[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr wieder dabei seid auf www.joelmedia.de zu unserer vorletzten Folge der Cannstatt Study Hour zum Thema der Erste und Zweite Thessalonicher Brief.
[1:31] Wir bereiten uns heute auf das Bibelgespräch am 22. September vor. Und es ist, wie gesagt, das vorletzte Thema in diesem Studienheft, wo wir uns über die beiden Thessalonicher Briefe sehr ausführlich und detailliert Gedanken gemacht haben, Vers zu Vers hindurchgegangen sind.
[1:48] Und dieses vorletzte Thema handelt vor allem von dem zweiten Kapitel und damit dem vorletzten Kapitel des zweiten Thessalonicher Briefes. Letzte Woche haben wir ja das erste Kapitel angeschaut und diese Woche nun also das zweite Kapitel.
[2:05] Und es ist ein Kapitel, das wirklich in sich hat. Schon der Titel unserer Folge macht das deutlich, kurz und prägnant: Der Antichrist. Und das ist ein Thema, das heiß umstritten ist in unseren Tagen. Und wir wollen heute nicht einfach mitdiskutieren, wir wollen die Bibel aufschlagen und aus der Bibel lernen, aus dem, was Paulus an die Thessalonicher schreibt, wer der Antichrist ist, was der Antichrist ist und was der Antichrist vorhat. Zweite Thessalonicher 2 und dort Vers 1.
[2:38] Dort lesen wir von Paulus, wie er in den Thessalonicher schreibt. Zweite Thessalonicher 2 und dort Vers 1. Wir wollen unsere Zeit hier gut nutzen und fangen damit direkt gleich an hier mit dem Bibelstudium.
[2:49] Paulus bezieht sich offensichtlich in diesem zweiten Kapitel direkt wieder auf die Wiederkunft. Und wir haben ja gesehen in den bisherigen Folgen, dass in jedem Kapitel der Thessalonicher Briefe er einen Schwerpunkt legt auf die Wiederkunft. Das sind verschiedene Aspekte, die da zum Tragen kommen, aber immer wieder geht es um die Wiederkunft.
[3:18] Und wenn ihr euch noch nicht das Bonusmaterial angeschaut habt, die Cannstatt Study Hour Extra, die wir in diesem Quartal zur Verfügung gestellt haben, dann solltet ihr das unbedingt tun, wo wir noch einmal alles zusammenfassen, was über die Wiederkunft in der Bibel gesagt wird.
[3:34] Und wenn Paulus hier sagt in Vers 1, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, dann wird damit ganz deutlich, dass er sich bezieht auf eine Aussage, die er im ersten Thessalonicher Brief gemacht hat. Wir haben ja schon in der letzten Woche gesehen, dass Paulus sich mit seinem zweiten Brief ganz bewusst inhaltlich auf den ersten Brief bezieht.
[3:57] Und so wollen wir diese Aussage im ersten Brief noch einmal anschauen. In 1. Thessalonicher 4, Vers 15, 16 und 17, dort lesen wir: Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn. Paulus sagt den Thessalonichern in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit.
[4:41] Und genau auf diese Passage bezieht sich Paulus jetzt in 2. Thessalonicher 2, Vers 1, wenn er sagt: Wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm.
[4:54] Und Paulus hat eine Bitte, eine wirklich ernste Bitte, und die kommt jetzt direkt sozusagen auf den Fuß. In Vers 2 heißt es und lesen wir das sehr ausführlich und sehr genau.
[5:07] Vers 2 sagt Paulus: Lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da.
[5:28] Paulus sagt: Lasst euch nicht in eurem Verständnis, also in eurem Begreifen erschüttern, lasst euch nicht verführen, lasst euch nicht durch angebliche Briefe von Paulus, durch verschiedene andere Dinge, die wir noch gleich studieren werden, zu dem falschen Verständnis hinführen lassen, dass der Tag des Christus schon in der Generation von Paulus zu erwarten wäre.
[5:52] Heute glauben viele Christen, dass die Urchristen fest davon überzeugt gewesen sind, dass Jesus zu ihrer Zeit kommt. Und ja, wir können sehen in diesem Brief, dass es Gläubige gab, die davon ausgegangen sind, dass der Tag des Christus schon da ist. Aber wir sehen im zweiten Thessalonicher Brief, Kapitel 2, dass Paulus diese Einstellung, diese Theologie, dieses Denken als irrtümlich bezeichnet.
[6:22] Paulus macht auf ein Missverständnis aufmerksam. Offensichtlich hatten einige der Gläubige, die den ersten Thessalonicher Brief gelesen haben, in Kapitel 4, Vers 15 und 16 und so weiter, die Worte: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, so verstanden, dass Paulus damit seine Generation meint, die Generation der Urchristen, wir, die wir leben.
[6:51] Aber wir haben, als wir diesen Vers ausführlich studiert haben, in einer der vorherigen Folgen, schaut euch das nochmal an, im Archiv, wo es um diesen Vers hier geht, eindeutig gezeigt, dass die Verwendung des Wortes "wir" in der Bibel keinesfalls die Schlussfolgerung zulässt, dass damit die genaue Generation des Schreibers gemeint ist. Jesaja spricht in Jesaja 53 von "wir" und sagt: Wir haben ihn verachtet, wir haben ihn verspottet, wir haben geglaubt, auf ihm liegt die Strafe Gottes. Und damit meint er Jesus, der fast 800 Jahre später, ungefähr acht Jahrhunderte später gekreuzigt wurde.
[7:27] "Wir" meint nicht die Generation, aber einige Gläubige in Thessalonich nahmen diese Worte: "Wir, die wir leben" und haben deswegen gesagt, deswegen lehrt Paulus, dass Jesus schon in dieser unserer Generation, in dieser Zeit wiederkommt. Und das ist offensichtlich eine undiblische Auslegung.
[7:51] Nun, offensichtlich waren sie sehr erregt, sie waren erschreckt und erschüttert. Und es gibt ein Mittel gegen undiblische Aufregung. Auch heute passiert es öfter mal, dass Menschen kommen mit verschiedenen Theorien, die sogar sehr biblisch klingen, wie auch diese Theorie, und die dann andere Gläubige aufschrecken und aufscheuchen. Und die Bibel hat ein gutes Gegenmittel dagegen.
