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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2023 1st Nr 11

In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf das Thema „In schweren Zeiten wirtschaften“ ein und beleuchtet, wie biblische Prinzipien uns auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten leiten können. Anhand des Buches Haggai wird aufgezeigt, dass die Vernachlässigung von Gottes Werk zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen kann und dass Investitionen in Gottes Reich eine Priorität darstellen sollten. Die Botschaft ermutigt dazu, trotz aller Widrigkeiten auf Gott zu vertrauen und seine Prioritäten über die eigenen zu stellen, um seinen Segen zu erfahren.


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Serie: CSH 2023 Q1 – Gottes Haushalter

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf dem amazing disciples. Zur 11. und damit vorletzten Folge unserer Serie "Haushalter Gottes". Das Thema, das wir heute in Vorbereitung auf das Bibelgespräch am 18. März gemeinsam studieren wollen, ist ein Thema, das insbesondere für uns in dieser Zeit und vor allem auch im Hinblick auf die nahe Zukunft von allergrößter Bedeutung ist. Das Thema ist: In schwierigen Zeiten wirtschaften. Wir hören überall um uns herum, dass die Welt sich in der Krise befindet, dass die Zeiten nicht so gut sind und vermutlich noch schlimmer werden könnten, so die Analyse vieler Politiker und Wirtschaftsexperten. In der Bibel finden wir nicht eine Analyse, sondern wir finden eine prophetische Vorhersage, die uns sehr wohl deutlich macht, dass es noch sehr viel dramatischer werden wird und sehr viel schwieriger in der Zeit kurz vor der Wiederkunft.

[1:55] Und wir wollen heute uns gemeinsam Gedanken machen, wie die Prinzipien der Haushalterschaft, der Umgang mit den Talenten, Ressourcen und natürlich auch mit dem Geld – und das ist ja immer wieder hier auch zentral ging in dieser Serie – wie dieser Umgang und dieses Prinzip mit der Haushalterschaft, wie in diese in schwierigen Zeiten und damit auch in der Endzeit besonders zum Tragen kommen. Wir wollen uns einige Bibelstellen gemeinsam anschauen. Und bevor wir das tun, wollen wir denjenigen um Weisheit bitten, der versprochen hat, bei uns zu sein bis ans Ende der Welt. Das heißt, in allen schwierigen Zeiten uns zur Seite stehen wird, nämlich unser Herr Jesus Christus. Der immer für uns sagt, er gesagt von dem ist in der Bibel heißt, dass er unser Hirte ist, so dass es uns an nichts mangelt. Lasst uns gemeinsam zu ihm beten.

[2:52] Lieber Herr Jesus, wir möchten dir danken sagen, dass du versprochen hast, dass du uns durch jede Krise hindurchführen kannst. Du hast nicht versprochen, dass es keine Probleme geben wird und keine Krisen oder keine schwierigen Zeiten. Du hast aber versprochen, dass deine Gnade und Güte uns folgen werden, immer da und das durch alle Fehler du uns hindurchführen wirst, wenn wir an dir festhalten. Wir möchten dich bitten, dass durch deinen Geist wir heute verstehen, wie wir auch unter enormen Druck haushalterisch sein können, der Gnade und der Ressourcen, die du uns schenkst. Wir möchten dich bitten, dass wir dadurch dich und das Wesen von Gott dem Vater, der für uns da ist, besser verstehen. Wir möchten dich bitten, dass du uns deinem heiligen Geist erfüllst und dass die Worte der Bibel dazu führen, dass wir unser Leben ganz in deine Hand geben und so leben, dass Menschen realisieren, dass Gott real ist und dass er sich um uns kümmert und dass wir ihm mehr vertrauen können als allen anderen Menschen oder uns selbst. Und darum bitten wir, dass du jetzt unser Lehrer bist und danken dir dafür, dass du es tun wirst, denn du hast es versprochen. Im Namen Jesu. Amen.

[4:23] Wir wollen unser Studium beginnen mit einer Passage, mit einigen Versen aus einem Bibelbuch, das in der Lektion so nicht angegeben worden ist, von dem ich aber glaube, dass es einige Prinzipien zeigt, die genau für dieses Thema von größter Relevanz sind, bevor wir dann auch die meisten der Stellen uns anschauen werden, die auch in der Lektion besprochen worden sind. Lass uns gemeinsam zum Buch Haggai gehen. Haggai ist ein sehr interessantes Buch. Ich habe jetzt einige Wochen und Monate damit verbracht, dieses Buch intensiver zu studieren, und es ist ein kleines, aber sehr kompaktes und sehr aktuelles Buch, das uns herausfordert und auffordert, all unser Vertrauen in Gott hineinzulegen und für ihn zu wirken. In Haggai Kapitel 1 und dort Vers 2 heißt es: "So spricht der HERR der Herrscher."

[5:15] War ein Prophet, der in der Zeit nach dem babylonischen Exil wirkte, in einer Zeit, als das Volk gerade nicht am Tempel baute. Das heißt nämlich in Vers 2: Dieses Volk sagt, es ist noch nicht die Zeit gekommen, die Zeit, um das Haus des Herrn zu bauen. Wir befinden uns im Jahre 520 vor Christus, im zweiten Jahr des Königs Darius. Und zu dieser Zeit war es offiziell den Juden verboten, am Tempel zu bauen. Zwei Jahre zuvor, im Jahre 522, war der Wiederaufbau des Tempels, den einst Kyros erlaubt hat, in seinem ersten Jahr durch diesen berühmten Erlass aus dem Buch Esra und dort Kapitel 1, dieser Wiederaufbau verboten worden durch den Betrüger Gaumata, der sogenannte falsche Smerdis, den die Perser nannten, der sich für den verstorbenen Bruder des Königs Kambyses ausgab, für Bardiya. Und die ganze Geschichte ist in Esra 4, wo er dann Smerdis genannt wird, ab Vers 7 bis Vers 24 beschrieben. Dort haben nämlich die Samaritaner, die schon seit den Tagen Kyros den Wiederaufbau behindern wollten und verhindern wollten, einen langen Brief geschrieben, aufgrund dessen dann dieser Betrüger Gaumata den Tempelbau verboten hat. Das also die Lage, die Staatsmacht, das persische Reich hatte die Weiterarbeit am Werk Gottes verboten.

[6:50] Und so haben die Israeliten, die Judäa hier gesagt: Na ja, dann ist, obwohl nicht die Zeit gekommen. Ja, wir dachten vielleicht, das ist schon Zeit, aber offensichtlich die Schwierigkeiten in unserem Weg scheinen darauf hinzudeuten, dass es nicht Zeit ist für Gottes Werk zu arbeiten. Kann das auch heute sein, dass durch Schwierigkeiten, die entstehen, seien sie persönlicher Art, seien sie von außen kommend, dass vielleicht sogar der Staat Dinge verbietet, dass auch in der Zukunft ja passieren wird, dass wir dann den Eindruck bekommen und sagen: Na ja, dann ist es vielleicht jetzt gerade nicht an der Zeit, Mission zu machen, ist gerade nicht an der Zeit, Gottes Wort zu verbreiten? Dementsprechend hat man sich auf das eigene Wohlergehen im eigenen Zuhause konzentriert.

[7:37] In Vers 4 heißt es: "Ist es aber für euch an der Zeit, in euren Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt?" Die Samaritaner hatten zu dem Zeitpunkt kein Problem damit, dass das Wort Gottes sprach, lag aber es ihnen selbst, dass sie sich um sich selbst treten. Die Frage ist, wie viele von uns finden es vielleicht normal, dass wir uns um uns selbst drehen, um unsere eigenen Bedürfnisse, während das Werk Gottes immer noch unvollendet brach liegt?

[8:10] Interessanterweise war es genau in dieser Konstellation, interessanterweise eine schwierige wirtschaftliche Situation. Es heißt in Vers 6: "Ihr seht viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer seinen Lohn verdient, der legt ihn in eine durchlöcherte Tasche." Die Leute hatten am Ende wenig auf dem Konto. Sie investierten viel und bekamen wenig heraus. Denn die Menschen, die meinten, dass das Werk Gottes jetzt noch nicht weitergetrieben werden muss, sondern dass man sich erst einmal um sich selbst kümmern muss, erlebten eine Zeit wirtschaftlichen Mangels. Wie das weiter ab Vers 9: "Ihr habt viel erwartet, doch sie es wurde wenig daraus und brachte das Heim so bis jetzt weg." Also, man hat nicht viel gehabt und das war auch da nicht mehr da. Warum? "So spricht der HERR der Herrscher: Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen. Darum hat der Himmel über euch seinen Tau zurückgehalten und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten, und ich habe die Dürre gerufen über das Land, über die Berge, über Korn, Most und Öl und über alles, was der Erdboden hervorbringt, auch über Menschen und Vieh und über alle Hände."

[9:25] Interessanterweise war also die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Folge der Vernachlässigung des Werkes Gottes. Und im Grunde genommen war das ein echter Teufelskreis, denn je mehr man sich mit dem eigenen beschäftigte und Gottes Werk brach liegen ließ, desto mehr brach Gottes Werk, desto mehr wirtschaftliche Konsequenzen, Schwierigkeiten gab es. Und je mehr Schwierigkeiten es gab, desto mehr dachte man, man muss jetzt um sich selbst drehen und um sich selbst kümmern. Und so wurde das Volk tatsächlich quasi buchstäblich gedrängt.

