In dieser Christ Study Hour-Predigt spricht Ronny Schreiber über das Thema „Unzerstörbare Hoffnung“, inspiriert vom Buch Habakuk und Hiob. Er beleuchtet die menschliche Reaktion auf Leid und Ungerechtigkeit und wie Gott darauf antwortet. Die Predigt untersucht Gottes Souveränität über das Universum und die tiefere Bedeutung von Glauben inmitten von Prüfungen, wobei die letztendliche Hoffnung auf Gottes Gerechtigkeit und Erlösung betont wird.
Christ Study Hour 2022 Q3 – Im Schmelztigel mit Christus: 7. Unzerstörbare Hoffnung
Ronny Schreiber · Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Habakuk, Hebräer, Hiob, Jeremia, JesajaWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus
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Transkript
[0:05] [Musik] [Applaus]
[0:31] Wir lieben es, dass Sie wieder dabei sind zur Christ Study Hour. Nun, wir sind ja in unserer Thematik "Im Schmelztiegel mit Christus" und wollen uns heute gemeinsam das siebte Kapitel anschauen, das da heißt: "Unzerstörbare Hoffnung". Ich hab mich gefreut über den Merksatz, den wir diese Woche haben. Den finden wir in Römer 5, Vers 5. Und dort heißt es: "Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." Nun, wie schön ist das, oder? Heiliger Geist ist in unserem Herzen und Gott sagt, die Liebe ist hineingekommen. Also, der Geist ist die Bibel. Der Geist ist Gott.
[1:15] Gott. Heute wollen wir uns dem Thema "Unzerstörbare Hoffnung" beschäftigen und bevor wir jetzt die Bibelverse lesen und auch die Zitate von White, bitten wir Gott, dass er unser Lehrer ist. Also, lieber Vater im Himmel, wir danken dafür, dass wir es gemeinsam studieren dürfen und wir bitten, dass der Heilige Geist jetzt bei uns ist. Bitte unterrichte du uns, unterweise uns nach den Maßstäben. Und wir danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.
[1:45] Nun, fand ich es spannend, dass dieses Mal ein großer Schwerpunkt auf das Buch Habakuk gelegt wurde. Hier am Sonntag in einem Sonderteil, das ganze Bild. Denn dem Habakuk muss es ja genau so gegangen sein, das war so ein Teil des Bildes war und eigentlich hoffnungslos war.
[2:05] Und wir schauen, was man in Habakuk 1, Verse 2 bis 4 sagt. Habakuk: "Wie lange, Herr, rufe ich schon, ohne dass du hörst? Ich schreie zu dir wegen des Unrechts, und du hilfst nicht. Warum lässt du mich Bosheit sehen und aus dem Unheil zu betrügen und Gewalttat werden von meinen Augen? Es entsteht Streit und Zank. Erhebt sich darum, wird das Gesetz kraftlos und das Recht bricht nicht mehr durch, denn der Gottlose bedrängt den Gerechten von allen Seiten. Darum kommt das Urteil verkehrt heraus." Habakuk ist tieftraurig über das ganze Unrecht, das um ihn herum geschieht. Und er fragt Gott: "Warum greifst du nicht ein? Warum tust du nichts? Warum unternimmst du es nicht? Warum wendest du das Leid nicht ab von deinem Volk?"
[2:58] Ganz ehrlich, wie oft geht es uns heute eigentlich genauso? Ich denke, wir können Habakuk sehr gut verstehen, wenn wir das Leid und Elend um uns herum sehen und sagen: "Herr, warum tust du nichts? Warum muss ich das alles sehen? Warum zeigst du mir dieses Leid und Elend? Warum muss ich es fühlen im Leben? Willst du nicht eingreifen?" Doch schaut mal, was Gott antwortet dann in Habakuk 1, Verse 5 und 6. "Seht euch um unter den heidnischen Völkern und schaut umher, verwundert und entsetzt euch, denn ich tue ein Werk in euren Tagen, ihr werdet es nicht glauben, wenn man es erzählte. Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, ein bitterböses und ungestümes Volk, das die weiten der Erde durchzieht und Wohnsitze zu erobern, die ihm nicht gehören."
[3:43] Verse 9 bis 11: "Sie gehen alle auf Gewalttaten aus, ihre Angesichter streben unaufhaltsam vorwärts, und sie fegen Gefangene zusammen wie Sand. Es spottet über die Könige und Fürsten, hat es nur Gelächter übrig. Es lacht über alle Festungen, schüttet Erde auf und erobert sie. Denn dann fährt es daher wie ein Sturmwind, geht weiter und lädt Schuld auf sich, denn diese seine Kraft macht es zu seinem Gott."
[4:15] Wird über das Volk der Chaldäer geschrieben, und Gott sagt schon: "Verwundert euch und entsetzt euch, denn ich tue ein Werk in euren Tagen, das würdet ihr kaum glauben." Ich rufe die Chaldäer, also den, die Königs-Norden sind, dem Fall, also Babylon. Und sie werden kommen und werden Königreiche erobern und euch auch.
[4:42] Wie bitte? Habakuk wollte Trost in all dem Elend und er sah das ganze Leid und die Drangsal, sagte: "Herr, greif doch ein, befreie dein Volk!" Und Gottes Antwort ist: "Ich werde die Chaldäer senden, und sie werden hier alles in Schutt und Asche legen." Das ist das, was Habakuk bestimmt nicht erwartet hat und wahrscheinlich auch so nicht gewollt hat. Anstatt dass er nun einen Trost bekommt von Gott, erklärt er ihm, dass noch mehr Leid kommen wird.
