In dieser Christ Study Hour Folge wird die Geschichte von Kain und Abel aus dem Buch Genesis beleuchtet. Es wird erklärt, wie die ersten Söhne Adams und Evas, Kain der Ackermann und Abel der Schafhirte, mit ihren Opfern vor Gott traten und welche unterschiedlichen Konsequenzen dies hatte. Die Lektion thematisiert die Bedeutung von Glauben und Gehorsam gegenüber Gott, die Folgen von Neid und Hass und wie die Entscheidungsfreiheit des Menschen zu Sünde oder Erlösung führen kann.
Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis – Das Buch vom Anfang: 3. Kain und sein Erbe
M. S. · Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang ·Themen: 1. Johannes, 1. Korinther, 1. Mose, Bibel, Bibelstudium, Hebräer, Jesaja, MichaWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang
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Transkript
[0:33] Herzlich willkommen zu einer weiteren Christ Study Hour. Wir haben jetzt in den letzten zwei Wochen schon begonnen, das erste Buch Mose zu studieren. Letzte Woche den Sündenfall in 1. Mose Kapitel 3. Wir werden heute fortfahren mit dem Studium von 1. Mose Kapitel 4, nämlich Kain und seine Nachkommen. Ich lade euch ein, dass wir gleich zu Beginn noch beten.
[0:50] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir dafür, dass du uns lieb hast, danken dafür, dass du uns die Bibel geschenkt hast, dass du uns auch offenbart hast, was am Anfang unserer Menschheitsgeschichte geschehen ist. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt mit deinem Heiligen Geist bei uns bist, dass du uns zeigst, was du in deinem Wort für uns vorgesehen hast, was diese Geschichte uns auch ja über unseren Charakter offenbaren soll. Wir bitten dich, dass du bei uns bist und danken dir dafür in Jesu Namen.
[1:19] In der vergangenen Woche haben wir uns mit dem Sündenfall und den Auswirkungen auf Adam und Eva beschäftigt. Heute werden wir daran anknüpfen und 1. Mose Kapitel 4 studieren. Es war durch einen, dass wir die ersten zwei Verse gemeinsam lesen. 1. Mose Kapitel 4: Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Und sie sprach: „Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn.“ Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber in Ackerbau.
[1:53] Spannenderweise haben Kain und Abels Namen im Hebräischen auch eine Bedeutung. Kain steht für „erworben“, während wohingegen Abel für „hoch“ oder „Nichtigkeit“ steht. Ja, an dieser Stelle, ganz am Beginn des ersten Mose Kapitel 4, neben Adam und Eva, den Segen Gottes in Anspruch. In 1. Mose Kapitel 1, ganz zu Beginn, Vers 28, hat Gott nämlich einen Segen ausgesprochen. So heißt es: „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde und macht euch untertan und herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels, über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde.“
[2:39] Der Segen hier war: „Seid fruchtbar und mehret euch.“ Den haben hier Adam und Eva in Anspruch genommen und haben zwei Söhne bekommen. Gleichzeitig wurde dieser Segen durch den Sündenfall mit einer Herausforderung verbunden. Und das lesen wir in 1. Mose Kapitel 3, Vers 16. Dort heißt es: „Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären, und ein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen.“
[3:13] So, wir sehen hier also, dass trotz des Segens aus dem Garten Eden, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren, dass der trotz des Sündenfalls vor Ort besteht. Allerdings wurde der Segen mit einer Herausforderung hier, mit Schmerzen und mit Mühe verbunden, aufgrund des Sündenfalls. Ja, aber direkt mit der Geburt des ersten Sohnes hat Eva auch eine Hoffnung verbunden, nämlich die Hoffnung auf die Verheißung aus 1. Mose Kapitel 3, Vers 15. Dort hat es gibt nämlich Gott verheißen gehabt: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“
[3:57] Der Same hier in diesem Vers steht für Nachkommen, und das war Adam und Eva sehr bewusst. Eva hat somit mit der Geburt ihres ersten Sohnes direkt die Hoffnung verknüpft, dass er der verheißene Erlöser, Erretter sein könnte, der der Schlange den Kopf zertreten und aus Offenbarung 12, Vers 9 wissen wir, dass die Schlange der Teufel und der Satan ist. Und indem der Kopf zertreten würde, würde dieser also Satan besiegt werden und die Sünde genauso.
