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In dieser Predigt erklärt Christopher Kramp das biblische Konzept des „Schlüssels zum Himmelreich“. Er beleuchtet, wie Jesus seinen Jüngern diesen Schlüssel anvertraute und was er praktisch bedeutet. Anhand des „ABC des Bibelstudiums“ – Anfang, Bibel, Christus – zeigt Kramp, wie man die Schrift tiefer verstehen kann. Die Predigt betont die Wichtigkeit, die Bibel als Ganzes zu studieren und Christus in allen Schriften zu erkennen, um die wahre Bedeutung des Schlüssels zu erfassen und anderen den Weg ins Himmelreich zu ebnen.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] Ich freue mich so sehr, dass wir heute so einen wunderbaren Sabbat haben können. Sind wir schon reich gesegnet worden bisher? Ich freue mich auch, dass alle, die hier sind, gemeinsam mit uns Gottesdienst feiern können.

[0:29] Diejenigen, die jetzt live zuschauen, auf den verschiedenen Internetseiten, die ihr schon alle auswendig kennt, vorwärts und rückwärts. Schön, dass auch ihr dabei seid und dass wir gemeinsam diese Sabbat-Atmosphäre, die wir hier haben, über die Kameras und die Bildschirme so ein bisschen auch in eure Wohnung weiterbringen können, wo auch immer ihr uns zuschaut. Schön, dass wir heute so voll sind, dass auch einige dort im Nebenraum sitzen und ich möchte euch ganz besonders begrüßen, die ihr dort auch im Nebenraum sitzt. Gesegneten Sabbat euch! Wunderbar, schön und ich hoffe, ich werde euch nicht vergessen, dort hinten euch auch mal anzuschauen.

[1:05] Wir haben heute ein besonderes Thema. Unser Thema ist heute der Schlüssel. Und bevor wir das tun und uns dort hineinbegeben und studieren wollen, was ist der Schlüssel in unserer Hand, den wir alle brauchen, möchte ich uns einladen, noch einmal ein kurzes Gebet zu sprechen und wem es möglich ist, möchte ich dazu einladen, noch einmal niederzuknien mit mir.

[1:26] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für diesen Sabbat-Tag, hab Dank, dass wir Frieden und Gerechtigkeit und Liebe erleben dürfen, wenn wir in deine Nähe kommen. Hab Dank für die Lieder der Kinder, für die aufgesagten Gebote, hab Dank für die Erfahrungen, die wir hören durften, hab Dank für das gemeinsame Studium, was wir bisher haben durften, hab Dank, dass wir jetzt dein Wort hören dürfen und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du unsere Herzen erweckst, dass du mit deinem Wort hineinsprichst in unser Leben, in unser Denken und dass wir verändert, gestärkt und gekräftigt hinausgehen können aus diesem Gottesdienst und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns zeigst, was dieser Schlüssel ist in unserer Hand, mit dem wir das Himmelreich aufschließen können. Hab Dank, dass du uns belehren möchtest, dass du unser Lehrer bist und dass du jetzt zu uns sprechen möchtest. Wenn es irgendetwas gibt, was uns hindert, dich zu hören, dann nimm es jetzt aus unserem Herzen. Wir übergeben dir alles, was wir haben. Bitte nicht, dass du alles Störende hinweg nimmst, dass wir uns ganz auf dich konzentrieren können. Amen.

[2:40] Es war ein ganz normaler Tag, als Jesus seinen Jüngern eine Frage stellte. Irgendwo auf dem Weg von X nach Y machten sie halt und Jesus sagt, hey, mit meinen eigenen Worten paraphrasiert, Jungs, sagt mal, was denken die Menschen von mir? Was habt ihr so, wenn ihr so in den Straßen, auf den Marktplätzen, an den Häusern über mich redet? Was denken die Menschen von mir? Und was haben die Jünger geantwortet? Weiß das jemand? Was haben sie gesagt? Ja, manche sagen, du bist Elia, manche sagen, du bist einer der Propheten, vielleicht bist du Jeremia, der Prophet. Also da gab es eine ganze Reihe von verschiedenen Ansichten über wer Jesus ist und wahrscheinlich kennen wir die Geschichte, denn eine Antwort ist ganz besonders berühmt, die von Petrus, als nämlich Jesus dann fragt, und was sagt ihr, was denkt ihr, wer bin ich, da sagt Petrus die berühmten Worte, du bist der was? Christus. Und was heißt Christus übersetzt? Der Gesalbte, der Messias. Und er sagt, du bist der Sohn des lebendigen Gottes.

[4:03] Und daraufhin sagt Jesus etwas Interessantes. Er sagt in Vers 17 und Jesus antwortete und sprach zu ihm, glückselig oder einfach glücklich bist du Simon, Sohn des Jona, denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Es gibt bestimmte Dinge, die du und ich, die wir glauben, die haben wir nicht durch intellektuelles Verständnis entdeckt, selbstbewusst, die Dinge, die du glaubst, die wahr sind, hast du nicht verstanden, weil du einfach so clever warst, weil du einfach smarter warst als manche Menschen draußen in der Welt, sondern Gott hat es uns offenbart und jetzt sagt Jesus etwas Interessantes. Es heißt hier in Vers 19 und ich will dir die was? Die Schlüssel des Reiches, der Himmel geben.

[4:48] Jetzt das ist einer von zwei äußerst kontroversen Aussagen, die Jesus macht. Eine andere Aussage hat zu tun, dass er sagt, auf diesen Felsen will ich die Gemeinde bauen und wir werden über beide Aussagen auch noch mehr erfahren am Dienstag um 19 Uhr über das Thema der Stellvertreter, denn es gibt ein großes Missverständnis bei den Felsen, aber darüber wollen wir heute nicht sprechen. Wir wollen uns heute Gedanken machen, was meint Jesus wirklich, als er gesagt hat, ich will dir die Schlüssel oder den Schlüssel zum Reich des Himmels geben? Was hat Jesus gemeint? Was ist der Schlüssel, den Jesus genommen hat und ihn Petrus genommen hat und gesagt, das ist der Schlüssel zum Reich des Himmels? Gibt es jemanden, der von uns hat sich mal Gedanken gemacht über das Thema? Wer von uns würde sagen, ich habe eine biblisch gut fundierte Antwort, was das ist? Was ist der Schlüssel zum Reich des Himmels? Es ist ein Thema, über das man nicht so oft redet, aber ich glaube, es ist eines der wichtigsten Themen, die wir hier ansprechen können und wir werden gleich in wenigen Minuten sehen, warum.

[5:55] Jesus sagt, ich will dir die Schlüssel des Reiches, der Himmel geben und wir wollen heute verstehen, was ist dieser Schlüssel und wenn wir etwas nicht verstehen, was müssen wir tun? Haben wir schon gelernt. Wir müssen die Bibel studieren und beten und das haben wir gebetet, haben wir gerade jetzt wollen wir die Bibel studieren und es geht uns manchmal auch so, wie es hier in der Apostelgeschichte 8, Vers 30 heißt, verstehst du doch, was du liest? Ich meine, das zu lesen ist nicht schwer, ich will dir die Schlüssel des Reiches, der Himmel geben, die Worte sind klar, aber verstehen wir, was wir lesen? Wir lesen das vielleicht so oft und sagen, naja, Jesus hat bestimmt was Wichtiges mit gemeint, oder? Das wird schon eine große Wichtigkeit haben, aber verstehen wir wirklich, was wir lesen? Und der gefragte Kämmerer da in der Geschichte, in der Apostelgeschichte sagt, wie kann ich denn, wenn mich nicht jemand anleitet? Die Wahrheit ist, sehr viele Menschen glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist, aber sie lesen halt ab und zu aus Pflichtgefühl, aber wenn sie ganz ehrlich zu sich selbst sind, verstehen sie nicht allzu viel. Schon mal so gegangen? Dass man nicht, ja, ich weiß, ich muss die Bibel lesen, da gibt es interessante Geschichten und ich kann auch verstehen, was so die erste Bedeutung ist, was da so gestehen steht, aber was es jetzt wirklich bedeutet, das verstehe ich nicht wirklich, denn das ist niemand, der mich anleitet.

[7:14] Und eines der größten Probleme der Christenheit heute ist nicht, dass bestimmte Lehren verloren gegangen sind oder bestimmte Lehren nicht mehr verstanden werden, sondern, dass die meisten Christen zwar ihre Bibel in der Hand haben, aber sie nicht mehr verstehen, weil sie nicht wissen, wie sie die Bibel studieren sollen. Und wenn man das nicht weiß, wenn ich weiß, wie ich die Bibel studiere, dann brauche ich eigentlich niemanden mehr, der mir die Lehren erklärt, dann kann ich sie mir selbst finden, oder? Deswegen wollen wir uns heute Gedanken machen, anhand dieses Beispieles vom Schlüssel des Reiches des Himmels, wie studiere ich die Bibel und wollen das an diesem praktischen Beispiel illustrieren.

[7:50] Nun, hier mein Lieblingsvers zu diesem Thema, den kennen einige wahrscheinlich schon. Im Psalm 119, Vers 99, heißt es, ich bin was? Verständiger geworden als, wie viel? Alle meine Lehrer. Wer von uns hat schon Lehrer gehabt, die ihm was aus der Bibel erklärt haben? Der Rest hat alles aus der Bibel alleine gefunden? Okay, nochmal die Frage, wer von uns hat Lehrer gehabt, die ihm etwas erklärt haben aus der Bibel? Okay, wer von uns ist schon klüger als alle diese Lehrer? Gilt diese Verheißung, ist die wahr? Dann ist die Frage, was fehlt uns, dass wir sie nicht erleben? Jetzt sollte uns diese Verheißung dazu führen, dass wir arroganter werden und sagen, wir wollen mehr verstehen als die anderen? Nein, diese Verheißung ist gegeben damit, wenn wir mehr verstehen als alle unsere Lehrer, was ist dann unsere Aufgabe? Anderen wieder etwas beizubringen, damit die anderen dann noch mehr verstehen als ich. Ein schönes Mittel gegen Stolz, oder? Andere auszubilden, damit sie noch mehr verstehen als ich. Das ist das biblische Prinzip, ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer.

[8:59] Und Jesus sagt, denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Jesus sagt, in allen Dingen macht es so wie ich. Wenn es um den Sabbat, um den Ruhetag geht, haben wir gesagt, Jesus ist unser Vorbild. Und wenn es um das Bibelstudium geht, ist er unser Vorbild. Frage. Und einige haben das vielleicht schon gehört, andere nicht. Wenn wir über das Thema Gebet sprechen, haben wir da mehrere Beispiele in der Bibel, wo Jesus gebetet hat, wo wir uns ein Vorbild nehmen können? Ja oder nein? Welche Vorbilder haben wir da? Ein paar Beispiele. Gethsemane, das Vaterunser. Johannes 17, das hohe priesterliche Gebet, da gibt es einige Gebete, richtig? Wenn wir über medizinische Gesundheitsarbeit nachdenken, über Krankheiten, denen abgeholfen werden sollen, haben wir da Beispiele von Jesus. Die ganze Bibel ist voll, oder? Wenn es darum geht, wie soll ich predigen, gibt es Beispiele in der Bibel, wo Jesus gepredigt hat? Welche zum Beispiel? Bergpredigt, wer ist noch? Die Predigt vom Sämann, ja? Im Tempel in Jerusalem, ja? Die Endzeitpredigt, es gibt einige Predigten, aber wenn es darum geht, wie studiere ich die Bibel? Wie viele Texte in der Bibel gibt es, die uns sagen, wie Jesus Christus die Bibel studiert hat? Wie viele Texte? Es gibt genau eine, einen einzigen.

[10:24] Die Frage, die wir stellen wollen, wie hat Jesus die Bibel studiert und es gibt nur einen Text und wir wollen diesen Text verstehen und dann die Prinzipien anwenden, um zu verstehen, was ist der Schlüssel zum Reich des Himmels, okay? Aufgabe klar? Ok, hier ist der Text. In Lukas 24, Vers 27 wird uns gesagt, und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. Hier finden wir, was ich nenne, das ABC des Bibelstudiums. Schon mal gehört? Einige, ja. Das ABC des Bibelstudiums, wir wollen kurz durchgehen.

