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In dieser Episode der Christ Study Hour 2022 Q2 taucht Mirjam Giebfried tief in das Buch Genesis ein und beleuchtet das Thema „Die Verheißung“. Anhand der Geschichte Abrahams wird die Bedeutung von Prüfungen, Glauben und Gottes Treue zu seinen Verheißungen erforscht. Die Lektion zeigt, wie Abraham durch seine Bereitschaft, selbst das Liebste hinzugeben, Gottes Verheißungen bestätigt und wie diese Ereignisse auf Jesus Christus vorausweisen.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Wir sind heute bei Thema acht angelangt, heute mit dem Werk, das in 1. Mose 24, Vers 1 es geht um die Verheißung. Und wir werden uns Abrahams Leben bis zu seinem Ende hin noch anschauen. Es wird darum gehen, dass Abraham die schwerste und letzte Prüfung seines Lebens durchmachen musste. Es wird um den längsten Tag gehen, den Abraham jemals erlebt, zumindest gedanklich gesehen. Und es wird darum gehen, dass Abraham betete, wie nie zuvor gebetet hat. Deshalb lasst uns aber, bevor wir anfangen, noch Gott um seinen Segen bitten.

[1:29] Lieber Vater im Himmel, du weißt, welche spannenden Themen wir heute vor uns haben. Wir werden uns einige Abschnitte aus Abrahams Leben noch anschauen. Hat so viel erlebt, er durfte so viel mit dir erleben. Bitte dich, dass du uns jetzt in diesem Studium führst, dass du es auch zu einer Erfahrung zwischen dir und uns werden lässt. Schön, dass du den Heiligen Geist, dass dein Wort auch in uns wirksam wird. Ich danke dir dafür.

[2:05] Wir wollen auch wieder chronologisch durchgehend, was wir auch in dem Sabbat-Schulheft sehen und ich lade euch allen gleich mit mir 1. Mose 22 aufzuschlagen.

[2:15] In 1. Mose 22 finden wir eine bedeutsame Geschichte und da heißt es in Vers 1: „Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.“ Was ist mit diesen Begebenheiten gemeint? Wir sehen und wir haben in den letzten Wochen schon gesehen, dass Abrahams sehr, sehr viel mit Gott erlebt hat. Und doch hat Gott ihn nicht für zu alt oder zu müde gehalten, um ihn doch noch diese schwere Prüfung aufzuerlegen. Aber warum musste sich Abraham dieser schweren Prüfung unterziehen?

[3:04] Wir lesen in 1. Korinther 10, Vers 13: „Erste Korinther zählt das 13, ein Vers, der es wert ist, auswendig gelernt zu werden. Denn da heißt es: „Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen oder menschliche Prüfung, könnte man auch lesen. Gott aber ist treu, er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werden, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen können.“ Und in Jakobus 1, Vers 12 lesen wir, dass auch ein Lohn bereits Gott ein Lohn bereit denen, die die Prüfung ertragen. „Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.“ Auch in 1. Petrus 1, Vers 7 merken wir: Versuchungen, Prüfungen sind wichtig, denn dadurch kann unser Glaube geläutert werden, sowie reines Gold.

[4:21] Wir haben also gesehen in dem ersten Korinther 10, Vers 13, dass wir auch niemals über dem hinaus versucht werden, als dass wir fähig sind, es zu ertragen. Und das gibt uns eigentlich auch Anlass, dass wenn wir in große Prüfungen kommen, wir sagen können: Das ist eine große Herausforderung, aber danke Gott, dass du mir so viel zutraust. Prüfungen dienen uns zur Vorbereitung auf die Ewigkeit. Und so war es auch bei Abraham, der, wie wir sehen werden, diese Prüfung erfolgreich bestand.

[5:02] Zurück zu 1. Mose 22. Dort haben wir auch gelesen, dass Abraham, wie Abraham auf Gottes Gebot reagiert. Er sagt: „Hier bin ich! Hier bin ich!“ Und diese Haltung umspannt die gesamte Geschichte, denn wir werden es dem Abraham geht auf Gottes Geheiß hin, um seinen Sohn Isaak zu opfern. Und als sie dann zu dem Berg kommen und schon die Geschichte hinter sich gelassen haben, da fragt Isaak: „Vater, hier ist das Holz, hier ist das Feuer zum Anzünden, aber wo ist das Tier, das du zum Opfer mitgenommen hast?“ Und in Vers 4, Entschuldigung, Vers 7 lesen wir dann: „Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater Abraham! antwortete: Hier bin ich, mein Sohn.“ Diese Haltung, die umspannt dieses ganze Geschehen. Und dann werden sie auf dem Berg gehen. Abraham, als er kurz davor ist und das Messer schon in die Luft schwingt, um Isaak zu opfern, da hat ihn der Engel des Herrn zurück. Und wenn heißt es in Vers 11: „Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich, hier bin ich.“ Diese Haltung, die hat sich gezeigt und diese Haltung hat das ganze Erlebnis so wertvoll für Abraham werden lassen.

