[0:31] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Nachdem wir in den vergangenen zwölf Lektionen die Geschichte von Mose studiert haben, von Adam und Eva bis Jakob und Josef, sind wir nun am Ende des Quartals angelangt. In dieser Lektion werden wir gemeinsam studieren, wie Jakob Kanaan verlässt und sich in Ägypten niederlässt, um dann Jakobs Segen, den Vater und seine Kinder, um zum Schluss werden wir über seinen Tod sprechen und über Josefs Tod sprechen. Der Marktwert dieser Woche befindet sich in 1. Mose Kapitel 47, Vers 27. Dort steht: "So wohnt Israel im Land Ägypten, im Land Goschen, und sie haben Besitz ergriffen und sind fruchtbar geworden und haben sich sehr vermehrt." Lasst uns gemeinsam beten.
[1:46] Unser himmlischer Vater, wir sind sehr dankbar, dass du uns diese wunderschöne Gelegenheit schenkst, gemeinsam dein Wort zu studieren. Bitte, Herr, schenke du uns deinen Heiligen Geist und gib uns, dass wir was Neues von dir lernen können und dein Charakter widerspiegelt im Namen Jesu Christi. Amen.
[2:11] Seitdem nimmt mit dem Thema von Sonntag: Jakob reist zu Josef. Die zehn beziehungsweise elf Brüder Josefs kamen zu Vater mit einer großartigen Nachricht. Nicht nur der Sohn Josef war noch am Leben, sondern die ganze Familie hätte nicht wegen der Hungersnot sterben müssen, sondern sie waren gerettet. Sie hätten Rettung in Ägypten finden können und beim Bruder bleiben können. Dennoch war die Demütigung von den zehn Brüdern nicht fern geblieben, weil sie mussten erkennen, dass sie eine große Sünde begangen hatten. Und die zehn Brüder hatten dem Vater erzählt, was sie dem Josef getan hatten. Jakob hatte bestimmt, so als hätte er sich nie vorstellen können und war wahrscheinlich am Anfang sehr schockiert. Aber er sah, wie Gott alles zum Guten gewendet hatte und er vergab seinen Kindern. Und am Ende gab es eine große Freude und die ganze Familie machte sich auf und sie waren bereit, sich auf den Weg nach Ägypten zu machen.
[3:36] Aber auf diesem Weg geschieht was Besonderes, und das hat man ja lesen ab 11.10. Mose Kapitel 46. In dieser ganzen Lektion werden wir von Kapitel 46 bis 50 betrachten. Wir starten mit Vers 1: "Und Israel brach auf mit allem, was er hatte. Und als er nach Beer-Seba kam, brachte er dort dem Gott seines Vaters Isaak Opfer dar." Also sehen wir, dass Jakob Gott sucht und wollte die Gewissheit haben, dass Gott bei ihm ist und sie begleitet nach Ägypten.
[4:20] Vers 2 bis 4: "Und Gott sprach zu Israel in einer Nachtgesicht: Jakob, Jakob! Er sprach: Ich bin's. Sprach: Ich bin der starke Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hin abzuziehen, denn dort will ich dich zu einem großen Volk machen. Ich will mit dir hinab, hinab nach Ägypten ziehen, und ich führe dich gewiss auch wieder hinauf, und Josef soll dir die Augen zudrücken." Es ist interessant diese Szene, weil sie erinnert uns an die Erfahrung. Er war eigentlich auf dem Weg in das verheißene Land und Gott benutzte die gleichen Worte, die gleiche Verheißung auch für Jakob. Und er fängt an und er sagt: "Fürchte dich nicht." Und danach die Verheißung: "Ich will dich also Jakob zu einem großen Volk machen." Was war passiert? Eigentlich hatte der große Gott auch schon Abraham versprochen, eine große Nachkommenschaft zu bekommen, die sollte zahllos sein wie die Sterne. Aber bis jetzt in Kanaan war das Volk nur sehr langsam gewachsen.
[5:52] In dem Buch "Patriarchen und Propheten" ab Seite 206 wird diese Geschichte beschrieben. Und dort wird beschrieben, dass die Familie Jakobs sich nicht ausbreiten können, weil sie im Besitz war von mächtigen, heidnischen Völkern. Und somit gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wussten sie, also die Familie Jakob, sie verjagen müssen, oder sie hätten sich selber zwischen ihnen vermischen. Aber das erste, sie auszurotten und zu verjagen, war noch nicht der Wille Gottes, weil wir ja zum Beispiel im 1. Mose 15, Vers 16 sehen, steht geschrieben, dass das Maß der Sünde der Amoriter noch nicht voll ist. Das heißt, es gab noch Leute, die gerettet werden können, und diese heidnischen Völker waren noch nicht auszurotten. Gott hätte denen noch eine Chance geben können und Zeit für sie gelassen. Die zweite Option war, dass die Israeliten mit den Kanaanitern sich vermischen können, aber das hätte zum Abfall geführt. Sie hätten angefangen, auch Götzendienst zu treiben, und das ist sehr, sehr gefährlich für sie.
[7:33] Deshalb die Lösung für den Moment war: Nach Ägypten hinzuziehen von Josef, weil dort das Land war gut bewässert, war fruchtbar, und das Volk hätte sich vermehren können. Und dann gab es noch ein kleines Detail, das Josef selbst erzählt in 1. Mose 46, Vers 34, wo er sagte: "Denn alle Hirten sind den Ägyptern ein Gräuel." Das heißt, es gab eine bestimmte Abneigung von den Ägyptern zu den Israeliten, weil sie diesen Geschäft machten. Also sie waren Hirten, und das führte dazu, in einer gewissen Art und Weise, dass sie unter sich blieben, dass sie geschützt werden von der Tradition, von dem Götzendienst der Ägypter, und sie konnten gemeinsam weiterhin treu an Gott bleiben. Und das ist für mich auch eine sehr interessante Lehre, weil manchmal ist es gar nicht so schlecht, anders als die anderen zu sein, weil wir müssen in der Welt sein, sagt die Bibel, aber nicht von der Welt sein und trotzdem treu bleiben, egal was um uns herum passiert.
