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Entdecke in diesem Workshop mit Christopher Kramp, wie du deinen Platz im großen Plan Gottes findest. Erfahre mehr über die Bedeutung des Mottos „Ich bin bei euch alle Tage“ und wie es dich befähigt, die Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Lass dich inspirieren, Teil der „Boten des Lichts“ zu werden und deine Rolle in der Mission zu erkennen.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:57] So, einen wunderschönen guten Morgen. Schön euch zu sehen. Einige von euch sitzen ganz weit hinten. Wenn ihr nachher eine Frage stellen wollt, werde ich euch nicht hören. Also, wenn ihr euch auch aktiv mit einbringen wollt, was ja durchaus der Sinn eines Workshops sein kann, dann ladet euch ein, kommt hier nach vorne. Es sei denn, ihr wollt von da hinten gern so die Übersicht genießen. Es kommen noch ein paar Leute rein. Ich hoffe, es geht euch gut. Ihr fühlt euch gesegnet.

[1:36] Wir haben heute was richtig Interessantes vor. Etwas, was mir persönlich enorm auf dem Herzen liegt. Und wäre noch die letzten reinkommen, vielleicht mein kleiner Kommentar noch zu unserem Motto, dass wir haben bei diesem Youth Mission Congress. Ich bin bei euch alle Tage. Ihr wisst wahrscheinlich, wo das herkommt, oder? Weiß jemand von euch, aus welcher Bibelstelle dieses Motto sich herleitet? Wer weiß das? Ja, Matthäus 28:20. Wisst ihr das? Wisst ihr wahrscheinlich auch, oder? Woher eigentlich, also was da eigentlich der Punkt ist in Matthäus 28:20. Das soll ja nicht einfach nur sagen, ach übrigens, ich bin immer bei euch, falls ihr euch alleine fühlt. Das stimmt natürlich auch, aber was ist eigentlich der Punkt in Matthäus 28, Vers in den Versen vorher? Was ist da eigentlich los? Da gibt's einen Aufruf, einen Auftrag. Geht hin in die ganze Welt und macht alle Völker zu Jüngern. Und in diesem Kontext sagt Jesus: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Mit anderen Worten, natürlich ist Gott immer bei uns im Sinne, dass er allgegenwärtig ist, aber hier geht's eigentlich darum, nicht nur, dass wir uns vergewissern, er ist da, sondern bei dieser unfassbar großen Aufgabe, die ganze Welt mit dem Evangelium zu erreichen, mit dem ewigen Evangelium. Dabei ist Gott mit uns, Jesus mit uns.

[3:23] Und dieser Kongress heißt ja nicht ohne Grund Youth in Mission, oder? Und ich habe mir auch Gedanken gemacht, warum ich diese Workshop-Einheiten Youth in Prophecy genannt habe. Weil wir werden sehen, dass Prophetie und Mission eine ganz enge Verbindung miteinander haben. Aber dazu jetzt gleich mehr. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe immer die Angewohnheit, bevor ich die Bibel aufschlage. Und habt ihr eure Bibeln dabei? Kann ich eure Bibeln sehen? Wer hat eine Bibel dabei? Ah, okay. Ich werde zwar einige Slides auch auf der Leinwand haben, weil das dann mal schneller geht, aber wir werden noch einige Stellen haben, wo wir einfach mal die Bibel selbst aufschlagen und es ist immer gut, wenn die Bibel dann mit aufschlagt und mitdenkt. Ich hab immer die Angewohnheit, bevor ich die Bibel aufschlage, noch mal zu beten. Und wir sind ja hier im Jugendkongress, nicht wahr? Wir sind noch die meisten von uns haben keine Gicht oder irgendwie Gehilfen oder so. Also, wenn es euch möglich ist, dann würde ich euch sogar einladen, mit mir für ein kurzes Anfangsgebet wiederzuknien. Ist okay.

[4:43] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute Morgen hier uns Zeit nehmen dürfen über dich und dein Wort nachzudenken. Möchte ich von Herzen bitten, dass du zu unseren Herzen sprichst, dass du uns eine neue Idee schenkst über das, was du eigentlich für uns als Auftrag vorgesehen hast, dass uns eine neue Idee schenkst über das, was das Evangelium wirklich ist. Und dass wir mit neuen Gedanken, mit einem neuen Horizont heute von hier gehen können und wissen können, was unser Platz im Finale ist. Möchte ich bitten von ganzem Herzen, dass du durch dein Wort zu uns allen sprichst. Du hast versprochen, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern dass es ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.

[5:49] So, das Thema "Boten des Lichts - Dein Platz im Finale". Heute in der ersten Einheit soll es darum gehen, das ist mein Ziel, dass du, egal wer du bist, dass du heute aus diesem Workshop rausgehst und eine Idee hast, einen Plan hast, eine Vision hast, was deine persönliche Aufgabe in der Endzeit ist. Warum bist du hier? Warum bist du Teil der Adventgemeinde? Und gibt es vielleicht Dinge, die wir als Adventgemeinde als Ganzes noch gar nicht richtig realisiert haben? Wenn du jung bist oder vielleicht noch nicht getauft, kann ich dir sagen, was ich heute mache, ist nicht einfach das, was alle Erwachsenen schon wissen und tun, was du noch nicht begriffen hast, sondern wir machen heute etwas, von dem ich glaube, dass selbst viele Erwachsene, viele Große, viele, die schon lange in der Gemeinde aktiv gewesen sind, manchmal ein bisschen aus den Augen verlieren. Und ich glaube, es ist der beste Ort, das in einem Jugendkongress zu thematisieren, weil Jugend sollte nicht von der Gemeinde mitgeschliffen werden. So, jetzt seid aber hoffentlich noch dabei, ja, irgendwie, damit ihr irgendwie bei uns seid. Jetzt müssen wir euch irgendwie in der Gemeinde halten. Ich glaube, meine feste Überzeugung: Jugend sollte Kopf der Gemeinde sein. Jugend sollte wie ein Motor die Gemeinde führen. Das heißt, wenn ihr versteht, was Gottes Vision ist für uns in dieser Generation, dann habe ich heute viel gewonnen.

[7:36] Vielleicht fragt ihr euch, warum ich diesen Workshop Youth in Prophecy genannt habe. Wer von euch hat mal drüber nachgedacht, dass das Christentum mit Jugendlichen begonnen hat, die sich für Prophetie interessiert haben? Die christliche Kirche, das Christentum als Ganzes, als Bewegung ist entstanden, weil es Jugendliche gab in eurem Alter, die sich für Prophetie interessiert haben. Hier in Johannes 1, Vers 45, ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte. Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: "Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben. Jesus, den Sohn Josefs von Nazareth." Einer der allerersten Jünger überhaupt. Also, wenn wir davon reden, wann beginnt die christliche Kirche, würden einige sagen, na ja, zu Pfingsten. Oder aber davor gab es schon die Kirche, weil es gab die Apostel schon vorher, oder? Beginnt die Kirche bei der Segnung der Apostel? Ich würde sagen, sie beginnt ab dem Moment, wo die allerersten Menschen Jesus nachgefolgt sind, oder die ersten Jünger, die dann später Apostel werden. Und die allerersten Jünger, die allerersten jungen Menschen, die Jesus nachgefolgt sind, haben ihm deswegen nach sind ihm deswegen nachgefolgt, weil sie sich für Prophetie interessiert haben. Wenn der Philippus kein Interesse an Prophetie gehabt hätte, ihm wäre nicht mal aufgefallen, dass Jesus die Erfüllung der Prophetie ist, oder?

[9:17] Warum kam eigentlich zu Nathanael? War das einfach so? Na ja, ich bin jetzt so begeistert, Jesus gefunden. Ah, da sitzt jemand. Ich muss dir was von erzählen. So wie wir vielleicht beim Autor jemand auf der Parkbank sehen und sagen, ich muss dir davon erzählen. Nicht warum hat er Nathanael gesucht und gefunden? Hier gibt's ein interessantes Zitat von Ellen White. Ich hab's auf Englisch, aber ich übersetze es euch. Zu der Zeit, wo Philippus Nathanael gerufen hat, hatte sich Nathanael zurückgezogen an einen stillen Ort, ja, so ein Hain, um über die Ankündigung von Johannes nachzudenken. Achtung, und über die Prophezeiungen bezüglich des Messias. Als Philippus dort den Nathanael trifft, ist Nathanael, ohne dass jetzt quasi Workshop ist oder Predigt, der hat sich in seiner Freizeit in die Natur gesetzt, weil er sich für Prophetie interessiert hat. Und der Philippus sucht ihn, weil er weiß, das ist jemand, der sich für Prophetie interessiert. Steht hier weiter im Roten. Könnt ihr sehen, Philippus wusste, dass sein Freund die Prophezeiungen studiert hat. Deswegen ist er gegangen.

[10:40] Ich kann mich erinnern. Ah, da komme ich, erzähle ich später. Erzähl später. Erinnert mich dran, dass ich erzählen wollte. Stell die Frage: Wenn dein Freund in der Gemeinde etwas Neues über Daniel 11 rausfinden würde, würde er zu dir kommen, weil er weiß, dass du dich für Prophetie interessierst? Wenn dein Freund in der Gemeinde eine neue Erkenntnis über die Posaunen für die Sache interessierst. Hier steht nicht, dass der Philippus das alle oder der Nathanael alles wusste. Er hat sich dafür interessiert.

[11:22] Die Christenheit, die gesamte christliche Kirche basiert darauf, dass einige junge Menschen in eurem Alter sich freiwillig, nicht, weil man sie dazu getrieben hat, jetzt ist Prophetestudium, jetzt macht mal, sondern weil sie freiwillig Prophezeiung studiert haben und dadurch in der Lage waren, Jesus überhaupt als Messias zu erkennen.

[11:47] Kurz davor. Andreas findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: "Wir haben den Messias gefunden." Als er sagt, wir haben den Messias gefunden, sagt er nicht, wir haben einen Messias gefunden, wir haben den Messias gefunden. Was heißt das, wenn er sagt, wir haben den Messias gefunden? Was sagt euch das? Ups. Was sagt euch das? Es gibt nur einen. Es gibt nur einen. Also, er redet so, als ob er weiß, dass auch der Petrus irgendwie was damit anfangen kann. Oder der Messias. Was hat wohl Petrus bei dem Wort der Messias gedacht? Hat er an Jesus Christus gedacht? Ja oder nein? Als Andreas zu Petrus kommt und sagt, wir haben den Messias gefunden. Was war der erste Gedanke im Kopf von Petrus? Hat er gesagt, ah, Jesus Christus? Nein. Was hat er gedacht? Prophetie. Da gibt's eine Prophetie. Oder wo gibt's die Prophezeiung? Wo? Welche Prophezeiung könnte das gewesen sein? Jesaja 9. Jesaja 9. Ein Kind ist uns geboren. Ja, aber vielleicht noch eine, die direkt das Wort Messias verwendet. Kommt, kommt, kommt, kommt, kommt. Eine Prophezeiung im Alten Testament, wo das Wort Messias vorkommt, wo alle Juden drauf gewartet haben, dass der Messias jetzt bald geboren wird. Welche Prophezeiung ist das? Danke schön. Habt ihr alle gewusst oder war nur zu faul zu sagen? Daniel 9.

