In dieser Lektion der Christ Study Hour 2022 Q3, mit dem Titel „Im Schmelztiegel mit Christus: 2. Die kommenden Schmelztiegel“, beleuchtet David Nießner das Thema der Prüfungen und Schmelztiegel im christlichen Leben. Er erklärt die biblische Bedeutung von Schmelztiegeln und wie sie uns helfen, unser Vertrauen in Gott zu stärken und sein Bild in uns wiederherzustellen. Die Lektion betont die Wichtigkeit, Gott unseren Weg anzuvertrauen und die Herausforderungen des Lebens als Teil seines Plans zur Läuterung zu sehen.
Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztigel mit Christus: 2. Die kommenden Schmelztiegel
David Nießner · Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus ·Themen: 1. Petrus, 2. Korinther, Bibel, Bibelstudium, Jeremia, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus
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Transkript
[0:31] Herzlich willkommen, liebe Zuschauer bei Joelmedia TV. Herzlich willkommen im neuen Quartal, jetzt auch schon im zweiten Lektionsteil über das Thema der Schmelztiegel. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich ist es eines der besonders wichtigen Themen für diese Zeit. Und ich glaube nicht nur für mich, sondern die Bibel macht es auch sehr deutlich, dass dieser Schmelztiegel, durch den viele Leute zu biblischen Zeiten gingen, durch den auch viele Heutigen gehen und durch den auch viele Menschen nachgehen werden müssen, dass das ein Schlüsselthema ist auch zum Verständnis unserer Identität in dieser Zeit. Wir werden das ganze Quartal noch studieren und ich möchte auch gleich vorab sagen, dass auch wenn ihr die Lektionen schaut oder auch in den Gemeinden hört oder mitsprecht, wie auch immer das ist, auch zu Herzen nehmt, das selber zu studieren. Weil das ist immer einfach, was vorgekaut ist zu hören und es ist auch wichtig, dass wir Anleitungen bekommen, aber diese ganzen Sachen, und ich habe das auch in meinem eigenen Leben erfahren, möchte ich auch sehr gerne weitergeben, dass wenn wir diese persönliche, praktische Erfahrung missen und nicht machen und uns von Gott leiten lassen, was auch immer das bedeutet, werden wir jetzt dann studieren, dass wir dann in große Probleme kommen werden. Deswegen ist mein Gebet, was ich auch gleich mit euch beten möchte, dass wir wirklich bewusst diese persönliche Erfahrung machen und nicht das nur als Rahmen abhaken, weil es wieder jemand gesagt hat, sondern dass wir das wirklich ins Gebet nehmen und sagen: Herr, hilf mir, diese Erfahrung zu machen. Denn die Zeiten, die vor uns liegen, sie sind nicht rosig, aber es gibt einen Weg, durch den Gott uns führen will, mit dem wir in diesen Zeiten standhaft sein können. In dem Sinne, lasst uns gemeinsam beten und Gottes besonderen Segen für diese Thematik erbeten.
[2:25] Himmlische Vater, wir wollen dir von Herzen danken, dass wir in diesem Quartal das Thema des Schmelztiegels studieren dürfen. Es ist sicherlich eines der wichtigsten, aber auch eines der umstrittensten und auch der kontroversesten Themen, dass die Prüfungen, die wir durchgehen, inwieweit dein Handeln da aktiv oder passiv mitspielt. Wir möchten nicht besonders bieten auch für diese Lektion, dass du uns Weisheit schenkst, dass das Verständnis schenkst über diese Thematik, dass wir verstehen, wo es uns betrifft und dass wir besonders auch willig sind, nicht einverstanden, dass Musik, sondern auch vom Herzen in diese Erfahrung einzutreten. Mögest du auch nach deinen Verheißungen, Jeremia 1, Vers 9, deine Worte in meinen Mund legen. Mögest du deinen Namen verherrlichen, so dass wir praktisch Nutzen von dieser Sabbat-Lektion haben werden. In Jesu Namen. Amen.
[3:18] Ihr Lieben, lasst uns gemeinsam den Merktext aufschlagen im ersten Petrusbrief. Wir werden diese Lektion öfter in den beiden Petrusbriefen, vor allem im ersten, lesen und studieren. Und den Text für diese Woche finden wir in Kapitel 4, Vers 12 und 13. Petrus schreibt hier: „Ihr Lieben, lasst euch durch die Feuerprobe, die euch zur Prüfung widerfährt, nicht befremden, als widerfahre euch etwas Fremdes, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch durch die Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben möget.“
[3:59] Ich weiß nicht, wie ihr das beobachtet habt, aber wenn es zumindest aus meiner Erfahrung, wenn es in Gemeinden zu dem Thema der Prüfung kommt oder zu dem Thema des Läutens, so wie Petrus hier schreibt, durch diese Feuerproben, dann ist es oft sehr heiß diskutiert und viele Leute mögen das nicht akzeptieren. Aber wir wollen jetzt gleich ein bisschen aufschlüsseln, warum das so entscheidend ist, warum wir da auch nicht drum herum kommen. Weil man kann gewisse Themen zu einer gewissen Zeit verdrängen, kann so ein bisschen drumherum schiffen. Aber wenn es von Gott ist, und das gibt so viele Beispiele dort in der Bibel, man kann von Gott wegrennen. Das beste Beispiel ist Jona. Man kann von Gott wegrennen von einer gewissen Botschaft, die man nicht gerne hören möchte. Aber Gott ist gnädig, und wenn er sieht, dass unser Herz dennoch aufrichtig ist, dann wird uns diese Botschaft so lange hinterher senden, bis sie uns erreicht und bis wir uns vor ihm in den Staub gedemütigt haben.
[5:00] Allgemeine Fakten. Erstmal, ein Schmelztiegel. Es gibt drei Definitionen im Wörterbuch, wie man Schmelztiegel definiert. Erstens, aus der Chemie ist ein Gefäß, in dem man eine Substanz erhitzt, um zum Beispiel, wenn wir zwei Substanzen haben, eine wollen wir nicht ganz einfach, gesagt wird, das erhitzt so, dass die leichtere Substanz daraus verschwindet und das, was erhalten bleiben soll, unter diesem hohen Maß an Hitze zurück bleibt. Dann ist es, und da werden wir auch im geistigen Sinne darauf zurückkommen, eine schwere Prüfung. Wobei „schwer“ würde ich meinen Klammern setzen, ich komme da später noch darauf zurück. Oder auch ein Ort oder eine Situation, wo Kräfte konzentriert zusammenwirken, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
[5:46] Und naja, ich denke, es geht euch ähnlich, wenn man über dieses Thema nachdenkt. Es gibt oft Situationen im Gemeinde-Kontext, im persönlichen Leben, auch im biblischen Kontext, wo man sich stark unter Druck gesetzt fühlt und wo man an einen Punkt kommt, wo man sich die Frage stellen muss: Warum passiert das alles? Wir wollen in dieser Woche jetzt ein bisschen die Grundlagen anschauen, was die Ursachen dafür sind, dass für schwierige Situationen kommen. Und ich kann euch gleich vorab sagen, die Zeit reicht nicht, um das alles im Detail tief zu behandeln. Deswegen soll die Sabbatschule ja auch eine Anregung sein zum persönlichen Studium. Übrigens, kleiner Exkurs: Als in der Adventbewegung Gott, ich sage mal, die Sabbatschule ins Leben gerufen hat, war der ursprüngliche Sinn ja auch nicht, dass sich Adventisten jede Woche treffen, um über biblische Themen zu unterhalten, sondern es war dazu gedacht, Menschen von außerhalb die Botschaften nahezubringen durch ein Bibelstudium, Menschen, die sich für den Adventglauben interessierten, oder Leute, die auf dem Weg waren, dass man sie dadurch anleiten kann. Und ich denke, es ist gut, wenn wir diesen Geist wieder entdecken und das auch wieder so praktizieren, dass es nicht einfach nur Bespaßung ist, sondern Teil im Gottesdienst, weil dazu gehört. Sondern ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir erstmal für uns, weil wir es nötig haben, verstehen, dass diese Sabbath-Schule eine Anregung sein soll, die Themen tiefer zu studieren, persönlich, aber auch, und das ist der ursprüngliche Gedanke gewesen, Menschen mit Fragen anzuleiten.
[7:19] Nun gut, jetzt gibt es in unserem Leben oft Situationen, wie schon angesprochen habe, die wir nicht einordnen können, die wir nicht verstehen können oder auch manchmal vielleicht nicht wollen. Und ich möchte mit euch erstmal ein paar grundlegende Dinge dazu studieren. Wie gesagt, auf gewisse Fragen bekommt man in diesem Leben keine Antwort, oder ich würde sogar sagen, dass man sogar Antworten bekommen kann, aber nicht so früh, wie man möchte. Und viele Sachen haben mit Glaube und Vertrauen zu tun, wenn wir solche Lebenssituationen kommen. Was aber ganz, ganz wichtig ist zum Verstehen, möchten wir uns erstmal die Grundlage legen, um auf diesem Studium aufbauen zu können. Im Psalm 25, Vers 8 und 9 können wir lesen: „Der Herr ist gut und gerecht; darum weist er die Sünder auf den Weg. Er leitet die Elenden in Gerechtigkeit und lehrt die Elenden seinen Weg.“ Das ist so ein Text, wie viele andere Texte in der Bibel, wo ich den Eindruck habe, dass man die gerne hört. Es ist schön, ja, Gott leitet uns einen Weg, das ist gut. Und mein Papa hat auf eine Wand, hängt das eingerahmt übers Bett. Vielleicht hat es im Witz-Status zitiert das gerne, wenn man den Gottesdienst eröffnet. Aber man es sich kaum im Klaren, was diese Texte eigentlich aussagen.