[10:11] Und deswegen fordert Gott sein Volk im Buch durch den Propheten auf, einmal zu reflektieren über die eigenen Gedanken und die eigene Handlungsweise nachzudenken. Es heißt in Vers 5: "Und nun, so spricht der HERR der Herrscher: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege." Genauso in Vers 7: Immer wieder in diesem Buch sagt Gott: "Achtet auf eure Wege." Versucht einmal nachzuvollziehen, von Ursache zu Wirkung nachzudenken. Versucht einmal nachzuvollziehen, warum es euch wirtschaftlich nicht so gut geht.

[10:50] Und dann hat Gott einen Wunsch mitten in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, als schon das, als in einer Zeit, als die Menschen zwar alles in ihr eigenes Wohlergehen investierten und das schon nicht reichte und viel zu wenig übrig blieb, in einer Zeit, in der sie wahrscheinlich gedacht haben, dass sie noch Hilfe gebraucht hätten für sich selbst, sagt Gott den Folgendes und gibt ihnen folgenden Auftrag in Vers 8: "Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus." Gemeint ist das Haus Gottes, der Tempel. "Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der HERR."

[11:30] In einer Zeit des wirtschaftlichen Mangels, als man kaum genug hatte, um Umsatz zu werden oder sich satt zu trinken oder warm zu sein, Zeiten, die schwieriger waren als sie es heute sind, denn ganz ehrlich, auch wenn manchmal nicht mehr alles aufgrund unterbrochener Lieferketten so vorhanden war, wie es vielleicht in diesen unfassbaren Zeiten des Überflusses vor zehn Jahren noch möglich war, sind wir alle satt und wir haben genug zu trinken und in der Regel werden wir auch alle warm. Ja, wir werden ein bisschen Angst, dass sie in diesem Winter vielleicht die Heizung nicht ganz so warm werden könnten, aber im Grunde genommen ist das auch nicht eingetroffen. In einer Zeit, in der es den Menschen wirklich wirtschaftlich schwer ging und all das, was sie investierten, kaum das brachte, was zum Leben notwendig war, sagt Gott zu ihnen: Hört auf, immer nur an euch zu denken und fangt an, Zeit und Energie und Ressourcen in den Wiederaufbau des Tempels zu stecken.

[12:29] Das erscheint aus wirtschaftlicher Perspektive sehr unklug. In einer Zeit, in der das, was ich alles selbst besitze, nicht einmal ausreicht, um mich selbst warm zu halten und satt zu halten, soll ich jetzt noch Arbeitszeit und vielleicht noch Geld, das ich habe, und Ressourcen hineinstecken in die Arbeit am Tempel Gottes? Ja, genau.

[12:56] Gott ist Antwort für schwierige Zeiten, für wirtschaftlich schwierige Zeiten ist: Investiere mehr in Gottes Werk, als du es bisher getan hast. Weil Gott die Dinge, wie sie wirklich sind, nicht so wie wir Menschen sie hin und her wegen. Gott sieht, dass gerade die schwierigen Zeiten mitunter deswegen kommen, weil wir zu wenig in Gottes Werk investiert haben.

[13:17] Interessant, ein Buch Haggai, und deswegen mag ich das Buch Haggai so gerne. Es ist eine wirklich ermutigende Botschaft, denn hier passiert etwas, was man in den im Alten Testament bei den Propheten sehr selten findet, zumindest wenn es, wenn die Propheten zu ihrem eigenen Volk sprechen. Ja, bei den, wenn die Jona zu den Heiden sprechen, haben sie mehr Erfolg. Normalerweise ist es so, dass die Propheten mit ihrer Botschaft nicht gehört werden. Nicht so bei Haggai. Denn das heißt hier, wir sehen ab Vers 12 bis 14, dass die Führer des Volkes, das ist Serubbabel, der weltliche Führer, also der säkulare Führer, der politische Führer, besser gesagt, und jetzt war der geistliche Führer, der Hohepriester, dass beide, Serubbabel, der ja aus königlichen...

[14:04] ...auf die Stimme Gottes gehört haben und den Geist der Weissagung, der durch Haggai gesprochen hat, ernst genommen haben.

[14:18] Wenn in unserer Zeit mit den Schwierigkeiten, die sie mit sich bringt, das ganze Volk Gottes, inklusive aller Leiter, auf den Geist der Weissagung hören, auf die prophetische Botschaft Gottes und sich bekehren. In diesem Punkt, das wünsche ich mir, und das wünscht sich Gott hier im Buch Haggai. Und wir sehen im Buch Haggai, dass es möglich ist und dass es geschieht. Denn das heißt in Vers 14: "Und daher erweckte den Geist darüber, Serubbabel, des Sohnes Schealtiels, und den Geist Josuas, des Sohnes des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Überrests des Volkes, so dass sie kamen und die Arbeit am Haus des Herrn, des Herrschers ihres Gottes, in Angriff nahmen."

[15:02] In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit ist die Botschaft Gottes: Arbeitet wieder richtig für den Herrn, und es kommt zu einer Erweckung. Gott sendet als Antwort auf die Notlage der Israeliten eine Erweckung, die dazu führt, dass man die Arbeit am Werk Gottes wieder aufnimmt.

[15:21] Hast du den Eindruck, dass wir in schwierigen Zeiten leben und zu dem Eindruck, dass nicht genügend übrig bleibt von deinem verdienten Geld, dass du den Eindruck, dass wirtschaftlich alles den Bach runtergeht? Statt dich darüber zu beschweren, suche die Erweckung, die Gott dir heute anbietet, und fang an wieder, Gottes Werk als Priorität in deinem Leben zu betrachten.

[15:50] Und was das Buch Haggai jetzt zeigt, ist außergewöhnlich interessant. Gott sagt nämlich jetzt, und wir schauen mal ein bisschen weiter. Wir können hier nicht die Zeit, das gesamte Buch anzuschauen. Es ist so faszinierend und so spannend. Ich kann euch nur ans Herz legen, das ist ja auch nicht lange. Vielleicht könntet ihr das einfach mal selbst lesen. Vers 18, ein bisschen euch anschauen. Wir haben auch in unserer Sendereihe "Gott mit uns" dazu ein paar weitere Gedanken noch aufgezeichnet.

[16:18] Wenn wir zu Haggai 2 gehen und dort Vers 18 und 19, dann sagt Gott Folgendes, nachdem wir wiederum gesagt hat: "Achtet auf eure Wege. Seht, wie schwierig eure Lage gewesen ist, als ihr an euch selbst gedacht habt, primär." Da heißt es jetzt in Vers oder in dem Fall, so eigentlich überhaupt nur in Vers 18: "Haggai 2: So achtet nun aufmerksam darauf von diesem Tag an und weiterhin vom 24. Tag des 9. Monats." Was war das für ein Tag? Von dem Tag an, da der Grundstein zum Tempel des Herrn gelegt worden ist. Achte darauf. Gott sagt: Merkt euch diesen Tag, kreuzt ihn im Kalender. Damals Schrift, aber kreuzt euch das. Merkt euch diesen Tag, ab dem Zeitpunkt, wo ihr angefangen habt, wieder von Gott zu wirken, wo dieser Grundstein gelegt worden ist. Ab dem Tag werde ich euch segnen.

[17:07] Vers 19: "Liegt das Saatgut immer noch im Speicher? Hat auch der Weinstock, der Feigenbaum, der Granatapfel und der Ölbaum noch nichts getragen? Von diesem Tag an will ich segnen."

[17:19] Die Antwort, die Gott hier im Buch Haggai uns gibt, scheint alle menschliche Logik zu sprengen, denn er sagt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten wir über unser Verhältnis zum Werk Gottes nachdenken, statt unsere Investitionen, das wäre Gottes, noch weiter zu kürzen, weil es uns ja so finanziell schlecht geht. Sollten wir uns erwecken lassen und Gottes Werk an die Priorität, also auf die erste Stelle setzen, unserer Kinder zur Priorität machen. Und dann...

[17:49] ...genau dann, nicht 100 Jahre später, nicht irgendwann mal in der Ewigkeit, sondern ab dann wird Gott uns segnen, wie wir es uns vorher nicht hätten vorstellen können. Ich kann das aus eigenem Leben bezeugen. Immer dann, wenn man sich Gott ganz zur Verfügung gibt, immer dann, wenn man in Schwierigkeiten an Gott festhält und ihn an die erste Stelle setzt, auch wenn das bedeutet, vielleicht auf den ersten Blick auf Dinge zu verzichten. Immer dann kann Gott viel mehr segnen, als es jemals tun könnte, wenn wir unseren eigenen Wünschen, unserem eigenen Ich nachfolgen. Ja, Gott segnet in gewisser Weise alle Menschen. Er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und die Guten, und alle haben den Nutzen des Regens. Ja, aber Gott will mehr als uns nur ein wenig allgemein segnen. Er möchte, dass wir den Segen in Fülle genießen. Und Gottes Prinzip, sein Ratschlag, seine Botschaft an uns in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten ist: Stelle Gottes Werk an die Nummer 1.

