[0:00] Wunderschönen guten Abend an alle, die jetzt auch später dazugekommen sind oder sich gesagt haben, das mit dem Tod, das kenne ich schon oder vielleicht auch nicht. Es lohnt sich, die Aufnahme auch noch anzuschauen. Wie ich unsere Techniker kenne, ist die wahrscheinlich schon noch heute Abend oben, aber das ist eine andere Sache.
[0:29] Wir haben jetzt ein besonders spannendes, wichtiges Thema vor uns: Das Zeichen. Wir haben wenig Zeit zu verlieren, wir haben viel, was wir studieren wollen und wir werden einiges lernen. Und wir möchten den Abend beginnen, noch einmal oder den zweiten Teil des Abends beginnen mit einem Gebet und dann geht es mitten hinein.
[0:46] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir jetzt schon einiges lernen durften aus deinem Wort, dass wir Sicherheit haben durften, dass der Tod nichts Schlimmes ist, vor dem wir Angst haben müssen, sondern dass, wenn wir ein Leben mit dir gelebt haben, Herr Jesus, wenn wir ein Leben gelebt haben der Treue und der Liebe zu dir, dass wir da in unseren Augen zumachen und aufmachen und ausrufen werden bei der Auferstehung: „So wie wir sie nicht lebendig sehen werden, Tod, wo ist dein Stachel?“ Ich danke, Herr Jesus, dass du den Schlüssel zum Tod hast, dass du den Tod besiegt hast und uns ewiges Leben schenken möchtest. Und wir möchten jetzt sehen, worauf es ankommt, was das entscheidende Kriterium sein wird am Ende der Zeit, was diese beiden Gruppen, die, die das ewige Leben haben werden und die es verlieren werden, voneinander trennt. Bitte sei du bei uns und schenke uns deinen Heiligen Geist, gib, dass wir verstehen, was wir lesen und dass wir es praktisch in unserem Leben anwenden und auf der richtigen Seite stehen werden. Ich danke für Jesus, dass du uns das verheißen hast, durch dein Wort. Amen.
[1:55] Das Zeichen. Wir werden heute sprechen, heute Abend, über die Auseinandersetzung zwischen Glauben und Abfall. Und dabei geht es um dieses Mahlzeichen, von dem wir schon in einigen Vorträgen gehört haben. Wir haben gestern Abend davon gehört, dass dieses Mahlzeichen eingeführt wird durch eine bestimmte Macht. Durch welche Macht? Gestern Abend haben wir uns gesprochen über die USA, die Vereinigten Staaten von Amerika. Und wir haben gesehen, es muss etwas zu tun haben mit Gesetzgebung.
[2:45] Und wir werden der Versuchung widerstehen, etwas, was es so oft gibt bei diesem Thema, und es gibt einige Leute, die über dieses Thema referieren, die einfach jetzt außerbiblische Quellen zusammennehmen, Zitate zusammennehmen, die neuste Technik untersuchen, um einen Hinweis zu finden, was dieses Mahlzeichen sein könnte. Wir werden das nicht tun. Einige Menschen glauben, haben früher geglaubt, es wäre der Barcode. Heute sagen viele, es ist der Chip, oder noch besser, der RFID-Chip, der eintransportiert wird, der einen zur Nummer macht, und dann wird man irgendwo registriert. Und deswegen kann man nicht kaufen und verkaufen. Das klingt plausibel, oder? Aber wir wollen heute sehen, was dieses Buch zu sagen hat. Wir werden im ganzen Vortrag nicht eine einzige außerbiblische Quelle anschauen. Wir werden einfach nur dieses Wort Vers für Vers vergleichen, wir werden eine eindeutige Antwort bekommen, und darauf bin ich sehr gespannt.
[3:44] Die Bibel sagt, es bewirkt das Bild des Tieres, das heißt, die kirchenstaatähnlichen Verhältnisse in der Zukunft in den USA. Es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Mahlzeichen gegeben wurde, und zwar entweder auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn. Halten wir fest: Dieses Thema ist von globaler Wichtigkeit. Denn egal, ob ich ein kleiner Fisch bin in dieser Welt oder ein großer Fisch, egal, ob ich viel auf dem Konto habe oder nur Schulden, egal, ob ich tun und lassen kann, was ich will, oder ob ich in einem Gefängnis sitze. Dieses Thema, das Mahlzeichen, geht mich etwas an. Keine Rolle, ob du arm oder reich, frei oder Knecht, klein oder groß bist, oder irgendwo dazwischen als Otto-Normalverbraucher. Dieses Thema geht dich an, denn die USA werden bewirken, durch Gesetz, dass alle dieses Mahlzeichen empfangen sollen.
[4:46] Und wir haben gesagt, wenn es um ein so wichtiges Thema geht, wenn es um ein Thema geht, wo mein ewiges Leben auf dem Spiel steht, dann können wir es uns nicht leisten, einfach mal ein bisschen im Internet zu recherchieren, was gibt es an neuester Technik, wo man irgendwas einpflanzen kann. Dann reicht es nicht, einfach nur im Internet nach irgendwas zu recherchieren, was sagen da andere Leute, was könnte das sein, vielleicht ist es das, vielleicht ist es das, oder einfach irgendwelche außerbiblischen Quellen zu zitieren und zu sagen: „Okay, die sagen das, die sagen das“, und deswegen müssen wir dieses Wort studieren. Und ich kenne so gut wie kaum jemanden, muss ich ehrlich sagen, der dieses Thema aus der Bibel und der Bibel allein zeigen kann. Deswegen ist es mir so wichtig, dass wir es gemeinsam verstehen. Und wir werden das ganz einfach Schritt für Schritt machen. Und wenn jemand sagt: „Halt, stopp, Christopher, ich komme nicht weiter, ich habe den Sprung nicht geschafft“, bitte melden. Ich möchte, dass heute Abend jeder Einzelne von uns hier rausgeht und sagt: „Ich habe es verstanden, es war nicht schwer, okay, alles klar.“
[5:49] Dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass keine Weisung der Schrift von eigenmächtiger Bedeutung ist. Wenn ich hier sage, das Mahlzeichen ist das oder das Mahlzeichen ist jenes, bin ich disqualifiziert. Glauben wir, dass die Bibel uns sagt, was das Mahlzeichen ist? Okay, dann anschnallen, los geht's.
[6:10] Wir haben heute gesprochen über die Zeit der Plagen. Wir haben gesehen, dass es vor der Wiederkunft eine Plagenzeit gibt, die schrecklich sein wird. Können wir uns erinnern, was die erste Plage ist? Das war in Ägypten. Aber die erste der sieben letzten Plagen wird sein? Der Aussatz. Ganz genau. Die erste Endzeitplage wird das Geschwür sein. Die zweite Plage wird sein: Wasser zu Blut. Die dritte: die Wasserquellen zu Blut. Die vierte: die Sonne, die die Menschen versengen wird. Die fünfte: dass der Thron des Tieres verfinstert wird. Richtig? Sechste Plage: der Euphrat vertrocknet. Diese große Koalition, die antigöttliche Koalition bricht auseinander. Siebte Plage: das große Erdbeben und der Hagel.
