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Manuskript: CSH_2012_Q3_Folge2.pdf

In dieser Cannstatt Study Hour Folge tauchen wir tief in die Bedeutung von Beziehungen im christlichen Leben ein, basierend auf den Thessalonicherbriefen. Christopher Kramp beleuchtet, wie das Evangelium nicht nur verkündet, sondern auch gepflegt werden muss, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Anhand biblischer Beispiele wird gezeigt, wie Widerstand gegen die Wahrheit oft aus Neid und Machtstreben entsteht und wie wichtig es ist, die biblische Lehre selbst zu prüfen. Die Lektion mündet in die Erkenntnis, dass die Verkündigung von Christus, dem Gekreuzigten, die wahre Kraft zur Bekehrung birgt.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q3: Die Thessalonicherbriefe

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir freuen uns, dass ihr wieder dabei seid zur zweiten Folge unserer Themenreihe über den ersten und zweiten Thessalonicherbrief. Schön, dass ihr wieder den Weg zu www.joelmedia.de gefunden habt und dass wir gemeinsam Gottes Wort aufschlagen und studieren können, um mehr Einsicht zu gewinnen in das, was Paulus uns durch die Briefe an die Thessalonicher vermitteln möchte.

[1:38] Unsere zweite Folge, "Beziehungen pflegen", ist in Wirklichkeit mehr oder weniger eine Fortführung von unserer ersten Folge. Wenn ihr die nicht gesehen habt, dann schaut euch die zumindest zuerst noch einmal an, wo wir gesehen haben, wie das Evangelium nach Thessalonich kam. Wir wollen jetzt heute betrachten, wie dieser Same, der damals ausgestreut worden ist, in der Folgezeit bewässert worden ist, gepflegt worden ist und wir sozusagen am Leben erhalten worden sind. Denn wir wissen aus unserem vergangenen Quartal, wo es um Evangelisation und Zeugnis geben ging, dass man nicht einfach nur den Same ausstreuen muss, man muss auch dafür Sorge tragen, dass dann die heranwachsenden Pflänzlein gepflegt werden. Und deswegen geht es auch um die Beziehungspflege jetzt hier in diesem zweiten Studium.

[2:23] Wir wollen also studieren, wie diese ganz frisch sich formierende Gemeinde in Thessalonich, da in diesen ersten drei Sabbatagen, die wir in Apostelgeschichte 17, Verse 1 bis 3 studiert haben, wie die jetzt herangewachsen ist und gefestigt worden ist zu einer Gemeinde. Und was auch sonst im Kontext dieser Gemeindegründung in Thessalonich passiert ist, was uns dann Hintergrund geben wird auch für das Verständnis der beiden Briefe an die Thessalonicher.

[2:46] In 1. Thessalonicher 2, Verse 19 und 20, da wollen wir so ein bisschen das Fundament legen als Grundgedanken, Merkvers für unsere zweite Lektion, mit der wir uns auf das Bibelgespräch am 14. Juli vorbereiten. Bibelgespräch am 14. Juli. Und in 1. Thessalonicher 2, Vers 19 und 20 lesen wir: "Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Krone des Ruhms? Seid nicht auch ihr es vor unserem Herrn Jesus Christus bei seiner Wiederkunft?"

[3:22] Paulus stellt eine rhetorische Frage und macht damit einen sehr deutlichen Punkt fest, der aus seinem großen Missionarsherz kommt. Paulus beschreibt, dass die Freude eines Missionars, eines Evangelisten, seine Hoffnung und seinen Ruhm darin bestehen, dass die Menschen, die er gewonnen hat, auch bei der Wiederkunft Jesu Christi immer noch bekehrte Menschen sind. Seht ihr, manchmal fokussieren wir uns – wir haben ja das letzte Quartal sehr ausführlich darüber gesprochen – fokussieren wir uns darauf, einfach Menschen irgendwie mit Jesus bekannt zu machen. Aber Paulus sagt, das ist nicht mein einziges Ziel. Mein Ziel ist, meine Freude, mein Ruhm ist es, wenn ihr, die ihr mit Jesus bekannt gemacht worden seid, immer noch mit Jesus bekannt seid, wenn Jesus wiederkommt.

[4:10] Mit anderen Worten, wenn ihr standhafte Aussagen habt, so wie wir es letzte Woche auch in 1. Timotheus 1, Vers 2 und 3 gelesen haben. Und das kommt nur durch das Wort Gottes, das natürlich in uns wirken muss, weil wir es annehmen, nicht als Menschenwort, sondern als Gotteswort. Das war ja unser Fundament für alle Lektionen.

[4:28] Diesen Punkt, den der Paulus verdeutlichen möchte, den finden wir auch an anderen Bibelstellen beschrieben, zum Beispiel auch in 2. Korinther 1, Vers 14. In 2. Korinther 1, Vers 14 dort lesen wir: "Wie ihr uns zum Teil schon erkannt habt, nämlich, dass wir euch zum Ruhm gereichen, so wie auch ihr uns am Tag des Herrn Jesus."

[4:50] Der Ruhm, den der Missionar hat, durch seine gewonnenen Seelen, der wird am Tag des Herrn sein. Manch einer rühmt sich der vielen Taufen oder der vielen gewonnenen Menschen in einer Evangelisation, aber wie viele werden auch bis zur Wiederkunft dabei bleiben? Da ist der Ruhm des Evangelisten. Es geht nicht nur darum, Menschen in die Gemeinde zu bringen, es geht darum, Menschen auf die Wiederkunft vorzubereiten. Das ist das Ziel wahrer Mission.

[5:22] Ähnlicher Punkt auch in Philipper 2, Vers 16. Philipper 2, Vers 16: "in dem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe." Paulus sagt, der Ruhm am Tag der Wiederkunft wird darin bestehen, dass die Menschen, die ich gewonnen habe, selbst wieder das Wort Gottes darbieten und weiterreichen. Wenn sie es nicht tun, sagt Paulus, bin ich umsonst gelaufen, habe ich umsonst gearbeitet.

[5:57] Das ist ein wichtiger Punkt. Es kann sein, dass wir in manchen Fällen umsonst gelaufen sind und umsonst gearbeitet haben, wenn wir es vielleicht versäumt haben, den Menschen so weit zu führen, dass er selbstständig für Jesus arbeiten kann. Und wir wollen unter keinen Umständen, dass derjenige, der uns zu Jesus gebracht hat, umsonst gelaufen ist und vergeblich gearbeitet hätte. Auch wir wollen uns auf die Wiederkunft vorbereiten. Paulus wollte nicht umsonst gewirkt haben.

[6:32] Und wenn wir in Philipper nur zwei Kapitel weitergehen und dort Philipper 4, Vers 1 lesen. In Philipper 4, Vers 1 lesen wir: "Darum, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, steht in dieser Weise fest im Herrn, Geliebte."

