In diesem Vortrag von Christopher Kramp aus der Reihe „Ausweg 2012“ geht es um die Entscheidung, die getroffen werden muss, wenn man sich in einer Situation befindet, die biblisch als „Babylon“ beschrieben wird. Es wird die Frage nach Hoffnung gestellt und wie Gott einen Weg aus dieser Situation aufzeigt. Der Vortrag beleuchtet Gottes Plan, die Bedeutung des Evangeliums als Licht und die Verantwortung jedes Einzelnen, dieses Licht weiterzugeben. Es wird auch auf die Geschichte von Nebukadnezar und den drei jungen Männern eingegangen, um Lektionen über Glauben, Standhaftigkeit und die wahre Natur Gottes zu vermitteln.
Ausweg 2012: 14. Die Entscheidung
Christopher Kramp · Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)Weitere Aufnahmen
Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)
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Transkript
[0:00] So, ich hoffe, wir haben uns gestärkt und sind guter Dinge für das, was noch kommen soll. Schön, dass Sie auch wieder live dabei sind, jetzt am Internet, und dass wir gemeinsam das zentrale Thema studieren können. Denn 27, die Mitte von 27 ist was? Okay, aber das zentrale, also das Mittelthema von allen 27 Themen ist das 14. Thema. Wir sind jetzt genau in der Mitte. Und irgendwann in der Mitte des Vortrags kann ich mal sagen, dass wir genau in der Mitte sind. Nein, das werde ich nicht machen.
[0:40] Unser Thema wird sein: Die Entscheidung. Die Frage, die wir gerade gestellt haben: Gibt es noch Hoffnung für Babylon? Und bevor wir in dieses so unglaublich wichtige Thema hineingehen, möchte ich wieder mein Gebet eröffnen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für das, was du uns schon gezeigt hast. Wir haben gesehen, wie das Evangelium zu allen Zeiten letztendlich das Gleiche gewesen ist. Und wir haben gesehen, welche Gründe dazu geführt haben, dass es eine Rebellion gab schon zu früher Zeit. Und wir möchten dich jetzt bitten, dass du uns hilfst, dein Evangelium noch besser zu verstehen, noch persönlicher anzuwenden, um eine gute und endgültige Entscheidung fällen zu können. Hab Dank dafür, Herr Jesus, von ganzem Herzen. Amen.
[1:23] Gibt es Hoffnung für Babylon? Die Frage haben wir gerade gestellt und die Antwort ist natürlich ja. Und vielleicht befindest du dich, der du jetzt zuschaust oder du heute hier bist, vielleicht unwissentlich auch in Babylon. Wir haben einige Prinzipien angeschaut, die uns verdeutlicht haben, was Babylon vom Prinzip her, von der Bibel her bedeutet. Und wir wollen jetzt sehen, was ist Gottes Plan, um jeden Menschen in Babylon, der bereit ist, herauszukommen, der Jesus zu folgen als dem Hirten. Was ist Gottes Plan, diesen Menschen zu erreichen?
[2:03] Hier ist der Plan, so wie Gott im Alten Testament sich ausgedacht hatte. Er hatte zum Volk Gottes gesagt: Mache dich auf, werde Licht. Jetzt, was ist das Licht nochmal? Das Licht steht für das Evangelium von Jesus Christus. Gott selbst ist ja das Licht, aber wenn die Bibel sagt: Zu dem Volk Gottes, mache dich auf, werde Licht. Was bedeutet das? Das Volk Gottes sollte das Evangelium sein für wen? Für alle Völker, für die Assyrer, für die Kanaaniter, für die Amalekiter, für die Ägypter, für die Griechen, für die Edomiter, für die Elamiter und natürlich auch für die Babylonier. Babylonier, das heißt hier: Und die Heidenvölker werden zu deinem Licht kommen. Gottes Plan war, dass die Menschen, alle um Israel herum, alle Völker, das Licht sehen, die lebensverändernde Kraft im Evangelium dargestellt, manifestiert im Volk Gottes, in den Gläubigen und sagen: Das wollen wir auch. Frage: Wenn die Menschen auf dich sehen, der du sagst, ich bin ein Christ, sehen sie das Licht? Kommen sie zu dir? Das ist eine Frage, die man sich persönlich stellen kann, nicht wahr?
[3:19] Übrigens, wird dort ganz am Ende Gott seinen Plan ausführen? Was haben wir gelesen? Wenn Babylon, wenn die Menschen aus Babylon herausgerufen werden, wie wird die Erde sein? Nicht wüst und leer. Was haben wir gelesen? Die Erde wird bedeckt sein mit der Herrlichkeit Gottes. Die Engel hat die ganze Erde erleuchtet und dann heißt es: Komm heraus, nicht wahr? Am Ende der Zeit wird Gott diesen Plan wahr machen, dass das Licht des Evangeliums die ganze Erde erleuchtet und Menschen aus allen Nationen, aus allen Völkern, aus allen Stämmen, aus allen Rassen kommen werden und sagen: Ja, da ist das Evangelium.
[4:03] Aber zur Zeit des Alten Testaments ist dieser Plan nicht aufgegangen, zumindest nicht in seiner ursprünglichen Form. Warum? Weil das Volk Israel den Worten nicht gehorcht hat. Das Volk Israel hat diesen Plan nicht umgesetzt. Sie waren so selten, manchmal nie das Licht der Welt. Stattdessen haben sie was gemacht? Das, was schon die Söhne Gottes gemacht haben vor der Sintflut. Sie haben gesagt: Ach, schaut mal hier, die Moabiter, die haben ja auch ein schönes Heiligtum und die haben auch so interessante Altäre und die haben ja keine Priester, die haben Priesterinnen. Ist doch schön, oder? Gefällt einem doch viel besser als so die alten israelitischen Priester. Priesterinnen, leicht begleitet. Und so hat das Volk Israel sich immer wieder abgewandt, abgewandt und sie haben den Worten nicht gehorcht. Sie waren nicht das Licht der Welt, sondern haben sich verbunden mit der Finsternis und so musste Gott einen zweiten Plan erfinden.
[5:00] Was muss man also machen, wenn das Volk Israel so schlecht lebt, dass die Babylonier gar nicht auf die Idee kommen und sagen: Naja, bei denen geht es gut. Gottes Plan war ja, die Israeliten sollten so ein leuchtendes Licht sein, dass die Menschen aus Babylon und aus Assyrien und aus Ägypten zu den Israeliten kommen. Das hat nicht funktioniert. Jetzt, welche andere Option bleibt noch übrig? Wenn die Babylonier nicht zu den Israeliten gehen, dann muss man die Israeliten zu den Babyloniern schicken, notfalls mit Gewalt. Und so sagt Gott: Wenn ihr nicht das Licht sein wollt, wenn ihr meinem Plan nicht gehorcht, wenn ihr das einfach nicht wollt, den Evangelisationsplan, wie ich ihn mir ausgedacht habe, glaubt ja nicht, dass ich die Babylonier verloren gebe. Glaubt ja nicht, dass die Babylonier ohne Wissen bleiben werden. Dann muss ich euch halt in die Sklaverei schicken zu den Babyloniern, damit sie wenigstens etwas lernen von euch.
[6:00] Und so sagt er: So sende ich zu meinem Knecht Nebukadnezar, dem König von Babel. Nebukadnezar kennen wir schon, oder? Woher kennen wir ihn? Von Daniel 2, aus unserem ersten Vortrag. Und wie wird Nebukadnezar hier genannt? Wer ist sein Gottesknecht? Frage. Kannte Nebukadnezar als König von Babylon, bevor er Israel eingenommen hat, kannte er Gott? Ja oder nein? Aber wie hat Gott ihn gesehen, als seinen Knecht? Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute zuschaust, egal ob das der erste Vortrag ist oder der letzte, wenn du auch keinerlei Ahnung von Gott hast, Gott sieht dich schon als seinen Knecht. Er hat schon einen Plan für dich. Er hatte schon einen Plan für Nebukadnezar, da hat Nebukadnezar sich noch vor dem Gott Marduk niedergeworfen und hat auf irgendwelche Wahrsager gehört, die ihm gesagt haben: Tu das oder tu jenes. Gott hatte schon einen Plan für ihn, da hatte Nebukadnezar noch nicht einmal die Ahnung, dass es diesen Gott gibt. Gott hat einen Plan für dich gehabt, noch bevor du geboren wurdest, sagt die Bibel.
[7:08] So sende zu meinem Knecht Nebukadnezar, dem König von Babel. Und da kam er. Er kam im Jahre 605 vor Christus und er nahm die Stadt ein. Im dritten Jahr der Regierung Joachims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. Die Bibel sagt: Und der Herr gab Joachim, den König von Juda, in seiner Hand auch einen Teil der Geräte des was? Des Hauses Gottes. Das Haus Gottes ist der Tempel. Jetzt heißt es: Die Tempelgeräte. Welche Tempelgeräte kennen wir so? Welche Geräte gibt es da? Leuchter, Schaubrüste und so weiter und auch die ganzen Gefäße dafür, die Schalen und so weiter. Einige dieser Geräte, die wurden jetzt aus dem Tempel genommen und wohin verfrachtet? Diese führt dann weg in das Land Sinjar. Wer vorhin gut aufgefasst hat, kann sich mal erinnern, dass wir das Land Sinjar schon mal gehört haben. Das war genau der Ort, der Flecken Erde, wo man Steine aufeinander gebaut hat, um dann den Turm zu Babel zu errichten. Genau in dieses Land führt er jetzt sozusagen die Geräte des Tempels in das Haus seines Gottes.
[8:14] Jetzt, was hat er damit ausgedrückt, als er die Gegenstände vom Tempel Jerusalems nahm und in den Tempel des Marduk tat? Was hat er damit ausgedrückt? Mein Gott ist stärker, mein Gott ist größer. Und viele Menschen glauben: Naja, ihr Christen mit eurer Bibel, meine Weltanschauung ist eurer überlegen. Ich bin Agnostiker, ich bin halt ein bisschen intelligenter als ihr, oder was auch immer, oder ich hab die und die Weltanschauung, ich hab die und die Weltanschauung. Ich will jetzt nicht all die Weltanschauung benennen, sonst kriege ich noch böse E-Mails von Leuten, die das vielleicht glauben. Aber so oft erleben wir, dass Menschen sagen: Meine Weltanschauung, meine Religion, meine Konfession ist deiner so sehr überlegen. Vielleicht ist es auch deine Einstellung, da du jetzt gerade zuschaust und sagst: Ja, schön, was du alles da erzählst, aber meine Kirche, die ist noch ein bisschen besser.
[9:00] Es heißt hier in Vers 3: Und der König befahl Aspenas, dem obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen soll. Nebukadnezar war ein wirklich weiser König. Statt einfach das Volk auszurotten, hat er sich gedacht: Warum sie nicht für mich arbeiten lassen? Denn er wusste, in jeder Nation gibt es kluge Männer, kluge Frauen, kluge Menschen, die man gebrauchen kann für das eigene Werk, für die eigene Nation. Denn wenn sie für mich arbeiten und mit mir zusammenarbeiten, dann werden sie nicht gegen mich rebellieren. Macht sie zu seinen Freunden, dann werden sie keine Feinde sein. Und so hat sich Nebukadnezar einfach mal gedacht: Schauen wir mal, was es an intelligenten, klugen Männern dort in Juda gegeben hat. Und er fand einige, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer und der Weisen. Und einige von ihnen hatten interessante Namen. Unter ihnen befanden sich von den Söhnen Judas Daniel, Hananja, Mischaël oder Asarja. Schöner Name, oder? Welcher gefällt Ihnen am besten? Wer gefällt Hananja am besten? Mehr dazu später mal. Ach, ist ein schöner Name, oder? Und jeder Name bedeutet auch was. Hananja bedeutet: Gott ist gnädig. Daniel bedeutet: Gott ist mein Richter. Und so weiter und so fort. Mischaël ist abgeleitet von Michael, der so ist wie Gott. Das sind Namen, die ihren Glauben zum Ausdruck brachten. Und hier haben wir Nebukadnezar, der sich überlegen fühlt. Er sagt: Naja, ich komme jetzt in Kontakt mit euch, ich schaue mal, was ich von euch sozusagen Nutzen ziehen kann, seid mal bei mir und ich hoffe, euch irgendwie gebrauchen zu können.