[5:10] Ist das so ein bisschen wie mit uns heute? Heute in der Zeit, in der wir leben, sehen wir das Elend in der Welt und wir sagen: "Gott, wirst du nicht eingreifen? Wirst du das Elend nicht beenden? Wirst du die Drangsal nicht aufhören lassen?" Aber wir wissen, dass eigentlich eine viel, viel größere Trübsal kommen muss, bevor der Herr wieder kommt. Und wir schauen darauf und ja, wir wissen, das Elend, das da ist, es wird schlimmer werden anstatt besser. Denn Gott hat uns gesagt, dass ein Elend sein wird, wie es noch nie gewesen ist, eine Drangsal so groß wie seit Anbeginn der Erde nicht gegeben hat. Und trotzdem liegen wir heute auf unseren Knien und sagen: "Bitte, Herr, greif auch ein bei dem Unrecht in der Welt."
[5:58] Ich glaube, nur zu gut können wir Habakuks Frage hier verstehen. In Vers 13: Er sagt zu Gott: "Deine Augen sind so rein, dass du das Böse nicht ansehen kannst. Du kannst ihm unheimlich zuschauen. Warum siehst du denn den Frevler schweigen zu, während der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?" Gott, wie kannst du deine Augen können das doch gar nicht ertragen, dass viele Leid und Elend in der Welt. Du kannst doch nicht sehen, wie die Gerechten unterdrückt werden. Du bist viel zu rein und viel zu heilig dafür. Tut es dir nicht genauso weh, das zu sehen wie mir?
[6:33] Und ich bin überzeugt davon, Gott tut es viel mehr, denn White schreibt über Jesus Christus, als er unter uns war, das Leid und Elend, das er gesehen hat, tat ihm viel mehr weh, weil sein Charakter so rein war.
[6:47] Man kann sich fragen: Gott, warum guckst du so lange zu? Aber Gott hat einen Plan. Und er lässt diese Dinge geschehen. Nur Habakuk sah nicht das ganze Bild. Er sagt: "So ein Stück..."
[7:02] White schreibt im Buch "Erziehung", Seite 234: "Als Schutz vor Versuchung und Ansporn zur Wahrhaftigkeit und Reinheit kommt kein anderer Einfluss dem Wissen um die Gegenwart Gottes gleich. Es ist aber alles los und entdeckt vor den Augen von dem wir reden."
[7:21] "Deine Augen sind rein, dass du Übles nicht sehen magst und dem Jammer kannst du nichts zu sehen." Dieser Gedanke war Josef schützend. Wer inmitten der Verderbtheit Ägyptens auf alle Reize der Versuchung lautet, seine feste Antwort: "Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und wieder Gott sündigen?"
[7:46] Zu solch einem Schilde wird der Glaube für jede Seele werden. Nun, das, was Habakuk hier so angeklagt hat, seine Augen sind so rein, wie kannst du das Übel nur sehen? Diesen Vers benutzte White, projizieren auf Josef. Unser Josef hatte das genau im Herzen. Josef wusste, Gott kann dieses Unrecht eigentlich gar nicht ertragen. Und Josef, in so einer Situation, wo ihm nur Unrecht widerfahren ist, und er wusste, Gott ist an meiner Seite und Gott kann dieses Unrecht nicht ertragen, viel weniger als ich es kann. Und Gott wird zur rechten Zeit eingreifen. Und dieses Wissen um die Gegenwart Gottes ist für uns so unendlich wichtig heute in vielen solchen Situationen stecken, und wir wissen, Gott ist an unserer Seite und ihm tut das noch mehr weh als uns. Und er geht mit uns durch diesen, ja, durch diese Trübsal. Und dann zu wissen, er ist dabei und er hält die Fäden in der Hand. Er kann jederzeit sofort eingreifen.
[8:47] Und immer dann Habakuk weiterlesen. Wenn wir sehen, dass Gott den Habakuk auch tröstet, dann im zweiten Kapitel mit den Worten, die wir jetzt 2 bis 5 lesen. Da heißt es: "Er antwortete mir der Herr und sprach: Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann. Denn die Offenbarung wartet noch auf die bestimmte Zeit, und doch, als sie auf das Ende zu und wird nicht trügen. Wenn sie sich verzögert, so warte auf sie, denn sie wird gewiss eintreffen und nicht ausbleiben. Vier der Vermessene, unaufrichtig ist seine Seele in ihm. Der Gerechte aber so durch seinen Glauben leben."
[9:28] Und dazu kommt noch, dass der Seelentypisch ist, der Übermütige wird nicht bleiben. Er, der seinen Rachen weit aufgesperrt hat wie das Totenreich und unersättlich ist wie der Tod, dass er alle Völker zu sich sammeln und alle Nationen an sich ziehen will. Und Gott sagt hier: "Schreibe die Offenbarung nieder, schreibt sie groß auf. Jeder soll es sehen, der vorbeigeht." Ich gehe ein Wort in Israel ist das Wort des Herrn. Es gab eine Prophezeiung, das wird kommen. Schreibe es auf, dass es jeder sieht. Gott selbst wird Sorge tragen.
