Veröffentlicht am
1.284 Klicks

In diesem Vortrag wird die biblische Grundlage für die Existenz eines auserwählten Volkes Gottes beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, warum es trotz der vielen christlichen Konfessionen nur eine wahre Gemeinde geben kann und wie sich diese im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Der Vortrag thematisiert die Enttäuschung der Jünger Jesu, die Wiederherstellung biblischer Wahrheiten durch die Reformation und die Bedeutung des himmlischen Heiligtums.


Weitere Aufnahmen

Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Ich freue mich über alle, die jetzt auch später dazugekommen sind, alle, die sich später dazugeschaltet haben. Wir sind nicht mehr auf der Schlussgeraden, wir sind jetzt sozusagen fast schon im Fotofinish. Wir haben unser letztes Wochenende eben gerade begonnen, das fünfte Wochenende von Ausweg 2012 und wir haben noch genau drei Tage, also heute, morgen und übermorgen und dann ist es schon vorbei. Aber es ist hoffentlich nur der Anfang von einer weiten Reise, die bis in die Ewigkeit geht.

[0:40] Und wir danken auch über die vielen Zuschriften von Menschen, die uns geschrieben haben, dass sie ihren persönlichen Ausweg in diesen Wochen gefunden haben, aus verschiedenen Dingen, einige haben ihre Entscheidung für Jesus erneuert, viele sind sich neu bewusst geworden, in welcher Zeit wir leben, einige haben ihre Entscheidung zum ersten Mal gefällt. Wir sind so dankbar dafür, dass ihr uns das geteilt habt und wenn auch ihr, die das noch nicht getan habt, euch eine Entscheidung gefällt habt, lasst es uns wissen, wir freuen uns darüber und würden gerne Anteil daran nehmen.

[1:11] Und in diesen letzten Vorträgen wollen wir uns Gedanken machen, nachdem wir so ziemlich alles angeschaut haben, was die Bibel so sagt, an Lehre und an Prophetie, was soll ich jetzt praktisch tun? Und wenn ich an Jesus glaube und Gott nachfolgen möchte, dann ist es nur natürlich auch zu fragen, wo soll ich dann jetzt hingehen? Irgendwas muss ich ja machen. Ich habe von Menschen gehört, die mir geschrieben haben, dass sie irgendwann bestimmte Lehren in der Bibel gefunden haben, entdeckt haben und die wussten nicht, wo sie hingehen sollten. Also haben sie sich einfach, in dem Fall ging es um jemanden, der den Sabbat erkannt hat, einfach durch Lesen der Bibel, den Sabbat erkannt und wusste dann nicht, was soll ich jetzt tun am Samstag? Und hat sich einfach vor den Computer gesetzt, hat einfach eingegeben Sabbat und kam dann auf unsere Internetseite und hat dann den ganzen Sabbat-Internet-Livestream gesehen. Und das war natürlich eine wunderbare Sache, Gott sei gelobt dafür, aber auf Dauer ist das ja auch nicht das, was einen nur befriedigt, oder?

[2:08] So wollen wir uns Gedanken machen heute, hat Gott ein Volk auf dieser Erde, wo wir Gemeinschaft haben können? Und bevor wir das gemeinsam anschauen wollen und die biblische Weise dazu und zur Gemüte führen wollen, möchte ich uns einladen, wie jeden Abend, zu einem kurzen Gebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir hier zu dir kommen können und wir möchten dich bitten, von diesem wichtigen Thema uns Weisheit schenkst, dass du uns Verstand schenkst, dass wir deinen Heiligen Geist erleben, wie er uns in alle Wahrheit führt, auch an diesem wichtigen und brisanten Thema. Bitte gib, dass wir das biblische Zeugnis so nehmen, wie es dort steht. Halte du alle Störungen fern. Und hab Danke, Jesus, dass du uns bewusst machen möchtest, dass du ein Volk auf dieser Erde hast. Amen.

[2:54] Nun, wenn man in die Welt hinaus guckt, vor allem in die christliche Welt, dann kann man ein wenig verwirrt werden, oder? Wenn man mal einfach eingibt in Google christliche Konfession oder Wikipedia oder wo auch immer, dann kommt man nicht nur auf zwei oder drei oder vier, sondern auf eine lange, lange Liste und es macht keinen Sinn, eine Zahl anzugeben, denn man hat so das Gefühl, die werden wöchentlich mehr. Immer wieder entstehen irgendwo kleine Gemeinschaften, Sondergruppen hier, neue Bewegungen und gleichzeitig sind andere Kirchen, die sich wieder zusammentun, zusammenschließen, wieder spalten und es geht als eine ständige Bewegung und ich weiß nicht, welche Region in Deutschland ist wohl die mit den meisten Denominationen? Weiß das jemand? Was würden wir schätzen? Also Süddeutschland, das ist also zumindest schon mal die Hälfte von Deutschland, wenn wir es ein bisschen konkreter machen, welche Stadtregion ist so die mit den meisten Denominationen in ganz Deutschland, wo die meisten verschiedenen christlichen Kirchen sich befinden?

[4:00] Baden-Württemberg ist ein Bundesland, nicht wahr? Stuttgart, ganz genau, keine andere Stadt mit Umgebung in ganz Deutschland hat so viele verschiedene Kirchen, verschiedene Gruppen als der Großraum Stuttgart, mal abgesehen von den beiden großen deutschen Bibelgesellschaften, die es hier auch gibt. Stuttgart ist so ein bisschen wie das christliche Herz von Deutschland. Preist den Herren dafür und neben vielen anderen Organisationen gibt es hier auch den kleinen Verein Joel Media Ministry e.V., der seine Stimme dazu erhebt mit lautem Ruf, aber dazu vielleicht irgendwann mal noch mehr, das ist nicht unser Thema heute, sondern das soll nur illustrieren, dass wenn ich einfach als Mensch, der die Bibel liest, jetzt eine Kirche suche und ich schaue das Telefonverzeichnis an, dann habe ich eine breite Auswahl von alt-katholisch und orthodox über evangelikal, evangelisch, lutherisch, reformiert, uniert, da gibt es die Zeugen Jehovas, da gibt es die Mormonen, da gibt es die Atheisten, die Methodisten, da gibt es viele Pfingstler, Karismaten, es gibt so viele verschiedene Gruppen, abgesehen dann von den nationalen Kirchen, die es da noch gibt, da fragt man sich, weil das sind jetzt nur einige so aus dem weiten Spektrum herausgegriffen, die man vielleicht ein bisschen deutlicher kennt, jetzt wo soll ich hingehen und warum gibt es eigentlich so viele verschiedene Kirchen, die sich nicht nur in ihren äußeren Gebäuden, sondern dann meistens auch in ihrem Lehrgebäude unterscheiden, denn wenn ich die verschiedenen Kirchen alle annehme und schaue, was sie so glauben und was sie lehren, da findet man keine zwei Kirchen völlig übereinstimmen. Aber es gibt doch nur eine Bibel, sollte man meinen, oder?

[5:52] Und in den allermeisten Fällen wird doch diese eine Bibel auch von diesen christlichen Kirchen als das Fundament ihres Glaubens akzeptiert, also fragen wir mal folgende einfache Frage, gibt es, wie viele Kirchen hat Gott eigentlich ins Leben gerufen? Kann mir jemand eine Bibelstelle, es schallt aus allen Munden, eine. Kann mir jemand eine Bibelstelle nennen, wo das stehen sollte? Hier haben wir eine Bibelstelle, denn die Bibel spricht von dieser Frau, weiß jemand noch in welchem Kapitel? Das ist eine Offenbarung? Zwölf, ganz genau, eine Offenbarung, zwölf heißt es und ein großes Zeichen erschien im Himmel. Wie viele Frauen waren da? Eine Frau. Und wofür stand die Frau in der biblischen Prophetie? Für die Gemeinde, 2. Korinther 11, Vers 2 sagt, wie Paulus zu den Korinthern sagt, ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine, was? Eine keusche Jungfrau, Christus zu führen, das heißt, die Frau steht für die Gemeinde, das heißt, in der Bibel gibt es wie viele Gemeinden? Eine wahre Gemeinde.

[7:01] Frage, diese Frau hat ja ein Kind bekommen, wer ist das Kind? Wer war zuerst da? Die Frau oder das Kind? Wer war zuerst da? Die Gemeinde oder Jesus? Jesus, weil Jesus ist schon das Wort Gottes gewesen in aller Ewigkeit, aber in der Prophetie Wer ist zuerst da? Die Frau oder das Kind? Die Frau, also steht das Kind für Jesus von seiner Ewigkeit her, nein, sondern für Jesus als den Menschensohn. Sehr wichtig, das Kind steht für Jesus als Mensch, wie er auf die Erde kommt als Mensch und dann für alle Ewigkeit auch Mensch bleiben wird. Die Frage ist also, war diese eine Gemeinde Gottes Jesus da, ja oder nein?

[7:57] Ja, wenn Christen von der christlichen Kirche sprechen, von der christlichen Gemeinde, wo fangen sie meistens an zeitgeschichtlich zu zählen? Je nachdem, entweder nach der Weihnachtsgeschichte, nach dem Geburt Jesu, nach der Kreuzigung oder spätestens nach der Himmelfahrt, aller spätestens nach der Ausgießung des heiligen Geistes zu Pfingsten, da ist dann die Geburtsstunde der christlichen Kirche, der einen Kirche und darauf berufen sich alle, alle christlichen Kirchen glauben, dass sie den Ursprung haben, dass sie eigentlich diejenigen sind, die noch so glauben wie die, aber die Apostel, nach der Bibel, dienen nicht der Ursprung der einen Kirche Gottes, sondern lange bevor Jesus auf der Welt war, gab es schon diese Frau, schon zur Zeit von Adam, schon zur Zeit von Noah, gab es diese eine Gemeinde.

[8:54] Wir haben gesehen in der ganzen Weltgeschichte, das haben wir vor zwei Wochen angeschaut, gibt es wie viele Gruppen? Immer nur zwei Gruppen, die, die vom Geist Gottes geleitet werden und die, die sich dem Geist Gottes widerstreben, die, die gehorsam sind, die, die ungehorsam sind, die, die nach dem Evangelium suchen, die das Evangelium ablehnen, es gab sie schon immer und so zu allen Zeiten. Und ganz besonders hat Gott, nachdem er über Jahrhunderte hinweg sein Volk meistens beschränkt war auf einzelne Personen, die sozusagen zusammenkamen, auf kleine Familien oder Sippen, hat er sich dann im Laufe des Alten Testamentes ein ganzes Volk genommen, um sozusagen der organisatorische Träger zu sein, dieser einen Gemeinde. Es braucht also, wie wir sehen, nicht unbedingt eines ganzen Volkes, um eine Gemeinde zu haben. Wie viele Leute waren in der Arche drin am Ende? Acht, war eine Gemeinde, es war die Gemeinde Gottes, zu dem Zeitpunkt.