[4:34] Ja, und Eva hat direkt bei der Geburt von Kain gehofft, dass dieser der erwartete Erlöser geboren wäre. Und deshalb sagt sie auch: „Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn.“ Und eine andere Übersetzung formuliert es auch so: „Ich habe einen Mann hervorgebracht, den Herrn.“ Also, man merkt direkt hier schon an der an der Sprache, wie sehr sie die Hoffnung hatte, dass diese Trennung auch von Gott, die sie erlebt haben, möglichst schnell wieder vorbei wäre, dass die Schmerzen wieder da, die Schmerzen der Trennung wieder geheilt würden.
[5:08] Nun, auf aber auf Kain folgend, gab es noch Abel. Und spannenderweise haben beide unterschiedliche Berufe erwählt. Kain wurde ein Ackermann, sehr körperlich beanspruchend der Beruf, wohingegen Abel ein Hirte, ein Schaf wurde, ein Beruf, der viel Feingefühl, viel Einfühlungsvermögen erwartete und viel Sorge um den Nächsten.
[5:39] Ja, und wir lesen jetzt weiter in 1. Mose Kapitel 4 ab Vers 3. „Und es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Abel ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens. Und auch Abel brachte ein Opfer davon, den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an, aber Kain und sein Opfer sah er nicht an.“
[6:06] Wie Adam vor ihnen, wurden auch diese beiden Brüder auf die Probe gestellt, um zu klären, ob sie Gottes Wort vertrauen und gehorchen. Sie waren mit den Vorkehrungen zur Erlösung der Menschen vertraut, verstanden das Opferwesen, das Gott verordnet hatte. Sie wussten, dass sie mit diesen Opfern ihren Glauben an den Erlöser, auf den diese Opfer sinnbildlich hinwiesen, bekundeten und gleichzeitig im Hinblick auf die Vergebung ihre völlige Abhängigkeit von ihm anerkannten.
[6:33] Auch war den Brüdern klar, dass sie ihren Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes unter Beweis stellten, wenn sie auf diese Weise dem göttlichen Plan zu ihrer Erlösung entsprechen. Nämlich Hebräer 9, Vers 22 heißt es: „Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.“ Deshalb sollte ihr Glaube an das Blut von Christus, das zugesagte Sühnemittel, darin seinen Ausdruck finden, dass Gott die ersten Jungtiere ihrer Herde, dass sie Gott die ersten Jungtiere ihrer Herden als Opfer darbrachten. Außerdem sollten sie die ersten Früchte des Feldes dem Herrn als Dankopfer.
[7:11] Weil die beiden Brüder errichteten auf die gleiche Weise ihre Altäre und jeder brachte ein Opfer dar in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herrn. Opferte Abel ein Tier, seine Herde, und der Herr segnete Abel und sein Opfer. Feuer fiel vom Himmel und verzehrte es. Aber Kain missachtete den ausdrücklichen Befehl des Herrn und opferte nur Früchte. Und kein Zeichen vom Himmel machte deutlich, dass sein Opfer angenommen wurde.
[7:37] Abel hatte seinen Bruder an, doch Gott in der Art zu verehren, wie er zuordnet, hatte aber seine Bitten. Machten Kain nur entschlossen, seinem eigenen Willen zu folgen. Als der Älteste fühlte er sich zu erhaben, sich von seinem Bruder ermahnen zu lassen und schlug dessen Rat in den Wind.
[7:59] So die Worte aus: „Wie alles begann.“
[8:04] Hebräer 11, Vers 4. Den Hebräerbrief haben wir im vergangenen Quartal studiert. Heißt es: „Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain. Durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei, dem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist.“
[8:26] Wie ist die Aussage zu verstehen, dass Gott das Abel ein besseres Opfer gebracht hat als Kain? Wenn wir Hebräer 9, Vers 22 gelesen haben, gibt es ohne Blutvergießen keine Vergebung. Deshalb war das Opfer Abels besser als das, dass Kain durch sein Opfer brachte. Er zum Ausdruck, dass er keinen Erlöser brauche.
[8:48] Hier, wenn auch schön, die zwei Charaktere der Erlösung dargestellt. Die Erlösung aus Glauben an das Wort Gottes, wie es Abel durch sein Opfer zeigte, und der versuchte Erlösung aus eigenen Werk, nämlich aus dem, was man selbst hervorbringt. Wird Kain zeigte, dass eine wird bei Gott angenommen, das andere wird verworfen.
