Diese Episode der Christ Study Hour beleuchtet den „Konflikt hinter allen Konflikten“ und zeigt, dass jede irdische Auseinandersetzung eine geistliche Wurzel hat. Daniel Moser illustriert dies mit biblischen Beispielen wie Josuas Begegnung mit dem Fürsten des Herrn und Elisas Vision himmlischen Schutzes, ergänzt durch die inspirierende Geschichte von Desmond Doss. Die Botschaft betont, dass Gott aktiv für uns kämpft und uns Frieden, Stärke und den endgültigen Sieg durch Vertrauen in Jesus Christus schenkt, selbst in unseren größten Ängsten und persönlichen Kämpfen.
Christ Study Hour – Das Buch Josua: 4. Der Konflikt hinter aller Konflikten
Daniel Moser · Christ Study Hour 2025 Q4: Das Buch Josua ·Themen: 2. Mose, 5. Mose, Bibelstudium, Jesaja, Josua, OffenbarungWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2025 Q4: Das Buch Josua
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Transkript
[0:35] Hallo und ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.yolmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu unserer vierten Folge der CSH Serie Josua. Wir haben bereits drei Themen studiert: Erfolgsrezept, überrascht durch Gnade und Denkmal der Gnade. Heute wollen wir uns mit dem vierten Thema auf das Bibelgespräch am 25. Oktober vorbereiten. Dabei geht es um das spannende Thema, der Konflikt hinter allen Konflikten. Lasst uns gemeinsam die Bibel lesen, hören und bewahren, was in Gottes Wort darüber geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe. Doch bevor wir das tun, wollen wir wie gewohnt Gott dazu einladen, uns seinen Heiligen Geist zu schenken und uns in alle Wahrheit zu leiten. Wir wollen beten.
[1:25] Herr, unser Gott, Schöpfer und Erlöser, wir loben und preisen dich und danken dir von Herzen für diese Zeit, die du uns auch jetzt wieder gegeben hast. Wir danken dir, Herr, dass wir in deinem Wort jetzt studieren dürfen und möchten dich ganz besonders bitten, Herr, dass du uns deinen Heiligen Geist schenkst, den Geist der Wahrheit, auf dass wir nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes werden. Erfülle uns, Herr, und wirke du jetzt mitten unter uns. Wir loben und preisen dich in Jesu Namen. Amen.
[2:02] Jeder sichtbare Konflikt auf dieser Erde hat eine Wurzel in einem unsichtbaren geistlichen Kampf, dem uralten Streit zwischen Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge. Dieser Kampf begann schon im Himmel, im Herzen eines gefallenen Engels, der sich gegen Gottes Ordnung stellte. Seitdem hallt diese Rebellion in allen menschlichen Konflikten wider. Doch Gott bleibt nicht Zuschauer. Er selbst tritt in diesem Kampf nicht gegen Menschen, sondern für sie. In Jesus Christus zeigt sich der wahre Sieger. Er kämpft nicht mit Waffen, sondern mit Wahrheit, Demut und Liebe. Wo er erscheint, weicht die Dunkelheit und Frieden entsteht.
[2:47] Unsere inneren Kämpfe – Schuld, Angst, Zerbruch – sind mehr als nur menschliche Krisen. In ihnen begegnet uns der Gott, der um unser Herz ringt. Wenn wir ihm Raum geben, verwandelt er Konflikte in Orte der Begegnung und des Friedens. Und genau das zeigt sich auch in der Geschichte eines jungen Mannes, der mitten in einem Krieg ohne Waffen kämpfte.
[3:13] Im Zweiten Weltkrieg meldete sich ein junger Mann namens Desmond Doss freiwillig zum Militär. Er wollte seinem Land dienen, aber ohne eine Waffe in die Hand zu nehmen, aus Liebe zu Gott und dem festen Entschluss, kein Blut zu vergießen. Seine Kameraden verspotteten ihn und nannten ihn Feigling. Doch in der Schlacht um Hacksaw Ridge zeigte sich sein wahrer Mut. Während andere um ihr Leben rannten, blieb Doss zurück, unbewaffnet, allein und unter Kugelhagel. Immer wieder barg er Verwundete in Sicherheit und betete nur: "Herr, hilf mir noch einen zu retten." Er rettete an diesem Tag über 70 Menschen, Freunde und auch Feinde gleichermaßen. Für diesen Glaubensmut erhielt er später die höchste militärische Auszeichnung der USA, die Medal of Honor, auch die Tapferkeitsmedaille genannt. Diese Geschichte zeigt: Der größte Kampf wird nicht mit Waffen entschieden, sondern mit Glauben, Mut und Vertrauen auf Gott.
[4:21] So wie Doss mitten in einem irdischen Krieg stand, stehen auch wir in einem unsichtbaren geistlichen Kampf, dem Konflikt hinter allen Konflikten, in dem sich entscheidet, wem wir unser Vertrauen schenken. Lasst uns gemeinsam den ersten Text dieses Studiums lesen. Den finden wir in Josua Kapitel 5, dort die Verse 13 bis 15. Dort steht geschrieben:
[4:50] "Es geschah aber, als Josua bei Jericho war, da hob er seine Augen auf und sah sich um. Und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, der hatte ein blankes Schwert in seiner Hand." Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: "Bist du für uns oder bist du für unsere Feinde?" Er aber sprach: "Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des Herrn. Jetzt bin ich gekommen." Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: "Was redet mein Herr zu seinem Knecht?" Und der Fürst über das Heer des Herrn sprach zu Josua: "Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, an dem du stehst, ist heilig." Und Josua tat es.
[5:39] Es ist interessant zu sehen, als Josua vor Jericho steht, da heißt es geschrieben, da erhob er seine Augen auf und er sah einen Mann. Ich weiß es nicht genau, wie Josua davor dachte. Vielleicht hat er Angst gehabt. Vielleicht hat er überlegt, okay, wie können wir es schaffen? Vielleicht hat er auch gedacht, ja, Gott, vertrauen auf jeden Fall, aber irgendwo war vielleicht doch ein bisschen Angst. Ich weiß es nicht. Aber interessant ist, er hob seine Augen auf. Das heißt für mich ein Umkehrschluss: Sein Kopf war eventuell gesenkt und dann hob er seine Augen auf und er sah einen Mann. Er sah die Rettung, die er brauchte.
[6:17] Interessant ist, dasselbe hat auch Jesus gesagt in Lukas 21, Vers 28, als er erzählt hat von diesem Endzeitereignis, was alles geschehen wird, von der Verfolgung, von der Drangsal, hat er auch gesagt: "Wenn ihr all dies seht, so richtet eure Häupter auf, weil sich eure Erlösung naht." So auch Josua. Er hob seine Augen auf und sah diesen Mann. Er sah ihn. Er sah die Rettung und das machte ihm wieder Mut.
[6:45] Josua steht vor einer scheinbar menschlich unüberwindbaren Aufgabe. Doch an der Grenze zu Jericho begegnet er nicht einem Feind, sondern Gott selbst, der ihm zeigt: "Der Kampf gehört nicht dir, der Kampf gehört mir." Gott selbst ist gegenwärtig und heiligt den Boden, auf dem Josua steht. Ein wunderbares Bild.
[7:09] Vielleicht fühlst du dich auch wie Josua, vielleicht auch manchmal müde, überfordert und du weißt nicht mehr, wie du den nächsten Schritt schaffen sollst. In solchen Momenten steht Jesus still vor dir. Nicht mit Vorwürfen, sondern mit seiner leisen, starken Gegenwart. Er sagt dir: "Ich bin der, der für dich kämpft. Du musst nicht länger alles alleine tragen."