[19:05] Ist das eigentlich nichts anderes als eine ganz praktische Illustration des Prinzips, dass Jesus selbst in seiner großen Regierungserklärung, der Bergpredigt, in Matthäus Kapitel 6, Vers 33, gesagt hat. Und wir sehen hier bei Haggai, dass Gott das nicht einfach nur als schönen Spruch gemeint hat, sondern als echte Realität im Alltag. Dann, wenn man nicht genügend zu essen hat, dann, wenn einem kalt ist, weil die Kleidung nicht ausreicht, dann genau auch dann gilt Matthäus 6, Vers 33: "Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit." Das ist die Gerechtigkeit Gottes.

[19:53] Jesus sagt, unsere Priorität soll das Reich Gottes sein, das Evangelium vom Reich Gottes in die ganze Welt gepredigt werden sollen. Die Gerechtigkeit Gottes, die uns bekleiden soll. Jesus, von dem das heißt, der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit Gottes, die sich eben im Evangelium zeigt, die bedeutet, dass Jesus Christus für meine Sünden, für alle meine Sünden gestorben ist, so dass Gott mich anschauen kann, als hätte ich diese Sünden nie begangen und deswegen frei sein darf und gereinigt sein darf und wissen darf, dass Gott mir vergeben hat, weil Jesus bereits den Preis bezahlt hat. Und diese gute Nachricht und all das, was sie mit sich bringt, nämlich die Freude der Erlösung und der willige Gehorsam aus Liebe und die Verbreitung dieser guten Nachricht, weil sie so gut ist, hat dann die absolute Priorität.

[20:56] Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit sollen die Priorität in unserem Leben haben. Damit zeigen wir, wenn wir so leben, damit zeigen wir, dass wir Gott wirklich vertrauen. Denn es geht ja weiter: "Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden." Gott sagt nicht: Entscheide dich für Gott und gegen das Leben zu wenige. Das ist nicht der Punkt. Sondern wer Vers 33 ernst nimmt und auslebt, der beweist, dass er Gott so gut kennt und so lieb hat, dass er ihn so als persönlichen Freund kennt, dass er weiß, dass Gott nur das allerbeste für ihn will und ihn nicht im Stich lassen wird. Wer das zeigt, der weiß, dass Gott auf seiner Agenda-Liste mich ganz oben hat.

[22:04] Sag nicht Jeremia 32 und dort Vers 41 in so wunderschöner Vers. Kann gar nicht aufhören, ihn immer wieder zu zitieren. Jeremia 32, Vers 41: Im Kontext dieses neuen Bundes, wenn Gott das Volk hier wieder herstellt, zurückführt und einen Bund mit ihnen schließt, dass sie nicht mehr von ihm abweichen. Da heißt es hier: "Dann, wenn er ihnen die Furcht in ihr Herz geben wird." Vers 41: "Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun." Gott freut sich, wenn er uns Gutes tun kann. Gott freut sich, wenn er uns segnen kann. Er freut sich, wenn er uns genügend zu essen und zu trinken geben kann. Gott freut sich, wenn er uns genügend Kleidung geben kann. Gott freut sich über alle Dinge. Wir müssen uns nicht entscheiden und sagen: "Ich will Gott dienen, deswegen darf ich nichts essen oder nichts trinken oder nichts kleiden." Er mich nicht begleiten oder so. Gott freut sich, uns wohl zu tun. "Ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele." Mit anderen Worten, die...

[23:01] ...unintelligible Priorität in Gottes...

[23:03] Die Priorität in Gottes Denken ist, dass er es dir und mir schön machen möchte, dass er uns segnen möchte, dass er uns zurückbringen möchte, dass er uns einpflanzen will in dieses Land. Und was er sich wünscht, ist, dass wir ihm das so sehr glauben, dass er es gut mit uns meint. So, wie man sagen kann, dass wir es ihm so sehr glauben, dass er uns liebt, dass wir als Zeichen unseres liebevollen Glaubens ihn an die erste Stelle setzen, weil wir wissen, dass er sich um uns kümmert.

[23:34] Wenn wir aber sagen: "Ja, Gott kümmert sich um mich, aber dann nehme ich alle meine Ressourcen und alle meine Gaben und Fähigkeiten nur für mich, weil ich Angst habe, dass ich etwas verpassen könnte, weil ich Angst habe, dass sie nicht genügend haben könnte", was sagt das für meinen Glauben? Was sagt das über mein Vertrauen in Gott? Hier in Matthäus 6 finden wir den Lackmustest echten Glaubens, dass Gott das Beste für mich will, dass er wirklich gut ist. Menschen, die so leben, beweisen vor der Welt und dem Universum, dass man sich auf Gott verlassen kann, dass er wirklich der beste König ist, der alles, was nur erdenklich Gutes, für mich tun möchte.

[24:11] Und liebe Freunde, ich möchte in meinem Leben mehr Gottvertrauen. Du auch? Ich möchte sein Werk, seine Botschaft an die erste Stelle setzen, nicht um ihn zu beeindrucken, sondern um deutlich zu machen: Ich glaube, dass du mein Leben mehr segnen kannst, als ich es selbst tun könnte, wenn ich es selbst in die Hand nehme.

[24:43] In diesem Abschnitt in Matthäus Kapitel 6, kurz davor, hat Jesus dementsprechend gesagt, ab Vers 31: "Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Oder was werden wir trinken? Oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt." Warum trachten die Heiden primär nach Essen und Trinken und nach all dem, was sie Gott nicht kennen? Sie wissen nicht, dass es jemanden gibt, der all das für sie tun wird. Und weil sie ihn nicht kennen und weil die Götter, die sie hatten, sich darum nicht gekümmert haben, weil die Götter der Griechen und der Römer und der Babylonier und Ägypter und auch die Götter unserer Welt sich nicht darum kümmern, dass uns gut geht, deswegen denken wir, dass wenn wir Gott nicht kennen, dass wir uns selbst um uns selbst kümmern müssen.

[25:35] Aber, liebe Freunde, lasst uns Gott wirklich kennen. Lasst uns ihn so kennenlernen. Das ist ganz entscheidend. Wir müssen ihn tatsächlich kennen. Wir müssen Erfahrungen mit ihm machen, weil dann können wir das hier auch wirklich aus Überzeugung tun. Abraham hatte Erfahrungen mit Gott gemacht, immer und immer wieder. Deswegen konnte er am Ende der ersten Mose 22 den absoluten größten Test bestehen, weil er wusste: Gott wird nur das Beste für ihn wollen, auch wenn er nicht verstanden hat in der Situation, warum er tun sollte, was er tun sollte.

[26:13] Es geht darum, dass Jesus all unseren Mangel hat und deswegen soll Gott und sein Werk unsere oberste Priorität sein.

[26:35] Wusstet ihr, dass das Wort "Priorität" ungefähr ein halbes Jahrtausend nicht im Plural gab? Ungefähr im Spätmittelalter kam dieses Wort im Englischen – "priority" kommt ja aus dem Lateinischen "prio" – ab, etwas ist das erste, das Vorherige, das Höchste sozusagen, das, was die erste Stelle einnimmt. Dieses Wort kam im Englischen im Spätmittelalter auf, so ungefähr 15. Jahrhundert, und ist dann für gut und gerne 500 Jahre lang immer nur im Singular verwendet worden, weil es nur die Priorität gibt. Es gibt nur das Wichtigste. Es gibt vielleicht viele wichtige Dinge, es gibt nur das Wichtigste, das Erste, das, was die größte Bedeutung hat.

[27:25] Erst im 20. Jahrhundert hat sich die Sprache verändert, und man hat angefangen von Prioritäten zu sprechen. Und heute findet man im Wörterbuch auch die Pluralform "Prioritäten". Wir sagen sogar: "Man muss Prioritäten setzen." Nein, damit schon, dass man Dinge wichtiger soll als andere. Aber sind dabei immer noch diesen Gedanken aufgesessen, dass man irgendwie mehrere Dinge das Wichtigste sein können. Aber lieber Freund, liebe Freunde, es ist Unsinn. Es können nicht mehrere Dinge gleichzeitig das Wichtigste sein. Ja, mehrere Dinge können wichtig sein, und die Bibel sagt nicht, dass das Essen und Trinken unwichtig ist.

[28:02] Die Tatsache, dass Gott sich so sehr darum kümmert, dass uns gut geht, zeigt, dass es ihm wichtig ist. Aber aus unserer Perspektive gibt es nur – es gibt immer nur eine wichtigste Sache. Aus Gottes Perspektive sind wir das Wichtigste, was es gibt, von seinem ganzen Herzen, von seiner ganzen Seele. Können wir natürlich darum, dass wir wiederhergestellt werden, das ist seine Priorität. Und was ist meine Priorität? Was ist deine Priorität? Ist es, Gott zu helfen, sein Werk voranzubringen, für ihn da zu sein, und zwar aus Dankbarkeit dafür, dass wir seine Priorität sind?

[28:47] Gott kümmert sich um unsere Bedürfnisse. Das heißt, er hier in Vers 32: "Denn nach allem diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt." Und Gott weiß das nicht nur, sondern er handelt auch danach. Ihr Leben, es gibt keinen Mangel, weder materiell, noch emotional, noch intellektuell, noch auf irgendeine Weise. Es gibt nichts, was wir bräuchten, wo wir Gott erst informieren müssen. Wir müssen nicht erst einen Antrag stellen und sagen: "Übrigens, hier, das mangelt uns." Gott weiß, was uns fehlt, und die Bibel sagt, er kann und will diesen Mangel ausfüllen.