[10:41] Und es heißt hier, dass er sie dann dem obersten Kämmerer, dass der oberste Kämmerer sie dem Nebukadnezar vorgeführt hat. Sie mussten ja studieren auf der Universität von Babylon. Wer von uns hat studiert? Einige, die studiert haben, okay. Damals gab es noch ein super System, da musste man nur drei Jahre studieren, nicht irgendwie fünf Jahre auf dem Diplom oder Bachelor und Master und PhD und ich weiß nicht was. Drei Jahre haben genügt. Da konnte man Minister werden. Da musste man noch keine Doktorarbeit fälschen. Und dieser Nebukadnezar war offensichtlich ein intelligenter Mann.
[11:25] Wer hat die Prüfung vorgenommen? Er selbst. Jetzt, das wäre interessant, nicht wahr? Stellen Sie sich vor, Angela Merkel nimmt die Prüfung ab in allen Studiengängen, die so an unseren Universitäten angeboten werden. Ich weiß, Angela Merkel ist eine sehr intelligente Frau und hat Physik studiert. Aber dieser Nebukadnezar hat eben nicht nur in einem Fach die Prüfung vorgenommen, sondern in all den Fächern, die da studiert wurden, nicht wahr? Der muss das wirklich gut beherrscht haben. Das muss ein intelligenter Mann gewesen sein. Das war nicht irgendwie nur ein durchgedrehter König, der durch Gewalt an die Macht kam und dann irgendwie ein Tyrann war. Das war ein wirklich hochgebildeter, wirklich feiner Mann. Die Babylonier waren ja nicht einfach eine archaische Nation. Das war die Hochkultur überhaupt. Das war die bestzivilisierte Nation der ganzen Zeit. Und Nebukadnezar selbst hat die Prüfung abgenommen.
[12:17] Jetzt, wie würde man sich wohl fühlen, wenn man zu seinem Examen vorgeladen wird und der König, der Staatschef selbst ist der Prüfungsvorsitzende? Interessant, oder? Wer von uns hat Prüfungsangst? Schon mal Prüfungsangst gehabt? War bestimmt interessant. Mich würde interessieren, was er sich alles gefragt hat, nicht wahr? Vielleicht ging es ja auch nur um chaldäische Grammatik. Wie auch immer. Jedenfalls hat er Folgendes herausgefunden: Keiner unter ihnen, unter all denen, die ausgebildet wurden aus den verschiedenen Nationen, keiner von ihnen, allen wurde gefunden, der Daniel, Hananja und Mischaël und Asarja gleich gekommen wäre. Da war niemand, der so gut war wie die.
[12:58] Und ich habe mich gefragt: Was ist das Geheimnis von denen? Vielleicht gibt es ja einige von uns, die noch zur Schule gehen oder noch studieren und sich fragen: Wie kann ich bessere Noten bekommen, nicht wahr? Wie kann ich das nächste Mal meinen Kurs bestehen und nicht schon wieder durchfallen? Und die hatten ein Geheimnis, auf das kommen wir gleich. Übrigens, sagt die Bibel an einer anderen Stelle, die wir jetzt nicht aufgeführt haben, dass sie zehnmal klüger waren als die bereits existierenden Experten und Wissenschaftler im Reich. Zehnmal klüger. Das ist eine ganze Menge, oder? Ich weiß nicht, wie man das in den Intelligenzquotienten ausdrücken würde. Ich weiß nicht, wie hoch das dann gewesen ist, keine Ahnung. Ob die Babylonier auch schon den Intelligenzquotienten gehabt haben? Wie auch immer, die waren halt nicht nur knapp darüber, das waren nicht nur 0,5% im Prüfungsergebnis, das war mit weitem Abstand.
[13:48] Und dieser Nebukadnezar, der war ja nicht dumm, der hat sich gefragt: Hey, Moment mal, was ist bei euch anders? Irgendwas muss da anders sein, oder? Das ist ja kein Zufall, dass ihr gerade vier so außergewöhnlich gut seid. Und ich denke, jeder von uns, der noch ein bisschen den gesunden Menschenverstand hat, hätte sich jetzt auch diese Frage gestellt und wahrscheinlich hat Nebukadnezar Folgendes gelernt: Dass nämlich Daniel und seine Freunde von Anfang an eine gewisse Besonderheit gehabt haben. Die waren so ein bisschen komisch. Die haben nicht bestimmte Dinge abgelehnt zu essen.
[14:16] Das heißt hier: Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Feinspeise des Königs und mit dem Wein in der Trank zu verunreinigen. Stattdessen wollten sie lieber was essen? Gemüse. Sie bekamen die Köstlichkeiten Babylons vorgesetzt und wollten lieber was haben? Gemüse. Wer von uns liebt Gemüse so sehr, dass er vor einem großen, festlichen, gedeckten Tisch sagen würde: Nein, das ist zu viel für mich. Ich nehme nur Gemüse. Und Wasser. Und das zehn Tage lang. Und dieses besondere Testprogramm, dieses Feldexperiment zehn Tage lang, zeigt am Ende, dass danach das Aussehen dieser jüngeren Männer so viel besser war als das aller anderen, dass man ihnen das gewährte. Diese vier hatten die Kraft in der Pflanze entdeckt. Und nicht nur die Phytochemikalien, sondern alle acht Ärzte. Und wir werden am Montag noch mehr darüber sprechen, wenn es darum geht, wie man tatsächlich nicht nur geistlich, intellektuell, sondern auch mit unserem Körper Gott die Ehre geben kann. Wenn du und ich, wenn wir bessere Ergebnisse erzielen wollen, wenn wir klüger, intelligenter und vor allem weiser sein wollen, dürfen wir am Montag nicht verpassen. Da werden wir einige ganz praktische Lektionen lernen.
[15:34] Das heißt, sie waren besser, sie sahen besser aus und waren wohlgenährter. Also sie waren nicht nur besser im Futter sozusagen, sie sahen auch schöner aus. Wer von uns möchte schöner aussehen? Schöner aussehen? Montag. Montag ist ihr Tag. Nicht verpassen, Montag. Er gab ihnen Gemüse. Aber interessanterweise das Wort Gemüse im Hebräischen bezieht sich nicht nur auf Karotten und auf Gurken und auf Paprika. Preis den Herrn, denn so sehr mag ich das gar nicht. Aber Gemüse bezieht sich im Hebräischen auf alles Pflanzliche. Auch Obst und Nüsse und Kraut und alles Pflanzliche. Der ganze Reichtum sozusagen der Pflanzenwelt ist in diesem Gemüse im Hebräischen eingebunden. Mehr dazu, wie gesagt, am Montag.
[16:32] Nur damit wir verstehen, was Nebukadnezar als allererstes von diesen Juden, die ja eigentlich das Licht der Welt sein sollten, entdeckt hat. Das erste, was er entdeckt hat, war: Hey, Moment mal, die leben ziemlich gesund. Und aufgrund ihrer Gesundheit sind sie in der Lage, kluge Entscheidungen zu fällen und einfach klarer zu denken als der Rest der Welt. Das ist nicht so dumm. Das kann man nicht von der Hand weisen. Und deswegen heißt es hier: Sie hatten Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und Weisheit.
[16:59] Jetzt, ich kann gerade mal Deutsch und Englisch. Ich fange gerade an, so ein bisschen Hebräisch zu lernen. Das dauert aber ziemlich. Aber die haben das in drei Jahren nicht nur Hebräisch gelernt, sondern all die verschiedenen Keilschriftarten und all die verschiedenen Hieroglyphen, die es damals gab, wo wir heute Jahrzehnte manchmal brauchen, um das zu entsichern, das haben die in drei Jahren gelernt. Gut, die hatten auch Leute, die es ihnen besser erklärt haben, nicht wahr? Aber die waren wirklich, wirklich clever. Wirklich intelligent und hatten wirklich von Gottes Segen bekommen in Hülle und Fülle. Und einer von ihnen, Daniel, war besonders verständlich in Gesichten und Träumen. Und das ist uns bekannt, da wollen wir nur ganz kurz hinübergehen.
[17:33] Nachdem wir also bemerkt haben, Nebukadnezar hat als erstes etwas gelernt über gesunde Lebensweise. Das war sein erster Kontakt mit dem Volk Israel. Gesunde Lebensweise. Und dann hat er diesen berühmten Traum gehabt. Da gehen wir jetzt nur ganz schnell durch und nur mit wenigen Folien, weil das haben wir schon ausführlich behandelt. Er hat einen Traum gehabt und dann hat er wen gerufen? Seine Propheten, seine Wahrsager, die Chaldäer, die Sterndeuter. Und irgendwann hat er die Krise bekommen. Warum? Weil sie zwar interpretieren konnten, aber was nicht konnten? Sie konnten keine Fakten liefern, nicht wahr? Sie konnten schön vor sich hin philosophieren, aber Fakten liefern konnten sie nicht. Und er hat erkannt: Ich werde von meiner eigenen Weltanschauung, von der er vorher so überzeugt war, bewusst belogen und betrogen.
[18:22] Und es könnte sein, dass mancher einer von uns, der auch zuschaut, der diese Serie verfolgt hat, vielleicht auch auf den Aufnahmen, genau dieses Gefühl jetzt noch mehr versteht als am ersten Vortag. Nachdem wir viele Themen behandelt haben. Themen über den Ruhetag, über die Wiederkunft, über andere, über das Heiligtum, über den Erlösungsplan. Du merkst plötzlich: Hey, Moment mal, es gibt bestimmte Dinge, die sind mir bisher vorenthalten worden. Und die natürliche Reaktion von Nebukadnezar, als er merkt, dass die Menschen dort, von denen er glaubte, sie haben direkten Kontakt zu Gott, gar keinen wirklichen Kontakt zu Gott hatten, dass sie bisher nur ihre eigene menschliche Meinung gepredigt hatten. Seine Reaktion war natürlich welche gewesen? Er wurde zornig. Und er wollte alle umbringen, aber das hat er nicht getan, weil er auf Daniel traf, der wiederum klug und verständlich antwortete, der einfach eine genaue Beziehung zu Gott hatte, der wusste, was er sagte und der ihm den Traum erklärte, nicht aus eigener Kraft, sondern weil er Gott im Himmel kennt.
[19:23] Daniel ist derjenige, der sozusagen in einer besonderen Art und Weise das Licht dem Nebukadnezar bringt, Schritt für Schritt. Nebukadnezar lernt, was am Ende der Tage geschehen soll. Er hat diesen Traum und wir haben uns das angeschaut. Der Traum bestand aus mehreren Metallen. Gold stand für Babylon, Silber stand für Medo-Persien, Bronze stand für Griechenland, Eisen stand für Rom und Eisen und Ton stand für Kirche und Staat im geteilten Europa, im mittelalterlichen Kirchenstaat, nicht wahr? Bis in unsere Zeit, da werden wir noch später ausführlicher darauf kommen.
