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In dieser Predigt spricht Tim Riesenberger über die bedingungslose und unendliche Liebe Gottes. Anhand von eindrücklichen persönlichen Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Arzt und biblischen Beispielen wie der Geschichte von David und Absalom, verdeutlicht er, wie tief Gottes Liebe geht. Er ermutigt die Zuhörer, diese Liebe zu erkennen, zu verstehen und anzunehmen, um dadurch selbst verändert zu werden.


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Serie: Begegnet, Berührt, Begeistert

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Transkript

[0:00] Ich freue mich so sehr, hier sein zu können. Es ist wunderbar, jeden einzelnen von euch zu sehen. Es ist ganz wunderbar, nicht nur neue Freunde kennenzulernen, sondern auch alte Freunde erneut zu treffen. Aber natürlich ist Jesus unser bester Freund. Und wir sind heute hergekommen, um ihn zu treffen. Und mein Gebet ist, dass jeder einzelne von uns Jesus nicht nur sehen wird, sondern dass wir eine Entscheidung für ihn fällen werden.

[1:13] Wir haben gestern Abend gelernt, wie die Erlösung funktioniert. Ich habe entdeckt, dass das, was wir am meisten benötigen, nicht Information ist, sondern eigentlich Inspiration. Denn wie mit vielen Dingen in der natürlichen Welt, wissen wir, was wir eigentlich tun müssten. Wir müssen nicht jemanden haben, der uns sagt, was wir ändern müssen. Was wir wirklich brauchen, ist die Motivation zur Veränderung. Man braucht ja keine Motivation für die Dinge, die man ohnehin gerne mag. Aber was ist mit Dingen, die etwas schwieriger zu sein scheinen? Und der Schlüssel besteht darin, eine Motivation dafür zu finden, das Richtige zu tun. Wenn du jemals einen Freund gehabt hast, und du hast gesagt, hey, du musst dir etwas besser anziehen, du musst ein Deo benutzen, du musst ein Haar kämmen, du musst einen Arbeitsplatz bekommen. Habt ihr jemals bemerkt, dass euer Freund dann überhaupt gar keine Schwierigkeiten hat, das dann auch zu tun, wenn er verliebt ist? Das ist die Motivation, die am allerstärksten wirkt. Wahre Liebe wird dein Leben verändern. Und so ist das in einem romantischen Sinne auf der Erde. Aber wie viel mehr dann himmlische Liebe? Damit möchte ich heute beginnen, dass wir eine Motivation haben, Veränderungen in unserem Leben zu haben. Denn ohne die Motivation, ist es dann am Ende einfach nur Werke. Ich muss das tun, ich muss jenes tun. Aber das wird uns nicht verändern.

[3:50] Einer meiner Freunde ist ein Anästhesiologe. Und er hat etwas sehr Bedeutsames vor etlichen Jahren gesagt. Er hat gesagt, damit du deine Liebe zur Sünde überwinden musst, musst du eine größere Liebe finden. Und was ich euch heute zeigen möchte, ist, was ich glaube, die allergrößte Liebe überhaupt ist.

[4:22] Es gibt ein Lied, das meine Neffen und Nichten gelernt haben, als sie in der Schule waren. Es geht A, B, C, D, E, F, G. Jesus starb für dich und mich. Und die Sache ist, dass dieser Lied sehr, sehr elementar aussieht. Dieser Lied ist sehr einfach, so scheint es zumindest. Und meine Frage ist, denken wir wirklich über die Liebe Gottes so? In einer Art und Weise? So wie ein Kinderlied? Vielleicht ist es etwas, das wir gar nicht so richtig in uns haben.

[5:25] Was ich euch also fragen möchte, sind ein paar einfache Fragen. Liebt Gott dich? Also ungefähr die Hälfte von euch werden von Gott geliebt. Liebt Gott Jesus, seinen Sohn? Da sind wir uns einig. Liebt Gott die Engel im Himmel, die ihm dienen? Liebt Gott die Menschen, die noch nichts von ihm wissen? Liebt Gott diejenigen, die von ihm wissen, die aber sich bewusst gegen ihn entscheiden und nicht ihm dienen wollen? Also einige haben jetzt schon nicht mehr mit abgestimmt. Ich hoffe, er liebt sie, denn wir werden sie ja jetzt in der nächsten Woche zur Universität einladen. Liebt Gott die bösen Engel? Nicht mehr so viele? Liebt Gott Satan? Also es geht immer so, ja, ja, ja. Also für die letzten zwei Folien gibt es eigentlich immer so ein kleines Fragezeichen.

[6:53] Öffnet eure Bibel, wir wollen 2. Samuel aufschlagen. Kapitel 14, Vers 25. Und möglicherweise werden wir hier die Antwort auf diese Fragen kennenlernen, sodass wir sie mit etwas mehr Überzeugung beantworten können. Wir treffen hier einen jungen Mann, der Absalom hieß. Wir lesen von ihm hier in Vers 25. Es war aber in ganz Israel kein Mann so schön wie Absalom. Und er hatte dieses Lob vor allen. Von der Fußsohle bis zum Scheitel war nicht ein Fehl an ihm. Er war vollkommen, zumindest äußerlich, leider nicht innerlich. Anstatt sein Talent und seine Erscheinung zu benutzen, um Menschen zu seinem Vater zu ziehen, hat er seine Schönheit dazu benutzt, Menschen auf sich selbst aufmerksam zu machen. Er hat das zunächst ganz auf geheimnisvolle Art und Weise gemacht. Als er dann aber mächtig wurde, hat er Jerusalem eingenommen. Anstatt dann zu bleiben, um gegen seinen Sohn Absalom zu kämpfen, ist sein Vater David mit einigen loyalen Männern geflohen. Und als er flog, haben wir gelernt, dass Absalom seinen eigenen Vater töten wollte. Der echte Zweck seiner Rebellion war es, David zu übernehmen und ihn zu entführen. Und seine erste Handlung als König war das Allerschlimmste, was man sich überhaupt vorstellen konnte. Das ist so schrecklich, dass es gesagt wird, dass wenn Absalom etwas so schlecht macht, dass David ihn hasst. Erinnert euch daran, dass es etwas ist, was wir am Ende noch mal ganz wichtig betrachten werden. Es war so geplant, dass wenn Absalom etwas so schlecht macht, dass David ihn hasst. Erinnert euch daran, dass es etwas ist, was wir am Ende noch mal ganz wichtig betrachten werden. Hier geht es darum, dass er etwas so Schlimmes getan hat, mit dem Ziel, dass sein Vater ihn hassen wird. Dann kommt es zur Schlacht. Die Armee von David ist in großer Unterzahl. Ellenweit sagt uns sogar, verglichen mit der großen Armee des Absalom, waren die Männer Davids wie eine Handvoll Männer. Trotz dieser großen Widrigkeiten war der letzte Befehl Davids, wenn es möglich ist, verschont meinen Sohn Absalom. Dieser Befehl ging an alle seine Soldaten.

[10:32] Als der Sieg dann gewonnen worden ist, durch die Gnade Gottes, müssen sie einen Boten senden, weil David in einer Stadt wartet. Und der Bote sagt, wir haben gewonnen, der Sieg ist errungen. Ist das eine gute Nachricht? Oh, ganz natürlich. Aber hat David gefeiert? Sagt er Dankeschön? Lobt er Gott und preist ihn? Nein. Er hat eine Frage. Geht es Absalom gut? Da gibt es aber keine klare Antwort auf diese Frage. Also kommt ein zweiter Bote. Und die Frage Davids bleibt dieselbe, sogar mit den gleichen Worten. Er spielt keinen Siegespsalm. Er dankt nicht mal den Boten, die ihr Leben riskiert haben in der Schlacht. Er ist nur auf eine einzige Person fokussiert. Geht es Absalom gut?