[13:09] Ja, wir hören immer die Geschichten, wie Petrus und Andreas und Johannes Jesus nachgefolgt sind, wie sie begeistert gewesen sind von seinem Charisma, wie sie seine Wunder toll gefunden haben, wie sie Fragen gehabt haben. Das stimmt alles, aber sie wären ihm nie nachgefolgt, wenn sie sich nicht für Daniel 9 interessiert hätten.

[13:29] Das Christentum. Mein erster Punkt heute: Ist überhaupt entstanden, weil es junge Leute gab, die freiwillig sich für Prophetie interessiert haben. Es gab damals auch viele junge Leute in eurem Alter, die haben sich nicht für Prophetie interessiert. Die haben gedacht, wir gehen einfach in den Gottesdienst. Wir beten den allmächtigen Gott an, wie das von unseren Rabbis uns vormachen. Wir gehen in die Synagoge, wir beten alles so, wie es getan wird. Die haben sich nicht besonders für Prophetie interessiert. Die haben auch Jesus nicht angenommen.

[13:57] Meine Frage heute ist an dich: Interessierst du dich für Prophetie, oder ist das halt einfach nur ein Thema, wo man halt auch mal durch muss, wenn man getauft werden muss, muss man paar Bibelstunden zur Prophetie gemacht haben?

[14:13] Das Christentum basiert auf jungen Leuten, die sich für Prophetie interessiert haben. Das die Daniel 9, nicht wahr, dass sie mir das glaubt bis zum Gesalten dem Fürsten. Aber ist heute jetzt nicht die Zeit, das zu studieren. Übrigens, diese jungen Leute sind später mal die Stützen der Gemeinde geworden. Hier Käfers, anderer Name für Käfers. Wer ist Käfers? Petrus und Johannes. Das waren einige der ersten aus Johannes 1. Oder diese Leute, diese jungen Jugendlichen, die sich für Daniel 9 interessiert haben, die sich für die Prophetie interessiert haben, als die Jesus gefunden haben, wurden sie für Jahrzehnte zur Säule der Gemeinde. Und heute ist immer die Frage, ja, wie können wir es schaffen, dass Jugendliche Säulen der nächsten Generation die Gemeinde stürzen und stärken und nicht, wo die Jugend ist die Zukunft der Gemeinde, die Jugend ist die Gegenwart der Gemeinde. Ich sage euch, Jugendliche werden nur die Gegenwart und Zukunft der Gemeinde sein, wenn sie sich für Prophetie interessieren.

[15:08] So war's in der Christenheit. Nun, wie war's in der Adventgemeinde? Kennt ihr den J.N. Andrews? Wer von euch kennt J.N. Andrews? Einige von euch. Ja, es gibt eine Andrews University. Ja, University in Michigan. Unsere Flagship University der Adventisten. Er hat selbst zwar nie Theologie studiert, aber trotzdem ein ganz kluger Mann. Jan Andrews war ein Jugendlicher, also er war zur Zeit der Millerbewegung ein Teenager, ein Kind. Dann als die Adventbewegung nach der Enttäuschung entstand, war er ein Jugendlicher.

[15:43] Wer von euch kennt die Auslegung, dass das zweite Tier von Offenbarung 13 Amerika ist? Gehört. Wenn ihr sagt, wovon redet dieser Mensch da vorne, müsst ihr zum dritten Workshop kommen. Okay, da werden wir alles erklären. Offenbarung 13, Amerika. Wusstet ihr, dass Jan Andrews das mit 21 Jahren als erster Mensch auf diesem Planeten aus der Bibel entdeckt hat? Hat kein Vorbild gegeben. Der war 21 Jahre. Unsere Adventbotschaft ist nicht von irgendwelchen grauhaarigen Leuten wie mir entstanden, die jetzt irgendwie seit Jahrzehnten von Griechisch und Hebräisch und Kirchenväter studiert haben. Das waren junge Leute, die sich für die Prophetie interessiert haben.

[16:27] Mit 21 Jahren hat er etwas entdeckt, was damals im Grunde genommen auch relativ unwahrscheinlich erschien. War die USA einmal als verfolgende Macht, als Weltmacht, wo Kirche und Staat zusammenkommen. Das erschien so, als wenn man heute sagt, dass Vanuatu mal die Weltmacht wird oder so. Ja.

[16:53] 50 Gedanken über Offenbarung 13 und 14, langer Artikel. Wenn ihr den lest, dann schlackert ihr mit den Ohren. Ihr glaubt gar nicht, dass heute ein 21-Jähriger so krass denken kann und sich so präzise ausdrücken kann. Unglaublich. Wenn man das heute abdrucken würde in einem unserer Magazine, die meisten gestandenen Geschwister würden ganz schön Mühe haben, mitzukommen mit seinem wirklich klugen Nachdenken. Ein junger Mann, ein Jugendlicher, der sich für die Prophetie interessiert hat.

[17:21] Wer von euch kennt U.H. Smith? Smith. Ah, okay. Einige von euch. Für alle, die heute Vormittag da gewesen sind beim Chris Hunen, alle Mannen, er war ein Hunne und er lag falsch. Okay, aber das erzählt er später. Übrigens, also ich war noch nicht da, wir haben es am Frühstückstisch gehört und ich habe zu Bär gesagt, also ich habe schon schlaflose Nächte, aber mich interessiert das schon mit den Zehn Hörnern. Gibt's noch irgendjemand, den das interessiert? Noch ein paar, ein paar, ein paar, weil wir sind doch noch nicht ganz am Ende, übrigens. Ja, aber na ja. J. Smith. J. Smith war ungefähr fast das gleiche Alter, zwei Jahre jünger als Jan Andrews, gleiche Zeit. Der war so begeistert von der Prophetie, der hat ein Gedicht geschrieben. Jetzt werde ich sagen, der hat ein Gedicht geschrieben, das ist ja jetzt nicht so großartig, nicht wahr? Also, also der Jan, Jan ist glaube ich nicht, oder? Der der hätte seine helle Freude an an U.H. Smith. Ich glaube, es sind 42.000 Zeilengedicht. Das ist kein Vierzeiler, nicht so ein Hochzeitsgedicht, das ist ein Buch. Der hat die gesamte prophetische Adventbotschaft als Gedicht, na ja, vertont, also verdichtet sozusagen, gedichtet. Mit 21 Jahren seine gesamte Kreativität dazu benutzt, die Adventbotschaft, die Prophetie einer möglichst breiten Leserkreis zuzugeben, zu. Wir lesen nicht das ganze Gedicht, das würde uns lange dauern. Hier, interessant und Jan Andrews, Jurass Smith wurden zu Säulen der Gemeinde. Jan Andrews war der erste offizielle Missionar später hier in Europa. Jur Smith war über 50 Jahre der Chief Editor vom Review and Herald. Junge Leute, die sich für die Prophetie interessiert haben, haben die Adventgemeinde gegründet, geprägt und waren danach die Säulen der Adventgemeinde für Jahrzehnte.

[19:27] Ich glaube, ihr ahnt schon, wo mein Punkt heute am Anfang hingeht, oder? Die Urchristenheit ist entstanden durch Jugendliche, die sich freiwillig für Prophetie interessiert haben. Die Adventgeschichte ist entstanden durch junge Menschen, die sich freiwillig für die Prophetie interessiert haben. Hier haben wir Smith, also älter ist Ellen White, könnte man natürlich auch noch erwähnen, aber das ist sowieso klar. Ihr wisst ja, sie war auch eine Jugendliche. Ich habe in der Vorbereitung etwas Interessantes im Internet gefunden. Wisst ihr, was das ist? Wer von euch kennt den Missionsbrief von Helmut Haubal? Mal gehört? Ja, wurde früher beim Youth Mission immer so verteilt. Das ist eine Ausgabe von 2007 mit der offiziellen Einladung zum ersten Youth Mission Congress. Das erste Youth Mission Congress. Das ist die Einladung. Okay. Und ich möchte euch kurz daraus vorlesen. Ich fand das ziemlich beeindruckend.

[20:21] Immer mehr adventistische Jugendliche in Deutschland, also mal Klammer auf, auch Österreich und Schweiz waren ja auch eingeladen, nicht? Österreich hat uns mitorganisiert. Immer mehr adventistische Jugendliche in Deutschland sehnen sich nach einer Erweckung. Sie haben den Formalismus und die Lauheit in unseren Gemeinden satt. Sie wollen eine klare biblische Botschaft, eine gesunde adventistische Identität und lebendige Gottesdienste. Wow. Und dann geht's los. Ich war aus diesem Wunsch heraus ist es entstanden und dann habt ihr hier sogar die ganzen Sprecher, die damals eingeladen worden sind. Weiß nicht, war jemand beim ersten dabei da? Genau. Luis Torres, Eldenho, blablabla. Die kennt ihr ja zum Teil. Ja, einschneidige Martin Prüßel und so weiter.

[21:08] Möchte dich fragen, wie sehr interessierst du dich für die Adventbotschaft, für adventistische Auslegung der Prophetie, für biblische Prophetie? Jetzt erzähle ich es euch. In diesem ersten Kongress, zweiten Kongress, da war es nicht unüblich, dass man, wenn man durch die Gänge gegangen ist, über den Schulhof dort in Mannheim, dass man einzelne Jugendliche saß. Kannst dich erinnern, oder? Gruppen von Jugendlichen, die, obwohl jetzt kein Programm war, einfach die Bibel aufgeschlagen hatten und Bibel studiert haben, Prophetie studiert haben. Es war nicht unüblich, dass man nach dem Vortrag zum Essen ging und noch beim Essen über die prophetischen Themen, die man gehört hat, weiter diskutiert hat. Jetzt war so wirklich, das war nicht so, dass man jetzt haben wir ein geistliches Programm. Ich war, okay, gut, schön, Amen, Amen. Ja, was Neues, sondern man war dort, weil man sich sowieso für Prophetie interessiert. Man ist zu den Sprechern gegangen, weil man Fragen hatte. Ich weiß noch, wie ich damals als junger Spund grün den Ohren, den Martin Prüßel in den Ohren lag, was er zu Daniel 11 sagt, nicht?