[8:15] Wir finden es in Jesaja 26, Vers 3. Jesaja 26 und dort Vers 3. Die Bibel sagt: Einem festen Herz bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut. Jemand, der auf Gott vertraut, wird sich nicht so leicht erschüttern lassen in solchen spekulativen Prophetieauslegungen oder spekulativen Bibelauslegungen. Gott schenkt Frieden ins Herz.
[8:45] Und Jesus sagt ja, als er seine Jünger über die Wiederkunft aufklärt in Johannes 14, Vers 1, sehr deutliche Worte, die man nicht missverstehen kann: Euer Herz erschrecke nicht. Wie ist das möglich? Glaubt an Gott und glaubt an mich. Wer an Gott glaubt, wer an Jesus glaubt, wer Vertrauen in ihn hat, wird sich nicht so leicht erschrecken lassen durch sensationelle Bibelauslegungen, die Aufregung verursachen sollen.
[9:22] Nun, was meint Paulus, wenn er sagt: Lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist? Manche fragen sich: Ja, wie kann ich durch einen Geist jetzt in meinem Verständnis erschüttert werden? Das ist ganz sehr einfach, wenn wir der Bibel erlauben, sich selbst auszulegen.
[9:41] In 1. Johannes 4 finden wir die Erklärung, was hier mit Geist gemeint ist. 1. Johannes 4 und dort Vers 1, wir lesen: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind. Und jetzt kommt die Erklärung: Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. Das Wort Geist hier meint also keine körperlose Substanz, die irgendwie in einer okkulten Seance angerufen wird. Nein, das Wort Geist steht einfach für einen Propheten. Das heißt, Geister in der Bibel kann verwendet werden für Menschen. Es gibt noch andere Stellen in der Bibel, wo das Wort Geister verwendet wird, einfach für Menschen und insbesondere hier für Propheten.
[10:20] Das heißt, Paulus warnte uns, dass wir uns nicht erschrecken lassen sollen durch einen Geist, durch einen falschen Propheten, der sich erhebt und sagt, dass er eine besondere Botschaft von Gott hat, die, wie wir gleich sehen werden, dann gegen die bereits etablierte Prophetieauslegung geht. Und Jesus hat vor falschen Propheten gewarnt, nicht wahr?
[10:52] In Matthäus 24, ein interessanter Text, den wir noch anschauen wollen. In 2. Petrus 2, Vers 1, da macht auch Petrus auf diese Gefahr aufmerksam, dass es schon in der Urchristenheit Lehrer gab, die gegen die gesunde Lehre gesprochen haben. Und wir sollten darauf aufmerksam achten.
[11:12] 2. Petrus 2, Vers 1: Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden. Nicht nur, dass dort falsche Lehrer gewesen sind, wie zur Zeit von Paulus, sondern Petrus sagt auch voraus, es wird in der Zukunft auch in der Christenheit immer wieder falsche Lehrer geben, die heimlich verderbliche Sekten, das heißt irrleeren Parteien, einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.
[11:43] So wie es im alten Testament falsche Propheten gab, gibt es auch heute noch und gab es auch in der Urchristenheit falsche Lehrer, die neues Licht, Irrlehren in die Gemeinde hineinbringen und damit viele in ihrem Verständnis und in ihrem Begreifen des Wortes Gottes erschüttern, die plötzlich nicht mehr wissen, wo links und rechts ist und ihren Halt in Gott verlieren. Und wir sollten uns heute dafür hüten, solchen Irrlehrern aufzusitzen. Und deswegen müssen wir die Bibel kennen.
[12:13] Wenn wir uns 2. Thessalonicher anschauen, dann wird ganz deutlich, dass diese Irrlehrer mit ihren fanatischen Ideen offensichtlich die Gemeinde konfus gemacht haben. Und könnte es sein, dass auch manchmal heute das Volk Gottes etwas konfus geworden ist in Bezug auf bestimmte Dinge der Lehre, weil neue Theorien hineingebracht werden in das Volk Gottes?
[12:41] Paulus hat ein wirksames Gegenmittel. Er bezieht sich offensichtlich auf die Prophetie. Schauen wir in Vers 3. Er sagt: Lasst euch von niemandem in irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens.
[13:05] Paulus sagt: Lasst euch nicht verführen. Und damit wiederholt er nur das, was Jesus schon gesagt hat in Matthäus 24, Vers 4. Denn im Kontext der Wiederkunft Jesu gibt es eine Sache, die Jesus als eines der wichtigsten Zeichen immer und immer wiederholt.
[13:23] In Matthäus 24, Vers 4 lesen wir, und das ist das allererste, was er sagt auf die Frage: Wann ist das Zeichen einer Wiederkunft, das Ende der Weltzeit? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt. Wenn es um die Wiederkunft geht, wenn es um die letzten Ereignisse geht, um die Endzeit, müssen wir darauf Acht haben. Wir müssen aktiv darauf achten, dass wir nicht verführt werden. Jesus gibt uns keine Garantie, keinen Freifahrtschein zu sagen: Lebt einfach als Christ den Tag hinein, ich werde schon darauf achten, dass ihr nicht verführt werdet. Er sagt: Habt selbst Acht darauf, dass ihr nicht verführt werdet.
[13:59] Und Paulus sagt uns: Es muss zuerst der Abfall kommen. Mit anderen Worten, die Wiederkunft konnte nicht, sehr wichtig, was wir jetzt hier studieren, sehr wichtig, die Wiederkunft konnte nicht zur Zeit von Paulus kommen, weil Paulus offensichtlich wusste, wie viele andere Christen auch, dass vor der Wiederkunft ein Abfall stattfinden muss.
[14:25] Jetzt, woher wusste er das? Schauen wir in 1. Timotheus 4, Vers 1 bis 3. Dort heißt es: 1. Timotheus 4, Vers 1: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und lehrenden Dämonen zuwenden werden.
[14:50] Paulus sagt: Es wird in der Zukunft nach mir einen Abfall geben, wo Gläubige sich irreführenden Geistern und lehrenden Dämonen, also sich auf die falsche Seite im großen Kampf stellen werden, diesen Lehren sich zuwenden werden. Durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.