[8:54] Danach die Bibel erzählt ab 1. Mose 46, Vers 8 bis 25 eine lange Liste über das Nachkommen. Als für die, die das vertiefen können, können wollen, können das zu Hause weiter studieren. Aber am Ende dieser langen Liste steht was Besonderes, Vers 26 und 27 von Kapitel 46: "Alle Seelen, die mit Jakob nach Ägypten kamen, die aus seinem Leibe hervorgegangen waren, ausgenommen die Frauen der Söhne Jakobs, sie sind zusammen 66 Seelen. Und die Söhne Josefs, die ihm in Ägypten geboren sind, waren zwei Seelen. So dass alle Seelen des Hauses Jakob, die nach Ägypten kamen, 70 waren." Aber diese Zahl 70, und zwar die 66 Leute für Jakob, Josef und die zwei ersten Söhne, dann irgendwie das Konzept, die Vorstellung von Gesamtheit, Haus.
[10:13] Woher wissen wir, dass wir in 1. Mose 10 sehen schauen, da werden beschrieben die Generationen nach Noah, Sem, Ham und Jafet, und zwar die sogenannten Völkerlisten, die Tafeln, die Liste der Nationen, die die ganze Welt bevölkert hatten. Und deshalb 70. Die waren auch 70 Nationen. Ist für uns die Zahl der Vollständigkeit, der ganze Welt, die die ganze Welt beschreibt. 70 Nationen, 70 Seelen als Volk Israel, die in Ägypten kamen.
[10:51] Was bedeutet, dass sie uns? Was ist ein Gleichnis für uns, weil wir können darüber nachdenken, wie Gott Abraham gerufen hat, um aus der Trennung von den Götzendienern, von den Hethitern, hatte sie versprochen, hatte Gott versprochen, ins verheißene Land zu kommen und das zu erwerben, aber eben nicht er, hätte das bekommen, sondern sein Nachkommen. Das gleiche passiert uns auch. Gott möchte uns retten, uns verspricht uns das biblische Kanaan, das himmlische gelobte Land, aber noch nicht jetzt. Wir müssen noch ein bisschen warten. In der Zwischenzeit können wir nach Ägypten, wir erleben dort, wie Gott auf uns aufpasst, wie er uns begleitet. Aber mal am Ende, er führt uns hinaus und er rettet uns von der Sünde bis zum gelobten Land, wenn Jesus wieder kommt. Und diese Geschichte vom Volk Israel ist die Geschichte von der ganzen Welt, die Rettung, die Größe, der größeren Lösungsplan für die Menschheit, der später auch ganz deutlich war für alle.
[12:10] Am Anfang hat man gedacht, dass nur die Juden gerettet werden können. Aber natürlich, Gott liebt die ganze Welt. Und so, wie wir zum Beispiel in Römer 10, Vers 12 lesen, da steht: "Ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden." Ist es nicht fantastisch? Es ist egal, woher wir sind. Sie werden Gott glauben und ihn anrufen, dann wird Gott uns retten.
[12:59] Jetzt kommt eine wunderschöne Szene und zwar das Wiedersehen von Jakob und Josef. Und dazu möchte mir zusammen Kapitel 46 lesen, Vers 28 und 29. "Und Israel hatte aber den Juden vor sich. Jetzt hat er Josef gesandt, damit er ihn zu Begegnung nach Goschen. Und sie kamen in das Land Goschen. Josef spannte seinen Wagen an und vor seinem Vater ist er nach Goshen entgegen und dass er in so viel ihm um den Hals und weinte lange an seinem Hals."
[13:47] White beschreibt diese Szene und sagt, dass Josef kam in einem Staatswagen und in Begleitung auch von einem großen, fürchterlichen Gefolge. Und stellen wir uns diese Szene tatsächlich vor. Also aus einer Seite, auf einer Seite ein alter, einfacher Nomade, müde, ohne Prunk, ohne wertvolle Staatswagen, vielleicht auf einem Esel, mit viel Vieh und hungrigen Menschen. Und auf der anderen Seite der Josef, der mächtigste Mann Ägyptens, der jung war, der stark war, mit wertvollen Kleidern, auf diesen starken, wertvollen Staatswagen und mit einem großen Gefolge. Aber Ellen White beschreibt diese Szene und das wollen wir zusammen lesen im "Patriarchen und Propheten" 207, erster Paragraph.
[14:50] Aber vergessen waren gleich ja Prunk seine Umgebung und die Würde seiner Stellung. Also Josef erfüllte nur ein Gedanke, nur ein Verlangen bewegt in sein Herz. Als er die Reise in den Goshen kommen sah, konnte er seine sehnsüchtige Liebe, die er so viele Jahre hatten unterdrücken müssen, nicht mehr bezwingen. Er sprang vom Wagen und lief seinem Vater entgegen, um ihn zu begrüßen. Und als er in so viel ihm um den Hals und weinte lange an seinem Hals.
[15:31] Es ist so berührend. Plötzlich war das ganze Leid von so vielen Jahren verschwunden. Die Familie war zusammen und der Vater und der Sohn wieder begegnen. Und das erinnert mich ein bisschen an das große Wiedersehen, auf dem wir alle erwarten, und zwar, wenn wir endlich unsere Familienmitglieder, unsere Freunde wiedersehen werden, wenn Jesus wieder kommt. Und wir werden auch hier so sehen, und das ist so eine große Moment der Freude sein, nachdem so viel Leid erfahren wurde auf dieser Erde.
[16:20] Kommen wir zum Montag und die Geschichte, die wir angucken werden, ist, wie Jakob sich in Ägypten niederlässt. Kapitel 47, ab Vers 1. Und wir werden bis 46 gemeinsam lesen. "Und Josef kam und berichtete es dem Pharao und sprach: Mein Vater und meine Brüder sind aus dem Land Kanaan angekommen, samt ihren Schafen und Rindern und all ihrer Habe. Und siehe, sie sind im Land Goschen. Er hatte aber aus der Zahl seiner Brüder fünf mitgenommen und stellte sie dem Pharao vor." Vers 3: "Und der Pharao fragte seine Brüder: Was treibt ihr? Und sie antworteten dem Pharao: Deine Knechte sind Schafhirten, wir und unsere Väter. Und sie sprachen zum Pharao: Wir sind gekommen, um uns im Land aufzuhalten, denn deine Knechte haben keine Weide für ihr Vieh, so hat die Hungersnot das Land Kanaan und nun möchten wir, möchten deine Knechte gerne im Land Goschen wohnen."