[6:52] Paulus ruft uns zu, ruft dir zu, liebe Freunde, liebe Freundinnen, steh fest in dem, was du erkannt hast. Und wenn du ganz frisch bist, wenn du vielleicht erst letzte Woche zum ersten Mal zugeschaut hast bei der Cannstatt Study Hour, stehe fest in dem, was du erkannt hast und geh den nächsten Schritt. Und Paulus sagt, das ist meine Freude, das ist meine Krone. Offensichtlich hat die Krone, die Gott uns geben wird bei der Wiederkunft, etwas zu tun mit den Menschen, die wir gewonnen haben.

[7:19] Es ist ein biblischer Gedanke, dass die Krone, die wir bekommen werden, ein Symbol sein wird für die Menschen, die durch unser Zeugnis den Weg zu Jesus gefunden haben. Und Paulus sagt: "Ihr seid meine Krone." Hast du auch schon einige Sterne in deiner Krone? Bist du ein Stern in der Krone von jemand anderem? Stehe fest, stehe fest, stehe fest.

[7:45] Wir wollen gemeinsam jetzt uns wieder ein bisschen in die Geschichte der Gemeindegründung von Thessalonich hinein vertiefen. Wir hatten letzte Woche aufgehört in Apostelgeschichte 17 und dort in Vers 4. Wir hatten gesehen, wie Paulus in Vers 2 und 3 an drei Sabbaten hintereinander in der großen Synagoge in Thessalonich aus den Schriften, aus den Prophezeiungen des Alten Testaments gezeigt hatte, dass der Christus, auf den die Juden warteten, ein leidender Messias sein müsste. Und hat dann die Anwendung gemacht, dass nur Jesus alle Details der biblischen Prophetie erfüllt hat.

[8:21] Und aufgrund dessen haben sich viele – die Bibel sagt in Vers 4: "etliche überzeugen lassen und haben sich der Gemeinde angeschlossen", unter ihnen auch viele Griechen. Und das Evangelium war somit nach Thessalonich gekommen. Aber wann immer das Evangelium irgendwo Halt macht, irgendwo Platz findet, ist der Satan nicht inaktiv.

[8:45] Wir lesen weiter in Vers 5: "Aber die Juden, die sich weigerten zu glauben, wurden voll Neid und gewannen etliche boshafte Leute vom Straßenpöbel, erregten einen Auflauf und brachten die Stadt in Aufruhr. Und sie drangen auf das Haus Jasons ein und suchten sie, um sie vor die Volksmenge zu führen."

[9:02] Drei Wochen hat es gedauert, dann war der Satan mit seinen Menschen auf dem Posten. Und das Werk, das gerade angefangen hat, so gut zu wachsen, wird brutal gestört durch diese Juden, die nichts glauben, die sich weigerten. Und ihr Unglaube führt zum Widerstand. Und das erinnert uns natürlich auch an die Pharisäer zur Zeit Jesu, deren Unglaube, den Prophezeiungen zu vertrauen, dazu geführt hat, dass sie irgendwann gegen Jesus gekämpft haben.

[9:34] Und das biblische Prinzip ist: Wann immer wir biblische Wahrheit ablehnen, werden wir früher oder später anfangen, auch diejenigen zu bekämpfen, die diese biblischen Wahrheiten noch hochhalten. Wenn du also bekämpft wirst dafür, dass du eine biblische Wahrheit hochhältst und du predigst, dann bist du nicht der Erste und wirst wahrscheinlich auch nicht der Letzte sein. Es ist ein Prinzip, das sich immer wieder durch die Jahrhunderte und durch die biblischen Geschichten hindurch findet.

[9:59] Wir werden jetzt noch einige Details dazu weiter studieren. In Apostelgeschichte 13, Vers 45, da wird uns auch deutlich, warum das zu solchen Aufruhen kam. In Apostelgeschichte 13, dort Vers 45 lesen wir: "Als die Juden jedoch die Volksmenge sahen, wurden sie voll Eifersucht und widersetzten sich dem, was Paulus sagte, indem sie widersprachen und lästerten."

[10:24] Einer der Hauptpunkte der Juden war, dass so große Mengen dem Paulus hinterherliefen. Sie wurden neidisch, dass ihr Einfluss und ihre Auslegung, ihre Interpretation an Wichtigkeit verlieren würden. Und alle jetzt dieser neuen Auslegung, dieser neuen Wahrheit, diesem neuen Licht folgen würden. Und das musste verhindert werden.

[10:45] Und wann immer neues Licht gepredigt wird, wann immer Reformatoren kommen und mit der Bibel in der Hand ein so klares "So spricht der Herr" präsentieren und Menschen zur Buße führen und zum wahren Evangelium, dann gibt es auch diejenigen, die vorher die geistliche Kontrolle über die Menschen gehabt haben, die damit nicht einverstanden sind, weil das ihre eigene Macht beschneidet. Interessanterweise führt dieses Phänomen zu einer Lästerung. Die Bibel sagt ganz deutlich, dass die Juden hier gelästert haben. Wer gegen die Wahrheit ankämpft, wird irgendwann sich wirklich zum Gotteslästerer entwickeln.

[11:16] Und dieses Prinzip finden wir immer und immer wieder in der Apostelgeschichte, zum Beispiel auch in Apostelgeschichte 14 und dort Vers 2. Apostelgeschichte 14, Vers 2: "Die Juden jedoch, die sich weigerten zu glauben, erregten und erbitterten die Gemüter der Heiden gegen die Brüder." Immer und immer wieder. Egal wo der Paulus und seine Gefährten hinkamen, gab es diejenigen, die glaubten und diejenigen, die nicht glaubten. Und immer haben diejenigen, die nicht glaubten, irgendwie Widerstand geleistet, einen Aufruhr angezettelt und die Gemüter erregt.

[11:48] Lesen wir gemeinsam in Apostelgeschichte 17 und dort Vers 6 und verfolgen wir einmal im Detail, wie dieser Widerstand jetzt in Thessalonich aussah. Auch das wird uns helfen, etwas über die Gemeindesituation in Thessalonich zu verstehen.

[12:06] In Vers 6 heißt es: "Als sie aber, als sie sie – gemeint sind die Apostel – nicht fanden, schleppten sie den Jason, der sie offensichtlich beheimatet hatte, beherbergt hatte, und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrien: Diese Leute, die die ganze Welt in Aufruhr versetzen, sind jetzt auch hier!"

[12:25] Und dieser Vers ist ein wunderbares Zeugnis dafür, dass schon in der ersten Generation der frühen Christenheit das Evangelium tatsächlich in die ganze Welt ging. Denn wenn das nicht den Tatsachen entsprochen hätte, dann hätten die Feinde wohl kaum zugegeben, dass dieser Glaube, der Weg, wie es damals hieß, der Glaube an Jesus Christus, sich in der ganzen Welt verbreitet hat.

