend sind und warum wir so verwüstet sozusagen sind. Und diese Trennung, über die wir gestern schon gesprochen haben, ist tatsächlich tiefgreifender, sie ist schlimmer, als wir meistens ahnen. Ich denke gestern durch die Geschichte von Abraham und Isaac haben wir ein Bild davon bekommen, eine Idee bekommen, was diese Sünde wirklich verursacht hat und heute möchte ich nochmal ganz kurz in ein, zwei Minuten uns biblisch verdeutlichen, was eigentlich sich dort getrennt hat. Denn die Bibel sagt, durch die Sünde ist eine doppelte Trennung entstanden.

[8:24] Der Punkt Nummer eins ist, niemand hat Gott je gesehen, durch die Sünde können wir Gott nicht sehen. Denn wenn wir Gott sehen würden, was würde passieren? Wir würden in einer Sekunde vergehen. Denn die Bibel sagt, Gott ist ein verzehrendes Feuer, wir werden noch mehr darüber sprechen. Es gibt ja manche Menschen, die sagen, oh, ich glaube erst an Gott, wenn ich ihn sehe. Hast du das mal gehört? Ich möchte, dass Gott mir erscheint und wenn ich ihn sehe, dann glaube ich an ihn und aus lauter Gnade erhört Gott dieses Gebet nicht. Denn diese Menschen wissen nicht, worum sie bitten, denn wenn Gott ihnen buchstäblich erscheinen würde, würden sie in einem Moment sofort vergehen. So durch die Sünde sind wir von Gott getrennt, so dass wir ihn nicht sehen können, aber die Bibel macht deutlich, dass es auch auf der anderen Seite ein Problem gibt, denn es heißt, denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen. Mit anderen Worten, wir als Menschen, wir können Gott nicht sehen, wir sind getrennt von ihm, aber auf der anderen Seite ist es auch wahr, dass Gott selbst ein Problem hat, uns wirklich ganz verstehen zu können und zwar nicht, dass er intellektuell ist, nicht versteht, wie es uns geht, er weiß genau, wie es uns geht, aber die Bibel sagt, er kann nicht versucht werden zum Bösen. Wer von uns ist schon mal versucht worden? Gibt es jemanden, der hier sagt, ich bin schon mal versucht worden? Okay, wer sagt, ich bin noch nie versucht worden? Gott, nach der Bibel, nicht nur ist nicht versucht worden, er kann nicht versucht werden, mit anderen Worten, er kann aus seiner eigenen Erfahrung nicht nachfühlen, wie es uns geht in der Versuchung und das ist ein enormes Problem, oder? Wie können zwei Parteien zusammenkommen, wenn die eine Partei den anderen nicht sehen kann und der andere sagen kann, also ich weiß genau, wie es dir geht, ich kann nicht sehen, ich weiß ganz alles, was mir hier passiert, aber ich kann nicht wirklich nachempfinden oder nachfühlen, wie es ist, versucht zu werden. Problem, oder? Wie kann dann wieder jemals Einheit entstehen? Diese Trennung, die Sünde hervorgerufen hat und die Sünde immer noch hervorruft, ist ein größeres Problem, als wir glauben.

[10:26] Nun, wie sollte dieses Problem, diese Trennung gelöst werden? Schauen wir noch einmal, was David sagt, er sagt ja, ich suche nach dir, es dürstet nach dir meine Seele, es schmachtet mein Fleisch in einem dürrenden und erschöpften Land ohne Wasser und dann sagt uns David, welche Lösung er gefunden hat, es heißt in Psalm 63, Vers 3, so schaue ich wonach, im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen. David sagt, es gab dort ein Zelt in der Wüste und dieses Zelt in der Wüste soll nach David eine Lösung bieten, eine Antwort bieten auf die Krisen unseres Lebens. Dieses Zelt heißt es in 2. Mose 25, und der Herr redete zu Mose und sprach, und sie sollen mir ein Heiligtum machen und wir sehen hier den Grund, warum Gott dieses Zelt in der Wüste aufstellen ließ, was war der Grund für dieses Zelt? Es heißt hier, damit ich in ihrer Mitte wohne, mit anderen Worten, Gott möchte unter uns, mit uns wohnen, er möchte diese Gemeinschaft und weil er wusste, dass er nicht buchstäblich von seiner vollen Herrlichkeit erscheinen kann, hat er sich verhüllt in ein Zelt, mit Zeltdecken, dort genau hier, an dieser Stelle, da wohnte Gott buchstäblich unter seinem Volk, im alten Israel, in einem Heiligtum, in einem Zelt. Unser Vortrag heute heißt, das Zelt.

[12:10] Nun, was lernen wir mit diesem Zelt? Das heißt in 2. Mose 25, Vers 9, genau so, wie ich dir das vorbilde, jetzt was ist ein Vorbild? Was bedeutet Vorbild? Etwas, was schon vorher da gewesen ist und das ein Bild ist, sozusagen, es gibt ein Vorbild und ein Abbild. Das heißt, dieses Heiligtum, dieses Zelt in der Wüste war ein Abbild vom Vorbild und dieses Vorbild sollte dem Mose gezeigt werden auf dem Berg, sowohl die Wohnung als auch alle Geräte und die Bibel macht deutlich, dass dieses Zelt in der Wüste ein Abbild war von dem, was im Himmel die eigentliche Realität ist. Wir haben ja schon am Wochenende ganz kurz darüber gesprochen, als wir über die beiden Cherubinen gesprochen haben, können Sie sich erinnern? Da waren an der Bundeslade 2 Cherubinen, aus welchem Metall? Aus Gold, richtig, 2 Cherubinen aus Gold, aber diese beiden Cherubinen aus Gold waren nur ein Abbild von 2 wirklichen Cherubinen und aus woraus waren die? Die waren aus Cherubinen, nicht wahr? Die waren aus Engeln, das waren richtige Engel, die waren nicht aus Gold und nicht aus Silber und nicht aus Pappmaché, sondern da waren richtige Engel im Himmel, einer hieß wie nochmal? Lucifer, ganz genau. Und das ist diese Idee von einem Vorbild und einem Abbild, eine himmlische Realität, etwas was im Himmel tatsächlich so genau so ist und einem Abbild in einem Zelt auf der Erde, in der Wüste, mit anderen Worten, als Gott dieses Heiligtum in der Wüste errichten ließ, da brachte er den Himmel auf die Erde, mitten hinein in die Wüste und so glaube ich, dass auch Gott heute in unserem Leben, lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, dass Gott, dass den Himmel in mein Leben, in meine Wüste sozusagen hineinbringen möchte.

[14:10] Nun, wenn wir uns dieses Heiligtum genauer anschauen, dann wollen wir uns das einfach mal vergegenwärtigen, wie das so gewesen ist. Stellen wir uns vor, wir sind ein Wüstenbewohner, welche Nationen gibt es da so in der Wüste drumherum, so in der Wüste, Sinai, damals, weiß das jemand von Ihnen, welche Nationen da gelebt haben, die da in der Wüste so gelebt haben? Also nennen wir sie heute die Beduinen, aber in der Bibel, wie werden diese Nationen dort genannt, die dort gelebt haben? Da gab es die Amalekita, wen gab es da noch? Die Moabiter, die lebten da so ein bisschen weiter, genau. Da gab es die Edomiter, nicht wahr, also verschiedene Völker, die dort in der Wüste gelebt haben. Welches Volk wollen wir uns nehmen, aus welchem Volk wollen sie kommen? Ein Ammoniter, okay, stellen wir uns vor, wir sind ein Ammoniter und jetzt müssen wir uns auch einen Namen geben. Haben Sie einen ammonitischen Namen auf Lager? Kaleb, okay, Kaleb klingt so ein bisschen mehr israelitisch, aber die Sprachen waren so eng miteinander, vielleicht gab es auch einen ausgewanderten Israeliten in Moab, einen Ammon, und die Ammoniter waren ja auch eng verwandt mit den Israeliten, nennen wir uns einfach mal Kaleb, okay. Also stellen wir vor, wir sind Kaleb und wir sind Ammoniter und wir sitzen da irgendwo auf so einem Berg in der Wüste und betrachten uns das Volk Israel, wie es jetzt durch die Wüste marschiert und wir sehen dort dieses Zelt und wir kommen von unserem Berg gekrochen und nähern uns jetzt dem Lager und das sind ja nicht nur ein Zelt, nicht wahr, da waren viele Zelte auf allen Seiten, nach allen vier Himmelsrichtungen, drei Stämme auf jeder Seite und wir fragen einfach mal den nächstbesten Israeliten, was ist eigentlich dort dieses Zelt, was hat das für eine Bedeutung, was für eine Antwort hätten wir bekommen? Warum haben die Israeliten dort dieses Zelt? Da wohnt Gott, jetzt das klingt interessant, oder?

