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In diesem Bonus-Thema der Serie „Chosen“ spricht Joakim Hjörtland über das Konzept der „Sadventisten“ oder „Gladventisten“ – also traurige oder frohe Siebenten-Tags-Adventisten. Er beleuchtet, wie falsche Vorstellungen über Gottes Charakter und wahre Religion dazu führen können, dass Menschen sich von Gott distanzieren oder ihr Leben nicht vollständig in seine Hände legen. Anhand von biblischen Beispielen und persönlichen Erfahrungen, auch mit Ellen White, zeigt er auf, dass wahres Christentum eine freudige Religion ist und Gott sich wünscht, dass wir ein glückliches Leben führen.


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Serie: Chosen

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Transkript

[0:00] Herzlich willkommen zu diesem Bonus-Programm hier auf Joel-Media. Als Zusatz zu dem Thema oder zu der Serie Chosen, die wir gerade hier erst in Stuttgart aufgenommen haben. Heute werden wir über etwas sprechen, wofür ich wirklich eine echte Leidenschaft habe. Und es heißt traurige oder frohe Adventisten. Aber bevor wir damit beginnen, wollen wir ein Gebet sprechen. Himmlischer Vater, wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt leitest und führst. Dass wir besser verstehen, wer du wirklich bist und worum es bei echtem Christentum geht. Danke, dass du zu unserem Denken und zu unseren Herzen sprechen wirst. So beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:19] Paulus schreibt im 2. Korintherbrief, dass der Teufel die Ungläubigen verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. Ein Grund, warum viele Menschen nichts mit Gott oder dem Christentum zu tun haben wollen. Ein Hauptgrund, warum viele Christen auch nichts mit der Bibel zu tun haben wollen, ist das, was wir hier in diesem Vers gerade gelesen haben. Nämlich, indem der Satan uns die Augen verblendet hat, ein falsches Bild von Gott und wahrer Religion gezeichnet hat. Aber ich glaube, das ist nicht nur ein wesentlicher Grund, warum viele sich komplett vom Christentum distanzieren, sondern auch ein Grund, warum viele Christen und sogar viele Siebenten-Tags-Adventisten nicht völlig ihr Leben in die Hände Gottes übergeben. Wenn wir zögern, unser Leben völlig in die Kontrolle Gottes zu übergeben, hat Satan es geschafft, ein verdrehtes Bild von Gottes Charakter und wahrem Christentum zu zeichnen. Das hat er schon durch die gesamte Geschichte getan, seit den ersten Tagen unserer Weltgeschichte. Wir lesen dort in 1. Mose 3, Vers 1, dass Satan gesprochen hat: „Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum oder nicht von jedem Baum im Garten essen dürft?“ Und dann hat der Teufel gesagt: „Ihr werdet sicher nicht sterben, weil Gott weiß, dass am Tag, an dem ihr esst, eure Augen offen werden und ihr seid wie Gott.“ Gott hat Adam und Eva so viele Segnungen in den Garten Eden gegeben. Aber es gab diesen einen Baum, von dem sie nicht essen sollten, weil Gott ihnen einen freien Willen und eine echte Wahl geben wollte. Aber hier sehen wir, wie Satan versucht, ihnen einzureden, dass Gott Gutes von ihnen fernhält. Aber wenn Gott etwas uns verbietet, dann nur deswegen, weil er unser völliges Glück im Sinn hat. Hier lesen wir von einer Lüge über den Charakter Gottes und seiner Liebe. Wie geht es dir, der durch diese Geschichte durchgehst? Hat der Teufel, hat der Feind auch in deinem Leben Erfolg gehabt mit dieser Lüge? Vielleicht bist du ein Christ und vielleicht sogar ein Adventist. Hast du vielleicht so eine Lüge über den Charakter Gottes und seiner Liebe? Vielleicht bist du ein Christ und vielleicht sogar ein Adventist. Hast du vielleicht so ein bisschen diese Idee übernommen, dass wenn du völlig Gott nachfolgst, und wenn wir wirklich all das umsetzen, was er uns durch seine Propheten zeigt, dann werden wir auf viele gute Dinge verzichten müssen. Das ist dann keine so richtig gute Idee. Ja, es ist zu gut, Gott vielleicht zu folgen, aber nicht zu sehr, nicht zu übertrieben, nicht wirklich hundert Prozent. Wenn das dich beschreibt, wenn du zu einem gewissen Grad auch solche Gedanken hast, dann möchte ich dir versichern, ich möchte dich ermutigen, dass Gott ein liebender Gott ist, der sich wünscht, dass wir glücklich sind. Und in Übereinstimmung mit dem zu leben, was er uns durch seine Propheten zeigt, wird uns dazu führen, das beste Leben zu leben, das wir jemals leben könnten. Gott nimmt das gute Leben nicht weg. Er gibt das gute Leben. Und es gibt so viele wundervolle, kräftige Versprechen, die wir aus Zeitgründen nicht alle ausführlich lesen können, die uns genau von dieser Tatsache überzeugen.