[12:01] Dieser zweite Bote gibt ihm jetzt eine deutliche und klare Antwort. Er sagt, wie dem Jungen möge es den Feinden meines Herrn, des Königs und allen ergehen, die sich gegen dich auflehnen, um Böses zu tun. Und ich möchte, dass ihr Davids Reaktion hier bemerkt. In Vers 33. Oh, es ist in Ordnung. Lies nur das. Hat David Absalom gehasst? Klingt das wie Hass in euren Ohren? Was war David bereit zu tun? David war bereit, selbst zu sterben, sodass Absalom noch leben könnte.

[13:06] Jetzt habe ich ein paar einfache Fragen an euch. Hat David den Absalom geliebt, weil er ein treuer Bürger seines Königreiches gewesen ist? Es gab einen Krieg, in dem die Vereinigten Staaten von Amerika involviert waren. Der mehr US-Bürger getötet hat, als alle Kriege davor und danach zusammengenommen. Weiß jemand, was für ein Krieg das war? Das war der Bürgerkrieg. Wo Bruder und Bruder miteinander gekämpft haben. Um diesen Dämon der Sklaverei zu vertreiben. Und dieser Dämon ist besiegt worden. Aber es hat so viele unserer Bevölkerung gekostet. Wenn man den Prozentsatz hochrechnen würde, auf die heutige Bevölkerung wären das 7 Millionen Opfer. Also David hat Absalom nicht wegen seiner Treue zum Königreich geliebt.

[14:28] Hat er ihn vielleicht deswegen geliebt, weil Absalom so eine liebevolle, so eine nette Persönlichkeit war? Erinnert mich nochmal daran, was wollte Absalom mit seinem Vater tun? Er wollte ihn töten. Das war also auch nicht der Grund.

[14:50] Vielleicht hat David ja Absalom geliebt, weil er so ein reines und moralisch gutes Wesen hatte. Also es wird eigentlich gar nicht schlimmer, als wenn man zehnfachen Inzest begeht. Also wenn man sowas macht, dann braucht man wirklich einen Psychiater und vor allem göttliche Hilfe. Also das war auch nicht der Grund, warum David Absalom geliebt hat.

[15:17] Also ist meine Frage heute sehr einfach an dich. Obwohl der Absalom so ein schlimmer Kerl war. Warum hat David ihn geliebt? Obwohl er ja so schlecht war, war er ja trotz allem der Sohn Davids.

[15:46] Und als ich das erkannte, hat Gott in diesem Moment drei Worte in meinen Kopf gesprochen. Also ich sage, dass er zu meinem Denken gesprochen hat, weil es jetzt keine hörbare Stimme war. Ich habe nicht den Schrank aufgemacht, um zu sehen, ob sich da jemand versteckt hat. Es gab auch kein Feuer an der Decke. Aber es war Feuer in meinem Herzen. Und die Stimme ging ungefähr so. Tim, ich liebe dich nicht, weil du ein Arzt bist. Und du jeden Tag das Leben von Menschen rettest. Ich liebe dich nicht, weil du jeden Monat Missionsarbeit machst. Ich liebe dich nicht, wegen des Geldes, das du spendest oder wegen der Freunde, die du hast. Ich liebe dich nicht, weil du so einen Charakter entwickelt hast. Auch nicht, weil du ein Adventist oder ein Christ bist. Das macht mich zwar alles froh. Das gefällt mir gut. Aber das war niemals der Grund, dass ich dich liebe. Ich freue mich, dass du meine Gebote hältst. Aber das ist nicht der Grund, warum ich dich liebe. Tim, ich liebe dich. Hier sind die drei Worte. Weil. Du. Ist. Mein. Tim, ich liebe dich, weil du mir gehörst.

[17:25] Und in dem Moment fiel ich auf meine Knie und habe mehr geweint, als ich jemals in meinem Leben geweint habe. Denn zum ersten Mal habe ich Gott richtig verstanden. Und ich habe zum ersten Mal verstanden, wer er eigentlich wirklich ist. Und weil ich verstanden habe, wie er ist und wer er ist, habe ich jetzt endlich verstanden, wer ich bin.

[17:55] Ich möchte euch das erklären. Obwohl ich in diesem Moment diese Liebe erst richtig so begriffen habe, stellte ich nun fest, dass ich diese Liebe schon oft zuvor gesehen hatte. Ich hatte diese Liebe schon hunderte Male zuvor gesehen. Aber ich hatte niemals verstanden, was ich da eigentlich gesehen hatte. Ich möchte euch das erklären.

[18:29] Ich habe in drei großen Notfallaufnahmestationen, Level 1 Traumastationen, bin da ausgebildet worden. Das bedeutet, da sind so die kränkesten der Kranken, die dorthin gebracht werden. Ganz schlimme Autounfälle. Wunden, die durch Schusswaffengebrauch erzielt worden sind. Schlaganfälle, Herzattacken. Und die allerbesten Ärzte sind dort 24 Stunden am Tag im Dienst.

[19:09] Eines Tages haben mich die Sanitäter angerufen. Und sie haben mich angerufen und gesagt, ich hoffe, du bist bereit, wir haben einen wirklich Kranken, einen wirklich Verletzten. Ein 15-Jähriger hatte einen Autounfall und wurde bei 120 kmh getroffen. Es hat sie zehn Minuten gebraucht, um ihn überhaupt aus dem Auto herauszubringen. Und als sie ihn dann endlich herauslösen konnten, war er gerade noch so am Leben. Also sind sie zum Krankenhaus gerast. Sie haben ihn dann in den Traumaraum hineingerollt. Dann ist es mit ihm noch viel schlimmer gewesen. Denn einer von den Sanitätern ist, während sie ihn noch hineingerollt haben, auf ihn gesprungen und hat mit der Reanimation begonnen. Mit jeder Komprimierung konnte ich hören, wie es knackt und knackt und knackt. Alle seine Rippen auf der linken Seite waren gebrochen. Ich habe diesen Tubus genommen und habe direkt zwischen all den zerbrochenen Rippen einen in die Trachia hineingetan, in die Luftröhre. Und ich habe meinen Ventilator angemacht. Aber in diesem Schlauch ging nur noch Blut auf und ab. Da ist kein Gasaustausch mehr statt. Ich musste erstmal all das Blut wegbekommen, damit seine Lungen überhaupt wieder Luft aufnehmen konnten. Also habe ich ein Loch in seine Brust hineingeschnitten und habe da einen Schlauch hineingetan. Und sofort kam ein Liter Blut hinaus. Und noch ein Liter Blut. Und das kam und kam und kam. Und in dem Moment habe ich den Schlauch abgeklemmt und bin so einen halben Schritt zurückgegangen. Denn ich wusste, er wird sterben. Jemand sah den Blick in meinen Augen. Sie sahen diesen Blick, der ihnen deutlich machte, der Tod wird jetzt kommen. Und als sie diesen Blick in meinen Augen sahen, obwohl ich eine Maske habe und mein Gesicht kaum zu sehen ist, haben die Augen genug gesagt. Und da haben sie gerufen, nein, nein. Warum? Warum bin ich nicht heute Morgen gefahren statt ihm? Wer war das wohl? Wer würde gerne den Platz tauschen mit jemandem, der gerade am sterben ist? Das war sein Vater.

[22:42] Sein Vater hatte mit ihm so Übungsstunden gemacht, damit er seine Fahrerlaubnis haben kann. Als sein Sohn von so einem Truck getroffen und dann auch getötet worden ist.