[7:06] Übrigens, das fällt mir ein. Jemand hat mir die Frage gestellt heute nach dem Vortrag: „Wie kann es sein, dass es am Ende einen großen Hagel gibt, wenn vorher schon alle durch das Erdbeben umgekommen sind?“ Offensichtlich, könnte man diese Frage auch weiterführen: „Wie kann es ein großes Erdbeben geben, wenn schon vorher alle durch die Sonne versengt werden oder wenn alle Geschwüre bekommen?“ Offensichtlich macht der Text nur dann Sinn, wenn nicht jede Plage jeden trifft. Denn wenn alle Geschwüre bekommen, wenn alle Blut trinken müssen, wenn alle von der Hitze versengt werden, dann ist da keiner mehr übrig, der noch von den Hageln getroffen wird. Es wird am Ende alle treffen, aber die Bibel sagt nicht, dass notwendigerweise alle Plagen zu allen Zeiten global, überall gleichzeitig sein werden. Das ist sehr wichtig. Das nur als Erklärung.
[7:48] Aber wir haben gesehen, dass es ein Geheimrezept gibt, wie wir sicherstellen können, dass keine dieser Plagen uns sich naht. Was ist das? Wenn ich spreche, der Herr ist meine Zuversicht. Wenn ich auf Gott vertraue, muss ich keine dieser Plagen bekommen. Und wir haben gesehen, das Geheimnis ist: Wenn ich unter dem Schatten des Allmächtigen bleibe, wenn ich unter dem Schirm des Höchsten sitze. Also haben wir bisher gesehen: Es gibt Plagen, okay? Und um diesen Plagen zu entfliehen, muss ich mich ganz nahe bei Jesus halten. Ich muss von ihm beschirmt und beschützt werden. Macht das Sinn? Soweit? Okay. Ich muss beschirmt und beschützt werden.
[8:27] Jetzt schauen wir uns das im Kontext der Prophetie genauer an. „Danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest.“ Haben wir heute früh schon gesprochen, nicht wahr? „Diese Katastrophe, damit kein Wind, weder über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum.“ Und ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang heraufstieg, der hatte das, was? Das Siegel des lebendigen Gottes. Hier haben wir also die Katastrophen, die kurz davor sind, auf die Welt hereinzubrechen und alles mit sich zu reißen, aber sie werden auch zurückgehalten, fast wie wilde Hunde, die man an der Leine halten muss, nicht wahr? Weil da muss noch etwas getan werden. Da kommt ein anderer Engel und sagt: „Moment mal, ich habe hier etwas in meiner Hand.“ Und was hat er in seiner Hand? Das Siegel des lebendigen Gottes. Und das heißt: „Er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen und er sprach: ‚Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume‘, mit anderen Worten: All diese Plagen sollen nicht kommen, bis was passiert ist? Bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.“
[9:34] Das heißt, wir wissen, die Plagenzeit kommt. Die Plagenzeit wird grausam sein. Die Plagenzeit wird aber eine Gruppe von Leuten haben, die beschützt sind. Warum? Weil sie vorher versiegelt wurden. Jetzt, wenn man das liest, dass die Engel die Winde festhalten und jemand sagt: „Halt, stopp, noch nicht, noch nicht, noch nicht.“ Welchen Eindruck bekommt man? Es eilt. Es ist nicht so, dass jemand sagt: „Naja, okay, irgendwann müssen wir auf den Knopf drücken, dann kommen die Plagen.“ Die Plagen, die Endzeitereignisse drängen sich förmlich auf und sie werden zurückgehalten mit Gewalt fast, weil da ein Werk getan werden muss, nämlich die Versiegelung derjenigen, die beschützt werden sollen während der Plagen.
[10:18] Und ich möchte Folgendes sagen: Ich glaube ganz fest, dass wir in der letzten Zeit mehrmals an Punkten gewesen sind, wo von der Weltpolitik, von der Weltfinanz, von der Ökonomie usw. die letzten Ereignisse sehr schnell hätten eintreffen können, schon mehrmals in den letzten Jahrzehnten. Und ich glaube, wir haben es dieser Prophetie zu verdanken, dass die Winde noch ein wenig zurückgehalten werden, weil neben dem Mahlzeichen es noch das andere Zeichen gibt, und das ist das Siegel Gottes, mit dem wir beschützt werden.
[10:48] Können wir also sehen, dass jemand, der das Siegel Gottes an der Stirn trägt, dass er beschützt wird vor allem Schaden? Es ist Gottes Schutz. Wenn wir beschützt werden wollen, wenn wir unter den Fittichen des Allmächtigen sein wollen, in seinem Schatten usw., dann bedeutet es in prophetischer Klarsprache: Du brauchst das Siegel. Das ist der Schutz, das ist der Schatten, das sind die Fittiche des Allmächtigen. Es ist das Siegel Gottes, und das müssen wir genauer verstehen, denn das Siegel und das Mahlzeichen haben eine enorme Parallele zueinander.
[11:13] Die Bibel macht ganz deutlich, dass es genau zwei Optionen gibt: Entweder ich kriege das Siegel oder das Mahlzeichen. Da gibt es keinen, der nichts von beidem hat, und da wird es keinen geben, der beides hat. Jeder Mensch hat genau eine Wahl: Entweder Siegel oder Mahlzeichen. Egal welche Religion, welche Konfession, welche Weltanschauung, welche Kultur, welches Alter: Siegel oder Mahlzeichen. Und das Siegel beschützt uns vor den Plagen.
[11:39] Jetzt ist das Thema Siegel wichtig, ja oder nein? Das Thema ist super wichtig. Ich möchte die Plagen nicht erleben, oder? Möchtest du? Ich möchte wissen, was das Siegel Gottes ist.
[11:49] Hier finden wir folgenden interessanten Vers: „Der Name des Herrn ist ein was? Ein starker Turm. Der Gerechte läuft dorthin und ist in was? In Sicherheit.“ Das Siegel bringt uns in Sicherheit. Aber hier wird gesagt: Was bringt uns in Sicherheit? Der Name des Herrn. Also, wohin muss ich laufen? Zum Namen des Herrn. Das ist merkwürdig. Wie läuft man zum Namen des Herrn? Was ist der Name des Herrn? Wofür steht der Name in der Bibel? Für Charakter, nicht wahr? Michael, der so ist wie Gott. Immanuel, Gott mit uns und so weiter. Das heißt, der Name des Herrn ist ein anderes Wort für sein Wesen, für seine Natur, für seinen Charakter. Und der Charakter Gottes, sein Wesen ist was? Ein starker Turm. Und wenn wir uns im Charakter Gottes befinden, wenn wir ganz nah an seinem Herzen sind, sind wir was? In Sicherheit.