[15:07] Auch in Apostelgeschichte finden wir diese gleiche Vorhersage von Paulus. Es ist also kein Einzelfall hier im Thessalonicher Brief. Apostelgeschichte 20, Vers 29 und 30. Paulus sagt: Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.
[15:33] Paulus wusste, dass es einen Abfall in der Christenheit geben würde, wo verkehrte Dinge, das heißt Irrlehren, in die Gemeinde kommen würden. Und erst wenn das geschehen würde, würde danach irgendwann die Wiederkunft kommen.
[15:44] Und dieser graduelle Abfall, den können wir in der Offenbarung gut beobachten. Ein wunderbares Bild. In der Offenbarung können wir in den sieben Sendschreiben und wir können das nur kurz anreißen und andeuten. Ihr könnt das zu Hause weiter studieren.
[15:52] In Offenbarung 2 bis 3 finden wir sieben Sendschreiben und der Text, wie er geschrieben ist, macht deutlich, dass sie nacheinander die Epochen der Kirchengeschichte beschreiben. Warum? In Offenbarung 2, Vers 2 lesen wir von der ersten Gemeinde: Ich kenne deine Werke und deine Bemühungen und dein standhaftes Ausharren und dass du die Bösen nicht ertragen kannst und hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt. In der ersten Gemeinde zu Beginn der Christenheit gab es schon Lügner, die sich als Apostel ausgegeben hatten, die aber erkannt worden sind.
[16:33] In der zweiten Gemeinde, in Smyrna, finden wir in Vers 9: Ich kenne deine Werke und deine Drangsal, deine Armut, du bist aber reich und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans. Die erste Gemeinde hat Lügner, falsche Apostel, die zweite Gemeinde hat schon die Synagoge Satans, die behaupten, sie seien Juden.
[16:47] In der dritten Gemeinde, in Pergamus, finden wir Vers 13: Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst, da wo der Thron des Satans ist. Falsche Apostel, Synagoge des Satans, falsche Juden, Thron des Satans. Synagoge religiös, Thron politisch. Wir sehen eine schrittweise Abfolge des Abfalls.
[17:07] In der vierten Gemeinde haben wir dann das, was in Vers 24 steht: Euch aber sage ich und den übrigen in Thyatira, all denen, die diese Lehre nicht haben und die nicht die Tiefen des Satans erkannt haben. Wir sehen also von den Lügnern, und wir wissen, Satan ist der Erfinder der Lüge, zur Synagoge des Satans, zum Thron des Satans, zu den Tiefen des Satans. Ein deutlicher Abfall.
[17:30] In den ersten drei Sendschreiben wird übrigens die Wiederkunft Jesu gar nicht erwähnt. Aber als dann die Tiefen des Satans sozusagen in der Gemeinde erreicht sind, in der Kirche, der Abfall vollständig geworden ist. In Vers 20 heißt es ja auch von der Frau Isebel, die sich eine Prophetin nennt: Meine Knechte lehrt und verführt. Als dieser Abfall sich völlig offenbart hat, zu diesem Zeitpunkt in der vierten Gemeinde, finden wir den ersten Hinweis auf die Wiederkunft in Vers 25. Jesus sagt: Halte fest, was du hast, das halte fest, bis ich komme.
[17:56] In der fünften Gemeinde finden wir dann den Hinweis in Vers 3, dass Jesus kommt wie ein Dieb in der Nacht. Und in der sechsten Gemeinde finden wir dann den Hinweis in Vers 11: Siehe, ich komme bald. Ich komme, vierte Gemeinde, fünfte, ich komme wie ein Dieb, sechste Gemeinde, ich komme bald. Und in der siebten Gemeinde sagt er: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
[18:24] Wir sehen also in der Offenbarung ganz deutlich dieses Bild, das Paulus auch im Thessalonicherbrief malt, von einem Abfall: die Lügner, die Synagoge des Satans, der Thron des Satans, die Tiefen des Satans. Und dann, als der Satan sich in der Gemeinde, im Volk Gottes offenbart, als der Abfall völlig geworden ist, kommt die Botschaft von der Wiederkunft. Siehe, ich komme, ich komme wie ein Dieb, ich komme bald. Siehe, ich stehe vor der Tür. Das ist das prophetische Muster von Abfall und Wiederkunftsbotschaft.
[18:50] Nun, woher, woher wusste Paulus das? Er spricht hier in 2. Thessalonicher 2, Vers 3 von einem Menschen der Sünde. Was meint damit ein Mensch der Sünde? Wir wissen aus 1. Johannes 3, Vers 4, das ist gutes Wissen, gutes biblisches Allgemeinwissen. 1. Johannes 3, Vers 4 sagt uns, dass die einzige Definition der Sünde Gesetzlosigkeit ist. Der Mensch der Sünde ist demzufolge der Mensch der Gesetzlosigkeit. Ein Mensch, der gegen das Gesetz kämpft, der in der Kirche selbst zu einem Abfall führt.
[19:41] Und hier können wir nur ein Kapitel aufschlagen, das uns das deutlich erklärt. Das ist Daniel 7. Offensichtlich war Paulus ein kluger und eifriger Student von Daniel 7. In Daniel 7 finden wir dieses berühmte kleine Horn. Und wir haben hier nicht alle Zeit der Welt und können das nicht bis ins Letzte ausstudieren. Aber ihr könnt euch gerne auf joelmedia den Vortrag "Krieg der Tiere", das ist der zweite Vortrag von Entscheidung 21, und den Vortrag "Comeback im Dunkeln" anschauen, wo wir diese Dinge noch vertiefen und ausführlicher behandeln.
[20:14] In Daniel 7, Vers 8 heißt es: Während ich acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf, und drei der folgenden Hörner wurden vor ihm ausgerissen. Und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete. Allein dieser Vers enthält sieben, sieben Charakteristiken über das kleine Horn, über die Identität des Antichristen.
[20:41] Nummer eins: Es muss aus dem vierten Tier, das heißt aus dem römischen Weltreich hervorkommen. Nummer zwei: Es muss ein kleines Königreich sein. Nummer drei: Es muss nach den zehn Hörnern kommen, die 476, also die zehn europäischen Staaten, die 476 nach dem Fall Roms entstanden. Es muss also nach 476 entstanden sein. Viertens: Es muss inmitten der Hörner, das heißt mitten in Europa sein. Fünftens: Es muss drei der zehn Hörner ausreißen, das heißt die Heruler, die Ostgoten und die Vandalen. Als letztes wurden von den Ostgoten 538 ausgerottet, müssen von dieser Macht ausgerottet werden.
