In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Veränderung, die das Evangelium in unserem Leben bewirken soll. Er beleuchtet, wie wir als Botschafter Christi wirken und wie sich unser Charakter äußerlich zeigen sollte. Dabei werden Themen wie die Verführung durch weltliche Dinge, die Bedeutung von Musik, die Kleidung, die Ehe und die Überwindung der Geldgier angesprochen. Die Predigt ermutigt dazu, die Maßstäbe Gottes hochzuhalten und sich nicht von der Welt beeinflussen zu lassen, sondern durch die Erneuerung des Sinnes verwandelt zu werden.
Ausweg 2012: 26. Die Veränderung
Christopher Kramp · Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)Weitere Aufnahmen
Serie: Ausweg 2012 (Vortragsreihe über die grundlegenden Themen der Bibel)
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Transkript
[0:00] Alle, die jetzt später zugeschaltet sind, hat sich hier leider ein bisschen verzögert. Es tut uns leid, das Essen war einfach zu gut hier vor Ort. Dann hat es auch noch gedauert, bis jeder wieder seinen Platz eingenommen hat und auch die Techniker dann wieder an Ort und Stelle waren. Und so freuen wir uns, dass wir jetzt alle gemeinsam senden können und studieren können und übertragen können und in unser Leben übertragen können, was wir jetzt lernen wollen, nämlich über die Veränderung.
[0:41] Das ist ein wirklich spannendes Thema, ein delikates Thema. Ich freue mich sehr darauf, ich hoffe, jeder Einzelne von uns auch. Bevor wir das tun, möchte ich noch ganz kurz darauf hinweisen, was schon am Anfang des Abends angedeutet worden ist. Ausweg 2012 hat wie viel Eintritt verlangt? Musste jemand Eintritt bezahlen hier vor Ort? Nein, wir haben auch niemanden vor den Rechnern irgendwie zur Kasse gebeten und das bleibt auch so bis zum Ende, weil wir glauben, dass wir Gottes Werk tun und umsonst habt ihr bekommen, umsonst gebt ihr weiter. Aber uns haben Anfragen erreicht von Menschen, die gesagt haben, sie würden uns gerne unterstützen und wir wollen ja nicht unfreundlich sein und das nicht in Anspruch nehmen. Und deswegen findet sich die Möglichkeit, eine Spende zu geben, wenn das jemand möchte. Das soll jetzt kein großer Spendenaufruf sein, sondern wenn jemand das sowieso machen möchte, gibt es die Gelegenheit, das jetzt gerade eingeblendet auf dem Konto, das dort angegeben ist. Wir sind Mitglied von ASI, einem größten Verband von verschiedenen Vereinen und Institutionen, die ein ähnliches Ziel haben, wie wir auch als Joel Media. In wenigen Wochen werden wir bald auch unser eigenes Konto haben, aber bis dahin gehen alle Spenden, die uns betreffen, auf dieses Konto bei ASI. Geben Sie einfach im Betreff Joel Media an und dann wird es uns erreichen und wir danken natürlich jedem Einzelnen, der das Werk Gottes in diesem Punkt auch unterstützt.
[2:12] Jetzt geht es um die Veränderung und wir haben jetzt etwas vor uns, was uns vielleicht sogar ein bisschen nahe kommt. Also ich meine so, so richtig nahe, bis zum Schlips. Und wir wollen den Schlips gut festhalten, dass niemand drauf tritt. Schlips gut festhalten, dass niemand drauf tritt und damit wir das gut verkraften können, was wir jetzt gleich hören werden, wollen wir noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, dein Wort zu studieren und auch Dinge anzusprechen, die dein Wort so klar machen wie eine Sonne am Tag scheint, da wo es keinen Zweifel drüber gibt und Dinge, die oftmals unter den Tisch fallen, die nicht erwähnt werden, weil man glaubt, das wäre nicht mehr relevant oder nicht mehr wichtig. Wir wollen sie ansprechen, wir wollen sie besprechen, wir wollen sie studieren, wollen den Sinn dahinter sehen, wollen sehen, was auch das Evangelium uns darüber zu sagen hat und möchten sehen, wie wir auch in unserem Leben Veränderungen erleben können, die nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ist. Habe Dank, Herr Jesus, dafür von ganzem Herzen, dass du uns führen und leiten möchtest in dieser Sache. Amen.
[3:19] Noch einmal wollen wir ganz kurz darauf zurückkommen, was wir gerade angesprochen hatten, dass nämlich das Evangelium, bevor es gehört wird, muss es was? Gesehen werden. Wir haben jetzt gesehen, dass es durch sozusagen die Ideen des Heiligtums uns möglich ist, ein Leben zu leben mit Gott und wir wollen jetzt sehen, wie sich diese Charakterveränderung äußerlich in unserem Leben zeigen wird, wie das gesehen werden kann. Und dabei wollen wir ein Prinzip ganz wichtig hier von vornherein festhalten. Die Bibel sagt, nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit, was, hinweggesehen. Wir werden heute einige Dinge ansprechen heute Abend, die uns vielleicht neu sind, oder sagen, das habe ich vorher nicht gewusst, auch gerade die jetzt vielleicht live zuschauen und ganz begeistert sind von dem, was wir bisher besprochen haben. Es mag jetzt sein, dass wir Dinge ansprechen werden, wo wir sagen, wow, hätte ich das nur vorher gewusst. Ich wusste gar nicht, dass die Bibel darüber spricht. Und wenn wir an so eine Stelle kommen, dürfen wir was wissen: Die Zeit unserer Unwissenheit hat Gott, er hat darüber hinweggesehen. Wann wird die Sache nur wirklich problematisch? Wenn aus der Zeit der Unwissenheit eine Zeit der Wissenheit wird und wir daran festhalten. Deswegen, egal was es jetzt ist, die Zeit der Unwissenheit ist kein Problem, aber jetzt, wo wir es wissen, dürfen wir Gott auch in diesen Punkten folgen.
[4:51] Wir haben ja gesagt, wir sind was? Botschafter. Warum heißt das Wort Botschafter, Botschafter? Sie haben eine Botschaft, aber unsere Botschaft kann noch so toll sein, wenn wir als Botschafter nicht wie ein Botschafter wirken, dann kann unsere Botschaft die Beste sein, die wir uns ernst nehmen, oder? Wir müssen also uns fragen, wie wirken wir in dieser Welt als Botschafter für Christus? Denn alles, was wir tun, alles, was wir sagen, wie wir uns geben, selbst wie wir aussehen, ist eine Botschaft. Sind Sie bewusst, dass wir immer eine Botschaft senden? Entweder eine Botschaft zum Guten oder eine Botschaft zum Schlechten. Und nichts ist so verwirrend für die Welt, wenn die Worte, die Sie hören, eine Botschaft zum Guten sind und der Rest eine Botschaft zum Schlechten. Wenn das so durcheinander geht, das ist sehr verwirrend. Fast genauso verwirrend wie diejenigen, die äußerlich eine Botschaft zum Guten senden und durch ihre Worte eine Botschaft zum Schlechten. Ich weiß, das gibt es auch, die Verführung. Aber in beiden Hinsichten ist es verwirrend und schlecht.
[5:59] Und dann sagt uns Jesaja, hebt das Banner hoch empor über die Völker. Jetzt, was ist ein Banner? Eine Fahne, ein Zeichen, etwas, woran man uns erkennen kann. Jetzt, wo verwendet man meistens Banner? Im Krieg. Da gibt es dann die Armeen, also jedenfalls früher, heute haben die wahrscheinlich keinen Banner mehr, heute haben die nur noch Tarnkappen, nicht wahr? Aber früher hatten die einen Banner, da wollten die doch gesehen werden. Wir sind die Armee Frankreichs oder die Armee Deutschlands oder die Armee der Südstaaten oder der Nordstaaten oder die Armee, wessen auch immer. Die hatten eine Fahne, eine Flagge, daran konnte man sie erkennen. Als Christen, die wir der Bibel folgen, ja als Siebenten-Tags-Adventisten, die wir die Endzeitbewegung Gottes sind, haben wir Dinge, woran man uns erkennt. Haben wir einen Banner, wo die Leute sehen, ah, das sind die. Jetzt im Fußball erkennt man die Fußballvereine an ihren verschiedenen Farben und Symbolen, oder? Erkennt man die Endzeitgemeinde Gottes auch äußerlich? Jetzt ist das Banner das wichtigste Element im Krieg. Kann man damit kämpfen? Mit einem Banner kann man niemanden wirklich bekämpfen, kann man damit sich schützen? Nein, man braucht die Waffengerüstung Gottes, nicht wahr? Das ist das, worauf es ankommt, aber trotzdem ist es nicht unentscheidend, einen Banner zu haben, dass alle sehen, wo ich hingehöre. Das muss sichtbar sein, das heißt, hebt es hoch empor über die Völker. Wenn wir, stellen wir uns vor, wir haben eine Gruppe von Menschen und ich habe so einen Banner und ich halte es ungefähr auf der Höhe. Wird nicht viel benutzen, oder? Es muss was? Der Maßstab muss hoch sein.
[7:50] Heutzutage gibt es die Tendenz in der Christenheit, die christlichen Maßstäbe nach oben und nach unten zu verändern. Nach unten nicht, weil wir wollen ja nicht auffallen. Denn wenn man auffällt, das ist irgendwie komisch, man möchte nicht auffallen, man möchte sein wie die anderen, aber dann ist man auch wie die anderen und dann gibt es für die anderen keinen Grund Christ zu werden, oder? Deswegen empfiehlt uns die Bibel die Standards hoch zu halten, weil dann erkennt uns jeder und dann weiß auch derjenige, der keine Lust mehr hat auf das Leben da draußen, wo er hinrennen soll. Es gab eine Zeit, da konnte man Gottes Volk auf der Straße erkennen und wusste genau, der gehört zu Gottes Volk und der nicht. Das Banner.
[8:32] Jetzt die Frage, was gehört alles dazu und wie wirkt sich das aus? Wir wissen, die Stunde seines Gerichts ist gekommen und das hat zu tun mit dem himmlischen Heiligtum, haben wir alles angeschaut und deswegen spielt auch das Heiligtum hier eine Rolle, denn der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr. Alles, was wir tun, alles, was wir sagen, all unsere Freizeitgestaltung sollte Ausdruck des Tempels Gottes sein.