[16:12] Jetzt was würden wir machen? Stellen wir uns vor, wir sind kein Israeliten, wir sind Ammoniter, wir haben noch nie was davon gehört und uns wird gesagt, in diesem Zelt, unter diesen Dachsfällen und diesem Purpur und all diesen verschiedenen Stoffen, die hier eine Rolle spielen, da wohnt tatsächlich Gott. Was würden sie jetzt als nächstes machen? Hingehen, nicht wahr, einfach mal hingehen und sagen, also ich möchte Gott sehen, nicht wahr und auf dem Weg würden sie hier stehen bleiben und zwar fast gewaltsam, warum? Jemand würde sie auffallen und sagen, halt stopp, wo wollen sie hin? Zu Gott, ich möchte Gott sehen, ich möchte ins Zelt hinein und da würde jemand stehen mit einer großen und Ehrfurcht erbietenden Kleidung mit Purpur und Blau und Gold und Weiß und würde sagen, so leicht ist das nun auch wieder nicht, wo ist ihr Opfertier? Wie, Opfertier? Um Gott zu sehen, brauchen sie ein Opfertier. Um Gott zu sehen, brauchst du ein Opfertier, denn an dieser Stelle möchte Gott wieder Gemeinschaft mit dir haben, aber so wie du jetzt bist, bist du getrennt von Gott. Musste Kaleb, der Ammoniter, zurückgehen ins Lager und sich etwas besorgen, nämlich ein Opfertier, zum Beispiel, was für Opfertiere gab es? Es gab ein Lamm, was konnte man noch nehmen? Eine Taube, ein Witter, ein Stier, verschiedene Tiere, je nachdem, welche Sünde, wie die Umstände waren und so weiter und so besorgt sich Kaleb, unser Kaleb besorgt sich ein Tier und kommt zurück und er kommt hier an den Eingang und er sieht dort, es ist geschäftiges Treiben und er sieht dort schon einige Menschen mit ihren Tieren stehen und es ist auch der hohe Priester, der dort steht und da sieht er so einen Altar und er geht hinein jetzt mit diesem Tier durch den Vorhang, der immer offen war, der war nie geschlossen, dieser Vorhang hier am Anfang, dieser Eingang war immer offen und er fragt, warum schließt ihr den nie ab? Und seine israelitischen Freunde würden ihm sagen, Kaleb, das soll zeigen, dass du immer zu Gott kommen kannst, egal was passiert ist, egal ob es Nacht ist, ob es Tag ist, ob es Winter ist, ob es Sommer ist, ob es regnet oder es schneit oder die Hitze ist, dieser Weg zu Gott ist immer offen.

[18:39] Und dann würde unser Kaleb mit seinem Tier kommen zu diesem Altar, den die Bibel nennt den Brandopfer-Altar und da würde Feuer drauf brennen und dieses Feuer, so wird unserem Kaleb erzählt, stammt tatsächlich von Gott selbst. Dieses Feuer, das hier brennt auf dem Altar, ist von niemand anders entzündet worden als Gott selbst, vom Feuer. Das klingt spannend, oder? Hören Sie vor, Sie kommen zum Altar und Sie wissen, das Feuer, das hier brennt, das kommt von keinem Streichholz. Da hat man auch keine Steine aneinander gerieben, das kam vom Himmel und seitdem brennt es hier. Heiliges Feuer, besonderes Feuer und an diesem Feuer, auf diesem Feuer, auf dem Altar soll dieses Tier verbrannt werden. Und die Israeliten erzählen ihm von diesem Brandopfer und er sagt, unser Armoniter, ja, ja, das kenne ich, auch wir haben solche Geschichten in unserem Volk, Geschichten von Paradies, als unsere Urväter oder unser Urvater und unsere Urmutter, Adam und Eva, aus dem Paradies heraus mussten. Da mussten sie auch zu einer Lammschlacht, gestern Abend haben wir mehr darüber erfahren. Und so wird ihm nun bedeutet, dass er dieses Lamm nehmen soll und auf dieses Lamm hinauf seine Sünde bekennen soll, das sollte folgendermaßen geschehen. Er sollte seine Hand nehmen, seine Hand nehmen und auf den Kopf des Tieres tun. Jetzt, was fühlt man da? Das Fell, nicht wahr, das war eine Religion zum Anfassen und er sollte seine Hand dort auf den Kopf stützen und dann das bekennen, was er verkehrt gemacht hat. Ich habe meine Frau geschlagen, ich habe drei Kamele gestohlen, ich habe meine Nachbarn um zwei Hühner betrogen, was auch immer seine Sünde gewesen ist, er musste sie laut bekennen. Und dann brachte der hohe Priester ein scharfes Messer und mit diesem scharfen Messer sollte Kaleb an die Kehle des Tieres gehen und dann es durchschneiden und das Blut würde spritzen und alles besudeln. Glauben Sie, das war ein schöner Anblick? Was war wahrscheinlich die Idee, die in seinem Kopf, in dem Kopf von Kaleb hängen blieb, als er das hörte und das sah? Denn das Lamm hat bestimmt geschrien, oder? Was hat er sich wohl vorgenommen, als seine Sünde dort offensichtlich das verursacht hat? Was hat er sich vorgenommen? Nie wieder, oder? Nicht noch einmal in diese unschuldigen Augen schauen von diesem Lamm. Und übrigens, dieses Lamm sollte makellos sein, es sollte fehlerfrei sein, nicht hinkend oder halb krank, es musste makellos sein und irgendwie kam dann diese Idee in den Kopf von Kaleb, dass seine Sünde übertragen wird auf dieses Tier und die Makellosigkeit dieses Tieres übertragen wird auf ihn selbst, so eine Art Austausch.

[22:26] Nun, dieses Blut sollte genommen werden und dann hineingebracht werden in das Zelt und das tat der hohe Priester. Wir finden dort als nächsten Gegenstand, immer noch im Vorhof, im sogenannten Waschbecken, wo sich der hohe Priester jetzt die Hände wusch und die Füße wusch, bevor er in das Heiligtum, in das Zelt hineingehen würde. Und dort war dieses Zelt und ich kann mir vorstellen, wie Kaleb dann auch hinterhergehen möchte und sagt, naja, vielleicht kann ich ja auch noch so ein paar Strahlen sehen von Gott. Aber an der Tür wird er zurückgewiesen und der hohe Priester sagt, nein, nein, hier kann nur der Priester hinein. Du musst draußen bleiben. Aber wie kann ich dann wissen, dass das, was jetzt da geschehen soll, dass es auch wirklich passiert, wie kann ich damit den Beweis bekommen dafür? Und der hohe Priester würde ihm wahrscheinlich sagen so etwas wie, mein lieber Kaleb, du musst glauben, dass das, was ich jetzt tun werde, ich auch wirklich tun werde. Du musst glauben, dass das, was man dir erzählt, auch wirklich dort passiert. Du kannst es nicht sehen, du kannst nicht hinein, du musst draußen stehen bleiben und glauben, dass ich als Priester den Rest für dich tun werde.

[24:06] Dann bleibt Kaleb draußen stehen und er hört von den Israeliten, wie es dort wohl aussieht in diesem Heiligtum. Und sie beschreiben ihm, dass es dort drei Gegenstände geben soll. In diesem Heiligtum selbst, in dieser Stifthütte, in diesem Zelt ist innen drin alles unglaublich golden und schön und glänzt. Zunächst einmal findet sich dort der Leuchter, ein siebenarmiger Leuchter, gemacht aus massivem Gold und Öl, das zerstoßene Olivenöl ist dort aufgetragen, sodass die Lampen ständig brennen können. Auf der rechten Seite, auf der anderen Seite, findet sich ein Tisch und er wird genannt der Schaubrotisch und auf diesem Schaubrotisch befinden sich zwölf Brote, zweimal sechs Brote gemacht aus Mehl, die dort aufbewahrt werden. Und dann befindet sich noch am Ende des Zeltes, vor einem zweiten Vorhang, ein sogenannter Altar, ein sogenannter Räucheraltar und aus diesem Räucheraltar steigt Rauch empor, Hochrauch empor. Und während Kaleb dort draußen im Vorhof wartet und zuhört, da geht der hohe Priester hinein und tut all die Dinge, die er tun muss. Er nimmt das Blut und sprengt es jetzt an den Weihrauchaltar, an die Vierhörner und so weiter und so fort. Und Kaleb erlebt das Tag für Tag, man nennt diesen Dienst auch den beständigen Dienst, den regelmäßigen Dienst. Wenn er immer eine Sünde getan hat, kann er zum Heiligtum kommen, kann in den Vorhof kommen, kann seine Sünde bekennen und das Blut, das für ihn vergossen wird, wird dann in das Zelt hineingebracht und er muss glauben, dass ein Priester dort im Zelt Dinge tut, die eine Rolle für ihn spielen, die etwas für seine Erlösung beitragen.