[10:00] Nun, trotz dieser ganzen Trübsal, fasten und haben wir Mut, denn er weiß, am Ende wird der Unterdrücker gerichtet werden. Es ist ja genau das, was wir auch haben. Eine Situation, wir wissen, Babylon wird nochmal groß aufgebaut werden und Babylon wird nochmal Gottes Volk unterdrücken. Aber dann wird...
[10:23] Wieder eingerichtet. Offenbarung 18. Also, wir wissen, was da kommt. Und wir wissen, dass eine schwere Zeit vor uns liegt. Und trotzdem fassen wir Hoffnung, Mut, weil wir die Offenbarung Gottes haben, weil wir lesen können, sagen können: "Es wird schlimm werden, aber es wird kurz sein." Und danach kommt eine lange Zeit, eine Ewigkeit der Herrlichkeit.
[10:46] Nun, Gott ist treu. Er hat seine Völker nicht vergessen und er wird seinen Völkern nicht vergessen. Im dritten Kapitel in Habakuk dann lesen wir, Verse 16 bis 19. "Als ich das hörte, er zitterte mein Leib. Wegen dieser Stimme erheben meine Lippen. Voller es drängen meine Gebeine, meine Füße zittern, ob ich Ruhe finden möchte am Tag der Drangsal, wenn der gegen das Volk heranzieht, der es angreifen will. Denn der Feigenbaum wird nicht ausschlagen und der Weinstock einen Ertrag geben. Die Frucht des Ölbaums wird rügen, und die Felder werden keine Nahrung liefern. Die Schafe werden aus den Hürden getilgt und kein Rind wird man in den Ställen sein."
[11:26] "Ich aber will mich freuen in dem Herrn und frohlocken über den Gott meines Heils. Gott, der Herr, ist meine Kraft, er macht meine Füße denen der Hirsche gleich und stellt mich auf meine Höhen."
[11:40] Habakuk schaut und weiß, dass da in Zukunft kommen wird. Sagt: "Wird er mich dann... Möge er mich befreien vor dieser Drangsal, die dann kommt, wenn all das Elend über uns hereinbricht." Aber dann sagt er: "Ich aber will mich freuen, denn ich weiß, der Herr hat die Fäden in der Hand."
[11:57] So ein Glaube brauchen wir heute und vor allem in Zukunft. Was wir sagen können: "Wir haben die Welt über uns bricht zusammen, aber ich vertraue auf Gott." So wie Hiob, der gesagt hat: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt." Übrigens, im Buch Hiob, da finden wir Gott auf ganz besondere Weise vorgestellt. Also, da offenbart sich Gott in einer besonderen Weise, wird sonst in der Bibel kaum finden. Und das wollen wir mal gemeinsam uns angucken. Wir kennen ja so ein bisschen die Geschichte von Hiob.
[12:25] Wenn wir hier lesen, dann stellen wir fest, eine Szene im gleichen Kapitel 1, in der Gott und der Teufel miteinander so eine Streit haben, so ein Streitgespräch. Und dann wird Hiob angegriffen. Und bei Hiob, das ganze Leben geht zugrunde. Also, sein ganzer Besitz wird genommen, seine Kinder, seine Beziehung, alles bricht zusammen. Ihm wird alles genommen. Er war vorher der weiseste Mann im Osten, vor denen sich sogar die Menschen verbeugt haben, sogar die hohen Fürsten haben geschwiegen, wenn die Stadt kamen. Und wenn er zur Rede anhob, und plötzlich wird ihm quasi über Nacht alles genommen. Sein ganzes Leben wird im Nu zerstört.
[13:09] Und sogar seine Frau sagt zu ihm: "Sage dich los von Gott und stirb! Es hat doch keinen Sinn mehr." Also, als er alles verloren hat, was er hatte, wurde er auch noch mit Krankheiten geschlagen. Und er hatte Schmerzen und konnte nicht schlafen. Und er hat sich gekratzt mit einer Scherbe. So schlimm war's. Man kann sich kaum vorstellen, wie es dem armen Hiob ergangen sein muss.
[13:33] Aber dann hadert er mit Gott und sagt: "Herr, warum? Was habe ich denn getan, dass es mir so schlecht ergeht? Habe ich einen Fehler gemacht? Dann bitte, zeig ihn mir. Wenn ich über mein Leben nachdenke, ich war doch eigentlich redlich. Ich habe doch dem Weisen und der sich für Recht verschafft. Ich habe auch immer für die gesprochen, die unterdrückt wurden. Ich habe mich selbst nicht geschont, um anderen zu helfen. Warum passiert mir das?"
[13:54] Ja, warum diese Strafgerichte? Und dann im Kapitel 38, also schon fast ganz am Ende des Buches von Hiob, da haben wir plötzlich, dass Gott jetzt sich selbst offenbart. Und er taucht jetzt auch, nachdem die Freunde von Hiob immer schon ganz viele Dinge geredet haben und Hiob gesagt hat, warum das alles so sein muss. Und jetzt kommt Gott. Und in der 38, Vers 1 bis 3 lesen wir: "Der antwortete der Herr dem Hiob aus dem Gewittersturm und sprach: Wer verfinstert den Ratsschluss mit Worten ohne Erkenntnis? Könntest du denn enden wie ein Mann? Ich will dich fragen, und du sollst mich belehren."