[9:44] Aber dann, einige Zeit später, holte sich ein ganzes Volk aus Ägypten und sagt, ihr seid das Volk Gottes, ihr sollt jetzt das Wissen über Gott und seine Lehre in die Welt tragen. Wir haben gesehen, das haben wir schon angeschaut, im Psalm 80, Vers 9, Gott sagt, einen Weinstock hast du aus Ägypten herausgemacht. Das Volk Gottes war verglichen worden mit einem Weinstock und er nannte das Königreich von was? Von? Tristram. Es sollte ein heiliges Volk sein. Er sagt eben, er sagt hier, die ganze Erde gehört ihm, aber dieses eine Volk sollte was sein, ein besonderes Eigentum. Alle Menschen gehören Gott, weil er sie geschaffen hat und er ist auch für sie gestorben, aber es gibt ein Volk, das es sich auserwählt, das ein besonderes Volk sein soll, ein Königreich von Priestern und das war zur Zeit von Mose, das Volk Israel.

[10:39] Und dieses Volk war nicht einfach nur ein privilegiertes Volk, es hatte eine Aufgabe, es sollte nämlich durch diesen Opferdienst, durch diesen Gottesdienst, mit all der Symbolik, die wir lang und breit angeschaut und studiert haben, die Menschen außerhalb über das Evangelium informieren, über den Weg, wie man gerettet wird. Und dieser Auftrag an die anderen, dieser Auftrag an das Volk, zu den anderen zu gehen, wird auch in die Sache 60 ganz deutlich ausformuliert, es heißt hier, mache dich auf, werde was? Werde lieb. Gottes hat schon immer den Auftrag gehabt, das Evangelium, das ihnen anvertraut ist, anderen weiterzugeben.

[11:25] Das Volk Gottes hat auch niemals die Funktion gehabt, einfach Menschen zu haben, die besser sind als andere. Wenn Gott von einem besonderen Volk spricht, von einem Volk des Eigentums, von seinem Volk, meint er damit keine geistliche Elite, die abgesondert auf einem Berg oder einem Elfenbeinturm wohnt und einfach sagt, wir sind besser als ihr. Können wir das sehen? Das war noch niemals Gottes Plan, sondern Gottes Plan war immer, ich habe hier eine wunderbare Botschaft an die ganze Menschheit und der Ehebe gibt es die anderen weiter. Teil des Volkes Gottes zu sein, bedeutet also nicht besser zu sein oder heiliger zu sein oder wertvoller zu sein, sondern es bedeutet eine besondere was, eine besondere Aufgabe zu haben.

[12:07] Und das Volk Israel hat diesen Plan deutlich missverstanden. Wir haben gesehen, wie er zu ihnen sagt, und doch hatte ich dich gepflanzt als eine Edelrebe von ganz echtem Samen. Wie hast du dich mir verwandeln können in wilde Ranken eines, was, eines Fremdenweinstocks. Das Volk hat sich von Gott entfremdet. Es kam seinem Auftrag nicht nach und wir wissen, zur Zeit von Jesus hatten sie welche Einstellung? Wir sind die Einzigen, wir sind die Wichtigsten, kommt uns bloß nicht zu nahe, ihr Heiden. Übrigens, wie war die Einstellung zur Zeit, als Jesaja und Jeremia geschrieben haben? Wie hat das Volk da gedacht? Wir haben gar nichts zu melden mit unserer Religion, wir wollen genauso sein wie die anderen. Sie haben den Baal angebetet, die Aschera und all die anderen Götter. Das heißt, das Volk ist immer von zwei Extremen hin und her gependelt. Entweder, ja wir haben zwar eine eigene Botschaft, aber die wollen wir gar nicht, wir wollen gar nicht anders sein als die anderen, wir wollen einfach genauso sein wie die anderen. Und als sie gemerkt haben, das ging völlig in die Hose, haben sie gesagt, oh wir müssen anders sein als die anderen, wir müssen besonders sein, kommt uns bloß nicht zu nahe. Und ich glaube, die meisten christlichen Kirchen unserer Zeit fallen meistens genau in diese zwei Kategorien. Und ich denke, wir selbst können auch persönlich in diese Kategorie fallen, dass wir sagen, das was uns von anderen absondert, was uns besonders macht, das ist uns unangenehm, wir wollen genauso sein wie die anderen, bloß nichts, was uns absondert. Das ist so der Irrtum des Volkes Israel zur Zeit von Jeremia gewesen. Oder dann, eine Jahrhunderte später, bloß kein Kontakt zu anderen, wir sind die Besten, wir sind die Wichtigsten, wir haben die Wahrheit, ihr nicht. Und beide Einstellungen gehen völlig vorbei an dem Ziel, das Gott mit seinem Volk hat.

[13:56] Was war das Ziel? Werte Licht. Gott gibt dir eine Wahrheit, damit du sie weitergibst. Und warum bist du besonders? Weil du die Wahrheit schon hast, die die anderen brauchen. Du bist nicht besonders, die Wahrheit in deiner Hand macht dich besonders.

[14:10] Gut, Jesus hat auf diesen Missstand, dass das Volk Gottes diesen Auftrag nicht angenommen hat und egal welches extremes Gefallenes nicht umgesetzt hat, reagiert, kurz vor seinem Tod, indem er folgendes Gleichnis sprach. Er spricht zu den Juden und sagt, hört ein anderes Gleichnis. Es war ein gewisser Hausherr, der pflanzte einen Weinberg. Bekanntes Bild, oder? Wofür steht der Weinberg? Für die Gemeinde. Im altesten Mensch steht der Weinstock immer für das Volk Israel. Einen Weinstock hast du aus Ägypten rausgezogen und auch so in Jesaja 5. Es heißt, er zog einen Zaun herum, grub eine Kälte darin, zog einen Wachturm, verpachtet ihn an Weingärten. Hier in der ganzen Beschreibung spielt Jesus so deutlich auf Jesaja 5 an, wie er nur irgendwie kann und dann sagt er, er verpachtet ihn an Weingärten. Wer sind wohl die Weingärtner, die sich um den Weinberg kümmern sollen? Wenn der Weinberg das Volk ist, wer sind dann wohl die Weingärtner, die sozusagen das Ganze ... die Führer des Volkes, die Leiter, die Priester und so weiter, ganz genau.

[15:21] Dann heißt es, aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte, der Herr hatte nämlich Knechte ausgesandt, um jetzt Früchte zu sammeln. Da heißt es, die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den anderen töteten sie, den dritten steinigten sie. Jesus zeigt hier in Bildersprache, was passiert ist, als ein Prophet nach dem anderen zum Volk Gottes gekommen ist und sie wurden zersägt, sie wurden gesteinigt, sie wurden getötet. Aber dann heißt es, zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach, sie werden sich von meinem Sohn scheuen. Gott sandte seinen eigenen Sohn zu seinem Volk aus einem der Gründe, weil nämlich sein Volk seinen Auftrag nicht ausführte. Und so sandte er seinen Sohn, um ihnen zu zeigen, was ihr Auftrag ist. All das, was Jesus tat, war eigentlich auch Sinn und Zweck des Volkes Israel. Denn Gott hatte gesagt, mache dich auf, werde Licht und Jesus sagt, ich bin das Licht der Welt. An dem Beispiel Jesus sollten sie sehen, wie sie selbst hätten arbeiten sollen, das Evangelium lehren, es predigen und heilen, das heißt für gesunde Verhältnisse sorgen, Gesundheitsarbeit machen.

[16:35] Und dann in Matthäus 21 Vers 38 sagt er am Ende, als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander, das ist der Erbe, kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut in Besitz nehmen. Und Jesus erzählt diese Geschichte, macht sie plastisch und anschaulich und dann fragt er die Frage. Und dann erzählt er noch, sie griefen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun? Was soll man mit einem Volk machen, das den Auftrag, den es bekommen hat, absolut überhaupt nicht umsetzt? Die Antwort wird gegeben, darum sage ich euch, das Reich Gottes wird was? Von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.

[17:26] Gott hatte sein Volk Israel, aber als es nicht das tat, was es tun sollte, als es sich mit den Römern lieber verband, als Christus und seiner ganzen Wahrheit nachzufolgen, musste Gott einen Notplan finden, er musste ein neues Volk kreieren, das die Wahrheit sozusagen übernehmen, an der Welt zu bringen. Können wir das sehen, dass da ein anderes Volk kommen sollte?

[17:52] Jesus kam auf die Welt, nicht nur um zu seinem Volk Israel zu kommen, sondern gleichzeitig dieses neue Volk vorzubereiten und auszubilden. Er ging nach Galiläa, verkündigte, dass er das Reich Gottes ist nahe, aber er war es nicht alleine, der es gepredigt hat, sondern von Anbeginn an hat er sich Menschen dazugeholt, die er ausbilden wollte. Jesus war wirklich genial an diesem Punkt und ganz besonders zwölf haben Berühmtheit erlangt, das waren die zwölf Apostel und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkündigen und die Kranken zu heilen.

[18:29] Jetzt diese Apostel waren einfache Männer, die meisten von ihnen, so wie du und ich und Jesus nahm diese zwölf, interessanterweise weiß jemand, wie viele Stämme Israel hatte? Zwölf. Weiß jemand, wie viel Nachfahren Jakob hatte in der nächsten Generation? Mit wieviel Seelen er insgesamt nach Ägypten ging? Mit siebzig. Und mit wieviel hat Jesus dann später seine Jungen ausgesandt? Mit siebzig. Ganz genau. Jesus hat immer Bezug genommen auf dieses neue Israel sozusagen, das er schaffen wollte. Er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkündigen.

[19:03] Jetzt wenn dort Reich Gottes steht, was ist mit Reich Gottes gemeint? Oder sagen wir, bevor wir die Frage stellen, woran denken wir, wenn wir an Reich denken normalerweise? Königreich. Das ist doch genau das, was das griechische Wort sagt. Das griechische Wort meint Königreich oder ein Königreich braucht einen König. Das heißt, was sie verkündigt haben, war mit anderen die Ankunft des Königs.

[19:26] Hat das Volk Israel auf diesen König gewartet? Ja oder nein? Seit Jahrhunderten haben sie auf diesen einen König gewartet, der sie endlich wieder zu nationaler Größe bringen würde, zu nationalem Stolz und der vor allem die verhassten Römer aus dem Land treiben würde. Und die haben wie die Jünger, keine Akademiker, einfache Männer und sie bekommen die Botschaft aufgetragen, predigt, der König kommt, die Zeit ist da, der König kommt, das Königreich wird aufgebaut.

