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Manuskript:CSH_2012_Q3_Folge8.pdf

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp wird der erste Thessalonicherbrief, Kapitel 4, Verse 13-18, behandelt. Der Fokus liegt auf der Lehre von den „Toten in Christus“ und der Hoffnung, die diese biblische Wahrheit für Gläubige birgt. Es wird erklärt, was der Tod aus biblischer Sicht bedeutet, wie er mit dem Schlaf verglichen wird und welche Bedeutung die Auferstehung für die Gläubigen hat. Die Ausführungen kontrastieren die biblische Hoffnung mit der Hoffnungslosigkeit der Welt und beleuchten die praktischen Auswirkungen für das Leben und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu.

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp wird der Abschnitt 1. Thessalonicher 4,13-18 behandelt, der sich mit dem Thema „Die Toten in Christus“ befasst. Der Vortrag beleuchtet die biblische Lehre vom Zustand der Toten, die Bedeutung des Schlafes als Metapher für den Tod und die Hoffnung auf die Auferstehung. Es wird erklärt, wie diese Lehre Trost spenden kann und wie sie sich von heidnischen Vorstellungen unterscheidet.

Der Sprecher geht auf die Wiederkunft Jesu ein und erklärt die Rolle der Gläubigen in diesem Ereignis. Dabei wird betont, dass die biblische Lehre von der Auferstehung eine zentrale Säule des christlichen Glaubens ist und wie sie uns befähigt, dem Tod ohne Angst zu begegnen. Die Ausführungen sollen dazu ermutigen, sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten und sich gegenseitig mit diesen hoffnungsvollen Worten zu trösten.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q3: Die Thessalonicherbriefe

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr eingeschaltet habt zu einer weiteren Folge, in der wir uns mit den beiden Thessalonicher-Briefen beschäftigen wollen. Wir bereiten uns vor auf das Bibelgespräch am 25. August.

[1:32] Und unser Thema heute, wo wir dieses Lektionsheft miteinander betrachten wollen, ist die Toten in Christus. Wir haben sechs Verse vor uns und das sind die vielleicht schönsten und kraftvollsten Verse im ganzen ersten Thessalonicher-Brief, und wir werden uns die jetzt gründlich zu Gemüte führen. Wir hatten letzte Woche aufgehört in 1. Thessalonicher 4 und dort Vers 12. Wenn wir jetzt in Vers 13 weitermachen, dieses vierte Kapitel heute beenden. In 1. Thessalonicher 4 und dort Vers 13 werden wir jetzt einsteigen.

[2:08] Und da lesen wir von Paulus: „Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen.“ Diese Formulierung ist sehr interessant. Wir haben ja gesagt, dass die ersten drei Kapitel mehr oder weniger die persönliche Beziehung zwischen Paulus und den Thessalonichern beschreiben und auch bestimmte biografische und geschichtliche Hintergründe nochmal verdeutlichen. Und das vor allem ab dem vierten Kapitel jetzt sozusagen die lehrmäßige, die doktrinale Auseinandersetzung beginnt.

[2:37] Und wie wir schon in 1. Thessalonicher 3, Vers 10 gesehen hatten, wo es heißt: „Tag und Nacht flehen wir aufs Allerdringendste, dass wir euer Angesicht sehen und das ergänzen dürfen, was an eurem Glauben noch mangelt.“ Da haben wir also gesehen, dass die Thessalonicher noch nicht alles genau so richtig verstanden hatten, wie es die Bibel sagt. Und wenn Paulus hier also in Vers 13, in 1. Thessalonicher 4, Vers 13 sagt: „Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen“, dann bedeutet das, es gibt etwas, was sie noch nicht wussten, was wir ihnen jetzt in diesem Brief deutlich machen möchten.

[3:13] Wir erleben jetzt also Paulus, wie er einen Lehrpunkt, quasi wie in einer Bibelstunde, den Thessalonichern erklären möchte. Das macht er immer wieder, nicht nur an die Thessalonicher, zum Beispiel auch an die Korinther. In 1. Korinther 10, Vers 1, dort heißt es: „Ich will aber nicht, meine Brüder, dass ihr außer Acht lasst, dass unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.“ Paulus verwendet diese Formulierung, „ich will nicht, dass ihr außer Acht lasst“ oder „dass ihr darüber in Unwissenheit bleibt“, um die Lehre der Typologie zu erklären.

[3:46] In 1. Korinther 12, Vers 1, haben wir eine ähnliche Formulierung über die Geisteswirkung: „Aber ihr, Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen.“ Also, wann immer Paulus einen neuen theologischen Gedanken einführt, eine Lehre beschreibt, etwas ausführlicher, hat er diese Formulierung: „Ich möchte, dass ihr das wisst, ich möchte, dass ihr es nicht außer Acht lasst, ich möchte, dass ihr nicht in Unwissenheit seid“, sowohl über die Lehre der Typologie, über die Lehre der Geistesgaben oder hier über den Zustand der Toten in 1. Thessalonicher 4.

[4:17] Warum? Aus dem, was wir gelesen haben, bereits in 1. Thessalonicher, können wir schlussfolgern, dass es dort einige kleine Probleme in der Gemeinde gab. Eines der Probleme wird wohl gewesen sein, dass einige Gläubige aufgehört hatten zu arbeiten. Das ist der Grund, warum er ja in 1. Thessalonicher 4, Vers 11, noch einmal zum fleißigen, ehrlichen Arbeiten aufruft. Offensichtlich gab es einige Leute, die geglaubt haben, die Wiederkunft Jesu ist so nah, dass wir einfach nicht mehr arbeiten brauchen und einfach nur noch müßig darauf warten sollten.

[4:56] Und dann war sicherlich das Problem, dass manche geglaubt hatten – und wir werden das noch ausführlicher studieren, ob das Paulus' Lehre war oder nicht –, dass einige geglaubt hatten, dass Jesus in ihrer Generation kommen würde. Und sie hatten ehrlich gehofft, dass Jesus kommen würde, während sie leben, und nun einer nach dem anderen von den älteren Geschwistern starb. Und die Frage war: Was passiert jetzt? Sie hatten die Lehre vom Zustand der Toten und von dem, was nach dem Tod passiert, noch nicht wirklich richtig verstanden und es gab Schwierigkeiten in der Gemeinde, deswegen Paulus sagt: „Ich will nicht, dass ihr in Unwissenheit darüber seid.“ Und vielleicht gibt es heute jemanden, der zuschaut, der nicht genau weiß, was eigentlich nach dem Tod passiert, was die biblische Lehre darüber ist, und das heutige Thema soll unter anderem diesen Punkt ganz deutlich beschreiben.