[17:39] Das sprach der Pharao: "Josef, dein Vater und deine Brüder sind zu dir gekommen. Das Land Ägypten steht dir offen. Lass deinen Vater und deine Brüder am besten Ort des Landes wohnen, im Land Goschen sollen sie wohnen. Und wenn du weißt, dass unter ihnen durch die Leute sind, so setze sie auf seine über meine Herren."
[18:08] Also Josef ließ sich von fünf seiner Brüder begleiten und er ging zum Pharao. Und wieso der Geist der Fahrten uns erzählt, eigentlich hätte aus Dankbarkeit der Frauen aus Dankbarkeit zu Josef, weil er als Stadtplaner das ganze Ägypten gerettet hat, er hätte die Brüder Josef eigentlich auch als Staatsbeamte geehrt werden müssen. Und das war auch ein bisschen seine Intention. Aber Josef hatte das geahnt und hatte empfohlen, den Brüdern zu erzählen, was tatsächlich ihre Beschäftigung war, und zwar, dass sie einfach Hirten waren. Und der Grund war, weil er wusste, wenn sie am Anfang auch Hof gewesen wären, dann hätten sie ganz viele verschiedene Versuchungen bekommen und sehr einfach in den Götzendienst gefallen. Deshalb wollte er seine Brüder schützen. Und deshalb hatten sie den Part von Josef auch gefolgt und waren ehrlich und haben erzählt: "Wir sind Hirten." Und so war es auch klar, dass sie eigentlich nur für eine gewisse Weile da hätte bleiben wollen, nur solange der Hungersnot da war, und dann wären sie eigentlich auch frei gewesen, wieder das Land Ägypten zu verlassen.
[19:55] Und der Pharao hatte sich gefreut und war sehr gastfreundlich. Und er hat auch gesagt: "Ja, das Land, das sie möchten, das bekommen sie." Und hier sieht man auch, wie viel Vertrauen er für Josef hatte, weil er hat gesagt: "Wenn du kennst jemanden aus deiner Familie, der klug und gut ist, lass ihn als Aufseher über meine Pferde und viel sein Glück war auf." Und Frauen, die nachfragen, was ist ja Gewerbe, weil es war auch wichtig, dass die Israeliten keine Bittsteller werden im Land Ägypten, sondern dass sie sich selbst versorgen können und gut einleben können.
[20:46] Nicht lange nach der Ankunft in Ägypten stellte Josef auch dem König seinen Vater vor. Und diese Geschichte live wir ab Kapitel 47, Vers 7 bis 10. "Und Josef brachte seinen Vater Jakob herein und stellte ihm den Pharao vor. Und Jakob segnete den Pharao. Und der Pharao fragte Jakob: Wie alt bist du? Jakob sprach zum Pharao: Die ganze Zeit meiner Fremdlingsschaft beträgt 130 Jahre. Wenig und böse sind meine Lebensjahre gewesen und sie erreichen nicht die Zahl der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingsschaft." Und Jakob segnete den Pharao und ihn hinweg vom Angesicht des Pharao.
[21:46] Jetzt ist besonders interessant, weil Jakob war eigentlich ein Ausländer, waren sämtlich, und er war irgendwie unterlegen. Aber Jakob segnete den Pharao. Und wir müssen denken, dass damals der Status von dem Pharao war sogar als höchste Priester bei ihrer Religion, in der Religion der Ägypter. Aber hier die Schrift lehrt uns was Besonderes und zwar, dass als Josef dem Vater vorstellte, die sich vorstellen, aber Disney, und diese wird nur benutzt in Zusammenhang mit dem Priester. Also Jakob wusste eigentlich, welchen Gott er diente und wie auch der Geist der Weissagung sagte, er, der Zeit gehabt draußen in der Natur, den Allmächtigen kennenzulernen. Und er wusste, dass sein Gott überlegen war. Deshalb streckte er seine Hände zum Pharao und segnete den Pharao.
[23:04] Was bedeutet das für uns? Wir müssen auch bewusst sein, welchen Gott wir dienen. Wir müssen mutig sein, egal wen wir begegnen, auch wenn es größere Männer sind und auch wenn andere Menschen sind, die vielleicht es so aussieht, dass sie den falschen Gott anbeten, die falsche Theologie haben oder sie sogar abgefallen sind. Wir wollen für sie ein Zeugnis sein, ein Signal sein. Wir können denen zeigen, welcher ist der Allmächtige und wahre Gott. Und so hat Jakob auch sein Zeugnis dem Pharao abgelegt. In 1. Petrus 2, Vers 9 liefen wir genau dieses Konzept: "Seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugend des verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht." Das ist unsere Aufgabe. Das ist eine Ehre und eine Freude, diese Aufgabe bekommen zu haben.
[24:25] Aber Kapitel 47 steht dann beschrieben, wie Josef das ganze Land Ägypten für den Pharao erwirbt und wird unterstrichen seine Klugheit, seine Weisheit. Noch einmal: Zuerst tauscht er das Weizen, das er gesammelt hatte in den guten Jahren, mit dem Geld der Ägypter und so bereicherte er den Pharao. Und dann tauschte er ihr Vieh und dann tauschte er das Weizen mit dem ganzen Land der Ägypter und somit machte ihm der Pharao noch mächtiger. Aber gleichzeitig waren die Ägypter so dankbar und sie riefen, wie zum Beispiel im Vers 25 steht: "Du hast uns das Leben gerettet." Und so war weiterhin Josef ein Segen für dieses Land.
[25:25] Das ist für uns auch wichtig, weil egal wo Gott uns hinein setzte, egal wie die Situation aussieht, wir müssen lernen, immer unseres Besten zu geben und unsere Talente zu benutzen, um anderen zu helfen. Aber wie ging es dann der Familie Israels? Bleiben wir bei den Versen 27 und 28 von Kapitel 47. "Und Israel wohnte im Land Ägypten, im Land Goschen, und sie nahmen Besitz, waren fruchtbar und vermehrten sich sehr. Und Jakob lebte noch 17 Jahre im Land Ägypten. Und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, betrugen 147 Jahre." Als diese erste Begegnung mit Josef geschah, hatte eigentlich Jakob gesagt: "Jetzt, wo ich dich gesehen habe, mein Sohn, und auf deinem Leben will ich jetzt sterben." Aber Gott hatte ihm noch 17 Jahre geschenkt. Und in diesen 17 Jahren hatte er endlich Frieden erlebt und er konnte sehen, wie seine Söhne echte Reue bewiesen und wie seine Familie dem Volk sich mehrte und diese Verheißung in Erfüllung kam. Und zusätzlich hatte er die Liebe und die Verehrung des Premierministers quasi Ägyptens, und zwar von seinem Sohn.