[9:10] Apostelgeschichte 4, Vers 12 können wir da zu lesen: „Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel, den Menschen gegeben, den wir gerettet werden sollen.“ Das bezieht sich hier auf Jesus. Jesus und der Glaube an Jesus ist der einzige Weg, um Erlösung zu erfahren und mit Gott ins Reine zu kommen. Und nur das Opfer Jesu wird bei Gott angenommen.
[9:50] Wenn wir in 1. Mose Kapitel 4 weiterlesen, Vers 15, da ist das. Da wurde Kain sehr wütend, sein Angesicht senkte sich. Der Herr sprach zu Kain: „Warum bist du so wütend? Warum senkt sich dein Angesicht? Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben. Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür. Ihr Verlangen ist auf dich gerichtet, du aber sollst über sie herrschen.“
[10:21] Als Kain sah, dass Gott sein Opfer zurückwies, wurde er auf den Herrn und auf Abel zornig. Er war verärgert, weil Gott seine Gabe nicht annahm, die er als Ersatz für das vorgeschriebene Opfer dargebracht hatte. Und er ärgerte sich über seinen Bruder, weil dieser sich entschieden hatte, Gott zu gehorchen, statt sich seiner Auflehnung gegen Gott anzuschließen.
[10:42] Obwohl Kain Gottes Anordnung missachtet hatte, überließ der Herr ihn nicht seinem Schicksal. Stattdessen neigte er sich zu ihm herab, um den unvernünftigen Mann zu überzeugen. Der Herr fragte ihn: „Warum bist du zornig? Warum stehst du auf den Boden?“ Durch einen Engel wurde die Botschaft überbracht: „Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du den Kopf frei erheben. Aber wenn du Böses planst, lauert die Sünde vor der Tür des Herzens.“
[11:17] Die Entscheidung lag bei Kain. Falls er an die Verdienste des versprochenen Erlösers glaubte und Gottes Gebote gehorchte, da würde er sich die Gunst Gottes erfreuen. Sollte er aber den Unglauben und die Gesetzesübertretung bevorzugen, hat Kain kein Recht zur Klage, in Gott ihn verwirft.
[11:36] Ist es nicht so, dass es stets einfacher ist, andere für unseren Ungehorsam verantwortlich zu machen, beziehungsweise anderen die Schuld für unser eigenes Versagen zuzusprechen? Hier zeigt Gott, wie mit einem jeden von uns umgeht. Er spricht durch seinen Heiligen Geist zu uns und versucht uns davon abzubringen, dass sich die Sünde in uns verfestigt, indem wir uns selbst schaden.
[12:03] Indem Gott Kain direkt auf seine Gefühle und Emotionen ansprach, zeigte er, dass er seine Gedanken lesen konnte und offenbarte darüber hinaus, wie sich an seinem Äußeren seine Emotion ablesen lassen. Deshalb stellt Gott die Frage: „Warum senkt sich dein Angesicht?“
[12:24] Habt ihr euch schon mal beobachtet, wann sich euer Angesicht senkt? Dann könnt ihr Personen nicht in die Augen schauen, oder wann schaut ihr lieber etwas nach unten? Wie wahr sind dabei die Worte: „Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben.“ Wenn wir in unserem Alltag mit Gott verbunden sind und mit ihm und unseren Mitmenschen im Reinen sind, da können wir gerade blicks durch die Welt gehen, nicht hochnäsig, sondern innerlich ausgeglichen und mit innerem Frieden.
[12:59] Wenn ihnen jedoch nicht so ist, dann lauert die Sünde vor der Tür. Wer hat das nicht schon erlebt, wie schnell kann einen seine eigenen Gedanken dazu bringen, dass man sich entschließt, im Affekt oder aus bewusster Entscheidung eine Sünde zu begehen? Hier ist der dringliche Aufruf Gottes: „Herrsche über die Sünde.“
[13:23] An dieser Stelle zeigt sich wieder, dass Gott den Menschen die Entscheidungsfreiheit gegeben hat. Er hat es ermöglicht, dass wir uns dafür entscheiden können, Sünde zu begehen oder auch nicht. Denn Jesus hat den Preis bezahlt.