[29:27] Philipper 4, Vers 19: "Dort da sagt Paulus mit der Überzeugung eines Glaubens, der Jesus kennt: Mein Gott aber wird allen euren Mangel nicht nur ein bisschen was, nicht nur eine kleine Anzahlung..." Hier steht: "Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus." Also erstens: Gott wird, wie viel Mangel ausfüllen? Alle Mangel. Und diesen Mangel wird er nicht nur ansprechen, er wird nicht nur ein bisschen dran arbeiten, er wird ihn vollständig bedienen, so, sozusagen vollständig uns das geben, was wir wirklich brauchen, und zwar nach seinem Reichtum, weil Gott so viele Ressourcen hat und so viel Möglichkeiten hat, und zwar in Herrlichkeit in Christus Jesus.

[30:23] Durch das Evangelium kann Gott all die Schätze seines Reichtums, des intellektuellen Reichtums, des emotionalen Reichtums, des materiellen Reichtums, des geistlichen Reichtums – der größte Mangel, den wir haben, ist unser geistlicher Mangel – all diesen Mangel kann Gott ausfüllen. Und derjenige, der Gott an die erste Stelle setzt, der als allererstes Gottes Gerechtigkeit ergreifen möchte und Gottes Reich ergreifen möchte, dem es am allerwichtigsten ist, dass Gott in seinem Leben ist und mit ihm geht, der wird erleben, dass Gott alles andere, was uns sonst auch wichtig ist, sich dafür kümmert und darum dafür sorgen wird.

[31:06] Und weil wir Menschen in dieser Welt leben und Dinge sehen und hören, hat Jesus genau dieses Prinzip in der Bergpredigt, bevor er dann das allgemein formuliert hat, anhand der Natur illustriert. Denn wir können lesen ab Vers 25, Matthäus 6, ab Vers 25: "Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, aber euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann durch seine Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle setzen?" Ja, ich habe mir manchmal oft Sorgen gemacht, ja, wie wird das, wie wird jenes, schaffe ich alles, was ich mir vorgenommen habe? Aber wir können unser Leben nicht verlängern. Unsere Sorgen sind umsonst.

[32:04] Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie würden sich nicht... ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, also nicht einfach nur irgendwie, nicht einfach nur, dass es notdürftig geholfen ist, sondern auf eine Art und Weise, wie selbst der reichste Mensch es nicht für sich tun konnte, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr kleinen Gläubigen?

[32:39] Jesus sagt: Gott kümmert sich um mich und um dich besser, als wir uns selbst um uns kümmern könnten, wenn wir es versuchen. Gott will uns also nicht einfach etwas wegnehmen und sagen: "Jetzt will ich aber, dass du meine Priorität bist." Jetzt zeig das mal irgendwie. Jesus sagt: Gott kann deine Bedürfnisse besser sorgen, wenn du ihn lässt, als wenn du selbst dafür sorgen möchtest. Und Natur zeigt das überall.

[33:13] Die Blumen sind schöner. Gott kleidet sogar die Blumen schöner als ein reicher Mensch sich selbst kleiden kann. Wie viel mehr kann er das für uns tun? Deswegen sollten wir mehr die Natur studieren, denn sie zeigt uns, dass unsere Sorgen umsonst sind. Gott kümmert sich, selbst in dieser sündigen Welt macht er die Blumen schön. Wie viel mehr wird denn diese sündige Welt uns helfen, dass wir all das bekommen, was wir brauchen? Nicht nur aus eigener Erfahrung sagen: Wenn Gott das Leben lenkt, ist man immer deutlich glücklicher und zufriedener, als man selbst versucht, alles irgendwie auf die Reihe zu kriegen und irgendwie vielleicht Menschen oder Gott zu beeindrucken, als am Ende immer frustriert und es reicht nie. Aber wenn Gott lenken darf, wenn Gott wirken kann, wenn Gott unser Leben und sein Alltag, unsere Tagespläne lenken darf, dann können wir echtes Glück finden.

[34:12] Das habe ich in meinem eigenen Leben erlebt. Erlebnis, und ich wünsche dir, lieber Freund, liebe Freundin, dass du dieses Prinzip hier aus der Bergpredigt nicht nur hörst, sondern du selbst erlebst, wie Gott das Beste für dich will im Alltag. Und deswegen können wir ihn und sein Werk zur Priorität machen.

[34:33] Wir wollen uns an diesem Thema beschäftigen mit der Frage der schwierigen Zeit. Die Bibel sagt uns, es kommen schwierige Zeiten, und ihr ahnt schon, dass das oder der wisst jetzt vermutlich, dass das, was wir gerade studiert haben, der Schlüssel ist, dann in schwierigen Zeiten an Gott festhalten.

[34:55] In Daniel Kapitel 12, und dort Vers 1, lesen wir, dass das eine wirklich, das eine wirklich schwierige Zeit auf uns zukommen wird. "Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael hier im Kontext dann des Endes – das sind die letzten Verse dieser großen Vision, die vor allem in Kapitel 11 ausgeführt wird – und der für die Kinder deines Volkes entsteht. Das ist Jesus, der für uns eintritt. Denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, ist zu dieser Zeit..."

[35:30] Aber zu jeder Zeit wird ein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet. Die Bibel sagt, es kommt eine Krise, die so dramatisch ist, dass wir, wenn wir zurückschauen, werden wir die Jahre 2020, 21, 22, 23 als gute Jahre finden werden. Liebe Freunde, wir haben viel gejammert und viel von Krise gesprochen, verglichen mit dem Lebensstandard der Menschen im 19. Jahrhundert und 18. und 17. und 16. und 15. und 12. In fast allen Zeitaltern in dieser Welt ging es uns auch in den letzten drei Jahren ausgesprochen gut. Ausgesprochen gut. Wir haben eigentlich, wir sind eigentlich nur von außergewöhnlich reich, so ziemlich reich, ein bisschen vielleicht abgezogen. Verglichen, wir den allermeisten Menschen auf dieser Welt geht es uns hier in Deutschland oder Österreich in der Schweiz oder wo immer ihr auch jetzt dieses Video seht, ihr werdet dann, je nachdem, in welchem Land ihr seid, vielleicht das ein bisschen auch schätzen oder nachvollziehen können. Geht es uns hier in diesen Ländern Mitteleuropa ausgesprochen gut.

[36:35] Die Zeiten werden noch sehr viel dramatischer. Und wenn die kleinen Einbußen, die kleinen Schwierigkeiten, die kleinen Krisen, die wir in der jüngsten Vergangenheit erlebt haben und schon so aus der Fassung bringen, oh, was wie sollen uns dann verhalten? Wie sollen wir dann denken? Wie sollen wir dann unseren Charakter zeigen, wenn einmal Dinge kommen, die schlimmer sein werden als das, was die beiden sind, erlebt haben, schlimmer werden als das, was die frühen Christen zur Zeit Roms erlebt haben.

[37:01] Wir könnten viele weitere Beispiele aufzählen. Wie gesagt, dass wir in einer Zeit leben, in der die Schwierigkeiten noch zurückgehalten werden. Nein, das erlebt haben, war noch nicht der Losbruch der sieben letzten Plagen und auch nicht der Losbruch der letzten Trübsalszeit. In Offenbarung 7, ab Vers 1, heißt es: "Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen. Sie hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang heraufstieg, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen: 'Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.'" Was für ein Text! Wenn ihr mehr darüber wissen wollt und diese ganzen Kapitel, dann meldet euch unbedingt zum Josua Camp an, vom 7. bis zum 11. .23 auf dem Michelsberg, wo wir das ganze Kapitel unter dem Motto "Wer kann bestehen?" Kapitel 7 studieren werden und viel tolle geistige Gemeinschaft haben werden. Ihr werdet das nicht bereuen. Das ist eine Botschaft, die wir brauchen in dieser Zeit.

[38:18] Und wir sehen hier, dass hier tatsächlich Winde auf die Erde kommen werden, die alles schädigen werden. Aber wir sehen auch, dass Engel diese Winde noch zurückhalten, aufhalten, so dass der Schaden noch nicht kommt. Er wird irgendwann kommen, aber zuvor sollen Gottes Knechte, die im Folgenden im Glauben, die ihm dienen, versiegelt werden. Sie sollen vorbereitet werden, dass sie durch diese Zeit hindurchkommen. Man könnte auch sagen, die Versiegelung bereitet uns auf schwierige Zeiten vor.

[38:54] Wir werden gleich noch sehen, dass das auch wirtschaftlich schwierige Zeiten dann werden. Unser Thema hier mit der Hausmeisterschaft hat also auch einen direkten Bezug zur Frage der Versiegelung des Volkes Gottes. Und wisst ihr, warum die Engel die Winde noch nicht zurückgehalten haben? Als noch Menschen gibt, die Knechte Gottes sind, Menschen, die Gott dienen, aber die noch nicht versiegelt sind.