[7:35] Seine Nähe verändert den Boden, auf dem du stehst. Was vorher Kampf war, wird heiliger Boden, wo du Frieden finden kannst. Was für ein schönes Bild haben wir da von unserem liebenden Schöpfer und Erlöser. Gott ruft dich nicht zum Kämpfen, sondern zum Vertrauen, zum Loslassen deiner Angst.
[7:54] Wenn du innehältst, darfst du erfahren: Seine Stärke beginnt dort, wo du aufhörst, dich selbst zu verteidigen. Jesus, der Fürst über das Heer des Herrn, steht heute an deiner Seite und solange er kämpft, bist du niemals verloren. Und dasselbe geschah auch mit Josua, wenn man dann auch weiterliest.
[8:19] Jericho wurde eingenommen, weil er auf den vertraute, der die einzige Rettung ist.
[8:29] Wo hast du in deinem Leben versucht, stark zu bleiben, wo du innerlich längst nicht mehr konntest? Kannst du dich trauen, die Kontrolle loszulassen und zu sagen: "Herr, dieser Kampf gehört dir."
[8:46] Lasst uns einen nächsten Text anschauen in Daniel 12, Vers 1. Da heißt es: "Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht. Denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet."
[9:14] Hier sieht man auch wieder, dass der Prophet Daniel Michael sieht. Michael, Jesus Christus selbst, der Fürst des Heeres der Heerscharen, den großen Fürsten, der über das Volk Gottes einsteht.
[9:31] Er steht auf in einer Zeit größter Not, um die Gerechten zu retten. Michael, wie auch gerade gesagt, ist kein gewöhnlicher Engel. Es ist der göttliche Retter höchstpersönlich, der für sein Volk kämpft. Sein Auftreten verheißt Schutz, Befreiung und zum Schluss sogar endgültigen Sieg.
[9:51] Hier sieht man auch eine Parallele zu Josua 5, was wir vorher gelesen haben von 13 bis 15. Bei beiden tritt Jesus für sein Volk ein. Bei beiden macht sich Jesus auf und steht vor seinem Volk und möchte für sein Volk kämpfen.
[10:10] Vielleicht erlebst du auch gerade eine Zeit, in der alles wankt, in der du dich vielleicht auch schutzlos fühlst. Doch der Himmel ist nicht still, auch wenn wir das vielleicht manchmal denken. Christus steht für dich ein. Er sieht, was dich bedrängt und er steht auf, um dich zu verteidigen, auch wenn du es nicht spürst. Kein Gebet bleibt ungehört, keine Träne unbeachtet. Du darfst wissen:
[10:35] Du bist nicht das Opfer deines Lebens. Du bist der, für den der Himmel kämpft. Wenn du keine Kraft mehr hast, bleibt er stark für dich.
[10:49] Der Beschützer deiner Seele schläft nicht. Du bist geborgen unter seinem Schild, auch in der dunkelsten Nacht. Und dies ist auch eine wunderbare, ja, eine wunderbare Verheißung, die wir in der Heiligen Schrift haben. Wenn wir heutzutage uns umschauen, auch diese ganzen richtigen Kriege, wo überall geführt werden, egal in welchen Ländern, aber auch die Kriege vielleicht unter Bekanntschaften, Freunden, in der engsten Familie, in der Ehe mit den Kindern vielleicht, egal wo. Du darfst sicher sein, du bist nicht alleine. Christus ist bei dir und er hilft dir aus jeder Situation heraus. Die Frage ist nur, vertraust du ihm dein Leben an und streckst du deine Hand aus und bittest ihn um Hilfe? Und du wirst sehen, er steht auf und tritt für dich ein und hilft dir.
[11:42] Kannst du dir auch vorstellen, dass Jesus jetzt gerade für dich einsteht, selbst dort, wo du dich schwach fühlst? Wo brauchst du heute, dass der Himmel für dich aufsteht? Denk mal nach in deinem Leben. Wo brauchst du das heute? Und bitte Gott darum, er wird es für dich tun. Glaube nur, so wirst du gerettet werden.
[12:06] Eine andere Begegnung finden wir in Zweiter Könige 6, 8 bis 17. Da umzingeln die Aramäer den Propheten Elisa. Ich mache eine Zusammenfassung. Die Verse darf man gern noch mal selbst nachlesen: 8 bis 17 im sechsten Kapitel von Zweiter Könige. Elisa wird von den Aramäern umzingelt, doch Gott öffnet die Augen seines Dieners für die unsichtbare Wirklichkeit: ein Berg voller feuriger Wagen und Pferde. Die himmlische Armee schützt den Propheten und zeigt, dass Gottes Macht größer ist als jede sichtbare Bedrohung. Wer mit Gott lebt, ist nie wirklich allein.
[12:48] Was für ein Ereignis muss es da gewesen sein damals, als der Diener nichts gesehen hat, dann wurde gebetet und plötzlich wurden ihm die Augen geöffnet und eine Schar voll, eine Armee war das, Gottes Armee war das, die man nicht davor gesehen hat und jetzt sichtbar wurde.
[13:07] Wie ist es heute? Vielleicht denken wir auch oft, wir sind alleine, wir sehen niemanden. Gott hat uns vielleicht verlassen, denken wir oft, aber ich bin mir sicher, würde Gott uns die Augen richtig öffnen, würden wir auch die Engel jetzt hier ringsum stehen sehen und würden staunen und dankbar dafür sein, was er alles für uns getan hat und noch tun wird.
[13:33] Vielleicht bist du auch wie Elisas Diener. Du siehst nur die Bedrohung, die Angst, die Gefahr, dass das dich vielleicht auch einengt. Doch Gott möchte heute deine inneren Augen öffnen, damit du erkennst: Du bist umgeben von seiner Gegenwart.
[13:51] Er hat dich nicht vergessen. Er vergisst sein Geschöpf niemals. Seine Hilfe ist größer als alles, was dich bedrängt.
[14:02] Satan versucht uns einzureden, dass Gott uns verlassen würde, dass Gott uns verlassen hat, weil wir schlecht sind, weil wir wieder vielleicht zum 10., 15. Mal, zum wiederholten Mal dieselbe Sünde getan haben. Dann flüstert uns Satan ein: "Jetzt kannst du nicht mehr zu Gott kommen. Er kann dir nicht vergeben. Er will nichts mehr mit dir zu tun haben." Mein lieber Freund, meine liebe Freundin, das ist eine Lüge, die schon im Garten Eden begonnen hat, wo Satan versucht hat, den ersten Menschen zu täuschen und Gottes Wort zum Misstrauen geführt hat. Und ich möchte dich bitten, ich möchte dich einladen, möchte dich ermutigen:
[14:42] Bleibe dran, vertraue Gott weiterhin und er wird dich führen und er wird dir den Sieg schenken und er wird dich beschützen mit einer Schar von Engeln, die du noch nie gesehen hast.
[14:57] Vielleicht manchmal ändert Gott nicht sofort die Umstände, sondern dein Herz, damit du inmitten der Angst Frieden findest. Seine Engel stehen bereit, auch wenn du sie nicht siehst.
[15:10] Wenn du Gott vertraust, wirst du erfahren: Der unsichtbare Schutz ist stärker als jede sichtbare Bedrohung. Du bist nicht umzingelt von Feinden, du bist umgeben von Gnade, die von unserem liebenden Vater im Himmel kommt.