[9:00] Und dann sagt er ganz deutlich, habt nicht lieb die was? Die Welt. Und er geht sogar weiter, er sagt, wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Kann ich also ein Christ sein und gleichzeitig an den Dingen dieser Welt Freude haben? Ich habe nicht gefragt, kann ich an den Dingen teilnehmen? Da würden die meisten sagen, nein, das geht nicht, ich kann nicht an den Dingen teilnehmen. Aber es gibt viele, die nehmen nur deswegen an den Dingen dieser Welt nicht teil, weil es ihnen verboten wurde. Schon mal jemand erlebt? Oder selbst sowas gehört? Du darfst das nicht, wir machen das nicht, warum? Weil wir es nicht machen. Das klingt jetzt lustig, viele junge Menschen sind ruiniert worden geistlich, weil die einzige Begründung, die ihnen gegeben worden ist, war, wir tun es nicht, weil wir tun es nicht. Aber wonach Gott sich sehnt, ist nicht, dass wir nicht teilhaben an der Welt, obwohl wir so gerne würden, sondern dass wir die Welt gar nicht lieb haben. Dass wir an den Dingen dieser Welt vorbeifahren können und sagen, das juckt mich gar nicht. Und das ist nur möglich durch die innere Charakterveränderung, oder? Deswegen haben wir zuerst über den Charakter gesprochen und jetzt über die äußerlichen Dinge. Andersrum macht es keinen Sinn, es wird nie funktionieren. Aber wenn wir innerlich von Gott verändert werden, wird es uns auch gar nicht schwer fallen, äußerlich Dinge zu verändern in unserem Leben, in unserem Lebensstil, in unserer Freizeit und so weiter und so fort.
[10:27] Denn alles, was in der Welt ist, steht hier alles? Alles, was in der Welt ist, kommt aus drei schmutzigen Quellen. Diese drei Quellen müssen wir kennen. Was sind die drei Quellen? Die erste Quelle ist die Fleischeslust, die zweite Quelle ist die Augenlust und die dritte Quelle ist der Hochmut, der Stolz. Letztendlich, wenn wir ganz ehrlich sind, alle Sünden, die wir begangen haben in unserem ganzen Leben, lassen sich zurückverfolgen auf eine oder mehrere dieser drei Kategorien, oder? Das heißt, wenn wir diese drei Dinge wirklich im Auge haben und wissen, wie wir durch die Gnade Gottes diese Quellen verstopfen können, dann werden wir ein siegreiches Leben leben. Und das ist das, was ich in meinem Leben erleben möchte, das ist, was ich möchte, dass wir alle in unserem Leben erleben und deswegen wollen wir das ein bisschen praktischer angucken.
[11:10] Was bedeutet das? Fleischeslust, Augenlust, Hochmut des Lebens. Wird die Welt vergehen? Auch die Autos? Die schönen, schnellen Autos, für die wir so viel Zeit und Geld ausgeben? Die vielen kostbaren Gegenstände, von denen wir meinen, wir brauchen sie unbedingt, weil sie so schön aussehen? Wird das alles brennen? Jetzt überleg mal, wie viel Geld du so für Dinge ausgibst, die nicht wirklich notwendig sind. Und dann denk mal darüber nach, dass all das in Kürze, wenn Jesus wiederkommt, irgendwann brennen wird. Verbrennen.
[11:42] Jetzt heißt das, dass wir nichts haben dürfen? Heißt das, dass wir leben müssen wie die Mönche irgendwo im Kloster? Nein. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass wenn wir etwas kaufen, sollte es nützlich sein für dieses Leben. Denn wenn es einfach nur da ist, um einen Trieb zu befriedigen oder einen Stolz zu befriedigen, dann kaufen wir etwas oder dann haben wir etwas in unserem Leben, was völlig nutzlos ist. Denn es wird alles brennen. Alles brennen.
[12:10] Es gibt etwas, was nicht vergehen wird. Was wird nicht vergehen? Es gibt zwei Dinge, die wir in den Himmel mitnehmen können. Das ist unser Charakter und die Menschen, die wir gewonnen haben, die mitkommen. Die können wir mitnehmen. Aber all unsere Ersparnisse, alles, was uns in diesem Leben angeblich so wichtig ist, hat keine Bedeutung. Jedenfalls nicht wirklich, wenn wir über die Ewigkeit nachdenken.
[12:41] Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. Tust du den Willen Gottes? Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von wo wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter. Wenn du durch die Welt gehst, glaubst du wirklich, lebst du so, dass du weißt, ich bin ein Bürger von Neu-Jerusalem? Ich meine das nicht nur theoretisch, ich meine das praktisch. Lebst du so, dass du sagst, ich tue das, was man in Neu-Jerusalem tut? Das ist eine interessante Frage, nicht wahr? Wenn du das nächste Mal im Geschäft stehst und sagst, brauche ich das oder brauche ich das nicht? Frag dich doch mal, würde man das in Neu-Jerusalem noch brauchen? Okay, das ist kein allgemein gültiges Prinzip. Es gibt natürlich Dinge, die wir heute brauchen, die wir in Neu-Jerusalem nicht brauchen werden, ich weiß. Aber es gibt viele Dinge, von denen wir jetzt wahrscheinlich wissen, eigentlich brauchen wir sie auch hier nicht, oder? Die haben nicht wirklich was mit unserem Glauben zu tun.
[13:31] Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die was? Erneuerung eures Sinnes, Charakterveränderung, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Und eins ist ganz sicher, es war noch niemals Gottes Wille, dass wir mit dem Weltlauf mitgehen.
[13:49] Jetzt, was ist der Weltlauf? Läuft die Welt? Was ist der Weltlauf? Das ist das, was sozusagen in der ganzen Welt so abläuft, sozusagen. Das, wonach die meisten Menschen laufen und rennen und sich beschäftigen. Und in der ganzen Bibel gibt es nicht eine Stelle, dass irgendwann einmal das Volk Gottes genau das gleiche getan hat wie die Welt. Wenn wir also heute das Gefühl haben, als Christen müssen wir uns der Welt anpassen, um sie zu retten, dann machen wir genau das Falsche. Passt euch nicht diesem Weltlauf an.
[14:23] Die Frage sollte also nicht sein, machen das die anderen auch? Ist das modisch? Ist das gerade angesagt? Unsere Frage sollte sein, ist das nach der Bibel?
[14:32] Und wenn wir ein bisschen praktischer, das heißt ja, wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn, was? Anschauen, werden verwandelt. Jetzt durch Anschauen werde ich was? Verwandelt. Wenn ich mir Jesus anschaue, werde ich verwandelt in sein Ebenbild. Wenn ich mir MTV anschaue, werde ich verwandelt in ein... Ich werde so reden und handeln wie die in MTV. Und das ist die Wahrheit. Wenn ich mir, jetzt werden einige sagen, einige ältere Menschen sagen, ja, genau diese Jugendkultur, furchtbar, wie die da durchs Bild hopsen und springen. Wenn ich mir stundenlang die Schlagerhitparade anschaue, wie werde ich dann? Ich verwandle mich in das Bild von oberflächlichen Schlagerstars. Wenn ich mir Comedy-Darsteller stundenlang im Fernsehen anschaue, werde ich was? Ich verwandle mich in einen Komiker. Das ist vielleicht sogar ganz witzig, aber das ist was passiert. Meistens sind wir natürlich nur die schlechte Kopie davon, nicht wahr? Das ist was passiert.
[15:37] Und so viele Christen reden von Charakterveränderung, von Charakterveränderung. Sie verändern sich, aber nicht Richtung Christus, sondern Richtung irgendwelche obskuren, seltsamen Stars, weil sie sich damit beschäftigen, das anschauen. Denn das, was ich anschaue, das verwandelt mich. Und manchmal ist das ja auch das Problem, warum wir keine Zeit haben für die Bibel, oder?
[16:05] Machen wir mal einen Test. Ich stelle jetzt nicht die Frage, bitte nicht die Hand melden, okay? Nicht die Hand heben, bitte nicht. Nur so rhetorisch, wie jeder für sich beantwortet, im Herzen, okay? Wer von uns hat zu Hause einen Fernseher? Nicht die Hand heben, hab ich gesagt. Nicht die Hand heben! Okay, jemand wollte unbedingt sagen, dass er einen Fernseher hat. Wir haben es gesehen. Du hast einen Fernseher. Wer von uns hat ein Internet? Wenn wir das haben, benutzen wir es in aller Regel. Die allerwenigsten haben das nur stehen zur Dekoration. Und jeder von uns hat ein Verhalten, was er dort sich anschaut. Manche schauen sich das an, manche schauen sich das an, manche schauen viel, manche schauen wenig, manche schauen nur zu bestimmten Zeiten, manche haben den Fernseher nur, um damit Videos anzuschauen. Es gibt ja alle möglichen Konsequenzen. Nur die Frage ist jetzt, und das wollen wir uns fragen, wenn du in der letzten Woche nachdenkst, was du alles angeschaut hast, die Fernsehserien, die Filme, im Internet, die Blogs, die Internetseiten, was du dir angeschaut hast, passt es in diese Liste?
[17:07] War es erstens wahrhaftig? Jetzt, welches Wort steckt denn wahrhaftig drin? Wahr. Jetzt, das ist schon mal ein ziemliches Problem für alle Fernsehgucker, denn viel von dem, was da gesendet wird, ist auf jeden Fall nicht wahr. Nicht wahr, weil das Schauspielerei ist. Und Schauspielerei per Definition ist Lüge. Denn die Schauspieler stellen da was da, was gar nicht so passiert. Sie lügen. Das allermeiste ist nicht wahrhaftig. Aber es gibt wahrhaftige Dinge, ja, klar.
[17:36] War es ehrbar? Hat es was mit Ehre zu tun gehabt? War es gerecht? War es wirklich gerecht? War es rein? Frei von unmoralischen Dingen? War es liebenswert? Okay, das ist vielleicht eine Interpretationssache, was liebenswert ist, nicht wahr? War es wohlautend? Die Musik, die dazu lief, war sie wohlautend? Manche haben da auch unterschiedliche Vorstellungen. Wir haben noch gleich mehr zu sagen. Was irgendeine Tugend, etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht.