[12:36] Frage: Wenn wir diesen Vers lesen, was ist unsere Aufgabe? Was ist unsere Aufgabe? Lesen wir den Text nochmal, was ist unsere Aufgabe? Laufen. Jetzt stellen wir uns vor, wir werden angegriffen von einem Löwen, großer Löwe, läuft durch die Prärie. Und wir laufen vor ihm weg und da sehen wir einen Turm, offene Tür, Stahltor, kann man dann zumachen. Frage: Wer von uns würde laufen? Und wer würde sagen: „Schau mal, wir wissen, wir haben noch einen weiten Weg vor uns, es ist ein Wachstumsprozess, vielleicht schaffen wir das, wir gehen um den Turm immer ein bisschen herum, nicht wahr?“ Liebe Freunde, es gibt einen Löwen, der hinter uns her ist, und wir müssen zum Turm laufen. So viele Christen wissen: „Ja, ja, wir müssen den Charakter Gottes irgendwie widerspiegeln, nicht wahr? Wachstumsprozess. Mach mal nicht zu schnell damit, nicht wahr? Lass uns, das hat dein ganzes Leben noch Zeit, wir gehen noch hier ein bisschen rum, nicht wahr? Und da ein bisschen rum, machen unseren schönen Sabbatspaziergang um den Turm, nicht wahr? Immer näher, um den heißen Brei, bis wir irgendwann vielleicht mal, wenn wir dann kurz vor dem Tod sind, angekommen sind.“ Liebe Freunde, das ist nicht die Art und Weise, wie wir Sicherheit finden.
[13:54] Sicherheit finden wir durch was? Laufen. Wie schnell läufst du in deinem Leben auf den Charakter Gottes zu? Ich frage nicht, glaubst du, dass du irgendwann in deinem Leben mal den Charakter Gottes widerspiegeln sollst. Die Frage ist: Wie schnell läufst du darauf zu? Jetzt, ein Läufer, der so schnell wie möglich am Ziel sein möchte, wie läuft der? Also so in Bezug auf seine, wenn er auf seiner Bahn ist, nicht wahr? Wie oft schert er aus der Bahn aus? Warum nicht? Weil jede Schlängellinie was bewirkt? Verzögerung. Der schnellste Weg von A nach B ist immer der direkte Weg. Der schnellste Weg zum Charakter Gottes ist der direkte Weg. Und ein Läufer, weil wir haben vielleicht einige von uns Olympische Spiele mitverfolgt, die Läufer, wenn die laufen, die laufen halt nicht, die joggen halt nicht, die setzen jede Faser ihres Körpers, jeden Muskel an, haben ihre Augen wo? Da grüßen die ihre Mama und Papa, die auf der Tribüne sitzen und da machen Ellenbogen an die anderen, nicht wahr? Die haben ihre Augen einzeln auf das Ziel gerichtet und wollen dahin so schnell wie möglich.
[15:00] Die Frage ist: Wenn du sagst, ja, ich möchte geschützt sein vor den Plagen, rennst du so schnell, wie es dir persönlich möglich ist, auf den Charakter Gottes zu? Das ist die entscheidende Frage. Nicht, ob wir glauben, dass man irgendwann den Charakter Gottes widerspiegeln soll. Nicht, ob ich glaube, dass da der Turm mich retten würde vor dem Löwen. Das interessiert den Löwen nicht, wenn ich einfach drumherum spaziere, oder? Was für den Löwen interessant ist, ob ich schnell genug drin bin oder nicht. Für die Plagenzeit bedeutet das: Unsere Einstellung von jetzt an sollte sein: So schnell wie möglich, auf dem direktesten Weg Richtung Charakter Gottes.
[15:33] Und die Bibel sagt: Schauen wir, was im nächsten Vers steht. „Ich sah und siehe, dass Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm die berühmten 144.000.“ Bitte keine Frage, ob sie symbolisch oder buchstäblich sind. „Die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.“ Warum sage ich das? Weil es vollkommen unwichtig ist. Die Frage ist: Ob ich da ankomme. „Die trugen den Namen des Vaters auf ihren Stirn.“
[16:00] Was ist das Siegel Gottes? Der Name des Vaters, der Name Gottes, der Charakter Gottes an der Stirn, ist das Siegel Gottes. Vielleicht sagt jemand: „Hey, Moment, da habe ich etwas anderes gelernt.“ Der Vortrag hat erst gerade angefangen. Aber primär zuerst einmal ist das Siegel Gottes der Charakter in der Stirn, im Denken sozusagen, erreicht durch ein Draufhinzulaufen. Das ist das, was uns beschützt, das Siegel Gottes.
[16:26] Jetzt, wie passiert dieser Versiegelungsprozess? Es muss hier etwas in unser Denken kommen. Ganz offensichtlich wird ja nicht der Name Gottes buchstäblich geschrieben, oder? Wird er buchstäblich darauf geschrieben? Steht da Jahwe, vier Buchstaben am Ende auf unserer Stirn? Nein, es muss etwas mit unserem Denken passieren.
[16:42] Jetzt, wie kann unser Denken verändert werden? Durch welchen Prozess? Was wir hineintun, nicht wahr? Und vor allem, wie oft wir das, was wir hineintun, hineintun. Die Bibel hat einen unfassbar einfachen Prozess, den wir völlig ignoriert haben, die meiste Zeit in unserem Leben. Hier steht in Judas 5: „Ich will euch aber daran, was ist das nächste Wort? Erinnern, obgleich ihr dies ja schon wisst.“ Wie langweilig ist denn das? Eine Predigt über ein Thema, was ich schon kenne. Ich komme nur zu Themen, die ganz neu ausgearbeitet sind, oder? Hat jemand kennengelernt, dass es so ist? Vielleicht du selbst, oder? „Das Thema, zu dem Abend komme ich nicht, weil das Thema habe ich schon studiert, das kenne ich schon.“ Aber wenn da jemand dann neue Fakten aus den Hintergründen der Verschwörung und so weiter bringt und alles ganz neu und sensationell, da kommen die Menschen herrscharenweise. Da werden weder Kosten noch Mühen gescheut. Aber die Wahrheit ist: Judas erinnert uns an das, obwohl wir es schon wissen.
[17:43] Nächster Vers, 1. Korinther 15: „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, indem ihr auch...“ Versteht der Paulus: „Bitte, du hast es uns verkündigt, wir haben es angenommen, wir verstehen es, wir stehen sogar fest darin. Warum das jetzt wieder? Immer nochmal und immer nochmal, warum?“ Er sagt: „Durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet.“ Wir haben heute gesagt, wir müssen uns an Jesus klammern, weil er sich an mich klammert. Wenn wir an dem Wort festhalten, und ich kann an etwas festhalten, was ständig in meinem Kopf ist. Dieselbe Idee auch von Petrus. Nicht nur Paulus, nicht nur Judas, auch Petrus sagt: „Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit festgegründet seid.“ Und es gibt zumindest einige, von denen weiß ich, dass ich denen das schon zehnmal gesagt habe, und es sich genau dieser Punkt erfüllt. „Ich will euch daran erinnern, obwohl ihr es schon wisst.“ Warum?