[10:59] Punkt Nummer 1 ist, er begann bei Mose. Wofür steht das? Das ist für das A wie Anfang. Jesus, wenn er immer die Bibel studiert hat, fing er von vorne an. Und das haben wir auch in unseren bisherigen Vorträgen von Ausblick 2012 so gemacht. Ich möchte das deswegen machen, weil es sicherlich viele Zuschauer gibt, die sich fragen, ja, woher wissen wir jetzt, dass die Lehren, die hier in dieser Vortragsserie verkündigt werden, wirklich auch nach biblischen Prinzipien ausgelegt sind. Deswegen wollen wir zeigen, was die biblischen Auslegungsprinzipien sind, damit jeder, der zuschaut, sagen kann, okay, das ist tatsächlich nach der Bibel. Wir haben also zum Beispiel, hier wollen wir noch ein Prinzip anschauen, warum das so ist. Denn die Bibel sagt, zum Gesetz und zum Zeugnis, wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. Wann immer ein biblischer Schreiber ein neues Buch geschrieben hat, wurde es woran geprüft? Am Gesetz, also an dem, was schon da war. Das heißt, wenn jetzt sozusagen Jeremia mit seinem Buch kam und sagt, hier ist das Buch Jeremia, hat man es automatisch aufgenommen und gesagt, ja wunderbar, ein inspiriertes Buch. Nein, man hat es geprüft an den Büchern, 1. Mose, 2. Mose, 3. Mose, 4. Mose, 5. Mose, Josua und so weiter, an all diesen Büchern. Und so müssen wir auch in unserem eigenen Studium immer wieder zurückgehen an den Anfang, weil dort die Fundamente gelegt werden. Wir haben das zum Beispiel illustriert oder angewandt, dieses Prinzip, als wir den Sabbat gesprochen haben. Als wir über den Sabbat gesprochen haben, haben wir wo angefangen? Am Anfang. In 1. Mose 2, Vers 3 heißt es, und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn in ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte. Wann immer wir ein biblisches Thema studieren, wollen wir am Anfang anfangen.

[12:39] Jetzt ein Beispiel, das ich sehr gern und sehr oft bringe. Wo kommt zum ersten Mal die Idee oder das Wort Anbetung vor? Praktische Übung. Wo kommt zum ersten Mal vor das Wort Anbetung? Einige wissen es wahrscheinlich. Es kommt vor, zum ersten Mal, in Kain und Abel kommt die Idee vor und es gibt auch Anbetungen. Aber wo kommt zum ersten Mal das Wort Anbeten oder Anbetung als Wort vor in der Bibel? Ganz genau, jemand ruft es rein. Es ist in 1. Mose 22, Vers 5. Dort heißt es, da sprach Abram zu seinen Knechten, bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich habe und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten. Was heißt anbeten offensichtlich? Wir haben die Geschichte von Abram und Isaak studiert. Abram war bereit, was zu geben? Alles. Wahre Anbetung nach biblischer Definition bedeutet, ich bin bereit, alles zu geben.

[13:31] Aber ich dachte mir, heute müssen wir noch ein anderes Beispiel nehmen. Unser Thema, das wir eigentlich studieren wollen, ist was? Unser Thema ist der Schlüssel zum Reich des Himmels. Und wir haben ja schon oft gesagt, es gibt viele Begriffe in der Bibel, die sind nicht mehr ganz so zu verstehen in unserer heutigen Sprache. Zum Beispiel das Wort Hass. Wir haben gesehen, Hass bedeutet in der Bibel eigentlich, weniger lieben. Oder wir haben gesehen, Liebe bedeutet eigentlich, Erfüllung des Gesetzes. Und so wollen wir uns die Frage stellen, bedeutet das Wort Schlüssel in der Bibel auch das, was wir heute unter Schlüssel verstehen? Also wo müssen wir nachschauen, um das zu verstehen? Bei der ersten Stelle, wo das Wort Schlüssel vorkommt. Jetzt bin ich gespannt, wer weiß das, wo das ist. Wo kommt zum ersten Mal in der Bibel das Wort Schlüssel vor? Große Augen. In welchem Buch, was schätzt ihr, in welchem Buch? Ja, also sie haben keinen Zugang mehr, aber das Tor wird nicht wirklich verschlossen vom Garten. Eben, da stehen ja zwei Cherubim. Mit Flammen im Schwert. Wer hat Richter gesagt? Hast du, hast du, hast du Bibelserver angemacht? Da hat scheinbar jemand, wie auch immer.

[14:48] Es ist tatsächlich Richter und es ist Richter was? Es ist Richter 3, Vers 25 und da wollen wir einfach mal schauen, was da steht. Und sie warten so lange, bis sie sich dessen schämten und siehe, niemand machte die Türe des Obergemachs auf und da nahmen sie den Schlüssel und schlossen auf. Und was lernen wir mit dem Schlüssel? Auch in der Bibel ist ein Schlüssel wozu da? Um aufzuschließen. Relativ simpel, oder? Also wir können als allererstes lernen und das ist jetzt vielleicht, ja Moment mal, das habe ich davor schon gewusst, aber wir können auch in der Bibel sagen, ein Schlüssel ist wozu da? Um aufzuschließen, etwas, was man vorher nicht aufschließen konnte.

[15:26] Okay, also das erste Prinzip ist von Anfang anfangen. Jetzt kommen wir von A zu B. Und was ist B? Jesus sagt, und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihn in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. Jetzt. Als Jesus die Bibel studiert hat, was hat er studiert? Die ganze, die ganze Bibel, die ganze Schrift und so können wir dieses Prinzip nennen, es ist die ganze Bibel. Wenn wir ein Thema studieren, wollen wir es nicht nur anhand von Lukas oder von Johannes oder von 3. Mose studieren, wir wollen es durch die ganze Bibel verfolgen. Das heißt, B steht für Bibel und einige Beispiele oder einige Prinzipien dazu, wer antwortet, bevor er gehört hat, dem ist es was, Torheit und Schande. Ist es mal jemandem von euch so gegangen, auf die ihr live zuschaut, dass ihr ein paar Texte studiert habt und ihr wart so begeistert davon, dass ihr gesagt habt, hey, das ist die neue Wahrheit, das muss jetzt jeder glauben. Schon mal so gegangen? Das passiert ziemlich oft, dass wir von einigen Texten plötzlich übermannt werden und sagen, wow, vielleicht habe ich alles bisher falsch geglaubt und das ist jetzt das neue Licht und wir fangen an etwas zu predigen, ohne die Zeit genommen zu haben, es gründlich zu prüfen.

[16:42] Einer meiner Lieblingsbibelstudenten, die ich so kenne aus der Geschichte, der hat sich für zwei Jahre Studium, also für zwei Jahre aktives Studium, fünf Jahre Zeit genommen zu prüfen. Für alle zwei Minuten, wo du studierst, nimmst du fünf Minuten Zeit, um es zu prüfen. Durch die ganze Bibel. Und ich glaube, wir würden weniger Probleme haben in der Christenheit mit irgendwelchen Lehren, die aufkommen, wenn sich jeder genügend Zeit nehmen würde, erstmal alles gründlich zu prüfen, bevor wir antworten. Wer antwortet, bevor er wirklich gehört hat, dem ist es irgendwann danach Torheit und Schande.

[17:16] Und wir haben ja schon gelernt, schon im ersten Vortrag, dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass wie viel keine Weisheit in der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist, das heißt niemand von uns, weder du, noch ich, wir haben nicht das Recht, die Bibel zu nehmen und sagen, okay, ich denke, das bedeutet das, ich glaube, das ist meine Meinung. Und wie oft geschieht das nicht, wir lesen einen Text und sagen dann, naja, also aus meiner Sicht bedeutet das das, für mich kommt jetzt da das rüber, ich denke, der Paulus meint das. Es ist nicht unsere Aufgabe. Unsere Aufgabe ist es was? Die ganze Bibel zu durchforschen, bis wir alle Textstellen gefunden haben, die zu diesem Thema sprechen. Und dann können wir wirklich mit Autorität und mit Liebe zur Wahrheit sagen, es steht geschrieben.

[17:59] Und wir haben ja schon gelesen, dass niemals wurde eine Weisung durch den menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. Das heißt, wenn jetzt der Lukas und wenn das Buch Zweite Könige und wenn vierte Mose und die Offenbarung alle vom heiligen Geist inspiriert sind, wer muss sie mir dann erklären? Der heilige Geist. Aber wie spricht der heilige Geist zu mir? Durch das Wort, durch dieselbe Bibel, das heißt, eine Schriftstelle, die nicht verständlich ist, muss durch andere Schriftstellen, wo derselbe heilige Geist spricht, erklärt werden. Nicht durch Kommentare, nicht durch Primär, durch Theologen, wir sind ja froh und dankbar für alles, was wir auch lernen können von ihnen, aber die Erklärung eines Textes muss immer ausschließlich und primär aus der heiligen Schrift kommen.

[18:48] Deswegen sagt die Bibel in 1. Korinther 2, Vers 13, davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom heiligen Geist gelehrt sind, indem wir was Geistliches wie? Geistlich erklären. Möchte ich mal eine Frage stellen. Ihr müsst euch nicht melden, aber vielleicht haben wir das schon oft gehört, aber ganz ehrlich, morgens, wenn wir uns um Morgenandacht machen und die Bibel lesen, wer nimmt sich Zeit, den Text, den Vers, das Wort, das Konzept durch die Bibel hindurch zu verfolgen und wer liest einfach nur seinen Abschnitt und sagt, naja, war erbaulich. Wer macht das wirklich? Denn das, was wir hier lesen, ist keine tote Theorie, oder? Das meint Jesus ganz ernst. So hat Jesus das gemacht. Jesus hat sich die Zeit genommen. Er hat sich die Zeit genommen, ein Thema durchzustudieren und auch wir wollen das tun.

[19:41] Unser Thema ist ja was? Der Schlüssel und wir wollen uns alle Verse anschauen, wo das Wort Schlüssel noch vorkommt und zum Glück, wir haben ein Thema gewählt, wo das nicht so häufig vorkommt, nicht wahr? Können wir uns erinnern an ein Thema bei Ausflug 2012 bisher, wo wir auch so ein Prinzip angewandt haben, wo wir alle Texte angeschaut haben, die es dazu gibt? Kann sich jemand erinnern? Beim Sabbat haben wir auch, da haben wir ein paar Texte ausgelassen, die das gleiche gesagt haben, aber beim Sonntag haben wir alle acht Texte angeschaut, die es in der Bibel gibt und als wir alle angeschaut haben, was konnten wir danach sagen? Wir wissen, was die Bibel über den Sonntag sagt, nicht wahr? Weil wir haben alle Texte angeschaut, wir haben alle harmonisiert, wir haben alle miteinander in Beziehung gesetzt und wir wissen, wir sind jetzt nicht mal davon, einfach nur, wir können nicht nur sagen, oh, es sieht so aus oder es könnte sein, wir wissen, was die Bibel sagt, weil wir uns die Mühe gemacht haben und interessanterweise kommt auch das Wort Schlüssel, wie oft in der Bibel vor, weiß es jemand, schätzungsweise? Ohne, dass Thomas nachschaut? Der hat nämlich den Vorteil, einen Computer dort zu haben, zehnmal, ganz knapp, ein bisschen zu viel, achtmal, genauso wie auf der Sonntag, achtmal und zwei, drei, vier, fünf, sechs, zwei Texte haben wir schon gelesen, wir haben den Text gelesen von Jesus, er sagt, ich will dir die Schlüssel des Reiches geben und wir haben den Text gelesen, sie nahmen den Schlüssel und schlossen auf, nicht wahr? Das heißt, die beiden Texte haben wir schon, es bleiben noch sechs Texte übrig, in Jesaja 22, Vers 22 heißt es, ich will ihm auch den Schlüssel des, was, des Hauses David auf seine Schulter legen, interessant, nicht wahr, dass ein Schlüsselwurf gelegt wird auf, auf die Schulter, so dass, wenn er öffnet, niemand zuschließen kann und wenn er zuschließt, niemand öffnen kann. Hier lernen wir zwei Dinge, drei Dinge, erstens, der Schlüssel gehört wem? Dem Haus David, zweitens, der Schlüssel wird wohin gelegt? Auf die Schulter und drittens, dieser Schlüssel, dem kann man, gegen den kann man nicht ankämpfen, nicht wahr, wenn der Schlüssel aufschließt, kann ihm niemand das zuschließen, wenn der Schlüssel zuschließt, kann niemand öffnen, dieser Schlüssel muss eine ziemliche Kraft haben, oder? Niemand kann gegen diesen Schlüssel etwas tun.