[14:35] Wenn wir jetzt das Kapitel 38 lesen, dann lesen wir ganz interessante Dinge, so über das Weltall, über die Erde, wie Gott sich um alles kümmert, was da ist, wie er alles zusammenhält. Beispielhaft lesen wir die Verse 31 bis 35. Gott fragt jetzt Hiob: "Knüpfst du die Bande des Siebengestirns oder kannst du die Fesseln des Orion lösen? Kannst du die Sterne des Tierkreises herausführen zu ihrer Zeit und leitest du den großen..."
[15:02] "...während Samsung jungen? Kennst du die Gesetze des Himmels oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde? Kannst du deine Stimme zu ihnen wollen erheben, so dass hier Regengüsse bedenken? Kannst du Blitze entsenden, dass sie hinfahren und zu dir sagen: Sieh, hier sind wir?"
[15:19] Also, das sind lauter rhetorische Fragen. Natürlich kann Hiob das alles nicht. Natürlich weiß das alles nicht. Haben das sind Dinge, die sind so weit zu hoch für jeden Menschen. Hier hört sich das an und weiß natürlich, kann ich das nicht. Aber für Hiob wird auch deutlich, erkennt sich wirklich um das Weltall, kümmert sich um den Planeten, um die Erde. Er kümmert sich um die Meerestiere, kümmert sich um alles.
[15:42] Und dann, wenn wir dann weitergehen in Versen, Kapitel 39, das beginnt schon am Ende von 38, aber in 39, da finden wir dann, dass Gott sich auch um die ganze Welt kümmert. Und beispielhaft nun, also die ersten sechs Verse, also hier 39, 1 bis 6. Gott sagt zu Hiob: "Kennst du die Zeit, da die Steinböcke gebären, oder hast du beobachtet, wann die Hindern kreisen? Zählst du die Monate, die sie erfüllen müssen, und weißt du die Zeit ihres Gebäres? Sie kauern sich nieder, werfen ihre Jungen, und ihre... ihre Jungerstarrten wachsen im Freien auf, verlassen sie und kommen nicht mehr zurück. Wer hat den Wildesel frei laufen lassen und während die Fesseln des Lieblings gelöst, indem ich die Stempel zur Wohnung angewiesen habe? Das einzige Land zum Aufenthalt." Und es könnte weiter und weiter und weiter lesen.
[16:36] Und wir sehen dann beispielhaft, davor heißt es dann dem Löwen, den Raubtieren, kümmert sich um die jungen Löwen. Oder wer kümmert sich um die Raben? Oder wer versorgt den Fallstrauß? Und also die ganze Tierwelt dafür jetzt sozusagen von Gott beschrieben. Und hier hört sich das an und weiß: "Ja, ich sehe, du kümmerst dich um jedes einzelne Tier. Du kümmerst dich wirklich um alles. Du kümmerst dich um den Planeten. Du kümmerst dich um die Tiere. Du kümmerst dich um die Pflanzen. Du kümmerst dich um das gesamte Welt."
[17:03] Und hier muss ja: "Warum nicht um mich?" Also, Gott stellt sich ihm vor als der, der sich um alles kümmert, sich um alles sorgt. Und Hiob guckt auf sein Leben und sagt: "Ich weiß, du kümmerst dich um alles. Das ganze Welt existiert, weil du es liebst. Aber auf mein Leben, alles ist kaputt. Alles wurde mir genommen."
[17:26] Und dann sagt Gott etwas ganz Interessantes. Kapitel 40 und 41. Da spricht Gott ihr zweiter mit ihm und entspricht er plötzlich von diesem Leviathan, also von diesem Drachen. Und was dann passiert, ist sehr interessant.
[17:45] Hier 40, ich lese mal Vers 25 und Vers 32. Da heißt es: "Gott sagt: Siehst du etwa den Leviathan mit der Angel heraus? Und kannst du deine Zunge mit einer falschen... fassen? Lege doch deine Hand einmal an ihn, du wirst den Kampf nicht vergessen, dass das nicht noch einmal tun." Ich spring ins Kapitel 41 und lese dort Vers 16, Vers 26.
[18:15] Gott beschreibt also immer noch den Leviathan. "Sein Herz ist hart wie Stein und so fest wie der untere Mühlstein. Er schaut alle hohen furchtlos an. Er ist ein König über alle stolzen."
[18:32] Nun, Gott spricht jetzt am Ende April von diesem Leviathan. Man denkt, was ist das? Also, ist ein Drache. Aber hier muss mehr verstanden haben. Er muss verstanden haben, dass er gar nicht von Gott angegriffen wird. Er wird angegriffen vom Leviathan, wird angegriffen von der alten Schlange, von dem Drachen, vom Satan und dem Teufel. Sein Herz ist so hart wie der untere Mühlstein, erkennt überhaupt keine Gnade. Er ist der König über alle Stolzen. Wenn du kannst versuchen, mit ihnen zu kämpfen, aber du wirst seine Zunge nicht packen können. Er ist hinterlistig und er ist gefährlich. Und Gott sagt: "Willst du mit dem Leviathan kämpfen?"
[19:10] Und dann sagt Gott: "Ja, ich kann mit ihm kämpfen, ich kann ihn überwinden." Aber hier muss man erkannt haben, er wird vom Teufel angegriffen. Und dann sagt er nämlich, nachdem Gott das, also jetzt in Kapitel 41 offenbart hatte, beginnend Kapitel 42 mit Hiobs Rede.