[8:42] Und wenn wir jetzt, wie gesagt, wir studieren, dass ihr im Kontext von dem Schmelztiegel, ja, wenn ihr das Bild der Sabbat-Lektion anschaut, geht es darum, das Bild Jesu in uns wiederherzustellen. Und der Weg, den Gott uns führte, beginnt nicht erst in der Prüfung, der fängt vorher schon an. Und das, was ganz am Anfang steht, was das Fundament unseres ganzen Glaubenslebens ist und jeder unserer Situationen im Leben ist, dass wir uns im Klaren sind oder im Klaren sein müssen, dass das Vertrauen zu Gott die absolute Basis ist. Jetzt, was meine ich damit? Hört sich vielleicht erstmal gut an, aber nicht so ganz klar. Es heißt hier: „Der Herr ist gut und gerecht. Er weist den Sünder auf den Weg. Er leitet die Elenden in Gerechtigkeit und erklärt die Elenden seinen Weg.“ Allein in diesen zwei Versen ist dreimal davon die Rede, dass Gott einen Weg hat: Erstens, dass er die Sünder auf diesem Weg weist. Zwei, die Elenden leitet er in Gerechtigkeit. Und drittens, erklärt die Elenden seinen Weg. Dann Vers 10: „Alle Pfade des Herrn sind Gnade und Wahrheit.“ Und ihr werdet das überall sehen, und das ist ganz, ganz wichtig zu verstehen. Auch in den Sprüchen gibt's Verse. Lass uns noch mal gemeinsam aufschlagen und Sprüche Kapitel 2 und dort in Vers 8. Sprüche Kapitel 2, Vers 8: „Und wir sind hier in dem Kontext, dass Gott unsere Wege leitet. Er bewahrt die Pfade des Rechts und er behütet den Weg seiner Getreuen.“
[10:20] Jetzt, warum ist es so entscheidend? Wenn wir das verstanden haben, dann wird uns vieles später mit den Prüfungen einfacher sein. Es gibt ein sehr herausforderndes, aber für mich und auch für viele andere, und ich hoffe auch für euch, eines der schönsten Zitate im Geist der Weissagung. Und wir finden das, wir finden einen Propheten und Könige auf Seite 405. Und dort heißt es, dass Gott seine Kinder nie anders als so führt, wie sie es sich selbst gewünscht hätten, könnten sie schon vom Anfang das Ende sehen und die Herrlichkeit des Plans erkennen, den sie verwirklichen. Ihr könnt das gerne mal nachlesen, den Propheten und Könige auf Seite 405. Und das ist ganz, ganz entscheidend, dass wir uns bewusst sind, wenn wir von Anfang bis Ende sehen könnten, wenn wir erkennen würden, dass alles, was Gott mit uns vorhat, das hier als Resultat herauskommen soll, das Bild Jesu in uns wiederherzustellen, dann können wir gewiss sein, dass wir uns genau denselben Weg aussuchen würden, den Gott uns führt.
[11:26] Aber der Punkt ist ein ganz, ganz entscheidender, wann dieses Zitat, sage ich mal, greift und wann nicht. Wenn wir das verstanden haben, wird das vieles unserem Leben einfacher machen. Wir haben gerade im Psalm 25, Vers 8 gelesen: „Der Herr ist gut und gerecht.“ Und wenn wir mit der Prämisse vorangehen, wenn wir wirklich Gott von ganzem Herzen vertrauen und uns bewusst sind, dass er gut ist und dass er nur gute Absichten hat mit uns, dann werden wir auch nicht anfangen, über den Weg zu klagen, den wir gehen. Es gibt noch ein anderes Zitat in dem Buch „Leben in Fülle“, das hatte früher den Titel „Gedanken von Berg der Seligpreisung“, und dort auf Seite 105, 106 schreibt ein weit, dass wenn wir wirklich glauben, dass Gott uns liebt und dass seine Absichten uns gegenüber gut sind, dann werden wir aufhören, Sorgen über die Zukunft zu machen. Und das ist nun auch für mich war das einer der Schlüsselzitate in meiner ganzen Geschichte. Dann auch, wenn ich mit anderen Leuten spreche, wenn wir wirklich glauben, dass Gott gute Absichten hat mit uns und dass er uns liebt, dann werden wir uns keine Sorgen machen über den Weg, den Gott uns führt. Im Umkehrschluss heißt es aber, solange wir uns Sorgen machen und Angst haben oder davon ausgehen, dass der Weg, den wir gehen, nicht gut ist, dass wir Schaden nehmen dabei, dann bedeutet das, dass wir nicht glauben, dass Gott uns von ganzem Herzen liebt und dass er gute Absichten hat mit uns. Und deswegen sage ich, ist das so entscheidend, die Bibel genau zu lesen, weil manche, ich habe den Eindruck, dass wir als Adventisten auf irgendeine neue, bahnbrechende Erkenntnis warten, die uns keine geben kann. Weil Gott hat uns schon so viel Licht offenbart. Der Punkt ist aber, dass Petrus sagt im zweiten Petrus 1, Vers 12 bis 13 und später im dritten Kapitel noch mal in Vers 1 und 2, dass geistige Weckung dann stattfindet, wenn wir uns mit den Dingen beschäftigen, die wir eigentlich schon kennen. Lass das gerne mal nach dem zweiten Petrus, Kapitel 1, Vers 12 bis 13 und 3, Vers 1 und 2. Und genau so ist es hier, wenn wir verstanden haben, was diese Texte eigentlich aussagen. Ja, der Herr ist gut. Ja, wird theoretisch keiner daran zweifeln, aber wenn es in die praktischen Erfahrungen kommt, dann ist es eine andere Hausnummer. Und mit dieser Voraussetzung, das verstanden haben, dass Gottes Wege gut sind, dann werden wir auch viele Dinge, die wir erfahren, ganz anders betrachten.
[13:57] Der wichtige Punkt ist aber, deswegen möchte ich mit euch nach Psalm 37, Vers 5 lesen: „Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.“ Das ist auch so ein Text, wie ich vorhin schon angedeutet habe, die man kennt und überall hinschickt und alles. Ja, man kennt diesen Text, aber der Punkt ist, mit all dem, was wir jetzt gerade studiert haben, wenn wir nicht jeden Morgen bewusst Gott unseren Weg vorlegen, sowie Psalm 37, Vers 5 gesagt, und sagen: Herr, mein Leben ist in deiner Hand, meine Wege sind in deiner Hand, was immer passiert, ist in deiner Hand, ich vertraue dir und führe du mich und hilf mir, gehorsam zu sein. Wenn wir das machen, dann ist das, was wir gerade gehört haben aus Propheten und Könige, Seite 405, dann wird das unser Weg werden. Dann werden wir auch, wenn wir nicht alles verstehen, was passiert, können wir davon ausgehen und darauf vertrauen, dass jeder Umstand, der uns widerfährt, von Gott zugelassen ist, beabsichtigt ist, um uns zu schleifen. Wenn wir es aber versäumen, Gott unseren Weg zu befehlen, oder so einen Tag hinein leben, oder in gewissen Dingen auch rebellisch leben, Gott hat uns etwas offenbart, wollen das aber nicht annehmen, dann muss es nicht heißen, dass alles, was passiert, Gottes Wille ist für uns.
[15:27] Erleben, und das ist ganz, ganz wichtig, weil warum beten wir sonst: „Dein Wille geschehe?“ Wenn immer passieren würde, und ich habe das oft erlebt in irgendwelche Situationen kommen, die man nicht vorhergesehen hat, die schmerzhaft sind, jemand wird krank oder jemand stirbt unvorhergesehen. Ja, Gottes Wille ist es wirklich Gottes Wille? Wenn er alles Gottes Wille wäre, warum beten wir dann: „Dein Wille geschehe?“ Und jedenfalls, was was da mit rüberkommen soll, ist ganz entscheidend. Wenn wir jetzt auch im ganzen Quartal, aber besonders jetzt in dieser Lektion hier für diese Woche, das Thema mit den Prüfungen, mit den Wegen, die Gott einführt, oder auch mit anderen Situationen des Leides studieren werden, haben wir Gott unser Leben vorgelegt? Dann können wir davon ausgehen, oder was heißt davon ausgehen, dann können wir sicher sein, dass Gott uns diesen Weg auch führt. Haben wir das aber versäumt, muss nicht bedeuten, dass alles, was passiert, Gottes Absicht ist, auch wenn er natürlich eingreifen kann, Dinge lenken kann. Aber es ist wichtig, dass wir das vorab hingestellt haben. Wir können natürlich Gottes Allmacht sein Wirken nicht begreifen, erklären bis ins kleinste Detail, aber diese wichtigen Prinzipien sind sehr, sehr entscheidend über all das, was wir ja, was uns passieren wird.
[16:45] Und so kann es dann sein, dass wenn wir das verstanden haben, oder wenn es auch nicht verstanden haben, sie ist, unabhängig davon, dass uns manchmal schmerzhafte Erfahrungen treffen, irgendwelche unvorhergesehene Autounfall-Diagnosen, die uns nicht so gut schmecken, Todesfälle. Und das Problem bei der Sache ist oft, wenn auch noch dieser Überraschungseffekt dazu kommt, wo wir nicht mal damit gerechnet haben, dass das dann noch schlimmer wird.
[17:16] Wir werden einige Dinge auch in der nächsten Woche noch dazu tiefer studieren, aber lasst uns einen Schritt weiter gehen. Dann, wenn wir zu dem Text von Petrus zurückkommen, haben wir gelesen, dass wir uns nicht befremden lassen sollen durch eine Feuerprobe, die uns ja wiederfahren wird. Wird er besetzt, Feuer, Schlachter, Feuerprobe. Aber das Interessante ist, dass das griechische Wort, das hier „fremd“ also in Bezug auf die Feuerprobe als „fremd“ übersetzt wird, das ist ein Fremdartiges, ja, das ist etwas, was mit unserem Leben überhaupt nicht konform geht, so wir überhaupt keinen Bezug dazu haben. Und Petrus sagt aber, dass genau solche Feuerproben, solche Situationen uns eben nicht als etwas gegenüberstehen sollen, was fremd ist, was wir gar keinen Bezug haben.
