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In dieser Vortragsreihe „Ausweg 2012“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung des Körpers im biblischen Kontext. Er beleuchtet, wie Gott sich für unsere Gesundheit interessiert und wie unser Körper als Tempel des Heiligen Geistes betrachtet werden sollte. Der Vortrag thematisiert biblische Ernährungsempfehlungen, die Unterscheidung zwischen erlaubten und verbotenen Speisen und die Wichtigkeit von Entscheidungen für einen gesunden Lebensstil.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] So, noch einmal einen wunderschönen guten Abend auch an alle diejenigen, die später jetzt zugeschaltet haben, die jetzt noch dazugekommen sind. Wir haben gerade einiges Wichtiges gehört über unsere Gesundheit und unser Thema heute heißt der Körper. Und das ist ein besonderes Thema und ich möchte wie jeden Abend mit einem kurzen Gebet beginnen und dann werden wir gleich hineingehen in dieses spannende Thema. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Gelegenheit jetzt dein Wort zu studieren und wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist, dass wir verstehen, was wir lesen und dass wir es anwenden können. Dieses Thema wird sehr, sehr praktisch sein und es wird uns herausfordern, vielleicht den ein oder anderen hier oder auch vor dem Livestream oder bei der Aufnahme und wir möchten dich bitten, dass du uns nicht nur Erkenntnis schenkst, sondern auch Mut und Kraft die Lebensveränderung vorzunehmen, die nach deinem Wort notwendig sind. Habe Dank dafür von ganzem Herzen, Herr Jesus, Amen.

[1:13] Nun, wer von uns mag seinen eigenen Körper? Mal anders gefragt, wer von uns ist interessiert daran, an dem, wie sein Körper innerlich aussusst? Genau, man hat ja Probleme mit der äußeren Form des Körpers, nicht mehr mit dem, was einem da so im Spiegel entgegen schaut. Aber viele von uns sind dann doch interessiert, wie das alles funktioniert, wie die Zellen, wie die körperlichen Organe miteinander erarbeiten und ineinander wirken. Ich muss zugeben, für einen langen Zeitraum meines Lebens war ich diesbezüglich ein völliger Analphabet. Also ich wusste alles Mögliche über Geschichte und kannte auch viele Bibeltexte, aber ob die Leber jetzt hier ist oder hier oder hier, ich hätte keine Ahnung. Weiß nicht, geht es noch jemandem so? Okay. Und ich habe gedacht, das ist auch vollkommen unwichtig, ich sehe es ja sowieso nicht, also ob das jetzt da ist oder da ist, wird schon irgendwie von oben nach unten durchgehen, nicht wahr? Aber irgendwann war mein Gewissen so angegriffen, ich habe mir gesagt, ich muss jetzt irgendwann mal verstehen, wie mein Körper funktioniert. So habe ich vor einiger Zeit angefangen, das zu studieren. Jetzt werde ich wahrscheinlich niemals ein Arzt oder auch nur ein Krankenpfleger, aber so mittlerweile habe ich doch einen besseren Eindruck bekommen, wie unser Körper funktioniert.

[2:33] Und ich muss Folgendes dazu sagen, ich habe mein Leben lang immer gesagt, ich glaube, dass Gott der Schöpfer ist, weil die Bibel es in 1. Mose 1 sagt, nicht wahr? Aber nach zehn Seiten, ich habe mir so ein Buch gekauft, nein, ich habe es nicht gekauft, ich habe es geschenkt bekommen, über Anatomie und Physiologie und raten Sie mal, wer es mir geschenkt hat. Und nach zehn Seiten Lektüre habe ich das Buch zugemacht, habe gesagt, Evolution ist ein Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Denn allein als ich das nur gelesen habe, wie die Zelle aufgebaut ist und irgendwo kamen ein paar graue Erinnerungen an das, was ich in der siebten Klasse gelernt habe, zurück, aber als ich es endlich mal verstanden habe und irgendwie begreifen konnte, nach zehn Seiten Lektüre war mir bewusst, dass zu glauben, dass das irgendwie zufällig entstanden ist, ist eigentlich, wenn man mal drei Schritte zurücknimmt und das objektiv behandelt, einfach ein totaler Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Und so liebe ich einfach den menschlichen Körper immer mehr und es gibt so viele interessante Gesetze. Und egal, womit man sich beschäftigt, ob es jetzt das Herz ist, dieser unglaubliche Pumpmechanismus, der das Blut durch unseren ganzen Körper jagt, ob es unser Gehirn ist, ein Rechner, den wir bis heute nicht ganz völlig nutzen mit seiner Kapazität, der einfach unfassbare Dinge zu leisten imstande ist, ob es unser Muskelsystem ist. Wissen Sie eigentlich, wie Muskeln funktionieren? Muskelgewebe? Also ich verstehe es jetzt schon so gut, dass ich es selbst verstehe, ich verstehe es noch nicht so gut, dass ich es erklären kann, deswegen lasse ich es, aber das ist so komplex auf der kleinsten Ebene, wie diese Muskeln arbeiten und so, ich bin völlig begeistert. Und dann gibt es natürlich auch die Lunge und viele andere Organe, die alle zusammenwirken. Wenn man dann noch studiert, welche Mechanismen es gibt, um uns gegen die Eindringlinge, die Viren und die Bakterien und die Würmer und Parasiten, was es alles gibt, wie dann bestimmte Zellen dagegen ankämpfen, dieses ganze System ist so fantastisch, dass ich einfach völlig begeistert bin. Und ich empfehle jedem, dieses Thema ein bisschen gründlicher zu studieren. Ich glaube, es ist wichtig für jeden Einzelnen, egal wie alt oder was für einen Beruf er hat oder was er sonst so vom Leben hält, einfach zu wissen, wie funktioniert mein Körper? Denn wenn ich das verstehe, wie mein Darm funktioniert, wenn ich verstehe, was Lymphozyten sind und was die brauchen, dann werden viele dieser Ratschläge, die wir jetzt gehört haben, bei 2012 Ärzte, plötzlich Klick machen und sagen, ja, Moment mal, genau so, das ist ja eigentlich Unsinn, wenn ich mich so ernähre. Und deswegen ein Ratschlag gleich am Anfang dieses Vortrags: Studieren Sie ein klein wenig Anatomie und Physiologie. Versuchen Sie nicht unbedingt Mediziner zu werden, das ist ein anderes Blatt, aber versuchen Sie einfach, das ein bisschen zu verstehen, wie unser Körper aufgebaut ist, denn offensichtlich hat Gott einen Plan mit unserem Körper und damit wollen wir heute sprechen.

[5:23] Wir haben ja am Wochenende schon ein wenig darüber angedeutet, als wir uns über die Bekehrungsgeschichte des Nebukadnezar unterhalten haben. Wir haben gesehen, wie Nebukadnezar in vier Schritten sich völlig für Gott entschieden hat. Der letzte Schritt, das war seine persönliche Entscheidung, als er gesagt hat, dies ist der lebendige Gott, es ist mein Gott, ich habe mich entschieden. Der Schritt davor in Daniel 3, da ging es um die Anbetung, da ging es um die Frage, wer ist dieser Gott, der aus meiner Hand erretten kann, da ging es um den Stolz und um die Anbetung, wie soll man anbeten, kann man die Wahrheit fälschen oder kann man sie nicht fälschen? In Schritt 2, wir gehen jetzt rückwärts, da ging es um was, worum ging es in Daniel 2? Was ist der grobe Inhalt von Daniel 2? Die Weltreiche, die Prophetie, nicht wahr? Aber der allererste Schritt, mit dem Nebukadnezar Gott kennengelernt hat, war was? Es waren die Gefangenen, die über ihre Ernährungsgewohnheiten, über Gesundheitsgewohnheiten das Interesse geweckt haben, also es war die Gesundheit, die dann über die Prophetie und die tieferen Fragen der Anbetung, der Theologie und so weiter dazu geführt hat, dass Nebukadnezar sich bekehrt. Können wir uns noch erinnern, wer diese vier Männer gewesen sind hier, diese vier Jungen? Wie hießen sie? Daniel, Daniel, Daniel. Genau, wie hatten wen? Daniel. Daniel? Daniel, Daniel. Daniel? Daniel, Daniel, Daniel. Welches ist der schönste Name von allen? Daniel. Definitiv Daniel. Wie auch immer.

[7:01] Und wir hatten gesehen, und nach den zehn Tagen, sah man, dass sie besser aussahen und wohlgenährter waren als alle jungen Männer, die von der feinen Speise des Königs genommen hatten. Nun, übrigens, wer von uns, das haben wir vorgestern schon gefragt, wer von uns möchte gern schöner sein? Schöner sein, noch schöner als bisher, okay? Hier vorne keiner. Wer von uns möchte noch klüger sein und wohlgenährter? Für manche ist das ja ein Widerspruch, schön und wohlgenährt, nicht wahr? Aber hier muss man sich nicht entscheiden. Daniel war sowohl, und seine Freunde waren wohlgenährter als auch schöner, und das Geheimnis lag offensichtlich in der Tatsache, wie sie ihren Körper benutzen und behandelten. Und wir hatten auch gelesen, dass sie Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und alle Weisheit der Chaldäer bekamen. Und diese Chaldäer waren ja nicht einfach nur irgendein Volk, diese Chaldäer waren die technische und kulturelle Hochburg der damaligen Welt. Das heißt, es war sozusagen die Elite-Universität dort in Babylon. Und in dieser Elite-Universität bekamen sie Verständnis und Weisheit und Kenntnis von aller Schrift und aller Weisheit. Das war ja nicht nur das, was in Babylon gelehrt wurde, sondern an jeder Elite-Universität, da hat man dann den Zugriff auf das Wissen all der Völker drumherum. Und so waren diese vier jungen Männer aufgrund ihrer Gewohnheiten sehr, sehr klug, sehr, sehr intelligent. Sie konnten gut entscheiden. Sie haben wirklich exzellent gelebt. Und wie bereits angedeutet, heißt es hier sogar, dass der König Nebukadnezzar, als er im Examen sie prüft, er sie zehnmal besser als alle Traumdeuter und Wahrsager fand, die er in seinem ganzen Reich hatte. Zehnmal besser! Und das ist eine interessante Sache. Wenn Gott in der Lage ist, vier junge Männer zehnmal klüger zu machen als alle Doktoren und Wissenschaftler und Astronomen und ich weiß nicht wen sonst, der Hochkultur Babylons, was kann dann Gott mit deinem Gehirn tun? Liebe Freunde, liebe Freundinnen, was kann Gott mit deinem Körper tun? Wie kann er dich auf Vordermann bringen und dir helfen in den Lebenslagen dieses Lebens, wenn wir die gleiche Einstellung haben wie Daniel und seine Freunde? Und da wollen wir uns heute ein bisschen mehr darüber unterhalten.