[19:26] Hiob dann sagt: "Die ersten sechs Verse, denn hier 42. Der antwortete Hiob dem Herrn und sprach: Ich erkenne, dass du alles vermagst und dass kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. Wer verfinsterte den Ratsschluss mit Worten ohne Erkenntnis? Fürwahr, ich habe geredet, was ich nicht verstehe, Dinge, die mir so wunderbar sind und die ich nicht begreifen kann."
[19:55] "Höre nun, ich will reden, ich will dich fragen, und du belehre mich. Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue..."
[20:03] "...Staub und in Asche." Nun, Hiob hat die ganze Zeit mit Gott gehadert. "Warum greifst du mich an? Warum machst du alles kaputt? Was habe ich getan? Sag es mir, und ich kann meinen Weg ändern." Aber ihm fällt nichts ein, was er getan hätte. Und dann wird deutlich, der Teufel hat Hiob angegriffen. Und dann sagt er: "Ja, ich bekenne mich schuldig. Du bist im Recht und ich nicht. Du bist der, der sich um alles kümmert. Du bist nicht der, der angreift und der vernichtet. Du willst Harmonie und Ordnung und Liebe. Es ist der Widersacher, der Teufel, der alles kaputt macht. Und ich bekenne, ich habe dich zu Unrecht angeklagt."
[20:47] Gott hat sich vorgestellt als der, der alles in der Hand hat und der sich um...
[20:49] alles in der Hand hat und der sich um alles und jeden kümmert. Ich schaue bereit in dem Buch "Das bessere Leben", Seite 22. Gott ist die Quelle aller Barmherzigkeit. Sein Name ist barmherzig und gnädig. Er behandelt uns nicht, wie wir es verdient haben, und fragt nicht danach, ob wir seiner Liebe wert sind. Sondern er lässt den Reichtum seiner Liebe über uns aus und macht uns ihrer würdig. Er ist nicht rachsüchtig und möchte nicht strafen, sondern erlösen. Selbst die Strenge, die er bisweilen und sein Schicken bekundet, dient zum Heile der Gefallenen. Er sehnt sich mit staaten Verlangen danach, die Leiden der Menschheit zu lindern und Balsam auf ihre Wunden zu legen.
[21:35] Obwohl es wahr ist, dass vor Gott die Diebe waren, Gnade in tausend Lieder. Niemand ist unschuldig, aber er will die Schuld tilgen. Ist das nicht großartig? Gott ist barmherzig und gnädig. Ja, er sieht das Elend, aber er will unbedingt eingreifen. Manchmal muss er es zulassen, dass Dinge passieren, nur um seinem Volk zu helfen. Aber er hat keine Freude daran, wenn der Mensch leidet.
[22:05] Wir sehen im Alten Testament in Jesaja 41 und lesen da ein bisschen darüber, wie gut er sich uns vorstellt. Wir, zu der Zeit, wie er uns nahe ist, wie er bei uns ist. Jesaja 41, Verse 8 bis 14: "Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, mein Auserwählter, zusammen aber haben es meines Freundes, den ich von den Enden der Erde ergriffen und aus ihrem entferntesten Winkel berufen habe, und zu dem ich gesprochen habe: Du bist mein Knecht, ich habe dich auserwählt und nicht verworfen. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Siehe, beschämt und zuschanden werden alle, die gegen dich erbittert sind. Es werden zum Nichts hinkommen, um die Männer, die gegen dich kämpfen. Du wirst sie suchen, aber nicht finden. Die Leute, die mit dir streiten, wie nichts und gar nichts werden diese Männer, die gegen dich Krieg führen. Denn ich, der Herr, dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich nicht, ich helfe dir. So fürchte dich nicht. Du wirst ein Jakob, du häufiger in Israel, denn ich helfe dir, spricht er. Hier und da ein Erlöser ist der Heilige Israels."
[23:27] Was für eine Verheißung! Sagt: Fürchte dich nicht. Man wird gegen dich kämpfen, aber sie werden sein, als wären sie nie da. Ich werde dich erhöhen und dich bei deiner rechten Hand ergreifen. Ich werde dich von Sieg zu Sieg führen. Und die, die gegen dich kämpfen, deine Feinde, sie werde ich vernichten. Vor die anderen Worte, du stehst unter einem besonderen Segen. Ich bin jeden Tag deine Hilfe. Ich werde mich um dich kümmern. Ich werde dafür sorgen, dass du leben kannst. Ich werde dafür sorgen, dass du Heiligung erfährst, dass du verändert wirst, dass dein Charakter meinem Charakter gleich wird. Ich werde dafür sorgen, dass du diesen Weg bis zum Ende gehen kannst. Und ich werde dich erretten, denn du bist mein Volk. Und niemals, niemals wird Gott sein Volk verlassen.
[24:16] Erinnert euch daran, dass auch Jesus seinen Jüngern sehr deutlich machte. Wenn wir uns so die Gruppe von Jüngern ansehen, die Christus, der hatte, wenn wir sagen, naja, charakterlich waren die alle so sehr verschieden, unterschiedlich und nicht ganz leicht zu händeln. Wenn wir uns vorstellen, er hat sich mit Zöllnern umgeben und war ehemalige Prostituierte, da waren sie, Leute sagen, die diese Leute sich Christus aus, um wahr zu sein. Aber seine Gegenwart hat sich verändert und eben auch solche Leute wie du und ich.
