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In dieser Predigt spricht Joakim Hjörtland darüber, wie man Gottes Willen für das eigene Leben herausfinden kann. Er betont die Wichtigkeit einer tiefen Beziehung zu Gott und stellt fünf Prinzipien vor: Gott kennenlernen, Hingabe, das Studium von Gottes Wort, Gebet und die Erkenntnis des eigenen Sinns im Leben. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, radikale Gebete zu sprechen, sich auf Missionsarbeit einzulassen und Hindernisse im Leben zu überwinden, um Gottes Plan zu folgen.


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Serie: Chosen

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Transkript

[0:00] Guten Abend, guten Nachmittag, ihr Rebellen. Wir haben ein paar hier. Wir wollen erstmal ein paar Bekanntmachungen haben. Eines davon ist, ich habe ein Buch geschrieben, es ist hinten auf diesem kleinen Tisch. Also, wir verkaufen das natürlich nicht am Samstag, aber wenn ihr das mitnehmen möchtet, dann könnt ihr mir eine E-Mail da noch schreiben, dann kriegen wir das hin.

[1:01] Zurzeit schreibe ich an meinem zweiten Buch, was sich ziemlich darum dreht, was wir an dem Wochenende hier besprechen, aber noch darüber hinaus und Sachen, wo man tiefer reinlesen kann. Also, wenn ihr von dem Thema bewegt worden seid, dann könnt ihr in dem Buch noch mehr studieren und herausfinden, was Gottes Wille für euer Leben ist. Ich schreibe mir noch am zweiten Buch und ich wertschätze eure Gebete, sodass ich das auch gut zu Ende führen kann. Und durch Gottes Gnade können wir das am Ende des Jahres dann veröffentlichen. Und ihr kriegt dann natürlich eine Info, wenn ihr mich auf Facebook oder Instagram auch abonniert.

[2:15] Aber das Thema heute Nachmittag ist: Wie kann ich herausfinden, was Gottes Wille für mein Leben ist? Aber wenn man so darüber nachdenkt, das ist eigentlich so das Wichtigste, was man sich fragen kann. Also, es ist ein wichtiges, ein großes Thema. Aber wir haben jetzt hoffentlich auch etwas Zeit, so einen Einblick da rein zu kriegen und so eine gewisse Antwort für uns herauszuarbeiten. Ein gutes Thema für euch, auch Notizen zu machen für eure persönliche Entscheidung.

[3:05] Aber bevor wir anfangen, wollen wir nochmal zusammen beten und wollen dazu niederknien. Lieber himmlischer Vater, wir danken dir für den gesegneten Sabbat, den wir so bisher auch hatten. Und Herr, wir bitten um deine Führung durch dieses Thema und dann auch eine richtige Antwort für uns zu finden. Danke für die Wahrheit, die du uns verkündest, dass die Menschen, die dich an die erste, letzte und beste Stelle stellen, die glücklichsten Menschen auf der Erde sind. So wie es über Abraham geschrieben ist in "Patriarchen und Propheten". Da steht es: Die schönste und beste Stelle für Abraham war die Stelle, wo Gott ihn haben wollte. Und danke, dass es auch für uns gilt, dass die beste Stelle, wo wir sein können, die Stelle ist, wo du uns haben möchtest. Gott, hilf uns, dass wir genau an dieser Stelle stehen, jedes Jahr, wenn du sie für uns in Gedanken hast, an dieser Stelle her. Danke, dass du uns führst. In deinem Namen beten wir. Amen.

[4:47] Mir gefällt, was in dem Buch Jeremia geschrieben steht. Das war nur der Hintergrund. Kurze Unterbrechung, ich bringe die Präsentation zum Laufen.

[6:11] Also, Jeremia 1, Vers 5, wollen wir mal reingucken, was es da sagt: "Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleib bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellte dich zum Propheten unter die Völker." Gott hatte also von Anfang an einen Plan für Jeremia. Aber er hat auch einen Plan für dich, für mich.

[6:46] Ich mag Psalm 139. Wir können natürlich nicht den ganzen Psalm 139 jetzt lesen, aber wir wollen mal zu Beginn ein paar Verse daraus lesen. Könnt ihr mit uns aufschlagen, Psalm 139. Wir fangen an bei Vers 1. Vers 16. Und Vers 17.

[7:59] Wenn du rausgehst abends und schaust dir so den Sternenhimmel an, dann denkst du dir so: Wahnsinn, der Schöpfer des ganzen Universums. Der Schöpfer von über 15.000 Galaxien. Millionen von Millionen Sternen. Die Bibel sagt, er kennt die Namen aller Sterne. Aber genau dieser selbe Gott kennt dich so gut, er kennt die Anzahl der Haare auf deinem Haupt. Und weil er eben jedes Haar auf deinem Kopf kennt, hat er auch einen Plan für dein Leben.

[9:02] Ich bin letztens über eine Illustration gestolpert, die zum Denken anregt. Es geht ungefähr so: Für was bist du aufgerufen zu tun? Ich frage diese Frage, weil wir oftmals so gerichtet werden wollen zu dem, was wir getan haben im Leben, und nicht gerichtet werden zu dem, was wir eigentlich zu berufen sind zu tun im Leben. Aber jetzt stellt euch vor, ihr steht irgendwann vor dem Thron Gottes. Und es kommt dieses Szenario auf. Und dann kommt ein Engel hervor und liest durch, wie du gewirtschaftet, gehaushaltet hast auf dieser Erde. Und dann sagt er zu dir: "Ja, du warst als Evangelist tätig." Und du sagst: "Nein, ich bin doch kein Evangelist, ich bin Buchhalter." Und dann sagt die Stimme: "Evangelist Anderson, wo sind denn die ganzen 347.566 Seelen, die du in Asien beeinflusst hast?" Aber ich bin Buchhalter. Ich helfe Kirchen, ich helfe Kirchen mit ihren Finanzen. "Sohn, wo sind die 347.566 Seelen, die du in Asien beeinflusst hast?" Und er sagt wieder: "Mein Sohn, mein Lieber, wo sind die 347.566 Seelen, die du in Asien beeinflussen solltest? Wo hast du mich gesucht, wo hast du mein Gesicht gesucht, mein Angesicht? Ich hätte dir das doch gezeigt, wenn du mich gesucht hättest." Und alles im Hinblick zu dieser Person wurde zunichte gemacht im Angesicht Gottes vor seinem himmlischen Thron.