[12:46] Und diese religiösen Menschen, diese Juden, die aber der Wahrheit nicht folgen wollen, appellieren jetzt an den Staat. Und dieses Prinzip ist so wichtig, weil es nicht nur in der Apostelgeschichte immer wieder vorkommt. Weil immer Menschen, die eine mehr oder weniger – eine mehr oder weniger noch eine Form der Religiosität bewahren wollen, aber die Wahrheit ablehnen, haben diese Menschen nur noch die Möglichkeit, sich an den Staat zu wenden, um ihre eigene Macht zu festigen. Ein Prinzip, das uns auch hilft, die Kirchengeschichte zu verstehen und das auch in der Endzeit, kurz vor der Wiederkunft Jesu, sagt uns die Bibel, von Bedeutung sein wird.

[13:34] Schauen wir zum Beispiel einmal Apostelgeschichte 24, Vers 5 an. In Apostelgeschichte 24, Vers 5, das lesen wir in einer anderen Begebenheit, wie die Juden sagen: "Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, als einen, der Aufruhr stiftet und der allen Juden in der ganzen Welt als einen Anführer der Sekte der Nazarener."

[14:02] Man hat diesen Paulus als Sektenanführer bezeichnet, obwohl wir natürlich wissen, dass das Wort "Sekte" damals noch ein bisschen eine andere Bedeutung hatte als heute. Und wieder musste man zugeben, dass die ganze Welt in Aufruhr war. Und wiederum wendet man sich an die römischen Behörden, an die römischen staatlichen Beamten.

[14:22] Schauen wir Apostelgeschichte 28 an, was noch einmal verdeutlicht, dass diese Debatte um das Christentum wirklich in aller Munde war. In Apostelgeschichte 28 und dort Vers 22 lesen wir: "Wir wollen aber gerne von dir hören – das sind jetzt einige Juden, die zu Paulus reden in Rom, nicht in Jerusalem, wie zuvor – was du für Ansichten hast, denn von dieser Sekte ist uns bekannt, dass sie überall widersprochen wird."

[14:48] Das heißt, diese Debatte, dieses Hin und Her, das Pro und Kontra über das Christentum war wirklich bis an die entferntesten Gegenden gedrungen. Noch bevor der erste Missionar, noch bevor die ersten Christen so wirklich in Rom sein konnten, wussten schon die Juden, die noch nicht viel Ahnung hatten über das, was wirklich gelehrt wird, dass dem widersprochen wird. Satan war eifrig darum bemüht, die Wahrheit durch Verleumdung in Misskredit zu bringen. Und wir sollten klar und deutlich zur Wahrheit stehen in dieser unserer Zeit.

[15:18] Übrigens, dieses Prinzip ist keine Neuigkeit im Neuen Testament. Wir finden dieses Prinzip auch schon im Alten Testament. Zum Beispiel in Amos 7 und dort Vers 10. Sehr erstaunlicher Vers, der deutlich macht, dass das eigentlich Prinzipien sind, die wir hier ansprechen, die den gesamten großen Kampf zwischen Christus und Satan kennzeichnen.

[15:44] In Amos 7 und dort Vers 10 lesen wir: Amos 7 und dort Vers 10. Der Priester von Bethel zu Jerobeam, dem König von Israel, ließ ihm sagen: "Wir haben hier einen Priester, einen religiösen Menschen, der sich an den König, an die staatliche Macht wendet und sagt: Amos hat eine Verschwörung gegen dich angezettelt, mitten im Haus Israel. Das Land kann alle seine Worte nicht ertragen."

[16:14] Wir haben den Priester im Volk Gottes, der den König im Volk Gottes anspricht und sagt: Weißt du was, der Prophet, der Gottes Wort verkündigt, den können wir hier nicht mehr gebrauchen. Das Land kann die Worte nicht ertragen. Das ist nämlich die Wahrheit. Wenn jemand sich entscheidet, gegen Gottes Wort zu leben und das Wort Gottes abzulehnen, dann kann er es nicht ertragen, wenn gleichzeitig immer wieder die Wahrheit gepredigt wird. Er fängt an wütend zu werden und schmeißt lieber die Wahrheit aus dem Fenster und schmeißt gerne dann auch die Vertreter der Wahrheit aus dem Land oder aus der Gemeinde heraus.

[16:48] Ein Prinzip, ein satanisches Prinzip, das wir durch die ganzen Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch feststellen können. Und natürlich hat sich dieses Prinzip auch gezeigt im Leben von Jesus.

[17:03] Lass uns gemeinsam Lukas 23, Vers 5 lesen. Lukas 23, Vers 5, dort heißt es: "Sie aber bestanden darauf und sprachen: Er wiegelt das Volk auf, indem er von ganz Judäa lehrt, angefangen von Galiläa bis hierher."

[17:18] Gleiches Prinzip. Die Juden, die religiösen, die aber abgefallen sind innerlich, wenden sich an die römischen Behörden und sagen: Dieser Jesus wiegelt das Volk auf. Er lehrt überall Irrtum und das ist gefährlich für den Staat. Diese Lehre, diese sonderbare Lehre des Paulus, diese sonderbare Lehre des Amos, diese sonderbare Lehre des Jesus, die zwar, wie wir wissen, biblische Wahrheit ist, diese Lehre ist gefährlich für das Gemeinwohl des Staates. Und deswegen appellieren wir an den Staat, dass er Ordnung schafft und die Unruhestifter züchtigt.

[18:02] So ist der Gedankengang, sowohl bei Amos, in der Geschichte mit Amos, in der Geschichte mit Paulus, in dieser Geschichte mit Jesus. Und jedes Mal wird deutlich, dass Satan hier im Wirken ist, der versucht, das Evangelium zu behindern.

[18:15] Lesen wir noch weiter in Apostelgeschichte 17, um zu sehen, wie geschickt es der Satan anstellt. In Apostelgeschichte 17, und auch wir sollten darauf vorbereitet sein, dass, wenn wir das Evangelium einen Schritt nach vorne bringen wollen, wenn wir Menschen für das Evangelium erreichen wollen, dass Satan dann wieder die gleichen Methoden anwendet, die schon bei Paulus und Jesus und Amos so erfolgreich waren.

[18:41] In Apostelgeschichte 17 und dort Vers 7 lesen wir jetzt, wie genau die Argumentation ging. Es heißt hier, Vers 7: "Jason hat sie aufgenommen, und doch handeln sie alle gegen die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus."