[18:47] Einfaches Beispiel: Wahrheit verändert mich nur, wenn sie meine Aufmerksamkeit hat. Ich glaube, wir haben im Kontext des Gesetzes schon mal darüber gesprochen, als wir über das Gesetz gesprochen haben. Für alle, die nicht da waren, nochmal: Wenn ich eine Umfrage morgen machen würde unter allen uns, die wir hier sitzen, und sagen: „Wer liebt Jesus?“ Wer würde seine Hand heben? Alle. Und dann gehen wir den ganzen Tag, zehn Tage lang, setzen uns vor den Fernseher und schauen das Fernsehprogramm an. Und am Ende des Abends sagen wir: „Wer liebt Jesus?“ Und wer hebt die Hand? Wir alle. Aber hat uns die Tatsache, dass wir Jesus lieben, verändert? Nullkomma nicht. Wir wissen, dass wir Jesus lieben, es hat aber keinen Einfluss, weil in unser Gehirn und unsere Synapsen etwas ganz anderes reinging, nämlich das Fernsehprogramm, zehn Stunden lang.
[19:38] Und das ist der Irrtum fast aller Christen. Sie glauben, es reicht, wenn ich sage: „Ich halte es für wahr, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Ich halte es für wahr, dass es aber der richtige Tag ist. Ich halte es für wahr, dass die Toten nicht weiterleben und so weiter.“ Und sie glauben, das ist es. Aber nein, durch die Wiederholung, das ständig darüber nachdenken, David sagt: „Ich sinne über dein Gesetz nach, Tag und Nacht.“ Verändert sich etwas in unserem Denken. Und wir haben gesehen, das Siegel hat damit zu tun, dass es in die Stirn kommt, dass etwas hier in unsere Synapsen einprogrammiert wird, indem wir etwas immer wieder vor unserem Denken haben. Immer wieder.
[20:13] Schauen wir weiter. Es heißt hier in 5. Mose 6. Übrigens, 5. Mose 6 ist das Kapitel nach welchem Kapitel? Nach 5. Mose Kapitel 5. Genau. Und was steht denn 5. Mose Kapitel 5? Die zehn Gebote. „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du wo tragen? Herzen.“ Das Herz ist ein Symbol für die Gedanken, also auch für die Stirn sozusagen. Die Worte, die er gebietet, die zehn Gebote, sollen wohin? In das Denken. Warum jetzt? Achtung. „Und du sollst sie zum Zeichen wo binden? Auf deine Hand.“ Moin. Auf die Hand? Warum auf die Hand? Was macht man mit der Hand? Handeln. Man soll also nach den Geboten handeln. Es reicht aber nicht aus, wenn wir nur danach handeln, sondern wir sollen sie auch, wo haben? Über den. „Sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.“ Was ist über den Augen? Die Stirn. Das heißt, wir sollen davon überzeugt sein und es handeln. Nicht nur eins davon. Manche Christen handeln einfach nur, ohne überzeugt zu sein. Das sind die Gesetzlichen. Aber ich muss es tun. Die anderen sind davon überzeugt und tun es nicht. Das sind die Heuchler. Aber in der Bibel soll es an der Hand sein, wir sollen es tun und glauben und Gott lieben von unserem ganzen Herzen.
[21:31] Und wie wird dieses Zeichen genannt an der Stirn? Es ist ein Erinnerungszeichen. Warum ein Erinnerungszeichen? Weil wir ständig daran erinnert werden müssen. Ist es nicht wahr, dass wir alle in unserem geistlichen Leben am meisten mit Vergesslichkeit zu kämpfen haben? Dass wir mal so ein großes geistliches Hoch hatten, uns für die Taufe entschieden, eine Sünde überwunden, einen Menschen zu Christus geführt, und zwei Monate später ist alles vergessen? Und Gott weiß, dass das unser Problem ist. Deswegen möchte er diesen Mechanismus des Erinnerns. Das ist immer wieder das gleiche, nicht wie ein Mantra, keine Meditation sozusagen, sondern immer wie von anderen Gesichtspunkten diese Wahrheiten vor unserem Kopf haben, damit wir durch sie geleitet und geführt werden. Das soll ein Erinnerungszeichen sein. Die Versiegelung an der Stirn hat mit Erinnerung zu tun. Erinnerung, Erinnerung, Erinnerung.
[22:24] Und dann heißt es hier: „Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz in meinen Jüngern.“ Jetzt, einen Punkt haben wir vergessen. Als der Engel kommt und die Menschen dort versiegelt, als die Winde zurückgehalten werden, wer wird dort versiegelt? Kann sich jemand erinnern? Die Knechte Gottes. Kann man sich erinnern? Da stand da: „die Knechte Gottes.“ Die erste Bedingung war: Man muss ein Knecht Gottes sein, um versiegelt zu werden. Was ist die zweite Bedingung, um versiegelt zu werden? Ein Jünger zu sein. Was heißt Jünger? Ein Nachfolger. Ich muss bereit sein, Jesus nachzufolgen, wohin er auch geht. Und was wird dann in einem Nachfolger, in einem Jünger versiegelt? Können wir das sehen, dass das Siegel Gottes das Gesetz ist? Können wir das sehen? Ganz deutlich. Er sagt: „Versiegle das Gesetz in meinen Jüngern.“
[23:21] Frage: Aber ich dachte, es ist der Name des Herrn. Was ist der Name des Herrn? Der Charakter. Was spiegelt das Gesetz Gottes wieder? Ich sage, das ist das Gleiche. Der Name des Herrn wird in seinem Gesetz ausgedrückt. Deswegen ist es das Gleiche, dass der Name des Herrn und sein Gesetz in uns versiegelt werden. Das heißt, was die Versiegelung bedeutet, ist, dass in meinem Denken das Gesetz der Maßstab ist. Das bedeutet nicht, dass ich davon überzeugt bin, dass das Gesetz richtig ist. Versteht ihr den Unterschied? Da gibt es einen großen Unterschied. Ich kann überzeugt sein, dass das Gesetz richtig, gerecht, heilig, gut und sonst weiter ist und trotzdem das falsche Denken. Versiegelung bedeutet, dass das Gesetz meine Gedanken steuert, dass meine Synapsen so funktionieren, dass sie immer in Übereinstimmung mit dem Gesetz sind. Und das geht nicht von heute auf morgen. Das muss eintrainiert werden, das muss einprogrammiert werden, das muss transformiert werden. „Versiegle das Gesetz in meinen Jüngern.“
[24:17] Jetzt. Es gibt einen zweiten Mechanismus für die Versiegelung. Der erste ist was? Erinnerung, richtig? Erinnerung, Erinnerung, Erinnerung. Damit das Gehirn sich immer mehr an diese Wahrheiten gewöhnt und sie assimiliert und sie immer mehr zu ihren eigenen Gedanken wird. Der zweite Mechanismus hat zu tun mit der Kleidung des Hohen Priesters. Schauen wir uns mal das an. Dort heißt es in 2. Mose 28, Vers 36: „Du sollst auch ein was ein? Stirnblatt.“ Wo kommt das Stirnblatt hin? Einfache Frage. An die Stirn, richtig? Und das Stirnblatt soll aus was sein? „Aus reinem Gold anfertigen und in was? In Siegelgrafur.“ Jetzt, wenn ich etwas in Siegelgrafur an die Stirn schreibe, was habe ich denn? Ein Siegel an der Stirn. Und was soll dort als Siegelgrafur eingeschrieben sein? „Heilig dem Herrn.“
[25:06] Jetzt, was heißt heilig? Abgesondert. Die erste Idee, Erinnerung, bedeutet sozusagen mich ständig mit der Wahrheit zu beschäftigen. Die zweite Idee, Heiligkeit, bedeutet mich von dem Schlechten zu distanzieren. Erste Idee: Erinnerung, immer mit der Wahrheit beschäftigen, beschäftigen, beschäftigen. Zweitens: Heiligung, von den schlechten Einflüssen distanzieren. Und das macht ja auch Sinn, nicht wahr? Denn genau diese beiden Mechanismen führen dazu, dass die Wahrheit in meinem Gehirn sich immer mehr entfaltet. Und aus welchem Metall sollte es nochmal sein? Aus? Gold.