[11:55] Und dann wurde der Buchhalter Jonas oder Johannes gerufen, Jones, und wurde gesagt: "Hier, komm hervor, und es wird vorgelesen, wie du dich verhalten hast." Und da sagt der Jones: "Wie Buchhalter, ich war doch nie ein Buchhalter, ich war ein Pastor für über 35 Jahre lang. Und ich habe doch hier Mitglieder betreut, 1750 Leute." Aber nein, Buchhalter Jones, ich habe dich gerufen auf den Marktplatz. Und hättest du das richtig getan, hättest du wirklich signifikant zwei Leute beeindruckt. Und du und diese zwei Männer, ihr hättet der Gemeinde helfen können mit den Finanzen der Gemeinde. Und diese Kirchen hätten dann wiederum 751.321 Seelen beeinflusst. Wenn du mich gesucht hättest, dann hätte ich dir das offenbart." Und so wieder wurde alles, was dieser Mann getan hatte, vor dem Thron Gottes zunichte gemacht.

[13:27] Hier wurde die dritte Person gerufen: "Schwester Smith, komm, und wir wollen vorlesen, wie du dich verhalten hast." "Ja, aber ich bin doch nur eine einfache Frau, ich habe doch nur drei Kinder aufgezogen. Ich bin nie durch die Nationen gezogen, habe gebetet, gepredigt, war nie auf Missionsreisen. Ich habe einfach nur meine Kinder erzogen." "Schwester Smith, sie ist zufrieden, wenn du sie anbietest." "Ich habe dich auch nie dazu gerufen." "Deine Frau, sie sprechen Französisch." "Wir haben sie nicht gesehen." "Wirte gehenoritisch."

[14:27] Es geht nicht darum, in andere Länder zu gehen und Missionsreisen zu machen. Ich habe dich dazu berufen, drei Kinder aufzuziehen. Und lass mich jetzt diese 1.579.541 Seelen dir vorstellen, die deine drei Kinder beeinflusst haben. Du hattest mich gesucht und du hast meine Stimme auch gehört und du hast meiner Stimme auch nachgefolgt. Sehr gut, treue und gläubige Schwester. Komm herein in die Freude des Herrn.

[15:21] Also, nicht vergessen: Im Hinblick auf die Berufung in deinem Leben wirst du nicht gerichtet werden in Bezug auf das, was du getan hast. Du wirst vielmehr darauf gerichtet in dem Hinblick, was du hättest tun sollen, was Gott für dich vorgeplant hat.

[15:51] In Epheser 2, Vers 10 lesen wir: "Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen." Wenn Gott dich anruft, zu einem Pfarrer zu sein, dann bist du ein Pfarrer. Du bist ein Pfarrer. Wenn Gott dich dazu beruft, einen Pastor zu sein, sei auch ein Pastor. Aber wenn Gott dich dazu nicht berufen hat, ein Pastor zu sein, dann sei auch kein Pastor. Wenn Gott dich dazu beruft, ein Doktor zu sein, sei ein Doktor. Aber wenn Gott dich dazu beruft, ein Geschäftsführer zu sein oder ein Restaurant zu eröffnen, dann fang damit an.

[16:49] Wie kann ich jetzt wirklich erkennen, was Gottes Wille für mein Leben ist? Die Zeit reicht gerade so aus, um das Thema einzusteigen, aber wir schauen uns heute fünf Punkte an, die uns wirklich dieses Thema näher bringen. Wie könnt ihr herausfinden, was mein Wille ist? Ich bin sicher, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber was für Vorschläge gibt es? Was würdet ihr sagen? Wir können die Leute fragen, genau. Aber was ist, wenn ich nicht antworte? Du kannst mich nicht fragen, weil ich vielleicht nicht erreichbar bin. Wie kannst du das herausfinden?

[18:20] They can observe you. Also, wir könnten uns Predigten von dir auf YouTube anhören oder das Buch von ihm lesen. Gibt es noch andere Vorschläge? Man könnte auch Leute fragen, die ihn kennen. Aber es sind alles Wege und Mittel, um ihn besser kennenzulernen. Also, das ist alles, worauf es dann auch zum Schluss ankommt, und zwar die Person besser kennenzulernen. Das ist auch, worauf es ankommt, Gott besser kennenzulernen. Das ist das ewige Leben, dass sie dich allein, den Herrn, kennen. Das ist der Kern des christlichen Lebens, und darüber haben wir gestern geredet. Es geht viel darum, um die Person oder Gott zu kennen, als über ihn zu wissen. Vielmehr eine echte Beziehung zu Gott als irgendwelche Gesetzlichkeiten, Regelwerke. Und darum geht es auch, wenn man Gottes Willen für sich erkennen möchte.

[20:07] Und so die ganzen Prinzipien herauszufiltern und über Gott zu wissen, das funktioniert nicht ausreichend, wenn man keine Beziehung zu Gott hat. Es gab einen weißen Mann, der war in Afrika im Busch und ist so rausgegangen, um die Leute dort zu erreichen. Und er hatte ein gewisses Ziel, und da gab es einen lokalen Eingeborenen, und der hat ihm geholfen, an sein Ziel zu kommen. Und er hat sich durch den Busch versucht, den Weg freizuschlagen. Und der Weiße wusste nicht weiter, weil er hat den Weg nicht gesehen und hat gerufen: "Wo ist der Weg? Wo geht es hier lang?" Und sein Führer, der Eingeborene, hat gesagt: "Da gibt es keinen Weg. Ich bin der Weg."

