Veröffentlicht am
1.281 Klicks

In dieser Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel, „Ausweg 2012“, beleuchtet Christopher Kramp das Thema „Freiheit“. Er beginnt mit einer Zusammenfassung der bisherigen Vorträge und führt dann tief in die biblische Prophetie ein, um die Bedeutung von Freiheit im Kontext der Endzeit zu verstehen. Der Vortrag analysiert symbolische Darstellungen in der Offenbarung und Daniel, um die Entwicklung von politischen und religiösen Mächten zu entschlüsseln und ihre Rolle in der heutigen Welt zu beleuchten.

In dieser Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel, „Ausweg 2012“, widmet sich Christopher Kramp dem Thema Freiheit. Er beleuchtet die biblische Prophetie und erklärt, wie sich die Ereignisse der Endzeit entfalten. Dabei wird die Rolle verschiedener Mächte und Symbole analysiert, um die Bedeutung von Freiheit im biblischen Kontext zu verstehen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] So schön, dass Sie da sind, dass Sie auch später zugekommen sind, die jetzt später gekommen sind, dass Sie später eingeschaltet haben noch, auch herzlich willkommen an Sie auf joelmedia.tv, auf auswegt2012.de und auf ad-tv.info. Und wir wünschen auch heute einen gesegneten Sabbat anfangen. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam dieses wunderbare Thema, die Freiheit, gemeinsam betrachten wollen.

[0:35] Bevor wir das tun, wollen wir uns ganz kurz zwei Minuten Zeit nehmen, noch einmal ein wenig zu wiederholen, was wir in den bisherigen, wie viele Wochen sind wir schon dran, drei Wochen schon gelernt haben. In drei Wochen lernt man eine ganze Menge und das wollen wir mal kurz zusammenfassen. Übrigens, wie viele Wochen haben wir noch bis zum vermeintlichen Weltuntergang? Drei Wochen, nicht wahr? Drei Wochen, genau in der Mitte. Aber wir haben ja gesehen, es wird nichts passieren. Warum? Weil der Maya-Kalender nichts prophezeit hat, ganz genau. Stattdessen gibt es für all diese Katastrophen und Krisen einen Ausweg. Der Ausweg ist was? Die Bibel und die biblische Prophetie. Und um sie zu verstehen, brauchen wir den Bibel-Code. Und wenn wir den anwenden, die biblischen Prophezeiungen zu studieren, dann entdecken wir, dass das Hauptthema der Bibel was ist? Ein Kampf oder ein Krieg. Den Krieg, der zwischen Gott und Satan stattfindet, über sein Gesetz. Und dieser Krieg hat dazu geführt, dass diese Welt in ein Chaos gestürzt wurde, ein Finsternis. Aber Gott hat eine Antwort, nämlich seine Antwort ist das Licht. Und das Licht ist ein Symbol für Jesus Christus, für sein Evangelium. Und um ihm zu begegnen, sollten wir uns wohin bewegen? Im Zelt. Das Zelt steht für das Heiligtum, die Stätte der Begegnung, wo wir den einen sehen. Und der eine ist Jesus Christus, der für uns gestorben ist und der als Hohepriester jetzt im himmlischen Heiligtum für uns dient und zu einem bestimmten Datum ins Allerheiligste gegangen ist, nämlich 1844, um dort was zu tun? Das Heiligtum zu reinigen, Gericht zu halten. Und zwar braucht er, um Gericht zu halten, einen Maßstab. Und der Maßstab sind die zehn Gebote, ganz genau. Und die zehn Gebote enthalten viele wichtige Gebote und vor allem eins, das meistens vergessen wird. Und das geht um einen Tag. Und der Tag ist der siebte Tag Sabbat. Und dass die meisten das nicht wissen, hängt zusammen mit einer großen historischen Täuschung, die wir gesehen haben durch das Mittelalter hindurch und der biblischen Prophetie. Und indem wir den Sabbat verkünden, bereiten wir uns auch vor auf die Rückkehr, ganz genau, die Wiederkunft von Jesus Christus. Das haben wir vor einer Woche behandelt, nicht wahr? Und damit wir persönlich vorbereitet sind, denn es ist ja eine Sache, die jeden Einzelnen betrifft. Wir wollen ja nicht einfach irgendwie als Kollektiv einem Guru folgen. Wir wollen selbst wissen, was wir glauben. Deswegen hat Jesus jedem Einzelnen von uns was in die Hand gedrückt? Den Schlüssel. Und der Schlüssel ist das prophetische Wort in der Bibel, das wir selbst verstehen können, das wir selbst benutzen können, um es dann auch anderen weiterzugeben. Denn die Bibel warnt uns vor einer globalen Rebellion, ganz genau. Die fing schon an, direkt nach dem Rausch aus Eden, mit Kain und Abel, dann zur Zeit der Sintflut, dann diese Rebellion nach der Sintflut konzentrierte sich auf einen geografischen Ort, den wir, wie nannten, Babel, Babylon, nicht wahr? Der dann zum Typus wird für all die späteren Rebellionen, die wir jetzt momentan auch gerade studieren. Aber egal, ob wir uns in der Rebellion befinden oder nicht, es gibt Hoffnung für Babylon, wenn wir uns entscheiden, genau. Und die Entscheidung muss eine Entscheidung sein, letztendlich für die Taufe, haben wir gesagt, nicht wahr? Letztendlich führt uns eine Entscheidung dazu, dass wir getauft werden auf den Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes und eine öffentliche Entscheidung für Jesus Christus tun. Und unsere Entscheidung, die wir tun, wird nicht nur eine geistige, geistliche Komponente haben, sondern wird auch was betreffen? Unseren Körper. Und deswegen enthalten wir uns von all dem, was schädlich ist, was unseren Körper kaputt macht, denn unser Körper ist ein Tempel, ganz genau, wunderbar, ein Tempel des Heiligen Geistes. Und wir brauchen, wir müssen gesund leben, weil gesunde Lebensweise führt dazu, dass wir klar denken können und in den Wirren der Zeit unterscheiden können, was Wahrheit und was Irrtum ist. Denn obwohl wir Stellvertreter Christi sind, gibt es auch einen sogenannten Stellvertreter, der sich selbst zum Stellvertreter erhoben hat, der, wie wir gesehen haben, nicht wirklich der Stellvertreter Christi ist, sondern genau das Gegenteil macht, der Antichrist. Und wir haben da im letzten Vortrag viel darüber gesprochen, über die politische Macht, die wir jetzt heute auch nochmal kurz ansprechen werden, wenn es weiter geht.

[5:09] Heute geht es um die Freiheit und wir wollen kurz beten, um hineinzugehen in das Thema und dann geht es los. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Gelegenheit, auch heute Abend wieder uns unter deinen Segen stellen zu können. Wir danken dir für die Zeit, die du uns gegeben hast. Wir danken dir für dein Wort. Wir bitten dich, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist, dass wenn wir jetzt wieder das prophetische Wort aufschlagen, studieren, dass wir klar denken können, dass wir unser eigenes Urteil fällen gemäß dem, was geschrieben ist, und dass wir dir nachfolgen, so wie du uns einlädst. Wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du bei uns bist und schenkst uns deinen Heiligen Geist jetzt. Halte du alles Störende fern und sei du unser Lehrer. Amen.