[5:46] Schauen wir einfach genau das an im Rest von Vers 13. 1. Thessalonicher 4, Vers 13, das heißt es: „Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen.“ Die Toten werden auch die Entschlafenen genannt, wir haben das ja im Deutschen in der Sprache so ähnlich. Und damit verbindet sich eine fundamentale Lehre der Bibel, nämlich, dass die Toten tatsächlich sozusagen schlafen.

[6:15] Wir wollen mal einige Verse hier anschauen, zum Beispiel in Daniel 12, Vers 2. Und wie gesagt, wie jede Woche haben wir im Sendemanuskript noch mehr Texte, die wir dann zu Hause noch vertiefen können. In Daniel 12 und dort Vers 2, da sehen wir, dass das schon ein alttestamentlicher Gedanke ist. Dort heißt es in Daniel 12, Vers 2: „Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, nun, wenn ich im Staub der Erde bin – wir wissen aus 1. Mose 3, Staub zu Staub, Erde zu Erde –, wenn wir in der Erde sind, sagt die Bibel hier, dass wir dort schlafen, dann heißt es: „Viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“ Behalten wir das eben im Hinterkopf.

[7:00] Also Daniel sieht im Alten Testament, dass die Toten schlafen. Das gleiche wird sehr, sehr deutlich auch im Neuen Testament gesagt. Nur einige Beispiele hier in Matthäus 27 und dort Vers 52. Matthäus 27 und 52, dort heißt es: „Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt.“ Auferweckt wird jemand, der vorher tot war, und dieser Tod wird beschrieben als die Entschlafenen. Die Heiligen waren entschlafen, und bei der Kreuzigung Jesu sind etliche Menschen, wie es hier heißt, auferstanden.

[7:44] Ein anderes Beispiel in Lukas 8, Vers 52 und 53. Lukas 8, Vers 52 und 53. Wie gesagt, wir untersuchen die biblische Lehre vom Zustand der Toten. Lukas 8, 52 und 53, dort heißt es: „Sie weinten aber alle und beklagten sie. Er sprach: Weint nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.“ Und sie lachten ihn aus, weil sie wussten, dass sie gestorben war. Jesus hatte eine Angewohnheit, Menschen, die tot waren, als schlafend zu beschreiben.

[8:14] Genauso auch in Johannes 11, Vers 11 bis 13. Johannes 11, Vers 11 bis 13. Die Bibel sagt: „Dies sprach er und danach sagt er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.“ Das sprachen seine Jünger: „Wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden.“ Vers 13 macht deutlich: „Jesus aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.“ Das heißt, der Schlaf, der Todesschlaf, ist nicht der natürliche Schlaf, wo wir nach acht Stunden wieder aufwachen und vielleicht zwischendurch noch etwas träumen.

[8:51] Die Bibel macht ganz deutlich, dass in Prediger 9, Vers 5 und 10, dass die Toten nichts wissen, nichts planen, das sind keine Gedanken, nicht mal Träume. Aber trotzdem ähnelt der Tod im Wesentlichen einem Schlaf, und irgendwann wird dieser Schlaf zu Ende sein.

[9:12] Auch in der Apostelgeschichte finden wir den gleichen Gedanken, zum Beispiel Apostelgeschichte 7, Vers 60. Apostelgeschichte 7, Vers 60, und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er. Warum ist er entschlafen? Weil Steine auf ihn geworfen wurden, die ihn offensichtlich getötet haben. Die Bibel nennt das Entschlafen.

[9:36] Und noch ein wichtiger Text, in 1. Korinther 15, Vers 6. 1. Korinther 15, Vers 6, dort lesen wir: „Danach ist er – gemeint ist Jesus – mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.“ Und wieder haben wir den Kontrast zwischen Leben und Entschlafen. Das heißt, Entschlafen ist ein anderes Wort für den Tod. Die Toten schlafen.

[10:04] Und wie gesagt, Prediger 9, Vers 5 und Prediger 9, Vers 10 machen deutlich, dass dort kein Andenken ist und kein Sinnen und keine Gedanken. Wenn wir in Hiob 14 lesen, in Hiob 14 und dort Vers 10 bis 12, haben wir eine sehr poetische Beschreibung dessen, was beim Tod passiert.

[10:26] In Hiob 14, Vers 10 bis 12, dort heißt es: „Der Mensch aber stirbt und ist dahin, der Mensch vergeht und wo ist er? Die Wasser zerrinnen aus dem See, und wie ein Strom vertrocknet und versiegt, so legt sich auch der Mensch nieder und steht nicht wieder auf. Bis die Himmel nicht mehr sind, regen sie sich nicht, und sie werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlaf.“ Bis die Himmel nicht mehr sind, das heißt, bis Jesus wiederkommt, werden sie nicht auferweckt werden aus ihrem Schlaf.

[10:57] Nun, interessanterweise, Paulus macht damit deutlich, dass wenn er von einem Schlaf spricht, und wir haben gesehen, im Alten Testament und auch im Neuen Testament, ist der Schlaf nur so lange, bis die Auferstehung kommt. Und Paulus wird ja gleich noch mehr darüber sagen in der ersten Thessalonicher. Dann ist das ein hoffnungsvoller, trostvoller Gedanke, und er kontrastiert diese biblische Lehre mit den Vorstellungen der Heiden.

[11:17] Denn in 1. Thessalonicher 4, Vers 13 lesen wir: „Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.“ Mit anderen Worten, er sagt, die Menschen draußen in der Welt, die Jesus nicht kennen, die sind traurig. Versteht mich nicht falsch, es ist selbstverständlich, dass wir traurige Gefühle haben, wenn jemand liebgewonnen ist, den wir schätzen und der ein wichtiger Teil unseres Lebens war, wenn er stirbt. Aber die Bibel macht auch deutlich, dass wir keine übertriebene Trauer für Menschen haben sollten, die im Herrn einschlafen, und das nicht gerade erst zur Schau stellen sollten.

[12:01] Zum Beispiel können wir das lesen in 3. Mose 19. Da sehen wir, welche absurden Auswüchse diese heidnische Trauer über den Tod gefunden hat. In 3. Mose 19, Vers 28 lesen wir: „Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib machen für eine abgeschiedene Seele und ihr sollt euch keine Zeichen einätzen.“ Mit anderen Worten, die Heiden haben sich tatsächlich geritzt und geschnitten, um die Trauer über Tote auszudrücken, und die Bibel sagt uns: Tut das nicht.