[9:46] Was ist der Schlüssel zu dieser geistigen und dieser geistlichen Exzellenz? Und wir hatten es bereits angedeutet und wir wollen es heute vertiefen. Daniel und seine drei Freunde hatten eine Entscheidung gefällt. Das heißt hier, Daniel aber nahm sich wo vor? In seinem Herzen. Und im Herzen haben wir doch mal was? Die Gedanken und Gesinnung, nicht wahr? Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, das heißt, er hat eine Entscheidung gefällt hier in seinem Kopf. Und damit wollen wir gleich beginnen. Dieses Thema hat weniger zu tun mit meinem Nervensystem oder mit dem Herzkreislauf. Dieses Thema hat vor allem zu tun mit meinem Frontallappen, mit dem Teil des Gehirns, wo meine Entscheidungen gefällt werden. Das heißt, ob ich gesund lebe oder nicht, hängt vor allem damit zusammen, ob ich mich dafür entscheide. Und deswegen ist das Thema so wichtig, denn es hilft uns zu verstehen, welche Rolle Entscheidungen in unserem Leben spielen. Und da haben wir uns im letzten Vortrag auch über die Entscheidung schlechthin unterhalten. Was hat er sich genau vorgenommen? Er hatte sich vorgenommen, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen. Und das war keine Kleinigkeit. Denn er war ja Sklave in Babylon und es war ja schon eine große Sache, dass er nicht umgebracht wird oder in ein Gefängnis gesteckt wird, sondern dass er sozusagen ein Stipendium bekam. Nicht nur BAföG, sondern ein richtiges Stipendium, das er nicht zurückzahlen musste, um dort an der Babylonischen Universität zu studieren. Stellen wir uns vor, wir kommen in ein fernes Land und da gibt es jemanden, den König des Landes, der bezahlt uns das Studium an der besten Universität mit dem Ziel, dass wir dann ein Minister werden, ein Staatsrat, ein ich weiß nicht was. Und zusätzlich dazu versorgt dieser Mensch uns mit Essen. Und zwar nicht nur irgendwie mit Fastfood, sondern mit der feinen Speise des Königs. Jetzt, wie speisen Könige? Da mangelt es ja nichts, oder? Wenn Könige und Kaiser speisen, da gibt es das Beste vom Besten. Manche Dinge vielleicht, die wir als Normalsterbliche uns kaum leisten können. Ich meine, manche Menschen geben ja viel Geld fürs Essen aus und der bekam das umsonst auf dem Silbertablett serviert sozusagen und den Wein dazu. Kein Billigwein, irgendwo aus einem Discounter, so im Tetrapack, nein, die beste Sorte, umsonst. Können wir uns vorstellen, in welcher Situation sich Daniel und seine drei Freunde befanden? Das ist nicht einfach dann zu sagen, nein danke. Nein danke sagt man dann, man sagt dann nicht nein danke, wenn man da nicht wirklich entschieden ist an diesem Punkt. Und was wir an dieser Stelle gleich lernen wollen ist, dass es echte Entscheidungskraft braucht an diesem Punkt. Denn ich kann hier sitzen, bei Ausweg 2012 vor dem Rechner und sagen, ja, stimmt, das ist so ungesund, der Alkohol, der Kaffee, will ich nicht mehr. Aber die Situation ist ganz anders, wenn ich eingeladen bin auf eine Geburtstagsparty und von den 300 Gästen trinken 299 jetzt den Alkohol und ich habe mich gerade vor einer Woche entschieden, keinen mehr zu trinken. Da fängt es an, wirklich interessant zu werden. Das ist ungesund, da braucht man keine fünf Minuten das zu begreifen. Aber das Thema Körper geht nicht darum, dass wir ihn jetzt hier irgendwie beweisen wollen, dass es ungesund ist und dass man dann noch 95% mehr Krebs dieser Sorte bekommt und 98% Krebs der Sorte. Das können Sie alles nachlesen und haben Sie bei 2012 Ärzte schon alles gehört. Das heutige Thema geht um eine ganz andere Frage, nämlich: Wie bekomme ich die mentale Stärke zu meiner Überzeugung bezüglich des Körpers zu stehen, wenn es notwendig ist? Und wir wollen uns auch fragen, was ist wirklich notwendig und was nicht. Also Daniel nahm sich in seinem Herzen vor und auch wir wollen heute lernen, wie wir uns in unserem Herzen etwas diesbezüglich vornehmen können.

[14:07] Die Frage, die wir uns stellen wollen, ist: Gott überhaupt besorgt um meine Gesundheit? Ist Gott nicht ein Gott, der sich einfach um die Sünden der Menschheit kümmert und um ihr theologisches Wohl, aber kommt er jetzt wirklich so tief hinab, dass er sich noch darum kümmert, was in meinem Brotkorb sich befindet und was in meinem Wasserglas da ist? Interessiert sich Gott dafür? Interessiert sich Gott für meinen Kühlschrank oder interessiert er sich nur für meinen Schreibtisch, für das, was auf meinem Computer ist, oder guckt er auch in meinen Kühlschrank hinein? Oder ist mein Kühlschrank Privatsphäre für mich, da hat Gott keinen Zutritt? Interessiert sich Gott für unsere Gesundheit? Die Bibel sagt definitiv ja, in einem wunderbaren Vers, in 3. Johannes 2 heißt es: „Mein Lieber, ich wünsche dir in was? In allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlgeht.“ Die Bibel ist nicht nur um unser seelisches Wohl bemüht, sondern auch um unser körperliches Wohl. Es geht auch darum, dass wir gesund sind. Und in einem wunderbaren Abschnitt, in 2. Mose 15, da sagt Gott: „Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist und seine Gebote zu Ohren fasst und wie viel? Alle seine Satzungen hältst, Achtung, so will ich dir keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe. Denn ich bin der Herr, dein was? Dein Arzt.“ Wir haben schon viel über Gott gelernt, über Jesus, er ist unser Erlöser, was außerdem? Er ist unser Fürsprecher, unser Anwalt, er ist unser Richter, er ist der Schöpfer, er ist das Licht, was noch? Das Brot, der Freund, der Weg, das Zelt und so weiter, er ist so viel, aber er ist auch unser Arzt. Ist es nicht schön, dass wir einen Arzt haben, wo es keine Praxisgebühr braucht? Ein Arzt, der immer Bereitschaft hat, ein Arzt, der sich in allen Disziplinen der Medizin auskennt, sogar in denen, wo die heutige Medizin immer noch keine richtige Ahnung hat. Gott, der uns geschaffen hat, der meinen Körper kreiert hat und auch deinen Körper, er ist auch dein Arzt. Und er sagt, wenn du gehorsam bist, wenn du das tust, was ich dir vorschlage, was ich dir rate, was ich dir gebiete, dann wirst du keine der Krankheiten bekommen, die die Ägypter bekommen haben. Und interessanterweise hat man sich gefragt, was haben die Ägypter denn gehabt? Und es gab Wissenschaftler, die haben Mumien dann untersucht. Das ist sozusagen ein Pathologe der besonderen Art, archäologische Pathologen sozusagen. Die haben diese Mumien seziert und haben festgestellt, dass die Ägypter an welchen Krankheiten gelitten haben? An den selben Zivilisationskrankheiten, die wir heute haben. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs und all Diabetes, all die verschiedenen Krankheiten, die wir heute als die Volkskrankheiten bezeichnen, weil wir ja in so einer hochzivilisierten Welt sind, in so einer Hochkultur in Westeuropa, nicht wahr? Hatten die Ägypter auch. War auch eine Hochkultur, nicht wahr? Und Gott sagt, all diese Krankheiten, die die Ägypter hatten, will ich dir nicht auferlegen, wenn du mir gehorchst.

[17:24] Gibt es also nach der Bibel ein Rezept gegen die Zivilisationskrankheiten unserer Zeit? Definitiv. Die Bibel sagt, dass Gott sagt: „Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen und ich will die Krankheit aus deiner Mitte hinwegnehmen.“ Und das war das, was Jesus getan hat. Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer und er lehrte in den Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte wie viele Krankheiten? Alle Krankheiten und alle Gebrechen. Gibt es eine Krankheit, von der Jesus sagt, da kenne ich das Mittel dagegen nicht? Da gibt es noch kein Antikörper gegen. Jemand sagt gerade, hier sogar gegen den Tod hat er sein Mittel ganz genau.

[18:10] Darf ich eine Frage zwischendurch stellen, bevor wir weitergehen? Heißt das, dass Christen, die krank sind, schlechte Christen sind? Nicht notwendigerweise. Bevor wir weitergehen, möchten wir diesen einen Einschub machen und ganz deutlich feststellen, es gibt in der Bibel Menschen, die wurden krank und es war nicht ihre eigene Schuld. Können wir ein Beispiel nennen? Hiob. Hiob wurde krank, nicht weil er zu viel Fastfood gegessen hat, sondern es gab einen anderen Grund. Noch jemand? Elisa, ganz genau. Und Elisa ist auch nicht geheilt worden, Elisa ist an einer schlimmen Krankheit gestorben. Das heißt, die Gleichung: Ich bin krank und deswegen war ich nicht gehorsam, gilt nicht. Es gibt Fälle in der Bibel auch, wo Menschen krank geworden sind und auch nicht geheilt worden sind, aus einem bestimmten Grund. Und vielleicht verstehen wir in unserem persönlichen Fall nicht immer den Grund. Aber heißt das, dass deswegen wir uns um den Körper nicht kümmern sollen? Denn in 90% aller Fälle ist Krankheit tatsächlich unsere eigene Sache, die wir selbst verursacht haben. Und wir wollen nicht ins Extrem verfallen, diese Ausnahmen zu ignorieren. Aber in den allermeisten Fällen kann Krankheit verhindert werden oder gelindert werden oder wieder geheilt werden, durch ein Beachten der göttlichen Vorschriften. Und in Psalm 105, Vers 37 heißt es: „Als Israel auszog mit Silber und Gold durch das Rote Meer hindurch, da waren wie viele Strauchelnde unter ihnen? Kein einziger.“ Zwei Millionen Menschen aus Ägypten und es war kein Strauchelnder unter ihnen. Das hat sich übrigens in der Wüste irgendwann später geändert, aus einem bestimmten Grund, auf den wir später noch zu sprechen kommen werden.

