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In diesem Vortrag der Serie „Ausweg 2012“ von Christopher Kramp geht es um die Antwort auf die Frage, was nach der Wiederkunft Jesu Christi geschieht. Es wird detailliert beschrieben, wie die Erde nach diesem Ereignis aussehen wird und welche Konsequenzen dies für die Menschheit hat. Der Vortrag beleuchtet auch das Schicksal Satans und seiner Dämonen sowie die Rolle der Gläubigen in der Zeit danach.


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Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

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Transkript

[0:00] Ein wunderschönen guten Abend, schön, dass wir jetzt hier auch noch später dazu gekommen sind bzw. später dazu geschaltet haben auf www.youtube-media.tv.de, auf www.ausweg2012.de und auf www.ad-tv.info.

[0:27] Wir sind ja jetzt so ein bisschen auf der Schlussgeraden. Wir haben so die dritte Kurve genommen, um im Olympia-Lauf zu bleiben und wir sehen jetzt das Ziel an. Das Ziel in dem Fall ist nicht der Ausweg 2012, sondern der letzte Vortrag unserer Serie und der wird wann sein? Am Sonntag um 18 Uhr, genau, fangen wir heute schon an damit Werbung zu machen. Sonntag, ausnahmsweise nicht Freitag, Samstag, Montag, Dienstag, sondern am Sonntag ein Schlusstermin um 18 Uhr wird das unser letzter großer Vortrag sein, um 9 Uhr, mit dem Thema die Ewigkeit.

[0:59] Und einige Vorträge bis dahin haben wir noch, heute geht es um die Antwort und wir haben ja angefangen mit der Idee, dass es so viele Weltuntergangsszenarien gibt. Wir haben uns einige angeschaut, wir haben uns angeschaut, was der Maya-Kalender angeblich sagt, wir haben uns angeschaut, was der Bibelcode sagt, wir haben uns angeschaut, verschiedene andere Dinge, was so falsche Propheten und falsche Christusse von sich geben, aber hinter jeder Weltuntergangstheorie steckt dann auch eine Theorie, was danach passiert.

[1:31] Zum Beispiel, viele Menschen glauben, am 21.12.2012 passiert irgendetwas gewaltiges, entweder kommt ein Komet oder Erdbeben, was auch immer, aber dann ist die Meinung recht unterschiedlich, was danach kommt, sozusagen der Tag danach, der Tag nach der Katastrophe. Manche glauben, das Leben wird völlig ausgelöscht sein, dass nur noch ein paar Bakterien überleben, die so kälteresistent sind. Manche glauben, dass der Großteil der Menschheit ausgerottet wird, aber eine kleine Elite vielleicht sich retten kann, weil sie vielleicht die beste Technologie haben oder sich in einer guten Höhle verkrochen haben oder weil sie halt zu den Treuen und Gerechten zählen, die dann auf der Erde weiterleben werden. Manche glauben auch, dass nach der großen Katastrophe in Wirklichkeit das Leben jetzt richtig anfängt, dass wir vor einem Quantensprung in der Evolution stehen und dass die Menschheit sich weiterentwickeln wird.

[2:29] Also die Idee, was kommt danach, ist genauso wichtig wie was kommt eigentlich auf uns zu. Und wir haben gesehen, all diese Weltuntergangstheorien sind gelinde gesagt unwichtig, um nicht zu sagen, großer Schmarrn, denn sie werden alle nicht eintreffen, sondern wir haben gesehen, dass das Ende dieser Welt nach der Bibel wie kommen wird? Durch die Wiederkunft Jesu. Wann wird die sein? Am Ende der Zeit, das ist eine gute Antwort, diplomatisch genug.

[3:00] Wann ist die Wiederkunft Jesu? Kein Mensch weiß Tag und Stunde genau, aber wann wird sie sein? Die Bibel sagt, wann sie sein wird. Wenn das Evangelium in alle Welt verkündigt wird, dann kommt sie. Und je schneller das geht, desto schneller rückt die Wiederkunft heran und wir haben gesehen und anhand der Zeichner Zeit zeigen können, dass wir nicht übertreiben, wenn wir sagen, diese Wiederkunft Jesu steht unmittelbar bevor.

[3:25] Aber die Frage, die wir heute und morgen nachgehen wollen, ist, nachdem wir angeschaut haben, was passiert dann bei der Wiederkunft, wir haben in den letzten Tagen auch angeschaut, was passiert direkt vor der Wiederkunft, wir haben gesehen, wie die politischen Ereignisse, wie die kirchlichen Ereignisse zusammenkommen werden zu einer großen, letzten geistlichen Auseinandersetzung. Wir haben auch gesehen, was passieren wird. Heute und morgen wollen wir uns Gedanken machen, was ist danach? Wie wird es sein am Tag nach der Wiederkunft?

[3:50] Und um das genau zu verstehen, brauchen wir, wie jeden Abend, die Leitung des Heiligen Geistes. Und deswegen bitte ich uns, für ein kurzes Gebet kurz innezuhalten und dann geht es los. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken, dass wir auch heute Abend die Gelegenheit haben, dein Wort zu studieren. Habt Dank, dass wir uns Zeit nehmen durften, hierher zu kommen, um von dir geführt und geleitet zu werden. Wir möchten dich bitten, dass wir dein Wort verstehen, halte du alle Störende fern und gib, dass auch wir Antworten bekommen auf die Fragen, die in unserem Herzen uns brennen und bewegen. Habt Dank, Jesus, dass du es verheißen hast, dass du die Antwort bist auf alle unsere Fragen. Und wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt hilfst und unser Lehrer bist. Amen.

[4:31] Zunächst einmal wollen wir noch einmal mit einer kurzen Wiederholung in das Thema hineintauchen. Wie genau wird es sein bei der Wiederkunft? Wir haben einiges gelernt über die Wiederkunft. Das ist jetzt nur eine kurze Zusammenfassung. Wer den Vortrag nicht gesehen hat, sei auf Vortrag Nummer 11 der mittlerweile 20 bereits online verfügbaren Videos verwiesen. Die Rückkehr, wo wir einen ganzen Vortrag haben über die genauen Details, die Zeichen der Wiederkunft und was dann genau passieren wird.

[4:59] Fassen wir kurz zusammen, was haben wir gesagt? Die Wiederkunft ist erstmal global. Wir haben gesagt, alle Geschlechter der Erde werden es sehen. Egal, wo wir uns befinden werden auf der Erde, alle werden es mitbekommen. Und egal, welcher Nation, welcher Kultur wir angehören, die Wiederkunft ist ein Ereignis, das alle treffen wird, für alle große Relevanz hat und deswegen wir auch allen davon sagen sollten.

[5:25] Aber die Wiederkunft ist nicht nur global, sie ist auch sichtbar. Zweitens haben wir gesagt, sie ist sichtbar. Denn die Bibel sagt es in Offenbarung 1, Vers 7, siehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben. Jedes Auge wird ihn sehen und es ist ein Ereignis, wo man nicht erst den Fernseher anschalten muss und auch das haben wir ausführlich besprochen.

[5:46] Und dann wird die Wiederkunft wie sein? Mit allen Engeln, das ist ja auch der Grund, warum sie sichtbar sein wird, für jeden. Es heißt hier, dass wenn der Sohn des Menschen seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm und wir haben gesagt, es gibt tausend mal tausend, zehntausend mal zehntausend Engel, viele Millionen, Milliarden Engel, denn jeder von uns hat ja auch einen Schutzengel, also viele, viele Milliarden Engel, die dort um den Himmel herum ausgebreitet sein werden und mit Jesus kommen werden und wir haben ja gesagt, er kommt nicht nur mit seinen Engeln, sondern sogar mit der Herrlichkeit seines Vaters.

[6:18] Und dann haben wir gesagt, nicht nur ist die Wiederkunft global und sichtbar und er kommt mit allen Engeln, sondern sie ist auch hörbar, ganz genau. Wir haben gesagt, unser Gott kommt und schweigt nichts. Es ist ein Ereignis, das wirklich alle Sinne erfassen wird, wir werden es fühlen können, wir werden es sehen können, wir werden es hören, es wird etwas sein, was uns völlig überwältigen wird und was keinen Menschen unbeeindruckt lassen wird.

[6:42] Und dann haben wir gesagt, ist sie auch noch, welches Ereignis? Ganz genau, er wird nicht den Erdboden berühren, wenn er seine Auserwählten versammelt, um sie in den Himmel zu sich zu rücken. Nun, was werden die Verlorenen tun? Auch das haben wir schon angeschaut, noch einmal eine kurze Wiederholung. Was werden diejenigen tun, die das Evangelium abgelehnt haben, die wie wir am letzten Samstag Abend gelernt haben, den Heiligen Geist nicht an sich haben arbeiten lassen und stattdessen sich mit dem geistlichen Wein Babylons so gefüllt haben, dass sie zwar äußerlich christlich, aber innerlich doch gesetzlos das Mahlzeichen des Tieres angenommen haben, aus welchen Gründen auch immer, sei es aus Überzeugung, sei es unter Druck, die waren jedenfalls nicht gefestigt in Christus und haben das Evangelium abgelehnt, sind dem Evangelium nicht gehorsam gewesen.

[7:36] Was werden die tun bei der Wiederkunft? Das heißt hier, sie werden ausrufen, denn der große Tag seines Zorns ist gekommen und wer kann bestehen? Der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt und das haben wir bereits angeschaut, alle Menschen, die das Evangelium abgelehnt haben, egal ob groß oder klein, ob reich oder arm, sie verbergen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge und rufen was aus.