[21:23] Und dann hat es Augen wie Menschenaugen. Das menschliche Element in der Prophetie, das finden wir schon am Anfang des Kapitel 7 in Vers 4, als der Löwe, der Nebukadnezar darstellt, ein menschliches Herz bekommt und damit auf die Bekehrung von Nebukadnezar hingewiesen wird. Aber zwischen einem menschlichen Herz und menschlichen Augen ist ein großer Unterschied, denn Gott sieht ins Herz (1. Samuel 16, Vers 7), aber der Mensch sieht auf die Augen. Das heißt, die menschlichen Augen stellen eine äußerliche, eine für Menschen scheinbare Bekehrung dar. Es muss also eine christliche, eine religiöse Macht, eine kleine Macht mitten in Europa entstanden nach 476 aus den Trümmern des Römischen Reiches, wobei die Ostgoten, die Heruler und die Vandalen um 500 herum von dieser Macht vernichtet werden mussten.
[22:20] Und dann ein Maul, das große Dinge redete, Blasphemie, die in der Bibel beschrieben wird mit zwei Dingen. Zwei Dinge in der Bibel werden als Blasphemie beschrieben, nämlich sich selbst zu Gott machen und Sünden vergeben (nach Matthäus 9). Das waren die beiden Punkte, warum man Jesus immer wieder der Gotteslästerung bezeichnet hat. Und diese beiden Dinge finden sich hier bei dieser Macht.
[22:45] Weiter heißt es in Vers 21: Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen und überwand die Heiligen. Das sind diejenigen, nach Offenbarung 14, Vers 12, die den Glauben Jesu haben und die Gebote Gottes befolgen. Das heißt, alle Christen, die der Bibel folgen und die die Gebote Gottes hochhielten, wurden von dieser Macht verfolgt. Das kann sich unter keinen Umständen auf den Islam beziehen. Das kann sich unter keinen Umständen auf den Fernseher beziehen und auf viele andere Dinge oder auf China, was man heute alles hört, wer der Antichrist sein soll.
[23:24] Weiter heißt es in Vers 25: Er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern. Das Gesetz Gottes soll geändert werden durch diese Macht. Und tatsächlich sind durch diese Macht 70 Prozent ungefähr des Gesetzes Gottes verändert, umgeschrieben oder gekürzt worden. Und die deutlichste Veränderung ist die Veränderung, die mit Zeit zu tun hat. Es gibt nur ein Gesetz in der Bibel, das mit Zeit zu tun hat. Das ist das vierte Gebot, das Sabbatgebot, das geändert worden ist in den sogenannten Herrentag oder Feiertag, den Sonntag.
[23:56] Und dann soll da eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit ihm gegeben werden, diesem Tier, diesem kleinen Horn. Dreieinhalb Zeiten in Offenbarung 12, Vers 6 und Vers 14 verglichen, sehen wir, dass das 1260 Tage sind. Und 1260 Tage nach dem Jahrtagprinzip in Hesekiel 4, Vers 6 sind 1260 Jahre. Und diese Macht, die ab 538 regieren sollte, denn das war das letzte kleine Horn, das letzte Horn, das ausgerissen wurde, die Ostgoten, würde 1260 Jahre lang regieren.
[24:36] Und diese zehn Punkte allein, es sind noch lange nicht alle einzeln, die es gibt, diese zehn Punkte allein aus dem Text heraus selbst, machen es absolut unausweichbar, dass wir erkennen, dass dieses kleine Horn der Antichrist des Neuen Testaments die römisch-katholische Kirche ist. Das ist das, was der Text sagt. Auf keine andere Macht dieser Welt trifft der so detaillierte Text zu. Und deswegen müssen wir das so interpretieren.
[25:03] Und Paulus wusste, dass das kommt. Er nannte den Menschen, das kleine Horn mit den Menschenaugen, dass das Gesetz Gottes ändern würde, den Menschen der Sünde, das heißt der Gesetzlosigkeit, der vorhergesagt worden ist. Er nennt ihn auch in Apostelgeschichte, 2. Thessalonicher, nicht nur den Menschen der Sünde, sondern auch den Sohn des Verderbens.
[25:30] Und das ist deswegen interessant, weil der Begriff Sohn des Verderbens nur noch ein einziges Mal in der Bibel vorkommt und das ist in Johannes 17. In Johannes 17 und dort Vers 12 betet Jesus: Als ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte ich sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, habe ich behütet und keiner von ihnen ist verloren gegangen, als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde.
[25:53] Und damit bezieht sich Jesus natürlich offensichtlich auf Judas. Judas war der Sohn des Verderbens. Aber Judas war kein Feind von außen, kein atheistischer Feind von außen, sondern ein vorgeblicher Nachfolger Jesu, der ganz eng bei Jesus gewesen ist. Ein Feind sozusagen von innen, ein Verräter von innen, der einflussreich war, machtvoll war, aber in der Stunde der Versuchung sich lieber mit den Feinden Jesu zusammen tat.
[26:20] Und das ist ein Bild auf den Antichristen, der eben keine atheistische, zumindest nach der Bibel, keine atheistische, offen gotteslästerliche Macht ist, sondern eine Macht, die Gotteslästerung eben im Namen Gottes betreibt und einen christlichen Charakter sozusagen ausprägt. Von dieser Macht heißt es übrigens, das könnt ihr selbst nachlesen auf den Vers 17, Vers 8 und 11, dass sie tatsächlich ins Verderben gehen wird. Sohn des Verderbens ist also eine sehr passende Beschreibung. Es steht zweimal auf den Vers 17, dass diese Macht ins Verderben gehen wird.
[27:06] Schauen wir uns das an, was Paulus noch erkannt hat aus der Prophetie. Paulus war also ein kluger und eifriger Student von Daniel 7. Das sehen wir in Vers 3. Die Beschreibung, die er gibt, deutet deutlich auf Daniel 7 hin. Und dann in Vers 4, in 2. Thessalonicher 2, Vers 4, sagt er: Der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.