[19:52] Waren die begeistert, ja oder nein? Die waren super begeistert, die gingen durch die Dörfer und predigten überall, wo sie konnten, der König kommt, der König kommt, der König kommt und tausende waren begeistert und tausende hörten und folgten Jesus nach und es gab ganze Städte und Dörfer, die sich völlig zu Jesus bekehrten, aber etwas faul an der Konzeption, denn in ihrem Wunsch einen König zu haben, waren sie nicht ganz Ohr dafür, was Jesus eigentlich wirklich wollte.

[20:23] Das heißt ja von der Volksmenge zum Beispiel, da nun Jesus erkannte, dass sie kommen würden, um ihn mit was? Mit Gewalt zum König zu machen, zog er sich wiederum auf den Berg zurück, er allein. Sie wollten unbedingt einen König, einen politischen König, der die römischen Armeen quasi mit Zaubermacht in die Flucht schlägt, aber Jesus hatte was ganz anderes vor, er wollte sie nicht aus der Sklaverei der Römer befreien, sondern aus der Sklaverei der Sünde, deswegen hat er einen festen Bund mit ihnen machen wollen und er hat es ihnen vorher gesagt.

[21:04] Das sind Worte, die hört man nicht oft im Neuen Testament, Jesus sagt, lasst diese Worte in eure Ohren dringen, wie klingt das? Das klingt wie, bitte hör mir zu, schon mal erlebt, dass jemand den angeschaut hat und gesagt hat, hör mir zu, manchmal wenn ich ganz verschlafen noch am Schreibtisch sitze, dann kommt eine Frau und sagt, hörst du mir zu, weil sie weiß, manchmal höre ich zu und ich sage nicht wirklich zu, das geht da rein und da raus, nicht weil ich irgendwie böse bin, weil ich so verträumt bin und an tausend andere Dinge denke und sage, naja, das ist vielleicht gar nicht so wichtig oder so und dann hinterher habe ich den Salat, weil ich nicht weiß, was ich tun soll und so sagt Jesus, lasst diese Worte in eure Ohren dringen, sagt, hört mir zu und dann möchte ich mal die Frage stellen, was er jetzt sagt, ist das schwer zu verstehen oder nicht?

[21:56] Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, schwer zu verstehen oder noch nicht? Irgendwelche Symbolsprache, komische Tiere mit Köpfen, Hörnern, Kronen, Zeitprophezeiung, wo man rechnen muss, nein, er sagt, ich werde in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, er sagt später, ich werde gekreuzigt werden, am dritten Tag auferstehen und was heißt es in Lukas 9, Vers 45, sie aber verstanden das Wort nicht und es war vor ihnen verborgen, sie hat es nicht begriffen, Jesus sagt, liebe Jünger, ich werde ausgeliefert werden, ich werde betrunken werden, man wird mich kreuzigen, ich werde am dritten Tag auferstehen und sie sagen, was meint er noch damit, hast du verstanden, was er meinte, komisch, seltsame Worte. Es war so klar wie der Tag und es ging da rein und da raus und es hat irgendwie in dem Gehirn nicht zusammengefasst, warum, weil sie eine Vorvorstellung hatten, eine Voridee mit der sie die Bibel gelesen haben, nämlich, wenn der Messias kommt, ist er ein König und er treibt die Römer aus und da muss Jesus sich irgendwie geirrt haben, irgendwas ist da nicht ganz klar in seinem Kopf, weil wenn er am Kreuz hängen kann, die Römer nicht austreiben. Und so hat Jesus ihnen das vorher prophezeit und sie haben es grandios überhört und predigen mit einer Euphorie und einer Vollmacht, dass der König kommt und der König kommt und die Leute, wenn er begeistert ist, vor allem als Jesus dann hinein reitet in Achioselem, auf einem Esel sitzen als König und sie rufen alle, sie haben einen König. Er fällt mir das Abendmahl und wenige Stunden später steht der vermeintliche König vor Gericht und das ist eine beschönigende Zeichnung, denn er ist gerade geschlagen worden mit vielen Peitschenhimmeln, aber es stimmt nicht mehr so gut aus wie hier, ihr König und plötzlich, als all die Menschen, denen sie gepredigt hatten, unser König kommt, unser König kommt, als er wie ein Verbrecher vor die Römer gebracht wird und geschlagen und misshandelt und bespuckt und verspottet wird, da haben sie sich furchtbar geschämt, wir haben allen gesagt, der König kommt und er kommt gar nicht und sie alle waren tief enttäuscht, so tief wie, glaube ich, wir, die wir jetzt geschichtlich schon tausend Mal gehört haben vielleicht und es gar nicht vorstellen können. All ihre Hoffnungen hatten sich hineingesetzt und es war nichts damit geworden, wie ein Verbrecher hing am Kreuz, die Schimpf und Schande der ganzen Nation, der vermeintliche König und sie waren so enttäuscht, dass sie alle wegliefen, alle.

[24:58] Frage, hatte sich die Prophezeiung erfüllt? Was stand auf dem Kreuz? Dies ist Jesus, der König der Juden, war der König gekommen? Er war gekommen. Die Bibel hatte sich hundertprozentig erfüllt, was war falsch gewesen? Die Vorstellung der Jünger. Jesus war exakt zur richtigen Zeit, zum richtigen Ereignis gekommen und sie hatten auch die richtige Zeit verkündigt, aber sie haben das eingeschätzt. Es stand in der Bibel, Jesus hat es ihnen vorhergesagt und sie hatten die Zeitprophezeiung auch richtig verstanden, nur was da passieren sollte, war wegen einer Misskonzeption im Kopf durcheinander und als Folge waren sie was? Super enttäuscht. Liebe Freunde, das Christentum begann mit der größten Enttäuschung, die es jemals gab. Es war der Anfang des Christentums, es war eine gewaltige Enttäuschung, aber in Wirklichkeit war es ein Sieg, in Wirklichkeit war es grandios. Aber noch Tage später haben sie versucht, das daraus Sinn zu machen und sie konnten nicht. In Lukas 24 heißt es, da antwortete der eine, dessen Namen Kleopas war und sprach zu jemandem, der mit ihnen geht auf dem Weg, bist du der einzige Fremdling in Jerusalem, der nicht erfahren hat, was dort geschehen ist in diesen Tagen, mit anderen Worten, was dort passiert ist, als Jesus am Kreuz hing, war das Stadtgespräch überhaupt. Das ging durch alle Medien, Jerusalem News, Breaking News, jeder davon gehört. In allen Nachrichtensendungen war es Nummer eins. Und wie du weißt, seltsamer Wanderer, der hier mit uns geht und sie erklären ihm, was passiert ist, als dieser komische Mann sagt, den sie nicht kennen, was, die sprachen zu ihm, dass mit Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war. War Jesus ein Prophet? Natürlich war er ein Prophet, aber mehr ein Prophet nicht. Mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk, wie in unserer Obersten Priester und führenden Männer ausgeliefert haben, dass er zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde. Und jetzt den nächsten Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir aber was hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ich kann mir vorstellen, wie die Engel wahrscheinlich da gestanden haben und gesagt haben, es war alles umsonst. Die ganze Bibel, all die Jahrhunderte, dreieinhalb Jahre ohne der Recht bei Jesus, die ist einfach umsonst. Sie berichten gerade von der wichtigsten Tat des Universums und sie sagen, wir hofften, dass es passiert wäre, weil sie es einfach nicht begriffen haben.

[27:42] Gott ist so gnädig, der mit dem sie gesprochen haben, war nicht einfach nur ein Wanderer, der verpasst hat, die Nachrichten anzuschauen. Der, mit dem sie gesprochen hatte, der hatte es besser erlebt als alle anderen, denn es war Jesus selbst. Und das heißt hier, er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihn aus welchem Buch? Aus diesem Buch hier aus, was sich auf ihn bezieht. Und sie erkannten, Mensch, die Prophezeiung war richtig, die Zeitprophezeiung war genau richtig, wir hatten einfach nur eine falsche Vorstellung, die kam nämlich noch aus der Tradition der Pharisäer. Den Irrtum erkannten, aus der Enttäuschung heraus wurde eine gewaltige Bewegung geboren, nämlich die Bewegung der Christen. Durch Bibelstudium nach einer Enttäuschung. Das heißt, er öffnete ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden. Haben sie dann die Schrift verstanden? Haben sie gesehen, um was es wirklich ging? Sie haben gesehen, dass es um Jesus ging, nicht um etwas Großes Ereignis hier auf der Erde, sondern um ein geistliches Ereignis. Und dann gibt er ihnen einen Auftrag und sagt, verkündigt es, diese Botschaft, die ihr jetzt gefunden habt, durch die Enttäuschung hindurch, verkündigt sie wem? Allen Völkern, beginnend in Jerusalem. Und das haben sie gemacht. Sie haben das verkündigt. Petrus predigt hier zum Beispiel, diesen Jesus hat Gott auferweckt.

[29:07] Frage, wenn der Petrus an Jerusalem steht und predigt, Jesus wurde auferweckt. Und er predigt zu einer Menge, der er ein Jahr vorher gepredigt hatte, Jesus ist der kommende König, der kommende König, der uns von den Römern befreit. Und jetzt wissen alle, er wurde gestorben. Jetzt sagt er, Jesus ist auferweckt worden. Was hat wohl mindestens die Hälfte der Leute gedacht? Du willst halt nur deine Enttäuschung irgendwie verbergen. Du willst halt nur eine Erklärung dafür geben, um nicht zuzugeben, dass du dich geirrt hast. Aber war das der Grund, warum er das gesagt hat? Nein, das war die pure Wahrheit. Es war die pure Wahrheit. Und wer glauben wollte, der konnte glauben und wer nicht glauben wollte, der konnte einen Anstoß nehmen und sagen, ja, ihr seid nur enttäuscht worden, jetzt habt ihr einfach eine Theorie erfunden, wie ihr eure Enttäuschung überspielen könnt. Denn wir reden jetzt von dem Jesus als jemandem, der wo ist? Zur rechten Gottes. Und wo ist die rechte Gottes? Das heißt hier, die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist, wir haben einen solchen Hohen Priester. Das heißt, die Wahrheit, die scheinbar die Entscheidung, die Enttäuschung weg erklären sollte, in Anführungsstrichen, hatte zu tun mit dem himmlischen Heiligtum. Ich kann mir vorstellen, da gab es bestimmt den ein oder anderen, der gesagt hat, ja, ja, euer Jesus im himmlischen Heiligtum, ja klar, das hätten wir jetzt auch sagen können. Aber es war die Wahrheit. Und das ist die Grundlage, auf der die gesamte christliche Tradition basiert. Alle christlichen Kirchen haben diesen Anfang. Oder gibt es eine christliche Kirche, die sich nicht auf die Urchristenheit beruft? Haben noch keine gefunden. Das ist der Anfang des Christentums. Müssen wir uns jetzt schämen als Christen, weil wir so einen seltsamen Anfang hatten? Nicht wirklich, oder? Verständlich, was da passiert ist.