[6:28] Ich werde niemals eine Erfahrung vergessen, die ich vor einigen Jahren in Rumänien erlebt habe. Ich habe da auf einer Jugendkonferenz gesprochen. Und dann haben mich einige meiner rumänischen Freunde zu einer Gemeinde gebracht. Und als wir diese Gemeinde besuchten, sahen wir dieses spektakuläre Gebäude. Man konnte dort den Weihrauch riechen. Also es ging um eine Geschichte. Es ging um ein Kirche, um ein Kirchgebäude. Und man konnte dort den Priester sehen, der dort Dinge vorlas. Wir sahen auch all die Gemälde in der Kirche. Aber als ich so durch diese Kirche ging und mich umschaute, gab es eine Sache, die mir besonders auffiel. Und das war, als ich mir die Gemälde anschaute, als ich die Gesichter betrachtete, da habe ich bemerkt, dass kein einziges dieser Gesichter glücklich aussah. Also ich kann ja verstehen, dass wenn die Ungerechten dann ihr ewiges Schicksal erleiden, dass sie nicht glücklich sind. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ja viele Christen so ein falsches Verständnis um Höllenfeuer haben. Aber auch die Rechtlichen, auch die Versorgten, sie sahen unglücklich und eher traurig aus. Und als ich das sah, dachte ich mir, was für eine traurige Darstellung des Christentums. Aber ich freue mich, dir heute sagen zu können, dass dies nicht biblische Christenheit ist. Das ist nicht die Religion der Bibel. Wahres Christentum ist keine traurige Religion, sondern eine sehr freudige. Gott wünscht sich nicht, dass wir ein trauriges Leben leben, sondern ein fröhliches. Das beste Leben, das wir jemals leben könnten.

[9:04] Wenn du dir ein Auto kaufst, wenn man sich einen soliden Volkswagen oder was auch immer kauft, oder vielleicht ein Mercedes oder etwas noch Besseres, wenn der Autohersteller dir sagt, es handelt sich hier um einen Diesel, dann würde man ja keinen Benzin reinfüllen, oder? Also, das würde man hoffentlich nicht tanken, oder? Wir vertrauen darauf, dass die, die das Auto hergestellt haben, auch wissen, was am besten für das Auto ist. Auf dieselbe Art und Weise hat unser Schöpfer und Erlöser uns natürlich mit der Fähigkeit geschaffen, dass wir Freude und Glück und Glückseligkeit erleben können. Er hat unseren Geschmack erschaffen, unsere Geschmacksnerven. Er, der das alles geschaffen hat, er weiß doch natürlich am besten, was zu unserem Guten dient.

[10:12] Also, im Englischen nehme ich die Bibel, also das Wort Bible, als ein Akronym. Und das würde man dann übersetzen: Das sind die grundsätzlichen, die fundamentalen Instruktionen, bevor man dann die Erde verlässt. Durch die Bibel erfahren wir hier quasi eine, haben wir in diesem Buch die Instruktion, die Anweisung, wie wir das beste Leben hier auf Erden leben können.

[10:55] Um das zu illustrieren, dass wir sehen können, dass Gott wirklich uns fröhlich sehen möchte. Um zu illustrieren, dass es das Beste ist, in Übereinstimmung mit seinem Leben, werden wir den Rest der Zeit über den Geist der Weissagung sprechen, über Ellen White. Wenn ihr euch nicht mit Ellen White kennengelernt habt, in der Kirche von 1870, glauben wir, dass sie einen biblischen Geist der Weissagung hatte. Es gibt sehr viele solide Beweise, zu glauben, dass sie den biblischen Test eines Propheten besteht. Ihre Schriften sind in völliger Harmonie mit der Bibel. Ihre Prophezeiungen haben sich erfüllt und so weiter und so fort. Wenn ihr euch nicht so gut mit ihr kennt, würde ich euch an die Ermahnung der Bibel erinnern. Sie sagt: „Nicht den Geist dämpfen, nicht die Prophezeiungen verachten, alles prüfen, das Gute behalten.“

[12:31] Ich weiß nicht genau, was dein Bild von Ellen White ist. Aber ich weiß, dass viel zu viele Menschen, auch viel zu viele Adventisten, wenn sie über Ellen White nachdenken, dann stellen wir uns oft so eine melancholische alte Frau dar, die irgendwie schwarz gekleidet ist, die so ziemlich düster von düsterer Gesinnung war und sehr unfröhlich, also sehr traurig, sehr kritisch mit einem langen Zeigefinger, der alles verboten hat, einer langen Liste von Was man tun sollte, was man nicht tun sollte. Jemand, der uns irgendwie die schönen Dinge des Lebens wegnehmen will und damit unser Glück. Wenn das zumindest ansatzweise dein Eindruck so ist, dann freue ich mich, dir heute sagen zu können, dass wenn du wirklich Ellen White kennenlernst und ihre Schriften, wenn du eine wirklich gute, ausgewogene Sicht der Botschaft bekommst, die Gott durch ihre Schriften uns mitgeben möchte, dann bekommst du ein sehr anderes und sehr viel positiveres Bild, als viele Menschen es haben.