[13:42] In Johannes 8, 436 können wir da zu lesen: „Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.“ Jesus hat den Preis dafür bezahlt, dass wir eine freie Entscheidung treffen können. Wir müssen nicht die Sünde über uns herrschen lassen, sondern wir können über diese beherrschen, so wie es Gott dem Kain angeraten hat.
[14:16] Aber anstatt seine Sünde zu bekennen, vor kein Wort über Gottes Ungerechtigkeit zu jammern und Hass und Eifersucht auf seinen Bruder Abel zu hegen, wütend überhäufte er ihn mit Vorwürfen, versuchte mit ihm Streit über Gottes Verhalten ihm gegenüber anzufangen. Sanftmütig, aber furchtlos und bestimmt, verteidigte Abel Gottes Gerechtigkeit und Güte. Er machte Kain auf seinen Irrtum aufmerksam, versuchte ihn davon zu überzeugen, dass der Fehler bei ihnen selbst liegt. Er wies ihn auf die große Barmherzigkeit Gottes hin, der das Leben ihrer Eltern verschont habe, obgleich er sie auf der Stelle und dem Tod hätte bestrafen können.
[14:58] Er betonte, dass Gott sie liebe müsse, sonst wäre er nicht bereit, seinen heiligen und unschuldigen Sohn hinzugeben, um die Strafe zu erleiden, die sie verdient hätten. Doch das alles schütte Kains Gut noch mehr die Vernunft und das Gewissen sagten ihm, dass Abel recht hatte. Aber Kain erzürnte, weil sein Bruder, der sonst immer seinem Rat gefolgt ist, es wagte, anderer Meinung zu sein und ihn bei seiner Auflehnung gegen Gott nicht unterstützte.
[15:32] In rasender Wut erschlug er seinen Bruder. Kain hasst und ermordete Abel nicht deshalb, weil dieser ein Unrecht begangen hatte, sondern weil seine Werke böse und die seines Bruders gerecht waren. So haben die Bösen zu allen Zeiten diejenigen gehabt, die besser waren als sie selbst.
[15:54] Abels Gehorsam und es sei ein standhafter Glaube waren für Kain ein ständiger Tadel. „Wer Böses tut, der hat das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.“ Johannes 3, Vers 20.
[16:11] Die heller das himmlische Licht ist, dass Gottes treue Diener in ihren Werken, in ihrem Wesen widerspiegeln, desto klarer treten die Sünden der Gottlosen zutage und umso entschlossener werden sie in ihrem Bemühen, alle Menschen zu vernichten, die ihren Frieden stören.
[16:30] Wie sah der Prozess aus, der Kain zu seinem Ort führte? Es begann mit der Nichtannahme eines Opfers. Wir lesen in Vers 5: „Das grämte und sein Blick senkte sich.“ Die Annahme von Abels Opfer, die Verweigerung seines Opfers erregten seine Emotion.
[16:59] Gott stellt keine Fragen, er macht keinen Vorwurf, sondern er gibt ihm fragen gekleidete Ratschläge: „Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben. Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür.“
[17:14] Gott zeigt hier, dass er Kains tiefe Emotionen kennt. Der zweite Gabentrat Gottes war schließlich ihr Verlangen ist das Verlangen der Sünde ist auf dich gerichtet.
[17:26] Damit einher ging der Aufruf, dass Kain über die Sünde herrschen möge. Trotz dessen sucht das Gespräch mit seinem Bruder. Er diskutiert mit ihm und erschlägt ihn.
[17:43] Schließlich das tadellose Leben Abels war ein ständiger Vorwurf. Und um sich dessen zu entledigen, wählte er dessen Tod.
[17:53] Hier könnte man die Frage anschließen: Warum Gott dies zugelassen hat? Das ist aufgrund des freien Willens. Gott hat den Menschen und jedem Wesen in diesem Universum den freien Willen gegeben, sich für ihn oder gegen ihn zu entscheiden.
[18:10] Satan hat sich gegen ihn entschieden, und auch ein Drittel der Engel und auch der Mensch hat es in dem sie Gottes Gebote oder Gottes Gebot nicht befolgt haben, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen nicht zu essen, Gottes Gebot übertreten.
[18:30] Aber Jesus hat für uns die Möglichkeit geschaffen, dass wir wieder mit Gott ins Reine kommen kann, dass unsere Sünden vergeben wird und wir schließlich wieder mit ihm vereint sein können auf Ewigkeit.