[6:51] „Hier bin ich!“ viele Mose sagen, als Gott ihn aus dem brennenden Dornbusch rief. Oder „Hier bin ich!“ hat auch Samuel gesagt, als er als Kind von Gott gerufen worden ist. „Hier bin ich!“ waren auch die Worte von Jesaja in Jesaja 6, Vers 8, wo Jesaja berufen wird, dazu, dass er als Prophet für Gottes Volk wirken sollte.

[7:15] Nach Gott rief Abraham hier zu einer gewaltigen Aufgabe. Den Vers 3 lesen wir, dass Abraham früh am Morgen aufstand. Und das erinnert uns daran, dass Abraham schon einmal früh am Morgen aufgestanden ist, eine schwere Aufgabe zu erledigen. Er sollte in Kapitel 21, Vers 14 war das von Kapitel 21, und in Vers 11 erfahren wir, mit welchem schweren Herzens er das getan hatte. Und auch an diesem Morgen, als Abraham seinen Auftrag für Gott erfüllen wollte, war es ihm schwer ums Herz. Er hat sich überlegt, ob er noch Sarah wecken soll, dass sie sich ein letztes Mal von ihrem Kind verabschieden könnte. Aber er hat es nicht gewagt, die Mutter in diesem Plan einzuweihen, denn sie könnte ihn ja aufhalten. Abraham müssen so viele Gedanken durch den Kopf gegangen sein.

[8:36] Und nicht nur kurz, nachdem er aufgestanden war, sondern drei ganze Tage lesen wir, war er mit Isaak unterwegs.

[8:48] „Abraham versuchte nicht zu erreichen, dass ihm die Erfüllung des göttlichen Willens erlassen wurde. Auf der dreitägigen Wanderung hat er genügend Zeit, darüber nachzudenken und an Gott zu zweifeln, wenn er dazu geneigt hätte.“

[9:12] Wir lesen weiter: „An den bezeichneten Platz bauten sie den Altar und legten das Holz darauf. Als Abraham und Isaak einem Berg Moria kamen, dann eröffnete Abraham seinem Sohn mit zitternder Stimme die göttliche Botschaft.“ Erschrocken und bestürzt hatte Isaak von seinem Schicksal, aber er leistete keinen Widerstand. Es wäre für ihn gut möglich gewesen zu entrinnen, wenn er das gewollt hätte. Der vom Kummer verzehrte, alte Mann von der Qual der letzten drei schrecklichen Tage, völlig erschöpft, hätte den kräftigen jungen Mann Isaak nicht daran hindern können. Aber Isaak war von Kindheit an zu bereitwilligen, vertrauensvollen Gehorsam erzogen worden und hier erntet Abrahams ein bisschen die Frucht seiner Taten. Als ihm der Vater Gottes Absicht offenbarte, beugte sich Isaak deshalb.

[10:18] „Will ich!“ erteilte Abrahams Glauben und war bereit, Gott sein Leben zum Opfer zu bringen. Und manch einer sagt: „Oh, wie grausam kann nur Abraham gewesen sein, wenn er dazu bereit war, seinen Sohn zu opfern?“ Die sag selbst war auch dazu bereit. Sie wollten sich völlig Gottes Gehorsam unterstellen.

[10:49] Wir ließen 1. Mose 22, Verse 11 und 12. „Da rief der Engel des Herrn vom Himmel zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Lege deine Hand nicht angeschlagen und tue ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen.“

[11:20] Das war das Zeugnis, das Abraham hier abgab. Er hat nicht mal seinen Sohn verschont, um Gottes Willen.

[11:30] Und dann opfert Abraham den Widder, den er in einem Gebüsch nebenan sieht, anstelle seines Sohnes.

[11:40] Gott verstärkt daraufhin die Verheißung in Vers 17, als er sagt: „Darum will ich dich reichlich segnen und einsamen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres. Und einsames soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen.“ Gott hatte dem Abraham schon viel Gutes verheißen, hatte ich schon gesagt: „Ich will dich mehren, ich will dich zu einer großen Nation machen.“ Aber wenn man das hier liest in Vers 17, dann könnte man meinen, Gott überschlägt sich fast ein bisschen. Er verstärkt, er betont und unterstreicht noch einmal, dass er wirklich seine Verheißung wahr machen wird.