[27:04] Aber die Zeit kam auch, dass Israel starten musste. Und trotzdem, bevor er gestorben ist, hatte er ein großes Zeugnis gegeben. Und was geschah in diesen letzten Zeit seines Lebens? Wollen wir gemeinsam lesen und darüber geht es genau das Thema von Dienstag, und zwar: Jakob segnet Josef.
[27:37] Diese Geschichte befindet sich in 1. Mose Kapitel 48 und fängt damit an, dass dem Josef gesagt worden ist, dass Jakob krank war und so wollte er ihn besuchen, noch einmal mit seinen zwei Söhnen. Und wie ich auch in der Bibel steht: "Israel machte sich stark und setzte sich auf dem Bett, um die Kinder zu begegnen." Und er hat wunderschöne Worte des Friedens und des Segens für sie. Aber da geht etwas ganz Besonderes, und zwar Josef wollte formell die Kinder... Tschuldigung, Jakob wollte formell die Kinder Josef adoptieren, zu seinem Volk aufnehmen.
[28:31] Lassen wir zusammen lesen, jetzt Kapitel 48, ab Vers 5 und dann 6: "So sollen nun deine beiden Söhne, die dir im Land Ägypten geboren wurden, er dir zu dir nach Ägypten gekommen bin, mir angehören." Das sagte Jakob zu Josef. "Ephraim und Manasse sollen mir angehören, wie Ruben und Simeon. Die Kinder aber, die du nach ihnen zeugst, sollen dir angehören und sollen in ihrem Erbteil nach den Namen ihrer Brüder genannt werden."
[29:10] Im Buch "Vergleiche und Propheten" steht geschrieben, dass die zwei jungen Männer, Ephraim und Manasse, hätten durch die Beziehungen mit ihrer Mutter, durch dank ihrer Mutter, sowie auch wegen Josef selbst, hätten Priester werden können in Ägypten oder auch Staatsmänner werden können, auf Grund von Josef selbst. Aber Josef Wunsch war, dass sie aufgenommen werden sollten in dem Volk Israel und den wahren Gott anbeten und sich nicht vermischen mit den Ägyptern unter dem Götzendienst treiben. Und da sieht man auch diesen tiefen Glauben, diese Treue Josefs. Und es ist ganz deutlich, dass wir in seiner Treue er belohnt wurde. Und Josef bekam ein doppeltes Anteil an dem Segen von Jakob.
[30:17] Jakob, lasst uns die Verse 8 bis 10 dazu.
[30:21] lasst uns die Verse acht bis zehn da zu lesen.
[30:22] Als aber Israel die Söhne Josephs sah, fragte er: „Wer sind diese?“ Joseph antwortete: „Es sind meine Söhne, die mir Gott hier geschenkt hat.“ Er sprach: „Bring sie doch her zu mir, dass ich sie segne.“ Israels Augen waren vom Alltag kurzsichtig geworden, so dass er nicht mehr sehen konnte. Als er sie nun zu ihm brachte, küsste und umarmte er sie.
[30:59] Was passiert jetzt? Das ist wirklich ganz spannend. Wir sehen, dass Joseph die Söhne zu Jakob bringt, aber Jakob kann nichts mehr sehen und ist deshalb auf Joseph angewiesen.
[31:14] Und dann ließen wir ihn fest reizen und 50:14: Was passiert danach? Nahm Joseph sie beide, seine rechte zur linken und Manasse an seiner linken vor Israels rechten und brachte sie zu ihm. Da streckte Israel seine rechte Hand aus und legte sie auf Ephraims Haupt, obwohl er der Jüngere war. Seine linke aber auf Manasses Haupt, indem er so seine Hände kreuzte, obwohl Manasse der Erstgeborene war.
[32:02] Schauen wir mal, wie Joseph reagiert. An diese Geste der 50:17 bis 20: Als aber Joseph sah, dass sein Vater die rechte Hand aufs Haupt legte, missfiel es ihm darum. Er ergriff die Hand seines Vaters, um sie von Ephraims Haupt auf Manasses Haupt zu wenden. Dabei sprach Joseph zu seinem Vater: „Nicht so, mein Vater, denn dieser ist der Erstgeborene. Lege deine rechte auf seine Haupt.“
[32:37] Aber der Vater verweigerte sich und sprach: „Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es wohl. Auch er soll zu einem Volk werden und er auch soll groß sein. Aber doch soll sein jüngerer Bruder größer werden und sein Same die deine Menge von Völkern sein.“
[33:02] Seit 20: So segnete er sie an jenem Tage und sprach: „Mit dir wird man sich in Israel segnen und sagen: Gott mache dich wie Ephraim und Manasse.“ So setzte er den Manasse voran.
[33:24] Was passiert hier? Das ist für mich sehr bedeutungsvoll. Und zwar, eigentlich war Manasse der älteste Sohn und Ephraim ist der zweite, der geboren war. Aber Jakob macht was ganz Kurioses. Und zwar, er kreuzt die Hände und die rechte Hand geht auf das Haupt des jüngeren, auf Ephraim, und die linke auf das Haupt Manasses. So, dass auch in diese Redewendung bei Segnen hatten später jahrzehntelang die Leute zu den Kindern gesagt: „Gott mache dich wie Ephraim und Manasse.“ Und in dieser Reihenfolge. Man hat nie gehört: „Gott mache dich Manasse und Ephraim.“
[34:09] Und in dem Moment habe ich quasi ein ein Flashback. Diese Szene kennen wir doch schon, oder? In der Bibel von irgendwoher. Und zwar, genau das Gleiche ist bei Jakob und Esau passiert. Da war auch die Verheißung, dass der Jüngere hätte größer sein können als der Älteste, der Erstgeborene. Aber Jakob hatte seinen Vater Isaak, der auch, sowie Jakob später blind war, warum konnte nicht mehr die zwei Kinder unterscheiden. Jakob hatte aber den Vater und den Bruder betrogen, ein Trick benutzt, um den Segen zu bekommen, den Gott ihm versprochen hatte. Und dadurch hatte er gelogen, hat ja Sünde betrieben, hat es so viel Leid gebracht in diese Familie, der Hass eines Bundes und so weiter und so fort, weil er und seine Mutter nicht geglaubt hatten, dass Gott sein Verheißen, seine Verheißung halten konnte. Und er hätte bestimmt eine Lösung finden können, um ihn als zweiter Geborener trotzdem zu sehen, wie er versprochen hatte, als Größter.