[19:00] Satans erklärtes Ziel ist es, durch die Missrepräsentation, durch die Falschdarstellung der religiösen Autoritäten, die Wahrheit so darzustellen, dass sie im Konflikt ist mit dem geltenden Landesgesetz. Und das sollten wir uns ganz gründlich auf der Zunge zergehen lassen. Das war das Prinzip, wie er das Evangelium in Thessalonich verhindern wollte. Das war die Situation, in der dann später Paulus seinen Brief an die Thessalonicher schreibt. Und ich denke, vielleicht wird dem ein oder anderen bewusst, wie aktuell die Situation der Thessalonicher für unsere Zeit ist.

[19:45] Wir werden gleich noch ausführlicher darauf zu sprechen kommen. Zunächst einmal wollen wir festhalten, dass genau diese Methode bereits wenige Tage, wenige Wochen vorher angewendet worden ist, und zwar in Apostelgeschichte 16 und dort Vers 20 und 21. Bevor Paulus nach Thessalonich gegangen war, wir haben es ja letzte Woche studiert, war er in Philippi gewesen. Das war dort, wo er dann später ins Gefängnis gekommen ist, der Kerkermeister sich bekehrt hat und auch die Lydia sich bekehrt hat. Und bevor er ins Gefängnis gekommen ist, da gab es so eine Art Aufruhr wieder und folgendes ist gesagt worden in Vers 20 und 21.

[20:30] "Und sie führten sie zu den Hauptleuten und sprachen: Diese Männer, die Juden sind, bringen unsere Stadt in Unruhe und verkündigen Gebräuche, welche anzunehmen oder auszuüben uns nicht erlaubt ist, da wir Römer sind."

[20:47] Wieder versucht Satan durch seine Handlanger einen Widerspruch, einen Konflikt herzustellen zwischen dem geltenden römischen Gesetz und den Lehren der Bibel, die Paulus verkündigt. Mit anderen Worten, wie ist das Evangelium verhindert worden zur Zeit Paulus? Paulus hat gepredigt die Wahrheit und dann haben Menschen, die vorgegeben haben, der Bibel zu glauben, die aber nicht ihre großen Konfessionen, ihre großen Denominationen – Pharisäer, Sadduzäer, was auch immer – verlassen wollten, sich an den Staat gewandt und gesagt: Diese Sonderlehren, die der Paulus jetzt hier verkündigt, die nicht in Übereinstimmung sind mit unseren Lehren, führen zu einem Aufruhr im Volk. Es wäre besser für die Gesellschaft, wenn das unterbunden wird. Übrigens stehen sie nicht in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Landes.

[21:50] Paulus wurde angeklagt, dass seine Lehre gegen geltendes Recht verstößt. Das ist sehr wichtig und wir wissen, dass das wiederum nicht nur bei Paulus der Fall war, sondern auch bei Jesus.

[22:06] Warum? Lukas 23 und dort Vers 2, da finden wir den gleichen Ansatz und die gleiche Methode. Und je mehr wir das studieren, desto deutlicher wird es uns hoffentlich, wie der Satan arbeitet, um das Evangelium zu verhindern.

[22:23] In Lukas 23, Vers 2 heißt es: "Sie fingen aber an, ihn zu verklagen und sprachen: Wir haben gefunden, dass dieser das Volk verführt und es davon abhalten will, dem Kaiser die Steuern zu zahlen. Er behauptet, er sei Christus, der König."

[22:39] Nun, das war natürlich erstunken und erlogen, aber es verfehlte die Wirkung nicht ganz, auch auf die römischen Behörden. Jesus wurde angeklagt, geltendes römisches Recht zu missachten und zu übertreten.

[22:56] Und das führt uns natürlich zu zwei Geschichten im Alten Testament, denn wie wir schon bei Amos gesehen haben, sind diese Prinzipien, die wir hier in der Apostelgeschichte 17 finden, wirklich Prinzipien des großen Kampfes, die wir durch die gesamte Bibel finden. Es gibt zwei Geschichten im Alten Testament, die sehr deutlich machen, wie es dazu kommt, dass Treue zu Gott einen Menschen in Konflikt mit dem Gesetz bringt. Die Geschichten sind natürlich Daniel 3 und Daniel 6.

[23:26] Wir lesen gemeinsam in Daniel 3 und dort Vers 12. Daniel 3, Vers 12, dort heißt es: "Nun sind da jüdische Männer, die du über die Verwaltung der Provinz Babel bestellt hast, Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Diese Männer, oh König, achten nicht auf dich, dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du aufgestellt hast."

[23:53] Wieder haben wir hier Menschen, die die Gläubigen verklagen, zum Beispiel die Sterndeuter und Wahrsager, die so eine Form von Religiosität haben, die als Experten gelten, die man konsultiert und die es jetzt auf sich nehmen, diese drei treuen Hebräer zu verklagen, weil die sich weigern, einem Gesetz zu gehorchen, das ihnen falsche Anbetung vorschreibt. Daniel 3 handelt davon, wie ein Staat es sich erlaubt, falsche Anbetung vorzuschreiben. Und fast alle folgen, nicht zuletzt deswegen, weil man Musik verwendet, um sie dazu zu bringen. Aber drei bleiben standhaft, im wahrsten Sinne des Wortes, und bleiben stehen.

[24:35] Und die Anklage ist natürlich dann die: Schau her, lieber König Nebukadnezar, diese Menschen sind eine Gefahr für dein Königreich, denn sie leben in Rebellion, sie gehorchen deinen Gesetzen nicht.

[24:50] Ähnliches Prinzip finden wir auch in Daniel 6. Dort ist es jetzt Daniel selbst, der in so eine Lage gebracht wird. In Daniel 6 und dort Vers 13. Daniel 6, Vers 13, dort lesen wir:

[25:03] "Sogleich erschienen sie vor dem König und brachten das königliche Verbot zur Sprache. Hast du nicht ein Verbot unterschrieben, wonach jeder, der innerhalb von 30 Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet, außer von dir, oh König, in die Löwengrube geworfen werden soll?" Der König antwortete und sprach: "Die Sache steht fest, nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unwiderruflich ist."

[25:27] Ein unfehlbares Gesetz. Man hüte sich vor denjenigen, die Gesetze machen und sich dann als unfehlbar bezeichnen. Aber das ist der Punkt folgender: Daniel war in der gleichen Situation, wie auch seine Freunde, mit einem kleinen Unterschied, dass in Daniel 3 falsche Anbetung vorgeschrieben wurde, während in Daniel 6 richtige Anbetung verboten wurde. Und ich denke, beides sind Prinzipien, die wir wiederfinden dann auch in der Endzeit, wo falsche Anbetung geboten wird und wahre Anbetung verboten wird.