[20:00] Hier nochmal die Zusammenfassung dessen, was wir gesehen haben. Das heißt, nachdem Nebukadnezar seinen ersten Kontakt bekommen hat zur gesunden Lebensweise dieser Hebräer, was war das nächste, was er gelernt hat? Was war der zweite Punkt im Kapitel 2, das er jetzt von den Hebräern gelernt hat? Es war Prophetie, richtig? Das erste, was er gelernt hat, war die gesunde Lebensweise, nicht wahr? Und dadurch bessere Gesundheit, besseres Aussehen, wohlgenährter, klüger und so weiter. Die ganze Liste von Vorteilen. Das zweite, was er gelernt hat, war im nächsten Schritt, er lernte etwas über biblische Prophetie, über Weltreiche. Und was hat das, das haben wir damals nicht angeschaut, was hat das beim Nebukadnezar für einen Eindruck hinterlassen?
[20:51] Es heißt hier: Er war noch ein bisschen verwirrt, nicht wahr? Er fing an, dem Daniel anzubeten, nicht wahr? Er hat ihm Speisopfer gebracht. Und Daniel hat das sicherlich abgewehrt. Aber es heißt hier: Wahhaftig, euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige. Jetzt glaubt er an einen Gott, zu diesem Zeitpunkt. Aber glaubt er, dass der Gott der Bibel der wichtigste Gott ist? Das ist schon mal ein entscheidender Fortschritt, nicht wahr? Von: Er glaubt gar nicht an Gott, zu: Das sind interessante Leute, die sind klüger als ich, zu: Euer Gott ist der wichtigste von allen. Der Gott der Götter, der Herr der Könige. Er ist ein was? Ein Offenbarer der Geheimnisse.
[21:34] Und lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht hast du bemerkt, dass unsere Vorträge womit beginnen? Jeden Abend. Beim Gesundheitsvortrag. Womit haben wir dann Ausweg 2012 begonnen? Was waren die ersten Vorträge? Daniel 2, Daniel 7, Daniel 8. Wir haben Prophetie kennengelernt, nicht wahr? Offenbarung 12, das prophetische Wort. Aber nach Daniel 1 und nach Daniel 2 ist Nebukadnezar noch lange nicht da, wo Gott ihn haben möchte, oder? Es gibt noch zwei weitere Schritte.
[22:09] Als Nebukadnezar jetzt über diesen Traum nachdenkt, da ist er natürlich erstmal begeistert. Diese tolle Prophetie und alles. Aber als er länger darüber nachdenkt, bekommt er ein Problem. Was ist wahrscheinlich sein Problem gewesen? Er wird sein Königreich verlieren, nicht wahr? Es ist ja schön zu wissen, was in der Zukunft ist. Aber die Zukunft ist gar nicht so rosig für mich. Zumindest dann, wenn ich glaube, ich habe dieses tolle Königreich gebaut. Herrscher neigen ja dazu, dass sie hoffen, dass ihr Königreich bis in alle Ewigkeit geht, nicht wahr? Zumindest 1000 Jahre, oder? Das ist der Wunsch. Aber dem Nebukadnezar gesagt: Dein Königreich wird in alle Ewigkeit gehen.
[22:43] Jetzt, er wusste, er hat anerkannt, Gott weiß die Zukunft, nicht wahr? Er konnte also nicht mehr behaupten, den Gott gibt es nicht. Aber er konnte was machen? Das menschliche Herz hat jetzt so eine Tendenz, die wir alle kennen. Wenn wir die Wahrheit sehen, und wir sehen die Wahrheit in ihrer ganzen Schönheit, aber wir sehen auch, dass die Wahrheit uns ein wenig herausfordert, was fangen wir so gerne an? Wir verändern ein bisschen die Wahrheit, dass sie unserem Willen besser passt, oder? Wir interpretieren einige Sachen anders, sodass wir unseren Willen immer noch durchdrücken können. Und Nebukadnezar hatte eine ganz geniale Idee. Er wollte nämlich dieses Standbild in Ehren halten. Er hatte nur den Eindruck, dass Gott offensichtlich einen kleinen Fehler gemacht hat, als er da verschiedene Metalle genommen hat, nicht wahr? Und deswegen muss man Gottes Botschaft ein bisschen modifizieren.
[23:32] Nämlich wie? Gold von oben bis unten. Was ist die Botschaft? Mein Reich wird für ewig bestehen. Gold von oben bis unten. Ist das die Wahrheit? Enthält es die Wahrheit? Bis wo enthält es die Wahrheit? Bis hier, bis zum Bartende. Das ist die Wahrheit. Bis dahin ist es 100% die Wahrheit, nicht wahr? Und ab hier ist es was? Lüge. Eine Verbindung von Wahrheit und Irrtum. Eines der größten Kennzeichen Babylons. Babylon war noch niemals purer Atheismus. Babylon war schon immer: Ja, das ist Gottes Wort. Wir müssen es halt nur noch ein bisschen anders interpretieren. Da kommt noch unsere menschliche Tradition dazu. Und gemeinsam zusammen sieht es noch schöner aus, nicht wahr? Gold ist doch viel schöner als Gold über Bronze und Eisen, oder? Ist doch noch jetzt vollkommener. Wir haben da jetzt unsere menschliche Weisheit noch dazugebracht. Und jetzt ist es richtig rund.
[24:27] Nun, wie denkt Gott über solche Sachen? Wenn wir seine Botschaft so ein bisschen anders sehen, wenn wir seine Botschaft so ein bisschen verändern, damit es uns besser passt. Wie denkt er darüber? Nicht so ganz gut, nicht wahr? Nebukadnezar baute ein goldenes Standbild. Und es war interessanterweise 60 Ellen hoch. Weiß jemand, was eine Elle ist? Ungefähr wie lange? 50 cm? 45 cm? 52 cm? Je nachdem, ob es die normale Elle war, die königliche Elle. Also eiligen wir uns auf 50 cm, einen halben Meter ungefähr. So Pi mal Daumen. 60 Ellen sind dann demnach wie viel? 30 Meter. Wie hoch sind 30 Meter? Wie ein Riesenrad. Dankeschön. Das heißt, auf dem Cannstatter Wasen hätte man das noch von, ich weiß nicht wo gesehen. Von Oberthürkheim vom Weinberg aus. Alle, die jetzt nicht wissen, wovon ich rede, kommen Sie mal nach Stuttgart, wir haben eine schöne Stadt. Aber kommen Sie nicht zur Zeit des... Egal.
[25:28] Ein großes... Damals hatte es noch keine Beleuchtung. Aber genauso sollte es sein. Mitten in der Ebene Dura wurde es aufgestellt. Und sollte eine Attraktion sein. Und alle sollten kommen. Vor dieses Bild. 3 Meter breit, 30 Meter hoch. Und ich bin mal gespannt, was ich im Himmel lernen werde, wie sie das gebaut haben und aufgestellt haben. Aber es interessiert mich jetzt nicht so sehr. Und natürlich, das war im Gegensatz zu dem, was Gott ihm offenbart hatte.
[25:58] Nun. Nebukadnezar hat folgende Befehle erlassen. Sobald nun die Satrapenvorsteher und Stadthalter, die Räte, Hofstaatsmeister, Richter und Gerichtsbeamten samt allen Provinzvorstehern zur Einweihung des Bildes versammelt waren, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte und vor dem Bild standen, das Nebukadnezar aufgestellt hatte. Das heißt, wer sind all diese Personen hier? Satrapenvorsteher, Stadthalter, Räte, Hofstaatsmeister, Richter, Gerichtsbeamten, wer sind das alles? Oberschicht, Untergebenden, nicht wahr, Leute, die mit ihm zu tun hatten, Arbeitsgruppen. Er hat sie alle geholt.
[26:30] Eines der Kennzeichen Babylons ist, die ganze Welt zusammenzuholen an einen Punkt. An einen Punkt. Und dann heißt es hier: Da rief der Herold mit gewaltiger Stimme: Das lasst euch gesagt sein, ihr was? Ihr Völker, Stämme und Sprachen. Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Lauten, Harfen, Sackpfeifen, aller Arten von Musik, interessanterweise, hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat.
[27:04] Anzufragen: Was ist das zweite Problem mit dieser ganzen Geschichte? Außer, dass es jetzt veränderte Metalle hat. Was ist das zweite Problem? Es soll angebetet werden. Sollte das Standbild aus Daniel 2 jemals angebetet werden? Standbild aus Daniel stand für was? Königreich und damit für die Menschheitsgeschichte, die Weltgeschichte, menschliche Weltgeschichte, richtig? Was hat Gott gesagt in dem Traum über die menschliche Weltheitsgeschichte? Sie kommt? Ans Ende, oder? Sie wird zerstört. Sie hört auf. Was sagt Nebukadnezar über die Menschheit? Bete mich an. Die Menschheit. Wir müssen auf uns selbst stellen. Wir müssen uns selbst, an uns selbst glauben.
[27:54] Die Bibel ist gut. Die Bibel ist wunderbar. Sie enthält so tolle Sprüche. Sie enthält wichtige Werte für unsere Gesellschaft. Aber wir können uns nicht ganz genau nach der Bibel halten, weil da gibt es auch noch andere tolle Kulturen. Die müssen wir alle zusammenbringen. Und dann müssen wir an uns selbst glauben. Ja, die Bibel ist nicht verkehrt. Ein bisschen Gold von da. Wenn man ganz genau der Bibel folgt, wie würde man das sonst nennen? Fanatismus. Fundamentalismus. Wenn man ganz genau der Bibel folgt, von Gold zu Silber, ein bisschen was von der Bibel. Viele haben diese Einstellung: Ja, die Bibel ist beeindruckend, schon gut, aber jetzt nicht zu genau. Nicht zu genau. Nicht in allen Folgen, was die Bibel mir sagt. Stattdessen an mich selbst denken. Selbst Ehre bekommen.
[28:46] Und eines der interessantesten Dinge ist, dass die Anbetung Babylons immer unter Zwang geschieht. Und zwar folgendermaßen wird das ausgedrückt: Wenn aber nicht ihr niederfällt und anbetet, oder wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll was? Augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Was bedeutet das? Du gehörst dem König oder du bist tot. Warum ist es, dass so viele Religionen und auch hier die Religion Nebukadnezars Gewalt und Druck anwenden, um die Menschen sozusagen bei Stange zu halten? Warum machen die das? Sie haben die Macht, sie haben Kontrolle, ja? Es ist ein Zeichen der Tatsache, dass der Heilige Geist nicht gegenwärtig ist. Denn der Heilige Geist braucht keinen Druck. Er braucht keinen Zwang. Er hat einfach die Liebe Gottes, die uns treibt. Gott braucht keinen Zwang und keinen Druck. Aber wann immer wir uns vom Geist Gottes entfernen, wann immer wir nur ein bisschen von der Bibel und ein bisschen was von uns selbst wollen, dann müssen wir um das Aufrecht zu halten, Druck ausüben, Zwang ausüben, Gewalt ausüben.
[30:06] Gehen wir weiter. Und da kam sie, die Musik. Mich würde interessieren, was da gespielt worden ist. Ich weiß es nicht. Die Bibel überliefert keine Noten. Und ich bin fast versucht, etwas mehr darüber zu sagen. Ich lasse es jetzt aber. Ein andermal vielleicht mehr dazu. Aber es war offensichtlich, es waren alle Arten von Musik. Es war nicht nur ein Musikstil, es waren viele verschiedene Dinge, die eine große Wirkung ausgemacht haben, um die Leute dahin zu führen. Babylon benutzt also Musik, um die Leute alle so in die gleiche Stimmung zu bringen. Vielleicht durch das Hin- und Herwippen sie vorzubereiten, niederzugehen. Ich weiß es nicht. Musik scheint eine wichtige Waffe Babylons zu sein. Wollen wir diesen Punkt auf jeden Fall deutlich nach Hause bringen. Wenn ihr zuschaut, denkt daran: Musik ist eine wichtige Waffe Babylons.