[12:31] Das gleiche kann man auch in anderen Bibeltexten nachlesen, die wir hier noch im Sendemanuskript haben. Wer sind diese Menschen ohne Hoffnung, von denen Paulus spricht, die dann auch keine Hoffnung mehr im Tod haben oder wenn jemand stirbt und die dann so traurig sind? Schauen wir gemeinsam in Epheser 2, Vers 12, was die Bibel sagt, wer diese Menschen ohne Hoffnung sind.

[12:41] Epheser 2 und dort Vers 12. Dort heißt es: „dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung. Ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.“ Also, was bedeutet es, keine Hoffnung zu haben? Es bedeutet, in der Welt zu sein, ohne Gott, Gott nicht zu kennen und die Bündnisse der Verheißung, das heißt die Versprechen, die Gott gemacht hat, wo er sich verbirgt und sagt: Wenn du mir folgst, werde ich dir das und das und das geben. Das war alles, ist diesen Menschen ohne Hoffnung fremd. Sie kennen es nicht.

[13:38] Und wer die Bündnisse Gottes nicht kennt, wer die Verheißung nicht kennt, wer Gott persönlich nicht kennt, der kann nicht anders als verzweifeln, wenn geliebte Menschen sterben. Ich weiß nicht, ob du kürzlich jemanden verloren hast durch den Tod. Und wenn du Jesus kennst, wenn du Gott kennst, wenn du die Bündnisse, die Verheißung kennst, dann sagt die Bibel, haben wir eine Hoffnung, eine Hoffnung über den Tod hinaus. Wir werden gleich noch genauer sehen, wie sich das konkret realisiert, und es zeigt sich hierin, dass tatsächlich der Glaube etwas ist, was praktisch im Leben uns Hoffnung vermitteln kann.

[14:19] Noch ein Gedanke über die Menschen ohne Hoffnung in Sprüche 14, Vers 32. Sprüche 14, Vers 32 lesen wir: „Der Gottlose wird durch seine Bosheit gestürzt, der Gerechte aber ist auch im Tod getrost.“ Wenn ich also gerecht bin, kann ich selbst im Tod noch Hoffnung haben. Wenn ich aber boshaft bin, wenn ich gottlos bin, habe ich das nicht. Und unser Leben, das wir hier auf der Erde führen, unser Charakter, unsere Beziehung zu Jesus wird dann auch entscheiden, wie wir dem Tod ins Angesicht blicken werden.

[14:51] Vielleicht gibt es jemanden unter uns, der heute zuschaut, der schon sehr alt ist oder sehr krank ist und der wahrscheinlich im Hinterkopf weiß, dass es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern wird, bis sein Leben hier auf dieser Erde beendet ist. Wie steht es mit dir dann, mit deiner Beziehung zu Jesus? Hast du alles übergeben? Sicherlich hast du genauso wie ich und wie jeder andere viele Fehler im Leben gemacht, aber hast du alles Jesus übergeben? Ist dein Gewissen rein? Hast du das, das Kleid deiner Ungerechtigkeit in das Blut getaucht und ist es weiß herausgekommen? Das ist die Frage. Wenn wir das haben, dann können wir dem Tod getrost ins Auge blicken. Wenn nicht, dann bleibt da nur Verzweiflung.

[15:38] Mein Wunsch für dich, der du das vielleicht siehst und für den das vielleicht auf dich besonders zutrifft, obwohl wir wissen, dass jeder von uns keine Garantie des Lebens hat, trifft noch heute die Entscheidung, all das, was dich von Jesus trennt, ihm zu übergeben.

[15:56] Schauen wir weiter, was Jesus sagt über den Tod und wie sehr er diesen Gedanken des Schlafes betont. In Johannes 11 und dort Vers 26. Johannes 11, Vers 26, dort heißt es: „Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ Wow.

[16:23] Schauen wir, vergleichen wir das mit Johannes 8, Vers 51 und 52. Johannes 8, Vers 51 und 52, dort steht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ Da sprachen die Juden zu ihm: „Jetzt erkennen wir, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit.“

[16:45] Die Bibel macht ganz deutlich, dass Jesus immer wieder den Tod als einen Schlaf bezeichnet hat, der so gering ist in seiner, in seiner Erfahrung des Todes, weil er ja nichts mitbekommt, dass es quasi fast ist, als wäre da gar nichts. In anderen Worten, jemand stirbt, und da er nichts mitbekommt, weil da kein Gedanke, kein Sinnen, kein Traum, nichts ist, und im nächsten Moment, den er mitbekommt, er wieder aufstehen wird. Und wenn er gläubig ist, er dann auch später nicht wieder sterben wird. Kann Jesus sagen: „Wer mir nachfolgt, wird den Tod nicht schmecken. Wer mir nachfolgt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“

[17:25] Das Einzige, was er leiden muss, ist dieser erste sogenannte Tod, der in zweiter Zeit als ein Schlaf, wo wir die Augen zumachen, die Augen aufmachen, und vielleicht sind 2000 Jahre oder 20 Jahre Geschichte vergangen, aber Jesus ist wiedergekommen, und wir rufen aus: „Tod, wo ist dein Stachel?“

[17:41] Schauen wir gemeinsam in 1. Thessalonicher 3, Verzeihung, 1. Thessalonicher 4, Vers 14. Dort heißt es: „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.“ Paulus macht hier einen wichtigen Punkt. Er sagt: „Wir glauben, dass Jesus gestorben ist.“ Glaubst du das auch? Glaubst du, dass Jesus für dich gestorben ist? Glaubst du, dass Jesus für dich auferstanden ist?

[18:10] Und wenn wir das glauben, hat das eine praktische Auswirkung auch auf das Thema des Todes. Er sagt: „So wird Gott auch die Entschlafenen, die Toten, durch Jesus mit ihm führen.“ Mit anderen Worten, Jesus wird uns aus dem Grab hervorrufen. Er sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

[18:29] Nun, wir wissen, dass es bereits vor der körperlichen Auferstehung auch eine geistliche Auferstehung gibt von den Toten, sozusagen. In Römer 8, Vers 11, lesen wir davon. In Römer 8, Vers 11, dort geht es um die Erweckung. Dort heißt es: „Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.“ Der Heilige Geist in uns kann uns lebendig machen und uns dazu bringen, dass wir dem Geist nachfolgen und nicht mehr dem Fleisch.