[8:05] Was sagen sie? Fallt auf uns! Sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen. Fallt auf uns! Damit sagen sie was? Töte mich! Steinige mich! Wir wollen lieber gesteinigt sein, als das Angesicht dessen sehen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes. Menschen, die nicht bereit waren, Jesus in die Augen zu schauen, hier auf der Erde, durch sein Wort, die nicht bereit waren, hinzurennen zum Namen des Herrn, sein Gesicht sozusagen in der Stirn versiegelt zu bekommen, sie werden sich nicht trauen, in das traurige Angesicht Jesu zu schauen und werden lieber sterben wollen und rufen zu den Bergen, fallt auf uns!

[8:57] Und dann natürlich dieser Satz, wer kann bestehen? Was geschieht mit ihnen? Und auch das haben wir angeschaut, was wird Gott mit ihnen machen, wenn sie ausrufen, bitte, bitte, bitte, töte uns! Was wird Gott mit ihnen tun, als entliebender Gott? Er wird sie töten. Es heißt hier, euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam bei uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer, wenn er was, Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind.

[9:37] Und auch da sieht man wieder sehr schön die Verbindung zwischen Evangelium und Gehorsam. Und dann heißt es hier sehr deutlich, sodass man es nicht missverstehen braucht, diese werden Strafe leiden, was? Ungläubiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft. Also was wird mit den ungläubigen Menschen passieren? Sie werden sterben.

[10:03] Gut. Was passiert mit den Nachfolgern Jesu, mit denen, die Jesus angenommen haben, die sich trotz Druck und trotz Verfolgung und trotz Androhung von Strafen nicht davon abbringen lassen haben, Jesus ganz nachzufolgen, seiner Wahrheit nachzufolgen und aus Liebe zu ihm sein Gesetz zu halten. Was geschieht mit denen? Bibel sagt, an jenem Tag, wenn er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen. Ich möchte dabei sein bei denen, die Jesus verherrlichen durch ihr Leben und Jesus kommt, um sie zu holen.

[10:36] Es heißt, die Toten, was sind die nächsten beiden Worte, in Christus werden zuerst auferstehen. Heißt das, dass bei der Wiederkunft alle Toten auferstehen werden, ja oder nein? Nein, die Bibel sagt, die Toten in Christus werden auferstehen. Jetzt das bedeutet ein Toter in Christus. Bisschen merkwürdige Formulierung, oder? Was ist ein Toter in Christus? Jemand, der als er die Augen letztendlich zugemacht hat, um zu sterben, er eine lebendige Beziehung zu Jesus hatte. Nicht getrennt durch Sünde, nicht getrennt durch Rebellion, sondern im Vertrauen auf Christus, im Wissen, dass Jesus für ihn gestorben ist, indem er alle Sünden auf ihn geworfen hat, in Christus gestorben ist.

[11:18] Diese, das heißt die gläubigen Toten sozusagen, die gestorben sind in allen Jahrhunderten und Jahrtausenden dieser Menschheitsgeschichte. Diese Toten werden zuerst auferstehen und danach, heißt es, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft, das was wir schon gesagt haben, Jesus wird den Erdboden nicht berühren und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit.

[11:44] Also wo werden die gläubigen Toten sein? Bei Jesus, und wo ist Jesus? In der Luft, also sozusagen im Himmel, ja? Die gläubigen Toten werden auferstehen und sie werden entgegengerückt werden zu Jesus und mit ihm in den Himmel gebracht werden. Was werden die lebendigen Toten machen? Die werden auch entrückt werden, müssen ja nicht auferstehen, weil sie sind ja nie gestorben. Die lebendigen Gläubigen werden entrückt werden mit Jesus. Hab ich was Falsches gesagt? Was hab ich gesagt? Die lebendigen Toten. Danke für die Korrektur. So etwas gibt es nicht. Wer jetzt nicht weiß, was ich meine, nochmal anschauen den Vortrag an Nummer 19. Es gibt keine lebendigen Toten. Das war ein Versehen. Ich wollte sagen, die lebendigen Gläubigen, die werden entrückt werden, in die Luft und was wird mit denen geschehen, die ungläubig waren und tot sind? Bleiben tot.

[12:47] Okay, fassen wir zusammen. Die gläubigen Lebenden gehen in den Himmel. Die ungläubigen Toten sind wo? Die gläubigen Toten sind wo? Im Himmel. Die gläubigen Toten. Also die Toten, die vorher gläubig waren. Die sind im Himmel und die ungläubigen Lebenden sterben und bleiben dann tot liegen auf der Erde. Haben wir diese vier Gruppen einsortiert, wo sie sind und bleiben.

[13:19] Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Frage. Werden alle auferstehen? Ja oder nein? Meine Frage beantworten, nicht das, was wir antworten. Werden alle auferstehen? Ja. Alle werden auferstehen. Aber die Bibel sagt, es gibt zwei Auferstehungen. Es gibt die Auferstehung des Lebens und die Auferstehung des Gerichts.

[13:54] Dabei werden wir gleich noch mehr erfahren. Die, die das Gute getan haben, die also aufgrund des Evangeliums gehorsam gewesen sind, werden auferstehen zur Auferstehung des Lebens. Und wann ist diese Auferstehung des Lebens? Das ist die Auferstehung bei der Wiederkunft Jesu. Da gibt es eine Auferstehung und diese Auferstehung ist zum Leben. Denn die, die bei der Wiederkunft Jesu auferstehen, leben im Himmel. Aber es gibt noch eine andere Auferstehung. Die Auferstehung des Gerichts, von der werden wir später etwas erfahren. Die betrifft diejenigen, die das Böse getan haben. Aber bei der Wiederkunft, werden die dort auferstehen? Nein, die werden dort nicht auferstehen, denn das werden wir gleich später betrachten.

[14:36] Gehen wir weiter. Wie wird die Erde zu diesem Zeitpunkt aussehen? Der Tag danach, nach der großen Katastrophe. Wie wird es dort aussehen auf unserem Planeten? Die Bibel sagt, und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und es geschahen was ein? Großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind.

[14:59] Jetzt wenn Erdbeben passieren, so große Erdbeben, wie sieht danach die Umwelt aus? Verwüstet, da gibt es Trümmer, die Häuser sind eingestürzt, da gibt es Feldspalten, die sich auftun, Straßen, die eingebrochen sind, Brücken, die verbogen sind und so weiter. Ein großes Durcheinander. Und kein Erdbeben, das bisher aufgezeichnet worden ist, hat das zu Tage gefördert, was hier passieren wird. Ein großes Erdbeben, so groß. Es wird eine unfassbare Zerstörung sein. Man wird wahrscheinlich oben und unten nicht mehr wirklich erkennen können, auf diesem Planeten.

[15:39] Und dann sagt die Bibel, alle Inseln verschwanden. Welche Inseln gibt es so auf der Erde? Philippinen, also Philippinen werden verschwinden, was noch? Hawaii, die Insel Rügen, die Seychellen, England, Sizilien, Bahamas, die Kanarischen Inseln, Sardinien, Zypern, Rhodos, Malta, jemand sagt Australien, also Australien ist doch eine Insel. Wir wissen es nicht genau, wann nach der Bibel eine Insel nicht mehr eine Insel ist, aber jedenfalls, da wird eine ganze Menge von der Erdoberfläche, wie wir es kennen, verschwinden und dann werden wir fast nicht mehr gefunden.

[16:27] Werden die? Berge. Welche Berge gibt es? Welche Berge kennen wir? Zugspitze, da gibt es Himalaya-Gebirge. Himalaya-Gebirge, der größte Berg ist der Mount Everest, wie groß? 8848 Meter, der wird nicht mehr gefunden werden können. Was muss das für ein Erdbeben sein, dass wenn man am nächsten Tag nach der Wiederkunft, wenn es da noch Computer geben würde und sie funktionieren würde, und man würde mit Google Maps den Mount Everest suchen, man würde ihn nicht finden. Nicht mehr zu finden.

[17:01] Die Erdoberfläche so völlig unkenntlich, dass man selbst den Mount Everest nicht mehr finden würde, geschweige denn von der Zugspitze. Oder den Anden, den Rocky Mountains, alles nicht mehr zu finden, alles durcheinander. Es ist also nicht nur eine kleine Verwerfung, die Erdoberfläche muss völlig durcheinander geraten.

[17:20] Und dann sagt die Bibel in Jeremiah 4, Vers 23 und 24, Jeremiah, der in einer Vision sah, wie es am Tag danach aussehen wird. Ich schaute zur Erde, doch siehe, und jemand hatte schon reingerufen, sie war wüst und leer. Und zum Himmel, aber sein was? Sein Licht war verschwunden. Ich schaute die Berge an, doch siehe, sie erbebten und alle Hügel schwanken.

[17:48] Können wir uns das vorstellen? Die Überreste vom Mount Everest, das was nicht mehr zu erkennen ist, diese letzten Rümpfe der Berge, die stehen da nicht irgendwie, die beben, das zittert noch und wankt. Also ich meine, diese Berge, wer von uns war schon mal in den Bergen? Kein Eindrucksvoller, nicht wahr? Aber wenn Sie sich vorstellen, diese Berge fangen an zu wanken. Die ganze Erde kommt nicht wirklich zur Ruhe.

[18:24] Wüst und leer. Woran erinnern uns die Worte wüst und leer? An welchen Vers der Bibel? An den zweiten, genau, denn der erste Vers der Bibel ist, und Gott sagte gar nicht, im Anfang sucht Gott Himmel und Erde. Genau, der zweite Vers sagt, die Erde aber war wüst und leer. Kann sich jemand an das Hebräische erinnern? Tohu war Bohu, wüst und leer, ein Chaos. Und es lag finstertes auf der Tiefe.