[18:09] Jetzt, wenn wir diesen Filter nehmen und sozusagen das ganze Fernsehprogramm durch den Filter durchjagen, was bleibt denn unten übrig? Da müssen wir vielleicht noch den Prophetiefilter dazu nehmen. Nein, aber ernsthaft, da bleiben einfach ein paar Natursendungen, nicht wahr? Vielleicht noch die ein oder andere Nachrichtensendung, wenn sie nicht gerade irgendwelche komischen... Also da bleibt ein bisschen was noch übrig, aber so wenig, dass man das kaum noch rechtfertigen kann, das zu haben, oder? Also wie gesagt, wir predigen hier nicht gegen den Fernseher, wir predigen gegen das meiste, was im Fernseher läuft. Haben wir das verstanden? Der Fernseher tut nichts. Der steht einfach rum. Das Problem ist, was da drin läuft und zwar mindestens 95, wenn nicht noch mehr Prozent dessen, was da drin ist und genauso im Internet und so weiter und so fort. Radio und so weiter.
[19:00] Das, womit wir unseren Kopf füllen, sollte diesen Kriterien entsprechen und wie oft muss ich in meinem Leben sagen, auch als Christ und wahrscheinlich geht es hier genauso, haben wir uns einfach aus Neugier oder aus irgendwelchen alten Gewohnheiten wieder mal dazu verleiten lassen, was anzuschauen oder anzugucken oder anzuhören, was wir wussten, ist eigentlich nicht gut für uns, oder? Oder rede ich nur von mir?
[19:21] Auch mal schnell ein Hint? Wie gesagt, Bibel sagt, der Herr prüft den Gerechten, aber den Gottlosen und den, der Gewalttat, was? Ausübt. Steht hier ausübt? Liebt. Hasst seine Seele. Jetzt vielleicht sagst du, ah, ich bin ja nicht schlimm. Ich spiel das hier nur am Computer. Was sagt die Bibel? Wenn wir Gewalttat lieben, dann tun wir was? Dann sind wir von Gott, was? Gehasst. Wow. Das ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft, oder? Und das meine ich nicht nur diese schrecklichen, schrecklichen Ballerspiele, wo die allermeisten von uns sowieso die Nase rümpfen, das meint auch unsere Lieblingsfernsehsendung, wo auch Gewalt verherrlicht wird. Vielleicht einfach nur, weil da immer wieder Leichen rumliegen, nicht wahr? Und wir einfach abstumpfen. Mord und Totschlag kommt nicht nur in den extremen Formen, sondern auch mehr so, naja, in meinem Lieblingsfilm. Und das ist auch mein Lieblingsfilm. Aber den, der Gewalttat liebt, der ist nicht auf der Seite des Herrn.
[20:36] Und das ist ein wichtiges Thema hier, oder? Flieht die Unzucht. Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes. Wer bei Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib. Wichtiges Thema. Die Bibel sagt, und wenn ich in Gefahr bin, mich von dir zu entfernen, dann bring mich zurück auf den Weg zu dir.
[21:02] Jetzt, die Punkte, die wir angesprochen haben, betreffen vor allem 50% der Menschheit. Nämlich welche 50%? In aller Regel? Die Männer, oder? Gewalt und Pornografie? Ich sage jetzt nicht pauschal, aber vor allem ist es ein Problem der Welt. Wir kommen gleich zu den Frauen. Keine Angst. Aber das ist etwas, was uns betrifft in einem besonderen Maße. Und diese Verheißung ist sehr wichtig. Kommen wir mal in Gefahr, uns von Gott zu entfernen? Das ist unser Gebetsein, dass er uns zurückbringt an den Weg. Und das ist eine Sache, vor der niemand von uns völlig gefeit ist, oder? Kann jemand sagen, das habe ich damals noch nie mit Problemen gehabt? Nicht melden, bitte. Das ist etwas, was uns alle angeht. Und egal, ob wir gerade erst frisch getauft sind oder zum ersten Mal davon hören oder schon lange Christen sind. Die Versuchung ist real und sie ist da. Aber wir wissen, dass wir den Sieg haben können. Durch wen? Durch Jesus Christus.
[22:11] Wie gesagt, wisst ihr nicht, wem ihr euch als Sklaven hingibt, um ihm zu gehorchen. Dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen. Es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit. Manchmal ist es ja nicht mal das Schlimme, was man sich anschaut. Manchmal ist es einfach nur die Tatsache, dass man nicht wegkommt vom Internet, oder? Oder dass man sich mit solchen Dingen beschäftigt, mit dem Glücksspiel und man in die Sklaverei kommt. Und jeder, der mal da drin gewesen ist in diesem Ding, weiß, wie schwer es ist, wieder rauszukommen und kann ein Christ an diesem Ding teilnehmen und gleichzeitig von Christus eine Predigt sagen, eine Botschaft sagen. Es ist unmöglich. Und Gott möchte, dass wir einen klaren Schritt machen. Einen klaren Schnitt in diesen Dingen.
[22:59] Wie sieht es mit diesem Bereich aus? Mit Musik? Musik ist ein interessanter Faktor, nicht wahr? Weil wer von uns lebt ganz ohne Musik? Gibt es jemanden, der gar keine Musik hört? Den ganzen Tag nicht? Jetzt ist Musik wichtig für unsere Charakterentwicklung. Oder es ist vollkommen egal, was ich mir so reinziehe. Was er so dudelt, während ich im Auto fahre. Ist doch egal, oder? Ist es egal oder nicht egal?
[23:26] Jetzt, wie denkt Hollywood darüber? Hollywood wählt ganz bewusst bestimmte Musik aus, um eine bestimmte Emotion zu fördern, richtig? Wir denken die Einkaufspsychologen über Musik. Die wissen genau, welche enorme Bedeutung Musik für unsere Entscheidung hat. Und die Bibel weiß das auch. Die sagt uns nämlich, dass es Musik ist, die dazu geführt hat, dass die allermeisten ein falsches Bild angebildet haben. Könnte es sein, dass das Gleiche auch heute passiert?
[23:57] Ich weiß nicht, was deine Lieblingsmusikrichtung ist. Hast du eine? Ich hatte eine. Meine Lieblingsmusikrichtung war Klassik. Manche glauben ja, Klassik ist die Insel der Seeligen. Ich habe schon viele Christen gehört, die gesagt haben, ich habe den Musikstil aufgegeben und den Musikstil, jetzt habe ich nur noch Klassik. Es gibt viele klassische Stücke, die sind wunderbar. Aber es gibt auch klassische Stücke, die heißen der Antichrist. Schon gewusst? Okay, wie auch immer. Jeder von uns hat eine Lieblingsmusik, die er gerne hört. Und wir alle Menschen tendieren dazu, die Musik, die wir hören, zu verteidigen. Hast du das schon mal erlebt? Weil wir unsere Musik so gerne mögen. Welches Buch sollten wir konsultieren, um das sicherzustellen? Die Bibel. Sagt die Bibel etwas über Musik? Tonnenweise. Haben wir gar nicht die Zeit, das alles anzuschauen. Wäre ein Ereignisseminar für sich. Da brauche ich ein ganzes Wochenende für. Aber der Punkt an der Sache ist der.
[25:10] Bin ich bereit, aufzugeben, was mir gut gefällt? Weiß jemand noch mal, wo das Wort Anbetung zum ersten Mal vorkommt in der Bibel? Bei Abraham. Und worin bestand die Anbetung von Abraham? Was war der Akt der Anbetung? Er hat was gegeben? Das, was ihm am liebsten war. Hat er das zurückbekommen? Weil es gut für ihn war. Er hat es zurückbekommen. Aber war er bereit gewesen, selbst das aufzugeben, von dem er eigentlich wusste, dass es gut war? Frage. Bist du bereit, jeglichen Musikstil aufzugeben? Jeglichen. Selbst den, von dem du intellektuell weißt, der muss bestimmt gut sein. Weil was wir meisten machen, wir selektieren vorher aus. Das ist das Gute, das ist das Schlechte. Und das Schlechte gebe ich eventuell auf. Aber Anbetung hat eine ganz andere Herangehensweise. Bist du bereit, alles auf den Altar zu legen? Wärst du bereit, alle deine CDs zu nehmen? Alles, was du hast, auf den Altar zu legen und zu sagen, Gott, du entscheidest. Und wenn du entscheidest, alles weg, dann kommt alles weg. Das ist die Herausforderung. Und das hat mich ganz schön Kraft gekostet, das zu lernen. Kann ich später noch erzählen, wie das gekommen ist.
[26:24] Aber sagt die Bibel was über die Bedeutung von Musik in der Endzeit, wo wir an diesem Punkt rausgreifen? Man könnte viel erzählen über Musik und wie damals und heute und so weiter. Ach, nur ganz nebenbei. Weiß jemand, weiß jemand, was die modernen Musikstile so alle heißen? Weiß jemand, was Jazz bedeutet? Also das kann ich nicht übersetzen, weil ansonsten kriegen wir Probleme mit dem Jugendschutzgesetz. Weiß jemand, was Rock'n'Roll bedeutet? Rock'n'Roll kommt aus der Zeit, als die Autos in den Autokinos angefangen haben zu wackeln, in den 50er Jahren. Woher kommen diese ganzen Musikstile? Sie kommen aus... Weiß es jemand? All diese Musikstile kommen aus einer Kultur, die zurückgeht über Haiti nach Westafrika. Und diese Kultur heißt Voodoo. Ich hatte die Gelegenheit, vor kurzem in Ghana gewesen zu sein. Ich erzähle das immer wieder gerne. Und nur kurz neben Ghana, ein paar Kilometer weiter, ein paar hundert Kilometer weiter, liegt Benin. Dort ist das Königreich des Voodoo. Und da sind diese ganzen Rhythmen entstanden. Aber nicht um Leuten im Supermarkt davon zu überzeugen, Butter zu kaufen statt Margarine. Und nicht um irgendwelche Liebesfilme zu untermalen, sondern um die Leute in Trance zu bringen. Spiritismus.
[27:49] Und als ich in Ghana war, hat mir jemand erzählt, etwas, was ich noch von keinem Musikologen bisher gehört habe hier in Europa, nämlich, dass es in Afrika eine etablierte Sache ist. Dass man nämlich weiß, dass diese Musikart, die in Westafrika als Voodoo bekannt, also zum Voodoo gehört, eigentlich gar nicht aus Westafrika kommt, sondern aus dem Kongo. Im tiefen Urwald. Und diese Musik, die aus dem Kongo zurückgeht, lässt sich zurückverfolgen zurück nach Ägypten. Das ist ägyptische Tempelmusik. Das heißt, wenn wir wissen wollen, welche Musik in den Tempel von Ägypten gespielt worden ist, dann müssen wir einfach nur mal das Radio anmachen. Von den gleichen Rhythmen.