[26:09] Und mit der Zeit hat sich Kaleb daran gewöhnt. Man sagt ihm auch, dass es dort noch eine zweite Abteilung gibt und diese zweite Abteilung wird genannt, das Allerheiligste, so heilig, dass nicht einmal der Priester während des Jahres hineingehen kann, so heilig, denn dort wohnt Gott persönlich auf seinem Thron, der genannt wird der Gnadenthron oder auch die Bundeslade genannt, dort wo diese beiden Cherubin waren, diese beiden goldenen Cherubinen. Dieser Vorhang übrigens, der die beiden Abteilungen miteinander verbindet, ist bis oben ein bisschen offen, sodass der Rauch hinüber gehen kann in das Allerheiligste.

[27:00] Und dann eines Tages, da wird unser Freund Kaleb geweckt, früh am Morgen. Das Bild ist eigentlich falsch. Es waren gar nicht solche Trompeten, die ihn geweckt haben. Weiß jemand, was dort einmal im Jahr geblasen wurde? Ein Instrument, das ungefähr so aussah, ein Schofahorn, jetzt woher kommt so ein Schofahorn? Vom Witter, von einem Opfertier, nicht wahr? Und die Priester, das muss ungefähr so geklungen haben, ich bin kein Experte, ich bin nicht besonders gut darin, aber es muss ungefähr so geklungen haben. Kann man sich schon erschrecken, oder? Ich finde es einen schönen Klang. Und wir stellen uns vor, dass im ganzen Lager dieses Schofahorn geblasen wird und es bläst zum großen Versöhnungstag, zum sogenannten Yom Kippur. Zum Tag der Versöhnung, denn an diesem Tag, so wird dem Kaleb erklärt, betritt der hohe Priester zum ersten Mal oder zum einzigen Mal im ganzen Jahr das Allerheiligste, mitten hinein, mit zitternder Hand sozusagen, dort wo Gott wohnt, wo er leibhaftig wohnt, dort wo die Bundeslade ist, wo die beiden Cherubim das Gesetz Gottes beschützen, das dort mittendrin war in dieser goldenen Bundeslade, dort ging der hohe Priester hinein. Und übrigens, dieses Allerheiligste wurde genannt auch der Sprachort. Es war dort, wo Gott gesprochen hatte mit seinem Volk.

[29:02] Jetzt wenn wir darüber nachdenken, ist das sehr interessant. Im Vorhof, da konnte man das Evangelium fühlen, richtig? Im Heiligen konnte man das Evangelium beim Leuchter sehen, richtig? Beim Schraubrotisch konnte man das Evangelium schmecken. Und beim Räucheraltar konnte man das Evangelium riechen. Und im Allerheiligsten konnte man das Evangelium hören. Es war der Sprachort, dort wo Gott gesprochen hatte, wo sein Wort war, wo das Gesetz Gottes war. Mit anderen Worten, das Zelt Gottes, das Heiligtum ist das Evangelium für alle fünf Sinne. Was sagen Sie dazu? Das ist interessant, oder? Das Zelt Gottes, das Heiligtum soll das Evangelium so greifbar machen, so beschreibbar machen, dass jeder Mensch mit seinen fünf Sinnen es erfassen konnte. Und an jenem großen Versöhnungstag ging der hohe Priester hinein. Er ging den ganzen Weg vom Brandopferaltar durch das Heiligendurch bis ins Allerheiligste und er nahm von dem Blut, das vergossen wurde, auf dem Brandopferaltar und tat es auf die Bundeslade. Mit anderen Worten, an dieser Stelle gab es eine vollständige Versöhnung zwischen dem Blut des Lammes und dem Gesetz Gottes, das dort unter der Bundeslade war. Die Bibel sagt, im Psalm 77, Vers 13, Gott, dein Weg ist wo?

[30:40] Fassen wir noch kurz zusammen, wie viele Abteilungen gab es im Heiligtum? Drei. Die erste hieß Vorhof, dann Heiliges und dann Allerheiligstes. Und diese drei Abteilungen, diese sechs Gegenstände, die so einfach zu begreifen sind, stellen den ganzen Weg Gottes dar. Er sagt, mein Weg ist im Heiligtum. Das heißt, wenn wir verstehen wollen, wie wir zu Gott kommen können, wenn wir den Weg zu Gott suchen, viele Menschen suchen ja den Weg zu Gott, nicht wahr, sie wollen wissen, wie kann ich zu Gott kommen, wie kann ich Gemeinschaft mit Gott haben, dann gibt es nur eine Möglichkeit, nur eine Art und Weise, Gemeinschaft mit Gott mehr und mehr zu erleben. Es ist auf seinem Weg, aber Moment mal, das ist das alte Testament, nicht wahr, dein Weg ist im Heiligtum. Sagt das neue Testament nicht, dass der Weg ein anderer Weg ist? Das neue Testament sagt doch, in Jannis 14, Vers 6, Jesus spricht zu ihm, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jetzt Moment mal, wie komme ich jetzt zu Gott, durch das Heiligtum oder durch Jesus? Durch Jesus oder durch das Heiligtum? Es gibt also zwei Wege, einen altes Testamentlichen Weg und einen neuestes Testamentlichen Weg, beide sind, führen zu Gott, zwei Wege, die zu Gott führen, so alle Wege führen zu Gott. Ist das das Prinzip? Was meint die Bibel, wenn sie sagt, dass der Weg Gottes ist im Heiligtum und was meint Jesus, wenn er sagt, ich bin der Weg?

[32:14] Wie hieß nochmal das Allerheiligste? Es hieß auch der Sprachort, richtig, dort wo man Gottes Wort hören konnte. In Johannes 1, Vers 1 bis 3 lesen wir, im Anfang war das was? Das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott, dieses war im Anfang bei Gott, alles ist durch dasselbe entstanden und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist, Frage. Wenn wir im Heiligtum denken und diese drei Abteilungen vorstellen, wo befindet sich wohl das Wort? Im Vorhof, im Heiligen oder im Allerheiligsten? Es befindet sich wo? Im Allerheiligsten, dort ist das Wort, aber wer ist in der Bibel das Wort Gottes? Jesus, Jesus war im Allerheiligsten, er war am Thron, er war das Wort und dann heißt es und das Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns, aber wörtlich meint das Griechische, er zeltete unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit. Die Idee dahinter ist, dass Jesus, der im Allerheiligsten war, der das Wort Gottes war, hinaus kommt, aus dem Allerheiligsten hinaus, durch das Heilige, durch den Vorhof hindurch sozusagen symbolisch gesprochen, wohin? Wo sind die Zelte? Außerhalb des Lagers, nicht wahr? Dass Jesus hinauskam dort, wo wir Menschen leben, mitten in der Wüste, er zeltete unter uns. Dort, wo all die Zelte waren, Jesus, der hier war, der hier im Alten Testament im Allerheiligsten wohnte und lebte, er kam tatsächlich sozusagen heraus und schlug sein Zelt auf, hier mitten uns. Er wurde einer von uns, er ging den ganzen Weg rückwärts, um uns da zu finden, wo wir sind. Jesus kam dorthin an die Stelle, wo du bist und dann heißt es in Matthäus 1, Vers 23, siehe die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und man wird ihm den Namen, was für einen Namen geben? Immanuel. Und Immanuel heißt übersetzt Gott mit uns. Drei Buchstaben, die es in sich haben und die wirklich von großer, großer Bedeutung sind. Gott mit uns.

[34:45] Warum? Hier haben wir das Heiligtum noch einmal als Vogelperspektive. Fassen wir kurz zusammen, ob wir alle das gelernt haben. Wie heißt diese Abteilung? Heiligtum. Wie heißt diese Abteilung? Vorhof. Wie heißt dieser Gegenstand? Waschbecken. Wer ist dieser? Räuchertal. Was ist das? Bundeslade, da haben wir den Schaubottisch. Wie viele Schaubote? 2. 6 und 6, ganz genau. Und hier haben wir den Brandorfaltar, ganz genau. Jetzt, wo durften die Menschen sein? Hier im Vorhof nicht, oder? Und wo war Gott? Da. Das heißt, wir könnten sagen, hier lebte Gott und hier waren wir. Hier durfte Kaleb sein, er durfte nicht hinein, er durfte nur hier sein, er konnte hier stehen und beten und Predigten hören und musste glauben, dass hier drinne Gott wohnt, er musste glauben, dass der Priester hineinkam, denn es gab zwischen Gott und uns, zwischen Kaleb und Gott sozusagen, gab es hier eine Trennung, wir konnten ihn nicht sehen und Gott kann nicht versucht werden, aber es gab jemanden, der dazwischen konnte, der sowohl hier sein konnte, als auch hier sein konnte, als auch hier sein konnte und wer war das? Das war der Hohepriester, das war der Mittler, denn der Hohepriester konnte am Brandorfaltar sein, er konnte ins Heilige gehen und er konnte einmal im Jahr sogar ins Allerheiligste gehen, das heißt, der Hohepriester war derjenige, der alle drei miteinander verbunden hat, alle drei Abteilungen. Und das ist genau die Idee hinter Immanuel. Jesus Christus ist Gott mit uns. Er ist ganzer Gott, er ist ganzer Mensch und er ist ganzer Mittler, er ist die ausgestreckte Hand, die uns in der Wüste ergreift und die gleichzeitig mit der anderen Hand den Thron Gottes ergreift, das heißt, wenn wir Jesus haben, haben wir das Heiligtum und wenn wir das Heiligtum studieren, werden wir ihn kennenlernen. Jesus, denn Jesus ist das Heiligtum, er ist Immanuel, er ist Gott mit uns und das Heiligtum beschreibt Jesus mit anderen Worten, wenn wir wirklich verstehen wollen, was Jesus für eine Bedeutung hat für unser Leben, müssen wir das Heiligtum studieren und wenn wir das Heiligtum studieren, werden wir Jesus kennenlernen.