[27:42] Wenn wir diesen Vers analysieren, dann fällt uns natürlich das Erheben auf. Und wir denken sofort an Jesaja 14, Vers 12 bis 14, wo die Agenda Satans beschrieben wird, sich selbst zu erhöhen und sich selbst zu erheben. Und ohne jede Frage, jeder, der die Bibel liest, weiß, der Antichrist des Neuen Testaments, der vorhergesagte Antichrist, ist ein Helfershelfer Satans sozusagen, jemand, der seine Agenda durchdrückt. Aber wir wollen sehen, wie deutlich hier Paulus sich auf alttestamentliche Prophetie bezieht.
[28:05] Und das können wir sehr schön sehen, wenn er sagt, der sich erhebt über alles. Nicht nur kannte Paulus Daniel 7, er kannte auch Daniel 8. Und das können wir sehen in Daniel 8, wo ebenfalls von diesem kleinen Horn gesprochen wird.
[28:24] In Daniel 8 und dort Vers 10 und 11, da heißt es von diesem kleinen Horn: Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie. Interessanterweise ähnliches, was auch der Satan in Offenbarung 12 tut. Vers 11: Der bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich und nahm ihm das Beständige weg und seine heilige Wohnung wurde verwüstet. Es erhebt sich und kämpft gegen Gott an.
[29:06] Und diese Sprache des Erhebens, des Widersetzens, des Erhöhens, ist eine Sprache, die ihr aus Daniel 8 verstanden habt. Aber haltet euch fest, ihr Lieben, nicht nur kannte Paulus Daniel 7 und nicht nur kannte er Daniel 8, und gebe Gott, dass wir das alles genau so kennten wie der Paulus. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir es nötig haben, wieder mal deutlich und gründlich Daniel 7 und Daniel 8 zu studieren.
[29:28] Paulus wusste das. Und als Menschen nicht mehr ganz ganz sicher waren, ob ihre Vorstellung von Daniel 7 und Daniel 8 richtig ist oder ob man das alles nicht ganz anders interpretieren müsste oder ob man nicht eine neue Interpretation hineinbringen müsste, da hat Paulus ihm im zweiten Thessalonicherbrief deutlich gesagt: Das ist das, was die Bibel sagt. Daniel 7 spricht von einem Antichristen, der kommen wird in der Zukunft aus seiner Zeit und der sich offenbaren wird nach diesen Dingen. Und dann hat er auf Daniel 8 hingewiesen.
[30:00] Und wenn wir noch einmal auf 2. Thessalonicher gehen und dort nochmal Vers 4 schauen, dort sagt er: Der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Das ist eine Sprache, die Paulus direkt aus Daniel 11 hat.
[30:17] In Daniel 11 und dort Vers 31 lesen wir: Es werden auch von seinen Truppen zurückbleiben und das Heiligtum, die Zuflucht entweihen und das beständige Opfer abschaffen und den Gräuel der Verwüstung aufstellen und den Zorn werden. Vers 36 über diesen Nordkönig, der die gleiche Macht ist wie das kleine Horn in Daniel 7 und in Daniel 8. Und der König wird tun, was ihm beliebt und wird sich erheben und groß tun gegen jeglichen Gott und er wird gegen den Gott der Götter ohne erhörte Worte ausstoßen und es wird ihm gelingen, bis der Zorn vorüber ist, denn was beschlossen ist, wird ausgeführt werden.
[31:09] Paulus benutzt diese Sprache von jemandem, der sich erhebt und sich über alles setzt, was Gott oder Verehrung oder Gottesdienst heißt. Er benutzt diese Sprache, um den Antichristen, der noch kommen soll, zu beschreiben. Interessanterweise ist dieser Antichrist hier in Daniel 11, Vers 32 derjenige, der sagt in Vers 32: Und er wird die, welche gegen den Bund freveln, durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten.
[31:34] Und dann steht etwas Interessantes: Die Leute aber, die ihren Gott kennen, werden festbleiben und handeln. Paulus sagt einen Abfall voraus, einen fast universalen Abfall in der Christenheit, der dazu führt, dass man gegen den Bund, gegen den neuen Bund, welches ist das Gesetz Gottes im Herzen (Hebräer 8, Vers 10), frevelt. Und gegen diesen Abfall gibt es nur ein Mittel: Gott kennen, festbleiben und handeln.
[32:05] Paulus warnt die Geschwister in Thessalonik, neue Interpretationen über Prophetie anzunehmen, die von dem abweichen, was er ihnen gepredigt hatte. Paulus war ein guter Student von Daniel 7, von Daniel 8 und von Daniel 11. Und manch einer, der heute alles Mögliche über den Antichristen erzählt, ist wahrscheinlich kein guter Student von Daniel 7, Daniel 8 und Daniel 11 im Lichte des Restes der Bibel.
[32:32] Lasst uns diese Kapitel, diese wirklich soliden Fundamente unseres Prophetieverständnisses wieder gründlich studieren und verstehen und dann auch in Liebe und in Deutlichkeit weitergeben. Und wir könnten weitergehen, wir könnten zur Offenbarung 13 gehen und sehen, wie dann auch später Johannes noch von den gleichen Dingen schreibt. Das könnt ihr auch in der Serie Entscheidung 21 weiter studieren, zum Beispiel im Vortrag Nummer 16, "Comeback im Dunkeln".
[32:54] Paulus sagt noch an einer Stelle hier, dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Und hier ist es wichtig zu wissen, dass 1. Korinther 3, Vers 16 und 17 uns sagt, dass die Gemeinde Gottes der Tempel ist.
[33:10] 1. Korinther 3, Vers 16 und 17 sagt: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Vers 17: Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.
[33:31] Der Mensch der Sünde sollte also sich in der Gemeinde, in der Christenheit offenbaren. Kein Feind von außen, sondern ganz offensichtlich innen drinnen und zwar mit einem Kampf gegen das Gesetz, so sagt Daniel 7, gegen das Heiligtum, so sagt Daniel 8 und gegen den neuen Bund, so sagt Daniel 11.
[33:50] Interessant, nicht wahr? Dass gerade diese Dinge, das Gesetz, das Heiligtum und der neue Bund, der wahre neue Bund nach Hebräer 8, Vers 10, auch heute immer noch unter großer Attacke stehen.