[22:55] Kommt mit mir in die Notfallaufnahme. Ich möchte euch ein achtjähriges Mädchen vorstellen. Jemand hier, der acht Jahre alt ist? Acht Jahre? Sie sah nicht aus, als ob sie acht Jahre alt wäre. Mehr als fünfjährige sah sie aus. Sie hatte all ihre Haare verloren. Und ihr Körper war vollkommen ausgezerrt. Von der ganzen Chemotherapie und von dem Krebs, der in ihr wütete. Und sie kam in die Notfallaufnahme, weil sie so einen Nebeneffekt hatte von dem Medikament. Sie hatte Brechanfälle. Das Problem war nur, ich konnte die nicht mal stoppen. Ich habe ihr Medizin nach Medizin gegeben, Medikament. Und sie hat immer weiter gebrochen und gebrochen. Ich habe ihr ganz schnell Flüssigkeit in die Venen gegeben. Und wenn ich Flüssigkeit in die Vene gelegt habe, kam die Flüssigkeit sofort wieder raus. Alles aus ihrem Essen kam raus. Und dann kam gelbe Flüssigkeit raus. Und dann kam grüne Galle raus. Und dann hat sie gesagt, oh, es tut so weh. Und sie hat Blut gewürfelt. Und als das Blut herauskam, hat jemand im Raum geweint. Und sie hat gesagt, oh nein, warum? Warum hat sie den Krebs? Warum könnte ich nicht den Krebs haben? Sie hat auch noch gar nichts Verkehrtes getan. Warum könnte ich nicht die Chemotherapie an ihrer Stelle nehmen?

[25:00] Wer war das? Hat jemand hier schon Krebs gehabt? Jemand hier hat Krebs gehabt? Ganz wenige? Möchtest du nochmal Krebs haben? Würde jemand sich freiwillig bewerben, Krebs zu haben, um dann bestrahlt zu werden? Möchtest du vielleicht Chemotherapie haben? Wie ist es mit Operationen an deinem Körper, die dich verletzt? War diese Person, die das gesagt hat, war die verrückt? Warum wollte sie Krebs haben? Wer war diese Person? Wer würde sich für Leid und Tod entscheiden zugunsten dieses Mädchens? Wer war das? Das war ihre Mutter. Die die Hand dieses Mädchens gehalten hat, bis sie gestorben ist.

[25:59] Ich kann euch noch eine Geschichte erzählen. Von einem jungen Jungen. Er hatte keine Lust mehr auf die Regeln zu Hause. Er hat sich entschlossen, von zu Hause wegzulaufen. Und schon bald hat er sich einer Gang angeschlossen, einer Bande. Und die haben ihm beigebracht, wie man stiehlt. Wie man tötet. Und wie man mit Drogen handelt und sie verkauft. Bis eines Abends. Jemand war nicht zufrieden mit den Drogen, die sie bekommen hatten. So haben sie das Geld zurückgefordert. Aber dieser junge Mann wollte das Geld nicht zurückgeben. Also hat die Person eine Waffe gezogen. Und er auch. Schüsse fielen. Und eine Kugel ging durch die Brust dieses jungen Mannes und er fiel nieder. Seine Bandenmitglieder haben ihn schnell aufgenommen und haben ihn sofort in die Notfallaufnahme gebracht ins Krankenhaus. Sie haben ihn an der Eingangstür liegen lassen und sind weggelaufen. Und unsere Krankenpfleger haben dann um Hilfe gerufen, als wir ihn dann hineinbrachten. Innerhalb von wenigen Sekunden war ich an seiner Seite. Ich werde niemals vergessen, wie ängstlich er mit seinen Augen geschaut hat. Als er meinen weißen Kittel gegriffen hat. Und er sagte, Doc, ich bin so durstig. Lass mich nicht sterben.

[27:54] Als meine Krankenschwestern große Infusionen hinein taten. Und die anderen Helfer, die das EKG auf die Brust taten. Haben wir seine Herzkurve beobachtet. Und die ging ganz gerade. Und seine Augen waren ganz hinten im Kopf und er ist zusammengebrochen. Und einige meiner Kollegen dachten schon, er ist tot. Aber ich wusste, er ist noch nicht tot. Ich wusste, er ist noch am Leben. Denn die Kugel war durch seine Brust durchgegangen und war in sein Herz hineingegangen. Das Herz, wo es aus dem Herzen blutet, in den Herzbeutel. Und dadurch nimmt der Druck um das Herz herum sehr stark zu. Und wenn der Druck außerhalb des Herzens größer ist als der Druck im Herzen, dann stoppt das Herz. Und man hat genau 30 Sekunden, um den Menschen zu retten. Ich habe sofort auf seiner linken Seite ein Loch geschnitten in seine Brust. Ich habe die Rippen auseinander gedrückt. Ich habe dann sofort seine Aorta abgeklemmt, sodass die gesamte Zirkulation nach unten gestoppt wurde. Das klingt gar nicht nach einer guten Idee, oder? Manchmal muss man sehr harte Maßnahmen, sehr schwerwiegende Maßnahmen ergreifen, um den Menschen zu retten. Ich musste den Blutzufluss, die Zirkulation zu den Beinen abtrennen, sodass all sein Blutfluss jetzt ins Gehirn gehen würde. Also ich habe eine Infusion, eine Nadel gelegt, die war so dick wie ein Strohhalm. Und ich kann eine Einheit Blut innerhalb von 30 Sekunden durch diese Nadel. Aber so schnell, wie ich dieses Blut hineinbrachte, so schnell kam es auch wieder heraus. Obwohl ich auch mit meinen Händen daran arbeitete, hat das Herz nicht angefangen zu schlagen. Ich habe das Loch zugehalten und es hat nicht aufgehört zu bluten. Also habe ich angefangen, mit meinen eigenen Händen die Reanimation zu machen. Aber das Herz hat nicht aufgehört zu schlagen. Vier Einheiten Blut, null negativ, wie gesagt, wurden infusiert und ich habe das Herz geschockt. Wir haben Adrenalin direkt ins Herz gegeben. Vier weitere Einheiten Blut und ich habe versucht, all die verschiedenen Arterien abzuschneiden, die da geblutet haben. Aber sobald ich eine abgeklemmt habe, sind zwei weitere wieder angefangen und haben geblutet. An dem Tag war ich dankbar, dass meine Klamotten rot waren. Es war so mit Blut voll. Es hätte genauso ausgesehen, wenn ich in ein Swimmingpool mit Blut gegangen wäre.

[32:07] Nochmal vier Einheiten, null negativ, nochmal vier Einheiten Blut, nochmal vier Einheiten. Ist der Operationssaal fertig, bereit für ihn? Wo ist der Herzspezialist? Nochmal vier Einheiten, nochmal vier Einheiten. Nach 40 Einheiten Blut, null negativ. Es gibt eine Durchsage von der Blutbank. Es gibt in diesem Krankenhaus kein Blut mehr von null negativ. Du hast alles aufgebraucht. Und als diese Durchsage kam, ist jemand durch die Polizeikräfte hindurchgedrungen, hat sich an den Krankenpflegern vorbeigearbeitet, ist an den anderen Ärzten vorbei, bis sie sozusagen direkt vor mir und neben diesem jungen Mann standen. Und sie schauten auf den jungen Mann. Und sie schauten mich an. Und sie schauten nochmal auf den jungen Mann. Haben ihren Arm ausgestreckt, haben den Ärmel hochgerollt und haben gesagt, ich habe auch null negativ. Nehmen sie so viel, wie sie brauchen.