[28:40] Und was sagt Gott mit seinem Volk? Raus da! Aus diesem Land. Raus aus Ägypten! Als die Ägypter sagen, ihr könnt doch bei uns anbeten, mit uns gemeinsam, sagt Gott, Mose, nein, nein, das ist unmöglich. Und als dann die Ägypter, als dann das Volk Israel rauskommt, den Auszug erlebt, den Ausweg erlebt und dann kurze Zeit später irgendwie sagt, naja, der Mose kommt immer noch nicht zurück. Wir warten und warten und warten und warten. Lasst uns vielleicht irgendwas verändern an unserem Gottesdienst. Was haben sie genommen? Ein ägyptisches Goldenes Kalb mit ägyptischer Musik. Könnte es sein, das machen wir die Christenheit heute auch, in der Gefahr steht, genau diese falsche Musik wieder einzuführen. Und könnte es sein, dass die Prophetie davon spricht?
[29:25] Schaut mal mit mir etwas an, was unglaublich interessant ist. In Jesaja 23 heißt es, es wird geschehen an jenem Tag, da wird Tyrus für 70 Jahre in Vergessenheit geraten, solange ein König regieren kann. Am Ende von 70 Jahren aber wird es Tyrus ergehen, wie es in dem Lied von der Hure heißt. Also, wir haben eine Stadt, Tyrus, und sie wird politisch von der Oberfläche verschwinden, wird keine Bedeutung mehr haben. Für wie lange? Für 70 Jahre. Danach wird sie wieder Bedeutung bekommen. Und dann heißt es hier, das Ganze wird verglichen mit einem Lied von einer Hure. Schauen wir uns das mal an. Das Lied geht so: Nimm die Laute, was ist Laute? Musikinstrument. Zieh in der Stadt herum, du warst du, vergessene Hure, spiele gut, singe was, Lied auf Lied, dass man wieder an dich denkt. Wow.
[30:15] Ich weiß nicht, ob wir das gleich begriffen haben, was hier steht. Wenn damals im alten Israel, oder überhaupt im alten Orient, eine Wanderhure von Stadt zu Stadt ging, und sie war lange in einer Stadt nicht gewesen, die Leute, ihre Freier haben sie schon vergessen, dann hat sie, um als Hure sich wieder in den Mittelpunkt zu rücken, um die Freier wieder an sich zu reißen, hat sie was gemacht? Musik gespielt, mit einer Laute, und hat gesungen. Es war die Musik, die die Hure wieder prominent gemacht hat. Es war die Musik, die die Hure wieder prominent gemacht hat. Und die Leute angezogen hat zur Hure. Aber die Bibel spricht ja nicht wirklich von einer Hure, sondern von einer Stadt. Wie heißt die Stadt? Tyros. Eine politische Macht, die als Hure verglichen wird. Die eine Zeit lang in der Versenkung verschwindet, und dann langsam wieder hervorkommt. Spricht die Offenbarung auch von einer Hure, die eine tödliche Wunde bekommt, in der Versenkung verschwindet, und dann wieder kommt. Und im nächsten Vers heißt es, das wird geschehen am Ende 70 Jahre, da wird der Herr Tyros heimsuchen, und sie wird wieder zu ihrem Hurenlohn kommen, und wird mit was? Mit allen Königreichen der Erde, die auf der Erde an sich sind, Hurei treiben. Das ist ein direktes, wird in Offenbarung 18 direkt zitiert, vom endzeitlichen Babylon. Was ist eines der Hauptmittel, um die Welt in Babylon zusammenzunehmen? Musik. Musik ist keine Nebensache, jedenfalls nicht aus der Sicht der Prophetie. Musik hat eine Aufgabe, wie in Daniel 3 beschrieben, viele Musikstile haben diese Aufgabe, letztendlich die Welt zu sammeln. Musik war in vielen Kulturen, eines der wichtigsten Mittel, um Menschen zu einer gleichen Gesinnung, zu einem gleichen Sinn zu bringen. Und es lohnt sich darüber nachzudenken, welche Musik in meiner CD-Box, auf meinem iPod, verherrlicht Gott wirklich, und welche Musik klingt mehr wie Ägypten, auch wenn da manchmal christliche Worte drüber sind. Einfach die Geschichte vom goldenen Kalb nochmal lesen, wie Gott darüber denkt, wenn ägyptische Musik mit göttlichen Worten versehen wird. Hat da nicht so viel Interesse dran.
[32:41] Es heißt in Philipper 2, Vers 5: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir. Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?
[32:57] Jetzt wollen wir einen anderen Aspekt zu sehen. Wir haben jetzt gerade etwas gesagt, vor allem etwas, was vor allem, nicht nur, aber vor allem Männer mit zu kämpfen haben. Gewalt und Pornografie. Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der vielleicht keinen großen Kampf darstellt, aber doch vielleicht eine... Frauen haben nicht so viel damit zu kämpfen, wie Männer, nicht wahr? Wir kommen jetzt zu einem Punkt, der vielleicht auch für Frauen interessant sein könnte. Und dass der Geist Gottes in euch wohnt.
[33:25] Jetzt, das Heiligtum war ein wunderbarer Ort, oder? Frage. Wenn man von außen auf das Heiligtum geschaut hat, wie sah es von außen aus? Schlicht, unscheinbar. Da gab es so Dachsfälle, weiße Leinen. Schlicht, sauber, ordentlich, schön. Aber nicht zu prunkvoll, oder? Gab es irgendwo Gold? Silber? Kostbare Steine? Wo waren die alle? Gab es überhaupt Gold und Silber? Wo war das? Innen drin. Jetzt, der ganze Tempel ist ein Symbol für unseren Körper. Brauchen wir Gold? Ja oder nein? Ja, wir brauchen Gold. Jesus sagt, ich klopfe an der Tür und möchte euch das Gold geben, aber wo muss das Gold sein? Innen drin. Das ist geistliches Gold. Wir brauchen inneres Gold, inneres Silber. Innere Edelsteine, richtig?
[34:41] Können wir auf die äußeren verzichten? Konnte das Heiligtum auf die äußeren verzichten? Was wäre passiert, wenn der Mose gesagt hätte, Gott, das hast du schon ganz toll gemacht, da weißt du was? Irgendwie ist das ein bisschen schlicht. Wir machen hier noch ein bisschen Gold hier, ein bisschen Silber da. Da machen wir ein kleines Loch rein, hier und da auch. Da hängen wir so ein bisschen Gold dran, hier so. Und überhaupt, das ist ein bisschen langweilig über das Weiß, da machen wir ein bisschen Graffiti hier und ein bisschen da und so ein bisschen kleine Zeichnungen hier. Sieht doch schön aus, oder? Das machen die anderen Völker auch. Was hätte Gott gesagt? Hey, so habe ich das nicht gedacht. Original war es so, richtig? Jetzt, als Gott uns geschaffen hat, wie viel Metall hing dann unserem Körper? Hat Gott sich verzählt oder vertan, als er die Anzahl der Körperlöcher sich überlegt hat? Nein, war alles richtig. Da sollte nichts hinzukommen, da sollte nicht noch ein Loch gegraben werden, oder?
[35:38] Ihr lacht. Aber es ist wichtig. Denn die Bibel sagt, ebenso will ich, dass die Frauen im Gottesdienst passend an das Heiligtum sind. Ebenso will ich, dass die Frauen im Gottesdienst passend angezogen sind. Sie sollen sich mit Anstand und Schamgefühl schmücken, anstatt mit auffallenden Frisuren, goldenem Schmuck, Perlen oder teuren Kleidern. Steht das in der Bibel? Steht genauso in der Bibel wie alles andere, was wir angeschaut haben. Jetzt, wie gesagt, was sagt die Bibel? Gott hat die Zeit der... Ohne Wissen hat er übersehen. Wenn wir das nicht gewusst haben, wir kommen mit Schmuck überhangen in den Gottesdienst, schaut Gott böse auf uns und sagt, was machst du hier? Er schaut glatt darüber hinweg. Aber wenn wir das wissen und gegen Gott rebellieren, wie denkt er dann darüber?
[36:27] Ist es gut, in die Gegenwart Gottes nackt zu kommen? Jetzt werdet ihr mir sagen, naja, also ich bin noch nie nackt im Gottesdienst gewesen, oder? Scheiße. Naja, wir wollen den Punkt nicht überstrapazieren, oder? Aber Gott möchte uns etwas sagen, auch in der Art und Weise, wie wir uns anziehen. Und die Frage ist, wann ist nackt nackt, nicht wahr? Also das ist auf jeden Fall nicht das Inbild Gottes, oder? Und vielleicht sagt jemand, ja, so mache ich es ja gar nicht. Das ist ja ein Extrem, oder? Ja, stimmt, das ist ein Extrem. Aber ich glaube, jedes Abweichen von Gottes Ideal ist tatsächlich ein Extrem. Das ist nämlich extrem schade aus Gottes Sicht.
[37:27] Wenn ich meiner Freundin ein Geschenk mache und sie dann anfängt, an dem Geschenk alles Mögliche rumzukritisieren und sagt, das hättest du anders machen müssen, das muss besser sein, wie fühlt man sich dann? Jetzt hat Gott uns einen guten Körper geschaffen, ja oder nein? Gott hat uns so geschaffen, wie er uns als Allerschönstes empfunden hat. Und wenn wir sagen, so wie ich jetzt bin, so bin ich nicht schön genug, was sagen wir eigentlich? Wir sagen, dass Gott keinen Geschmack hat. Wenn wir der Meinung sind, wir müssen uns verschönern, künstlich, dann sagen wir, Gott hat keinen Geschmack. Schade, oder? Wie fühlt sich Gott jetzt? Traurig, oder?
[38:05] Also, liebe Freunde, vor allem liebe Freundinnen, aber auch liebe Freunde, lass dir nicht einreden, dass du nicht schön genug bist. Du bist schön, so wie du bist. Gott hat dich schön gemacht. Und deswegen möchte Gott auch, dass du so bleibst, wie du bist. Und dem nicht noch künstlich etwas hinzufügt, was letztendlich eigentlich gar nicht wirklich notwendig ist. Das heißt hier, wenn sie sehen, dass euer Leben von der Ehrfurcht vor Gott bestimmt wird und seine Heiligkeit widerspiegelt. Und die Heiligkeit kommt im Heiligtum zum Tragen. Und das ist ein sehr wichtiger Punkt.