[30:56] Gut. Und da fallen sie alle nieder. Sie knien nieder. Haben die alle geglaubt, dass dieses Standbild wirklich Gott ist? Wir werden später noch sehen, dass der Satan so dringend angebetet werden will. Und er möchte unbedingt. Deswegen sind die Leute pro forma vor ihm niederfallen. Aber Gott möchte das nicht, oder? Möchte Gott, dass wir ihm aus Zwang gehorsam sind? Gott möchte, dass wir ihm aus Liebe gehorsam sind. Und nicht aus Zwang. Aber Satan reicht es schon, wenn wir einfach nur vor ihm niederfallen.
[31:30] Jetzt entstand etwas Merkwürdiges. Wir machen mal folgendes Experiment. Wir stehen mal alle auf. Und ich würde bitten, diese drei Personen hier, in der dritten Reihe, sitzen zu bleiben. Alle stehen wir auf. Aufstehen. Nur drei Personen bleiben sitzen. Wie fühlt ihr euch? Etwas anderes. Alle setzen sich. Ihr steht auf. Einmal umdrehen. Ein Livestream gucken. Es sind noch viele Hunderte mehr, die jetzt sehen, dass ihr alleine hier steht. Schon komisch, oder? Ich setze mich auch mal hin. Jetzt steht ihr ganz alleine da. Wie fühlt ihr euch?
[32:32] Jetzt der Punkt ist... Dankeschön. Es gibt so eine gewisse Gruppendynamik. Selbst wenn ich von einer Sache überzeugt bin, ist allein die Tatsache, wenn viele Menschen um mich herum etwas tun, hat das schon einen Einfluss auf mich. Wer von uns ist mal im Fußballstadion gewesen? Früher. Ich auch. Und wenn man da im Fanblock sitzt, selbst wenn man blind ist und taub ist und hat es nicht mitbekommen, dass da ein Tor gefallen ist, wenn da 20.000 Leute aufstehen, das reicht dann hoch. Man steht, man weiß vielleicht gar nicht, warum. Das ist die Macht der Masse. Und Satan weiß es. Und eines seiner größten Mittel ist die Macht der Masse in der Verführung der Menschen. Deswegen versuchen wir hier bei Ausweg 2012 immer wieder diesen einen Punkt zu betonen: Du, lieber Freund, bist selbstverantwortlich. Du musst die Welt selbst studieren. Du musst stehen können wie diese drei jungen Männer, die stehen blieben. Als Tausende und Abertausende, die da fielen.
[33:38] Frage. War das nicht ein bisschen fanatisch? Hätten sie nicht sagen können: Ach, weißt du was, die Präsentation hier gerade, mir fehlt gerade was. Ich muss mal ganz kurz hier in der Präsentation was ändern. Das wäre doch weise gewesen, oder? Nein, wäre es nicht. Es kommt der Zeitpunkt, wo wir für Gott stehen müssen, koste es, was es wolle. Und diese drei Männer standen da. Und es hat nicht lange gedauert. Man hat nur noch den da stehen sehen und die drei. Und der stand für die Unwahrheit und die drei standen für die Wahrheit. Und da ist es aufgefallen. Und die standen wahrscheinlich, das ist natürlich nur ein Bild, aber die standen wahrscheinlich nicht ängstlich, oder? Ich kann mir vorstellen, wie die da standen. Kommt ihr nur. Ich stehe hier. Die standen da. Hast du gesehen, ob die uns sehen? Nein, die standen da. Die standen einfach, weil sie wussten, es ist verkehrt, sich niederzubeugen. Und wenn auch meine Freunde, die mit mir gekommen sind, an die babylonische Universität neben mir niederknien, ich bleibe stehen. Und wenn meine Eltern, die mitgekommen sind, niederknien, ich bleibe stehen. Und meine Professoren, und wer auch immer.
[35:08] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn deine besten Freunde dort niedergekniet hätten, wärst du stehen geblieben? Und es heißt dort, dass einige der chaldäischen Männer hertraten und sie verklagten und sagten: Nun sind da jüdische Männer, die du, Nebukadnezar, über die Verwaltung der Provinz Babel bestellt hast. Schadrach, Meschach und Abednego. Übrigens, was wir hier lernen: Sie waren nicht einfach nur Sklaven, sie waren mittlerweile in einer wichtigen Position. In einer wichtigen Position, wo sie ja viel Gutes für Gott auswirken konnten, oder? Jetzt, was hätten die sich sagen können? Wenn ich niederfalle, dann kann ich meine Position behalten und kann dann später viel für Gott noch tun, oder? In meiner Position als Verwalter der Provinz Babylon. Aber wenn ich jetzt einfach stehen bleibe, dann werde ich umgebracht, dann kann ich nichts mehr für Gott tun, oder? Also rational wäre das viel besser, einmal eine kleine Sünde zu begehen, einmal mal nicht ganz so weit zu stehen und dann später viel für Gott zu tun, oder? Diese jungen Männer wussten: Ein kleiner Kompromiss, bewusst getan und nicht bereut, führt dazu, dass wir für Gott völlig unbrauchbar sind.
[36:20] Und Nebukadnezar war natürlich seltsamerweise, wie soll ich sagen, natürlicherweise ziemlich entrüstet. Das heißt, diese Männer, oh König, achten nicht auf dich, dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an. Sie sind nicht daran interessiert, dir Gehorsam zu leisten. Nebukadnezar war ein weiser Mann. Und er fragt das mal, er haut nicht gleich drauf los, und er sagt: Vielleicht habt ihr das missverstanden. Vielleicht habe ich eine Sprache gesprochen, die ihr nicht kennt, obwohl ihr eigentlich alle Sprachen schon gelernt habt. Vielleicht habt ihr es einfach nur falsch verstanden. Vielleicht habt ihr gehört: Aufstehen statt niederknien, oder so. Deswegen fragt er: Habt ihr es mit Absicht gemacht? Geschieht es vorsätzlich, dass ihr meinen Göttern nicht opfert und dient? Nicht opfert, also nicht dient. Macht ihr das mit Absicht? Weil es könnte sein, dass ihr es nicht mit Absicht gemacht habt, und wenn ihr jetzt dazu bereit seid, schaut, die Musik wird nochmal spielen, ihr werdet gleich nochmal in die Stimmung versetzt werden, kriegt ihr noch eine zweite Chance. Schaut, es ist ganz einfach, treu zu bleiben einmal, nicht wahr? Aber wenn der Versucher immer wiederkommt und sagt: Okay, das habe ich verstanden, kriegst du noch eine Chance. Komm, wir machen es nochmal schöner, nicht wahr, dass du nochmal übertreten kannst. Es erfordert eine andauernde Standhaftigkeit, um gegen diese Versuchung treu zu bleiben. Und diese drei Männer hatten das.
[37:48] Aber irgendwann wurde er ziemlich zornig. Das heißt: Wenn ihr es aber nicht anbetet, so sollt ihr augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Und jetzt kommt die entscheidende Frage, die das tiefste Innere in ihm heraus katapultiert, und das ist die Frage von: Wer ist der Gott, der mich aus? Welche Hand? Meine Hand. Das ist ja ganz toll, dass Gott uns Gesundheitsregeln gibt und dass ich dafür zehn Jahre länger leben kann und keinen Krebs bekomme und keine Osteoporose. Das ist ja wunderbar, dass Gott wusste, dass die Medo-Perser und dann die Griechen kommen. Aber bitte schön, Gott soll mir nicht sagen, was ich zu tun habe. Solange es einfach nur um Geschichte geht und um Gesundheit und um was sonst und um schöne Theologie. Wunderbar, aber ich soll doch mein Leben nicht ändern. Wer ist der Gott, der aus meiner Hand erretten kann? Wer ist der Gott?
[38:40] Vielleicht ist es auch deine Frage, der du zuschaust und heute hier sitzt. Wer ist der Gott, der meinem Stolz überlegen ist? Ich liebe die Antwort dieser drei Jungen. Das ist so klasse. Sie haben gesagt: Wir haben es nicht nötig. Wir reden gar nicht drüber. Du weißt es ja selber. Wir haben es gar nicht nötig, dir darauf zu antworten. Du kennst das alles schon. Du weißt es schon. Du weißt ganz genau, was die Wahrheit ist. Wir werden jetzt nicht lange mit dir debattieren und noch mal sagen: Auf das Silber kam, das Bronze. Du weißt es schon. Zu oft machen bibeltreue Christen den Fehler, dass sie anfangen zu argumentieren und zu diskutieren. Wo sie verstehen müssen, das Problem ist meistens wo? Tief drinnen im Herzen. Das ist der Stolz. Wir haben es nicht nötig, dir zu erwidern und zu diskutieren. Du weißt ganz genau, was Gott möchte. Du weißt ganz genau, was die Wahrheit ist. Und du weißt auch ganz genau, dass du im Unrecht bist. Aber weißt du was? Es ist deine Entscheidung.
[39:50] Und wenn es so sein soll, wisse, unser Gott, den wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen retten. Achtung folgendes. Und das finde ich so erstaunlich. Sie sagen: Und auch wenn es nicht so sein soll. Mit anderen Worten: Unser Gott, der kann uns auch retten. Aber weißt du was, Nebukadnezar? Das interessiert uns gar nicht, ob er uns rettet oder nicht. Selbst wenn er uns nicht rettet, wir werden nicht niederknien. Wir werden es nicht anbeten. Denn wir stehen für die Wahrheit nicht, weil wir dadurch eine große Errettung erleben, sondern wir stehen für die Wahrheit, weil es die Wahrheit ist. Einziger Grund. Und wenn wir niemals in den Himmel kommen würden und niemals errettet werden, weil es die Wahrheit ist, deswegen stehen wir zur Wahrheit. Und ich glaube, es braucht mehr Männer und Frauen heute in dieser Zeit, die zur Wahrheit stehen, weil es die Wahrheit ist. Nicht, weil wir eine Krone des Lebens bekommen. Nicht, weil wir in eine goldene Stadt kommen. Wir werden ja keine Engel sein, die Harfen spielen. Nicht deswegen stehen wir zur Wahrheit, sondern einfach und einzig, weil es die Wahrheit ist. Und preist den Herrn, der andere kommt trotzdem. Aber selbst wenn nicht, es ist die Wahrheit.
[41:04] Aus diesem Holz war nie geschnitten. Und Nebukadnezar hat wahrscheinlich so etwas in seinem ganzen Leben noch nie gehört. Denn an so einem Hofstaat hat man meistens was? Kompromiss, Korruption, Intrigen. Nicht wahr? Eine Hand wäscht die andere. Jeder ist dem anderen was schuldig. Er hat wahrscheinlich noch niemanden, einen Beamten gefunden, der gesagt hat: Wir sind völlig, wir lassen uns nicht bestechen. Und wenn du uns mit dem Leben bestichst, wir machen es nicht. Was?