[21:38] Gut, schauen wir uns den nächsten Text an, in Lukas 11, Vers 52, da heißt es, weh euch, ihr Gesetzgelehrten, wer sind die Gesetzgelehrten? Die Pharisäer und die Sadduzäer und all die Theologen und Rabbiner, die die Bibel gut kannten, oder? Dann heißt es hier, denn ihr habt den, was, den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen, also wofür steht der Schlüssel? Der Schlüssel steht für Erkenntnis und die Gesetzgelehrten, die Pharisäer und die Sadduzäer haben diesen Schlüssel weggenommen und was ist passiert? Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert, wer dem, der den Schlüssel zur Erkenntnis in seiner Hand hat, und dann ihn nicht benutzt und auch andere, die hineingehen wollen, daran hindert. Was hat Jesus gesagt? Ich gebe dir den Schlüssel des Reiches. Jesus gibt den Schlüssel an Petrus und wir sehen hier, was passiert, wenn man den Schlüssel in die Hand bekommt und ihn nicht benutzt, was passiert? Nicht nur geht man selbst verloren, sondern man hindert andere, dass sie in das Reich Gottes kommen. Glauben wir, es ist wichtig zu verstehen, was der Schlüssel ist und wie man ihn benutzt? Könnte es sein, dass Jesus auch dir und auch mir den Schlüssel in die Hand gegeben hat und wir sind so ähnlich wie die Pharisäer, wir gehen selbst nicht hinein und hindern andere daran? Könnte das möglich sein? Oder ist das völlig unverstellbar? Wenn Jesus uns auch diesen Schlüssel geben möchte in die Hand, dann müssen wir verstehen, was muss mit diesem Schlüssel geschehen, damit sowohl ich hineingehen kann, als auch andere durch diese geöffneten Türen durchgehen können.

[23:18] Wir haben noch einen Text zum Schlüssel und zwar in Offenbarung 3, Vers 7. Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe, das sagt der Heilige, der Wahrhaftige. Frage, wer ist wohl damit gemeint? Jesus, denn er ist unsere Heiligung, er ist die Wahrheit, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel was hat? Den Schlüssel? David hat. Haben wir es schon gehört? Der Schlüssel aus dem Haus? David. Sehen wir schon eine Parallele? Bibelstudien macht so einen Spaß, wenn man einfach mal anfängt zu graben, Löcher zu graben. Und wenn es in der Wüste ist. Nach kurzer Zeit füllt sich das Wasser. Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel David hat, der öffnet, sodass niemand zuschließt und zuschließt, sodass niemand öffnet. Wir haben also hier eine Parallele zu dem Text, den wir Jesaja gelesen haben. Offensichtlich hat Jesus diesen Schlüssel, dieser Schlüssel hat zu tun mit David, es ist der Schlüssel Davids und hat zu tun mit seiner Heiligkeit und mit seiner Wahrhaftigkeit.

[24:14] Es gibt wie gesagt drei weitere Verse über den Schlüssel, aber die haben nicht so sehr was mit dem Schlüssel zum Reich Gottes zu tun. Das sind einmal der Schlüssel zum Totenreich in Offenbarung 1, Vers 18, wer das noch nachlesen möchte der Vollständigkeit halber und der Schlüssel zum Abgrund in Offenbarung 9, Vers 1 und 20. Warum ist das nicht derselbe Schlüssel, mit dem wir reden? Weil wir reden über den Schlüssel zum Himmelreich und nicht zum Totenreich und nicht zum Abgrund. Das heißt, ein Wort kann schon durchaus verschiedene Bedeutungen haben, oder? Zum Beispiel der Löwe kann, wofür steht in der Bibel? Also erstmal für den Löwen, genau, dankeschön, das stimmt. Die meisten Stellen, wo ein Löwe vorkommt, ist ein Löwe gemeint, richtig? Weil die Bibel ist zuerst einmal buchstäblich, aber an manchen Stellen ist der Löwe symbolisch gemeint für Jesus, aber auch für Satan, er geht auch umher wie ein brüllender Löwe und für Babylon, ganz genau. Und wenn jemand ganz gut aufgepasst hat, auch für Juda, ein Löwe aus dem Stamm Juda, seh ich nicht, für Assyrien, richtig? Kann man sich erinnern? Okay, niemand kann sich erinnern. Zweiten Vortrag nochmal anschauen. Da hatten wir gesagt, dass Löwen symbolisch sein können für Assyrien und für Babylon, aber der Löwe hat ja dann in Daniel 7 noch Adlervögel, deswegen wissen wir, dass es Babylon ist. Okay, aber wir sehen also, ein Symbol, auch ein Schlüssel kann mehrere Bedeutungen haben und wir wollen in unserem Studium jetzt die Texte rausgreifen, die für unseren Schlüssel von Bedeutung sind, nicht wahr? Manchmal macht man den Fehler, dass man alle Texte liest und alles in einen Topf zusammenhaut. Man muss schon auch mitdenken, nicht wahr? Und wir denken jetzt mit und sagen, okay, diese drei Texte sind schön, sie haben ihre Bedeutung, wir werden über diese Texte auch später noch reden. Hier, nächsten Samstagabend über den Text und über den Text dann nächsten Montag und Dienstag in einer Woche. Da kommen die noch vor. Aber jetzt wollen wir uns auf diese Texte spezialisieren, die über diesen Schlüssel zum Himmelreich reden.

[26:00] Also, wir haben gesagt, wir fangen von vorne an und wir haben die ganze Bibel. Jetzt haben wir alles gesehen, was die Bibel über diesen Schlüssel sagt und was haben wir noch? Als drittes Prinzip, die Bibel sagt, er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihn in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht und was ist, wer ist ihn? Und wofür steht wohl das C? Es steht für Christus. Also fassen wir zusammen, A steht für Anfang und B steht für Bibel und C steht für Christus. Genau. Das heißt, wann immer wir etwas lesen in der Bibel, sollten wir darin Christus lesen. Wir machen gleich eine praktische Übung dazu, die ich mich schon freue.

[26:38] Jesus sagt in Johannes 5, Vers 39 und 40, ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben. Zu wem spricht er übrigens? Zu den Pharisäern, die was in ihrer Hand hatten, den Schlüssel und ihn nicht benutzt haben und andere daran gehindert haben, hineinzugehen. Und er sagt, und sie sind es, also die Schriften, die von wem Zeugnis geben. Von mir Zeugnis geben und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen. Ist es möglich, die Bibel in der Hand zu haben und nicht nur die Bibel in der Hand zu haben, sondern die Bibel zu lesen, ja zu studieren und trotzdem verloren zu gehen? Könnte es sein, dass es dir passiert, lieber Freund, liebe Freundin, dass du die Bibel liest, eifrig, jeden Morgen, weil du einen Bibelleseplan hast oder weil du denkst, das ist meine Pflicht als Christ, die Bibel zu lesen und du gehst am Ende verloren, weil dieser Schlüssel gefehlt hat. Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben und die sind es, die von mir Zeugnis geben. In allem, was wir lesen, siehst du dort Jesus. Das ist die Frage. Wenn du deine Morgenandacht, deine Abendandacht, wenn du liest der Bibel, siehst du Jesus.

[27:46] Denn er sagt weiter, denn wenn ihr Mose glauben würdet, so würdet ihr auch mir glauben, denn von wem? Von mir? Jesus hat er, wer ist er? Mose geschrieben. Jetzt, wie oft siehst du Jesus, wenn du Mose liest? Erste Mose, zweite Mose, dritte Mose, vierte Mose. Und hier heißt es, ihre Gedanken wurden verstockt, denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen und das war es des Alten Testaments, diese Decke, unaufgedeckt, das heißt, es ist so, stellt euch vor, jetzt habe ich keine Decke hier, wie auch immer, stellt euch vor, ich habe eine Decke auf dem Kopf und ich lese, nicht wahr? Es macht einfach keinen Sinn. Ich habe zwar das Buch in meiner Hand und die Augen stehen in die richtige Richtung, aber es kommt nicht in mein Gehirn hinein und worin wird diese geistliche Decke weggenommen? Worin wird sie weggenommen? Wenn wir Christus im Alten Testament sehen, denn wenn wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel werden wir verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

[28:52] Übrigens, lass uns dazu mal eine praktische Übung machen, damit wir ein bisschen in Schwung kommen. Erste Buch Mose, wo ist Jesus in Erste Buch Mose? Schneller. Erste Mose 3, Vers 15, wo noch? Konkret, Erste Mose 3, Vers 15, wo ist Jesus noch in Erste Mose? Kapitel 22, es steht hier Abraham und Isaak, wo noch? Adam, wo? Adam, der Erste, Jesus der Zweite, Adam, ok, ja, danke, 1, Vers 3 und Gott sprach, das war das Wort Gottes, wo noch? Abraham im Gespräch mit Jesus, ok, viele Geschichten, die Jakobsleiter und so weiter. Josef, ein ganzer Typus auf Jesus, verkauft von seinen Brüdern, von jemandem der Juda hieß und so weiter und so fort, für einige Silberlinge. Zweite Mose, wo ist Jesus in Zweite Mose? Im Gesetz, ja, ok, wo noch? Brennende Dornbusch, genau, wo noch? Wolken und Feuersäule, wo noch? Moses selbst ist ein Typus, der demütigste Mann auf Erden. Der Fels, ganz genau, der Fels, der geschlagen ist. Das Lamm, das geschlachtet wird, der Exodus. Das Manna, das Brot, ok, Dritte Mose. Heiligtum, das ist auch Zweite Mose. Dritte Mose, also Dritte Mose auch Heiligtum, genau. Die Opfer, also das Lamm, die ganzen Opfergesetze. Der Priester nicht, ja, Vierte Mose. Wo ist Jesus in Vierte Mose? Jetzt müsste man wissen, was in Vierte Mose steht, nicht wahr? Wo ist Jesus in Vierte Mose? Im Heiligtum, ja, aber gibt es da besondere Geschichten, die nur in Vierte Mose sind, nicht in Zweite und Dritte, wo Jesus deutlich wird? Bileam, ja, da gibt es die Prophezeiung auf den Stern aus Jakob, der aufgehen wird, nicht wahr? Die Prophezeiung auf Jesus. Jesus mit der Geschichte von der Schlange, die eher eine Schlange, die von Jesus benutzt wird, um Johannes 3, Vers 16 zu erklären, nicht wahr? So wird der Menschensohn erhöht werden, ok, Fünfte Mose. Wiederholung des Gesetzes, ja, schön, danke. Was noch? Fünfte Mose. Da wird die Geschichte wahrscheinlich wiederholt, ja. Joshua, die Vorbereitung von Joshua, nicht wahr? Genau. Kennt ihr den Abschnitt, wo, hm? Das Füble-Gebet. Das Füble-Gebet, das Lied des Mose, nicht wahr? Jesus, Mose singt ein Lied und dann geht er und stirbt, nicht wahr? Was macht Jesus vor seiner Kreuzigung, am Ende des Abendmahls? Er singt ein Lied und geht und stirbt, nicht wahr? Wie ist es mit Mose, was verheißt er dem Volk? Propheten, der so sein wird wie er. Und was steht am Ende von Fünfte Mose? Es stand kein Prophet mehr auf im ganzen Volk Israel, der so war wie Mose. Warum? Weil keiner der Propheten die Erfüllung war, sondern wer war die Erfüllung? Jesus, denn Mose hat das Volk aus Ägypten geführt und Jesus führt das Volk aus der Sünde. Fünfte Mose, Joshua. Einzug ins gelobte Land, was noch? Joshua selbst, nicht wahr? Was heißt Joshua übersetzt auf Griechisch? Richter. Jesus ist ein Richter. Wo ist Jesus ein Richter? Simson. Was hat Simson gemacht am Ende seines Lebens? Er stand zwischen zwei Säulen. Dann sagt die Bibel, er neigte sein Haupt und verschied. Und dann sagt die Bibel, dass in seinem Tod er mehr schlug als durch sein Leben. Was wissen wir über Jesus? Er stand zwischen zwei Kreuzen. Er neigte sein Haupt. Und in seinem Tod hat er mehr gerettet als durch sein Leben, oder? Simson, ein Beispiel auf Jesus. Andere Beispiele im Buch Richter. Gideon. Warum Gideon? Gideon, da haben wir das Bild von dem zerschlagenen Krug, nicht wahr? Und der Feuerfackel. Und das ist ein Bild auf 2. Korinther 4 Vers 6 und 7, wo das Licht des Evangeliums uns wo gegeben ist? In erdenen Gefäßen, nicht wahr? Wie ist es mit Othniel? Schon mal von Othniel gehört? Othniel heißt übersetzt die Kraft Gottes. Und was sagt Römer über die Kraft Gottes? Die Kraft Gottes ist das Evangelium, oder? Oh, es gibt so viel zu studieren. Wie ist es weiter mit Ruth? Ruth ist einfach. Jesus in Ruth. Boas wird wie genannt in Ruth. Der Löser, nicht wahr? Er löst sie. Und sie kommt ja nicht aus Israel. Aber durch die Lösung wird sie eine Israelitin. Ein Bild auf den Erlöser, der uns zu geistigen Israeliten macht. Was ist das nächste Buch? 1. Samuel, richtig? 1. Samuel. Jesus und 1. Samuel. Bisschen die Gehirnnerven ein bisschen jetzt anmachen. 1. Samuel. Wo ist Jesus in 1. Samuel? Ihr dürft auch ein bisschen durch die Bibel blättern, wenn ihr nicht mehr wisst, was in 1. Samuel steht. Samuel selbst, warum? Er wuchs in der Gnade, nicht wahr? Als kleines Kind schon. So wie Jesus auch heißt. Er wuchs an Gnade und bei den Menschen und vor Gott, nicht wahr? David. David wird in 1. Samuel gesalbt. Zum König. Er ist sozusagen ein Vorbild auf den Messias, auf den Gesalbten. Und so weiter und so fort. 2. Samuel. Wahrscheinlich fängt jetzt jemand an, den kleinen Propheten zu blättern. Wir werden vielleicht nicht bis dahin kommen. 2. Samuel. Genau, da haben wir die Geschichte von David und Absalom, nicht wahr? David, ein Bild auf Jesus, Absalom auf denjenigen, der anfängt, eine Rebellion zu starten. Ganz nah an Jesus. Aber er ist besonders schön und anfängt im Tor zu stehen und zu sagen, wenn ich nur König wäre. In all diesen Geschichten ist Jesus zu finden. Und wir vergeben uns so viel, wenn wir einfach nur die Geschichten lesen und sagen, schön, dass Gott mit Abraham gewesen ist. Schön, dass Gott mit Mose gewesen ist. Schön, dass Gott mit Josef gewesen ist. Wie schön. Das ist schön, ja? Aber wir können viel mehr studieren, wenn wir Jesus suchen. Und wir könnten weitergehen, aber wir haben die Zeit nicht, nicht wahr? Wie sagt Paulus im Römerbrief, die Zeit würde mir fehlen, wenn ich noch weitergehen sollte von all den Richtern und Propheten und so weiter. Deswegen machen wir weiter. Aber habt ihr das Prinzip verstanden? Wollen wir beim Bibelstudium, gerade im Alten Testament, wir könnten von Jesaja reden, von Jeremia, von den Psalmen, von Hiob. Überall Prediger. Im Hohen Lied. Kommt Jesus im Hohen Lied vor? Als der Sohn Davids mit seiner Braut. Überall ist es, eigentlich geht es um Jesus. Und das hat Jesus gemeint, als er gesagt hat, dass er durch alle Schriften, durch alle Propheten von sich etwas gefunden hat.