[35:26] Also, wir sehen hier eine wunderbare Parallele. Isaak war alt und blind, und dann Jakobs selbst, der ihm betrogen hatte, war auch alt und blind. Und die Kinder mussten gesegnet werden. Der Jüngste hätte größer werden können sollen als der Älteste, und Jakob hatte quasi diesen Trick benutzt gegen seinen Vater. Aber selbst am Ende des Lebens, Gott zeigt ihm, eigentlich hätte Gott das irgendwie schon geregelt, ohne menschliche Hilfe, ohne Leiter, so wie Jakob selbst dann z.B. die Hände kreuzte und die Enkelkinder dann so segnete, wie Gott es wollte. Hätte bestimmt Gott auch eine Lösung gefunden für sich selber, für den Jakob und für den Esau und für uns ist es so eine Lehre, weil häufig glauben wir, dass der Gott irgendwie helfen kann und dafür menschliche Tricks bekommen müssen, um das zu erreichen, was wir möchten, was uns zusteht.
[36:30] Dabei wissen wir, wir denken, dass Gott treu ist und er macht das zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Art und Weise, damit alle glücklich werden und keiner menschliche Tricks benutzen kann und nicht sündigen kann.
[36:47] Am Ende die wunderschöne Szene, dessen, wir Vers 21: Und Israel sprach zu Joseph: „Siehe, ich sterbe, aber Gott wird euch sein und euch zurückbringen in das Land eurer Väter.“ Aber wird zum Schluss sagte Jakob: „Ich glaube daran, Gott hat etwas verheißen, er wird uns heimsuchen und ins Kanaanland wieder zurückführen.“
[37:22] Und genau diese Szene, diesen Moment, diesen Glauben finden wir in Hebräer 11, Vers 21, wo diese Glaubenshelden beschrieben sind. Und da steht: „Durch Glauben hat Jakob, als er im Sterben lag, jeden der Söhne Josephs gesegnet und angebetet auf seinen Stab.“
[37:44] Und somit hinterließ auch Jakob sein Zeugnis und Spiel dafür, alle Kinder, wenn sie ermutigt waren, hätte sie sich erinnern können und wann an was der Vater Israel, Jakob geglaubt hatte. Sein Glaubenszeugnis hat er bis zum Ende dargelegt.
[38:10] Jetzt kommt wieder zum Thema von Mittwoch. Und zwar, nachdem Jakob die Söhne Josephs adoptiert hatte, quasi in der Familie als eigene Söhne, dann segnete Jakob alle anderen Söhne. Im Kapitel 49 lesen wir, verzeihen.
[38:29] Und Jakob rief seine Söhne und sprach: „Kommt zusammen, damit ich euch verkünde, was euch in künftigen Tagen begegnen wird.“ Im Patriarchen und Propheten steht geschrieben, dass Jakob hatte viele Sorgen und hatte immer gedacht: Was passiert in die Zukunft mit meiner Familie?
[39:00] Und der Geist der Weissagung fiel auf ihm und zeigte ihm mit prophetischen Gesichten, welchem der Zukunft so die Zusammenfassung der Zukunft seiner Söhne hätte werden können. Und dann betrifft er jeder Sohn mit besonderem Bild und beschrieb er damit auch seinen Charakter, ihren Charakter.
[39:24] Und so fing er an mit Ruben, ein paar von diesen Segen, von diesen fünf Segnungen bzw. elf, weil dann wurde schon quasi der Joseph mit den zwei Kindern gesegnet.
[39:42] Leben wir ihn erst 49 und dann der Vers 3: „Ruben, Ruben, du bist mein Erstgeborener, Sohn meiner Kraft und der erste Link meiner Stärke, hervorragende Würde und fortschrittliche Kraft. Du warst wie Wasser, und du sollst nicht den Vorzug haben, denn du bist auf das Bett seines Vaters gestiegen und hast es dort entehrt. Weiter: Er stieg auf mein Lager.“
[40:21] Also, was hier beschrieben ist, dass Ruben Ehebruch und Inzest begangen hatte und deshalb verlor er sein Erstgeburtsrecht, weil er eben diese große Sünde gemacht hatte.
[40:41] Und danach kommen die Verse 5 bis 7: „Und Levi sind Brüder. Was wenn der Gewalt sind ihre Schwerter? Meine Seele, komm nicht in ihren geheimen Rat, und meine Ehre vereine sich nicht mit ihrer Versammlung, denn sie haben Männer ermordet in ihrem Zorn und Stiere verstümmelt in ihrer Willkür. Verflucht sei ihr Zorn, weil er so heftig, und ihr Grimm, weil er so grausam ist! Ich will sie verteilen unter Jakob und zerstreuen unter Israel.“
[41:24] Was war passiert? Simeon und Levi waren diejenigen, die verantwortlich waren für diesen Forderungen von den Einwohnern Sichems, nachdem die Schwester Dina misshandelt hatten. Und sie hatten Rache geübt. Und zusätzliche waren auch Simeon und Levi diejenigen, die an meisten schuld waren am Verkauf von Joseph. Und deshalb sagt Jakob: „Sie werden zerstreut werden in Israel.“ Und das geschah genau so. Der Simeon hatte nur einen kleinen Teil, ein kleines Stück Land in Kanaan bekommen. Und sogar Mose erwähnte sie Malone gar nicht in seinen letzten Segen vom Damm.