[22:21] Ihr Lieben, es wird keine Erweckung in der Deutschland-Adventgemeinde geben. Es wird die Jugendlichen von heute werden nicht das Rückgrat der Gemeinde werden. Es sei denn, sie haben ein eigenes natürliches Interesse für Prophetie. Und zwar nicht einfach nur, dass man jetzt sitzt und aha, was sagt der Christopher? Jetzt schreibe ich alles mit, dann weiß ich's, sondern ein Interesse von alleine. So wie der Nathanael, der einfach saß, ich will es verstehen. Der hat nicht alles verstanden, der wollte es verstehen. Viele Jugendliche haben oft den Eindruck, na ja, ich kenne mich halt eh nicht so gut aus, habe nicht Geschichte studiert, kenne kein Hebräisch, bin kein Prophetie-Crack, was soll ich sowieso anfangen? Oder im Notfall gehe ich halt zu ChatGPT oder wenn ich so richtig mal in die Tiefe schaue, ich mir halt ein Video von Walter Veith oder so, ja, dann kriege ich halt alles, was ich brauche. Aber ihr lebt das nicht das Gleiche.

[23:10] Wusstet ihr, dass unsere Pioniere, unsere Jugendlichen, die haben sich zum Teil damals getroffen abends, tagsüber, manchmal die ganze Nacht durch und haben wissen wollen, was sagt Daniel 8? Die wollten das wirklich wissen und dann haben sie zum Teil geweint, weil sie es nicht rausbekommen haben. Was war das letzte Mal, dass du über einen Bibelvers geweint hast, weil du es nicht verstanden hast? Wir machen in der Regel, ah, schwierig. Ja, wo ist der, wo ist der Martin Prüßel? Wo geht's fangen? Ja, kriege ich nicht raus. Ah, wird schon, wird schon eine Bedeutung haben. Ja, egal. Hauptsache, Gott liebt mich. Ja, alles, was sie wissen. Wann war das letzte Mal, dass du über ein Bibelvers geweint hast?

[23:47] Johannes in der Offenbarung. Kennt ihr das in Offenbarung 5, wo der Thron Gottes zu sehen ist, wo die Anbetung Gottes stattfindet und wo dann die Engel singen und wo die Ältesten dort niederfallen und dann heißt es in der rechten Hand Gottes ist ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln. Ellen White sagt uns, diesem Buch sind alle prophetischen Ratschlüsse Gottes drin. Das all die ganze Weltgeschichte, die ganze prophetische Botschaft ist da drinne und niemand kann es öffnen. Und wisst ihr, was Johannes macht, als er feststellt, ich kann es nicht lesen, ich kriege es nicht raus? Was macht Johannes? Johannes sagt: "Ah, egal, ist eh nicht so wichtig, oder?" Hauptsache, ich habe Johannes 3:16 geschrieben. Was macht Johannes, als er es nicht rauskriegt? Er weint. Er weint. Und dann, ihr kennt die Geschichte, oder? Was passiert? Dann kommt ein Engel und einer von den Ältesten und sagt: "Weine nicht, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm David." Dann kommt Jesus und Jesus kann die Prophetie öffnen.

[24:50] Und das wollen wir uns jetzt ein bisschen genauer anschauen. Also Prophetie und Evangelium, das ist mein Thema heute in dieser ersten Einheit so ein bisschen. Kennt ihr diesen Vers? 1. Mose 3:15. Wer spricht hier? Ich will Feindschaft setzen. Bisschen genauer. Jesus. Jesus oder denn haben Adam und Eva ihn gesehen? Ja oder nein? Können Menschen ihr, ich trete mal rauf, es tut mir leid. Können Menschen in ihrem sündigen Zustand Gott den Vater sehen? Nein. Das ist Jesus. Jesus kommt hier und er sagt, ich will Feindschaft setzen zwischen dir. Wer ist dir? Satan. Satan, die Schlange. Oder spricht zu der Schlange und er verspricht dann, er, der Same der Frau, wird dir den Kopf zertreten. Was ist das? Einer sagt das Kreuz, der andere sagt eine Prophezeiung. Das ist die erste Prophezeiung der Bibel, oder? Nun, Theologen sagen uns, das ist das erste Evangelium der Bibel, oder? Hier wird zum ersten Mal angekündigt, es gibt einen Messias, es gibt einen Erlöser, jemand, der den Satan besiegen wird. Aber es ist auch die erste Prophezeiung der Bibel. Prophetie beginnt mit Jesus, beginnt mit dem Kreuz. Anders ausgedrückt: Das Evangelium ist von Anfang an immer auch als Prophetie verpackt worden.

[26:14] Als Jesus anfängt zu predigen, seine Jünger folgen ihm jetzt nicht. Da hat er nicht nur gesagt, ich bin der Messias, der sowieso nicht gesagt, ich bin der Messias. Ja, das hat er so zwischen den Zeilen gesagt. Er hat hier gesagt, das in Markus 1, Vers 14, 15: "Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium." Kann mir jemand von euch sagen, warum hat Jesus gesagt, die Zeit ist erfüllt? War das so im Sinne von, es wurde ja langsam Zeit? 4000 Jahre sind eine lange Zeit, nicht wahr? Tut uns auch leid, hat ein bisschen länger gedauert im Himmel. War das die Meinung? War das die Bedeutung? Was bedeutet "die Zeit ist erfüllt"? Die Zeit ist neu. Genau. Und welche Zeit ist neu? Welche Zeit hat sich erfüllt? Ah, die Prophetie. Jesus selbst hat über Prophetie gepredigt. Sind heute Leute, die den Eindruck erwecken in manchen Kirchen, man könnte über das Evangelium predigen und die Prophetie draußen lassen. Jesus selbst hat das nicht getan. Er hat quasi seinen Zuhörern gesagt, ich bin die Erfüllung von Daniel 9.

[27:27] Die Jünger, Paulus hier, dem aber durch zu festigen vermag laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften auf Befehl des ewigen Gottes bei allen Heiden bekannt gemacht worden ist. Die Idee hier ist, Paulus sagt, ich meine, den Paulus kann man nicht vorwerfen, dass er so Nebenthemen hochgehalten hat, oder? Also Paulus ist immer so der in der Bibel. Also, wenn es irgendjemand gibt, der das Kreuz und das Kreuz allein hochgehalten hat, war Paulus, oder? Also, der Paulus war so gegen Nebenkriegsschauplätze und keine Nebensächlichkeiten ins Zentrum rücken. Oder aber Paulus war der Meinung, dass alle Heiden das Evangelium durch prophetische Schriften, das heißt durch Prophetie erfahren sollen. Werden im zweiten Workshop auch noch mehr dazu erfahren.

[28:26] Also halten wir fest: Von Anfang an im Zentrum der Verkündigung von Jesus und auch in der ganzen Ausbreitung des Evangeliums in der ganzen Welt war immer Prophetie das Zentrum. Ich möchte behaupten, man kann das wahre biblische Evangelium eigentlich auf Dauer nicht ohne Prophetie verstehen. Ja, natürlich. Man kann in einem ersten Moment erstmal Jesus begegnen, eine Erfahrung mit ihm machen und Vergebung und Frieden finden. Das stimmt. Aber wenn man es dauerhaft für sein Leben verstehen will, braucht man die Prophetie, denn Jesus selbst hat es so gepredigt. Es basiert auf Prophetie.

[29:04] Ich möchte jetzt im nächsten Schritt euch ein bisschen zeigen und mitnehmen, was Jesus heute hier predigen würde, wenn er heute buchstäblich hier wäre. Ihr werdet sagen, woher weißt du das? Well, das werdet ihr gleich sehen. Wir schauen uns diese Stelle an: Offenbarung 10, Vers 1. Wir gehen da ein bisschen tiefer rein. Ihr könnt auch gerne eure Bibeln aufschlagen und dann werden wir uns das ein bisschen genauer anschauen und dann werden wir heute einen ganz wichtigen Punkt machen. Die ersten Verse ist noch ein bisschen Vorbereitung. Das ist einiges. Weiß nicht, wer letztes Jahr bei meinem Workshop dabei war, da haben wir es auch ein bisschen besprochen, aber ich werde nachher auf den nächsten Minuten auf einen anderen Abschnitt noch kommen, der total entscheidend ist, der ein echter Gamechanger ist. Dann fangen wir an, damit wir alle auf derselben Seite sind. Okay.

[29:48] Offenbarung 10, Vers 1. Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke. Und ein Regenbogen war auf seinem Haupt und sein Angesicht war wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Das steckt eine ganze Menge drinne. Erste Frage: Wer ist das? Ja, genau. Also einige haben Jesus gesagt. Könnt ihr mir sagen, warum könnte das Jesus sein? Was würde dafür sprechen, dass das Jesus ist, der hier in Offenbarung 10 beschrieben wird? Wer hat eine Idee? Ja, er hat sich in der Wolke also verhüllt auch erwähnt. Ja. Okay. Also Wolke und Feuersäule schon so ein Hinweis. Noch ein Hinweis. Der Regenbogen. Ja, wir werden es gleich alles ansondern. Was ist vielleicht der klarste Hinweis, dass das Jesus sein muss? Offenbarung 1. Sein Gesicht. Was steht in Offenbarung 1? Er da in dem Regenbogen um sein Thron ist. Der Regenbogen ist nicht in Offenbarung ein Wolk. Ist das die Wiederkunft? Sein Angesicht strahlte wie die Sonne. Jetzt könnt ihr mal schauen, Offenbarung 1, Vers 16. Könnt ihr schnell aufblenden. Ja, Offenbarung 1:16, wo Jesus dem Johannes einen Sabbatbesuch abstartet auf seiner Gefängnisinsel Patmos. In Offenbarung 1, Vers 16. Und da wird über Jesus gesagt, dass sein Angesicht wie strahlte. Steht es bei euch in Offenbarung 1, Vers 16? Wie die Sonne. Wie die Sonne. Kennt ihr doch eine Geschichte, wo Jesu Angesicht strahlte wie die Sonne? Verklärung. Könnt ihr an den Verklärungsberg erinnern? Als er dort auf dem Berg war und gebetet hat und dann stand er plötzlich in seiner Göttlichkeit da und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Das ist Jesus.