[24:51] Sind von Gott gerufen. Wir haben so unser Päckchen zu tragen, wir haben unseren Charakter mitgebracht, aber Gott sagt: "Weißt du was? Du bist jetzt mein Volk und du gehörst zu mir und ich liebe dich und ich werde dich nicht verlassen." In Matthäus 28, Vers 20, da sagt Christus: "Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit." Dann sagt er: "Ich bin alle Tage bei euch. Ich gebe euch nicht auf, bis die Welt zu Ende geht, werde ich hier sein und werde mich um euch kümmern."
[25:24] Und die Bibel ist voll von solchen Verheißungen. Es ist deutlich, dass Gott sein Volk nicht aufgibt. Er gibt sich nicht auf. Er gibt mich nicht auf. Der Hut sein Volk, noch nie in all der Zeit aufgeben. Er hat immer einen Überrest bewahrt. Und so können auch wir Mut schöpfen und voller Trost sein, wenn wir das Wort Gottes lesen in der Drangsal, die uns umgibt, in der Zeit, in der wir leben.
[25:50] Denn ja, wir sind manchmal untreu und manchmal verlassen wir den Herrn, aber er verlässt uns nie und er ist nie untreu. Ich schaue mal im Psalm 139, Verse 3 bis 10: "Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen. Eh' ein Wort auf meiner Zunge ist, dass du, Herr, nicht für dich wüsstest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als dass ich sie fassen könnte. Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist und wo sollte ich hinfliegen vor deinem Angesicht? Steige ich hinauf zum Himmel, so bist du da. Mache ich das Totenreich zu meinem Lager, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten."
[26:44] Also, egal wo ich hingehe, du bist bei mir. Du kümmerst dich um mich. Und selbst wenn ich ins Totenreich gehe, mit anderen Worten, selbst wenn ich sterben sollte, bist du doch da. Ich bin dann vielleicht gestorben, aber du weißt, dass ich zu seinem Volk gehöre und du wirst mich aus dem Staub wieder hervorheben. Das war Hiobs große Hoffnung, wenn er stirbt: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Am Ende wird er sich über den Staub erheben." Also er wird uns wieder hervorbringen, egal wo wir hinfliegen. Vor ihm, Gott ist da.
[27:16] Also, was für viele große Verheißungen! Deine Hand wird wirklich führen. Und wisst ihr, das möchte Gott mir, jedem von uns tun. Wir müssen uns nur darauf einlassen, dass Gott uns auch führen kann. Also, wir müssen den Weg seiner Wahrheit auch gehen. Gott wird uns nicht verlassen.
[27:32] Manchmal fallen wir. Wir kennen das in unserem Leben. Wir gehen mal falsche Wege, ärgern uns dann, oder stehen uns und kommen zu Gott zurück und sagen: "Es tut mir leid, ich bin den falschen Weg gegangen, bitte vergib mir." Wird Gott uns dann verlassen? Keinesfalls. Er will uns die Schuld vergeben und wird uns wieder aufrichten und wird mit uns weitergehen.
[27:59] Gott hat Pläne mit uns. Nun, unser Herz ist wie ein offenes Buch für Gott. Und Gott hat schon, bevor du geboren bist, einen Plan für dein Leben gehabt. Und Gott lässt uns manchmal sozusagen auch in die Trübsal hineingehen, aber immer nur, damit wir daraus verändert wieder hervorkommen.
[28:18] Und er geht sogar Anweisungen in dieser Zeit. Wenn wir in Jeremia 29, lesen, die Zeit, als die Babylonier damals Israel eingenommen hat und das Land zerstört hat. Wenn wir uns das nicht gelesen, das ganze Kapitel, aber wir diesen Teil davon anschauen, dann werden wir feststellen, Gott hat das zwar gesagt, genau so kommt das, aber gleichzeitig hat er sein Volk nicht verlassen. Dann sagt er: "Ich bin auch dabei."
[28:42] Die Engagement wäre mir 29, 4 bis 7: "So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe: Baut Häuser und wohnt darin, pflanzt Gärten und esst ihre Früchte. Nehmt Frauen und zeugt Söhne und Töchter, und nehmt Frauen für eure Söhne und eure Töchter, gebt Männern so Frau, damit sie Söhne und Töchter gebären, damit ihr euch dort mehrt, denn eure Zahl nimmt nicht ab. Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn, denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben."
[29:25] Also, wir merken schon, Gott hat dieses unheimlich abgewendet, denn er braucht es, um sein Volk zu erziehen. Babylon kam und hat das Volk in die Gefangenschaft geführt, aber Gott sagt: "Es ist gut so, es ist okay, dass es so ist. Ihr wart in einem Zustand, dass ihr euch aufrütteln musstet. Ich musste eingreifen und ihr seid, ihr seid böse gefallen und ich habe euch einen Weg der Trübsal geschickt, aber nicht, um euch aufzugeben oder um euch aus dieser Welt, sondern ich möchte euch wieder aufbauen. Ihr seid jetzt in einer Zeit der Trübsal. Es hat muss diese Zeit baut Häuser und stellt euch darauf ein. Es wird eine Zeitplan geben, aber ich bin euch nicht fern. Ich bin selbst in der Gefangenschaft jetzt bei euch. Ich gebe euch nicht auf."