[37:13] Also was bedeutet das? Gehen wir ganz kurz noch einmal hindurch, durch diese sechs Gegenstände. Das ist der Brandopferaltar und was wurde auf dem Brandopferaltar nochmal verbrannt? Das Opfer und das ist natürlich ein Symbol für das, was wir gestern Abend studiert haben, deswegen werden wir das nicht ausführlich wiederholen, dass Jesus Christus für mich und für dich gestorben ist am Kreuz von Golgatha, hat er den Preis bezahlt, er war das unschuldige Schlamm, das geschlachtet wurde, er war derjenige, auf den wir unsere Sünden werfen können, auf den wir unsere Sünden bekennen können, der dann seine Marktgelosigkeit uns gibt. Wenn wir zu ihm kommen und sagen, Herr Jesus, ich habe das und jenes getan, genauso wie die Israeliten ihre Sünden bekennen mussten, wenn wir unsere Sünden bekennen und sagen, das ist mein Problem gewesen, dann können wir Vergebung bekommen. Dann kam das Waschbecken, über das werden wir in einem gesonderten Vortrag noch viel mehr erfahren. Nur ich, soviel sei hier schon gesagt, die Bibel spricht davon, dass wenn wir zu Jesus kommen, wird unser Geist erneuert, wir bekommen den Heiligen Geist erneut und wir sind dann wiedergeboren und dann geht es hinein in das Zelt. Wir haben ja gesehen, dass das Zelt auf der Erde nur ein Vorbild war von dem Zelt im Himmel und wenn Jesus das Lamm war, dann ist Jesus auch der hohe Priester und der hohe Priester ging ja hinein in das Zelt. Mit anderen Worten, so wie die Israeliten damals nur im Vorhof sein konnten, so können wir Menschen, auch nur das haben die Menschen von Jesus nur das gesehen, was im Vorhof passiert ist. Wir haben gesehen, wie er gekreuzigt wurde, aber als Jesus gekreuzigt wurde und auf er stand, wo ist er gegangen? Er ist gegangen in den Himmel. Können wir ihn dort sehen? Gibt es jemand von uns, der Jesus gesehen hat im Himmel? Da ist er. Wir müssen glauben. Wir müssen genauso glauben wie die Israeliten. Das Evangelium hat sich vom alten zum neuen Testament nicht einen Deut geändert und Paulus sagt uns, dass das sogar die Hauptsache ist. Es heißt in Hebräer 8, Vers 1 die Hauptsache, aber dem was wir sagen ist, wir haben einen solchen hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel.

[39:40] Jetzt was ist die Hauptsache? Was bedeutet Hauptsache? Es bedeutet das Wichtigste, etwas, was man unter keinen Umständen vernachlässigen kann und die Frage ist, warum so viele Christen heute so wenig über das Heiligtum, über Jesus als den hohen Priester sprechen. Denn es gibt tatsächlich eine Stiftzüte, es gibt tatsächlich ein Heiligtum. Das ist nicht einfach nur eine philosophische Idee, wie manche glauben, sondern da steht, es ist eine verhaftige Stiftzüte. Nun was bedeutet es also praktisch für uns, wenn es dort eine Stiftzüte gibt mit einem Leuchter? Was bedeutet es praktisch für unsere Erfahrung mit Gott, für unseren Wandel mit Gott, für unseren Weg mit Gott durch die Wüste, dass es dort so einen Leuchter gibt? Jesus hat ja gesagt, nun redet Jesus wieder zu ihnen und sprach, ich bin das was? Das Licht der Welt. Das heißt nicht nur ist Jesus der hohe Priester, nicht nur ist Jesus das Lamm, Jesus ist auch das Licht der Welt. Aber nicht nur ist Jesus das Licht der Welt, er sagt auch zu uns, was sagt er? Ihr seid das Licht der Welt. Soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Wenn wir zu Jesus kommen, dann wird das Licht des Evangeliums in uns scheinen zu anderen und das wird uns helfen, eine nähere Beziehung, eine intensivere Beziehung zu Jesus zu bekommen.

[41:08] Nun was ist mit dem Schaubrotisch? Wofür könnten wohl diese Schaubrote stehen, von denen man sich ernähren sollte? Jesus sagt, ich bin das was? Das Brot des Lebens. Das heißt die primäre Bedeutung dieses Brotes ist Jesus. Jedes einzelne Detail in diesem Heiligtum und wir gehen hier nur über die Oberfläche durch, über die Grundlagen. Wir könnten über jeden einzelnen Haken, über jede einzelne Öse sprechen und alles würde in irgendeiner Art und Weise, jedes Detail, jedes Fell, jede abgesteckte Maßeinheit offenbart in diesem Heiligtum Jesus. Und auch dieses Brot ist ein Symbol für Jesus. Aber es ist schon richtig gesagt worden, es hat auch eine Beziehung zu dem Wort Gottes. Denn Jesus hat selbst gesagt, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Jedes einzelne Wort, jeder einzelne Buchstabe ist wichtig in diesem Wort. Und die Frage ist, wenn es uns schlecht geht, wenn wir eine trockene Erfahrung haben mit Gott, wenn wir in einer Wüste sozusagen sind, in unserer religiösen Erfahrung, könnte es sein, dass wir das Wort Gottes vernachlässigt haben. Könnte es sein, dass wir es vernachlässigt haben, unser Licht leuchten zu lassen vor den anderen. Denn wenn wir diese einfachen Schritte tun, wenn wir uns unseren Sünden bekennen, wenn wir uns reinwaschen lassen von Jesus und wenn wir dann einfach das Licht, das er ist, weitergeben und einfach das Wort, das er uns gegeben hat, studieren, das Wort, das er ja selbst ist, dann werden wir immer näher kommen, immer näher zu Gott, näher, noch näher, Schritt für Schritt den ganzen Weg gehen. Denn darum geht es, Gott. Gott möchte nicht einfach nur, dass unsere Sünden vergeben werden und dann ist alles gut und schön. Er möchte uns so nahe wie möglich kommen.

[42:59] Und deswegen brauchen wir diese Schritte. Und dann war da noch der Räucheraltar und wofür steht wohl dieser Rauch, der emporsteigt über den Vorhang direkt zum Thron Gottes? Psalm 41, Vers 2 sagt, lass mein, mein was? Mein Gebet wie Räucherwerk gelten vor dir, das Aufheben meiner Hände wie das Abendopfer. Ist nicht ein schönes Bild für das Gebet, das aufsteigen soll zum Himmel wie Räucherwerk? Über alle Hindernisse hinweg direkt zum Thron Gottes. Wie oft betest du? Könnte es sein, dass wir manchmal so eine traditionelle Erfahrung haben, dass wir so eine formale Erfahrung haben, dass wir so eingefahren sind in unserer christlichen Tradition, weil wir diese drei einfachen Hilfsmittel des Heiligtums, nämlich das Licht weitergeben, das Wort Gottes studieren und beten vergessen und nicht kontinuierlich dranbleiben? Könnte es sein, dass in den Schwierigkeiten unseres Lebens diese drei einfachen Dinge uns so sehr helfen könnten? Oder gibt es jemanden, der sagt, es ist zu schwer für mich die Bibel zu lesen, zu schwer für mich zu beten, zu schwer für mich das Licht, das Gott mir gegeben hat, weiterzugeben? Ist doch nicht schwer, oder? Die Erfahrung, die wir haben können, mehr und mehr mit Jesus zusammenzuleben, hängt ab von ganz einfachen Dingen, die so einfach sind, dass jedes Kind begreifen kann. Und wenn wir ganz ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass wir genau an diesen drei Punkten so oft versagen, oder? Und dann wundern wir uns später, dass wir wieder mal die Verbindung zu Gott verloren haben und dass wir nur noch in der Tradition schwimmen und uns fragen, ja was machen wir eigentlich hier? Und dann wir wieder nach Gott dürsten, uns suchen und dann können wir wieder den ganzen Weg gehen. Denn Gott bietet uns diesen Weg immer an. Beten ist so ein Furcht, denn von all den drei Gegenständen im Heiligtum, welche der drei Gegenstände war am nächsten zum Thron Gottes? Das Gebet. Das heißt, wir können direkt zu Gott sprechen, da ist nichts dazwischen. Manch einer sagt, ich kann nicht beten. Haben Sie schon mal Menschen kennengelernt, die gesagt haben, ich kann nicht beten? Ich habe schon viele Menschen kennengelernt, die zu mir gesagt haben, bete du für mich, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Nun das Schöne ist, wir können zu Gott reden, wie zu einem Vater. Wer von Ihnen geht zu seinem Vater und hält dann eine vorher vorgefertigte Rede mit Formeln, mit Einleitungen und mit festgelegten Sätzen, die man vorher auswendig gelernt hat. Macht das jemand? Also ich rede nicht mit meinem Vater so. Ich gehe einfach so zu meinem Vater und sage, Papa, das ist mein Problem. Ich brauche dich, hilf mir. Und genau so können wir auf unseren Knien mit Gott reden. Lieber Vater im Himmel, das ist mein Problem. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Hilf mir. Und je einfacher die Sprache, je unkomplizierter, je weniger abgehoben und religiös. Ich glaube, desto mehr freut sich Gott.

