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PDF zur Predigt >>> Siehe, ich mache alles neu!

In dieser Predigt „Christus & Corona – 8. „Siehe, ich mache alles neu““ von Rabea Kramp wird die Hoffnung auf eine neue Erde und ein ewiges Leben im Himmel thematisiert. Angesichts aktueller globaler Krisen wie dem Klimawandel und der Pandemie beleuchtet die Predigt die biblische Verheißung einer vollkommenen Erneuerung durch Gott. Es werden detaillierte Einblicke in das zukünftige Paradies gegeben, von der Beschaffenheit des neuen Jerusalems über die Verwandlung der Körper bis hin zu den Freuden und der Gemeinschaft im Himmel. Die Botschaft ermutigt dazu, den Blick auf die Ewigkeit zu richten und sich auf die unermessliche Liebe und Vorbereitung Gottes für seine Nachfolger zu freuen.


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Serie: Christus & Corona

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Transkript

[0:00] Siehe, ich mache alles neu. Wenn ihr in den letzten Wochen und Monaten, in denen wir ja ein bisschen mehr Zeit haben, mal in die Natur gegangen seid, ein bisschen wandern, ein bisschen spazieren, dann habt ihr bestimmt auch diese wunderschöne Frühlingsnatur genossen. Und dieser Ausspruch aus Offenbarung 21, der bezieht sich zwar auf die Zukunft und auf die neue Erde, aber wir erleben diesen Satz auch jedes Jahr aufs Neue zu dieser Jahreszeit. Und es ist ein kleiner Vorgeschmack dessen, wie Gott diese Verheißung wahrmachen wird.

[0:48] Allerdings müssen wir uns mit Bildern wie diesen beschäftigen. Es sind wohl Bilder wie diese, die junge Menschen wie Greta Thunberg dazu bewegt haben, eine globale Bewegung für Klimaschutz ins Leben zu rufen. Die junge Generation ist besorgt um ihre Zukunft. Die Rohstoffe gehen zur Neige und es gibt Experten, die sagen, die Rohstoffe, die wir zur Verfügung haben, die wir eigentlich brauchen für unser tägliches Leben, die reichen noch etwa acht bis zehn Jahre. Acht bis zehn Jahre, in denen keiner Mangel hat an Wasser, an Erdöl, an sauberer Luft, wenn er denn nicht gerade in einer Großstadt lebt, aber acht bis zehn Jahre. Und dann? Was passiert dann?

[1:48] Die Experten gehen so weit, dass sie sagen, dann werden Kriege ausbrechen um diese Rohstoffe. Dann werden sich Menschen und Länder, die sich eigentlich die letzten Jahrzehnte gut verstanden haben, sich spinnefeind sein, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Dann wird umso mehr der Egoismus regieren. Das Klima gerät aus den Fugen. Naturkatastrophen häufen sich und das beobachten nicht nur gläubige Menschen, die die Bibelprophetie kennen. Nein, das sehen auch andere Menschen.

[2:32] Momentan beschäftigen wir uns eher mit solchen Bildern. Der Mensch greift so sehr in die Natur ein, dass sie aus den Fugen gerät und momentan ernten wir diese Früchte. Die ganze Welt steht Kopf wegen eines unsichtbaren Virus, der alles lahm legt. Der Mensch wurde ja eigentlich von Gott in einen Garten gesetzt, um die Erde zu bewahren und zu bebauen, sie zu pflegen und sie schöner zu machen. Aber ganz sicher meinte Gott mit beherrschen nicht eine Ausbeutung der Erde.

[3:12] Seit ich ein Schulkind war, habe ich immer wieder von meinen Lehrern gehört, dass bald das Erdöl zur Neige geht und dass meine Generation dies erleben wird. Ich habe mir schon damals als 13, 14-Jährige gedacht, das sind keine sehr rosigen Aussichten. Sie sprachen von Wasserknappheit, vom Schmelzen der Pole und vom wachsenden Ozonloch und wenn man den Experten glauben möchte, dann ist wenigstens letzteres etwas eingedämmt worden. Ich selbst habe in meiner Schulzeit mal einen Vortrag über das HIV-Virus gehalten und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich dieses Thema ausgearbeitet habe. Alle Welt sprach damals vom HIV-Virus und wie schlimm das für die Menschheit sei und die Menschen, die das haben, die lebten damals in schrecklicher Isolation. Zum Glück hat sich die Lage ein bisschen entspannt, aber wer redet heute noch vom HIV-Virus?

[4:13] Heute reden wir alle nur noch über Corona. Was haben wir Menschen aus diesem ganzen Wissen gemacht? Was hat sich in uns verändert? Was hat sich in unserem Denken verändert? Was hast du aus diesen Entwicklungen, aus diesen Beobachtungen gelernt? Haben sie dein Leben geändert? Ändern sie deine Pläne für deine Zukunft, vielleicht deine Einstellung zu deinem Glauben?

[4:42] Die Frage, die sich viele Menschen stellen, die sich für den Klimaschutz engagieren, ist, gibt es ein Zurück oder können wir die schrecklichen Entwicklungen aufhalten? Wie können wir den zukünftigen Generationen noch ein lebbares Leben auf dieser Erde ermöglichen? Können wir jemals reparieren, was der Mensch zerstört hat?

[5:10] Vor allem auf diese letzte Frage möchte ich in dieser Predigt ganz besonders eingehen. Ich möchte mit euch zuerst einen Text aus der Offenbarung 21 lesen, wo es heißt, und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen, siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott, und das ist mein Lieblingsvers, wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Und er auf dem Thron saß, sprach, siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir, schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.

[6:24] Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, wie oft denkst du in deinem Alltag über das nach, was uns erwartet? Wie oft stellst du dir den Himmel vor, die Ewigkeit, all das Schöne, was Gott vorbereitet? Es klingt ein bisschen verrückt, muss ich zugeben. Ein goldenes Jerusalem, eine riesige Stadt, die einfach so aus dem Himmel herabfährt, auf der Erde landet, ein Gott, der bei seinen Geschöpfen wohnt, ein Zustand, in dem es keine Krankheiten mehr gibt, geschweige denn Schmerzen oder Tod. Vielleicht kämpfst du gerade mit einer Krebserkrankung oder dein Partner ist dement geworden, vielleicht hast du einen Schlaganfall überlebt. Stell dir vor, all das wird nicht mehr passieren und Gott wird alles neu machen. Er wird auch dich neu machen und selbst wenn du mit einer Krankheit kämpfst, die vielleicht den Tod dir vor Augen malt, dann darfst du wissen, dass Gott alles neu machen wird.

[7:31] Man braucht viel Fantasie, aber wenn man sich das wirklich mal vor Augen führt, was Jesus da für uns vorbereiten wird und in was für ein Paradies wir kommen werden, dann hilft uns das in diesem Leben schon, die schrecklichen Herausforderungen zu meistern. Wenn wir den Anfang der Bibel ernst nehmen, in dem ja Gott zwei Menschen in ein Paradies gesetzt hat, dann müssen wir auch das Ende der Bibel ernst nehmen. Wenn Gott all seine Erlösten wieder in ein Paradies setzen wird.

[8:03] Wenn man Leute auf der Straße fragen würde, wie sie sich den Himmel vorstellen, dann bekommt man meistens eine Antwort wie diese. Wir werden auf einer Wolke sitzen und Harfe spielen und ich möchte heute mal mit diesem Bild aufräumen und mit euch studieren, was uns dort wirklich erwarten wird im Himmel. Und ich muss ganz ehrlich sagen, selbst als Musikerin habe ich kein Gefallen daran, mir vorzustellen, dass ich in alle Ewigkeit auf einer Wolke sitzen und Harfe spielen werde. Ich glaube, es gibt noch viele andere schöne Dinge, an denen wir uns freuen können.

[8:41] Die Bibel und auch die Bücher von Ellen White enthalten so viel mehr detaillierte Informationen über das Leben in der Ewigkeit. Und ich glaube, nicht nur mir, sondern auch euch geht es so, dass wir uns im Alltag viel, viel zu wenig damit beschäftigen. Denn wenn wir das tun würden, dann würden wir um einiges eifriger und stringenter daran arbeiten, dass wir bald dort sind.