[18:11] Und ja, weiter geht es dann mit dieser Feuerprobe. Dieses Wort bedeutet eigentlich ein Brennen an anderen Stellen. Wird es auch aus Schmelzofen übersetzt. Und so sieht man, dass hier dieser Schmelzprozess mehr so ein Vorgang ist, der uns nicht fremd sein soll, mit dem wir sogar Umgang haben sollten, wodurch wenig abgeschreckt werden sollen.
[18:31] Lass uns noch mal zum ersten Petrus Kapitel 4 zurückgehen und dort die Verse 12 bis 19 lesen. Erster Petrus Kapitel 4, Vers 12 bis 19. Will es noch mal den Text, den wir zu Eingang gelesen haben: „Geliebte, lasst euch nicht durch die unter euch entstandene Feuerprobe befremden, als widerfahre euch etwas Fremdartiges, sondern in dem Maße, wie wir Anteil haben an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubeln freuen könnt.“ Ich meine, man kennt diese Texte auch, wo Jesus sagt, dass das, was ihm widerfahren ist, auch seinen Jüngern widerfahren sollen. Er sagt, wenn sie es mit dem Meister getan haben, warum sollen sie den Jünger verschonen? Also, das sind meine Worte. Und das Interessante ist, diese Proben, diese Feuerproben, von denen wir sie nicht also etwas Fremdes sie ablehnen sollen, stehen in direktem Zusammenhang, laut Vers 13, mit der Freude, wenn Jesus offenbart wird und wenn sein Bild in uns wiederhergestellt wird.
[19:42] „Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen.“ Ich meine, ganz ehrlich, wir lesen diesen Text und wenn wir keine Probleme damit haben, ist es gut. Aber selbst wenn es uns absolut auf einer Augenhöhe begegnet, dieser Vers, es klingt schon irgendwie seltsam an für die Augen der Welt, paradox. Wenn Jesus sagt, durch den Heiligen Geist hier, glückselig, sowie in der Bergpredigt, die Seligpreisungen, das gleiche Wort „makarios“, eigentlich ist das glücklich. Glücklich seid ihr, wenn ihr geschmäht werden. Ja, das ist nach weltlicher Theologie oder nach weltlichem Verständnis völlig Banane. Denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes ruht auf euch. Das ist der Grund, warum wir uns freuen sollen, wenn wir solche Situationen kommen, wo unser Glaube auch auf die Probe gestellt wird. Denn Gottes Geist ist bei uns. Das ist ein ganz entscheidender Punkt.
[20:43] Ich hatte gerade gestern noch ein Gespräch mit einer Glaubensschwester über diese Thematik gesprochen haben und sie so ein bisschen den Eindruck vermittelt hat, und ich habe das dann später auch gemerkt, dass das ihr unterschwelliger Gedanke war, dass Gott uns in Situationen rein führt und uns dann aber nicht weiterführt. Und das ist ein ganz, ganz gefährlicher Gedanke, wenn man in diesem Verständnis lebt, dass wenn Gott uns an einem Punkt führt, wo er uns...
[21:09] Gott uns an einem Punkt führt, wo er uns voran reifen lassen möchte, dass wir uns dann verlässt. Das sind ganz gefährliche Punkte. Wir werden das in einer anderen Geschichte noch sehen. Ich werde gleich noch darauf eingehen mit der Geschichte von Abraham, aber das ist ganz, ganz entscheidend zu verstehen, dass du, wenn wir in solche Situationen kommen, der Geist der Herrlichkeit auf uns ruht.
[21:32] Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt. Wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern also Gott verherrlichen in dieser Sache.
[21:51] Das ist auch ein Punkt, dass ich noch kurz eingehen möchte. Viele Leute, vielleicht auch viele Adventisten, haben sich unnötigerweise in eine Situation gebracht, wo sie Schande und Spott tragen mussten. Ganz einfaches Beispiel: Ich hatte meinen kennengelernt, ein Mann, der war auch Adventist. Er war, man muss fast schon sagen, furchtbar davon überzeugt von seinen Ansichten in gewissen Punkten. Und egal, was man gesagt, egal, was man geteilt, egal, was man gezeigt hat, er überall irgendwo eine versteckte satanische Botschaft entdeckt und hat den Leuten das immer so ins Gesicht reingehauen und in ihre Sünden aufgezeigt. Man hat aber gesehen, er selber war so was von unausgeglichen, er hatte keine innere Frieden, kein inneren Frieden, keine innere Freude. Dann, wenn du die Leute zu geputscht und gesagt: "Ihr seid Babylon, das ist japanischer Zeit vom, ihr seid Kinder des Teufels!" Und wenn man ihm dann kontra gegeben hat und ihm gesagt hat: "Lieber Bruder, pass mal auf, du gehst ja einen Weg, der überhaupt nicht mit den Methoden Jesu übereinstimmt." Hatte immer den Text zitiert aus dem ersten Korintherbrief, dass die Welt euch also im Zug auf ihn, dass die Welt mich hasst, weil Gott nicht in ihn gewirkt hat oder so in die Richtung.
[23:08] Und das ist sehr, sehr gefährlich, wenn man sich in Verfolgung bringt oder Spott auf sich zieht oder sich dann sogar in der Position sieht, dass man das der um der Gerechtigkeit willen erleidet, obwohl man den Weg der Gerechtigkeit eigentlich verlassen hat. Und das ist das, was Petrus hier auch sagt. Das ist von Gottes Augen nicht möglich, wenn man als Mörder, Dieb oder Übeltäter oder auch als Heuchler leidet. Es ist nur dann in Gottes Augen kostbar, wenn man als Christ leidet im biblischen Kontext, weil das die gleiche Chance, die Jesus tragen musste, die aber ihnen zu große Herrlichkeit gebracht hat.
[23:46] Und dann Vers 17: "Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes. Wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende der Ära sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben?" Da sind Text, den wir oft zitieren, und das ist auch gut so, richtig, um das Untersuchungsgericht zu zeigen, dass es bei Gottesvolk beginnt. Eben nicht alle Menschen, gläubige wie Ungläubige, untersucht werden. Aber es ist interessant, dass der Text, der vom Untersuchungsgericht, in direktem Zusammenhang mit den Leiden steht, hier ein Christ erduldet, so dass geprüft wird, ob er sich in diesen Leiden auch als Christ im biblischen Sinne offenbart hat, dass er sich nicht abgesagt hat von Gott, dass er nicht eingefangen hat zu lästern oder fragen: "Warum ist das passiert?" und Gott anzuklagen. Sondern der Text mit dem Untersuchungsgericht steht direkt in einem Zusammenhang, das 19 kommt, das gleich noch wo. Und Vers 17 hat das ja auch schon gesagt, Vers 16, Entschuldigung, dass wir Gott in Sachen in diesen Leiden verherrlichen sollen und ein Beispiel sein sollen, sowie Josef im Gefängnis, dass Gott trotzdem liebenswürdig ist, auch wenn uns viel Leid trifft.
[24:58] Das 18: "Und wenn der Gerechte denn nur mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden?" Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden. Das Interessante an diesem Text ist auch sehr herausfordernd. Nach dem Willen Gottes leiden ihres sehen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen und dabei das gute tun.
[25:21] Ich möchte hier noch mal kurz ein bisschen darauf eingehen, weil das gestern Abend auch bei dem Gespräch rauskam und ich glaube, dass viele Leute damit große Probleme haben. Nach dem Willen Gottes leiden, das passt irgendwie nicht so an unser Verständnis von Gott. Aber auch hier, wir müssen verstehen, und das ist ganz entscheidend, dass wir das auch verinnerlichen, dass nach dem Willen Gottes leiden nicht bedeutet, denn das ist konträr zu dem Gott, der in der Bibel offenbart wird, dass Gott sich ergötzt an unserem Leid. Das ist nicht der Punkt. Wir werden das, wie gesagt, in diesem Quartal noch ausführlich studieren, auch an einzelnen Bibelgeschichten. Aber wenn wir in Bedrängnis kommen, dass nach dem Willen Gottes sogar sein kann, müssen wir verstehen, dass Gott gute Absichten hat mit uns. Und wenn wir davon ausgehen, dass seine Absichten schlecht sind oder ernst nicht liebt und die Frage stellen: "Wenn Gott mich liebt, warum komme ich überhaupt in diese Situation?" Dann ist das Problem nicht bei Gott, sei dieses Problem bei uns, weil das Verständnis, was die Bibel lehrt, ist, dass Gott immer unser Bestes im Blick hat.
[26:25] Und merkt euch eins: Wenn Gott mit uns in einen Rechtsstreit geht oder in eine Prüfung geht oder Gott sagt: "Kommt, lasst uns rechten, Leute!" Sei er 118, dann immer zu unseren Gunsten. Wenn Gott uns in eine Situation bringt, die uns herausfordert, an der wir wachsen sollen, dann immer zu unseren Gunsten. Und das ist ein ganz wichtiges Verständnis. Und so sollen die auch diesen Text hier verstehen: Nach dem Willen Gottes leiden. Was ist der Wille Gottes?
[26:55] Gottes. Ja, natürlich, mein Gott, wie viel es gibt. Ein paar Stellen der Bibel, wo das auch klar wird, dass Gottes Wille was Gottes Wille ist. Zum Beispiel 1. Thessalonicher 4, 6: "Der sicher, dass wir uns der Unzucht enthalten." Aber ich möchte mit euch noch einen Text angucken, um das Ganze noch mal zu stärker zu untermauern. Geht mit mir in Römer 12, Römer Kapitel 12, dort Verse 1 und 2.