[19:02] Jetzt wie war noch mal Jeremia sagt, wüst und leer und das Licht war verschwunden. Das Licht war verschwunden. Das heißt, die Erde wird zurückversetzt in den Zustand wie vor der Schöpfung. Kann mir jemand sagen, warum? Warum lässt Gott es zu, dass die Erde in einen Zustand versetzt wird, wie direkt vor der Schöpfung? Warum macht er das?

[19:34] Was hat es unmittelbar vorher gegeben? Unmittelbar vorher. Vor dem Tag danach. Den Tag, der Tag war die Wiederkunft. Und die Wiederkunft war eine Rettungsaktion. Warum ist die Wiederkunft eine Rettungsaktion? Eine Rettungsaktion, woraus? Das Sündenproblem ist schon gelöst. Es gibt vorher eine Schlacht, eine Auseinandersetzung, richtig? Haben wir die letzten Vorträge ausführlich angeschaut. Es gibt eine Auseinandersetzung, eine letzte Kontroverse vor der Wiederkunft.

[20:13] Und worum geht diese letzte Kontroverse? Um die Anbetung. Und wie möchte Gott angebetet werden? Weil er der Schöpfer ist. Wir haben gesehen, das Zeichen, Siegel und Mahlzeichen hängt an der Frage, welche Form der Anbetung ich wähle, ob ich Gott als den Schöpfer anbete. Und das tue ich durch den Sabbat. Oder ob ich bewusst, wissentlich an menschlichen Traditionen festhalte, um mich gegen den Schöpfer stelle.

[20:47] Und weil die Menschheit im Großen und Ganzen den Schöpfer ablehnt, welche Konsequenz muss Gott dann ziehen? Wenn es keinen Schöpfer geben soll, also wenn Sie den Schöpfer nicht haben wollen, dann können Sie auch keine Schöpfung haben. Das ist der Grund, warum die Plagen die Schöpfung zerstören werden. Gott gibt den Menschen genau das, wofür sie sich entschieden haben. Aber damit wird es nicht aufhören, wie wir gleich sehen werden.

[21:16] Nun, dieser Vers in 1. Mose 1, Vers 2 in Griechisch heißt so, jetzt, warum... Ist Griechisch die Ursprache? Ja oder nein? Nicht vom Alten Testament. Aber wir werden gleich sehen, warum wir das brauchen. Das Alte Testament ist eigentlich in welcher Sprache geschrieben? In Hebräisch. Es gibt auch einige wenige Stellen, die sind auf Aramäisch geschrieben. Weiß jemand welche? Dann in 2, 3, 4, 5, 6, 7 und dann noch wenige Abschnitte in Esra und ein Vers in Jeremia. Aber meistens ist es Hebräisch.

[21:52] Und ungefähr 200 Jahre vor der Zeit Jesu, ungefähr 200 vor Christus, wurde eine Übersetzung angefertigt vom Hebräischen ins Griechische. Das Griechische war die Bibel, die dann viele Menschen, die des Hebräischen nicht mächtig waren, in der griechischsprachigen Welt gelesen haben, um das Alte Testament zu lesen. Das war die sogenannte Septuaginta, weil sie von 70 Gelehrten übersetzt wurde. Und dort heißt das Wort für der Geist schwebende oder finsternes über der Tiefe, heißt dieses Wort Abyssos. Kann man das sehen hier? Alpha, Beta und so weiter. Das ist dieses Wort. Merken wir uns. Abyssos. Abyssos, wie die Griechen meistens sagen. Ich habe das richtig ausgesprochen.

[22:44] Die Bibel sagt in Jeremia 4, Vers 25, ich schaute und siehe, da waren wie viele Menschen noch da? Kein Mensch. Das ist sehr, sehr wichtig. Denn wenn es um diesen Zeitraum nach der Wiederkunft geht, danach, nach der großen Katastrophe, gibt es so viele Christen, die glauben an ein tausendjähriges Friedensreich hier auf der Erde. Schon mal gehört? Tausendjähriges Friedensreich hier auf der Erde. Meine Bibel sagt mir, nach den tausend Jahren, nach der Wiederkunft wird die Erde verwüstet sein und da wird nicht ein einziger Mensch sein. Wo sind die Gläubigen? Alle im Himmel. Wo sind die Ungläubigen? Alle jetzt tot oder schon tot geblieben. Kein einziger Mensch ist da.

[23:30] Und es heißt ebenfalls, ich schaute und siehe, das fruchtbare Land war zur, was geworden? Zur Wüste geworden. Und alle seine Städte waren, alle Städte. Auch New York, Berlin, Wien, Stuttgart. Selbst die kleinen Dörfer, aus denen wir kommen. Alle Städte zerstört. Alles durcheinander. Keine Berge mehr zu finden. Inseln alle weg. Städte zerstört. Alles wird zur Wüste. Und kein einziger Mensch mehr da.

[24:03] Kann man fast depressiv werden, wenn man daran denkt, oder? Das ist ein richtiges apokalyptisches Bild, was die Bibel hier malt. Aber genau so wird es sein. Und es heißt hier, es ist noch apokalyptischer. Es heißt in Jeremiah 25. Und an jenem Tag werden die vom Herrn Erschlagenen daliegen. Was steht hier vorn? Einem Ende der Erde bis zum anderen. Das heißt, egal, ob ich von Norden nach Süden, von Osten nach Westen wandere, über die Überreste des Himalaya-Gebirge oder durch die Ruinen von Hamburg oder wo auch immer ich gerade bin. Nichts gegen Hamburg. Überall werden Erschlagene liegen.

[24:44] Da wird es keine Massengräber geben, weil es niemanden gibt, der die Toten begräbt. Denn alle Ungläubigen sind tot und die Gläubigen sind im Himmel. Die bleiben nicht zurück, um die Ungläubigen zu begraben. Da werden keine Begräbnisse mehr gefeiert. Überall liegen Leichnamen. Schlimmer als nach den schlimmsten Völkermorden und Weltkriegssituationen, die wir aus den Nachrichten und aus den Geschichtsbüchern kennen. Die ganze Erde übersät mit Leichnamen. Und nach wenigen Tagen wird es nicht gute riechen auf dieser Erde.

[25:22] Was passiert mit Satan? Das ist eine sehr wichtige Frage, denn wir haben ja gesehen, Satan, der Feind Gottes, ist derjenige, der die Menschheit ja dazu animiert hat, in die Rebellion mit einzustimmen. Die Bibel sagt in Offenbarung 20, Vers 1, und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den was? Den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand.

[25:48] Jetzt, wir haben schon über den Schlüssel zum Himmelreich gesprochen. Nicht wahr? Der Schlüssel zum Himmelreich ist das prophetische Wort, das wir selbst studieren. Der Schlüssel zum Totenreich, wer hat den in der Hand? Jesus, und kann uns sozusagen aus dem Tod befreien. Aber hier geht es jetzt um den Schlüssel zum Abgrund. Und es geht um eine große Kette.

[26:12] Jetzt lesen wir weiter, es heißt, er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel der Satan ist, kennen wir schon, und band ihn für wie lange? Für tausend Jahre. Das ist das berühmte Millennium, die tausend Jahre der biblischen Prophetie. Übrigens, aus dieser Idee von den tausend Jahren, hat übrigens Hitler seine Idee von einem tausendjährigen Deutschen Reich abgeleitet. Nur hat er schon die ersten Grundprinzipien der Prophetie nicht verstanden. Denn während dieser tausend Jahre gibt es wie viele Menschen auf der Erde? Keinen, sondern nur Satan und seine Engel. Sagt übrigens einiges aus, auch über seine Idee.

[26:51] Der Satan wird gebunden für tausend Jahre. Jetzt die Frage ist, wie muss ich mir das vorstellen? Kriegt der Satan da Hand- und Fußfesseln und sitzt dann auf der Erde und kann sie nicht bewegen? Und geht vielleicht irgendwo zu einer Scherbe oder zu einem Felsbrocken und versucht sich jetzt freizumachen?

[27:10] Schauen wir uns das an, was die Bibel uns sagt. Es heißt hier, er wurde geworfen in den Abgrund. Wenn wir an Abgrund denken, woran denken wir zunächst mal? Wir denken da, dass da irgendwie so ein Deckel aufgemacht wird. Und da hört man schon die Schreie, nicht wahr? Der Abgrund. Das ist das, was wir wahrscheinlich als Deutsche so im Kopf haben. Abgrund, nicht wahr? Da geht tief hinab, nicht wahr? Aber das ist nicht das, was die Bibel mit Abgrund meint.

[27:40] Im griechischen, und das ist jetzt die Originalsprache, Aufmachung 20, Vers 1, steht hier für Abgrund welches Wort? Kennt es jemand? Dasselbe, nicht wahr? Abüsso. Es ist dasselbe Wort, das die Griechen verwendet haben, um die Tiefe, um das Chaos, um die Wüste von 1. Mose 1, Vers 2 zu beschreiben.

[28:05] Wohin wird der Satan also geworfen? Auf die verwüstete Erde, die völlig chaotisch ist, die ein Tohu-Vabohu ist. Das gleiche Wort, wie wir sehen können. Selbst wenn wir kein Griechisch können, wir sehen, dass es exakt dasselbe Wort ist. Gleiche Akzente, gleiches Wort.