[9:10] Ich möchte mit euch ein Zitat aus dem Manuskript 24 lesen. Dort heißt es, er, Gott möchte, dass wir im Wort leben, nicht nur aus ihm. Unsere Zuneigung sollte ewigen Dingen gelten. Er möchte, dass wir von den Dingen sprechen, die er für diejenigen vorbereitet hat, die ihn lieben. Also Jesus möchte, dass wir davon reden, nicht nur im Kopf darüber nachdenken, sondern dass wir das verbalisieren. Das wird unser Denken fesseln und unsere Hoffnungen und Erwartungen wecken und unsere Seelen stärken, um die Konflikte und Herausforderungen dieses Lebens durchzustehen.

[9:50] Das ist eine Verheißung, die uns Gott hier gibt. Wenn du dich mit dem Himmel beschäftigst, dann wird dich das stark machen im Glauben. Gibt es dir eine Zuversicht auf das, was kommen wird. Weiter heißt es, während wir über diese Szene nachdenken, wird der Herr unseren Glauben und unsere Zuneigung bestärken. Er wird den Vorhang beiseite ziehen und uns Einblicke in das Erbe der Heiligen gewähren.

[10:12] Oft wird unser Denken gefesselt durch andere Dinge, vielleicht einen Kinofilm, der gerade neu erschienen ist. Aber ich kann euch sagen, das, was uns erwartet, wird jeden Kinofilm und jeden Hollywoodstreifen übertreffen.

[10:31] Vielleicht hast du gerade große Herausforderungen in deinem Leben, vielleicht auch nicht. Aber es ist gut, für solche Zeiten zu wissen, womit man sich gedanklich beschäftigen sollte, wenn einen solche Zeiten ereilen. Dass man sein Denken auf etwas richtet, weg von sich selber, auf das, was verheißen ist. Auf das, was gewisslich kommt, wie wir es in Offenbarung 21 gelesen haben. Diese Worte sind verhaftlich und gewiss, schrieb Johannes. Ellen White sagt, dass es uns praktisch hilft.

[11:08] Und ich weiß, viele von euch mögen, dass es mögen glauben, der praktisch ist. Nicht immer die blanke Theorie, sondern dass etwas wirklich zum Anfassen ist. Und hier habt ihr etwas zum Anfassen. Denkt über den Himmel nach. Wenn ihr morgens aufwacht, wenn ihr vielleicht im Garten die Gartenarbeit macht, in der Erde wühlt, dann denkt daran, dass ihr eines Tages im Garten Eden sein werdet und dort die Blumen pflanzt.

[11:35] Aber bevor wir dorthin gelangen und Jesus, muss Jesus wiederkommen. Und die meisten von euch wissen wahrscheinlich, woher Jesus wiederkommen wird. Wir haben dazu einige Aussagen in der Bibel und von Ellen White und ich möchte zwei davon mit euch teilen. In Hiob 9, Vers 9 heißt es, er macht den großen Wagen am Himmel und den Orion und das siebengestern und die Sterne des Südens.

[11:54] Nun der Orion ist ein unglaublich interessantes Sternbild. Und wann immer ich abends von meinem Balkon meistens in den Sternhimmel schaue, suche ich immer den Orion. Und wenn ich ihn gefunden habe oder wir auch Auto fahren, wenn es dunkel ist, sage ich immer, schau mal Christopher, da ist der Orion. Und jedes Mal ist das für uns eine Erinnerung daran, dass Jesus von dort wiederkommen wird. Es sind so kleine Dinge, die wir in unserem Alltag einbauen können, um uns immer wieder bewusst zu machen, wann und dass Jesus bald wiederkommen wird.

[12:33] Nun der Orion ist ein riesengroßes Sternentstehungsgebiet. Ich bin kein Astronom, aber in ein paar Sachen fand ich sehr interessant, die ich über den Orion gefunden habe. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich sehr interessiert mit diesem Sternbild. Und er besteht aus dichten Wolken, aus kosmischem Gas und Staub. Und diese Wolken und dieser Staub und dieses Gas sind die Geburtsstätte neuer Sterne. Im sichtbaren Licht, also das, was wir sehen können, erscheint der Staub uns dunkel und undurchsichtig, sodass er dahinter liegende Sterne verbirgt. Also wir sehen so eine dunkle Wolke und denken, das ist so ein dunkler Punkt, aber hinter dieser Wolke sind ganz ganz viele Sterne, die entstanden sind, die gerade entstehen. Es ist wie eine so eine Manufaktur, so eine Sternmanufaktur. Man nennt es auch den Orion-Molekülwolkenkomplex und der liegt in ungefähr einer Entfernung von 1500 Lichtjahren. Und dazu sollte man wissen, dass dies das nächstgelegenste Sternentstehungsgebiet ist, von uns aus gesehen, also von der Erde. Das heißt, wir sind dem Orion eigentlich gar nicht so fern, wir sind ihm nah.

[13:54] Dort entstehen riesengroße Sterne, nicht nur irgendwelche, sondern massereiche Sterne, so haben Wissenschaftler herausgefunden und es ist eine wahre Schatztruhe voller leuchtender Nebel, dunkelwolken und junger Sterne. Und bei dem dunklen Fleck, den man dort sieht, haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es tatsächlich einen Hohlraum gibt, sozusagen ein Loch, das dort im Orion ist.

[14:34] Und ich möchte mit euch ein ganz interessantes Zitat lesen, denn wenn man diese Wissenschaftlermeinungen jetzt kombiniert mit dem, was Ellen White sagt, dann blitzen euch gleich die Synapsen. Dunkle, schwere Wolken zogen auf, die Atmosphäre teilte sich und rollte sich zusammen. Dann konnten wir durch die offene Stelle im Orion hindurch blicken, von wo die Stimme Gottes kam. Die heilige Stadt wird durch diese Öffnung hinabkommen.

[14:59] Unglaublich, oder? Wenn wir das lesen, eine riesengroße Stadt und wir werden im Verlauf der Predigt noch ein bisschen darüber lernen, wie groß dieses neue Jerusalem ist. Und diese Riesenstadt passt durch dieses Loch im Himmel und wird genau von dort kommen. Und wenn Jesus wiederkommt, wir wissen ja, die Stadt wird erst nach den tausend Jahren auf die Erde kommen, aber wenn Jesus wiederkommt, dann werden ebenso unglaubliche Dinge passieren. Er kommt ja auch aus dem Orion wieder. Dann gibt es Erdbeben auf der Erde, Tote werden auferstehen, Naturgewalten werden sich zerbersten. Es gibt Schreie, aber es gibt auch Jubel. Und wir werden durch dieses Loch im Orion unseren Erlöser wiederkommen sehen.

[15:42] Vielleicht freut ihr euch auf einen neuen Körper. Wenn man jung ist, hat man da vielleicht noch nicht so einen großen Bezug zu, aber wenn man älter wird, merkt man, dass sich doch so das eine oder andere Gebrechen einschleicht. Und dann freut man sich umso mehr auf diese Verheißung. Ich möchte mit euch lesen, 1. Korinther 15, Vers 52, wo es heißt, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune, denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferstehen, auferweckt werden, unverweslich und wir werden verwandelt werden.

[16:26] Es muss eine unglaubliche Szene sein. Wir werden hoffentlich noch lebendig sein, wenn Jesus wiederkommt. Und wir werden sehen, wie Menschen aus der Erde empor kommen, aus ihren Gräbern. Aber sie kommen in wunderschöner Gestalt hervor. Gesund, jung, stark, für die Ewigkeit gemacht. Und wir werden in einem Augenblick verwandelt werden. Ich freue mich auf diesen Moment. Ich weiß nicht, wie das vonstatten gehen wird, ob wir von oben bis unten oder einen Wimpernschlag und schon haben wir einen neuen Körper. Aber es wird ein unfassbarer Moment.

[17:13] In Philipper 3 schrieb uns Paulus, unser Bürgerrecht ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.