[18:44] Aber jetzt zeigt sich auch gleich die Folge der Sünde. Römer 6, Vers 23 lesen wir: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.“ Gäbe es keine Sünde, gäbe es keinen Tod.
[19:00] Aber Kain sündigte nicht, blieb nicht ohne Folgen für ihn. 1. Mose 4, ab Vers 9 können wir lesen: „Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er antwortete: Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
[19:21] Er aber sprach: „Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden. Und nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden hinweg, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen. Wenn du den Erdboden baust, soll er dir künftig seinen Ertrag nicht mehr geben. Ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde.“
[19:47] Kain sprach zu dem Herrn: „Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie tragen könnte. Siehe, du treibst mich heute vom Erdboden, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und ruhelos und flüchtig sein auf der Erde. Es wird schön, dass mich tot schlägt, er mich findet.“
[20:06] Da sprach der Herr zu ihm: „Fürwahr, wer Kain totschlägt, der zieht sich siebenfache Rache zu.“ Und daher gab dem Kain ein Zeichen, damit ihn niemand erschlage. Wenn er in venne und Kain gegen hinweg von dem Angesicht des Herrn wohnte im Land Nod, östlich von Eden.
[20:32] Der Mörder Kain wurde bald für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Da sprach der Herr zu Kain: „Wo ist dein Bruder Abel?“ Er sprach: „Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
[20:47] Kain hatte sich so tief in Sünde verstrickt, dass er das Bewusstsein für Gottes ständige Gegenwart, seiner Erhabenheit und Allwissenheit verloren hat. Deshalb flüchtete er sich in die Unwahrheit, um seine Schuld zu verbergen.
[21:05] Erneut wandte sich der Herr an Kain: „Was hast du getan? Die Stimme des Blutes seines Bruders schreit zu mir von der Erde.“ Gott hatte Kain keine Gelegenheit gegeben, seine Sünde zu bekennen. Er hatte inzwischen Zeit zum Nachdenken gehabt. Er wusste um die Ungeheuerlichkeit seiner Tat, war sich der Lüge bewusst, mit der sie verheimlichen wollte, aber er war immer noch aufsässig.
[21:32] Da zögerte Gott nicht länger mit dem Mutter. Die göttliche Stimme, die bittend und mahnend zu Kain gesprochen hatte, verkündete ihm jetzt die furchtbaren Worte: „Verflucht sei auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan, deines Bruders Blut von seinen Händen empfangen. Wenn du den Erdboden baust, soll er dir fort seinen Ertrag nicht geben und steh und flüchtig sollst du sein auf Erden.“
[22:03] Obwohl Kain wegen seines Verbrechens den Tod verdient hatte, schonte der barmherzige Schöpfer sein Leben, glaubte ihm Gelegenheit zur Reue. Doch Kain lebte nur weiter, um sein Herz zu verhärten und zum Aufruhr gegen Gottes Autorität zu ermutigen.
[22:21] Auf diese Weise wurde er zum Anführer einer Nachkommenschaft von dreisten, verworfenen Sündern. Dieser eine Abtrünnige, der sich von Satan leiten ließ, wurde zum Verführer anderer. Sein Beispiel und sein Einfluss entfalteten eine derart demoralisierende Wirkung, dass die ganze Welt verdorben und mit Gewalt erfüllt wurde, was ihre Zerstörung herausforderte.
[22:48] Als Gott das Leben des ersten Mörders schonte, erteilte er dem ganzen Universum einen Anschauungsunterricht in Bezug auf die große, angstbesetzte Auseinandersetzung. Die dunkle Geschichte Kains und seiner Nachkommen zeigt, was für Folgen es gehabt hätte, wenn Sünder ewig leben würden und ihren Aufruhr gegen Gott ständig fortsetzen könnten. Gottes Langmut ließ die Gottlosen ihren Frevel taten nur noch kühner, ihrer Bosheit noch ungehorsamer werden.
[23:18] 15 Jahrhunderte nach dem Urteilsspruch über Kain wurde das Universum Zeuge davon, welche Folgen sein Einfluss und sein Beispiel zeitigten. Verbrechen und Verderbtheit überfluteten die Erde. Es wurde offenkundig, dass Gottes Todesurteil, das über die gefallene Menschheit wegen der Übertretung des göttlichen Gesetzes verhängt hatte, ebenso gerecht wie barmherzig. Man, je länger die Menschen in Sünde dahin lebten, desto lasterhafter wurden sie.