[21:16] Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ja, er definiert den Weg, den besten Weg zu leben und auch den einzigen Weg in Richtung Himmelreich. Und umso besser wir diesen Führer kennen, umso besser wissen wir auch seinen Willen für unser Leben. Gott möchte uns seinen Willen offenbaren. Er möchte das wirklich. Es ist nicht sein Problem, dass er das nicht möchte. Das Problem ist, dass wir ihn nicht suchen, wie wir es sollten.

[21:55] Dieses Bild hier, ja. Wie kommt es nur, dass ich Gottes leise Stimme nicht hören kann? Aber wir haben ja die ganzen Ablenkungen und den ganzen Lärm drumherum. Ja, es ist ganz logisch, wenn wir einen Schritt zurück gehen und wirklich darüber nachdenken, und dann sehen wir, dass wir ihn nicht suchen. Es würde uns gut tun, einfach ein paar Schritte zurück zu gehen und zu sagen: Wie geht es mir in meinem Leben?

[22:38] Auf den Fußspuren des großen Arztes von Ellen White, da sagt es, dass Jesus immer wieder neue Botschaften in das Leben sendet, zu denen, die ihm auch zuhören. Wenn wir innehalten und uns wirklich darauf fokussieren, was Gott uns sagen möchte, dann hören wir auch, was er uns immer wieder rät.

[23:15] Also, wir haben das erste Prinzip der fünf: Erstmal Gott zu kennen. Und der zweite Punkt ist die Hingabe, die Übergabe des eigenen Lebens. Also, man könnte es auch so ausdrücken: Einfach den eigenen Willen abzulegen. Wenn man Miller gefragt hätte oder Ellen White oder den Apostel Paulus oder Jesus selbst, dann ist es ein essentielles Element, Gott so kennenzulernen und seinen Willen.

[24:06] Wie wir in Jeremia lesen: "Ihr werdet mich suchen und finden, denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, so werdet ihr finden." Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so würde der Herr nicht hören. Hingabe heißt, bereit zu sein, den eigenen Willen auch abzulegen und dann seinen Plan umzustellen, je nachdem, wie Gott ihn geplant hat. Gott würde uns nicht den Weg gehen, wie wir uns ihn am besten heraussuchen, sondern er würde uns den Weg gehen, der am besten für uns ist, was wir dann auch später erkennen.

[25:05] Hingabe heißt, bereit zu sein, raus aus seiner Komfortzone zu gehen. Moses musste zum Beispiel seine Sandalen ablegen und dann die Schlangen oder die Skorpione töten oder seinen Mantel. Also, raus aus der Komfortzone. Das ist am Anfang vielleicht ein bisschen erschreckend, man sträubt sich dagegen, aber wenn man dann in der Situation ist, merkt man, da fängt das Leben erst wirklich an. Wir müssen also zum einen bereit sein, dahin zu gehen, wo Gott möchte, dass wir hingehen. Und dann auch dahin gehen.

[25:59] Das bringt uns jetzt zu dem dritten Punkt: Woher weißt du, was Gott eigentlich für dich möchte? Woher weißt du, was du über Gottes Willen weißt? Woher weißt du, was Gottes Wille ist? Also, es gibt verschiedene Quellen, die uns lernen, wie Gottes Wille ist. Was wären solche Quellen? Was denkt ihr? Die Bibel. Das ist eine große Quelle. Was gibt es noch?

[26:54] Es ist Nachmittag, man merkt die Müdigkeit, die Bewusstheit, und der Geist kann in unserem Gewissen wirken, um uns auch zu überzeugen. Die Natur. Lebenserfahrungen. Beziehungen, Familie. All diese Quellen können uns über Gott lehren.

[28:00] Gott hat schon auch hörbar gesprochen. Er hat auch sich kommuniziert oder unterhalten mit Leuten von Angesicht zu Angesicht. Zu den Hohepriestern hat er durch die Schriften und Lehren, die beiden Steine, geredet. Und zu anderen hat er direkt Boten, also Engel, gesendet. Und oftmals hat er auch durch Visionen und Träume gesprochen.

[28:52] Jedoch ist die häufigste Kommunikationsquelle die gewesen durch die Propheten. Und das ist unser dritter Punkt, dass wir studieren von dem, was von Gott inspiriert ist. Aber wenn wir drüber nachdenken, das ist wirklich, dass Gott durch die Propheten am allermeisten kommuniziert hat. Ich weiß nicht, ob ihr euch wünscht, dass ein Engel in euer Leben kommt und sagt: "In die Richtung musst du gehen." Oder dass er in die Wolken reinschreibt, wen du heiraten sollst, oder was du als nächstes machen sollst. Vielleicht wollte er nicht, dass es jeder sieht in den Wolken. Aber ihr wisst, was ich meine. Gott könnte spektakulärer in deinem und meinem Leben antworten. Und dennoch, er sucht sich aus, durch hauptsächlich durch die Propheten zu kommunizieren. Und das beinhaltet die Bibel und auch den Geist der Weissagung, die Schriften von Ellen White. Da sind so viele verschiedene Antworten und Inspirationen, die uns so viel offenbaren können über Sachen, die wir bisher noch nicht wissen. Er kann uns da durch klare Sätze zeigen, was sein Wille ist und uns die Wahrheit auch offenbaren.