[17:32] Dein Körper, den du bekommen wirst, der wird die ganze Ewigkeit lang halten. Du wirst nicht altern, du wirst vielleicht ein bisschen wachsen, aber du wirst keine Gebrechen mehr bekommen. Und wenn wir darüber nachdenken, dass die Menschheit eigentlich seit 6000 Jahren unter dem Fluch der Sünde leidet, können wir uns in Ansätzen vielleicht vorstellen, wie robust Gott diesen Körper gemacht haben muss von Adam und Eva, dass er seit 6000 Jahren dem Verfall strotzt und dass es uns immer noch gibt.

[18:15] Interessant fand ich auch diese Aussage aus dem Manuskript 76. Unser menschlicher Körper wird aus viel edleren Material gemacht sein, denn es ist eine neue Schöpfung, eine Wiedergeburt. Wisst ihr was, Gott wird nicht einfach nur alles wieder herstellen, so wie es vor der Sünde war. Nein, wir finden heute einige Texte und ich werde mit euch noch einige davon lesen, einige Texte, die uns immer wieder versichern, Gott wird alles noch schöner machen als bei der ersten Schöpfung. Unser Körper wird edler sein, der Garten Eden wird noch schöner sein, die neue Erde wird noch schöner sein, alles wird noch schöner sein. Und wenn wir darüber nachdenken, warum Gott das eigentlich tut, können wir nur sagen, es ist Gottes unendliche Liebe für uns, dass er alles noch viel schöner macht für die Menschen, die das Kreuz angenommen haben, die der Sünde widerstanden haben, die Überwinder sind.

[19:15] Vielleicht habt ihr euch mal gefragt, wenn wir so anders aussehen, werden wir uns dann wiedererkennen. Ich habe ein tröstliches Zitat für euch gefunden im Leben Jesu, dort sagt sie, sie mögen in diesem Leben verformt, krank oder entstellt gewesen sein, aber sie werden wieder auferstehen in perfekter Gesundheit und Symmetrie. Ihr wisst ja, das was wir als schön bezeichnen, wenn wir schöne Menschen sehen und sagen, oh, das ist aber ein hübscher Mensch, dann heißt es eigentlich, dass er ein sehr symmetrisches Gesicht hat und einen sehr symmetrischen Körper und diese Symmetrie wird Gott wiederherstellen. Ja, in dem verherrlichten Körper wird sich ihre Identität vollkommen erhalten.

[19:58] In ihren Gesichtern, die durch das helle Licht Jesu strahlen, werden wir die Züge derer wiedererkennen, die wir lieben. Also keine Angst, wenn du eine Freundin suchst oder einen Freund, die du lange nicht mehr gesehen hast vor der Wiederkunft, du wirst sie wiedererkennen und ihr werdet euch wiederfinden.

[20:18] Es gibt ja Leute, die sich verabreden am Osttor oder am Westtor oder Nordtor oder Südtor am neuen Jerusalem. Wir werden später noch ein bisschen darauf eingehen, dass das vielleicht nicht ganz so in unserer Hand liegt, welches Tor wir denn betreten. Wir sind Juwelen in Gottes Augen und im Brief 65 schreibt Ellen White, jeder schlafende Heilige wird sicher aufbewahrt, wie ein kostbares Juwel beschützt werden, dass Gott mit Namen bekannt ist.

[20:55] Wenn du Menschen verloren hast und dich sorgst, ob du sie irgendwann wiedersehen wirst, dann ist dieser kleine Satz ein Riesentrost. Gott hat seine Augen auf die gerichtet, die in den Gräbern schlafen. Er bewacht sie wie kostbare Juwelen. Ich glaube, die Kronjuwelen der englischen Königsfamilie, die sind auch in irgendeinem Safe, in einer gut verschlossenen Bank und die, die man dort im Tower besichtigen kann, die sind nur eine Kopie. Aber Gott macht keine Kopien. Gott hat seine Juwelen in seinem Tresor, in seinen Büchern. Die Tresore Gottes sind das Buch des Lebens und die Bücher, die es im Himmel noch so gibt. Dort steht alles drin geschrieben, wer du bist und was dich ausgezeichnet hat. Und er wird dich wiederherstellen, körperlich. Und er wird dir auch den Charakter geben, den du am Ende auf der Erde hier gehabt hast, bevor du gestorben bist oder bevor Jesus wiederkommt.

[22:08] Ja, ein Bibelvers, der eigentlich dasselbe aussagt oder etwas Ähnliches aussagt, wie dieser kurze Satz von Ellen White, ist dieser hier. Und das ist einer meiner absoluten Lieblingsverse, weil er eine Verheißung in sich trägt. Denn siehe, ich lasse das Haus Israel durch alle Heidenvölker sichten, wie Getreide mit einem Sieb gesichtet wird. Und es soll nicht ein Körnlein auf die Erde fallen.

[22:35] Wenn du vielleicht von dir denkst, ich habe keinen großen Glauben, ich bin schwach, ich falle im Glauben. Gott kann mich eigentlich gar nicht in den Himmel nehmen. Ich bin gar nicht gut genug dafür. Dann darfst du diesen Vers dir zu Herzen nehmen. Gott sieht selbst das kleinste Körnlein in seinem Volk und wird es nicht durch das Sieb fallen lassen. Gott hat ein Auge auf dich. Vertraue ihm und halt fest am Glauben. Gott stellt sicher, dass niemand verloren geht, den er hätte retten können.

[23:21] In 1. Petrus 2, Vers 9 heißt es, ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums. Jedes Körnlein ist auch ein Priester und ist das Eigentum Gottes. Und deswegen wird Gott auf dich Acht geben und Gott wird dir Stärke geben im Glauben. Vertraue ihm.

[23:55] Wir wollen zurück zu dem Szenario, wenn wir in den Himmel fahren, wenn wir nach der Wiederkunft Jesu auf die Wolke steigen, die Gott für uns vorbereitet hat. Und wenn alle Auferstandenen und alle Verwandlten diese Wolke betreten, werden wir sieben Tage aufwärts fahren in den Himmel. Und ich möchte mit euch ein paar Verse da und ein paar Texte dazu lesen. Wir werden nämlich ein paar interessante Sachen erleben in diesem Zuge.

[24:25] Dort heißt es, wir bestiegen die Wolke gemeinsam und flogen sieben Tage lang zum gläsernen Meer. Und jetzt erzählt sie, wie diese Wolke aussehen wird. Muss eine riesige Wolke sein, weil wir müssen ja irgendwie alle aufpassen. Auf jeder Seite des Wolkenwagens sind Flügel und unter ihnen sind lebendige Räder. Und wenn der Wagen sich vorwärts bewegt, rufen die Räder heilig und die Engel antworten, heilig, heilig, heilig, Herr Gott, der Allmächtige. Und die Erlösten rufen Halleluja, während der Wagen aufwärts zum neuen Jerusalem steigt.

[24:58] Also es wird ein ziemlich spektakuläres Ereignis werden, wenn wir dort alle auf der Wolke fahren. Die Räder sprechen, die Engel rufen, die Heiligen rufen. Also ihr könnt es ja schon mal im Gottesdienst wieder üben, wenn ihr nächste Woche wieder Gottesdienst machen dürft, dass ihr laut Amen ruft, wenn der Prediger etwas Kluges gesagt hat, was euch überzeugt. Dann ruft Amen oder Halleluja. Das werden wir auf der Wolke auf jeden Fall auch tun. Da werden vielleicht die Amerikaner uns ein bisschen voraus sein und wir Deutschen, wir hängen uns einfach ein bisschen ran.

[25:57] Hier heißt es weiter, wir fliegen durchs Universum. Ich weiß nicht, ob euch das so bewusst ist, dass wir von dieser Erde starten, dass wir 1500 Lichtjahre zurücklegen werden. Diese Wolke wird einen ganz schönen Zacken drauf haben, wenn wir sieben Tage nur brauchen, um 1500 Lichtjahre zurückzulegen. Und dann fliegen wir durch den Orion durch, durch das Loch, aus dem Jesus kam. Und nach dieser Zeit, nach diesen sieben Tagen, landen wir am gläsernen Meer.