[14:16] Wusstest du zum Beispiel, dass ihre Lieblingsfarbe Pink war? Dass ihre Lieblingsfarbe Pink gewesen ist? Und dass das Bad in Elmshaven, wo sie die letzten Lebensjahre verbracht hatte, tatsächlich ganz Pink gestrichen war? Wusstest du, dass ihr Lieblingsdessert Zitronenkuchen gewesen ist? Und dass sie Tiere sehr geliebt hat? Und auch die Tiere hatten sie sehr gerne?

[15:09] Wusstest du, dass Ellen White gesagt hat, dass wir Jesus in der ganzen Welt erhöhen sollten? Wir sollten ihn in unserem Lehren, unserem Predigen, unseren Gebeten, unserem Singen, überall sollten wir Jesus erhöhen.

[15:33] Wusstest du, dass nachdem ihr Mann James starb, 1882, der erfolgreiche Evangelist Stephen Haskell, der so etwas wie der Mark Finley seiner Zeit gewesen ist, dass er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, sie gebeten hat, sie zu heiraten? Und sie sagte Nein. Das nicht, weil sie gegen Romantik oder gegen Hochzeit gewesen ist. Sie hat sogar manchmal Menschen zusammengebracht, das wäre eine andere Geschichte, das wäre interessant.

[16:32] Wusstest du, dass sie geschrieben hat, Gott würde es sehr gefallen, wenn zu Weihnachten jede Gemeinde einen Weihnachtsbaum hätte, an dem große und kleine Gaben für diese Gemeindehäuser, da geht es um Bauprojekte, die gerade am Laufen waren, die dann unterstützt werden müssen, hängen würden? Und ich bin mir ganz sicher, mancher Adventist ist ziemlich überrascht über solche Aussagen.

[17:04] Wusstest du, dass sie schrieb, Schwestern sollten bei der Arbeit sich nicht so kleiden, dass sie wie Vogelscheuchen aussehen, und ihre Enkelin Grace White Jack sagte: Ich erinnere mich an eine junge Krankenschwester, die nur wenige Kleidungsstücke hatte, und so gab Großmutter die Kleiderlängen Stoff, eines Rot, eines Blau und eines Goldfarben. Sie sagte der jungen Frau, wie sie es auch einigen anderen jungen Frauen sagte, dass sie mindestens ein rotes Kleid haben sollte. Nun, das bedeutet natürlich nicht, dass jeder unbedingt jetzt ein rotes Kleid haben muss, aber das sind Dinge, die sie einigen Menschen gesagt hat.

[18:02] Schauen wir uns dieses Beispiel ihres Humors an. Als sie in Australien lebte, in einer Gegend, wo es sehr viele Diebstähle gab, da hatte sie einen Wachhund, der die Obstplantagen und auch den Garten bewachen sollte. Und sie nannte den Hund Tiglath-Pileser, benannt nach dem mächtigen assyrischen König, einem der gottlosen heidnischen Könige der Bibel.

[18:37] Wenn man sie wirklich kennenlernt, ihre Schriften auch genauer untersucht, dann bekommt man ein sehr viel positiveres Bild, als das, was viele Menschen oft von ihr haben. Wenn man sie kennenlernt, wird man feststellen, sie hatte einen wirklich guten Sinn für Humor. Sie liebte das Schöne, sie war nett und freundlich. Sie war sehr sorgfältig und taktvoll. Sie hat sich sehr für eigenständiges, unabhängiges Denken eingesetzt. Sie war sehr ausgewogen und hatte sehr viel gesunden Menschenverstand. Und sie sagt, dass als Christen wir uns von wahrer Theologie und gesundem Menschenverstand leiten lassen sollten. Sie war eine geliebte Ehefrau, eine Mutter und auch eine Oma. Sie war sehr geschätzt als Nachbarin und auch als Freundin.

[20:01] Es gibt so viele wunderschöne Geschichten. Ich wünsche mir, wir hätten mehr Zeit, aber ich möchte Ihnen ein paar Beispiele geben, die uns ein bisschen davon erzählen, wer sie war. Ich habe vor einiger Zeit ein Buch über dieses Thema geschrieben mit dem Titel: Ein Prophet und ein Prophet für unsere Generation. Als ich das gemacht habe, bin ich in den USA, um etwas zu recherchieren. Das war eine interessante Erfahrung in vielen Fällen. Zum Beispiel hatte ich drei Autounfälle in fünf Tagen. Ich konnte fast nicht glauben, was passiert war. Es war wirklich äußerst verrückt. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, dass jemand nicht wollte, dass dieses Projekt stattfindet, und so war ich sehr ermutigt, voranzugehen.