[31:20] Es können die Grundlagen sein, die man mitnimmt, oder man hat Gebet, unter Gebet, Bibelstudium, und es sind einzelne Passagen, die dich wirklich beeindrucken und dir den Weg weisen, dass wir wirklich Gottes Willen dann auch verstehen und dadurch erkennen, was der Weg für uns ist. Gott hat wirklich verschiedene Wege. Er kann uns durch seine Vorhersehungen, durch seinen Geist, durch seine Prinzipien, kann er uns den Weg offenbaren. Aber so das Wichtigste daran ist, zu erkennen, dass Gottes Wort so die Grenzen umrahmt, in welchen Wegen wir uns aufhalten sollen. Der Heilige Geist würde dich nämlich nie beeindrucken, außerhalb dieser Grenzen zu gehen. Der Heilige Geist würde dich ja auch nicht dazu inspirieren, jetzt eine Bank auszurauben oder ähnliche Sachen.

[32:45] Manchmal machen das Leute, die so ein Blödsinn dann erzählen, dass sie da beeindruckt wurden, eben eine falsche Sache zu tun. Aber ich möchte dir jetzt ein paar Empfehlungen geben, wie du Gottes Wort effektiver und gewinnbringender studieren kannst. Du kannst lesen von Leuten, die wirklich aufgerufen wurden, ein biblisches Leben, ein von Gott gewolltes Leben zu führen, wie zum Beispiel Josef, David, Mose, Paulus, Abraham, Petrus, Jesaja und Jesus selbst. Und ihre Geschichten können für dich ein Prinzip offenbaren, wie Gott auch für dich geplant hat.

[33:57] Und wir können dann auch in der späteren Geschichte von christlichen Helden lesen. Und wodurch ich zuletzt sehr gesegnet wurde, ist, dass ich "Der große Kampf" nochmal gelesen habe, aber diesmal habe ich es so gelesen, herauszufiltern, wie Gott die Reformatoren und die verschiedenen Leute dazu berufen hat, den Weg zu gehen, den sie gehen sollten. Was ich auch sehr empfehlen kann, ist aus dem Buch "Ministry of Healing", "Auf den Fußspuren des großen Arztes", die letzten Kapitel 40 bis 43 zu lesen. Ich habe diese Kapitel bestimmt mindestens 20 Mal gelesen. Es ist sehr inspirierend, sehr kraftvoll, sehr hilfreich. Es hilft dir herauszufinden, welche Richtung du einschlagen musst und was du zu verfolgen hast. Wenn es um Beziehungen geht und Liebe für Jüngere, dann ist das sehr hilfreich. Die Botschaften für junge Liebende. Und wir haben auch in den ersten 14 Kapiteln sehr viele gute Ratschläge im christlichen Zuhause, "Adventistisches Heim" von Ellen White. Und "Botschaften an junge Leute", Seite 148 bis 157.

[36:34] Dann gibt es noch ein Kapitel in dem Buch "Erziehung", Kapitel 31, "Die Lebensaufgabe" oder "Die Lebensarbeit". Das ist ein Muss Read, muss man gelesen haben. Ich gebe euch so einen kurzen Geschmack, was da drin steht in dem Kapitel 31. Also, ich lese vor: "Wir müssen Gottes Plan für unser Leben genauer folgen, unser Bestes in der Arbeit zu geben, die am naheliegendsten ist, unsere Wege Gott zu übergeben und auf die Anzeichen seiner Vorsehung zu achten. Dies sind die Regeln, die ihnen sichere Führung in der Wahl eines Berufes garantieren, die eine sichere Führung." Also, hier drin sind Prinzipien, dass wenn ich die anwende, dann kann ich mir sicher sein, dass ich da auf dem richtigen Weg bin. Das ist auch, wo ihr und ich sein wollen: auf dem richtigen Weg.

[38:00] Jetzt schauen wir uns noch das vierte an, das vierte Prinzip, und es ist auch sehr wichtig: das Gebet. In 1. Johannes 1, Vers 5: "Wenn jemandem Weisheit mangelt, der frage und Gott wird es dir geben." Also, frag und es wird dir gegeben. Ja, wir wissen nicht zu wertschätzen, wie viel Kraft und Effektivität in dem Gebet steckt. Aber in dem Buch "Adventismus", in dem Buch "Ein christliches Zuhause", da steht, wenn du dir darüber Gedanken machst, zu heiraten, und deine Gewohnheit so ist, eigentlich nur zweimal am Tag zu beten, dann solltest du das auf vier erhöhen. Vor allem, wenn du große Fragen hast, große Entscheidungen in deinem Leben, dann nimm dir extra Zeit, extra dir zur Seite stellen, dass du dich dann ins Gebet begibst. Vielleicht sogar eine besondere Zeit, wo du sagst: Einmal in der Woche, um die Tageszeit, da möchte ich intensiv dafür beten.

[39:47] Und falls ihr euch irgendwie gewundert habt heute Morgen in der Andacht, dass wenn du ein Erwachsener wirst, bei dem Jahr 12, dann solltest du dich trotzdem noch so ein bisschen gedulden, bevor du heiratest. Es wird ziemlich offensichtlich, wenn du da in den Geist der Weissagung noch ein bisschen weiter liest. Aber trotzdem solltest du der Verantwortung nicht scheuen. Gute Sachen. Aber eine wichtige Sache ist, dass wir müssen beten für Gottes Plan und nicht beten, dass Gott unsere Pläne bleibt, wie wir es manchmal tun.

[40:47] Sehr wichtig. Schon vorbereitete gute Arbeit, oder nicht? Bitte ihn zu folgen in unsere vorbereitete Arbeit. Wir sollen dann da reinschreiten, nicht so in den Weg, den wir uns jetzt schon vorbereitet haben.