[46:18] Und dann sagt die Bibel, da wir nun einen großen, hohen Priester haben, der die Himmel durchschritten hat, wer ist unser hoher Priester? Jesus, den Sohn Gottes. Schauen Sie, so viele Menschen, so viele Christen auf der Welt glauben, dass Jesus für sie gestorben ist und sie nehmen ihn als ihren Erlöser an, aber so wenig behandeln Jesus als ihren tatsächlichen hohen Priester, zu dem sie jetzt kommen können. Viele Christen bleiben einfach stehen in der Erfahrung des Vorurts und sagen, naja, Jesus ist für mich gestorben, alles wunderbar, dann kann ich ja so bleiben, wie ich bin, alles wunderbar. Aber ist das der ganze Weg? Da gibt es noch einen weiteren Schritt, nämlich in das Heilige hinein, indem wir die Bibel lesen, indem wir beten, indem wir unser Licht leuchten lassen, indem wir direkten Kontakt zu Jesus haben. Wissen Sie, was das bedeutet? Was dort steht, bedeutet, dass jetzt gerade, wo wir hier sprechen, jetzt gerade, wo ich diese Worte sage, gibt es Jesus tatsächlich im Himmel. Er lebt, er ist jetzt gerade gegenwärtig, er ist da. Die meisten Christen glauben an einen Jesus, der vor 2000 Jahren gestorben ist und naja, irgendwo wird das schon sein, aber das Wichtige ist, dass es vor 2000 Jahren passiert. Aber mein Jesus, der lebt jetzt gerade und jetzt gerade, wo ich spreche, kann ich direkt zu ihm beten und kann eine direkte Verbindung zu ihm haben, nicht erst über 2000 Jahre Umweg. Das ist das Wunderbare am Heiligtum. Es heißt hier, denn wir haben nicht einen hohen Priester, der keinen Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in was? Der in wieviel? In allem versucht worden ist.

[48:01] Was war nochmal das Problem, das Gott hatte? Was war Gottes Problem durch die Sünde? Gott konnte nicht oder Gott kann nicht versucht werden. Er kann nicht verstehen, wie es uns ist, weil Gott selbst als Gott nicht versucht werden kann. Deswegen kam Jesus als ganzer Gott, aber auch als ganzer Mensch. Das heißt, in seinen Versuchungen, die wir am Wochenende studiert haben, als der Satan kam und sagte, wenn du Gottes Sohn bist, in welcher Kraft hat Jesus überwunden? In seiner göttlichen Kraft oder in seiner menschlichen Kraft? In seiner menschlichen Kraft, denn in seiner göttlichen Kraft konnte er gar nicht versucht werden. Wenn er dort als Gott agiert hätte, obwohl er ja Gott war, dann wäre die Versuchung nicht mal eine Versuchung gewesen. Aber es war eine Versuchung, weil er in diesem Moment einzig und allein wie wir reagiert hat. Er war so wie wir. Er war ganzer Mensch. Er wurde in allem versucht worden, so wie wir. Lieber Freund, liebe Freundin, ich weiß nicht, was deine Versuchung ist. Vielleicht bist du versucht, zu Hause dir Dinge anzuschauen, die du nicht anschauen solltest. Vielleicht bist du versucht, dir auf die Schulter zu klopfen und zu sagen, meine Güte, was habe ich nicht Tolles alles getan. Die Welt braucht mich. Vielleicht bist du versucht, etwas zu essen oder zu trinken, von dem du weißt, es ist schädlich für mich. Was auch immer deine Versuchung ist, wisse, dass Jesus dieselbe Versuchung hatte. Er war in derselben Wüste. Er weiß genau, wie es ist. Aber der Satz ist nicht zu Ende. Es heißt, er in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise doch ohne Sünde. Und das ist eine gute Nachricht. Das heißt, Jesus weiß in jeder Situation, in der ich mich befinde, er weiß genau, wie es mir geht. Aber er weiß auch etwas, was ich nicht weiß. Er weiß nämlich, wie ich in der Situation Sieger sein kann.

[49:52] In anderen Worten, da ist jemand, der weiß genau, wie es mir geht, aber der weiß auch genau, wie ich hier rauskomme. In jeder Situation, es gibt keine Situation, in der du dich heute, liebe Freunde, heute Abend befindest, in der dich Jesus nicht versteht. Er ist in allem versucht worden, wie wir, doch ohne Sünde. Und in Jesus wird auch das zweite Problem gelöst. Denn was war das zweite Problem? Wir konnten Gott nicht sehen. Aber als Jesus kam, da sagt er, wer mich gesehen hat, der hat wen gesehen? Den Vater gesehen. Das ist eine interessante Geschichte. Die Bibel sagt, dass er mit seinen Jüngern zusammen ist und einer der Jünger, Philippus, sagt, zeig uns den Vater. Wir wollen sehen, wie der Vater aussieht. Und Jesus schaut ihn an und sagt, hey Philippus, so lange bin ich schon bei euch. Hast du mich nicht erkannt? Ich kann mir vorstellen, wie dem Philippus ein bisschen die Nackenhaare hochgegangen sind. Jesus ist ganzer Gott. In Jesus sehen wir die ganze Herrlichkeit Gottes. Wenn wir wissen wollen, wie Gott ist, lasst uns einfach auf Jesus schauen. Und deswegen sagt uns die Bibel, lasst uns nun mit was? Mit Freimüdigkeit. Jetzt Freimüdigkeit ist ein altes Wort, das man nicht so richtig versteht. Was bedeutet Freimüdigkeit? Was bedeutet Freimüdigkeit? Es bedeutet nicht, dass ich, Herr Jesus, bitte, vielleicht könntest du mir diesen Gefallen, bitte, vielleicht. Nein, Freimund bedeutet, Herr Jesus, du hast mich erlöst. Du hast gesagt, dass du es machst. Du hast versprochen, dass du es machst. Und ich bitte dich demütig, dass du dein Versprechen einhältst. Freimütig, direkt, ohne lange Vorrede, ohne lange Bußübung, sondern direkt, freimütig. Herr Jesus, du hast es versprochen. Damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden, zu welcher Hilfe? Darf ich mal eine Frage stellen? Wann brauche ich Barmherzigkeit? Wann brauche ich Barmherzigkeit? Wenn ich in Sünde gefallen bin, wann brauche ich Barmherzigkeit? Und bekommen wir Barmherzigkeit im Heiligtum? Ja oder nein? Aber was ist rechtzeitige Hilfe? Wann ist die Hilfe am rechtzeitigsten? Bevor ich in Sünde gefallen bin. Manch einer hatte die Vorstellung, naja, ich bin jetzt Christ geworden und zum Glück gibt es da ein Mittel gegen die Sünde. Jetzt falle ich zwar ständig in Sünde, aber sie wird mir ständig vergeben. Ich falle in Sünde, sie wird mir vergeben. Ich kann zwar das in Sünde fallen nicht verhindern, aber zumindestens wird sie mir vergeben. Immer so auf und ab, auf und ab, auf und ab. Also als Nichtchrist war es immer nur unten. Jetzt komme ich mal kurz hoch und dann... Aber Jesus sagt, nein, nein, nein. Ja, wenn du fällst, kann dir Barmherzigkeit widerfahren, aber tatsächlich kann ich dir sogar Hilfe geben zur rechten Zeit, noch bevor du in die Sünde fällst. In dem Moment, hat das jemand schon mal erlebt, wo er kurz davor war, vor dem Kühlschrank gestanden hat und gesagt hat, soll ich oder soll ich nicht? Das ist nur ein Bananesbeispiel, nicht wahr? Und das Herz war hin und her gerissen. Soll ich oder soll ich nicht? Eigentlich weiß ich, ich darf nicht, aber eigentlich möchte ich jetzt oder ich. Und genau in dieser Situation, in dem Moment, wo wir hin und her gerissen sind, wo wir glauben, es ist so viel für uns, wir können die Versuchung nicht ertragen, genau in dem Moment kann ich ein Gebet sprechen zu Jesus und sagen, bitte hilf mir freimütig und sagen, ich brauche Hilfe jetzt zur rechten Zeit und werde ich Hilfe bekommen. Werde ich Hilfe bekommen? Definitiv. So lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zu diesem Gnadenton, wo die zehn Gebote sind. Denn die Bibel macht ganz deutlich, dass wir nicht nur ins Heilige müssen in unserem Glauben, sondern letztendlich, wenn wir den ganzen Weg gehen wollen, müssen wir wohin? Ins Allerheiligste. Und im Allerheiligsten sind die zehn Gebote. Und das ist so wichtig, denn die meisten Christen, die bleiben im Vorhof stehen. Und von den Christen, die überhaupt weitergehen, die dann auch sagen, ja natürlich, wir müssen die Bibel lesen, ja wir müssen beten, wir müssen auch Zeugnis geben, die bleiben dann im Heiligen stehen. Aber ist das der ganze Weg? Nein, der ganze Weg geht bis ins Allerheiligste. Gehören die zehn Gebote zum Weg Gottes dazu? Ja oder nein? Oder sind sie abgeschafft? Wenn ich den ganzen Weg gehen will, dann nicht. In Wirklichkeit ist der Weg Gottes ein Weg vom Kreuz zum Gesetz. Wir werden noch mehr darüber zu sagen haben in den nächsten Vorträgen. Denn Jesus geht auch ins Allerheiligste, um dort das Blut, das er vergossen hat, auf Golgatha symbolisch anzuwenden am großen Versöhnungstag. Auf dieser Lade, dort wo das Gesetz ist, damit das Blut Jesu und das Gesetz sich verbinden und eine völlige Gerechtigkeit hergestellt wird.