[12:23] Das ist eigentlich ganz schön, dass Gott einmal auf die Sterne hinweist und dann auf den Sand am Meer. Das bilde die Abraham vertraut. Wagen er war nur das war schon Richtung des Meeres aufgewachsen oder hatte lange dort gelebt. Er war so lange durch die Wüste gewandert, hat wahrscheinlich viel Sand gesehen. Und damals, das war nicht so wie heute bei unserem oft so bedeckten Himmel. Hat er oft in der Nacht das Sternenzelt über sich gesehen.

[13:05] Wir können festhalten: Egal, wie es Abraham ging, egal, was Abraham tat, zu welcher Jahreszeit, sondern Tageszeit, er konnte immer Gottes Verheißung vor Augen haben. Wenn er erhobenen Hauptes nachts vielleicht vor seinem Zelt stand, dann konnte er die Sterne am Himmel stehen. Und wenn er vielleicht manchmal müde und abgeschlagen durch die Wüste lief, dann konnte er den Sand auf dem Wüstenboden sehen. Und er wurde immer an Gottes Verheißung erinnert.

[13:43] Sich die Verheißungen kannst du in Anspruch nehmen. Und was hilft dir diese Verheißungen immer wieder ins Gedächtnis zu rufen? Sicherlich hat Gott für dich auch etwas vorbereitet.

[14:00] Das 5 ist interessant, was heißt da: „Sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich aber und der Knabe wollen dort hingehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zu euch zurückkommen.“

[14:15] Interessant, denn Abraham geht doch hin in der Erwartung, er wird jetzt seinen Sohn opfern. Aber Abraham hat hier eigentlich schon angekündigt, er wird nicht alleine zurückkommen.

[14:29] Und in dem Hebräer 11, Hebräer 11, Vers 17 bis 19, da lesen wir eben von dem Glauben, den Abraham hatte, dass er damals schon an die Auferstehung dachte und glaubte.

[14:49] „Durch Glauben brachte Abraham den Isaak, da er geprüft wurde, und opferte den eingeborenen.“ Erinnert sehr stark an Jesus. Er, der die Verheißungen empfangen hatte, zu dem gesagt worden war: „In Isaak soll die Nachkommenschaft berufen werden.“ Er zählte darauf, dass Gott im Stande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.

[15:22] Und somit reiht sich Abraham in diese Liste von Glaubenshelden, Hebräer 11, die ganz eindrücklich ist, ein. „Durch den Glauben hat er das getan.“ Und er hat Gott noch mehr zugetraut, als Gott ihm vorher verheißen hatte.

[15:42] Abraham bewies einen starken Glauben. Also, so weit ging seinen einzigen Sohn zu geben, für Gott zu geben. Wie weit würdest du für Gott gehen?

[15:52] Was würdest du für Gott geben? Auch dein Herz, wertvollstes. Du kannst dir heute einmal Zeit nehmen und darüber nachdenken, was ist eigentlich das, woran mein Herz am meisten hängt? Vielleicht hat das Gott geschenkt, vielleicht ist es eine besondere Gabe von Gott. Vielleicht ist es etwas, was du hast, oder ein Mensch, für den du besonders dankbar bist. Für das du aber bereits seit, wenn du die Entscheidung treffen hättest, dieser Mensch, dieses Talent, diese Gabe von Gott oder Gott selbst zu wählen. Wo findest du dich?

[16:45] Wir wollen zurückgehen zu 1. Mose 22. Und ja, ich bin ein zweites Mose, erste Mose 22, die Geschichte von Abraham.

[16:54] Und ja, ich bin ein zweites Mose, erste Mose 22, die Geschichte von Abraham. Und dort lesen wir den Vers 8: „Und Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird für ihn Lamm zum Brandopfer sorgen.“ Und sie gingen beide miteinander.

[17:20] Das war jetzt noch vor, also wir haben jetzt noch mal einen Zeitsprung gemacht, bevor dieser überhaupt geopfert worden ist, oder geopfert werden sollte, so ist es besser gesagt. In Vers 8 sagte Abraham: „Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ Und es lohnt sich, diese Aussage etwas genauer anzuschauen, denn Abraham spricht hier von einem Lamm. Das ist im Griechischen das Wort „Baal“ oder so in die Richtung. Wo hingegen dieses Widder später als „Keren“ beschrieben wird. Das bedeutet oder das deutete zumindest an, dass das Opfer durch den Widder noch gar nicht ganz erfüllt worden ist.

[18:13] Und dieses Lamm, das lässt doch sehr an das Lamm Gottes denken, von dem in 1. Johannes 1, 29 die Rede ist, als Johannes am Ufer steht und Jesus sieht und sagt:

[18:32] „Und sagt in Johannes, Johannes, Johannes 1, 29: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt!“ Und wir wissen, wenn wir die Geschichte kennen, dass Johannes hier von Jesus redet. Jesus war das Lamm Gottes, das letztendlich dann das Opfer, das gebracht werden musste, erfüllt hat.