[34:02] Und in Vers 5, in 2. Thessalonicher 2, Vers 5, nachdem Paulus sie noch einmal erinnert an, noch einmal mit einigen Fetzen, sie noch mal in Erinnerung gerufen hat, was er über Daniel 7 und Daniel 8 und Daniel 11 gepredigt hat, sagt er in Vers 5: Denkt ihr nicht mehr daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
[34:23] Paulus hat also, wir haben den Beweis dafür, dass Paulus in seinen Evangelisationen über Daniel 7, über Daniel 8 und über Daniel 11 gepredigt hat, obwohl das noch Jahrhunderte entfernt war. So wichtig hat er es gesehen. Sollten dann wir nicht über Daniel 7 und über Daniel 8 und über Daniel 11 und über Offenbarungen predigen, wenn die Zeit viel näher gerückt ist, dass die Letzten diese Dinge sich offenbaren und erfüllen?
[34:44] Wenn selbst Paulus zu einer Zeit, wo es noch keine gegenwärtige Wahrheit hat, in einer Gemeinde wie in Thessalonich, wo nur wenige Wochen war, diese Dinge für so wichtig erachtet hat, dass er darüber gepredigt hat, wer sagt uns dann, dass wir diese Dinge nicht mehr predigen sollten? Paulus sagt: Denkt ihr nicht mehr daran?
[35:02] Und könnte es sein, dass auch wir dieses Wort, das Paulus manchmal wir benötigen, dass er uns sagt: Denkt ihr nicht mehr daran, dass das euch mal gepredigt worden ist, dass ihr das einmal gewusst habt, dass ihr einmal fest darin verwurzelt wart, in diesem prophetischen Verständnis, das seit Jahrhunderten überliefert worden ist, nach der Bibel?
[35:26] Und ist es nicht interessant, wenn wir 1. Thessalonicher 2, Vers 11 lesen? 1. Thessalonicher 2 und dort Vers 11, dort lesen wir: Ihr wisst ja, wie wir jeden Einzelnen von euch ermahnt und ermutigt haben, wie ein Vater seine Kinder.
[35:47] Paulus hat offensichtlich Daniel 7 und Daniel 8 und Daniel 11 so gepredigt, wie ein Vater zu seinen Kindern: ermahnt und ermutigt, getröstet. Er hat die Prophetie in Liebe gepredigt. Und ihr Lieben, das sollten wir wieder lernen. Wir sollten aufhören, mit der Prophetie Leute zu erschlagen und wir sollten aufhören, aus Liebe auf die Prophetie zu verzichten. Sondern wir sollten wieder lernen, wie man in Liebe prophetische Wahrheit Menschen nahe bringt.
[36:19] Das ist unsere Aufgabe. Ich glaube, in dieser Zeit ist das dringender als jemals zuvor. Gehen wir zurück zu 2. Thessalonicher 2 und lesen dort Vers 6. Und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit.
[36:35] Was ist das, was zurückhält? Wenn wir Daniel 2 und Daniel 7 anschauen, die Reiche der Welt, wie sie dort dargestellt werden: Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom. Und dann diese Verbindung von Kirche und Staat dargestellt zwischen Eisen und Ton. Beziehungsweise durch die zehn Hörner, die Staaten und das kleine Horn, diese Kirche, dieser Kirchenstaat des Mittelalters.
[36:59] Dann stellen wir fest, das, was zu seiner Zeit noch zurückgehalten hat, zur Zeit des Paulus, war Rom. Rom war das Element vor dem Abfall. Das heißt, Paulus hat gepredigt zu einer Zeit, wo er wusste, wir sind noch im Metalleisen. Wenn Paulus über Daniel 2 gepredigt hat, ist er durch die Statue gegangen und hat gesagt, wir sind jetzt hier. Aber da kommt noch etwas. Da kommt noch ein Abfall. Kirche und Staat werden noch zusammen gehen. Es wird einen Abfall geben.
[37:25] Er hat über Daniel 7 gepredigt und gesagt, wir sind jetzt gerade während dieses vierten schrecklichen Tieres. Es zermalmt und zerstampft und zertretet. Deswegen werdet ihr verfolgt. Aber es kommt noch viel schlimmer. Es kommt ein Abfall, wo jemand behauptet, Christ zu sein und in Wirklichkeit gegen das Gesetz Gottes kämpft und ein System entwickelt.
[37:43] Das ist sehr wichtig. Vielleicht lassen wir diesen Punkt noch sagen. Die Bibel spricht immer von Systemen und von Königreichen, niemals von den Menschen innen drin. Die Bibel spricht gegen das Römische Reich, aber die Römer selbst konnten alle gerettet werden, wenn sie wollten. Und einige Römer hatten mehr Glauben als die Apostel. Die Bibel spricht gegen das Griechische Reich, aber die Griechen sollten das Evangelium genauso kennenlernen wie die Juden. Die Bibel spricht gegen Medo-Persien, weil sie Gottes Volk verfolgt haben, aber es gab viele Perser, die gerettet werden konnten. Und die Bibel spricht gegen Babylon, aber der König von Babylon hat sich bekehrt.
[38:16] Das heißt, die einzelnen Menschen sind nicht die Bürde der Prophetie in diesem Punkt, sondern es geht um die Systeme. Schauen wir gemeinsam in Vers 7.
[38:30] Dort heißt es: Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken. Nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein.
[38:38] Paulus sagt, dieses Geheimnis, das sich voll offenbaren wird, dann zu dem Zeitpunkt, wo es an die Oberfläche tritt, ist jetzt schon am Wirken. Und wenn wir mehr Zeit hatten, könnten wir hineingehen und schauen, wie schon zur Zeit der Apostel Leute wie Simon Magus die ersten Prinzipien des Abfalls hineingebracht haben, mal angedeutet haben, obwohl sie noch zurückgewiesen wurden, wie dieser Same des Abfalls schon dort gegenwärtig war.
[39:09] Immer und immer wieder. Und als Rom fiel 476 und die barbarischen germanischen Stämme Europa unter sich aufteilten und die mittlerweile schon ziemlich abgefallene Kirche dann sich mit dem Staat verband. Im Jahre 538, wo nach neuesten byzantinischen Quellen im Jahre 538 das erste Sonntagsgesetz von der katholischen Kirche mit Bestrafung verabschiedet wurde auf einer Synode in Orléans.