[33:33] Wer war das? Wer würde sein Blut für einen Kriminellen opfern? Wer würde eine Bluttransfusion dem anbieten, der eigentlich des Todes schuldig ist? Denn erinnert euch, es kann ja vielleicht gar nichts bringen. Du kannst jetzt eine Einheit von Blut geben. Wenn man sich eine Einheit Blut abnehmen lässt, dann kriegt man ein bisschen Kekse, ein bisschen Saft und einem geht es wieder gut. Wenn man zwei Einheiten Blut spendet, dann ist man schon ziemlich benebelt für eine längere Zeit. Wenn man drei Einheiten Blut spendet, dann steigt der Herzschlag, die Herzfrequenz und der Blutdruck senkt sich und man hat dann schon Schock. Und wenn du immer weiter blutest, dann stirbst du. Ein Krimineller würde sowieso vielleicht sterben. Dein Opfer wäre ja vollkommen umsonst für ihn. Aber für diese Person hat das keine Rolle gespielt. Sie waren bereit, alles zu geben, nur für die Möglichkeit, den Schuldigen zu retten. Waren die verrückt? Waren die nicht mehr ganz bei Sinnen? Wer würde das tun? Wer würde so etwas anbieten? Ich gebe euch einen Hinweis, es war nicht einer der Bandenmitglieder. Wer würde das tun? Das war sein Vater. Obwohl er seinen Sohn für einige Jahre nicht gesehen hatte, war er doch bereit, alles zu geben. Nur für einen Moment in Zeit.

[36:05] Ich kann euch viele andere Geschichten erzählen. Die basieren alle auf den Erfahrungen mit meinen Patienten. Ich habe mich um sie gekümmert. Ich habe gesehen, wie sie leben. Ich habe gesehen, wie sie gestorben sind. Und ich habe zugehört, was ihre Eltern zu sagen hatten. Ich habe die Entscheidungen gesehen, die sie getroffen haben. Und es ist, als ob die Eltern für 20 Minuten bereit sind, alles zu geben. Manchmal macht das nicht mal richtig Sinn. Ich hatte 40 Einheiten Blut diesem jungen Mann gegeben. Ich hatte die ganze Blutbank leer gemacht. Und der Himmel wurde auch für dich geleert. Und als die Blutbank leer war, dann war das noch immer nicht genug. Der Vater kam und hat sein eigenes Blut angeboten. Und auch, als der Himmel für dich geleert wurde, war das nicht genug. Und deswegen hat Jesus sein Blut für dich angeboten.

[37:43] Was bedeutet es, dass Gott dich liebt? Das ist es, was es bedeutet. Wie sieht es aus, dass Gott dich so sehr liebt? So sieht es aus.

[38:01] Ich könnte euch mehr Geschichten erzählen. Ich habe mit einigen Eltern wirklich sehr schwierige Unterredungen gehabt. Und ich habe ihnen gesagt, hören sie, ihr Sohn ist so krank gerade. Er wird wahrscheinlich heute oder möglicherweise heute Nacht nicht überleben. Möglicherweise ist er schon am Ende unserer Unterredung tot. Seine Nieren sind verloren. Er ist an der Dialyse, gerade jetzt. Und dann sagen sie, kann er nicht vielleicht meine Nieren haben? Sie denken gar nicht über sich selbst nach. Ihr einziger Fokus ist, wie kann ich dieses Kind retten? Und ich möchte, dass ihr wisst, ich habe nicht nur mit guten Eltern zu tun. Ich habe eine ganze Reihe mit guten Eltern getroffen. Aber selbst die schlechten Eltern, da ist es so, als wenn für einen Moment sein Schalter umgelegt wird in ihrem Kopf. Manchmal schaue ich so ins Wartezimmer und gucke, wer da so alles wartet. Und dann sehe ich, wie Eltern ihr Kind schlagen und mit Schimpfworten belegen. Das ist dieser Elternteil. Und dieses Kind dann wirklich sehr krank wird. Dann sagen die Eltern, sie greifen mich und sagen, sie müssen mein Kind retten. Und ich denke mir, vor 20 Minuten hast du es noch geschlagen. So als ob dieser egoistische Vater oder diese Mutter plötzlich für 20 Minuten jemand anderes ist. Für einen Moment in der Zeit sind sie plötzlich das selbstloseste Wesen in der ganzen Welt. Und ich sage auch nur 20 Minuten. Denn entweder stirbt das Kind oder es lebt. Denn nur eine dieser beiden Optionen kann passieren. Und wenn das Kind dann überlebt, dann muss ich euch leider sagen, dass die Eltern auch wieder böse werden. Du hättest niemals vom Dach springen sollen. Du hast mir solche Angst gemacht. Wenn wir nach Hause kommen, werde ich dich umbringen. Und wenn das Kind stirbt, werden die Eltern auch wieder böse. Das ist mein Fehler und das ist ihr Fehler und ich werde sie verklagen, das ganze Krankenhaus. Aber 20 Minuten lang sieht man etwas, das nicht von dieser Welt ist. Da sieht man etwas, das nicht von diesem bösen Elternteil herauskommt. Es ist wie, als wenn ein Fenster offen ist. Und durch dieses Fenster sehe ich die Ewigkeit.

[41:45] Ich möchte euch sagen, es gibt nichts, was so schön ist. Ich habe gesehen, wie Ehepartner sterben. Ich habe gesehen, wie Brüder und Schwestern sterben. Ich habe gesehen, wie beste Freunde sterben. Aber es gibt da einen Unterschied. Wenn es einen Vater oder eine Mutter gibt und ihr Kind stirbt. Deswegen ist Gott unser Vater. Mehr als alles andere ist er unser Elternteil. Denn er weiß, dass wir das Evangelium nicht verschieben. Er wusste, wir würden durch die Verführungen Satans verführt sein. Er wusste, dass manche niemals ihre Bibel öffnen würden. So schrieb er das Evangelium auf das Herz eines jeden Vaters auf das Herz einer jeden Mutter. Sodass wir niemals vergessen würden, dass er uns liebt. Dass wir in der Lage sind, das Evangelium direkt vor uns zu sehen. Selbst im Leben von bösen, egoistischen Menschen.

[43:19] Ich habe mit vielen Eltern gesprochen. Und ich habe sie gehört. Wie sie um ihr Kind bitten und fliehen. Es hat keinen Zweck mehr. Wir müssen damit aufhören. Nein, Dr. Riesenberger, bitte. Können Sie einen anderen Spezialisten anrufen? Sie müssen unsere Tochter in ein besseres Krankenhaus bringen. Ich habe gesagt, wir sind hier an Stanford University. Das ist eines der besten Krankenhäuser der Welt. Einmal hat mein Professor entschieden, in diesem Fall ist es vorbei. Ich kann nichts mehr machen. Und meine Mutter hat mich entfernt und gesagt, können wir sprechen? Wir wissen, dass der Pfleger, der Sie besuchen, sich verabschiedet hat. Und wir wissen, dass sie Ihnen nicht viel Geld geben. Solange Sie jetzt noch hier Assistenzarzt sind. Wenn wir Ihnen all das geben würden, was wir für unser Leben aufgespart haben. Würden Sie noch ein bisschen länger an unserem Sohn arbeiten? Und ich habe gesagt, das Gehalt stimmt schon. Bitte behalten Sie Ihr Geld. Es gibt nichts mehr, was wir tun können für ihn. Es tut mir leid. Er ist tot.

[45:01] Ich habe gesehen, die Tränen. Ich habe die Tränen von Hunderten von Eltern gesehen. Ich habe gesehen und gehört, wie sie auch nur für eine Chance gebettelt haben. Ich habe gesehen, wie die Hoffnung in ihren Augen gestorben ist. Und ich habe gesehen, wie sie bereit waren, alles zu geben, was sie hatten. Selbst zu geben. Nur für einen Moment. Aber ich habe nie realisiert, wenn ich in solche Tränen, reichen Augen geschaut habe, dass ich in die Augen Gottes geschaut habe.