[38:39] Hier sagt er noch einmal der Petrus, eure Schönheit soll nicht daran bestehen, dass ihr euer Haar aufwendig frisiert. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht eine schöne Frisur haben darf, also wir verstehen das richtig. Goldschmuck anlegt und kostspielige Kleider tragt. Sollen unsere Kleider schön sein? Sollen sie nett aussehen? Gerne. Aber sollen wir dafür 1000 Euro ausgeben? Wohl eher nicht. Vielleicht beim Hochzeitskleid. Aber das sind alles nur äußere Dinge. Sie soll vielmehr von was? Von innen kommen. Und ein Ausdruck eures Lebens mit Christus sein. Dass den Blicken der Menschen verborgen ist, ein freundliches und ausgeglichenes Wesen ist etwas Unvergängliches und ist die Art von Schmuck, die in Gottes Augen einen unvergleichlichen Wert hat.
[40:00] Also, viele verstehen das falsch. Dürfen wir Schmuck haben, ja oder nein? Ja! Was für ein Schmuck! Innerlichen Schmuck. Dieser Schmuck ist aus mehreren Punkten viel besser als der äußerliche. Erstens, er kostet kein Geld. Zweitens, man muss keine Angst haben, ob man nach Fälschungen aufgesessen ist. Er ist immer original. Der innere Schmuck, den Gott gibt, der ist immer original, keine Fälschung. Drittens, er führt noch andere zu Christus. Das kann man von den äußeren Ringen nicht sagen. Die haben da keine Wirkung auf andere. Deswegen, die Bibel ist nicht gegen Schmuck. Haben wir das verstanden? Die Bibel ist für Schmuck. Die Bibel ist nur für den richtigen Schmuck, nämlich den Schmuck in Gottes Augen. Und der hat einen unvergleichlichen Wert. Wollen wir uns auf den Schmuck konzentrieren? Und Gottes Anweisungen auch an diesem Punkt befolgen?
[40:19] Und dann heißt es hier in 1. Mose 35, da sprach Jakob zu seinem Haus und zu allen, die bei ihm waren, tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind und reinigt euch und wechselt eure Kleider. Also, als sie ihre Götter weggetan haben, haben sie was getan. An der Stelle, als sie zu Bethel zurückkamen, wo Gott damals dem Jakob erschienen ist, da heißt es, so sollen wir uns aufmachen und nach Bethel hinaufziehen, dass ich dort ein Altar richte für den Gott, der mir geantwortet hat zur Zeit meiner Not und der mit mir gewesen ist auf dem Weg, den ich gezogen bin. Da lieferten sie Jakob alle fremden Götter aus, die in ihren Händen waren, samt den Ringen, die sie in ihren Ohren trugen. Da eine Erweckung und Reformation im Volk Gottes, in der Familie Jakobs war, haben sie festgestellt, wir brauchen die Götter nicht mehr und die Ringe brauchen wir auch nicht. Offensichtlich war das miteinander verbunden. Die Ringe waren so ein bisschen wie Götzendienst.
[41:19] Es heißt hier in 2. Mose 33, wenn ich nur einen Augenblick in deine mittigen Aufzüge, so müsste ich dich vertilgen und nun lege deinen Schmuck vor. Wer spricht hier? Spricht hier Christopher Kramp? Spricht hier Mose? Wenn Jesus zu dir kommt und sagt, lieber Sohn, liebe Tochter, ich habe einen Wunsch an dich, magst du nicht deinen Schmuck ablegen? Wenn Jesus das sagen würde, was würden wir machen? Wer würde sagen, sag mal Jesus, du trittst mir gerade auf den Schlips. Würde das jemand zu Jesus sagen? Die kannst du nur. Würden wir nicht machen, oder? Deswegen, hören wir einfach das, was Jesus sagt, lege deinen Schmuck ab. Und das gilt nicht nur für die Frauen. Es gibt auch viele Männer, die Schmuck tragen, oder? Genauso wie es auch Frauen gibt, die ein Problem mit Gewalt haben. Soll es auch geben, oder? Jetzt die meisten Frauen eher nicht, aber es gibt Frauen, die schauen sich Gewaltfilme an. Und manche Frauen haben Probleme mit Pornografie. Es ist also keine Sache, die man genau trennen kann. Aber der Punkt, den wir machen wollen, ist sehr deutlich, oder? Lege deinen Schmuck von dir ab.
[42:38] Und in Jesaja 3 heißt es, weil die Söhne zu uns was geworden sind? Die Töchter zu uns, Verzeihung. Und wenn wir jetzt mal ganz ehrlich, ganz tief in unserem Herzen, warum machen wir all diese Dinge? Weil wir so demütig sind und unsere Demut zeigen wollen? Ganz ehrlich. Oder machen wir, weil da irgendwie der Stolz hochkommt? Warum spielen wir diese Computerspiele? Weil wir dadurch demütig sein wollen? Oder weil wir unser Ich mal neulich sich raushängen lassen wollen? Warum sitzen wir am Computer und schauen uns Pornografie an? Weil wir Gottes ideale Ehe vor Augen haben? Oder weil wir unseren eigenen Trieben nachgehen wollen? Das, was wir wollen. Es ist immer das Gleiche, oder? Es ist immer das Problem des eigenen Ichs, wenn es hervorkommt. Und deswegen ist es wichtig, das auch äußerlich zu zeigen, dass wir diesen Sieg über das Ich haben wollen.
[43:39] An jenem Tag wird der Herr. Wer? Der Herr. Die Zierde, der Fußspangen, die Stirnbälle, die Halbmonde wegnehmen, die Ohrgehänge, die Armspangen, die Schleier usw. und Edelsteine und Perlen. Und wie gesagt, gute Nachricht, oder? Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen. Ich weiß nicht, wer auch von denen, die live zuschaut, bisher in der Zeit der Unwissenheit über diese Dinge gelebt hat. Und Gott sagt, weißt du was? Mach dir keine Gedanken. Aber jetzt, jetzt wo du es weißt, möchtest du doch das sagen, was Jesus auch gesagt hat, oder? Ich tue alle Zeit, was ihm wohlgefällt.
[44:15] Und hat Gott ein Interesse daran, noch einen Wundenpunkt ansprechen, okay? Darf ich noch einen Wundenpunkt ansprechen? Oder ist die Wunde schon zu tief? Okay, ein bisschen Platz auf dem Schlips ist noch, ne? Okay. Was denkt Gott wohl über Menschen, die hochgeschlossen in der reinsten Kleidung, ohne auch nur den Hauch von äußerlicher Beschmückung, den Gottesdienstraum betreten, den ganzen Sabbat wirklich wie aus dem Ei gepellt aussehen, und wenn die Sonne untergeht, ihre Sabbatsachen ausziehen und sich anziehen wie, um dann in die Disco zu gehen und sich mit all den Sachen wieder zu behängen. Was denkt Gott wohl darüber? Nicht gut.
[45:02] Der Punkt ist, es geht nicht darum, dass wir einfach nur im Gottesdienst christlich aussehen. Denn im Gottesdienst sind wir am wenigsten Botschafter, denn die anderen sind ja schon alle schon in der selben Botschaft, oder? Wenn wir Botschafter sind, sind wir draußen in der Welt. Was nützt es also, wenn ich einen Gottesdienst aussehe wie einen Botschafter, und da, wo ich ein Botschafter sein soll, nicht aussehen wie ein Botschafter? Das bringt doch nichts, oder? Macht keinen Sinn. Deswegen wollen wir das doch in unserem ganzen Leben ausführen, nicht wahr? Und nicht nur dann, wenn wir unter Gleichgesinnten sind.
[45:38] Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist wo? Im Herrn im Herzen. Gott hat keinen Gefallen, sondern er hat uns geholfen. Und wenn du das siehst, siehst du die Schönheit des Heiligtums. Und wenn du das siehst, dann zeige ich es auch äußerlich.
[45:56] Wollen wir ganz kurz diesen Punkt ansprechen. Darum wird ein Mann und seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen. Jetzt, zu welchem Zweck wird der Vater und Mutter verlassen? Zum Heiraten, oder? Und ist es nicht schön, dass die Bibel sagt, ich liebe diesen Vers, um uns etwas Gutes zu tun und nicht jede Woche hineinkommen und sagen, na, wie sieht es denn aus? Preis den Herren für Vater und Mutter, nicht wahr? Und wer von uns ist noch nicht verheiratet? Oh, eine ganze Menge. Ich möchte hier noch einmal den Rat geben, den ich immer gebe, an dieser Stelle. Wenn ihr heiratet, bitte beachtet 1. Mose 2, Vers 24. Liebt ihr eure Eltern? Ja oder nein? Ja. Eure Eltern lieben euch auch. Und der Ausdruck dieser Liebe sollte sein, dass ihr 1. Mose 2, Vers 24 beachtet und weit genug von den Eltern wegzieht. 50 Kilometer? Okay, das kommt auch an, wie schnell die Eltern mit dem Auto fahren können. Manch einer kann das ganz schnell überbrücken, 50 Kilometer. Meine Frau und ich haben uns entschieden für über 600 Kilometer. So viel muss man natürlich nicht haben. Aber es war meine Mama. Meine Mama. Ich bin ihr ewig dankbar dafür, die mich darauf hingewiesen hat. Jeder Kilometer weiter weg von den Eltern am Anfang der Ehe ist was? Gold wert, hat sie gesagt. Gold wert.
[47:30] Und das stimmt. Es ist die Wahrheit. Aber es ist nicht unser Punkt. Denn wenn Mann und Frau heiraten, sollen sie was werden? Ein Fleisch. Jetzt als Gott die Ehe geschaffen hat, was ist das? Sehr gut. Es gibt 2 Dinge, die der Mensch aus dem Garten Eden mitgenommen hat. Das ist die Ehe und das ist der Sabbat. Und Satan hasst alles, was auf Eden hinweist. Und deswegen hat er 2 Dinge besonders angegriffen. Nämlich den Sabbat und die Ehe. Und der Angriff auf die Ehe hat viele Varianten. Da gibt es die ganze Variante mit der Trennung und der Scheidung. Da gibt es auch die Variante mit der Trennung und der Scheidung. Warum nicht überhaupt heiraten? Warum nicht einfach einen Lebensabschnittsgefährten haben? Schon mal gehört? Für jeden Lebensabschnitt einen anderen Gefährten? Aber Gott hat ein Ideal. Gott möchte, dass Mann und Frau was werden? Ein Fleisch. Und wenn man jetzt ein Fleisch trennt, was tut man dann? Dann tut man dem Fleisch ganz schön weh, oder? Das ist eine schmerzhafte Trennung. Mann und Frau leben zusammen, um ein Fleisch zu sein. Und was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen. Gott hat den Sabbat geschaffen und hat Jesus die Hochzeit geehrt. Ja oder nein? Jesus liebte Hochzeiten und er war sogar auf einer Hochzeit hier in Johannes 2 mit seinen Jüngern eingeladen. Und er kam und hat mitgefeiert. Jesus mochte Hochzeiten und Hochzeit ist gut, aber man muss es nicht tun.