[39:19] Und Jesus zeigt das ganz deutlich in einer Vision, die ihr gegeben worden ist. Jesus hebt seine Hand, den wo in den Armen die Male gesehen werden können, zu sehen sind, die am Kreuz von Golgatha für uns auf sich genommen hat und ruft zu dem Vater: "Mein Blut, mein Blut, mein Blut, mein Blut!" Da gibt es noch Menschen, die die Botschaft noch nicht völlig verstanden haben. Da gibt es noch Menschen, die damit Gott gehen, aber noch die Leben nicht ganz Gott übergeben haben, vollständig. Menschen, die Gott kennengelernt haben, auch noch keine völlige Entscheidung getroffen haben. Menschen, deren Namen noch in das Buch des Lebens eingeschrieben werden müssen, bevor die letzte Zeit kommt. Weil dann werden alle gerettet, deren Namen im Buch des Lebens stehen. Und Jesus sorgt dafür.

[40:10] Ich weiß nicht, ob uns das wirklich bewusst ist, liebe Freunde, aber Jesus sagt, während wir hier reden, er sorgt dafür, dass die Endzeit noch aufgehalten wird. Nicht, weil er nicht kommen möchte, sondern weil er weiß, dass es viele von uns unvorbereitet treffen würde. Und deswegen, liebe Freunde, ist es an der Zeit heute, da wir seine Stimme hören, uns neu Gedanken zu machen und neu Gott zu weinen, neu unser Leben ihm ganz zu übergeben und zu bitten: "Herz, zeig mir, liebte mich hast, zeig mir, wie sehr du dich um mich kümmerst, damit ich dich an die erste Priorität setze, an die Brücke..." Jetzt habe ich selbst den Fehler gemacht, an die Priorität setze, dass du die Priorität in meinem Leben bist.

[41:03] Schwierigkeiten werden kommen. Schwierigkeiten, die so schwierig sind, dass wir uns sie jetzt gar nicht ausmalen können und auch nicht sollten. Eltern sagt, wir sollten keine Trips als Zeit vor der Typ sein. Erleben mit dem Typ sein, die kommen wird. Schon ausmalen, das hilft uns nicht. Was wir jetzt brauchen, ist nicht ein Blick auf alle Sünden, die in dieser Welt irgendwo geschehen, weil das macht uns nur verzweifelt. Was wir brauchen, ist ein Blick auf Jesus und eine Erfahrung, wer uns im Alltag führt, wer uns im Alltag hilft und uns so sorgt, das wird uns stärken, wenn wir einmal wirklich in größte existenzielle Schwierigkeiten kommen.

[41:45] Zweite Chronik Kapitel 20. Zweite Chronik Kapitel 20. Dort finden wir eine Geschichte, als das Volk Israel in existenzielle Not kam. Das heißt, dort ab Vers 1 und 2: "Und es geschah danach, da kamen die Moabiter und die Ammoniter mit ihnen und an mit ihnen andere neben den Abonnenten zu bekämpfen. Man kam und meldete sich aus und sprach: Eine große Menge kommt gegen uns an von jenseits des Toten Meeres aus Aram, und sie sind bei Hasas-Tamar." Das ist eine große Krise für das Volk Israel. Die Existenz des Volkes stand auf dem Spiel. Das macht Vers 11 deutlich: "Siehe, diese vergelten uns da, damit sie kommen, um uns aus deinem Besitz zu vertreiben, dass du uns doch zum Besitz gegeben hast." Hier geht es also darum, dass Feinde sich verbinden, um dem Volk Gottes alles wegzunehmen, was Gott ihm gegeben hat. Das ist eine existenzielle Krise. Sie waren nicht gekommen, einfach nur etwas zu rauben und zu gehen. Sie wollten das Volk Israel aus dem Land vertreiben. Es ging um die Identität, die Existenz des Volkes Gottes.

[42:57] Eine existenzielle Krise. Vers 3 und 4: "Da fürchtete sich Josaphat und richtete sein Angesicht darauf, den Herrn zu suchen, und er ließ in ganz Juda ein Fasten ausrufen. Und Juda kam zusammen, um von dem Herrn Hilfe zu bitten. Auch aus allen Städten Judas kamen sie, um den Herrn zu suchen." Die Menschen kommen zusammen in einer existenziellen Krise. Müssen wir Gott suchen. Das Volk wendet sich an Gott. Warum? Denn Gott hat alle Kraft und Probleme zu lösen.

[43:30] Vers 6 und 7: "O Herr, du Gott unserer Väter, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche der Heiden? In deiner Hand ist Kraft und Macht, und niemand kann vor dir bestehen." Gott ist derjenige, der alle Schwierigkeiten lösen kann. Und dafür gibt es Beweise. "Hast du nicht, unser Gott, die Einwohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und hast es dem Samen Abrams, deines..."

[43:59] ...ist das, was für ein schönes Wort gegeben. Auf ewige Zeiten. Die Geschichte zeigt, Gott kümmert sich um sein Volk. Die Geschichte zeigt, Gott hat Wunder getan. Die Geschichte zeigt, man kann sich auf Gott verlassen. Auch unsere persönliche Geschichte zeigt doch. Zeit Sie nicht uns auch unsere Geschichte, dass man sich auf Gott verlassen kann, dass er uns geholfen hat, dass uns in schwieriger Not herausgeholfen hat, aus den Gruben, in die wir gefallen sind. Zeigt nicht unsere eigene Erfahrung, dass Gott Kraft hat.

[44:23] eigene Erfahrung, dass Gott Kraft hat, dass er uns die Augen öffnen kann und dass er für uns da ist, immer dann, wenn schwierige Zeiten daran brechen sollten. Uns an das erinnern, was Gott schon in unserem Leben getan hat. Diese Erfahrungen sind absolut notwendig. Und wenn wir in die Endzeit kommen und uns immer mehr dieser Endzeit in dieser Endzeit dann befinden werden, umso dringender brauchen wir die Erfahrung, die wir Tag für Tag mit Jesus gemacht haben. Machst du Erfahrung mit Jesus im Alltag?

[44:56] In einer Zeit der existenziellen Krise konnten sich die Israeliten hier darauf verlassen und sagen: "Wir haben davon gelesen, wir wissen es, Gott hat Wunder getan." Kennst du die Geschichten der Bibel, die die Verheißungen, die erfüllten Prophezeiungen, die zeigen, Gott kümmert sich, er hat Kraft und Macht.

[45:18] Vers 98: "Sie haben sich darin niedergelassen und dir darin ein Heiligtum für deinen Namen gebaut und gesagt: Wenn Unglück über uns kommt, Schwert des Gerichts, oder Pest, oder Hungersnot, und wir vor dieses Haus und vor dich hintreten – der Name wohnt ja an diesem Haus – und wir in unserer Not zu dir schreien, so wollest du hören und helfen." Das bezieht sich auf das, was Salomo schon gesagt hat bei der Einweihung des salomonischen Tempels.

[45:40] In schwierigen Zeiten dürfen wir zum Heiligtum beten, und Gott wird uns hören. Heute steht das Heiligtum nicht mehr in Jerusalem. Heute steht das Heiligtum im neuen Jerusalem, im himmlischen Heiligtum. Dort dient Jesus als unser Fürsprecher für uns. Und wir können das nachlesen in Hebräer 4, Vers 14 bis 16. Wir können zu ihm kommen mit all unseren Sorgen und Nöten, und wir dürfen mit Freimut zu ihm kommen, und er wird uns hören und helfen, egal wie die Notsituation sein mag.

[46:17] Wir alle haben einen großen Bruder, einen Freund, einen Erlöser, der vor dem Thron des Herrschers des Universums für dich und für mich sich verwendet. Und zwar nicht, um Gott von etwas zu überzeugen, was Gott nicht will, sondern eher: Jesus und Gott, der Vater, denken gleich über uns und wollen uns helfen. Es ist ja, Jesus sagt, es ist Gott, der Vater, der uns gerne mehr gibt, als wir selbst jemals für uns geben könnten.

[46:55] In Vers 12 anerkennt das Volk Gottes: "Wir sind hilflos. Unser Gott, willst du sie nicht richten, denn in uns ist keine Kraft gegen diesem großen Haufen, der gegen uns herangedrückt ist, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet." Gott kann demjenigen helfen, der sich einstellt: "Ich bin hilflos, ich kann nichts, ich weiß nicht, was ich tun soll." Und dessen Augen auf Gott gerichtet sind, dem kann Gott helfen.

[47:18] "Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihre ist das Reich der Himmel." Wenn wir eingestehen und sagen: "Okay, ich weiß nicht weiter, Gott, du musst mir helfen", dann offenbart sich Gott. Wenn wir denken, dass wir alles selbst lösen können, wenn wir mit dem Kopf durch die Wand wollen, dann müssen wir selbst die Konsequenzen unseres Handelns tragen. Dann kann Gott uns nicht so segnen und nicht so helfen, wie er es eigentlich tun möchte.

[47:39] Es ist keine Schande, hilflos zu sein. Es ist ein Vorrecht. Das ist ein Zeichen, dass der Heilige Geist unserem Herzen wirkt, dass wir unsere Hilflosigkeit erkennen. Hilflos sind wir alle. Die Frage ist nur, ob wir es eingestehen oder ob wir dagegen rebellieren, gegen die Tatsache, dass wir in den Schwierigkeiten dieses Lebens alleine hilflos sind.