[31:31] Aber ist Jesus ein Engel? Ist Jesus ein Engel? Also, ihr wisst wahrscheinlich, das ist immer so der Standard, nicht wahr? Ein Engel bedeutet was? Engel ist Bote. Bote Angelos. Was macht ein Bote? Ein Bote ist ein Bote, wenn er eine Botschaft hat, oder? Also wird Jesus hier als ein Botschafter dargestellt und ein Botschafter hat eine Botschaft. Also Jesus wird hier in Offenbarung 10 dargestellt als jemand, der eine Botschaft hat. Jetzt die Frage: Worum geht's in der Botschaft? Das ist die Frage, oder?

[32:11] Jetzt schauen wir mal, womit ist er noch bekleidet? Er hat einen Regenbogen auf seinem Haupt. Woran erinnert euch der Regenbogen? Ich weiß es so, was ihr sagt. Also Versprechen Gottes. Versprechen. Noch keiner hat Arche gesagt. Der B, der B Arche oder hat Gott bei der Arche den Regenbogen erfunden? Ja oder nein? Vorher schon. Den gab's vorher schon. Wo gab's den vorher schon? Um den Thron. Um den Thron Gottes. Okay, jetzt gehen wir alle zu Offenbarung 4 und finden den Vers, wo steht, dass der Regenbogen um den Thron Gottes ist. Vers 3. Offenbarung 4, Vers. Habt ihr es alle in Vers. Um den Reg, um den Thron ist dein Regenbogen. Der Regenbogen umschließt den Thron Gottes. Interessant übrigens für die Geschichte von der Arche Noah, oder, dass Gott sagt: "Mein Thron ist immer noch bei euch." Ja, okay. Also Jesus kommt in einer Botschaft, die irgendwas mit dem Thron Gottes zu tun hat. Ja, der Thron Gottes. Okay.

[33:15] Er wird auch dargestellt, bekleidet mit einer Wolke und seine Füße wie Feuersäulen. Das, ihr seht schon, Prophetie ist eigentlich gar nicht so schwer. Man muss Prophetie, ich sag immer, ist die Offenbarung ist wie ein Sackbahnhof. Alle Gleise der Bibel kommen da an. Man muss sozusagen nur gucken, wo sie herkommen. Woher kommt das Bild von Wolke und Feuersäule? Jemand mal von weiter hinten. Auszug aus Ägypten. Was hat dort die Wolke und Feuersäule gemacht? Das Volk geleitet, oder was sollte das Volk machen? Es sollte hergehen, oder? Also die Wolke und Feuersäule war sowas wie das GPS-System. Gott hat gesagt, folgt mir, kommt mir nach, oder kommt, kommt, kommt, kommt, stopp. Okay, stopp. Und jetzt weiter, nicht. So, das war das Ding.

[34:00] Wenn also Jesus als Engel dargestellt wird mit dem Regenbogen und Wolke und Feuersäule, könnt ihr mir zusammenbasteln, was seine Botschaft ist? Es ist eine Botschaft über Regenbogen, den Thron Gottes, oder es ist eine Botschaft und den Thron Gottes und was macht Wolke und Feuersäule? Dahinführen. Ja, also die, die führt uns oder die bewegt sich. Also Jesus sagt: "Bewegt euch wegen dem Thron Gottes."

[34:40] Was haben wir mit dem Thron Gottes zu tun? Was denn für uns der Thron Gottes? Warum, warum brauchen wir den Thron Gottes? Der Gnadenthron. Erklär mal, was ist, was heißt Gnadenthron? Wer hat's gesagt da? Was heißt, was heißt Gnadenthron? Ja, dass wir folgen kommen können, so wie wir sind. Wir können zu Jesus beten, vor den Thron Gottes treten. Oder wenn Jesus sagt, ihr müsst euch jetzt bewegen, ihr müsst euch bewegen wegen dem Thron Gottes, was heißt denn das? Der Thron hat sich bewegt.

[35:11] Jesus bringt in Offenbarung 10 eine Botschaft, die jeden Christen interessieren sollte, nämlich der Thron Gottes bewegt sich und er ruft sein Volk, alle Gläubigen, alle Christen auf: Bewegt euch, folgt mir nach. Der Thron bewegt sich. Was? Der Thron bewegt sich.

[35:35] So, schaut mal her. Das haben wir angeschaut. Ach, sieh, das habe ich ja, blablabla, mehr Bilder gesehen. In Vers 2 wird uns gesagt, dass dieser Engel ein Büchlein trägt, ein offenes Büchlein. Die Übersetzung wäre noch besser: ein geöffnetes Büchlein. Hat jemand "geöffnetes Büchlein" in einer Übersetzung? Wer hat? Ja, super. Was hast du für eine Übersetzung? Luther 2017. Sehr gut. Alles gezeichnet. Ein geöffnetes Büchlein. Jesus bringt also eine Botschaft über den Thron Gottes und sagt: "Bewegt euch, bewegt euch, bewegt euch, kommt mir nach." Und hat dabei ein geöffnetes Büchlein. Also, wenn ihr einen Boten seht, ja, also früher gab's ja so Herolde, ja, ein Bote kommt und ein Schriftstück, er öffnet das Schriftstück und fängt an eine Botschaft zu sagen. Was werdet ihr vermuten über das Schriftstück? Die Botschaft in dem Schiff. Ihr werdet doch vermuten, dass das, was er sagt, da drin steht, oder? Wäre doch sehr seltsam, wenn er irgendwas sagt und da ist irgendwie nur eine Anleitung zum Bau von Waschmaschinen oder so. Ja, die Botschaft, die er sagt, hat mit dem Büchlein zu tun. Oder?

[36:49] Jetzt ist die Frage, gibt es irgendein Büchlein, dass man vielleicht mal öffnen müsste, wo irgendwas steht, dass ein Thron von Gott oder der Thron Gottes sich bewegt? Gespannt. Alle, die sofort sowieso wissen, kurz, kurz innehalten. Gibt es in der Bibel eine Stelle, wo gesagt wird, dass der Thron Gottes sich bewegt? Sehr gut. Sehr gut. Hesekiel. Sehr gut. Hesekiel 1, oder da wird uns deutlich, der Thron ist beweglich. Gibt's noch eine Stelle? Noch ein Buch? Schlag mir mit mir auf. Daniel Kapitel 7. Daniel 7. Und in Daniel 7 steht: "Ich schaute, Vers 9, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder, ein brennendes Feuer." Wer ist das? Man hat immer die Versuchung, Jesus zu sagen, nicht wahr, bei solchen Fragen ist das Jesus? Nein, das ist Gott der Vater. Sein Thron wird aufgestellt. Was heißt denn das, wenn sein Thron aufgestellt wird? War der, gab's vorher kein Thron? Wurde der erst jetzt konstruiert? Also, wenn ich jetzt diesen Stuhl hier nehme und ich stelle ihn jetzt hier auf, damit ich mich beim Workshop halten mal hinsetzen kann. Ja, also nicht, dass ich Gott der Vater wäre. Aber wenn ich den hier aufstelle, was hat, was bedeutet das? Der Thron hat vorher woanders gestanden. Der Sitz, der Stuhl. Der Stuhl hat woanders gestanden. Ich habe ihn bewegt. Er ist an einem neuen Ort. Und also nehmen wir mal an, ich hätte jetzt hier gesessen. Okay, hier darf ich glaube ich noch sitzen wegen dem Licht, ne? Wann? Ich hätte hier gesessen. Ja, und ihr hättet mir jetzt hier zugehört. Ja, und ihr hättet mit eurer Aufmerksamkeit, eure Aufmerksamkeit auf mich hier gerichtet. Und jetzt stelle ich den Stuhl woanders auf, oder? Was machen eure Augen? Sie folgen mir, oder? Also einige von euch denken, interessiert mich nicht. Ich guck weiter hierhin. Ja, aber da bin ich nicht mehr.

[39:07] Wenn der Thron Gottes sich bewegt, zu dem wir beten, dann ist das nicht eine theologische Feinheit, wo sich die Hebräischkenner mal die Köpfe drüber einschlagen. Das ist für jeden Christen essentiell. Der Thron Gottes bewegt sich. Offenbarung 10 sagt, wie Jesus selbst symbolisch vom Himmel herabkommt und sagt: "Schaut mal, hier gibt es ein Büchlein, das man jetzt geöffnet hat." Was sagt denn die Bibel über das Buch Daniel? Ähm, in Kapitel 12, Vers 4. Schaut mal nach. Schaut mal nach. Offenbarung 12, Vers 4. Was sagt denn das Buch, die Bibel über das Buch Daniel? Offenbarung 12, Vers 4, dort steht: "Die Zeit, das Buch war versiegelt." Was heißt versiegelt? Verschlossen. Nicht so richtig zugänglich, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann wird das Buch geöffnet.

[40:09] Jesus in Offenbarung 10 kommt zu dem Zeitpunkt, wo das Buch Daniel geöffnet wird, wo jetzt die Menschheit erfahren soll, wo die Christen erfahren sollen: Der Thron Gottes bewegt sich von hier nach hier. Könnt ihr mir sagen, wohin hat sich der Thron bewegt? Von wo nach wo? Allerheiligste. Ins Allerheiligste. Von wo? Wo war vorher? Im Heiligen. Wir werden uns gleich nachher, wir sind noch, haben noch ein paar Minuten, werden uns Gedanken machen, warum ist das überhaupt wichtig? Weil es gibt so viele Adventisten, nicht nur Jugendliche, die sich fragen: "What in the world? So what? 1844 ist ja nett, nicht wahr? Wir können das ausrechnen." Ja, wunderbar. Die Zahlen stimmen. Mathematik am Sabbatvormittag, nicht? W. So. What? Warum? Warum ist das wichtig? Ich möchte euch heute versuchen, das zu so ein bisschen zu begreifen zu machen, warum das so entscheidend ist. Der Thron Gottes ist dorthin, wohin wir beten. Der Thron Gottes bewegt sich, weil in Daniel 7, jetzt, was beginnt dort in Daniel 7, Vers 9 und 10 steht in Vers 10: "Das Gericht setzte sich, das Gericht beginnt." Und Jesus selbst sagt, wie er dem Volk Israel gesagt hat: "Kommt, kommt, folgt mir nach durch die Wüste an den Ort, wo ich euch führe." So kommt Jesus und sagt: "Kommt, ihr Lieben, ihr habt bis hierhin gebetet. Kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, folgt mir, folgt mir. Jetzt betet ihr hierhin als Allerheiligste."