[15:30] Welche Angst könnte an Macht verlieren, wenn du sehen würdest, wie groß Gottes Schutz wirklich ist? Wo darfst du heute deine Augen des Glaubens öffnen, damit du Hoffnung siehst statt Gefahr? Denk mal gut drüber nach.
[15:48] Lasst uns eine weitere Stelle anschauen in Nehemia 9, Vers 6. Dort lobt Nehemia Gott. Da sagt er: "Du bist der Herr, du allein. Du hast den Himmel gemacht, alle Himmel samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ihr, die Meere und alles, was in ihnen ist. Du erhältst alles am Leben, und das Heer betet dich an."
[16:16] Nehemia erinnert das Volk: Der Gott, der alles erschaffen hat, hält auch sie fest. Der Schöpfer selbst steht über allem. Und doch ist es interessant, und doch beugt er sich zu uns herab.
[16:32] Der Schöpfer selbst, der so angepriesen wird, der so angebetet wird, der so gelobt wird, er selbst persönlich wird Mensch, wird einer wie wir, nur ohne Sünde. Er duldet alles und ging für uns ans Kreuz auf Golgatha und starb für unsere Sünden, auf dass wir leben dürfen. Dies führt wieder zum Umkehrschluss, dass wir ihn loben, dass wir ihn preisen und seine Macht und Majestät anbeten. Wie wunderbar ist unser liebender Vater im Himmel.
[17:13] Wenn du dich klein fühlst, erinnere dich: Der Gott, der Sterne lenkt, kennt deinen Namen. Ja, er kennt deinen Namen. Wie viele Menschen leben hier auf dieser Welt? Wie viele Menschen lebten bis jetzt auf dieser Welt? Und trotzdem kennt er alle mit Namen, auch dich. Er vergisst dich niemals. Er weiß, wer du bist. Er kennt dich in- und auswendig, sogar besser als du selbst.
[17:42] Er kennt deinen Namen. Wie wunderbar ist das? Wie viel Namen kennst du? Wie viel kannst du aufzählen? Wie viel Freunde hast du? Wie viel? Ja, wie viel kannst du zählen an deinen Händen? Kommst du auf 10, 20, 30, vielleicht 100, möge es auch 1000 sein. Aber Gott kennt jeden einzelnen von uns. Und nicht nur die Namen, sondern auch die Ängste, die Schwächen, die Sorgen und hilft uns aus dieser Not.
[18:08] Du bist kein Zufall, du bist kein Irrtum, du bist gewollt und getragen. Der Schöpfer des Universums verliert dich nicht aus den Augen. Er sieht alles.
[18:23] Er ist groß genug, um das All zu halten und zärtlich genug, um dein Herz zu trösten. Seine Macht ist nicht fern, sie ist schützend nah. Wenn du dich in seine Größe verlierst, findest du Geborgenheit statt Angst. Und das ist ein Versprechen.
[18:44] Der Herr der Heere ist auch der Hirte deiner Seele, und in seinen Händen bist du sicher und geborgen.
[18:55] Wie würde sich dein Herz verändern, wenn du glaubst, dass der Gott des Universums dich nie loslässt? Wo darfst du heute wieder neu staunen über seine Nähe und Fürsorge?
[19:10] Er wird dich niemals fallen lassen, denn er hat es versprochen. Wenn du dich verloren, überfordert oder allein fühlst, erinnere dich daran:
[19:23] Der Fürst über das Heer des Herrn steht dir gegenüber. Er kämpft nicht aus Zorn, sondern aus Liebe und führt dich in Weisheit und Stärke durch jeden Kampf deines Lebens.
[19:35] Du musst nicht alles alleine tragen. Seine Gegenwart, seine Engel und sein göttlicher Plan begleiten dich, selbst wenn du die Hilfe nicht siehst. Dein Vertrauen in ihn öffnet dir die Augen für seine unsichtbare Macht, für die Einheit, die er in dein Herz bringt und für den Sieg, der bereits vorbereitet ist.
[20:03] Du bist nicht allein in deinem Kampf. Der Fürst des Herrn ist an deiner Seite und führt dich sicher durch jede Dunkelheit ins Licht.
[20:18] Lasst uns einen weiteren Text aufschlagen in der Offenbarung, Kapitel 12, dort die Verse 7 bis 9. Da heißt es: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen."
[20:53] Im Himmel entbrannte ein Kampf. Es ist eigentlich kaum vorzustellen, dieser Gedanke im Himmel, dass dort ein Kampf entstand. Der allererste Kampf, der allererste Konflikt war nicht auf Erden und auf irgendeinem Land. Nein, er war dort, wo es eigentlich Liebe und Harmonie gibt, dort entstand der Kampf.
[21:14] Michael und seine Engel kämpfen gegen den Drachen, der Satan genannt wird. Der Widersacher wird aus dem Himmel geworfen und verliert seinen Platz vor Gott. Im Nachhinein müsste man sagen, was für ein Verlust hat Satan da erlitten? Er kam leider nicht zur Einsicht.
[21:32] Diese Szene zeigt, dass der Ursprung des Bösen in der Rebellion gegen Gottes Liebe liegt. Der Sieg des Himmels über das Böse steht fest. Gottes Reich bleibt unerschütterlich.
[21:50] Auch in unserem Herzen tobt dieser geistliche Konflikt, vielleicht auch momentan in deinem Herzen, zwischen Vertrauen und Misstrauen, vielleicht auch zwischen Liebe und Stolz.
[22:03] Doch der Sieg im Himmel ist eine Zusage für uns. Wir müssen nicht länger Opfer in unseren Kämpfen bleiben. Christus hat den Widersacher überwunden.
[22:14] Ich wiederhole es noch mal: Christus hat den Widersacher überwunden, damit Frieden in unserem Herzen einkehren darf. Sein Sieg im Himmel wird dein Trost auf Erden.
[22:28] Vielleicht spürst du in dir selber diesen Kampf zwischen Hoffnung und Angst, Vertrauen und Zweifel. Der Konflikt, der einst im Himmel begann, tobt heute in vielen Herzen. Wenn wir in die Welt hinausschauen, dann können wir nur sagen: Ja, das stimmt. Wie viele Menschen haben diesen Konflikt in ihren Herzen? Aber sie, aber auch du, man muss ihn nicht alleine austragen.
[22:52] Jesus, der Sieger aus Offenbarung, steht an deiner Seite. Er kämpft in dir gegen die Stimmen der Finsternis. Er kämpft für dich gegen Satan.
[23:04] Sein Sieg ist kein ferner Mythos, wie heute viele behaupten, sondern eine gegenwärtige Realität.
[23:13] Das Böse hat nicht das letzte Wort in deinem Leben. Das letzte Wort hat immer noch Gott.
[23:28] Auch wenn du fällst, bleibst du in seiner Hand. Das Einzige ist, dass du dich komplett von ihm abwenden möchtest. Doch dann ist seine Hand ausgestreckt und wartet darauf, dass du wiederkommst.
[23:40] Er hat schon überwunden, was dich niederdrückt. Wo du dich ohnmächtig fühlst, darfst du wissen: Der Himmel kämpft für dich, nicht gegen dich.
[23:52] Es ist ein wunderschönes Bild. Der Himmel kämpft für dich. Gott selbst tritt für dich ein. Er kämpft für dich. Welcher Bundeskanzler, welcher Präsident oder egal wer, eine Berühmtheit, prominent, such dir aus, die Palette ist groß. Welche Person von solchen Menschen tritt buchstäblich für dich ein und kämpft für dich und hilft dir? Egal, was passiert, steht für dich ein. Wer tut es als Christus allein? Wer sind wir dann, dass wir uns verschließen vor seiner Liebe? Stattdessen sollten wir uns öffnen.