[28:22] Aber was ist jetzt diese Kette, mit der er dort gebunden wird? Schauen wir uns folgende Geschichte an, die in Markus 5 überliefert ist. Wir haben diese Geschichte schon mal angeschaut unter einem anderen Aspekt. Da ging es dann später um die Schweine. Können wir uns erinnern an die Geschichte, wo die Dämonen in die Schweine gefahren sind und dann die Schweine alle wie die Lemminge ins Meer gestürzt sind und ertrunken sind? Das haben wir vor zwei Wochen angeschaut, vor einer Woche. Aber was wir damals nicht angeschaut haben, ist die Vorgeschichte, was passiert, bevor diese Dämonen von den Besessenen in die Schweine gehen.

[28:59] Hier lesen wir uns, als er, das ist Jesus, aus dem Schiff gestiegen war, lief ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen. Jetzt, ein unreiner Geist in der Bibel steht wofür oder was ist das? Ein Dämon, ein gefallener Engel. Das heißt hier, dass er eine Wohnung in den Gräbern hatte und selbst mit was? Mit Ketten konnte niemand ihn binden. Was ist passiert, wann immer man große, schwere Eisenketten genommen hat und ihn festgebunden hat mit zwei, drei, vier, fünf Ketten? Was sagt die Bibel? Denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben und niemand konnte ihn binden.

[29:41] Dieser Mann hatte übernatürliche Kraft, denn nicht nur ein Dämon war in ihm, wie viele Dämonen waren in ihm ungefähr? Mehrere tausend, es waren zweitausend Schweine, die in die See gestürzt sind. Mindestens zweitausend Dämonen, die in ihm waren, die ihm Kraft gegeben haben, diese Ketten einfach zu zerreißen.

[30:00] Kann man also die Dämonen mit Ketten binden, mit Stahl, mit Titan. Und wenn man die Dämonen nicht mit Stahl und Titan binden kann, dann erst recht nicht ihren Anführer, den Satan. Also es ist keine buchstäbliche Kette, mit der der Satan angekettet wird.

[30:20] Die Frage ist, was für eine Kette ist das? Die Bibel gibt eine deutliche Antwort. Im zweiten Petrus 2, Vers 4 spricht sie von den Fesseln der Finsternis.

[30:30] Jetzt was sind die Fesseln der Finsternis? Wir haben ja gesehen, auf dieser Erde, im Chaos, im Tohuwabohu, am Tag danach wird es wie sein. Wüste und leer und finster. Da gibt es keine Taschenlampe, da gibt es kein Flutlicht, da ist es total dunkel. Und in diese Dunkelheit hinein werden diese Dämonen und Satan geworfen und sie sind gefesselt.

[31:04] Warum? Da war kein Mensch mehr. Jetzt was hat der Satan die letzten 6.000 Jahre getan? Wie oft hat er Menschen verführt? Wie viele Stunden am Tag? 24. Schläft der Satan? Der gönnt sich keine Ruhe. Beachtet die Gesundheitsprinzipien nicht. Aber nicht nur die. Wie viele Tage die Woche? 7 Tage. Gönnt er sich einen Ruhetag? Bricht er den Sabbat? Er hält nicht mal den Sonntag. Ernsthaft? Er arbeitet 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, 52 Wochen im Jahr, 6.000 Jahre. Er ist der absolute Workaholic. Er hat nur ein Ziel. So viele Menschen wie möglich zu verführen. So gründlich ist er, so beständig dabei, dass er sich nicht einmal Urlaub gönnt, dass er nicht irgendeinmal mal Zeit hat, mal drüber nachzudenken, was er tut.

[32:06] Und so gibt Gott ihm die Gelegenheit, einfach mal sich selbst zu reflektieren. Zum ersten Mal seit Jahrtausenden sind ihm buchstäblich, symbolisch, die Hände gebunden. Ich meine, er hat gesagt, mir sind die Hände gebunden. Wann sagt man das? Ich kann nichts machen. Ich würde gern etwas tun, aber mir sind die Hände gebunden. Die Situation erlaubt es mir nicht, etwas zu tun. Mir sind die Hände gebunden. Ich wollte gern helfen, aber ich hatte keinen Zugang. Mir waren die Hände gebunden. Dem Satan sind tatsächlich die Hände gebunden, denn da ist niemand, den er verführen könnte. Die Menschen sind nicht da.

[32:50] Und er hat endlich Zeit, über die Trümmer hinweg zu gehen und zu schauen, wie sein Königreich aussieht, das er gründen wollte. Wohin diese Rebellion führt, wohin es führt, wenn man sich gegen das Licht entscheidet, nämlich in die Finsternis, wenn man sich gegen Ordnung entscheidet, nämlich ins Chaos. Wenn man sich gegen das Leben entscheidet, nämlich in den Tod. Er sieht die Konsequenzen seines Handelns.

[33:20] Und es heißt hier, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1000 Jahre vollendet sind und nach diesen, was heißt nach diesen? Am Ende der 1000 Jahre muss er für kurze Zeit losgelassen werden. Wenn nach den 1000 Jahren er für kurze Zeit losgelassen wird, ist er dann noch gebunden? Nein, wenn seine Bindung bedeutet, dass da kein Mensch ist, was bedeutet das, was wird nach den 1000 Jahren passieren? Dann müssen wir Menschen sein, die er verführen kann. Dann sind ihm nicht mehr die Hände gebunden, dann hat er wieder sozusagen Frischfleisch, das er verführen kann.

[33:58] So frisch werden die nicht sein, werden wir gleich sehen. Für kurze Zeit wird es nach den 1000 Jahren noch einmal eine Gelegenheit geben, für Satan Menschen zu verführen, dazu gleich mehr.

[34:10] Jetzt in Jesaja 13, Vers 9 steht folgendes. Siehe, der Tag des Herrn kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zorn und Blut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. Das ist das, was wir gesehen haben. Wenn Jesus kommt, werden die Sünder vertilgt und die Erde wird zur Wüste, zum Chaos, zum Tohuwabohu.

[34:30] Und wie wird das Ganze genannt im Alten Testament? Es wird genannt, der Tag des Herrn. Schon mal gehört, im Alten Testament, der Tag des Herrn, der Tag des Herrn, der Tag des Herrn. Jetzt wenn man an den Tag des Herrn denkt, woran denkt man in mathematischen Zeitdauern? Okay, man kann auch an den siebten Tag denken, weil es ist auch der Tag des Herrn, es ist der Tag des Herrn, Jesus Christus, das stimmt. Aber der Tag des Herrn im Sinne dieser Gerichtsbotschaft, dieser Gerichtsbotschaft, wie lange dauert wohl dieser Tag des Herrn, wenn man an den Tag denkt?

[35:04] Okay, wenn ich die Bibel lese, lese ich bei Tag erstmal Tag. Wenn ich an den Tag des Herrn denke, denke ich, das ist der Tag, den Gott sich ausgedacht hat, um die Welt zu richten. Das ist der Tag des Herrn. Aber die Bibel sagt, und einige haben es schon reingerufen, was der Tag des Herrn eigentlich ist.

[35:26] Der Tag des Herrn ist was? Finsternis und Dunkelheit. Und dann heißt es, es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht, dann werden die Himmel mit Krachen vergehen. Wann wird das sein? Bei der Wiederkunft, richtig? Dann wird der Himmel eingerollt, werden wir eine Buchrolle. Und die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen. Wann wird das sein? Bei der Wiederkunft, oder?

[35:57] Wiederkunft, ja oder nein? Wer ist für ja? Wer ist für nein? Wer ist für, ich weiß nicht. Haben wir irgendwo gelesen, dass bei der Wiederkunft die Erde verbrennen wird? Nein. Die Erde wird zwar durch Hagel vernichtet, durch ein Erdbeben vernichtet, es wird Chaos sein, die Inseln werden verschwinden, aber man wird die Leichname dort noch sehen. Was würde passieren, wenn die Erde verbrennen würde? Wie viele von den Leichnamen würde man sehen? Keinen, denn die Leichname werden da liegen, man wird sie erkennen können. Es wird nur niemand da sein, der sie erkennen wird, außer den Dämonen. Aber die Leichname werden nicht verbrennen.

[36:39] Das heißt, aber der Tag des Herrn enthält diese Verbrennung. Wann wird denn die sein? Das heißt, der Tag des Herrn ist mehr als die Wiederkunft. Macht das Sinn? Wenn das Vergehen der Himmel mit Krachen die Wiederkunft ist und wenn das Auflösen der Elemente, wenn die Mineralien, die Elemente, die Atome sich auflösen werden, das ist nicht bei der Wiederkunft, denn nach der Wiederkunft wird man noch Elemente haben, nicht wahr? Da wird man noch die Steine sehen, da wird man noch die Mineralien haben, da werden noch die Stahlgebäude, wenn auch alle zerstört, irgendwo rumliegen. Aber am Tag des Herrn werden sich irgendwann auch die Elemente vor Hitze auflösen und die ganze Erde wird verbrennen. Das ist nicht bei der Wiederkunft.

[37:24] Aber es gehört zum Tag des Herrn. Warum? Die Bibel sagt, denn ein Tag bei dem Herrn ist wie lange? 1.000 Jahre. Diese gesamten 1.000 Jahre, das gesamte Millennium ist der Tag des Herrn. Der Tag des Herrn beginnt mit der Wiederkunft, dauert 1.000 Jahre und endet dann mit einem Ereignis, auf das wir später noch kommen werden, was zu tun hat mit dem Feuer. Mehr dazu auch morgen Abend.