[35:58] Aber wie ist es mit unserem Schlüssel? Kommen wir wieder zu unserem praktischen Beispiel. Wie ist es mit dem Schlüssel? Hat Jesus etwas mit dem Schlüssel zu tun? Was haben wir gesagt? Hat Jesus etwas mit dem Schlüssel zu tun? Der Schlüssel kommt von wem? Von Jesus. Er ist der Heilige und der Wahrhaftige. Er hat den Schlüssel, über den wir studieren wollen. Und er sagt, ich, Jesus, will dir den Schlüssel geben. Das heißt, wenn wir über den Schlüssel reden, müssen wir über Jesus reden. Wir müssen verstehen, was will Jesus mir geben? Der Schlüssel kommt von Jesus. Und wir wollen weiter studieren, was das bedeutet.

[36:38] Also fassen wir zusammen. Das ABC des Bibelstudiums ist, wir fangen vorne an, wir haben die ganze Bibel, wir wollen alle Texte einbeziehen und wir haben Christus im Zentrum. Und hier ist das Grundprinzip, das hinter allem steht. Alle diese drei, sozusagen, diese drei Regeln oder drei Gesetzmäßigkeiten haben ein Fundament auf einer Basis. Und die findet sich in Jesaja 28 Vers 10. Dort heißt es, Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig. Wer von uns hätte sich gern gewünscht, dass die Bibel geschrieben steht, das ist der Lösungsplan. Erster Artikel, Präambel, Vorreden, dann erster Artikel, zweiter Artikel, systematisch, dass man es so lesen kann, verstehen kann und so weitergeben kann, oder? Lies die Bibel, dann weißt du, warum ist die Bibel so versprengt, dass man hier ein paar Geschichten von Abraham und da ein paar Psalmen und da ein paar Geschichten vom Evangelium und irgendwie ist das manchmal nicht mehr richtig chronologisch, in Offenbarungen, hier und dort, alles durcheinander. Warum? Kann mir jemand sagen, warum? Es ist wie ein Schatz, der verborgen ist. Gott liebt Schatzsuche, nicht wahr? Er hat überall so kleine Hinweise. Weil die Bibel unendliches Wissen in ein endliches Buch packt. Oh, das ist ein philosophischer Satz. Habt das jeder gehört? Die Bibel packt unendliches Wissen in ein endliches Buch. Und dadurch braucht es dieses Netzwerk, das wird immer tiefer und tiefer und tiefer und alles, was man da verknüpfen kann. Noch eine Idee? Genau, sonst würden wir sie einmal durchlesen, so wie wir manchmal früher in unserem alten Leben Romane gelesen haben, und jetzt wissen wir, was im Roman drinsteht. Von A bis Z haben die Geschichte gelesen, oder? Aber dieses Buch ist anders. Man kann es nicht von A bis Z einfach durchlesen und weiß, was drinsteht. Man muss immer wieder von da nach da und dann nach da.

[38:32] Übrigens, wie ist das Manna auf die Erde gekommen? Wie kam das? Kam das so als Brotscheiden? Als gebackene Brötchen? Wie kam das Manna? Wie sah das aus? Koriandersamen, so ganz weiß, fein. Da war da ein bisschen, da musste man das hier aufnehmen, da musste man es hier sammeln, das war ein bisschen schwerlich, oder? Ständig da immer hin- und herrennen. Und hier, da musste man das alles zusammennehmen und dann kneten und backen und mit Öl vermischen und dann konnte man es irgendwann essen. Warum? Weil das Manna ein Symbol war für Gottes Wort und das ist auch. Hier ein wenig, da ein wenig und wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, können wir diesen leckeren Ölkuchen des Wortes Gottes nicht genießen.

[39:18] Wir haben auch in unserem Studium über den Schlüssel hier und dort überall versteckte Hinweise, zum Beispiel den, wenn wir weiter studieren mit Parallelversen, würden wir den hier finden. In Offenbarung 11 Vers 6 finden wir den Hinweis, diese haben Vollmacht den Himmel zu verschließen. Wir wissen jetzt, wenn wir nur den Vers lesen, wissen wir nicht genau, wer gemeint ist, wenn wir den Kontext lesen, wissen wir, es geht um die zwei Zeugen. Ist nicht so wichtig jetzt. Wir wissen also, es ist möglich, den Himmel zu verschließen. Und wenn ich den Himmel verschließen möchte, was muss ich tun? Den Schlüssel. Mit dem Schlüssel kann man den Himmel verschließen und wir werden gleich auf diesen Vers noch ein bisschen genauer eingehen. Aber vorher möchte ich noch einmal eine Sache sehr deutlich hier sagen, weil es immer mehr in der Christenheit angezweifelt wird und das ist die absolute Harmonie der Bibel. Schon mal so gegangen, dass man mehrere Parallelstellen liest und man hat den Eindruck, der sagt was anderes als der? Wem ist das schon so gegangen? Alle, die sich nicht melden, haben wahrscheinlich noch nicht ausführlich die Bibel studiert. Denn wenn man Markus und Johannes und Lukas und Matthäus miteinander vergleicht, kommt man öfter, genauso bei Chroniken und Propheten, Chroniken und Königen, kommt man öfter an Stellen, wo man denkt, ja Moment mal, der sagt das so, der sagt das so. Und hier haben wir ein ganz, wir haben uns ja darüber schon unterhalten, über die Harmonie der Bibel und das nur als kurze Wiederholung. Aber wir haben hier ein kurzes Beispiel, das wir uns anschauen wollen, das uns verdeutlicht ein für alle Mal, wie man die Bibel liest. In Matthäus 27, Vers 37 wird uns gesagt, dies ist der Jesus, also dies ist Jesus, der König der Juden, stand wo am Kreuz. Okay, dies ist Jesus, der König der Juden. Drei Sprachen. Aber Markus sagt, da stand nur der König der Juden. Moment mal. Matthäus, dies ist Jesus, der König der Juden. Markus sagt, der König der Juden. Schauen wir mal, was Lukas sagt, oder? Lukas sagt, dieser ist der König der Juden. Und was sagt Johannes? Jesus, der Nazarener, der König der Juden.

[41:20] Jetzt natürlich, was könnte man, was würdet ihr sagen jetzt, was muss ich tun? Sie haben ja alle irgendwie prinzipiell recht, oder? Also im Inhalt sind sie alle gleich, es gibt zwar ein paar Abweichungen, das sind halt so die menschlichen Fehler, aber zum Glück ist ja die große Hauptlinie richtig, oder? Das ist, wie viele an die Bibel gehen. Zum Glück ist der Hauptgedanke richtig, gibt ein paar Abweichungen, da stören wir uns nicht dran, ist auch nicht so schlimm. Aber sind das wirklich Abweichungen? Wer hat recht? Wer hat am meisten recht? Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes? Wer ist für Matthäus? Ja, die können ja alle gleichzeitig recht haben. Ja, was hat denn er gestanden? Standen da vier Titel untereinander?

[42:08] Schauen wir uns das an. Dies ist Jesus, der König der Juden, sagt Matthäus, nicht wahr? Was sagt Markus? Der König der Juden, nicht wahr? Der König der Juden. Was sagt Lukas? Dieser ist der König der Juden. Und was sagt Johannes? Er ist der Nazarener, der König der Juden. Wenn wir die Bibel so lesen und ich fordere jeden darauf, wann immer wir eine Stelle im Evangelium lesen, niemals nur Matthäus lesen oder nur Lukas oder nur Johannes, sondern immer alle vier zusammen, sofern sie alle vier davon berichten und dann diese Parallelberichte zusammen addieren. Dieser was kriegen wir raus? Dieser ist oder dies ist Jesus, der Nazarener, der König der Juden. Was stand am Kreuz? Genau das. Aber wer von den vier gibt den vollständigen Namen? Keiner. Ja, Johannes hat nicht gesagt dies ist. Also keiner von den vier hat das Ganze. Wir brauchen alle vier, um das Ganze zu sehen. Und so müssen wir die Bibel lesen. Frage, kann man das in fünf Minuten am Morgen machen? Das ist halt das Problem an der Sache. Die Bibel ist so geschrieben, weil Gott wusste, weil wenn die Bibel ganz einfach geschrieben wäre, würden wir nur fünf Minuten am Tag nehmen und uns würde das reichen. Aber weil er wusste, das reicht nicht, hat er sie so geschrieben, damit wir sie wirklich verstehen, müssen wir ein bisschen mehr Zeit nehmen. Ist das nicht gut von Gott? Sehr praktisch, unser Gott, oder? So praktisch. Er wusste schon genau, mit welchen Problemen wir zu kämpfen haben. Gut.