[21:22] Ich hatte auch das Vorrecht, das Privileg, die älteste noch lebende Verwandte von Ellen White zu treffen. Sie war 93 Jahre alt. Sie war immer noch ganz gesund, ihr ging es gut. Sie war von klarem Verstand, hat immer noch Klavier gespielt und sie war auf Facebook aktiv. Ich bin immer noch mit ihr auf Facebook befreundet. Sie ist also die Urenkelin von Ellen White. Die Enkelin von Willie White. Ihre Mutter Ella Robinson hatte ein Buch geschrieben, auch über die Geschichten ihrer Großmutter Ellen White. Ihr Vater Doris Robinson hatte einige Jahre für Ellen White auch gearbeitet.

[22:33] Hier sieht man ein Bild von Ellen White und die Eltern von der Gladys, die ich getroffen habe, die sieht man links oben auf diesem Bild. Es war sehr interessant, denn Gladys wusste so viel über Ellen White, ihre ganze Familie. Es gibt wahrscheinlich niemanden anders auf der Welt, der noch so viel vom Familieninnenleben der Whites kannte. Also habe ich ihr sehr viele Fragen gestellt und das Interview dann aufgenommen. Sie hat die Fragen nicht vorher eingesandt, es war alles direkt aus dem Bauch heraus, was sie geantwortet hat.

[22:25] Eine Frage, die ich ihr gestellt habe, war: „Wie würdest du Ellen White als Person beschreiben?“ Wollt ihr wissen, was sie gesagt hat? Das hat sie gesagt: „Eine liebende Großmutter.“ Und was soll ich eigentlich sagen? Sie hat einen Moment innegehalten und dann sagte sie: „Ich wünschte, ich könnte noch mehr wie sie sein.“ Sie war eine ganz liebenswürdige Person, eine ganz wunderschöne Person.

[24:17] Mein Eindruck von der Gladys haben diese Worte noch einen stärkeren Eindruck hinterlassen, als sie vielleicht jetzt auf dich hinterlassen. Denn ich hatte die Gladys relativ gut kennengelernt in der Zeit, die wir gemeinsam hatten, sie in verschiedenen Kontexten auch beobachtet und gesehen. Denn sie schien mir wirklich eine sehr gläubige, fröhliche, nette, demütige Frau zu sein. Und die Arbeiter und die Anwohner von diesem Pensionsheim in Napa Valley, dem Adventist Retirement Estate, die wir als eine glückliche und fröhliche Frau beschreiben, die sich in ihrer Kontakt mit anderen wohlfühlt und viele Freunde hat, sehr herzlichen Dank für ihr Talent zum Klavierspielen. Also in anderen Worten, eine sehr positive, eine sehr nette, freundliche, christliche Frau.

[25:26] Also die Gladys, denk mal drüber nach, mit all diesen positiven, freundlichen Attributen und Eigenschaften. Und ich habe sie gefragt, wie würdest du Ellen White als Person beschreiben? Und ihre Antwort war: „Ich wünschte, ich könnte noch mehr wie sie sein.“ Also Ellen White war eine wunderbare Person, eine liebenswürdige Person, hat einen wunderschönen Charakter.

[26:05] Hier sieht man das Haus, in dem Ellen White die letzten Lebensjahre verbracht hat. Und einige ihrer Mitarbeiter haben hier gelebt. Als sie dort gelebt haben, haben die Enkel sehr gerne Ellen White besucht. Es gab nur ein Problem, und das war diese Frau hier auf dem Bild, Sarah McEnterfer. Denn weil Ellen White sehr viel zu tun hatte, musste jeder erst an dieser Sarah McEnterfer vorbei, die dann entscheiden sollte, wer zu Ellen White vorkam und wer nicht. Und Sarah McEnterfer wollte jetzt nicht, dass Ellen White, die sie selbst Mutter nannte, gestört wird. So war ihre gewöhnliche Antwort: „Es tut mir leid, ihr könnt sie heute nicht besuchen, die Großmutter hat leider viel zu tun.“

[27:21] Also wussten die Enkel, dass Sarah McEnterfer zu fragen ist, keine gute Idee. Also, wenn sie Ellen White sehen wollten, was sie stattdessen getan hatten, sie sind um das Haus herum gegangen, dann sind sie durch eine Hintertür hineingekommen, und dann sind sie so eine geheime Treppe hochgelaufen, auf die man direkt in den Schreibraum von Ellen White kam, wo sie sich gewöhnlich aufhielt. Und wenn sie dort ankamen, war Ellen White immer froh, sie zu sehen.

[28:07] Wenn man Ellen White und ihre Schriften wirklich kennenlernt, bekommt man ein sehr viel positiveres Bild, als die meisten Menschen es haben. Und das stellt jetzt uns die Frage: Wenn Ellen White so eine freundliche Person gewesen ist, wie kann es sein, dass sie auf all den Bildern immer so traurig, so ernst aussieht? Sehr gute Frage, gut, dass du sie gestellt hast. Es ist wahr, es gibt kein einziges Bild von Ellen White, das wir haben, wo sie lächelt. Aber wir müssen verstehen, dass das keine merkwürdige Sache in der damaligen Zeit gewesen ist. Damals war es gar nicht üblich für Menschen, auf Bildern zu lächeln. Also, Menschen schauten allgemein auf Bildern eher ernst, oder auf jeden Fall nicht so besonders fröhlich.