[30:58] Gut, gehen wir weiter. Es heißt in Galater 3, Vers 16, Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same. Wer waren die Nachkommen von Abraham zuerst? Isaac. Und danach kam? Jakob. Und Jakob wurde umgenannt in? Israel. Und er hatte wie viele Söhne? Zwölf. Und seine Familie waren insgesamt dann? 70 und so weiter. Daraus entstand das Volk Israel. Und dann sagt er, wenn ihr Christus angehört, seid ihr was? Abrahams Same. Das heißt, wer sind wir, wenn wir Christus angehören? Israeliten. Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, wenn ihr Christus angehört, bist du ein Israelit. Das glaubst du ja nicht. Israel heißt Kämpfer Gottes. Du stehst im großen Kampf auf der Seite Gottes, nicht auf der Seite Satans. Auf der Seite Gottes. Du bist ein Kämpfer Gottes, ein Israelit.

[31:58] Wir haben ja gesehen, Christus selbst war der Israel. Er war der wahre Weinstock. Er war das wahre Licht und so weiter und so fort. Und Jesus sagt auch den Juden, die mit ihm gestritten haben, wenn ihr Abrahams Kinder wärt, dann würdet ihr seine Werke tun. Er sagt von der Genealogie, vom Geschlechtsregister, Abstammung von Abraham, aber geistlich gesehen, nach der Bibel, seid ihr gar kein Israeliten. Er sagt ihm sogar in Johannes 8, Vers 44, ihr habt den Teufel zum Vater. Wow. Also gibt es jetzt ein zweites Volk? Ja. Aber ist es eigentlich wirklich ein zweites Volk? Nicht wirklich. Eigentlich ist es dasselbe Volk, es ist sozusagen nur gesprungen. Das Volk ist vom Volk Israel gesprungen auf die Christenheit. Denn wie werden die Christen jetzt genannt? Ein königliches Volk, ein Volk des Eigentums. Genauso wie vorher das Volk Israel genannt wurde. Und man könnte mehr dazu sagen, machen wir jetzt aber nicht. Denn es heißt hier, Paulus schreibt an die Galater. Wer waren die Galater? Waren das Judenchristen oder Heidenchristen? Okay, Paulus hat oft an Judenchristen geschrieben, aber die Galater waren Kelten. Das waren die in dem Gebiet in Kleinasien, wo es Kelten gab. Das war der südöstlichste Zweig der Kelten. Denn die Kelten lebten eigentlich normalerweise wo? In Britannien, Mitteleuropa. Nicht, weil hier, wo wir leben, hier gab es die Kelten, ja. Das heißt, die Galater sind dafür verantwortlich, dass das Evangelium dann später nach Mitteleuropa kam. Dass wir also hier sitzen können, haben wir zum Teil den ... zu verdanken. Das waren keine Juden, das waren Kelten. Und wie nennt er sie? Er nennt sie das Israel Gottes. Paulus nennt sie das Israel Gottes, weil sie Christus angehörten. Sind wir also auch das Israel Gottes, wenn wir Christus angehören? Definitiv.

[33:51] Also jetzt, was sagt die Bibel über die Gemeinde? Es soll eine was sein? Eine Einheit des Geistes. Und zwar wie viele Leiber? Ein Leib. Und wie viel Glauben? Ein Glauben. Jetzt, wenn es nur ein Glauben gibt, das bedeutet, ganz logisch, dass 99,99% aller christlichen Kirchen falsch sein müssen. Denn wenn sich alle widersprechen und es nur einen Glauben gibt, und es gibt ungefähr 2000 verschiedene Glaubensbekenntnisse, dann müssen mindestens 1999 falsch sein. Weil es wie viele Glaubensbekenntnisse gibt es nur nach der Bibel? Eins. Und welches ist das? Das hier. Das ist das wahre Glaubensbekenntnis. Jetzt wirst du vielleicht sagen, naja, das glaube ich auch. Gut, gehen wir weiter.

[34:34] Was ist das Fundament der Einheit? Jesus hat gesagt, ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden. Darauf, dass sie alle eins sein. Jetzt, das hört man oft in der Christenheit. Wir müssen alle eins werden. Da gibt es ein Wort dafür, was man dafür verwendet. Das nennt man die Ökumene. Interessantes Wort, kommt aus dem Griechischen, wird dort verwendet für den gesamten römischen Staat. Nimm mal so. Das heißt, als sich die ganze Welt einschreiben ließ, um die Steuern zu bezahlen in Lukas 2, richtig? Das waren ja nicht die Chinesen, weil die mussten keine römischen Steuern zahlen, das waren nicht die Südamerikaner. Es waren alle, die in Rom lebten. Und das nur so am Rande. Und heute gibt es die Tendenz zu sagen, naja, lasst uns alle eins werden. Lasst uns bestimmte Lehrmeinungen beiseite tun und lasst uns den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Jetzt, der wird wahrscheinlich ziemlich klein sein. Aber schauen wir, was Jesus unter Einheit verstand.

[35:26] Gleich wie du, wer ist du? Der Vater, in mir und ich in dir. Jetzt, wenn Gott der Vater und Jesus Gemeinschaft haben, haben sie Gemeinschaft auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners. Des völligen. In allen Details. Was ist Gottes Ideal für die Einheit der Christen? Eine Einheit in, in der Wahrheit, in allen Details, kein Agreement, wo man sagt, okay, wir arbeiten jetzt mal so auf bestimmten Gebieten zusammen und schauen mal, wie es sich so weiterentwickelt. Nein, das ist nicht die Einheit, die Jesus meinte.

[36:00] Es heißt ja nämlich, dass wir derselben Gesinnung und derselben Überzeugung sein sollen. Denn wenn wir nicht dasselbe glauben über die Bibel, können wir auch keine echte Einheit haben, oder? Denn was ist die Wahrheit? Dein Wort. Lieber Freund, liebe Freundin, das ist die Grundlage aller Einheit. Kein Katechismus, keine zusätzlichen Bücher, keine Auslegung, keine Kirchenväter, sondern das Wort Gottes ist die Wahrheit und muss die Grundlage sein aller wahren Einheit.

[36:28] Jetzt, warum gibt es so viele Kirchen? Und das ist etwas, was schon in der Urchristenheit begann, ein Prinzip, das eintrang und das sich dann in der Zwischenzeit dann immer weiter entfaltet hat. Es heißt hier, mir ist nämlich meine Brüder durch die Leute der Chloe bekannt geworden. Das war's. Streitigkeiten unter euch sind. Schon damals gab es so Streitigkeiten, die konnten meistens gelöst werden mit Hilfe der Apostel und mit Hilfe Gottes natürlich noch viel mehr. Aber schauen wir uns mal, worin diese Streitigkeiten bestanden.

[36:59] Ich rede aber davon, dass jeder von euch sagt, ich gehöre zu Paulus, ich aber zu Apollos, ich aber zu Käfers, ich aber zu Christus. Und dann haben die angefangen sich zu streiten und gesagt, hey, du gehörst zu Apollos, geh weg, ich gehöre zu Käfers. Streitigkeiten begannen, als die Gläubigen nicht mehr auf den hier schauten, sondern auf die hier. Und meinten, Paulus ist der einzig Wahre, wir hören nur noch Predigten von Paulus, weil der Predigt die Wahrheit und wollen keinen anderen mehr hören und egal was Paulus sagt, es ist richtig. Und dann sagten, nein, nein, nein, Paulus, er hat schon drei falsche Predigten gehalten. Wir hören jetzt nur noch die Predigten von Apollos, weil der ist noch viel dramatischer an seinen Predigten. Der Paulus ist uns zu trocken. Der Predigt ist mal so schwer, das kann man schwer verstehen. Ich war so in der letzten Zeit eine Predigt mit den Römern. Das ist ja viel zu langatmig. Wir brauchen jemanden, der richtig mit Kraft predigt wie Apollos. Und dann sagen, nein, nein, nein, Apollos ist uns zu stürmisch. Wir wollen etwas Praktisches, was man ins Leben übertragen kann, wie den Käfers. Das ist der Einzige, den man hören kann.

[38:05] Jetzt, Paulus und Apollos und Käfers hatten wahrscheinlich nicht viel dazu beizustimmen, oder? Aber was so oft passiert ist, dass wir auf Menschen schauen und dann anfangen Fraktionen zu bilden. Das ist heute genau das Gleiche. Wir glauben genau das, was Luther geglaubt hat. Nein, wir glauben genau das, was Calvin geglaubt hat. Nein, wir glauben genau das, was Hurst geglaubt hat. Nein, wir gehen genau nach unseren Kirchenvätern, nach Augustinus. Ja, Moment mal. Das ist genau das gleiche Problem. Die meisten Kirchenspaltungen unserer Zeit in den letzten 2000 Jahren gehen auf dieses Prinzip zurück.

[38:44] Aber nicht nur. Denn die Bibel sagt, dass die Gemeinde, die er durch sein eigenes Blut erworben hat, in Gefahr ist. Es kommen was? Räuberische Wölfe. Und das ist passiert auch in der Geschichte, wir haben es gesehen, aus der eigenen Mitte. Das heißt, aus der Christenheit selbst, aus dem Volk Gottes, werden Männer aufstehen, die was? Verkehrte Dinge reden. Also, eine falsche Lehre einbringen werden. Und die Bibel sagt uns, dass dieser Drache, der Satan, auf die Erde geworfen wurde. Und das heißt, er ist zu euch herabgekommen und er hat ein was? Einen... Ich weiß nicht, ob wir uns vorstellen können, was es bedeutet, dass Satan einen großen Zorn hat. Denn er weiß, dass er was hat. Nur wenig Zeit.

[39:26] Jetzt, wenn ich wenig Zeit habe, dann passiert was mit mir. Ich weiß nicht, ob das mit euch auch passiert, liebe Freunde. Wenn ich wenig Zeit habe, werde ich panisch. Dann kriege ich richtig... Dann laufen meine Gehirnsynapsen wirklich... Du musst das machen, das machen... Und der Satan, er weiß, er hat wenig Zeit, er muss jetzt das Beste aufbringen, was er hat, um die Einheit der Christen zu zerstören. Und so ging es ihm, nachdem Jesus gekommen war und diese Christenheit gegründet worden war. Zunächst, als wir das gesehen haben, hat er versucht, sie unter Druck zu setzen, mit Gewalt von außen. Das hat überhaupt nichts gebracht. Und dann kam diese Methode, die kennen wir schon. Und dann kam das kleine Horn, das Tier aus dem Meer, der mittelalterliche Kirchenstadt, der Vatikan. Und diese Entwicklung wollen wir kurz nachvollziehen. Denn es gab hier einige Dinge, die bei dieser Entwicklung auf der Strecke blieben.