[24:27] Stattdessen sollten wir uns öffnen, damit seine Liebe in uns Platz findet und diese Liebe in uns sichtbar wird, sodass die Menschen es sehen.
[24:40] Der Sieg ist entschieden. Du darfst in Frieden weitergehen, auch wenn Satan dir was anderes einflößt, weil der Sieger in dir bleibt. Du bist sein Kind. Lass seine Hand nicht los. Bleibe bei ihm. Da musst du stets ein Sieger bleiben.
[24:58] In welchem Lebensbereich erlebst du gerade diesen unsichtbaren Kampf, diesen Konflikt zwischen Licht und Finsternis? Wie würde es sich anfühlen, wenn du glaubst, dass der Sieg bereits für dich errungen ist?
[25:15] Ich denke, wir vergessen oft, was Christus alles schon für uns getan hat, dass er diesen Sieg ermöglicht hat und verlassen uns so wenig darauf auf seine Kraft, sondern eher auf unsere eigene. Lasst uns heute damit Schluss machen und uns ihm völlig hingeben und seine Liebe leben, auf dass wir den Sieg auch eines Tages endgültig miterleben werden.
[25:43] Lasst uns einen weiteren Text anschauen in Jesaja, Kapitel 14, die Verse 12 bis 15. Auch ein sehr bekannter Text. Dort heißt es: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte?" In der lateinischen Vulgata steht hier das Wort Luzifer. "Wie bist du zu Boden geschmettert, du Besieger der Nationen? Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen, ich will zum Himmel emporsteigen, meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen. Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube."
[26:26] Luzifer, der Glanzstern des Morgens, fällt, weil er sich über Gott erheben will. Sein Stolz führt ihn zum Wunsch, den Platz des Höchsten, den Platz des Höchsten einzunehmen. Doch der Versuch, sich selbst zu erhöhen, endet im tiefsten Fall in der Trennung von Gott. Tiefer kann man nicht fallen. Dieser Abschnitt zeigt den Ursprung des Bösen, den Stolz, der den Blick von Gott auf das eigene Ich lenkte.
[26:59] Es ist interessant. Einen Text dazu finden wir auch in Sprüche 16 Vers 18, da heißt es: "Stolz kommt vor dem Zusammenbruch und Hochmut kommt vor dem Fall."
[27:12] Vor allem diesen zweiten Abschnitt zitieren heute viele Menschen, auch Menschen, die nichts mit der Bibel zu tun haben und wissen eigentlich gar nicht, dass sie einen biblischen Text zitieren.
[27:24] Vielleicht kennst du diesen Drang, stark zu sein, alles selbst im Griff zu haben und dann die Erschöpfung, wenn es nicht gelingt. Luzifer, weil er sich selbst genügen wollte. Und Gott ruft uns aus dieser Einsamkeit zurückzukehren von diesem Stolz, der dann entsteht. Es ist keine Schwäche, sich von Gott abhängig zu machen, sondern wahre Stärke, denn von ihm kommt allein die Stärke. Wo du aufhörst, dich selbst zu erhöhen, findet dein Herz endlich Ruhe.
[27:58] Das kann man heute überall sehen. Menschen, die stolz sind, die hochmütig sind, die haben keinen Frieden und auch keine Ruhe. Menschen, die demütig sind und sich von Christus leiten lassen, die werden wahren Frieden finden. Gott ruft dich nicht angeklagt, sondern liebevoll: Komm zurück in meine Nähe. Da ist deine Würde. Du musst dich nicht mehr beweisen. Du darfst einfach geliebt sein. Gott erhebt, wen Demut erfüllt. Und wenn du dich beugst, hebt dich seine Hand sanft wieder auf.
[28:46] Was für einen wunderschönen Vater wir doch haben. In welchen Momenten versuchst du alles selbst zu schaffen, anstatt Gott einzuladen?
[28:57] Wie könnte es sich anfühlen, die Kontrolle loszulassen und einfach in Gottes Arme zu sinken?
[29:04] In Hesekiel 28, 11 bis 19 wird äußerlich über den König von Tyrus gesprochen. Doch die Worte gehen weit über einen irdischen Herrscher hinaus und deuten in poetischer Sprache auf Satan hin. Beschrieben wird ein vollkommenes, herrliches Wesen, ein Gesalbter. Das war der König von Tyrus nicht, der direkt am Thron Gottes stand und mit Schönheit, Weisheit und Vollkommenheit geschmückt war. Doch in seinem Inneren wurde Sünde gefunden. Stolz und Selbsterhöhung erfüllten sein Herz, bis er sich über Gott erhob. Darum wurde er aus der Gegenwart Gottes verstoßen und fiel in Schande. Ein ewiges Zeugnis dafür, dass Hochmut und Sünde selbst das erhabenste Geschöpf verderben können.
[29:55] Wie auch vorher in Sprüche genannt, Hochmut kommt vor dem Fall.
[30:01] Vielleicht warst du einmal voller Licht, voller Hoffnung und dann kam ein Bruch, ein innerer Absturz. Du fragst dich, wie du dorthin hingekommen bist, wo du jetzt stehst, so weit entfernt vom Leuchten, das du hattest. Doch Gott sieht dich nicht als gefallen, sondern als Geliebten, den er wiederherstellen möchte.
[30:33] Erinnere dich daran, falls du das nächste Mal wieder fällst und dich schuldig fühlst, dass Gott seine Hand immer noch ausstreckt und dir gerne vergeben möchte. Selbst der, der einst fiel, ist für Gott nicht vergessen. Er sucht Herzen, keine Perfektion.
[30:49] Wo du deinen Stolz loslässt, beginnt Heilung. Der Gott, der den Cherub erschuf, kann auch dein Herz wieder neu entfachen. Kein Absturz ist so tief, dass Gottes Liebe dich nicht findet. Er ist der Gott des Neuanfangs.
[31:12] Gibt es in deinem Leben eine Stelle, an der du gefallen bist und glaubst, Gott könnte dich dort nicht mehr erreichen? Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du wirklich glaubst, dass Gottes Gnade größer ist als dein Versagen?
[31:36] Lasst uns einen weiteren Text in Daniel 10, die Verse 12 bis 14 lesen. Da sprach er zu mir: "Fürchte dich nicht, Daniel, denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen. Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir 21 Tage lang widerstanden, und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, sodass ich dort bei dem König von Persien entbehrlich war. So bin ich nun gekommen, um dir Einblick darüber zu geben, was deinem Volk am Ende der Tage begegnen wird, denn das Gesicht bezieht sich wiederum auf fernliegende Tage."
[32:28] Daniel hat gebetet. Er betete und seine Gebete werden erhört. Es ist interessant, wie auch da der Engel zu ihm sprach: "Fürchte dich nicht, Daniel." Er begegnet ihm sofort mit: "Fürchte dich nicht. Hab keine Angst. Auch so möchte Gott heute seine Boten zu dir aussenden und zu dir als allererstes sagen: "Fürchte dich nicht."