[29:08] Warum war das so? Der Autor und Adventshistoriker George Knight gibt eine gute Erklärung. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was er sagt, aber an diesem Punkt hat er wirklich sehr recht. Er bringt es auf den Punkt. Fotografie war bis etwa 1880 ein langsamer Prozess, der lange, ermüdende Belichtungszeit benötigte. Der Trick bestand darin, während der Sitzung so still wie möglich zu sitzen. Dies bedeutete ein ausdrucksloses Gesicht. Denn es ist viel schwieriger, seine Gesichtsmuskeln in einer lächelnden Position stillzuhalten, als in einer emotionslosen. Daher der ernste Blick. In ihrem späteren Leben hatte sich die fotografische Technologie verbessert, aber die Gewohnheit, ernst auszusehen beim Porträt war noch nicht zugunsten einem Lächeln aufgegeben worden.

[30:40] Also hier haben wir wirklich eine sehr gute Erklärung dafür. Damals gab es noch keine Handys, mit denen man so ganz schnell ein Selfie machen könnte. Es hat damit sehr viel Zeit gebraucht, um überhaupt ein Bild zu bekommen. Versuch, dich selbst mal hinzusetzen und fünf Minuten lang zu lächeln, ohne deine Muskeln zu bewegen. Dann wird man verstehen, dass es sehr viel einfacher ist, einfach so mit einem ganz emotionslosen Blick nach vorne zu schauen. Deswegen haben sie damals eben nicht gelächelt, als Bilder geschossen worden sind.

[31:21] Vielleicht habt ihr auch schon, wie ich, das folgende erfahren oder erlebt. Ihr habt ein Bild gesehen von einer Person, die ihr niemals getroffen habt. Und dann trifft man diese Person im echten Leben. Und wenn man das manchmal tut, dann denkt man sich: „Ich kenne diese Person, ich habe sie ja vorher schon gesehen.“ Aber manchmal stellt man sich die Frage: „Ist das wirklich dieselbe Person?“ Die ist ja ganz anders als das, was ich im Kopf gehabt habe, als ich die Bilder gesehen habe. Das passiert uns manchmal. Und ich glaube, es wäre uns wahrscheinlich ausgegangen, wenn wir Ellen White hätten treffen können. Wir haben von den Fotografien unser Bild im Kopf. Aber wenn wir sie in der Realität getroffen hätten, dann hätten wir ein ganz anderes, sehr viel positiveres Bild von ihr.

[32:31] Wir wollen uns anschauen, was S. N. Edwards, ein Adventist, der sie kannte und ihre Zeit gelebt hat, geschrieben hat. So wie er sie beschrieben hat: „Sie hat einem immer direkt ins Gesicht geschaut, wenn sie nicht gerade gelesen hat. Nach Edwards war Ellen White weder gutaussehend noch unansehnlich, aber sie hatte das süßeste Lächeln, das sich oft zeigte und ihr Gesicht schön machte. Und das war es.“ Vielen Dank. Er sagt mit anderen Worten, sie war nicht besonders schön oder hässlich. Aber ihr Lächeln machte ihr Gesicht wunderschön.

[33:29] Viele andere Leute bezeugen, dass Ellen White immer gerne auch Dinge weitergegeben hat und immer auch sich gefreut hat, wenn man eine gute gemeinsame Zeit verleben konnte. Sie selbst, wenn sie Christentum beschreibt, dann sagt sie: „Es ist keine traurige, sondern eine freudige Religion sein soll.“

[33:58] Lass uns hier ein paar Zitate lesen. Sie sagt: „Christen sollten die freudigsten und glücklichsten Menschen sein, die leben. Sie können das Bewusstsein haben, dass Gott ihr Vater und ewiger Freund ist. Aber viele bekennende Christen repräsentieren die christliche Religion nicht korrekt. Sie erscheinen düster. Sie erscheinen düster, so als wären sie unter einer Wolke. Sie sprechen oft von den großen Opfern, die sie gemacht haben, um Christen zu werden.“

[34:50] Und hören wir uns das noch an: „Ich bin manchmal sehr ratlos, was zu tun ist. Aber ich werde nicht deprimiert. Ich habe mich entschieden, so viel Sonnenschein in mein Leben zu bringen, wie ich nur kann.“ Ellen White hat einige schwierige Dinge in ihrem Leben erlebt. Sie hat ihren Ehemann verloren. Sie hat zwei ihrer Söhne verloren. Sie wusste, was es heißt, mit Tragödien und mit Schwierigkeiten. Aber was wir hier gesehen haben, war ihre Meinung. Sie hat versucht, Dinge positiv auszusehen.