[55:09] Und vielleicht fragen sie sich, damit wollen wir noch ein paar Minuten verbringen, warum um alles in der Welt reden so wenig Menschen vom Heiligtum? Warum höre ich in meiner christlichen Kirche nichts vom Heiligtum? Und das hat mit einer Vision zu tun, die wir uns noch ganz kurz anschauen wollen in Daniel 8 Vers 1. Das heißt, im dritten Jahr der Regierung des Königs Belsatzer erschien mir Daniel ein Gesicht nach jenem, das mir am Anfang erschienen war. Das war die Vision, die ihm davor erschienen war. Können wir uns daran erinnern? Die Vision? Ganz kurze Wiederholung. Was für eine Macht war das hier? Ein erschreckliches Tier stand für Rom. Und da hatten wir den Bär mit drei Rippen im Maul, das war Medepersen. Und dann hatten wir den Löwen mit zwei Adlerflügeln, stand für Babylon. Und dann hatten wir den Griechenland, genau, den Panther mit vier Köpfen und vier Flügeln. Und er sagt, ich bekam eine weitere Vision neben dieser in Daniel 8. Ich schaute in dem Gesicht und es geschah, während ich schaute, da befand ich mich in der Residenz Susa, die in der Provinz Elam liegt. Und ich schaute in dem Gesicht und ich war am Fluss Ulai. Und er sah dort was? Was ist das? Ich meinte, hier, ein Witter, nicht wahr? Ganz genau. Mit solchen Witterhörnern. Und ich erhob meine Augen auf und schaute und siehe, da stand vor dem Fluss ein Witter. Der hatte wie viele Hörner? Zwei Hörner und beide Hörner waren hoch. Aber das eine war höher als das andere und das höhere war zuletzt im Vorgewachsenen. Das heißt, wir haben ein Witter mit zwei unterschiedlich hohen Hörnern. Gehen wir gleich weiter. Ich sah, wie der Witter gegen Westen, Norden und Süden stieß. Woher kam er also übrigens? Muss aus Osten kommen, nicht wahr? Wenn er gegen Westen, Norden und Süden stieß, dann kam aus Osten und kein Tier konnte vor ihm bestehen und niemand konnte aus seiner Gewalt erretten, sondern er tat, was er wollte und er wurde was? Er wurde groß. Dann kam ein zweites Tier. Was war dieses Tier? Ein Ziegenbock. Kann man deutlich sehen, nicht wahr? Sieht ein bisschen komisch aus. Während ich 08 gab, siehe, da kam ein Ziegenbock von Westen her diesmal über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu berühren. Der Bock aber hatte ein was? Ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen. Und dann heißt es, und er kam zu dem Witter, der zwei Hörner hatte, den ich vor dem Fluss hatte stehen sehen und lief wütend mit seiner ganzen Kraft gegen ihn an. Und da sehen wir diesen tödlichen Angriff des Ziegenbock auf den Witter und ich sah, wie er nah an den Witter rankam und sich erbittert auf ihn warf und den Witter schlug und ihm seine beiden Hörner zerbrach. Und da der Witter nicht stark genug war, um ihm standzuhalten, warf er ihn zu Boden und zertrat ihn und niemand rettete den Witter aus seiner Gewalt. Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß. Als er beim stärksten war, zerbrach das große Horn und es wuchsen an dessen Stelle vier ansehnliche Hörner auf, nach den vier Himmelsrichtungen. Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das herrliche Land und es wagte sich bis an das Herr des Himmels heran und warf von ihm her und von den Sternen etlich auf die Erde und zertrat sie. Dieses kleine Horn wächst und es heißt dann, selbst an den obersten des Seeres wuchs er empor und er nahm ihm das Was-Das Regelmäßige Opfer. Welche Seite in ihrem Gehirn fängt an zu klingen, wenn es heißt regelmäßiges Opfer? Regelmäßiges Opfer klingt wie Heiligtum, nicht wahr? Opfer, regelmäßiger Dienst. Und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt und das Herr wurde dahingegeben samt dem beständigen Opfer wegen des Friefels und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und dann kommt diese Frage und ich hörte ein Heiligen reden und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete, wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich vom Heiligtum als auch vom Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird. Wie lange? Schauen wir uns ganz kurz das an. Die Antwort wird gegeben und merken Sie sich das sehr gut. Er sprach zu mir bis zu bis zu 2300 Abend und Morgen. Dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden oder wieder in sein Recht gebracht werden.

[59:27] Nun, Daniel wollte die Vision verstehen. Wollen Sie die Vision auch verstehen? Würden Sie diese Vision auch gerne verstehen? Bisschen konfus, nicht wahr? Es geschah aber, als ich Daniel das Gesicht sah und es zu verstehen suchte. Siehe, da stand einer vor mir, der aussah wie ein Mann. Und dann heißt es, ich hörte über dem Ulay eine Menschenstimme, die rief und sprach, Gabriel, Gabriel ist ein Engel, erkläre diesem das Gesicht und jetzt bekommen wir die Erklärung für diese Vision. Es heißt hier, du sollst wissen, Menschensohn, dass das Gesicht sich auf welche Zeit bezieht? Auf die Zeit des Endes. Also egal, was wir herausfinden über diese Vision, es bezieht sich auf die Zeit des Endes. Gut, gehen wir weiter. Übrigens, das haben wir schon mal gehabt, oder? In Daniel 2 hieß es schon, dass es sich auf das Ende der Tage beziehen soll. Daniel 2 haben wir am Freitagabend ausführlich behandelt. Und wieder heißt es hier in Daniel 8, auf die bestimmte Zeit des Endes. Etwas, was mit der Wiederkunft zu tun haben wird. Es heißt hier, dass dort ein Witter war. Nun, die erste Frage, die wir uns stellen wollen, was ist dieser Witter, der zwei Hörner hat und eines ist höher als das andere? Welches andere Tier, das wir schon behandelt haben in der Prophetie, hat so eine ähnliche Eigenschaft gehabt, dass es etwas höher war als das andere? Der Bär, nicht wahr? Der Bär war auf einer Seite aufgerichtet und der Bär stand für Medo-Persien. Und es wird uns hier gesagt in Daniel 8, Vers 4, dass dieses Tier aus dem Osten kommt, offensichtlich. Und Daniel hört selbst die Worte, der Witter mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, das sind die Könige der Meder und Perser. Das heißt, das, was wir vorher in den letzten Tagen besprochen hatten, ist tatsächlich mit Namen in der Bibel so erwähnt worden. Das heißt buchstäblich, die Könige der Meder und Perser.