[32:49] "Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast", heißt es noch mal, "zu verstehen und zu demütigen, ist er ausgegangen, ist er gekommen, dieser Engel, bin ich gekommen, um deiner Worte willen. Auch in den ersten Tagen, als du gebetet hast, hast du vielleicht gedacht, dieses Gebet wurde nicht erhört, hast du gedacht, dass es passiert nichts, weil du vielleicht emotional immer noch richtig, sage ich mal, tot warst, einfach. Es hat sich nichts verändert. Es brannte nichts in deinem Herzen, doch Gott hat dein Gebet erhört. Am ersten Tag schon hat er den Engel ausgesandt und ihn zu dir gesandt. Vertraue darauf.
[33:33] Auch bei Daniel heißt es dann auch, könnte man auch sagen, im unsichtbaren Toben ein geistlicher Kampf. Gott offenbart: Seine Hilfe ist unterwegs, auch wenn sie scheinbar auf sich warten lässt. So wie auch Daniel warten musste. Wir haben es vorher gelesen: 21 Tage lang. So musst auch du vielleicht manchmal geduldig sein und warten. Hab Geduld, es lohnt sich. Und wenn du ein Vorbild brauchst für jemand, der geduldig ist, ich empfehle dir Gott persönlich. Er ist geduldig und wartet auf uns, dass er uns endlich abholen kann, damit wir nach ca. 6000 Jahren bei ihm sein können, um endlich in Frieden und Harmonie zu leben ohne Sünde.
[34:14] Vielleicht betest du auch schon lange und denkst, Gott hört dich nicht, so wie ich dir vorher gesagt habe. Aber wie auch bei Daniel, kämpft der Himmel schon für dich. Das hatten wir heute schon mehrmals gehört, dass Michael sich erhebt, dass der Engel sich aufrichtet, dass Gott eine Schar schickt. Manchmal in Stille. Manchmal ist Stille kein Zeichen von Abwesenheit, sondern von unsichtbarem Handeln. Deine Tränen sind nicht umsonst. Sie sind Teil eines göttlichen Plans, den du noch nicht siehst. Gott hört das Gebet, das du in der Nacht flüsterst und er sendet Hilfe zur rechten Zeit. Durchhalten ist kein leeres Warten, sondern Ausdruck des Glaubens. Da fällt mir sofort der spontane Text ein, auch in Offenbarung Kapitel 14 Vers 12, wo es heißt über die Übrigen: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, die Gottes Gebote und den Glauben Jesu haben."
[35:16] Sie haben den Glauben Jesu, weil sie ausgeharrt haben. Der Himmel ist in Bewegung für dich. Gottes Antwort ist schon auf dem Weg. Vertraue darauf, wenn du es vielleicht gerade hörst oder vielleicht später noch mal nachschaust: Gottes Antwort, wenn du gerade nicht weiter weißt, ist unterwegs für dich.
[35:39] Wo hast du das Gefühl, dass Gott schweigt? Und kannst du glauben, dass er in Wahrheit schon handelt? So wie bei Daniel? Wie kannst du in dieser Zeit des Wartens innerlich festhalten an der Gewissheit, dass du erhört bist? Gedenke einfach an Daniel, er wurde auch erhört.
[36:08] Kommen wir zum nächsten Punkt: 2. Mose 2, dort die Verse 23 und 25. "Aber viele Tage danach geschah es, dass der König von Ägypten starb. Und die Kinder Israels seufzten über ihre Knechtschaft und schrien. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor Gott. Und Gott erhörte ihre Wehklagen. Und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah auf die Kinder Israels. Und Gott nahm sich ihrer an." Das Volk Israel. Hier geht es im Kontext, als die Israeliten Sklaven wurden in Ägypten.
[36:46] Das Volk Israel leidet unter der harten Sklaverei in Ägypten. Es schreit zu Gott und Gott hört dieses Geschrei. Er ist nicht taub. Er hält sich nicht die Ohren zu. Er hört das Geschrei der Israeliten. Er bleibt seinem Bund treu. Er sieht das Leid seines Volkes und beschließt zu handeln.
[37:13] Auch bei dir bleibt Gott treu. Er steht zu seinem Bund, den er einst gegeben hat. Er hört auch dein Geschrei, das vielleicht kein anderer Mensch hört, wenn du vielleicht nachts in deinem Bett liegst und nicht mehr weiter weißt, hört Gott dein Geschrei und er handelt.
[37:35] Vielleicht fühlst du dich auch gerade in einer Situation, einer endlosen Knechtschaft, gebunden an Sorgen, Schuld oder Schmerzen, vielleicht auch Angst. Doch Gott hört jedes Seufzen. Selbst die Gebete, die du nicht mehr aussprechen kannst, er kennt auch deine Gedanken. Er sieht dich nicht als Nummer 533 oder so, sondern als sein geliebtes Kind, das ihm unendlich kostbar ist.
[38:04] Manchmal scheint es, als schweige Gott, aber in Wahrheit bereitet er schon deine Befreiung vor. So wie auch bei den Israeliten damals. Er hat alles wunderbar vorbereitet und am Ende musste sogar der König von Ägypten zugeben, dass Gott mächtig ist und er allein der Gott ist. Auch dein Schmerz ist nicht vergeblich. Er ist der Ort, an dem Gottes Erbarmen zu dir kommt. Gott vergisst keine seiner Zusagen und er wird auch dein Schreien in eine Antwort verwandeln. Und das ist das Wunderbare. Möge es vielleicht noch ein bisschen dauern, aber die Rettung kommt.
[38:54] Welche deiner stummen Gebete dürfen heute wieder Worte finden, weil du weißt, dass Gott sie hört? Kannst du glauben, dass dein Weinen nicht unbemerkt bleibt, sondern Teil von Gottes Weg zur Freiheit ist?
[39:14] Einen anderen Text finden wir in 2. Mose 12, dort die Verse 12 bis 13. "Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, von Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich der Herr. Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen. Es wird euch keine Plage zum Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde."
[39:53] Es war kurz vor dem Auszug aus Ägypten. Gott sieht durch Ägypten Gericht und Gnade zugleich. Gericht bei den Menschen, die das Blut nicht gestrichen hatten an den Pfosten, und Gnade bei denen dies getan haben.
[40:10] Das Blut am Türpfosten ist ein Zeichen des Schutzes. Wer unter dem Blut steht, bleibt verschont. Es ist ein Bild auch für Christus, das Lamm Gottes, das zur Schlachtbank geführt worden ist. Durch sein Blut, durch seine Wunden sind wir geheilt, der uns bedeckt mit seiner rettenden Liebe. Oh, welch wunderbare Tür ist das, in die wir hineingehen dürfen. In dieses Haus, wo das Blut gestrichen worden ist, dort dürfen wir hineingehen. Interessant ist, Christus sagt auch: "Ich bin die Tür."
[40:40] Vielleicht fühlst du dich gerade in einer Nacht ängstlich, unruhig, unsicher und weißt nicht, was der Morgen bringt. Doch Gott sagt dir: "Ich sehe dich und über dein Leben ist ein Zeichen des Schutzes." Das Blut am Türpfosten damals ist heute das Kreuz Christi in deinem Herzen. Du musst nicht verstehen, wie er dich schützt. Du darfst es einfach glauben. Das ist das Wunderbare. Glauben wie ein Kind. Ein Kind versteht auch nicht alles und trotzdem glaubt es und tut es. Wenn Angst an deiner Tür klopft, erinnere dich: Du bist bedeckt durch das, was er getan hat. Kein Gericht, keine Dunkelheit, Finsternis kann dich trennen von seiner rettenden Hand. Wo das Blut Jesu über dein Leben steht, ist kein Raum mehr für Verdammnis, nur wahrer Frieden. Und dies hatten auch die Israeliten, die in den Häusern waren, in denen das Blut an den Türpfosten gestrichen wurde.