[41:27] Wenn Jesus das macht, würdet ihr sagen, es ist wichtig, ja oder nein? Ist super wichtig. Es heißt übrigens, er rief mit lauter Stimme wie ein Löwe brüllt. Als er gerufen hat, ließen die sieben donnerige Stimmen vernehmen. Wer von euch hat schon mal einen Löwen brüllen hören? Was? Ich weiß noch, wie ich ein 16-jähriger, 17-jähriger war bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, da gibt's keine Löwen, nicht mal Seelöwen an der Ostsee. Und wir hatten da auf der Wiese hinter dem Haus immer so eine Festwiese, wo dann jedes Jahr der Zirkus kam. Damals gab's noch Zirkus, nicht? Ja, damals hat die Tierschützer noch nicht so viel Einfluss wie heute. Und dann weiß ich noch, wie eines Sommernachtsabends dort lag im Bett mit meinen 16 Jahren und diese Zirkuslöwe brüllte und hätte sich das Gefühl, wow, fühlt sich ein bisschen an wie in Afrika. Der Löwe brüllt.

[42:26] Was bedeutet es, dass Jesus wie ein Löwe brüllt? Wir haben ja die Idee, Jesus spricht eher sanft, oder? Also, wenn ihr euch vorstellt, dass Jesus predigt, wer von euch hat so die Assoziation von einem Löwen, der brüllt? Das ist so eher so nicht das Bild, dass wir von Jesus haben, oder? Aber das sagt die Prophetie hier über diese Sache. Will er damit Angst machen? Ja oder nein? Hat Jesus Interesse uns zu erschrecken? Nein, nein, nein, nein, nein. Aber was will er dann sagen?

[42:50] Schauen wir mal gemeinsam zu Amos. Amos, wie gesagt, wir schlagen bisschen auch die Bibel auf, nicht wahr? Wir sind ja im Workshop. Amos Kapitel 3. Amos 3 und dort Vers 7 und 8. Kann jemand vielleicht von euch mit Trompeten gleicher Stimme das laut und deutlich vorlesen? Amos 3, Vers 7 und 8.

[43:20] Nein, Gott, der Herr tut nichts, ohne dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat. Der Löwe brüllt. Wer sollte sich nicht fürchten? Gott, der Herr redet. Wer sollte nicht weiß sagen? Okay, das ist doch interessant, oder? Merkt euch mal, dass in Vers 7 es um ein Geheimnis geht. Könnt ihr das merken? Wir machen eine Schublade hier auf. Ja, Schublade auf und merken uns: In Vers 7 geht es um ein Geheimnis. Gott hat ein Geheimnis den Knechten, seinen Propheten, geoffenbart. Okay, Schublade zu. Vers 8: Der Löwe brüllt. Wer sollte, womit wird das Löwenbrüllen hier verglichen? Was ist sozusagen das Symbol für "der Löwe brüllt"? Schaut mal, Vers 8 steht nicht an der Tafel, steht in eurem Gehirn, wenn ihr es durchdenkt. Das ist die Reaktion. Der Herr redet. Gott redet. Könnt ihr sehen, das ist so eine Parallel. Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Gott, der Herr redet, wer sollte nicht weiß sagen? Also das Argument ist genauso wie man sich fürchtet, wenn der Löwe brüllt, so wie ich in meinem Bett sage, ja. Ich meine, es war ja sicher nicht, weil der Löwe war ja eingesperrt, aber man hat das Gefühl, oh, der Löwe brüllt. Ja, man fürchtet sich ein bisschen. Genauso wie man sich fürchtet, wenn der Löwe brüllt, genauso sollte man weiß sagen, wenn Gott redet. Jetzt, was heißt weiß sagen? Was hat anderes Worte: Weissagung? Es geht um Prophetie, oder? Das heißt, wenn Gott spricht, sollte unsere Reaktion sein, dass wir uns für die Prophetie interessieren. Ja, nicht, dass wir alle Propheten werden, das nicht gemeint, aber dann sollten wir uns auch für sein prophetisches Wort interessieren. Der Löwe brüllt. Jesus predigt das Buch Daniel und schaut euch um in der christlichen Welt, wie viele sich für das Buch Daniel interessieren. Aber alle reden von Jesus.

[45:18] Ich frage mich, ich will ein bisschen herausfordern, okay? Ich frage mich, wie sich Jesus fühlt, der uns in seinem eigenen Buch, der Offenbarung Jesu Christi, uns deutlich macht. Ich möchte aus dem Buch Daniel zeigen, dass sich der Thron Gottes von A nach B bewegt hat. Kommt, kommt, kommt, kommt, kommt. Und viele, viele, viele, viele, viele Christen, manchmal auch Adventisten, sagen: "Ist das jetzt wirklich so wichtig? Können wir nicht einfach weiter Matthäus, Markus, Lukas lesen und uns an Jesus freuen? Ist die Prophetie so wichtig?"

[45:48] Wenn doch Jesus selbst uns sagt, er brüllt wie ein Löwe. Noch ein Beispiel. Noch ein Vers über das Löwenbrüllen. Hosea. Schaut mal mit mir in Hosea, Kapitel 11, Vers 10. Das ist richtig toll. Hosea 11, Vers 10. Dort steht: Wer mag das wieder lesen? Wir brauchen jemand, der wie ein Löwe brüllen kann. Also nur was die Lautstärke betrifft. Ja. Hosea 11, Vers 10, bitte.

[46:23] Sie werden dem Herrn nachfolgen, der brüllen wird wie ein Löwe. Wenn er brüllt, so werden die Söhne zittern vom Meer herbeie. Also hier steht: Wenn der Herr brüllt wie ein Löwe, was ist dann die Konsequenz? Könnt ihr das sehen in dem Vers? Sie werden ihm was? Nachfolgen. Wie nennt man Nachfolger von Jesus? Jünger. Ja, sie werden ihm nachfolgen.

[46:47] Jesus brüllt also nicht, um uns zu verschrecken. Er bringt uns nicht die Prophetie, um uns Angst einzulösen. Sagen, bleibt fern. Er brüllt wie ein Löwe in der Prophetie, damit seine Jünger ihm nachfolgen. Jetzt dreimal dürft ihr raten, wohin sollen sie ihm denn folgen? Zum Allerheiligsten. Wenn er brüllt wie ein Löwe, werden die, die ihn lieben, ihm auch folgen. Sie werden nicht sagen, wie die Israeliten in der Wüste: Warum sollen wir mit der Wolken und Wolken und Feuersäule folgen? Wir wollen lieber in die andere Richtung gehen. Ja, wer Jesus liebt, folgt ihm.

[47:25] So, jetzt kommt der Kern. Okay, das war jetzt alles Setup. Wenn ihr bisher geschlafen habt, jetzt ist die Zeit aufzuwachen. Okay. Offenbarung 10, Vers 5. Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, das ist noch mal wer? Das ist Jesus. Er hob seine Hand zum Himmel. Warum macht er das? Warum erhebt jemand seine Hand zum Himmel? Sehen wir jetzt gleich. Nächster Vers. Und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist. Jesus Christus schwört. Das kommt nicht so oft in der Bibel vor, oder? Ein paar Mal kommt das vor, aber nicht so oft. Was ist so euer persönlicher Eindruck? Da muss man nicht Theologie studiert haben. Wenn Jesus Christus schwört, wie würdet ihr es auf einer Wichtigkeitsskala von 1 bis 10 einteilen? Genau. Zwölf. Nein, das ist der Punkt ist ja, wenn Jesus etwas sagt, ist es immer wahr. Oder wir müssen nicht sagen, ah, stimmt das heute oder ist, ne? Es ist immer wahr. Das heißt, er schwört ja nicht, um uns zu sagen, glaub es mir diesmal. Er schwört uns, um quasi doppelt uns zu bestätigen. Das ist extrem wichtig. Er schwört.

[48:39] Hebräer 6. Genau. Hebräer 6 geht's um die um um das um das Schwören. So, jetzt h euch den Vers. Was schwört er? Er sagt zuerst: "Es wird keine Zeit mehr sein." Heißt das, dass die Zeit aufhört? Ja. Nein. Nein.

[48:56] Hört jemals die Zeit auf? Fängt mal so. Wird es einen Zeitpunkt geben, wo die Zeit aufhört, wo wir quasi in Zeitlosigkeit schweben? So in einem christlichen Nirvana. Wird es Zeit, oder wird es die Zeit immer geben? Woher können wir wissen, dass es die Zeit immer geben wird? Ewigkeit. Ewigkeit. Sabbat. Ah, wir werden bis in alle Ewigkeit den Sabbat halten, oder? Und Sabbat kannst du nur halten, wenn es Zeit gibt, oder? Wenn es keine Zeit gibt, gibt's keinen Sabbat. Also Zeit im physikalischen Sinne wird es immer geben. Übrigens, das lassen wir.

[49:31] Es geht also nicht um die Zeit im physischen Sinne. Um welche Zeit könnte es denn gehen, wenn Jesus im Zusammenhang mit "kommt zu mir ins Allerheiligste, wo sich der Thron aufgestellt hat zum Gericht"? Um welche Zeit könnte es gehen? Um prophetische Zeit. Oder gibt es eine Zeitprophezeiung? Ich bin mal gespannt. Nicht rufen. Wer von euch melden? Okay, melden. Ihr dürft euch melden. Wer von euch könnte jetzt spontan sagen, welches Datum damit verbunden ist? Nur melden, melden, melden. Welches Datum? Okay, gut, gut, gut, gut, gut. Schaut euch um. Schaut euch um. Hoch, Hände hoch. Hände hoch. Schaut euch um. Wer die Hände hoch hat, geht danach zu denen und fragt sie. Ja, die geben euch gerne Bibelstunde. Sagt mir, welche Zeit ist das? Das ist die Zeit 1844.

[50:23] Gleich, wir werden auch gleich noch was dazu sagen, keine Angst. 1844 ist die letzte und am weitreichendste Zeitprophezeiung der Bibel. Ihr kennt, es gibt einige Zeitprophezeiungen, oder? Welche Zeitprophezeiung kennt ihr, ne? So ein paar so aus dem. Welche Zeitprophezeiung kennt ihr aus der Bibel? Daniel 90 Jahre, oder was noch? Die 1260 Jahre, 1798. Was noch? 120 Jahre bei Noah, sehr gut. Was noch? Zwei. Wir reden uns, wir sprechen hinterher. Okay, kommst du zu mir? Kommst du zu mir? Ich kann dir vielleicht ein bisschen helfen, aber spannende Frage, aber lass mal kurz. Ja. Ähm, dreieinhalb Jahre, französische Revolution. Ja. 70 Wochen. 70 Wochen hatten wir schon, sehr gut, ausgezeichnet. Noch eine Zeitprophezeiung. Ja. 400 Jahre gefangen. 400 Jahre in Ägypten und Gefangenschaft. Genau. Also, es gibt mehrere Zeitprophezeiungen. Hier sagt Jesus, das ist die letzte. Jetzt können wir sagen, ah, wunderbar, da brauchen wir uns nicht mehr mit Prophetien zu beschäftigen, oder? Zeitprophezeiungen sind vorbei. Ende aus. Aber Jesus sagt das nicht, um zu sagen, auch übrigens, jetzt ist vorbei. Er sagt zwar, das ist die letzte Zeitprophezeiung, aber jetzt kommt etwas. Jetzt müsst ihr genau aufpassen. Und das ist mein Punkt heute.