[49:14] Hier gibt es ein interessantes Prinzip. Weil manche fragen sich, naja, wie ist das denn heutzutage? Man kann ja nicht gleich heiraten, nicht wahr? Man muss sich erst mal kennenlernen, sehen, wie es funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, dann muss man halt nochmal einen Wechsel vornehmen wie beim Fußball. Ich muss mich mal auswechseln. Bibel sagt, als Isaak seine Frau... Übrigens, weiß jemand, wie Isaak seine Frau bekommen hat? Für alle, die ihn noch nicht geheiratet haben. Und? Kennt jemand die Geschichte? 1. Mose 24, ich habe nicht die Zeit, das alles anzuschauen, aber ich empfehle diese Geschichte mal gründlich zu studieren. Es gibt so viele Prinzipien über wie finde ich den richtigen Ehepartner oder vielmehr, wie wird der richtige Ehepartner für mich gefunden? Denn die Wahrheit ist, eigentlich haben wir mit dem Finden gar nicht so viel zu tun. Hast du das gewusst? Der erste Ehepartner, der auf dieser Welt geschaffen wurde, wie wurde der geschaffen? Er schlief. Ja, es gibt manchmal Irrwege, nicht wahr? Und Gott kann auch die Irrwege wieder gerade führen. Aber Gottes Ideal ist, dass wir nicht durch die Lande ziehen und irgendwie verzweifeln, jetzt irgendjemanden zu überreden, dass er endlich unsere Frau wird, oder unser Mann. Oder uns in das beste Licht zu rücken, dass endlich jemand auf uns aufmerksam wird, sondern wir dürfen im Glauben auf Gott ruhen.
[50:39] Jetzt sagt jemand vielleicht, ich kann nicht so lange warten. Was ist, wenn ich keine Frau bekomme? Keinen Mann. Jetzt gibt es Fälle in der Bibel, wo jemand keine Frau und keinen Mann bekommen hat? Jesus, ganz genau. Paulus. Und manche haben sogar wie Paulus den Eindruck, das ist besser für mich. Jetzt gibt es viele Menschen, für die das nicht besser ist. Also ich bin jemand, ich brauche unbedingt eine Frau. Ich weiß nicht, was Sie gehört haben, aber ich bin froh und dankbar, dass meine Frau tatsächlich eine Hilfe ist, und zwar im biblischen Sinne. Wir haben angeschaut, das Wort Hilfe in 1. Mose 2 steht eigentlich für Gott.
[51:22] Was wollte ich sagen? Hat mich jemand aus dem Konzept gemacht? Hier ist der entscheidende Punkt, das ist sehr wichtig. Auch bei Isaak war es so, Gott sorgt für den Ehepaar. Denn Gott weiß, wer der richtige Ehepartner ist, oder? Und manchmal haben wir die falsche Perspektive. Ich sage es nicht immer, manchmal haben wir die Perspektive, ich muss jetzt unbedingt noch einen Ehepartner finden, und vielleicht sagt Gott, ja, das ist ja schön und gut, ich habe auch schon den richtigen für dich, aber ich kann es noch nicht dem zumuten, dich auf ihn loszulassen, weil du noch nicht der richtige Ehepartner bist. Schon darüber nachgedacht? Meistens denken wir, der ist der richtige Ehepartner für mich. Und Gott sagt wahrscheinlich eher, wann willst du endlich der richtige Ehepartner sein? Denn Ehe ist kein, wie sagt man, es ist kein Selbstläufer. Es ist kein Selbstläufer.
[52:21] Und eine der Prinzipien in der Bibel vor der Hochzeit ist, dass als Rebekka kam, wurde sie in das Zelt von Isaak gebracht, dass sie die beiden schon mal ausprobieren konnten, wie das so wäre, wenn sie dann später ihre eigene Herde haben, oder? Zusammen in einem Zelt? Warum wurde sie in das Zelt der Mutter Sarah gebracht? Weil die Bibel einen Maßstab hat, sie hat einen Standard. Lasst uns warten mit dem Zusammenleben, bis wir verheiratet sind. Das ist, was die Bibel sagt. Und dann wurde sie seine Frau und dann haben sie zusammen gelebt. Und es mag vielleicht sein, dass jemand heute zuschaut und sagt, wow, ich lebe gerade in einer Beziehung, wir sind nicht verheiratet. Was soll ich tun? Das ist eine schwere Frage. Aber es lohnt sich immer, und es ist immer das Richtige, Gottes Wort ernst zu nehmen. Es gibt schon viele Menschen, die, als die Zeit der Unwissenheit vorbei war, sie gesehen haben, was Gottes Maßstab ist, sie nicht gesagt haben, naja, bisher haben wir den Banner auch hier unten gehabt, hat uns nichts geschadet. Wenn sie jetzt sehen, dass der Banner höher muss, dann, wenn sie Jesus lieben, werden sie was tun. Sie werden hoch tun und sagen, wir lösen das auf, bis zum Punkt, wo wir geheiratet haben. Und wir bleiben weiter Freund und Freundin, aber wir werden nicht das tun, was in die Ehe gehört, was Gott für die Ehe reserviert hat, weil es Gottes Maßstab ist. Und damit geben wir äußerlich ein Zeichen. Und wieder, Gott hat über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen, aber er möchte, dass jetzt wir ihm gehorchen.
[53:59] Einen Punkt wollen wir noch ansprechen und der ist wirklich interessant. Gibt es jemand von uns, der Angst hat davor, vor dem Glauben abzuirren? Oder der Angst hat vor vielen Schmerzen? Die Bibel warnt uns vor etwas, was viele Schmerzen verursacht und das dazu führt, dass wir vom Glauben abirren. Das sollten wir vermeiden, oder? Ansonsten haben wir ein großes Problem. Und was ist das? Es ist die Geldgier. Wurzel alles Bösen. Ich weiß nicht, wer von uns ein Problem mit Geld hat. Bitte nicht melden. Und es spielt keine Rolle, ob ich viel Geld habe. Es gibt Leute, die haben ein Problem mit Geld, weil sie viel Geld haben. Es gibt auch Leute, die haben ein Problem, weil sie wenig Geld haben, weil sie viel mehr haben wollen. Es ist keine Sache von reich und arm. Es gibt Leute, die sind sehr reich und haben kein Problem mit Geld. Was sollte man mit der Wurzel tun? Rausreißen. Also brauchen wir ein Mittel gegen Geldgier.
[55:03] Jetzt hat sich Gott überlegt, wie kann ich es schaffen, den Menschen die Geldgier abzuziehen. Ich brauche ein Mittel gegen Geldgier, damit die Menschen, die mir nachfolgen, diese Geldgier in ihrem Leben nicht mehr haben. Deswegen sagt Jesus, euer Lebenswandel sei was? Frei von Geldliebe. Jetzt, wie werden wir davon frei? Hier gibt es eine gute Nachricht. Die gute Nachricht ist, du hast null Euro auf deinem Konto. Hast du es gewusst? Dein eigentlicher Besitz auf deinem Konto beträgt null. Denn was da auf deinem Konto ist, gehört nicht dir, sondern Gott. Ist es nicht befreiend? Ist es nicht schön zu wissen, dass alles, was wir haben, alles, was wir verdienen, eigentlich gar nicht uns gehört? Denn die Bibel sagt, mein ist das Silber und mein ist das Gold. Das ist auch ganz real die Wahrheit.
[55:57] Was ist das für ein Geld? Papiergeld. Das Papier ist was wert? Gar nichts. Ich will nicht zu sehr in das Thema hineingehen. Normalerweise soll das Papiergeld durch etwas gedeckt sein. Durch was? Durch Gold. Ich höre immer mehr, dass es nicht mehr der Fall ist, weil so viel Papiergeld gedruckt wird, um die Schulden zu bezahlen. So viel Gold kann man gar nicht finden. Aber wie auch immer, was wir da in den Händen haben, sollte eigentlich an Gold gebunden sein. Ansonsten ist es sowieso nur Luft. Oder an irgendwelche Werte, an irgendwelche Mineralien, irgendwelche Metalle. Jetzt, wem gehört das tatsächliche Gold? Wem gehört es? Wer hat es gemacht? Gott, es gehört ihm tatsächlich. Wir haben es gefunden in der Erde, da kriegen wir ein bisschen Finderlohn. Aber es gehört uns nicht. Nur weil wir es gefunden haben in der Erde, heißt es nicht, dass es uns gehört. Das ist nicht nur eine theologische Umschreibung, um uns irgendwie dahin zu bringen, dass wir Geld spenden. Nein, das Geld gehört uns wirklich nicht. Das ist interessant, oder? Lass es mal ganz tief hinein sinken. All das Geld, was du hast, falls du viel hast, oder so wie ich nicht so viel, das gehört dir nicht. Es ist besonders schön, wenn man Schulden hat. Übrigens, weiß jemand, was die Bibel darüber sagt, über unsere finanziellen Verbindlichkeiten zum Staat? Sollten wir Steuern zahlen? Ja oder nein? Ja, sollten wir. Nur mal so am Rande.
[57:37] Jetzt wollen wir hier das Mittel, die Therapie gegen Geldgier, kennenlernen. Das ist das Thema, das wir heute haben. Das Thema, wie wir die Therapie gegen Geldgier kennenlernen. Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr was? Abrahams Same. Das Wort Abrahams Same könnte auch bedeuten, Abrahams Nachfolger, Kinder, Nachkommen usw. Wir sind Abrahams Kinder. Und wenn wir Christen sind, dann sind wir das. Frage. Woran erkennt man Abrahams Kinder? Antwort. Jesus sagt, wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so würdet ihr was tun. Wenn ich Christus bin, bin ich Abrahams Kind. Wenn ich Abrahams Kind bin, muss ich was tun. Abrahams Werke. Was sind Abrahams Werke? Was gehört dazu? Schauen wir uns mal ein Beispiel an. In 1. Mose 14 wird uns von Abraham berichtet, wie er gesegnet wurde von einem König. Gesegnet sei Abraham von Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde. Und dann lesen wir. Abraham gab ihm was? Den Zehnten von Allem.