[41:55] Meine Frage an dich lautet auch jetzt: Welche Ängste möchtest du heute unter das Blut Jesu stellen und wirklich frei zu atmen? Was würde es für dich bedeuten zu glauben: "Ich bin sicher, weil Jesus mich bedeckt?"
[42:15] Zweifle nicht länger. Tu es einfach und glaube.
[42:21] Lest mit mir einen weiteren Text in 2. Mose 15. Dort die Verse 3 bis 11. Ich fasse es wieder zusammen. Ihr dürft es gern selbst nachlesen. Nachdem Gott Israel durch das Rote Meer geführt hat, singt Mose ein Lied des Sieges.
[42:36] Sollten wir vielleicht auch mal tun, kurz so nebenbei, wenn Gott Wunderbares für uns getan hat, einfach ein Loblied mal singen.
[42:45] Der Herr wird darin als ein mächtiger Krieger beschrieben, der seine Feinde besiegt und sein Volk rettet. Seine Herrlichkeit übertrifft alle Götter, die in Ägypten waren und auch allgemein, weltweit auch heute noch. Und seine Kraft ist von Liebe getragen, denn er selbst ist die Liebe. So steht es geschrieben im Ersten Johannesbrief. Er kämpft nicht aus Zorn, sondern aus Treue, weil er sich etwas geschworen hat. Und Gott ist jemand, der sein Versprechen immer hält. Und er wird es auch weiterhin tun in der Ewigkeit. Das ist wunderbar.
[43:22] Vielleicht bist du müde auch vom Kämpfen, vom Versuch, dich selbst zu retten, stark zu bleiben, alles zu kontrollieren, deine Gefühle im Griff zu haben. Gott möchte dir zeigen: Du musst nicht die Schlachten deines Lebens alleine schlagen. Das will er dir zeigen.
[43:39] Er ist kein ferner Richter, sondern ein kämpfender Vater, der ein Kind beschützt und verteidigt. Wenn du aufgibst, bedeutet das nicht Niederlage, sondern Übergabe an den, der stärker ist als du. Viele sehen das ja heute als Schwäche. Man muss stark sein. Man muss immer ein Kämpfer sein. Nein, gib auf, übergib, Herr, übergib die Verantwortung Gott persönlich. Er weiß, was das Beste für dich ist.
[44:06] Gott kämpft nicht gegen Menschen, sondern gegen alles, was dich gefangen hält. Egal was, seien es Sorgen, Ängste, seien es irgendwelche Süchte. Sogar in der schlimmsten Sucht kann Gott dich befreien. Er kämpft dagegen. Er befreit dich.
[44:21] Der Herr ist dein Krieger. Das ist so schön: Der Herr ist dein Krieger. Du darfst in seine Arme ruhen, während er für dich siegt. Gott ist ein Kämpfer und er kämpft für dich und er kämpft gerne für dich und möchte auch gerne für dich kämpfen, wenn du noch nicht die Entscheidung dafür getroffen hast.
[44:45] Wo kämpfst du noch selbst, obwohl Gott dich längst einlädt, es ihm zu überlassen? Kannst du dir vorstellen, dass der mächtige Gott heute deine Kämpfe trägt, während du einfach in seine Liebe bleibst? Es hört sich so einfach an, so ja, aber es ist auch einfach. Es ist einfach. Jesus hat gesagt: "Werdet wie die Kinder." Und den Kindern bringt man es so einfach wie möglich bei, damit sie es verstehen. Und so ist auch Gott zu uns. Er sagt es uns so einfach wie möglich. Er macht es so einfach wie möglich, damit wir es verstehen und drüber staunen, wie wunderbar er doch ist.
[45:22] In 2. Mose 5 sind dort die Verse 3 bis 11. Entschuldigung, das haben wir ja schon gelesen. Bin gerade verrutscht.
[45:33] Nächster Punkt wäre, wenn wir gerade dabei sind, dass Gott ein Krieger ist. In 2. Mose 14, dort die Verse 13 bis 14 und auch Vers 25, da lese ich gerne vor. Mose aber sprach zum Volk: "Fürchtet euch nicht. Es ist so wunderbar, auch wie vorher bei Daniel. Egal was passiert in der Drangsal, und Gott kommt schon wieder jetzt sogar persönlich und sagt zu seinem Volk, er sagt es zu seinen Kindern auch heute: "Fürchte dich nicht." Weiter heißt es: "Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird. Denn diese Ägypter, die ihr heute seht, die werdet ihr nicht wiedersehen in Ewigkeit." Das ist einer meiner Lieblingsverse in der Bibel. "Der Herr wird für euch kämpfen und ihr sollt still sein." Vers 25: "Und er löste die Räder von ihren Streitwagen und brachte sie ins Gedränge. Da sprachen die Ägypter: "Lasst uns vor Israel fliehen, denn der Herr kämpft für sie gegen die Ägypter." Das ist das Ergebnis, ihr Lieben. Das ist das, wenn Gott in eurem Leben kämpfen darf, dann sagt der Feind, er muss es sagen: "Lasst uns fliehen, denn der Herr kämpft für sie. Wir haben keine Chance."
[46:58] Israel steht am Roten Meer. Vor ihnen ist das Wasser. Hinter ihnen die Ägypter, diese gewaltige Armee damals. Mose ruft dem Volk zu, nicht zu fürchten, sondern den Herrn zu sehen, der für sie kämpfen wird. Inmitten der Panik lenkt Gott die Situation. Inmitten der Panik, nicht davor, sondern während die Panik da ist, während sie am größten ist, könnte man sogar sagen, lenkt Gott die Situation. Er verwirrt die Feinde und das Meer wird zum Weg der Rettung. Der Herr selbst steht zwischen seinem Volk und der Bedrohung. Er ist der Kämpfer. Er schärft es uns schon wieder ein. Wir haben es vorher öfter gelesen. Das ist so wunderbar, diese Lektion heute. Wir haben es öfter gelesen, diese Texte. Er steht für dich auf. Er kämpft für dich. Er kommt zu dir. Er sendet Boten aus. Er zeigt dir die Armee, die um dich sind, die du nicht siehst. Diese unsichtbare Schar bei Elischa. Alles macht Gott für dich. Ihr Lieben, wenn da das Herz nicht vor Freude jubelt, dann weiß ich auch nicht. Aber da kann das Herz nur vor Freude jubeln, wenn man so was Wunderbares hört.
[48:04] Vielleicht stehst du gerade wie Israel vor einer Wand aus Problemen, vor einem Meer aus Problemen, könnte man vielleicht besser sagen, ohne Ausweg und ohne Kraft. Gott sagt dir heute dasselbe: "Fürchte dich nicht. Ich werde für dich kämpfen. Ich werde dich befreien. Du musst nicht wissen, wie er es tut. Nur dass er es tun wird, das reicht schon völlig aus. Wir kennen Gottes Plan nicht wirklich gut. Wir kennen nicht seine Gedanken, aber wir wissen: Er macht es richtig gut. So wie
[48:32] wissen, er macht es richtig gut. So wie es auch am Anfang der Schöpfung heißt: „Und siehe, es war alles sehr gut.“ Seine Wege öffnen sich oft erst dann, wenn du stehen bleibst und ihm vertraust. Auch hier ist Stille kein Zeichen der Schwäche, weil, was wollen wir tun? Wir sind machtlos, sondern Ausdruck auch wieder von Glauben: „Gott, du hast das in deiner Hand, wir begeben es dir.“ So wie es auch die Israeliten tun mussten. Sie konnten nichts tun, außer Gott vertrauen. Dein Meer mag groß sein, aber größer ist der, der es teilt. Ich sag's gerne noch mal: Dein Meer mag groß sein, aber größer ist der, der es teilt.