[23:50] Das Gottesurteil setzte einem lebenden, ungezügelten Bosheit Grenzen und befreite die Welt vom Einfluss jener Menschen, die sich in der Auflehnung gegen Gott verhärtet hatten. So wurde es für die Welt zum Segen und nicht zum Fluch.
[24:08] Fassen wir es noch mal zusammen: Die Barmherzigkeit Gottes, dass er Kain nicht sofort tötete, um ihm Gelegenheit zur Reue und zur Buße zu geben, führte nur dazu, dass er uns so kühner in seiner Verderbtheit fortfuhr, genauso wie auch seine Nachkommen. Es zeigt sich also, dass wenn Gott den Sünder ewig leben lassen würde.
[24:30] lassen würde es kein Zeichen der Gnade wäre, sondern sie sich die Sünder selbst zerstören und das kein Frieden und keine Harmonie bei der Sonne leben kann. Aus diesem Grund war es Gnade und Barmherzigkeit, dass Gott mit dem Sündenfall den Tod zuließ, damit die Sünde nicht ewig herrschen möge und sich die Menschen nicht gegenseitig zugrunde richten würden.
[25:06] Nach seinem Wegzug hingegen nach Osten gründete Kain eine Familie. Er konnte die Anwesenheit seiner Eltern und die Gegenwart Gottes am Eingang zum Garten Eden nicht länger ertragen. Er verließ den Garten Eden, beziehungsweise den Raum unmittelbar davor, und zog in das Land Nod, Richtung Osten. Und er gründete eine Familie. Davon lesen wir in den Versen 17 bis 24.
[25:37] Und Kain erkannte seine Frau, sie wurde schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt und nannte sie nach dem Namen seines Sohnes Henoch. Dem Henoch aber wurde Irad geboren, und Irad zeugte Mehujael, Mehujael zeugte Metuschelach, Metuschelach zeugte Lamech. Lamech aber nahm sich zwei Frauen, die eine hieß Ada, die andere Zilla. Und Ada gebar Jabel, der wurde der Vater der Zeltbewohner und Herdenbesitzer. Unser Bruder hieß Jubal, der wurde der Vater aller Harfen- und Flötenspieler. Noch Zilla gebar Tubal-Kain, den Meister aller Handwerker in Erz und Eisen. Und die Schwester Tubal-Kains, Naamah.
[26:20] Und Lamech sprach zu seinen Frauen Ada und Zilla: „Hört meine Stimme, ihr Frauen Lamechs, vernimmt meinen Spruch: Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet, einen jungen Mann, weil er mich geschlagen hat. Denn Kain wird siebenfach gerächt werden, Lamech aber 77-fach.“
[26:44] Nachdem Kain von Gott verflucht war, verließ er sein Elternhaus, um Betrieb zunächst aber Ackerbau, dann gründete er eine Stadt, der den Namen der er den Namen seines ältesten Sohnes gab. Er hatte der Gegenwart Gottes den Rücken gekehrt und dachte nicht mehr an dessen Versprechen, ihn wiederherzustellen. Er strebte auf der Erde, die unter dem Fluch der Sünde stand, nach Besitz, Vergnügen. Damit stand Kain an der Spitze der breiten Gesellschaftsschicht, die den Gott dieser Welt anbietet. Seine Nachkommen zeichneten sich in dem Bereich aus, der bloß mit dem irdischen, materiellen Fortschritt zu tun hat.
[27:24] Lesen wir über Ackerbau, über Zeltbewohner und Herdenbesitzer, über Harfen- und Flötenspieler, über Meister des Handwerks in Erz und Eisen. Gott dagegen war ihm gleichgültig und seine Absichten mit den Menschen standen sie ablehnend gegenüber. Zum Verbrechen des Mordes, für das Kain den Weg bereitet hatte, führte Lamech, sein Nachkomme in der fünften Generation, die Vielehe hinzu, die Polygamie.