[45:57] Und ich habe schlussendlich verstanden, warum Gott mich liebt. Und ich habe schlussendlich verstanden, dass ich Gottes Kind, Gottes Sohn bin. Und das ganz egal, was ich tue oder auch nicht tue, ich zu ihm gehöre. Ich habe schon immer zu ihm gehört. Und ich werde auch immer zu ihm gehören. Ganz egal, ob ich gerettet oder verloren bin. Ob ich gut oder böse bin. Ich gehöre ihm.

[46:39] Endlich habe ich das Evangelium verstanden. Was ist der beliebteste Vers der Bibel, der genau davon spricht? Johannes 3,16. Wollen wir es gemeinsam sagen? So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der in ihm glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

[47:07] Was bedeutet das? Wisst ihr, was das bedeutet? Wenn ihr wirklich wüsstet, was das bedeutet, dann würdet ihr diesen Vers sagen als das Wunderschönste, was ihr jemals gesehen habt. Aber Gott wusste, dass wir über Johannes 3,16 etwas verwirrt sein würden. Deswegen hat er zu diesem Vers einen Kommentar in die Bibel geschrieben lassen. Wo ist der Kommentar? Es ist in 1. Johannes 3,16. Zufall? Ich glaube nicht. Da heißt es, wenn du die Liebe Gottes erkennst, was bedeutet erkennen? Es bedeutet zu verstehen, zu wissen, zu durchdringen, zu erfassen. Daran haben wir die Liebe Gottes erkannt. Warum? Weil er sein Leben für uns hingegeben hat.

[48:23] Wenn du die Liebe Gottes nicht verstehst, wenn du das Evangelium nicht wirklich begreifst, dann kannst du zu mir auf die Arbeit kommen, zu jedem Tag. Und ich kann dich dann beobachten lassen, so einen Fall mit einem kleinen Kind, das einen schweren Unfall hat. Und ich möchte, dass du, dann kannst du dir anschauen, dann wirst du sehen, wie die Eltern ihr Leben für dieses Kind hingeben wollen. Du wirst es sehen. Und du wirst es fühlen. Und du wirst wissen, warum dich Gott liebt. Denn du wirst ihn direkt vor dir sehen. Gott ist die Liebe. Aber wir wissen nicht einmal, wir sagen, ich liebe Eiscreme. Was bedeutet das? Das bedeutet doch gar nichts. Ich kann euch sagen, ich habe diese Liebe nur an einem Ort gesehen. Und das ist genau dort in der Notfallaufnahme. Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, und dieses Kind am Sterben ist, dann wacht die Liebe Gottes im Herzen dieser Eltern auf. Und für einen Moment sehen wir Gott. Durch die Eltern. Da sieht man nicht die egoistische Menschheit.

[50:09] Wenn ich jemals eine Frau sehe, die so eine Liebe für mich hat, also ich bin nicht verheiratet, ich habe keine Kinder. Also wenn ich so eine Frau finde, dann werde ich sofort auf die Knie gehen und ihr einen Heiratsantrag machen. Aber das habe ich noch nicht gesehen. Ich habe es nur gesehen, wenn ein Vater oder eine Mutter erleben muss, wie ihr Kind am Sterben ist. Deswegen ist Gott unser Vater.

[50:47] Ich weiß nicht, wie böse ich war. Gott kann mich nicht retten. Ich habe die unvergebliche Sünde begangen. Vielleicht denkst du, du bist zu weit gegangen. Vielleicht denkst du, es ist hoffnungslos. Ich kann euch von einem sieben Monate alten Baby erzählen. Die Oma hat das Kind auf den Bauch gelegt, damit es schläft. Und als sie das Baby wieder aufwachen wollte, hat das Baby nicht mehr geatmet. Sie haben Animationen versucht, die Sanitäter konnten ihr keine Infusion geben. Sie haben es einfach gedrückt, das Baby, beatmet. Sie haben es beatmet, wir konnten es intubieren. Ich konnte dann das Kind intubieren, mit einem Schlauch, der war so klein wie ein kleiner Finger. Aber der Herzschlag kam nie wieder zurück. Und das Baby hat sich nicht bewegt. Das ging so 10 Minuten, 20 Minuten. Und so nach 20, 30 Minuten passiert etwas immer. Ich höre so Fußstapfen hinter mir. Wer ist das? Das ist einer der Eltern. Und sie fassen mich so an der Schulter. Und ich drehe mich um. Und sie fragen mich immer dieselbe Frage. Nach so 20, 30 Minuten. Und das Kind zeigt keine Lebenszeichen. Sie sagen Dr. Riesenburger. Ich habe nicht gesehen, dass mein Kind sich bewegt hat. Oder irgendeinen Atemzug ohne ihre Maschine genommen hat. Und Sie sind derjenige, der sein Herz gerade am Schlagen hält. Und ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Ist da noch irgendeine Hoffnung? Gibt es irgendeine Hoffnung? Dass mein Sohn noch weiterleben kann? Dass er irgendeine Art von Leben noch haben kann? Und wenn ich Ihnen dann sagen würde, bevor Sie reingekommen sind, hat Ihr Sohn noch kurz meine Hand mal festgehalten? Und ich kann auf meinem Monitor, der ist anders als Ihr Monitor, sehen, dass ab und zu mal das Herz ein bisschen alleine schlägt. Und da gibt es auch ein paar Atmer, die er selbst ganz ohne Hilfe tut. Ich denke, wir haben vielleicht noch so eine ganz, ganz kleine Chance, dass er möglicherweise überlebt.

[59:59] Was würden die Eltern dann sagen? Warum reden Sie noch mit mir? Machen Sie weiter mit meinem Sohn. Aber das habe ich nicht gesagt. Und ich habe gesagt, Mr. Johnson, Sie haben recht, selbst wenn ich es schaffen würde, dass sein Herz jetzt wirklich weiter schlägt, selbst wenn er wieder alleine atmen könnte, er ist jetzt zu lange weg gewesen. Sein Gehirn ist tot, da ist nichts mehr da. Da gibt es keine Hoffnung mehr. Was sagen die Eltern dann? Können Sie ihn dann sterben lassen mit dem wenigsten Schmerz möglich? Können Sie es dafür sorgen, dass es so angenehm wie möglich ist für ihn? Können Sie es nur 5 Minuten geben, allein mit ihm zu sein? Und das tue ich dann. Ich sage, okay, Todeszeitpunkt, 2.30 Uhr morgens. Reinigt die Messer und alles. Geht hinaus und gebt den Johnsons Zeit mit ihrem Kind. Und wir drehen alle Maschinen ab. Und er stirbt. Aber wenn ich aus dem Raum hinausgehe und den Vorhang schließe, dann höre ich manchmal und was ich höre ist, ich höre wie eines der Eltern dann das Kind aufnimmt, wie die Familie zusammenkommt. Und sie sagen dann etwa so etwas. Mama und Papa haben dich so sehr lieb. Wir werden dich vermissen. Die Ärzte, die Krankenschwester haben alles getan, was sie konnten. Aber jetzt musst du nicht mehr leiden. Ruhe einfach. Schlaf ein. Bitte, ruhe einfach und sei in Frieden. Wir werden dich niemals vergessen. Goodbye.

[56:47] Das ist das Ende der Gnadenzeit. Wenn Gott weiß, dass egal was er tut, du nicht gerettet werden kannst, dann macht er genau das, was alle guten Eltern auch tun. Er lässt dich gehen mit dem möglichst geringsten Schmerzen. Aber er gibt nicht auf, bis du entweder gerettet bist oder bis du tot bist.