[19:56] Also spielt unser Körper, der Körper, eine Rolle im Evangelium? Und die Antwort ist ganz klar ja. Schauen wir, was Paulus sagt in 1. Thessalonicher 5, Vers 23: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib.“ Jetzt, wenn wir von Heiligung reden, wovon denken wir meistens, dass es die Rede ist? Da reden wir meistens von geistlichem Leben, von religiösen Entscheidungen, von einem frommen Lebenswandel, das meinen wir mit Heiligung, aber offensichtlich ist das nur ein Aspekt von Heiligung. Heiligung hat also einen geistigen, einen seelischen und einen körperlichen Aspekt. Weiß jemand, was das Wort heilig bedeutet eigentlich? Heilig bedeutet abgesondert. Das heißt, geistliche Heiligkeit bedeutet, ich sondere mich wovon ab? Von der Sünde. Ich bin da abgesondert, ich bin nicht mehr mitten in der Sünde und die Sünde ist ein Teil von mir und ich sündige ständig, sondern ich sondere mich ab. Und Heiligung, sagt die Bibel, ist ein Prozess. Das heißt, es gibt diesen Prozess, sich immer mehr von der Sünde abzusondern. Aber was wäre dann Heiligung des Leibes? Des Körpers? Wovon sondern wir uns da ab? Von den ungesunden Dingen, nicht wahr? Also Abstand halten, Entscheidungen im Kopf fällen, wie Daniel, etwas nicht zu tun, weil es ungesund ist, ist genauso ein Teil der Heiligung. Und wir haben ja gesehen, ohne Heiligung wird niemand den Herrn sehen. Das haben wir schon im anderen Vortrag, ich glaube letzten Montag beim Thema der Tag gesehen. Und diese Heiligung des Leibes hat ein Ziel, nämlich, dass wir untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Das heißt, die Vorbereitung auf die Wiederkunft hat nicht nur zu tun mit unserem Denken und mit unseren moralischen Entscheidungen, sondern genauso mit unserem Körper. Es spielt eine Rolle, es ist Teil der ganzen Sache.

[22:06] Gehen wir weiter. Paulus sagt weiterhin in Römer 12, Vers 1: „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes.“ Also es ist keine Ermahnung im Sinne von, jetzt seid alle gehorsam, sondern angesichts was? Der Barmherzigkeit Gottes. Wenn du über die Barmherzigkeit Gottes nachdenkst, lieber Freund, liebe Freundin, deswegen, weil Gott so liebevoll ist, weil er so gnädig ist, sollen wir was darbringen? Unsere Körper, unsere Leiber als ein lebendiges, Gott wohlgefälliges Opfer, ein heiliges Opfer. Und das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Das heißt, Gottesdienst in der Bibel meint nicht einfach nur, dass ich irgendwie eine tiefe Emotion habe, dass ich irgendwie Gänsehaut bekomme, wenn ich den Gottesdienstraum betrete, sondern Gottesdienst meint auch eine ganz vernünftige Entscheidung: Das ist nicht gut für mich, das ist schlecht für meinen Körper, ich möchte mit meinem Körper das nicht erleben, ich möchte meinem Körper das nicht antun, das ist Gottesdienst. Wenn wir also heute Abend nach Hause gehen oder den Rechner ausschalten und wir gehen vor den Kühlschrank, wir machen den Kühlschrank auf und stellen dann fest, jetzt bin ich in so einer Situation wie Daniel und mein Frontallappen sagt mir, tu es nicht. Und ich bin vernünftig und nicht so unvernünftig, wie wir meistens gewesen sind, also ich bin vernünftig und tu es nicht, was habe ich dann getan? Gottesdienst. Ich habe Gott gedient, ich habe mein Leib dargebracht als ein heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer und zwar, weil ich verstehe, dass er so barmherzig ist, dass er mich so sehr liebt.

[23:47] Gehen wir weiter. Es heißt hier, dass das der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Wenn wir uns nicht dem Weltlauf anpassen, also nicht genauso viel Fastfood essen wie der Rest der Welt und all die Dummheiten mitmachen, die der Rest der Welt macht, sondern wir uns verwandeln lassen durch die Erneuerung unseres Sinnes. Wenn unser Denken erneuert ist, dann können wir auch neue Entscheidungen fällen und das ist dann der wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes. Gott möchte, dass wir gesund sind, dass wir gesund leben und damit ihn viel besser ehren können.

[24:19] Aber Moment mal, ist mein Lebensstil nicht meine persönliche Angelegenheit? Es ist ja verständlich, dass du, Christopher, jetzt über Religion sprichst, aber warum sprichst du über das, was ich esse und trinke? Das geht jetzt doch ein bisschen zu weit, oder? Das ist doch meine eigene Sache, was in meinen Magen kommt. Ja, ist es wirklich? Erster Korinther 6, Vers 19 sagt uns, oder wisst ihr nicht? Jetzt, wenn ich sage, wisst ihr nicht, was sage ich damit, ohne dass wir weiterlesen? Wenn ich die Frage stelle, wisst ihr nicht, was drücke ich damit aus? Ihr solltet es eigentlich wissen. Also Paulus sagt ja: „Wisst ihr das nicht? Hat es euch keiner gesagt? Das solltet ihr doch wissen als Christen, dass euer Leib, also euer Körper, ein was ist? Ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes.“ Und das bringt das ganze Thema auf eine völlig neue Ebene. Nimm einen kleinen Moment Zeit und schau mal auf dich, nicht wie Luzifer, der sagt, oh, wie bin ich schön. Guck einfach mal auf deinen Körper, schau dich mal an, auf den du jetzt live zuschaust. Schau mal nicht auf den Rechner, sondern schau dich mal an. Und denk mal darüber nach, dass das, was du hier siehst, ein Tempel ist. Jetzt, woran denken wir bei Tempel meistens? Wir denken an ein Gebäude, ja, okay, aber welche Assoziationen haben wir mit Tempel? Heilig, nicht wahr? Anbetung, da soll nichts Schmutziges hineinkommen, nicht wahr? Nichts, nichts Verderbliches. Im Tempel selbst in Israel war alles was? Gold und rein und Gold und Silber und Purpur und Leinen und es gab, es war herrlich. Jetzt, wie soll es in unserem Körper aussehen? Genau so. Was hätten wohl die Israeliten gesagt, wenn man hier mit einem großen Topf mit einem Teer gekommen wäre und einfach mal so ein bisschen hier an den Wänden so ein bisschen Graffiti rangemacht hätte, so mit schwarzem Teer? Was hätte Gott wohl gesagt? Das ist Tempelentweihung, oder? Und wie denkt Gott darüber, wenn ich ein bisschen Teer nehme und hier an diesem Teil des Tempels Graffiti ranmache? Wie denkt Gott dann darüber? Es ist genau das Gleiche. Alles, was ich nicht möchte, dass hier reinkommt, sollte auch nicht hier reinkommen. Und das soll uns ein bisschen Verständnis dafür geben, dass der Körper eben mehr ist als einfach nur eine Maschine, die zu funktionieren hat, damit ich meine Aufgaben erfüllen kann. Der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes.

[27:00] Und Paulus sagt weiter in 1. Korinther 6, Vers 20: „Ihr seid teuer erkauft.“ Jetzt, wenn ich etwas kaufe, welches Verhältnis habe ich dann zu dem, was ich gekauft habe? Es ist meins, oder? Jetzt, wenn ich erkauft bin, was bedeutet das? Jemand hat mich gekauft. Hast du das gewusst? Jemand hat dich gekauft. Und wir sind froh dafür. Wir sind froh darum. Wir wissen, das haben wir studiert, dass Jesus am Kreuz den Preis bezahlt hat, denn wir waren sowieso ja nicht mehr uns selbst gehörig, denn wir waren Sklaven gewesen und er hat uns losgekauft und jetzt sind wir seins, indem er uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut. Und wenn ich mir etwas kaufe, habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was dort hineinkommt oder nicht, oder? Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du Jesus annimmst, hast du nicht mehr das Bestimmungsrecht über deinen dünnen Darm und auch nicht über deinen dicken Darm und auch nicht über deinen Magen und auch nicht über deine Geschmacksnerven. Sie gehören alle wem? Jesus. Und wenn du also fragst, okay, ich bin jetzt nur noch Verwalter dieses Körpers, nicht ich bin Verwalter meiner selbst, wen muss ich jetzt fragen, was da rein darf? Jesus oder Gott. Also sollte mir Gott fragen: Gott, was möchtest du, dass in meinen Körper hineinkommt? Wie soll das am besten funktionieren? Und es heißt, dass durch dieses Blut, und das ist sehr wichtig, merken wir uns das, er hat zwei Dinge aus uns gemacht, nämlich was? Könige und Priester. Durch den Kauf wurden aus Sklaven Könige, also gar nicht so schlecht, oder? Lieber ein gekaufter König als ein Sklave, der auch nicht wirklich frei ist. Also ich bin ein König und ich bin ein Priester. Du, lieber Freund, liebe Freundin, du bist ein König oder eine Königin, ein Priester oder eine Priesterin durch das Blut Jesu.