[39:42] Ab diesem Zeitpunkt sollten dann 1260 Jahre vergehen, bis im Jahre 1798 der Papst durch den General Berthier im Zuge der französischen Revolution gefangen genommen wurde, um für eine gewisse Zeit ins Exil zu gelangen. Die Offenbarung spricht von einer tödlichen Wunde, die wieder heil werden sollte und die sich momentan schon sehr weit ausgeheilt hat.
[40:07] In 2. Thessalonicher 2 und dort Vers 8 heißt es: Und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird.
[40:20] In Offenbarung 19, ganz genau, dort lesen wir von Jesus Christus ab Vers 11, wo er wiederkommt. Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe ein weißes Pferd und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige, und Gerechtigkeit richtet und kämpft er.
[40:46] In Vers 15 heißt es dann: Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker schlage, und er wird sie mit Eisen im Stab weiden, und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes des Allmächtigen. Jesus besiegt die Feinde Gottes bei der Wiederkunft.
[41:01] Schauen wir zu Vers 19 und 20: Und ich sah das Tier, das Tier aus Offenbarung 13, die gleiche Macht wie das kleine Horn in Daniel 7, und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten. Und beide wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.
[41:26] Wenn Jesus wiederkommt, wird er das Tier vernichten. Das heißt, das Tier aus Offenbarung 13 ist der gleiche Antichrist, den Paulus beschreibt in 2. Thessalonicher 2. Und dieser Antichrist durch diese Parallele ist dann auch derselbe, der in Daniel 7 beschrieben wird und Daniel 8 und Daniel 11.
[41:48] Gehen wir zurück zu 2. Thessalonicher und schauen dort in Vers 9. Ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt und der Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder.
[42:02] Die Wirkung des Satans. Satan hat es immer darauf abgesehen, die Menschen auf Zeichen und Wunder weg vom Wort Gottes zu lenken. Und man kann Satans Werke tun, ohne dass man sich dessen bewusst ist.
[42:19] In Johannes 8, Vers 41, sagt Jesus: Ihr, und er meint die Pharisäer, die orthodoxesten Juden und Schriftgläubigen, so scheinbar, galt es, die man finden konnte. Ihr tut die Werke eures Vaters. Und wer ist euer Vater? Vers 44: Ihr habt den Teufel zum Vater. Und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun.
[42:42] Jesus musste den strenggläubigen Juden sagen: Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr tut, was er möchte. Könnte es sein, dass auch manche christliche Institution glaubt, sie ist so orthodox und so katholisch im Wortsinne, und Jesus muss sagen, aufgrund der Schrift, aufgrund des Übertretens des Gesetzes Gottes, des Kampfes gegen das Gesetz, gegen das Heiligtum, gegen den Neuen Bund, dass das Kommen erfolgte durch die Wirkung des Satans.
[43:18] In Vers 10 lesen wir: Und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen. Und jetzt kommt ein entscheidender Satz: Weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können.
[43:35] Jeder, egal welcher Hintergrund, welche Kultur, wo du auch herkommst, der du jetzt zuschaust, es ist vollkommen egal. Du kannst gerettet werden, wenn du eine Bedingung erfüllst, wenn du Liebe zur Wahrheit hast. Wenn du die Wahrheit wissen willst, wenn du nicht einfach der Tradition folgst, weil man es dir so eingetrichtert hat, sondern wenn du wirklich für dich selbst wissen willst, was ist die Wahrheit. Gott wird sich dir offenbaren, Gott wird dir die Wahrheit zeigen. Und die Wahrheit, Johannes 8, wird dich freimachen.
[44:10] Und nicht nur brauchen wir Liebe zur Wahrheit. Nach Epheser 4, Vers 15 müssen wir diese Wahrheit auch in der Liebe sagen.
[44:24] Das heißt hier in Epheser 4, Vers 15: Sondern wahrhaftig in der Liebe, heranwachsend in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. Wir müssen die Wahrheit in Liebe sagen, wahrhaftig in der Liebe. Es reicht nicht nur Liebe zur Wahrheit zu haben, wir müssen diese Wahrheit dann auch in Liebe weitergeben.
[44:48] Schauen wir 2. Thessalonicher 2, und dort Vers 10 an. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben.
[44:59] Was bedeutet das? Wir haben hier viele, viele interessante Textstellen. Schaut es euch selber an, in Jesaja 66, und dort Vers 4. Nur ein Beispiel. Jesaja 66, und dort Vers 4, dort lesen wir: Darum will auch ich erwählen, was sie quält, und über sie bringen, wovor ihnen graut. Denn als ich rief, gab mir niemand Antwort. Als ich redete, wollten sie nichts hören, sondern taten, was böse ist in meinen Augen, und erwählten, was mir nicht gefiel.
[45:29] Und wir haben hier viele andere Texte im Sendemanuskript, schaut es euch an, studiert es weiter. Vers 12, 2. Thessalonicher 2, Vers 12 sagt: Damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.
[45:42] Es gibt Menschen, die haben Wohlgefallen an dem, was verkehrt ist. In Johannes 3, und dort Vers 36, Johannes 3, Vers 36, lesen wir: Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer bei dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
[46:08] Es ist nicht so, dass Gott die Menschen erst dann bestraft, weil sie einfach nicht geglaubt haben, sondern sie bleiben bestraft, weil sie das einzige Mittel, um die Strafe aufzuheben, nämlich die Erlösung durch Jesus Christus, abgelehnt haben. Und das ist die Tragik, weil sie keine Liebe zur Wahrheit hatten. Und Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit. Sie hatten keine Liebe zu ihm.
[46:30] In Vers 13 heißt es, 2. Thessalonicher 2, Vers 13: Wir aber sind es Gott schuldig, alle Zeit für euch zu danken, vom Herrn, geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an zur Errettung erwählt hat, in der Heiligung des Geistes und dem Glauben an die Wahrheit.