[42:21] Eintritt in Israel in Kanaan am Land. Und danach, wie sehen in der Geschichte, dass ein paar Nachkommen Simeons haben außerhalb von Kanaan gelebt. Und was passierte mit Levi? Auch Levi bekam kein Land. Er war zerstreut unter Israel. Eigentlich die Leviten hatten 48 Städte in ganz Israel und sie wurden sogar Priester. Aber wie kam es doch dazu? Und zwar, Levi war der einzige Stamm, der später bei dem goldenen Kalb, als das ganze Volk angebetet hatte, nicht diejenigen waren, die dem Stamm Levi zugehörten, die Gott treu waren und nicht das Kalb angebetet hatten. Deshalb machte sie Gott zu Priestern. Sie waren zerstreut, aber sie wurden doch um gesegnet.
[43:24] Und jetzt kommt's an ganz besonderen Segen. Und zwar, aber wenn es acht bis zwölf: „Werden dann im Brüder preisen seine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Vor dir werden sich die Söhne deines Vaters beugen. Juda ist ein junger Löwe. Mit Beute beladen steigst du, mein Sohn. Im Vor hat er sich gekehrt und gelagert wie ein Löwe, wie eine Löwin. Wer darf ihn aufwecken? Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis Schilo kommt, und ihm werden die Völker gehorsam sein. Er wird seinen Fohlen an den Weinstock binden und das Jungtier einer Eselin an die Edelsteine. Er wird sein Kleid in Wein waschen und seinen Mantel in Traubenblut. Seine Augen sind dunkler als Wein und seine Zähne weißer als Milch.“
[44:41] So, Juda bekam einen krönenden Segen. Und ihm gab es auch das Erstgeburtsrecht. Und zwar, hier wieder beschrieben als junger Löwe. Und das Zepter wird sich nicht von Juda weichen, was bedeutet, dass daraus der Messias kam, der König David, und danach der Sohn Davids, das ist der König der Friedefürst, wie auch in Jesaja 9 beschrieben wird. Daraus kam der Messias, die Hoffnung, der Retter. Und das ist eine wunderschöne Verheißung. Das ist eine Prophezeiung, die sich genauso erfüllt hat. Das war so fantastisch. Gott wird auch Jesus wird auch bezeichnet als Löwe, das ist auch der König aller Tiere, der Löwe. Deshalb wieder so beschrieben.
[45:43] Und am Ende ist es interessant, dass er beschrieben wird, dass das Beinkleid in diesen rein gewaschen wird, sein Mantel in den Traubenblut. Und das ist genau das gleiche Bild, dafür später benutzen werden, für alle, die in der die von Blut des Christus gewaschen werden, wie später steht am Ende der Bibel, die Gerechten, oder die, die gerecht werden durch Christus, waschen ihre Kleider, ihre schmutzigen durch die Sünde Kleider, waschen sie im Blut, in dem Blut des Lammes und draußen sie weiß strahlend, weiß wie die Gerechtigkeit. Man die Gerechtigkeit Jesus wird angezogen von den Gläubigen.
[46:27] Das ist so schön, wie Gott diese ganzen Mängel, die Fehler Deutschlands, bedeutsamen sind für uns auch in der Bibel, überall versteckt hat.
[46:40] Danach kamen alle anderen Kinder Jakobs, segnete die mit verschiedenen Bildern, kommt der Regelungen zum Beispiel in Verstreichen und dann ist ja dann und so weiter und so fort.
[46:52] Und danach steht dem Patriarchen und Propheten, dass das Volk, das Herz des Vaters floss über, als er Joseph segnete. Das wäre der Zwölfte. Und von ihm danach kamen die zwei Söhne.
[47:10] Er beschrieb ihn eine wunderschöne Wahlautomaten, wo ich dachte mir, interessant, 50:22 von Kapitel 49: „Joseph ist ein junger, fruchtbarer, ein junger Fruchtbaum an der Quelle, seine Zweige klettern über die Mauer hinaus.“
[47:31] Und dann dachte mir: Wow, das hindert mich an Psalm 1, genau dort wie beschrieben, dass der Gerechte ist wie ein Baum, der gepflanzt ist an der Quelle, an Wasserquelle, und seine Zweige sind ein Segen für alle, und er bringt viel Frucht, Frucht und weg mit den Vögeln und so, wie alle anderen Lebewesen, die um sicher sind. Und genauso wie der Joseph beschrieben. Und ich glaube, das ist so sehr passend.
[48:04] Susanne Geschichten zuletzt finden wir auch Benjamin im Vers 27. Und zwar, der Jüngste, wie ein reißender Wolf beschrieben wird.
[48:19] In dem Zimmer von Donnerstag werden wir betrachten jetzt den Tod Jakobs und auch den Tod Josephs. Aber dabei hat es immer die starke Hoffnung auf das verheißene Land.
[48:33] Lasst uns gemeinsam 1. Mose 49 schauen und dann zusammen lesen die Verse 14, 29 bis 33: „Und Jakob gebot ihnen und sprach zu ihnen: Ich werde zu meinem Volk versammelt werden. Begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem Acker des Hetiters, in der Höhle auf dem Acker Machpela, gegenüber von Mamre, im Land Kanaan, wo Abraham den Acker als Begräbnis gekauft hat von Ephron dem Hetiter. Dort hat man Abraham und seine Frau Sara begraben. Dort hat man Isaak und seine Frau Rebekka und dort habe ich auch Lea begraben. Der Acker und seine Höhle wurden den Hetitern abgekauft.“
[49:31] Als aber Jakob seine Befehle und eine Rede vollendet hatte, zog er seine Füße aufs Bett zurück und verschied und wurde zu seinem Volk versammelt.
[49:48] So war quasi die letzte Handlung seines Lebens, der Waffe Bundes mit einem starken Glauben.
[50:00] Beschreibt auf diesen Punkt quasi das Ende von Jakobs Leben, wie eine Abendröte war der selige und sehr ruhige, nachdem man den ganzen Tag stark gearbeitet hatte, nachdem man den ganzen Tag viele Wolken den Himmel waren, weil genau so war die Geschichte von Jakob.
[50:22] Jakob wird als Erinnerung quasi diesem von Sakarya 14:7 beschrieben, um den Abend, wie das Licht sein. Und so war das Ende des Lebens Jakob, weil am Anfang hatte er gesündigt, hat er große Schuld, hatte betrogen seinen Vater und seinem Bruder und er musste fliehen, was als Flüchtling unterwegs und gehasst von seinem Bruder. Er war getrennt von seiner Mutter und er konnte auch sie nicht mehr sehen. Und dann hat er für sieben Jahre für ein Mädchen gearbeitet, den sie liebte, aber ohne sie zu bekommen. Er wurde auch selbst betrogen von seinem Onkel.