[35:37] Hören wir uns das nächste Zitat an, eines meiner absoluten Lieblingszitate aus ihren Schriften. Sie schreibt: „Sie, und sie meint die Religion von Jesus Christus, bemäntelt das Leben nicht mit Sacktuch. Sie drückt sich nicht in tiefen Seufzern und Ächzen aus. Nein, nein. Diejenigen, die Gott zum Ersten, Letzten und Besten machen, sind die glücklichsten Menschen in der Welt. Lächeln und Sonnenschein sind nicht aus ihrem Angesicht verbannt.“ Lasst uns niemals die Tatsache aus den Augen verlieren, dass Jesus eine Quelle der Freude ist. Er freut sich nicht am menschlichen Elend, sondern liebt es, sie glücklich zu sehen. Ist es nicht wunderbar?

[36:39] Lesen wir nochmal den Teil in Jello. „Diejenigen, die Gott zum Ersten, Letzten und Besten machen, sind die glücklichsten Menschen in der Welt.“ Das ist das Christentum, das sie verkündet hat. Das ist das Christentum, das sie selbst ausgelebt hat. Das ist biblisches Christentum.

[37:14] Nun, wie geht es dir? Bist du ein betrübter Adventist oder ein fröhlicher Adventist? Bist du ein trauriger Christ oder ein fröhlicher Christ? Lasst uns Siebenten-Tags glücklich sein. Das macht so viel mehr Freude. Und der Schlüssel, ein wirklich froher Adventist zu sein, ist, dass wir wirklich unser Leben völlig Jesus übergeben. Dass er, der uns geschaffen und unseren Besten kennt, uns wirklich in jedem Bereich unseres Lebens führen darf. Und wenn wir das tun, werden wir auch Veränderungen erleben und es wird auch manchmal schwierig sein. Aber es ist es wert, es ist immer für unser Bestes.

[38:18] Wisst ihr, was Eden heißt? Es ist interessant, wir sehen in der Bibel, dass die Namen in der Bibel oft von großer Bedeutung sind. Jemand zählte mindestens 75 Mal in dem Buch Genesis allein die Namen von Bedeutung. Was bedeutet Eden? Das ist einer der ersten Namen in der Bibel. Das ist der Name für den Ort, wo Gott den Menschen hingesetzt hatte, als er ihn gerade geschaffen hat, am Anfang der Welt. Sehr interessant. Eden bedeutet Vergnügen, Freude, etwas, was Spaß macht. Das ist das, was Gott eigentlich für den Menschen angedacht hatte. Das ist, was er für die Menschen möchte und für mich möchte. Das ist, was Gott für dich möchte.

[39:33] Ty Gibson hat eine interessante Geschichte erzählt. Es gab so eine Zeit in seinem Leben, als er heranwuchs, wo er sich oft in einem Baum versteckte, sich dort Zuflucht suchte. Er kam von der Schule heim und als er zum Eingang des Hauses kam, hat er seinen Schulranzen, seinen Rucksack, beiseite geworfen. Er ist dann zum großen Baum im Garten gegangen und ist dann hochgeklettert zu einem großen Ast dort mitten im Baum. Er hat dort oft stundenlang gesessen und hat nachgedacht oder eher gefühlt. Gefühle, die er kaum richtig denken konnte. Und zwar sehr starke Gefühle. Gefühle, die viel mit Hass und Zorn zu tun hatten. Er hatte das ganz tiefe Verlangen, dass in dem Haus, das eigentlich sein Heim sein sollte, Dinge anders laufen sollten. Aber wenn er dort auf dem Baum saß, war er zumindest weg von dem Leben dort unten, von den Problemen. Er war von den Dingen getrennt, das, was er dort gesehen und hätte hören können, was das Leben so fast unerträglich gemacht hat für ihn. Aber wie alle Jungs musste er auch essen und schlafen und auch ein bisschen Hausaufgaben machen. Und so kam dann seine Mutter und rief: „Ty, komm runter vom Baum.“ Und ganz zurückhaltend und zögerlich ist er dann den Baum hinabgeklettert. Er hat dann tief eingeatmet und ist ins Haus hineingegangen.

[42:17] Manchmal war die Atmosphäre in seinem Heim ganz fröhlich und freudig, aber meistens war das nicht der Fall. Man hat dann gemeinsam gegessen am Tisch und mit jedem Wodka-Glas, das sein Vater getrunken hat, ist die Atmosphäre immer schlimmer. Die Atmosphäre wird immer schlimmer. Die Spannung ist immer stärker geworden. Die Atmosphäre hat sich immer mehr verschlechtert. Er hat sich dann beschwert über das und über jenes. Er hat manchmal dann Dinge, so Geschirr und Sachen vom Tisch weggeschmissen. Manchmal hat er den ganzen Tisch umgedreht. Es war unterschiedlich, wie es passierte, aber es endete immer auf dieselbe Weise. Seine Mutter, Tys Mutter, wurde geschlagen, oft blutig geschlagen, manchmal so sehr, dass sie das Bewusstsein verlor. Es war eine sehr traurige Situation. Die vier Kinder haben sich oft in einem Bett zusammengekauert. Zum Glück wurden sie selbst nie geschlagen, aber sie konnten den Schmerz ganz tief unter ihrer Haut, in ihren Herzen spüren. Sie haben da zusammen in ihrem Bett gelegen und haben geweint, solange bis sie nicht mehr weinen konnten. Das war eine sehr traurige Situation.