[25:41] Jetzt, das ist wichtig. Warum? Gold steht in der Bibel für, jetzt nicht sagen Babylon, das ist ein Prophetie so, aber im weiteren Kontext steht Gold für? Glaube. Glaube, ganz genau. „Glaube heißt damit die Bewährung eures Glaubens, der viel kostbarer als das vergängliche Gold, das durch das Feuer bewährt wird, mit Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe, bei der Offenbarung Jesu Christi.“ Das heißt, was hier an meiner Stirn für die Versiegelung führt, ist was? Es ist der? Glaube. Denn die Gerechtigkeit, der Gehorsam kommt durch? Glauben. Es ist ein Akt des Glaubens, es ist nicht Gottes Wort. Und was ist Glaube? Leben aus jedem Wort. Das ist, ich lese, was ich lese und ich denke darüber nach und lebe daraus. Ich lese es nicht einfach nur aus Pflichtgefühl, ich lebe daraus und es wird zu meinem Leben. Das ist die Versiegelung, das ist der Glaube. Und deswegen sagt die Bibel: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt.“ Und glaubt, meinte er einfach nur, dass ich sage: „Ah, ich bin überzeugt, dass Jesus gestorben ist.“ Sondern, dass ich aus jedem Wort lebe, dass ich diese beiden Prozesse erlebe. Deswegen kann die Bibel sagen, dass es nur eine Bedingung gibt, nämlich Glauben. Das ist die einzige Bedingung.
[26:47] Wir müssen sicherstellen, dass wir erstens uns immer mehr mit dem Wort Gottes beschäftigen und uns daran erinnern und immer wieder in unserem Gehirn durchdenken und danach handeln und es tun. Und gleichzeitig uns distanzieren von allem, was unrein ist. Wir uns heiligen durch den Glauben. Also, was sind die beiden Mechanismen? Das erste ist: Erinnern. Und das zweite ist: Heiligkeit, nicht wahr? Durch den Glauben. Heiligkeit.
[27:14] Noch mal zusammengefasst, wie wir es gesehen haben: Durch den Glauben, das Gold, die Siegelgravur sagt im Wortlaut: „Heilig dem Herrn“, abgesondert. Also Erinnerung und Heiligkeit, dass du beim Nachdenken über die Bibel immer und immer wieder und das Absondern vom Bösen. Gut, gehen wir weiter.
[27:36] Es gibt ein Gebot, das diese beiden Dinge miteinander vereint: das vierte Gebot. Denn das vierte Gebot beginnt mit den Worten: „Gedenke des Sabbat Tages und heilige ihn.“ Und kommt die Idee von Heiligkeit auch vor? Kommt die vor im Sabbatgebot? „Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn.“ Und dann heißt es: „Und er ruht am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbat Tag gesegnet und geheiligt.“ Jetzt, welches der anderen zehn Gebote hat die Idee von Erinnerung? Welches? Das erste, zweite, dritte, fünfte, sechste? Welches andere hat noch das Wort „heilig“ in seiner Mitte? Keins. Das ist der Grund, warum offensichtlich der Sabbat so eine besondere Bedeutung hat, weil er in sich die beiden Mechanismen trägt, die zur völligen Versiegelung führen. Und Versiegelung ist nicht einfach ein Zaubermittel, sondern Versiegelung ist der Punkt, wo ich so fest mit der Wahrheit verbunden bin, dass ich so sehr die Wahrheit denke, dass egal was kommt und wenn der Himmel zusammenfällt, ich zur Wahrheit stehe. Und das wird durch das vierte Gebot symbolisiert.
[28:48] Manch einer hat gehört, das vierte Gebot sei das Siegel im Sinne von: „Wenn ich am Sabbat keine Arbeit tue, bin ich versiegelt.“ Das ist ziemlich weit weg von der Wahrheit. Es gibt viele Menschen, die arbeiten nicht am Sabbat und kommen am Sabbat in die Gemeinde und sind vom Siegel so weit entfernt wie der Osten vom Westen, weil sie überhaupt nicht über das Wort Gottes nachdenken und auch am Sabbat in Wirklichkeit sich mehr mit schlechten Dingen beschäftigen. Es geht um die Idee hinter dem Sabbat. Der Sabbat ist nur ein äußeres Zeichen für die innere Versiegelung.
[29:27] Ich habe gelesen im Epheserbrief, dass nicht das Gesetz der Siegel ist, sondern der Heilige Geist. „Nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Rettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“ Wie kannst du sagen, dass das Gesetz Gottes, der Sabbat und der Name des Herrn das Siegel sind? Was sagt die Bibel über den Heiligen Geist? Die Bibel sagt: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ Wenn also der Heilige Geist uns versiegelt, worin werden wir hinein versiegelt? In die Freiheit.
[30:09] Jetzt, wie wird Freiheit in der Bibel definiert? Warum? Ganz genau. Es ist das Gesetz der Freiheit. „Wo der Geist ist, da ist Freiheit.“ Und das Gesetz ist das Gesetz der Freiheit. In anderen Worten: Wenn der Heilige Geist mich versiegelt, versiegelt er mich hin zur Freiheit. Und die Freiheit wird ausgedrückt durch die zehn Gebote. Aber es geht noch weiter.
[30:42] Schauen wir uns das an, was Jesus über den Heiligen Geist sagt. Er sagt: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist er, das Reich Gottes, zurückgekommen.“ Vergleichen wir diesen Vers mit Lukas. Er sagt: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe.“ Jetzt, Finger Gottes, Geist Gottes. Der Geist Gottes wird also symbolisiert durch den Finger. Frage: Was war die primäre Aufgabe des Finger Gottes? Das Gesetz auf Steintafeln zu schreiben.
[31:22] Die Bibel sagt: „Und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln aus Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.“ Und der Finger Gottes ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Und wo der Geist ist, da ist Freiheit, und die Freiheit wird definiert durch das Gesetz. Und das Gesetz wird versiegelt in den Jüngern, und der Heilige Geist versiegelt uns. Das kommt alles zusammen. Es ist alles das Gleiche.