[40:23] Was war das Erste, was so attackiert wurde? Haben wir gelernt. Schon im 2. Jahrhundert, weil man sich von den Juden distanzieren wollte, was wurde? Der Sabbat geriet als erstes ins Wanken. Und dann wurde das allgemein, als der Sabbat ins Wanken geriet, geriet dann irgendwann das ganze Gesetz ins Wanken. Man fing an, es umzuformulieren. Wir haben gesehen, wie viele Gesetze geändert worden sind. Und das ist das, was die Bibel sagt, dass Zeiten und Gesetz geändert werden würden. Das heißt, als die Christenheit abfiel, fiel man vom Sabbat und vom Gesetz ab.

[40:54] Aber noch etwas. Nämlich von der Tatsache, dass es da ein Zelt gibt im Himmel. Wie heißt das Zelt im Himmel? Heiligtum. Das heißt, als die Christenheit abfiel und sich zersplitterte, gab es bestimmte Wahrheiten, die verloren gingen. Ziemlich früh ging verloren der Sabbat und das himmlische Heiligtum. Wir wissen, es gab überall dort und dort kleine, wenige versprengte Gruppen, Menschen irgendwo einzeln, die in Norwegen, Schottland oder in Äthiopien den Sabbat gehalten haben. Aber die große Masse hat das völlig aus den Augen verloren.

[41:26] Aber nicht nur das. Als dann der Sabbat und damit das Gesetz Gottes und das Heiligtum verloren gingen, was ging dann noch verloren? Wenn man kein Heiligtum mehr hat, dann sieht man keine Notwendigkeit mehr für heiliges Leben, richtig? Und so haben die Menschen immer mehr vergessen, wie man praktisches Christsein erlebt, was wir morgen anschauen werden. Stattdessen wurde es immer mehr ein formaler Gottesdienst, eine Institution, wo Kirche und Staat einfach bestimmte Liturgien, bestimmte Formen aufoktroyieren und die Menschen immer weniger verstehen, weil auch die Bibel ihnen bald nicht mehr zur Verfügung stand, sondern nur noch auf Latein zur Verfügung war. Und als die Menschen nicht mehr wussten, was die Bibel sagt, wussten sie auch nicht mehr, wie man gerettet wird. So sehen wir, dass neben dem Sabbat und dem Heiligtum dann auch die Bibel und die Erlösungswahrheit verschwunden sind. Menschen haben geglaubt, sie müssen viel Geld spenden oder sie müssen das tun oder jenes tun, um gerettet zu werden. Irgendwann war man so weit gegangen, dass man gesagt hat, wenn das überhaupt alles keine Rolle mehr spielt, was ich tue, warum eigentlich noch als Erwachsener taufen, warum nicht gleich in die Kindheit taufen? Einfach so als Wunderheilmittel. Und dann wurde auch dieser Teil der Wahrheit entfernt und so wurde eine Wahrheit nach der anderen kompromittiert und es ging immer tiefer hinab. Die Kirche ist zur politischen Macht gekommen und damit sind viele Wahrheiten verschüttet gegangen, die über Jahrhunderte im finsteren Mittelalter begraben worden sind.

[42:54] Es heißt hier, der Drache, als er sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau. War die Frau noch existent? Ja oder nein? Sie war noch da. Aber die Frau wurde jetzt nicht mehr verfolgt von den Heiden, sondern sie wurde jetzt verfolgt vom Drachen, der in dieser Zeit jetzt sich einer christlichen Organisation bediente. Sie wurde von Menschen verfolgt, die in wirklichen Situationen, heidnische Rituale christlich praktizierten. Der Drache machte sich auf den Weg und verfolgte die Frau und sie wurde in die Wüste geführt, wo niemand wohnt, an die entlegensten Orte der Welt, um für eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit dort zu bleiben. Das heißt, die wahre Gemeinde Gottes, wo ist sie existent gewesen im Mittelalter? Ja oder nein? Aber waren es die Christen, die wir meistens als die abendländische Christenheit so bekannten? Nein, sie waren versteckt irgendwo. Und zwar für einen langen Zeitraum bis 1798. Ich habe es schon lange oft und breit erklärt. Bis 1798 waren die wahren Christen überall verstreut in der symbolischen Wüste. Sie wurden gefoltert, sie wurden verbrannt und dann gab es immer wieder Männer, die langsam aber sicher herausführten aus der Wüste. Langsam aber sicher wieder aus der Finsternis herausführten.

[44:19] Weiß jemand, wer das hier ist? Das ist Wycliffe, ganz genau, der erste große Reformator, der Morgenstern der Reformation genannt, der im 14. Jahrhundert die Bibel ins Englisch übersetzte und eine wirklich gründliche Reformation der Lehre durchführte und wieder zurück zur Bibel fand. Einer meiner Lieblingsreformatoren, ein ganz toller Mann. Weiß jemand, wer das ist? Das ist Jan Hus, der ein Jahrhundert später in Böhmen eine Reformation auf den Weg brachte und sie beide haben vor allem dieses Vorrecht, dass sie die Bibel wieder in die Landessprache brachten, den Gottesdienst in die Landessprache und die Menschen wieder das Evangelium verstehen konnten und danach leben konnten.

[45:04] Dann gab es diese Männer hier. Weiß jemand, wer das ist? Martin Luther schaltest aus vielen Mündern. Weiß jemand, wer das ist? Martin Luther entdeckte durch Studium der Bibel die Wahrheit, dass der Mensch nicht durch Werke gerechtfertigt wird, sondern durch Glauben. Gerechtigkeit aus Glauben erkannt er wieder und dieser mutige Mann stand vor Kaiser und Reich und hat seine Wahrheit zitternd, aber treu verteidigt. Gott, helfe mir nicht. Die Frage ist, wie viele von uns hätten das getan? Vor den großen Politikern und Mächtigen unserer Zeit hat er für die Wahrheit eingestanden und so kam die Bibel wieder ins Tageslicht. Jetzt kam die Wahrheit aus Erlösung, aus Glauben wieder ins Tageslicht. Wir sehen, wie Gott stückweise die Wahrheiten wieder ins Leben zurückbrachte, ins allgemeine Bewusstsein. Dabei ist Gott offensichtlich sehr sorgsam vorgegangen. Schon mal erlebt, dass wir in einem dunklen Raum gewesen sind und plötzlich völlig ins grelle Licht gegangen sind? Was passiert dann? Man kann es nicht ertragen. Wenn man in einer langen Zeit im dunklen Raum gewesen ist, muss man graduell an das Licht gewöhnt werden. So hat Gott dem Luther nicht alles auf einmal gegeben, weil dann hätten sie es wahrscheinlich nicht ertragen. Stück für Stück hat er sie herausgeführt, und dann hat er die Wahrheit wieder zurückgebracht.

[46:39] Das ist Calvin, ganz genau. Und wer ist das hier? Das ist John Wesley. Menschen, die sich besonders mit dem praktischen Leben des Christen beschäftigt haben. Und Wesley war jemand, der wieder entdeckt hat, dass der Mensch heilig leben muss. Nicht nur gerettet wird aus Gnade, wie Luther gesagt hat, sondern auch aus Gnade, um ein heiliges Leben zu führen. Und so ist das Christentum immer mehr wieder hat es sich dem angenähert, was die Urchristen eigentlich auch geglaubt haben. Es gab andere, es gab die Annabaptisten, die anfingen, auch wieder Erwachsene zu taufen und dafür verfolgt wurden. Aber so kamen Stück für Stück die ganzen Wahrheiten wieder ans Tageslicht. Auch die Wahrheit, dass Kirche und Staat nicht zusammen gehören, sondern getrennt gehören. Das wurde von diesen Pilgern hier in Amerika erkannt und umgesetzt. Und so hat die Welt auch das wieder verstanden. Und so geht das immer weiter.

[47:42] Und dann sagt die Bibel, dass am Ende der Drache zornig wird über die Frau und er geht hin, um Krieg zu führen mit den was? Mit den Übrigen von ihrem Samen. Das heißt, da gibt es eine Gruppe von Übrigen, die am Ende der Zeit in der Linie dieser Frau stehen und die den letzten Schritt in der Vollendung der Reformation aufgetragen bekommen haben. Was waren die beiden Dinge, die als erstes verloren gingen? Der Sabbat und das Heiligtum. Und keiner der Reformatoren hat wirklich diese beiden Dinge angegriffen. Keiner von ihnen hat über das Heiligtum gesprochen, aber es heißt hier, die Übrigen würden kommen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.

[48:36] Jesus hat eine Herde, aber er hat noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind. Jesus weiß, dass seine Schafe in verschiedenen Schafhürden, verschiedenen Schafstellen, sind. Er möchte eine Herde, und zwar die Herde der Bibel. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du Jesus nachfolgst, bist du sein Schaf. Aber Jesus möchte, dass du als sein Schaf auch in dem richtigen Stall stehst. Deswegen ist es wichtig, dass wir wissen, wo der richtige Stall ist.

[49:19] Er hat eine große Vollmacht. Und was wurde erleuchtet? Die ganze Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Er rief kraftvoll mit lauter Stimme und Sprache, gefallen ist Babylon. Wir haben gesehen, Babylon ist nicht der Fernseher. Babylon ist nicht der Islam. Babylon ist das System, wo eine abgefallene Religion, wo die Schafe, die Schafe, die Schafe sind. Jesus sagt, geht hinaus aus ihr, mein Volk. Er hat das Volk in all den Kirchen Babylons. Die Bibel sagt nicht, komm heraus, damit du irgendwann mal mein Volk sein kannst, nach einem längeren Aufnahmeprüfungsprozess. Die Bibel sagt, da sind überall Schafe Gottes in allen Denominationen. Die Bibel sagt, komm heraus in die eine Herde, wo du der ganzen biblischen Wahrheit Folge leisten kannst. Damit er den sendet, der euch zuvor verkündigt wurde.

[50:25] Bevor Jesus wiederkommt, gibt es eine Zeit der Wiederherstellung dessen. Wenn etwas wiederhergestellt werden muss, was ist vorher passiert? Es ist zerstört worden, verloren gegangen, und jetzt wird es wiederhergestellt. Was wird wiederhergestellt? Wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von Alters her geredet hat. Wo findet man das? In der Bibel. Was muss wiederhergestellt werden? Die volle biblische Wahrheit.

[51:04] Johannes sieht eine Bewegung am Ende der Zeit. Es heißt hier, und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen. Bekleidet mit einer Wolke. Und ein Regenbogen war auf seinem Haupt. Und sein Angesicht war wie die Sonne. Wer ist dieser Engel? Jesus. Es gibt viele Stellen der Bibel, wo Jesus ist, dessen Angesicht leuchtet wie die Sonne. Und wenn die Bibel geöffnet wurde, was war vorher? Es war geschlossen. Gibt es in der Bibel ein geschlossenes Buch? Nein. Die Bibel spricht von einem geschlossenen Buch in Daniel 12. Dort heißt es, und du Daniel, versiegel dieses Buch bis auf die was? Daniel war versiegelt. Bis auf die letzte Zeit. Aber dann zur Endzeit. Wir werden vieles durchforschen. Und was? Großes Erkenntnis finden. Das finden, was verloren gegangen ist.