[51:16] Und nach sieben Jahren bekam er endlich seine Frau, aber er musste ja immer hart arbeiten. Und in dieser Familie gab es immer so viel Streit und er musste so viel erleben, diese Schande deiner Tochter, die Rache der Brüder, der Tod Rache ist, der Tod Rache, sowie auch die Sünde von Ruben, von Juda und sogar, dass Joseph verloren ging.
[51:44] Aber am Ende endlich, er erlebte, wie Gott ihn vergeben hatte und auch seine Söhne, weil er sei auch in dem Sinne der Söhne, dass sie quasi Folgen waren von alles, was er falsch gemacht hatte.
[52:01] Und es ist sehr interessant für uns, dass die Bibel uns sagt, ganz offen, welche die Mängel, die Fehler der Frommen waren. Und für viele Menschen könnten diese Geschichte genau zum Abscheu bringen und dadurch wurde auch die Bibel sogar verspottet, weil viele denken: Wie kann das Wort Gottes so sein, mit so viel Unschöne und so viel Sünde darin beschrieben? Aber genau das, so sagt auch im Wald, ist für uns ein Beweis, dass die Menschen, die die Bibel geschrieben haben, von Gott inspiriert waren. Ansonsten hätten sie vielleicht diese Geschichte näher verschönern wollen. Aber Gott lässt alles aufschreiben.
[52:49] Und für uns hat es eine doppelte Bedeutung. Es gibt zwei Gründe, warum Gott genau alles so, auch mit dieser harte Wahrheit beschreibt. Und zwar, einmal dient alle diese Geschichten, dienen vor Ermutigung und zum anderen zur Warnung. Zu ermutigen, weil ohne diese Schwäche wiedersehen in diesem Formen, werden wir verzweifelt werden, weil wir auch so viel sündigen und wir denken, wir würden nie, nie errettet sein können. Und das zweite Punkt, als Warnung, weil wir dürfen sehen durch die Bibel, welche Folge hat die Sünde. Wir können bei Gott fest bleiben und treu bleiben und solche Sünde vermeiden und glücklich werden und viel Leid wäre uns erspart.
[53:47] Deshalb ist das Wort Gottes so wertvoll für uns, unser Leben zur Rettung.
[53:56] Am Ende in 1. Mose 50, Vers 1 lesen wir, dass das ganze Volk trauerte, als Jakob starb. Da steht, dafür Josef auf das Angesicht seines Vaters und weint über ihm und küsste ihn. Und sogar der Pharao trauerte 70 Tage lang dem Jakob. Und dann ging Josef zum Pharao und erzählte ihm, welche der Wille des Vaters war. Er wollte nicht in Ägypten begraben werden. Er wollte ins Kanaanland, weil das sein Glaube, seine Hoffnung war.
[54:32] Man sieht diese Verbindung zum verheißene Land. Das sollten wir auch so sprechen und handeln, als ob wir woanders gehören. Wir gehören im Himmel, das ist unsere Bürgerschaft.
[54:46] Und der Pharao sagte: „Ja, eh macht, sowie der Jakob auch wollte.“
[54:52] Und da lassen wir die Verse 7 und 9 von Kapitel 15: „Was geschah? Dazu Josef auf, um seinen Vater zu begraben, und mit ihm zu gehen alle Kräfte des Pharaos hinauf, alle Ältesten seines Hauses und alle Ältesten des Landes Ägypten dazu. Das ganze Haus Joseph und seine Brüder und das Haus seines Vaters. Nun ihre Rinder, Schafe und Rinder ließen sie im Land Gosen zurück. Es begleitete ihn auch Wagen und Reiter, und es war ein großer Herzog.“ Könnt ihr euch das vorstellen? So viele Leute haben die Leiche von Jakob ins Kanaan begleitet.
[55:37] Und zwar die ganze Älteste, die alten, ganze Kinder und auch die Wagen und Reiter, so weiter. Und diese Berichte von diesen Leichenzügen nach Kanaan erinnert uns an was später hätte passieren sollen. Und zwar, dass es so wie ein Vorgeschmack, einem Vorläufer des Auszugs aus Ägypten, als Jahrhunderte später das ganze Volk befreit worden ist. Und es gibt ihn.
[56:06] Nun, jetzt kam sozusagen zu einem Problem. Und zwar, plötzlich haben die Brüder Josephs Angst. Lasst uns lesen 1. Mose 50 und dann die Verse 15 bis 18: „Als nun Josephs Brüder sahen, dass ihr Vater gestorben war, sprachen sie: „Könnte gegen uns feindselig werden und uns als die Bosheit vergleichen, all die Bosheit vergleichen, vergelten.“
[56:41] „Entschuldigung, die wir an ihm verübt haben.“ Darum ließen sie Josef sagen: „Dein Vater befahl vor seinem Tod: ‚So sollt ihr zu Josef sagen: Bitte vergibt doch den Brüdern die Schuld ihres und ihre Sünde, dass sie so böse sündigend getan haben. So vergibt nun den Knechten des Gottes deines Vaters ihre Schuld.‘“
[57:06] Da weinte Josef, als sie ihm das sagten. Ließen dann gingen seine Brüder, setzten und fielen vor ihm nieder und sprachen: „Sie, wir sind deine Knechte.“
[57:24] Hier sieht man, wie manchmal so schwierig ist, Vergebung anzunehmen und vor allem zu glauben, dass die andere Person fähig ist zu vergeben. Weil menschlich gesehen ist es tatsächlich unmöglich. Die echte Vergebung, die echte Liebe kommt nur von Gott, der halt unsere Herzen und auch unsere Sünden. Sie haben Angst, dass Josef jetzt den Rachen ausüben wird.
[57:54] Und sie knieten sogar nieder und wollten keine Diener werden. Und das sieht man genau das Szenario, das ist der Traum, der hier der Joseph hatte. Und zwar, damals hat er auch gezeigt, dass alle Brüder sich niederknien und.