[5:48] Seit einigen Tagen macht eine Meldung, vielleicht nicht große Nachrichtenwellen, aber doch, wird sie weltweit verbreitet auf bestimmten Seiten, in bestimmten Kanälen. Und zwar geht es um diesen Mann hier: Antonio dos Anjos Montero. Welche Sprache, wonach klingt das? Spanisch? Ja, es ist nicht Spanisch, es ist so ähnlich, es ist Portugiesisch, ganz genau. Er kommt aus einem Land, das sehr klein ist, aus Kap Verde, den Kapverdischen Inseln. Das sind Inseln an der, ganz genau, aus den Kreolen, das sind Inseln an der westafrikanischen Küste. Aber er wohnt zur Zeit nicht dort, sondern er lebt in diesem Land. Weiß jemand, wie dieses Land heißt hier? Wer es zuerst weiß? Das ist Togo, ganz genau. Das ist Togo, ist das Nachbarland von Ghana. Heute erzähle ich mal nicht was von Ghana, sondern von Togo. Das Nachbarland von Ghana, ein kleines Land hier, das ist der Togo-Gebirgsrücken. Antonio dos Anjos Montero ist Christ und er ist Pastor. Und Pastor seiner Kirche, obwohl er von den Kapverdischen Inseln ist, dient er zur Zeit in Togo. Aber das alles wäre nicht außergewöhnlich, wenn er nicht seit acht Monaten dort in Togo im Gefängnis sitzt, zusammen mit einem anderen Kirchenmitglied seiner Kirche. In Togo sind vor einigen Monaten 20 junge Frauen umgebracht worden, um deren Blut auf dem Bluthändlerring, also dem Bluthändlermarkt zu verkaufen. Es scheint einen Schwarzmarkt zu geben mit Menschenblut. Und das ist aufgedeckt worden. Der Mörder ist gefasst worden. Wie gesagt, 20 junge Frauen. Man kann sich vorstellen, dass die Bevölkerung relativ boshaft war darüber. Und dieser Mörder hat diesen Pastor mit angezeigt und gesagt: "Das ist einer von unseren Leuten gewesen." So ist er ins Gefängnis gesetzt worden. Man hat ihn natürlich befragt, man hat die Sache untersucht, man hat sein Haus untersucht, man hat sein Büro auf den Kopf gestellt und man hat, wie viel Beweise gefunden? Nicht einen einzigen. Trotzdem sitzt dieser Pastor seit acht Monaten in sogenannter Untersuchungshaft. Untersuchungshaft in Togo bedeutet einfach sitzen mit im Knast. Die Familie hat Geld dafür bezahlt, dass er in einer der besseren Zellen sitzen darf. Bessere Zelle heißt eine Zelle mit 30 Leuten und nicht mit 80. Seit acht Monaten sitzt er dort. Er bekommt keine Verhandlung und mittlerweile ist auch klar, dass die öffentlichen Behörden – haben es bereits mehrmals bestätigt – sie wissen, dass er unschuldig ist. Er wird trotzdem nicht freigelassen. Diplomaten von der Kapverdischen Inseln sind auf höchster Ebene dran. Auch Offizielle seiner Kirche sind da seit geraumer Zeit dran. Trotzdem rührt sich nichts und dieser Fall hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Und er ist mir so besonders wichtig, weil ich die Gelegenheit hatte, vor einigen Wochen seine beiden Töchter kennenzulernen, und zwar nicht in Togo, sondern in Ghana. Als ich vor einigen Wochen in der Valley View University in der Nähe von Accra gewesen bin, wo seine beiden Töchter studieren, sind beide nach Vorträgen zu mir gekommen, beide Einzelnen, und haben mir unter Tränen die Geschichte erzählt, die jetzt sozusagen in der ganzen Welt verbreitet wird. Und interessanterweise haben sie mir etwas erzählt, was ich in den meisten Nachrichtenmeldungen nicht gesehen habe oder nicht gelesen habe. Sie haben erzählt, dass auch die togoischen Behörden genau wissen, dass er unschuldig ist, aber dass es einen Grund dafür gibt, dass er festgehalten wird. Und dieser Grund liegt nicht darin, dass Togo so autokrat regiert wird, obwohl Togo vielleicht nicht unbedingt der Ausbund an Demokratie ist. Der Grund liegt darin, dass Menschenrechtsorganisationen der togolesischen Regierung vorgeworfen haben, dass sie den Fall nicht scharf genug aufklärt. Und zusätzlich kommt der Druck aus der Bevölkerung, dass jemand da jetzt für gerade stehen muss. Das heißt, es ist gerade nicht der Druck von oben, von irgendwelchen undurchsichtigen Diktatoren in Schwarzafrika. Nein, es ist der Druck der Bevölkerung, der dazu führt, dass jemand unschuldig leiden muss, weil die Regierung einfach einen Sündenbock braucht für das Problem. Das fand ich interessant. Ich glaube, das ist ein interessanter Mechanismus, den man bedenken sollte. Was passiert, wenn Regierungen so sehr unter Druck gesetzt werden, dass sie einen Sündenbock brauchen und obwohl sie es besser wissen, dann jemanden einfach einkerkern und einfach ein Bauernopfer hier riskieren, um einfach um ihre eigene Stellung nicht zu riskieren. Das ist eine bewegende Geschichte. Übrigens, der morgige Tag ist weltweit ausgerufen worden. Ich weiß nicht, wer das weiß, vielleicht gehört hat. Das ist eine freiwillige Sache. Morgen ist ausgerufen worden zu einem weltweiten Tag des Gebets und Fastens für diesen Pastor und seinen Mitchristen, der im Gefängnis für ihn sitzt. Wer daran sich beteiligen möchte, ist eingeladen, das zu tun. Ich werde das tun, aber auch hier gilt natürlich Römer 14: Wer ist, der ist und wer nicht ist, der ist nicht. Aber es ist eine Gelegenheit, sich dort zu vereinen, weltweit im Gebet für diesen Mann, dass Gott ein Wunder hier tut, um ihn zu befreien.

[11:23] Warum erzähle ich das? Weil unser Thema heute die Freiheit ist. Und wir haben schon viel über Freiheit und Sklaverei gesprochen. Ich war meistens bezogen auf die persönliche Freiheit, die persönliche Sklaverei von der Sünde. Aber es gibt auch diese andere Dimension einfach meiner, der Freiheit, die mir eigentlich vom Staat gewährt werden sollte und die manchmal in Gefahr kommt, manchmal unter solchen Umständen. Und dabei wollen wir heute ein wenig mehr nachdenken, vor allem im Licht der biblischen Prophetie.

[11:52] Um das zu tun, wollen wir einen kleinen Schritt zurück machen, über das, was wir am Dienstagabend gelernt haben. Wir haben uns ja mit einigen Prophezeiungen beschäftigt, die Johannes auf Patmos gehabt hat, in dem letzten Buch der Bibel, das da heißt Offenbarung, ganz genau. Wir haben ein Kapitel studiert. Weißt du noch, welches Kapitel wir studiert haben? Wir haben Offenbarung Kapitel 13 studiert, nicht wahr? Da ging es um ein Tier aus dem Meer, können wir uns erinnern? Mit sieben Köpfen, zehn Hörnern. Wir haben das ausführlich studiert, wiederholen wir nicht alles. Wer das nicht mitbekommen hat oder verpasst hat, sei auf Joel Media verwiesen, dort ist die Aufnahme schon seit längerer Zeit auch zu finden. Und wir haben gesehen, dass dieses Tier enorme Ähnlichkeit hatte mit welchem anderen Symbol in der Danielschen Prophezeiung? Kannst du dich erinnern? Ja, nicht ganz wirklich. Es war das kleine Horn, ganz genau. Mit dem kleinen Horn. Dieses kleine Horn und auch dieses Tier aus Offenbarung 13 stand für wen? Für was? Für Babylon allgemein. Aber wir haben es noch konkreter gemacht, es stand für die, ganz genau, für den mittelalterlichen Kirchenstaat, für die römische Kirche, die dort schon im Mittelalter regiert hat. Und wir haben gesehen, dass diese Kirche, dieser Kirchenstaat, der im ganzen Mittelalter die ganze zivilisierte Welt unter seiner Kontrolle hatte, nach der Bibel eine tödliche Wunde bekommen sollte. Wann ist diese tödliche Wunde geschlagen worden? 1798, haben wir gesehen, durch die Franzosen. Und wir haben am Dienstag gelernt, das war relativ neu, dass die Todeswunde geheilt werden sollte. Und wir haben gesehen, so wie 1798 da eine tödliche Wunde geschlagen worden ist, als der Papst gefangen genommen worden ist, ins Exil geschickt worden ist und der Vatikanstaat aufgelöst worden ist, so sehen wir seit dieser Zeit, wie ganz langsam, aber beständig im Hintergrund, kaum einer merkt es, diese Wunde heilt und zwar in einem Ausmaß, dass heute der Vatikan schon wieder zu den wichtigsten, einflussreichsten politischen Gestalten unserer Welt zählt. Die Bibel sagt vorher: "Die ganze Erde verwundert sich nach dem Tier." Und wir haben auch darüber gesprochen, dieses Konzept aus Offenbarung 17 von der Hure Babylon. Und just an diesem Moment, 1798, als der in Gefangenschaft ging, der jahrhundertelang im Mittelalter anderen in Gefangenschaft geführt hat, als der sozusagen durch das Schwert symbolisch getötet wurde, der vorher ständig das Schwert genommen hatte, sagt uns Offenbarung 13, sollte es noch eine andere Macht geben, die sozusagen jetzt darauf folgen sollte. Während die Französische Revolution ganz Europa in eine Welle des Atheismus gestürzt hat, den Kirchenstaat aufgelöst hat und kurzzeitig für völlig chaotische Verhältnisse gesorgt hat, sollte eine andere Macht still und heimlich entstehen, die die biblische Prophetie ganz ins Scheinwerferlicht rückt, wenn es um die Endzeit geht.

[15:01] Wieder wollen wir uns sozusagen mit Johannes hineinwagen in die Endzeitprophetie und wollen sehen, was uns die Bibel an konkreten Hinweisen gibt, die wir dann gemeinsam studieren können. Johannes sah dort, nachdem er den ersten zehn Versen von Offenbarung 13, dieses Papsttum gesehen hat, wie es aufkommt aus dem Meer, als Macht nach Babylon mit dem Vers in Griechenland, Rom, dann das ganze Mittelalter beherrscht, dann eine tödliche Wunde bekommt, in Vers 10, da sieht er ab Vers 11 ein neues Tier. Es heißt in Offenbarung 13, Vers 11: "Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm." Jetzt, wir wissen schon, ein Tier in der biblischen Prophetie steht für was? Für eine Macht, für eine politische Macht. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass wir auch beim ersten Tier nicht einfach eine Kirche sehen, sondern eine kirchenpolitische Macht. Es gibt viele Kirchen auf der Welt, aber keine kommt in der biblischen Prophetie vor, außer dieser kirchenpolitischen Macht des Vatikan, weil sie eben nicht nur eine Kirche ist, sondern auch ein Staat. Es ist eine politische Macht, die er danach sieht, die hier aus der Erde aufsteigt. Es heißt: "Das Tier stieg aus der Erde hervor." Man kann sich immer noch erinnern, woraus stieg das erste Tier aus Offenbarung 13 hervor? Aus dem Meer. Jetzt, was bedeutet in der biblischen Prophetie Meer? Haben wir schon gelernt. Und das steht wohin? Offenbarung 17, Vers 15. Weiß jemand noch, wo steht, dass Tiere Mächte sind? Das stand in Daniel 7, Vers 17, ganz genau. Gut. Also wir haben gesehen, die Wasser stehen für Völker, Scharen, Nationen und Sprachen. Und so war es der Vatikanstaat, der inmitten der Zivilisation des europäischen Festlandes sozusagen emporstieg, aus den anderen Zivilisationen hervor. So kam dieses Tier aus dem Wasser. Aber das zweite Tier aus Offenbarung 13, über das wir heute sprechen wollen, kommt nicht aus dem Wasser, sondern es kommt aus der Erde. Frage: Wie viel Wasser hat Erde? Das stimmt, Erde ist mit zwei Dritteln Wasser besetzt, das stimmt. Aber das Tier kommt ja aus der Erde und nicht aus dem Wasser. Das heißt, wir denken mal über Land nach, über Landmasse, Erde. Wie viel Wasser ist da? Wie nennt man Erde, wo kein Wasser da ist? Wüste. Also, wenn da gar kein Wasser da ist, dann würde man es Wüste nennen. Wüste steht in der Bibel also für einen Ort, wo quasi niemand wohnt, quasi niemand. Wüste steht da, wo niemand wohnt. Die Frau hat sich in der Wüste verstärkt, das heißt, die Christen damals sind an Orte geflüchtet, wo niemand wohnt. Aber das Tier kommt nicht aus der Wüste hier, es kommt aus dem, aus der Erde. Und Erde enthält also ein bisschen Wasser. Wenn man in der Erde gräbt, gibt es ein bisschen Wasser, oder? Ganz genau. Das heißt, es muss eine Macht sein, die an einer Stelle aufkommt, wo es sehr wenig Besiedelung gibt, wenig Völker, wenig Nationen, sozusagen ganz dünn besiedelt, auf einem spärlich besiedelten Gebiet. Das haben wir als erstes Kennzeichen dieser Macht. Aber wir haben noch viel mehr andere, die wir uns jetzt anschauen wollen.