[57:19] Ich möchte mit euch ein Konzept erklären. Viele von uns glauben, dass Gott der Schöpfer ist. Aber manchmal denken wir so, als wäre das ein naturwissenschaftliches Experiment. Oh, hat nicht ganz funktioniert. Machen wir ein anderes. Gott ist der Schöpfer. Aber er ist ein Schöpfer, so wie unsere Eltern. Ich kann einem Elternteil doch nichts sagen. Ihr Sohn, ihre Tochter ist jetzt leider gestorben. Haben sie einfach noch ein anderes Kind. Sie haben ja schon eine ganze Reihe von anderen Kindern. Das eine wird da gar nicht als groß ins Gewicht fallen. Die würden mich schlagen. Denn man kann ein Kind nicht ersetzen. Und wenn man die Eltern dann fragt, erinnerst du dich an das Kind, das gestorben ist? Sagen die dann, wer war das nochmal? Ich kann mich nicht erinnern. Niemand tut das. Sie werden sich immer an das gestorbene Kind erinnern. Deswegen macht die Bibel jetzt wirklich Sinn für mich. Gott kann nicht eine Kopie von dir noch einmal machen.

[58:55] In 2. Petrus 3, Vers 9 heißt es, der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe. Wie viele möchte Gott retten? Alle. Wie viele möchte er verlieren? Niemand.

[59:23] Wenn ein Mensch, wenn Gott 100 Schaf hat und es verirrt sich eines von ihnen, lässt er nicht die 99 auf den Bergen, geht hin und sucht das Verirrte? Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich darüber mehr als über die 99, die nicht verirrt waren, so ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass eines dieser Kleinen verloren geht. Auch wenn Gott 99 andere oder 199 oder eine Milliarde und 99 andere Kinder hat, wird er sich doch dem einen zuwenden, das weggegangen ist.

[1:00:03] Könnt ihr euch vorstellen, wir sind dem Garten Eden und Eva hat gerade in diesen Apfel hineingebissen und sie greift noch nach ein paar anderen Äpfeln und sie bringt sie zu Adam und sagt, hier, schau mal, nimm auch davon. Was wäre gewesen, wenn Adam gesagt hätte, ich habe gerade Zähne geputzt, ich esse nicht zwischen den Mahlzeiten, nein, ich werde niemals davon essen. Was wäre passiert, wenn Adam loyal zu Gott geblieben wäre und nur Eva gefallen wäre? Was wäre passiert, wenn Adam und alle anderen von uns Gott gehorcht hätten und nur Eva gefallen wäre? Was wäre mit Eva passiert? Was wäre mit dem Plan der Erlösung gewesen? Was wäre mit der ganzen Menschheit gewesen? Wisst ihr, ich kenne die Antwort. Wenn nur Eva gefallen wäre, dann wäre Jesus Mensch geworden und wäre für Eva gestorben. Schaut euch das an. Er, Jesus, hätte alle Schmerzen und Leiden auf euer Gott erduldet, um nur einen Menschen für sein Reich zu retten. Nie wird er eine Seele verlassen, für die er gestorben ist.

[1:01:43] Wisst ihr, wie ich das wisse? Woher ihr das wisst? Ich zeige euch. Wer hat die meisten Kinder hier? Hat jemand 10 Kinder? 7? 6? 5? Hat jemand 5 Kinder? Hier hat jemand 5 Kinder. Wir werden das jetzt aufrunden auf 10 Kinder, damit die Mathematik etwas einfacher ist. Du hast also 10 Kinder. Wie viele Kinder möchtest du, um gerettet zu werden? Alle. Wie wäre es, wenn wir sagen, 6 werden gerettet, 4 werden verloren gehen? Ist das okay? Warum schüttelst du deinen Kopf? Das ist doch die Mehrheit. Warum schüttelst du deinen Kopf? Das ist doch dann doch ziemlich viel, oder? Wie viele möchtest du? Wir ändern das. Wir nehmen alle Kinder, die gerettet werden, nur eines wird verloren gehen. Warum schüttelst du deinen Kopf? Wusstest du, dass 9 aus 10 90 Prozent sind? Das ist eine A in den meisten Universitäten. Wie viele möchtest du? Weißt du, wie viele sie möchte? Sie möchte alle. Und jede Eltern, die ich frage, möchte gerne, dass alle gerettet werden. Sie möchten nicht einen einzigen verloren gehen. Ganz egal, wie viele Kinder sie haben. Oder auch sie nicht haben. Die Antwort ist immer dieselbe. Sie möchten sie alle haben. Wenn alle deine Kinder gesund jetzt wären, und eines würde jetzt im Krankenhaus im Sterben liegen, wo würdest du jetzt gerade sein? Mit diesem Kind, oder? Du würdest die Sabbatschule verpassen. Du würdest nicht zur Gemeinde kommen. Sie würde dort sein, wo das eine Kind gerade im Sterben liegt. Und Gott ist bei dem, der gerade im Sterben liegt. Und er wird nicht von dem Bett weggehen, bis wir zu Hause sind. Oder es keine Hoffnung mehr gibt. Alle Eltern antworten auf dieselbe Weise. In jeder Sprache. In 100 Ländern, in denen ich gewesen bin. Sie sagen alle dasselbe. Und deswegen weiß ich, dass Gott derselbe ist.

[1:04:51] Jetzt haben wir eine schwere Frage für euch. Liebt Gott den Satan? Ihr wisst es immer noch nicht genau. Lasst uns Matthäus 5, Vers 44 lesen. Und verfolgen. Wer hat das gesagt hier? Das ist Jesus. Wer ist Jesus? Jesus ist Gott. Wir sind ja nicht die Zeugen Jehovas. Wir glauben, dass Jesus Gott ist. Und was sagt Gott hier mir? Unsere Feinde. Befolgt Gott seine eigenen Gesetze? Natürlich tut er das. Aber es gibt noch einen tieferen Grund, warum Gott wirklich sogar seinen schwersten Feind liebt.

[1:06:05] Vor langer Zeit gab es mal einen wirklich wunderschönen Sohn. Er war so schön, dass niemand ihm an Schönheit gleich kam. Aber er benutzte diese Schönheit, um Menschen an sich zu ziehen, statt sie zu seinem Vater zu führen. Er wollte sogar seinen Vater töten. Und er hat mit der Frau seines Vaters Ehebruch begangen. Wer war das? Wer war es? Ich höre Absalom, aber ich höre auch Lucifer. Die Geschichte von Absalom ist der große Konflikt. Absalom ist ein Typus. Auf wen? Auf den Teufel. Was war gut an Absalom? Er war sehr schön. Wie war es innen drin? Da war gar nichts. Was war David bereit, am Ende der Geschichte zu tun? Er wäre bereit, sein Leben zu geben für ihn. Warum würdest du dein Leben für jemanden geben, der versucht, dich zu töten? Würdest du nicht eher Selbstverteidigung praktizieren? Was, wenn es dein Sohn ist? Deine Tochter? David war bereit, für Absalom zu sterben, nicht weil Absalom so gut war, sondern weil er sein Sohn war. Und das ist das Evangelium. Nicht, dass du für jemanden stirbst, der gut ist. Sondern, dass du für jemanden stirbst, der sogar böse ist. Und ich weiß, dass wenn nur ich der einzige Sünder gewesen wäre, dass Jesus für mich gekommen wäre und für mich gestorben wäre. Wisst ihr, warum ich das weiß? Weil er ja für Eva gestorben wäre. Aber passt auf, ich zeige euch. Wie ist dein Name nochmal? Dorit. Wenn ich dir sagen würde, eines deiner Kinder ist wirklich sehr krank, aber du könntest es retten, aber du könntest bei der Operation möglicherweise sterben, es versuchen. Jetzt sage ich dir, du kannst es retten, aber du wirst definitiv in der Operation sterben. Bist du immer noch interessiert? Sie sagt ja. Alle Eltern sagen ja. Warum sagen sie ja? Warum ist die Liebe so?