[41:12] Ich habe eine Schwester, ihr Name ist Julia, und sie war so, denke ich, 18, als sie angefangen hat zu beten, dass sie Gottes Plan ausführen möchte und nicht ihren eigenen. Nur kurze Zeit darauf ist sie nach Afrika zu einer Missionsschule in Kalifornien, zu AFCO, eine Institution dort. Und auf der Missionsschule hat sie eine super Zeit gehabt, wurde sogar dort nochmal neu getauft. Und kurze Zeit darauf hat Gott sie gerufen, nach Jerusalem zu gehen als eine freiwillige Helferin. So in dem Land der Abends, Midnight Sun. Und später hat sie dann so bei den Nordlichtern oben im Norden als Bibelarbeiterin gearbeitet. Und es waren wirklich viele interessante, spannende Sachen, wo Gott sie so hingeführt hat. Und einer ihrer Freunde damals von der Gymnasiumzeit, sie hatte zu ihr gesagt: "Wie machst du das? Du hast so viele schöne, aufregende Sachen, und ich bin hier und sitze und studiere nur." Und sie sagt: "Ja, gut, wenn Gott will, dass du studierst, dann studiere."

[43:06] Könnt ihr euch erinnern? Wir haben gestern ein Akronym ausgearbeitet: Glaube, also Faith. Für was steht? Fantastische Abenteuer in der Treue zum Heiland. Fantastische Abenteuer in der Treue zum Heiland. Das ist, was es braucht. Und um das zu erfahren, müssen wir uns auch wirklich dazu hingeben, dass Gottes Pläne, dann musst du dieses radikale Gebet beten, zu sagen: Okay, Gott, zeig mir, was möchtest du, dass ich tun soll.

[44:05] Noch ein paar praktische Punkte, bevor wir in den fünften Punkt einsteigen. Einer der wichtigsten Gebete, für die es sich lohnt zu beten, ist um Frieden zu beten. Frieden im Hinblick darauf, dass die Entscheidung richtig ist. Das ist nämlich eines der Geistesfrüchte. Weil oft gibt es zwei gute Optionen und man weiß nicht ganz, welche ist die bessere. Da braucht man Frieden über eine Entscheidung.

[44:46] Eine andere Sache ist, um zu beten für offene und geschlossene Türen, für Möglichkeiten, sowohl bevor als auch wenn wir die Entscheidung treffen. Gott, wenn das nicht die richtige Entscheidung ist, hilf mir das zu verstehen und schließe die Tür. Oder so.

[45:12] Eine andere Sache, noch ein wichtiger Punkt, wenn es ums Gebet geht: Nimm dir Ruhe, Zeit. Sei still und wisse, dass ich Gott bin. Keine positive Beziehung ist ein Monolog. Wenn du zu Gott betest, heißt es auch mal still zu sein, und dann kann dich Gott daran erinnern, was er dir sagen will, kann dir Gedanken wieder hochgeben in deinen Kopf, die dir die Richtung weisen.

[46:02] Wir kommen so in den letzten Teil, aber ich will natürlich, dass wir das Beste mitnehmen. Könnt ihr euch erheben, aufstehen? Probieren mal hier so einen Balken anfassen oder den Boden, je nachdem, wie ihr beweglich hier seid. Tief einatmen, Brustkorb ausdehnen und nochmal den Balken greifen und kommt ihr runter bis zum Boden. Sehr gut. Sauerstoff aufgefüllt.

[46:49] Wir wollen uns jetzt wirklich nochmal den wichtigsten Punkt anschauen. Also, das fünfte Prinzip ist eigentlich erst mal zu erkennen, warum du hier bist. Ich werde mich nie vergessen, als Student in dieser Schule. Gestern habe ich euch eine Schule gezeigt, da war ein Junge, der ist 16, 17 gewesen. Und da kam ein Bibelarbeiter, der hat die Schule besucht, und der war aus Schweden. Und vielleicht kennt ihr solche Leute, wo ihr so spürt: Wow, das ist ein Mensch, der lebt wirklich, der geht wirklich mit Gott durchs Leben. Und so war er, und hat mich in meinem Zimmer besucht. Und da hat er mich so gefragt: "Ja, was willst du in der Zukunft denn so tun?" Und ich wusste nicht so ganz, ich war ja noch jung und war mir unsicher. Und er hat mich gefragt: "Was haben diese ganzen Objekte in deinem Zimmer gemeinsam?" Und ich habe überlegt und wusste nicht so ganz, was soll ich antworten. "Die sind hier, um zu dienen", hat er dann gesagt. Die Objekte in deinem Raum sind dazu da, um Menschen zu dienen. Und hat er auf mich geschaut und hat gesagt: "Das ist das, was du tun wirst in deiner Zukunft."

[49:01] Und ich habe darüber nachgedacht: Mensch, was wirst du mit deinem Leben tun? Da war das eine eingreifende Sache in meinem Leben. Und eigentlich entspricht es auch der Wahrheit. Wir sind doch dazu da, anderen zu dienen, für Menschen da zu sein. Und mir gefällt es, wie Albert Einstein das mal gesagt hat. Er hat gesagt: "Nur ein Leben, das für andere gelebt wird, das ist ein lebenswertes Leben." Das spiegelt sich wieder mit Ellen White, die gesagt hat: "Nur in einem Leben der Hingabe, der selbstlosen Hingabe, ist wirkliche Freude gefunden."

[49:57] Wie viele von euch glauben, dass Gott euch liebt und das Beste für euch möchte? Und wie viele von euch denken, dass der Himmel ein schöner Ort sein wird? Es wird schön, oder? Wir können uns darauf freuen, viel besser als in der Umgebung, in der wir hier leben auf der Erde. Aber eine Frage: Wenn Gott uns doch wirklich liebt und weiß, was gut für uns ist, und das Leben im Himmel doch besser ist als das Leben hier auf der Erde, das wäre doch besser für uns, oder nicht? Aber es gibt einen Grund, weil Gott eine Arbeit für dich und mich schon hier auf dieser Erde hat. Solange wir hier am Leben sind, hat er einen Grund für dich und mich.