[43:38] Wir wollen noch eine praktische Übung machen, nämlich, wie kann ich Parallelen entdecken? Manch einer sagt, ich weiß immer nicht, wenn ich jetzt einen Text lese, woher weiß ich jetzt, wo noch andere Texte etwas dazu sagen? Schon mal so gegangen? Ihr habt den Text studiert und ihr wolltet jetzt wissen, wo stehen noch in der Bibel andere Stellen darüber? Und man hat irgendwie nichts gefunden darüber, nicht wahr? Wir wollen jetzt lernen in einer praktischen Übung, wie man Parallelen entdecken kann. Habt ihr eure Bibel dabei? Ihr werdet die jetzt brauchen. Also, nehmen wir unsere Bibel zur Hand. Die Texte werden nicht an der Wand stehen. Amen? Wir werden sie tatsächlich lesen müssen. Und wir wollen uns einen Text aufschlagen, und zwar in Lukas 1. Lukas 1. Und wir wollen gemeinsam eine praktische Übung nochmal machen, so wie wir gerade mit den Büchern in der Bibel gemacht haben.

[44:30] In Lukas 1, ab Vers 5. Wir wollen Lukas 1 lesen, ab Vers 5. Und ihr ruft mir dann heraus, in jedem Vers, was ist die alttestamentliche Parallele in dem Bericht? Verstanden? Also, Lukas, Kapitel 1, ab Vers 5. Und wir werden sehen, dass in diesem Abschnitt, fast in jedem Vers, Lukas sich auf eine alttestamentliche Geschichte, ein Konzept oder irgendetwas bezieht, wo wir dann weiter studieren könnten. Könnt ihr mir sagen, in Lukas 1, Vers 5. Oh, nein. Worauf bezieht sich Lukas? Wir haben hier, es heißt, in den Tagen des Herodes des Königs von Judäa lebte ein Priester mit Namen Zacharias aus der Abteilung Abias und seine Frau war von den Töchtern Aarons und ihr Name war Elisabeth. Welche alttestamentlichen Prinzipien kommen wir zum Tragen? Priester und? Das Geschlecht Aarons, nicht wahr? Das sind beides Dinge, die man jetzt im Alten Testament weiter studieren könnte. Okay, schauen wir Vers 6 an. Was finden wir in Vers 6? Alle, die ihr live zuschaut, können auch mitlesen, was finden wir in Vers 6 für ein alttestamentliches Konzept? Gebote und? Satzungen. Wie könnte man das zusammenfassen? Wie werden die Satzungen zusammengefasst? In der Bibel auch. Es ist das Gesetz des Mose, nicht wahr? Das Gesetz des Mose. Was haben wir in Vers 7? Worauf spielt Lukas an mit dem, was er in Vers 7 berichtet? Welche Geschichte aus dem Alten Testament kommt uns auf den Sinn? Abraham und Sarah. Und natürlich noch einige andere Geschichten. Wer war noch unfruchtbar? Hannah, genau. Wer noch? Rebekka, ganz genau. Rahel, ganz genau. Aber die deutlichste ist natürlich Abraham, weil da waren sie auch im fortgeschrittenen Alter. Also Abraham und Sarah und einige andere auch. Allein an diesen drei Versen könnten wir schon eine ganze Zeit lang studieren. Wir könnten das Thema Priestertum studieren, wir könnten das Thema Abraham und Sarah studieren und könnten immer mehr Dinge herausfinden. Wie ist es mit Vers 8? Was können wir in Vers 8 entdecken? Priesterdienst, nicht wahr? Ganz genau. Und zwar geht es um eine bestimmte Ordnung. Weiß jemand, wo diese Ordnung im Alten Testament festgelegt ist? Nicht in der Mose? Es sind die sogenannten 24 Priesterabteilungen. Wo sind die? In Erste Chronik 24. Kann man sich gut merken. Da werden die 24 Priesterabteilungen festgelegt und das könnte man jetzt studieren. Wir gehen jetzt einfach nur so mit dem Helikopter quasi drüber. Aber ich möchte nur zeigen, wo hier überall Goldminen sind.

[47:30] Jetzt Vers 9 und 10. Wovon sprechen Vers 9 und 10? Vom Räucheraltar, richtig? Also vom Heiligtum, insbesondere vom Räucheraltar und von den Gebeten. Und man könnte jetzt also sich ein Studium machen über den Räucheraltar und studieren, was hat es damit auf sich, was ist die Verbindung von Gebet und Räucheraltar, was wurde da geräuchert und so weiter und so fort. Gehen wir weiter. Was finden wir in Vers 11? Was ist in Vers 11 besonders aus dem Alten Testament? Was ist daran besonders? Gibt es Geschichte im Alten Testament, wo das auch passiert ist? Der Engel des Herrn. Kommt öfter vor, nicht wahr? Und da haben wir also den Engel des Herrn. Wenn wir zu Vers 13 gleich springen, was können wir hier sagen? Was ist die Parallele aus dem Alten Testament, die man entdecken kann jetzt? Ohne dass man irgendeine Konkordanz oder ein Parallelstellenverzeichnis braucht. Aber die ist nicht im Alten Testament, richtig? Aber das stimmt, du hast natürlich recht, Maria auch. Aber wir suchen jetzt besonders Alten Testament die Parallelen. Abraham? Ja, aber noch konkreter, noch konkreter. Genau, ihr stimmt? Welche genaue Textstelle wird hier angespielt? Ja, nicht wo die drei Männer da waren? In 1. Mose 17 spricht Gott zu Abraham, er gibt ihm bunte Beschneidung und er sagt dann, nicht Ismael, sondern du sollst seinen Sohn Isaak nennen. Da kommen exakt die gleichen Worte vor. Dem Abraham wird gesagt, du sollst seinen Sohn Isaak nennen und hier wird gesagt, du sollst ihn Johannes nennen. Und von wem wird das noch so gesagt? Du sollst ihn Jesus nennen. Ist das Zufall? Kein Zufall. Wir könnten jetzt stundenlang das studieren, machen wir nicht, weil wir keine Zeit haben.

[49:30] Vers 15. Was finden wir in Vers 15 an einer Alten Testamentlichen Bezugsstelle, die wir weiter studieren könnten und da auch eine Geschichte haben und zu bohren. Was finden wir in Vers 15? Simson, ganz genau. Was noch? Was verbindet Simson und Johannes hier? Das Gelübde der Nasiräer. Wo finden wir das? In 4. Mose, ganz genau. Das heißt, wir könnten die Geschichte von Simson studieren, oder die Prinzipien über das Nasiräer-Gelübde studieren. Gehen wir weiter. Vers 16. Worum geht es in Vers 16? Ja, Jakob, Neuer Bund, gibt eine ganz deutliche Prophezeiung im Alten Testament, die direkt fast zitiert wird. Hm, ich habe es gehört. Maleachi, ganz genau. In Vers 16 und 17, da geht es darum, dass er in der Krise da geht es darum, dass er in der Kraft des Elia, Maleachi sagt, genau diese Prophezeiung in Maleachi 3, Vers 24 und 25 wird hier zitiert. Und was finden wir in Vers 18? Was finden wir in Vers 18? Ja, ganz genau. Wir haben die Geschichte in 1. Mose 15,8, wo Abraham geglaubt hat und Zacharias hat nicht geglaubt. Hat Abraham am Anfang auch gezweifelt? Hier möchte ich mal einen praktischen Punkt machen, nebenbei. Schon mal gehört, ich bin so dankbar, dass David und dass Abraham und dass all die Männer in der Bibel Fehler gemacht haben, weil das sagt mir, dass ich auch Fehler machen kann? Schon mal gehört? Folgende Frage. Wurde Abraham bestraft dafür, dass er am Anfang gezweifelt hat? Wurde Zacharias bestraft, dass er gezweifelt hat? Warum? Ist das nicht ungerecht? Weil Zacharias hatte schon das Beispiel in der Bibel. Schon mal darüber nachgedacht? Dass wir, die wir die Beispiele in der Bibel haben, vielleicht ein bisschen mehr Verantwortung haben als die biblischen Helden? Interessant, oder? Aber ist Zacharias verloren gegangen? Nein, das nicht. Aber es zeigt uns, wir können einfach sagen, David hat das gemacht, Abraham hat das gemacht, jetzt kann ich auch das genauso machen. Gott gibt uns das aus einem bestimmten Grund, damit wir die Fehler nicht wiederholen.

[52:12] Genau, schauen wir Vers 19 an. Wir sind gleich am Ende unserer Übung hier. Worum geht es in Vers 19? Woran denkt ihr, wenn ihr Vers 19 lest? Daniel. Warum? Gabriel. Gabriel kommt im Alten Testament nur an zwei Stellen, Daniel 8 und Daniel 9. Das heißt, als Zacharias, der das Alte Testament kennt, an den Tempel kommt und sagt, ich bin Gabriel, woran hat Zacharias wohl gedacht? An Daniel 8 und Daniel 9. Jetzt, wir lesen das und denken nicht an Daniel 8 und Daniel 9, oder? Wir denken einfach nur Gabriel. Aber der Zacharias, der hat gedacht, wow, Gabriel, Daniel 8 und Daniel 9. Das ist eine Verbindung. Und worum geht es in Daniel 9? Um die Ankunft des verheißenen Messias. Also, wow, die Zeit ist abgelaufen. Er ist bald da. Ihr könnt sehen, wie das Studium dieser Einzelheiten uns näherbringt zu dem, was die Bibel sagen möchte. Und dann finden wir in Vers 20, Verzeihung, Vers 19 haben wir gesagt, und dann springen wir gleich zu Vers 21 und 22. Worum geht es da? Vers 21 und 22. Ja, das Volk wartet. Genau das interessante Parallele. Das Volk wartet auf Mose. Kennt ihr noch eine Parallele? Warum wartet das Volk hier eigentlich? Worauf haben die gewartet? Dass der Priester rauskommt. Wozu? Warum haben die auf den Priester gewartet? Worauf haben die gewartet konkret? Auf den Segen des Priesters. Wenn der Priester im Heiligtum fertig war, kam er raus aus dem Heiligtum und hat das Volk gesegnet. Wo finden wir den priesterlichen Segen? In 4. Mose. Aber eine Frage vorher. Konnte Zacharias den priesterlichen Segen aussprechen? Ja oder nein? Nein. Das heißt, das ganze Volk wartet. Es gibt ja manchmal Dinge im Gottesdienst, das kennen wir auch. Bestimmte Dinge kommen immer wieder. Bestimmte Formulierungen oder bestimmte Lieder, die kommen immer. Und wenn es sich wie eine Tradition eingebaut hat, dann ist man sehr schockiert, wenn es nicht kommt. Schon erlebt? Man erwartet etwas, das immer kommt. Und sie wussten schon genau, was der priesterliche Segen ist. Oder er kommt raus und er spricht nicht. Aber was ist wahrscheinlich im Kopf gewesen von den Leuten? Der priesterliche Segen. Weil sie wussten schon, was er sagen sollte. Die konnten das ja schon auswendig mitsagen. Wenn etwas immer wieder über Jahre wiederholt wird, dann muss man nicht mitsagen. Aber woher wussten sie, ich bin darüber nachgedacht, dass dieser Zacharias eine Vision gehabt hat? Er war in der Nähe Gottes gewesen. Ich war beim Engel gewesen. Und die Bibel macht deutlich, dass sein Angesicht geleuchtet hat. Also hier kommt der Zacharias raus. Er kann nicht reden. Der priesterliche Segen kann nicht ausgesprochen werden. Aber sie sehen sein Angesicht, wie es leuchtet. Wie geht der priesterliche Segen? Schauen wir mal in 4. Mose 6. 4. Mose 6, Vers 24. Dort lesen wir. Was hätte er sagen sollen? Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir. Und sei dir gnädig. Könnt ihr euch vorstellen? Ja aus, ja ein. Kommt der Priester raus und sagt, der Herr sei dir gnädig. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir. Und die Leute sagen, okay, alles klar. Gottesdienst zu Ende. Sie gehen nach Hause. Und jetzt, nach vielen, vielen Jahren, warten sie wieder auf den Segen. Und er kommt nicht. Er lasse sein Angesicht leuchten über dir. Aber er redet nicht. Auch stattdessen leuchtet sein Angesicht. Wow. Könnt ihr sehen, dass nur mit ein wenig Bibelstudium, nur wenn man ein bisschen das anbohrt, an bestimmten Stellen, plötzlich da Fontänen rauskommen, von biblischem Wissen, von Harmonie, von Schönheit, von Dingen, wo man sagt, wow, das habe ich noch nie so gesehen. Man muss einfach mal die Stellen anbohren und sagen, hey, da ist doch was. Und genau so wollen wir es jetzt machen für unseren Text hier.