[1:27:27] Ich habe einen Atheisten getroffen, der diese Predigt gehört hat. Und er sagte, Dr. Riesenburger, ich habe das wirklich sehr wertgeschätzt, was du gesagt hast. Also habe ich mit ihm gesprochen, wie heißt du, wo kommen Sie her? Ich bin von daher und so weiter. Und ich habe ihn gefragt, was glauben Sie? Er sagt, ich bin ein Atheist. Ich glaube wie die meisten an die Evolution. Und ich habe ihn gefragt, was denken Sie über diese Wahrheit, die die Welt transformiert? Er sagte, es ist unmöglich, dass beides, die Evolution und diese Wahrheit, gleichzeitig wahr sein können. Und dann habe ich gesagt, warum sagen Sie das? Denn das Überleben des Stärkeren würde ja niemals dazu führen, dass man seinen Ärmel hochmacht und vielleicht dazu, dass beide dann sterben. Das ist doch völlig nutzlos. Das ist hoffnungslos. Das ist doch dumm. Aber dann habe ich ihn angeschaut. Wenn beides nicht gleichzeitig wahr sein kann, was ist dann wahr? Die Evolution oder diese Wahrheit? Und er sagte, diese Wahrheit, die die Welt verändert, ist wahr. Und dann habe ich ihn gefragt, warum sagen Sie das als Atheist? Er sagte, weil ich ein Vater bin und ich weiß, ich würde dasselbe tun. Und ich habe ihn gefragt, warum? Er sagte, weil es ja mein Sohn ist. Und dann habe ich ihn gefragt, aber warum ist diese Liebe dort in deinem Herzen? Und er sagte, ich weiß nicht. Und ich fragte, wer hat diese Liebe dort hineingetan in ihr Herz? Und er sagte, ich weiß es nicht. Er ist dann gegangen. Konfrontiert mit der Wahrheit, die die Welt verändert. Eine Wahrheit, die er mental nicht akzeptieren konnte. Aber die man noch in seinem Herzen fühlen konnte.

[1:11:43] Aber hier ist die Frage. Ist Satan ein Sünder, ja oder nein? Bist du ein Sünder, ja oder nein? Ich weiß es ja schon. Tim Riesenberger ist der größte aller Sünder. Aber vergeben durch das Blut Jesus Christi. Hier ist der Unterschied zwischen uns und Satan. Was ist das Einzige, was uns zur Buße bringt? Was ist das? Das steht da auf der Leinwand. Das ist die Güte Gottes. Seinen Charakter. Man kann den Sabbat verstehen. Die Gesundheitsbotschaft. Die 2300 Abend und Morgen. Die Kleidungsreform. Aber ohne ein Verständnis der Güte Gottes gibt es keine Veränderung in deinem Herzen. Nur Liebe kann Liebe zum Erwachen bringen. Und ich möchte euch sagen, ich habe die größte Liebe gesehen. Wenn du mich fragen würdest, wie ist Gottes Liebe? Dann erzähle ich von dieser Liebe, die die Wahrheit verändert. Auch wenn diese Liebe nur sehr schwach ist, im Vergleich zu der Liebe Gottes. Es ist die stärkste Liebe, die ich jemals gesehen habe. Aber hier ist die Frage. Wie viel von Gottes Güte und von seiner Liebe hat Luzifer gekannt? Er wusste alles. Und er hat sich trotzdem entschieden, hinwegzugehen.

[1:13:37] Ich möchte, dass ihr bei diesem Vers das fehlende Wort ergänzt. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen, kommt her, ihr gesegnet meines Vaters und erbt das Reich, das euch bereit ist. Seid Grundling in der Welt. Zweiter. Dann wird er auch denen zur Linken sagen, geht hinweg von mir, ihr verfluchten in das ewige Feuer, das es sagt nicht euch. Aber jedes Mal sagen die Leute euch. Weil ich da reingelegt habe. Jeder sagt euch. Denn der Teufel hat uns geblendet. Wir verstehen den Charakter Gottes nicht. Wie viele Menschen hat Gott geschaffen, um verloren zu sein? Kein einziger.

[1:14:39] Wie viele Menschen hatten das Schicksal, von Anfang an in den Feuersee geworfen zu werden? Wenn man Vorherbestimmung, Prädestination verstehen will, hier ist es. Wie viele Menschen möchte Gott retten? Wie viele möchte, dass er verloren sind? Niemand. Für wen ist der Feuersee? Euch? Nein, für wen? Für den Teufel und seine Engel. Dann ist die nächste Frage, also warum für den Teufel und seine Engel? Hier ist der Grund. Hier ist der Unterschied zwischen uns und dem Teufel. Der Mensch aber war selbst als Sünder in einer anderen Lage als Satan. Luzi war dem Himmel im Lichte der Herrlichkeit Gottes gesündigt. Ihm war die Liebe Gottes offenbart worden wie keinem anderen Geschöpf. Er kannte das Wesen Gottes und seine Güte. Er wollte seinen eigenen selbstsüchtigen, unabhängigen Weg folgen. Diese Wahl war was? Seine Wahl war? Endgültig. Aber warum war sie endgültig? Das ist die nächste Frage. Hat Gott gesagt, ich habe einfach erst satt mit dir? Muss ich dir schon wieder vergeben? Also jetzt streng dich doch mal an. Wach mal auf. War das so? War das der Grund, warum es endgültig war? Hat Gott gesagt, ich vergeb dir 99%, aber das letzte Prozent, da musst du für dich selbst sorgen. Hat Gott gesagt, ich werde dir bis dahin vergeben, aber wenn du diese Linie überschreitest, dann hast du ein Problem mit mir. Nein. Es gab nichts mehr, was Gott tun konnte, um ihn zu retten.

[1:17:01] Wann sagen Eltern zu mir, geben sie auf, hören sie auf, stoppen sie? Sagen die jemals, wir haben schon genügend Ressourcen unseres Heimatlandes verbraucht für unser Kind, jetzt sollten wir lieber aufhören? Haben das Eltern jemals schon mal gesagt? Ganz egal, in welchem Land man ist. Das spielt gar keine Rolle, wie viel Geld man jetzt gerade da verbraucht. Wenn es eine Möglichkeit noch gibt, dann sagen sie, machen sie weiter. Nur wenn es gar keine Chance mehr gibt. Und man ihnen sagt, wir verlängern nur noch das Leiden. Dann ist der Grund, warum sie aufgeben, denn sie wissen, das Kind ist eigentlich tot. Und genau so ist es mit Gott. Er wusste, dass egal, was er Satan zeigen würde, er würde sich nicht mehr umkehren. Und genau das ist dasselbe. So ist es auch bei uns. Er zerstört den Satan, weil er Satan hasst. Sondern er tut genau das, was ich jeden Tag auf der Arbeit tue. Wenn ich weiß, sein Kind ist hirntot, sorge ich dafür, dass es immer noch beatmet wird? Sage ich, drücken sie noch weiter immer auf die Brust? Wer tut sowas? Niemand. Werde ich jeden Tag des Mordes angeklagt in meinem Job?

[1:18:55] Wissen Sie, die nettesten und freundlichsten Briefe bekomme ich von Eltern, deren Kind gestorben ist. Warum bin ich nicht im Gefängnis? Ich habe die Beatmung ja abgedreht, weil ich das Kind liebe. Gott wird den Satan vernichten. Genauso wie er auch dich zerstören wird, wenn du in der Sünde hast. Denn er möchte nicht, dass du für Ewigkeit leidest. Gott ist die Liebe. Und alles, was er tut, ist Liebe.

[1:19:39] Wie würde ein Eltern ein sterbendes Kind behandeln? Manchmal denken wir, dass am Ende der Zeit Gott zu den Leuten sagen wird, jetzt werde ich euch alle grillen. Halleluja, du hast die Rebellion zerstört. Wird Gott so handeln? Wenn du wissen willst, wie Gott fühlt, dann könnt ihr zu mir kommen. Wenn das Kind tot ist und ich aus dem Raum hinausgehe und den Vorhang schließe und ich höre, so fühlt sich Gott. Denn es sind doch seine Kinder, die er gehen lassen muss. Und er weiß, dass er sie gehen lassen muss, weil er sie liebt.