[27:25] "Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges und heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei ein vernünftiger Gottesdienst." Allein der Text reicht schon aus, um Predigtserien auszuarbeiten. Wir können leider nicht auf jedes Detail eingehen, aber der Text sagt hier erstmal in Vers 1: Weil Gott zu barmherzig uns gegenüber und so viel Gnade erwiesen hat, dass wir deswegen unsere Leiber als lebendiges Opfer für seinen Dienst darbringen sollen.
[27:59] Vers 2: "Und passt euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch in eurem Wesen verändern durch die Erneuerung eures Sinnes." Sagen wir: Okay, ist verständlich. Wir müssen bewusst tun, wir müssen umkehren. Aber warum? Und im Kontext von dem, was wir jetzt studiert haben, mit dem Weg, den Gott uns führt, ist es so wichtig. Er sagt hier: "Lasst euch verändern im Wesen, die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist."
[28:33] Ist. Versteht ihr den Punkt? Das ist so wichtig, Leute, dass wir das verstehen. Paulus schreibt hier: "Wir müssen verändert werden." Er spricht er zu gläubigen Menschen, damit wir prüfen konnten, was der Wille Gottes ist. Er sagte: "Der Wille Gottes ist gut, wohlgefällig und vollkommen." Es gibt nichts zu verbessern. Um Gottes Willen, und wenn wir diesen Text verstanden haben, jetzt zuerst Petrus 4, Vers 19: "Gehen der Wille Gottes ist, dass wir leiden."
[29:01] Natürlich die Frage: Was sollen wir erleiden? Aber wenn du das verstanden hast, Gottes Wille ist gut, vollkommen, wohlgefällig, hat immer unser Bestes im Blick, hat immer das im Blick, dass wir hervorgehen mit dem Bild Jesu, dass das dazu noch einen Text im Buch Hiob aufschlagen.
[29:27] Hier ist sowieso ein besonderes Buch, aber das können wir jetzt leider nicht in aller Tiefe anschauen. Aber der Punkt wird klar: Hier 23, 14: "Ja, er kennt meinen Weg." Hier ist wieder der Weg, von dem Psalm und Sprüchen gelesen haben, den Gott uns führt, vorausgesetzt, wir befehlen, befehlen ihm unseren Weg an. Nach Psalm 37: "Ja, er kennt meinen Weg." Das ist wichtig. Können wir auch von uns sagen, dass Gott unseren Weg kennt.
[29:59] Wenn Gott unseren Weg kennt, dann ist das, was wir gehört haben, einen Propheten und Könige, dass wir denselben Weg uns aussuchen würden, dann ist das Gewissheit. Wenn Gott unseren Weg kennt.
[30:15] Es geht weiter: "Wenn er mich prüft, so werde ich wie Gold hervorgehen." Das ist so ein kostbarer Text. Wenn Gott uns prüft, dann werden all diese unedlen Metalle und Materialien aus dem Gold entweichen und zurück bleibt reines Gold. Und das ist das, was Gott in uns herstellen möchte: reines Gold. Wenn wir das verstanden haben, dann können wir diesen Text mit Freude lesen: "Nach dem Willen Gottes zu leiden", weil wenn er uns prüft, wenn er unseren Weg kennt, dann möchte er, dass wir wie reines Gold werden, wertvolle Gegenstände zu seiner Ehre und nicht Dinge, die man wegwerfen muss.
[30:56] Noch ein Beispiel, dass ich von angesprochen hatte, mit Abraham, wo wir sehen, dass Gott in dieser ganzen Sache drin ist. Ja, Petrus hat geschrieben, dass wenn wir solche um Jesu Willen, um der Wahrheit willen leiden, dass der Geist Gottes auf uns ruht.
[31:08] Und die Geschichte mit der Opferung von Isaak, sicherlich auch eine, die viel herausfordert, aber weil wir sie nicht verstanden haben, weil wir nicht verstehen, worum es da eigentlich geht.
[31:24] Der Punkt ist, dass, und das wissen wir alle, Abraham war der Urahn, der Glaubensvater aller Gläubigen. Ich meine, wir kennen das theoretisch, als Gott zu Abraham gesagt hat, dass er so viele Nachkommen bekommen wie Sterne am Himmelszelt. Ich meine, macht euch mal die Mühe nachts, am besten außerhalb der Stadt, wo keine Lichter sind, in der Natur nach oben zu sehen und diese Milliarden, Billionen, Trilliarden, lass ich wie viele Sterne anzusehen. Das ist ja gesehen. Und er sah aber unfruchtbar zu dem Zeitpunkt. Er selber hatte kein einziges Kind. Aber er guckte hoch und sieht nur die Verheißung, die Gott gegeben hat, als so viele Nachkommen wird er bekommen.
[32:07] Und natürlich möchte Gott den, der als Glaubensvorbild gesetzt ist für uns, an einem Punkt führen, wo wir auch ihn als Beispiel nehmen können. Er möchte ihn reinmachen von jeglicher Neigung und fern jeglicher Sünde. Und Abraham hat er einige Schwächen. Wir kennen die Geschichte in Ägypten, der gesagt: "Sarah ist meine Schwester, nicht meine Frau." Und sie war so gesehen auch seine Halbschwester, aber sie waren in einem anderen Verhältnis.
[32:34] Und naja, später dann, als die Verheißung etwas auf sich warten ließ, hat Abraham, zwar auf Anraten von Sarah, aber zugestimmt, nachgeholfen mit Hagar und hat den Ismael gezeugt. Und das ist Werksgerechtigkeit. Gott sagt: "Ich werde dies halte das für euch tun." Und wenn wir denken, dass wir Gott nachhelfen müssen, weil er selber nicht tun kann, es ist Werksgerechtigkeit. Und Ismael ist ein Produkt von Werksgerechtigkeit gewesen.
[32:59] Und naja, auf jeden Fall, die Geschichte ging weiter. Er kennt die Geschichte, ist zwar Isaak wurde dann geboren und dann kommt dieser eine Moment und trotzdem sagt: "Opfere deinen Sohn." Jetzt Josua sagt uns, dass Abraham aus einem Land kam, aus dem Land Ur, aus der Stadt Ur, in dem Menschenopfer auch das ist durch Archäologen, Archäologie bewiesen, dass Menschenopfer dort eine Tagesordnung waren. Und ich weiß nicht, inwieweit Abraham davon freie Wahl hat. Der Gott, der sicherlich auch gut kennen gelernt über die Zeit. Und jetzt kommt Gott und sagt, dass er einen Menschenopfer verlangt. Und das ist für den oberflächlichen Leser eine Situation, mit der wir nicht klarkommen.
[33:39] Für Abraham hat sich sicherlich auch Fragen gestellt. Und im Geiste Weissagen wird dann gesagt, als dann der Tag herangerückt kam und er ihr sagt, bereit gemacht hat, hat er noch gesehen, wie der Knabe dort schläft und sein Herz ist sicherlich dabei zerbrochen an dem Gedanken, dass sie im Wald töten müsste. Er dann noch überlegt, ob er Sarah davon in Kenntnis setzen soll, was tatsächlich Gott ihm gesagt hat. Hat es dann nicht gemacht. Und dann sind wir denn die beiden losgegangen und irgendwann kam dann der Punkt, wo sie den Berg gesehen haben. Und Isaak fragt Abraham: "Mein Vater, wir haben alles Holz und so weiter, erstes Opfer."
[34:20] Und das Interessante ist, der Hebräerbrief sagt uns, dass Abraham wusste, dass Gott Isaak von den Toten hätte er aufwecken können. Er wusste, dass Isaak der Erbe der Verheißung sein sollte. Und er wusste, dass sie ihn töten sollte. Aber wusste genau so, dass Gott wieder aufwecken würde. Weil er sich gedacht haben: "Wie kann das sein? Ich soll den, von dem Gott sagt, das wird der Nachkomme, das wird der bei der Verheißung, wie kann es sein, wenn er sterben muss?"
[34:47] Jedenfalls beschreibt es der Geister Weissagen das sehr, sehr detailliert und sehr eindrucksvoll, was da passiert ist. Und das gesamte Universum auf Abraham gesehen hat und sich gewundert hat, dass er diesen Schritt auch gehen konnte. Es war sicherlich eine der härtesten Prüfungen, deren ein Mensch jeweils jemals unterzogen wurde.
[35:12] Und der Punkt ist ja, dass Abraham damit auch verdeutlicht wurde, was für einen immensen Schmerz Gott, der Vater, haben muss, indem er seinen Sohn opfert. Darüber hinaus hat Gott ihn da auch noch mit mehr gereinigt und völliges Vertrauen auf Gott ihm beigebracht. Weil Abraham zuvor, wie gesagt, einige Kompromisse geschlossen hat. Und als dann Abraham dabei war, ihr sagt schon fest gebunden hatte, der übrigens willig war, damit zu machen. Das zeugt auch von Gottes starkem Wirken an dem jungen Mann.
[35:43] Und als Abraham dabei war, ihn dann zu erstechen oder die Kehle aufzuschneiden, ich weiß nicht, wie er das gemacht hätte. Kommt diese Rufe: "Gott sagt: Abraham, Abraham!" zu dem Jungen nichts.
[35:54] Und das ist eine eindrucksvolle Geschichte, aber die zeigt uns, dass auch wenn Gott diese Prüfung von Abraham verlangt hat, es war nicht, weil er am quälen wollte. Das müssen wir verstehen. Petrus sagt: "Nach dem Willen Gottes leiden." Und wie es nur das Leiden und Gott will, dass wir leiden. Und wir werden ganz klein mit Hut und bekomme Angst und bange. Gott hat genau denselben Schmerzgefühl, den Abraham gefühlt hat. Aber er hat ihm gezeigt, wozu er bereit war zu geben, im Kontext des großen Kampfes.