[51:05] Und in vielen anderen Orten macht Gott uns klar, dass jeder echte Diener Gottes geboren ist in das Königreich Gottes als Missionar. Jeder einzelne Mensch, jeder einzelne Adventist. Das bedeutet, dass jeder einzelne Adventist, jeder einzelne Christ, entweder ein Missionar ist oder ein Missionsfeld. Die Menschen, die sich Christen nennen, sind entweder wirklich hingegeben, neugeboren und Missionar, oder sie sind es nicht und sind ein Missionsfeld. Wir haben zwar einen Haufen Mitglieder, aber viel zu wenige Missionare.

[52:09] Wisst ihr, was der Unterschied zwischen einem Mitglied und einem Missionar ist? Hier gibt es ein paar: Mitglieder saugen, saugen aus. Missionare suchen. Mitglieder sitzen. Missionare dienen. Klar, sitzen wir ab und zu, aber prinzipiell Stillstand, keine Taten. Wir machen hier nicht alle über den Kamm scheren. Mitglieder geben die Opfergaben. Missionare sind die Opfergabe. Mitglieder lesen den Missionsbericht. Missionare sind lebendige Missionsberichte. Ist doch super langweilig, nur ein Mitglied zu sein, aber aufregend, ein Missionar zu sein. Wie schaut es bei dir aus? Bist du Missionar oder bist du Mitglied? Komm, lass uns Missionare sein.

[53:17] Aber wie soll ich da anfangen, von einem Mitglied zu einem wirklichen Missionar zu werden? Das ist doch schwierig. Aber ich möchte einen wunderbaren Anfang nennen. Wir wollen auch da nochmal in das Wort von Ellen White reinschauen. Hier auf den Fußspuren des Großen Ortes: "Wahre Bildung ist Missionstraining. Jeder Sohn und jede Tochter Gottes ist berufen, ein Missionar zu sein, und uns für diesen Dienst ausbilden zu lassen, sollte das Ziel unserer Bildung sein." Wir sind alle zur Schule gegangen, aber wurdet ihr in der Schule wirklich für das Wichtigste gebildet, geschult? Gott ruft uns auf, jede Gelegenheit zu nutzen, durch die wir eine Vorbereitung auf sein Werk erhalten können.

[54:33] Missionstraining ist wirklich wichtig, um auch ein guter Missionar zu sein, und das passiert nicht von alleine. Wie schnell könnte mit solch einer Armee von Arbeitern, wie sie unsere Jugend, wenn richtig ausgebildet, darstellen könnte, die Botschaft eines gekreuzigten, auferstandenen und bald wiederkommenden Erlösers in die ganze Welt getragen werden. Also, die Frage ist ja dann, warum wir noch hier sind, wenn wir die Arbeit noch nicht getan haben. Ob Gott dann auch die Armee schon gut genug trainiert hat. Das heißt, Gott möchte, dass wir trainiert sind.

[55:21] Eins dieser Trainings ist, auf eine Missionsschule zu gehen. Wie viele von euch waren schon auf einer Missionsschule? Kann man das gut vorschlagen? Viele Leute, die ich getroffen habe, die jetzt auch missionarisch wirklich unterwegs sind, die waren auf einer Missionsschule. Das ist wirklich eine aufregende und tolle Erfahrung. Viele sagen, es ist die beste Erfahrung in ihrem Leben gewesen. Es ist eigentlich egal, was ihr in der Zukunft machen werdet, ihr werdet auf der Missionsschule wichtige Lerninhalte mitbekommen für das zukünftige Leben. Sogar mein Bruder, der wollte da gar nicht hin, und im Nachhinein hat er gesagt: "Mensch, ich war da so gesegnet und das hat mir wirklich geholfen." Und wir könnten noch viele andere Zitate lesen. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass jeder mal auf eine Missionsschule gehen muss. Das ist etwas, was Gott uns wirklich ans Herz legt. Ich erfinde das hier nicht, das sind wirklich Zitate, die für sich sprechen. Die Frage ist nicht, ob überhaupt, die Frage ist einfach nur wann, wo. Und wie gesagt, ich schlage dir das vor, umso früher, umso besser.

[57:21] Aber bevor wir zum Schluss kommen, ich möchte noch ein bisschen weiter erzählen. Weil als ich 16 war, habe ich dieses radikale Gebet gesprochen: Gott, ich möchte das machen, was du willst, mich einfach zur Verfügung zu stellen, dass ich das tue, was Gott für mich geplant hat. 2009 habe ich mich dann für entschieden, Bibelarbeiter zu sein, in der nördlichsten Stadt der Welt, wo einfach wirklich im Winter überhaupt keine Sonne scheint, ganz weit oben in der Wildnis. Das war wirklich eine schwere Entscheidung für mich, mich zu entscheiden, da hoch zu gehen. Ich war da noch nie vor diesem Sommer. Und auch als Bibelarbeiter habe ich noch nie so wirklich gearbeitet, ich wusste noch nicht so ganz, wie das funktioniert. Ich wusste nicht mal, gibt es Leute, die da interessiert sind an Bibelarbeit und Bibelstudium. Und ich war 19 Jahre alt. Es ist weit weg von der Familie und Freunden. Ich wusste, ich kannte niemanden dort. Und die Entfernung von meiner Heimatstadt, wo ich gelebt habe, dort hochzufahren, ist genau dieselbe Entfernung wie von dort nach Rom zu fahren. Norwegen ist ein längeres Land, als es die Landkarten so darstellen. Es braucht gute zwei Tage, um da hochzufahren. Es war eine super schwere Entscheidung, aber ich bin auf meine Knie, und Gott hat mir klar gemacht: Fahr da hoch.