[51:43] Sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, des siebten Engels, wenn er in die Posaune stoßen wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat.

[52:03] Lies mal den Vers genau. Worum geht's da? Können wir jemand die Kernidee mal zusammenfassen? Dieser Vers ist wahrscheinlich eine der am meisten unterschätzten Verse in der ganzen Adventgemeinde, würde ich sagen. Obwohl er quasi direkt in dem Kapitel steht, wenn ihr das ein bisschen kennt, wo die Adventgemeinde quasi prophetisch vorhergesagt wird. Dort steht nämlich hier: "Auch wenn die Zeitprophezeiung endet, gibt es jetzt eine Aufgabe, und diese Aufgabe ist die Aufgabe, für die die Adventgemeinde, die um 1844 entstanden ist. Für diese Aufgabe ist sie entstanden. Deswegen das müssen wir alle richtig verstehen."

[52:39] Was steht hier? Versucht mal das mit eigenen Worten zusammenzufassen, was da steht. Mal zu durchdenken. Versucht das mal so in heutigem Deutsch wiederzugeben. Jemand? Ja. Sag dort, wo der Engel die siebte Person ersalt wird, die Wiederkunft sozusagen. Die Wiederkunft kommt dann irgendwann auch. Das stimmt, genau, sehr gut. Ja. Oder kurz vor der. Okay. Okay. Okay. Noch jemand versucht, versucht für euch eine Fassung zu finden, wie ihr diesen Vers hier versteht. Das Geheimnis Gottes soll vollendet werden, wie es seinen Knechten, den Propheten, als Heilzbotschaft verkündet hat. Das ist der ganze Grund, warum es 1844 gibt. 1844, Zeit ist vorbei. Jetzt kommt das. Das Geheimnis Gottes soll vollendet werden. Hat eine Idee, wie, also wie würdet ihr es beschreiben? Können das ganz bestellen. Ah, okay. Okay. Wo könnten wir nachschauen jetzt? Geheimnis Gottes. Geheimnis Gottes. Geheimnis Gottes. Sein Geheimnis. Jemand müsste sich jetzt erinnern. Da. Eine Schublade. Genau. Danke. Wir haben eine Schublade, oder was in der Schublade drinne? Was ist in der Schublade drinne? Können wir ernst in die Schublade getan oder? Gehen wir noch zurück. Wo? Welcher Vers war das, wo wir in die Schublade getan haben? Amos 3. Gehen wir noch zurück zu Amos 3. Okay, das ist interessant, oder? Dass Amos 3 nicht nur von dem Löwenbrüllen und so weiter spricht, sondern auch von diesem Geheimnis. Amos 3, Vers 7.

[54:27] Also, was steht in Amos 3, Vers 7? Wer mag das lesen? Amos 3, Vers 7.

[54:32] Nein, Gott, der Herr tut nichts, ohne dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat. Okay, wem offenbart Gott sein Geheimnis? Was steht in Amos 3, Vers? Okay, wenn ich das Geheimnis Gottes verstehen will, wen muss ich hören? Also Propheten. Ich muss mich mit Prophetie beschäftigen, ansonsten kriege ich das Geheimnis nicht raus, oder? Ja oder nein? Und was hat er jetzt, schaut den Vers noch mal an, was hat er seinen Knechten, den Propheten? Das ist fast ein Zitat aus Amos 3. Ja, also Jesus möchte, dass wenn wir Offenbarung 10 lesen, wir sagen: Stopp, halt. Das habe ich doch in Amos 3 gelesen, nicht wahr, als als Prophetie-Interessierter. Amos 3, was war da mal? Ah, das Geheimnis wird den Knechten offenbart. Und jetzt sagt er, er hat das Geheimnis, seinen Knechten, den Propheten, als was verkündigt? Als was? Heilsbotschaft. Geht mir ein anderes Wort für Heilsbotschaft. Evangelium. Was heißt Evangelium? Gut. Übrigens, in dem Verbündigen steckt im Griechischen das Wort Evangelium drinne. Also, er hat es wörtlich sozusagen den Knechten, den Propheten evangelisiert. Er hat es ihnen quasi gut nachricht sozusagen, oder keine Ahnung, wie ich es ausdrücken soll. Heißt auf Deutsch: Das Evangelium, von dem Jesus möchte, dass wir es verstehen, steht in der Prophetie.

[55:52] Und was soll mit diesem Evangelium geschehen, nachdem die letzte Zeitprophezeiung 1844 zu Ende ist und wir jetzt in der siebten Posaune sind? Was soll passieren? Das Evangelium soll. Okay.

[56:14] Wer von euch hat schon mal eine Predigt über 1844 gehört? Okay, das kommt ab und zu mal vor, nicht? Ja, Datum Gericht. Ganz ehrlich, wer von euch hat schon mal eine Predigt drüber gehört, dass seit 1844 das Evangelium vollendet werden soll? Und an der Stelle kommen wir zu einem der wundesten Punkte in der Adventgemeinde. Weil uns immer vorgeworfen worden ist, seit über 100 Jahren: Ihr verdreht das Evangelium, indem ihr noch etwas hinzufügt. Habt ihr das mal gehört, dass andere Christen sagen: Hey, also wir haben einfach das Evangelium und ihr als Adventgemeinde mit eurem Sabbat und mit Ellen White und mit kein Schweinefleisch und das und jenes, ihr verdreht das Evangelium, weil ihr noch Dinge als wichtig und heilsentscheidend hinzufügt, so dass man das Evangelium aus den Augen. Habt ihr diesen Vorwurf schon mal gehört? Ja oder nein? Der ist der Hauptvorwurf gegen die Adventgemeinde.

[57:24] Unsere Reaktion in der Regel ist, was sagen wir? Wenn euch jemand sagt, ihr als Adventisten, ihr verdreht das Evangelium, weil ihr noch Dinge hinzufügt, die eigentlich gar nicht zum Kernevangelium dazugehören, was sagen wir dann, oder was würdet ihr sagen? Weg die anderen nehmen sind Teil davon. Einständiges. In der Regel sagen wir: Ja, das stimmt. Das Evangelium ist das hier. Das andere ist auch wichtig, aber ist ja nicht Teil des Evangeliums, oder? Weil wir haben das Evangelium. Jesus hat gelebt, ist gestorben, ist auch auferstanden. Das das Evangelium. Und dann haben wir noch ein paar interessante Sachen gefunden, die auch wichtig sind. Der Sabbat, Zustand der Toten, das ist auch wichtig, aber natürlich nicht das Zentrum, weil das Zentrum ist das Evangelium. Habt ihr das schon mal gehört, diese Idee? Ja, natürlich. Also das ist Evangelium und dann das ist nicht heilsentscheidend, aber unwichtig ist auch nicht. Ja, das ist immer dann, wo man sagt, so, ich will nicht sagen, dass es unwichtig ist, aber das ist entscheidend. Ja, das ist so ganz typischer Reflex, den wir als Prediger haben. Das andere ist auch wichtig, wollen wir gar nicht in Frage stellen, aber das hier ist das entscheidende. Und ich möchte euch heute ein bisschen herausfordern.

[58:40] Die Idee, dass wir hier das Evangelium haben, das abgeschlossen ist und dann mit unseren adventistischen Sonderlehren noch ein paar wichtige weitere Lehren haben, klingt erstmal irgendwie zufriedenstellend. Ist aber nicht die Botschaft von Jesus auf Offenbarung 10. Er sagt auf Offenbarung 10: Das Evangelium soll vollendet werden. Und wenn das Evangelium vollendet werden soll, was impliziert das für die Zeit davor? Ist das Evangelium unvollständig? Merkt ihr, dass es so ein bisschen knifflig jetzt wird? Wir können doch nicht sagen, das Evangelium hat die Welt auf die Adventisten gewartet, damit endlich das Evangelium passt. Ja, wirklich. Überlegt nicht so schnell. Überlegt, überlegt, überlegt, überlegt. Hat nicht Jesus am Kreuz gesagt: Es ist vollbracht? Ja oder nein? War es vollbracht? Er hat es vollbracht. Was wäre passiert, wenn an dem nächsten Tag die Zeit, wenn an diesem Tag die Zeit stehen geblieben wäre, nichts mehr passiert wäre, wären wir dann erlöst? Wenn Jesus am Kreuz gestorben wäre und dann die Zeit stehen geblieben wäre, wären wir erlöst? Er muss aufstehen, oder? Ohne Auferstehung keine Erlösung, oder? Also als Jesus sagte, es ist vollbracht, muss es trotzdem noch Dinge geben, die als Folge davon passieren, oder? Ohne Auferstehung wäre das Evangelium nicht vollendet gewesen, oder? Und trotzdem hat er gesagt, es ist vollbracht.

[1:00:16] Dasselbe Jesus, der am Kreuz gesagt hat, es ist vollbracht, sagt in Offenbarung 10, ab 1844 soll das Evangelium vollendet werden. Und da will ich die letzten Minuten mit euch ein bisschen genauer nachdenken, weil ich glaube, dass es einen enormen Unterschied macht auf die Weise, wie wir denken. Was ist dieses Geheimnis? Schaut mit mir in Kolosser 1, Vers 27. Dort sagt Paulus: "Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit."