[27:57] Prahlerisch und herausfordernd, wie er war, erkannte er doch Gott an, aber nur um der Schutzverheißung für Kain willen, die Gewähr der eigenen Sicherheit abzuleiten. Abel hatte als Hirte gelebt und in Zelten und Hütten gewohnt. Und seine Nachkommen schlugen die gleiche Richtung ein, verstanden sich als Gäste und Fremdlinge auf Erden. Sie sehnten sich nach einem besseren Vaterland, nämlich die himmlischen, den himmlischen.
[28:28] Kains Nachkommen sind in der Sünde immer tiefer gerutscht. Den Höhepunkt scheint namentlich Lamech mitzuzeichnen, der die Vielehe einführte. Darüber hinaus damit prahlte, wie rücksichtslos er mit Kleinigkeiten umging. Haben wir ja gerade gelesen, Vers 23: „Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet, einen jungen Mann, weil er mich geschlagen hat.“ Wir sehen hier, dass es überhaupt keine Verhältnismäßigkeit gibt. Es herrscht einfach nur noch Willkür und Ruhe hat.
[29:05] Aber wir haben auf der anderen Seite Set und seine Nachkommen. Nachdem Abel gestorben ist, haben Adam und Eva nochmals einen Sohn bekommen. Davon lesen wir in Vers 25: „Und Adam erkannte seine Frau nochmals, und sie gebar ein Sohn, nannte ihn Set, denn Gott hat mir für Abel einen anderen Namen gesetzt, weil Kain umgebracht hat.“
[29:32] Set glaubte den Verheißungen und Set lebte nach den Verheißungen. Kain und seine Nachkommen hatten die Hoffnung auf eine Wiederherstellung eben auch gegeben. Wir sind ihr tracht man nur darauf gerichtet, hier auf dieser Erde sich ein angenehmes Leben zu verschaffen. Das zeigte sich auch darin, dass Kain eine Stadt baute. Er richtete sich auf dieser Erde häuslich ein, um gegen Set und seine Nachkommen, die in Zelten lebten.
[30:07] Wenn wir in Hebräer 11 schauen, dann sehen wir, dass dieses in Zelten lebten eine ganz besondere Bedeutung hatte. 3:11 Vers 9: „Es geht um Abraham durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf, in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißungen, denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“
[30:43] Jetzt zeigt sich dieser Kontrast: Kain baute sich eine Stadt, deren Baumeister er selbst war. Er wartete auf die himmlische Stadt, deren Baumeister Gott war und lebte hier auf dieser Erde wie ein Fremdling. Dieser Gedanke, die Erde ist nur eine Durchgangsstation zur ewigen Heimat, lebt auch Abraham. Er verließ Ur in Chaldäa auf den Aufruf Gottes hin.
[31:13] Und schließlich gab es sogar bei dem Volk Israel das sogenannte Laubhüttenfest, wo die Israeliten eine Woche in Laubhütten leben sollten, genau aus diesem Grund. Sie sollten sich bewusst machen, dass auch diese Häuser auf dieser Erde nicht ihre Heimat sind, sondern ihre Heimat ist im himmlischen Jerusalem, deren Schöpfer, Baumeister Gott ist. Und dieses Leben zeichnete sich bei den Nachkommen Sets, die diesen Glauben von Adam aufrechterhalten haben, aus.
[31:44] Wir hatten gerade von Lamech gehört, dem siebten von Adam an. Er hat ein besonderes Zeichen gesetzt, er hat die Vielehe eingeführt. Er war, man könnte fast nach der Beschreibung dessen, was hier über ihn gesagt wird, davon ausgehen, dass es am ärgsten und am schlimmsten getrieben hat von allen Nachkommen Kains, denen uns berichtet wird.
[32:08] Aber um dem etwas entgegenzusetzen, bewegte Gott etwas ganz Besonderes bei dem 17. Nachkommen von Adam, auf der Seite Sets. Und das war hier in Hebräer 11, Vers 5: „Durch Glauben wurde jedoch entrückt, so dass er den Tod nicht schmeckte, und er war nicht mehr zu finden, bei Gott ihn entrückt hatte. Denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen hatte.“
[32:40] Um der Verheißung aus 1. Mose 3:15 Nachdruck zu verleihen, dass der Teufel, der Satan, besiegt werden würde und dass wieder Harmonie herrschen kann zwischen den Menschen und Gott. Hat Gott jedoch entrückt. Jedoch wandelte mit Gott. Er hatte so eine enge Gemeinschaft, dass Gott ihn in den Himmel aufnehmen konnte.