[59:37] Noch einer aus Frankreich, der da auch sich berufen gefühlt hat, hochzugehen, der nicht mal die Sprache konnte. Es war noch verrückter für ihn. Wir sind zusammen hin, und wir haben zusammen gewohnt dort. Und wir hatten so einen Studienguide, so eine Lehrhilfe, und wir haben uns vorgenommen, uns daran zu halten. Und wir haben uns herausgesucht, wen wir in unserem Bibelkreis haben wollen. Und wir waren super aufgeregt. Die Zeit kam, wir haben verschiedene Leute eingeladen, haben den Raum vorbereitet, haben schön ausgeschmückt, vielleicht ein paar Kerzen, und waren vorbereitet. Und die Uhr war gestanden, wir wussten, okay, wo wir eigentlich kommen. Und dann ist die Zeit vergangen, und eine Person kam nur. Und als das passiert ist, da war ich schon ziemlich enttäuscht. Ich war irritiert und auch verärgert. Warum willst du, dass ich ganz hier hochgehe, wo sowieso niemand ist und kommt?

[1:01:19] Und dieses Bild hier, das ist nur so 100 Meter von dem Haus dort entfernt geschossen, und da bin ich dann da hingelaufen zu diesem Berg, und ich hab mich beschwert und hab gebetet und hab gesagt: Gott, was soll das? Du hast doch gesagt, ich soll hier her, und keiner ist hier interessiert. Aber ich habe nachgedacht, gebetet, und dann ist mir Jesusleben in den Kopf gekommen. Und Jesu radikales Gebet hat ihn dazu veranlasst, die Herrlichkeit des Himmels zu verlassen, und diese unfassbare Freude und Schönheit des Himmels, diese Schönheit im Himmel, seine Freunde, sein himmlischer Vater, und alles hat er verlassen und ist auf diese Erde gekommen. Und dann harte, aber ehrliche Arbeit zu machen, dreieinhalb Jahre mit den Jüngern, die nichts verstehen wollen, und sie dann auszusenden, aber zu heilen, zu predigen. Aber dann am Ende seines Lebens, da finden wir ihn in Gethsemane im Garten. Und da hat er so diesen schrecklichsten Kampf, den er überwinden musste, gegen die Sünde, gegen Satan. Und in dieser Zeit sah es für Jesus doch wirklich hoffnungslos aus. Einer seiner nächsten Jünger würde ihn bald verleugnen. Einer dieser Jünger ist nämlich weggegangen und hat ihn verlassen und wollte ihn schon verraten.

[1:03:33] Und jetzt denkt mal darüber nach, ob er davon einen Gewinn erzielen könnte. Dann wäre es doch eigentlich die Israeliten, die Leute dort in Israel gewesen. Aber die haben ihn nicht angenommen. Wenn es doch irgendwo Leute gewesen wären, aber auch die Jünger haben sich abgeseilt, zum Beispiel Petrus, der dann ihn bald verleugnen würde. Und wenn man dann darüber nachdenkt, dann wäre dieser ganze Leid, diese ganzen Aufopferungen wären umsonst gewesen. Aber zu dieser Zeit, in dem Garten, konnte Jesus noch seine Entscheidung ändern. Hätte er sagen können: Ich nehme diesen Blutspeis von meinem Kopf, von meiner Stirn. Ich möchte das hier nicht, ich brauche das nicht. Ich hole mir die Engel vom Himmel und gehe wieder hoch in den Himmel. Er hätte es tun können. Es sah sowieso so aus, als ob das total nichts nützen wäre. Aber er hat sich dafür entschieden, da durchzugehen.

[1:05:17] Und da habe ich mir einfach nur die Frage gestellt: Gut, warum möchtest du dann, dass ich hier in diesem verrückten Ort bin? Aber Gottes Geist hat mich beeinflusst, hat mir gesagt: Jesus hätte all das getan, wenn es nur für eine Person gewesen wäre. Es hätte Jesus alles getan, wenn es nur für mich allein gewesen wäre. Es hätte Jesus alles durchgestanden, wenn es nur für dich gewesen wäre. Und Gott hat mich beeinflusst mit seinem Gedanken: Ich will, dass du hier bist, in diesem Ort, arbeitest, in diesem Ort, selbst wenn es nur für eine Person gewesen wäre. Und es war dann nicht nur sechs Monate, aber ein Jahr und zwei Jahre, und ich wurde gesegnet. Es war eine wunderbare Erfahrung. Ich habe viel gelernt, und ich habe mich dazu entschieden, Gott zu folgen für den Rest meines Lebens, dahin zu gehen, wo er will, dass ich hingehe, das zu tun, das er möchte, dass ich tun soll. Es sei in Schweden oder Somalia, in Amerika oder Afghanistan. Auch wenn danach als Resultat nur einer gerettet wird.

[1:07:05] Und jetzt stell dir vor, du triffst diese eine Person im Himmel wieder, und sie dankt dir, und ihr könnt zusammen den Herrn preisen. Oftmals ist es super herausfordernd, Gott 100% nachzufolgen. Es ist nicht so ein Tanz durch die Rosen, alles Friede und Freude. Es war ja auch für mich schwierig und herausfordernd, die Entscheidung zu treffen, da hochzufahren. Es war ja auch für mich schwierig und herausfordernd, die Entscheidung zu treffen, und auch als ich meinen großen Traum aufgegeben habe, in der Fußballmannschaft, Fußballstar zu werden, und entschieden habe, aus der Mannschaft raus zu gehen. Das war auch nicht leicht. Aber ich habe es niemals bereut. Wenn ich zurückschaue und sehe, dann sage ich mir immer wieder: Mann, das war die richtige Entscheidung. Wenn Gott dir etwas wegnimmt, ist das, was er dir gibt, immer besser.

[1:08:23] Und dieses radikale Gebet, das ist immer nur der Anfang von dem, was du mit Gott erleben kannst. Ich habe da viele Erfahrungen machen können, und er hat die Erfahrung auch für dich vorausgeplant. Also, um zusammenzufassen, möchte ich mit drei Aufrufen starten. Erstens, möchte ich dich anrufen, ich möchte dich ermutigen, dieses radikale Gebet für dich selber zu beten und vielleicht auch besser gesagt, dieses radikale Gebet zu leben. Ihn wirklich den Herr deines Lebens zu machen. Und das heißt eben, dass du ihn nicht nach seinen Plänen fragst und nicht um den Segen bittest für deine Pläne. Weil das ist, was ein Christ tun würde, nach Gottes Plan zu fragen. Denn Jesus sagte in Matthäus 7: "Nicht jeder, der Herr, Herr sagt, wird in das Königreich eintreten, sondern der, der nach meinem Willen fragt."