[19:08] Und auch das ist ein wichtiger Gedanke, den wir heute nicht vernachlässigen wollen. Wie oft ist es so, dass wir wissen, was der Heilige Geist tut, aber wir trotzdem dem Fleisch nachfolgen. Lasst uns heute hier diese Entscheidung neu treffen und neu besiegeln und neu Gott übergeben, dem Geist nachfolgen zu wollen und nicht dem Fleisch. Durch seine Kraft, durch Gottes Kraft, durch den Geist, der auch Jesus aus den Toten auferweckt hat.

[19:31] Aber dann müssen wir feststellen, zusätzlich in 1. Korinther 15, Vers 12 bis 13. In 1. Korinther 15, Vers 12 und 13, dass das der eine Punkt ist, die geistliche Auferweckung von den Toten, von der Sünde. Aber in 1. Korinther 15, Vers 12 und 13: „Wenn dabei Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden ist, wieso sagen dann etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden.“

[20:08] Das heißt, das eine ist die geistliche Anwendung für unser persönliches Leben, dass wir vom Tod der Sünde auferstehen, geistlich gesehen. Aber das andere ist, dass es auch eine wirklich ganz reale, körperliche, physische Anwendung dieser Lehre gibt, dass wir buchstäblich von den Toten auferstehen werden. Wenn nicht, bricht das gesamte Christentum zusammen. Und das ist der Punkt, den Paulus in 1. Korinther 15 macht. Er sagt, wenn Christus nicht auferstanden ist – und wir können da weiterlesen bis Vers 23 –, dass er sagt, es ist tatsächlich dann nichts mehr wert.

[20:47] Vers 16 zum Beispiel sagt er: „Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden.“ Nebenbei gesagt, woher kamen einige der Gläubigen auf die Idee, dass die Toten nicht auferstehen? Könnte es sein – die Bibel sagt es nicht explizit –, aber könnte es sein, dass sie sich haben beeinflussen lassen von den gelehrten Meinungen der Sadduzäer, der Theologen im Judentum, die diese Meinung vertraten, dass, obwohl sie der Bibel folgten im Großen und Ganzen, sie der Meinung waren, es gäbe keine Auferstehung von den Toten. Und Jesus hatte sie schon dafür getadelt. Aber wir sehen, dass diese Irrlehre ihren Weg gefunden hat vom Judentum auch in die frühe junge Christenheit hinein.

[21:29] Was uns zeigt, dass solche Irrlehren wirklich einen tödlichen Einfluss ausüben. Und wir uns fragen müssen: Glauben wir wirklich das, was die Bibel sagt? Und wenn nicht, warum? Könnte es sein, dass wir uns zu sehr von anderen Experten außerhalb unserer Denomination beeinflussen lassen, so wie diese Korinther sich haben beeinflussen lassen, höchstwahrscheinlich von Sadduzäern außerhalb ihrer eigenen christlichen Denomination?

[21:59] Nun, schauen wir gemeinsam in 2. Korinther 4, Vers 14. 2. Korinther 4 und dort Vers 14. Die Bibel sagt: „Da wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch vor sich stellen wird.“ Das ist dieser Gedanke von: Er wird uns mit ihm führen.

[22:21] Wenn es heißt, dass Jesus uns führen wird, bedeutet es nicht, dass wir, wie manche glauben, vom Himmel herabkommen werden, weil wir vorher als unsterbliche Seele dort hingegangen sind. Die Bibel macht hier ganz deutlich, und vielleicht lohnt sich das hier noch kurz nochmal zu erwähnen, in 1. Mose 2, Vers 7, dass der Mensch eine lebendige Seele ist. Warum? Das heißt dort, dass die Materie, der Körper aus Erde geformt, und der Atem, der Odem, der Lebensatem Gottes, zusammen eine lebendige Seele ergeben. Und die Bibel macht ganz deutlich, obwohl sie 1600 Mal das Wort Seele benutzt, dass es keine unsterbliche Seele gibt. Die Bibel sagt, dass nur Gott allein Unsterblichkeit hat, und sie sagt in Ezechiel 18, dass es eine sterbliche Seele gibt, dass die Seele, die sündigt, soll sterben.

[23:08] Der Punkt ist also, wenn es heißt, dass wir, wie Paulus es ausdrückt, dass Jesus uns mit ihm führen wird, ist nicht, dass wir vom Himmel herabkommen werden, sondern dass er uns auferwecken wird und dann wir ihm zugeführt werden.

[23:27] Schauen wir gemeinsam in Offenbarung 1, Vers 18, diesen wichtigen Vers an. In Offenbarung 1, Vers 18, dort lesen wir etwas über Jesus, das uns viel Hoffnung vermitteln kann in der Frage des Todes.

[23:39] In Offenbarung 1, Vers 18 heißt es: „Und der Lebende – und ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. – und ich habe die Schlüssel des Totenreichs oder des Todes.“ Jesus hat den Schlüssel. Wenn wir wissen wollen, wirklich wissen wollen, was passiert im Tod, dann müssen wir Jesus fragen. Wenn wir wissen wollen, was nach dem Tod passiert, müssen wir Jesus fragen. Und wenn wir an dieser Auferstehung der Gläubigen teilnehmen wollen, müssen wir zu Jesus kommen, denn er hat den Schlüssel. Nur wer den Schlüssel hat, kann das Geheimnis öffnen. Nur wer den Schlüssel hat, kann die Tür aufmachen. Nur wer den Schlüssel hat, hat die Autorität. Jesus hat den Schlüssel über das Totenreich und den Tod.

[24:24] Und dann wollen wir nicht vergessen, was in Matthäus 24, Vers 31 steht. Matthäus 24, Vers 31, dort heißt es: „Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall – wir werden noch später darauf kommen – und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her.“ Also, sie kommen nicht vom Himmel, sondern sie kommen von der Erde, wo sie bis dahin geschlafen haben, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. Wenn Jesus wiederkommen wird, dann werden die Toten auferstehen, und sie werden versammelt werden. Jesus hat den Schlüssel des Todes, sie werden auferstehen und sie werden gemeinsam ihm zugeführt werden.

[25:06] Schauen wir jetzt gemeinsam in 1. Thessalonicher 4, Vers 15. „Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn.“ Paulus macht es jetzt sehr, sehr deutlich. Was hier steht, hat, wie natürlich alles andere, was er auch geschrieben hat, göttliche Autorität. Wenn jemand sagt: „So spricht der Herr“, sagt er dann mit anderen Worten: „Ich bin ein Prophet.“ Das, was jetzt kommt, ist in einem besonderen Maße eine prophetische Aussage. Wir wissen, die Bibel ist alles gleich inspiriert, es gibt keine Unterschiede der Inspiration. Aber was jetzt kommt, ist eine Prophetie im Sinne, dass, so wie die alttestamentlichen Propheten gesagt haben: „So spricht der Herr, das und das wird passieren.“ So sagt Paulus jetzt: „Ich sage euch in einem Wort des Herrn, das und das wird passieren.“ Eine Prophezeiung auf die Wiederkunft.