[46:47] Wenn ihr wissen wollt, was es bedeutet, von Anfang an erwählt zu sein, dann schaut euch noch einmal die Cannstatt Study Hour Nummer 4 an, in diesem Quartal, wo wir über 1. Thessalonicher 1, Vers 4 ein ausführliches Studium gemacht haben, über den Gedanken der Erwählung und der Vorherbestimmung in der Bibel und die biblische Lehre dort dargelegt haben. Das könnt ihr dort vertiefen.
[47:09] An diesem Punkt wollen wir nur das betonen, dass offensichtlich Glaube und Heiligung, habt ihr das gesehen in Vers 13, Glaube und Heiligung die Erlösung ausmachen. Denn er sagt, er wählt hat in der Heiligung des Geistes und dem Glauben an die Wahrheit. Glaube plus Heiligung kommen zusammen in der Erlösung, die Jesus für uns vorherbestimmt hat.
[47:35] Vers 14: Wozu er euch berufen hat, durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt. Was ist die Herrlichkeit Jesu?
[47:45] Schauen wir gemeinsam in Johannes 1, Vers 14. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Eine was? Eine Herrlichkeit, als es eingeboren vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Die Herrlichkeit Jesu ist seine Gnade und seine Wahrheit, sein Charakter.
[48:11] Und wir können diese Herrlichkeit besitzen, denn in Kolosser 1, Vers 27. Kolosser 1, Vers 27 steht dieser gewaltige, wunderbare Satz: Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
[48:37] So sagte uns also Paulus im 2. Thessalonicher im Brief, Vers 14: Damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt. Das heißt, dass wir diesen Charakter Jesu erlangen können. Das ist das, was die Bibel sagt. Vorherbestimmt durch den Glauben und durch die Heiligung, dass wir durch Christus, durch das Evangelium, die gute Nachricht, die eine Kraft des Römer 1, Vers 16, die Herrlichkeit, das heißt den Charakter unseres Herrn Jesus Christus erlangen.
[49:04] Vers 15, vorletzter Vers, drittletzter Vers. So steht nun fest, ihr Brüder, und haltet fest an den Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort oder durch einen Brief von uns.
[49:14] Meine Lieben, bleibt fest an dem, was ihr in der Bibel lernt. Lasst euch nicht irritieren von Menschen, die vieles zusammenbringen, viele Schriftstellen und andere Dinge, um dann unbiblische Lehren zu verbreiten, die einen erschrecken, die einen erschüttern, die einen konfus machen. Lasst uns bei dem bleiben, bei der gesunden, sauberen, unaufgeregten, aber schneidenden und heilsamen Lehre des Wortes Gottes.
[49:48] Das ist so wichtig, das ist so entscheidend wichtig. Lesen wir gemeinsam Römer 16, Vers 17. Römer 16, Vers 17, wir lesen: Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, gebt Acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken, im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie.
[50:08] Wenn ihr jemanden kennt, der kontinuierlich, mit System, mit Intention, Irrlehren in die Gemeinde bringt, um Streit und Ärgernisse zu bewirken und Trennungen, die Bibel sagt: Meidet diese Person, meidet sie.
[50:23] Vers 16, vorletzter Vers, in 2. Thessalonika 2. Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus und unser Gott und Vater, der uns geliebt hat und uns einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung gegeben hat, durch Gnade.
[50:41] Jesus Christus hat uns geliebt. Gott hat uns geliebt. Woher wissen wir das? Denn also hat Gott die Welt geliebt (Johannes 3, Vers 16), dass es einen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an den Glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
[50:56] Und worin beweist er das? In Römer 5, Vers 8 lesen wir, dass Gott seine Liebe beweist in einer einzigartigen Tat. Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Das ist die Liebe Gottes.
[51:12] Und wenn wir diese Liebe verstehen und mit dieser Liebe zur Wahrheit, auch an die Prophetie gehen, und wenn wir Christus mit der Prophetie verbinden, werden wir nicht verführt werden. Wenn wir bei dem bleiben, was saubere biblische Lehre ist.
[51:25] Letzter Vers, in 2. Thessalonika 2, Vers 17. Ertröste eure Herzen und stärke euch in jedem guten Werk und Wort.
[51:35] Möchtest du fest verwurzelt sein in der Wahrheit? Möchtest du gestärkt sein und getröstet sein in deinem Herzen, dass du in jedem guten Wort und in jedem guten Werk gestärkt bist, sodass, wenn die Winde der Lehre blasen, wie damals sie in Thessalonik geblasen sind, dass du stehen bleibst und bei der Lehre bleibst und weißt, wann Jesus wiederkommt, was die prophetischen Zeitlinien uns sagen, wo wir sind in der prophetischen Zeit.
[52:10] Und ich glaube, wir sind im Gegensatz zu Paulus jetzt wirklich kurz vor der Wiederkunft. Es gibt nicht mehr viel, was geschehen muss, und wir haben bestimmte Dinge, die in der Prophetie uns vorgesagt sind, die wir studieren müssen, die wir anwenden müssen, damit wir vorbereitet sind auf die Wiederkunft.
[52:24] Jesus, Paulus sagt, das Thema der Wiederkunft zu studieren ist schön und gut, aber wir müssen die prophetischen Zeitketten aus deiner Offenbarung kennen und sie glauben und uns nicht irritieren lassen, wenn irgendjemand anderes und etwas anderes erzählt.
[52:42] Möchtest du feststehen bleiben bei dem, was das prophetische Fundament unseres Glaubens ist? Das ist die Entscheidung, die du heute zu fällen hast.
[52:50] Nächste Woche werden wir unsere letzte Kanzlerzeit, die Hour, in diesem Quartal haben. Wir werden natürlich dann weitermachen mit einem neuen Thema, auf das wir uns schon sehr, sehr freuen. Nächste Woche dann das letzte Kapitel, das Paulus an den Thessalonicher schreibt, das zweite Thessalonicher 3. Und auch darauf freuen wir uns, seid herzlich eingeladen, wieder einzuschalten.
[53:09] Und bis dahin wünschen wir viel Freude im Studium seines Wortes. Schaut auf das Sendemanuskript, wir haben viel, viel mehr Bibeltexte, die wir zeitgründig geschafft haben und studiert mal wieder wirklich gründlich deine 7, deine 8, deine 11 und so weiter. Viel Freude beim Studium seines Wortes und Gottes Segen. Bis zum nächsten Mal. Amen.