[41:34] Und dann? Dann wurde Nebukadnezar richtig wütend. Denn jetzt wurde sein Ich, sein Stolz auf die größte Probe gestellt, die es jemals gestellt wurde. Es heißt: Weil nun der Befehl des Königs dringend, was heißt dringend? Sofort. Jetzt, wenn Barack Obama oder Angela Merkel einen dringenden Befehl geben, wie lange dauert das, bis er ausgeführt wird? Ich meine, wir wissen es nicht genau, aber das hat oberste Priorität. Der sagt, dieser Befehl soll nicht nur ausgeführt werden, er soll sofort ausgeführt werden. Keine Verzögerung, sofort mit denen, auf dem direktesten Wege, in den Ofen. Aber nicht nur soll sie in den Ofen geschmissen werden, sondern der Ofen soll auch was? Übermäßig geheizt werden. Er war sieben Mal so heiß wie vorher. So heiß, dass sogar die Männer, die die drei jungen Männer dort hingebracht haben, verbrannt sind. Er war bereit, sogar seine eigenen Männer zu opfern, nur seinem Stolz willen.
[42:28] Und weißt du was, lieber Freund, liebe Freundin, so oft geschieht es in unserem Leben, dass wir eine Kampfesposition gegen Gott einnehmen, in einer bestimmten Frage, wo wir sagen: Die Bibel sagt das zwar, aber ich will das nicht annehmen, ich kann das nicht annehmen, das ist einfach zu viel für mich, dass wir bereit sind, lieber sogar Opfer, unnötige Opfer einzugehen, als einfach loszulassen und zu sagen: Gott, ja, das stimmt. Wir sind lieber bereit, Freunde zu diskreditieren, wir sind lieber bereit, uns mit Leuten zu streiten und zu verkrachen, einfach nur um unsere Position aufrecht zu halten und zu sagen: Ja, das war meine Position, ich habe recht. Wie viele Ehen sind kaputt gegangen, weil jemand nicht bereit war, zu sagen: Ich lag falsch. Ich habe recht. Notfalls muss halt der andere brennen, im übertragenen Sinne, sowas hier, ich habe recht. Und wenn es meine eigenen Männer draufgeht, ich muss beweisen, dass ich recht habe. Hm.
[43:24] Und so setzt er sich vor diesen Ofen, um zu sehen, wie diese drei jungen Männer geröstet werden. Aber dann guckt er nochmal genau hin und strickt auf und steht rasch auf. Warum? Er fragt die Frage: Hey, Moment mal, haben wir nicht drei Männer ins Feuer geworfen? Sie antworten: Ja, natürlich, waren ja dabei. Warum sind da jetzt vier? Und er schaut genau hin und sagt: Und schau mal, sie gehen da sogar frei umher. Wir haben sie ja gebunden, wir haben sie geknebelt, gefesselt. Und das heißt, die sind da nicht einfach reinspaziert, die sind ins Feuer geworfen worden. Ich weiß nicht, ob wir uns das vorstellen können. Also, wenn ich jetzt geknebelt und gefesselt werde, dann wurden die wahrscheinlich sogar aus mehreren Metern Entfernung reingeworfen, weil man konnte nicht direkt rangehen, nicht wahr? Die Leute, die schon aus mehreren Metern Entfernung geworfen haben, sind verbrannt worden von der Feuersflamme, das heißt, sie sind wahrscheinlich einige Meter in dieses Feuer hineingeworfen worden, sind mit irgendwelchen Körperteilen aufgekommen und plötzlich stehen die da und ihre Fesseln sind los und sie gehen. Im Feuer. Im Feuer. Das ist bestimmt interessant, oder? Also, ich stelle mir vor, wie das ist, wenn man so die Feuerflammen um sich herum hat.
[44:40] Und er sagt: Der Vierte gleicht einem Sohn der Götter. Der sieht so ein bisschen anders aus. Wer war da im Feuerofen mit deinen drei treuen Hebräern? Wer war da? Jesus Christus. Denn Jesus sagt: Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn du durchströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versenkt werden und die Flamme soll dich nicht verbrennen, mein Freund, meine Freundin. Und wenn die Schwierigkeiten in deinem Leben dich zu verbrennen drohen, wenn du sagst: Es wird mir einfach zu heiß. Jesus ist mitten im Feuer und er kann die Fesseln lösen. Gibt es eine schlimmere Situation, als im Feuer zu stehen? Ich stehe lieber im Feuer mit Jesus als auf einer Paradiesinsel ohne Jesus. Du auch?
[45:44] Darauf trat Nebukadnezar vor die Öffnung des glühenden Ofens, begann und sprach: Satrach, Mesach und Abednego, ihr Knechte Gottes des Allerhöchsten, tretet daraus und kommt her. Jetzt, das finde ich den interessantesten Teil der ganzen Geschichte. Stellen wir uns vor, Nebukadnezar nimmt diese drei Leute, lässt sie in den Feuerofen werfen und stellen wir vor, wir wären diese drei Hebräer. Und wir stehen jetzt hier im Feuer. Und wir gehen im Feuer. Schon mal in ein Feuer gegangen? Das ist das erste Mal. Guck mal, die Flamme da. Passiert gar nichts. Schön, oder? Gute Temperatur. Und wir brennen gar nicht, es riecht gar nicht. Riechst du? Nee. Und plötzlich sehen sie Wehen unter sich. Jesus! Wer von uns wollte schon mit Jesus reden? Vielleicht nicht unbedingt in den Feuerofen, aber wenn es nicht brennt, wenn es nicht stinkt, ist kein Problem. Reden wir mit Jesus. Schön, dass du uns befreit hast. Jesus erklärt ihnen und sagt: Das habe ich gemacht. Und jetzt redet da plötzlich dieser Nebukadnezar und kommt heraus. Wer von uns würde gerne herausgehen? Jetzt herausgehen? Hey, Moment mal, du hast uns jetzt hier reingeworfen. Jetzt haben wir erstmal eine Unterhaltung mit Jesus. Aber was sagt die Bibel? Sie gingen heraus. Diese Leute waren keine Rebellen. Sie waren ihrem König gehorsam. Wann immer sie gehorsam sein konnten. Interessant, oder? Weil manchmal tendieren wir auch zu der Position: Naja, man sollte den Obersten gar nicht gehorchen und gar nicht, und das ist alles nur Spinner, nicht wahr? Nein, wann immer sie gehorsam sein konnten, haben sie sogar sich aus dem Feuer wieder herausholen lassen. Aber als sie nicht gehorsam sein konnten, waren sie bereit, lieber zu sterben. So haben sie Jesus geliebt. Das waren wirklich Vorbilder.
[47:26] Und ich glaube, Nebukadnezar war tief beeindruckt von ihnen. Und so sagt er nämlich, als sie gesehen haben, dass sie nicht versengt waren, es war nicht einmal Brandgeruch, und ich kann mir vorstellen, wie die ganzen Beamten dort an ihm gerochen haben. Unglaublich. Nichts versengt. Und Nebukadnezar sagt: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, der seinen Engel gesandt hat und seine Knechte errettet hat. Und von mir wird eine Verordnung erlassen, dass wer immer unter allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen von dem Gott Schadrachs, Mesachs, Abednegos leichtfertig spricht, jetzt okay, er war immer noch kein wirklicher Christ, in Stücke zu hauen und sein Haus zu einem Misthaufen gemacht werden soll, weil es, was? Keinen anderen Gott gibt.
[48:12] Jetzt ist es eine neue Entwicklung, oder? Vorher hat er an viele Götter geglaubt, und der eine war halt der Beste, nicht wahr? Jetzt sagt er: Wenn es um wirkliche Rettung geht, um wirkliche Rettung aus der Not, aus der größten Katastrophe, da gibt es nur einen. Den Marduk kannst du vergessen, Beel, Baal, wie die alle heißen, kannst du alle direkt in die Tonne kloppen, sie helfen nichts. Lieber Freund, liebe Freundin, alle die weltanschaulichen Dinge, die du glaubst, all die Dinge, von denen du bisher überzeugt gewesen bist, die Theorien, die nicht mit der Bibel einstimmen, sie werden dir nicht helfen in der Zeit, wo du im Feuer bist. Du kannst das alles vergessen. Im Feuer rettet nur Jesus. Und ich glaube, jeder von uns kommt in die Zeit, wo er ins Feuer kommt, oder? Das Feuer der Anfechtung, das Feuer der Krise, in das Feuer der Auseinandersetzung, da hilft nur Jesus.
[49:06] Und Nebukadnezar erkennt in diesem dritten Schritt, als es um die Frage der Anbetung geht, und er erstmal so wütend war, sagt: Das kann nicht sein, das will ich nicht glauben, dem will ich mich nicht ganz hingeben. Die Frage hat er gesehen: Wow, Gott hat Recht. Welche Frage hat er gestellt am Anfang? Wer ist der Gott? Und wer kam da ein Gott? Wie hieß der Gott, der da kam? Aber was ist der andere Name von Jesus? Michael. Was heißt Michael übersetzt? Wer ist wie Gott? Wer ist der Gott? Wer ist wie Gott? Jesus antwortet. Nebukadnezar stellt, er stellt diese Frage an Satan und an Abednego, an die Vertreter, die ja den Geist Jesu in sich haben: Wer ist der Gott? Und Jesus antwortet direkt. Er ist ja angesprochen: Wer ist der Gott? Er sagt: Hier bin ich. Wer ist wie Gott? Hier bin ich. Ich bin die Antwort auf deine Frage. Und manchmal wollen wir Gott herausfordern und wir schreien es heraus: Wo bist du? Und er sagt: Hier genau. Hier bin ich. Genau in dieser Situation bin ich da. Und die Frage ist: Haben wir dann die Aufrichtigkeit, wie Nebukadnezar zu sagen: Stimmt, du bist es wirklich. Du bist tatsächlich da. Dich gibt es. Du bist der Einzige, der wirklich retten kann.
[50:24] Denn Jesus ist wirklich der Einzige, der retten kann. Es gibt viele, die haben kluge Sprüche gesagt. Viele Religionsschriften haben weise Sprüche gesagt und haben kluge Sätze gesagt und Dinge, die man sich immer wieder durch den Kopf gehen kann, aber es gibt nur einen, der wirklich rettet. Und das hat Nebukadnezar verstanden. Er hat als nächstes das Evangelium verstanden, so wie er es an anderen gesehen hat. Aber noch war er nicht fertig. Noch gab es einen Schritt. Den letzten Schritt.
[50:56] Es heißt in Daniel 4, Vers 1: Ich, Nebukadnezar, lebte wie? Sorglos. Ach, das ist schön. König müsste man sein, oder? Sorglos im Tempel, in meinem Haus und glücklich in meinem Palast. Was gibt es besser? Wer von uns ist sorglos und glücklich? Hey. Nicht so viele. Ein paar. Wenige. Sorglos und glücklich. Was will man mehr? Abimel sagt, er wurde erschreckt. Durch was? Durch einen Traum.
[51:26] Jetzt, Nebukadnezars Traum, das bringt uns zu einem Punkt, nämlich, das hatten wir schon mal, oder? In welchem Kapitel? Daniel 2. Und hatte der Traum ihn damals auch erschreckt? Macht das Gott manchmal, dass er immer wieder die gleiche Methode verwendet? Schon mal erlebt, dass Gott immer und wieder vom gleichen Punkt kommt? Mit der gleichen Prüfung immer und wieder kommt? Und sieht, ob wir es diesmal gelernt haben? Schon mal erlebt? Oh ja.