[25:50] Schauen wir uns gemeinsam an, was er uns sagt in Vers 15. „Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen.“ Paulus beschreibt zwei Gruppen. Er sagt, die einen, die leben und übrig bleiben, lebendig übrig bleiben, bei der Wiederkunft des Herrn. Das heißt, wenn Jesus wiederkommt, gibt es Menschen, die lebendig sind, die ihn lebendig im Himmel kommen sehen. Und dann gibt es die Entschlafenen, die auferstehen werden. Beide Gruppen finden sich in diesem Vers, und beide Gruppen werden zu Jesus entrückt werden. Da kommen wir gleich zu.

[26:21] In 1. Korinther 15 haben wir das in ähnlicher Weise beschrieben. 1. Korinther 15, wichtiger Vers, in Vers 51 bis 53. 1. Korinther 15 heißt es: „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Wir werden zwar nicht alle entschlafen – nicht alle werden sterben, es wird Menschen geben, die lebendig Jesus kommen sehen.“ Nebenbei gefragt: Würdest du dir wünschen, Jesus lebendig zu sein, wenn Jesus kommt, ihn zu sehen, wie er mit der kleinen Wolke immer näher kommt zur Erde? „Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden. Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune – merkt euch das –, denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferweckt werden, unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“ Was für eine Freude.

[27:17] In Vers 53 heißt es: „Denn dies Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.“ Ich weiß nicht, wie es dir geht, vielleicht bist du krank, vielleicht bist du unzufrieden mit deinem Körper, vielleicht leidest du an bestimmten Dingen, die sich in diesem Leben nicht mehr ändern lassen, so scheint es. Aber wenn Jesus wiederkommt, egal ob wir vorher gestorben sind oder wir lebendig sind, wir werden alle verwandelt werden. Wir werden alle einen neuen Körper bekommen, einen Körper, der nicht nur schöner ist, der nicht nur gesund ist, sondern ein Körper, der auch nicht mehr sündig ist. Kein sündiges Fleisch mehr. Oh, ich freue mich schon auf diesen Tag. Du dich auch. Diesen neuen Körper, diese neue Erfahrung. Jesus sagt, wir alle können das haben, wenn wir zu ihm kommen.

[28:19] Gehen wir noch einmal zurück zu 1. Thessalonicher 4, Vers 15, und betrachten uns jetzt diese oftmals missverstandene Aussage von Paulus etwas genauer. Ich weiß nicht, ob du es auch schon gehört oder gelesen hast, dass jemand gesagt hat, Paulus sagt: „Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen.“ Das heißt, Paulus hat damit gerechnet, dass Jesus zu seiner Zeit wiederkommt. Liebe Freunde, ich weiß nicht, wer dir das gesagt hat, ich weiß nicht, wo du es gelesen hast, aber lass mir eine wichtige Sache hier sagen: Paulus kannte die Prophetie. Paulus war ein Student von Daniel und Offenbarung. Wir werden es in der nächsten Folge noch weiter ausbauen, aber so viel kann ich nicht verraten.

[29:05] Paulus wusste, dass es eine 1260-Tage-Prophezeiung in Daniel 7 gibt. Er wusste, dass es eine 2300-Abend- und Morgen-Prophezeiung in Daniel 8 gibt, von der sich zu seiner Zeit gerade mal ein bisschen mehr als 500 Jahre erfüllt hatten von den insgesamt 2300 Jahren. Er wusste, dass es noch viele, viele Jahrhunderte dauern wird bis zur Wiederkunft. Er wusste es. Und der Grund, warum er dann später einen zweiten Thessalonicherbrief schreibt, ist, dass einige der Gläubigen sein Wissen nicht ganz begriffen haben und geglaubt haben, er hätte gesagt, dass Jesus in ihrer Generation wiederkommt. Also bitte, lasst euch nicht einreden von irgendjemandem, dass Paulus oder die anderen Apostel ernsthaft nach Bibelstudien überzeugt gewesen waren, dass sie in ihrer Zeit gekommen sind. Die kannten Daniel 7 und 8 und die anderen Prophezeiungen, die deutlich machen, es gab bestimmte Prophetaten in der Weltgeschichte, die erreicht werden mussten, bevor Jesus wiederkommen konnte.

[30:11] Nun, warum sagt er dann „wir“? Die ganze Lehre, dass Paulus das wusste, bezieht sich auf den Punkt, dass Paulus, die ganze Lehre, die besagt, dass Paulus geglaubt hat, dass Jesus in seiner Zeit kommt, basiert auf diesem „wir“. Nun, wenn das so ist, dann müssten wir behaupten, dass alle Aussagen im Neuen Testament, wo Paulus „wir“ sagt, sich immer nur auf die erste Generation der Christen bezieht. Nur das können wir natürlich nicht machen.

[30:32] Nur ein Beispiel. In Römer 4, Vers 1 heißt es: „Was wollen wir denn sagen, dass Abraham, unser Vater nach dem Fleisch, erlangt hat?“ Jetzt ist Abraham nur der Vater der ersten Generation, der Generation von Paulus, oder ist er der Vater von allen Christen? Im Glauben, der Glaubensvater aller Christen. Nun, ganz offensichtlich, Römer 4 macht das ganz deutlich, wie viele andere Stellen auch, Galater 3, dass Paulus der Vater von allen Christen ist. Wenn also Paulus „wir“ sagt, meint er zuallererst, vor allem in seinen theologischen, lehrmäßigen Aussagen, meint er die Gesamtheit aller Gläubigen zu allen Zeitaltern. Es gibt natürlich Momente, wo er „wir“ sagt und tatsächlich nur sich und vielleicht Timotheus und Barnabas meint, dann, wenn er einen Mantel braucht oder wenn er Grüße übermittelt, aber das ist keine Aussage hier in 1. Thessalonicher 4, diese Art.