[18:26] Was ist das zweite Kennzeichen? Frage: Wie viel Weltmächte musste Vuldiris dieses Tier besiegen, wenn es aus der Erde emporsteigt? Keins. Denn die anderen Tiere aus Daniel 7 und Offenbarung 13, erster Teil, die sind ja aus dem Wasser hervorgekommen. Und was hat das Wasser mal aufgewühlt? Wissen wir noch? Was hat das Wasser aufgewühlt? Die Winde. Und die Winde standen wofür? Für Kriege. Das heißt, durch Kriege sind eigentlich die Weltmächte entstanden. Die Medo-Perser haben Krieg gegen die Babylonier geführt, die Griechen haben Krieg gegen die Perser geführt, die Römer haben Krieg gegen die Griechen geführt und so ging es immer hin und her. Und so entstanden dann die Weltmächte. Und auch das Papsttum ist durch Krieg entstanden, durch die verschiedenen kritischen Auseinandersetzungen damals. Aber diese Macht steigt nicht aus dem Wasser hervor, da ist keine Weltmacht irgendwo, die besiegt werden muss, sondern es steigt quasi an einem Ort aus, wo es vorher keine Weltmacht gab. So quasi aus dem Nichts hervor, auf einem spärlich besiedelten Gebiet. Und zwar ohne Niederwerfen einer früheren Weltmacht. Also nicht durch Eroberung sozusagen, sondern einfach durch Wachstum, durch Gründung.

[19:30] Punkt Nummer zwei. Also Punkt Nummer eins war: es war spärlich besiedeltes Gebiet und Punkt Nummer zwei ist: ohne Niederwerfen einer früheren Weltmacht. Dann heißt es hier: "Es hat zwei Hörner gleich einem Lamm." Jetzt, wenn wir nicht an die Bibel denken, woran denken wir, wenn wir an das Lamm denken? Wir kommen noch danach. Wenn wir an die Bibel denken, woran wir an das Lamm denken. Aber wenn wir nicht an die Bibel denken, was ist die erste Assoziation mit einem Lamm? Unschuldig, sanft, zahm, Wolle. Ja, das stimmt, das stimmt. Jetzt im Vergleich zu all den anderen Tieren, was ist das Besondere an einem, aus den anderen Tieren, aus Daniel 7 und Daniel 8? Was ist besonders an dem Lamm? Ich habe deswegen bewusst gesagt, jemand hat gesagt, es ist nicht gefährlich. Aus Daniel 7 und 8. In Daniel 8 haben wir welche Tiere? Ein Widder und ein Ziegenbock. Die sind auch nicht gefährlich, oder? Jedenfalls, wenn sie nicht wütend sind. Ziegenbock in Daniel 8. Aber was ist trotzdem anders von diesem Lamm, im Gegensatz zum Löwen, zum Bären, zum Panther, zum Widder, zum Ziegenbock? Widder ist auch kein Raubtier. Ziegenbock auch nicht. Es ist ein junges Tier. All die anderen Tiere sind erwachsene Tiere, nicht wahr? Aber es ist ein junges Tier. Es ist ein Kind. Normalerweise, wenn das Tier kein Kind wäre, wäre es eigentlich ein Schaf. Aber dieses Tier sieht nicht aus wie ein Schaf, es sieht aus wie ein Lamm. Es ist also vergleichsweise jung. Also keine Nation, die eine jahrtausendealte Geschichte hat, die man in irgendwelchen Museen anschauen kann. Also eine junge Nation. Was war Punkt Nummer eins? Punkt Nummer eins war? Wenig besiedelt. Punkt Nummer zwei war? Keine Eroberung. Punkt Nummer drei war? Eine junge Nation.

[21:24] Gehen wir weiter. Ein Vers vorher haben wir gerade die Geschichte hier, wie das Papsttum in Gefangenschaft geht, durch Schwert getötet wird. Das ist die tödliche Wunde. Das heißt, als die tödliche Wunde, die wir gesehen haben, es wurde wie zu Tode verwundet und direkt im Anschluss an diese tödliche Wunde kommt dieses Tier aus der Erde hervor. Das heißt, wir haben eine zeitliche Einordnung. Um welchen Zeitpunkt herum muss also dieses zweite Tier entstehen? Wenn also die tödliche Wunde wann nochmal war? 1798. Muss es also am Ende des 18. Jahrhunderts entstehen, deswegen auch eine junge Nation. Es muss also am Ende des 18. Jahrhunderts, gerade zu dem Zeitpunkt, wo die Französische Revolution war, wo das Papsttum bergab ging, muss diese Nation graduell wachsen nach der biblischen Prophetie.

[22:08] Und jetzt gucken wir noch mal das Lamm an, aber schauen uns jetzt mal mehr aus dem Blickwinkel der Bibel an. Wenn wir Lamm hören und an Bibel denken, woran denken wir automatisch? Jesus Christus. In der Offenbarung kommt das Wort Lamm ganz, ganz oft vor und das ist die einzige Stelle in der Offenbarung, wo es nicht direkt Jesus meint. Weil hier geht es ja nicht direkt um Jesus, sondern es geht um eine Macht, nicht wahr? Aber gleich einem Lamm. Das heißt, diese Macht sieht Christus ähnlich. Jetzt, wie nennt man Menschen, die Christus ähnlich sehen? Christen, hoffentlich nicht. Das heißt, es muss sich um eine christliche Nation handeln. Wir wissen, als Johannes dort Jesus angekündigt hat, nannte ihn: "Siehe, das Lamm Gottes." Und auch in der Offenbarung, selbst im gleichen Kapitel, nur wenige Verse vorher, wird ja Jesus genannt, das Lamm, nämlich in dem Buch des Lebens des Lammes, in das wir alle eingeschrieben werden sollen, das Lamm, das für uns geschlachtet worden ist. Das heißt, der Zusammenhang ist in diesem Vers ganz deutlich. Dieses zweite Tier muss einen ausgeprägten, ganz deutlichen christlichen Charakter haben. Nicht einfach nur so ein bisschen so an der Fassade, sondern wirklich sehr intensiv.

[23:26] Christlicher Charakter Nummer 5. Also fassen wir zusammen, was hatten wir bisher? Nummer 1 war? Spärlich besiedelt. Nummer 2 war? Keine Eroberung. Nummer 3 war? Eine junge Nation. Nummer 4 war? Am Ende des 18. Jahrhunderts. Und Punkt Nummer 5: eine christliche Nation. Gut. Und dann hatte es zwei Hörner. Frage: Wofür stehen Hörner in der biblischen Prophetie? Auch, ja, wir haben hier Könige, ganz genau. Die zehn Hörner bedeuten, dass du aus jedem Reich zehn Könige aufstellst oder Königreiche. Aber es heißt, es hat Hörner gleich einem Lamm. Also, Übersetzung: Es hat Königreiche wie Jesus. Logisch. Königreiche, also zwei Hörner gleich einem Lamm. Es hat zwei Königreiche und zwar in der Art, wie Jesus sie hat. Das ist eine interessante Frage, oder? Hat Jesus zwei Königreiche? Ja. Hat Jesus über Königreich gesprochen? Das war eines seiner Lieblingsthemen. Fast jedes Gleichnis fängt an mit den Worten: "Das Reich Gottes ist gleich..." Was heißt hier? "Er verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nah." Also, Jesus hat immer von dem Königreich Gottes gesprochen. Das sind wie viele Reiche? Eins. Also, Jesus anerkannte das Königreich Gottes. Das war ihm das Wichtigste. Aber kannte Jesus auch noch ein zweites Königreich, das er für, das er geachtet hat und das er bestätigt hat, außer dem Königreich Gottes? Schauen wir uns das mal an. Er sagt: "So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." War Jesus ein Revolutionär, der das Kaisertum umstürmen wollte? Er hat dem Staat seine Sphäre gelassen. Aber das Entscheidende an der Art und Weise, wie Jesus diese beiden Königreiche, sozusagen diese beiden Einflussgebiete behandelt hat, lag darin, dass er sie getrennt hat. Er hat nicht gesagt: "Gebt dem Kaiser, was Gottes ist, und dem Gott, was Kaisers", sondern: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Getrennt das. Das heißt, Jesus vertrat die Ansicht, dass sozusagen Kirche oder Glaube, Religion und Staat, Politik, Macht und so weiter getrennt gehören. Das war Jesu biblische Lehre. Und offensichtlich sollte diese Macht genau diese Einstellung auch haben. Es sollte zwei Hörner haben, gleich wie ein Lamm, so wie Jesus. Staat und Kirche getrennt.

[26:06] Nun, wenn wir überlegen, dass diese Macht ja sozusagen nach dem Mittelalter kommt, ist das schon eine ziemliche Revolution. Denn im Mittelalter waren Staat und Kirche wie? Immer eins. Das war ja das Kennzeichen von Daniel 2 schon. Das Eisen und Ton. Staat und Kirche miteinander verbunden. Und hier sollte eine Macht entstehen, ziemlich am Ende der Zeit, die sozusagen plötzlich das Ideal, das Jesus geplant hatte, plötzlich der Weltpolitik zeigt. Und dann fällt auch noch auf, dass diese beiden Hörner keine Kronen haben, im Vergleich zu dem anderen Tier. Das andere Tier hatte zehn Hörner und hat Kronen drauf. Zehn Hörner, zehn Kronen. Es hat keine Kronen. Warum hat es keine Kronen? Kommen wir noch zu. Beantworten wir das später.