[56:40] Wir haben gelesen, in Offenbarung 11, Vers 6, diese haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen. Und jetzt steht in Offenbarung 11, Vers 6, damit war es nicht. Kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung. Jetzt sind wir geschult. Jetzt haben wir unsere Messer geschärft. Und wir wissen schon, wir müssen jetzt wo nach schauen, nach einer alttestamentlichen Parallele, richtig? Die ganze Offenbarung ist voll davon. Welche alttestamentliche Parallele fällt euch zu diesem Vers ein? Elia, oder? Also hatte Elia den Schlüssel in der Hand? Offensichtlich hatte Elia den Schlüssel in der Hand, den Schlüssel zum Reich Gottes, denn durch diesen Schlüssel hat er was? Den Himmel zugeschlossen, richtig? Schauen wir kurz nach, womit hat er es denn zugeschlossen? 1. Könige 17, Vers 1 und Elia, der Tisbiter, vor den Einwohnern Gileads, so wahr der Herr lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, es soll in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen. Wird der Himmel zugeschlossen? Der Himmel wird zugeschlossen, wodurch? Es sei denn, ich sage es, wodurch wird der Himmel zugeschlossen? Durch das Wort von Elia. Und Elia ist was? Was ist der Schlüssel? Das prophetische Wort. Das Wort des Propheten. Es ist natürlich im weitesten Sinne die ganze Bibel. Es ist das prophetische Wort, die prophetische Botschaft, die den Himmel zuschließen kann.

[58:18] Und die Propheten haben welchen Geist in sich? Was sagt 1. Petrus 1, Vers 10? Wegen dieser Rettung haben die Propheten gesucht und nachgeforscht, die von der euch zu Teil gewordenen Gnade geweissagt haben. Sie haben nachgeforscht und auf welche und für was eine Zeit der Geist des Christus in ihnen hindeutet. Wenn also Elia gesagt hat als Prophet, so spricht er her. Oder ich sage es. Was hat er eigentlich gemeint? Wer hat gesprochen? Christus. In seinem Wort. Und was ist also der Schlüssel in der Hand des Petrus? Das prophetische Wort. Und was haben die Pharisäer gemacht? Sie hatten das prophetische Wort, wo? In ihrer Hand und haben es nicht aufgeschlossen. Und haben andere daran gehindert hineinzugehen. Meine Frage heute ist, hast du das prophetische Wort als den Schlüssel in deiner Hand?

[59:22] Schauen wir kurz weiter. Wie wirkt dieser Schlüssel? Wie wirkt das prophetische Wort? Wie wirkt die Bibel? Die Bibel ist was? Sie ist lebendig und wirksam. Und sie richtet die Gedanken und Gesinnung des Herzens. Und Jesaja sagt uns, es soll auch mein Wort sein. Es wird nicht leer zurückkehren. Niemand kann gegen die Bibel sich stellen. Wir haben gesagt, Gott sprach es, werde Licht und es wurde Licht. Das war eine ungeheure Kraft im Wort. Und ich weiß nicht, mein lieber Freund, liebe Freundin, erlebst du die Kraft des Wortes in deinem Leben wirklich? Oder kommst du einfach nur zur Veranstaltung und sagst, ja, ich glaube, dass das wahr ist. Da ist ein himmelweiter Unterschied. Das eine ist der Glaube der Pharisäer. Das andere ist, den Schlüssel in der Hand zu haben, der das Himmelreich aufschließt. Denn Gott kann nicht lügen. Wenn der Himmel aufgeschlossen wird, dann kann selbst Gott ihn nicht wieder zuschließen. Das Wort Gottes schließt auf und niemand schließt zu. Die Frage ist, ist das Wort Gottes so fest in deinem Herzen, dass du weißt, Gott