[52:23] Der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel. Und schwor bei dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, der den Himmel erschuf, und das, was in ihm ist, es wird keine was. Frist bedeutet hier, keine Prophezeiung, keine Zeit, keine prophetische Zeit mehr. Weiß jemand, welches die längste prophetische Zeitkette in der Bibel ist? Wann? 1844. Das haben wir im Vortrag gelernt. 1844. Das heißt, als dieser Engel herabkommt, mit dem geöffneten Buch Daniel, deutet er auf eine Zeit hin, die um 1844 ist, das Ende der Prophetie. Und ab diesem Zeitpunkt kann Jesus wiederkommen. Und er wartet auf sein Volk. Diesen Zeitraum geht es.

[53:32] Und dann sagt er folgendes. Und die Stimme, die ich aus dem Himmel hörte, redete mit mir und sprach. Gehe hin, nimm das geöffnete Buch in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde stand. Johannes geht jetzt hin, symbolisch. Wie ist denn dein Buch? Aber man sagt, ich habe dieses Buch verschlungen. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Ich habe es gelesen von A bis Z. Zumal mit der Bibel gegangen oder nur mit zweifelhaften Romanen. Ich habe es verschlungen. Und es muss auch verdaut werden. Die Bibel spricht von einer Zeit, in der es einen Menschen geben würde, die das Buch Daniel studieren würden. Und nebenbei, als 1798 der Papst gefangen genommen wurde, gab es ein riesiges Interesse an biblischer Prophetie. Weil die Menschen gesehen haben, biblische Prophetie ist relevant und erfüllt sich. Nimm es und iss es auf.

[54:39] Ich möchte ganz kurz erzählen von diesem Mann. Dieser Mann ist William Miller. William Miller war ein Pharma in Amerika. Und er fing an, 1816, als er sich bekehrt hatte zum biblischen Christentum. Vorher war er skeptischer und agnostischer. Als er anfing, sich mit der Bibel zu beschäftigen, hat er nicht einfach irgendwelche Kommentare gelesen oder Andachtsbücher, wie wir das manchmal machen. Er hat die Bibel studiert. Hat angefangen bei 1. Mose 1 und ist systematisch durchgegangen. Ich schätze ihn sehr. Er war ein sehr großer Bibelstudent. Er fing an, sich vor allem für biblische Prophetie zu interessieren. Er hat interessante Dinge herausgefunden. Aber er hat diese Dinge nicht gleich weiterverkündigt, wie das heute so viele machen. Nachdem er 2 Jahre studiert hat, hat er sich 5 Jahre Zeit genommen, die Sachen zu prüfen. Dann war er sich so sicher, dass, was er gefunden hat, die Wahrheit ist, dass er es nicht getraut hat, es zu verkündigen. Hat weitere 8 Jahre gewartet. Weil er diese Börde hatte, ich muss es den anderen weitergeben, hat er gesagt, wenn du möchtest, dass ich das jemandem predige, dann sorge du dafür, dass ich einen Predigtermin bekomme. Er hat noch nie gepredigt und war auch kein Prediger. Kaum war das Gebet gesprochen, klopfte es an der Tür. Der junge Mann steht da und sagt, nächsten Sonntag ist bei uns ein Predigt ausgefallen, ich kann das nicht halten. Die Geschichte besagt, dass William Miller in sein eigenes Zimmer gerannt ist und geweint hat. Gott, warum? William Miller hatte sich mit Prophetie beschäftigt und hat eine ganze Reihe von interessanten Dingen herausgefunden, die dann mit Hilfe seiner Freunde auch an die breite Öffentlichkeit traten. Und die dann gemeinsam studiert wurden. Damals gab es noch keine PowerPoint-Präsentation. Da wurden diese Dinge einfach aufgemalt auf eine große Wandtafel. Dann wurde das von Kirche zu Kirche gebracht, man hat es aufgestellt und dann hat man gepredigt. Kann das jemand hier sehen? Babylon, Äthiopien, Griechenland, Rom. Hier haben wir den geflügelten Löwen, den Bär, hier haben wir den Panther mit vier Flügeln, den Witter, den Ziegenbock, den Drachen mit sieben Köpfen, all das, was wir auch gelernt haben. Und dieser Miller, es gibt übrigens noch mehr Sachen, wir wollen nicht alles lernen hier in Aussicht 2012, es geht ein ganzes Leben lang weiter, falls es hier eine Zahl gibt, wo Sie jetzt denken, meine Güte, was hat das zu bedeuten? Und er kam auf die Idee, oder er kam auf das Studium von einem interessanten Vers, den wir gleich anschauen werden.

[57:25] In Offenbarung 10 heißt es dann, es ist wie Honig. Seine Mitstudenten in der Bibel wurden bald genannt, die Milleriten, denn sie entdeckten etwas, was sie begeisterte, und das war dieser Vers hier. In Daniel 8 Vers 14 entdeckten sie diesen Vers bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. Als er diesen Vers las, hat uns erstmal das hier fasziniert. Und er hat das alles gerechnet, was wir auch gerechnet haben in unserem Ausweg 2012 Seminar. Und haben gesehen, es endet wann? 1844. William Miller hat zuerst 1843 gesagt. Das haben wir hier gesehen, ich war 1843, ja. Übrigens die gleiche Zeit, 457, können wir das sehen? Aber welchen Fehler hat er gemacht? Er hat das Jahr 0 mitgerechnet, das es nicht gab, ganz genau. Deswegen hat er es später auf 1844 korrigiert, aber die ersten Charts haben alle 1843, das hat er später korrigiert. Er wusste also, nach der biblischen Prophetie muss etwas 1844 passieren. Die Frage ist nur, was soll da passieren? Die Bibel sagt, das Heiligtum wird gerechtfertigt werden.

[58:30] Jetzt, was war das Problem? Das Heiligtum, die Lehre vom Heiligtum war, stattdessen haben die Menschen geglaubt, das Heiligtum steht jetzt einfach für die Erde. Weil sie an ein himmlisches Heiligtum nicht mehr wussten, dass es das gibt, oder nicht mehr geglaubt haben. Wann immer in der Bibel steht, Heiligtum, dann meint es die Erde. Wenn die Erde gereinigt, wenn sie gerechtfertigt werden muss, das kann ja nur bedeuten, dass Jesus wiederkommt. Deswegen hat er gesagt, Jesus kommt wieder im Jahre 1844. Ich frage, steht das im Text? Das war eigentlich relativ deutlich, Heiligtum heißt Heiligtum, oder? Heißt nicht Wiederkunft, oder? Jesus hat es in die Ohren dringen lassen, hat er es gehört? Aber er war so begeistert und sie haben gepredigt und gepredigt und haben Zeltversammlungen abgehalten und es waren Zehntausende, es waren wahrscheinlich über Hunderttausende allein in den USA, es gab die gleiche Bewegung in England, in Nahost, überall auf der ganzen Welt, in Südamerika, gab es Menschen, die im Jahre 1844, um diese Zeit herum, die Wiederkunft Jesu erwarteten. Und das war natürlich süß im Mund, oder? Wie wäre das, wenn du wüsstest, Jesus kommt in diesem Jahr noch wieder? Oder nächstes Jahr? Wie würdest du leben? Nehmen wir an, nur als Beispiel, wir haben ja dieses Datum 21.12. im Kopf noch, was würdest du tun, wenn du wüsstest, du hast noch genau zwei Wochen? Rein in die Spekulation, also Jesus kommt nicht am 21.12., jedenfalls wissen wir das nicht. Nicht, dass jemand das dann zitiert und sagt, Christopher Kahn verbreitet Irrlehren. Aber nehmen wir mal an, du wüsstest, aus irgendeinem Grund, Jesus kommt in genau zwei Wochen wieder, würdest du so leben, wie du heute gelebt hast? Okay, dann musst du heute, das muss doch morgen was ändern an deinem Lebensstil. Wenn du heute nicht bereit bist, wirst du auch in zwei Wochen. Ernsthaft, können wir uns vorstellen, wie das war? Sie haben die glückselige Hoffnung erwartet. Und sie haben einer weiten, breiten Öffentlichkeit gepredigt. Zellversammlung abgehalten und die ganze Welt gereist. Aber dann sagt die Bibel, als ich es gegessen hatte, wurde mein Leben doch bitter gemacht.

[1:00:44] Als sie predigten, dass Jesus wiederkommt, als was? Als König. Als sie auf den König gewartet haben, der sie befreit. Da kam der Tag, den sie dann ausgerechnet hatten. Übrigens kann man, genauso wie Jesus an einem Passartag gestorben ist, ich war am 14. Nisan, so hat auch der große Versöhnungstag ein spezielles Datum, nämlich den 10.7., der fiel im Jahre 1844 auf den 22. Oktober. Es war ein Dienstag und die Menschen haben wirklich geglaubt, Jesus kommt an diesem Dienstag wieder. Sie sind aufgestanden. Wie wäre das, wenn du morgen aufstehst und weißt, morgen kommt Jesus wieder? Und es wurde Tag. Und es wurde Mittag. Es wurde Nachmittag. Es wurde Abend. 23.30 Uhr. 23.40 Uhr. Viele Menschen, die das selbst nicht geglaubt haben, waren trotzdem den Tagen vorher ziemlich ängstlich. Die eine Gruppe wurde immer trauriger. 23.50 Uhr. Es gibt Berichte von Leuten, die noch 23.55 Uhr gehofft haben. Und dann schlug es 12. Und dann schlug es 11. Und dann war noch eine Person. Sie war gar nicht auf. Und sie war, was? Bitte enttäuscht.

[1:02:21] Frage. Ist an diesem Tag etwas passiert? Das himmlische Heiligtum ist aufgegangen. Am Dienstag am 22. Oktober 1844. Jesus Christus zum Vater gekommen. Da ist etwas passiert für die Erlösung der Menschheit. Aber was haben die Jünger, die das hätten sehen können, gedacht? Große Enttäuschung. Das Gesetz als Maßstab des Untersuchungsgerichtes. Das war das, um was es eigentlich gehen sollte. Es waren mindestens 50.000 feste Milleriten. Wahrscheinlich über 100.000, die diesen Lehren angegangen haben. Allein in den USA. Und am nächsten Morgen blieben nur noch wenig übrig. Es gab eine ganze Menge von Tausenden, die noch weiter studiert haben. Viele haben gesagt, das Ergebnis war falsch. Das Datum war falsch. Ein neues Datum. Und es waren nur 50 Leute, die noch 2 Jahre später festgehalten haben, dass das Datum richtig war. Und sie studierten die Bibel. Und haben überlegt, woran kann es liegen? Was haben wir verkehrt gemacht? Bis sie Hebräer 8, Vers 1 verstanden. Und ihn einfach mal so gelesen haben, was da steht. Dass wir nämlich tatsächlich einen was haben. Einen Hohenpriester in einem Heiligtum einer wahrhaftigen Stiftstür. Und als sie das durchgedacht und studiert haben, haben sie gesehen, es war die Wahrheit. Es war genauso wie den Jüngern. Und dann kam der gleiche Auftrag wie an die Jünger. Du musst wieder Weiß sagen über Völker und Nationen und Sprachen und viele Könige. Sie haben eine Enttäuschung durchgemacht. Sie haben eine Wahrheit gefunden, die genauso wie die Urchristenheit mit dem himmlischen Heiligtum zu tun hatte. Und auch an sie ergeht jetzt eine Botschaft an die ganze Welt.