[19:05] Auch im „Patriarchen und Propheten“ seit 132 lesen wir: „Der anstelle Isaaks getötete Widder bildete den Sohn Gottes, der für uns geopfert werden sollte. Als der Mensch durch die Übertretung des göttlichen Gesetzes dem Tode verfallen war, sprach der Vater im Hinblick auf seinen Sohn zu dem Sünder: Lebe ich habe ein Lösegeld gefunden.“

[19:33] Damit meint der Vater Jesus. Gott wird sich kümmern, Gott wird sorgen. Das war auch das Motto eines Mannes, von dem ihr vielleicht schon gehört habt, Josef Betz. Hat auch immer wieder gesagt, und er hat sein Hab und Gut für Gottes Werk eingesetzt. Trotzdem hatte immer wieder gesagt: „Wenn Not kam, Gott jetzt sorgen.“

[20:05] Im „Patriarchen und Propheten“ lesen wir weiter: „Er ließ die Seelenpein in den dunklen Tagen der furchtbaren Prüfung zu, also Gott, damit er durch eigenes Erleben etwas von der Größe des Opfers begriff, dass Abraham diese Größe von Gottes Opfer begreifen konnte, dass der unendliche Gott für die Erlösung des Menschen brachte.“ Nichts hätte Abraham mehr Qual bereiten können, als die Opferung seines Sohnes. Gott gab seinen Sohn in ein Tod der Schmach und Schande. Die Engel, die Zeugen der Erniedrigung und Seelenangst des Sohnes Gottes wurden, durften nicht eingreifen, wie bei Isaak. Keine Stimme dürfte rufen: „Es ist genug!“ Der König der Herrlichkeit gab sein Leben, um die gefallenen Menschen zu retten.

[21:08] Könnte es einen stärkeren Beweis für die unendliche Liebe und Barmherzigkeit Gottes geben? Ich denke nicht. Außer Gott konnte niemand verstehen, wie groß des Vaters Opfer war, wenn er seinen Sohn in den Tod gab. Gott war derjenige, der Abraham am besten verstand in dieser ganzen Sache. Und es ist für uns nur ein Abbild dessen, wie groß auch diese dieser Schmerz für Gott sein musste, als er Jesus für uns Menschen gab.

[21:51] Wir gehen weiter zu 1. Mose 23. Und in 1. Mose 23 lesen wir, dass Abraham, als er mit den Hethitern spricht, sich selbst als einen Fremden und ohne Bürgerrecht in Kanaan bezeichnet. Das erinnert doch stark an Hebräer 11, dort Vers 9, wo es heißt, dass Abraham, sowie auch Isaak und Jakob, freiwillig in Zelten wohnte, weil sie kein Bürgerrecht auf dieser Erde hatten.

[22:23] Und wieder frage ich mich: Wie viel baue ich mich, baue ich mir hier auf dieser Erde auf, woran ich vielleicht mein Herz hängen könnte, anstatt in den Himmel zu investieren? Wir sollten in den Himmel investieren.

[22:42] Jetzt kommt Abraham zu diesen Hethitern, und wir könnten uns fragen: Und wer waren denn die Söhne Heths? Dankenswerterweise gibt es in der Bibel auch einige Genealogien, und die helfen uns dabei weiter. Die Hethiter waren nämlich Nachkommen Heths, und Heth war der Sohn von Kanaan, von dem habt ihr vielleicht schon in der Lektion vor zwei Wochen gehört. Kanaan, der in 1. Mose 9 von Noah verflucht worden ist. Und trotzdem lesen wir hier in 1. Mose 23, in Vers 7 z.B., dass Abraham aufstand und sich vor dem Volk des Landes, also vor den Hethitern, verneigte.

[23:39] Das ist interessant, denn beim Auszug sagt Noah: „Die Söhne Heths sollen sich unter die Söhne Jafets und seine Nachkommen zeugen.“ Sollten ihnen dienen. Aber Abraham, er hatte hier nicht auf sein Recht. Abraham glaubte Gottes Wort, und er vertraute seinen Verheißungen. Und doch benutzte Abraham Gottes Wort nicht, um anderen gegenüber einen Vorteil zu erlangen. Es sieht man zum Beispiel auch schon bei der Landaufteilung mit Lot. Da hat auch Abraham nicht darauf beharrt, dass es eigentlich sein Land war, sein Land, das Gott ihm gegeben hatte.

[24:21] Und auch wir sollten uns manchmal etwas, seine Nase fassen, wenn wir versucht sind, uns anderen gegenüber besser zu führen. Ja, Gott hat Israel als besonderes Volk ausersehen, er hat es erwählt, und trotzdem brauchen wir uns nicht besser als andere zu fühlen. Wir brauchen nicht schlecht über andere zu denken.