[49:16] Wo du loslässt, beginnt Gott zu handeln. Wenn wir diese Geschichte genau anschauen, du wirst sehen, er kämpft wirklich für dich. So wie er auch damals für Israel gekämpft hat, wo auch dann bei 2. Mose 14,14, wo wir davor hatten: „Ich möchte für euch kämpfen und ihr sollt still sein.“ „Sei still. Ich möchte es für dich machen“, sagt er zu dir.
[49:40] Wo darfst du heute aufhören, selbst zu kämpfen? Weil du einfach merkst, deine eigenen Kämpfe führen dich nicht zum Ziel. Im Gegenteil, sie machen dich vielleicht schwächer, sie entmutigen dich noch mehr, weil du immer mehr wieder versagst. Lass Gott kämpfen, lass ihn an deiner Seite stehen. Lass ihn vorangehen. Übergib ihm die ganze Verantwortung deines Lebens und er wird dich als Sieger hervorbringen.
[50:05] Wo fängst du an, Gott endlich zu vertrauen? Wie könnte es dein Herz verändern, still zu werden im Wissen, dass Gott deinen Kampf schon gewonnen hat?
[50:17] Wir blicken immer nur auf das, was wir kurz vor uns sehen, aber nie auf das ganz Ende, sage ich mal, nie in die – ja, wenn wir in die Zukunft blicken könnten, könnten wir eigentlich auch ein Stück weit, weil wir wissen, Gott ist Sieger und wir wissen auch, wenn Gott für uns ist, dann wird er uns auch zu Siegern machen. Lasst uns auf das schauen, dass Gott schon den Sieg errungen hat für uns.
[50:46] Es gibt ein interessantes Zitat von Ellen White in „The Story of Redemption“. Da heißt es auf Seite 134: „Wenn die Kinder Israels nicht gegen den Herrn gemurrt hätten, hätte er nicht zugelassen, dass ihre Feinde Krieg mit ihnen führten.“ Ja, auch oft murren wir und sind nicht glücklich.
[51:03] Manchmal ziehen wir neue Kämpfe an, weil wir das Vertrauen verlieren, weil wir auf uns selber blicken und nicht mehr auf Gott. Doch Gott bleibt treu. Selbst wenn wir murren, bleibt er der, der uns helfen will. Gott ist da nicht der, wo sagt: „Okay, ich kenne dich nicht mehr. Ich verlasse dich.“ Nein, er streckt weiterhin seine Hand aus. Er kämpft nicht gegen dich, sondern für dich, auch wenn du zweifelst. Murren verschließt das Herz, das dürfen wir nicht vergessen, ihr Lieben. Vertrauen öffnet es.
[51:34] Und in einem offenen Herzen kann Gott Frieden wirken, mitten im Sturm.
[51:41] Wenn du ihm wieder vertraust, wird selbst das, was dir Angst macht, zum Ort seiner größten Wundertaten. Und das haben wir auch gesehen aus dem Auszug aus Ägypten, als das gewaltige Heer vom Pharao vor ihnen stand, vor dem Volk Israel, und sie nicht mehr weiter wussten. Sie murrten, sie klagten. Doch Gott hat dort das größte Wunder vollbracht. Er hat das Meer geteilt und noch viel mehr: Sie sind trockenen Fußes durchgegangen und er hat sogar die gesamte Armee der Ägypter vernichtet mit dem Pharao zusammen, die damals die größte Macht war, wurde geschlagen und besiegt.
[52:24] Welche Mauern könnten in deinem Leben fallen, wenn du wieder lernst, Gott ohne Vorbehalt zu vertrauen?
[52:29] Wie könntest du heute praktisch zeigen: „Herr, ich lasse los“?
[52:35] Du darfst kämpfen.
[52:43] Gott will nicht, dass du ständig erschöpft kämpfst. Er ruft dich zur Stille, nicht weil er dich fallen lässt, sondern weil er für dich einsteht. Wenn du ihm vertraust, wird er selbst den Weg bahnen, den du nicht sehen kannst.
[52:58] Der Herr, der damals für Israel kämpfte, ist auch derselbe heute. Gestern, heute, in aller Ewigkeit, heißt es in der Schrift. Er wird auch für dich streiten, für dich kämpfen, bis du sicher auf der anderen Seite stehst.
[53:21] Kommen wir zum nächsten Vers in 2. Mose Kapitel 17, dort die Verse 7 bis 14 stehen. Ich werde es wieder zusammenfassen. Ihr dürft es gerne nachlesen, die Verse 7 bis 14. Da befindet sich Israel in der Wüste und wird von Amalek angegriffen. Mose steht auf dem Hügel mit erhobenen Händen, während Josua unten kämpft. Solange Mose die Hände oben hat, siegt Israel. Sinken die Hände, gewinnt Amalek. Durch das gemeinsame Tragen seiner Hände durch Aaron und Hur wird deutlich: Der Sieg kommt allein von Gott, nicht von menschlicher Stärke.
[54:03] Das ist auch ein sehr schönes Bild. Immer wieder sehen wir hier, dass Gott kämpft, dass Gott uns sagt, was wir tun sollen, damit er uns den Sieg schenken kann. Hier auch wieder: Die Hände waren erhoben. Israel hat gewonnen, nicht aus eigener Kraft. Warum? Warum wissen wir, dass es nicht aus eigener Kraft von Israel war? Ganz einfach: Als die Hände runtergingen, hatten sie verloren. Hat Amalek gesiegt. Das sieht man ganz deutlich. Es hängt von Gottes Kraft ab. Es hängt von Gott allein ab, der uns den Sieg schenken möchte.
[54:34] Erheben wir doch auch unsere Hände – ist ein schönes Bild – und danken unserem Herrn für diesen Sieg. Und er wird uns diesen Sieg schenken, anstatt unsere Hände fallen zu lassen und sagen: „Nein, es geht nicht mehr.“ „Erhebt eure Häupter.“ Ich füge hinzu: „Und eure Hände, weil eure Erlösung naht.“
[54:52] Vielleicht fühlst du dich auch gerade so, als müsstest du weiterkämpfen, wo du innerlich längst erschöpft bist. Das führt heute meistens auch zum Burnout und zum psychischen Totalchaos.
[55:05] Gott sieht deine Müdigkeit. Er ruft dich nicht mehr zu leisten, sondern dich mehr an ihn zu lehnen.
[55:16] Das ist schön, dass Gott auch sagt: „Du darfst dich jetzt mal ausruhen. Ich mache für dich weiter. Entspann dich jetzt mal.“ Natürlich heißt das nicht, dass wir jetzt gar nichts mehr tun sollen und Gott macht alles für uns, ohne dass wir überhaupt unseren Finger bewegen. Das Nötigste, das wir tun sollen und können, das sollen wir tun. Aber alles andere macht Gott.
[55:34] Wie Mose seine Hände erhob, darfst auch du deine Schwachheit zu Gott erheben. Es ist kein Zeichen von Niederlage, sondern ein Zeichen des Glaubens.
[55:49] Wenn du nicht mehr kannst, darfst du Freunde an deiner Seite haben, die deine Arme stützen, so wie Aaron und Hur es bei Mose taten.