[1:04:24] Das ist James White. Ein junger Prediger dieser Gruppe, der mit null Komma nichts auf seinem Bankkonto durch die Welt ging und die Wahrheit verkündete. Mit den kleinsten Mitteln, die sie hatten.

[1:04:39] haben sie eine kleine Zeitschrift gegründet und haben angefangen. Wahrscheinlich, wenn wir diese Aufgabe gehabt hätten, hätten wir gesagt, das schaffen wir nicht, wir sind zu wenig. Wir haben einfach angefangen. Und aus diesen kleinen Bemühungen wurde eine gewaltige Bewegung, die um den ganzen Erdball ging. Denn sie wussten, sie müssen etwas verkündigen. Und die Frage ist, was müssen sie verkündigen? Sie müssen verkündigen das Evangelium in der ganzen Welt. Und dann wird das Ende kommen. Sie müssen ein Evangelium verkündigen.

[1:05:12] Jetzt Frage, was ist das Ende? Jesus hat gesagt, ihr sollt alle Völker zu Jüngern machen. Alles, was wiederhergestellt werden muss. Die ganze Wahrheit, die die Urchristenheit auch gelehrt hat. Und wenn dieses ganze Evangelium in die Welt geht, dann kommt Jesus wieder. Hier steht, die Ernte ist was? Das Ende der Weltzeit. Jesus sagt, predigt das Evangelium. Und wenn das Evangelium in alle Welt geht, dann kommt das Ende. Aber das Ende wird verglichen mit einer Ernte. Und dann kommt die Ernte.

[1:05:48] Gut, hier in Offenbarung 14 sehen wir die Ernte. Ich sah und siehe eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen. Er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine was? Eine Sichel? Denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die was? Weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. In Offenbarung 14 Vers 14 und 15 finden wir das Ende der Weltzeit als eine Ernte dargestellt. Aber was muss vor der Ernte kommen? Ein Evangelium. Denn die Bibel sagt, ein Evangelium soll gepredigt werden. Dann kommt das Ende. Das Ende wird genannt die Ernte. Und diese Ernte wird präsentiert auf Offenbarung 14 Vers 14 und 15. Deswegen muss es vorher was geben.

[1:06:41] Und Johannes sieht dieses Evangelium. Er sieht in einer der gewaltigsten Prophezeiungen der ganzen Offenbarung drei Engel durch den Himmel fliegen. Die rufen. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hatte ein was? Ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen die auf der Erde wohnen. Und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme fürchtet Gott und gibt ihm die Ehre. Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat. Und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme, wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes. Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

[1:07:37] Liebe Freunde, das ist die wichtigste Botschaft in der ganzen Welt. Es heißt, und der Rauch ihrer Qual steigt auch von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die, die das Tier und sein Bild anbeteten, haben keine Ruhe Tag und Nacht. Und wer das Mahlzeichen seines Namens annimmt, hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.

[1:08:01] Das ewige Evangelium für die letzte Zeit, kurz, prägnant, präzise, ist mein absoluter Lieblingstext von allen. Ich weiß, ich sage das ganz oft, aber dieses Mal ist es wirklich wahr. Meine absolute Lieblingspassage, weil es die wichtigste ist, die du und ich verstehen müssen. Denn hier wird die Botschaft dieser einen Gruppe gezeigt. Eine Gruppe, die die Prophetie studiert und die Prophetie als einen Ausweg den Menschen präsentiert. In allen Krisen dieser Zeit. Die offensichtlich beim Bibelstudium was anwendet. Den Bibelcode. Den die biblische Prophezeiung so auslegt, wie die Bibel es selbst möchte. Und die verstanden hat, dass es einen was gibt. Einen Krieg. Der uns in der Offenbarung als der große Kampf beschrieben wird.

[1:09:02] Denn von dieser Gruppe heißt es, dass sie ein ewiges Evangelium verkündigen muss. Und dieser Krieg hat die Welt in Finsternis gebracht. Deswegen verkündet diese Gruppe was? Das Licht. Das Licht des Evangeliums. Das Jesus Christus in seinem Angesicht selbst hat. Sie führen Menschen zu demjenigen, der ihnen helfen kann. Und damit führen sie sie wohin? Zum Zelt. Denn in diesem Zelt wird das Werk Jesu dargestellt. In all seinen Facetten. Und es deutet auf Jesus hin, der der eine ist. Der gesalbt worden ist. Mit Heil im Geist getauft. Der Messias, der kam und unter uns lebte. Für uns gestorben ist. Aber das ist nicht alles an dem ewigen Evangelium.

[1:09:56] Wir müssen uns fragen, wann ist die Stunde? Die Stunde ist das Datum. Welches Datum? 1844. Diese Gruppe hat eine Botschaft, die die Welt hören muss. Dass 1844, wie wir studiert haben, das Heiligtum gereinigt wird. Und das Untersuchungsgericht beginnt. Wo jeder von uns in Christus einen Fürsprecher und Richter hat. Und wir müssen uns fragen, damit wir nicht ausradiert werden, sondern unsere Sünden ausradiert werden, sollen wir durch Gottes Gnade dieses Gesetz halten, den Maßstab. Denn es heißt von dieser Gruppe, es sind die übrigen, welche die Gebote Gottes befolgen. Und weil sie die Gebote Gottes befolgen, weist sie den, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat. Und damit deutet die Bibel in den 10 Geboten auf einen ganz bestimmten Tag. Und dieser Tag ist der Sabbat-Tag. Und weil diese Gruppe den Sabbat hält, den sie auch dort erkannt hat, der verloren gegangen ist im Mittelalter und wiederentdeckt worden ist, nur ein, zwei Jahre nach 1844, und sie bereitet die Menschheit vor auf die Rückkehr. Denn das sind ihre Wurzeln. Der Glaube, dass Jesus bald wiederkommt. Eine Bewegung, die die Menschen noch vorbereitet.

[1:11:30] Und um jeden einzelnen Menschen noch vorzubereiten, ermutigt sie jeden einzelnen, was in die Hand zu nehmen. Den Schlüssel. Und das zeigt sich daran, dass in ihren Gottesdiensten sogar das Bibelstudium einen besonderen Platz einnimmt. Aber die zweite Engelsbotschaft geht weiter und sagt, gefallen, gefallen ist Babylon. Deswegen muss diese Kirche auch warnen vor einer Rebellion. Der Rebellion Babylons, die Kirche und Staat miteinander zusammenbringt durch alle Zeitalter hindurch. Und muss alle Babylonen ja wozu aufrufen? Zu einer Entscheidung. Und diese Entscheidung ist was? Die Taufe. Die Entscheidung geht hinaus aus ihr, mein Volk, und schließt euch diesem Endzeit-Volk, seid standhaft in aller Verführung und lasst euch taufen auf das ewige Evangelium.

[1:12:21] Um diesem Auftrag gerecht zu werden, möchte diese Kirche uns einladen, diese Gruppe uns einladen, auf was zu achten? Auf unseren Körper. Denn es ist wichtig, dass wir in einem gesunden Körper leben, damit der Heilige Geist uns benutzen kann für diesen Auftrag. Und es ist auch wichtig im Hinblick der 3. Engelsbotschaft, denn es heißt, ob ihr esst oder trinkt, tut alles zur Ehre Gottes. Und was sagt die 1. Engelsbotschaft? Füllt ihr Gott und gebt ihm die Ehre. Die Gesundheitsbotschaft ist Teil der 3. Engelsbotschaft. Wow.

[1:13:01] Aber dann heißt es noch mal in 14, Vers 9, dass sie auch warnen vor dem Tier und dessen Anbetung. Das Tier, das sich selbst erhebt zum Stellvertreter Christi. In Wirklichkeit aber der Antichristus. Die Hure Babylon, die die Welt verführt. Aber gleichzeitig warnen sie auch vor dem Bild. Und das Bild ist was? Das sind als eine Nation, die eigentlich wofür bekannt ist? Für die Freiheit. Aber genau diese Freiheit einschränkt, weil der gefallene Protestantismus, und das ist hoffentlich klar geworden, dass es sich um die Freiheit handelt, aber es ist der gefallene Protestantismus in den USA, der das bewirken wird. Nämlich eine Verbindung dieser beiden Systeme. Und dann wird es wozu kommen? Zu einer gewaltigen Schlacht. Und die Plagen werden hineinbrechen.

[1:13:57] Die Bibel sagt nach der 3. Engelsbotschaft, glückselig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Und die Bibel sagt, wir müssen etwas verstehen über den Tod. Die biblische Wahrheit. Und die biblische Wahrheit über den Tod ist, dass wir schlafen. Und dann warnen sie auch vor dem Mahlzeichen auf der Stirn oder der Hand. Und das ist nicht besonders schwer. Sie hat also biblische Wahrheit über das Zeichen Gottes und das Zeichen Satans. Sie ruft die Menschen auf zum Halten des Sabbats. Nicht einfach nur als Tag der Erholung, sondern als Endzeichen der Endzeittreue gegenüber dem nationalen, dann später weltweiten Sonntagsgesetz, ausgehend von den USA. Das Zeichen.

[1:14:39] Und dann versteht sie etwas über die 1000 Jahre, in denen wir was bekommen werden? Die Antwort auf all unsere Fragen. Bis dann die ganze Welt gereinigt wird durch das Feuer. Und wir in Ewigkeit bei Jesus leben werden. Das ist die Endzeitbewegung. Das ist Gottes Volk, das ist Gottes Evangelium. Und diesem Evangelium möchte ich folgen. Und ich möchte bei der Gruppe sein, die das predigt. Das ist die Bibel. Es sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Und der Drache wurde zornig über sie. Wenn du dich auf diese Seite stellst, sei gewiss, du stellst dich direkt in das Kanonenrohr Satans. Um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen. Und da wird es eine Gruppe von Menschen geben, die treu stehen bleiben in allen Verführungen. Die treu stehen bleiben in aller Endzeitzeit. Und sie standen nicht einzeln, sie standen als kleine Gruppe. Es ist vielleicht nicht die größte Kirche, nicht die größte Gruppe, aber sie hat die Wahrheit hinter sich. Und das macht sie stärker als die größte Mitgliederzahl. Denn hier, sie hat das Ausharren. Die Bibel sagt, wer aber ausharrt, wird gerettet werden.