[37:50] Der Satan wird auf dieser Erde 1.000 Jahre lang sein. Und die Frage ist, warum? Jemand hat die Frage gestellt vor einiger Zeit, warum sind es ausgerechnet 1.000 Jahre? Hätten auch 10 Jahre genügt, oder? 15 Jahre. Zwei Monate, finstern es und dann eine neue Erde schaffen. Hat ja jeder begriffen. Warum 1.000 Jahre? Und warum braucht es diese Zeit, wo der Satan auf der Erde ist?

[38:26] Hier ist eine interessante Idee. Satan hatte damals gesagt, wir haben das am Anfang unserer Vortragsstellung angeschaut. Du hattest dir in deinem Herzen vorgenommen, was war dein Schlüsselwort? Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Und dann hat er gesagt, ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen. Er wollte so sein wie Gott und das Vorrecht Gottes ist es, angebetet zu werden. Er wollte Anbetung haben.

[39:02] Das sagt er auch ganz deutlich. Nämlich, Matthäus 4 sagt er zu Jesus in der dritten Versuchung, dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Wir haben gesehen, er möchte unbedingt Anbetung haben. Wir haben vor zwei Tagen gesehen, dass er sogar angebetet werden möchte, selbst wenn die Menschen gar nicht verstehen, dass sie ihn anbeten. Nicht wahr? So um drei Ecken. Das reicht ihm. Hauptsache, er wird angebetet.

[39:24] Und wir können davon ausgehen, dass von Anfang an seiner Auseinandersetzung mit Gott, er diesen Anspruch erhoben hat, ich möchte auch angebetet werden. Frage, warum beten wir Gott an? Das ist der einzige Grund. Die Bibel sagt, würdig bist du, O Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen. Der Grund, warum Millionen von Engel vor dem Thron Gottes niederfallen, ist nicht einfach nur, weil er lieb ist oder weil er nett ist oder weil er heilig ist, sondern weil er schöpferische Kraft hat und alle seine Charaktereigenschaften kommen aus dieser Kraft aus. Er ist der Schöpfer und wir haben gesehen, er ist auch unser Neuschöpfer, er ist unser Erlöser und deswegen beten wir ihn an.

[40:19] Das heißt, jeder, der behauptet, ich muss angebetet werden, muss was beweisen? Dass er Schöpfer ist. Hat Gott bewiesen, dass er Schöpfer ist? In 1. Mose 1 lesen wir, im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Jetzt, wie sah die Erde am Anfang aus, bevor er anfing, das alles im Detail zu schaffen? Wüste und leer. Es lag 14 Jahre auf der Tiefe und Gott fand also die Erde sozusagen vor, die war Wüste und leer und jetzt hat er gedacht, okay, jetzt fangen wir an, jetzt geht's los.

[41:06] Wie lange hat er gebraucht? 6 Tage und dann war die Erde wie? Sehr gut. Es hat 6 Tage gebraucht und was war der Modus, durch den er geschaffen hat? Gott sprach. Gott sprach, es werde Licht, Gott sprach, es werde ein Firmament, Gott sprach, es seien Sterne dort und eine Sonne da und ein Mond dort, Gott sprach, das Wasser teile sich von der Erde usw. Gott sprach und es geschah und nach 6 Tagen konnte man diesen Planeten nicht mehr wiedererkennen.

[41:32] Und hier haben wir Satan, der sagt, schon damals im Himmel, ich bin auch Schöpfer, ich habe auch diese Kraft, wir sind auch heilig als Engel, wir müssen auch Anbetung erfahren. Und Gott sagt, okay, okay, denn Gott ist fair, Gott ist unglaublich fair. Und Gott sagt, gut Satan, ich gebe dir eine Chance. Hier hast du die Erde, die ist ungefähr so, wie ich sie hatte. Sie ist wüst und leer und finster. Und jetzt, Satan, geben wir dir Zeit. Nicht 6 Tage, nicht 6 Wochen, nicht 6 Monate, nicht mal 6 Jahre, sondern 1000 Jahre. Also, wenn du so gut bist wie ich, dann würdest du Millionen Dinge schaffen. Fang mal an, mal sehen, was du zustande kriegst.

[42:41] Nun ja, der Satan wird über die Erde spazieren. Vielleicht wird er auch in seiner Verzweiflung und in seiner völligen Verblendung zu den Steinen sprechen. Werde ein Hund. Und die Dämonen werden da stehen und gucken, es wird kein Hund. Vielleicht werden sie in der Finsternis rufen, es werde Licht. Und was wird geschehen? Es wird finster bleiben. Vielleicht wird Satan in seiner Verzweiflung sich niederknien und den Staub nehmen, der mit Atommüll verseucht ist, danke, und er wird hineinhauchen. Was wird passieren? Der Staub wird allenfalls in seine Nase kriechen. Nichts.

[43:32] Und nach 1000 Jahren ist es dem hartgesottensten Dämonen klar geworden. Der Satan hat gelogen. Er ist ein Lügner. Er hat diese Kraft nicht. Und Gott zelebriert das für 1000 Jahre von dem gesamten Universum. Sodass niemand sagen kann, naja, der Satan ist halt nicht so gut wie du, du hast ihm nur 6 Monate gegeben, aber nach 9 Monaten hätte er es geschafft. Gott macht den Zeitraum so lange, dass niemals jemand auf die Idee kommen würde zu sagen, naja, er hätte noch ein bisschen länger Zeit gehabt, dann vielleicht hätte er es auch noch geschafft. Vielleicht hätte er das Geheimnis rausgefunden.

[44:09] Nach 1000 Jahren ist klar, der Satan wird es. Und wenn wir noch 10 Millionen Jahre anhängen würden, der Satan würde nicht einen einzigen Stein zum Leben bringen. Der Satan ist nicht mehr in der Lage, ein wenig Licht zu machen. Er ist demaskiert vor dem gesamten Universum. Das ist ein wichtiger Punkt im Erlösungsplan. Denn jetzt weiß das ganze Universum, jetzt wissen auch vor den eigenen Augen die Dämonen, dass sie verführt worden sind von Satan. Und davor hat er solche Angst. Denn ob wir es glauben oder nicht, er weiß ja, dass das in der Bibel steht. Er hat solche Angst vor dieser Demaskierung. Aber sie wird kommen.

[44:54] Was machen die Gläubigen während den 1000 Jahren? Auch hier gibt uns die Bibel einen deutlichen Hinweis. In Offenbarung 20 Vers 4 heißt es, sie wurden lebendig, wenn sie nicht lebendig schon sind bei der Wiederkunft, und regierten die 1000 Jahre mit Christus. Jetzt wo regieren sie? Das ist sehr wichtig. Wo? Im Himmel, nicht auf der Erde. Ich sage das noch einmal so deutlich, weil es so viele gibt, die irrtümlicherweise glauben, dass dieses tausendjährige Friedensreich auf der Erde sein wird.

[45:24] Wird es ein tausendjähriges Friedensreich geben, ja oder nein? Ja, aber im Himmel, nicht auf der Erde. Denn 1000 Jahre wird es dort Frieden im Himmel sein mit Christus. Dann wird es keinen Krieg geben im Himmel. Es wird ein Friedensreich sein, aber es wird im Himmel sein. Wir werden regieren, es wird ein Reich sein, ein Königreich. Aber nicht auf der Erde, im Himmel, mit Christus.

[45:45] 1000 Jahre lang mit Christus. Und was werden wir dort tun? Es heißt, und ich sah Trone, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Jetzt was für ein Gericht wird dort den Gläubigen übergeben? Es heißt, ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren, um das Zeugnis des Jesus, um das Wort des Gottes willen. Wisst ihr nicht, dass die Heiligen wen richten werden? Wir, das heißt, du und ich, die wir an Jesus Christus glauben, die wir treu bis zum Ende stehen werden, wir werden die Welt richten. Aber nicht nur die Welt, sondern auch, wisst ihr nicht, dass wir wen, Engel richten werden.

[46:28] Welche Engel werden wir denn richten? Die Engel, die dort unten auf der Erde sind. Liebe Freund, liebe Freundin, vielleicht hast du Angst vor Dämonen. Lass dir Folgendes sagen. Erstens, Dämonen haben keine wirkliche Macht über dich. Wenn Dämonen wollten, könnten, wie sie wollten, dann würden sie uns alle sofort umbringen, oder? Es gibt Dämonen, es gibt gefallene Engel, und die sind wahrscheinlich auch hier gegenwärtig. Und sie hassen, dass gerade was passiert. Sie hassen es, dass wir die Wahrheit predigen. Sie hassen es, dass Menschen zuhören und die Wahrheit verstehen. Und am liebsten würden sie mir gerade an die Gurgel gehen. Ernsthaft. Wenn sie könnten, wie sie wollten, würden sie mich sofort umbringen.

[47:13] Aber warum geschieht das nicht? Weil Gott seine Engel hat. Weil mein Engel mich beschützt. Und wir dürfen wissen, solange wir uns Gott übergeben haben, warum wir nichts fürchten vor den Dämonen. Im Gegenteil. Wenn wir in den Himmel kommen, werden wir all diese Dämonen, die jetzt gerade versuchen, die Technik zu stören, uns abzulenken, vielleicht das Handy klingeln lassen, damit wir jetzt vorm Rechner müssen, diese Dämonen werden wir mal richten. Wir werden all ihre Werke sehen und sagen, schau her, sie haben es verdient, auf ewig zu sterben. Sehen sie sich an der Gedanke? Eigentlich haben die Dämonen vor uns Angst. Und vielleicht haben sie, ich weiß es nicht, das ist meine Spekulation, vielleicht haben sie die Idee, wenn sie alle zum Abfall verleiten, dann wird niemand da sein, der sie richten kann. Ich weiß es nicht. Aber sie wissen, dass du und ich, wenn wir treu sind, mal ihre Richter sein werden. Deswegen hassen sie uns so. Deswegen lasst uns treu zu Jesus stehen, damit wir diese bösen Engel einmal richten werden.