[26:07] Und beides wird mit einem Todesbefehl bekräftigt, der sich an alle diejenigen richtet, die dem geltenden Staatsgesetz sich widersetzen. Und Daniel ist wie kaum ein anderes Buch, ein Buch, das direkt uns auf die Endzeit vorbereiten soll. Und die urchristliche Erfahrung von Paulus und den anderen Missionaren ist auch aufgeschrieben, damit wir wissen, wie es uns gehen wird, wenn wir auch in einer Generation das Evangelium in die ganze Welt tragen werden. Genau die gleichen Methoden werden sich wiederholen.

[26:42] Und wir sollten darauf vorbereitet sein und wissen, wie der Satan versucht, das Evangelium zu behindern. Denn die Bibel sagt uns, und wir wollen das nur ganz kurz andeuten, ohne hier ins Detail zu gehen. Dafür gibt es andere Studien, die ihr euch anschauen könnt und selbst studieren könnt und auch Vorträge anschauen könnt dazu.

[27:05] In Offenbarung 13, Verse 11 bis 17, ihr könnt es selbst lesen, wird von einem Tier gesprochen. Die Bibel sagt in Daniel 7, dass Tiere für Könige oder für Königreiche stehen. Von einem Königreich, von dem es hier heißt, in Vers 14: "Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde vor dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen."

[27:44] Ein Tier, das redet. Und wenn es wahr ist, wie Daniel 7 sagt, dass ein Tier für Königreiche steht, für Staaten, Nationen, dann ist das Reden einer Nation nicht die neueste Ansprache des Präsidenten, sondern die Gesetzgebung. Dadurch redet eine Nation. Die Bibel sagt in der Endzeit, in Offenbarung 13, wird es Gesetze geben.

[28:06] Wozu werden diese Gesetze führen? In Vers 12 heißt es: "Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus, vor dessen Augen, und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde." Wer mehr wissen will, der studiere das erste Tier in Offenbarung 13, Verse 1 bis 10. Vor allem, nachdem wir vorher Daniel 7 studiert haben. Erst Daniel 2 studieren, dann Daniel 7 studieren, dann Offenbarung 13, Verse 1 bis 10 und dann Offenbarung 13, Verse 11 weiter. Da gibt es viel, viel Material zu entdecken.

[28:35] Aber hier ist der entscheidende Punkt: Diese Macht, dieses Reich, dieses Königreich, diese Weltmacht wird dazu verleiten, durch Gesetzgebung falsche Anbetungen durchzuführen. Denn ein Tier anzubeten oder ein Königtum anzubeten, ist immer falsche Anbetung. Denn Anbetung gebührt allein Gott.

[28:55] Und dann heißt es in Vers 15: "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten."

[29:09] Hier gibt es einen Todesbefehl, so wie in Daniel 3 und Daniel 6. Die gleichen Methoden, die in Apostelgeschichte und bei Jesus angewendet wurden, werden auch hier wieder angewendet. Der Staat, ein Königreich, wird es sich erlauben, Anbetung, das heißt einen religiösen Bereich, zu regulieren. Und wann immer das geschieht, liebe Freunde, ich weiß nicht genau, was wir alle schon wissen über Offenbarung 13, aber wann immer das geschieht, wann Staat und Kirche zusammengehen und der Staat religiöse Gesetze erlässt, dann ist es allerhöchste Zeit, einzustehen für die Wahrheit.

[29:45] Denn Offenbarung 13 sagt uns, dass das keine einfache Zeit sein wird. Es heißt in Vers 17, dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, der das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Es wird wirtschaftliche Oppressionen, wirtschaftliche Bedrückung geben und wirtschaftliche Sanktionen. Die Endzeit spricht davon, dass diese – oder Offenbarung spricht davon, dass in der Endzeit die ähnlichen Mechanismen greifen werden, dass Staat und Kirche zusammengehen werden, um diejenigen, die das wahre Evangelium glauben – und das finden wir in Offenbarung 14, Verse 6 bis 12, das lohnt sich, sich gründlich anzuschauen und zu studieren –, dass Menschen, die das wahre Evangelium glauben, behindert werden, angegriffen werden, attackiert werden durch diese falsche Allianz von scheinbaren Religiösen, die eine Machtstellung innehaben, die sich mit dem Staat verbinden werden, um die unliebsamen Reformatoren, die unliebsamen Protestanten, die protestieren gegen den Irrtum, auszurotten.

[30:44] Interessanterweise mag es dafür auch einen guten Grund gegeben haben, zumindest für die Juden zur Zeit des Paulus. Wenn wir gemeinsam Apostelgeschichte 18 lesen, oder Vers 2, bekommen wir einen Eindruck davon, was sie wahrscheinlich motiviert hat, so gegen die Christen zu hetzen.

[31:04] In Apostelgeschichte 18, Vers 2 heißt es: "Und dort fand er einen Juden namens Aquila, pontischer Herkunft, der vor kurzem mit seiner Frau Priscilla aus Italien gekommen war, weil Claudius – das war der Kaiser zu jener Zeit – befohlen hatte, dass alle Juden Rom verlassen sollten." Zu diesen ging er.

[31:24] Mit anderen Worten, als Paulus in Thessalonich predigte, gab es im gesamten römischen Reich eine starke anti-jüdische Stimmung. Der Kaiser in Rom hatte sogar veranlasst, dass alle Juden Rom verlassen sollten. Man kann sich also vorstellen, wie ungefähr die Einstellung der Römer gegen die Juden war, und das war natürlich sicherlich keine schöne Sache und keine gute Sache. Aber könnte es sein, dass einige der ungläubigen Juden, die natürlich selbst in Bedrängnis waren dadurch, und jetzt auch noch zusätzlich sich ärgerten über diesen Paulus, diese Christen, die irgendwie deutlich machten, die Juden hätten sich auch in der Frage des Messias geirrt, dass sie die Gelegenheit widmeten, sich wieder Freunde zu machen bei den römischen Behörden, indem sie diese neuen Sündenböcke an den Pranger stellten und behaupteten, im Sinne der römischen Regierung, im Sinne des römischen Rechts, im Sinne des römischen Staates zu agieren, wenn man diese Christen, die angeblich gegen römische Gesetze verstoßen, hier anzeigt?

[32:28] Könnte es sein, dass auch in der Endzeit Menschen, die wahren Gläubigen verfolgen werden und anzeigen werden, weil sie damit selbst eigenes Unrecht, das sie getan haben, so ein bisschen in den Hintergrund drücken wollen? Es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie sich das in der Endzeit gestalten könnte.

[32:50] Wir wollen weitergehen in unserem Studium, hier dieser Geschehnisse rund um die Gemeindegründung in Thessalonich. In Apostelgeschichte 17, Verse 8 und 9 können wir noch lesen, dass offensichtlich die römischen Behörden durchaus beeindruckt waren und den Jason, die übrigens nur gegen eine Bürgschaft freiließen. Und dann in Vers 10 lesen wir, wie Paulus und Silas sofort aus der Stadt geschickt werden.