[29:09] Gehen wir weiter. Es heißt hier: „Denn ihr seid teuer erkauft, darum verherrlicht Gott in eurem was? Eurem Körper, eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören.“ Dein Körper gehört Gott. Paulus drückt es so aus in 1. Korinther 3, Vers 16: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottestempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?“ Interessanter Gedanke, oder? Wenn man darüber nachdenkt, dass Gottes Geist, dass der Heilige Geist in uns wohnt. Genauso in 1. Korinther 3, Vers 17: „Wenn jemand den Tempel Gottes was? Verderbt, was bedeutet verderben? Kaputt machen, etwas Schlechtes hineintun, sodass der Tempel nicht mehr funktioniert.“ Hat es das übrigens gegeben, dass die Israeliten den Tempel verunreinigt haben? Ja oder nein? Was haben sie da zum Beispiel getan? Weiß es jemand, wie sie den verunreinigt haben? Sie haben Götzenbilder reingemacht, oder? Sie haben Götzen daran angebetet, sie haben Götzenritzzeichen an die Wand gemacht und das war eine Verunreinigung des Heiligtums. Mit anderen Worten, wenn das Heiligtum verdorben wird, wenn es entweiht wird, nennt die Bibel das was? Götzendienst. Wenn wir also unseren Körper entweihen, wenn wir Dinge in unseren Körper hineintun, die dort nicht hineingehören, was betreiben wir eigentlich letztendlich? Götzendienst. Wow. Und kann es ja nicht sein, dass wir manchmal Dinge hineintun in unseren Körper, obwohl wir wissen, dass sie Gott nicht möchte, weil wir sie so sehr lieben? Weil wir sie mehr lieben als Gott? Und wie nennt das die Bibel dann? Wenn man etwas mehr liebt als Gott? Götzendienst. Also, kann Essen und Trinken auch Götzendienst sein? Oh ja, definitiv, denn der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr.

[31:15] Und hier heißt es in 1. Korinther 10, Vers 31: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, das ist übrigens nicht beschränkt auf Essen und Trinken, das kann man genauso gut auf alle anderen Lebensbereiche übertragen, aber heute geht es ja um den Körper und der Körper ernährt sich vor allem durch das, was wir essen und trinken, tut alles zu was? Zur Ehre Gottes.“ Ja, es stimmt, die Bibel sagt, dass Essen und Trinken nicht das Reich Gottes sind. Das heißt, mit anderen Worten, durch gesundes Essen werde ich nicht erlöst. Da wird niemand sein, der im Buch des Lebens drinsteht, weil er nebeneinander steht, weil er so viel Bananen gegessen hat. Oder weil er immer nur Wasser getrunken hat. Niemand kommt in das Buch des Lebens, weil er so gesund gelebt hat. Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken. Wie kommen wir ins Reich Gottes? Durch die Wiedergeburt, wiedergeboren aus Wasser und Geist. Aber wenn wir wiedergeboren sind, dann wollen wir Gott die Ehre geben und Gott die Ehre geben macht halt vor dem Kühlschrank nicht halt, denn entweder wir sind ganze Christen oder wir sind keine Christen. Entweder wir sind ein Tempel oder wir sind kein Tempel. Ob man nun Essen oder Trinken tut, alles zur Ehre Gottes.

[32:32] Also schauen wir uns kurz an, was war Gottes Idealplan für die Ernährung in Eden? Und das wird uns sehr deutlich gesagt in 1. Mose 1. Dort heißt es hier: „Ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben und auch die Samen an die Bäume, an denen samentragende Früchte sind, die sollen euch zur Nahrung dienen.“ Also, was war das Ideal? Samentragendes Gewächs, Bäume mit samentragenden Früchten. Sind wir noch im Garten Eden? Also, wie ist jetzt der Idealplan außerhalb von Eden? Ganz genauso, plus folgendes, was in Eden noch nicht notwendig war, nämlich das Gewächs des Feldes. Das wird manchmal übersehen, manchmal denkt man, in Eden wurde alles gegessen, was gewachsen ist, aber in Eden wurde das Gewächs des Feldes von Menschen nicht gegessen, das war nur für die Tiere da. Aber außerhalb von Eden, wo die Sünde sich schon ein bisschen breit gemacht hat auf der Erde, war es jetzt den Menschen erlaubt, auch das Gewächs des Feldes zu essen. Das war das Ideal. Von dem Zeitpunkt, wo Adam und Eva Eden verlassen haben, war es das Ideal, alles Obst, alles Gemüse, alles Kraut, alles, was sozusagen pflanzlich ist, zu essen. Das heißt, all das, was wir sozusagen als pflanzliche Kost bezeichnen würden, das ist Gottes Idealplan. Auch außerhalb von Eden hat sich nichts dran geändert. Und genau das war die Nahrung von wem gewesen? Von Adam und Eva, aber außerhalb von Eden? Von Daniel! Denn es heißt, der Aufseher gab ihnen Gemüse, aber wir haben gelernt, das Wort Gemüse meint nicht nur Karotten und Gurken, preis den Herren, sondern es meint auch alles, Obst, alles pflanzliche. Das hebräische Wort für Gemüse meint alles pflanzliche und kommt von der Idee, alles, was gesät wird. Das heißt, alles, was man säen kann, was gesät wird, das fällt unter Gemüse. Aber kann man Rinder säen und Enten säen und Hühner säen? Alles, was gesät werden kann, ist das, was Gottes Idealplan ist.

[34:55] Okay, aber hat Gott dann das Essen von Fleisch überhaupt erlaubt oder ist es verboten nach der Bibel? Die Bibel macht ganz deutlich, dass Fleischessen ab einer bestimmten Zeit erlaubt war. Jetzt, was bedeutet das Wort erlaubt? Wenn ich sage erlaubt, es ist nicht verboten, aber erlaubt meint nicht automatisch empfohlen. Was ist denn mit dem Unterschied? Es gibt Dinge, die kann ich erlauben, aber die sind nicht unbedingt empfehlenswert. Es gibt einen großen Unterschied zwischen empfohlen und erlaubt. Und dann gibt es auch noch nicht erlaubt, verboten. Und diese drei Kategorien müssen wir gut unterscheiden. Es gibt Dinge, die sind empfohlen von Gott, das ist Gottes Ideal, womit unser Körper am besten funktioniert. Es gibt Dinge, die sind erlaubt, damit läuft es auch gerade noch so. Und dann gibt es Dinge, die sind total verboten. Wann erlaubte Gott das Essen von Fleisch? Es war nach der Sintflut, aus einem ganz einfachen, praktischen Grund. Kann mir jemand helfen? Warum hat Gott wohl nach der Sintflut erlaubt, dass man auch Fleisch isst? Also, wenn ich hier ausgestiegen wäre aus diesem Boot und hätte warten sollen, bis hier irgendwann wieder ein Baum wächst, dann wären Noah und seine sieben Mitfamilienglieder, die wären alle verhungert. Also, das ist das Schöne an Gott. Gott ist unglaublich praktisch, auch in der Ernährungsfrage. Gott ist kein Fanatiker. Es gibt ja auch Fanatiker in der Ernährungsfrage, die haben die Einstellung, ich werde mein ganzes Leben lang nicht ein einziges Stück Fleisch essen. Lieber verhungern sie, als ein Stück Fleisch zu essen. Aber Gott war kein Fanatiker. Gott sagt, hey, es gibt keine Möglichkeit, etwas Pflanzliches zu essen, esst ein bisschen Fleisch. Und das hilft uns auch zu verstehen, wie Gott in dieser Fleischfrage eigentlich wirklich denkt. Er möchte, dass wir uns pflanzlich ernähren, aber erlaubt Fleisch in Situationen, wo es nicht anders geht, wo die Not es erfordert und wo vielleicht nicht genügend pflanzliche Sachen zur Verfügung stehen. Aber unter bestimmten Einschränkungen. Welche Einschränkungen? Das erste hier: „Ihr dürft das Fleisch nicht essen, während sein Leben, sein Blut noch in ihm ist.“ Jetzt, das möchte ich deutlich betonen, Fleisch, das noch Blut enthält, war auch dann nicht erlaubt und ist auch später nie erlaubt worden, wie wir sehen können. Auch im Neuen Testament, Achtung, wohlgemerkt, in der Apostelgeschichte 15, Vers 20 heißt es, dass die Apostel den Heidenchristen geschrieben haben, also nicht nur den Juden, falls jemand jetzt vor dem Livestream sagt: Moment mal, das waren nur die Juden. Nein, nein, nein, nein, den Heidenchristen wurde geschrieben, sie sollen sich enthalten von der Verunreinigung durch die Götzen, der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut. Heißt praktisch, jedes Steak, was auch immer auf unserem Teller Platz findet, wo noch Blut drin ist, ist allein aufgrund der Tatsache, dass da Blut drin ist, verboten. Nicht nur ungesund, sondern verboten. Hören wir den Unterschied? Fleisch ist ungesund, aber erlaubt. Aber wenn da Blut drin ist, ist es nach der Bibel verboten und das gehört auch deutlich gesagt.

[38:11] Ja, stimmt, da kommen wir gleich zu, es gibt reines und unreines Fleisch. Aber wie ist es mit reinem Fleisch, was noch Blut enthält? Verboten. Und den Aufwand zu bekommen, Fleisch zu bekommen heutzutage, wo kein Blut mehr drin ist? Nur mal drüber nachdenken, das ist etwas, was auch für die Heidenchristen gilt nach dem Neuen Testament. Gehen wir weiter, da haben wir es auch, dass nicht nur Blut verboten ist, sondern auch was? Fett. Das heißt, auch wenn es reines Fleisch ist nach der Bibel und es kein Blut enthält, wenn es Fett enthält, ist es was? Verboten. Nicht erlaubt. Erlaubt ist also nur das Fleisch, was nicht Blut enthält, was nicht Fett enthält und das ist die dritte Bedingung, es muss rein sein. Übrigens, dass das Fleisch eine Notlösung war, sieht man allein anhand der Tatsache, wenn man die Lebensalter der Menschen vor der Flut mit denen nach der Flut vergleicht. Ich habe jetzt nicht alle Zahlen aufgeschrieben, weil das zu lange dauert, um das alles durchzugehen, aber vor der Sintflut, weiß jemand, was so das ungefähre Durchschnittsalter war? 800, 900 Jahre, wurden die alle lockert. Adam wurde 1930, wer war der älteste Mensch? Methusalem, wir werden über ihn noch sprechen, er wurde wie alt? 900, 969 Jahre und er wurde noch relativ alt. Weiß jemand, wie alt er wurde? Noah? 950, ganz genau. Er war 600 bei der Sintflut, er hat noch 300 Jahre später gelebt, nach der Sintflut, aber all die Generationen nach ihm wurden schon bedeutend jünger und heute ist unsere Lebensspanne wo irgendwo? Bei 70, also zumindest in Westeuropa, 70 oder 75. In anderen Ländern liegt es vielleicht bei 50, je nachdem auch, wie die Gesundheitsbedingungen sind. Und da zeigt sich, wie der Fleischkonsum über Jahrtausende die menschliche Rasse schon sehr schwach gemacht hat. Viele Menschen glauben ja, dass Fleisch stark macht, schon mal gehört? Fleisch macht stark. Also die Männer vor der Sintflut hießen Riesen, 900 Jahre alt. Die Männer danach waren nicht mehr so stark. Also hat das Fleisch jetzt stärker gemacht oder schwächer? Nach der Bibel macht Fleisch schwach.