[26:36] Und dieses gläserne Meer, wie wir gerade gelesen haben, muss ein tolles Aussehen haben. Feuer und Wasser vermischt. Und das Feuer, so lesen wir in Hohelied 8, Vers 6, steht für die Liebe Gottes. Die Liebe Gottes ist das, was uns dort hingebracht hat, ans gläserne Meer, ist der Grund, warum wir überhaupt dort sein werden. Und es ist, glaube ich, nicht ohne Grund, dass wir als erstes nach der Himmelfahrt dort am gläsernen Meer stehen werden, an einem Feuersee, an einem Wasser- und Feuersee, der die Liebe Gottes repräsentiert und uns vor Augen führt, dass es allein die Gnade ist, die uns dort hingebracht hat.

[27:21] In Offenbarung 4, Vers 6 lesen wir noch eine weitere Beschreibung. Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Ja, der Himmel, man merkt, wenn man die Bibel liest, den Johannes oder auch den Hesekiel oder wenn man Ellen White liest, sie kämpfen so nach Worten und sie versuchen das mit irgendwas zu beschreiben, was sie kennen. Da heißt es immer, es sieht aus wie, es gleicht einem so und sieht aus wie das. Und eigentlich können sie gar nicht in Worte fassen, was sie da gesehen haben. Und der eine sagt, es sieht aus wie Feuer und Wasser vermischt. Dann sagt er, es ist wie Kristall. Also es muss so unbeschreiblich sein, dass wir eigentlich, so wie Ellen White mal gesagt hat, uns fehlen eigentlich die Worte. Wir müssten eine himmlische Sprache reden, um Worte dafür zu finden, was Gott dem bereitet hat, die ihn lieben.

[28:25] Alle, die dort am gläsernen Meer stehen, die sind Überwinder. Das heißt, sie haben sich in ihrem Leben komplett auf die Seite von Jesus gestellt und sie haben mit ihm gemeinsam und durch seine Gnade die Sünde überwunden und die Sünde in ihrem Leben besiegt.

[28:47] Die Offenbarung verheißt uns in Kapitel 2, dass wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes steht. Das ist die Verheißung an dich und an mich. Wenn du überwinden kannst, wenn du überwinden wirst, und das müssen wir nicht alleine tun, damit wird Gott uns helfen. Jeden Tag hilft er uns dazu. Dann werden wir vom Baum des Lebens die Früchte essen dürfen.

[29:25] Wir werden dort nicht nur einfach stehen am gläsernen Meer, sondern wir werden auch etwas bekommen. Wir werden nämlich Harfen in den Händen tragen und wir werden auch singen, nämlich das Lied des Mose, ein ewig gültiges Lied. Groß und wunderbar sind deine Werke. Wir werden so überwältigt sein von Gottes Macht, von Gottes Pracht und Stärke und Majestät. Auch wenn wir einen neuen Körper haben mit neuen Augen und neuen Farbpigmenten, mit denen wir alles wahrnehmen können, es wird uns trotzdem einfach umhauen, was Gott, wie Gott den Himmel und die neue Erde gestalten wird. Und es wird eine riesige Menschenmenge sein, die dort am gläsernen Meer steht und dieses Lied des Mose anstimmt. Und ich glaube, der ganze Himmel und die ganzen Himmelsgewölbe werden erschallen von diesem Klang.

[30:12] Und ich habe eine gute Nachricht für alle, die vielleicht mal versucht haben, ein Instrument zu lernen oder für alle, die sich nicht zutrauen, dass sie eine schöne Stimme haben. Im Himmel kann jeder singen. Im Himmel hat jeder eine schöne Stimme. Und du wirst einen Crashkurs im Harfespielen bekommen. Wie genau das aussieht, das werden wir dann sehen. Ob wir das gleich in unserem neuen Gehirn, das wir dann bekommen, einprogrammiert haben, wer weiß. Auf jeden Fall werden wir alle musikalisch sein im Himmel.

[30:44] Im Buch Life Sketches heißt es auf Seite 66, hier am gläsernen Meer standen die 144.000 in einem perfekten Quadrat. Manche hatten sehr helle Kronen, andere waren nicht so hell. Einige Kronen erschienen sehr schwer mit Sternen besetzt, während andere nur einige wenige hatten. Alle waren vollkommen zufrieden mit ihren Kronen.

[31:13] Und was lernen wir aus diesem herrlichen Zitat? Das Quadrat, in dem wir dort am gläsernen Meer stehen werden, das ist perfekt. Ich glaube, dass wir ein paar Engel zur Hilfe brauchen, die uns dann einnorden und uns sagen, wo wir stehen sollen, weil es wird ein riesengroßes Quadrat, hoffentlich so viele Erlöste. Der Himmel liebt Ordnung. Wir kennen vielleicht einige ältere Geschwister, die das auch gerne betonen, aber sie haben recht. Der Himmel lebt von Ordnung und Gott schätzt Ordnung, Gott mag Ordnung und deswegen wird es auch ordentlich abgehen, wenn wir dort im Himmel ankommen und am gläsernen Meer stehen.

[31:54] Ihr habt vielleicht schon mal gehört, dass die Kronen, die wir im Himmel bekommen, unterschiedlich viele Sterne haben werden. Aber wenn wir hier lesen, dann heißt es nicht nur, dass es unterschiedlich viele Sterne gibt, sondern auch, dass die Kronen unterschiedlich hell sind. Vielleicht hängt das mit den Sternen zusammen, dass je mehr Sterne auf einer Krone sind, die Krone mehr heller wird, das kann sein. Aber dieser letzte Satz, der hier steht, der ist eigentlich der allerschönste und der offenbart uns, was für ein Geist im Himmel herrschen wird. Dass nämlich alle zufrieden sind, vollkommen zufrieden steht hier mit ihrer Krone. Niemand wird jemand anderen beneiden, weil seine Krone vor Sternen fast nicht zu tragen ist. Du wirst überhaupt froh sein, dass du im Himmel bist. Du wirst so dankbar sein, dass du überhaupt dort angekommen bist und es gibt keinen Grund, auf irgendjemanden neidisch zu sein.

[32:55] Wir werden für alle Ewigkeiten in der Gegenwart von Engeln leben können, in der Gegenwart Gottes. Wir werden andere Welten besuchen, freue ich mich schon drauf. Und wir werden mit vielen, vielen Erlösten, von denen wir jetzt in unseren Bibeln lesen, reden können. Mit Abraham, mit Elia, mit Noah, mit Deborah, mit vielen Menschen, die für Gott und sein Wort eingestanden sind, die Großes geleistet haben für ihn. Und ich glaube, das wird ein toller Moment.

[33:24] Habt ihr euch vielleicht schon mal Gedanken gemacht, woher eure Krone kommt? Es gibt nämlich ein paar sehr interessante Aussagen und ich bin gespannt, wer von euch die überhaupt schon mal gelesen hat. Hier heißt es in Maranatha Seite 309, Engel sind damit beschäftigt, Kronen für die Erlösten herzustellen. Und auf diesen mit Sternen besetzten Kronen wird mit Glanz das Licht wieder gespiegelt, welches vom Thron Gottes strahlt. Ja, deine Krone entsteht nicht einfach, indem Gott sagt, es werde Krone, sondern die Engel sind sozusagen die Goldschmiede. Die Engel schmieden deine Krone, sie stellen sie her. Und für jeden Menschen, den du zum Glauben geführt hast, setzen sie einen Stern auf deine Krone. Und meine persönliche Meinung ist, dass viele Leute vielleicht Sterne auf den Kronen haben, von denen sie nicht geglaubt haben, dass sie etwas in ihrem Leben ausgerichtet haben, dass sie wirklich, dass ihr Verhalten dazu geführt hat, dass diese und diese Person doch noch zu Gott gekommen ist.