[55:59] Und der allerbeste Freund, den man im Leben haben kann und darf, ist Jesus Christus.
[56:05] Gott weiß, dass du menschlich bist, und er erwartet nicht, dass du jeden Kampf alleine bestehst. Dein Durchhalten liegt nicht in deiner Kraft, sondern in Gottes Treue, die dich trägt. Selbst wenn deine Hände zittern,
[56:20] wenn du Gott vertraust, kämpft er in deiner Schwäche und verwandelt jeden Kampf in ein Zeugnis seiner Liebe. Oh ihr Lieben, was für wunderbare Zeugnisse habe ich schon gehört. Was für wunderbare Zeugnisse könnten wir auch anderen verkündigen, wenn wir Gott anstatt uns an unserer Stelle kämpfen lassen, dann werden wir wirklich Zeugen sein von seiner Herrlichkeit, von seiner Majestät, von seiner gewaltigen Macht, die er allein gewirkt hat, wie er allein dir den Sieg geschenkt hat. Was für wunderbare Zeugnisse wäre das? Wie würde die Gemeinde erbaut werden durch solche Zeugnisse und noch viel mehr, wie würden fremde Menschen, die vielleicht genau in so einer Situation sind und vielleicht gerade mit der Bibel nichts zu tun haben wollen, weil sie auch enttäuscht worden sind, und dann kommt so jemand her, ein Mensch, der Erfahrung mit Gott gemacht hat und erzählt diesen Menschen das Wunder Gottes in seinem Leben. So würde dieser Mensch ermutigt werden und wieder Hoffnung haben an Gott zu glauben.
[57:29] Wer könnte dir heute helfen, deine Hände zu stützen, dich im Glauben zu tragen, wo du schwach bist?
[57:34] Was würde sich verändern, wenn du beginnst, nicht mehr auf deine Kraft, sondern auf Gottes Handeln zu vertrauen?
[57:48] Hinter Israels äußerem Kampf lag ein tieferer, der Kampf zwischen Vertrauen und Zweifeln, zwischen Abhängigkeit und Eigenkraft. So ist es auch in unserem Herzen. Jeder äußere Konflikt spiegelt den inneren: ob ich Gott vertraue oder selbst die Kontrolle behalten will. Doch Gottes Ziel ist es, uns zur Ruhe des Vertrauens zu führen. Er möchte uns in die Ruhe einführen. So heißt es auch in der Schrift, Hebräer Kapitel 4, berichtet darüber. Doch es gab manche, die wollten nicht in die Ruhe eingehen.
[58:25] Wenn du beginnst, deine Kämpfe in Gottes Hände zu legen, wirst du erfahren: Der wahre Sieg ist Frieden. Der Friede, den nur er schenken kann, der Friede Gottes. Jesus selbst sagt es: „Meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Das ist wunderbar.
[58:52] Vielleicht siehst du in deinem Leben viele Konflikte, innere und äußere, aber hinter allem steht ein größerer Kampf, der zwischen Vertrauen und Angst, Glaube und Selbstschutz, Liebe – äh, Entschuldigung – Licht und Finsternis. Jesus ist gekommen, um diesen Konflikt zu beenden und er möchte auch wiederkommen, damit er vollkommen beendet wird.
[59:15] Er ist der Fürst über das Heer des Herrn, der wahre Kämpfer, der Sieger über Sünde, Angst und sogar Sieger über den Tod. Wenn du nicht mehr weiter weißt, dann halte dich an ihn. Er kämpft, wenn du nicht kannst. Er trägt, wenn du fällst. Er bleibt, wenn alle anderen gehen.
[59:44] Egal, was gegen dich steht. Jesus steht für dich. Und wer den Herrn an seiner Seite weiß, ist niemals allein, niemals verloren und niemals ohne Hoffnung. Und das ist ein wunderbarer Gott, den wir haben dürfen, ihr Lieben. Das ist ein wunderbares Zeugnis, dass wir weitergeben dürfen, ihr Lieben. Wir haben einen Gott, der für uns kämpft, der für uns eintritt, der sich erhebt, der zu uns kommt, der uns die Augen öffnet, uns zeigt, was für eine Heerschar um uns herum ist. Er ist der, der uns den Sieg gegeben hat und den endgültigen Sieg uns auch schenken möchte bei seiner Wiederkunft, wenn er Gericht halten wird über die Ungläubigen und über Satan, über die Sünde und dann wird es der endgültige Sieg sein. Ihr Lieben, auf diesen Tag freue ich mich und ich freue mich so sehr, dass ich diesen Gott, diesen Krieger, diesen Kämpfer, der für mich kämpfen möchte und auch für dich, dass ich ihn in meinem Leben kennenlernen durfte, erfahren durfte, ihn loben und preisen darf und für ihn auch Zeugnis geben darf. Und ich möchte dich ermutigen: Wenn du einen Konflikt in deinem Leben gerade hast, lass dich nicht hängen. Wende dich an den, der alle Konflikte meistern kann und der aus jedem Konflikt einen Sieg in deinem Leben hervorbringen kann, auf dass du ein Zeuge wirst und die Menschen davon erfahren, auf dass sie den Vater im Himmel preisen, weil sie die guten Werke sehen. Möge Gott dich segnen, möge Gott uns alle segnen, auf dass wir niemals vergessen, was Gott in unserem Leben getan hat. Gott behüte uns und segne uns. Amen.
[1:01:37] Lasst uns noch gemeinsam diesen wunderbaren Vater, diesen wunderbaren Gott anbeten.
[1:01:51] Herr unser Gott, du Schöpfer und Erlöser dieser Welt,
[1:02:00] Wir danken dir von Herzen, Herr, für diese wunderbaren Bibelstellen, die wir eben lesen durften. Wir danken dir, wie du damals das Volk immer wieder wunderbar geführt hast, dass du immer wieder aufgerufen hast, dass sie keine Angst zu haben brauchen, sich nicht zu fürchten und dass du wolltest und ja, dass du jedes Mal gesagt hast, dass du für sie kämpfen wolltest, dass sie einfach still sein sollen, dass du ihnen den Sieg schenken möchtest.
[1:02:25] Herr, es ist ein Kampf auch heute noch und er geht noch weiter, bis du wiederkommst. Ich möchte dich bitten, dass du bei jedem Einzelnen bist, der das Video heute sieht oder auch später wieder nachschaut, dass du bei jedem Einzelnen bist, Herr, und ihn segnest, behütest und ihm hilfst, für ihn kämpfst in seinen Konflikt, in dem diese Person sich gerade befindet, auf dass jeder Herr dich loben und preisen kann, so wie ich es auch einst getan habe, als du mich, Herr, in meinen Konflikten herausgeholt hast und gekämpft hast und mir diesen Sieg geschenkt hast. Ich möchte dich loben und preisen dafür und dich bitten, Herr, dass du uns hilfst, dies niemals zu vergessen, auf dass du, Herr, auch bald wiederkommen kannst. Doch vorher sollten wir den Menschen, Herr, von dir berichten, von deinen wunderbaren Taten, die auch damals, als das große Heer der Ägypter besiegt worden war, Angst und Schrecken verbreitet worden ist, weil sie deinen Namen kennengelernt haben, die Heidenvölker und wussten, wer du bist. Hilf uns auch heute, dass wir auch deinen Namen verkündigen und dich herrlich und groß machen vor den Völkern. Wir danken es dir in Jesu Namen. Amen.
[1:04:06] [Musik]
[1:04:07] [Applaus]
[1:04:07] [Musik]
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