[44:08] Aber eines Tages kam der Tag der Befreiung, zumindest zu einem bestimmten Grad für Ty. Sein Lehrer rief seine Mutter an und sagte: „Er sei kein dummes Kind, aber er sehe aus, als wäre er enttäuscht. Er sagte, er sei enttäuscht, aber er sehe aus, als wäre er enttäuscht. Er sieht aus, als wäre er enttäuscht, aber er sehe aus, als wäre er enttäuscht. Es sieht so aus, als ob er sich nicht auf die Schule fokussieren kann. Wenn sich nichts ändert, wird er die zweite Klasse noch einmal wiederholen müssen.“ Seine Mutter hat sich Sorgen um ihn gemacht. Er liebte seine Mutter. Er sagte, zu dieser Zeit war seine Mutter die einzige Person in der Welt, die ihn wirklich glücklich machen konnte. Der Grund, warum er seinen Vater so sehr hasste, war, weil er seine Mutter so sehr liebte. Oft hat er sich gewünscht, dass das nicht sein Vater sei.

[45:23] Eines Tages kam die Mutter wieder zum Baum und rief zu ihm auf: „Ich muss mit dir reden, bevor Charlie nach Hause kommt.“ Das war seltsam, dachte Ty. Sie nennt ihn sonst immer Vater, nicht Charlie. Er hat herausgehört, dass es sehr dringend ist, als sie rief, und ist schnell aus dem Baum herausgeklettert. Sie waren in der Hälfte des Baums, und er war schnell auf dem Baum. Sie sind schnell aus dem Baum herausgeklettert. Sie sind in das Haus hineingegangen, in einen kleinen Raum. Sie haben die Tür geschlossen und saßen dort alleine. Sie erzählte ihm von den Schulnoten. Sie sagte, weil Ty das älteste Kind war, könnte er etwas verstehen. Sie wollte ihm etwas sagen, das ihm helfen könnte, sich in der Schule besser zu konzentrieren. Etwas, das ihn befreien könnte, das ihn befähigen könnte, sich besser auf die Schule zu fokussieren. Aber sie war nicht ganz sicher. Sie sagte: „Vielleicht wirst du es auch nicht verstehen.“ Aber sie fühlte, sie muss es ihm sagen. Und Ty saß dort und wusste gar nicht, was er denken sollte. Das schien ja sehr bedeutsam zu sein.

[47:08] Und dann hat sich seine Mutter zu ihm vorgelehnt, hat ihre Hand auf seinen Knie gelegt, hat ihm in die Augen geschaut, und dann gesagt: „Charlie ist nicht dein Vater.“ Und dann hat sie beinahe angefangen zu weinen. Und Ty hat gesagt: „Was? Das ist doch alles, was ich wusste. Er hat ihn immer Vater genannt.“ Und dann hat die Mutter so einen Briefumschlag hervorgezogen. Sie hat ein Foto herausgenommen. Es war ein Bild von einem Mann, den er, soweit er sich erinnern konnte, niemals gesehen hatte. Und sie sagte: „Sein Name ist John, Johannes. John ist dein Vater.“ Und sie fing an, ihm zu erzählen, was für ein freundlicher, netter Mann das gewesen ist. Ein lustiger, ein fröhlicher, ein freundlicher und niemals gewalttätiger Mann. John ist dein Vater.

[48:33] Und als das passierte, hat sich etwas ganz Fundamentales im Herzen von Ty verändert. Immer und immer wieder hat er sich gesagt: „Er ist nicht mein Vater.“ In einem gewissen Art und Weise war Ty jetzt frei. Er musste sich nicht mehr mit diesem hässlichen Charakter identifizieren. Er war jetzt frei, jemand anders sein zu können, nicht mehr so zu sein zu müssen wie Charlie. Er hat von dem Tag an Charlie nie wieder Vater genannt. Seine Schulnoten wurden besser. Und er ist nie wieder auf dem Baum geklettert, außer aus reiner Freude daran, was für ein freundlicher Mann das war.