[34:43] Weiter heißt es hier auf der gleichen Seite, ich sah eine große Anzahl von Engel, die aus der Stadt herrliche Kronen brachten. Eine Krone für jeden Erlösten mit seinem Namen darauf. Als Jesus nach den Kronen verlangte, standen Engel bereit, um sie zu präsentieren. Und mit seiner eigenen rechten Hand setzte der liebenswürdige Jesus die Kronen auf die Häupter der Heiligen. In derselben Weise brachten die Engel die Harfen und Jesus reichte auch diese den Heiligen dar.

[35:05] Ja, nicht nur, dass die Kronen von Engeln hergestellt werden, die Engel bringen diese Kronen auch aus der Stadt. Wir werden ja da am gläsernen Meer stehen und wir werden dort gekrönt werden von Jesus, wie es hier heißt. Und Jesus setzt mit seiner eigenen rechten Hand jedem Erlösten eigenhändig die Krone aufs Haupt. Ich glaube, das wird eine Weile dauern, aber wir haben ja dann die Ewigkeit vor uns. Aber es wird eine ganz erstaunliche Krönungszeremonie sein.

[35:41] Und meine ganz persönliche Meinung, und ich möchte Monja danken für die schöne Kindergeschichte, wo sie ja auch erzählt hat, was Engel alles für uns tun. Wir lernen jetzt, dass Engel auch unsere Krone machen. Und ich denke, dein ganz persönlicher Schutzengel und mein ganz persönlicher Schutzengel wird deine und meine Krone herstellen und wird sie dann Jesus bringen. Und Jesus wird sie dir aufsetzen.

[36:11] Aber es wird auch viele Engel geben, die vielleicht eine Krone angefangen haben, die nie zu Ende gestellt werden wird. Vielleicht sogar eine Krone, auf der Sterne waren. Vielleicht eine Krone, auf der viele Sterne waren. Und trotzdem wird vielleicht die Krone nie überreicht und nie auf ein Haupt gesetzt werden, weil derjenige den Glauben doch am Ende seines Lebens verneint hat, weil er sich von Gott abgewandt hat. Es gibt im Himmel viele Engel, deren Schützlinge nicht dort sein werden.

[36:57] Ja, wir sollten uns auf schwere Zeiten schon gedanklich vorbereiten und daran denken, was uns erwartet und dass deine Krone im Himmel wartet. Johannes schrieb dazu in Offenbarung 2, Vers 10, fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst. Der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet. Und ihr werdet Drangsal haben, zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben.

[37:31] Jesus möchte dir deine Krone geben. Jesus möchte, dass du im Himmel bist. Und er hilft dir mit allem, was er in seiner Macht steht, dass du auch dort sein wirst. Im Jakobusbrief lesen wir, selig ist, wer Anfechtungen erduldet. Denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben. Zuerst müssen wir uns bewähren und dann werden wir die Krone bekommen.

[38:06] Jetzt sind wir bei Paulus in 2. Timotheus 4, Vers 8, sagt Paulus. Hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jedem Tag geben wird. Nicht nur bei mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben. Im Gericht wird bewiesen werden, dass ich Gott von ganzem Herzen lieb habe. Und ich werde gerecht gesprochen werden im Gericht. Und die Belohnung dessen wird die Krone der Gerechtigkeit sein.

[38:29] Im großen Kampf lesen wir dazu, auf die Häupter der Überwinder setzt Jesus mit seiner eigenen rechten Hand die Krone der Herrlichkeit. Für jeden gibt es eine Krone, die seinen eigenen neuen Namen trägt und die Inschrift Heilig dem Herrn. In jeder Hand wird ein Palmzweig des Sieges gelegt und eine goldene Harfe.

[38:54] Also wir bekommen drei Dinge. Wir bekommen eine Krone, wir bekommen eine Harfe und wir bekommen ein Palmzweig. Und alles steht für etwas. Der Palmzweig steht hier, ist der Siegesbeweis, das wir gesiegt haben über das Mahlzeichen und die Sünde und das, was wir vorhin in der Offenbarung gelesen haben. Die Krone steht dafür, dass wir Kinder Gottes sind, Priester und Könige, dass wir kleine Prinzen und Prinzessinnen sind, die in Gottes Königreich leben dürfen. Ja, und die Harfe, die werden wir dafür bekommen, um Gott zu loben, um Gott in alle Ewigkeit Lieder zu singen.

[39:36] Die Krone trägt einen neuen Namen, heißt es hier. Wir werden im Himmel wahrscheinlich nicht mehr Detlef, Dieter, Maria und Ingrid heißen, sondern wir werden andere Namen bekommen. Einen neuen Namen, aber nicht nur unser neuer Name steht drauf, sondern es steht auch eine Inschrift darauf, nämlich Heilig dem Herrn. Und wir finden diese Sache in einem ganz anderen Bibelbuch, viel weiter vorne in der Bibel, nämlich in 2. Mose 39, Vers 30. Da spricht es vom Heiligtumsdienst und da steht, sie fertigten auch das Stirnblatt, das heilige Diadem aus reinem Gold an und schrieben darauf in Siegelgravur, Heilig dem Herrn. Das heißt, die Priester hatten im Heiligtumsdienst genau den gleichen Slogan sozusagen, das Motto und die Zugehörigkeit auf ihrem Stirnblatt stehen, was wir dann auch in aller Ewigkeit auf unserer Krone stehen haben werden. Heilig dem Herrn, das heißt, wir sind Gott geweiht und das wird die Bestätigung sein, dass wir unser Leben auf dieser Erde Gott geweiht haben und so werden wir in der Ewigkeit auch Gott geweiht sein.

[40:57] Ja, wenn wir im Himmel ankommen werden, werden wir manche Menschen schmerzlich vermissen. Das wird nicht ausbleiben, aber Gott verheißt, dass alle Tränen trocknen wird und wir werden so nach und nach alles vergessen, was wir hier auf der Erde erlebt haben, weil die Ewigkeit alles überspielt, wie eine Kassette, die man mit etwas Neuem bespielt. Irgendwann vergisst man das Alte und es ist nicht mehr vorhanden. Und andersherum werden wir im Himmel auch Menschen treffen, von denen wir nie gedacht hatten, dass sie dort hinkommen werden. Es wird einige Überraschungen geben und hier heißt es im Buch Christ Object Lessons, in Deutschen ist das Jesu Gleichnis, Christi Gleichnisse, viele werden im Himmel sein, von denen ihre Nachbarn nie gedacht hätten, dass sie es dort hinschaffen würden.

[41:48] Ja, ich glaube, ein ganz prominentes Beispiel werden Paulus und Stephanus sein und ich werde Mäuschen spielen, das weiß ich jetzt schon, bei dieser Begegnung, wenn Stephanus den Paulus sehen wird und wie sie sich begegnen werden. Ich bin sicher, sie werden sich in die Arme fallen und sie werden so glücklich sein, dass sie beide dort sind.

[42:10] Hier heißt es weiter, wenn die kleinen Kinder unverweslich auferstehen von ihren staubigen Betten, schwingen sie sofort ihre Arme ihren Müttern entgegen. Sie treffen sich wieder, um nie wieder getrennt zu sein, aber viele der kleinen Kinder haben keine Mutter dort. Sie lauschen vergeblich nach dem Siegesgesang der Mutter. Die Engel nehmen die mutterlosen Kinder an die Hand und führen sie zu dem Baum des Lebens. Jesus setzt den goldenen Lichtreif, die Krone, auf die kleinen Köpfe. Gott kümmert sich darum, dass eine liebende Mutter dort sein wird, damit die kleinen Flügel sich in ihrem Arm bergen können.

[43:00] Ein unglaublich schöner Abschnitt. Kinder werden im Himmel sein. Kinder werden ihre Eltern wiederfinden, vielleicht weil Kinder zu früh gestorben sind oder Eltern früh gestorben sind. Sie werden im Himmel endlich wieder vereint werden. Aber wir lesen hier, dass es auch Kinder gibt, die dort alleine sein werden. Gott erlöst auch die Kleinen und er kennt ihre Herzen und er möchte, dass sie im Himmel sind und er wird eine sorgende Mutter finden im Himmel, die sich um diese kleinen Kinder kümmert. Das macht uns Gottes Liebe so deutlich, oder? Gott kümmert sich um das kleinste Geschöpf in seinem Universum und wird dafür sorgen, dass niemand alleine ist, dass niemand alleine unter dem Baum des Lebens sitzt und sich einsam fühlt. Einsamkeit wird es im Himmel nicht mehr geben.