[48:05] Es heißt hier weiter, die Übrigen, der Toten, aber wurden was? Nicht wieder lebendig. Das heißt, jeder, der nicht in Christus Jesus gestorben ist, wird die Auferstehung nicht erleben, die Auferstehung des Lebens, und wird die Wiederkunft nicht erleben. Wie lange? Bis die tausend Jahre vollendet waren. Und dieses nennt man die erste Auferstehung. Wenn es die erste Auferstehung gibt, gibt es auch die zweite Auferstehung.

[48:35] Die erste Auferstehung findet wann statt? Bei der Wiederkunft. Und dann sagt die Bibel, glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung, über diese hat der zweite Tod keine Macht. Also es gibt zwei Auferstehungen und zwei Tode. Erste Auferstehung ist wann? Wenn Jesus wiederkommt. Zweite Auferstehung ist? Nach den tausend Jahren. Erster Tod ist wann? Wenn wir sterben. Wann ist der zweite Tod? Der zweite Tod hat zu tun mit der zweiten Auferstehung. Zu der kommen wir noch.

[49:09] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ja, es gibt den Tod. Ist der Tod eine schlimme Sache? Nein, aber alles was wir gesagt haben beim Vortrag der Tod, bezieht sich auf den ersten Tod. Alles was wir gesagt haben über den Tod, bezieht sich auf den ersten Tod. Es gibt nicht nur den ersten Tod, sondern auch den zweiten Tod. Und da sind manche Sachen ein bisschen anders. Wie wir gleich noch sehen werden.

[49:34] Sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren tausend Jahre. Jetzt ist es eine Sache, die kann man sich kaum vorstellen, oder? Können wir uns vorstellen, was in zehn Jahren sein wird? Kannst du dir vorstellen, dass du in 100 Jahren noch leben wirst? Stell dir vor, jetzt die nächsten tausend Jahre. Und das nur am Anfang. Mehr dazu am Sonntag, beim Thema die Ewigkeit. Denn tausend Jahre im Vergleich zur Ewigkeit sind halt gerade mal so die ersten Sekunden. Aber tausend Jahre ist schon ein gewaltiger Zeitraum, oder? Kein Mensch auf dieser Erde hat jemals tausend Jahre gelebt. Selbst Methuselam nicht. Das wird für alle eine neue Erfahrung.

[50:22] Es gibt noch ein paar mehr Details, die wir uns anschauen wollen. Es heißt hier, und ich sah ebenfalls auf Morgen 20, ich sah einen großen weißen Thron. Und den, der darauf saß, vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel und es wurde kein Platz für sie gefunden. Frage, wann wird das stattfinden? Wann gibt es einen Thron, auf dem jemand sitzt, wenn zur gleichen Zeit die Erde und der Himmel in Bewegung geraten? Bei der Wiederkunft, ganz genau.

[50:50] Es heißt, der Himmel entwicht wie eine Buchrolle, alle Berge und Insel wurden von ihrem Ort weggerückt und es gibt dann den, der auf dem Thron sitzt. Das heißt, die Offenbarung, die Offenbarung 20, geht mehrmals in mehreren Zyklen sozusagen durch dieselbe Zeit. Anfang der tausend Jahre, Mitte der tausend Jahre, Ende der tausend Jahre, Vers 1 bis 3. Vers 4, Anfang der tausend Jahre, Mitte der tausend Jahre, Ende der tausend Jahre. Dann Vers 11, Anfang der tausend Jahre, Mitte der tausend Jahre, Ende der tausend Jahre. So wie in Daniel 2, 7, 8, immer wieder der gleiche Zyklus durchgenommen wird.

[51:23] Es heißt hier in Offenbarung 20, Vers 12, ich sah die Toten, kleine und große, vor Gott stehen. Jetzt kann man sich fragen, wie können die großen und kleinen Toten vor Gott stehen? Die Antwort wird gegeben, es wurden was geöffnet? Bücher. Wir hatten ja schon gesehen, die Gläubigen im Himmel werden was übergeben bekommen. Das Gericht. Und das Gericht wird jetzt wieder, wie schon das Gericht vor der Wiederkunft, wo die Gläubigen gerichtet wurden, die aufgenommen werden sollen in den Himmel, werden jetzt auch die Ungläubigen gerichtet durch die Bücher.

[51:56] Es wurden Bücher geöffnet, ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens. Es wird gezeigt, wer in diesem Buch des Lebens stand und warum manche nicht darin standen. Und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren was? Wir haben gesehen, wir werden erlöst aus Gnade, aber gerichtet durch Werke. Die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.

[52:26] Denn die Bibel sagt, denn wie viel? Nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird und nichts ist geheim, das nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird. Gibt es Dinge, die du gerne verstehen würdest? Dinge, die in deinem Leben gelaufen sind? Dinge, die dir passiert sind? Dinge, die du nicht verstehen kannst, warum sie so sind, wie sie sind? Ereignisse, die passiert sind, wo du sagst, ich kann mir nicht erklären, was das sollte. Du sagst, da muss es irgendein Geheimnis geben, irgendein Grund muss es dafür gegeben haben, irgendetwas, was ich nicht ergründen kann.

[52:58] Jesus sagt, es gibt nicht, was verborgen ist, was sich offenbar werden wird. Manche Leute interessieren sich sehr für Geheimgesellschaften, wollen herausfinden, was in diesen Geheimgesellschaften passiert. Ich habe keine Mühe damit, warum? Der Tag kommt, da werde ich es erfahren. Der Tag kommt, da werde ich erfahren, was in diesen Geheimgesellschaften passiert. Ich muss mich jetzt damit nicht rumschlagen und Gedanken machen. Nichts ist verborgen, was nicht offenbar werden wird. Jesus wird es zu seiner Zeit offenbaren.

[53:28] Denn das Gericht wird uns, die wir an Jesus Glauben übergeben werden, die Bücher werden für uns geöffnet und wir werden schauen können. Wir werden die Weltgeschichte nachvollziehen können, die wir niemals vorher verstanden haben. Aber nicht nur die Weltgeschichte, liebe Freunde, sondern Dinge, die noch viel wichtiger sind.

[53:48] Ich möchte es illustrieren mit einer Geschichte. Wer von uns hat von Stephanus gehört? Stephanus war einer der besten Prediger der Urchristenheit. Er war kein Apostel, er war ein Diakon. Heutzutage, wenn man an einen Diakon denkt, was machen die Diakone heute? Diakone, da denkt man meistens an Essen ausfahren, oder an karitative Dinge, an Pflege und viele gute, nützliche Dinge im Dienste der Menschheit. Aber Diakone, zu der Zeit der Bibel, war nicht nur soziales Engagement. Diakone bedeutete auch Predigen, Evangelisation halten.

[54:30] Von Stephanus heißt es, er war ein Prediger voll Heiligen Geistes und niemand konnte ihm widerstehen. Wenn Stephanus eine Ausleg 2012 frei gehalten hat, da gab es niemand, der eine Frage stellen konnte, die er nicht beantworten konnte. Ich wünschte mir, Stephanus würde uns das Serie halten, oder? Der konnte predigen. Er war so ein guter Prediger und hat so viele Menschen gewonnen für Christus, dass Gott sich entschied, die wichtigste Predigt der gesamten israelitischen Nation ihm zu übergeben. Die wichtigste Predigt der ganzen Geschichte Israels wurde ihm gegeben.

[55:08] Welches war wohl die wichtigste Predigt in der gesamten Geschichte Israels? Die wichtigste Predigt der gesamten Geschichte Israels. Es war die letzte Predigt für das Volk Israel. Am Ende der 70 Jahre. Gott hatte einen Propheten, einen Prediger nach dem anderen gesandt. Er hatte Jesaja gesandt, er hatte Jeremia genannt, er hatte Daniel, Hosea, Mose, all diese großen Leute gesandt. Er hatte ihn immer wieder gepredigt und gepredigt und gepredigt. Er hatte sogar Jesus gesandt. Und dann hat er Petrus gesandt und Johannes gesandt. Aber für den letzten Aufruf, die letzte Chance für das Volk Israel doch noch Volk Gottes zu bleiben, den letzten Aufruf hat Gott weniger gegeben. Einem Diakonen namens Stephanus, der mit seiner Schrift und mit seiner Bibel in der Hand anfing bei Mose, erste Mose und dann durch die ganze Bibel durchgehen wollte. Er hatte einen Vortrag vor, der gewaltig war. Er ging durch das ganze alte Testament und predigte und predigte mit einer Vollmacht.

[56:10] Und mittendrin in seiner Predigt wird er unterbrochen. Er merkt etwas, was für einen Prediger sehr irritierend ist. Er merkt, dass seine Zuhörer ihm nicht zuhören. Stattdessen die ganze Zeit nein, nein, nein, nein. Es predigt sich nicht gut, wenn jemand die ganze Zeit so macht. Vor allem wenn alle so machen. Und so unterbricht er seine Predigt und ruft aus, ihr Halsstarren, ihr unbeschnittenen Herz und Ohren, wie ihr wieder strebt dem Heiligen Geist. Denn das Volk Israel an diesem Zeitpunkt tut die Sünde gegen den Heiligen Geist.