[31:21] Nebenbei gefragt, schlagt mit mir in Jesaja 53 auf. Wir wissen ja, dass Paulus ein brillanter Student des Alten Testaments war. In Jesaja 53, dort heißt es ab Vers 3: „Verachtet war er – wir wissen, Jesaja 53 spricht von Jesus und von seiner Kreuzigung –, verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann, der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er und Achtung, und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretung willen, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“

[32:14] In zwei Versen kommt es immer wieder vor: „wir, wir, wir, unsere, unsere, unsere.“ Frage: Hast du schon jemals irgendjemand ernsthaft behaupten hören, der gesagt hat, Jesaja meint ganz offensichtlich, dass der Messias zu seiner Zeit kommt? Er spricht ja von „wir“, er spricht ja von „unsere“. Können wir nur aufgrund der Tatsache, dass hier „wir“ und „unsere“ steht, schlussfolgern, dass Jesaja gemeint hat, der Messias, der sterben wird für die Menschheit, kommt in seiner Generation, zu seiner Zeit, in seinen Lebensdaten? Nein, natürlich nicht, natürlich nicht. Wir lesen das und wissen, dass dieses „wir“ sich nicht auf Jesajas Generation bezieht, sondern auf Jesaja und all die Gläubigen, die den gleichen Glauben wie Jesaja haben, über alle Zeit dahinweg.

[33:07] Und wenn das der Jesaja tun darf im Alten Testament, warum sollte das Paulus nicht auch tun dürfen? Sagen wir, die wir übrig bleiben, und damit meint er alle Gläubigen, die am Ende der Zeit noch übrig bleiben werden, denn er qualifiziert das, er sagt: „die, die am Ende übrig bleiben.“ „Wir“ steht in der Bibel ganz oft, und wie wir gerade gesehen haben, zweifelsohne für die Gesamtheit aller Gläubigen zu allen Zeitaltern und nicht für eine bestimmte Generation. Sehr wichtiger Punkt.

[33:42] Gehen wir zuerst zu Thessalonicher 4, Vers 16, einem der wichtigsten Verse in diesem ganzen Buch. Es heißt: „Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ Das ist eine der wichtigsten Verse in der ganzen Bibel über die Wiederkunft Jesu. Es gibt viele Dinge, die wir hier lernen können. Zuerst einmal überhaupt, dass es eine Wiederkunft geben wird und wie sie sein wird.

[34:13] Nur einige wenige Verse dazu. Wir haben ja schon einige gelesen. In Matthäus 25, Vers 31, sagt uns die Bibel: „Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.“ Also, er kommt, Jesus, wenn er kommt, kommt er mit allen Engeln.

[34:35] In Matthäus 24, Vers 30 heißt es: „Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Also, die Wiederkunft wird mit großer Kraft, mit großer Herrlichkeit sein. Sie wird ein globales Ereignis sein. Alle Menschen werden sich auf die Brust schlagen, denn sie werden ihn kommen sehen.

[35:09] In Offenbarung 1, Vers 7 lesen wir: „Und jedes Auge wird ihn sehen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen.“ Die Wiederkunft Jesu ist ein sichtbares Ereignis, ein globales Ereignis. Er kommt mit allen Wolken, und wie wir schon in 1. Thessalonicher gesehen haben, und wie wir auch in Psalm 50, Vers 3 zum Beispiel vertiefen können, Jesus kommt hörbar. Wenn wir das weiter vertiefen wollen, rate ich euch, die Cannstatt Study Hour Extra anzuschauen, die wir hier vor kurzem aufgenommen haben, wo wir die Lehre der Wiederkunft systematisch abhandeln als Grundlage hier auch für den Thessalonicher Brief.

[35:43] Dieses laute Element ist deswegen so interessant, weil es einige Bibelstellen gibt, die das noch vertiefen. Zum Beispiel in Offenbarung 1, Vers 10. Offenbarung 1, Vers 10. Dort lesen wir: „Ich war im Geist am Tag des Herrn und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune.“ Und wessen Stimme ist das? Wenn wir den Kontext weiterlesen, stellen wir fest, es ist die Stimme Jesu.

[36:27] Wie wird die Stimme genannt? In 1. Thessalonicher 4, sie wird genannt die Stimme des Erzengels. Wenn wir wissen wollen, wer der Erzengel ist – und das könnt ihr zu Hause noch mal für euch studieren –, dann könnt ihr in Judas 9 lernen, dass der Erzengel Michael genannt wird. Es gibt nur einen einzigen Erzengel in der Bibel, nicht mehrere, wie manche glauben. Erzengel, Archangelos, meint der, der über den Engeln steht, und Michael ist der einzige Erzengel.

[36:53] Und durch seine Stimme, durch die Stimme des Erzengels werden die Toten auferstehen. Wir wissen, und das können wir gemeinsam aufschlagen, in Johannes 5 und dort Vers 25. In Johannes 5 und dort Vers 25, „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören werden, werden leben.“ Das heißt, die Bibel sagt, der Erzengel ist Michael, der Erzengel mit seiner Stimme ruft die Toten, und die Bibel sagt ganz deutlich, dass es die Stimme des Sohnes Gottes ist, die die Toten zum Leben auferweckt.

[37:34] Damit haben wir geschlussfolgert, ganz sicher, dass der Michael, der zum Beispiel auch in Offenbarung 12, Vers 7 gegen den Satan kämpft, dieser Erzengel, dass es sich um niemand anderen als Jesus handelt. Michael ist nur ein anderer Name. Jesus hat ja viele Namen, und Michael bedeutet: Wer ist wie Gott? Es ist der Erzengel, der über den Engeln steht, der so ist wie Gott, der diejenigen aus dem Grab hervorruft, die in ihrem Charakter auf Erden einen Charakter entwickelt haben, der dem Charakter Gottes ähnlich ist. Ganz interessanter Gedanke.

[38:05] Wir haben ja letzte Woche über das Thema der Heiligkeit gesprochen, was es bedeutet, heilig zu sein im Blick auf die Wiederkunft. Schauen wir gemeinsam noch einige Verse an, die die Auferstehung verdeutlichen. Einige ganz tolle Verse, die es sich lohnt, selbst noch deutlicher zu studieren.

[38:19] In Hiob 19, Vers 25 bis 27. Hiob 19, Vers 25 bis 27: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben, und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, dann werde ich von meinem Fleisch – los, dem alten Körper, dem alten Fleisch – Gott schauen. Ja, ich selbst werde ihn schauen, und meine Augen werden ihn sehen.“ Also, er hat noch einen Körper. Manche glauben, dieser Vers sagt, er ist ohne Körper. Nein, er hat noch einen Körper, nur einen neuen Körper.