[43:56] Der Mensch war von Anfang an für die Ewigkeit gemacht, aber die Sünde hat einen so degenerativen Einfluss und Effekt auf uns, dass wir in den letzten 6000 Jahren nicht nur bezogen auf die Körpergröße abgenommen haben, sondern auch in Bezug auf unser moralisches Vermögen, auf unsere moralische Integrität.

[44:26] Und ich möchte mit euch einen ganz, ganz interessanten Ausschnitt anschauen, der nicht inspiriert ist, aber der im Advent Review und Sabbath Herald erschienen ist. Und zwar hat J.N. Loveborough etwas berichtet und ich möchte mit euch lesen, was er dort geschrieben hat in dieser Zeitschrift damals. Bruder Henry Nicola hat mir vor kurzem erzählt, dass er während seiner Jugendzeit in Virginia gelebt hat. Ein Hügel auf der Farm seines Vaters wurde geöffnet, in welchem man sehr große menschliche Knochen fand. Unter diesen Knochen war ein Schädel, der so groß war, dass er sehr leicht um einen Schädel des größten Mannes herumpassen würde. Diese Knochen müssen von Menschen stammen, die acht bis neun Feet groß waren.

[45:20] Die Entdeckung solcher großer Knochen sehen wir als Beweis dafür, dass Menschen einmal viel größer waren als heutzutage. Durch den Vergleich der heutigen menschlichen Statur mit der, denen diese Knochen gehörten, zeigt, dass die Menschheit erheblich an Größe verloren hat. Ist doch ein interessanter Artikel. Stellen wir uns vor, wir würden heutzutage in unserer Bewegungszeitschrift hier in Baden-Württemberg so einen Bericht lesen von jemandem, der auf seinem Grundstück riesige Knochen entdeckt hat. Sowas hatten die damals in ihren adventistischen Zeitschriften. Wahnsinnig interessant. Und es zeigt, dass wir Menschen einmal für die Ewigkeit gemacht waren, dass wir leider viel abgenommen haben in jeglicher Hinsicht.

[46:18] Nun, wie kam es dazu? Es heißt hier in Special Testimonies on Education, die Welt ist unter dem Fluch der Sünde. Und doch ist trotz ihres Verfalls ist sie noch sehr schön. Ich glaube, das können wir bestätigen, oder? Dass wenn wir durch die Natur gehen, Gott immer noch sehr viel Schönheit in ihr hat. Wenn sie nicht durch die abgefallenen korrupten Taten der Menschen verdorben worden wäre, könnten wir, die auf der Erde leben, sie mit dem Segen Gottes so genießen, wie sie ist. Aber Ignoranz, Vergnügungssucht und sündhafte Gewohnheiten zerstören die Seele, den Körper und den Geist und erfüllen die Welt mit moralischem Verfall. Im Englischen stand hier moralische Lepra. Eine tödliche Malaria zerstört Tausende und Zehntausende. Ja, wir kranken an dieser Krankheit der Sünde.

[46:59] Und das hat ihren Ursprung im Garten Eden. Alles begann vor langer Zeit, als die Schlange das unschuldige Paar verführte und Adam und Eva vom verbotenen Baum der Erkenntnis aßen. Dass Adam sich Zeit seines Lebens bittere Vorwürfe machte und die Sünde ihm täglich vor Augen gehalten wurde, zeigt eine Aussage im großen Kampf. Denn nach seiner Verbannung aus dem Garten Eden war Adams Leben auf der Erde mit Traurigkeit erfüllt. Jedes sterbende Blatt, jedes Brandopfer, jede Verschandelung auf dem schönen Antlitz der Erde, jede Verunstaltung der menschlichen Reinheit war eine erneute Erinnerung an seine Sünde. Mit geduldiger Demut trug er für fast tausend Jahre die Strafe der Sünde. Gewissenhaft gestand er seine Vergehung, vertraute auf die Verdienste des verheißenen Heilands und starb in der Hoffnung auf die Auferstehung.

[47:58] Adam hatte keine einfachen tausend Jahre und er wusste, dass es an ihm lag, dass die Erde so litt und dass auch er immer mehr verfiel, dass auch er alt wurde und dass jede welkende Blume ihn an die schreckliche Sünde im Garten Eden erinnerte. Aber umso schöner wird die Begegnung von Adam und Jesus sein, wenn wir am gläsernen Meer stehen, dann werden diese beiden sich begegnen, der Vater der Menschheit und der Erlöser der Menschen.

[48:41] Lesen wir hierzu. Wenn die Erlösten in der heiligen Stadt willkommen geheißen werden, erschallt ein lauter Schrei der Bewunderung in der Luft. Die zwei Adams begegnen sich. Der Sohn Gottes steht da mit ausgestreckten Armen, um den Vater der Menschheit zu empfangen, das Geschöpf, das er schuf. Adam, der gegen seinen Schöpfer sündigte und dessen Sünde die Zeichen der Kreuzigung am Körper des Erlösers hinterließen. Als Adam die grausamen Zeichen der Kreuzigung wahrnimmt, fällt er Jesus nicht in die Arme, sondern in Demut wirft er sich zu seinen Füßen nieder und ruft aus, würdig, würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde.

[49:28] Behutsam richtet der Erlöser ihn auf und bittet ihn noch einmal auf Erden sein Heim zu erblicken, auf Eden sein Heim zu blicken, von wo er so lange verstoßen war. Jesus wird so glücklich sein, Adam endlich wiederzusehen, aber Adam wird zum ersten Mal realisieren, was Jesus wirklich für ihn getan hat, damit er wieder in Eden einziehen kann. Er wird zum ersten Mal die Wundmale in Jesu Händen und Füßen sehen. Er wird zum ersten Mal verstehen, dass Jesus einen grausamen Tod am Kreuz erduldet hat, um diese Sünde zu sühnen, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Aber Jesus richtet Adam behutsam auf. Er hat ihn so lieb und er freut sich so sehr, dass er endlich wieder da sein wird, wo er von Anfang an geplant war zu sein.

[50:39] In Jesaja 65 lesen wir, denn siehe ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommt. Wir werden eigentlich vergessen, was dort war auf der Erde. Wir werden uns nicht mehr an das Schlecht erinnern, sondern ihr sollt euch alle Zeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude. Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk. Und es soll kein Klagelaut und kein Wegeschrei mehr vernommen werden.

[51:08] Im Himmel werden wir uns nur noch freuen. Eine schwierige Vorstellung vielleicht, aber wir werden keine schlechten Gedanken mehr haben, keine Traurigkeit, keine Einsamkeit. All das wird es nicht mehr geben. Wir werden im neuen Jerusalem wohnen. Hier heißt es eine Stadt zum Jubel. Es wird eine riesengroße Stadt sein.

[51:42] Und der Engel, er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, herniederkommen aus dem Himmel von Gott. Die hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Leuchten war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall. Sie hatte eine große hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten. Von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die Namen der zwölf Apostel des Lammes.

[52:25] Ich finde es so schön, dass Gott uns das alles so detailliert vor Augen führt, dass wir in der Bibel so schöne Sachen finden können, um uns schon jetzt die Fantasie ein bisschen anzukurbeln, wie diese neue Stadt aussehen wird. Wir lernen auch etwas über die Wohnungen, die wir dort haben werden. Hier heißt es in Johannes 14, euer Herz erschrecke nicht, vertraut auf Gott und vertraut auf mich. In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen und wir wissen, Jerusalem wird groß sein. Es wird garantiert viele Wohnungen haben. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf das auch ihr seid, wo ich bin.

[53:11] Ja, diese Stadt wird riesengroß sein und ich möchte mit euch mal schauen, was für Ausmaße das haben wird. Hier heißt es in Offenbarung 21, und die Stadt bildet ein Viereck und ihre Länge ist so groß wie auch ihre Breite und er maßt die Stadt mit dem Rohr auf 12.000 Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich. 12.000 Stadien sind ungefähr die Entfernung von Madrid bis Berlin, aber jetzt ist das nicht nur in der Länge so, sondern auch in der Breite und auch in der Höhe.