[24:51] Interessant ist auch, dass die Hethiter Abraham als den Fürsten Gottes ansprechen. Und da wird so ein bisschen hörbar, Abraham war ein mächtiger, er war ein bedeutender Mann in dem Land Kanaan gewesen. Aber er war nicht wie ein Pharao oder Dollar mehr oder Titan oder die anderen, einer der Fürsten des Landes. Nein, er hatte ja dort kein Erbe. Er war dafür Gottes, und das doch eine größere Ehre, als wenn man sonst irgendeinen Titel auf dieser Welt hätte.

[25:36] Zuerst Gottes zu sein, ein Mann Gottes zu sein, eine Frau Gottes zu sein, ein Freund Gottes zu sein.

[25:44] Es waren uns so, dass so eine öffentliche Diskussion zwischen Abraham und Ephron, demjenigen, der unter den Hethitern lebte, entstand. Und es ist ganz interessant, denn sie waren wohl dort in der Stadt, und Menschen bekamen es mit, dass sie diskutierten. Aber auch interessant ist, was sie diskutierten.

[26:08] Denn es lief ungefähr so: Abraham sagte: „Ich will dir die Höhle von Machpela abkaufen, ich möchte sie haben.“ Sagt mir, wie viel sie kostet. Und Ephron antwortete: „Nein, auf keinen Fall, hast du mir die bezahlt? Die ist nur 400 Schekel wert. Nimm du sie!“ Und Abraham bezahlt trotzdem.

[26:28] Abraham hat keinen eigenen Profit gezogen, auch nicht bei dem zum Beispiel der Ausbeute dann von nach dem Krieg von den Völkern des Landes. Abraham hat immer freigiebig, er hat sich immer erarbeitet und auch ist auch dafür aufgekommen, was er hat.

[26:57] Abraham kam dann nicht nur die Höhle, sondern auch dieses ganze Land. Da waren einige Bäume, noch ist muss der fruchtbar gewesen sein. Und dieses Land, diese Höhle von Machpela, war auch Hebron. Hebron, das später Caleb als Erbe erhielt. In Josua 14 lesen wir davon. Und noch eine gute Weile später wurde David in Hebron zum König gekrönt und herrscht dort sieben Jahre lang. Das lesen wir in 2. Samuel 2. Dass Hebron diese große Bedeutung auch als Königsstadt dann erwarb. Später würde auch Abraham in Machpela begraben werden, auch Isaak, auch Rebekka, auch Lea und Jakob ebenso. Und von daher war das etwas, was Abraham wirklich für mehrere Generationen erworben hat.

[27:57] Und wir lesen auch bei allen weit, dass die Höhle von Machpela, dieses Stück Land, das einzige war, was Abraham, ich sage jetzt mal offiziell auf dieser Erde besaß, und das noch mehr führend nach seinem Tod als zu seinen Lebzeiten.

[28:27] Wir springen zu 1. Mose 24, denn auch da wartet auf uns eine schöne Geschichte, die einige Lehren bereit hält. Zuvor muss ich aber sagen, dass es damals üblich war, dass die Eltern die Verlobungen arrangierten. Heutzutage könnte man da ab mit der Meinung aufkommen: „Na ja, was, ob das auch wirklich Isaaks Sinne war?“ Es war es. Er hat Abraham diese Aufgabe zuteil werden lassen.

[28:58] Und Abraham wiederum geht ja nicht selbst, sondern er vertraut diese entscheidende Aufgabe nicht irgendjemandem an. Bei allen bald lesen wir, dass es Elieser war, derjenige, dem Abraham auch sonst sein ganzes Hab und Gut anvertraut hätte, wäre da nicht Isaak als Erbe geborgen worden.

[29:25] Und auch schon 1. Mose 24 lässt darauf schließen, dass es sich um Elieser handeln musste, denn es war der älteste oder größte Knecht in Abrahams Haus. Und wir ließen...

[29:38] Knecht in Abrahams Haus. Und wir ließen dann auch noch später, das brachte ihm alles anvertraut hatte.

[29:53] Allerlei Güter seines Herrn, heißt es da. Was können wir daraus lernen? Partnerwahl ist keine triviale Sache. Das ist nicht so, dass man sagt, na ja, ich habe das Gefühl und dem gebe ich jetzt nach.

[30:06] Partnerwahl ist etwas, das wir auch am besten unserem Vater überlassen sollten, und zwar unserem himmlischen Vater.

[30:19] Isaak sollte unter keinen Umständen eine Frau aus dem Land Kanaan heiraten, wie wir in Vers 3 in Kapitel 24 erfahren. Da heißt es, dass Abraham Elisa schwören lässt bei dem Herrn, bei dem Gott des Himmels und der Erde, dass er seinem Sohn keine Frau nehme von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen er wohnte.