[49:34] Jetzt zum Schluss möchte ich dir die Frage stellen: Was ist dein Bild von deinem himmlischen Vater? Hat der Teufel, der Feind, Erfolg gehabt mit seinen Lügen in deinem Leben? Hast du ein Leben, in dem du dich nicht mehr verliebt hast? Hast du ein Leben, in dem du dich nicht mehr verliebt hast? Hast du ein negatives Bild von Gott und von Christentum? Oder bist du vielleicht ein Christ zu einem gewissen Grad und denkst, wenn wir wirklich Gott folgen, wenn wir Gott hundertprozentig folgen, dann werden wir viele gute Dinge im Leben verpassen. Wenn das dich betrifft, dann möchte ich dir versichern: Gott ist ein liebevoller Gott, der sich wünscht, dass du glücklich bist. Und in Übereinstimmung mit dem zu leben, was er uns durch seine Propheten sagt, wird uns dazu führen, das beste Leben zu leben. Ich mag es, wie der Apostel Paulus es ausgedrückt hat: „Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat, wie sollte er mit ihm nicht uns auch alles schenken?“ Natürlich hat der, der uns geschaffen hat und für uns gestorben ist, hat er natürlich das Beste für uns im Sinn, er weiß es, was das Beste ist und er will es uns auch geben. Wir sollten nicht Angst haben, sondern ganz mit Zuversicht unser ganzes Leben in seine liebenden Hände geben.

[51:42] Ich möchte dich heute ermutigen, heute, heute, heute, heute, in deinem Herzen heute dich zu entscheiden, dass du diesen Gott haben möchtest, den Gott des Kreuzes, unseren Gott der Liebe, dass du ihn akzeptierst als deinen persönlichen Erretter und du möchtest ihn akzeptieren als den Herrn deines Lebens und ihn als den Herrn deines Lebens annimmst. Ich möchte dich einladen, heute ihn, der unsere Zukunft kennt, der unser Leben so viel besser kennt als wir selbst, ihn zum Herrn deines Lebens zu machen. Ich möchte dich einladen, heute zu entscheiden, in Übereinstimmung mit dem zu leben, was er uns in seinem Wort zeigt. Möchtest du heute diese Entscheidung fällen? Ich hoffe es, sodass wir alle frohe Adventisten sein können.

[53:07] Zum Ende noch ein letzter Aufruf. Wenn du nicht ganz sicher bist, wie Gott möchte, dass du dich zu dieser Frau Ellen White stellst, wenn du nicht genau sicher bist, wie du über ihre Schriften und auch den Anspruch, den sie hat, denken sollst, dann möchte ich dich wirklich nachdrücklich einladen, zu sehen und zu schmecken, diesem Ratschlag der Bibel wirklich zu folgen: „Den Geist dämpft nicht, die Weissagung verachtet nicht, prüft alles, das Gute behaltet.“ Wenn du nicht völlig überzeugt bist, dass sie eine Prophetin Gottes ist, mit einer wichtigen Rolle in dieser letzten Zeit, die uns hilft, wirklich die Bibel gut zu verstehen und gegründet zu sein gegen all die Verführungen, die es heute auch im Christentum gibt, gib ihr zumindest eine ehrliche Chance, die du unter Gebet prüfst. Ob es zum ersten Mal oder wieder, nimm dir ein Buch von ihr, wie zum Beispiel Schritte zu Jesus oder Das Leben Jesu oder Vom Schatten zum Licht, und ich sage dir, du wirst reich gesegnet werden. Ich bin so gesegnet worden, ich bin viel näher zu meinem Erlöser gekommen, ich habe meine Bibel so viel besser verstanden und es hat mir geholfen, ein freudiger Christ zu sein. Und ich weiß, das wird auch für dich so sein, wenn du von ganzem Herzen unter Gebet wirklich Gott suchst in dieser Frage.

[55:25] In 2. Chronik 20 Vers 20 heißt es: „Glaubt an den Herrn, und es wird euch gelingen. Glaubt seinen Propheten, und es wird euch gelingen.“ Möchtest du heute diese Herausforderung annehmen und sie testen? Ich glaube, du bist weise genug, diese Entscheidung heute zu fällen. Und du wirst es nicht bereuen.

[56:04] Lasst uns gemeinsam zum Ende noch beten. Lieber himmlischer Vater, danke, dass du wirklich ein liebevoller Gott bist und ein geduldiger Gott, der so viel Geduld mit jedem Einzelnen von uns gehabt hat. Danke, dass obwohl wir alle gesündigt haben und der Lohn der Sünde der Tod ist, wie die Bibel es sagt, dass wir trotzdem durch den Tod eines Sohnes mit dir erneut verbunden werden können und dein Königreich betreten werden können. Gott, du siehst die Entscheidung, die wir in unserem Herzen heute treffen wollen. Wir möchten, dass du unser persönlicher Erretter bist. Wir möchten dich, der du das Beste für uns kennst und weißt, zum Herrn unseres Lebens machen und wir möchten auch die Propheten, die du uns gibst, wirklich im richtigen Licht sehen. Und so möchten wir wirklich deine weisesten Ansprüche nehmen, wenn wir alles prüfen, das Gute behalten und das Schlechte wegwerfen. Hilf uns, dass wir verstehen, wie wir uns zu Ellen White stellen sollten und welche Rolle sie hat für uns und unser Leben in der Gemeinde und auch in dieser Endzeit. Danke, Herr, dass du hörst und dass du dieses Gebet erhören wirst. So beten wir diese Dinge im Namen Jesu. Amen.


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