[51:54] Was hätte er lernen sollen aus Daniel 2? Was hätte er lernen sollen? Den Traum nicht verändern, erstens das, und dass Gott zu ihm spricht und dass die Wahrsager, wie viel wissen? Gar nichts. Deswegen können wir alle erstaunt feststellen, dass derselbe Nebukadnezar, nachdem er das alles gelernt hat und gesehen hat, wen ruft? Die Weisen Babylons. Damit sie die Deutung des Traumes verkünden. Ja, Moment mal, Nebukadnezar, wie kannst du nur so dumm sein, oder? Genau das ist, glaube ich, was die Engel, wenn sie das nicht vielleicht in ihrer himmlischen Sprache besser formuliert, auch denken. Wenn wir immer und immer wieder, was tun? Dieselben Fehler. Dieselben Sünden. Du hast es doch schon längst erkannt. Du hast es doch schon gesehen, oder? Und ich denke, wir können uns sehr gut mit Nebukadnezar identifizieren. Der Schritt für Schritt Gott besser kennenlernt, aber immer wieder in die gleichen Fehler zurückfällt.
[52:48] Und natürlich, wen hätte das auch gewundert, auch diesmal können sie absolut gar nichts. Diesmal können sie nicht mal die Deutung verkünden. Diesmal ist es sogar noch schlimmer. Und dann erinnert er sich natürlich an Daniel, dem er den Namen Belsazar gegeben hat, nach dem Namen meines Gottes. Und in welchem der Geist der Heiligen Götter ist. Er hat immer noch diese Idee von Göttern und das ist noch nicht ganz raus aus seinem Kopf, aber er weiß, Daniel, der hat wirklich den Geist. Bei Daniel merkt man den Heiligen Geist in einer ganz besonderen Art und Weise. Und ich erzählte ihm den Traum. Und er träumte von einem Baum. Bisschen schöner als so ein Standbild, so ein kriegerisches, oder? Ein Baum. Aber diesmal ist etwas anders. Denn diesmal sagt Daniel nicht: Hey, weißt du was? Das ist die Interpretation, das ist der Traum, nicht wahr? Das, zack, zack, zack. Diesmal bleibt Daniel eine Weile ganz starr.
[53:50] Wie fühlt man sich, wenn man so, wenn der andere gegenüber so... Was ist jetzt verkehrt, nicht wahr? Und seine Gedanken erschrecken ihn. Jetzt ist nicht mehr neben Gott nichts erschreckt, sondern wer? Daniel selbst. Das heißt, dieser Traum ist eine ganze Menge wichtiger als Daniel 2, oder? Daniel 2 ist ganz toll und Daniel 2 gibt die Weltgeschichte im Überblick und wir sehen, Gottes Wort ist wahr. Aber Daniel 4, der Traum von Daniel 4, offensichtlich hat selbst Daniel erschreckt. Und er sagte dann Folgendes: Der Traum, den du gesehen hast, den Baum, Verzeihung, den du gesehen hast, so groß und stark, dass ein Wipfel bis zum Himmel reichte und er über die ganze Erde zu sehen war, der so schönes Laub hatte und so reiche Früchte trug und an dem sich Nahrung für alle fand und an dem sich die Tiere des Feldes aufhielten, in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten. Dieser Baum bist du, König, der du so groß und stark geworden bist und das Majestät so groß ist, dass sie bis zum Himmel reicht und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde.
[54:50] Wieder geht es einem an diesem Traum um ihn selbst. Schönes Bild, oder? Was für einen Baum wären Sie gern gewesen? Was für einen Baum wärst du gern gewesen? Eine Trauerweide? In Ghana gibt es ganz tolle Bäume. Man nennt sie Baobab, Baobab, Baobab, richtig? Baobab. Das sind die, auf Deutsch heißen die die Affenbrotbäume. Ganz große Bäume und normalerweise werden die nicht abgeholzt. Die Menschen dort lieben diese Bäume, ganz tolle Bäume. Ich hoffe, das habe ich ausgesprochen. Baobab. Baobab? Baobab. Wie auch immer. Wie auch immer. Affenbrotbaum. Affenbrotbaum. Diese Bäume. Und so ein großer, schöner Baum war ein Symbol für Nebukadnezar, für den König.
[55:44] Und dann heißt es hier, dass aber der König einen heiligen Wächter vom Himmel herabsteigen sah und hörte, was steht hier? Haut den Baum um und verdirbt ihn. Nebukadnezar, diese Botschaft ist todernst. Lieber Freund, liebe Freundin, diese Botschaft heute Abend ist todernst. Es kann sein, dass du verstanden hast, dass Gott möchte, dass wir gesund leben. 20 minus 12 Ärzte. Lass uns mehr Früchte essen. Es kann sein, dass du verstanden hast, dass Gott die Weltgeschichte kennt und dass Griechenland an vier Diadochen reich aufgeteilt worden ist. Es kann sogar sein, dass du verstanden hast, dass Jesus Christus ein großer Erlöser ist und dass es wichtig ist, wie wir ihn anbeten. Das kann sein und trotzdem ist es möglich, dass wir in der gleichen Gefahr stehen wie Nebukadnezar, der das alles wusste und es nicht umgesetzt hatte.
[56:46] Es heißt hier: Man wird dich von den Menschen ausstoßen und bei den Tieren des Feldes wirst du dich aufhalten und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen und es werden sieben Zeiten mit dir vergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Macht hat, bis du es begreifst, dass Gott die Macht hat über dein Leben, bis du erkennst, dass Gott dich geschaffen hat, dass Gott dein Erlöser ist. Darum brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende. Es war deine letzte Chance, vor dieser angekündigten Scham als Tier quasi durch die Welt zu laufen. Brich mit deinen Sünden, nimm das Evangelium an. Aber Nebukadnezar wollte nicht hören.
[57:34] Es heißt, zwölf Monate später, ein Jahr später, da erging er sich auf seinem königlichen Palast und er sagte: Ist das nicht das große Babel, das ich mir gebaut habe, zur königlichen Residenz meiner gewaltigen Macht und zu Ehren meiner Majestät? Ist das nicht ein schönes Leben, was ich mir aufgebaut habe? Ist das nicht ein schöner Job, den ich mir gesucht habe? Ist das nicht eine tolle Karriere, die ich durchgedrückt habe? Kann ich nicht stolz sein auf mein Leben, auf meine Leistung, auf das, was ich getan habe? Da kam eine Stimme von Himmel herab, das Königreich ist von dir genommen. Im selben Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezar. Er wurde von den Menschen ausgestoßen, fraß Gras wie ein Ochse und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt. Er hatte Nägel wie Vogelkrallen. Der König von Babylon, der Weltherrscher, einer der wichtigsten Männer der Weltpolitik, benimmt sich wie ein Ochse.
[58:34] Und das erinnert mich an eine Geschichte im Neuen Testament, wo jemand, der alle Vorrechte hatte, der alles wusste und der alles gelernt hatte, einen tiefen Absturz hatte. Es heißt in Lukas 15, er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne und der Jüngere sprach von ihnen zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater. Ich weiß nicht, ob uns bekannt ist, was das bedeutet. Wann wurde im Alten Testament, im Altertum, wann wurde das Erbe ausgeteilt? Wenn der Vater tot war. Was dieser junge Mann sagt: Ich kenne dich, Vater, ich weiß, was du für mich getan hast, aber ich behandle dich ab jetzt, als wärst du tot. So viele Menschen wissen irgendwo in ihrem Hinterkopf, da gibt es einen Gott, aber sie behandeln Gott, als wäre er tot. Gib mir das, was mir zufällt, gib mir den Segen, der mir zusteht, Gott, du musst mich segnen, aber ansonsten behandle ich dich so, als wärst du tot. Und er teilt ihnen das gut. Und nicht lange danach packte der Jüngere Sohn alles zusammen und reiste wohin? In ein fernes Land, weit weg vom Vater, weit weg von Gott. Da reisen wir hin und was machen wir? Wir verschleudern das Vermögen mit was? Mit ausschweifendem Leben.
[1:00:00] So viele Menschen wissen irgendwo in ihrem Kopf, dass es Gott gibt, aber sie distanzieren sich von ihm, weil sie wollen das Leben genießen, sie wollen Freude haben, sie wollen Spaß haben und sie wollen endlich das tun, was sie immer schon tun wollten, oder? Ist das auch deine Geschichte? Der du live zuschaust? Der du live hier bist? Ist das deine Geschichte? Der du dich entfernt hast von Gott? Er verschleuderte das ganze Vermögen. All die Segnungen, die Gott uns gegeben hat, verschleudern wir durch die Sünde und das heißt hier, nachdem er alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land und auch er fing an, Mangel zu leiden. Es kommt der Zeitpunkt, da ist das Spiel nicht mehr lustig. Es kommt der Zeitpunkt, wo wir realisieren, die Sünde kostet mehr als wir gedacht haben. Als wir kalkuliert haben, wir machen das und das und das und am Ende werden wir alles unter Kontrolle haben, stellen wir fest, plötzlich sind wir in Schulden, plötzlich sind wir krank, plötzlich ist die Ehe kaputt, plötzlich ist alles viel schlimmer als gedacht und mir fehlt es plötzlich. Ich habe einen Mangel.
[1:01:04] Gibt es jemanden heute hier, der einen Mangel spürt? In seinem Herzen? Einen Mangel in seinem Gehirn? Einen Mangel in seiner Seele? Nach dem, was er einmal hatte und er merkt, es fehlt ihm. Das Einzige, was dieser junge Mann noch wissen konnte ist, vielleicht finde ich einen Menschen,
[1:01:22] der mir hilft. Vielleicht gibt es jemanden, an den ich mich wenden kann, einen Therapeuten, einen Bürger, der mir hilft, der mir das gibt, was ich brauche. Und so viele Menschen suchen Hilfe bei Therapeuten und bei Seelsorgern und bei allen möglichen Menschen, bei Freunden und bleiben weiter enttäuscht. Denn dieser Mangel, der kann nicht ausgefüllt werden durch keine menschliche Macht. Lieber Freund, der du zuschaust, dieser Mangel kann nicht ausgefüllt werden durch welchen Menschen auch immer.
[1:01:52] Dieser Bürger, an den er sich hängt, in der Verzweiflung seiner Not, der schickt ihn auf seine Ecke, die Schweine zu hüten. Jetzt Schweine hüten ist für einen hebräischen, einen jüdischen Mann ungefähr das erbärmlichste, was es gibt. Von ganz oben aus der Welt, aus der Glitzerwelt der Partys und der Drogen und des Glamours hinab zu den Schweinen. Und vielleicht ist es dir auch so gegangen, vielleicht geht es dir gerade so, vielleicht bist du schon ganz unten, vielleicht bist du auch gerade erst im Abstieg befindlich. Vielleicht bist du auch gerade erst dabei, die ersten Schritte wegzumachen von Gott hin zum Glamour. Dann sage ich dir heute, dreh sofort um, wenn du dein Leben liebst. Dreh um.
[1:02:42] Denn dieser junge Mann fing an, Mangel zu leiden und er wollte sich so gerne mit diesen Schoten der Schweine füllen, aber niemand gab es ihm. Selbst die Schweine wurden besser behandelt als er. Fühlst du dich heute Abend nicht nur wie ein armes Schwein, sondern auch schlechter. Es ist kein Spaß. Ja, es kann sein, dass vielleicht äußerlich alles in Ordnung ist, aber tief in deinem Herzen weißt du, ich leide im Mangel. Ich leide so erbärmlich im Mangel.
[1:03:20] Und es heißt, er kam zu sich selbst. Es war in einem Moment, als er wieder darüber nachdachte, ob er diese Schweineschoten essen soll, ob er sie einfach rauben soll, als er sich mit den Schweinen verglichen hat und überlegt hat, was ist mein Leben wert, da kam er zu sich selbst. Da kam in der Gedanke: Meine Güte, ich war ja mal wo? Beim Vater. Wie viele Tagelöhne meines Vaters hatte ich im Überfluss. Ich aber verderbe vor Hunger.