[36:23] Und darüber hinaus sehen wir, dass durch die ganze Geschichte, von dem Punkt, wo Gott gesagt hat: "Ob er mit den einzigen Sohn bis als das aufgelöst hat, durch die gesamte Geschichte war Gott neben ihm und hat ihnen geführt, auch wenn es so vielleicht nicht hätte wahrnehmen können oder vielleicht hat das auch wahrgenommen, ich weiß es nicht."
[36:43] Zumindest am Ende bedeutet, dass Gott die ganze Zeit bei ihm war. Und das ist so, so, so entscheidend, dass wir uns dessen bewusst sind, dass wir, egal was kommt, niemals von Gott verlassen sind in diesen ganzen Situationen. Im Übrigen, wenn wir bis zum 23 lesen und es dort heißt, Vers 4: "Und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal." Wir dürfen nicht meinen, dass wenn wir unser Leben Gott übergeben, dass dann alles rosarot wird und wir im rosa Anzug über rosa Wolken hüpfen. Und besteht ja, das hört sich ein bisschen plump an, aber manchmal kommt irgendwann der Gedanke, dass mit Gott alles gut wird. Und wenn dann was Schlimmes passiert, auch wenn wir das nicht ganz verdrängt haben, kommt immer die Frage: "Warum ist mir das passiert? Ich glaube doch an Gott." Und Jesus hat auch an Gott geglaubt. Und so etwas eher für ein, ja, was er für Dinge durchmachen müssen.
[37:38] Auf jeden Fall sagt seinem 23: "Das finstere Tal geben wird, aber der Punkt ist, da webseiten geht weiter und sagt: 'So fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.'"
[37:52] Und wir sehen, dass die Bibel, die Bibel verschweigt nirgends. Ja, auch Psalm 91 ist ein ganz, ganz bekannter Psalm, dass es den mal noch gemeinsam aufschlagen.
[38:02] Zu seinem 91, wo es darum geht, dass Gott seinen Engeln befiehlt, über unsere Wege zu wachen. Psalm 91.
[38:11] Psalm 91. Und dort ab Vers 11.
[38:20] "Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." Hier kommt schon wieder die Wege. Das ist interessant, übrigens, als Satan diesen Text zitiert hat bei Jesus in der Wüste, hat er diesen Teil mit "auf allen deinen Wegen" ausgelassen. Er hat gesagt: "Er wird seinen Engeln wegen Befehl geben, dass sie dich behüten."
[38:41] "Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." Sondern hat gesagt: "Und damit quasi implizierten, dass es eine Theologie, die heute auch vorherrscht: Gott wird uns bewahren, egal was wir tun. Hauptsache, du glaubst irgendwie an irgendwas." Aber das ist fatal, denn der Psalm sagt: "Gott wird uns behüten auf allen deinen Wegen." Einem Kontext dessen, was wir auch zu Beginn studiert haben. Die Wege, von denen hier geht die Rede ist, sind die, die Gott uns führt.
[39:17] Jedenfalls Vers 12 sagt dann, dass die Engel uns tragen werden, damit wir uns den Fuß nicht an einen Stein stoßen. Also auch hier, auch wenn es ein wundervoller, ermutigender Psalmist, wird hier nicht verschwiegen, dass Steine kommen werden in unserem Leben.
[39:30] Und deswegen, wir können nicht davon ausgehen, wie Petrus sagt, dass es irgendwas Fremdes ist, Anstöße und Schwierigkeiten. Es ist eine, es ist fast schon Normalität. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Aber lasst uns noch einen Schritt weiter gehen.
[39:52] In diesem ganzen Kontext, und ich denke, das habt ihr verstanden, worauf das hinziehen soll. Es hängt sehr, sehr, sehr viel daran, wenn nicht sogar alles, wie wir mit Prüfungen umgehen. Je nachdem, wie unser Gottesbild ist. Wenn ihr verstanden haben, dass Gott gut ist, dann immer das Beste im Ziel hat, dann werden wir sagen können, wie in diesem Zitat, dass ich angesprochen hatte, dass wir genau den gleichen Weg uns wünschen würden. Herr, wünschen es nicht einfach nur annehmen, akzeptieren, es ist ein Wünschen, ein Herbeisehnen, wenn sofern wir Gottes Wegen wandeln. Wenn wir von Anfang bis Ende sehen könnten.
[40:28] Aber manchmal passiert der Fehler, dass wir alles, was in unseren Augen gut ist, in die Schublade von Gott stellen. Angenommen, kommt eine Gehaltsforderung. Ich glaube auch, dass Gott so etwas regnen kann. Ist nicht der Punkt. Aber wenn irgendwas Schlechtes kommt, ich zum Beispiel, ich möchte mir, um es ganz, ganz einfach runterzubrechen, ich möchte mein Auto kaufen und habe dafür gebetet und alles klappt. Und dann einen Tag vorher wird festgestellt, dass irgendein Fehler unterlaufen ist. Ich kann das Auto nicht kaufen. Und das ist dann Punkt, so viele Leute an die an die Grenze kommen und sagen: "Warum hat Gott das zugelassen?"
[41:01] Aber man muss sich die Frage stellen, wegen im Auto Gott in Frage zu stellen, nur weil es in unseren Augen nicht gut ist. Und dann passiert ist das, wie gesagt, alles in unseren Augen Gute, wir in Gottes Schublade stecken, alles Schlechte in die Kiste Satans.
[41:19] Wir möchten uns noch ein bisschen auch darauf eingehen in der verbleibenden Zeit mit Dingen, die wir uns vielleicht sogar selber zuziehen können. Denn wenn wir müssen verstehen, und ich habe das schon einige Male jetzt heute gesagt, aber das ist so wichtig, dass wir das wirklich verinnerlicht haben und auch im Glauben umsetzen, dass Gottes Absichten für uns immer dazu dienen, dass wir für die Ewigkeit reifer werden.
[41:43] dienen, dass wir für die Ewigkeit reifer werden, dass es das Bild Jesu ist, wie wir es hier
[41:46] werden, dass es das Bild Jesu ist, wie wir es hier sehen können, im Bild in uns wieder
[41:48] sehen können, im Bild in uns wiederhergestellt wird und
[41:50] hergestellt wird und dennoch auch, wenn uns manche Leid von
[41:53] von Situationen betreffen, wie ich auch vorhin schon gesagt habe, muss nicht
[41:57] alles automatisch Gottes Wille sein. Gott
[41:59] kann gewisse Dinge benutzen. Wir lesen ja
[42:01] auch in der Versuchung Jesu in der Wüste,
[42:03] dass der Geist ihn gebracht hat. Gott hat ihn
[42:06] nicht versucht, aber er hat ihn dahin
[42:08] geführt, dass er durch Gottes Kraft mehr
[42:11] der entscheidende Punkt in den Versuchen
[42:13] mit Satan standhaft sein konnte. Aber es
[42:16] gibt Situationen, wo auch der Teufel
[42:18] unsere Punkte bringt,
[42:21] wo wir aufpassen müssen. Auch hier
[42:26] nochmals im ersten Petrusbrief,
[42:28] dort im fünften Kapitel, jetzt
[42:31] diverse 8 bis 11.
[42:35] Seid nüchtern, wacht, denn euer
[42:38] Widersacher, der Teufel, geht umher wie
[42:40] ein brüllender Löwe und sucht, wen er
[42:43] verschlingen kann.
[42:44] Dem widersteht fest im Glauben, in dem
[42:48] Wissen, dass sich die gleichen Leiden
[42:50] erfüllen an eurer Bruderschaft in der
[42:53] Welt. Und Petrus knüpft hier ein
[42:56] bisschen an das, was er zuvor gesagt
[42:57] hat, dass wir die Feuerproben nicht als
[42:59] etwas Fremdes erachten sollen, weil er
[43:02] sagt, diese gleichen Leiden treffen auch
[43:05] andere, die um Jesu willen leiden.
[43:10] Vers 10 und 11: "Der Gott aller Gnade aber,
[43:14] und das ist hier wird der Cut kommen, ja,
[43:16] der Teufel geht und fällt die Menschen
[43:19] an. Ich meine, ich weiß nicht, ob wir euch
[43:20] dann an einem hungrigen Löwen, der drei
[43:23] Tage oder sagen wir zwei Wochen nichts
[43:24] gegessen hat, und mit dem schon mal
[43:26] gegenüberstanden. Ich nicht, will ich auch
[43:29] nicht. Aber das ist der Punkt, in dem
[43:31] Petrus er anschließend auf den Petrus
[43:33] hinaus möchte, dass Satan wie seine
[43:35] hungrige Löwe ist, der alles verschlingt,
[43:37] was mir in die Quere kommt.
[43:43] Vers 10 und 11, wie gesagt, dann der der
[43:46] Gott aller Gnade aber, der uns
[43:48] berufen hat zu seiner ewigen
[43:51] Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst
[43:53] möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit
[43:57] gelitten habt, völlig zubereiten, festigen,
[44:01] stärken und gründen. Ihm sei die
[44:04] Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit
[44:08] zu Ewigkeit. Amen.
[44:11] Wie gesagt, hat mir noch mal fest, es gibt
[44:13] Situationen, wie in Abrahams Fall zum
[44:15] Beispiel, dass Gott uns bewusst in eine
[44:17] Situation hineinführt, wo er uns im
[44:20] Glauben stärken möchte.