[26:58] Aber hier ist ein entscheidender Punkt. Es übt, wie viel Vollmacht aus? Alle Vollmacht des was? Des ersten Tieres. Jetzt, das erste Tier war wer nochmal? Das Tier aus dem Meer, war? Der Vatikan, der im Mittelalter jetzt wenig oder viel Einfluss im Bereich gehabt hat. Die ganze Welt quasi unter seinen Fittichen gehabt hat. Vielleicht kennt jemand die Geschichte vom Gang nach Canossa. Kennt ihr jemand? Als der deutsche Kaiser sich mit dem Papst verscherzt hatte und versucht hat, ein bisschen Autonomie einzuführen, und der Papst ihn einfach exkommuniziert hat, was bedeutet, er war quasi von allem ausgeschlossen und quasi das ganze Land noch belegt hat mit dem Bann. Dann durfte keine Hochzeit mehr gefeiert werden, man konnte keine Begräbnisse mehr machen, das ganze Land war in Aufruhr. Dann musste der deutsche Kaiser – das war nicht irgendjemand – zu Fuß nach Canossa gehen. Und Canossa liegt nicht irgendwo am Strand, Canossa liegt in den Alpen, in den Bergen. Das war Schnee und er stand da barfuß, wie lange? Drei Tage im Schnee, bis sich dann der Papst herabgelassen hat, die Türen zu eröffnen und gesagt hat: "Komm herein und küsse mir meine Füße." Das war die Art und Weise, das war ein extremes Beispiel, das zeigt die Vormachtstellung, die diese Macht gehabt hat. Einen globalen Einfluss. Da ging nichts ohne die Kirche. Wenn jemand versucht hat, mal sich gegen die Kirche zu stellen, das hat die Geschichte gezeigt, egal ob sie Hus oder Luther hießen, das hat größte Konflikte und Auseinandersetzungen hervorgerufen. Also diese neue Macht soll, obwohl sie sozusagen an einem spärlich besiedelten Gebiet aufkommt, obwohl sie ohne Eroberung aufkommt, obwohl sie christliche Ideale hochhält und auch eine Trennung von Kirche und Staat, wird sie eine Machtfülle erhalten, die sozusagen als global beschrieben werden kann, so dass man sagen kann: Ohne die geht nichts. Wer sich gegen sie auflehnt, dem geht es schlecht. Eine globale Machtposition.

[29:07] Die Frage ist, um wen handelt es sich? Es gibt nur eine Macht, die diese Kriterien erfüllt: Die Vereinigten Staaten von Amerika. Wir wollen ganz kurz diese Details nochmal durchgehen. Kann jemand sagen, was war das erste Kennzeichen? Spärlich besiedelt. Jetzt gilt das für Amerika. War Amerika vorher spärlich besiedelt? Ja oder nein? Gab es dort Menschen? Definitiv. Eine Reihe von Indianerstämmen, aber da gab es keine großen Kulturen, keine großen Nationen, keine großen Zivilisationen. Es war spärlich besiedelt. Das kommt aus der Erde hervor.

[29:38] Was war der zweite Punkt? Keine Eroberung, genau. Und ist das wahr? Definitiv. Da war keine Weltmacht vorher auf dem Kontinent, den man hätte erobern müssen, sondern das Land ist quasi von selbst gewachsen, Stück für Stück. Zwar nicht immer friedlich, wir wissen, das hat auch einen ganzen Teil von schlechter Geschichte nebenbei, als man die Indianer vertrieben hat, aber da gab es keine Kriege, wie wir sie aus dem Altertum kennen, hin und her.

[30:08] Was war der dritte Punkt? Eine junge Nation. Kann man irgendwo ins Museum gehen, ins Pergamon-Museum oder in das Britische Museum und da Artefakte aus der Zeit der Anfangspioniere der amerikanischen Nationen finden? Nein! Und das finden die Amerikaner ja selbst so schlecht, ich weiß, dass sie keine Geschichte haben. Keine Geschichte. Das, was die als Geschichte bezeichnen, das haben unsere Urgroßväter erlebt. Eine junge Nation.

[30:32] Jetzt, wie kam es zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika? Die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika fängt vielleicht irgendwo hier an, in den Tälern und Bergen der norditalienischen Alpen, der südfranzösischen Alpen und vieler anderen Stellen, die die Bibel als die symbolische Wüste bezeichnet. Der Ort, an dem sich die Frau für 1260 Jahre begeben hat, als sie verfolgt wurde, an einem Ort, der wirklich gar nicht mehr besiedelt war, als Menschen dafür ins Gefängnis gesetzt wurden, weil sie eine Bibel in der Hand hatten. Und das Gefängnis damals war noch schlimmer als das in Togo. Die Leute wurden da nicht einfach nur ins Gefängnis gesetzt, die wurden gefoltert. Und ich weiß nicht, ob jemand mal sich damit beschäftigt hat, wie diese Folterinstrumente funktioniert haben, will ich jetzt nicht erklären, aber das waren schlimme Zeiten. Diese Menschen wurden gejagt wie Vieh, sie wurden abgeschlachtet. Sie mussten über Jahrhunderte in äußerster Geheimhaltung agieren. Ich habe in einem anderen Vortrag von meinem Besuch auf Iona berichtet, auf dieser Insel, kann ich mich noch erinnern, dort in den Nordwest-Hybriden, irgendwo ganz weiß draußen außerhalb von Schottland. Dort gab es auch Schulen, wo Missionare ausgebildet wurden, um sozusagen den biblischen Glauben aufrecht zu erhalten durch das Mittelalter. Diese Leute wurden nicht ein Jahr ausgebildet oder fünf Jahre, diese Leute wurden dort 18 Jahre ausgebildet, weil es so komplex war, so eine Herausforderung, in dieser Zeit quasi als Prediger und Missionar zu arbeiten. In dieser Zeit mussten sie Hebräisch lernen, Griechisch lernen, sie mussten die Bibel teilweise auswendig lernen, weil sie es nicht leisten konnten, die Bibel mitzunehmen, weil das hätte sie verraten. Die nächste Generation musste immer neue Kopien anfertigen, weil zu jedem Zeitpunkt so eine Station hätte erobert werden können, dann alle Manuskripte verbrannt werden. Das heißt, man musste ein ungeheures Wissen haben, ungeheure Kenntnisse haben, wie man sozusagen unauffällig unter größter Lebensgefahr missioniert. Damals war die ganze Welt so, als wenn man heute Missionar nach Jemen oder Nordkorea sein sollte. Das erfordert mehr Ausbildung als einfach nur ein Bachelor oder Master in Theologie. 18 Jahre wurden die damals zum Teil dort ausgebildet und viele haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt und viele haben ihr Leben auch verloren. Und in dieser Zeit, wie gesagt, sind viele Menschen umgekommen, viele Menschen sind auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Interessanterweise gibt es viele Berichte von Christen, die dort auf dem Scheiterhaufen angefangen haben zu singen. Mal gelesen? Jan Hus zum Beispiel, der auf dem Weg zum Scheiterhaufen angefangen hat zu singen. Das finde ich beeindruckend. Ich denke, das muss ein gewaltiges Zeugnis gewesen sein, als die Flammen hochgeschlagen haben und man Kirchenlieder, Chöre gehört hat. Das waren noch Kirchenlieder, die wirklich Kraft hatten. Nicht mal diese verweichlichten Popsongs heute. Ich glaube, die würde man heute nicht mehr singen auf den Scheiterhaufen. Wie auch immer. Eine meiner Lieblingsgeschichten ist die von dem Assistenten von Hieronymus, der, als er auf dem Scheiterhaufen stand, gemerkt hat, dass die Leute ihm den Scheiterhaufen von hinten anzünden wollten. Er sagte: "Nein, nein, nein, ich bin nicht feige, kommt her, macht es vor meinen Augen." Und auch er hat gesungen. Ich denke, wir können was lernen von diesen Leuten. Aber auf Dauer war es etwas, was kaum zu ertragen war.

[34:03] "Der Drache verfolgte die Frau, er war auf die Erde geworfen und er verfolgte die Frau." Die Frau steht in der biblischen Prophetie, wofür? Für die Gemeinde. Er verfolgte die Frau mit einem Hass, wie ihn die Welt vorher nicht gesehen hatte und viele haben ihr Leben gelassen. Aber dann ergab sich die Möglichkeit, dass es einen Ausweg gab. Nicht den Ausweg 2012, es war der Ausweg 1620. Weiß jemand, wie das Schiff hieß? Es war die Mayflower. Es waren vor allem Puritaner aus England und zum Teil auch aus den Niederlanden, die dort in mehreren Wellen aus Europa flüchteten in ein Land, das vor einiger Zeit vorher entdeckt worden war oder wiederentdeckt worden war. Die Historiker streiten sich, ob Kolumbus der erste Europäer dort war. Viele glauben, die Wikinger waren schon vorher da, wie auch immer. Man hatte dort Land entdeckt und ein Land, wo es keine Inquisitionen gab, ein Land, wo es keine unterdrückenden Kirchen gab, keine unterdrückenden Kaiser, wo man hingehen konnte.