[1:03:52] Und er fasst einen Entschluss. Einen radikalen Entschluss. Er sagt, ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen. Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht bist du an diesem Schweinetrog in deinem Leben jetzt gerade, vielleicht wenn du zuschaust oder die Aufnahme hörst, vielleicht sitzt du an diesem Schweinetrog. Ich rate dir heute unverzüglich, komme zu dir selbst und mach dich auf.
[1:04:20] Er sagt, ich will mich aufmachen, ich will zu meinem Vater gehen und sagen: Vater, ich habe gesündigt. Ich sehe keinen anderen Ausweg, als zu dir zu kommen. In der Hoffnung, dass die Tür noch offen ist. Wenn du heute die Entscheidung fällst: Ich will mich aufmachen, ich will zurück zu meinem Vater. Ich will zurück zu Gott. Und vielleicht bin ich ja nicht mehr wert, ein Sohn zu heißen, eine Tochter zu heißen, aber vielleicht darf ich wenigstens ein Tagelöhner sein, ein Knecht sein, wenigstens ein bisschen was mitbekommen vom Frieden und von dem Segen Gottes.
[1:05:04] Und die Bibel sagt, und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Und was wir als Westeuropäer nicht verstehen, ist die Tatsache, dass sein Unterfangen ein lebensbedrohliches Unterfangen war. Denn wenn ein Kind die Familie damals verlassen hatte, war das eine Schande für das ganze Dorf. Und wenn so ein Mensch zurückkam, riskierte er sein ganzes Leben. Es gibt Berichte von jungen Frauen, die die Familie verlassen haben, die zurückkehren wollten, nachdem sie ein Leben der Prostitution gelebt haben und sie kamen zurück und sie haben es nicht bis zum Vaterhaus geschafft, weil aufgebrachte Mitbürger des Dorfes diese Frau umgebracht haben. Ehrenmord nennt man das dort im Nahen Osten.
[1:05:56] Dieser junge Mann setzt sein Leben aufs Spiel. Er weiß, wenn ich zurückkehre, kann es gut sein, dass aufgrund meiner Sünde ich des Todes bin. Denn meine Sünde macht mich zum Todeskandidaten und trotzdem geht er und sagt: Ich will es versuchen. Und deswegen sagt die Bibel, als er aber noch was war, fern war, sah ihn sein Vater und hatte was. Erbarmen. Der Vater steht nicht da und sagt: Komm mal, bin mal gespannt, wie weit du schaffst. Er weiß ganz genau, das Leben des Sohnes steht auf dem Spiel.
[1:06:30] Und die Bibel sagt, als er das sieht und sieht, mein Sohn kommt zurück, er kommt tatsächlich zurück. Da sagt die Bibel, er lief. Er ging nicht nur, er lief. Im Alten Testament, im Neuen Testament, im Altertum hatten die Menschen was an. Lange Gewänder. Schon mal versucht, man in einem langen Gewand zu laufen? Was muss ich tun, wenn ich ein langes Gewand habe und ich laufe? Was muss ich tun? Ich muss es hochheben. Der größte Ausdruck der Schande. Dieser Vater war bereit, sich selbst zu demütigen, das Gewand hochzunehmen, damit er laufen kann, so schnell wie möglich an den Dorfesrand, um den Sohn abzufangen, bevor irgendjemand ihn töten kann und ihn in die Arme zu nehmen und ihn zu umarmen und sagen: Du, ich habe dich lieb. Du bist mein, ich beschütze dich.
[1:07:14] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dich aufmachst, ja, du bist ein Todeskandidat, aber wenn Gott es sieht, dass du dich aufmachst, dann wird er nicht warten und sagen: Mal sehen, wie weit du schaffst. Wenn du sagst, ich will zurück zu meinem Vater, dann läuft er auf dich zu. Hast du das gewusst? Christus läuft auf dich zu. Der Vater läuft auf dich zu. Gott, der Vater, Jesus Christus, die waren bereit, sich selbst zu demütigen, um dich zu retten vor dem Tod. Und sie fallen dir um den Hals und möchten dich küssen.
[1:07:50] Und es heißt, der Sohn sprach: Vater, ich habe gesündigt und gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Das ist, was er sagen wollte. Und was sollte er noch sagen? Er wollte sagen: Mach mich wie einen deiner Tagelöhner. Der Vater weiß, was er sagen würde. Er unterbricht ihn gleich da und sagt: Bringt das was? Das beste Festgewand. Her und zieht es ihm an. Denn dieser, mein Sohn, war was? Er war tot und ist wieder lebendig geworden. Er war verloren und ist wieder gefunden worden.
[1:08:24] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du tot warst, kannst du lebendig werden. Wenn du verloren warst, kannst du wieder gefunden werden. Wenn du zu deinen Sinnen kommst und sagst: Hey, Moment mal, warum ich hier weiter bei den Schweinen sitze? Ich laufe zurück und wenn ich des Todes bin, Jesus wird auf mich zulaufen. Er wird mich in die Arme schließen und sagen: Nimm das beste Gewand für ihn. Möchtest du heute laufen? Möchtest du heute zu ihm zurückkehren?
[1:08:52] Nebukadnezar kam zu seinen Sinnen. Nach sieben Jahren hob er seine Augen zum Himmel und sagte: Da lobte ich den Höchsten und pries und verherrlichte den, der ewig lebt. Nebukadnezar kam schließlich zu dem Punkt, dass er nicht gesagt hat: Der Gott von Daniel oder Gott von Hanania, sondern gesagt: Es ist mein Gott, mein Jesus, meine Erfahrung, meine Errettung. Nun lobe ich und verherrliche ich Nebukadnezar, den König des Himmels.
[1:09:20] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat so viel für dich getan. Er hat sich gedemütigt bis in den Staub, damit du die Möglichkeit hast, zu deinen Sinnen zu kommen, zurückzurennen, damit er auf dich zurennen kann, zu sagen kann: Hier bin ich. Ich habe so lange auf dich gewartet. Hat der Vater den Sohn geliebt die ganze Zeit? Aber die Liebe des Vaters konnte ihm nichts nützen, solange der Sohn nicht den Entschluss gefasst hat: Ich liege falsch, ich muss zurück. Ich muss umkehren, ich muss mich bekehren.
[1:09:56] Als sie das hörten, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den übrigen: Was sollen wir tun? Lieber Freund, der du heute hier sitzt, liebe Freundin, die du da bist, lieber Zuschauer, der du das live siehst oder später anschaust, wenn es dir heute durchs Herz dringt und du fragst: Was sollen wir tun? Höre diese einfache Antwort. Ein jeder von euch, lasst es sich taufen. Auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden. Denn egal, ob wir ferne sind oder nahe, so viele der Herr unser Gott herurufen wird, wir können Kinder Gottes sein, egal wie fern du von Gott gewesen bist und selbst wenn du mal bei Gott gewesen bist und dich entfernt hast, du kannst zurückkommen.
[1:10:38] Denn wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Damals, als die Menschen sich weigerten, in diese Arche hineinzugehen, sagt die Bibel, war es was? Ein bildlicher Sinn für die Taufe. Das heißt, die gleichen Dinge, die jemand zurückgehalten haben, in die Arche zu gehen, sind die gleichen Dinge, die heute jemand zurückhalten, getauft zu werden. Was wird passieren? Was werden meine Freunde sagen? Was werden meine Eltern sagen? Was wird meine Kirche sagen?
[1:11:12] Dasselbe wird die Taufe. Jesus sagt: Wer aus Wasser und Geist geboren wird, der wird in das Buch des Lebens eingeschrieben und der wird dann im Gericht von Gott verteidigt. Wie wird man getauft? Ganz kurz, am Ende dieses Vortrags. Es gibt wie viele Taufen? Eine Taufe. Und man wird nicht getauft, indem man sich in Rosenblätter eintaucht, wie ein Hollywoodstar das gemacht hat. Man wird nicht getauft, indem der Pastor auf die ganze Kongregation einen Wasserwerfer stellt. So wird man nicht getauft.
[1:11:42] Es gibt nur eine Taufe. Und was ist die biblische Taufe? Das griechische Wort ist Baptizo. Und Baptizo meint Untertauchen. Denn die Bibel sagt, wir haben ein Vorbild und in allen Dingen, egal ob im Bibelstudium oder im Sabbat oder in der Taufe, wer ist unser Vorbild? Jesus Christus handelt auch so, wie ich gehandelt habe, denn er wurde getauft von Johannes und Johannes taufte dort, wo viel Wasser war. Denn er stieg aus dem Wasser.
[1:12:12] Und die Bibel sagt, der Kämmerer und Philippus sind in das Wasser hineingestiegen. Da muss viel Wasser sein für eine Taufe. Warum? Denn wir werden durch die Taufe mit ihm begraben. Die Taufe soll etwas ausdrücken, was auch Nebukadnezar und sich Jünger erlebt haben, nämlich dass der Tod des eigenen Ichs begraben. Dass Jesus für mich gestorben ist. Und dass ich mit ihm auferstehen kann, dass ich jetzt ab jetzt vom Heiligen Geist geleitet werde. Denn wir sind in seinen Tod getauft.
[1:12:44] Die Bibel sagt, so können wir in einem neuen Leben wandeln. Und durch die Taufe wird der Leib der Sünde, was? Aus der Wirksamkeit gesetzt. Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen. Die Frage ist, lieber Freund, liebe Freundin, nimmst du das Wort Gottes bereitwillig an? Hat Jesus Christus heute zu dir gesprochen?
[1:13:12] Wenn du diesen Schritt noch nicht getan hast, siehst du heute, dass es an der Zeit ist, Jesus ganz nachzufolgen. Weg vom Schweinetrog, weg von den Dingen dieser Welt, hin zu dem einen, der jeden Mangel ausfüllen kann. Und wenn wir getauft werden, werden wir nicht auf eine Insel getauft, sondern zur Gemeinde hinzu. Getauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, sodass wir alles halten, was er uns gelehrt hat.
[1:13:40] Jesus ruft dich heute. Und heute möchte er eine ganz konkrete Entscheidung von dir, wenn du sie noch nicht gefällt hast. Egal, ob du hier heute sitzt oder ob du live zuschaust oder später auf Jule Media siehst oder im YouTube siehst oder auf einer anderen Seite siehst. Er möchte diese Entscheidung jetzt von dir, wenn der Heilgeist jetzt zu deinem Herzen gesprochen hat. Er möchte dich fragen: Möchtest du dich entscheiden für die Taufe?
[1:14:04] Vielleicht sagst du, ich kann nicht. Ich möchte ganz am Ende dieses Vortrags eine Geschichte erzählen. Die Geschichte erzählt wird von einer Frau in Afrika, die eine Vortragsreihe besucht hatte, die zwar nicht Ausweg 2012 hieß, aber fast genauso hieß und die gleichen Inhalte hatte. Und sie kam jeden Abend und war begeistert von den Themen, von Daniel 2 und von der Wiederkunft und vom Sabbat und von all den Themen, die wir auch studiert haben. Und jedesmal kam sie nach Hause zu ihrem Mann und hat gesagt: Schau mal, was wir gelernt haben aus der Bibel. Und der Mann hat gesagt: Was für ein Quatsch. Das glaubst du? Hör auf, dahin zu gehen. Und sie ging weiterhin.
[1:14:40] Irgendwann hat der Mann gesagt: Ich warne dich. Geh da nicht weiter hin. Und eines Tages kam sie wieder und hat gesagt: Weißt du was? Was der Mann da vorne erzählt hat, ich muss mich taufen lassen. Sie war so begeistert, dass sie einen Bund mit Jesus eingehen möchte. Und der Mann hat ihr gesagt: Weißt du was? Wenn du dich taufen lässt, an dem Tag, hier ist die Machete, mit dieser Machete werde ich dich umbringen. An dem selben Tag.