[56:48] Und dann stürmen sie auf ihn los. Er wird vor die Stadt gebracht. Man erklärt ihn des Todes für schuldig. Denn einige falsche Zeugen haben Dinge behauptet, die er nie gesagt hat. Und sie können es nicht ertragen, dass er mit Vollmacht predigt. Und als er dort steht. Ich mein, können wir uns vorstellen, diese Lage, die Wahrheit zu predigen. Und plötzlich wird man gefangen genommen. Man wird getreten, gespuckt, geschlagen und dann zu diesem Loch gebracht. Und dann wird er da hingestellt. Und dann kommen die falschen Zeugen. Denn die mussten ihn umbringen. Die falschen Zeugen kommen und heben jetzt die Steine auf. Die kommen jetzt hier und heben die Steine auf. Suchen sie die Steine. Aber dann merken sie etwas. Nämlich, dass sie noch ihr Gewand anhaben. Und das macht sich nicht gut beim Steinigen. Das ist so staubig. Also legen sie ihr Gewand ab.

[57:40] Nehmen sie das Gewänder ab. Und übergeben ihr Gewand jemandem, der daneben stand. Wer war das? Ein Mann namens Saulus. Der trug jetzt die ganzen Gewänder. Und Stephanus sah das. Der stand da schon halb geschlagen in seiner Kuhle. Und er sah, wie die falschen Zeugen all ihre Gewänder nahmen und sie dem Saulus gaben. Und der schaut ungefähr so dran. Böse! Er hat ihn gehasst. Denn Saulus sagt uns die Bibel, schnaubte Mord und Totschlag gegen diese Gläubigen. Es war ein junger Mann namens Saulus. Er schnaubte Mord und Drohung gegen die Jünger des Herrn. Er hasste Stephanus. Tief in seinem Herzen. Und das sieht man im Blick, oder?

[58:36] Und so stand Stephanus da. Sieht in seinen Augen. Während die Zeugen die Steine aufnehmen. Und dann heißt es, sie steinigen den Stephanus. Das heißt, die Steine fliegen. Sie nehmen die Steine und sie haben keine kleinen Steine genommen. Große Steine. Und haben auf ihn geworfen. Und die Steine fliegen auf ihn. Vielleicht hat er versucht, einen auszuweichen. Und er betet laut und sagt, Herr Jesus, nimm meinen Geist auf. Denn er weiß, in wenigen Sekunden ist es aus. Und er schaut vielleicht nochmal auf den Saulus, der grimmig reinschaut. Und dann kniet er nieder. Während die Steine fallen. Vielleicht trifft er einen Stein schon hier und einer hier. Und er fällt nieder. Und kniet nieder und sagt, Herr, rechne ihn diese Sünde nicht an. Und dann trifft ihn vielleicht ein Stein an der Schläfe. Er fällt nieder und schläft ein.

[59:32] Im nächsten Augenblick wacht er auf. Das nächste, was er sieht, ist Jesus Christus in den Wolken des Himmels. Denn er hat die Augen zugemacht und er hat die Augen aufgemacht. 2000 Jahre Geschichte. Völlig irdere Wand. Menschheitsgeschichte ist gar nicht so wichtig, wie wir glauben. Wir werden mal bei der Wiederkunft sehen, wie unwichtig Menschheitsgeschichte ist. 2000 Jahre waren völlig unwichtig für ihn. Er macht die Augen auf und er wird ausrufen, Tod, wo ist dein? Stachel. Das war alles. Das einzige, was wehgetan hat, war der Moment, wo der Stein auf die Schläfe fiel. Und er war schon weg. Und dann sieht er Jesus. Und sein Engel kommt zu ihm, aus dem Grab hervor. Er sagt, Stephanus, komm hervor. Jesus ist gekommen mit all seinen Engeln, um dich zu holen. Du warst ein treuer Zeuge. Du hast die Predigt, die du predigen solltest, mit solcher Vollmacht gehalten. Das war wunderbar. Und du hast ein Leben gelebt mit Jesus. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das ewige Leben anzutreten. Und so geht er zusammen mit vielen anderen auf dieser Wolke mit Jesus gen Himmel.

[1:00:40] Vielleicht trifft er einige. Vielleicht trifft er einen Mexikaner oder einen Australier, die sagen, hey, du bist Stephanus. Ich habe von deiner Geschichte gehört. Wie war das damals, als du gepredigt hast, als die auf dich losgestürmt sind? Wie bist du auf die Idee gekommen, plötzlich da zu unterbrechen? Der klärt, ja, das war so und so. Eigentlich wollte ich noch darüber predigen, aber ich konnte nicht mehr. Die haben mir nicht mehr zugehört. Und dann jemand kommt und klopft auf die Schulter und sagt, du, hey, ich habe von deiner Predigt gehört. Das war so toll. Ich habe es gelesen. Und er trifft auch wieder Petrus und Johannes und die anderen Diakone und fragt sie, was sie so erlebt haben.

[1:01:18] Und dann kommt er an in dieser Stadt. Und er kommt zu seiner Wohnung. Das ist eine Wohnung, da steht Stephanus drauf. An einem goldenen Sims sozusagen. Und er geht hinein und freut sich. Und er sieht, wie es genau im Himmel sein wird. Nicht verpassen, 18 Uhr. Und wie es so in seiner Wohnung ist, guckt er auf die Straßen von Neu-Jerusalem und schaut plötzlich. Was, als er geträumt hat. Er hat da jemanden vorbeigehen sehen und er schaut nochmal und er guckt aus dem... Nein, das kann nicht sein. Er schaut nochmal. Und jetzt ist er sich ganz sicher. Dieses Gesicht hat er gesehen. Vor ein paar Tagen. In seinem Gedenken. Das war natürlich vor über 2000 Jahren. Das war doch dieser Saulus. Der mit dem fiesesten Lächeln überhaupt ihn hat steinigen lassen. Der ist ja im Himmel.

[1:02:20] Und Stephanus sagt, Moment mal. Was in der Welt macht der hier? Ich kann mir vorstellen, wie Stephanus zu Jesus rennt. Er sagt, Jesus, ich hab da mal eine Frage. Ich bin mir nicht ganz sicher. Ich weiß, du bist allmächtig. Du bist allwissend. Aber ich hab gute Beweise, dass dieser Mann mit daran schuldig war, dass er mich umgebracht hat. Was macht der hier in Neu-Jerusalem?

[1:02:50] Ich kann mir vorstellen, wie Jesus ihn auf die Schulter klopft und sagt, weißt du was, lass uns mal zum Paulus gehen. So heißt er jetzt nämlich. Denn der Saulus, der damals die Kleider gehalten hat von den Leuten, die dich umgebracht haben. Schau mal hier. Wir haben hier Bücher. Da steht Saulus drauf, aber da drunter ist so geschrieben Paulus. Und schau mal hier. Siehst du hier die Seiten? Alles rot, rot, rot. Die ganzen Sünden, alle vergeben. Ja warum denn? Was ist passiert? Schau.

[1:03:32] Saulus wollte die Urchristenheit ausrotten. Er wollte sie alle umbringen lassen. Und er zog hin, er wollte in Damaskus anfangen. Er hatte Briefe, um alle umbringen zu lassen. Aber weißt du was, Stephanus? Ich hatte was vor mit ihm. Und ich bin ihm erschienen. Es kam ein Licht auf dem Weg, das ihn umstrahlte. Plötzlich vom Himmel. Und er ist von seinem Pferd gefallen.

[1:03:59] Und dann habe ich ihm gesagt, so sagt Jesus zu Stephanus, ich habe ihm gefragt, warum verfolgst du mich? Und weißt du Stephanus, Saulus hat sich bekehrt. Als ich ihm gesagt habe, ich bin Jesus, den du verfolgst. Er hat mich kennengelernt. Und dieser Saulus ist zum Paulus geworden und er hat das Evangelium nicht nur als Theorie angenommen, sondern als eine Kraft. Er hat später mal geschrieben, denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes, was? Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, er hat sich verändert. Er, der die Christnusse gehasst hat, hat sich später nicht geschämt, ein Christ zu heißen. Weißt du was, Stephanus? Er hat deinen Platz eingenommen. Denn ich habe ihn ausgebildet, in der Wüste in Arabien, habe ihn ausgebildet, damit er andere ruft, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott.

[1:05:09] Dieser Saulus, der dir in die Augen geschaut hat und dich hat umbringen lassen, er ist an deine Stelle getreten und hat Menschen für Christus gewonnen. Weißt du was, Stephanus? Er wurde auch gesteinigt. Aber nicht nur das, er wurde geschlagen. Er saß oft im Gefängnis. Er hat mehrmals Schiffbruch erlitten. Er war in Hunger und in Kälte unterwegs. Und weißt du, Stephanus, er hat Bücher geschrieben. Einen Brief an die Römer,

[1:05:35] zwei Briefe an die Korinther, einen Brief an die Epheser, an die Kolosser, an die Philipper, an die Galater. Und diese Briefe wurden nicht nur von diesen Christen gelesen, sie wurden über 2000 Jahre lang von Millionen von Menschen gelesen. Und weißt du was? Ein Großteil der Menschen, die du hier in Neu-Jerusalem siehst, sind hier, weil sie beim Lesen des Römerbriefes verstanden haben, was Jesus getan hat. Weil sie beim Lesen des Philipperbriefes gelesen haben, wie Jesus sich erniedrigt hat. Die meisten Menschen, die du hier siehst, die sich damals Christen nannten, sie haben das meiste verstanden vom Evangelium durch die Schriften des Paulus. Der Großteil des Neuen Testaments ist durch ihn geschrieben worden. Dieser Paulus hat den Kampf gekämpft, er hat den guten Kampf gekämpft, er hat den Lauf vollendet, er hat den Glauben bewahrt. Und ich kann mir vorstellen, als dann die letzten Minuten seines Lebens beschrieben werden, wo er noch schreibt: „Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird.“ Da wird Stephanus sagen: „Ja, Gott, Jesus, wenn ich das gewusst hätte! Zum Glück ist es damals so gekommen. Preis den Herrn, dass ich als Zeuge dort sterben konnte, für ihn beten konnte. Herr, rechne diese Sünden nicht an. Danke, dass du mein Gebet erhört hast. Ich habe selbst kaum geglaubt, dass du es hörst. Ich habe kaum geglaubt, dass es dir gelten könnte. Aber du hast es möglich gemacht. Danke, dass ich damals gestorben bin. Und danke, dass durch meinen Tod Saulus den ersten Samen in dein Herz hineingelegt bekommen hat.“ Denn wahrscheinlich hätte ich niemals so tolle Briefe schreiben können. Ich war gar nicht so theologisch gebildet. Stephanus wird verstehen, warum er umgekommen ist. Stephanus wird verstehen, warum Paulus im Himmel ist.