[38:49] „Meine Augen werden ihn sehen, ohne ihm fremd zu sein. Danach sehnt sich mein Herz in mir.“ Lieber Freund, liebe Freunde, danach sehnt sich mein Herz. Ich möchte Jesus sehen, und ich möchte, dass, wenn ich ihn sehe, ich ihm nicht fremd bin, dass er zu mir sagen kann: „Du treuer Knecht.“ Dass er nicht sagen muss: „Ich kenne dich nicht, war ich von mir, du Gesetzesübertreter.“ Wie ist es mit dir? Was musst du tun, was muss ich tun in meinem Leben, damit wir Jesus kennen können, so sehr kennen können, dass, wenn er kommt, er uns als sein Eigentum annimmt?

[39:31] Hiob hat gesagt, inmitten seiner größten Verzweiflung: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Weißt du das auch, dass dein Erlöser lebt, dass es jetzt in diesem Moment einen Jesus im Himmel gibt, der jede deiner Sünden vergeben kann und sie so reinwaschen kann, dass dort nichts übrig bleibt? Ich weiß, dass ich hier heute stehe, dass mein Erlöser lebt. Er hat mich rein gewaschen, und er kann dich rein waschen. Und weil unser Erlöser lebt, der der Erzengel ist, weil er es ist, der uns rufen wird, sollten wir alles tun, um mit ihm in Harmonie zu leben, um mit ihm Freund zu sein, damit er uns hervorrufen wird aus dem Grab. Dein Erlöser lebt. Kennst du deinen Erlöser? Das ist die Frage, die wir auch beim Thema des Zustandes der Toten unbedingt, unbedingt nicht nachlässigen dürfen.

[40:26] In Jesaja 26, Vers 19, ein weiterer wunderbarer Text zur Auferstehung. Jesaja 26, Vers 19, dort heißt es: „Aber deine Toten werden leben, auch mein Leichnam, sie werden auferstehen. Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes, denn dein Tau ist wie ein Morgentau, und die Erde wird die Toten wiedergeben.“

[40:50] Was für ein Tag wird das sein, wenn Jesus wiederkommt, wenn Familien wiederhergestellt werden, wenn Eltern ihre Kinder wieder in die Arme nehmen können, wenn Menschen, die sich geliebt haben, für lange Zeit getrennt waren, sich wieder in die Augen schauen können. Was für ein Tag des Jubels wird das sein, was für ein Tag der Freude, was für ein Tag des Lachens und der Wonne. Warum diesen Tag verpassen? Wegen der nichtigen Sünde. Möchtest du dabei sein an diesem Tag? Möchtest du dabei sein, wenn auf den Friedhöfen dieser Welt Menschen zu Tausenden, zu Hunderttausenden, zu Millionen auferstehen werden und über die ganze Erde das Stampfen der Menschen, der Erlösten hinüber gleitet? Wenn Engel von allen Seiten des Himmels kommen werden, um die Auserwählten in den Himmel hinzurücken zu Jesus. Möchtest du dabei sein? Ist es dein Wunsch, dort dabei zu sein? Dann entscheide dich, Jesus nachzufolgen, koste es, was es wolle, und er wird dir garantieren können, dass du dabei bist, wenn du ihm nachfragst.

[41:56] Was passiert mit den restlichen Toten? Die Bibel ist ganz deutlich, und wir haben nicht die Zeit, das ausführlich zu studieren, aber ihr könnt es in den bald online zur Verfügung stehenden Folgen der Entscheidung 21 Serie weiter ausführlich betrachten. In Offenbarung 20, Vers 5 und 6 heißt es: „Die Übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren.“ Dies ist die erste Auferstehung. Das heißt, es gibt eine erste Auferstehung vor den tausend Jahren, wenn Jesus wiederkommt, wo alle diejenigen, die an ihn geglaubt haben, die in ihm gestorben sind, die durch sein Blut einen Charakter entwickelt haben, der sie bereitet für den Himmel. Diese Menschen werden alle auferstehen. Sie nehmen teil an der ersten Auferstehung. Für tausend Jahre stehen die anderen Menschen, die Gott ins Angesicht rebelliert haben, nicht auf.

[42:47] Nach den tausend Jahren werden sie auferstehen, und die Bibel macht dann deutlich in Offenbarung 20, was mit ihnen passieren wird, wenn der Satan sie ein letztes Mal verführen wird zur letzten großen Schlacht, um das neue Jerusalem zu umzingeln, und Feuer vom Himmel herabfällt und sie verzehrt.

[43:00] In 1. Thessalonicher 4 und aus Vers 17 heißt es: „Danach, wenn also die Toten in Christus auferstanden sind – Vers 17 –, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken.“ Nebenbei gesagt, Jesus wird diese Erde nicht betreten. Der Messias, der sich ausgibt als Messias und der nur einen Fuß auf der Erde hat und behauptet, er sei der wiedergekommene Jesus, ist nicht der wiedergekommene Jesus nach der biblischen Prophetie. Jesus bleibt in den Wolken, und wir werden ihm entgegen gerückt werden.

[43:37] Zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit. Das ist das wahre Ziel der Wiederkunft: bei Jesus sein alle Zeit. Ist das dein Wunsch auch? Bei Jesus zu sein alle Zeit?

[43:51] Schaut nur einige wunderbare Verse, die das ausdrücken, diese ewige Gemeinschaft. Zum Beispiel im Psalm 16, Vers 11. Psalm 16, Vers 11. Dort heißt es: „Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen. Vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich.“ Gott weist uns den Weg zum Leben. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und wenn wir zu ihm kommen, werden wir vor seinem Angesicht ewige Freuden haben.

[44:33] In Psalm 17, Vers 15. Dort steht im Psalm 17, Vers 15: „Was für ein wunderbarer Vers. Ich aber werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, an deinem Anblick mich sättigen, wenn ich erwache.“ David sagt, wenn ich erwachen werde aus dem Tod, erster Blick ins Gesicht Jesu gehen, und ich werde mich satt schauen. Ich werde mich sättigen an dem Anblick Jesu, an seinem Blick der Gerechtigkeit. Kannst du noch, kannst du dich darauf freuen? Kannst du dir vorstellen, wie es sein wird, in das Angesicht Jesu zu schauen? Nicht nur zu ihm zu beten, nicht nur sein Wort zu lesen, sondern ihm ins Angesicht zu schauen.

[45:21] Aber wie wird er uns anschauen, wenn wir nicht jetzt schon so leben, dass er sich über uns freuen kann? Ich möchte mein Leben so ausrichten, ganz neu, ab heute neu, dass, wenn ich ihn anschaue, er zurück lächeln kann. Das ist auch dein Wunsch, ihm ins Angesicht zu schauen, von seinem, von seinem Gesicht die Gerechtigkeit sozusagen einzusaugen, sich daran zu sättigen.