[1:00:28] kann nicht lügen. Dein Wort
[1:00:30] ist meines Fußes Leuchte und ein Licht
[1:00:32] auf meinem Weg. Muss man die Bibel lesen?
[1:00:36] Jesus sagt,
[1:00:38] der Mensch lebt von
[1:00:40] jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
[1:00:42] Der Gerechte wird
[1:00:44] durch seinen Glauben leben und das haben wir schon
[1:00:46] einige Male angeschaut.
[1:00:48] Jesus sagt, der Mensch
[1:00:50] oder Paulus sagt, der Mensch lebt durch
[1:00:56] Okay. Paulus sagt das nicht, das ist ja Habakuk, nicht wahr?
[1:00:58] Aber Paulus sagt es auch, Paulus zitiert es. Habakuk
[1:01:00] sagt, der Mensch lebt durch
[1:01:02] Glauben.
[1:01:04] Und Jesus sagt, der Mensch lebt aus
[1:01:06] jedem Wort.
[1:01:08] Ich möchte das ganz praktisch machen, liebe
[1:01:10] Freunde, liebe Freundinnen. Wenn du die Bibel
[1:01:12] liest, liest
[1:01:14] du einfach das, was
[1:01:16] Gott mit seinem Volk vor dreieinhalbtausend Jahren
[1:01:18] gemacht hat, oder liest du etwas, wo
[1:01:20] du das Gefühl hast, ich lebe
[1:01:22] davon?
[1:01:24] Das macht den Unterschied
[1:01:26] aus. Zu viele Christen aller
[1:01:28] Denominationen, aller Konfessionen,
[1:01:30] aller Kirchen lesen die Bibel,
[1:01:32] weil es dazu gehört. Aber das ist nicht
[1:01:34] der Schlüssel, der das Himmelreich
[1:01:36] aufschließt. Der Schlüssel ist
[1:01:38] das Wissen, dass jedes
[1:01:40] Wort, das ich lebe, eine Kraft
[1:01:42] hat, die mein Leben verändern kann, dass
[1:01:44] ich aus jedem Wort lebe, dass es
[1:01:46] lebensnotwendig
[1:01:48] ist. Wenn du die Wahl
[1:01:50] hast zwischen Frühstück und Essen, ist Frühstück
[1:01:52] wichtig?
[1:01:54] Was habe ich gerade gesagt? Zwischen Frühstück und Bibel lesen
[1:01:56] müsste ich sagen.
[1:02:00] Wenn du die Wahl hast zwischen Frühstück und Bibel lesen,
[1:02:02] wofür entscheidest du dich? Wenn du die Wahl
[1:02:04] hast zwischen
[1:02:06] Aufgaben machen am Morgen und
[1:02:08] Bibel lesen, wofür entscheidest du dich?
[1:02:10] Wenn du die Wahl hast zwischen Facebook und Bibel
[1:02:12] lesen, wofür entscheidest du
[1:02:14] dich? Unsere Entscheidung
[1:02:16] macht deutlich, was wir als absolut
[1:02:18] lebensnotwendig erachten und was nicht.
[1:02:24] Und am besten ist zu frühstücken und die Bibel zu lesen, oder?
[1:02:26] Genau. Amen.
[1:02:28] Denn jeder,
[1:02:30] der glaubt, der aus jedem
[1:02:32] Wort lebt, der diesen Schlüssel
[1:02:34] in seinem Leben erlebt,
[1:02:36] der wird nicht verloren gehen.
[1:02:38] Denn diese Tür, die aufgeschlossen wird, kann niemand
[1:02:40] mehr zuschließen.
[1:02:42] Lieber Freund, liebe Freundin, du
[1:02:44] hast den Schlüssel
[1:02:46] zum Reich Gottes in deiner Hand.
[1:02:50] Da ist er.
[1:02:52] Und wenn du diesen Schlüssel nimmst,
[1:02:54] kannst du hineingehen.
[1:02:56] Wenn du aus jedem Wort lebst und diesem Wort glaubst,
[1:02:58] all dem, was das Wort sagt, wirst du hineingehen.
[1:03:00] Niemand wird dort vorne stehen als Türsteher und
[1:03:02] sagen, nee, du kommst hier nicht hinein.
[1:03:04] Verstehen wir,
[1:03:06] dass alles, was wir brauchen, um hineinzugehen,
[1:03:08] ist in diesem Wort. Und wie
[1:03:10] törig das ist, wie die Pharisäer, die die Bibel kannten,
[1:03:12] den Schlüssel in der Hand zu haben
[1:03:14] und
[1:03:16] nicht hineinzugehen. Und
[1:03:18] andere noch daran hindern, hineinzugehen.
[1:03:20] Und lieber Freund,
[1:03:22] liebe Freundin, der Schlüssel ist nicht den
[1:03:24] Predigern gegeben alleine.
[1:03:26] Jesus gab den
[1:03:28] Schlüssel nicht zuerst einem Theologen, sondern einem Fischer.
[1:03:30] Ich gebe dir den Schlüssel.
[1:03:34] Der Schlüssel ist dir gegeben. Du hast ihn schon in der Hand.
[1:03:36] Wenn du hier sitzt und deine Bibel
[1:03:38] in der Hand hast, hast du den Schlüssel
[1:03:40] schon in der Hand. Die Frage, lieber Freund, liebe Freundin,
[1:03:42] ist, was tust du mit deinem Schlüssel?
[1:03:46] Was tust du damit?
[1:03:48] Schließt du auf? Oder lässt du ihn einfach
[1:03:50] in deiner Hosentasche klackern und sagen,
[1:03:52] naja, zum Glück habe ich hier einen Schlüssel für alle Notfälle.
[1:03:56] Was tust du mit dem Schlüssel in deiner Hand?
[1:03:58] Sei nicht abhängig
[1:04:00] von dem, was andere mit ihrem Schlüssel machen.
[1:04:02] Was tust du mit dem Schlüssel in deiner Hand?
[1:04:04] Aber ist meine Erfahrung
[1:04:06] nicht wichtiger? Ist nicht wichtig, dass Gott
[1:04:08] persönlich zu mir spricht durch meine Gefühle,
[1:04:10] durch meine Emotionen und wie
[1:04:12] ich mich gerade benehme?
[1:04:14] Schauen wir, was
[1:04:16] Petrus sagt.
[1:04:18] Wer sagt das?
[1:04:20] Petrus, nicht wahr?
[1:04:22] Was hat Petrus bekommen?
[1:04:24] Den Schlüssel, richtig?
[1:04:26] Er sagt, denn wir sind nicht klug ersonnenen
[1:04:28] Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und
[1:04:30] Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen,
[1:04:32] haben wir gestern darüber gesprochen,
[1:04:34] sondern wir sind was gewesen?
[1:04:36] Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.
[1:04:38] Frage, wenn ihr
[1:04:40] die herrliche Majestät
[1:04:42] Jesus sehen würdet,
[1:04:44] wie würdet
[1:04:46] ihr predigen? Würdet ihr predigen darüber?
[1:04:50] Würdet ihr darüber predigen?
[1:04:52] Gut.
[1:04:54] Ich war mir nicht ganz sicher über eure Antwort.
[1:04:56] Aber wie würdet ihr predigen?
[1:04:58] Würdet ihr sagen, oh da habe ich Jesus da gesehen
[1:05:00] und die Erfahrung und er sah so aus und ich
[1:05:02] habe ihn angefasst und er hat das zu mir gesagt. Würdet ihr so predigen?
[1:05:04] Petrus hat nicht
[1:05:06] so gepredigt. Obwohl er
[1:05:08] ihn gesehen hat, obwohl er ihn leibhaftig
[1:05:10] angefasst hat, obwohl er mit ihm Gemeinschaft hatte,
[1:05:12] sagt er, ja, wir sind
[1:05:14] Augenzeugen gewesen, aber
[1:05:16] umso fester
[1:05:18] also als diese Stimme, wir haben diese Stimme gehört,
[1:05:20] wir hörten sie vom Himmel her gehen, aber er sagt
[1:05:22] dann weiter, umso fester
[1:05:24] besitzen wir das
[1:05:26] prophetische Wort. Den was? Den
[1:05:28] Schlüssel.
[1:05:30] Manche Leute sagen, dieser
[1:05:32] Schlüssel zum Reich Gottes bedeutet, dass man entscheiden kann,
[1:05:34] wer in den Himmel kommt und wer nicht. Meint das
[1:05:36] Petrus damit? Meint das die Bibel?
[1:05:38] Die Bibel sagt, der Schlüssel in der Hand ist das
[1:05:40] prophetische Wort.
[1:05:42] In meiner Hand.
[1:05:44] Und Petrus sagt, wir besitzen,
[1:05:46] nicht nur ich, sondern wir besitzen das
[1:05:48] prophetische Wort, umso fester.
[1:05:50] Es ist wichtiger als das, wie ich mich gerade fühle,
[1:05:52] wie es mir gerade geht. Oh, der hat das zu mir gesagt,
[1:05:54] der hat das zu mir gesagt, ich bin gerade beleidigt
[1:05:56] worden. Hilfe!
[1:05:58] Liebe Freunde, liebe Freundinnen,
[1:06:00] wir haben das prophetische Wort, es ist der Schlüssel.
[1:06:02] Meine Erfahrung,
[1:06:04] meine Gefühle, meine Gedanken
[1:06:06] sind nicht so wichtig wie dieses Wort.
[1:06:08] Du hast den Schlüssel
[1:06:10] in deiner Hand, was tust du damit?
[1:06:12] Besitzt du das prophetische Wort
[1:06:14] oder sagt Petrus explizit
[1:06:16] das prophetische Wort? Wir werden in den nächsten
[1:06:18] Wochen, in den nächsten zwei Wochen,
[1:06:20] insbesondere eine ganze Reihe von Prophezeiungen studieren,
[1:06:22] hier bei Ausweg 2012.
[1:06:24] Auch die, die ihr live zuschaut, ihr seid herzlich eingeladen.
[1:06:26] Wir werden die nächsten beiden Wochen viele
[1:06:28] Prophezeiungen anschauen, die wir
[1:06:30] in diesem Schlüssel uns gegeben sind.
[1:06:32] Und die Frage ist, wirst
[1:06:34] du diesen Schlüssel benutzen? Wirst du da sein?
[1:06:36] Wirst du diesen Schlüssel zu deinem eigenen
[1:06:38] Schlüssel machen, um anderen zu helfen?
[1:06:40] Das ist die Frage. Oder kommst du nur
[1:06:42] her, um zu sagen, naja, ich wollte mal wieder eine schöne
[1:06:44] Geschichte erzählen.
[1:06:46] Nimmst du den Schlüssel in deine Hand?
[1:06:48] Denn Jesus hat ihn
[1:06:50] dir gegeben.
[1:06:52] Und die Bibel sagt, glückselig ist, wer die Worte der
[1:06:54] Beistagung, was, liest und
[1:06:56] die sie hören
[1:06:58] und bewahren. Die Frage ist, wenn
[1:07:00] wir jetzt gelesen haben, hast du auch
[1:07:02] gehört? Ja, was soll ich denn gehört haben?
[1:07:04] Die Bibel sagt, demnach kommt der
[1:07:06] Glaube. Was ist Glaube? Leben aus
[1:07:08] jedem Wort. Der Glaube kommt aus der
[1:07:10] Verkündigung und im Griechischen meint es
[1:07:12] wörtlich, aus dem Gehörten.
[1:07:14] Und das meint nicht, dass ich in der Predigt
[1:07:16] sitze und ein Prediger eine Stunde lang
[1:07:18] einfach nur zuhört. Was soll ich
[1:07:20] hören beim Lesen?
[1:07:24] Wer ein Ohr hat, der höre, was
[1:07:26] der Geist
[1:07:28] den Gemeinden sagt, spricht der Heilige
[1:07:30] Geist heute Morgen zu dir.
[1:07:34] Spricht er zu euch auch, die ihr dort in dem Raum sitzt?
[1:07:36] Spricht er zu euch, die ihr vor dem Livestream
[1:07:38] sitzt? Spricht er zu dir und sagt,
[1:07:40] hey, lieber Freund,
[1:07:42] lieber Freundin,
[1:07:44] dein Bibelstudium
[1:07:46] ist nicht das, was es sein sollte.
[1:07:48] Spricht er zu dir?
[1:07:50] Hörst du, wie er
[1:07:52] klopft und sagt, hey, ich würde dir gerne so
[1:07:54] viel mehr zeigen. Nimm mir doch ein
[1:07:56] bisschen mehr Zeit dafür.
[1:07:58] Nimm es nicht einfach als eine Tradition, als
[1:08:00] eine Formalie, naja, fünf Minuten am Morgen müssen reichen.
[1:08:02] Such doch endlich, fang an
[1:08:04] wirklich zu ringen mit diesem Wort. Fang
[1:08:06] an, diesen Schlüssel zu nehmen und aufzuschließen,
[1:08:08] auszuprobieren, hineinzustoßen
[1:08:10] in das Wort.
[1:08:12] Spricht er zu dir?
[1:08:14] Und wenn er spricht, dann heißt
[1:08:16] es, er wird die Welt überführen von was? Von
[1:08:18] Sünde und von Gerechtigkeit
[1:08:20] und von Gericht. Wenn der Heilige
[1:08:22] Geist durch das Bibelstudium zu uns spricht,
[1:08:24] wenn es wirklich eine Kraft ist in unserem
[1:08:26] Leben, dann werde ich feststellen, nach dem
[1:08:28] Bibellesen, hey, ich habe gesündigt.
[1:08:30] Das ist falsch gelaufen in meinem Leben.
[1:08:32] Ist es schon mal so gegangen?
[1:08:34] Wie oft geht es dir so?
[1:08:36] Wie oft
[1:08:38] pro Woche erkennst du
[1:08:40] durch Bibelstudium eine Sünde?
[1:08:42] Machen wir es mal ganz praktisch.
[1:08:44] Wie viele Sünden hast du letzte Woche erkannt durch Bibelstudium?
[1:08:46] Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten,
[1:08:48] wenn du sagst, nicht so viele. Entweder du hast
[1:08:50] nicht mehr viele Sünden zu erkennen
[1:08:52] oder wir lesen so wenig, dass wir sie
[1:08:54] nicht erkennen. Wie viele Sünden
[1:08:56] hat Gott dir letzte Woche gezeigt durch Bibelstudium?
[1:08:58] Und liegt
[1:09:00] es jetzt daran, wenn du sagst, eigentlich waren es gar nicht so
[1:09:02] viele, dass, naja, ich bin halt
[1:09:04] schon so gut, oder liegt es daran, dass Gott gar nicht
[1:09:06] die Möglichkeit hatte, weil wir gar nicht geforscht haben,
[1:09:08] weil wir gar nicht gesucht haben. Denn wenn wir uns
[1:09:10] Zeit nehmen, wenn wir die Bibel so studieren, wie
[1:09:12] er sie studieren möchte, wenn wir den Schlüssel
[1:09:14] in der Hand benutzen,
[1:09:16] glaubt ihr, der Heilige Geist wird zu uns sprechen?
[1:09:18] Oh, er wird so deutlich sprechen.
[1:09:20] So deutlich, dass man fast das Gefühl hat,
[1:09:22] oh,
[1:09:24] aber es ist heilsam, wenn der
[1:09:26] Geist Gottes mit dem Schwert
[1:09:28] hinaus schneidet, was nicht hingehört.
[1:09:30] Er wird uns überführen von Sünde und von
[1:09:32] Gerechtigkeit und von
[1:09:34] Gericht.
[1:09:36] Wir haben gelernt
[1:09:38] vor einigen Tagen, dass
[1:09:40] die Stunde seines Gerichts begonnen hat. Wann?
[1:09:42] 1844.
[1:09:44] Der Heilige
[1:09:46] Geist möchte uns davon überzeugen,
[1:09:48] dass wir in dieser Zeit
[1:09:50] des Gerichts eine Entscheidung machen müssen.
[1:09:52] Wir sollten aufhören, auf beiden Seiten
[1:09:54] zu hinken, nicht wahr? Das ist die Elia-Botschaft.
[1:09:56] Hinkst du noch
[1:09:58] auf beiden Seiten?
[1:10:00] So ein Bein im Glauben und
[1:10:02] ein Bein noch in der Welt.
[1:10:04] Ein bisschen Bibel lesen,
[1:10:06] um das Gewissen zu beruhigen,
[1:10:08] aber gleichzeitig Beschäftigung mit Dingen,