[48:04] Vers 14 bis 17: "Da kam der Geist des Herrn auf Jahasiël, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jethiels, des Sohnes Mattanjas, des Leviten, von den Söhnen Asafs, mitten in der Gemeinde. Oder sprach: Horcht auf, ganz Juda und die Einwohner von Jerusalem und du, König Jojachas! So spricht der Herr zu euch: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor diesem großen Haufen, der nicht eure, sondern Gottes Sache ist. Der Kampf morgen sollte gegen euch abziehen. Siehe, sie kommen auf der Anhöhe Sis. Heraustreten und ihr werdet sie am Ende des Tages antreffen vor der Wüste. Aber es ist nicht an euch dort zu kämpfen. Es ist nicht an euch dort zu kämpfen. Tretet nur hin und bleibt stehen und seht die Rettung des Herrn, der mit euch ist. Oh Juda und Jerusalem, fürchtet euch nicht und verzagt nicht. Zieht morgen aus gegen sie, und der Herr ist mit euch."

[48:51] Ist das Volk Gottes hilflos in einer Zeit der existenziellen Not? Wenn sie sich an Gott, sie beten, fasten, sie übergeben ihr Leben Gott, und Gott antwortet ihnen durch den Geist, der weiß, warum er antwortet. Durch das prophetische Wort hat auch heute eine Botschaft für unsere schwierigen Situationen. Seien sie geistliche Schwierigkeiten, seien sie materielle Schwierigkeiten, seien sie intellektuelle Schwierigkeiten, emotionale Schwierigkeiten, soziale Schwierigkeiten.

[49:17] Wenn wir eingestehen: "Mit dieser Sache bin ich hilflos, ich komme nicht weiter, ich kann nichts. Gott, hilf mir!" hat Gott Antworten in seinem Wort. Der Geist der Weissagung spricht noch heute. Er ist uns gegeben, um uns in unseren Schwierigkeiten zu helfen. Der Geist der Weissagung ist nicht dazu da, um Schwierigkeiten zu schaffen, wie es manchmal von manchen vielleicht empfunden worden ist. Der Geist der Weisung ist dazu da, um uns in unseren Schwierigkeiten zu helfen.

[49:42] Die Liebe Gottes, sein Wort ist uns gegeben und das Leben ist vereinfacht, um uns in den Schwierigkeiten den Weg zu Gott zu weisen, der allein uns helfen kann. Sondern ich bin dankbar sein für das Wort Gottes, dankbar sein für den Geist der weiß, warum er unseren Blick von uns selbst weglenkt auf den einen, sowohl die Bibel als auch die Schriften von allen Seiten, die unseren Blick dorthin wenden, wo allein Hilfe zu finden ist: bei Jesus Christus, dem himmlischen Heiligtum für uns. Eintritt und er sagt: "Alle Macht ist gegeben im Himmel und auf Erden als mir gegeben." Und er bei uns sein wird bis ans Ende des Zeitalters.

[50:30] Und dann passiert was Interessantes in Vers 18 und 19: "Da beugte sich Jojachas mit seinem Angesicht zur Erde, und ganz Juda und die Einwohner von Jerusalem fielen vor dem Herrn nieder und beteten den Herrn an. Und viele Videos von den Söhnen der Kethiter und von den Söhnen der Korahiter machten sich auf, um den Herrn, den Gott Israels, zu loben mit lautem Schall in der Stimme." Wann loben wir Gott normalerweise? Für seinen Sieg, nachdem das, oder wenn wir erlebt haben, dass er für uns da ist, wenn wir gesehen haben, dass uns geholfen ist, dann loben wir Gott. Aber diese Israeliten loben Gott schon vorher. Es ist noch kein Ammoniter gestorben und noch keine Moabitermacht ist besiegt.

[51:15] Aber trotzdem loben die Israeliten bereits Gott für den Sieg, den er noch geben wird, den er aber bereits versprochen hat. Ist ein prophetisches Wort, und sie wissen und glauben, wenn Gott das versprochen hat, wird er es halten. Können wir Gott loben für die Dinge, die er uns geben wird, auch wenn sie noch nicht da sind? Können wir Gott dafür loben, dass er sich in der Endzeit um uns kümmern wird, auch wenn die Endzeit gar nicht eingetroffen ist, in diesem dramatischen Ausmaß, wie es die Offenbarung 12 berichtet und Offenbarung 7 ankündigt?

[51:47] Können wir jetzt schon dafür loben, dass er uns da sein wird? Dann könnte das sein, dass das unsere Beziehung zu Gott eine ganz neue Ebene stellt, weil dann plötzlich keine Angst mehr haben vor der Zukunft, sondern ihn dafür loben können und danken können, dass er uns helfen wird, selbst in der existenziellen Krise, die jetzt auf uns zurollt.

[52:06] Ja, auf uns rollt eine Krise zu, wo Menschen und Völker sich verbinden werden, um Gottes Volk, inspiriert vom Satan selbst, von der Erde auszulöschen. Diese feinen Gottes sind inspiriert von Satan selbst. Und angesichts ihrer Macht, angesichts ihres Zusammenwirkens, wenn sich alle Völker zusammenschließen werden gegen Gott und sein Volk, sind wir als Menschen tatsächlich hilflos.

[52:33] Die Geschichte von 2. Chronik 20 zeigt uns, was dann die Priorität sein muss: Gott zu suchen, was ich auf seine Verheißung berufen, das prophetische Wort hören, seine Botschaft für unsere Zeit und Situationen durch den Geist der Weissagung annehmen und ihn dann danken und loben.

[52:58] Und dann heißt es weiter in Vers 20: "Und sie machten sich morgens früh auf und zogen zur Wüste Tekoa. Und als sie auszogen, trat Jojachas hin und sprach: Hört mir zu, Juda und die Einwohner von Jerusalem! Vertraut auf den Herrn, oh Gott, so könnt ihr getrost sein und glaubt seinen Propheten, so werdet ihr gelingen haben." Warum können wir getrost sein? Wenn wir Gott und seinen Propheten trauen und die Verse davor haben deutlich gemacht, wie dieses Vertrauen aussieht. Wenn wir Gott loben für eine Sache, die er versprochen hat, die er noch tun muss, dann zeigen wir Vertrauen in Gott und dann sein prophetisches Wort.

[53:30] Über Freunde, ich möchte mich dafür entscheiden und lade dich ein, das auch zu tun, dass wir anfangen, wieder täglich Gott zu vertrauen und seinem prophetischen Wort.

[53:45] Und dann heißt es in Vers 21: "Und er beriet sich übrigens 20, sein ganz wichtiger Vers für uns, weil wir glauben, dass Gott durch den Geist der Weisung auch heute zu uns gesprochen hat. Und wir wollen Gott, uns seinen Propheten, den im Alten Testament, im Neuen Testament und auch in der Endzeit, vertrauen."

[54:04] Das 21: "Und er beriet sich mit dem Volk und stellte die, welche in heiligen Schmuck dem Herrn singen und ihn preisen sollten, im Zug vor die größten Krieger hin, um zu singen: Dank dem Herrn, denn seine Gnade währt ewiglich." Jetzt hat man gemeinsam miteinander gesprochen, wie man am besten Gottes Botschaft praktisch umsetzen kann. Oh, wäre doch das der Gegenstand unserer Beratungen heute, wie wir die prophetische Botschaft Gottes so gut wie nur irgendwie möglich praktisch umsetzen können. Im Gehäuse aus Dankbarkeit, Vertrauen und Glauben zu ihm.

[54:41] Die Entscheidung, die sie fällen, ist die: Sänger, die Gott loben sollen, an die allererste Frontlinie zu schicken. Dort sind eigentlich normalerweise im Kampf diejenigen, auf die der Feind zuerst trifft. Die brauchen doch eigentlich Waffen. Oder nein, alle gerüsteten Kämpfer sollten danach kommen. Die größte Waffe, die wir in jeder Schwierigkeit haben können, ist das Lob Gottes. Die Feinde, die sich versammelt hatten, um Gottes Volk auszulöschen, sollten als allererstes auf das Lob Gottes treffen.

[55:13] Lieber Freund, das Lob Gottes treffen. Lieber Freund, liebe Freunde, der Satan, der sich zum Ziel gesetzt hat, mich aus dem Weg zu räumen und nicht aus dem Weg zu räumen, das ganze Volk auszulöschen, er soll auf das Lob Gottes treffen.

[55:29] Und das war der Sieg. Das heißt in Vers 22: "Und als sie anfingen mit Jauchzen und Loben, ist der Herr einen Hinterhalt kommen über die Ammoniter, Moabiter und die vom Berg Seir, die gegen Juda gekommen waren, und sie wurden geschlagen." Wenn wir Gott für das loben, was er tun wird, was er versprochen hat, dann sind wir...

[55:52] Die Zeit reicht uns nicht aus, um noch über die Geschichte von David zu sprechen. Wenn wir ein paar Verse und Gedanken im Sende meines Skripts aus, erste Chronik 21. Wollen wir uns noch kurz Zeit nehmen, 2. Petrus kurz anzuschauen. Und 2. Petrus Kapitel 3, und dort ab Vers 7.

[56:24] "Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Feuer aufgespart, durch das Verzeihung, durch dasselbe Wort aufgespart und für das Feuer bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen." Diese Welt wird verbrennen. Alles, was wir mitnehmen können, ganz deutlich, es wird alles hier verbrennen. Alles, was wir mitnehmen können. Das wissen wir auch von Ellen White. Unser Charakter und die Menschen, die für Jesus gewonnen haben.