[35:04] Im Jahre 1620 machen sich einige Gläubige auf die Reise nach Amerika. Das ist eine Nachbildung der originalen Mayflower. So muss sie ausgesehen haben. 1620 sind sie im September losgesegelt und sie sind dann an die Küste gekommen. Sie haben noch überwintert auf dem Schiff. Dort sind noch einige gestorben an Lungenentzündung, an Tuberkulose und so weiter, wie das damals in der Zeit so war. Die Überlebenden sind dann hier 1621 an Land gegangen und haben die ersten Kolonien in England gegründet. Deswegen nennt man es heute auch Neuengland. Was werden die wohl mitgebracht haben aus Europa? Bibel, ganz genau. Was noch? Kultur. Sie haben Kultur mitgebracht. Das ist die europäische Kultur. Sie haben natürlich auch Saatgut mitgebracht. Ich denke, sie haben auch mitgebracht ein Wissen um den Wert der Freiheit. Ein Wissen um den Wert der Gewissensfreiheit. Sie waren verfolgt worden für ihren Glauben und als sie dort kamen, so war es zumindest das Ziel vieler, vielleicht nicht aller, aber vieler, dort ein Land zu errichten, wo das sich nicht noch mal wiederholt. So haben sie angefangen, das Land zu bebauen und aufzurichten. Das war dann eine sehr, sehr gesegnete Zeit. Aber die ersten Jahrzehnte, fast Jahrhunderte, waren diese Kolonien wirklich unbedeutend.

[36:45] Als vierten Punkt haben wir den Aufstieg am Ende des 18. Jahrhunderts. Weiß jemand, wann die amerikanische Nation wirklich als Nation jetzt irgendwie das Licht der größeren Öffentlichkeit erblickt hat? Vorher war es ja eigentlich was gewesen, weiß es jemand? Es waren Kolonien, abhängig von England und so weiter. Wann war das ungefähr? Bürgerkrieg war ein bisschen später. Es gab einen Unabhängigkeitskrieg. Dann kommt der Independence Day und dann gab es die Verfassung. Weiß jemand, wann die Verfassung geschrieben worden ist? 1787, am Ende des 18. Jahrhunderts, gerade in dem Moment, als das Papsttum sozusagen seine tödliche Wunde bekommt, kurz vorher fängt diese Nation aufzusteigen und der Staffelstab wird quasi übergeben. Just genau in der Zeitperiode, wie die biblische Prophezeiung es vorgibt. Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, von der ich bis heute glaube, dass die beste Verfassung ist, die es auf Erden gibt.

[37:43] Warum? Weil es hat einen christlichen Charakter. Hat die Vereinigten Staaten einen christlichen Charakter? Ja oder nein? Muss man da noch große Beweise für geben. Dieses Land ist voller Religion, aber nicht nur voller Religion, sondern voller Christen und vor allem Protestantismus. Haben wir das von dem Bible Belt gehört? Weiß jemand, was das ist? Das ist der sogenannte Bibelgürtel. Das sind all die Südstaaten, Arkansas und Florida und Tennessee und so im Südosten, wo der Protestantismus nicht einfach nur eine Religion ist, sondern es ist Teil der Lebenswelt. Nach einer jüngsten Meinungsumfrage glauben bis zum heutigen Tag 46 Prozent aller Amerikaner, dass Gott die Welt innerhalb von sechs bis zehntausend Jahren geschaffen hat. Ich finde das schön, weil ich glaube das auch. Aber können wir uns vorstellen, dass in Deutschland fast jeder zweite Deutsche glaubt, dass Gott die Welt innerhalb von ein paar tausend Jahren geschaffen hat? Also damit meine ich, vor sechstausend Jahren. Jetzt muss ich mich korrigieren. Damit meine ich, dass Gott die Welt vor sechstausend oder zehntausend Jahren, also in sechs Tagen natürlich, geschaffen hat, vor einigen tausend Jahren. Haben wir uns verstanden? Das habe ich gemeint. Wir müssen auf das hören, was ich meine, nicht das, was ich sage. Und das glauben bis auf den heutigen Tag 46 Prozent aller Amerikaner. Das heißt, man geht durch Amerika, nicht nur durch die Bibelwelt, egal wohin, und fast jeden zweiten, den man trifft, der sagt: "Glaubst du, dass Gott die Welt in 24 Stunden, also in 24 Stunden, Tagen, sechs Tagen geschaffen hat, vor ungefähr sechstausend Jahren?" Da sagt jeder zweite Ja. Ich würde behaupten, wenn ich durch Stuttgart gehe, treffe ich vielleicht 46 Menschen und nicht 46 Prozent. Gebetsfrühstücke für Politiker, selbst auf der Dollarnote ist es drauf, nicht wahr? "In God we trust." Jetzt, ich werde jetzt nicht so viel Zeit dafür verwenden, was hier noch so alles draufsteht. Mein Punkt ist einfach der, dass hier, dass eine christliche Nation ist, die den Anspruch hebt, Gods own country zu sein. "One nation under God." Und was immer die amerikanischen Präsidenten sich vornehmen in der Politik, auch in der Vergangenheit ist das so gewesen, wird letztendlich immer erst irgendwie christlich begründet. Die gesamte Eroberung des Westens wurde als ein göttliches Mandat angesehen. Gott habe ihnen das Land gegeben, deswegen müssen die Indianer da vertrieben werden und so weiter. Bis heute, ich denke, es ist noch gar nicht so viele Jahre her, dass im Namen des Herrn wir den Irak befreien mussten, nicht wahr? Kannst du dich mal erinnern an George W. Bush? Der von sich vorgab, ein wiedergeborener Christ zu sein. Jetzt kann man darüber denken, was man möchte, ob das stimmt oder nicht. Aber er war davon überzeugt, ein wiedergeborener Christ zu sein, der der Bibel folgt und deswegen jetzt der Irak angegriffen werden muss. Und da ist er nicht der Einzige gewesen. Viele Politiker, man spricht von der sogenannten politischen, von der religiösen Rechten, die enormen Einfluss hat in der Politik, egal ob man jetzt an die Demokraten oder Republikaner schaut.

[49:53] Und dann soll in dieser Nation Staat und Kirche getrennt sein. Frage: Ist das in Amerika der Fall? Ja oder nein? Frage: Ist das in Deutschland der Fall? Ja, aber gibt es da auch Vermengung? Durchaus. Es gibt natürlich auch christliche Parteien und die Kirchen, die großen Kirchen, haben Verknüpfung mit dem Staat. Durch die Kirchensteuer zum Beispiel. Und durch andere Dinge. Da gibt es schon historisch gewachsene Verbindungen. Bestimmte Kirchen auch in Deutschland sind mehr privilegiert als andere Kirchen, zum Beispiel. Und das ist in jedem Staat unterschiedlich, aber in keinem Staat der Welt ist die Trennung von Staat und Kirche so deutlich, so fein säuberlich vorgenommen worden, so ausführlich wie in diesem Staat. Es heißt hier im ersten Zusatzartikel der Verfassung: "Congress shall make no law respecting an establishment of religion or prohibiting the free exercise thereof." Auf Deutsch: "Der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das die Einrichtung einer Religion betrifft, die freie Religionsausübung verbietet." Jetzt, das bitte gut merken. Der Kongress darf kein Gesetz erlassen. Das heißt, die Verfassung verbietet es jeglichem Politiker in Amerika, ein Gesetz zu erlassen, das sich irgendwie in die Religion einmischt. Und das ist genau das, was Jesus wollte. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, gebt Gott, was Gottes ist." Denn kein Mensch auf dieser Erde hat das Recht, mir vorzuschreiben, was ich glaube. Ein Mensch kann das Recht nicht nehmen, mir vorzuschreiben, wie viel Steuern ich zu zahlen habe, wie viel Miete ich zu zahlen habe und ob ich eine Krankenversicherung abschließen muss oder nicht. Das sind alles Dinge, wo Menschen das Recht haben, weil sie vielleicht meine gewählten Vorsteher sozusagen sind. Menschen haben das Recht von mir zu verlangen, ein Passfoto rein zu machen und all solche Dinge. Aber kein Mensch hat das Recht, mir zu erklären, ob ich an einen Gott glauben soll oder an fünf Götter, ob ich vor einem Elefanten niederknien soll oder mich selbst anbeten darf. Niemand darf mir das verbieten oder gebieten. Manchmal wünschen wir uns ja, dass das Richtige geboten wird. Aber ich möchte hier erklären: Wenn in Deutschland ein Politiker auftreten würde und die Bibel in die Hand nehmen würde und sagen würde: "All das, was in der Bibel steht, all die Wahrheiten, die wir im Ausweg 2012 gehört haben, die sind ab jetzt Staatsreligionen, jeder muss sie befolgen", dann wäre ich, Christopher Kramp, der Erste, der eine Sendung macht und sagt: Halt, stopp, das darf nicht geschehen, obwohl ich inhaltlich übereinstimme mit den Dingen. Niemand darf zur Wahrheit gezwungen werden und natürlich erst recht nicht zum Irrtum. Und deswegen sollten wir als prinzipientreue Christen nicht nur für die Wahrheit einstehen, sondern auch für das Prinzip hinter der Wahrheit. Wir stehen für die Wahrheit ein, aber wir stehen auch dafür ein, dass ein Mensch das Recht hat, das Falsche zu tun. Es gibt das Recht, jeder von uns, Sie und ich, wir haben das Recht, das Falsche zu glauben. Ich darf Ihnen das Recht nicht absprechen, das Falsche zu glauben und umgekehrt. Das ist sehr, sehr wichtig.

[43:57] Und dann hatten wir gesagt, als Punkt Nummer 7: Es hatte keine Kronen. Warum? Es war eine Republik. Es war der erste Staat ohne König und Kaiser mit einer Kirche ohne Papst. Im europäischen Mittelalter war es genau andersherum, nicht wahr? Die Menschen, die dort kamen nach Amerika, hatten es erlebt. Sie hatten einen Staat erlebt, wo ein Kaiser oder ein König oder Fürsten in einem hierarchischen System alles kontrollierten. Sie hatten eine Kirche erlebt, wo ein hierarchisches System alles kontrollierte. So gründeten sie in Amerika einen Staat, wo es all das nicht gab. Keinen Papst, keinen Kaiser. Eine Republik und Protestantismus. Und das sind die beiden Säulen, auf denen die Freiheit Amerikas und der Wohlstand Amerikas ruht.