[1:10:10] die eigentlich das, was ich in der Bibel gelesen habe,
[1:10:12] wieder kaputt machen.
[1:10:14] Die Frage ist, mein Freund,
[1:10:16] die Frage ist, meine Freundin, benutzt du
[1:10:18] diesen Schlüssel in deiner Hand?
[1:10:20] Ist es dein Schlüssel geworden?
[1:10:24] Denn die Bibel ist dazu da,
[1:10:26] dass wir was werden?
[1:10:28] Belehrt werden. Was heißt Belehrung?
[1:10:30] Mag jemand von euch belehrt werden?
[1:10:32] Ist doch schön, belehrt zu werden, oder?
[1:10:36] Welches Wort steckt in Belehrung drin?
[1:10:38] Lehre. Das heißt, die Bibel sagt uns,
[1:10:40] was ist die Wahrheit. Aber was kommt als nächstes?
[1:10:42] Die Überführung. Was heißt überführt?
[1:10:44] Wann wird jemand
[1:10:46] überführt?
[1:10:48] Schon mal erlebt, dass du etwas Falsches gemacht hast
[1:10:50] und jemand klopft dir auf die Schulter und sagt, ich hab dich erwischt.
[1:10:52] Ist unangenehm, oder?
[1:10:54] Ist doch schön. Aber genau das macht die Bibel.
[1:10:56] Sie überführt uns.
[1:10:58] Und dann heißt es, sie weist uns
[1:11:00] zurecht. Was bedeutet das?
[1:11:02] Sie weist uns
[1:11:04] zum
[1:11:06] Recht. Sie weist uns
[1:11:08] dahin, in die richtige Richtung.
[1:11:10] Zurechtweisung.
[1:11:12] Und dann
[1:11:14] erzieht sie uns,
[1:11:16] dass wir gerecht sind. Das heißt, die Bibel
[1:11:18] sagt uns, das ist die Wahrheit. Du hast es falsch gemacht.
[1:11:20] Aber ich möchte dich zurückbringen
[1:11:22] zu diesem Punkt.
[1:11:24] Und dann lehre ich dich. Ich unterrichte dich.
[1:11:26] Ich bin dein Lehrer.
[1:11:28] Ich erziehe dich in der Gerechtigkeit,
[1:11:30] damit wir dann was sind.
[1:11:32] Was steht hier?
[1:11:34] Wer von euch
[1:11:36] fühlt sich jetzt
[1:11:38] völlig ausgerüstet zu jedem
[1:11:40] Werk, das Gott ihm sagt?
[1:11:42] Hände hoch.
[1:11:44] Wenn nicht, dann liegt das
[1:11:46] nicht daran, weil wir so schwach sind oder Gott nicht
[1:11:48] weiß, wie wir uns ausrüsten sollen. Es liegt daran, weil
[1:11:50] wir den Schlüssel, wo haben?
[1:11:52] In der Hand, aber ihn
[1:11:54] nicht benutzen.
[1:11:56] Was für eine Tragödie, vor der Tür zu stehen,
[1:11:58] den Schlüssel in der
[1:12:00] Hosentasche zu haben und ihn nicht
[1:12:02] zu benutzen und draußen stehen
[1:12:04] zu bleiben.
[1:12:06] In der Kälte. Danke.
[1:12:08] Aber wir könnten völlig ausgerüstet
[1:12:10] sein.
[1:12:12] Bist du völlig ausgerüstet?
[1:12:14] Du wirst nicht durch einen Prediger ausgerüstet.
[1:12:16] Du wirst nicht durch einen Pastor ausgerüstet.
[1:12:18] Du wirst nicht durch eine Gemeinde ausgerüstet.
[1:12:20] Du wirst durch das Wort ausgerüstet.
[1:12:22] Völlig.
[1:12:24] Und manch einer
[1:12:26] beschwert sich,
[1:12:28] die Predigt hat mir nicht gefallen,
[1:12:30] vielleicht geht es euch, die ihr zuschaut in euren Kirchen
[1:12:32] auch so, den mag ich nicht und den mag ich nicht.
[1:12:34] Gott sagt, das spielt keine
[1:12:36] Rolle, denn die Ausrüstung
[1:12:38] kommt nicht durch den, der vorne vom Pult spricht,
[1:12:40] nicht durch mich, Christopher Kramp,
[1:12:42] sondern durch wen? Durch den
[1:12:44] Schlüssel. Und wenn du
[1:12:46] den Schlüssel hast,
[1:12:48] kannst du völlig
[1:12:50] ausgerüstet sein, auch wenn alles
[1:12:52] neben dir, über dir zusammenbricht.
[1:12:54] Und statt sich
[1:12:56] zu beschweren, dass alles zusammenbricht
[1:12:58] und zu kritisieren und zu sagen, das läuft schlecht und das läuft
[1:13:00] schlecht und ich bin damit nicht mehr einverstanden und das
[1:13:02] macht mir keine Freude mehr und die Situation ist
[1:13:04] schlecht, warum nicht anfangen,
[1:13:06] sich selbst auszurüsten?
[1:13:08] Damit man stehen kann,
[1:13:10] wenn andere fallen und anderen helfen kann.
[1:13:12] Das ist die Frage.
[1:13:14] Lieber Freund, liebe Freundin,
[1:13:16] der du zuschaust,
[1:13:18] dich selbst auszurüsten, diesen Schlüssel
[1:13:20] zu nehmen und anfangen. Ich möchte mich selbst ausrüsten
[1:13:22] durch das Wort Gottes, durch Jesus
[1:13:24] Christus, denn es kann
[1:13:26] sein, dass ich die Bibel in- und auswendig kenne
[1:13:28] und Jesus zu mir sagt, hast du
[1:13:30] noch nie gelesen?
[1:13:32] Wie würdest du dich fühlen, wenn Jesus zu dir kommt und sagt, hey,
[1:13:34] hast du schon mal in der Bibel gelesen?
[1:13:36] Wie würdest du dich fühlen?
[1:13:38] Hey Jesus, weißt du nicht, ich habe doch die
[1:13:40] zehn Gebote auswendig aufgesagt und ich habe das gemacht,
[1:13:42] ich habe meine Sabbatschule immer gelernt.
[1:13:44] Was würde er, wenn Jesus sagt,
[1:13:46] hast du noch nie gelesen?
[1:13:50] Weil wir einfach nur oberflächlich lesen, anstatt
[1:13:52] zu hören, den Schlüssel zu nehmen
[1:13:54] und sagen, das ist die Kraft Gottes.
[1:13:58] Die Bibel sagt,
[1:14:00] alles, was zuvor geschrieben worden ist,
[1:14:02] ist zu unserer Belehrung geschrieben,
[1:14:04] damit wir was bekommen?
[1:14:06] Hoffnung.
[1:14:08] Wir müssen nicht verzweifeln in dieser Welt.
[1:14:10] Alles, was dort steht, von 1. Mose
[1:14:12] bis zur Offenbarung, steht da für
[1:14:14] dich und mich.
[1:14:16] Das ist alles zu deiner Belehrung geschrieben,
[1:14:18] damit du Hoffnung finden kannst.
[1:14:20] Und all diese Vorbilder
[1:14:22] sind aufgeschrieben zur
[1:14:24] Warnung. Warum?
[1:14:26] Weil das Ende der Weltzeit gekommen ist.
[1:14:28] Glaubt ihr, Jesus kommt bald wieder?
[1:14:30] Müssen wir gewarnt werden? Müssen wir uns vorbereitet werden?
[1:14:32] Brauchen wir einen Schlüssel?
[1:14:34] Haben wir den Schlüssel?
[1:14:36] Nutzt du den Schlüssel?
[1:14:38] Das ist die Frage.
[1:14:40] Nutzt du den Schlüssel?
[1:14:42] Denn, wenn
[1:14:44] Jesus wiederkommt, wird es genauso sein wie in den Tagen Noahs.
[1:14:46] Heute Abend werden wir ausführlich darüber sprechen.
[1:14:48] Wir werden uns anschauen, wie waren die
[1:14:50] Tage Noahs? Was können wir lernen über unsere
[1:14:52] Zeit, direkt vor der Wiederkunft? Und ihr dürft
[1:14:54] das unter keinen Umständen verpassen. Auch wenn ihr live zuschaut.
[1:14:56] Wenn ihr das verpasst, dann seid
[1:14:58] ihr selber schuld. Das überspringen wir.
[1:15:00] In 5. Mose 6,
[1:15:02] Vers 4 bis 6 heißt es,
[1:15:04] diese Worte, die ich dir heute gebiete,
[1:15:06] sollst du wohl tragen
[1:15:08] auf deinem Herzen. Ich hoffe
[1:15:10] und ich bete, dass ihr aus dieser
[1:15:12] Predigt, liebe Freunde,
[1:15:14] nicht herausgeht und sagt, naja,
[1:15:16] haben wir wieder eine Predigt gehört. Sondern, dass ihr die
[1:15:18] Worte aus dem Wort Gottes auf eure Herzen
[1:15:20] schreibt und sagt, ich will daran nachdenken
[1:15:22] am Donnerstagnachmittag, am
[1:15:24] Dienstagfrüh, am Freitagabend,
[1:15:26] egal wann, ich will den Schlüssel
[1:15:28] in der Hand, den Gott mir gegeben hat,
[1:15:30] ich will ihn benutzen. Ich will aus seinem
[1:15:32] Wort leben.
[1:15:34] Denn jeder, der meine Worte
[1:15:36] tut, erhört und sie
[1:15:38] tut. Den will
[1:15:40] ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf
[1:15:42] den Felsen gebaut hat.
[1:15:44] Ich möchte mit meinem Haus
[1:15:46] auf den Felsen stehen. Du auch?
[1:15:48] Dann lies,
[1:15:50] höre
[1:15:52] und tu.
[1:15:54] Liebe Freunde,
[1:15:56] Jesus kommt bald.
[1:15:58] Es ist höchste Zeit, dass wir
[1:16:00] anfangen, das ernst zu meinen,
[1:16:02] was wir sagen.
[1:16:04] Es ist höchste Zeit, das zu tun,
[1:16:06] was wir lesen.
[1:16:08] Und zwar vollständig.
[1:16:10] Denn wer
[1:16:12] an Jesus glaubt, wie
[1:16:14] die Schrift
[1:16:16] gesagt hat, aus seinem Leib
[1:16:18] werden Ströme lebendigen Wassers
[1:16:20] fließen.
[1:16:22] Jesus sagt,
[1:16:24] und damit wollen wir uns schließen, durch Petrus.
[1:16:26] Und so halten wir
[1:16:28] nun fest an dem was? An dem
[1:16:30] völlig Gewissen
[1:16:32] Und das prophetische Wort ist was?
[1:16:34] Schlüssel.
[1:16:36] Es ist völlig gewiss und wir halten fest
[1:16:38] daran. Und ihr tut gut daran, darauf
[1:16:40] zu achten, als auf ein Licht, das an einem
[1:16:42] dunklen Ort scheint, bis der Tag
[1:16:44] anbricht und der Wehr aufgeht,
[1:16:46] der Morgenstern in unserem Herzen.
[1:16:48] Ich möchte, dass
[1:16:50] durch das Bibelstudium, Jesus
[1:16:52] in meinem Herzen aufgeht.
[1:16:54] Und wenn ein Stern aufgeht, dann geht das immer mehr, nicht wahr?
[1:16:56] Progressiver.
[1:16:58] Ich möchte, dass Jesus immer mehr Gestalt in meinem
[1:17:00] Herzen gewinnt. Dass meine Worte,
[1:17:02] meine Taten, mein Charakter
[1:17:04] immer mehr Jesus ähnlich werden. Möchtest du das auch?
[1:17:06] Die einzige
[1:17:08] Möglichkeit, die einzige
[1:17:10] Möglichkeit, die du hast, ist den
[1:17:12] Schlüssel, den Jesus dir schon gegeben
[1:17:14] hat, zu nehmen und
[1:17:16] hineinzugehen. Das Wort
[1:17:18] Gottes zu nehmen, wie es steht
[1:17:20] und in deinem Leben zu hören,
[1:17:22] was der Geist durch das Wort sagt
[1:17:24] und es zu tun. Und die Frage
[1:17:26] ist sehr simpel. Möchtest du beginnen
[1:17:28] oder weitermachen oder
[1:17:30] neu anfangen?
[1:17:32] Wenn du vielleicht mal angefangen hast, aber dann über 1. Mose 5
[1:17:34] gestolpert bist.
[1:17:36] Wieder neu anfangen.
[1:17:38] Das Wort Gottes
[1:17:40] regelmäßig, jeden Tag,
[1:17:42] mit genügend Zeit, so zu
[1:17:44] lesen und zu studieren, dass du weißt,
[1:17:46] was Gott dir persönlich für diesen
[1:17:48] Tag sagt. Ist das dein Wunsch?
[1:17:50] Das ist mein Wunsch. Wer von euch
[1:17:52] möchte das auch sagen?
[1:17:54] Amen. Amen.
[1:17:56] Lieber Vater im Himmel,
[1:17:58] wir möchten dir von Herzen Dank sagen
[1:18:00] für dein Wort. Wir möchten dir von Herzen
[1:18:02] Dank sagen, dass wir
[1:18:04] Freude empfinden dürfen, wenn wir es wirklich
[1:18:06] studieren, wenn wir uns da hineinversetzen
[1:18:08] und nach den Goldschätzen
[1:18:10] graben, die du hineingelegt hast
[1:18:12] in dein Wort. Wir haben gesehen, dein
[1:18:14] Wort ist der Schlüssel zum
[1:18:16] Reich Gottes. Denn du, Herr Jesus,
[1:18:18] bist ja das Wort Gottes. Und wenn wir die Bibel
[1:18:20] lesen, wollen wir immer auf dich achten, wollen dich sehen,
[1:18:22] wollen deinen Geist
[1:18:24] erkennen, wie er zu uns spricht,
[1:18:26] uns belehrt, uns
[1:18:28] überführt, uns zurechtweist
[1:18:30] und erzieht in die Gerechtigkeit. Und das ist, meine ich mal, unangenehm.
[1:18:32] Weil wir geglaubt haben, wir sind auf dem richtigen Weg,
[1:18:34] wir haben geglaubt, wir sind im Recht mit unserer
[1:18:36] Kritik oder mit unserem
[1:18:38] schlechten Gedanken oder wir sind im Recht
[1:18:40] mit dem, was wir erlebt haben. Aber ganz
[1:18:42] oft sind wir nicht im Recht. Ich bin so oft nicht im Recht.
[1:18:44] Und wir alle, die wir hier stehen, sind so oft nicht im Recht.
[1:18:46] Wir müssen korrigiert werden durch dein Wort.
[1:18:48] Und wir bitten dich, Herr Jesus,
[1:18:50] mit ganzem Herzen, dass wir diese
[1:18:52] Lektion von heute Morgen nicht
[1:18:54] vergessen.
[1:18:56] Dass wir dein Wort studieren nach
[1:18:58] deinen Prinzipien.
[1:19:00] Dass wir nicht einfach unsere eigene Interpretation
[1:19:02] hineinlegen in dein Wort oder für unseren eigenen Zweck
[1:19:04] es missbrauchen, sondern dass wir treu dem
[1:19:06] folgen, was du sagst.
[1:19:08] Weil dein Wort vertrauenswürdig ist, weil es
[1:19:10] wunderbar ist,
[1:19:12] weil es eine so tiefe Wahrheit uns vermittelt
[1:19:14] und weil es uns so nah an dich heranbringt,
[1:19:16] Herr Jesus. Sprich du
[1:19:18] durch dein Wort weiterhin zu uns.
[1:19:20] Und schenk du uns Kraft, Weisheit
[1:19:22] und vor allem Zeit.
[1:19:24] Dass wir jeden Tag,
[1:19:26] sei auch sonst der Tag so vollgepackt,
[1:19:28] uns die Zeit nehmen, die wir brauchen,
[1:19:30] um deine Stimme zu hören. Ja, wir haben vielleicht nicht zwei Stunden
[1:19:32] Zeit, aber lass uns die Zeit
[1:19:34] nehmen, die wir brauchen, um im Text
[1:19:36] deine Stimme gehört zu haben, wie
[1:19:38] sie zu uns spricht.
[1:19:40] Dass wir wissen, was du uns durch dein Wort sagst.
[1:19:42] Hab Dank, Herr Jesus,
[1:19:44] dass du das tun wirst und dass
[1:19:46] dein Wort nicht leer zurückkehrt.
[1:19:48] Gemäß deiner kostbaren Verheißung,
[1:19:50] durch die wir Teilhaber der göttlichen Natur sein dürfen.
[1:19:52] Amen.
[1:20:18] Musik


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