[58:08] niederknien und das kam auch in Erfüllung.
[58:19] Was antwortet Josef in Vers 19 bis 21? Aber Josef sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Bin ich denn an Gottes Stelle? Ihr gedacht, mir Böses zu tun, aber Gott gedachte das Gut zu machen, um es so hinaufzuführen, wie es jetzt zu Tage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten. So fürchtet euch nun nicht! Ich will euch und eure Kinder versorgen. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen.
[58:50] Wir haben gelesen, dass Josef weinte. Er war so traurig, um zu sehen, dass die Brüder dachten, er sei doch böse, ist einfach doch rachsüchtig, dass die Vergebung nicht echt war. Aber er ist großzügig und er sagt ganz deutlich: "Füllt euch doch nicht! Gott hat das Böse in Gute verwandelt, und das ist die Hauptsache."
[59:20] Das ganze Leid ist vorbei, ist vergessen, und das ist großartig. Was er sagt, das ist unmenschlich, das so zu sagen und wirklich so zu meinen. Das ist unglaublich, was Gott machen kann, wie er Geschichte ändern kann. Und deshalb ist es egal, was in unserem Leben passiert, egal wie tief gefallen, egal wie viele Fehler wir machen. Gott ist mächtig genug, um alles gut zu machen, umzuwandeln, damit wir die Liebe Gottes erfahren und ihn preisen. Und dadurch werden alle anderen Menschen auch gesegnet, so wie das ganze Volk gibt und die Familie Jakob, wo sie sich auch in Ägypten vermehren konnten.
[1:00:12] Irgendwann kam auch der Tag, als Josef starb. Und diese letzte Geschichte hätten wir lesen in 1. Mose 50, 24 bis 26. Und Josef sprach zu seinen Brüdern: "Ich sterbe, aber Gott wird euch gewiss heimsuchen und euch aus diesem Land hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat." Und Josef nahm einen Harten von den Söhnen Israels, sprach: "Gewisslich wird Gott euch heimsuchen, und ihr sollt dann meine Gebeine von hier hinaufbringen."
[1:01:01] Und Josef starb, 110 Jahre alt war er, und man balsamiert ihn ein und legte ihn in einem Sarg in Ägypten. Also interessanterweise Josef lässt nicht seine Gebeine begraben, sondern die wurden zuerst in einen Sarg gelegt, weil er sagte: "Gott wird euch heimsuchen und erwartet wieder hinaus in das Land, denn meine kleinen mitnehmen bis nach Kanaan." Und das ist der gleiche Glaube Jakob, die gleiche Hoffnung, und das ist voll schön, weil letztendlich das ist das, worauf wir alle hoffen.
[1:01:45] Und hier sieht man auch seinen großen Glauben. Das finden wir auch in Hebräer, diesem großen Kapitel vom Glauben, in Vers 22 steht genau das: "Durch Glauben gedachte Josef bei seinem Ende an den Auszug der Söhne Israels und traf Anordnungen wegen seiner Gebeine." Und wir hoffen auch auf das verheißene Land, das ziemliche Jerusalem, als Jesus wiederkommen wird, wo kein Platz mehr sein wird, kein Leid, keine Krankheit, und Gott wird unser Gott sein, und er wird alle unsere Tränen abwischen, und er wird für immer bei uns bleiben.
[1:02:29] In dem Thema von Freitag bis vorzüglich des vorgeschlagen, die Parallele zu finden zwischen Josefs Leben und Jesu Leben. Und dazu gibt es auch einen wunderschönen Text, einen Paragraphen von "Patriarchen und Propheten" ab Seite 214, oder wie das neue Buch heißt, auch "Wie es alles begann". Und davon möchte ich ein paar Punkte auch der genannten benennen und dann könnt ihr für das eigene Studium auch noch vertiefen, welche andere Parallelen zu finden sind zwischen dem Leben von Josef und dem Leben Jesu.
[1:03:12] Die Brüder Josefs waren zwar genau dich auf ihn, und das gleiche war auch für Christus, weil die Ältesten waren aufwändig, auf den süchtig, verdächtig auf Christus. Und die eigenen Brüder Josefs hatten ihn verkauft, und das gleiche passiert auch Jesus. Ja, er wurde verkauft von einem seiner Jünger. Und wegen seiner Keuschheit wurde fälschlicherweise Josef angeklagt, und auch die Gerechtigkeit Jesu hat ihn dazu gebracht, dass er verachtet wurde, weil durch seine Anwesenheit quasi schon die Sünde angeklagt, verurteilt hatte.
[1:03:59] Und obwohl Josef nichts Böses gemacht hat, das nicht schlecht gemacht hat, ist er wurde er verurteilt. Und das gleiche war für Jesus. Er war unschuldig und wurde er verurteilt durch falsche Zeugen, beide durch falsche Zeugen. Durch seine Knechtschaft ihnen gibt denn wurde Josef zum Retter der Familie. Unglaublich, wie Gottes gewandelt hat. Und das gleiche, die Auslieferung Jesu und sein Tod am Kreuz dazu gebracht, dass er unser Retter ist und die ganze Menge dadurch lösen konnte.
[1:04:40] Das bedeutet nicht, dass die Mörder dadurch schaffen, quasi schuldig werden, natürlich tragen sie ihre Schuld, aber Gott kann sich ergeben, weil tatsächlich der letzte Punkt ist diese Regierungsbereitschaft, um diese Güte von Josef, der alle seine Brüder vergeben hatte, nach so viel Leid. Und das kommt von Gott, weil Jesus selbst hat diese Regierungsbereitschaft und Güte gezeigt, nicht nur gegenüber seinen Mördern, dann er vergibt uns alle, alle Sünden der Welt, um uns in das gelobte Land, ins himmlische Heimat zurückzubringen.
[1:05:26] Und deshalb diese Geschichte ermutigt uns auch genauso wie Josef zu sein, genauso wie Christus, damit wir dieses Leben, das wir haben, auf diese hätten benutzen, um ähnlich zu werden und uns vorzubereiten für das himmlische Land und so viele Menschen wie möglich einladen, damit sie bei uns sind und den Himmel bei Gott und zusammen ihn loben und preisen für alles, was er für uns getan hat, wie es verheißen worden ist. Christus kommt. Kommt bald. Maranatha. Gott segne uns.