[33:14] Dort heißt es: "Die Brüder verschickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben." Paulus und Silas werden aus Thessalonich weggeschickt und kommen zur nächsten Stadt nach Beröa. Und diese Stadt ist sehr bekannt. Warum?

[33:32] Vers 11 ist ein wunderbarer Vers, und ich hoffe, dass wir diesen Vers für uns selbst entdecken und selbst unser Maßstab machen. Vers 11 heißt es: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

[33:54] Nun, wir haben es von den Thessalonichern gesehen, von den gläubigen Thessalonichern, dass sie auch das Wort Gottes annahmen als das, was es ist, nämlich als Gottes Wort. Aber von denen in Beröa heißt es, dass sie noch edler waren. Warum? Nicht nur haben sie das aufgenommen, was Paulus ihnen gesagt hat, nein, sie haben es auch noch geprüft. Nicht um Fehler zu finden, nicht mit einem kritischen Geist, weil man alles in Zweifel gezogen hat, nein, sie wollten wirklich für sich selbst wissen, ob es die Wahrheit ist. Denn sie hatten verstanden, dass man keinem Menschen auf dieser Welt, auch keinem Paulus, uneingeschränkt blind vertrauen kann. Es muss geprüft werden an der Schrift.

[34:30] Nun, ich weiß nicht, wie es dir, lieber Freund, liebe Freundin geht, wenn du in deiner Gemeinde den Paulus zur Predigt hättest, ob du dann nach Hause gehen würdest und sagen würdest: Naja, schauen wir mal in der Bibel, ob das wirklich alles so stimmt, was er sagt. Was für eine edle Einstellung. Die Einstellung war natürlich keine, die jetzt so, wie soll ich sagen, so ein bisschen lakonisch war, sondern eine, die mit – und das hätte man besser darstellen können – die mit Aufrichtigkeit und mit Ernst in der Bibel nachgeforscht hat, die Vers mit Vers verglichen hat, um zu sehen, ob das, was gepredigt worden ist, was das Herz bereits berührt hat, ob es auch wirklich die Wahrheit ist.

[35:16] Und lieber Freund, liebe Freundin, wir – du musst die Bibel so studieren, selbst prüfen. Verlass dich nicht auf das, was du hier in der Cannstatt Study Hour hörst, per se, sondern prüfe, studiere und sei selbst fest im Glauben. Wir haben ja gesehen, das Ziel des Paulus war es, die Gemeinde auch in Thessalonich festzugründen, dass sie feststeht. Die einzige Möglichkeit, um bei der Wiederkunft immer noch festzustehen, ist, wenn wir so wie die Beroianer täglich in der Schrift forschen, ob es sich so verhält.

[36:00] Und diese Beroianer waren ein Beispiel für das, was uns schon Jesaja 28, Vers 9 verdeutlicht. In Jesaja 28 und dort Vers 9, dort lesen wir: "Wem soll er – also Gott – Erkenntnis beibringen? Wem die Botschaft erläutern? Denen, die von der Milch entwöhnt, von den Brüsten abgesetzt sind." Derjenige, der unabhängig geworden ist von seinen Lehrern. So wie Psalm 119, Vers 99 sagt: "Ich bin weiser als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Überlegen." Sei auch du ein Beroianer und forsche in der Schrift täglich, ob es sich so verhält.

[36:49] Und dieses aufrichtige Prüfen, so finden wir in der Apostelgeschichte 17 dann weiter beschrieben, führt zu einer Gemeindegründung. Es heißt hier in der Apostelgeschichte 17, Vers 12: "Es wurden deshalb viele von ihnen, glaube ich, auch nicht weniger der angesehenen griechischen Frauen und Männer." Wann immer also Paulus so den Juden gepredigt hat, sind gleichzeitig auch Heiden mit dazugekommen.

[37:11] Vers 13: "Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, dass auch in Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt wurde, kamen sie auch dorthin und stachelten die Volksmenge auf."

[37:28] Als der Satan niemanden fand in Beröa selbst, den er gebrauchen konnte, gebrauchte er halt einfach die, die er schon in Thessalonich erfolgreich angewandt hatte. Und er bringt die Revolte von Thessalonich nach Beröa. Und wir können sehen, wie der Satan tatsächlich die Gemeindegründung verfolgt hat. Und auch wir sollten das Gleiche erwarten, wenn wir für Christus arbeiten.

[37:49] In den nächsten Versen, in Vers 16 bis 32, finden wir die Geschichte, wie jetzt Paulus, nachdem er von Beröa dann geht, nach Athen geht, um dort das Evangelium zu predigen. Und wir wollen nur einige Punkte hier kurz ansprechen, denn es wird wichtig sein jetzt für das Verständnis der Thessalonicher Briefe, die Dynamik zu sehen, die jetzt in Athen und dann in der nächsten Stadt in Korinth stattfindet, in der Verkündigung des Paulus.

[38:13] Paulus geht durch Athen und er sieht all die verschiedenen Götzenbilder. Er ist ziemlich ergrimmt, wie die Bibel sagt, denn er weiß zwar, dass die Athener unglaublich gebildet sind, unglaublich weise sind, sehr philosophisch, aber gleichzeitig beten sie diese schwachsinnigen – Verzeihung den Ausdruck – aber diese dummen, stumpfsinnigen Götzen an. Und Paulus versucht sie jetzt zu erreichen, indem er mit Philosophie und mit Logik ihren Kopf erreichen möchte.

[38:39] In Vers 22 und 23 sagt er: "Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von Gottheiten bedacht seid. Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte..."

[38:52] Er formuliert es jetzt so vorsichtig und so freundlich wie möglich. "...fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen."

[39:02] Also Paulus sucht hier nach einer Brücke. Er sieht diesen Altar von dem unbekannten Gott und er sagt: Das ist die Brücke. Ich vernehme diesen Altar, der unbekannte Gott, sie kennen einen Gott nicht, das ist meine Brücke, das ist meine Gelegenheit, über den Gott, den sie nicht kennen, zu sprechen, nämlich Jesus Christus.

[39:17] Paulus geht von diesem Punkt, von dieser Brücke zu ihrem Gedankengebäude, den er hier gefunden hat, weiter zur Schöpfung. In Vers 24 bis 27 beschreibt er die Schöpfung, und zwar aus einem Grund. Wir finden diesen Grund in Römer 1 und dort Vers 19.

[39:39] In Römer 1, Vers 19 und 20 dort heißt es: "weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat, denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben."