[30:56] Abrahams Selbst war es, er zog aus und das schon immer mit dem Gedanken an seine Nachkommen, von dem Isaak der Erste war.

[31:11] Und aus diesem Grund war Abraham auch so abgeneigt. Der hat sich, wenn man sich das vorstellt, hat es sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt und hat gesagt: Nein, Gott möge es nicht zulassen, dass du Isaak zurück in dieses Land der Sünde, des Heidentums bringst.

[31:35] Abraham erinnerte sich an Gottes Ruf und er wollte sich auf keinen Fall auf etwas anderes einlassen.

[31:45] Aber die Sache war nicht so einfach, denn Elisa hatte hier eine schwierige Aufgabe bekommen. Wie sollte er denn dieses Mädchen finden, das genau für Isaak bestimmt war?

[31:56] Und was wäre, wenn er... Ich muss noch ein bisschen vorgreifen. Also Elisa geht dann los mit den vielen Kamelen und er reist wieder zurück in das Land Mesopotamien.

[32:20] Und dort kommt er an einen Brunnen und an diesen Brunnen spricht er ein Gebet. Insgesamt finden wir drei Gebete von dem Knecht Abrahams in diesem Kapitel.

[32:36] Er bittet dann zu Gott in seinem Herzen, sagt: Herr, wenn hier das oder wenn ich hier eine Frau finde, die mir zu trinken gibt und die auch meinen Kamelen zu trinken gibt, dann soll das die Frau für Isaak sein.

[32:57] Und jetzt lesen wir in Vers 21: Und der Mann war erstaunt über Rebekka. Rebekka, die dann kam und als Elisa noch fast ein bisschen, ja, nicht so richtig weiß, was er sagen soll, er war noch so...

[33:23] Und siehe, da bietet sie ihm schon an und sagt: Trink du, und ich will auch dein Kamel zu trinken geben. Und dann macht es sich an die Arbeit und schöpft und schöpft aus diesen Brunnen. Es muss schwer gewesen sein. Da heißt es, der Mann, also Elisa, war erstaunt über Rebekka.

[33:42] Er schwieg aber still, bis er erkannt hat, ob der Herr seine Reise habe gelingen lassen oder nicht. Das ist interessant für uns dahingehend, dass Elisa nicht versucht hat, Gott ins Handwerk zu pfuschen.

[34:00] Weil wir sehen zwar zum einen, ja, er hat Gott um ein Zeichen gebeten, sowie später Gideon auch sagen würde: Ja, wenn ich in deinen Augen Gnade gefunden habe, dann lasst dies und das passieren. Aber er hat nicht versucht, selbst Gott zu oder selbst die Situation zu manipulieren. Er hat es immer noch offen gelassen, er hat bewusst geschwiegen und einfach nur beobachtet, was da vor sich geht.

[34:34] Nun, wir finden ein Gebet von Elisa in den Versen 12 bis 14. Dann finden wir noch ein Gebet in Vers 26, wo steht: Dann neigte sich der Mann und betete: Antworte, Herr! Und er sprach: Gelobt seist du, Herr, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der Herr hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt.

[35:09] Elisa hatte Gott um etwas gebeten und er hat noch nicht mal richtig ausgesprochen, merken wir später seine Erfahrung erzählt, aber hat es auch nicht versäumt, Gott zu danken. Und er war die Erfahrung noch gar nicht in ihrer Fülle erlebt, da hat Elisa Gott schon gedankt.

[35:33] Wie oft tragen wir Gott unsere Bitten vor und sagen: Herr, das möchte ich, bitte hilf mir. Da gehen wir weg, drehen Gott den Rücken zu und vergessen, ihm danke zu sagen.

[35:46] Elisa lehrt uns, wir sollen sofort danke sagen. Und wenn das nicht reicht, dann sollen wir auch noch einmal danke sagen.

[35:57] Denn in Vers 52 heißt es: Und es geschah, als der Knecht Abrahams ihre Worte hörte, da neigte er sich vor dem Herrn zur Erde. Auch da hat Elisa Gott wieder angebetet und Gott wieder hochgehalten.

[36:16] Wir dürfen Gott oft und frühzeitig danke sagen. Und dann erzählt Elisa seine Erfahrung, als er mit Rebekka redet, sie ihn einlädt, dass er zu ihm nach Hause, er zu ihnen nach Hause kommen kann, wo auch noch ihr Vater...

[36:39] Die Männer erweisen sich auch als sehr gastfreundlich. Finde das interessant, was auch vielleicht es wert ist, noch zu erwähnen.