[44:34] Und ich glaube, diesen Punkt muss man jetzt nicht weiter beweisen, oder? Hat Amerika eine globale Machtposition? Jemand, der glaubt, Amerika ist unwichtig, er möge einfach mal ein paar Leute zusammentrommeln und versuchen, Amerika anzugreifen. Oder irgendwie sich gegen Amerika zu äußern. Mal sehen, was dann passiert. Amerika ist eine Macht, die man nicht mehr ignorieren kann. Sie hat eine globale Machtposition. Und seit ihrer Gründung hat sie immer mehr Macht bekommen. Ist das aufgefallen? Immer mehr, immer mehr, immer mehr. Und heute zu einer Fülle, wo wir heute in einer Vollmacht die biblische Prophetie erfüllt sehen können.

[45:20] Aber dann sagt die Bibel etwas Dramatisches. Und das wollen wir für den Ende des Abends heute, für den Rest des Abends betrachten. Die Bibel sagt: "Es redete wie ein Drache." Diese christliche Nation, die so viel Freiheit und so viel Wohlstand und so viel Gutes der Welt bringen sollte, fängt an, wie ein Drache zu reden. Frage: Wenn ich ein Lamm habe, schauen wir uns mal ein Tier an. Wenn mir so ein Lamm auf mich zukommt, was vermute ich? Sanftmütigkeit. Wenn das seinen Mund aufmacht, was würde ich vermuten, was da rauskommt? Blöööö. Ganz niedlich, nicht wahr? Jetzt macht das kleine Lamm seinen Mund auf und was höre ich? Drache. Was würde ich denken? Das Tier täuscht was vor, nicht wahr? Es sieht aus wie ein Lamm, aber innen drin ist es wie ein Drache.

[46:13] Jetzt, der Drache ist ja in Offenbarung nicht unbekannt. Der Drache steht ur-eigentlich für Satan. Moment mal, der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird. Und Satan meint? In Offenbarung 12, Vers 4 haben wir gesehen, wie der Drache es geschafft hat, ein Drittel aller ungefallenen Engel mit sich zu ziehen. Das war durch den Schwanz. Weiß jemand noch, wofür der Schwanz stand? Haben wir ganz am Anfang unserer Serie angeschaut. Der Schwanz war ein Symbol für falsche Prophetie, für Lügen, Propheten, die etwas vorgeben, was sie nicht sind. Das war Satans Meisterstück im Himmel. Er hat vorgegeben, für Gott zu sein und hat insgeheim die Leute auf die falsche Seite gezogen. Und es sagt uns die Bibel, dass am Ende der Zeit, vor der Wiederkunft, Satan ein Meisterstück auf dieser Erde hat. Durch eine Nation, die so christlich erscheint, dass selbst die viele bibelfeste Christen nichts sehen können, aus einer christlichen Nation, die aber offensichtlich eine andere Agenda hat. Der Prophet, der Lügen lehrt, ist der Schwanz. Und diesen Vers haben wir schon angeschaut, nicht wahr? "Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet der Mund." In welchem Zusammenhang haben wir das angeschaut? Weiß es jemand noch? In welchem Zusammenhang? Wir haben davon gesprochen, dass Gott, als die Israeliten zum Berg Sinai kamen, dass er was in seinem Herzen hatte? Ich bin Herr, die zehn Gebote, nicht wahr? Das war Ausdruck der Liebe Gottes. Die zehn Gebote sind in seinem Herzen. Aber hier geht es jetzt nicht um Gott und die zehn Gebote, sondern es geht hier um ein Tier, das redet wie ein Drache. Und wenn es wie ein Drache redet, was ist im Herzen? Ein Drache. Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund. Es mag zwar aussehen wie ein Lamm, aber im Herzen hat es sich entwickelt zu einem Drachen, der dann auch wie ein Drache redet.

[48:24] Und Jesus sagt: "Hütet euch." Und das ist der Grund, warum wir darüber sprechen. Weil die Bibel hier sozusagen von einem falschen Propheten spricht in der Weltpolitik. "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zurückkommen. Hütet euch."

[48:51] Und die Bibel sagt, es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus. Wir haben gesagt, ja, alle Vollmacht heißt eine globale Machtposition. Aber die Vollmacht des ersten Tieres war nicht nur einfach eine globale Machtposition, es war religiöse Einflussnahme. So wie die katholische Kirche im Mittelalter eine Art Leitkultur gewesen ist, egal wo man hingegangen ist, nach Spanien, Italien, Deutschland, England, überall war die katholische Kirche durch ihre Kultur präsent und hat das Denken der Leute geprägt mit all dem Aberglauben, all dem Unsinn, der im Mittelalter verbreitet wurde. Genauso gibt es hier eine Kultur, eine Macht, die sozusagen die ganze Kultur der Welt immer mehr prägt und formt und zwar auch im religiösen Sektor. Das heißt, es bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Was die Bibel hier sagt, ist, dass in der Zeit, als die tödliche Wunde gegeben wurde, Amerika emporwächst, emporwächst zu einer christlichen Nation mit großen Idealen, mit großen Werten, aber dass es Satans Meisterstück ist, ausgerechnet diese Nation, die am deutlichsten wie keine andere Nation vorher christliche Ideale umgesetzt hat in der Verfassung, diese Nation zu benutzen, um die ganze Welt zurückzuführen zu dem wiedererstarkten ersten Tier, zu dem Vatikan. Was die Bibel sagt, vielleicht ist jemand dabei, der schaut zu und sagt: "Das ist ja völliger Unsinn, das kann ja nie passieren." Die Bibel sagt es und ich glaube, wir sehen immer mehr Hinweise darauf, dass es sich immer mehr erfüllt vor unseren Augen, dass die Hauptagenda der USA darin besteht, die Welt vorzubereiten, den Vatikan wieder als oberste Führungsmacht in dieser Welt anzuerkennen. Das ist das, was die biblische Prophetie sagt. Und es ist vielleicht mehr als nur Zufall, dass die beiden Gebäude sich dann doch sehr ähnlich sehen, oder? Sehr ähnlich. Die eine Macht, die der anderen aufhilft. Und wir haben in der jüngeren Vergangenheit viele, viele Zeichen gesehen. Vor 50 Jahren wären amerikanische Präsidenten dafür noch entlassen worden, wahrscheinlich von einem wütenden protestantischen Mob, die gesagt haben: "Was macht ihr da?" Aber es hat sich alles sehr geändert. Schritt für Schritt redet Amerika immer mehr wie ein Drache und führt die ganze Welt. Diese Verbindung wird immer enger, immer enger, immer enger. Und vergessen wir nicht, vielleicht sagt jemand: "Naja, aber das kann man alles gar nicht so in den öffentlichen Medien sehen." Satan arbeitet hinten rum, nicht? Auch im Himmel hat er viel hinten rum gearbeitet. Mir reicht das, was die Bibel sagt. Die Bibel ist sehr deutlich und ich habe genügend Hinweise, auch in dem, was ich öffentlich sehe, dass es sich genauso vor meinen Augen erfüllt.

[51:42] Die Bibel sagt: "Es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen." Und Jesus antwortet und sprach zu ihnen auf die Frage: "Ja, wann kommst du dann? Was ist das Zeichen deiner Ankunft?" Sein erster Punkt war: "Habt acht, dass euch niemand verführt." Und wir haben darüber gesprochen, über diese komischen Christusse, nicht wahr? Diesen Christus da in Amerika, Verzeihung, in Australien, oder diese Moon-Sekte, oder all diese verschiedenen Leute, die halb durchgeknallt sind, wo wir sagen: "Naja, die sind da wirklich keine Gefahr für uns, oder?" Aber Jesus hat gewusst, wenn man sagt: "Habt acht", dann gibt es noch andere Mechanismen. Die letzte Verführung für die Menschheit wird nicht ein durchgeknallter Australier sein, der auf seiner Ranch behauptet, dass er Jesus Christus ist. Der Satan hat wirksamere Mechanismen, um die Weltbevölkerung zu einen in seinem Kampf gegen Christus. Und einer seiner größten Mechanismen ist Druck, politischer Druck. Und dazu braucht er Mächte, die politisch einflussreich sind, die die Kapazität haben, wirtschaftlich, politisch, militärisch, um die ganze Welt in eine Lage zu bringen, wo sie etwas akzeptiert, um halt Schlimmeres zu verhindern. Es heißt hier: "Es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun." "Es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind." Und auf Markus 19, Vers 20 wird dieses Tier dann auch explizit der falsche Prophet genannt. Haben wir es gewusst, dass die biblische Prophetie die Vereinigten Staaten von Amerika als den falschen Propheten bezeichnet, der die Zeichen vor ihm tat? Und dann heißt es hier: "Es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind." Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen. Jetzt, was bedeutet das? Es sagt denen, die auf der Erde wohnen. Können wir sehen, wie hier eine Manipulation stattfindet, eine Richtungsvorgabe. Es sagt ihnen: "Tut es, dass sie dem Tier, das heißt wem? Dem Papsttum, dass die Wunde vom Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen."

[53:54] Jetzt, ich habe schon viel gehört über das Bild des Tieres. Leute haben gesagt: "Ah, das Bild des Tieres, das ist die UNO. Das sind irgendwelche Geheimbünde. Das ist das oder jenes." Da fängt die Fantasie an zu kochen. Das Bild des Tieres. Frage: Was ist ein Bild? Ein Abbild, genau. Hier haben wir ein Bild. Das ist ein Bild. Ein Bild von mir. Frage: Bin ich das? Nein. Das ist Leinwand. Das bin ich nicht. Das ist Leinwand. Das atmet nicht. Aber es sieht so aus wie ich, richtig? Das ist ein Bild von mir. Und wenn ich mich anstrenge, kann man die Übereinstimmung sehr ähnlich machen. Irgendwie so. Wie auch immer. Der Punkt an der Sache ist, ein Bild erkennt man daran, dass es so exakt so ähnlich aussieht wie das Original. Jetzt, hätte ich eine andere Krawatte anziehen sollen heute. Meine Haare sind noch ein bisschen länger. Spielt doch keine Rolle. Der Punkt ist, wenn es das Bild des Tieres ist, wonach muss das Bild aussehen? Wie das Tier. Und was war das Charakteristische am Papsttum? Was war das, was das Papsttum im Mittelalter oder heute noch auszeichnet, also im charakteristischen Sinne, vor allen anderen Mächten der biblischen Prophetie? Was war anders an ihnen? Was macht sie so besonders? Sie sind nicht nur ein Staat, sondern sie sind ein Staat und eine Kirche. Das war das Besondere. Und die Bibel sagt, die Vereinigten Staaten von Amerika werden diesem Tier, diesem Kirchenstaat, ein Bild errichten. Das heißt, etwas, was genau so aussieht. Das heißt nicht nur, dass die Vereinigten Staaten den Vatikan unterstützen, sondern dass sie selbst etwas errichten werden, was genau so funktioniert, genau so aussieht. Nicht das Gleiche ist, aber genau so funktioniert. Ton und Eisen, Kirchen und Staat.