[44:23] Gottes Wille, dass wir leiden, bedeutet
[44:26] immer zu unseren Gunsten, dass es uns
[44:28] hinterher besser geht. Haben wir das
[44:30] verstanden? Werden wir den Dingen dankbar
[44:33] entgegen sehen? Zweifeln wir daran, werden
[44:35] wir immer Gründe haben, uns zu
[44:38] rechtfertigen. Zweitens, es gibt einfach
[44:39] den Teufel, der auch auf gewisse Dinge
[44:42] Einfluss nimmt, der uns Angriffe schickt,
[44:44] die von Gott nicht beabsichtigt sind. In
[44:47] der Hinsicht, die Gott aber benutzen kann,
[44:51] um uns zu stärken und um den Teufel zu
[44:53] besiegen. Weil bedenken wir noch mal um
[44:54] die Begebenheiten der Wüste mit
[44:57] Jesus zurückzukommen. Der Geist hat ihn
[44:59] dahin geführt in die Wüste.
[45:01] Der Geist hat ihn nicht versucht, weil
[45:05] Jakobus sagt uns, Gott versucht niemand.
[45:07] Zweiter Korinther sagt übrigens, dass
[45:09] jede Situation, jede Prüfung, die wir
[45:12] kommen, Gott es nicht zulassen würde, dass
[45:14] etwas geschieht, was über unser Vermögen
[45:15] hinausgeht, dass wir es nicht tragen
[45:17] könnten. Also jede Situationen, die wir
[45:20] kommen, die Gott geführt hat,
[45:23] selbstverständlich können wir im Glauben
[45:32] auch siegreich lösen.
[45:32] Wie gesagt, der Geist hat ihn dahin geführt.
[45:35] Jetzt war Jesus dort und es war nicht
[45:36] weil
[45:38] der, verstehen wir, dass der Geist ihn
[45:40] in eine Situation bringen wollte, wo
[45:43] Jesus untergeht. Aber der Geist wusste,
[45:46] dass weil Jesus an Gott festgehalten hat,
[45:48] dem Glauben, dass es so faszinierend, dass
[45:51] er für sich selber eine Erfahrung
[45:53] gemacht hat, die er brauchte. Weil Lukas
[45:56] 21:52 sagt uns, dass auch Jesus gewachsen
[45:58] ist in Gnade und Weisheit.
[46:00] Es zeigt uns aber auch, dass der Geist
[46:02] das benutzt hat, um einen Sieg für die
[46:04] Seite Gottes zu verwenden, weil der
[46:06] Teufel damit besiegt wurde. Und so kann
[46:08] es sein, dass uns Gott auch in
[46:10] Situationen bringt, wo uns der Teufel
[46:13] versucht, nicht, weil er möchte, dass wir
[46:17] versucht werden und fallen, sondern um
[46:19] uns wachsen zu lassen und um den Teufel
[46:22] dadurch zu besiegen. Das ist faszinierend,
[46:24] dass wir überhaupt so ein Werkzeug der
[46:27] Ehre sein können, um die Anschläge Satans
[46:29] zunichte zu machen. Ich weiß nicht, ob wir
[46:29] das schon mal aus der Perspektive
[46:33] gesehen haben, aber es ist
[46:37] richtig ermutigend, finde ich.
[46:41] Ja, lass uns noch einen Schritt weiter
[46:43] gehen.
[46:43] Es ist am Dienstag hier diese Seite mit
[46:46] dem Schmelztiegel der Sünde.
[46:48] Und man kann das missverstehen. Ich
[46:53] würde vielleicht einen anderen Titel
[46:54] gewählt haben, aber worauf das hier zählt,
[46:58] ist, dass alles, was wir tun, Konsequenzen
[47:00] hat, und das müssen wir auch bewusst sein.
[47:02] Es kann sein, wie wir kommen Situationen,
[47:04] wie gesagt, dass Gott uns da bewusst
[47:06] hineinführt, wie in Abrahams Fall, dass der
[47:08] Satan uns angreift, die Petrus sagt, oder
[47:11] dass wir es auch uns selber zu
[47:12] verschulden haben. Ganz einfach: Ursache
[47:16] hat eine Wirkung.
[47:19] Ganz einfach ist zum Beispiel, wenn wir
[47:21] über Lebensstil-Krankheit nachschauen.
[47:24] Ich hab da so oft gehört, Menschen krank
[47:26] werden, vor allem, wenn sie Krebs bekommen.
[47:28] Ja, Gott hat eine besondere Prüfung für
[47:30] dich. Und auch hier, es ist richtig, und
[47:33] ich kann das aus meiner eigenen
[47:34] Erfahrung bestätigen, dass Gott das
[47:35] benutzen kann, um in meinem Fall eine
[47:39] Glaubenserfahrung zu geben, die man
[47:40] vorher so nicht gemacht hatte und die
[47:43] einen wirklich enorm zu Gott gezogen hat.
[47:47] Es gibt aber auch andere Krankheiten. Ich
[47:50] meine, Krankheiten haben so viele Ursachen.
[47:53] Angenommen, ein
[47:55] das haben wir ganz plump, Beispiel:
[47:58] Er ernährt sich 30 Jahre lang von Wurst und
[48:00] Käsebrot, nicht mehr von Rinderwurst,
[48:02] sondern von Schweinswurst. Und es ist
[48:05] nur Computer und dabei ist der Chips und
[48:08] Schokolade, alles ist ungesundes Paket.
[48:11] Überhaupt keine Bewegung, ungesunde
[48:13] Ernährung, dies, das. Und dann nach 30
[48:16] Jahren hat es lange gedauert, aber auch
[48:19] nach 30 Jahren wird er im wahrsten Sinne des
[48:21] Wortes ist Vollblut-Diabetiker. Hat jetzt
[48:24] Gott ihm diese Krankheit geschickt, um
[48:26] ihn zu prüfen?
[48:27] Oder ist es das Verschulden seines
[48:30] eigenen Vergehens?
[48:32] Hat Gott im Falle von David so geführt,
[48:37] dass in Israel eine Revolte stattfindet,
[48:39] dass sein eigener Sohn gegen ihn
[48:40] rebelliert, dass einer seiner Söhne mit
[48:43] seiner Tochter,
[48:46] beziehungsweise seine Tochter
[48:47] vergewaltigt hat, dass der später
[48:49] umgebracht wurde von einem anderen Sohn?
[48:51] David zwar, dass Gottes Wille für David
[48:52] oder war das das Verschulden in seiner
[48:55] eigenen Sünde? Und das muss man auch
[48:57] manchmal in Betracht ziehen. Muss
[48:59] natürlich immer sehr vorsichtig sein und
[49:01] auch die genauen Umstände kennen, bevor
[49:02] man jemanden zeigt, dass das, was man
[49:04] durchlebt, eigentlich in dem Fall jetzt
[49:07] das Verschulden unserer eigenen
[49:09] Fehltritte sind. Aber muss es auch
[49:12] bedenken und wenn es so ist, den Leuten
[49:14] das auch deutlich machen, unter Gebet.
[49:16] Selbstverständlich, dass das auch etwas
[49:19] ist, was
[49:21] betrachtet werden muss.
[49:24] Auch ein ganz bekanntes Beispiel finden
[49:28] wir im Römerbrief, Kapitel 1, Vers
[49:30] 21 bis 32. Hier ist nämlich die Rede von
[49:35] Menschen, die
[49:37] etwas von Gott gehört haben und ihnen
[49:39] sogar erkannt haben, in gewisser Weise,
[49:41] aber ihm nicht die Ehre gegeben haben,
[49:45] die Gott gebührt. Römer 1, 21 bis 32.
[49:50] Denn obgleich sie, die Menschen, Gott
[49:53] erkannten, haben sie ihn doch nicht als
[49:55] Gott geehrt und ihm nicht gedankt,
[49:58] sondern sind in ihren Gedanken in
[50:00] nichtigen Wahn verfallen. Und ihr
[50:02] unverständliches Herz wurde verfinstert.
[50:06] Warum? Da sie sich selbst Verweise
[50:09] hielten, sind sie zu Narren geworden und
[50:12] haben die Herrlichkeit des
[50:13] unvergänglichen Gottes vertauscht mit
[50:15] einem Bild, das dem vergänglichen
[50:17] Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und
[50:20] kriechenden Tieren gleicht.
[50:23] Also, der Punkt hier ist, siehe, dem Paulus
[50:26] hier macht es gab Menschen, die Gott zwar
[50:29] erkannt haben, sich bewusst
[50:31] dagegen entschieden haben und sich
[50:33] dadurch selbst zum Narren gemacht haben,
[50:35] obwohl sie dachten, sie sind die
[50:36] schlausten und Gebildeten.
[50:43] Dann, was war die Folge? Darum hat Gott
[50:45] sie auch hingegeben in die Begierden
[50:47] ihrer Herzen zur Unreinheit, so dass sie
[50:49] ihre eigenen Leiber untereinander und
[50:52] ehrten sie, welche die Wahrheit Gottes
[50:54] mit der Lüge vertauschten und dem
[50:56] Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen,
[50:59] anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in
[51:01] Ewigkeit. Amen.
[51:03] Darum hat sie Gott auch dahin gegeben.
[51:06] Und ehrende Leidenschaften, dann ihre
[51:08] Frauen haben den natürlichen Verkehr
[51:10] vertauscht mit dem widernatürlichen.
[51:12] Gleicher Weise haben auch die Männer den
[51:14] natürlichen Verkehr mit der Frau
[51:16] verlassen und sind gegeneinander
[51:18] entbrannt in ihrer Begierde und haben
[51:21] Mann mit Mann Schande getrieben und den
[51:23] verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich
[51:26] selbst empfangen. Also hier wird gesagt,
[51:29] und auch, ich denke, im Advent ist im
[51:31] Kontext ist das kein Problem, aber
[51:34] im ökumenischen Christentum auf jeden
[51:36] Fall, dass Homosexualität
[51:39] das Resultat von Rebellion gegen Gott
[51:41] ist.