[56:52] In Vers 8 heißt es: "Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht. Dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen." Alle Menschen, die sich nicht darauf vorbereitet haben auf die Wiederkunft, werden diese letzte große Krise und vor allem dann die Wiederkunft als eine plötzliche Überraschung erleben. Sie werden völlig überraschend alles verlieren, worauf sie ihre Hoffnung gesetzt haben.

[57:20] Was zählt also, wenn alles verloren geht? Wenn alles, was wir an Geld und Besitztümern angehäuft haben, am Ende doch verbrennen wird, was zählt dann? Vers 11: "Dann und dies alles aufgelöst." Und anderen Worten: Elemente werden verbrennen. Ja, die Häuser werden brennen, die Laptops werden verbrennen, die Tablets, die Handys, Interpreten und alles brennt.

[58:04] ...des Tages Gottes erwartet und ihm entgegen eilt. Wir können durch unser Leben, durch die Entscheidungen, die wir Tag für Tag treffen, die Wiederkunft Jesu beschleunigen. Das sagt der Geist der Weisung. Und ganz deutlich, ich weiß, es gibt Leute, die das nicht so sehen wollen, aber der Geist der Weisung ist so deutlich, dass ich es glaube. Gott weiß, wann Jesus wiederkommt. Er kennt den Zeitpunkt, aber er hätte schon früher sein können. Gott wusste, dass es 40 Jahre in der Wüste sein werden. Es hätte immer nur zwei Jahre sein können.

[58:38] Und wir können durch unseren, indem wir Priorität setzen, nämlich Gott an die erste Stelle setzen in unserem Leben, dem Kommen des Tages entgegen eilen.

[58:59] Möchtest du, dass der Tag schnell kommt? Möchte ich, dass der Tag schon kommt, oder möchten wir lieber erst hier unser Leben genießen? Eilen wir dem Tag entgegen. Wollen wir wirklich, dass er so schnell wie möglich kommt? Ich glaube, dass wenn es Menschen gibt, die schnell wie möglich diesen Tag entgegen eilen, dieser Tag auch tatsächlich schneller kommen wird.

[59:24] Wenn alles brennt, dann ist das Beste, was wir tun können, all unseren Besitz, den wir haben, letztendlich sinnvoll, mit Überlegung, aber mit völliger Hingabe an Gott zu investieren, in Gottes Werk, bevor er verbrennt. Noah investierte seinen gesamten Besitz in die Arche. Die Zeitgenossen dachten, das ist ja absolut verrückt. Ihm bleibt ja nichts übrig. Aber angesichts der Tatsache, dass es dann tatsächlich eine Sinnflut gab, weiß die einzige wirklich sinnvolle Investition. Denn alles, was er hatte, überlebte in der Arche. Alles andere, was er nicht investiert hätte, wäre ohnehin untergegangen, nicht verbrannt, aber untergegangen im Wasser. Er investierte seinen Besitz, den er ohnehin nicht dort auf der Erde lassen konnte, in die Arche, durch die durch ein Wunder Gottes er gerettet werden konnte.

[1:00:17] Auch wir können nichts mit dem, wir können den Besitz, den wir jetzt haben, in eine geistliche investieren, die eigentlich selbst rettet uns nicht. Es ist immer ein Wunder Gottes, und wir können hinein investieren, alles, was wir haben, investieren in diese Rettung von Menschen.

[1:00:35] Und dann werden wir die wirklich guten Geldanleger gewesen sein. Wenn du wirklich wissen willst, wie du am sinnvollsten und zwar in einem ganz objektiven Sinne am sinnvollsten dein Geld anlegen möchtest, dann musst du nicht die Wall Street und nicht den DAX studieren und nicht die Börsenkurse. Da musst du die Bibel studieren. Denn was die Börsenexperten nicht wissen, weiß die Bibel. Sie weiß, was in der Zukunft passiert.

[1:01:03] Das Anlegen von Geld hat immer dazu zu tun, zu überlegen, zu raten, was könnte jetzt wertvoll werden, was könnte runtergehen, wenn man versucht, die Zukunft zu erraten. Aber wir müssen die Zukunft nicht erraten. Wir kennen die Zukunft, und auf basierend dieser Zukunft können wir unsere wirklich gute Investitionen.

[1:01:20] Und das bringt uns, liebe Freunde, zu einer Entscheidung. Seine Entscheidung, die wir heute treffen müssen, da wir seine Stimme gehört haben. Hast du nicht auch Gottes Stimme zu dir gehört in den Minuten, die wir jetzt dieses Wort hier studiert haben? Gott redet zu mir, und er redet zu dir, und er ruft uns zu einer Entscheidung auf, wo wir noch eine Entscheidung treffen können.

[1:01:40] So, in der Zeit, wo wir noch eine Entscheidung treffen können, in Matthäus Kapitel 6 und dort Vers 24 sagt uns Jesus: "Niemand." Und wenn Jesus sagt: "Niemand", dann gilt das auch für dich und für mich. Dann sind wir keine Ausnahme. "Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder mit den einen hast du den anderen lieben, oder wird dem einen anhängen und den anderen verachten."

[1:02:01] Mit anderen Worten, man kann nicht zwei Prioritäten haben. Jesus wusste, dass solange, bevor es das Wort Priorität überhaupt gab, es gibt nur eine Priorität. Es gibt nicht Prioritäten, es gibt nicht Herren, es gibt nur einen Herrn. Ja, Gott sagt nicht, dass du kein Geld haben solltest, aber das Geld darf niemals die Priorität sein.

[1:02:21] Denn wenn das Geld, der Besitz oder andere Dinge, die Gott uns geschenkt hat, zu unserer Priorität werden, dann werden es kann etwas, das kann unterschiedliche Dinge sein. Das können intellektuelle Fähigkeiten sein, das können soziale Fähigkeiten sein, das können emotionale Fähigkeiten sein. Das kann alles Mögliche sein, was Gott uns eigentlich schenkt und uns zu segnen. Aber wenn wir es an die erste Stelle setzen und zur Priorität machen, und das muss ich mir in meinem Leben sagen, und das müssen wir uns alle sagen.

[1:02:46] Wenn es etwas gibt, was wir zur Priorität machen, was nicht Gott ist, dann wird es letztlich zum Kotzen. Gott hat uns die Sonne geschenkt, dass wir Gott danken, nicht dass wir sie, sondern beten. Gott hat uns intellektuelle Fähigkeiten gegeben, dass wir Gott dienen und nicht unseren Fähigkeiten. Gott und soziale Kontaktmöglichkeiten gegeben, damit wir Gott dienen und nicht einfach nur eine schöne Zeit haben. Und wir können es immer so weiterführen.

[1:03:14] Was immer Gott uns geschenkt hat, ist dafür, ist für Gott einsetzen, der die Priorität hat. Und ich möchte mich in meinem Leben heute und hier neu entscheiden. Nichts soll neben oder vor Gott stehen in meinem Leben.

[1:03:33] Jesus sagt: "Ihr könnt nicht Gott dienen." Und wir müssen eine Entscheidung fällen. Und diese Entscheidung müssen wir heute fällen. Je früher, desto besser. Es gibt nur eine Frage, es gibt nur eine Priorität: Entweder Gott, entweder Gott oder das Geld.

[1:03:52] Entweder Gott oder das Geld. Entweder Gott oder etwas anderes. Darf Gott heute in meinem Leben und in deinem Leben die Priorität sein?

[1:04:06] Zum Schluss möchte ich noch ganz kurz einen Gedanken ansprechen aus 1. Johannes Kapitel 2.

[1:04:25] Und dort Vers 17: "Das heißt es: Und die Welt vergeht und ihre Lust. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit." Die Wahl, die wir haben, ist nicht zwischen zwei gleichwertigen Dingen. Wir wählen nicht zwischen zwei Dingen, die gleich viel, gleich stark, gleich gut, gleich viel wert sind, sondern zwischen etwas, was vergeht und nicht mehr sein wird, und etwas, was ewig ist.

[1:04:42] Die Welt vergeht. Wir haben gesehen, sie wird verbrennen. Gottes Wort, Gottes Wesen, Gottes Wirklichkeit bleibt. Und deswegen ist es wichtig zu wissen, was zur Welt gehört. Vers 16: "Sind alles, was in der Welt ist." Das heißt, alles, das Vergehen wird, ist die fleischliche Lust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens. Ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. All die Dinge, die unsere Triebe und für besonders wichtig zeigen, alles, was unsere Augen begehren, was unserem Stolz schmeichelt, das wird vergehen.

[1:05:11] Wenn wir diese Dinge zur Priorität machen, werden wir in die falsche Pferd gesetzt haben, falsch investiert haben. Und Jesus sagt: "Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm."

[1:05:28] Warum passiert es, dass wir solche Dinge an die Nummer eins unserem Leben setzen? Weil wir Gottes Liebe nicht verstehen.

[1:05:39] Dann wird Gott die Nummer eins sein. Wie können wir Gottes Liebe erkennen? In Römer 5 und dort Vers 8 heißt es: "Denn Gott beweist seine Liebe."

[1:05:49] Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wenn wir uns mit Jesus und dem Kreuz von Golgatha beschäftigen, wir sehen, dass Jesus mich, Christopher, so lieb hat, dass er alles gegeben hat, um mich zu retten. Dann verstehe ich die Liebe Gottes. Ich verstehe immer besser und dann wird auch Gott in meinem Leben die Nummer eins sein. Wenn ich mich dafür entscheide, dann wird das die Folge sein und dann werden alle anderen Dinge ihren gebührenden Platz bekommen in Verbindung zu Gott und seinem Werk. Und nichts darf dann über Gottes Willen und Gottes Werk und Gottes Charakter stehen.