[40:27] Also darf seit Noah alles Fleisch gegessen werden? Wir haben schon gesagt, kein Fleisch, das Blut enthält, kein Fleisch, das Fett enthält und auch bestimmte andere Fleischsorten nicht, denn es heißt hier: „Als Noah in die Arche ging, als er allein gerecht erfunden wurde, vor allem Geschlecht, dann nahm er Tiere mit.“ Wahrscheinlich kennen wir die Geschichte von den Tieren, die jetzt auf die Arche Noah gehen und es gab bereits bei der Sintflut eine Unterscheidung zwischen reinen Tieren und unreinen Tieren. Das sage ich deswegen so ausführlich, weil es Menschen gibt, die sagen, naja, diese Unterscheidung von reinem Fleisch und unreinem Fleisch, das ist mal wieder nur eine jüdische Angelegenheit. Aber wie viele Juden gab es bei der Sintflut? Kein einzigen. Das war eine Frage, die nichts mit der jüdischen Nation zu tun hat, das war Jahrhunderte vorher. Schon da hat Gott eine Unterscheidung gemacht zwischen reinem und unreinem Fleisch.

[41:21] Nun, welche Tiere sind rein? Wir stellen also die Frage, welche Tiere kann ich notfalls essen, was ist erlaubt, zwar nicht empfohlen, aber erlaubt, vorausgesetzt, dass es kein Blut und kein Fett enthält, welche Tiere kann ich dann jetzt notfalls essen? Es heißt in 3. Mose 11, Vers 2: „Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: Rede zu den Kindern Israels und sprich: Das sind die Tiere, die ihr essen dürft, nicht essen sollt, sondern essen dürft, von allen Tieren auf Erden, alles was...“ Und das sind zwei entscheidende Kriterien jetzt, die ganz wichtig sind zu verstehen: Alles, was ganz gespaltene Klauen hat und wiederkäut, dürft ihr essen. Also, wann immer sich ein Stück Fleisch auf unserem Teller befindet, stellen wir uns die Frage: Erstens, ist da noch Blut dran? Zweitens, gibt es da noch Fett? Drittens, hat dieses Stück Fleisch, als es noch leben konnte, als es noch gesprungen ist, hatte es ganz durchgespaltene Klauen? Und als es noch gegessen hat, bevor ich es jetzt essen möchte, als es noch gegessen hat, hat es da wiedergekäut? Jetzt, was bedeutet das praktisch? Welche Tiere gehören dazu? Rind, Schaf, Ziege, Hirsch, Reh, Damhirsch. Schon mal Damhirsch gegessen? Also rein theoretisch, wenn wir in der Wüste sind, obwohl in der Wüste gibt es ja kein Damhirsch, aber wenn wir wirklich kurz vor dem Verhungern sind und wir haben keine andere Möglichkeit, dann können wir gerne auch zum Damhirsch greifen. Steinbock, Gämse, Auerochse, der ist leider schon ausgestorben, aber zu biblischen Zeiten gab es ihn noch und die Antilope. Also, wenn wir auch irgendwann vielleicht mal in Afrika sein sollten, auf der Safari und wir gehen verloren und wir wissen nicht, was wir sonst essen sollen, wir können die Antilopen dort essen, notfalls. Ich empfehle es nicht jeden Tag zu tun, gibt es auch selten zu kaufen. Aber hier kommen die Tiere jetzt, die man was? Nicht essen darf. Und jetzt wird es interessant. Vielleicht wird schon einer oder andere nervös, vielleicht auch einige von denjenigen, die jetzt live zuschauen. Schauen wir mal, was wir jetzt ab heute von unserer Menütafel streichen müssen, was heute alles, nachdem der Vortrag zu Ende ist, aus dem Kühlschrank in den Mülleimer wandern muss. Das ist die Entscheidung, nicht wahr? Danielsche Entscheidung. Zuerst einmal, das Kamel. Also, liebe Freunde, kein Kamelsteak mehr. Habt ihr noch Kamelsteak zuhause im Kühlschrank? Es muss heute Abend noch raus, kein Kamelsteak mehr. Genauso auch kein Klippdachs. Also, alle Freunde der Klippdachs-Salami, die gehört nicht mehr aufs Brot, kein Klippdachs mehr. Haben wir verstanden, auch vom Livestream, kein Klippdachs mehr. Und auch kein Hase. Vielleicht ist das für den einen oder anderen schon ein Problem. Wie Will sagt, kein Hase. Warum? Auch wie die anderen hat er keine gespaltenen Klauen. Keine Hasenwurst mehr. Und dann auch kein Schwein. Das Schwein ist genauso unrein wie der Klippdachs und das Kamel und der Hase, denn es ist kein Wiederkäuer. Es gibt noch viele tausend andere Gründe, warum man kein Schwein essen sollte, rein wissenschaftlich. Vielleicht haben Sie mal gehört, das Schwein kann nicht schwitzen, das heißt, die ganzen Giftstoffe bleiben da drin. Und außerdem isst das Schwein einfach alles und alles, was das Schwein isst, kommt zweiterhand auch in meinen Körper. Denn alles, was wir, wenn wir Tiere essen, essen wir das, was sie vorher gegessen haben, zweiterhand sozusagen. Also, Fleisch essen ist eigentlich secondhand Veganismus sozusagen. Wir essen die Pflanzen, die die vorgegessen haben, sozusagen in Fleischform. Das Problem ist aber, im Gegensatz zu den Rindern und den Schafen und den Antilopen, essen die halt nicht nur Pflanzen, sondern halt auch ihren eigenen Urin und Schlamm und Dreck. Und wenn wir das in unseren Körper reintun wollen, dann müssen wir das essen. Wenn wir aber wissen, dass wir erkauft sind mit dem Blut Jesu und wir ein Tempel sind, dann wollen wir kein Schweineurin mehr in unserem Körper haben, oder? Und keine Giftstoffe. Deswegen kein Schwein. Sieht auch viel zu possierlich aus, als dass man sie essen sollte, oder? Wie auch immer.

[45:41] Interessanterweise heißt es nicht nur im Alten Testament, dass die unrein sind, sondern es wird uns auch gesagt, dass im Neuen Testament Jesus das bestätigt hat. Und wir haben gesagt, wahre Religion ist die Imitation von Jesus. Wir wollen uns fragen, was denkt Jesus, und jeder Christ sollte ja darüber nachdenken, was denkt Jesus über diese Frage, was denkt Jesus über Schweine? Also, er hat sie geschaffen natürlich, aber was denkt er über Schweinefleisch? Fangen wir mal so an, dass gegessen werden soll. „Als er aus dem Schiff gestiegen war, lief ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen.“ Wir haben ja eine Geschichte, Jesus kommt mit den Jüngern an ein Ufer und ihm kommt jemand entgegen, einzig und allein bekleidet mit Fesseln, keine Unterhose, nichts anderes, nur Fesseln, aus dem Grunde, weil er von einem Dämon besessen ist. Und Jesus, wir springen jetzt ein bisschen, wir schauen uns die ganze Geschichte an, Jesus heilt diesen Menschen von seinem Dämon und sagt zu ihm: „Fahr aus dem Menschen aus, du unreiner Geist.“ Schauen wir weiter. Und Jesus fragt ihn: „Was ist dein Name?“ Und der Dämon antwortet: „Legion ist mein Name.“ Was ist Legion? Weiß jemand, was Legion bedeutet? Ein römischer Truppenverband, eine Armeeeinheit von mehreren tausend Soldaten eigentlich. Als die sozusagen rufen: „Wir sind Legion“, da war allen Umstehenden klar, da war nicht ein Dämon drin, da waren tausende. Und das heißt, er bat ihn sehr, sie nicht aus dem Land zu verweisen. Diese ganzen vielen hunderten, wenn nicht tausende Dämonen werden jetzt von Jesus aus diesen Menschen herausgeholt durch deine göttliche Kraft und schauen wir jetzt, was weiter passiert. Es heißt hier: „Es war aber dort an den Bergen eine große Herde, was? Schweine zur Weide.“ Frage bis hierhin: Wozu braucht man eine Schweineherde? Welches Ziel verfolgt man, wenn man sich eine Schweineherde anschafft? Also, kann man Schweine melken? Also, Milch ist es nicht. Kann man Schweine scheren, dass man dann Schweinefell sich umlegt? Das ist auch nicht das Ziel. So wie man es vielleicht bei Rindern oder bei Schafen hat, was ist das eigentliche Ziel einer Schweineherde? Essen. Der einzige Grund, warum man Schweine hält, ist, weil man sie essen möchte. Und hier gibt es jetzt in diesem Gebiet in der Nähe von Judäa eine Schweineherde und Jesus sieht das und die Dämonen sagen: „Wir möchten bitte in die Schweine gehen, das ist allein schon interessant, schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren.“ Und normalerweise hat Jesus nicht so viel Interesse, die Wünsche der Dämonen zu befolgen, aber in dem Fall sagt er: „Okay.“ Und sogleich erlaubt es ihnen Jesus. Was ist passiert? „Die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine und die Herde stürzte sich in den Abhang hinunter in den See.“ Das muss ein Bild gewesen sein. Es waren 2000 Schweine, können Sie sich das vorstellen, 2000 Schweine wie die Lemminge trampeln und springen in den See und ertrinken alle quiekend. Jetzt, übrigens, das muss auch eine Art Wunder gewesen sein. Warum? Weil sie eigentlich schwimmen können. Haben wir das gewusst? Ich habe vor einigen Tagen ein Video gesehen, das mich wirklich erstaunt hat und zwar ein Video von einem chinesischen Bauern, der sein Schweinefleisch verbessert, indem er die Schweine Sport machen lässt und zwar, raten Sie bitte, was für einen Sport er machen lässt. Turmspringen. Das ist kein Scherz, er lässt die Schweine von einem drei Meter Turm ins Wasser springen. Wenn Sie es im Internet finden, schauen Sie es mal, das ist wirklich lustig. Da springen die Schweine von einem drei Meter Bett ins Wasser und schwimmen dann weiter und paddeln weiter und überleben das. Die können nämlich eigentlich schwimmen. Das heißt, wenn ich das sage, angeblich wird dadurch das Fleisch ein bisschen muskulöser von diesen Turmspringerschweinen. Es bleibt aber trotzdem unrein. Also, Schweine kann man gerne zu Turmspringern ausbilden, aber nicht zum Essen. Warum ich das erzähle ist, diese Schweine, dass sie sterben und umkommen, muss offensichtlich ein Gericht Gottes gewesen sein oder zumindest eine übernatürliche Art und Weise. Es hat den Menschen gezeigt: Moment mal, hier ist etwas wirklich Dramatisches passiert. Jesus hatte also kein Problem damit, dass 2000 Schweine umkommen.