[31:45] Aber hier ist das Entscheidende: Das Gesetz ist die Information, die versiegelt wird, hineingebracht wird. Die Information, die in unser Gehirn hineingebracht werden soll. Der Heilige Geist ist der Agent, der das tut, derjenige, der es hineinschreibt. Das Gesetz Gottes enthält den Charakter Gottes. Das ist die Information, die hinein muss in unser Gehirn, damit wir ständig daran denken. Der Heilige Geist ist derjenige, der es hineinschreibt.
[32:10] Frage: Wie tut er das? Es heißt hier in 2. Timotheus: „Es ist dir offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben, nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinernen Tafeln, sondern auf fleischernen Tafeln des Herzens.“ Das Herz steht für die Gedanken und Gesinnung. Das heißt, meine Gedanken, wir wollen es so praktisch wie möglich machen, nicht irgendwie hochtheologisch, so praktisch wie möglich. Mein Gehirn hat Synapsen, richtig? All meine Gedanken sind letztendlich irgendwo da einprogrammiert, alles, was ich denke. Wie Tafeln sozusagen, nur ein bisschen komplexer. Und der Heilige Geist möchte dort das umprogrammieren.
[32:50] Vielleicht habe ich eine Tendenz zum Lügen, vielleicht habe ich eine Tendenz zum Ehebruch, sei es, dass diese Tendenz angeboren ist, vielleicht habe ich eine Tendenz zum Alkohol, vielleicht habe ich eine Tendenz zum Stolz, den ich mir selbst anerzogen habe. Diese Tendenzen kann ich ja nicht einfach auslöschen. Schon mal erlebt, dass du gesagt hast: „Ich will das nicht mehr tun“, und du kannst es trotzdem? Warum? Weil unser Gehirn in bestimmte Bahnungen läuft. Das geht immer. Und das ist wie im Urwalddschungel, da gibt es vielleicht Bahnungen, die sind sehr schwach, und manche sind sehr stark. Wenn da ein sehr starker Weg ist, der ganz breit getreten ist, dann geht man da eher lang als so, wo es ganz schwach getreten ist. Und so ist das Gehirn auch. Die Informationen gehen da am schnellsten weiter, wo schon viel Bahnung gelaufen ist. Mit anderen Worten: Wir entscheiden uns in den Situationen meistens für das, was wir schon früher getan haben. Und je mehr wir eine Sünde getan haben, desto wahrscheinlicher ist, dass wir sie wieder tun. Schon mal erlebt? Das heißt, diese Bahnen müssen sozusagen umprogrammiert werden, die müssen umgeschrieben werden. Und deswegen braucht es Zeit, es geht nicht einfach so, es muss umgeschrieben werden.
[33:52] Wie? Durch den Heiligen Geist. Jetzt, wie schreibt der Heilige Geist? Wie macht er das wohl? Wie macht er das? Ich meine, wo ist der Heilige Geist? Ist der Heilige Geist hier? Ist der hier? Muss ich ihm... Wie kommt der Heilige Geist in meine Gehirnsynapsen? Indem ich genau das lese, wo der Heilige Geist sagt: „Ich bin da.“ Denn der Heilige Geist sagt: „Dieses Wort ist inspiriert vom Heiligen Geist.“ Wenn ich es lese, entfällt die Bibelinformation. Wenn ich diese Information lese und darüber nachdenke, wo kommt diese Information jetzt hin? In mein Gehirn. Wenn ich sie nur einmal lese, fünf Minuten, oder sie zwei Stunden lese und darüber nachdenke, die restlichen acht Stunden, was hat wohl mehr Wirkung auf mein Gehirn? Die Information, der Charakter Gottes kommt dadurch in mein Gehirn, je mehr Zeit ich mit dem Heiligen Geist verbringe, durch das Studium des Wortes, durch Gebet und durch das drüber nachdenken, was ich gelesen habe, durch das Praktizieren und so weiter. Dadurch wird die Tafel des Herzens geschrieben, Linie auf Linie, Satzung auf Satzung. Und das ist das, was die Bibel sagt, wenn sie sagt: „Binde sie auf deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.“ Und das ist etwas, was hier steht: „Schreibe du.“ Natürlich, der Heilige Geist schreibt, aber wir müssen es ihm erlauben. Es ist ein Part von uns zu spielen, damit wir das erleben können.
[35:14] Jesus sagt, dass die Kraft dazu er allein hat. Es heißt ja: „Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde was tun? Wirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.“ Hat Jesus die Kraft, dass er durch den Heiligen Geist uns so umprogrammieren kann, dass wir tatsächlich plötzlich das aus Freuden tun, was er in seinem Gesetz gesagt hat? Hat er die Kraft? Wir müssen es ihm aber erlauben, wir müssen ihn schreiben lassen, damit sich das in unserem Gehirn verändert. Ist das praktisch genug? Das ist das, wie die Versiegelung von Statten geht, bis zu dem Punkt, bis sie abgeschlossen ist.
[35:54] Und übrigens, wenn man so einen Brief, wie er sagt, ihr seid nicht ein buchstäblicher Brief, sondern ein geistlicher Brief, wenn man so einen Brief zu Ende geschrieben hat, was macht man dann? Kommt das Siegel drauf. Und genau das passiert. Er wartet darauf, er hält die Winde zurück, weil er merkt, die meisten von uns stecken noch irgendwo hier, irgendwo in der Mitte. Immer wieder vorwärts, rückwärts. Drei Schritte vor, zwei zurück. Einer vor, vier zurück. Vorwärts, rückwärts. Kampf, vorwärts. Und dann gibt es wieder drei Schritte vor, wieder eins zurück. Und er sagt: „Halt noch, halt noch. Ich muss sie noch versiegeln.“ Das muss noch weitergehen.
[36:34] Wenn Versiegelung so geschehen könnte, ohne dass wir etwas zu tun haben, dann hätte Gott uns schon längst versiegelt. Denn er möchte schon längst kommen. Aber die Tatsache, dass selbst Gott wartet und sagt: „Halt, Moment mal, lass selbst die Endzeitergebnisse, all die ganzen Sachen, die Großmächte der Welt, der Weltpolitik, die stehen in den Startlöchern. Die Gesetze sind alle schon, vermutlich, meine Spekulation, gemacht.“ Aber worauf Gott wartet, ist, dass das Volk Gottes versiegelt wird. Dass er sie loslassen kann, dass sie stehenbleiben können, weil sie völlig in die Wahrheit hineingesiegelt worden sind.
[37:14] Denn das ist der Bund. „Ich liebe dieses Thema. Das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde. Nach jenen Tagen spricht der Herr: Ich will ihnen was? Meine Gesetze in den Sinn geben. Nicht auf Steintafeln, das war der alte Bund, sondern in das Denken. Und sie in ihre Herzen schreiben.“ Das meint das Buch, stetig, in ihre Gedanken. Wie oft denkst du über die zehn Gebote nach? „Und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“ Das ist der neue Bund. Das führt letztendlich, wenn es praktiziert wird, zur Versiegelung. Das führt dazu, dass wir durch die Plagenzeit gehen können und es wird uns nichts passieren.