[36:51] In dem Haus wird Wert auf die Füße gewaschen. Das zeigt, er hat eine ganz andere Gastfreundschaft gehabt als später einmal Simon, dem hier so sagen muss: Ich bin in dein Haus gekommen und du hast mir nicht die Füße gewaschen.

[37:13] Also sie waren wirklich sehr, sehr offen, sehr großzügig auch und haben sich gekümmert.

[37:24] So, und jetzt erzählt Elisa seine Erfahrung und man hat so ein bisschen den Eindruck, dass er genau bei 1. Mose 24, Vers 1 anfängt, indem er auch sagt: Gott hat Abraham mit vielen Gütern geschenkt. Und das war die Geschichte, erzählt ziemlich ausführlich.

[37:46] Das zeigt uns, wie viel Wert Erfahrungen haben. Erfahrungen haben Überzeugungskraft sondergleichen, denn gleich nachdem er die Erfahrung erzählt hat, müssen Betan und Laban in Vers 50 sagen: Diese Sache ist von dem Herrn ausgegangen.

[38:07] Und als Elisa fragt: Ja, wie steht ihr jetzt dazu? Was meint ihr, kann Rebekka die Frau von Isaak werden? Da sagen sie:

[38:18] Darum können wir nichts gegen dich sagen, weder Böses noch Gutes. Wir können nichts dagegen einwenden, finden sie.

[38:27] Interessant ist, später, wenn Elisa nach Hause kommt, sozusagen, dann sieht er Isaak auf dem Feld und er erzählte, sagt gleich noch mal die ganze Geschichte.

[38:46] Also Erfahrungen sind ein großes Zeugnis. Erfahrungen aus unserem eigenen Leben, was wir mit Gott erlebt haben, wollen wir nicht schmälern, sondern wir dürfen dadurch andere ermutigen.

[39:00] Jetzt kann es wie am Abend an ist die ganze Karawane. Rebekka ist sofort mit gegangen. Sie hat auch auf Gott vertraut, dass das wohl dann der richtige Mann für sie ist.

[39:15] Und sie kommen an. Da treffen sie schon auf dem Feld auf Isaak. Und warum, warum war ihr Sarg auf dem Feld?

[39:22] Wir lesen in Vers 63: Weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten. Und er blickte auf und sah und siehe, Kamele kamen daher.

[39:42] Das war wohl eine der erinnerungswürdigsten Gebetserhöhungen, die Isaak je erlebt hat. Er hatte vermutlich die Gewohnheit, abends noch raus zu gehen, mit Gott zu sprechen an einem stillen, ruhigen Ort. Und dann sieht er, wie die Kamele mit Rebekka auf ihn zukommen.

[40:06] Es ist nicht ganz klar, also es ist eine Stelle, über die einige immer wieder stolpern, was es mit dem Schleier auf sich hat. Ganz kurz dazu: 1. Mose 38, Vers 14 lässt darauf schließen, dass es wohl ein Zeichen dafür war, dass sie unverheiratet war.

[40:26] Wir können es jetzt hier nicht so ganz erörtern.

[40:35] In Vers 67 lesen wir: Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka, und siehe, sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb.

[40:47] So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter. Vorhin, als wir über dieses Kabel macht... Fehler gesprochen hatten, da geht es ja darum, dass Abraham seine Frau, seine geliebte Frau Sara beerdigen wollte.

[41:07] Und diese Trauer, dieses Weinen wird hier abgelöst durch Trost in Gott, durch Rebekka geschenkt hat.

[41:18] Es war also unter dem Strich muss man sagen, eine sehr trostreiche, gesegnete Erfahrung. Und ich persönlich glaube, dass diese Braut-Suche nach Rebekka so gesegnet war, weil sie unter viel Gebet, im Vertrauen auf Gottes Worte ablief.

[41:40] Elisa hatte so viel gebetet, hatte diese Erfahrung so eng mit Gott erlebt. Und wie viel erfolgreicher könnten wir oft sein in unserem Leben, wenn wir uns mehr mit Gott absprechen würden? Wenn wir zum einen darauf hören würden, was Gott uns schon gesagt hat, so wie Abraham sich sicher war: Nein, ich soll nicht wieder zurück in das Land Kanaan ziehen.

[42:12] Und zum anderen auch, wenn wir Gott fragen würden, wenn wir Gott auch einfach sagen würden, wie es uns geht. Jetzt haben wir auch bei Elisa gesehen, er hat in dem Vers 13, müsste es gewesen sein, genau da hat er gesagt: Sieh, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen.

[42:37] Das hat einfach gut erzählt. Ich weiß gar nicht gewusst hätte, sondern er hat ihm, Gott hat Gott gesagt, wie es ihm geht. Und auch wir dürfen zu Gott kommen und ihm alles erzählen.