[50:35] Jetzt, als ich klein war, haben meine Eltern mir einen Spruch beigebracht für den Pausenhof. Ich weiß nicht, ob ihr den auch kennt. „Essen wird nicht weggeschmissen“, oder? Meine Mama hat sogar gesagt: „Essen wegschmeißen ist was? Ist Sünde.“ Zumindest ist da viel Wahres dran. Hat Jesus hier Essen weggeschmissen? Nein! Jesus hat nämlich nicht gesündigt. Er hat etwas weggeschmissen, weil er wusste, es ist nicht was. Es ist kein Essen. Man kann Steine in den See werfen, man kann Kot in den See werfen, man schmeißt aber keine Sandwiches oder keine Brote oder auch keine Schafe in den See, weil man könnte sie ja essen. Aber Schweine kann man wegwerfen in den See. Denn sie sind was? Sie sind kein Essen. Jesus hat übrigens damit der Bevölkerung gezeigt, ihr solltet diese Schweine nicht züchten, denn ihr solltet eigentlich kein Schweinefleisch essen.

[51:42] Was haben wir an weiteren Tieren, an Vorschriften über die Tiere? Es heißt in der 3. Mose 11: „Diese Tiere dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt, alles, was Flossen und Schuppen hat im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen.“ Ich weiß nicht, wer von uns gerne Fisch isst, das ist also zumindest erlaubt. Zum Glück gibt es ja kein Blut, nicht wahr? Fischen. Aber alles, was keine Flossen und keine Schuppen hat, das ist ein was? Ein Gräuel. Gehörnzucht, Krebse, Garnelen, Aal, Meeresfrüchte. Vielleicht sieht der Kühlschrank heute Abend ein bisschen aufgeräumter aus. Wir lesen weiterhin: „Von den fliegenden Tieren aber solltet ihr diese verabscheuen, man soll sie nicht essen, weil sie ein Gräuel sind.“ Den Adler, den Lämmergeier, den Seeadler, ich hoffe, niemand hat das vorher gegessen, die Weihe, Habichtarten, alle Rabenarten, den Strauß, manchmal wird es jetzt populär, Strauß zu essen, die Eule, die Möwe, die Falkenarten, das Käuzchen, den Kuckuck, den Ibis, die Ohreule, den Pelikan, den Aasgeier, den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus. Ich weiß nicht, ob es irgendwo ein Restaurant gibt, wo man Fledermaus essen kann. Für den Fall, dass es mal vorkommt, bitte nicht essen.

[53:05] Aber gelten diese Speisevorschriften auch über das Alte Testament hinaus? Wir haben gesehen, Jesus hat es ernst genommen, Jesus hat es für gültig befunden. Wir sehen übrigens hier in Jesaja 66: „Denn der Herr wird im Feuer kommen.“ Wovon spricht es hier? Er spricht von der Wiederkunft. Und wie wird es sein vor der Wiederkunft? Kurz vor der Wiederkunft wird es Menschen geben, die sich heiligen und reinigen für die Götzengärten und einer anderen nachlaufen, inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Gräuel essen.“ Das heißt, Schweinefleisch essen ist genauso wie Maus essen. Wenn ich also ein Schweinekotelett auf meinem Teller habe, könnte ich nach den Worten der Bibel genauso auch so ein Mäusekörper da haben und essen. Das ist aus Gottes Sicht nichts anderes. Genauso ein Gräuel. Genauso heißt es hier in Jesaja 65, Vers 2: „Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht.“ Und das ist jetzt die entscheidende Frage: Bin ich bereit, Gottes Willen auch in diesem Thema zu erfüllen, oder möchte ich meinen eigenen Gedanken, meinen eigenen Wünschen nachgehen? Es heißt hier: „Es ist ein Volk, das mich beständig ins Angesicht beleidigt.“ Wer von uns möchte gerne Jesus ins Angesicht beleidigen? Ins Angesicht beleidigen bedeutet nicht, dass ich hinter dem Rücken schlecht rede. Es bedeutet, ich sehe jemanden, ich schaue auf ihn und ich sage: Du... Das ist ins Angesicht beleidigen. Ich schaue ihm ins Angesicht und ich beleidige ihn mit einem Schimpfwort. Und Jesus sagt: „Ich fühle mich von meinem, von einem Volk beständig, also nicht nur einmal, das ist nicht nur ein Ausrutscher, sondern ständig, kontinuierlich ins Angesicht beleidigt.“ Jetzt, ich möchte nicht Jesus ständig beleidigen, oder? Oder möchtest du das? Jetzt, wodurch fühlt sich Jesus ins Angesicht beleidigt? „Ein Volk, das in Gräbern wohnt und in Höhlen übernachtet, was? Schweinefleisch isst und Keulbrühe in seinen Schüsseln hat.“ Jesus empfindet es als einen Schlag ins Gesicht, wenn ich das weiß und mir wieder ein Kotelett auf den Teller tue. Da fühlt sich Jesus, als ob wir ihm ins Angesicht ein Schimpfwort gesagt haben. Wow. Und Jesus spricht hier nicht von Atheisten, er spricht von Menschen, die sagen: „Bleib für dich, rühre mich nicht an, denn ich bin heiliger als du.“ Er spricht von Menschen, die an Gott glauben, die die Bibel lesen, die sich sogar für heilig empfinden und sagen: „Ich bin so ein toller Christ, alles wunderbar, nur über das Fleisch und über die Ernährung, da soll Gott jetzt mal nicht zu sehr bestimmen, das ist meine Sache.“ Und Jesus sagt: „Ich fühle mich ins Angesicht beleidigt.“

[55:48] Aber warnt Paulus nicht vor den Menschen, die Speisegebote aufstellen? Sagt er nicht: „Der Geist sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und lehrenden Dämonen zuwenden werden, wenn sie sagen, dass man nicht Speisen genießen kann, die doch Gott geschaffen hat.“ Hat Gott das Schwein nicht geschaffen? Hat Gott den Klippdachs geschaffen? Hat Gott das Kamel geschaffen? Also können wir sie doch essen, oder? Denn sie werden auch mit Danksagungen gebraucht, von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen.“ Lesen wir den nächsten Vers. Es heißt: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verderblich, wenn es mit Danksagungen empfangen wird, denn es wird geheiligt durch was? Durch Gottes Wort und Gebet.“ Und worüber spricht er? Spricht er eigentlich hier über Menschenkot? Ne, nicht. Spricht er über Steine? Hat Gott Steine geschaffen? Sind Steine gut? Ja. Kann ich Steine nehmen und sie in meinen Mund essen, abgesehen davon, dass mir die Zähne ausfallen? Könnte ich sie essen? Nach der Bibel? Nein! Denn was hat Gott uns gegeben? Er hat uns gegeben? Speisen. Und woher weiß ich, was eine Speise ist? Woher weiß ich, was... Ist ein Stein eine Speise? Jemand ruft: Nein! Woher wissen wir das? Wenn ich irgendwo in ein Volk komme, wo die Tradition ist, Steine zu essen und alle essen Steine. Es gibt Länder in der Welt, da ist es striktens verboten, Kuh zu essen. Indien zum Beispiel. Da würde niemand auf die Idee kommen, dass eine Kuh eine Speise ist. Es gibt... Die fahren sich lieber zu Tode, als dass sie eine Kuh umfahren. Es gibt Länder, da isst man Hühnchen. In China zum Beispiel. Wer von uns würde Hund als eine Speise empfinden? Jemand, der sagt: Hund ist was zum Essen? Er nicht, oder? Aber die Chinesen glauben, Hund ist was zum Essen. Wenn man nach Südamerika geht, nach Ecuador, da kann man eventuell auch gebratene Ratten bekommen. Als Speise. Aber ist das eine Speise? Was ist eine Speise nach der Bibel? Alles das, was die Bibel, das Wort Gottes, als Speise definiert. Ist Schweinefleisch ein Essensartikel, ein Lebensmittel, ja oder nein? Nein. Es ist kein Mittel zum Leben. Es ist kein Lebensmittel. Es ist genauso wenig Essen wie Steine oder wie Stroh oder wie Heu. Das ist halt Schweinefleisch. Und Gott wollte sein Volk erziehen, vom Fleisch loszuwerden.

[58:33] Er gab ihnen etwas, was auf den Boden fiel, jeden Morgen, als das Volk Israel durch die Wüste ging. Und das war sehr, sehr merkwürdig. Es sah weiß aus und die Kinder Israels kannten es nicht. Und was haben sie gesagt, als sie es zum ersten Mal sahen? Was ist das? Und was ist das? Heißt das auf Hebräisch? Manhu. Also, stellen wir uns vor, die Israeliten kommen verschlafen aus dem Zelt heraus, erblicken gerade dieses, der ganze Boden ist voller weißer Flocken und sie sagen: „Manhu.“ Und daher kommt das Wort Manna. Es bedeutet einfach: Was ist das? Das habe ich auch noch nie gesehen. Und lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute deinen ganzen Kühlschrank ausräumen musst, dann könnte es sein, dass du plötzlich Lebensmittel entdeckst, die du jetzt essen musst, von denen du noch nie was gehört hast. Als ich meine Ernährung umgestellt habe, habe ich Lebensmittel plötzlich zu mir genommen, deren Namen ich vorher nicht mal buchstabieren konnte. Und ich verspreche dir, du machst die gleiche Erfahrung. Und diese Lebensmittel schmecken wunderbar, noch viel besser als Fleisch. Es braucht ein bisschen Gewöhnung, aber dann wird sich unser Geschmack umstellen und wir werden viel gesünder sein.