[55:52] Die Trennung zwischen Staat und Kirche bröckelt. Und sie bröckelt schon seit geraumer Zeit. Und sie bröckelt immer mehr. Und man könnte einen ganzen Vortrag füllen mit Zitaten, das mache ich aber nicht, weil es darauf gar nicht ankommt. Wenn man selbst ein bisschen das nachvollzieht und studiert, wird man es sehen, dass immer mehr die Religion Einfluss nimmt in der amerikanischen Politik. Und zwar nicht nur im Kongress, im Senat, auch im Obersten Gerichtshof und so weiter und so fort. Und es immer mehr einflussreiche Kräfte gibt, die diese Trennung aufheben wollen. Und Amerika zu einer christlichen Nation im politischen Sinne machen wollen. Zu einem Kirchenstaat. Just genau das, was Jesus nicht wollte. Denn genau diese Verbindung von Kirche und Staat war es ja gewesen, was das ursprüngliche reine Urchristentum verdorben hat, hin zu dem Kirchenstaat des Mittelalters. Nicht wahr? Die Verbindung ist verblüffend. Es waren verfolgte Christen mit einem reinen Christentum, die, als sie dann nicht mehr verfolgt wurden, langsam anfingen, sich mit dem Staat zu verbinden und dann selbst anfingen zu verfolgen. Im Mittelalter, richtig? Und so werden es am Ende die verfolgten Protestanten sein, die aus Europa geflohen sind, die, als sie dann einen Staat endlich hatten und Freiheit hatten, sich verändert haben, Kirche und Staat miteinander vermischt haben, um dann plötzlich genau das Gleiche zu tun, wie damals im Mittelalter. Die Geschichte wiederholt sich. Denn die Prinzipien sind die gleichen. Es gibt ja einen Grund, warum Jesus sagt: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, gebt Gott, was Gottes ist."

[57:39] Diese Verfolgung wird einsetzen nach der biblischen Prophetie. Es ist kein schönes Kapitel, aber es ist wichtig und die Bibel sagt, wir müssen es predigen, wir müssen darüber reden. Es sei es dir, es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle, was? Getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Es kommt eine Krise davon zu, die hat nichts zu tun mit Nahrungsknappheit oder mit Taifunen oder mit Terroristen aus dem Nahen Osten. Es kommt eine Krise davon zu, die hat etwas zu tun mit Anbetung. Und dieselbe verfolgende Dynamik, die im Mittelalter existierte, sagt die Bibel voraus, nicht ich, wird noch einmal kommen. Bis hin zur Todesstrafe. Vielleicht sagt einer: "Das kann ich mir jetzt nicht vorstellen." Das konnten sich vielleicht im 2. Jahrhundert auch nicht Menschen vorstellen, dass kurze Zeit später die eigenen Christen das tun würden.

[58:38] Frage: Wenn es davon heißt, dass dieses Tier redet und dass es bewirkt, meint das, wenn Obama sich an die Presseöffentlichkeit richtet, dass damit sozusagen das Tier redet? Redet das Tier, wenn Obama redet? Nein, natürlich nicht. Wenn Obama redet, redet wer? Obama, ganz genau. Keine weiteren Kommentare dazu. Er redet, nicht wahr? Es ist seine Meinung. Wenn Angela Merkel redet, redet Angela Merkel. Aber wie redet eine Nation? Kann eine Nation auch reden? Wodurch? Durch etwas, was die ganze Nation übereinstimmt, was sie gemeinsam akzeptiert. Ich mag vielleicht nicht alles mögen, was Angela Merkel sagt oder was der Politiker sagt oder der Politiker oder was Obama sagt, aber als Deutscher stimme ich mit den deutschen Gesetzen überein. Hoffentlich, oder? Weil wenn nicht, bin ich mehr Deutscher. Wäre ich zumindest gemaßregelt. Wie redet eine Nation? Eine Nation redet durch ihre Gesetze, durch das, was für alle gleich gilt, wozu sich alle verpflichtet haben. Das heißt, es werden was? Es werden Gesetze erlassen werden, die bewirken. Denn wenn Angela Merkel etwas sagt, bewirkt das lange nichts, oder? Wenn sie ein Gesetz erlässt, mit Hilfe ihrer Politiker, dann sieht die Sache anders aus, nicht wahr? Wenn Obama sagt: "Ich möchte gerne, dass alle krankversichert sind", bewirkt das gar nicht. Wenn das Gesetz erlässt, dann bewirkt es etwas. Dieser Staat wird anfangen, etwas zu bewirken, sodass hier Verfolgung einsetzen kann. Und dann kommt eine Zeit, die wir aus Daniel 3 kennen.

[1:00:25] Wenn die Wahrheit mit dem Irrtum vermischt wird, im Sinne, dass alle vereinigt werden, global, nicht wahr? Globalisierung. Dass wir alle zusammenkommen, einig sich in einer Religion, in einem Weltfrieden, in einer Weltsicherheit zusammenfinden, wo jeder halt ein bisschen Abstriche machen muss, nicht wahr? Jeder ein bisschen Abstriche machen muss, damit wir alle eins werden, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Was mache ich dann, wenn ich nach meiner Bibel, nach meinem Gewissen keinen Abstrich machen kann? Was soll ich dann tun? Ich muss stehen bleiben. Und das wird Konsequenzen haben.

[1:00:55] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dich entscheidest, stehen zu bleiben, hat das Konsequenzen, aber habe keine Angst. Jesus Christus hat uns verheißen, dass er immer bei uns ist. Und nebenbei gesagt, die größte aller Verheißungen in den Seligpreisungen ist die Seligpreisung: "Selig sind die, die verfolgt um der Gerechtigkeit Gottes willen." Die größte wird von Jesus am meisten betont, weil es die schönste aller Verheißungen ist. Nicht, weil es die schönste Erfahrung ist, sondern weil in der Verfolgung sich unser wahres Gesicht zeigt. Das ist ein wichtiger Punkt. Weil viele fragen sich im Moment: Warum braucht es überhaupt Verfolgung? Warum hat Gott das zugelassen, dass im alten Rom die Leute verfolgt wurden, im Mittelalter, warum soll es am Ende der Zeit vor der Wiederkunft nochmal Verfolgung geben? Hier ist der einfache Grund. Stellen wir uns vor, ich habe eine Zahnpastatube, aber in der Zahnpastatube ist in Wirklichkeit Ketchup drin. Unter welchen Umständen werde ich das rauskriegen? Durch Druck, nicht wahr? Durch Druck. Jetzt, ich kann behaupten, dass ich ein Christ bin, noch unnötig, ich kann zum Gottesdienst gehen, ich kann singen, ich kann beten und alles ist wunderbar, aber was wird zeigen, was wirklich in mir drin ist? Druck. Wenn ich gepresst werde, dann zeigt sich, was innen drin ist. Jesus wurde auch gepresst und gedrückt. Gethsemane heißt übersetzt Ölpresse. Und was kam aus ihm heraus? Nicht mein Wille, sondern dein Wille. Und der Druck zeigt sich ja, wie wirklich es ist und deswegen lässt Gott das zu und es hat sich gezeigt, dass einige Juden halt nur Juden durch Namen waren und einige Juden waren Juden, weil sie an die Bibel geglaubt haben. Und die Bibel sagt, es wird ein konkretes System geben, wie das alles vonstatten gehen wird.

[1:02:50] Denn die Bibel sagt, es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Mahlzeichen gegeben wird. Und was von Mahlzeichen des Tieres gehört?

[1:03:01] Wir werden morgen Abend den spannendsten und wichtigsten Vortrag der ganzen Serie haben. Und wer diesen Vortrag verpasst, also ich habe bisher von jedem Abend gesagt, dass er wichtig war, richtig? Aber dieses Thema, sagt uns die Bibel, ist lebenswichtig. Die Bibel sagt, dass jeder, der das Mahlzeichen des Tieres annehmen wird, wird nicht gerettet werden können. Dieses Thema ist Leben oder Tod und zwar nicht nur auf dieser Erde, sondern ewiges Leben oder ewiges Tod. Wer dieses Thema nicht interessiert, der interessiert sich nicht für das ewige Leben. Deswegen, morgen Abend, zweiter Vortrag, das Zeichen. Wir werden eine ausführliche, einfach zu verstehende, systematische Analyse machen. Was sagt die Bibel über das Mahlzeichen des Tieres? Wir werden es aus der Bibel zeigen, allein aus der Bibel. Wird sehr spannend, werden bitte nicht verpassen, wenn Ihnen ewiges Leben lieb ist. Das meine ich sehr ernst. Das Mahlzeichen wird gegeben, wohin? An die Hand oder an die Stirn? Wir werden mehr darüber morgen erfahren.