[37:52] Und dann heißt es im nächsten Vers: „Und es wird keiner mehr seinen Nächsten lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen.“ Das zweite Kennzeichen dieses neuen Bundes ist, dass wir eine direkte Beziehung zu Jesus haben. Wir haben das, glaube ich, schon mal angesprochen. Kennen bedeutet was? Diese Erkenntnis, „erkenne den Herrn“. Was bedeutet das? Was bedeutet, den Herrn zu erkennen? „Adam erkannte sein Weib und sie war schwanger.“ Wie nah sind sie sich gekommen? Ganz nah. Wie nah muss ich also Gott kommen, dass ich ihn erkennen kann? Sehr nah.
[38:29] Was muss ich tun in der Plagenzeit? Ich muss mich an Gott ranklammern, nicht wahr? Haben wir gelesen. Wie ein Küken unter den Fittichen. Es reicht nicht, lieber Freund, wenn wir sagen: „Okay, ich habe Gott auf Sichtweite.“ Im neuen Bund werden wir so nah wie möglich kommen, so nah wie möglich. Und sein Gesetz wird unserem Herzen sein.
[38:47] Und hier in Daniel 9 wird uns gesagt, was Gott über den Bund sagt. Er sagt: „Der Bund, der denjenigen bewahrt wird, die ihn was? Lieben und seine Gebote bewahren.“ Können wir sehen, dass das bedeutet: Lieben, das heißt das Gesetz im Herzen, und Gebote bewahren, die tun sie auch. So wie Mose gesagt hat, es soll an die Stirn und an die Hand. Wir müssen Gottes Gebote halten, aber nicht aus Zwang und nicht aus Gesetzlichkeit, sondern aus reiner Liebe, weil wir so eng mit ihm verbunden sind. Das ist der neue, der ewige Bund. Der feste Bund, den der Messias bringen würde nach Daniel 9,27.
[39:25] Wir haben es schon angesprochen. Und wodurch wurde dieser neue Bund gültig? Durch die Kreuzigung. Jesus sagt: „Das ist mein Blut, das des neuen Bundes.“ Es ist nicht unsere eigene Kraft, es ist das Blut Jesu. Die Kraft des Heiligen Geistes, die diese Versiegelung bewirkt.
[39:50] Jetzt, wodurch hat Jesus das dargestellt? Durch einen Kelch. Was war da drin? Traubensaft. Schauen wir, was die Bibel sagt. „So spricht der Herr: Wie wenn sich noch Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirb sie nicht, es ist ein was? Segen in dir.“ Der Traubensaft war ein Symbol für das Blut Jesu im neuen Bund. Und die Bibel sagt, es ist ein Segen darin, unter einer Voraussetzung: Dass es nicht verdorben wird.
[40:26] Was passiert, wenn man Traubensaft verdirbt? Dann wird es zu alkoholischem Wein. Kann man den neuen Bund verderben? Die Bibel sagt, durch das Blut werden wir gemacht zu zwei Dingen. Es heißt hier: „Ihm, der uns geliebt hat und von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu was zu? Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater.“
[40:56] Aber der Heilige Geist tut noch mehr. „Die Stunde kommt, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden.“ Wir haben gesagt, der Heilige Geist versiegelt uns. Das Gesetz der Freiheit wird versiegelt durch den Heiligen Geist. Aber es geht nicht nur um das Gesetz, es geht auch um Anbetung. Und zwar in der Wahrheit. Überall, wo der Heilige Geist an unserem Herzen wirkt und uns versiegelt, werden wir Gott in Wahrheit anbeten wollen.
[41:28] Welche Geschichte haben wir gesehen, dass es eine wahre Anbetung gibt und eine falsche Anbetung? Keine Ahnung. Da, wo der Geist ist, und der Geist ist ja die Versiegelung, da, wo der Geist wirkt für die Versiegelung, werden wir Gott in der Wahrheit anbeten. Und wir haben schon gelernt, wie man das tut. Und übrigens, sagt die Bibel, Gott sucht danach. Er sucht die Menschen, die versiegelt werden, die durch den Geist dazu geführt werden, in der Wahrheit, liebe Zuschauer, anzubeten.
[42:00] Wir haben gesagt, dass es nur einen einzigen Grund gibt, warum wir Gott anbeten: Durch den Schöpfer. Und durch welches besonderen Akt beten wir Gott als den Schöpfer an? Durch den Sabbat. Können wir sehen, wie von allen Seiten, egal von welcher Seite wir es beleuchten, ob wir es beleuchten von der Seite der Erinnerung, von der Seite der Heiligung, von der Seite des Heiligen Geistes, egal von welcher Seite wir es beleuchten, wir kommen immer zu welchem einen Punkt? Wir kommen immer zu dem Punkt, an dem wir sagen: Gott hat uns versiegelt. Er segnete den Tag, er heiligte ihn, er ruhte ihn. Und deswegen beten wir ihn an, weil Gott an diesem Tag den Tag gesegnet und geheiligt hat. Nicht, weil der Tag an sich uns für den Himmel bereit macht, sondern das Halten dieses Tages beweist, dass innerlich wir versiegelt sind. Und dazu ist der Sabbat gegeben.
[43:00] Jeden Sabbat, den wir feiern, auch der heutige, ist von Gott für uns gegeben. Wenn wir einen weiteren Sprung nach vorne machen. Die Frage ist: Erleben wir den Sabbat so? Oder leben wir einfach eine schöne Zeit, wo man Freunde trifft und man zum Glück nicht arbeiten muss? Erleben wir den Sabbat als das, was uns versiegelt? Denn das ist die Versiegelung. Der Sabbat ist nicht einfach nur ein wunderbarer Tag, der Sabbat ist heilsnotwendig. Haben wir das verstanden? Jeder, der den Sabbat kennt und weiß, worum es hier geht, wird es zu einer Überlebensfrage, ob wir den Sabbat annehmen oder nicht. Denn er beweist, ob wir in unserem Herzen versiegelt sind oder nicht.
[43:36] Denn die Bibel sagt: „Betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“ Und die Bibel macht es so deutlich, dass man es nicht missverstehen kann. „Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr bin, der sie heiligt.“ Und Heiligkeit ist einer der Mechanismen für die Versiegelung. Welche Mechanismen? Erinnerung und Heiligkeit. Durch den Heiligen Geist wird das Gesetz in mich hinein versiegelt. Haben wir das so weit bisher verstanden? Klar, das ist überlebenswichtig. Wir müssen das verstehen und praktizieren.