[59:37] Nun, das Volk Israel hatte aber Probleme damit. Sie fingen an immer wieder zu weinen: „Wer wird uns Fleisch zu essen geben?“ Und manch einer bei diesem Thema fängt auch an zu weinen und sagt: „Ich kann das Fleisch nicht aufgeben.“ Und Gott ist gnädig und Gott ist praktisch. Wenn da ein Mensch weint und schreit und sagt: „Ich möchte unbedingt mein Steak haben, ich kann nicht ohne leben.“ Da hat Gott ihnen das Fleisch gegeben. Und wie gesagt, als es ihnen gegeben hatte, da gab er ihnen, wonach sie verlangten, doch er ließ sie krank werden, weil er die Gesundheit nur dann versprochen hat, wenn wir seinen Geboten folgen. Also, wir haben drei Optionen. Entweder wir sündigen gegen Gottes Wort und essen das, was verboten ist und beleidigen Gott ins Angesicht. Oder wir essen das, was erlaubt ist und bleiben oder werden krank. Wir sündigen dann nicht wirklich, aber wir sind halt krank und können nicht wirklich was tun. Oder wir halten uns an Gottes Ratschläge und tun das Beste, was wir tun können und mit Gottes Segen bleiben wir gesund. Die drei Optionen haben wir und jeder von uns kann entscheiden.

[1:00:47] Übrigens sagt auch Sprüche: „Geselle dich nicht zu den Weinsäufern und zu denen, die übermäßigem Fleischgenuss ergeben.“ Das heißt, selbst wenn das Fleisch rein ist, wenn es ohne Blut ist, wenn es ohne Fett ist, ist es immer noch eine Sünde nach der Bibel, wenn es zu viel ist. Zu viel Fleisch essen ist immer noch verboten. Gut, gehen wir weiter. Das ist ein interessanter Vers, oder? „Setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist.“ Es geht nicht nur um das, was wir essen, sondern auch, wie viel wir essen. Gibt es jemanden, der sagt: Ich bin manchmal gierig und ich esse und esse und esse und esse? Die Bibel gibt einen Tipp, der nur symbolisch gemeint ist. Bitte. Haben wir das verstanden? Es ist nur symbolisch gemeint. Setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist. Hier ein praktisches Beispiel über nicht zu viel essen. In Sprüche 24, Vers 13 heißt es: „Isst Honig.“ Was ist das für eine grammatische Form? Imperativ, Aufforderung. Isst Honig. Also, dürfen wir Honig essen? Sollen wir Honig essen? Ja. Weiß jemand, wo der beste Honig herkommt? Nicht aus Rumänien, der beste Honig kommt aus Griechenland. Wenn Sie wirklich guten Honig essen wollen, dann googeln Sie im Internet nach Honig aus, ich kann es mir nicht richtig aussprechen, es müsste so etwas ähnlich sein wie Chalkidiki oder so. Es muss wertvoller Honig sein. Kleiner Tipp von mir. Isst Honig. Und wenn Sie im Internet diesen wundervollen Honig gefunden haben, hast du Honig gefunden, dann isst nur so viel du brauchst. Warum? Nicht, dass du davon übersatt wirst und ihn ausspeien musst. Das heißt, selbst das, was gut ist, das, was gesund ist, was unserem Körper gut tut, kann ungesund werden, wenn wir zu viel davon essen. Und dann müssen wir manchmal sogar ausspeien. Wo liegt Ihr persönlicher Rekord an Kuchenstücken? An einem Tag? An einer Geburtstagsparty? Hat jemand geschafft mehr als fünf? Gibt es jemanden, der mal mehr als fünf Kuchenstücke gegessen hat? Mehr als fünf?

[1:02:49] Jemand? Okay, mehr als sechs? Sieben? Mein Rekord liegt bei fünfzehn. Bei meinem fünfzehnten Geburtstag habe ich fünfzehn Stücke Kuchen gegessen. Da war ich noch nicht bekehrt. Sie werden jetzt sagen, wo ist das hingegangen? Wie auch immer. Ich habe auch mal auf einer Hochzeit zehn Cremetortenstücke gegessen. Und da bin ich wirklich fast bis zur Erfüllung dieses Textes gekommen. Da war ich halb bekehrt. Aber hier ist der Punkt: Auch das, was gesund ist, kann zu viel sein. Deswegen geht es nicht nur darum, was wir essen, sondern auch, wie viel wir essen. Die Bibel sagt, dass es Menschen gibt, die wegen Essen ihr Erstgeburtsrecht verkauft haben. Und ich glaube, es gibt auch heute viele Menschen, die wegen dem Essen ihr geistliches Erstgeburtsrecht verkaufen.

[1:03:45] Denn Sodom, woran denkt ihr bei Sodom? Schlimme Sünden, oder? Tief abgefallen. Was war die Sünde Sodoms? Eine Sünde war Hochmut, eine andere war Speise in Fülle. Bei manchen Menschen ist der Bauch der Gott. Sie fallen nicht nieder vor Buddha oder vor Baal oder vor Osiris, sie fallen nieder vor ihrem eigenen Bauch. Und ihr Heiligtum ist der Kühlschrank. Genauso haben wir hier in Philipper 3, 38 und 19: Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch. Und das fing schon an im Garten Eden, als Eva als erstes sagte, dass es gut zu essen wäre. Und deswegen musste Jesus kommen und mit dem Appetit die erste Versuchung ausschalten. Jesus hat seinen ersten Sieg für die Menschheit errungen. Nicht auf der Frage des Hochmuts oder anderer Dinge, sondern auf der Frage des Appetits. Das zeigt uns etwas über die Wichtigkeit dieses Themas.

[1:04:42] Und nicht nur ist es die Frage, was wir essen und wie viel wir essen, sondern auch, wann wir es essen. Denn es heißt hier wohl dem Land, dessen König ein Edler ist und dessen Fürsten zur rechten Zeit tafeln. Es kommt auch darauf an, wann wir essen. Es ist nicht nur wissenschaftlich gesund, sondern es ist biblische Lehre.

[1:05:00] Gibt es noch andere Gesundheitsgebote? Gehen wir ganz schnell noch da durch. Ein bisschen ist heute schon angeklungen worden. Es ziemt sich für wen nicht? Könige. Jetzt bist du eine Königin und ein König. Wenn du Jesus angenommen hast, bist du durch sein Blut ein König und eine Königin. Und dann ziemt es sich für dich nicht. Das heißt, es ist verboten, was zu tun? Wein zu trinken und starkes Getränk. Warum? Man könnte deswegen das Recht, das heißt das Gesetz, vergessen. Und auch für die Priester, die Söhne Aarons, galt, dass sie weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn sie wohin gehen. Ins Heiligtum. Stiftshütte. Anderes Wort für Stiftshütte ist Tempel, oder? Heiligtum. Und das Heiligtum bezieht sich auch auf unseren Körper. Also Alkohol durfte niemals in das Heiligtum hinein. Und auch Priester durften kein Wein trinken. Jetzt sind wir Priester durch das Blut Jesu. Wenn wir Jesus angenommen haben, allein aufgrund der Tatsache, sollen wir kein Alkohol mehr trinken. Denn wir sind der Tempel des Herrn und der Geist Gottes wohnt in uns. Warum? Wein macht zum Spötter. Und was sagt die Bibel in Psalm 1? Wohl dem, der nicht auf dem Weg der Spötter wird. Das starke Getränk macht wild. Weder Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde werden das Reich Gottes erben. Die Bibel ist da sehr deutlich. Denn wo man lange beim Wein sitzt, da gibt es Weh, Leid, Zank, Klagen, Wunden ohne jeden Grund und so weiter. Und deswegen sagt sie: Schau nicht darauf, wie der Wein rötlich schimmert, sondern er beißt am Ende wie eine Schlange. Und die Schlange ist ein Symbol für wen? Für Satan. Und er sticht wie eine Otter. Wir denen, die berauschenden Getränken nachjagen, bis der Wein sie erhitzt. Und wir haben ja auch von Noah gesehen, dass auch er diesen Fehler gemacht hat, dass er betrunken wurde und dann sich entblößte.

[1:06:54] Aber was meint Paulus, wenn er sagt, in 1. Timotheus 5, vielleicht hast du dich das gerade gefragt, warum sagt er, dass Timotheus ein wenig Wein trinken soll und nicht nur Wasser? Nun, die Antwort ist ganz einfach. Das Wort für Wein im Griechischen meint sowohl alkoholischen Wein als auch unfermentierten Traubensaft. Und die Bibel erklärt sich selbst in Jesaja 65, Vers 8. Da gibt es Saft in der Traube, man nennt es auch Traubensaft und darin ist ein Segen. Der medizinische Segen, haben wir schon im Gesundheitsvortrag gehört, liegt im Traubensaft. Man muss keinen Alkohol trinken, denn der hat viele, viele Nebeneffekte und ist nach der Bibel verboten.

[1:07:35] Und eines der schönsten Argumente ist Folgendes. Als Jesus Christus für dich starb, auf einem Ort genannt Schädelstätte, aramäisch Golgatha, hat er da Schmerzen erlitten? Mal abgesehen von den seelischen Schmerzen, die die stärksten überhaupt waren, hat er auch körperliche Schmerzen erlitten, oder? Wir haben nicht die Zeit zu beschreiben, was es bedeutet, an einem Kreuz zu hängen, die Schmerzen der Wunden, wie das Körpergewicht nach unten sackt und die ganzen Organe auseinanderreißt und so weiter und so fort. Der Durst, unbeschreiblich. Und selbst die Römer waren nicht die Unmenschen, sie wollten ihn ein wenig betäuben, damit er es ertragen kann. Und so, als sie das sehen, wie er leidet, da gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken. Ein bisschen Betäubung, sozusagen als Medizin. Und ich habe viele Menschen gefunden, die haben gesagt, naja, Alkohol trinke ich nicht, aber zumindest in der Medizin oder als Tinktur oder als Besonderes, was auch immer. Dann ist es ja, wenn es medizinisch notwendig ist, dann trinke ich das halt. Aber mich interessiert an dieser Stelle Folgendes: Jesus Christus, der viel größere Schmerzen hatte, als wir sie wahrscheinlich jemals haben werden, hat sich geweigert, Alkohol auch nur aus medizinischen Gründen zu trinken. Er wollte es nicht trinken, als er es gekostet hat. Als er gemerkt hat, was es ist, hat er gesagt: Nein, danke. Stark, oder? So klar war Jesus bei dem Thema.