[1:15:12] Wie hättest du entschieden? Wie sehr liebst du Jesus? Die Frau hat gebetet. Und sie hat gebetet. Und dann hat sie sich entschieden. Sie ist an diesem Sabbat zum Gottesdienst gegangen. Und sie wurde am Nachmittag getauft. Ich denke, es war ein besonderes Gefühl. Ein Gefühl, das sie niemals gehabt hat vorher. An diesem Tag aus dem Haus zu gehen, wissend, es könnte der letzte Tag in ihrem Leben sein. Wie wäre es, wenn du wüsstest, es ist der letzte Tag in meinem Leben. Preis den Herrn, es wäre ein Sabbat gewesen. Preis den Herrn, es wäre der Tag der Taufe gewesen. Eigentlich gar kein schlechter Gedanke, oder? Aber sie wusste nicht, was passieren wird.
[1:15:58] Und so ging sie in das Taufwasser und stand da und wusste, das, was ich jetzt gleich tun werde, wird mein Leben kosten, aber es wird mir das ewige Leben geben. Was für ein Wechsel, nicht wahr? Wenn sie wusste, selbst wenn mein Mann mich umbringt, Jesus wird mich auferwecken. Wenn er wiederkommt, werde ich bei ihm sein für alle Ewigkeit. Und das ist es mir wert. Das ist es mir wert, denn er hat meinen Mangel gestillt. Er hat meinen Mangel ausgefüllt. Ich brauche ihn und ihn allein zuerst.
[1:16:26] Sie ist getauft worden. Durch Untertauchen. Und hatte den schönsten Moment ihres Lebens. Sie ist nach Hause zurückgegangen. Mit festem Schritt. Wissend, was ihr Mann gesagt hat. Und bevor sie in das Wohnzimmer gegangen ist, ist sie in die Kirche gegangen und hat die Machete genommen. Wortlos in das Wohnzimmer gegangen. Hat sich niedergekniet. Hat die Machete ihm übergeben, hat gesagt: Ich habe mich taufen lassen. Tue, was du möchtest.
[1:17:08] Und in dem Moment ist ihr Mann in Tränen zusammengebrochen. Völlig aufgelöst. Denn zum ersten Mal hat er verstanden, wie stark Jesu Liebe ist. Was ein Mensch bereit ist, für Jesus zu tun. Wie stark Jesus Besitz von dem Herzen seiner Frau ergriffen hat. Und ja, die Geschichte ist wahr. Einige Monate später war er auch getauft. Weil diese Frau, deren Namen wir nicht kennen, irgendwo in Afrika, in einem Ort, den wir nicht kennen, in einem Land, das wir nicht kennen, bereit war, Gott zu folgen, aus jedem Wort zu leben. Und sie hat es ernst gemeint, so wie die drei Hebräer. Und hat sich taufen lassen.
[1:17:54] Und dadurch wurde sie zu einem Licht, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Menschen. Gibt es etwas, was stärker ist als der Tod, das dir angedroht wird, wenn du dich taufen lässt? Gibt es jemanden hier oder überleistet ihm, der sagt: Mein Konflikt ist noch größer. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du Jesus in deinem Herzen hast, wenn du Jesus liebst, wenn du Jesus nachfolgen möchtest, dann wird er dir die Kraft geben für diese Entscheidung. Denn Jesus sagt: Weißt du was, durch dieses Zeichen wirst du ein öffentliches Bekenntnis geben, dass ich dein Erlöser bin.
[1:18:32] Und viele Menschen können bezeugen, dass es einer der schönsten Tage ihres Lebens war, als sie diesen Bund mit Jesus gemacht haben. Und deswegen möchte ich nur noch eine Frage heute Abend stellen, nur noch eine einzige. Das ist die: Und nun, was zögerst du? Was zögerst du? Steh auf und lass dich taufen. Was zögerst du? Jesus fragt dich heute: Gibt es etwas, was dich hindert? Wenn nicht, wenn nicht, lieber Freund, der du zuschaust, lass dich taufen.
[1:19:08] Und um diese Entscheidung festzumachen, möchte ich dir jetzt, wie an einigen anderen Abenden, Gelegenheit geben, da schriftlich festzuhalten, diese Entscheidung. Während Karten ausgeteilt werden, möchte ich kurz erklären, was auf diesen Karten steht. Und ihr, die ihr live zuschaut, ihr, die ihr es später anschaut, auf JOL-Media, auf anderen Seiten, bitte ich, wenn ihr diese Entscheidung fällt, bitte schreibt uns doch, dass wir wissen von eurer Entscheidung, dass wir euch helfen können, diesen Schritt dann auch in die Praxis umzusetzen.
[1:19:32] Heute gibt es die Möglichkeit, vier Entscheidungen zu fällen. Das erste ist eine Entscheidung, die genereller Natur. Ich wünsche mir eine engere Beziehung zu Gott. Ich möchte so eine enge Beziehung haben, wie Daniel und seine Freunde. Ich möchte so leben, wie Gott es möchte. Wenn das dein Wunsch ist, kannst du heute diese Entscheidung fällen.
[1:19:48] Vielleicht ist es auch dein Wunsch zu sagen: Ich möchte mein Leben Gott ganz übergeben. Vielleicht habe ich bisher immer nur halbe halbe gemacht oder 80 20 oder 95 5 oder 99,997 zu 0,003. Aber heute sagst du: Ich möchte mein Leben ganz geben. Völlig. Alle Gedanken, alle Worte, alle Gedanken, mein ganzes Leben, so wie ich bin, meine ganze hilflose Seele auf den Altar. Herr Jesus, hier bin ich.
[1:20:12] Vielleicht hast du diese Entscheidung nicht gefällt, als du unser Thema letzten Freitag über den eigenen verpasst hast. Aber heute ist der Tag, wo ich möchte Jesus als meine persönlichen Erlöse annehmen. Vielleicht sagst du, ich möchte nach biblischem Vorbild getauft werden. Es hat mich bewegt und ich möchte genau diese Entscheidung fällen, denn ich habe gehört, dass der Heilige Geist heute zu meinem Herzen gesprochen hat. Ich möchte nicht länger zögern. Ich möchte getauft werden.
[1:20:36] Und wenn es dein Wunsch ist, dass du sagst: Ich habe mich von Gott entfernt, so wie der dieser Jüngling, der weggelaufen ist, der alles hatte, der beim Vater war und der weggelaufen ist in die Welt. Und vielleicht gibt es jemanden, der sagt: Ja, ich war schon kurz davor. Ich bin vielleicht getauft gewesen, aber ich brauche einen Neuanfang. Und lieber Freund, es ist möglich nach der Bibel nicht, wenn wir drei Sünden begangen haben, aber wenn wir uns ganz von Gott getrennt haben, wenn wir völlig in der Welt waren und uns ganz entfernt haben, dann ist es auch möglich, auch du du getauft, neu getauft zu werden, diesen Bund noch einmal zu gehen.
[1:21:06] Und vielleicht gibt es jemanden, der diesen Entschluss schon gefasst hat, der gesagt hat: Ich habe mich schon einmal entschieden für die Taufe, aber aus irgendwelchen Gründen bin ich ein bisschen davon abgekommen. Heute ist der Moment, wo ich neu anfangen möchte, wo ich diesen Bund erneuern möchte, wo ich noch einmal diesen Entschluss fassen möchte und diesmal ihn ganz bis ans Ende durchgehen möchte.
[1:21:26] Vielleicht gibt es auch jemanden heute hier, der diesen Entschluss fassen möchte und jemanden, der live zuschaut. Und wenn das dein Wunsch ist, wenn du diese Entscheidung treffen möchtest, dann bitte nimm doch Kontakt mit uns auf, damit wir dir helfen können, diese Entschlüsse in die Tat umzusetzen. Und wenn du uns zuschaust, dann schreib uns unter [email protected], auch wenn du später zuschaust, diese Adresse wird bis zur Wiederkunft Gültigkeit haben. Und wenn du in drei Jahren das siehst, schreib uns, wir freuen uns von dir zu hören, denn eine Entscheidung ist genauso wichtig in drei Jahren, wenn Jesus noch nicht wiedergekommen ist.
[1:22:00] Wir möchten den Abend nicht länger machen, als er schon ist, aber wenn es jemanden heute gibt, der sagt, ich habe diese Entscheidung angekreuzt und zwar vor allem diese hier: Ich möchte nach biblischem Vorbild getauft werden und er mutig genug ist, möchte ich ihn einladen, hier nach vorne zu kommen, für ein besonderes Gebet. Gibt es jemanden, der sagt: Ich habe diese Entscheidung gefällt? Amen.
[1:22:32] Kommt hier nach vorne. Und wenn es jemanden gibt, der das über Livestream jetzt auch gefällt hat, er möge uns schreiben, wir freuen uns darüber auch jetzt gleich. Gibt es noch jemanden, der sagt: Ich habe diese Entscheidung gefällt oder ich möchte diese Entscheidung sobald wie möglich fällen? Dann möchten wir uns hier niederknien für ein Abschlussgebet und ein Weihegebet, in der Hoffnung, dass wir alle, die wir auf eine andere Entscheidung gestellt haben, näher zu Gott zu kommen oder einen Neuanfang zu haben. Vielleicht sind wir schon lange getauft, aber wir brauchen einen Neuanfang. Dann wollen wir auch Ermutigung nehmen über diese Entscheidung, dieser drei kostbaren Menschen, die gesagt haben: Ja, ich möchte diesen Schritt gehen.
[1:23:08] Und wir danken Gott für das, was er in unserem Leben tut, nicht wahr? So lasst uns gemeinsam niederknien hier für dieses Gebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du, der du unser Schöpfer bist, unser Erlöser bist, uns auch heute gerufen hast. Und Herr Jesus, ich danke dir für jede Entscheidung, die heute unserem Herzen gefallen ist. Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich nicht getraut hat, nach vorne zu kommen, dass die Entscheidung unserem Herzen getroffen hat.
[1:23:48] Ich danke dir für diese drei kostbaren Seelen, die gesagt haben: Ja, ich möchte mich taufen lassen. Eine Entscheidung, die ja nicht heute Abend plötzlich vom Himmel gefallen ist, sondern die schon über einen längeren Zeitraum gewachsen ist durch das Studium und das Lernen deines Wortes. Aber Jesus, heute ist der Tag, wo wir ganz ernst machen mit dir. Und ich danke dir für jede Entscheidung, auch die Menschen getroffen haben, die jetzt live zuschauen oder eine Aufnahme dieses Vortrags ansehen.
[1:24:14] Herr Jesus, du hast jede Entscheidung herbeigeführt durch deinen Heiligen Geist, der an unserem Herzen gezogen hat. Und wir bekennen, dass wir durch unsere Entscheidung, dass wir von dir entfernt waren, dass wir dich brauchen. Und wir danken dir, Jesus, dass du dich aufgemacht hast, dass du dich gedemütigt hast, dass du uns um den Hals gefallen bist, um uns zu retten. Ich danke dir, Jesus, dass du unser Herz veränderst. Ich danke dir, Jesus, dass du uns ein neues Herz schenkst, dass wir in Neuheit des Lebens aufstehen dürfen.
[1:24:48] Und wir danken dir, dass du bei uns sein wirst, bis an das Ende der Weltzeit, dass du jeden weiteren Schritt, auch in der Vorbereitung auf die Taufe, uns dabei segnest und uns führst und leitest. Hab Dank dafür, Jesus, von ganzem und tiefem Herzen. Amen.
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