[30:12] Denn lesen wir Vers 10 bis 14: "Denn so spricht der Herr: Wenn die 70 Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort euch in diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen. Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören. Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen verlangt. Und ich werde mich von euch finden. Das entspricht daher, und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern, von allen Orten, zu denen ich euch verstoßen habe, spricht der Herr, und ich werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe."
[31:05] Manchmal sehen wir den Weg nicht und wir wissen nicht, warum uns Gott dahin führt, warum wir diesen Weg gehen müssen, warum wir ins Dunkel hineinlaufen, warum es so schwierig wird in unserem Leben. Aber Gott sagt: "Halte noch aus." Er hat Zeichen gesetzt, wie damals in Babel. Damals in Basel waren es 70 Jahre und alles hat seine Zeit, sagt Gott. Und das in unserem Leben genauso. Manchmal müssen wir diese schlimmen Wege gehen, manchmal sind wir verwirrt darüber und manchmal lassen wir den Kopf hängen. Aber das brauchen wir nicht.
[31:39] Wenn wir nicht mehr weiter wissen, soll man den Kopf nicht hängen lassen, sondern wir sollten vielmehr unsere Situation der Weisheit und der Allmacht Gottes anvertrauen, sondern sagen: "Bitte, kümmert du dich, ich gebe es jetzt ab in deiner Hand. Ich lasse meinen Kopf nicht mehr hängen. Ich drücke es jetzt in deiner Hand und ich weiß, irgendwie wird es weitergehen, auch wenn ich keinen Weg sehe. Ich sehe keinen Ausweg, aber ich weiß, es wird weitergehen, denn ich habe es jetzt in deiner Hand gelegt und du wirst dich sorgen."
[32:08] Einsprüche 3, Verse 5 und 6 heißt es: "Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf all deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen." Also, da wo für uns kein Weg mehr ist, wenn ihr es nun Gott abgeben, er wird einen Weg finden. Und wenn es keinen Weg gibt, wird er einen Weg bereiten. Wenn es sein muss, für Gott ist nichts unmöglich.
[32:34] Und er liebt es, uns führen zu dürfen. Nur wir müssen uns auch darauf einlassen. Meistens kann uns ein Stück führen und dann springen wir ab und sagen: "Hier geht's ja." Aber Gott möchte uns eigentlich unser ganzes Leben lang führen. Möchte uns ja das Gute zeigen. Er möchte uns zum Guten verändern und möchte, dass wir ein Segen werden für die Welt. Er möchte uns segnen, damit wir zum Segen werden. Und dazu müssen wir ihm vertrauen und müssen seine Wege gehen, wenn es noch so holprig und noch so schwer aussieht.
[33:04] Die Welt sagt uns, wir können Gottes Wege nicht gehen. Die Welt wird sogar in Zukunft Gesetze machen, die uns verbieten werden, Gottes Wege zu gehen. Und dennoch sollen wir sie gehen. Wir sollen auf seine Weisheit vertrauen, auf seine Allmacht vertrauen. Er wird uns dann schon führen. Auf unseren Verstand können wir uns in dieser Zeit dann nicht mehr verlassen. Es ist traurig, was wir sehen, aber an Gottes Wort können wir fest bleiben.
[33:32] Paulus schreibt in Hebräer 12, Verse 4 bis 11: "Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst. Denn wenn der Herr lieb hat, züchtigt er und er schlägt ihn, den anderen. Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne. Zudem hatten wir unsere leiblichen Väter als Erzieher und schauten uns für ihn. Sollten wir uns da nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien. Er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Alle Züchtigungen aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen. Danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind."
[34:42] Herrlich! Oder dadurch, dass wir Züchtigung erfahren im Leben, dürfen wir wissen, dass wir Gottes Söhne sind. Mit anderen Worten, würden wir die ganze Zeit am Sündigen, böse Sachen machen und Gott würde uns nie züchtigen, wenn wir nicht Gottes Kinder wären. Aber weil wir seine Kinder sind, jetzt züchtigt er uns. Wir sind in der Schule der Erziehung. Und ja, wir machen manchmal böse Dinge und Gott erzieht uns entweder durch sein Wort, durch die Bibel, oder durch Menschen, die uns ermahnen, oder aber auch durch Situationen, indem wir erkennen, wir sind falsch, wir haben falsch gehandelt. Er lässt uns manchmal wirklich gegen die Wand fahren, damit unser Verstand wieder klar wird und wir wissen: "Ich bin falsch gelaufen, ich muss meinen Weg ändern." Das macht er nicht, weil er uns böse ist oder weil er uns hasst. Das macht Gott, weil er uns liebt. Dann würde er uns einfach laufen lassen, würden wir irgendwann verloren gehen. Aber weil wir seine Kinder sind und er unser Vater, hat er das Recht, uns zu erziehen. Und das macht er voller Liebe und voller Weisheit. Er weiß genau, welchen Weg er uns schicken kann. Er weiß genau, wo er uns führt, und es wird am Ende irgendwie harmonisch sein.
[35:54] An unserem Lebensende blicken wir zurück und werden merken, Gott war immer treu. Er war immer da. Er hat uns immer geführt, selbst wenn wir manchmal und Räuber an Gott ist. Sein Weg mit uns gegangen und ganz am Ende unseres Lebens, ganz am Ende des ganzen Weges, wenn wir die Krone des Lebens empfangen, werden wir sie abnehmen und ihm zu Füßen legen, weil wir sagen können: "Das war dein Verdienst, nicht unser Ziel."