[1:09:12] Zum Ende noch ganz kurz dieser Gedanke: Wem ihr euch als Sklaven hingibt, dem müsst ihr auch gehorchen, um ihm zu gehorchen. Und das bezieht sich nicht nur auf Alkohol, das bezieht sich auf viele andere Dinge. Natürlich auch auf das Rauchen. Wenn ich mich dem Rauchen hingebe, werde ich der Sklave und ich muss der Zigarette gehorchen. Das kann genauso gut auch die Kaffeebohne sein. Möchtest du Sklave des Kaffees sein? Oder des schwarzen Tees? Oder des grünen Tees? Alles sogenannte leichte Drogen, die legal sind? Oder wie ist es mit den Drogen, die dann nicht mehr ganz so legal sind? Angefangen bei denen und dann zu all den anderen, zu denen wir gar nicht gehen brauchen, weil wir wissen, dass wir Sklaven davon werden. Die Bibel sagt: Sei kein Sklave. Denn Jesus hat uns aus der Sklaverei herausgeführt und das war der Exodus. Und Exodus heißt was? Ausweg. Ausweg aus der Sklaverei bedeutet heute, Ausweg 2012 auch als Ausweg aus den schlechten Lebensgewohnheiten, die mich versklaven und die mich ungesund machen.

[1:10:13] Und ganz am Ende nur noch wenige Bibelverse. Falls du sagst, lieber Freund, der du heute hier bist oder der du zuschaust: Ja, ich möchte davon loswerden. Ich möchte mit der Zigarette aufhören. Ich möchte den Alkohol beiseite lassen. Aber ich bin irgendwie schwach. Ich weiß nicht, wie ich das schaffe. Vielleicht hast du Drogen konsumiert und du möchtest damit aufhören, aber du weißt nicht wie. Als erstes möchte ich dir sagen: Es gibt professionelle Hilfe, wenn das auf dich zutrifft. Schreib uns, wir können dir versuchen weiterzuhelfen und Experten an dich weiterzuleiten, die dir vielleicht helfen können, wenn der Fall sehr schwer ist. Aber eine Sache ist noch viel wichtiger als alle physische Hilfe. Das ist die geistliche Hilfe. Denn der Heilige Geist ist willig, uns zu helfen. Ja, das Fleisch, unser Körper ist schwach. Wir selbst sind schwach. Wir selbst glauben, wir können damit nicht aufhören. Aber der Heilige Geist ist willig, uns zu helfen. Wir müssen also verstehen, während wir hier stehen vor unserem Drogenproblem oder Abhängigkeitsproblem, dass es da jemanden gibt, den Heiligen Geist, der sagt: Ich kann dir helfen. Ich stehe bereit. Ich bin hier. Wir müssen verstehen, dass ohne Jesus wir wie viel tun können? Wenn wir getrennt von Jesus sind, können wir nichts tun. Wir können nicht mal mit der leichtesten Sache aufhören. Aber wenn wir mit Jesus verbunden sind, was können wir dann tun? Alles. Auch deine Sucht überwinden. Kannst du das? Du kannst es, lieber Freund. Du kannst jede Sucht überwinden durch den, der dich stark macht. Christus. Denn alles, was du tun musst, ist, glauben, dass du es empfängst. Alles, was du auch im Gebet erbittest, glaub, dass du es empfängst. So wird es euch zuteilwerden.

[1:11:53] Wenn du heute sagst, lieber Freund, liebe Freundin: Ich möchte loswerden, den Alkohol, ich möchte loskommen vom Nikotin. Ich möchte loskommen vielleicht vom Haschisch oder von was auch immer dein Problem ist. Ich möchte davon loswerden oder vielleicht von dem vielen Essen. Vielleicht ist es auch so eine Art Sucht geworden, Esssucht. Ich möchte davon loswerden. Vielleicht bist du magersüchtig. Wenn du davon loswerden möchtest, sagst du: Ich kann es nicht alleine. Aber bitte, Herr, schenk mir den Sieg. Dann glaube daran, dass du den Sieg bekommst. Gott, aber sehr dankend, der uns den Sieg nicht nur verheißt, sondern den Sieg gibt. Nicht nur sagt er: Ja, du wirst siegen. Nicht nur sagt er: Ich applaudiere dir, ich helfe dir, ich bin dein Cheerleader, streng dich an. Er sagt: Ich gebe dir den Sieg. Und wenn ich den Sieg bekomme, dann habe ich ihn schon. Wenn ich im Glauben meine Hand ausstrecke und sage: Gib mir den Sieg, dann bekomme ich den Sieg. Viele Menschen glauben, naja, beten heißt, Gott motivieren, dass er mich mehr unterstützt, damit ich dann selbst den Sieg erringe. Nein, beten heißt, den Sieg in Anspruch nehmen, der schon längst vorbereitet ist. Und wenn ich ihn habe, dann habe ich ihn. Und das muss ich nur glauben. Er gibt uns den Sieg.

[1:13:03] Und wenn wir den Sieg haben, dann sollen wir uns der Sünde für tot halten, aber für Christus, für Gott in Christus Jesus, unserem Herrn, leben. Halte dich der Sünde für tot. Wenn du den Sieg bekommen hast, wenn du Jesu Gebot annimmst und sein Angebot annimmst und sagst: Ja, ich möchte frei werden davon, dann halte dich dem Rauchen für tot. Was macht ein Toter, wenn er eine Zigarette sieht? Gar nichts. Was macht ein Toter, wenn er bei McDonald's vorbeifahren könnte? Wenn er im Sarg an McDonald's vorbeigefahren wird, was macht er? Er macht gar nichts. Nicht eine einzige Geschmacksnerv tut ihm was. Wir sollen uns für tot halten. Wenn wir also an dem Werbeplakat vorbeigehen, wie ein Toter, es juckt uns gar nicht. Das ist das, was Gott uns schenken möchte, wenn wir in Christus Jesus leben.

[1:14:03] Aber wichtig, meine lieben Freunde, ist: Pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden. Was heißt das? Es ist weitaus schwerer, nicht zu rauchen in einem Haushalt, wo überall Zigarettenschachteln sind. Wenn ich das Fleisch errege, oder wenn ich mir ständig Fernsehen anschaue, wo Zigarettenwerbung kommt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann das Fleisch so sehr erregt ist, dass ich wieder falle. Das heißt, wenn du heute die Entscheidung fällst: Ich will mit dem Rauchen aufhören, ich will mit dem Alkohol aufhören, dann mach etwas Radikales. Schmeiß jede Flasche so weit weg, dass du sie nicht mehr zurückholen kannst. Schmeiß jede Schachtel so weit weg. Schmeiß alles weg, was sich daran erinnert. Und kauf dir keinen Ersatz. Keine Notfallpackung für den Fall, dass es dich des Nachts überkommt. Halte dich der Sünde für tot. Und Gott wird dir den Sieg geben.

[1:15:08] Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist mäßig in allem. Jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Wenn Sportler bei Olympia einen Sieg erringen wollen, dann beachten sie diese Dinge. Und du bist auch ein Olympiasportler. Du läufst nicht die 400 Meter und auch nicht die 10.000 Meter, du läufst den Kampf des ewigen Lebens. Du wirst keine Goldmedaille bekommen, sondern eine goldene Krone. Da wird jeder Olympiateilnehmer von Neid erblassen. Deswegen lasst uns enthaltsam sein, lasst uns mäßig sein, lasst uns diese Dinge praktizieren.

[1:15:48] Die Frage, die wir uns heute stellen wollen: Möchtest du deinen Körper, den du von Gott bekommen hast, damit er Gott die Ehre gibt, als einen Tempel rein erhalten? Möchtest du mit allen Lebensgewohnheiten aufhören, die Gott verbietet? Und möchtest du darüber nachdenken, dich auch in deiner Ernährung dem Idealplan Gottes anzunähern? Immer mehr, Schritt für Schritt. Ich möchte meinen Tempel rein erhalten. Ich möchte keine Klippdachsalami hineintun und auch kein Schweinekotelett. Ich möchte da kein Teer ranstreichen und ich möchte da auch keine Substanzen hineintun, die irgendwie mein Gehirn durcheinander bringen und zerstören. Das soll alles wegbleiben ab heute. Und vielleicht gibt es einige, die diese Entscheidung schon gefällt haben. Vielleicht gibt es auch einige von uns, die vielleicht nicht das Problem haben, dass sie das falsche essen, aber dass sie vom Richtigen zu viel essen. Oder zu den falschen Zeiten. Und dann ist es auch eine gute Entscheidung, heute zu sagen: Ich möchte wieder neu darüber nachdenken, dass mein Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist und ich möchte danach leben und das tun. Das ist unser Wunsch. Also ich möchte mich das neu heute dafür entscheiden und ich hoffe, du auch, der live zuschaust. Wir hier vor Ort haben uns alle entschieden und wir freuen uns, wenn du das zu Hause auch umsetzt.

[1:17:06] Wir wollen gemeinsam noch beten und dann anschauen, was wir morgen sehen werden. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du nicht nur ein Gott bist für die Theologie und ein Gott bist für die Geschichte, sondern auch ein Gott bist unserer Arterien und unserer Venen, unserer Lunge, unserer Herzklappen, unserer Gehirnnerven und unserer großen Zehen. Das alles hast du geschaffen und du möchtest, dass es gut funktioniert, denn du weißt, wie schlimm es ist und wie schmerzhaft es ist, wenn es mal nicht funktioniert. Oder wenn es dauerhaft geschädigt ist. Deswegen hast du uns Ratschläge gegeben. Du bist der Erbauer unseres Körpers und du weißt am besten, was dort hineingehört. Und wir wollen danach trachten, das hineinzutun, was du uns empfiehlst. Das hineinzutun in solchen Mengen, wie du uns redest und es zu solchen Zeiten hineintun, wie es gut ist für unseren Körper. Gib, dass wir dieses Thema gründlicher nicht nur studieren, sondern vor allem auch umsetzen. Gibt es bei diesem Thema so, dass wir mehr wissen, als wir tun? Und das gilt für mich als wahrscheinlich auch für fast jeden, der hier sitzt und zuschaut. Nimm dieses Thema noch ernster und dass wir diese Heiligung auch in unserem Körper erleben, genauso wie in unserem Geist. Wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du bei uns bist und stärkst, damit wir auch die weiteren Themen gut verstehen können in einem gesunden und geheiligten Körper. Vielen Dank!
[1:19:03] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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