[1:07:37] Liebe Freunde, es wird im Himmel drei Überraschungen geben. Die erste Überraschung: Dort wird es Menschen geben, von denen du geglaubt hast, die werden dort niemals sein. Die zweite Überraschung: Es wird dort Menschen geben, von denen du ganz sicher warst, dass sie dort sein werden. Und die dritte Überraschung: Du wirst da sein. Nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben. Jeder Einzelne von uns kann dort sein. Und wenn wir dort sein werden, werden wir uns fragen: Warum ist mein Partner nicht da? Warum sind meine Eltern nicht da? Aber warum ist mein Nachbar da, der mich mein ganzes Leben lang schikaniert hat? Und Gott wird uns eine Antwort geben, tausend Jahre lang. Und wenn wir diese Antwort sehen, werden wir ausrufen und sagen: „Wir hätten jede einzelne Entscheidung damals auch so entschieden, hätten wir das gewusst, was du gewusst hast, Gott.“ Und das gibt mir Mut und Hoffnung, wenn ich heute in Situationen bin, wo ich nicht weiß, warum das passiert. Schon mal erlebt, dass etwas passiert und du weißt nicht warum? Ich weiß, dass ich es hier auf dieser Erde nicht ganz verstehen werde. Aber muss ich auch nicht, denn es kommen noch tausend Jahre, bis ich verstehe. Deswegen, deswegen wird es passieren. Du wirst jede Frage stellen können. Gott wird sich Zeit nehmen, egal um wen es geht. Vielleicht gibt es auch Menschen in der Bibel, wo du dich fragst: Was ist mit dem passiert? Von dem standen nur drei Verse in der Bibel. Was war denn sonst in deinem Leben noch so? Was hat eigentlich hier noch alles erlebt? Würde das jemand gerne wissen? Ich würde gerne wissen, ob wir alle Kapitel des Buches im Himmel noch lesen können. Aber Gott hat es hier nicht aufgeschrieben, weil es für uns nicht gerade wichtig ist. Weil die Zeit vor der Wiederkunft so knapp ist, dass wir uns auf das Wesentlichste konzentrieren müssen. Alle anderen unwichtigen Fragen hat Gott noch tausend Jahre Zeit. Er wird sie beantworten. Lasst uns also, liebe Freunde, jetzt nicht uns mit den Fragen beschäftigen, die wir später beantwortet bekommen, sondern lasst uns jetzt um die Fragen kümmern, die heilsnotwendig sind. Und so oft passiert es, dass wir uns mit allen möglichen Nebenfragen beschäftigen, allen möglichen Nebensächlichkeiten versuchen, die zu ergründen und uns den Kopf zerbrechen und dabei das Heilsnotwendige aus den Augen verlassen, nämlich versiegelt zu werden. Meine Entscheidung heute möchte sein: Ich möchte versiegelt sein. Ich möchte mich auf das Wesentliche konzentrieren, weil ich weiß, ich habe noch tausend Jahre, da kriege ich jede Frage beantwortet.

[1:10:25] Zum Abschluss wollen wir ganz kurz anschauen, was geschieht nach den tausend Jahren. Die Bibel sagt, nach den tausend Jahren wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden. Es wird die Auferstehung des Gerichts geben, eine weitere Auferstehung, nicht die zum Leben, sondern zum Gericht. Es heißt: „Das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren. Und der Tod und das Totenreich, Hades meint im Griechischen einfach Grab, gaben die Toten heraus, die in ihnen waren und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.“ Und dann sieht Johannes, während er sieht, wie die Toten nach den tausend Jahren auferstehen, die bösen Toten, und die Bibel sagt übrigens nicht, dass sie verwandelt werden oder in einen neuen Körper kommen. Sie kommen so, wie sie aus dem Grab herauskommen. Der römische Soldat, der in der Schlacht im Teutoburger Wald von einem Germanen mit der Axt seinen oberen Kopf bekommen hat, er steht auf mit einer schlaffenden Wunde im Kopf. Der Mann, der als, die Frau, die als Krüppel ins Grab gegangen ist, fluchend und gottlästernd, wird genauso als Krüppel wieder aufkommen. Mit den Geschwüren, die sie während der Plagen gehabt haben, sie werden wieder so kommen. Tausende, Millionen, Milliarden. Da kommt Hollywood nicht mit, oder? Was für ein Anblick wird das sein? Wie wird die Erde erbeben? Wie werden die Scharen von Menschen auf der Erdoberfläche plötzlich marschieren? Aber gleichzeitig zu dieser schrecklichen, apokalyptischen, bösartigen Sicht sieht Johannes etwas ganz anderes. Etwas, was seine Aufmerksamkeit gefangen nimmt. Er sieht die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen. Zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und als diese Stadt niederkommt und langsam gen Erde schwebt, da sagt die Bibel, dass der Satan zum allerletzten Gefecht ansetzt. Es ist seine aller-, allerletzte Chance. Wer hat die Toten auferweckt? Jesus. Die Stimme Jesu, nicht wahr? Aber als die Toten jetzt aus dem Grab hervorkommen, nicht wissend, wer sie erweckt hat, nicht wissend, was passiert ist, sie sehen einfach nur eine verwüstete Erde und sie sehen ihn hier, der sich auch als Engel des Lichts verkleiden kann. Es heißt, er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen. Er wird ihnen etwas einreden, was nicht passiert ist. Er wird ihnen einreden, dass er sie auferweckt hat und dass es eine Mission zu erfüllen gibt. Dass dort eine Stadt ist, eine goldene Stadt, die ihnen gehört, die man ihnen zerrissen hat, die sie jetzt mit Gewalt einnehmen müssen. Er wird die Heidenvölker verführen, die an den vier Enden der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum was? Zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Es wird die allerletzte Schlacht sein und es wird die größte Schlacht sein. Die größte Auseinandersetzung, die es jemals gegeben hat. Alle Menschen, viele Milliarden. Darunter Hitler, Stalin, Napoleon, Alexander der Große, die größten militärischen Führer ihrer Zeit. Versammelt in einer Armee, die kein menschliches Auge überblicken kann und sie umzingeln die Stadt.

[1:14:05] Wollen wir uns diese einfache Frage stellen? Möchtest du mit Jesus im neuen Jerusalem sein? Möchtest du deine Fragen beantwortet bekommen? Möchtest du, dass noch viele Menschen dort mit dir sind? Gott möchte dich von allen Seiten umgeben. Nicht nur von unserer Schokoladenseite, sondern von den Seiten, die wir manchmal vor ihm verstecken wollen. Er möchte überall sein, in unserem Herzen. Die Frage heute Abend ist ganz einfach: Möchte ich dabei sein im neuen Jerusalem? Möchte ich jetzt, heute, auf dieser Erde, heute, wo ich jetzt lebe, mich auf die wichtigen Fragen des Lebens fokussieren und nicht auf das, was man sonst noch untersuchen könnte? Das kommt. Aber sind wir bereit, das Wichtige von dem Unwichtigen zu trennen, das Unwichtige aufs Später zu verschieben, auf die vielen tausend Jahre später und uns jetzt das Wichtige zu entscheiden, damit wir mal dabei sein können? Ist dein Wunsch? Ich möchte das unbedingt tun. Du auch, der live zuschaust? Dann lass uns zusammen reden. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dieses Thema verstehen dürfen. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass dein Wort Klarheit uns schenkt über die Ereignisse nach der Wiederkunft. Und wir haben gesehen, dass unsere Fragen beantwortet werden, selbst wenn sie nach menschlichem Ermessen manchmal unverständlich sind. So wie es dem Stephanus wohl nicht in den Sinn kommen wird, wir verstehen zunächst einmal, warum der Paulus im Himmel sein wird. Aber er wird verstehen, wenn er sieht, wenn er die Bücher studiert, wenn er sieht, wie du mit ihm gehandelt hast. Und ich kann mir vorstellen, dass Paulus sein ganzes Leben lang danach sich gesehnt hat, endlich im Himmel zu sein und endlich Stephanus zu treffen. Endlich ihm um den Hals zu fallen und Entschuldigung zu sagen. Endlich alles auszuräumen, was auf dieser Erde nicht möglich war, auszuräumen. Was für ein Tag wird das sein, wenn so viele Missverständnisse, so viele Unklarheiten beseitigt sein werden. Jesus, wir möchten dabei sein und wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns heute Kraft schenkst, Weisheit schenkst, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit wir dabei sind. Und wir danken dir, dass du die Antwort hast auf jede unserer Fragen. Hab Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.
[1:17:01] Musik


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