[53:47] Ob nun die Stadt Jerusalem ein Kubus ist oder ob es vielleicht doch mehr so zitadellenmäßig aufwärts geht, das werden wir dann noch sehen. Das ist unserer Fantasie jetzt überlassen und irgendwann werden wir das entdecken, aber auf jeden Fall wird dort genug Platz sein für dich und für mich und für alle, die wir lieb haben und ich hoffe, dass so viele Wohnungen wie möglich dort gefüllt sein werden.

[54:13] Die Stadt hat viele Edelsteine. Wir haben gerade schon davon gelesen und in Offenbarung 21 und 22 lesen wir so viele schöne Dinge über die neue Erde. Hier heißt es und der Kern der Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. Die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelstein. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Safir, der dritte ein Chalcedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Saturnyx, der sechste ein Sardis, der siebte ein Chrysolid, der achte ein Beryl, der neunte ein Topaz, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth und der zwölfte ein Amethyst.

[54:53] Wenn man diese Liste liest, dann braucht man eine kleine Edelsteinkunde, um ein bisschen Einblick zu kriegen, was für Edelsteine das eigentlich sind und wie die eigentlich alle aussehen. Und vielleicht habt ihr euch auch schon mal die Arbeit gemacht, mal alle diese Steine zu suchen und zu googeln und zu sehen, wie die eigentlich wirklich aussehen. Und dann werden wir eine kleine Idee davon haben, wie es im neuen Jerusalem aussehen wird.

[55:15] Aber wir haben gelesen, die Mauers aus Jaspis und die Grundsteine sind diese verschiedenen Edelsteine, aber für die Tore hat sich Gott etwas Spezielles ausgedacht. Dort heißt es in Offenbarung 21,21 und die zwölf Tore waren zwölf Perlen. Ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle und die Stadt, die Straße der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.

[55:41] Gott wird Riesenperlen machen, riesengroße weiße Tore, durch die wir einziehen. Zwölf Stück an jeder Himmelsrichtung drei. Und vielleicht habt ihr euch verabredet, dass ihr irgendwo am dritten Westtor euch treffen werdet mit Freund oder Freundin XY. Mal sehen, ob wir das selbst entscheiden können. Ich habe so ein bisschen meine Bedenken. Vielleicht wird Gott sagen, alle Europäer hier rein und alle aus Afrika dort rein. Vielleicht wird das auch mischen. Vielleicht werden wir auch nach Alter geordnet gehen oder nach anderen Kriterien. Auf jeden Fall wird die Stadt die Tore nie wieder zumachen.

[56:24] Die Tore werden immer offen bleiben und das ist ein Symbol dafür, dass es keinen Feind mehr gibt. Eine Stadt, die eine hohe Stadtmauer hat, ist dazu angelegt zu schützen. Aber wenn eine Stadt mit hohen Stadtmauern ihre Tore Tag und Nacht offen lässt, dann zeugt es davon, dass es eigentlich keine Bedrohung gibt. Und so wird es im Himmel sein.

[56:52] Wir werden im Himmel viele tolle Dinge tun. In Jesaja 65 heißt es hier, sie werden Häuser bauen und sie auch bewohnen. Sie werden Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen. Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt und nicht pflanzen, damit es ein anderer ist. Denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein. Und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen.

[57:13] Ich weiß nicht, ob ihr Gartenarbeit macht. Ich mache das sehr gerne und jetzt ist ja gerade die Zeit, wo man sät, wo man pflanzt, wo man pflegt. Und in ein paar Monaten werden wir das dann ernten, was wir jetzt bearbeiten und werden uns daran freuen. Dann sitzt man am Tisch und freut sich, ach das ist mein Salat, meine Gurke, meine Tomate und das ist alles bio. Und so wird es im Himmel auch sein. Wir werden Gartenarbeit machen und wir werden alles selber essen, was wir dort angepflanzt haben. Wir werden nicht faul rumliegen auf der neuen Erde. Das kann ich euch versprechen. Wir werden viele sinnvolle Arbeit tun.

[57:57] Hier heißt es in Councils to Teachers, Parents and Students, Gott ist ein konstanter Arbeiter. Die Engel sind Arbeiter. Sie sind Diener für die Menschenkinder. Diejenigen, die sich auf einen Himmel mit Untätigkeit freuen, werden enttäuscht sein. Denn die Wirtschaft des Himmels hat keinen Platz für die Befriedigung von Trägheit. Aber den Schwachen und Schwerbeladenen ist Ruhe verheißen. Also wenn ihr auf der Erde schon gerne arbeitet, ihr dürft im Himmel weiterarbeiten. Und wenn ihr das Bedürfnis habt, euch im Himmel auszuruhen, wird auch dafür Platz sein. Aber auf jeden Fall werden wir im Himmel sehr sinnvolle Sachen machen.

[58:33] Wenn die Kinder jetzt noch zuschauen, dann dürft ihr euch eure Ohren spitzen. Denn ihr werdet auf der neuen Erde ganz bestimmt mit allerlei tollen Tieren spielen können. Vielleicht werdet ihr auf Elefanten reiten, vielleicht auch auf einem Tiger. Vielleicht werdet ihr auch mit den Giraffen spielen.

[59:05] In Jesaja 11 heißt es, da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen und ein kleiner Knabe wird sie leiten. Die Tiere sind nicht mehr gefährlich auf der neuen Erde. Wir werden mit ihnen spielen können. Die Kinder werden mit ihnen spielen können. Und ihr lieben Kinder, ihr dürft Gott auch eure Wünsche äußern. Wenn ihr Gott sagt, lieber Gott, ich möchte im Himmel unbedingt einen eigenen Tiger haben oder einen eigenen Löwen oder was auch immer euer Lieblingstier ist. Ich bin sicher, Gott wird euch diesen Wunsch erfüllen.

[59:43] Ich erzähle euch mal, was ich mir wünsche im Himmel. Vielleicht erratet ihr, was das für eine Frucht ist. Als ich vor ein paar Jahren in Mexiko war, um dort eine Evangelisation zu halten mit Cherhim, da habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Mangos gegessen, die nicht den Ozean überquert haben. Mangos direkt vom Baum. Und ich konnte mein Glück nicht fassen. Ich habe eigentlich in Mexiko die Hälfte meiner Nahrung nur bestand nur aus Mangos. Ich habe so viele Mangos gegessen und die Gemeinde, der ich gepredigt habe, die hat das dann irgendwann mitgekriegt. Und ich habe Mangos über Mangos gekriegt und ich konnte gar nicht so viel Mangos essen. Sie haben so gut geschmeckt. Und ich weiß, wenn ich auf der neuen Erde bin, dann wünsche ich mir von Gott ganz viele Mangobäume in meinem Garten, in meinem Landhaus. Und dann werde ich diese Mangos pflegen und ich werde sie ernten. Und ich werde euch vielleicht ein paar abgeben.

[1:00:33] Der Mensch ist nicht für die Großstadt gemacht. Der Mensch wurde für einen Garten gemacht, für die Natur, in der er leben sollte. Wir werden sozusagen Outdoor-Menschen sein. Wir werden zwar eine Stadt, eine Wohnung im neuen Jerusalem haben, aber wir werden auch viel in der Natur die Zeit genießen können, im Garten. Und wir werden uns dadurch erholen. Uns geht es ja heutzutage schon so, wenn wir mal in die Natur gehen, dann reicht dieser Erholungseffekt für einige Tage. Wenn wir wirklich im Wald waren, die Gerüche dort aufgesogen haben, das Sonnenlicht, das durch die Bäume glitzert, das verändert uns. Und es verändert uns auch auf der neuen Erde für alle Ewigkeit.