[1:10:15] Also, mein erster Aufruf: Bete auch du das radikale Gebet. Es ist angsteinflößend, aber es ist es wert. Und da beginnt das Leben am Ende deiner Komfortzone. Entscheide dich in deinem Leben, mindestens einmal auf eine Missionsschule zu gehen. Mach es einfach. Ich gebe dir 1000 Kronen. Ich weiß nicht, wie viele das sind, aber wenn du es bereust, dann entscheide nicht einfach nur das irgendwann mal zu tun, sondern entscheide das in der nahen Zukunft. Frag Gott einfach, wann und wo, und nicht ob überhaupt.

[1:11:33] Das ist der dritte und letzte Aufruf. Ich frage mich, ob es hier heute jemanden gibt, der sich vielleicht auch über den Livestream sich das anhört, dass Gott dich beeindruckt hat oder dir gezeigt hat in den letzten Tagen, dass es da etwas in deinem Leben gibt, das da nicht rein soll und das da keinen Platz hat. Vielleicht gibt es irgendeine Musik in deinem Leben, die du aus deinem Leben rausschmeißen solltest, oder vielleicht gibt es Filme oder Computerspiele, die sollten da nicht sein. Vielleicht irgendwelche Gesundheitsgewohnheiten, wo du sagst: Das sollte ich nicht essen und die dienen nicht zur Ehre Gottes. Vielleicht sogar eine Beziehung zu einem Mann, zu einer Frau, die da nicht in deinem Leben sein sollte. Vielleicht gibt es auch etwas, was an sich gar nicht sündhaft ist, aber es konsumiert deine Zeit und deine Gedanken. Weil der größte Feind des Besten ist das Gute. Und wenn du das in dir drin fühlst, dann ist es vielleicht der Heilige Geist, der genau zu dir sagt, dass das raus sollte. Dann folge auch Gottes Geist diesem Eindruck nachzugehen.

[1:13:13] Ich weiß, es kann manchmal super schwer sein. Für mich war das die schwerste Entscheidung, in dem Fußballteam da aufzuhören. Aber ich sage euch, es ist es wert. Ich weiß nicht, was wir gestern gesagt haben, Gott wird nichts Gutes dir zurückhalten, wenn du ihm folgst. Die Liebe sagt: Gottes Wort ist wie ein zweischneidiges Schwert. Und Gott ist doch kein Metzger. Er ist eher so der Chirurg, der vorsichtig schneidet. Der Metzger kommt, um zu töten, und der Chirurg kommt, um zu heilen. Und sicherlich, wir haben dann ein gewisses Schmerzempfinden, wenn wir da so eine Entscheidung treffen sollen. Es ist schwer, aber es ist es wert. Und deswegen lade ich dich ein, jetzt in deinem Herzen dieses radikale Gebet auch zu leben, einfach darauf trainiert zu werden, für Gott effektiver arbeiten zu können, weil du willst doch kein Mitglied sein, das auf dem Stuhl sitzt. Du willst ein Missionar sein. Und egal, welche Angewohnheit oder welche Sache in deinem Leben ist, die im Weg steht, ein wirklicher Nachfolger zu sein.

[1:15:29] Wir wollen noch zusammen beten, aber bevor ich bete, gibt es jetzt eine kurze Zeit der Ruhe, wo ich jeden einladen möchte, einfach Gott persönlich diese Entscheidungen zu erzählen, die wir heute treffen möchten, und ihm nach Kraft fragen, dann auch dahin durchzugehen. Also, lass uns das jetzt tun, und wir enden mit der Ruhe, und ich werde dann mit den Worten der Beten beenden. Also, lass uns das jetzt tun, und wir enden dann mit deinem Gebet.

[1:17:08] Herr, danke für das, was du in deinen inspirierten Wort gesagt hast, dass alle, die dich zu dem ersten, letzten und besten machen, die freudigsten Menschen in der Welt sind. Der freudigste Ort auf der Welt ist der, wo du uns haben möchtest. Herr, du siehst die Entscheidungen, die wir heute hier machen. Du weißt, dass wir sie in unserer eigenen Stärke nicht selber treffen können. Aber wir wollen auch beten: Herr, nimm mein Herz. Ich kann es dir nicht geben, es ist dein Eigentum. Halt du es bitte rein. Ich kann es selber nicht reinhalten. Und rette mich von diesem schwachen und diesem schlechten eigenen Ich. Und erhebe mich in eine reine und in eine hingebungsvolle Atmosphäre, wo die wahre Liebe deines Stromes durch mich zu anderen hindurch fließen kann. Herr, das ist unser Gebet. Wir danken dir für die großen Dinge, die du in uns tun wirst und durch uns, für all die Erlebnisse, Erfahrungen, die du für uns vorbereitet hast, und auch jetzt schon für all die Leute, die zu dir kommen, durch die Sache, die du durch uns sprechen möchtest. Danke, dass du uns Stück für Stück Weisheit schenkst, welchen Schritt wir als nächstes gehen sollen, wenn wir uns mit allem Herzen, ganzem Herzen zu dir neigen, Zeit in deinem Wort verbringen, wenn wir Zeit im Gebet verbringen, Herr, und wenn wir Zeit in dem Missionstraining verbringen, Herr. Danke, dass du uns in diesem Prozess auch zeigen wirst, was wir als nächstes tun sollen. Herr, signiere jede Entscheidung, die hier ist, die Leute, die hier das Wort gehört haben, und sei du durch dieses restliche Jahr einfach mit uns, Herr. In deinem Namen beten wir. Amen.


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