[1:06:34] Johannes 3 Vers 16 sagt: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der in ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Lieber Freund, die befreunden, lasst uns mehr die Liebe Gottes studieren. In der Endzeit, wenn wir dort bestehen wollen, müssen wir die Liebe Gottes verstanden haben. Wir müssen das Kreuz verstanden haben, weil nur das Kreuz, nur die Liebe Gottes wird uns davor bewahren, Stolz, Hochmut, Augenlust, vielleicht ist Lust an die erste Stelle zu setzen. Nur die Liebe Gottes kann uns davor bewahren. Und die müssen wir in unserem Herzen haben, denn wenn die Liebe Gottes da ist, dann werden wir Gott an die erste Stelle setzen. Deswegen wünscht sich Gott das Gebot: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit allem, was du bist und hast." So wie Gott uns liebt. Wir wissen jetzt, 32 gelesen habe, das 41 von seinem ganzen Herzen und von seiner ganzen Seele. Ist Gott nicht gut? Gott ist so gut.

[1:07:26] Zum Schluss in Offenbarung 13 finden wir die Beschreibung dieser Endzeit, auf die wir uns jetzt die ganze Zeit gedanklich vorbereitet haben, um zu sehen, was dort passiert. Und in Markus 13 Vers 17 heißt es: "Und das niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, der welcher das Malzeichen hat, oder den Namen des Tieres, oder die Zahl seines Namens." Wir kommen in eine Zeit, wo Menschen, die treu zu Gott stehen, am wirtschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können. Wie wird das passieren? Vers 16: "Und es bewirkt, dass alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte, einen Stempel bekommen auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn." Die Zeit reicht uns hier nicht aus, während der Platz dafür, aber wir haben Vorträge zu diesem Thema auf Joelmedia.de, die anschauen können. Und wir erklären dieses Malzeichen, die Sonntagsgesetzgebung ist die dann auch schließlich Restriktionen gegen Sabbat-Halter mit sich bringen wird.

[1:08:22] Vers 15: "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres, einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten." Die Frage wird manchmal gestellt: Wer ist das Bild des Tieres? Ich möchte sagen, aufgrund dessen, was die Bibel sagt und was der Geist der Weissagung explizit gesagt hat: Das Bild des Tieres ist die Vermischung von Kirche und Staat, ausgehend in Amerika. Es gibt heute viele Theorien, aber was das Bild des Tieres ist, aber der Geist der Weissagung hat gesprochen. Ich glaube, die Bibel ist ganz deutlich, es geht um eine Verschmelzung von Kirche und Staat in den USA, so wie es auch eine Verschmelzung von Kirche und Staat im Mittelalter in Rom gegeben hat. Und deswegen sind dann die christlich-politisch aktiven Kräfte in den USA, die versuchen, ihre Version der Bibel, ihr gefälschtes Christentum mit Staatsgewalt durchzudrücken. Diese Kräfte sind dann das Bild des Tieres gegenüber der USA. Das ist unsere Botschaft, an der sollten wir festhalten und sie nicht durch neue modifizieren, ersetzen.

[1:09:36] Meine persönliche, ganz feste Überzeugung, und deswegen ruft uns die Drei-Engel-Botschaft auf, Menschen davor zu warnen. In Offenbarung 14 Vers 6 und 7 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel in mitten des Himmels fliegen, der ein ewiges Evangelium zu verkünden hatte, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation, jeder Sprache und jedem Volk, mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Mit anderen Worten: Macht ihn zur Priorität, so wie Abraham erst mal, so wie Gott zur Priorität gemacht, an ihm sogar über seinen eigenen Sohn gestellt hat. Und Gott sagt: "Jetzt weiß ich, dass du mich fürchtest." Im Kern der Drei-Engel-Botschaft geht es darum, dass Gott die Priorität ist in meinem Leben und in deinem Leben, egal in welchem Bereich des Lebens. Und gibt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und bietet denen, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Es geht um den Sabbat. Wirst du den Sabbat auch dann halten, wenn es dich in die existenzielle Krise deines Lebens bringt? Wenn du wirtschaftlich, menschlich gesehen, nicht mehr weißt, wie du überleben sollst, wirst du dann an ihm festhalten und ihm danke sagen, dass er für dich sorgen wird? Dann brauchst du Erfahrung von Matthäus 6, dann brauchst du die Erfahrung von 2. Chronik 20. All die Dinge, die wir jetzt gelesen haben, uns heute entscheiden wollen, dann werden sie wichtig sein.

[1:10:44] Und Vers 9: "Und ein dritter Engel folgte ihnen, mit lauter Stimme sprach: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, dann kommt die Strafe, die erlangen wird." Wir müssen uns entscheiden: Entweder wir folgen Gott und verlieren unsere Teilnahme an diesem wirtschaftlichen Erdenleben für eine kurze Zeit und müssen uns ganz auf Gott verlassen, oder wir halten fest an den wirtschaftlichen Gegebenheiten und wollen auf jeden Fall von unserer Familie, vielleicht auch Sorgen, und deswegen machen wir Kompromisse und verlieren das ewige Leben. Sagt ihr mir, was ist die bessere Entscheidung? Ist es nicht Gott wert, ihm zu vertrauen? All das zeigt uns am Ende: Zeigt sich, wer Gott wirklich liebt.

[1:11:27] Im Kern der Drei-Engel-Botschaft geht es darum, wer liebt Gott so sehr, wer glaubt ihm so sehr, dass er selbst in der größten Krise allein auf Gott vertraut und keine Kompromisse mit Gott macht, weil er weiß: Gott wird sich für mich so, für mich sorgen, auch wenn alle Welt gegen mich ist. Das heißt, die dritte Engelbotschaft mit allem, mit Malzeichen, Tier und und und und und und und und und all den Dingen, die hier beschrieben werden, die oft so düster dargestellt werden, sind eigentlich der ultimative Test der Liebe und des Glaubens an einen Gott, der schon in der Natur und zeigt, für alles zu sorgen. Wenn er Satan alles um eine Karte setzt, um uns auszulöschen, gehen und ich hoffe, du und ich will deine Beine sein, weil Erfahrung heute mit Gott machen wird. Es gibt Menschen, die sagen: "Wir lieben Gott so sehr, wir vertrauen ihm so sehr, wir wissen, Gott ist gut zu uns, wir werden uns nicht weinen, und wenn wir im Feuer sterben." Gott kann uns retten, aber er muss nicht. Das ist seine Sache. Er weiß, was das Beste ist. Wenn wir sterben, ist das Beste für uns. Aber er wird uns ewiges Leben geben.

[1:12:25] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du dich heute dazu entscheiden, Gott zur echten Priorität in deinem Leben zu machen? Nicht nur viele Prioritäten sagen und einer von uns Gott. Nein, nein, nur eine Priorität in deinem Leben zu machen, egal in welchem Bereich. Ist es auch im finanziellen Bereich, weil er besser für dich sorgt als du selbst für dich. Weil du verstanden hast, dass seine Liebe zu dir größer ist als deine Liebe zu dir, und das ist seine Weisheit, größer als seine Weisheit und sein Mitgefühl größer als sein eigenes ist. Und niemand kann so gut für dein Leben sorgen wie er, nicht einmal selbst. So, dass du ihn zur obersten Priorität machst und dann an ihm festhalten wirst, auch wenn über uns der Himmel zusammenbrechen wird.

[1:13:08] Das ist ein Wunsch. Ich möchte heute mit Gott leben, du auch. Lass uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du uns liebst, dass du uns Sünde vergibst, dass du uns wiederherstellst, dass du uns Kraft schenkst, dass du uns nicht nur vergibst, sondern uns all das schenkst, was wir brauchen, um in Gottes Furcht leben zu können. Dass du zu uns sprichst und deine Botschaft erklärst, so wie du sie gemeint hast. Und danke für das Wirken deines Heiligen Geistes durch dein Wort an unseren Herzen jetzt in den vergangenen Minuten. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir das nicht vergessen, sondern fest bei dir bleiben und erleben, dass du dich wirklich um uns kümmerst. Herr, wir haben dich lieb, denn du bist es würdig, du bist würdig, geliebt zu werden. Du hast uns besser behandelt, als wir es jemals verdient haben, und du wirst für uns sorgen, auch wenn wir nicht genau wissen, wie die Endzeit in allen Details aussehen wird. Glauben wir, dass du für uns sorgen wirst, und daran wollen wir ruhen.

[1:14:07] Ruhen. Hab Dank dafür. Amen. Da müssten wir uns für heute. Nächste Woche wird dann Miriam uns noch einmal durch ein letztes Thema führen und uns zeigen, wie das Ganze dann auch ein Thema für die Ewigkeit ist. Und damit werden wir dann diese Serie abschließen und werden dann in der Woche darauf eine neue Serie beginnen, ein Spezial, wo wir uns die dreifache Engelbotschaft, in dem wir heute hier geendet haben, im Detail anschauen werden. Das ist so aktuell und so wichtig und das sollte kein Umständen verpassen. Sagt allen euren Freunden davon. Und bis dann wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen. Amen.


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