[1:00:55] Jetzt, was bedeutet das? Wer von euch kennt die Botschaft an Laodizea? Offenbarung 3. Wer ist mit Offenbarung 3 gemeint? Also wir, die ganze Christenheit könnte man sagen, oder? Da steht: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir." Jesus wünscht sich, wo zu sein? Er wünscht sich in uns zu sein. Stimmt, er ist bei uns alle Tage. Aber sein Ziel ist, jetzt hört mir gut zu, sein Ziel ist es nicht nur bei uns zu sein. Sein Geist war auch bei allen Menschen vor der Sintflut 120 Jahre lang, hat sich dann erst zurückgezogen. Es reicht nicht, dass Jesu Geist an uns wirkt. Das hat er auch mit fast allen Menschen vor der Sintflut gemacht. Die meisten haben davon nicht profitiert. Jesus wünscht sich, dass er in uns ist. Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

[1:01:50] Das Problem von Laodizea ist ja, dass sie eigentlich alles wissen, aber Jesus nicht in ihnen ist. Ihr wisst vielleicht von Laodizea, heißt es, dass sie lau waren, oder? Könnt ihr lauwarm? Wisst ihr, warum das in Laodizea das Wasser lauwarm war? Hatten die irgendwie keinen Heizer? Da gab es heiße Quellen in Hierapolis und das Wasser kam da heißer raus und dann wurde das Wasser über so ein Aquädukt nach Laodizea gebracht und dort hat man das dann lauwarm getrunken. Das Problem von Laodizea war, sie waren zu weit entfernt von der Quelle. Haben zu weit entfernt von der Quelle, haben das richtige Wasser getrunken. Kann es sein, dass auch wir oft das richtige Wasser trinken, aber die Quelle außerhalb von uns ist? Wir gehen zum Youth Mission, damit wir Wasser bekommen. Wir schauen uns YouTube an, damit wir Wasser bekommen. Wir gehen in die Gemeinde und hoffen, dass wir Wasser bekommen. Eigentlich sollten wir zum Youth Mission gehen und als Quelle überquellen, das Wasser in uns haben. Eigentlich sollten wir in die Gemeinde gehen und Christus in uns haben. Nicht von anderen abhängig sein, dass sie uns jetzt geistlich was mitgeben, sondern eine persönliche Beziehung zu Jesus haben. Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

[1:03:11] Schaut mal Offenbarung 18, Vers 1. Dieselbe Gemeinde, Laodizea. Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Bevor Jesus wiederkommt, wird die Erde erleuchtet. Nicht mit tollen Outre-Aktionen, so toll die sind, nicht mit wunderbaren Programmen, so wunderbar die auch sein mögen, sondern damit, dass Menschen erkennen: Tatsächlich ist es möglich, Christus in uns zu haben. Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

[1:03:44] Was bedeutet das? Ja, auf Jesaja 60: Mach dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Es bedeutet, dass wenn wir den Charakter Jesu studieren, wenn wir uns überlegen, wie Jesus Christus ist, wir uns wünschen, dass sein Denken, sein Wesen auch in unser Herz hineingeschrieben wird.

[1:04:17] Will euch jetzt in den letzten Minuten das versuchen so einfach wie möglich zu erklären. Sei auf Offenbarung 10. In den Tagen der Stimme des siebten Engels. Wo sollten wir also schauen, um die Vollendung des Evangeliums besser zu verstehen? Macht mir mal einen Vorschlag. Posaunen. Wir sollten mal den Posaunen nachschauen, nicht? Jetzt haben wir leider nicht die Zeit, ein ausführliches Posaunenstudium zu machen. Irgendjemand von euch müsste jetzt sagen, dann, dann wird's mir gut gehen. Okay. Aber vielleicht trefft ihr euch ja irgendwo auf dem Weg zum Mittag oder so und schaut mal die Posaunen rein. In der siebten Posaune steht: "Und der Tempel Gottes wurde geöffnet und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel." Wo, also wie nennt man die Lade seines Bundes? Die nennt man, das ist die Bundeslade. Genau. Und wo im Tempel, wo im Heiligtum stand die Bundeslade? Im Allerheiligsten. Also, womit also das Evangelium vollendet? Womit? Damit, dass Jesus und der Vater mit ihren Thronen in das Allerheiligste gehen, dort, wo die Bundeslade ist. Gehört elementar zum Evangelium dazu. Nicht, dass uns das Gesetz Gottes rettet, aber das Blut, das am Kreuz fiel, also das Blut des Opfers, das geht den ganzen Weg bis ins Allerheiligste.

[1:05:43] Wir denken immer, hier ist das Evangelium und da ist noch der Sabbat, der Zustand der Toten, das und jenes, unsere ganzen Sonderlehren, die alle irgendwie wahr sind, aber nicht direkt was mit dem Evangelium zu tun haben. Möchte euch heute sagen, das, was Gott uns seit 1844 gezeigt hat, hilft uns das Evangelium zu vollenden.

[1:06:06] Denn wie soll ich lernen, mit Christus eins zu werden? Ist doch wunderbar, wenn ich dann verstehe, wie durch den Sabbat ich eine besondere Beziehung zu ihm aufbauen kann, oder?

[1:06:19] Wie soll ich das Wesen Gottes... Ich erkläre es mal andersrum, ich erkläre mal an einem anderen Beispiel. Stellt euch vor, ihr glaubt an die ewig brennende Hölle. Ist es okay? Kann man trotzdem glauben, dass Gott liebevoll ist, ja oder nein? Oh ja, es gibt viele Menschen, die glauben, Gott ist die Liebe. Sie singen "Gott ist die Liebe", sie machen so tolle Konzerte, "Gott ist die Liebe" und glauben trotzdem, dass er die Gottlosen am Ende für alle Ewigkeit verbrennen wird. Ja, also rösten wird, in der Hölle. Glaubt ihr, es hilft für das Verständnis des Evangeliums, wenn man durch das Untersuchungsgericht versteht: Die Toten sind tot, ihre Bücher werden geöffnet und am Ende der Zeit werden Gottlose zwar vernichtet, aber sie brennen nicht für ewig. Hilft das für das Evangelium, ja oder nein? Es macht einen Unterschied.

[1:07:10] Also, jetzt müssen wir eine Frage stellen: Ist das Evangelium also vorher unvollständig gewesen? Oder was ist jetzt das Neue sozusagen? Ähm, wo habe ich den mein Dings? Habt ihr den gesehen? Wo? Ah, da.

[1:07:29] Als Jesus gesagt hat: "Die Zeit ist erfüllt." Welche Zeitprophezeiung hat er sich erfüllt, als Jesus auf die Erde kam und gepredigt hat? Welche Zeitprophezeiung hat er sich erfüllt? Wer weiß das? Daniel 9. Welche Zeitprophezeiung? Wie viel Jahre? 483 Jahre. Wir gehen heute nicht in die Details. Ähm, im Jahre 27, 727 wird Jesus getauft. Übrigens, kleine Werbung: Nächstes Jahr 2000 Jahre Taufe Jesu. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich jetzt einen kleinen Werbeblock machen. Das wird die wahrscheinlich größte Gelegenheit, über Jesus zu sein, die wir in unserer Lebenszeit bekommen werden. 2000 Jahre Taufe Jesu nächstes Jahr. Wir als Adventisten werden die ersten sein, weil die einzigen sind, die glauben, dass Jesus im Jahre 27 getauft worden ist. Könnt ihr noch drüber nachdenken. Jesus wird getauft im Jahre 27. Er beginnt zu predigen.

[1:08:18] Frage: Ist das Evangelium, das er gepredigt hat, ein anderes gewesen als das, was es im Alten Testament schon gab? Ja oder nein? Ist dasselbe Evangelium, ja oder nein? Hat sich also irgendwas geändert, als er jetzt auf die Welt kam? Denkt mal nach. Ich weiß, schwere Fragen. Also, wenn es dasselbe Evangelium ist, das man schon in den Propheten und dem Heiligtum und überall sehen konnte, warum musste dann Jesus auf die Welt kommen? Hat sich da irgendwas verändert? Ja oder nein? Es ist was völlig Neues, oder es ist ein komplett... also es war ein entscheidender neuer Schritt und trotzdem ist es dasselbe Evangelium. Könnt ihr sehen? Im Jahre 27 wird dasselbe Evangelium auf eine völlig neue, viel klarere Weise artikuliert, oder? Es ist doch einfacher mit Johannes 3, Vers 16, das Evangelium zu verstehen, als mit 3. Mose mit den Schuldopfern, oder? Das kann man dort auch verstehen, aber es wird jetzt einfacher gemacht. Im Jahre 27 macht Gott das Evangelium einfacher. Jesus kommt auf die Welt.

[1:09:21] Die nächste Zeitprophezeiung im Buch Daniel, wir lassen jetzt die Folien, das dauert zu lange. Die nächste Zeitprophezeiung im Buch Daniel, Daniel 9, ist nach 27. Welches ist das nächste Datum? 31. Was passiert 31? Kreuzigung.

[1:09:34] Hat sich, als Jesus gekreuzigt hat, hat sich irgendwas am Evangelium geändert? Ja oder nein? Ist dasselbe Evangelium, das er vorher gepredigt hat. Ist es dasselbe Evangelium danach? Ja oder nein? Ist dasselbe Evangelium. Hat sich trotzdem was geändert? Es ist jetzt viel klarer, oder? Das, was er vorher in Gleichnissen erzählt hat, der Samenkorn muss sterben und so weiter, das ist jetzt quasi greifbar, oder? Dasselbe Evangelium wird viel deutlicher durch das Jahr 31. Jedes prophetische Datum bringt sozusagen eine Weiterentwicklung des Evangeliums. Versteht ihr, wie ich sagen will? Keine neuen Wahrheiten, dieselbe Wahrheit immer noch klarer.

[1:10:11] Das nächste prophetische Datum, also wir haben 27, dann haben wir 31. Was ist das nächste Datum? 34. Was 34 passiert? Stephanus wird gesteinigt. Und das bedeutet, was viel wichtiger ist: Das Evangelium geht wohin? Und die Jünger merken plötzlich: Wow, alle Menschen können gerettet werden, oder können, wie Petrus nach Jahren mit dir sagt: "Jetzt erkenne ich in Wahrheit, Gott hat alle Menschen gleich lieb." Unfassbar, nicht? So lange hat er gebraucht, aber jetzt versteht er dasselbe Evangelium. Ja oder nein? Hat sich etwas entscheidendes verändert? Dasselbe Evangelium hat sich entscheidend verändert. Es geht in die ganze Welt.

[1:10:55] Mein Punkt ist: Im Jahre 27 dasselbe Evangelium, eine entscheidende Veränderung. Im Jahre 31 dasselbe Evangelium, eine entscheidende Veränderung, die es klarer macht. Im Jahre 34 dasselbe Evangelium, eine entscheidende Veränderung. Im Jahre 1844 dasselbe Evangelium mit einer entscheidenden Veränderung.

[1:11:19] Ist das normal? Dasselbe Evangelium, das ewige Evangelium mit einer entscheidenden Veränderung. Jesus ist nicht mehr im Heiligen, er ist im Allerheiligsten. Und manche sagen: "Ja, ja, so what?" Ich versuch's euch jetzt am Ende, ich habe noch 3 Minuten oder so, so zu erklären, dass ihr es hoffentlich nie wieder vergesst. Wer von euch hat schon mal am Sabbat Gäste da gehabt? Okay. Wer von euch hat schon mal den Postboten in seine Wohnung gelassen? Weniger. Okay. Lasst ihr den Postboten überall dorthin, wo ihr eure Sabbatgäste hinlasst? Also, den Postboten lasst man in der Regel nur wohin? Ja, mach die Tür auf. Flur. Nicht ganz. Es gibt manche Leute, die lässt man nicht mal in den Flur, oder manche Leute wickelt man vorher ab. Manche Leute lässt man aber auch ins Wohnzimmer, nämlich die Potlock-Gäste am Sabbat, oder? Woran hängt das ab, wie weit man jemand in seine Wohnung lässt? Je besser man ihn kennt, oder? Okay.