[58:52] Ist das ein Werk? Das ist ein Werk Abrahams, richtig? Wer sollte die Werke Abrahams tun? Die Kinder Abrahams, nicht wahr? Und wer sind die Kinder Abrahams? Wir, die wir Christus angehören. Ist der Zehnte ein Thema für uns? Der Zehnte ist ein wunderbares Thema für uns. Er gab den Zehnten von Allem. Die Bibel sagt, mit allem Ertrag deiner Saat, geh treu Verzehnten. Und auch hier heißt es, und von Allem, was du mir gibst, will ich dir gewisslich den Zehnten geben. Manche fragen sich, Moment mal, wie ist das jetzt mit dem Zehnten? Vieles Geld, das ich bekomme, bekomme ich ja gar nicht wirklich. Abzüge da und dies und jenes und hier und Brutto und Netto und alles und verwirrt. Wie gesagt, ich würde da kein Glaubenszeugnis daraus machen. Ich persönlich in meinem Leben versuche mich daran zu halten, an dem hier Wort her.
[59:51] Kann das jemand lesen? Allem. Sind die Gesundheits-, Krankenpflege-, Versicherungsdinge, die der Abkürzung, sind die letztendlich mir zugute? Ja. Von Allem, was Gott mir gibt, will ich was? Gewisslich den Zehnten geben. Mal drüber nachdenken. Kann man Gott berauben? Ja, hier ist die Idee. Gott gibt uns Geld. Wie viel möchte er zurück? Zehn Prozent. Wie viel gehören ihm? Alles. Wie viel haben wir dann von ihm geschenkt bekommen? Neunzig Prozent. So muss man das Thema sehen. Wir bekommen neunzig Prozent geschenkt von etwas, was uns gar nicht gehört. Ist so ähnlich wie mit dem Garten Eden. Alle Bäume waren für uns, alles andere ist für den Herrn. Neunzig Prozent für dich, zehn Prozent wieder zurück. Wir geben keinen Zehnten, wir geben den Zehnten zurück. Wenn ich den Zehnten einbehalte, was mache ich dann? Bestehle Gott.
[1:00:58] Jetzt ist es noch schlimmer, als eine Bank zu bestehlen. Darf ein Mensch Gott berauben? Er sagt, ihr habt mich beraubt in den Zehnten und in den Abgaben. Deswegen sagt die Bibel, ich gebe den Zehnten ganz in das Vorratshaus. Damit Speise mein im Haus sei und prüft mich doch dadurch, spricht der Herr der Herrscher an, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen über reiche Fülle herabschütten werde. Wenn wir dazu bereit sind, Gottes Verheißungen auszuprobieren und sagen, okay, ich habe vielleicht gar nicht so, gibt es jemanden von uns, der in völligem finanziellem Überfluss schwelgt? Bitte nicht melden. Oder vielleicht doch melden. Wir hätten hinterher noch eine Frage. Die meisten von uns, die meisten Menschen, mit denen ich rede, sagen, es ist schwer, über die Runden zu kommen. Wir leben in teuren Zeiten, es ist alles nicht einfach. Aber ist es ein Grund, an dem Zehnten zu kürzen und zu sagen, Gott sieht das nicht so eng? Ich würde vorschlagen, dass es genau andersrum ist. Wenn wir treu zu unserem Zehnten stehen und den Zehnten geben, den Gott als Zeichen zurückhaben möchte, um zu sehen, ob wir geldgierig sind oder nicht. Nicht vergessen, indem wir den Zehnten zurückgeben, geben wir ein äußerliches Zeichen darüber, dass wir keine Geldgier haben.
[1:02:25] Braucht Gott den Zehnten, um sein Werk zu finanzieren? Nee. Gott könnte mit einem Fingerschnips genügend Goldbarren schaffen, aber Gott hat das Geld nicht nötig. Es ist eine Therapie für uns. Es ist so ähnlich wie mit der Fußwaschung und vielen anderen Dingen, die äußerlich zeigen, was in unserem Herzen ist. Wir haben die Gelegenheit zu zeigen, dass wir nicht geldgierig sind. Wenn wir das einbehalten und sagen, wir brauchen das zum Überleben, sagen wir, Gott kann nicht für uns sorgen. Und das wäre doch schade, oder? Wollen wir das sagen? Nein. Wir wollen sagen,
[1:03:07] Mathematik hört bei Gott meistens auf. Wenn wir uns das Thema über die Dreieinigkeit anschauen, sagt Martin Luther mal, da kann man die ganze Mathematik ans Kreuz nageln, so sinngemäß sagt er das. Und so ähnlich ist es mit dem Zehnten auch. Bei Gott sind 90% mehr als 100. Wie das zugeht? Keine Ahnung. Aber Gott hat die Möglichkeit, dass 90% mehr sind als 100. Ich glaube, viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass wenn man treu den Zehnten gibt, man nicht verhungert ist, an Hunger gestorben ist, obdachlos geworden ist. Nein, meistens geschehen diese Dinge wegen der Sünde, nicht wegen dem Zehnten.
[1:03:46] Ehre den Herrn mit deinem Besitz und mit den Erstlingen all deines Einkommens. So werden sich deine Scheunen mit Überfluss füllen. Möchtest du, dass es dir finanziell besser geht, dann gib den Zehnten. Möchtest du, dass du Segen in Überreichung, vor allem geistlichen Segen auch hast, gib den Zehnten. Gott wird dich ehren.
[1:04:04] Und vielleicht sagst du, ich kann das mal ausprobieren und sagen, ich nehme mal alles Geld, was ich habe, und dann schaue ich mal, was ich alles so brauche, und wenn da noch genügend übrig bleibt, dann gebe ich den Zehnten. Es gibt einige, die das so machen. Und dann bleibt am Ende des Monats nicht genug übrig und dann hat Gott Pech gehabt, weil wir konnten ja auch nicht dafür, dass die Bananen so teuer waren, sodass du die einsteckst, und dann hat Gott Pech gehabt. Wir mussten ja das alles haben, deswegen haben wir so viel Geld ausgegeben, und jetzt bleibt halt leider nur noch ein Siebtel übrig oder ein Drittel oder ein 0,25.
[1:04:42] Aber was sagt Jesus in Matthäus 6? Trachtet viel mehr, was heißt zuerst? Als erstes. Mach es doch zu deiner Angewohnheit, so wie das Geld von der Arbeit kommt, zuerst den Zehnten abzusondern. Und dann, wird euch dies alles was, hinzugefügt werden. Und das ist ganz wichtig, was hier steht. Jeder, wie er sich im Herzen vornimmt, nicht widerwillig und gezwungen, sondern einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
[1:05:16] Denn, das bezieht sich nicht auf die Zehnten, sondern auch wenn wir sonst Gaben geben, wenn jemand von uns sagt, ich muss unbedingt jetzt Geld spenden, nein, Gott möchte einen fröhlichen Geber. Macht es dir Freude, Geld zu geben? Und wenn wir verstehen, dass es eine Therapie ist, vielleicht sagst du, ich habe kein Problem mit Geld. Sag das nicht. Wenn du den Zehnten gibst, wenn du freiwillig Gaben gibst, bewahrst du dich selbst vor einer schlimmen Wurzel des Bösen. Gott hat das vorher gewusst und deswegen hat er uns das gegeben.
[1:05:52] Und wem soll der Zehnten gegeben werden? In 1. Korinther 9, Vers 13 heißt es, wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen? Es gibt Menschen, die eben nicht einer normalen Arbeit nachgehen. Damals im Alten Testament, da gab es, was waren da so die landläufigen Berufe, die es gab? Bauer. Was noch? Tischler. Fischer. Vielleicht Fleischer? Schäfer. Genau, Hirte. Das waren so die Berufe. Die haben sich alle selbst versorgt. Da gab es keine großen Firmen, wo man irgendwo hinreisen musste und wo man bezahlt wurde. Man hat sich quasi selbst versorgt. Das war quasi der Beruf.
[1:06:41] Aber dann gab es eine Gruppe von Menschen, die keinen eigenen Beruf hatten, die kein eigenes Land hatten, womit sie sich versorgen konnten. Das war ein Stamm der Leviten. Und diese Leviten hatten die Aufgabe, sie sollten am Heiligtum dienen. Sie waren Vollzeit für Gott unterwegs. Und sie wurden mit der Saat und mit dem Korn und mit dem Most und mit all den Erzeugnissen versorgt, und zwar mit dem zehnten davon. Das heißt, diejenigen, die Vollzeit für Gott arbeiten, in der heutigen Zeit würde man von ordinierten Predigern sprechen, die haben das Recht, vom Heiligtum zu essen.
[1:07:20] So hat auch der, wer hat das angeordnet? Irgendeine Kirche mit ihren finanziellen Statuten, um den Gläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen? Wie manche glauben? Nein, so hat auch der Herr angeordnet. Was ist eine Anordnung? Befehlen. Keine Option. Das ist eine Anordnung, dass die, die das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. Denn die Schrift sagt, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden. Du kannst dir das Bild vorstellen, ein Ochse. Wozu braucht man den Ochsen? Man hat die Ochsen genommen, um das Feld umzuflügen. Was hat der Ochse normalerweise gemacht, während er auf dem Feld war? Hat von den Pflanzen, die da so waren, gegessen. Aber wie wäre das, wenn man so einen Ochsen hat, der schwer für ihn arbeitet, und dann bindet man ihm den Mund zu? Und er kann nicht, weil dieser Tesafilm hier ihn das verwehrt. Der kriegt den Mund nicht auseinander. Und er muss arbeiten und schuften und kann von dem, was er selbst beschufte, nicht arbeiten. Wie würde man das nennen? Tierquälerei. Ausbeutung, nicht wahr? Sklaverei. Und das Gleiche gilt für die Prediger des Evangeliums. Der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Und deswegen benutzen wir die Zehnten, um ordinierte Prediger des Evangeliums zu bezahlen.
[1:08:53] Einer teilt aus und wird doch reicher. Ein anderer spart mehr, als er recht ist. Das ist ein Vers, so richtig für diese Region, oder? Dieser Bibelfers, glaube ich, ist speziell für die Schwaben geschrieben worden. Eine segnende Seele wird reichlich gesättigt und wer anderen zu trinken gibt, wird was selbst erquickt. Wenn du erquickt werden möchtest, wenn du Glück haben möchtest im Leben, wenn du Glück haben möchtest, gib! Das ist das Gesetz des Himmels. Gib!