[1:01:18] Ja, Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in einen Garten, dass er ihn bebaute und pflegte. Und auf der neuen Erde wird es so sein, wenn Adam dort sein wird, wird Jesus ihn zum Garten Eden führen, zum noch schöneren Garten Eden. Und hier heißt es im großen Kampf, überwältigt von Freude, sieht er die Bäume, die einst seine Wonne waren. Genau dieselben Bäume, deren Früchte er einst sammelte in den Tagen seiner Unschuld. Also Adam wird den Garten Eden richtig wiedererkennen. Er sieht die Weinreben, die seine eigenen Hände bereitet haben, die genau dieselben Blumen, um die er sich einst gekümmert hat. Sein Verstand begreift die Realität dieser Szene. Er versteht, dass dies tatsächlich das wiederhergestellte Eden ist, nun aber viel schöner als bei seiner Verbannung.

[1:02:09] Gott hat so viele schöne Dinge für uns vorbereitet und wir dürfen sie in alle Ewigkeit genießen. Gott zeigt seine Liebe zu uns darin, dass er unseren Mangel ausgleicht. Adam konnte sich für die letzten 6000 Jahre oder fast über 5000 Jahre nicht, oder 6000 Jahre, nicht um den Garten Eden kümmern. Der Garten Eden war noch eine ganze Weile auf der Erde und wir lesen das in diesem Zitat.

[1:02:40] Nachdem der Mensch aus dem Garten und seinen herrlichen Gefilden ausgestoßen worden war, verblieb der Garten Eden noch lange auf der Erde. Denkt mal daran warum. Der gefallenen Menschheit war es lange noch erlaubt, das Heim der Unschuld zu betrachten, dessen Eingang nur von wachenden Engeln versperrt wurde. Hierher kam Adam und seine Söhne, um zu opfern. Hier erneuerten sie ihre Gelöbnisse des Gehorsams zum Gesetz, dessen Übertretung sie aus dem Garten verbannt hatte. Als die Zeit der Ungerechtigkeit sich über die Erde ausbreitete und der Abfall der Menschen eine Sinnflut herbeiführte, nahm die Hand, die den Garten gepflanzt hatte, ihn von der Erde fort. Aber in der letzten Wiederherstellung, wenn es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird, wird er noch herrlicher und bewundernswerter wiederhergestellt werden, als er es zu Beginn war.

[1:03:47] Wir werden zusammen mit Adam den Garten Eden bebauen und wir werden wahrscheinlich viel von seinem gärtnerischen Know-how lernen und von den Engeln und wir dürfen Blumen pflanzen, die nie verwelken. Die Kinder werden Blumen pflücken für ihre Mamas und die Mamas werden sie auf einen goldenen Tisch stellen und diese Blumen werden nie wieder verwelken.

[1:04:06] Kein sterblicher Verstand kann sich je die Herrlichkeit des Paradieses Gottes vorstellen. Das ist etwas unglaublich Schönes, was uns dort erwartet und ich hoffe, dass du dich auf diese Realität freust. Wir werden Früchte essen, die so lecker schmecken, noch leckerer als Mangos wahrscheinlich, nämlich die Früchte vom Baum des Lebens.

[1:04:40] Hier heißt es mitten auf ihrer Straße und auf den beiden Seiten des Stromes war der Baum des Lebens. Die tragen zwölfmal Früchte. Jeden Monat bringen sie ihre Frucht und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Wir werden regelmäßig von diesem Baum essen und dadurch werden wir wachsen. Ihr wisst ja, wir werden ein bisschen kleiner sein als Adam, haben wir ja vorhin gelesen und vielleicht wenn wir dann am gläsernen Meer stehen, werden wir in die Höhe gucken und sagen, Adam, ich hoffe, ich bin irgendwann so groß wie du und dann wird Adam sagen, ja du musst nur ein paar Jahrhunderte vom Baum des Lebens essen und dann wirst du wahrscheinlich so groß sein wie ich und so stark sein.

[1:05:25] Aber es gibt auch eine Warnung, die uns hier gegeben wird in Offenbarung 22, wo es heißt, und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches und dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt von denen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Der, der Gottes Wort liebt und der der Gottes Wort in sein Herz schließt, der wird essen vom Baum des Lebens. Aber der, der das Wort Gottes verschmäht, der es vielleicht sogar ändert, der es verfälscht. Dessen Anteil wird weggenommen vom Baum des Lebens.

[1:06:04] Ich möchte dich heute ermutigen, dass du den Himmel in deinem Herzen hast. Vielleicht fällt es dir schwer, all diese Dinge dir vorzustellen. Vielleicht fällt es dir schwer, dich auf die Ewigkeit zu freuen, weil das Leben auf dieser Erde so schwer ist. Vielleicht fällt es dir schwer, weil du weißt, du hast Menschen, die du lieb gehabt hast, sterben sehen, hast keine Hoffnung, dass sie dort sein werden. Ich möchte dich ermutigen, dass du den Himmel in dein Herz einschließt und dass du täglich in dieser Realität lebst, dass der Himmel real ist. Dass Jesus jetzt eine Wohnung für dich vorbereitet und dass er dich dort haben will, unbedingt. Jesus setzt alles daran und er macht alles möglich in diesem Moment, dass du dein Herz so ausrichtest, dass du unter dem Baum des Lebens sitzen kannst und seine Früchte essen kannst.

[1:07:14] Für seine treuen Nachfolger war Jesus ein täglicher Begleiter und ein vertrauter Freund. Sie haben in engem Kontakt mit ihm gelebt, in konstanter Kommunikation mit Gott. Über ihnen ist die Herrlichkeit Gottes erschienen. In ihnen scheint die Erkenntnis Gottes vom Angesicht Jesu wieder. Nun freuen sie sich der untrüglichen Strahlen des Glanzes und der Herrlichkeit des Königs in seiner Majestät. Sie sind vorbereitet auf die Gemeinschaft des Himmels, denn sie haben den Himmel im Herzen. Bereite dich vor auf den Himmel. Denk darüber nach. Lies ein bisschen darüber. Wenn du gut Englisch verstehst, empfehle ich dir dieses Buch, Heaven, was es leider nur auf Englisch gibt. Ein ganzes Buch nur über den Himmel und wir haben heute viel daraus gelesen.

[1:08:16] Der Himmel ist Wirklichkeit und wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr allzu lange, bis wir dort sind. Diese Erde ist die Vorbereitung auf den Himmel. Dieser Ort, an dem wir jetzt sind, ist nicht der Ort, an dem wir ewig bleiben werden. Es ist eine Erde, die von Verfall geprägt ist, aber der Himmel wird ewig sein. Ich komme bald, sagt Jesus. Halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme. Ich wünsche dir, dass dein Engel deine Krone fertigstellen kann und dass Jesus mit seiner rechten Hand deine Krone auf dein Haupt setzt, am gläsernen Meer. Und ich freue mich, wenn wir uns dort sehen und ich wünsche euch Gottes Segen im täglichen Leben in der Realität des Himmels. Habe den Himmel im Herzen. Amen.

[1:09:20] Lieber Herrgott, lieber Jesus, uns erwartet wirklich ein Land reinster Freude und wenn wir im Glauben vorangehen, dann können wir es jetzt schon sehen. Herr, du hast so viel für uns getan. Du hast so viel riskiert, um uns dort zu haben, worüber wir heute gelernt haben. Herr, kein Wort der Dankbarkeit kann je ausdrücken und kann je erfassen, wie

[1:10:05] dankbar wir dir sind. Wir werden in aller Ewigkeit über dein Opfer und deine Liebe nachdenken und es doch nicht ergreifen und doch nicht erfassen, was für eine Liebe du zu deinen Geschöpfen hast. Herr, ich möchte dich bitten, für jeden, der diese Predigt gehört hat, dass du ihm den Himmel ins Herz schenkst. Herr, bewahre uns und behüte uns und lass uns festhalten am Glauben, dass niemand uns unsere Krone nehmen kann. Lass uns den Lauf des Gerechten laufen und dass wir den Siegeskranz am Ende ergreifen. Herr, wohne in uns. Mach uns zu Jüngern und Nachfolgern und hilf, dass wir jeden Tag auf dich vertrauen und dich nicht loslassen. Ich bitte dich in deinem Namen. Amen.


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