[33:07] Ja, und es zeigt auch, dass es hier auf dieser Erde möglich ist, mit Gott zu wandeln. Denn wir haben gelesen: „Jedoch wandelte mit Gott.“ Und das ist eine Ermutigung. Es war ein Ermutigung damals auch für alle Sets, Adams Nachkommen, auf der Seite Sets. Sie kannten den Garten Eden nicht. Sie hatten nur den Glauben daran, dass es Realität werden würde, genauso wie wir es heute haben. Und Gott zeigte und offenbart mit der Entrückung hinaus: „Ich mache meine Verheißung wahr.“
[33:38] Und auch wenn auf der Seite 1 zu sehen ist, wie sehr die Welt verroht, gibt es doch für die, die Herzen, die trachten nach Gott, richten die Verheißung, dass es den Himmel geben wird, das ewige Leben, das Gott uns verheißen hat.
[33:58] Fassen wir also noch mal zusammen: Kain war für die Ablehnung seines Opfers selbst verantwortlich, soll seinen Ungehorsam, der die Ablehnung Gottes für das Opfer zum Ausdruck brachte. Kain war seinen Emotionen auch nicht hilflos ausgeliefert, denn Gott wirkte an ihm, genauso wie es auch heute bei uns der Fall ist. Wir sind auch nicht schutzlos unseren Emotionen ausgeliefert. Und beständige Rebellion führt dazu, dass man keinen klaren Blick mehr auf Gott bekommt und auf die Sünde. Es verwischt und dass man schließlich auch kein Interesse mehr an Gott hat.
[34:42] Und mit Gottes Hilfe können wir uns bei jeder unserer Entscheidung für das ewige Leben und die Ehrlichkeit und den inneren Frieden entscheiden. Gott hat uns die Entscheidung geschenkt durch Jesus Christus, der für uns gestorben ist, der es möglich macht, dass wir uns für ihn entscheiden können und dass er den Preis bezahlt hat, der eine Wiedervereinigung mit Gott ermöglichen.
[35:08] Oder schließen möchte ich mit einer Verheißung und einer Ermutigung aus 1. Timotheus Kapitel 6, Vers 12. Dort heißt es: „Kämpfe für den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“
[35:34] So wie Abel, ein treuer Zeuge gegenüber Kain, mal der Gott verteidigt hat und seine Rechtschaffenheit, so können auch wir ein Licht in dieser Welt sein, ein treuer Zeuge für Gott, mit Gott im Glauben wandeln. Und dann haben wir die Verheißung, wir können das ewige Leben ergreifen. Er hat es uns geschenkt, wir können es annehmen und wir können auch schon heute so leben, dass es sichtbar wird, wie es auch bei Abel sichtbar wurde, beziehungsweise Sets Nachkommen, die in Zelten lebten und stets die Hoffnung vor Augen hatten.
[36:11] Es wird eine himmlische Stadt geben, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist, und in der wir in Frieden, in Harmonie mit Gott leben können.
[36:20] Sich dadurch ein, dass wir zum Abschluss noch beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken dafür, dass uns diese Geschichte in der Bibel mitgegeben hast. Wir sehen aber, wir sehen auch Kain. Wir sehen die Möglichkeit, dass wir uns für oder gegen dich entscheiden können. Dafür möchte ich dir danken. Ich möchte dir danken, dass du uns den freien Willen geschenkt hast, denn nur daraus kann ehrliche Liebe entspringen.
[36:46] Ich bitte dich darum, dass du uns auch täglich vor Augen hält, wie groß das Geschenk der Erlösung ist, das uns geschenkt hast, dass wir im Alltag nicht vergessen, dass diese Erde nicht unsere Heimat ist, sondern die himmlische auf uns wartet. Ich bitte dich, dass du uns segnest, dass uns davor bewahrt, Sünde zu begehen, dass uns durch den Heiligen Geist ermutigt, ihn aufmerksam machst, wo sind und uns hilft, diese zu überwinden.
[37:12] Ich bitte dich um deinen Segen für uns alle. Danke dir dafür in Jesu Namen. Amen. Danke, dass ihr dabei wart, dass wir gemeinsam dieses Bibelstudium durchführen konnten. Ich wünsche euch Gottes Segen.
[37:46] [Musik]
[37:48] [Applaus] [Musik]
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