[1:20:51] Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe diese Liebe gesehen. Und ich kann euch verraten, ich bin nicht vollkommen. Ich stolper noch und falle. Aber ich stehe auf und ich gehe weiter. Denn es gibt keine größere Liebe als das. Selbst wenn Gott mich nur so lieben würde wie diese Eltern. So wie diese Eltern während dieser wenigen Minuten. Das wäre schon genug. Dann würde ich unserem Gott dienen. Denn es gibt keine größere Liebe im Himmel und auf Erden, die ich jemals gesehen habe. Und ich möchte euch sagen, diese Liebe ruft dich ein. Diese Liebe möchte, dass du etwas besseres verlangst. Diese Liebe verändert dich. Ich möchte diese Liebe in meinem Herzen haben. Ich möchte diese Liebe nicht nur empfangen, ich möchte auch lernen, diese Liebe zu geben. Das ist das Evangelium. Und die einzige Möglichkeit, dass Satan uns davon abhalten kann, ist durch Verführung. Über Gottes Liebe und seinen Charakter. Aber der Mensch wurde verführt. Sein Gedächtnis wurde durch Satans schlaue List verfinstert. Ich wurde verführt. Ich wusste nicht, warum Gott mich liebt. Ich habe in meiner Liebe keine bedingungslose Liebe. Ich habe es nicht in meinen direkten Verwandten gesehen. Ich habe es nur bei meiner Großmutter gesehen. Aber ich habe es auch in meiner Arbeit gesehen. Deswegen hat es so lange gedauert, bis ich das wirklich verstanden habe. Ich war verführt. Die Höhe und die Tiefe der Liebe Gottes kannte ich nicht. Für mich war Hoffnung in der Wissenschaft Gottes. Ich hatte Hoffnung, als ich die Liebe Gottes erkannt habe. Indem ich seinen Charakter betrachtet habe. Dadurch bin ich zurück zu ihm gezogen worden.

[1:23:47] Möchtest du Erweckung in deinem Leben? Ich möchte das. Genau so wird es passieren. Schau auf deinen Charakter. Schau auf seinen Charakter. Ich kann kein besseres Bild davon malen. Es gibt nichts, was schöner ist. Alles, was Gott in der Bibel und dem Geist der Weisung uns sagt, ist eigentlich nur eine Botschaft. Wusstet ihr das? Wenn du das verstehst, ist das wie ein Licht, das plötzlich angeht. Bist du mal eingeschlafen und als du aufwachst, wusstest du nicht mehr, wo du bist? Du weißt nicht mal, auf welcher Seite das Bett ist. Das passiert vor allem den Medizinstudenten oft. Aber was passiert, dann weißt du alles. Du weißt, wo du bist. Du weißt, auf welcher Seite du bist. Und das ist mit meinem Herzen passiert. Gott hat so die Tür, einen Spalt aufgemacht. Ich verstehe nicht alles. Aber ich verstehe, dass seine Liebe so wie diese Liebe ist. Und ich verstehe, ich verstehe ihn nicht vollkommen, aber ich kann ihm vertrauen. Jemand, der mich so sehr liebt, dem kann ich vertrauen. Und ich bete, dass du dasselbe verstehst. Gott möchte dich nicht irgendwie ärgern. Er möchte dich nicht begrenzen. Er möchte dich retten.

[1:25:45] Ich möchte einen Aufruf machen mit diesem letzten Vers. Und ich bete, dass während wir diesen Vers hier lesen, dass du deinen eigenen Namen in diesen Vers hineinsetzt. Dass du statt Jakob deinen eigenen Namen liest. Dass du dann mein Sohn, meine Tochter in diesen Vers hineinsetzt. Hast du heute Morgen die Liebe Gottes gesehen? Hast du heute Morgen ein Bild von Gottes Liebe für dich gesehen? Möchtest du gerne darauf antworten? Wenn du eine Entscheidung fällen möchtest, zu Gott zu sagen, ich habe deine Liebe gesehen. Ich möchte diese Liebe in meinem Leben haben. Vielleicht hast du niemals Jesus als deinen Erlöser angenommen. Das ist okay. Du kannst es heute Morgen tun. Vielleicht bist du nie getauft worden. Das ist okay. Du kannst diese Entscheidung fällen. Vielleicht bist du nicht ganz sicher. Vielleicht möchtest du noch mehr studieren. Das ist auch okay. Gibt es hier irgendjemanden, der bereit wäre, mit einem anderen Bibel zu studieren? Es wird dir Hilfe geben. Wenn du nicht ganz sicher bist, kannst du noch in der Woche zur Universität kommen. Ich werde mit dir noch weiter daran arbeiten, bis du überzeugt bist. Aber ich möchte dir sagen, Argumente werden dich nicht verändern. Wissen wird dich nicht verändern. Der Heilige Geist kann dich verändern. Gottes Liebe ist es, die dich verändert. Dass du in deinem Herzen darüber nachdenkst, welche Entscheidung du für Gott fällen möchtest.

[1:28:11] Ich weiß nicht, ob ihr das wisst, die Welt geht ihrem Ende zu. Wir werden immer kränker und kränker. Gott versucht alles, was er kann, um uns zu retten. Aber es wird eine Zeit kommen, wo er den Prozess aufhören wird, wo er aufgeben wird. Es gibt einen Zeitpunkt, wo ich als Arzt aufgebe, nicht weil ich das Kind nicht retten möchte, sondern weil ich weiß, es gibt nichts mehr, was ich tun kann. Gott wird diese Entscheidung irgendwann fällen. Er wird sagen, wer gerecht sei, sei weiterhin gerecht. Lass den, der unheilig ist, weiterhin unheilig sein. Es kommt eine Zeit, wo das Herz so hart geworden ist, dass egal, was Gott uns zeigt, wir uns dann nicht mehr bekehren werden. Aber diese Zeit ist noch nicht da. Dann bitte ich, dass du in deinem Herzen nachdenkst, welche Entscheidung du für Gott fällen möchtest. Und wenn es eine Entscheidung ist, mehr zu erfahren, dann komm zu mir und rede mit mir. Komm zu unserem Pastor und rede mit ihm. Wenn es eine Entscheidung ist, getauft zu werden, dann werden wir dich darauf vorbereiten. Wenn du Fragen hast, kannst du sie fragen. Aber ich bitte, dass du eine Entscheidung machst.

[1:30:01] Und nun so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Tim, der dich gebildet hat, und der dich gebildet hat, mein Sohn oder meine Tochter, fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Warum? Du bist mein. Du möchtest das Evangelium verstehen? Da ist es. Du möchtest wissen, warum Gott dich liebt? Da hast du es in drei Worten. Du bist mein.

[1:30:47] Was bedeutet das? Wie ein Kind, das am Sterben liegt, und die Eltern dort sind. Ich kann euch nichts Stärkeres zeigen, aber der Heilige Geist kann euch noch etwas Stärkeres zeigen. Nicht nur die Liebe von irdischen Eltern, sondern die Liebe Gottes für dich und für mich. Wie viele von euch möchten diese Liebe akzeptieren? Möchten diese Liebe in ihrem Herzen haben? Wenn das dein Wunsch ist, dann lass uns gemeinsam aufstehen für ein Gebet.

[1:31:37] Lieber Vater im Himmel, ich sehe dich jetzt. Du bist der große Vater von uns allen. Ich habe deine drei Worte gehört, denn du bist mein. Aber jetzt möchte ich dir zurück sagen, ich bin dein, im Namen Jesu. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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