[45:51] Im Psalm 49, Vers 16, dort steht: „Aber Gott wird meine Seele aus der Gewalt des Totenreichs erlösen, denn er wird mich aufnehmen.“ Und wir haben viele, viele, viele andere Verse, nur einige wenige hier noch, zum Beispiel in Offenbarung 7, Vers 14 bis 17.

[46:16] Offenbarung 7, Vers 14 bis 17, und heißt es: „Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen.“ Ja, es gibt eine Zeit der Drangsal vor der Wiederkunft. Aber dann heißt es: „Und sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.“ Lieber Freund, liebe Freundin, gibt es irgendetwas in deinem Leben, was noch schmutzig ist? Ich möchte mich entscheiden, ich möchte dich auffordern, bitte lass uns alles, was wir haben in unserem Leben, in das Blut des Lammes hineintauchen, damit es weiß herauskommt. Das Blut reinigt uns von jeder Sünde.

[47:00] Vers 15: „Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt aufschlagen über ihnen, und sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, auch wird sie die Sonne nicht treffen, noch irgendeine Hitze, denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“

[47:24] Bist du traurig heute, lieber Freund, liebe Freundin? Gibt es Dinge, die dich schmerzen und die dich verletzt haben? Es kommt der Zeitpunkt, wo jede Träne, die du heute oder gestern oder noch vergessen wirst, abgewischt wird. Gott selbst wird das tun. Kein Engel, den er dazu beauftragt, sondern Gott selbst wird zu dir kommen und wird aus deinem Gesicht die Tränen waschen. Möchtest du dabei sein? Möchtest du da dabei sein?

[48:01] Ich möchte, dass meine Tränen von Gott abgewischt werden, dass er mir erklärt, warum das in meinem Leben passiert ist und dass er mir zeigt, wie sehr er mich geliebt hat, wie sehr er mich bewahrt hat vor so vielen Dingen. Und ich werde dann wahrscheinlich mit Scham sehen, wie oft ich ihn verleugnet habe. Ich werde sehen, wie viel einfacher mein Leben hätte sein können, und ich werde traurig sein. Ich werde auch traurig sein über die Menschen, die es nicht wollten, und wir werden weinen. Aber Gott wird die Tränen abwischen, und wir werden Freude haben, ein ganzes ewiges Leben. Und niemand von uns kann sich das auch nur ansatzweise vorstellen, was es bedeutet, ewig zu leben, ewig zu lernen, ewig Gott näher zu kommen, immer mehr von seiner Güte zu verstehen.

[48:50] Lesen wir gemeinsam den letzten Vers für heute in 1. Thessalonicher 4, Vers 18. 1. Thessalonicher 4, Vers 18: „So tröstet nun einander mit diesen Worten.“ Paulus sagt, biblische Lehre ist nicht einfach nur eine Doktrin, die erklärt wird und dann abgehakt wird. Wahre biblische Lehre, wie der Zustand der Toten oder wie die Lehre von der Wiederkunft Jesu, soll uns trösten, es soll uns näher zu Jesus bringen. Und nur dann, wenn wir es so predigen, dass es uns näher zu Jesus bringt, dann hat es sein Ziel erreicht. Nur dann, wenn wir es so annehmen, dass es uns näher zu Jesus bringt, hat es sein Ziel erreicht.

[49:26] Wie jedes Kapitel im 1. Thessalonicher Brief ist auch das vierte Kapitel am Ende wieder bei der Wiederkunft angelangt. Und Paulus sagt: „Tröstet euch damit, habt keine Angst.“ Jesus sagt: „Euer Herz erschrecke nicht, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“ Jesus sagt: „Ich möchte, dass ihr dort seid, wo ich bin.“

[49:45] Tröstet euch, und wir sollen uns gegenseitig ermahnen und trösten. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft wir uns ermahnen sollen, wir können das nachlesen in Hebräer 10, Verse 24, 25, nicht die Versammlung zu verlassen, wie einige zu tun pflegen. Jetzt ist nicht die Zeit, liebe Freunde, alleine auf eigene Faust loszurennen. Jetzt ist die Zeit, Dichter und Dichter zusammenzupressen, trotz aller Schwierigkeiten in der Gemeinde, trotz aller Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich, näher und näher und näher, um sich vorzubereiten als ein Volk, als ein einzelner Mensch in der Gemeinschaft mit Jesus und untereinander. Vorzubereiten auf diesen großen Tag. Wir müssen einander trösten, einander ermahnen und uns gegenseitig stärken, dass wir alle, so Gott will und Gott will es, und so wir diese Entscheidung auch festmachen, dass wir alle dort dabei sein werden. Tröste dich mit diesen Worten und tröste jemand anderes.

[50:42] Bist du vorbereitet auf die Wiederkunft? Wir sehen um uns herum die Zeichen der Zeit. Wir sehen Dinge, die früher alle paar Jahre passiert sind, jetzt im Monatstakt, im Wochentakt, im Tagestakt, wie Erdbeben und Naturkatastrophen. Es scheint so, als könnten die Wehen kaum noch schneller sein, und wahrscheinlich wird es noch ein bisschen schneller gehen. Aber eins ist ganz sicher: Jesus kommt sehr, sehr bald. Und ich weiß heute, der ich hier stehe, es gibt etwas zu tun in meinem Leben. Ich weiß es, ich bin ganz ehrlich mit dir. Es gibt etwas zu tun in meinem Herzen, und wenn ich mich nicht beeile und Jesus das tun lasse, dann wäre es für mich zu spät. Und genauso gibt es bestimmt etwas zu tun in deinem Herzen.

[51:29] Wollen wir nicht heute die Entscheidung fällen, dass Jesus genau das in unserem Herzen tun kann, was notwendig ist, um vorbereitet zu sein auf die Wiederkunft? Ist dein Wunsch, Jesus so völlig in dein Herz zu lassen, dass egal was kommen mag, du dein Haupt erheben kannst und sagen kannst: „Das ist der Gott, auf den ich gehofft habe, das ist der Herr, der mich errettet hat.“ Ist dein Wunsch. Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[51:55] Nächste Woche werden wir das nächste Kapitel, das letzte Kapitel in erster Person hier betrachten, wo wir noch einmal über die Wiederkunft sprechen werden und die Frage, ob es wie ein Dieb in der Nacht sein wird oder nicht. Und das wird sehr spannend werden, und wir werden viele interessante Dinge herausfinden. Seid dabei auf www.joelmedia.de. Sagt euren Freunden und Bekannten von unserem gemeinsamen Bibelstudium und tröstet auch sie mit diesen Worten. Und Gott segne euch im Studium seines Wortes. Amen.


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