[36:21] Das Vorlesen, das ich ganz schön fand, von "Invite in Christ", Gleichnis für die Seite 384. Da sagt sie: "Von der Treue in diesem Werk hängt nicht nur die Wohlfahrt anderer, sondern auch unser eigenes ewiges Schicksal ab. Christus versucht alle zur Gemeinschaft mit sich zu erheben, damit sie eins mit ihm sein möchten, wie er einst mit dem Vater ist. Er lässt uns mit Leiden und Unglück in Berührung kommen, um uns aus unserer Selbstsucht aufzurütteln. Seine Charaktereigenschaften, Mitleid, Erbarmen und Liebe in uns entwickeln, indem wir wie er anderen dienen. Begeben wir uns in seine Schule, um für das Himmelreich geschickt gemacht zu werden. Unterlassen wir aber dieses Werk, so verwerfen wir seine Belehrung und wählen die ewige Trennung von seiner Gegenwart."
[37:23] Es ist faszinierend, was sie schreibt. Gott setzt uns in seine Schule. Und was ist seine Schule? Die Schule ist, dass wir anderen dienen, dass wir selbstlos handeln. Und so werden wir erzogen. Wir werden manchmal Leid deswegen erfahren, man hört, wer verspottet deswegen, weil wir uns nicht wehren und wir angegriffen werden. Es gibt Situationen, in denen wir sagen: "Was muss ich alles ertragen?" Aber weil wir mit Gott verbunden sind, ist das Kreuz zwar groß, das wir tragen, aber es ist leicht.
[37:54] Die Welt versteht es nicht. Die Welt geht uns an, und es ist für sie eine Torheit. Denken: "Warum, wenn dein Gott allmächtig ist, musst du all dieses Leid tragen?" Aber du weißt, weil mein Gott allmächtig ist und wann er mich von ganzem Herzen liebt, deshalb trage ich dieses Leid, denn ich weiß, in diesem Leid erzieht er mich, indem ich für andere da bin, indem ich mich selbst aufopfer für andere, werde ich selbst geheiligt und verändert und bin gleichzeitig ein Segen für andere. Christus hat es uns vorgemacht. Christus hat sein Leben geopfert, um anderen zu dienen und anderen zum Segen zu werden. Und nur, weil er das gemacht hat, sind wir heute da, können wir heute sagen, wir haben das ewige Leben, wir sind gerettet für alle Zeiten. Nur, weil er diese Opfer gebracht hat.
[38:41] Nun, und ihm sollen wir nachfolgen. Wir sollen also ein Leben führen, wie er es geführt hat. Und in diesem Leben sind wir in der Schule Gottes und werden erzogen. Nun ja, die Züchtigung, die wird uns für den Augenblick nicht gut vorkommen. Sie erscheint uns traurig, und wir werden wir tragen Leid. Aber auf der anderen Seite dient es dazu, unseren Charakter vorzubereiten auf die Ewigkeit. Und wir wissen, immer, wenn wir aus dem Leid hervorkommen, hat sich was geändert in uns. Wir haben etwas gesehen. Im tiefsten Leid ist oft der Zeitpunkt, wo wir Gott am meisten suchen. Und wenn wir Gott zu wenig suchen im Leben, dann hilft uns manchmal tiefes Leid, um all die Dinge der Welt zu vergessen, muss auf Gott zu konzentrieren. Das ist ein trauriger Weg, aber manchmal muss er uns so erziehen, weil wir ihn sonst im Alltag vergessen.
[39:29] Gott hat 1000 Wege mit uns. Für uns ist wichtig, ganz nah an der Hand Gottes zu bleiben, ihn nicht loszulassen, egal wo wir uns befinden, ob in Leid oder in Freude, dass wir an seiner Hand gehen. Dann wird er uns auch führen bis in die Ewigkeit und er wird uns noch in dieser Welt zu einem Zeugnis machen, sein Zeugnis für seine Herrlichkeit.
[39:48] Lass uns noch zusammen leben. Ja. Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten, wir danken dafür, dass wir deine Kinder sind und dass wir in deiner Schule erzogen werden. Manchmal musst du mit uns durch Leid gehen. Manchmal fallen wir im
[40:04] durch Leid gehen. Manchmal fallen wir im Leben und machen Fehler, und wir danken dir, Herr, dass du nicht rasch süchtig bist, sondern dass du voller Warmherzigkeit und Gnade bist. Danke, dass du unsere Schwächen kennst und trotzdem annimmst, uns trotzdem liebst. Du möchtest uns führen, uns erziehen, damit keiner von uns verloren geht, sondern wir alle eines Tages eine vollkommene Gemeinschaft in deiner Gegenwart haben.
[40:25] Lieber Vater, danke, dass du das gute Werk in unserem Herzen begonnen hast. Wir möchten nicht nur bilden, das abschließt bis auf den Tag der Wiederkunft, damit keiner von uns zurückbleibt. Und wir danken dir dafür. Danke für eine ewige Liebe und eine ewige Treue und Gnade. Im Namen Jesu. Amen.
[40:48] Danke, dass sie zusammen dieses Thema studieren konnten. Ich wünsche euch von Herzen Gottes Segen und seine Gegenwart jeden Tag bekommt.
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