[1:01:24] Dostradamus hat Prophezeiungen gemacht, wo er gesagt hat, naja, dann und dann wird das und das passieren, nicht wahr? Und vielleicht wird er in uns sehr allgemein gehalten. Die Bibel sagt, folgendes Reich, folgende Nation wird folgendes tun. Und das finde ich beeindruckend, dass Jahrhunderte im Voraus diese Nation mit Namen genannt wurde. Schauen wir weiter. Wir haben das ja angeguckt. Dann kommt dieser Ziegenbock. Und das heißt hier, dass er vom Westen her fliegt und ohne den Erdboden zu berühren hat er ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen. Und auch hier bekommen wir die Erklärung, der zottige Ziegenbock aber ist der König von Griechenland. Und das große Horn zwischen seinen beiden Augen ist der erste König. Es war tatsächlich Alexander der Große. Denn bevor Griechenland zum Königreich wurde, was war es vor? Da waren lauter einzelne Stadtstaaten, nicht wahr? Da gab es Athen und Sparta und Korinth und wie sie alle hießen. Aber der eine, der sich alle zu einem Königreich vereint hat und der selbst war ja Makedonier gewesen, war Alexander der Große. Und er wird in der Bibel Jahrhunderte, wirklich Jahrhunderte im Voraus präzise vorhergesagt. Und dann haben wir hier dieses Dritte Reich. Und hier haben wir noch einmal seinen Eroberungsfeldzug und eine kleine Anekdote aus der Geschichte, bevor wir weitergehen. Als er Jerusalem eroberte und er hat ja wirklich eine Stadt nach der anderen erobert und alles im Erdboden gleich gemacht. Und als er auf Jerusalem zuzog, da haben sich die Priester im Tempel gesagt, meine Güte, das steht doch in unserer Bibel.

[1:02:59] Sind hinausgegangen mit einer weißen Fahne und haben geweht und haben gesagt, wir ergeben uns, wir ergeben uns. Und übrigens Alexander, hast du gewusst, dass vor vielen hundert Jahren schon ein Daniel in Babylon von dir gesprochen hat?

[1:03:13] Und dann haben sie ihn in den Tempel gebracht und haben ihm eine Schriftrolle gegeben von Daniel 8 und haben ihm vorgelesen, dass dort der König von Griechenland, der erste König dargestellt wird als ein starkes Horn. Wie hat sich wohl Alexander gefühlt? Toll, er hat die Stadt stehen lassen. Was sie ihm nicht gesagt haben, wahrscheinlich ist die Prophezeiung, dass dieses starke Horn zerbrechen wird, nicht wahr? Das heißt nämlich, als der Ziegenbock über die Maßen groß wurde, zerbrach das eine Horn und es wuchsen vier ansehnliche Hörner auf nach den vier Himmelsrichtungen.

[1:03:47] Und Alexander der Große, wir haben das ja schon besprochen, am Samstagabend ist gestorben, hat sich nach einer Legende zu Tode gesoffen, hat keinen Thronfolger hinterlassen und das Reich wurde aufgeteilt auf die vier Generäle Alexanders, die sogenannten Diadochen. Hier haben wir das Reich von Kassander, das war als Griechenland und Makedonien. Hier haben wir das Reich von Ptolemäus, das ist vor allem Ägypten und Afrika gewesen und kleine Teile von Kleinasien. Dann ist hier das Reich von Lysimachus, Thrakien und Westkleinasien. Das war der große Teil der Seleukos, der bedeutendste der ganzen Generäle bekommen hat, nämlich den ganzen Osten.

[1:04:31] Und die vier haben sich dann bekriegt und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat außerordentlich groß. Dieses kleine Horn, jetzt was kam auf Medo-Persien und Griechenland? Was war die nächste Macht, die kommen sollte? Definitiv Rom und wir haben ja schon davon gesprochen, vielleicht gehen wir ganz kurz zurück, dass dieses kleine Horn gegen Süden und gegen Osten kam. Von woher kam also dieses kleine Horn? Es kam aus dem Nordwesten und wenn Sie von Israel aus schauen und Richtung Nordwesten gehen, sehen wir direkt Rom.

[1:05:05] Und das Wort "herrliche Land" in der Bibel steht für Israel und haben die Römer Israel eingenommen, ja oder nein? Standen die in Judäa? Oh, die standen in Judäa. Das ganze Neue Testament ist voll davon. Die Römer kamen als nächste Macht und dann heißt es aber, dass dieses kleine Horn, diese römische Macht, die die ganze Welt erobern würde, sich verändern würde in ihrem Charakter. Das heißt nämlich, es wagte sich bis an das Heer des Himmels, jetzt nicht mehr horizontal in der Eroberungspolitik, sondern vertikal zum Himmel und warf von dem Heer und von den Sternen endlich auf die Erde. Und dann heißt es, dass dieses Horn die Wahrheit zu Boden warf. Das römische Reich veränderte sich in seinem Charakter.

[1:05:49] Und es heißt hier, dass das beständige Opfer, die heilige Wohnung verwüstet wurde. Wir hatten ja gesehen, dass das Zelt in der Wüste gegeben wurde, um den Menschen aus der Wüstenerfahrung herauszuhelfen, in eine frische Erfahrung, eine lebendige Erfahrung mit Gott. Und Satan hat es geschafft, in der Zeit im Mittelalter, dass diese heilige Wohnung, diese Heiligtumswahrheit, selbst verwüstet wurde. Das heißt hier, dass die Städte des Heiligtums gestürzt wurden. Und Städte des Heiligtums sind deswegen interessant, weil im Psalm 97, Vers 2 wird dasselbe Wort im Hebräischen verwendet, wie in Daniel 8, Vers 11. Und da heißt es: "Gewölk und Dunkel sind um ihn her, Gerechtigkeit und Recht sind die was? Die Grundfeste, die Städte seines Thrones." Das heißt, wenn die Städte seines Heiligtums gestürzt wird, dann wird also das Recht, das Gesetz, das sich im Heiligtum befindet, gestürzt.

[1:06:53] Und wir haben das ja schon am Samstagabend deutlich besprochen, dass dort eine Macht genannt, das kleine Horn, das Gesetz ändern würde, mitten im Mittelalter und damit viele Menschen in die Irre führen würde. Der mittelalterliche Kirchenstaat, von dem wir gesprochen hatten, dass es dort zu einem Abfall kommen würde. Dass das, was wir heute vielerorts als Christen bezeichnen, was zurückgeht auf das Mittelalter, was viele heute mit Horror als das christliche Mittelalter beschreiben, dass das nicht das Christentum der Bibel ist, sondern dass es dort einen Abfall gegeben hat, der in Wirklichkeit die entscheidenden Elemente des Christentums verdreht hat und abgeschafft hat.

[1:07:35] Und dieser Mensch der Sünde, mit dem wir gesprochen haben, es heißt nicht nur, dass er sich über Gott erhebt, es heißt auch, dass er sich in den Tempel Gottes setzt, in das Heiligtum hinein und sozusagen das Heiligtum entweiht. Jetzt gibt es einen wahrhaftigen Tempel, ja oder nein? Definitiv. Wo befindet sich die wahrhaftige Stiftshütte in unserer Zeit? Im Himmel. Jetzt, wie kann sich jemand in den Tempel Gottes hineinsetzen, wenn er auf der Erde ist? Wie ist es im Mittelalter gelungen, das Heiligtum zu bekämpfen, es zu verwüsten, die Städte dieses Heiligtums zu stürzen, wenn man doch nicht in den Himmel kommen kann? Kann doch niemand mit einer Rakete drauf schießen, oder? Wie hat man das himmlische Heiligtum angegriffen?

[1:08:26] Indem man ein anderes Heiligtum gebaut hat. Eines, wo es auch Kerzen gibt, wo es auch runde Oblaten gibt, wo auch regelmäßig geopfert wird, wo auch angeblich immer wieder Jesus geschlachtet wird für die Sünden, wo es viel Weihrauch gibt, Priester in feierlichen Gewändern, einen Thron, einen Altarraum, viel Gold und Silber und Prunk. Aber nicht im Himmel, da wo es sein sollte, nachdem Jesus auf der Erde war, sondern auf der Erde. Sodass die Menschen, die eigentlich auf den Himmel schauen sollten, jetzt Jesus schauen sollten, wieder zu einem menschlichen Priester schauen, von dem es dann sogar heißt im Mittelalter, der Priester hat die Macht, der Schlüssel oder Macht zur Befreiung des Sünders aus der Hölle, um ihn würdig für das Paradies zu machen und Gott selbst ist verpflichtet, dem Urteil des Priesters zu folgen.

[1:09:35] Die Menschen wurden gelehrt, nicht mehr zu Jesus, ihrem Hohen Priester, zu vertrauen und zu schauen, sondern zu einem Menschen, der genauso sündig ist wie sie selbst. Und ja, kein Mensch kann Jesus buchstäblich angreifen, aber wenn Jesus dort im himmlischen Heiligtum auf die Gebete der Menschen wartet und die Gebete nicht zu ihm gehen, aber sie umgeleitet werden zu irgendwelchen Heiligen und Priestern und zu Maria und sie nicht zu ihm kommen, wie soll er ihnen helfen? Ein indirekter Angriff, der noch umso wirkungsvoller war, dass das Heiligtum aus dem Denken der meisten Menschen, inklusive der meisten Christen, verschwunden ist, war eine der Meisterstücke Satans, die er im Mittelalter durch die mittelalterliche Kirche vollbracht hat.