[1:15:54] Willst du gerettet werden? Wer von uns möchte gerettet werden? Ich möchte mit meinem ganzen Herzen gerettet werden. Also brauchen wir das Ausharren der Heiligen. Und jetzt in der letzten Minute wollen wir einfach fragen, machen wir es ganz praktisch. Wenn ich jetzt mein Telefonbuch aufschlagen muss, nach welchem Namen muss ich suchen? Fangen wir die Bibel. Denn die Bibel gibt sogar ihren Namen. Auf meinem 14. Vers steht, hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus haben. Drei Kennzeichen, es muss Ausharren sein, es muss Gebote Gottes haben und den Glauben an Jesus. Was ist Ausharren? Ausharren bedeutet, wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft. Die warten auf die Wiederkunft.

[1:16:45] Und was ist mit den Geboten Gottes auf sich? Wie viele Gebote müssen sie halten? Alle, denn wer sich in einem verfehlt, ist in allem schuldig. Also wenn du sagst, ich halte auch die meisten Gebote, mindestens neun. Das ist nicht die Kirche. Wenn deine Kirche neun Gebote hält, das ist schön und gut, aber Gott sagt, wenn du bewusst eins übertrittst, dann kannst du die anderen neun auch übertreten. Das macht keinen Unterschied mehr. Es ist das Standhafte Ausharren, das Warten auf die Ankunft Jesu. Ist das logisch? Der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes, also einschließlich des Sabbats und den Glauben an Jesus bewahren. Es müssen Christen sein, die auf die Ankunft Jesu warten und dabei den Sabbat behalten. Und das steht direkt in Offenbarung 14. Das ist kein obskurer Vers, sondern nachdem die Endzeitbotschaft kommt, das ewige Evangelium, alle Nationen, Völker und Sprachen, eine Gruppe präsentiert, die treu bleibt, es heißt, hier ist das.

[1:17:42] Wenn ich also frage, wo sind sie, wo ich hingehen soll, dann sagt die Bibel, hier. Siehst du mich? Meine Frau winkt mir zu. Hier ist das Standhafte Ausharren. Nicht daneben, nicht im Stall daneben, auch wenn da mehr Heu ist. Auch wenn die Schafsband schönere Lieder spielt. Das ist kein Kriterium. Auch wenn in dem einen Stall, wo hier das Standhafte Ausharren ist, vielleicht die Schafe ein bisschen borstige Wolle haben. Das spielt keine Rolle, wenn im anderen Stall die Wolle so weich ist. Oder weil ich lieber schwarze Schafe mag oder braune Schafe oder grüne Schafe. Der Schafstall, in den ich als Schäfling hinein muss, hat welche Kennzeichen? Das Warten auf die Ankunft Jesu, den Sabbat und dass es Christen sein müssen. Können wir das in der Bibel sehen? Und hier ist der Name. Es sind Adventisten. Advent heißt Ankunft. Die auf die Ankunft Jesu warten. Die den siebten Tag beachten. Man nennt sie die siebten Tags-Adventisten-Christen. Das ist ihr Name. Steht in der Bibel. Es ist der biblische Name dieser Gruppe.

[1:19:01] Jesus ruft dich. Jesus hat eine Botschaft für dich. Er sagt, du bist mein Kind. Wenn du mich angenommen hast, bist du mein Sohn. Du bist meine Tochter. Und ich freue mich so sehr, dass du mein Schaf bist. Aber tu mir doch den Gefallen. Wenn du schon mein Schaf bist, komm doch auf meinen Schafstall. Es ist immer so anstrengend, dass wir in der Bibel eine Schafherde haben. Das ewige Evangelium. Das nur in Offenbarung 14 Vers 6-12 beschrieben wird. Es sagt, meine Schafe hören meine Stimme. Wenn du mein Schaf bist, hast du Jesus heute gehört. Und ich kenne sie. Und sie folgen mir nach. Warum soll ich meinen Schafstall verlassen? Wenn der Hirte ruft, folgt der Schaf. Wenn du ärgerlich mit mir bist, sei nicht ärgerlich mit mir. Du kannst ein bisschen blöken. Jesus hat ein Ziel. Jesus möchte, dass du in seine Herde kommst.

[1:20:16] Liebe Freunde, von meinem ganzen Herzen, ich bin so Gott dankbar, dass ich ein Siebentagsadventist sein darf. Ich bin Gott so dankbar, dass ich sagen kann, ich habe keine Kirchenväter, ich habe dieses Buch. Wenn das dein Wunsch ist, zeige mir eine Kirche auf dieser Welt, die diesen Buch deutlich erfolgt. Denn das ist unser Glaubensbekenntnis. Wir möchten das Volk des Buches sein. Ich möchte uns einladen, darüber nachzudenken, was Jesus für uns getan hat, ob wir seinem Endzeitvolk folgen möchten.

[1:21:02] Wollen wir noch kurz Entscheidungskarten austeilen? Auch heute Abend ein letztes Mal. Diese Karten sollen uns helfen, eine Entscheidung zu befestigen, die wir bisher getroffen haben. Vielleicht sagst du, ich möchte mich der Adventbewegung anschließen. Ich möchte mich der weltweiten Adventbewegung anschließen. Du sagst, ich habe verstanden, dass Jesus mich dazu ruft. Dass Jesus mich in seinen Schafstall haben möchte. Vielleicht sagst du auch, jetzt habe ich verstanden, ich muss es ernst machen damit. Das kannst du auch entscheiden. Wenn du live zuschaust, bitte schreib uns das. Ich möchte die Informationen der letzten Wochen mit anderen teilen. Ich bin vielleicht schon in dieser Kirche. Ich möchte gerne an diesem Auftrag teilnehmen. Denn wenn ich Volk Gottes bin, bekomme ich eine Wahrheit. Wozu? Um Licht zu sein. Einzig und allein. Es geht nicht darum, eine Elite zu sein. Es geht darum, das Ewige Evangelium in die ganze Welt zu bringen. Damit Jesus bald wiederkommen kann. Dann kannst du das ankreuzen und sagen, das möchte ich noch mehr tun als bisher. Schreibt euren Namen auf, damit wir wissen, mit wem wir Kontakt aufnehmen können. Schreibt uns euren Namen, sagt uns, was euer Wunsch ist. Wir werden euch helfen. Wenn ihr euch später als Aufnahme seht, schreibt uns unter dieser Adresse. Wir können euch helfen, eine Adventgemeinde zu finden. Wir können euch helfen, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Wir können euch helfen, euch taufen zu lassen. Damit ihr euch seinem Schafstall anschließt.

[1:22:59] Ich denke, Jesus hat heute zu uns allen gesprochen. Vielleicht haben wir etwas ganz Neues kennengelernt. Vielleicht haben wir etwas gelernt, was wir schon wussten. Wo wir sagen, es gibt keinen Grund, mich dieser Enttäuschung zu schämen. Wir sind Christen, oder? Wir sind durch eine Enttäuschung geboren. Als 7-Tages-Adventist bin ich zweimal durch eine Enttäuschung geboren. Wie schön ist das? Gott darf mich so oft korrigieren in meinem Leben. Ich möchte uns einladen, darüber nachzudenken, was wir tun können. Was jeder einzelne von uns tun kann. Um diese Informationen, die wir kennengelernt haben, weiterzugeben, weiterzuverbreiten. Jeder von uns kennt Menschen, die der andere nicht kennt. Jeder von uns hat Möglichkeiten, die der andere nicht hat. Die Vergebungsverkündigung darf nicht an wenigen Menschen und wenigen Programmen wie Ausweg 2012 hängenbleiben. Darf es nicht. Diese Botschaft muss so schnell wie möglich in die Welt.

[1:24:02] Ich möchte nach Hause. Ich möchte wirklich nach Hause. An einen Ort, wo es hoffentlich nicht mehr so kalt sein wird. Dazu mehr am Sonntag um 18 Uhr. Da wird es ein moderates, gemäßigtes Klima geben. Auf der neuen Erde, im neuen Himmel. Während wir die Karten einsammeln, die wir ausgefüllt haben, möchte ich uns einladen, noch einmal an alle, die live zuschauen. Schreibt uns euer Feedback, eure Fragen. Und vor allem auch eure Entscheidungen. Auf kontaktaedausweg2012.de. Dann wollen wir noch gemeinsam den Abend mit einem Gebet abschließen. Ich lade euch dazu ein, aufzustehen.

[1:24:48] Lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar dafür, dass du uns eine Wahrheit gegeben hast, die durch alle Jahrhunderte gleich geblieben ist. Noah ist durch Glauben gerettet worden. Und Abraham ist durch Glauben gerettet worden. Und Moses durch Glauben gerettet worden. Daniel, Jeremiah, Malachi, Petrus, Johannes, Martin, Luther. Und auch wir. Aber in jedem Zeitalter gibt es bestimmte Umstände. Da gibt es den Umstand der Sintflut. Das Evangelium kommt damals in die Arche. Das Evangelium zur Zeit von Mose kommt heraus aus Ägypten. Und das Evangelium heute kommt heraus aus Babylon. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet denen, der gemacht hat, Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Jesus, wir danken dir. Jesus, wir danken dir, dass du die ganze Wahrheit wiederherstellst, bevor du wiederkommst. Und wir danken dir, dass du uns in der Bibel nicht im Unklaren lässt, welche Botschaft gepredigt werden soll. Du sagst, das Evangelium wird gepredigt werden, dann kommt das Ende. Du sagst, das Ende ist die Ernte. Du gibst in Offenbarung 14 das Evangelium und danach die Ernte. Es ist nicht misszuverstehen. Es ist nicht misszuverstehen, dass du uns diese Botschaft gegeben hast. Und dass wir ihr treu folgen dürfen. Dass wir sie nicht nur predigen, sondern selbst erleben. Und wir möchten nicht bitten, dass diese Botschaft zu allen Nationen, allen Völkern, allen Stämmen, allen Sprachen geht. Wie schon jetzt diese Bewegung den ganzen Globus umfasst hat. Und wir bitten nicht, dass du sehr bald kommst, Herr Jesus. Sei du bei uns, wenn du uns jetzt nach Hause führst und führe uns morgen früh zum letzten Sabbatier bei Ausweg 2012. Gesund zusammen, dass wir mehr lernen dürfen über dich und dein Wort und dein Werk und dein Volk. Habt Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.

[1:26:55] Amen.
[1:27:58] Copyright WDR 2021


Lizenz

Copyright ©2012 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.