[51:43] Offensichtlich, man sieht es ja. Es ist
[51:46] Gott hat nicht Adam und Peter gemacht,
[51:49] hat Adam und Eva gemacht. Und alles, was
[51:51] dagegen geht,
[51:54] wobei das nicht mal die primäre Folge
[51:56] ist, Homosexualität von Rebellion, sondern
[51:58] sie haben Gott erkannt, haben sich
[51:59] dagegen entschieden, haben sich eigene
[52:00] Götter gemacht, was auch immer das sein
[52:04] mag, Götzen oder Geld oder Arbeit, was
[52:07] auch immer. Und dadurch sind diese ganzen
[52:09] Leidenschaften hineingetrieben worden,
[52:13] weil Ursache immer eine Wirkung hat.
[52:16] Und gleich das 28. Gleich wie sie Gott
[52:19] nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott
[52:21] auch sie dahin gegeben, unwürdige
[52:23] Gesinnung zu verüben, was ich nicht
[52:26] geziemt, als solche, die voll sind von
[52:28] aller Ungerechtigkeit und Zucht,
[52:31] Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, voll
[52:33] Leid, Mordlust, Streit, Betrug, Er die
[52:36] solche Gerüchte verbreiten, Verleumder,
[52:38] Gottesverächter, freche, übermütige,
[52:40] Prahlere, erfinderisch im Bösen, den Eltern
[52:41] ungehorsam,
[52:43] unverständig, treulos, lieblos,
[52:45] unversöhnlich, unbarmherzig. Das ist
[52:47] eigentlich fast schon
[52:50] traurig. Es ist traurig, fast. Das ist
[52:53] traurig, wenn man sieht, diese eine
[52:55] Entscheidung, sich gegen Gott aufzulehnen,
[52:57] was es alles zur Folge haben kann.
[52:59] Paulus beschreibt hier sehr genau die
[53:01] Homosexualität und dann nennt er die
[53:02] ganzen anderen Dinge, die wir gelesen
[53:04] haben, ab Vers 28.
[53:08] Das ist alles eine Folge, wenn wir uns
[53:10] von Gott zu gehorchen. Und das ist ein
[53:12] ganz, ganz wichtiger Punkt, dass wir den
[53:13] bedenken.
[53:16] Es ist ein Aspekt von vielen,
[53:19] wie wir uns Leid treffen kann. Aber wir
[53:21] müssen uns hüten davor, wenn Gott uns
[53:24] etwas offenbart, wenn Gott uns Licht der
[53:27] Wahrheit gibt, auch wenn es uns nicht
[53:29] schmeckt. Manchmal ist es auch wörtlich
[53:30] zu verstehen, wenn es um die Gesundheits-
[53:33] Botschaft zugeht. Wenn uns das nicht
[53:34] schmeckt, wenn wir das aus unserem
[53:37] natürlichen Herzen, aus der natürlichen
[53:39] Neigung nicht wahrhaben wollen, wir
[53:40] müssen uns hüten,
[53:43] Kompromisse zu machen oder bewusst zu
[53:45] sagen: "Ich will das nicht", weil eine
[53:47] Fehlentscheidung folgt der nächsten.
[53:49] Können das noch sehr viel tiefer
[53:51] ausbauen. Ich kann da noch Erfahrung dazu
[53:54] erzählen, aber
[53:56] ja, die Zeit reicht leider nicht aus.
[53:57] Manchmal wünsche ich, dass ich wieder
[54:00] beten können, dass die Sonne still steht. Man
[54:03] könnte tagelang weiter predigen, aber
[54:06] er versteht den Punkt.
[54:09] Wir möchten, dass Arbeit nicht mit mit
[54:12] diesem, diese Erkenntnis abschließend. Ich
[54:15] möchte mit euch noch gerne einen
[54:17] entscheidenden,
[54:20] aber auch hier sehr herausfordernden
[54:23] Text anschauen, der uns nämlich in diesem
[54:25] Kontext helfen kann, wenn wir mit Sünden
[54:27] kämpfen.
[54:30] Und es ist das interessant, weil das
[54:31] schließt noch mal alles abgerundet alles
[54:34] ab. Wenn Gott uns nämlich in Situationen
[54:36] bewusst aktiv führt, wie gesagt, wie im
[54:38] Falle von Abraham, oder auch in
[54:41] Situationen kommen lässt, wo der Satan
[54:44] uns versucht, dann hatte immer
[54:48] merkt euch das, immer die Absicht, dass es
[54:50] zu unseren Gunsten ausgeht. Er möchte das
[54:54] Bild Jesu in uns wiederherstellen und
[54:57] er möchte, dass wir entweder
[54:59] wachsen in Dingen, die wir schon richtig
[55:02] machen, so gesehen, oder dass wir gewisse
[55:05] Dinge aufgeben. Du wirst vielleicht
[55:07] selber nicht im Klaren sein, dass sie uns
[55:09] schaden.
[55:11] Auch hier möge der Geist euch zeigen, wo
[55:14] das bei euch ist. Ich weiß, wo es bei mir
[55:17] zu treffen würde, aber
[55:19] na ja, es gibt eine, es gibt eine Lösung.
[55:22] Sagen wir ja so, und die Lösung finden
[55:25] wir in 1. Johannes Kapitel 3, Vers
[55:28] 6 bis 9. Und ich zeige euch auch hier, das
[55:30] ist auch einer der kontroversesten
[55:33] Texte, immer besonders auch im Advent-
[55:36] ismus, die wir gleich lesen werden. Aber
[55:38] ich möchte gleich noch einige Worte dazu
[55:40] sagen zum Abschluss.
[55:44] "Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht. Wer
[55:47] sündigt, der hat ihn nicht gesehen und
[55:50] nicht erkannt. Kinder, lasst euch von
[55:53] niemand verführen. Wer die Gerechtigkeit
[55:55] übt, der ist gerecht, gleich wie er
[55:57] gerecht ist.
[56:00] Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel,
[56:03] denn der Teufel sündigt von Anfang an.
[56:06] Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass
[56:08] er die Werke des Teufels zerstöre.
[56:11] Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht
[56:15] Sünde, denn sein Same bleibt in ihm, und
[56:18] er kann nicht sündigen, weil er aus Gott
[56:19] geboren ist."
[56:21] Wenn wir in irgendwelche Situation
[56:25] kommen, Feuerproben oder auch unser
[56:28] eigenes Verschulden, hat Gott immer die
[56:30] Absicht, uns vollständig frei zu machen
[56:32] von diesen schlechten Eigenschaften, die
[56:35] uns knebeln und knechten. Und
[56:39] der Text sagt uns, dass wir vollständig
[56:42] von Sünde frei werden können. Ich weiß
[56:44] nicht, in welchem Punkt ihr
[56:47] diese Thematik steht, aber dieser Text
[56:49] setzt jeden, der behauptet, es ist nicht
[56:52] möglich, jede Sünde abzulegen, Schachmatt.
[56:56] Wenn Jesus bleibt, sündigt nicht. Aber
[56:59] Vers 9, wie es heißt: "Er kann nicht
[57:01] sündigen, weil er aus Gott geboren ist."
[57:03] Das ist nämlich der Punkt, den Gott in
[57:06] uns voranbringen möchte. Wisst ihr, wir
[57:08] reden darüber über das Bild Jesu, das
[57:10] wiederhergestellt wird, aber irgendwo
[57:12] halten uns kleine theologische Löcher, wo
[57:14] wir sagen: "Na ja, ein bisschen sündigen
[57:15] ist in Ordnung, weil es ist Gottes sehr
[57:18] gnädig." Aber Jesus hat nicht gesündigt,
[57:19] und auch Adam hatte nie gesündigt vor
[57:20] dem Fall. Und das ist das Bild, das Jesus
[57:23] wiederherstellen möchte in uns. Und wenn
[57:25] Gott es in so eine Situation bringt, wo
[57:27] wir an unsere Grenzen kommen, wo wir
[57:29] allein auf den Knien sitzen, sagen: "Herr,
[57:31] ich kann nicht mehr, hilft mir
[57:32] voranzukommen, helfen wir das zu
[57:34] überwinden, helfen wir siegreich zu sein,
[57:36] hilft mir, dass dein Name geehrt wird,
[57:38] dann immer zu unseren Gunsten. Er möchte,
[57:41] dass wir für die Ewigkeit vorbereitet
[57:43] werden und er möchte uns vollständig von
[57:45] der Sünde reinigen. Und das ist so, so
[57:48] wichtig, denn je näher wir dem Ende der
[57:50] Zeit kommen,
[57:52] wisst ihr, unsere einzige Aufgabe ist so,
[57:55] wie auch Hiob, zu zeigen, dass Gott
[57:58] liebenswürdig ist und dass Gott immer
[58:00] noch anbetungswürdig ist, wenn man ihn
[58:03] immer noch vertrauen und sich ihm
[58:04] hingeben kann, auch wenn uns viel Leid
[58:07] trifft. Und Gott möchte uns so schleifen
[58:10] und reinigen, dass wir frei werden können
[58:12] davon.
[58:13] Davon.
[58:15] Lass uns zum Abschluss noch einen
[58:24] letzten Text lesen im Titusbrief, Kapitel 2, Vers 11. Das ist so faszinierend, weil auch im
[58:26] adventistischen Kreis oft, wenn wir über
[58:28] die Gnade Gottes sprechen, dann sprechen
[58:29] denn meistens nur davon, dass Gott uns
[58:32] vergibt und die Schuld nie zudeckt.