[44:16] Denn jetzt kommen wir zum zweiten Schritt. Das heißt: „Heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind.“ Weiter geht noch diese eine Geschichte in Hesekiel 9, Vers 2. Hesekiel sieht Männer, die kommen. Und dann sieht er etwas Erstaunliches. „Und der Herr sprach zu ihm, zu einem Schreiber: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Gräuel, die in ihrer Mitte verübt werden.“ Frage: Ist das hier ein Symbol für das Siegel oder für das Mahlzeichen? Für das Siegel, weil es der Gute ist. Die seufzen und jammern über die Gräuel.
[45:00] Es gibt eine dritte Bedingung für alle, die versiegelt werden wollen. Erste Bedingung war: Sei ein Knecht. Zweite Bedingung: Sei ein Jünger. Dritte Bedingung: Seufze über die Gräuel. Dort steht nicht: Sie kritisierten alles das, was in der Gemeinde schief lief. Solche Lüge gibt es auch. Alle Schlechtigkeiten der Gemeinde, die sie nur finden können in ihrer Kirche, aufschreiben und attackieren. „Schlimm, schlimm, schlimm! Hilfe!“ Das ist nicht die Einstellung derjenigen, die versiegelt werden. Wie klingt seufzen? Wenn du etwas siehst, was verkehrt läuft in deiner Gemeinde, wie reagierst du? Oder seufzt du, weil dir das Herz bricht? Das ist die Einstellung derjenigen, die versiegelt werden. Sei ein Knecht Gottes, sei ein Jünger. Seufze über das, was an Gräueln geschieht.
[46:04] Was sind die beiden Mechanismen? Erinnerung und Heiligung. Das Siegel Gottes ist der Name des Herrn. Es gibt Gräuel. Was sind die Gräuel im Zusammenhang mit dem Siegel Gottes? Jesus spricht davon. Er sagt: „Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte sehen werdet, wer es liest, der achte darauf.“ Warum? „Dann flieh auf die Berge, wer in Judäa ist.“
[46:48] Wir wollen uns fragen: Gab es im Alten Testament Gräuel, die zu einer buchstäblichen Verwüstung geführt haben? Daniel betet: „Neige dein Ohr, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh unsere Verwüstung an.“ Das Volk Gottes war verwüstet. Leute, die die Bibel kannten, hatten eine Verwüstung erlebt. Er betet um Barmherzigkeit. Was war die Ursache für diese Verwüstung? Gräuel.
[47:36] Wie sollen wir über diese Gräuel denken? Was waren die Gräuel, die zur Verwüstung führen? Schauen wir uns mal an, was im Alten Testament gesagt wird, welche Gräuel Israel zur Verwüstung geführt haben. Hier haben wir sie. „Priester und Prophet sind vom Rauschtrank berauscht. Vom Wein benebelt.“ Der Wein greift was an? Mein Gehirn, meine Synapsen. Der große Kampf geht um was? Es geht um mein Denken. Sie waren vom Rauschtrank berauscht. Sie taumeln vom Rauschtrank hin und her. Sie sehen nicht mehr klar. Sie waren geistlich berauscht. Das war ein Gräuel, das zur Verwüstung geführt hat. Aber du hattest die Stirn eines Hurenweibes. Punkt Nummer 1. Sie waren benebelt, berauscht in ihrem Kopf. Aber sie hatten auch das Denken einer Hure. Alles das Alte Testament. Sie werden von den Israeliten geredet. Du bist benebelt vom Geistlichen. Du denkst wie eine Hure. Sie wollen nicht auf mich hören. Sie haben eine harte Stirn und ein verstocktes Herz. Gedanken sind so einblockiert. Du denkst, du kannst alles finden. Aber konstant werden die Gedanken auf etwas anderes gerichtet. Der Heilige Geist findet keinen Spalt. Du denkst den ganzen Tag an Dinge, wo der Heilige Geist keinen Spalt findet. Das waren die Gräuel, die dazu geführt haben, dass das Volk Israel verwüstet wurde. Die Gräuel haben die Verwüstung angerichtet. Rauschtrank, ein verstocktes Herz und die Stirn eines Hurenweibes.
[50:12] Gibt es diese Dinge am Ende aller Zeit? Eine Hure, die Rauschtrank anbietet? „Er zeigt das Gericht über die große Hure, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben.“ Was ist Unzucht? Im weitesten Sinne. Sexueller Kontakt außerhalb des Ehebundes. Es ist das Gegenteil von dem, was Gott als Bund getan hat. Wein der Unzucht. Was ist dieser Wein der Unzucht? Die Nacktheit steht wofür? Für die Sünde. Unzucht hat etwas zu tun mit Nacktheit. Es hat etwas damit zu tun, dass man weiß, dass etwas verkehrt ist und es trotzdem tut. Am Ende der Zeit wird dieses Mahlzeichen etwas damit zu tun haben, dass wir die Nacktheit eines Hurenweibes haben. Dieser Saft kann verdorben werden. Aus dem neuen Bund des Blutes Jesu wird etwas, was uns vernebelt.
[51:44] Was sagt die Bibel? „Es ziemt sich für Könige nicht.“ Wodurch sind wir Könige? Durch das Blut des neuen Bundes sind wir Könige. Könige sollen was nicht trinken? Wein. Wein führt nach der Bibel zu was? Dass man das Gesetz Gottes vergisst. Was ist der Wein des endzeitlichen Babylons, was die Menschen kirre macht in ihrem Kopf, dass sie nicht mehr entscheiden können, was wahr und richtig ist? Sie bekommen gesagt, dass das Gesetz Gottes nicht mehr wichtig ist. „Wir leben im neuen Bund. Wir brauchen das Gesetz nicht mehr.“ Was ist der neue Bund? Er sagt: „Sollte Gott gesagt haben, kann man das Gesetz Gottes nicht wegnehmen.“ Wir reden von dem Blut und der Gnade. Die Leute wissen nicht mehr, was sie tun sollen. Das Mahlzeichen kommt an die Stirn. Satan muss die Stirn vorbereiten. Aber nicht nur sind wir Könige, wir sind auch Priester. Wir sind Priester in Bezug auf Alkohol. Kein Priester soll was tun? Wein trinken. Es ist uns verboten, an dieser Sache teilzunehmen. Dann heißt es: „Weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht.“ Warum? „Damit ihr nicht sterbt.“ Im Vers danach heißt es: „Unheilig.“
[53:52] Warum sollen Könige den Wein nicht trinken? Sie würden das Gesetz vergessen. Warum sollen die Priester es nicht trinken? Sie können nicht unterscheiden zwischen heilig und unheilig. Es gibt zwei Mechanismen: Gedenke und sei heilig. Der Wein tut genau zwei Dinge: Er führt dazu, dass ich etwas vergesse, was ich mich daran erinnern sollte. Und dass ich etwas nicht mehr für heilig erachte, obwohl ich mich heiligen sollte. Wohin führt der Wein Babylons? Weg vom vierten Gebot. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel: die beiden Mechanismen auszuschalten. Gedenke und Heiligkeit, die mich unweigerlich zum Sabbat des vierten Gebots bringen würden. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten. Die Bibel macht das ganz deutlich. Der Wein Babylons hat ein Ziel, die beiden Mechanismen auszuschalten.
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