[1:12:18] Wenn wir, wenn Ber und Titus hat noch nicht so viel zu sagen, aber er freut sich auch. Wenn Ber und ich Gäste einladen am Sabbat, dann dürfen die bei uns auf das Wohnzimmer, die dürfen auch in Titus Kinderzimmer, die dürfen aufs Bad. Ja, das ist ganz wichtig. Die dürfen auch in die Küche, weil wenn ich irgendwo eingeladen bin, das schicken Leute gleich wieder aus der Küche. Die wissen vielleicht auch warum. Aber in der Regel lassen wir unsere Gäste nicht in unser Schlafzimmer, oder man lässt sie auch in der Regel nicht irgendwie in den... wir haben jetzt keinen Keller, doch wir haben auch ein Keller. In den Keller oder so. Man behält ein paar Sachen zurück, die sind zu intim, zu privat. Aber gibt es auch Leute in eurem Leben, die lasst ihr sogar in euer Schlafzimmer? Mama und Papa kommen. Je besser man jemand kennt, desto mehr Türen öffnet man, oder?

[1:13:04] So, jetzt versucht Jesus zu verstehen. Jesus kommt vom Himmel, um uns zu treffen, wo wir sind, auf dem Marktplatz des Lebens, im äußersten Vorhof sozusagen. Er begegnet uns auf dieser Erde, macht Freunde, erzählt von uns und lädt uns ein, ihn zu besuchen. Nämlich wo? In seiner Wohnung. Und seine Wohnung ist wo? Im Himmels- und Heiligtum. Und nach dem Kreuz fährt er in den Himmel auf und er öffnet eine Tür. Schaut mit mir, das können wir kurz lesen. Hebräer Kapitel, Hebräer Kapitel, Hebräer Kapitel 9 ist das, glaube ich. 10. Entschuldigung, Hebräer 10, da Vers 19. Hebräer 10, Vers 19. "Da wir nun, ihr Brüder, Kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, das er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das heißt durch sein Fleisch." Mit anderen Worten, das sind komplexe Worte für eine einfache Idee. Jesus hat die Tür aufgemacht, die Tür zum Heiligtum. Wir dürfen, der sagt in Hebräer 4, so kommt jetzt, wie sagt im Englischen "boldly", wie wir heißen mit Freimut, ja? Kommt mit Freimut zum Thron der Gnade. Wir können ihn dort besuchen, sozusagen.

[1:14:21] So, what's the matter with 1844? 1844 öffnet Jesus nicht nur die Tür zum Heiligtum, er öffnet die letzten geheimen Kammern. Er öffnet sozusagen die Tür, wenn man so möchte, zu seinem Schlafzimmer. Er macht alle Türen auf. Wir können seit 1844, das meine ich so, wie ich sage, Gott besser verstehen als jemals zuvor. Wir können ihn besser kennenlernen, weil wir noch besser verstehen als jemals zuvor, wie Gerechtigkeit durch den Glauben, wie Erlösung mit dem Gesetz zusammenhängt, wie sein ewiges Gesetz der Liebe seinen Charakter beschreibt. Schreibt mal, was die Reformatoren über den Charakter Gottes schreiben. Das ist noch längst nicht so weit entwickelt, wie adventistische Theologie das möglich macht. Gott macht durch 1844 es möglich, das Evangelium noch viel besser zu verstehen und ihn noch viel klarer zu verstehen. So wie wenn ich quasi meine letzte Tür, die ich zu Hause habe, aufmache, so macht Gott 1844 seine letzten Türen auf. Es gibt nichts mehr, was uns vorenthält.

[1:15:34] Das bedeutet für dich und für mich: Was Gott uns als Adventgemeinde anvertraut hat, ist nicht noch ein paar Add-ons zum Evangelium. Adventbotschaft heißt nicht: Hier ist das Evangelium und ach, wir haben noch rausgefunden, dass eigentlich Mittwoch die Mitte der Woche ist und deswegen man am Sabbat in die Gemeinde gehen sollte und ach, die Toten sind übrigens tot und ach, man sollte vielleicht kein Fleisch essen. So Zusatzsachen. Sondern Adventbotschaft bedeutet Evangelium, das schon im Jahre 27, 31 und 34 entscheidende Kurven genommen hat, sozusagen entscheidende neue Phasen. Dasselbe Evangelium ist jetzt in seiner letzten Phase. Es wird vollendet.

[1:16:21] Und das heißt auch, ihr Lieben, dass jemand, der Jesus dorthin nicht folgt, sondern dort stehen bleibt, wo er bisher war, das Evangelium nicht so gut versteht wie die, die ihm folgen. Ein Gläubiger im Alten Testament hatte nichts weiter als das Heiligtum, oder? Diejenigen, die Jesus, als er auf die Welt kam, abgelehnt haben und sich allein auf das Heiligtum auf der Erde berufen haben, die haben letztendlich ihr Verständnis fürs Evangelium sogar verloren. Das könnt ihr im Neuen Testament nachlesen. Versteht ihr, wie ich meine?

[1:17:07] Unser Auftrag als Adventgemeinde besteht nicht darin, Recht zu haben über 28 Glaubenspunkte. Unser Auftrag als Adventgemeinde besteht darin, nicht noch eine besonders äh merkwürdige Note im Chor der äh der Kirchen noch zu singen. Ja, so ein bisschen noch was anderes. Unsere Aufgabe, die uns Jesus aufgetragen hat, besteht darin, das Evangelium in seiner vollen Breite, in seiner vollen Tiefe so klar und so schön zu erklären, zu leben, auszuleben, um anderen sie einzuladen, auch Gott so gut kennenzulernen. Aber hier kommt das Entscheidende: Wenn Jesus die Tür öffnet zum Allerheiligsten, wisst ihr, es gibt Offenbarung noch eine Tür. In Offenbarung 3, Vers 20 haben wir gelesen, die Tür unseres Herzens. Solange Jesus nicht in unserem Herzen ist, kann ich euch noch so viel, können wir noch so viel datieren und 1844 und so weiter. Wenn Jesus nicht in unserem Herzen ist, dann werden wir mit unserem Herzen auch nicht ins Allerheiligste gehen. Wie ich meine?

[1:18:15] Wenn Jesus uns einlädt, mehr über ihn zu erfahren als jemals zuvor, dann ist es auch notwendig, dass wir ihn in die äußersten Kammern unseres Herzens bringen. Adventisten sollten dafür bekannt sein, die schönste, größte, tiefste und klarste Erklärung des Evangeliums zu geben, inklusive Sabbat, inklusive Zustand der Toten, inklusive Prophetie, um zu zeigen, wie all das auf das Evangelium hinwirkt. Und wisst ihr, wie unsere Botschaft heißt in Offenbarung 14, wo es um "fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre, Stunde seines Gerichts, Sabbat und so weiter" geht? Wie heißt diese Botschaft? Es heißt, das ist das ewige Evangelium. Ich habe Leute sagen hören: "Ja, das meint in Vers 6 ewiges Evangelium, so wie wir es halt kennen in allen Kirchen und dann in Vers 7 kommen noch paar Sachen dazu, die nicht zum Evangelium gehören." Und ich sag: "Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein." Offenbarung 14, Vers 6 und 7 beschreibt genau das, was wir heute angeschaut haben. Das ewige Evangelium soll vollendet werden, indem wir verstehen, was es wirklich bedeutet, Gott zu fürchten, was es wirklich bedeutet, ihm die Ehre zu geben. Was es wirklich bedeutet, dass die Stunde seines Gerichts begonnen hat, dass es wirklich bedeutet, den Sabbat zu halten. All das soll das Evangelium noch klarer strahlen lassen.

[1:19:34] Wenn wir das verstanden haben, dann gehen wir nach Hause. Dann gehen wir nach Hause, denn darum geht es in der Adventbotschaft. Im nächsten Workshop werden wir uns dann anschauen, was das für die zweite Engelsbotschaft bedeutet. Wenn das die Aufgabe der Adventgemeinde ist, was bedeutet das für die Botschaft Babylon? Babylon ist gefallen. Und ähm, wenn ihr das heute jetzt verstanden habt, dann werdet ihr den zweiten Punkt richtig richtig gut verstehen und er wird euch vielleicht ein bisschen überraschen. Ähm, aber es ist wichtig. Aber ich möchte schließen. Oh, ich hätte schon längst schließen sollen, vergebt mir. Wir fangen auch 5 Minuten später an. Okay, da habt ihr noch genügend Pause. Ähm, möchte schließen mit der Frage: Wer von euch möchte neu darüber nachdenken, jetzt nicht aus dem Workshop gehen, sagen: "Aha, interessant", sondern neu darüber nachdenken in einem persönlichen, eigenen, freiwilligen Bibel- und Prophetestudium, was die Adventbotschaft, das ewige Evangelium für ihn persönlich bedeutet? Wer von euch möchte sagen: "Okay, das nehme ich mir vor, das will ich besser verstehen." Amen. Sollen wir beten?

[1:20:45] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass du zu uns gesprochen hast. Danke, dass du uns dein Wort so erklärst, wie du es gemeint hast. Und Herr, vergib uns, dass wir so oft das Evangelium verkleinern, irgendwie eingrenzen und die ganze prophetische Kraft da oft gar nicht sehen, die du hineingelegt hast. Ich möchte dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns neue Augen dafür schenkst, warum es die Adventgemeinde gibt, dass wir eine neue Liebe bekommen für das Evangelium, so wie es in der Bibel steht, für die Prophetie, auch für die Texte, die wir noch nicht verstehen, damit wir noch besser dich begreifen können. Herr, ich möchte dich bitten, dass wir nicht zufrieden sind mit dem Status, den wir haben, sondern dass wir uns immer nach mehr von dir sehnen, dass wir Boten des Lichtes sind, dass Christus in uns nicht nur ein Bibelvers ist, sondern eine Realität, die andere Menschen davon überzeugt, dass du wirklich existierst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21:47] Eine Viertelstunde Pause und dann geht's in der Viertelstunde hier weiter mit "Babylon, ein offenes Geheimnis". Ja.


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