[1:09:27] Solange wir festhalten, kann Gott nichts Neues geben. Gott möchte, dass wir unsere Hand immer leer haben, damit er sie neu füllen kann. Er möchte sie füllen, wir geben weiter, er möchte sie füllen und das macht so eine Freude, sowohl im Geistlichen als auch im Materiellen. Finanzkrise, sie fressen und die Diebe nachgraben und stehlen. Warum haben heute so viele Menschen Depression und sind krank, weil sie nicht wissen, was aus ihren ganzen Schätzen wird. Den ganzen Fonds und den Anlagen und dies und Immobilien hier und so. Und wird das alles von Motten und Rost gefressen werden?
[1:10:11] Liebe Freunde, es kommt der Tag, da werden wir zur Bank gehen, das heißt, alles Geld ist eingefroren. Spätestens beim Mahlzeiten des Tieres, wir wissen das, oder? Da kommen dann nicht Motten und Rost, da kommen dann die Akteure von Offenbarung 13 und fressen es auf. Also, wo sollen unsere Schätze sein? Sammelt euch viel mehr Schätze im Himmel, denn da kommen nicht mal weder die Motten noch der Rost, noch nicht einmal die Eurokrise kommt in den Himmel. Die himmlische Bank hat keine Finanzgesammlung, das ist gewusst. Die himmlische Bank hat keine Rezession, da gibt es keine Inflation, aber die himmlische Bank ist immer eine Investition wert. Denn da investiert man nicht in irgendwelche komischen Projekte oder Immobilien, da investiert man in das Einzige, was wirklich zählt, nämlich in Menschen, die gerettet werden müssen. Woran investierst du? Was ist dein Fonds?
[1:11:20] Liebe Freunde, wir wollen schließen heute Abend. Wir haben eine ganze Menge angesprochen. Viele Dinge, die vielleicht an unserem Lebensstil ein bisschen rütteln und schütteln, auch wenn wir das jetzt gerade live zusehen oder später anschauen. Aber eine Sache ist ganz wichtig. Vielleicht haben wir das alles verstanden und gesagt, ja, ist gut, aber es nützt uns nichts, wenn wir rausgehen und sich nichts ändert. Das Evangelium ist was? Es ist eine Kraft und eine Kraft zeigt sich daran, dass sich etwas ändert. Und es wäre schade, wenn wir heute Abend hinausgehen und dann wieder den gleichen Schrott im Fernsehen schauen, oder? Es wäre schade, wenn wir hinausgehen und morgen den gleichen Schmuck anlegen wie heute. Es wäre schade, wenn wir heute hinausgehen und nächste Woche wieder in die Pornografie verlegt haben. Es wäre schade, wenn wir heute hinausgehen und dann wieder in die Pornografie verlegt haben. Es wäre schade, oder? Wenn wir das alles gesehen haben.
[1:12:21] Wollen wir nicht Gott erlauben, dass der Heilige Geist auch die Veränderung vornimmt, die uns vielleicht im ersten Moment nicht gleich so genehm erscheint? Denn es zeigt, ob wir wirklich bekehrt sind. Es zeigt, ob wir Jesus wirklich lieben. Und wenn wir es tun, werden wir was sein? Jetzt das griechische Wort für glückselig heißt einfach glücklich. Möchtest du glücklich sein? Es gibt den einfachsten Weg, und wir werden so glücklich sein, dass wir uns kaum vor Glücklichkeit halten können. Und dann werden die Menschen erkennen, dass wir mit Jesus gewesen sind. Möchtest du, dass die Menschen sehen, dass du anders bist? Dass du mit Jesus bist? Das wird die Veränderung bewirken. Möchtest du Jesus auch im täglichen Leben folgen?
[1:13:05] Ich weiß nicht, wem es so geht, der jetzt sagt, ich habe da eine Sache in meinem Leben, die muss ich jetzt wirklich klären, oder? Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt. Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt, der mir jetzt 10 Minuten nehmt, oder anderthalb, zu erzählen, wie mir das ging mit meiner klassischen Musik. Ich habe Geld ausgegeben, wie nichts Gutes für CDs und für Partituren. Also diese Bücher, wo alle Noten im Orchester drinstehen. Ich war hintereinander. Das habe ich gelesen. Andere haben MTV geschaut. Ich habe gelesen, meine Idee vom Leben. Ich habe zwei Jahre in der Schule gesessen, in den letzten beiden Jahren. Ich habe nicht einen einzigen Hefter geführt. Ich habe nur eine Orchesterpartitur gelesen. Manche Lehrer haben das sogar akzeptiert. Ich war so vernarrt darin. Ich habe das so geliebt, bis dann eines Tages mir deutlich wurde, dass bestimmte Musik da auch nicht wirklich mit der Bibel beeinstimmt. Eigentlich sogar eine ganze Reihe von Sachen. Das, was die Komponisten so von sich gegeben haben, was sie ausdrücken wollten, war eigentlich auch nicht viel moralischer als das, was in einer gewöhnlichen Vorabendserie irgendwo im Fernsehen läuft. Die ganzen Opern, das ist alles ein unmoralischer Haufen. Und so weiter und so fort. Und ich wusste das in meinem Hinterkopf. Habe ich erst gewusst. Aber ich habe weitergemacht.
[1:14:38] Ich habe angefangen zu studieren, weil ich gedacht habe, auf mich hat die Welt noch gewartet. Stolz. Und das, was mir persönlich gefällt. Und naja. Ich war ganz klar darüber, dass Rock und Techno und all diese Musikstile nicht gut sind. Das kann ein Christ nicht machen. Ich habe darüber gesprochen, sogar öffentlich. Ich habe gesagt, tu das nicht, das ist böse. Und wusste in meinem Hinterkopf, ich tue Musik, von der genau ich weiß, der Heilige Geist möchte das auch nicht. Eine Heuchelei. Bis der Zeitpunkt kam, habe ich mich von einem Tag auf den anderen und von einem Tag auf den anderen mein ganzes Musikstudium aufgegeben. Ich hatte vier Jahre studiert und noch ein Jahr vor mir. Und einer der Gründe, nicht nur weil ich gemerkt habe, Gott ruft mich in den Dienst, um das Evangelium zu verkündigen. Einer der Gründe war, weil ich wusste, das, was ich dort tue, ist eigentlich nicht nach Gottes Plan.
[1:15:39] Und in den vergangenen zwei Jahren habe ich nicht eine einzige Minute irgendeine dieser CDs aus dem Schrank genommen, habe nicht eine einzige CD gehört. Ich stehe vor meinem Partiturenschrank und stelle mir die Frage, was habe ich damals nur daran gefunden? Das kann nicht Gott, äh Verzeihung, das kann ich nicht gewesen sein. Das muss Gott gewesen sein. Gott ist in der Lage, selbst das aus unserem Herzen nehmen, wo wir glauben, das kann ich nicht aufgeben. Doch, du kannst es aufgeben, wenn du willst. Gottes Kraft ist gewaltig. Wenn es nicht nach Gottes Plan ist, wenn es nicht zu deinem Besten ist, für deine Charakterentwicklung, kann Gott es dir nehmen und durch etwas viel Besseres ersetzen. Das ist mein Zeugnis, ich habe das erlebt, Gott kann das tun.
[1:16:33] Und egal, was jetzt in deinem Kopf ist, sei es, dass du sagst, ich kann den Szenen nicht geben oder diese Bücher, die immer von einer bestimmten Sache handeln, die ich immer so gerne lese oder was es auch ist, meine Lieblings-Vorabendserie, die eigentlich nur großer Schwachsinn ist, die ich aber schon seit drei Jahren schaue.
[1:17:00] Vielleicht sagst du, leider. Nein, Gott möchte, dass du den nächsten Schritt gehst. Gott möchte, dass du den nächsten Schritt gehst. Wäre doch schade, wenn wir keine Botschafter wären, einfach nur, weil wir unwissend sind, oder? Und wenn es dein Wunsch ist, zu sagen, was auch immer das ist, ich weiß es nicht, es gibt so viele Punkte, vielleicht gibt es auch einen Punkt, von dem der Heilige Geist dich überzeugt hat, jetzt in deinem Herzen, von dem wir gar nichts hier gesagt haben. Es gibt ja noch so viele andere Dinge im Lebensstil. Wo du weißt, hier tue ich etwas, was nicht gut ist, für Gott und seine Vorschriften. Und seinen Lebenswandel. Dann möchte ich dich fragen, dass es dein Wunsch ist. Und wenn es dein Wunsch ist, dann zeig es doch Gott, indem du aufstehst für ihn. Lass uns auch gemeinsam beten.
[1:17:53] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du mit deinem Evangelium nicht einfach nur in der Theorie bleibst, sondern dass du so praktisch wirst, dass es unseren Computer, unseren Kühlschrank, unser Kraftzimmer, alles betrifft. Dein Evangelium dringt wirklich hindurch, bis in die letzten Gedanken. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass du uns Kraft gibst, das zu tun, was die Bibel sagt. Und wir haben gesehen, dass du einen Plan hast, dass du Veränderungen in unserem Leben möchtest, dass du nicht möchtest, dass wir so bleiben. Ja, wir können kommen, wie wir sind. Wir müssen uns nicht erst schön machen, wie wir sind. Aber du möchtest, dass wir nicht so bleiben, wie wir sind. Denn wenn wir zu dir kommen, wirst du uns verändern. Und wir möchten diese Kraft in unserem Leben anwenden.
[1:18:51] Wir möchten, egal, was es in unserem persönlichen Leben ist, du weißt, was in meinem Herzen immer noch ein Kampf ist, du weißt, was in den Herzen der Einzelnen, die hier zuschauen oder hier vor Ort sind, du weißt, womit jeder Einzelne kämpft und wo er kommt, wo wir jetzt noch Unwissen sind, was du uns dann zeigen wirst. Wir danken dir, dass du uns nicht alles auf einmal zeigst, weil wir sonst wahrscheinlich entmutigt werden. Du zeigst uns eine Sache nach der anderen. Aber wir möchten Schritt für Schritt gehen und nicht immer nur von Wachstum reden, sondern Wachstum erleben. Und so bitten wir dich von ganzem Herzen, Jesus, ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du mir Sieg schenkst und dass du mir Kraft schenkst in den Dingen, die wir heute sprechen und für die Ewigkeit, die wir morgen sprechen werden. Amen.
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