[1:10:22] Die Bibel sagt, es ist, wie viele Mittler gibt es dort? Wie viele? Einen Mittler. Wenn ich ein Problem mit Gott habe, dann gibt es nur einen einzigen Menschen, den das letztendlich etwas angeht und dieser Mensch ist kein Priester auf Erden, ist es auch kein Prediger, ist es auch kein Guru, es ist der Mensch Jesus Christus und er lebt im Himmel. Und zu dem kann ich beten und er ist für meine Sünden gestorben und es ist mein persönlicher Heiland. Mein Immanuel, mein Gott mit uns und er kann auch dein und mein Immanuel sein.

[1:10:57] Deswegen lasst uns mit Freiwilligkeit hintreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. Und die Frage, die Daniel stellt oder die Daniel gestellt wird ist, wie lange soll dieser Zustand zugehen, dass die Menschen von diesem himmlischen Heiligtum gar nichts wissen und darüber ignorant sind? Wie lange, wie lange, wie lange?

[1:11:16] Und die Antwort wird ihm gegeben, bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum was? Gereinigt. Und gerechtfertigt bedeutet mit anderen Worten, wieder zum Recht gebracht, wieder in die wahre Stellung versetzt. Mit anderen Worten, nach diesen 2300 Abend und Morgen wird das Heiligtum wieder verstanden. Es wird wieder in seine richtige Stellung gebracht werden. Die Menschen werden wieder verstehen, worum es beim Heiligtum geht.

[1:11:44] Damit die Sünden ausgetilgt werden, genauso wie sie ausgetilgt wurden dort im Alten Dienst, im Alten Testament, wo der Hohepriester die Sünden austilgte, indem er das Blut nahm und auf die Bundeslade herauftat.

[1:12:00] Wir wollen ganz kurz zum Ende dieses Abends kurz vergleichen, was wir bisher gelernt haben. In Daniel 2 haben wir gesehen, es gab Gold, Silber, Bronze, Eisen und Eisen und Ton. Und dann gab dieser Stein. Für wen stand der Stein nochmal? Für Jesus. Wir haben gesehen, wenn dieser Stein losgeht, dann kommt irgendwann die Wiederkunft. Wir haben gesehen, in Daniel 7 haben wir die gleichen Mächte gehabt durch Löwe, Bär, Leopard, Tier und kleines Horn. Und heute Abend haben wir gesehen, dass wiederum dieselben Mächte beschrieben werden. Babylon wurde ausgelassen, aus verschiedenen Gründen, die wir heute jetzt nicht im Einzelnen klären. Dann kam der Widder für Medo-Persien, der Ziegenbock für Griechenland und dann das kleine Horn für Rom, das sich dann in die mittelalterliche Kirche verwandelt hatte.

[1:12:40] Wir hatten schon am Samstagabend gesehen, dass diese mittelalterliche Kirche bis 1798 regieren würde. Und dann sagt uns Daniel 8, danach wird dieses Heiligtum gereinigt oder gerechtfertigt oder wiederhergestellt werden, je nachdem, welche Übersetzung Sie verwenden. Und das muss das Gleiche sein, wie das Los treten des Steines, das direkt vor der Wiederkunft stattfindet.

[1:13:00] Und die Frage, die wir uns stellen wollen, ist erstens, was hat das mit Daniel 7 zu tun und zweitens, wann passiert das? Die Frage ist, wie lange? Er hatte gesagt, 2300 Abend und Morgen und wir wissen, ein Tag steht für ein Jahr. Also 2300 Tage sind logischerweise 2300 Jahre. Das ist nicht so schwer. Biblische Prophetie ist auch etwas für Leute, die keine Mathematik mögen. Also 2300 Tage sind 2300 Jahre.

[1:13:33] Aber wann? Wer von Ihnen möchte wissen, ab wann das losging? Denn was nützen mir 2300 Tage, wenn ich nicht weiß, ab wann, richtig? Ich muss wissen, ab wann ich diese 2300 Tage losrechnen soll, damit ich weiß, wann sie enden. Wer von Ihnen möchte wissen, wann das losgeht? Wenn es losgeht, dann sind Sie herzlich eingeladen, am Freitagabend, zum Vortrag der Eine.

[1:14:01] Am 16.11. Freitagabend, 19 Uhr, werden wir darüber sprechen, was der Beginn dieser 2300 Abend und Morgen ist, was das Ende sein wird und was das für uns praktisch bedeutet. Denn auch dem Daniel ist es nicht gesagt worden, in Daniel 8. Es heißt hier: "Was aber über das Gesicht von den Abend und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr und du sollst das Gesicht verwahren, denn es bezieht sich auf fernliegende Tage." Und bei uns bezieht es sich nicht auf fernliegende Tage, sondern nur auf drei Tage. Der Daniel hat mehrere Jahre lang gewartet. Sie müssen nur drei Tage warten. Das ist doch fair, oder?

[1:14:38] Drei Tage, bis wir dieses Geheimnis lüften werden. Was verbirgt sich hinter diesen 2300 Abend und Morgen am Ende von Daniel 8? Denn das hat so viel zu tun mit dem Heiligtum. Und wir werden dazu dann ausführlich uns äußern, um 19 Uhr.

[1:14:53] Die Frage, die wir uns heute stellen wollen und über die wir nachdenken wollen, im Schluss dieses Vortrags, möchten Sie, möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du Gott persönlich kennenlernen? Möchtest du nicht einfach nur von ihm gehört haben, sondern möchtest du dank seiner Vergebung, dank seiner Gnade, Schritt für Schritt diese Gemeinschaft mit ihm haben? Einen direkten Zugang zu ihm haben, mit Freimütigkeit direkt zu ihm beten. Nicht nur durch Formeln und durch Tradition und durch Priester, nein, direkt.

[1:15:22] Ihn kennenlernen, der der Gott mit uns ist, der Immanuel, der jedes einzelne Teil des Heiligtums für uns designt hat, für uns kreiert hat, damit wir eine noch bessere Erfahrung haben. Gerade dann, wenn es uns dreckig geht. Gerade dann, wenn wir uns in einer Wüste fühlen. Im Heiligtum, in der Sanctuary, dort ist Jesus damit beschäftigt, für uns zu wirken, als unser persönlicher Hohepriester.

[1:15:47] Wir möchten Jesus nicht einfach nur als unseren Erlöser annehmen, sondern als denjenigen, den wir jetzt direkt anrufen können, zu dem wir gehen können, zu dem wir sprechen können, dem wir in seinem Wort begegnen können, zu dem wir beten können und von dem wir anderen auch erzählen können. Im Heiligtum und dem wir auch folgen können bis zum Allerletzten.

[1:16:07] Die Frage, die wir heute Abend ganz einfach stellen wollen, sowohl uns, die wir hier vor Ort sind, als auch denjenigen, die live zuschauen, möchten Sie, möchtest du Gott noch besser kennenlernen, noch den nächsten Schritt gehen, noch mehr über Gott erfahren, noch mehr Gemeinschaft mit ihm haben? Ist das dein Wunsch? Mein Wunsch ist es, ganz persönlich, heute neu. Ich hoffe auch vielen von denen, die zuschauen. Wir wollen gemeinsam beten.

[1:16:27] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du bei uns bist, dass du als ein Gott, der Nähe sucht und so nah wie möglich kommt, dass du weder Kosten noch Mühen gescheut hast, uns wieder mit dir zu versöhnen. Wir haben gestern Abend gesehen, was es für dich gekostet hat, deinen Sohn zu geben. Und heute sehen wir, was du weiterhin tust, auch jetzt in der Gegenwart, damit wir Gemeinschaft mit dir haben können und damit du in uns und mit uns leben kannst.

[1:16:58] Wir möchten dich bitten, dass wir dich noch besser kennenlernen, jeden Tag, auch dann, wenn wir vielleicht mal in eine trockene Phase kommen, wenn wir in eine Krise kommen, wenn die Wüsten des Lebens immer größer zu werden scheinen, dass wir dann in das Zelt gehen, im Glauben, mit Freimut und dich dort sehen, in jedem einzelnen Teil und von dir noch lernen dürfen, Herr Jesus. Hab Dank dafür, dass du uns dieses Zelt gegeben hast, dass wir dir begegnen dürfen, so wie es die Bibel nennt, das Zelt der Begegnung. Hab Dank, Herr Jesus, von ganzem Herzen. Sei du bei uns und führe uns bald wieder gesund hier zusammen. Amen.

[1:17:56] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Amen.


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