[58:34] Aber Paulus definiert in Titus 2 ab Vers
[58:37] 11 die Gnade Gottes ganz anders, wobei
[58:40] nicht ganz anders, aber sagen so, er
[58:42] führte weiter aus:
[58:43] "Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die
[58:47] heilbringende ist für alle Menschen."
[58:49] Jetzt die Frage: Was bedeutet "heil-
[58:51] bringend"? Man liest den Text, man
[58:53] versteht nicht, was heilbringend ist. Erst
[58:56] zwölf: "Sie nimmt uns in Zucht. Die Gnade
[58:59] Gottes nimmt uns in Zucht, damit wir die
[59:02] Gottlosigkeit und die weltlichen
[59:04] Begierden verleugnen und
[59:06] besonnen und gerecht und gottesfürchtig
[59:09] leben in der jetzigen Weltzeit."
[59:11] Das ist das, was die Gnade Gottes in uns
[59:14] voranbringen soll. Und wie wird das
[59:16] gemacht? Indem wir die glückselige
[59:19] Hoffnung erwarten und die Erscheinung
[59:21] der Herrlichkeit des großen Gottes und
[59:24] unseres Retters Jesus Christus,
[59:27] der sich selbst für uns hingegeben hat,
[59:30] wozu?
[59:32] Um uns von aller Gesetzlosigkeit zu
[59:35] erlösen und für sich selbst ein Volk zum
[59:38] besonderen Eigentum zu reinigen, das
[59:41] eifrig ist, gute Werke zu tun. Das ist, was
[59:46] die Gnade Gottes in uns bringen soll. Das
[59:48] ist das, was die Bibel meint, wenn es
[59:50] heißt: "Es ist Gottes Wille, dass wir
[59:51] leiden, dass wir gereinigt werden wie ein
[59:56] Edelmetall,
[59:57] die reines Gold hervorgehen, wie wir ihn
[59:59] hier ab 23.10 gelesen haben,
[1:00:02] und von aller Gesetzlosigkeit, von jeder
[1:00:06] Sünde gereinigt sind." Der Punkt ist, warum
[1:00:10] viele Leute so ein Problem damit haben,
[1:00:11] wenn man sagt: "Es ist möglich, dass du
[1:00:13] ohne Sünde leben kannst." Das Problem ist,
[1:00:16] weil sie sich selber zum Master machen.
[1:00:18] Sie sagen: "Ich kann das ja nicht." Und das
[1:00:20] ist richtig. Wir können das auch nicht
[1:00:22] uns vollständig von Sünde zu reinigen.
[1:00:24] Das ist etwas, was in dieser Welt nicht
[1:00:26] möglich ist. Das muss von oben kommen. Das
[1:00:28] ist was außerirdisches, was
[1:00:30] Übernatürliches. Aber genau das ist der
[1:00:33] Punkt, wo Gott uns hinführen möchte. Und
[1:00:35] ein anderer Punkt ist, dass wir oft
[1:00:37] gewisse Dinge, gewisse Sünden lieben und
[1:00:40] sie nicht aufgeben wollen. Und deswegen
[1:00:41] halten uns ein kleines theologisches
[1:00:43] Loch offen, wo wir sagen: "Ein bisschen Sünde
[1:00:45] sei in Ordnung, bisschen Zweifel sei in
[1:00:47] Ordnung, ein bisschen meinen eigenen Weg
[1:00:49] gehen ist ja in Ordnung,
[1:00:51] und so ein bisschen Schmutz
[1:00:53] zurückhaltend ist in Ordnung." Und dann
[1:00:55] haben wir vielleicht ein Teil von dem
[1:00:57] Bild Jesu, aber
[1:00:59] nicht alles.
[1:01:02] Um Paulus schließt dann ab in Titus 2
[1:01:05] ab Vers für Vers 15, was wir gerade
[1:01:08] studiert haben: "Dieses sollst du lehren
[1:01:11] und mit allem Nachdruck ermahnen und
[1:01:15] zurechtweisen. Niemand sollte dich gering
[1:01:17] schätzen." Das ist so faszinierend.
[1:01:19] Paulus macht hier so deutlich, dass genau
[1:01:22] dass diese vollständige Reinigung, die
[1:01:24] Gott beabsichtigt, um das Bild zu
[1:01:26] herstellen zu können, dass wir das lehren
[1:01:28] sollen, mit Nachdruck ermahnen die
[1:01:30] Menschen zu rechtweisen, falls sie auf
[1:01:33] diesem Weg nicht gehen möchten. Und
[1:01:35] deswegen dieser Thematik, niemand uns
[1:01:38] geringschätzen soll.
[1:01:40] Ihr Lieben, es gäbe noch so viel mehr zu
[1:01:42] sagen, aber es ist so ein
[1:01:45] komplexes Thema. Meine studieren das ein
[1:01:48] ganzes Quartal, und selbst das reicht
[1:01:49] nicht aus. Ja, der Geist hat ja gesagt,
[1:01:52] dass wir selbst in Ewigkeit
[1:01:54] da hinkommen werden, dass wir nichts mehr
[1:01:56] lernen können. Ihm eine Ewigkeit, kein
[1:01:58] Mensch weiß, wie lang die Ewigkeit ist.
[1:02:00] Und
[1:02:02] dieses Thema "Schmelztiegel mit Christus"
[1:02:05] das ist gegenwärtige Wahrheit, dass es
[1:02:07] eine Wahrheit, die uns vorbereitet und so
[1:02:10] helfen soll, andere vorzubereiten, dass
[1:02:13] wir diese Erfahrung mit Gott machen, wo
[1:02:15] wir nicht mehr hin und herschwanken, wo
[1:02:16] wir nicht mehr umgestoßen werden können.
[1:02:19] Wenn ihr die ganzen Glaubensgrößen der
[1:02:22] Bibel anseht, warum in unseren Augen
[1:02:25] waren sie so groß? Weil sie eine
[1:02:28] Erfahrung mit Gott gemacht haben. Ihr
[1:02:29] könnt das gerne für euch ausprobieren.
[1:02:31] Nehmt euch euren Lieblingscharakter in
[1:02:33] der Bibel und studiert in seinem Leben
[1:02:36] dieses Thema des Schmelztiegels. Ihr
[1:02:39] werdet sehen, dass hier dieser Mensch
[1:02:41] irgendwann früher oder später an einen
[1:02:43] Punkt gebracht wurde, wo er alles, was er
[1:02:46] hatte, aufgeben musste, vollständig Gott
[1:02:49] übergeben musste, und wo Gott ihn erst
[1:02:51] dann reinigen konnte und das Bild Jesu
[1:02:54] in ihm hergestellt werden konnte. Und
[1:02:57] jede jeder Mensch braucht diese
[1:02:59] Erfahrung. Meine Erfahrung ist nicht die
[1:03:01] Erfahrung von anderen Leuten. Das
[1:03:03] nicht die Erfahrung von euch. Und eure
[1:03:05] Erfahrung ist nicht meine Erfahrung. Aber
[1:03:07] jeder braucht seine Erfahrung, um
[1:03:11] das Bild Jesu widerspiegeln zu können.
[1:03:14] Ich freue mich, wenn ihr auch in der
[1:03:16] nächsten Woche dabei seid, wo wir das
[1:03:17] Nächste Woche dabei sein, wo wir das Thema noch weiter vertiefen werden und auch noch ein paar andere wichtige Aspekte uns ansehen werden.
[1:03:23] Ich möchte euch nochmal zum Abschluss auch freundlich dazu auffordern, herzlich dazu einladen, dass ihr diese Thematik nicht einfach nur jetzt als präsentiert und abgehakt und da ist, vielleicht ist das interessant gewissen betrachtet, sondern dass ihr das wirklich für euch selber studiert. Noch mal, dass ihr diese Dinge in eurem eigenen Leben seht, dass ihr Gott auch bittet, euch zu zeigen, wo ihr Hilfe und Veränderung braucht.
[1:03:53] Und dass wir uns auch, besonders weil es so wichtig ist, mit dem Gottesbild darauf einlassen, dass Gott uns auch in dieser Situation führen wird. Jetzt sind nicht alles automatisch Gottes Wille, das passiert, aber wenn wir Gott unsere Wege befehlen, dann können wir davon überzeugt sein, dass Gott auch möchte, dass diese Situation jetzt zum Treffen nimmt.
[1:04:12] Nimm das ins Gebet. Ich möchte gleich mit euch gemeinsam noch beten und diese entscheidenden Punkte auch Gott vorbringen. Und wenn es euer Wunsch ist, dass wir das auch gemeinsam ja vor Gott bringen, dann lade ich euch ein, jetzt euer Haupt zu neigen und am besten auch nach dem Gebet noch das selber persönlich vor Gott zu legen und zu sagen: Herr, hilf mir gereinigt zu werden, hilf mir, dass es nicht einfach nur Theorie bleibt, sondern dass es wunderschöne Praxis werden wird.
[1:04:46] Himmlischer Vater, wir wollen dir von Herzen danken für dieses Studium. Es ist faszinierend, es ist so eine wichtige Thematik und wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du uns hilfst, diesen Prozess der Reinigung dankbar anzunehmen. Dankbar anzunehmen, dass es dein Wille ist, dass wir auch in diese Situation kommen, um Jesu Willen zu leiden, nicht, weil du dich an unserem Leid ergötzen willst, aber weil es zu unserer Heilung dient, uns vollständig zu reinigen von Sünde, so dass wir die Sünde als unseren Feind betrachten und frei werden können dadurch.
[1:05:24] Wir möchten dich bitten, Herr, dass du alles bereit bist zu geben und dass wir in seinen Fußstapfen folgen können, um diesem Bild, um diesen Plan gerecht zu werden. Habe Dank, dass es durch deine Kraft allein geschieht und dass wir diese Hoffnung haben, das Bild Jesu widerspiegeln zu dürfen. Im Namen Jesu. Amen.
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