[39:55] Paulus wusste, durch die Schöpfung können die Griechen, können die Athener Gott kennen. Sie können durch Nachdenken über die Schöpfung seine Heiligkeit, seine Kraft, seine Gottheit erkennen. Also versucht Paulus, ihre Gedanken auf die Schöpfung zu lenken und sie zum Nachdenken zu bringen. Er weiß nämlich, dass da die Kraft Gottes enthalten ist.

[40:17] Schauen wir weiter, was passiert in der Apostelgeschichte 17. Es heißt hier 28. Paulus sagt: "Denn in ihm leben und weben wir und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Denn auch wir sind von seinem Geschlecht."

[40:39] Paulus zitiert sogar griechische Philosophen und Dichter, um diesen logischen Punkt deutlich zu machen. Er versucht also, das neue Konzept so weit wie möglich anzubinden an das, was die Griechen bereits von ihrer Vorstellungswelt erkennen. Ein legitimes Mittel.

[40:57] Schauen wir jetzt in Vers 29, wie es weitergeht. Paulus versucht jetzt an diesem Punkt, nachdem er über die Schöpfung hat nachdenken lassen und auch sozusagen die griechischen Philosophen selbst als Beweis herangezogen hat, jetzt die Athener zu einem logischen Gedankensprung zu bringen. Nämlich Vers 29: "Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung." Er sagt: Wenn wir also von diesem Gott kommen, der diese Welt geschaffen hat, dann sollten wir nicht meinen, dass wir die Schöpfung anbeten sollen. Sehr logischer Punkt.

[41:33] Und ich denke, dass Paulus hier sehr viele Menschen intellektuell erreicht hat. Als er dann weiter predigt und über Jesus predigt und über die Auferstehung von den Toten, dann wenden sich doch wieder viele von ihm ab. Es gibt einen Punkt, den er hier nicht erwähnt hat, und das ist die Kreuzigung. Paulus macht viele gute Argumente, aber über die Kreuzigung scheint er hier nicht gesprochen zu haben. Zumindest wird uns davon erst einmal nichts berichtet. Und einige Menschen bekehren sich, unter ihnen Dionysius, Vers 34, ein Mitglied des Areopags, also eine der einflussreichsten Mitglieder der athenischen Gesellschaft. Aber es entsteht keine große Gemeinde. Keine große Gemeinde.

[42:13] Paulus geht zum nächsten Ort, nach Korinth, und scheint ganz bewusst seine Strategie geändert zu haben. Er hat ja gesehen, was in Thessalonich wirkt. In Thessalonich hatte gewirkt: Christus im Alten Testament und ihn gekreuzigt. Jetzt hatte er in Athen ebenfalls über Gott gesprochen, über die Schöpfung und die Kraft Gottes über die Schöpfung versucht herzuleiten, aber das Kreuz nicht so wirklich in den Mittelpunkt gestellt. Er hatte natürlich auch nicht viel Zeit zu zitieren, weil das war ja völlig unbekannt. Und hat überlegt, wie kann er jetzt die Griechen erreichen mit einem ähnlichen Erfolg, den er auch in Thessalonich gehabt hat, ohne das Alte Testament jetzt ständig zitieren zu können.

[42:59] Und wir finden seine Lösung in 1. Korinther 2, Vers 2. 1. Korinther 2 und dort Vers 2. Das heißt hier: "Denn – Verzeihung – 1. Korinther 2, Vers 2, dort heißt es..."

[43:19] "...denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch, den Korinthern, nichts anderes zu wissen, als nur Jesus Christus und zwar als Gekreuzigten."

[43:31] Er wusste, auch wenn er über die Schöpfung spricht, wie in Athen und all die anderen Dinge, dann kann das nur seine Kraft entfalten, wenn er gleichzeitig über Jesus spricht, den Gekreuzigten. All die andere weltliche Weisheit, all die griechischen Philosophen haben nicht die Kraft, das menschliche Herz zu erwärmen, das menschliche Herz zu bekehren und zu brechen. Das, was er in Thessalonich gesehen hat, als die Menschen gebrochen wurden durch das Bild des Gekreuzigten Jesus in der biblischen Prophetie, das versucht er jetzt auch den Griechen in Korinth dazu bringen, durch seine Predigt. Auch wenn er vielleicht nicht so viel aus dem Alten Testament zitieren konnte, aber er konnte doch mit all dem, was er versuchte, mit dem Ansatz an die Griechen über Jesus zu sprechen, Jesus als den Gekreuzigten, die Liebe, die sich in Jesus offenbart.

[44:23] Deswegen sagt er in Vers 18, Kapitel 1. 1. Korinther 1, Vers 18: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen, uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft." Er hatte ja schon in Athen über die Schöpfung gesprochen, weil er wusste, dort erkennt man die Kraft, aber die Kraft in der Schöpfung erkennt man erst, wenn man sie auch im Kreuz wirklich sieht. Wenn man die Schöpfung und das Kreuz zusammennimmt, dann ist da eine ungeheure Kraft, so sagt es uns Paulus.

[44:51] Und diese Strategie hat Erfolg. In Korinth entsteht eine große Gemeinde, an der sogar zwei seiner wichtigsten Briefe geschrieben hat.

[45:05] In Vers 21, in 1. Korinther 1 lesen wir: 1. Korinther 1, Vers 21: "Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte..."

[45:15] Und Paulus zieht es wie logische Schlusswirkung. Die Griechen sind die weisesten der Weisen, die größten Philosophen, und sie haben Gott nicht erkannt, sondern den einzigen Gott, den es wirklich gibt, nennen sie den unbekannten Gott. Paulus schlussfolgert: Dann kann die ganze Weisheit der Griechen nichts nützen, um zu Gott zu finden. Es ist völlig nutzlos, um einen Menschen zu Gott zu bringen.

[45:35] Denn weil die Weisheit, weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben. Gott hat gefallen daran, durch das einfache und nicht-philosophische Mittel der biblischen Predigt, wo einfach Vers mit Vers ausgelegt wird, ohne große rhetorische Mittel, ohne große poetische Schilderung, einfach nur die Bibel mit der Bibel erklären, was viele als zu eng, zu trivial, vielleicht zu engstirnig bezeichnen würden, das ist Gottes erwähltes Mittel, um Menschen zu retten.

[46:15] Paulus erinnerte sich daran, was bei den Thessalonichern gewirkt hat, nämlich einfach das Wort Gottes zu predigen. Denn wenn die Thessalonicher das Wort Gottes annehmen als das, was es ist, ist es eine ungeheure Kraft. Und so auch in Korinth, die Torheit der Predigt.