[42:52] Wir wollen uns noch zum Schluss dem Donnerstag widmen. Am Donnerstag geht es um die, ja, um den letzten Abschnitt von Abrahams Leben.

[43:07] Und wenn wir jetzt schon zurückschauen auf die letzten Ereignisse in Abrahams Leben, die wir gerade besprochen haben, darf schon in den vorigen Wochen, dann können wir sehen, es ist enorm, was Abraham in seinem hohen Alter noch alles erlebt hat.

[43:26] Schon in 1. Mose 18, Vers 11, wenn ihr das kurz mit mir aufschlagen wollt, da lesen wir: Und Abraham und Sara waren alt und recht betagt. Schon da wird uns angekündigt, wir werden sozusagen vorgewarnt, dass Abraham alt war.

[43:45] In 1. Mose 21, 12 und 24, Vers als wir es auch noch mal bestärkt und trotzdem seit 1. Mose 18 hat Gott hat Abraham noch den Untergang von Sodom und Gomorrha zumindest hörend miterlebt. Er war noch in Gerar bei Abimelech. Isaak wurde geborgen. Hagar und Ismael wurden vertrieben. Abraham stieg dann mit Isaak auf den Berg Moria. Er verhandelte mit Efron um die Höhle Machpela. Er erlebte Isaaks Hochzeit mit und heiratete ein zweites Mal, bekam sechs Söhne. Er hat doch ganz schön viel in seinem Leben erlebt.

[44:32] Ein Wort zur Keturah. Der Frau, die Abraham doch nach Sara heiratet.

[44:46] Es finden wir in 1. Chronik 1, Vers 32. Da wird noch einmal von Keturah, die sonst nichts Großes erwähnt wird, gesprochen und zwar heißt es hier: Und die Söhne der Keturah, der Neben-Frau Abrahams, Kiske, Schimran, Jokschan, Medan, Midian, Jeschbak und Schua. Und die Söhne Jokschan: Scheba und Dedan.

[45:09] Interessant ist diese, dieser kleine Hinweis, dass bemerkenswert, sie bald Neben-Frau Abrahams. Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass sie nicht den gleichen Platz einnahm in Abrahams Leben wie Sara zuvor.

[45:27] Über Sara wird sehr viel gesagt. Sara wird sogar auch in Hebräer 11 unter den Glaubenshelden aufgeführt. Aber Keturah war es war seine Frau und trotzdem hatte sie nicht diese Stellung, denn auch ihre Söhne, wie wir in 1. Mose lesen.

[45:52] Das sind wir jetzt bei 1. Mose 25 angelangt. Ihre Söhne wurden auch nicht bekam nicht das gleiche Erbe oder überhaupt einen Anteil an Abrahams Erbe, so wie es bei Isaak der Fall war.

[46:10] Das lesen wir ab Vers 5 und 6. Abraham gab alles, was er hatte, Isaak. Und da frage ich mich: Hat Gott nicht auch uns alles gegeben?

[46:26] Wir wollen in 1. Mose 25, Vers mit dem 1. Mose 25, 8 schließen, wo es heißt: Abraham verschied und starb in gutem Alter, alt und lebenssatt, und wurde zu seinem Volk versammelt.

[46:48] Dieses Erbe sollte Isaak gehören und dem Platz, den Isaak in Abrahams Leben eingenommen hatte, dem konnte keiner erreichen.

[47:24] Er, Gott, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

[47:43] Gott hat uns mit Jesus alles geschenkt. Und das ist Grund, dass wir vielleicht auch wie Elisa mehrmals zu ihm kommen und ihm dafür danke sagen, dass wir jetzt gemeinsam tun.

[47:59] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir für die vielen Lehren, die wir aus Abrahams Leben ziehen können. Und Herr, ich bitte dich, dass jeden von uns ermutigt, dem im Studium selbst noch einmal nachzugehen.

[48:13] Es hätte noch so viel zu sagen gegeben und doch so viel zu erforschen gegeben in Abrahams Leben. Aber ich danke dir für den Einblick, den du uns gewährt, dass wir so viel wichtige Stationen in seinem Leben miterleben dürfen, dadurch, dass wir es in deinem Wort lesen.

[48:32] Und der Geist der Weissagung führt uns nach wunderbar aus. Herr, lass uns besser erkennen, was du für uns getan hast. Wenn du wirkst nicht nur in Leben von Abraham, du wirkst auch im Leben von denen, die jetzt zuschauen, wächst auch in meinem Leben.

[48:59] Und wir dürfen sehen, dass uns nichts Gutes vorenthält. Nein, lasst uns mit Jesus alles geschenkt. Du wirst uns alles geben und du hast einen ganzen Himmel für uns bereit. Herr, dir sei Lob und Dank dafür im Namen Jesus. Amen. [Musik]


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