[1:04:00] Es muss aber etwas zu tun haben mit Gesetzen, die erlassen werden. So viel wird schon mal klar gewesen sein. Und dann heißt es, dass es noch einen anderen Mechanismus gibt, der offensichtlich greift, bevor die Todesstrafe kommt. Dass nämlich niemand kaufen oder verkaufen kann. Das heißt offensichtlich, die Todesstrafe wird dann irgendwann das letzte Mittel sein. Aber vorher wird es eine Phase geben, wo diese Gesetze durchgerückt werden, unter einer ganz einfachen Bedingung. Entweder du machst mit, oder es gibt keine Brötchen mehr. Noch kein Salat. Und noch kein Benzin mehr. Und kein Obst mehr. Gar nichts mehr. Jetzt was machen wir dann? Vielleicht sagt jemand, haha, kein Problem, ich habe noch so einen dicken Strumpf unter dem Bett. Da habe ich all die Ersparnisse von Oma. Alles noch da. Ich bin kein Zukunftsprophet, aber eine Sache kann ich schon jetzt ziemlich deutlich sehen. Wir steuern innerhalb von wenigen Jahren auf eine Gesellschaft zu, wo man Geld meistens nur noch so bezahlen wird. Und was machst du lieber Freund, wenn man dir einfach deine Karte wegnimmt oder sie sperrt oder das Bankkonto einfach das Geld nicht mehr ausspuckt? Was machst du dann? Dann wird sich zeigen, wer wirklich aus jedem Wort lebt.

[1:05:28] Weil die Wahrheit ist, Druck kann intensiv sein. Und die Frage ist, die wir uns stellen müssen, wie sehr liebe ich Jesus? Wie ernst meine ich das mit der Religion? Ist das so ein Wohlfühlclub, wo ich ein bisschen Gemeinschaft habe mit Gleichgesinnten? Oder ist das etwas, wofür ich bereit bin, vielleicht sogar auf meine Brötchen am Morgen zu verzichten und vielleicht sogar auf ein bisschen mehr? Nun, keine Angst, Bibel sagt, Gott wird uns versorgen. Niemand, der Gott treu ist, wird eine Situation kommen, wo er dann von Gott so verlassen ist, dass er aufgeben muss.

[1:06:05] Es gibt eine interessante Geschichte von einem rumänischen Pastor, der im Gefängnis gehalten wurde in Rumänien. Ich hoffe, ich kriege es hier richtig zusammen. Ungefähr so geht es, ich gebe es Ihnen auf die Pointe an. Er wurde wegen seines Glaubens ins Gefängnis gesteckt und wurde, weil er sich nicht umerziehen lassen wollte, unter besondere Bedingungen gestellt. Nämlich unter Hungerhaft. Hat nichts mehr zu essen bekommen. Und zwar für mehrere Tage. Aber der Gefängniswärter hat sich gewundert, warum dieser Mann immer noch gut im Futter stand und irgendwie fröhlich war. Und immer noch keine Zeichen von schweren Hungergefühlen gezeigt hat. Bis er eines Tages herausgefunden hat, was passiert ist. Er fand heraus, dass jeden Tag eine Katze mit einem Stück Brot im Mund zu dieser Zelle kam und diesen Gefangenen gefüttert hat. Und der Gefängniswärter war noch erstaunter, als er festgestellt hat, dass es seine eigene Katze war. Die mit seinem eigenen Brot diesen Insassen gefüttert hat. Das lehrt uns zwei Dinge. Erstens, Gott kann für uns sorgen, so wie er für Elia gesorgt hat, auch in der Wüste. Zweitens, Gott ist der Meinung, dass wir mit einem paar Scheiben Brot ausreichen. Gott hat nicht versprochen, dass wir da große Lasagnen bekommen. Und manchmal ist es auch gut, sich schon jetzt darauf vorzubereiten.

[1:07:38] Zum Abschluss wollen wir noch ganz kurz hier drüber nachdenken, über diese Hure Babylon. Wir haben heute mehr gelernt über dieses Geheimnis Babylon. Und wir wollen das zusammenfassen. Wir haben gesagt, es gibt diese Hure Babylon, die sieben Köpfe, zehn Hörner hat. Ihren Namen Vollästerung. Wir hatten gesagt, Johannes sah sie am Ende der 1062 Jahre, am Ende der Zeit zwei Zeiten einer halben Zeit, in der Wüste. Und wir hatten gesagt, das ist ein Geheimnis, das wir verstehen können, mit Hilfe der biblischen Prophetie. Er hat sie gesehen, als sie schon berauscht war, das heißt im Jahre 1798. Und jetzt wollen wir uns dieses Geheimnis anschauen. Das Tier, was du gesehen hast, war und ist nicht mehr und wird aus dem Abgrund heraufkommen. Haben wir schon gesehen, wer ist das? Das ist der Vatikan. Er war zu dem Zeitpunkt 1798, war er nicht und kommt aus dem Abgrund wieder hervor. Und dann sagt er, hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört. Gibt es jemanden, der heute der Weise ist? Wenn wir nicht Weise sind, können wir es nicht verstehen, nicht wahr? Hier gehört Weisheit dazu. Also bei den meisten Versen der Bibel, da lesen wir es einfach, aber hier steht explizit, hier gehört Weisheit zu. Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt und es sind sieben Könige. Und Könige steht auch für Königreiche. Sieben Reiche. Das heißt, die sieben Köpfe, also erstmal sind es sieben Berge. Die primäre Bedeutung und die erste Bedeutung von Babylon ist, sie sitzt auf sieben Bergen. Weiß jemand, welche Stadt auf sieben Bergen gebaut ist? Rom, definitiv. Aber eine zweite Bedeutung, in einer größeren Anwendung ist das Geheimnis Babylon bezogen auf sieben Könige, sieben Königreiche, sieben Weltreiche sozusagen. Die sozusagen die gesamte babylonische Idee, wie sie sich vor allem in Rom gezeigt hat, entfalten sozusagen.

[1:09:21] Wenn wir Weisheit brauchen, bekommen wir sie hier in Daniel. Das heißt, und du Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dieses Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und was? Großes Erkenntnis finden, wenn wir Daniel studieren, wir haben Daniel studiert, werden wir große Erkenntnis finden, wir werden die Weisheit bekommen, die wir brauchen, um dieses Geheimnis zu erklären. Dem Johannes wird gesagt, fünf sind gefallen. Wie gesagt, in der Vision wird er katapultiert ins Jahre 1798. In der Vision wird er katapultiert ins Jahre 1798. Aus seinem Zeitpunkt, 1798, fünf sind gefallen. Welche fünf sind gefallen? Welches war das erste? Das erste Reich. Babylon. Medo-Persien. Griechenland. Rom. Und? Danach? Der Vatikan. Fünf sind gefallen im Jahre 1798 und dann sagt er? Einer ist da. Welche Nation, von allen Nationen, die wir bisher in der biblischen Prophetie angesprochen haben, war existent im Jahre 1798? Die USA. Als Macht. Die USA. Einer ist da. Und dann sagt die Bibel? Der andere ist noch nicht gekommen. Und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. Gibt es jemanden, der Interesse hat, wer dieser andere ist? Der noch nicht gekommen ist? Der noch kommen soll?

[1:10:51] Heute Abend wollen wir einfach eine Frage für uns persönlich klären. Möchtest du Jesus von ganzem Herzen folgen? Angesichts der Tatsache, dass die Zeit knapp wird und Jesus bald kommt und prophetische Ereignisse sich vor unseren eigenen Augen erfüllen, wir können es sehen, müssen wir uns die Frage stellen, wie sieht unser Leben mit Jesus aus? Möchtest du Jesus von ganzem Herzen folgen? In einer Zeit, die immer dramatischer wird. In einer Zeit, die herausfordernd sein wird. Es ist jetzt einfach zu sagen, ja, ich möchte Jesus folgen. Aber bist du dir bewusst, was auf uns zukommt? Die Bibel warnt uns. Jesus sagt, hütet euch. Lass dich nicht verführen. Schau nicht auf die großen Megakirchen, auf die großen Erweckungen, die da stattfinden, die oftmals knapp, aber doch deutlich an der Bibel vorbeigehen. Schau auf das Wort Gottes und stelle sicher, dass du so fest gegründet bist, dass du stehenbleiben kannst, wenn alle anderen einknicken, wenn es darum geht, um die Wahrheit. Möchtest du Jesus von ganzem Herzen folgen? Ich möchte das tun. Du auch? Möchtest du es unbedingt tun? Gott sei Dank. Lass uns doch gemeinsam beten.

[1:12:05] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein prophetisches Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass es logisch und klar ist, dass man nicht lange rumphilosophieren muss, sondern dass es die ganzen Puzzleteile alles ein Ganzes ergeben, sodass wir sehen können, was dein Wort sagt. Und wir haben einige Dinge angeschaut, die wirklich ernst sind. Wir haben gesehen, wie die Bibel uns sagt, dass Amerika als Nation die Vorreiterrolle einnehmen wird, um die ganze Welt einzuführen für einen kurzen Zeitpunkt, wie der mittelalterliche Verhältnis zu haben, der Verbindung von Kirche und Staat. Wo freie Religionsausübung, genau das, was in der Verfassung festgelegt ist, genau nicht mehr garantiert sein wird. Sondern wo Menschen gezwungen werden in eine bestimmte Richtung. Und wir möchten dich bitten, dass wir heute schon, wo diese Dinge sich noch nicht erfüllt haben oder zumindest nicht ganz erfüllt haben, dass wir heute schon mit dir so eng verbunden sind, dass wir keine Angst vor dem Morgen haben müssen. Dass wir heute so fest mit dir verbunden sind, dass komme was da wolle, wir nicht fallen werden, weil wir auf dem Felsen gebaut haben und nicht auf Sand. Jesus, ich bitte dich von ganzem Herzen, sprichst du zu jedem Einzelnen von uns. Und wenn wir morgen so wichtige Themen anschauen, dann schenkst du uns Kraft und Weisheit, sie zu verstehen und in unserem persönlichen Leben anzuwenden. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du bei uns gewesen bist und dass du weiter bei uns bist. Führe uns jetzt gesund nach Hause und sei dir uns gnädig. Amen.


Lizenz

Copyright ©2012 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.