[46:33] In Vers 22 heißt es: "Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen." Er sagt damit: Unbekehrte Menschen verlangen nach vielen Dingen. Sie verlangen vielleicht nach Zeichen, nach Wundern, nach sensationellen Dingen, oder sie verlangen nach tiefer intellektueller Befriedigung, nach ja, nach großen Theorien, was auch immer sind. Und so sind auch heute die Menschen noch. Entweder sie wollen ein großes Zeichen sehen, sie wollen eine Heilung sehen, sie wollen irgendwelche Manifestationen sehen, um dann glauben zu können, oder sie wollen eine tiefe Theologie, eine tiefe intellektuelle Befriedigung erleben, sie wollen irgendwie herausgefordert werden. Aber Gott rettet ganz anders.

[47:13] Er rettet mit den einfachen Worten der Schrift, die uns so tief im Herzen treffen, wenn wir Jesus sehen, wie er dort am Kreuz hängt. Christus und ihn gekreuzigt. So wie er in Thessalonich aus dem Alten Testament Christus, ihn gekreuzigt, gezeigt hat, so hat Paulus jetzt den Griechen ohne all die alttestamentlichen Stellen, die sie vielleicht nicht so sehr kannten, trotzdem den gleichen Jesus, genauso gekreuzigt, vor Augen gemalt. Die Geschichten, Berichte, die mit Jesus zu tun hatten, die von der Kreuzigung handelten und von seinem Leben und Wirken. Und als ihre Herzen erwärmt wurden von der Liebe Jesu, dann konnte er auch weitergehen und die anderen Lehren der Bibel ihnen kundtun.

[47:53] Deswegen sagt er in Vers 23, nachdem er in Vers 22 gesagt hat: "Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus den Gekreuzigten." Den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit. Viele werden sagen: So ein Quatsch, das ist zu eng, das ist zu dumm, das ist vielleicht auch ein Ärgernis, das regt uns theologisch auf. Aber Vers 24 sagt: "Denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, verkündigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit."

[48:27] Denn die Schöpfung kann uns nur in Gottes Kraft deutlich machen, wenn wir darin Jesus erkennen, den Schöpfer. Und am Kreuz erkennen wir die Liebe unseres Schöpfers, der für mich gestorben ist und für dich.

[48:41] Hast du dich entschieden, wenn du mit anderen Menschen redest, die vielleicht genauso kirchenfern sind, so wie damals die Griechen dem Alten Testament fern waren, hast du dich entschieden, über Jesus als den Gekreuzigten zu sprechen? Darüber, was Jesus für dich getan hat? Wie sehr er deine Sünden von dir genommen hat? Wie dein Herz gebrochen worden ist? Ist es dein Ziel, Menschen wirklich zur Bekehrung zu führen? Oder willst du sie einfach nur zu Leuten machen, die sagen: Ah, Jesus finde ich ganz toll. Und das Ziel sollte sein, so wie Paulus, Menschen zur echten Bekehrung zu führen, weil sie Christus den Gekreuzigten gepredigt bekommen haben.

[49:31] Unbekehrte brauchen keine Zeichen. Unbekehrte brauchen keine Unterhaltung. Sie brauchen keine Weisheit. Unbekehrte brauchen das Evangelium.

[49:43] Und so sagt er in Vers 30 und 31: "Aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist, zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, damit es geschehe, wie geschrieben steht: Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn." Rühme dich nicht deiner Methoden, sondern tu einfach das, was Gott sagt und rühme dich des Herrn. Dann werden wir Menschen zu Jesus führen. Dann werden wir Menschen vorbereiten auf die Wiederkunft. Das große Ziel.

[50:13] Hier in Korinth, als Paulus diese Entscheidung getroffen hat, als Paulus diesen Strategiewechsel vorgenommen hat. Er war immer noch den Griechen ein Grieche, aber er hat sich entschieden, Christus den Gekreuzigten in den absoluten Mittelpunkt zu stellen. Das Evangelium.

[50:33] Dort in Korinth hat er die Briefe an Thessalonich geschrieben. Wir lesen in 1. Thessalonicher 3 und dort Vers 6, vorletzter Vers für heute. Interessanterweise können wir lesen in den Thessalonicherbriefen, dass Paulus den Timotheus zurückgeschickt hatte, als er noch in Athen war. Er hatte solch ein Verlangen nach den Thessalonichern, um zu sehen, ob sie immer noch in der Wahrheit sind. Denn er musste ja sehr schnell abreisen. Wir erinnern uns, diese ständigen Anfechtungen, und er hat den Timotheus zurückgeschickt, um zu sehen, ob alles in Ordnung mit ihnen ist, oder ob sie schon wieder vom Glauben abgefallen sind, nachdem sie nach nur wenigen Wochen ja zum Glauben gefunden hatten.

[51:19] Und er empfängt die Nachricht in 1. Thessalonicher 3, Vers 6: "Nun aber, da Timotheus von euch zu uns zurückgekehrt ist und uns gute Nachricht gebracht hat von eurem Glauben und eurer Liebe und dass ihr uns allezeit in gutem Andenken habt und danach verlangt, uns zu sehen, gleich wie wir euch."

[51:35] Paulus sagt, ich möchte nicht, dass die Thessalonicher in der Wahrheit stehen, dass sie nicht abgefallen sind. Und er sagt in Vers 10: "Tag und Nacht flehen wir aufs aller Dringendste, dass wir euer Angesicht sehen, dass wir euer Glauben und eure Liebe..."

[52:05] ... und eure Lieben ...
[52:33] ... điều ...
[52:34] ... und eure Lieben ...
[52:38] ... und eure Leiben ...
[52:40] ... und eure Lieben ...
[53:04] ... und eure Liebe ...
[53:06] ... und eure Lieben ...
[53:14] ... und eure Liebe ...
[53:18] ... und eure Lieben ...
[53:20] ... und eure Liebe ...
[53:22] ... und eure Lieben ...
[53:24] ... und eure Liebe ...
[53:28] ... und eure Lieben ...
[53:32] ... und eure Liebe ...
[54:26] Liebe du mit Christus. Nimm ihn als deinen persönlichen gekreuzigten Heiland an, damit er dich in alle Wahrheit führen kann, auch durch die Briefe an die Thessalonicher. Es ist dein Wunsch heute, in dem Glauben, den er in dir angefangen hat, auch gefestigt zu werden, so dass er, der der Anfänger und Vollender deines Glaubens ist, dass er in dir völlig Gestalt gewinnt, bis zu jenem großen Tag, wenn er wiederkommt. Es ist dein Wunsch. Gott segne dich in deiner Entscheidung und in deinem weiteren Studium, wie die Beroianer. Nächste Woche, wie gesagt, eine weitere Folge der Cannstatt Study Hour. Sagt euren Freunden über dieses Studium hier, verbreitet es weiter, dass noch viele Menschen das wahre Evangelium kennenlernen. Und Gottes Segen für euch im Namen seines Vaters. Amen.

[55:52] Musik


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