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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_2023_01_Lektion_3

In dieser Predigt von Ronny Schreiber wird die biblische Grundlage und Bedeutung des Zehnten beleuchtet. Es wird erklärt, woher die Praxis des Zehntens stammt, beginnend bei Abraham und Melchisedek, und wie sie sich durch das Alte und Neue Testament zieht. Der Sprecher betont, dass der Zehnte eine von Gott gegebene Ordnung ist, die der Finanzierung seines Werkes dient und als Ausdruck der Wertschätzung für seine Gaben verstanden werden sollte. Es wird auch auf die Wichtigkeit eingegangen, den Zehnten korrekt zu verwenden und nicht für eigene Zwecke zu missbrauchen.


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Serie: CSH 2023 Q1 – Gottes Haushalter

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Transkript

[0:33] Ihr Lieben, mein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour. Und wir wollen uns in dieser Woche über den Zehnte-Vertrag unterhalten. Also am Sabbat sitzen wir mit den Geschwistern zusammen und besprechen diesen Zehnten, unseren Merkvers finden wir dazu passend in Maleachi 3 Vers 10. Dort heißt es: "Bringt den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Herrscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffne und euch Segen in überreicher Fülle herabschauen werde." Ein wunderschöner Vers. Also Gott sagt wirklich: "Prüft mich doch darin, ob ich euch nicht überreich segnen werde, wenn ihr mir den Zehnten getreu gebt." Und das soll heute unser Thema sein. Woher kommt der Zehnte? Wie berechnen wir diesen Zehnten? Wohin geht er hin? Und bevor wir anfangen und die ersten Bibelverse gemeinsam lesen, lasst uns zusammen beten und Gott bitten, dass er uns hilft durch dieses Thema. Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken dafür, dass wir zusammenkommen dürfen und über dieses Thema nachdenken können. Möchte nicht bilden, dass dein heiliger Geist nach deiner Verheißung unser Lehrer ist und es hilft, alles richtigweise zu verstehen. Und wir danken dir dafür schon jetzt im Namen Jesu. Amen.

[1:58] Nun, der Zehnte, woher kommt der Zehnte eigentlich? Das ist so eine Sache, die sich die Kirche irgendwann mal ausgedacht hat, vielleicht die junge Gemeinde? Nein, der Zehnte ist schon sehr alt in der Bibel. Wir können es mal gemeinsam anschauen. Im ersten Mose 14 lesen wir bereits davon. 1. Mose 14 und dort lesen wir die Verse 18 bis 20. "Aber Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein herbei, und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abraham von Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde! Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat!" Und Abraham gab ihm den Zehnten von allem.

[2:50] Und hier lesen wir bereits zur Zeit von Abraham, ey, dem Melchisedek, also diesem besonderen Priester, der damals in Salem war, von dem wir kein Geburtsregister haben, dass er diesen besonderen Priester bereits den zehnten Teil gab von dem, was er dort damals erworben hat, also in diesem Krieg. Er gab also den Zehnten ganz früh schon, also noch bevor es das Volk Israel gab. Oder so gab es jetzt schon, wird uns der Zehnte schon gezeigt. Abraham hat ihn bereits gegeben. Paulus spricht davon in Hebräer 7 und dort lesen wir die Verse 1 bis 9.

[3:30] Sagt Paulus: "Denn dieser Melchisedek war König von Salem, ein Priester Gottes des Allerhöchsten. Er kam Abraham entgegen, als der von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte, und segnete ihn. Ihm gab auch Abraham den Zehnten von allem. Er wird zuerst gedeutet als König der Gerechtigkeit, dann aber auch als König von Salem, das heißt König des Friedens. Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, er hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Und als einer, der dem Sohn Gottes verglichen ist, bleibt er Priester für immer. So seht nun, wie groß der ist, dem selbst Abraham, der Patriarch, den Zehnten von der Beute gab."

[4:12] Zwar haben auch diejenigen von den Söhnen Levi für das Priestertum den Auftrag vom Volk, den Zehnten zu nehmen nach dem Gesetz, also von ihren Brüdern, obgleich dieser aus Abrahams Lenden hervorgegangen sind. Der aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen herleitet hat, von Abraham den Zehnten genommen und den gesegnet, der die Verheißung hatte. Nun ist es aber unwidersprechlich so, dass der geringere von dem höhergestellten gesegnet wird. Und hier neben sterbliche Menschen den Zehnten dort, aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt. Und sozusagen ist durch Abraham auch für Levi, den Empfänger des Zehnten, der Zehnte entrichtet worden.

[4:53] Schreibt Paulus hier. Paulus sagt, dass der Zehnte schon damals gegeben worden ist und zwar von dem Patriarchen Abraham an jemanden, der weder Anfang noch Ende der Tage hat. Also anderen Worten, Abraham hat den zehnten Teil Gott gegeben, denn er ist der König der Gerechtigkeit und der König des Friedens. Und an ihn hat Abraham bereits den zehnten Teil von seinem Erwerb abgegeben.

[5:17] Da wir das nun so früh schon in der Bibel lesen und auch zum Ende hin immer wieder sozusagen seit zehnte Teil vorkommt, können wir sagen, diese Ordnung wurde einmal von Gott gegeben. Und Gott beansprucht diesen zehnten Teil von dem, was wir haben, denn alles gehört ihm. Und diesen zehnten Teil, den möchte er gerne, dass wir ihm den zurückgeben aus einem besonderen Grund. Da kommen wir gleich zu.

[5:43] Wir lesen im Buch "Bilder vom Reiche Gottes", Seite 112, von Ellen White. Sie schreibt: "Gott, von dem alle guten Gaben kommen, beansprucht einen bestimmten Teil unseres Besitzes. Diese Regelung hat er getroffen, damit die Verkündigung des Evangeliums finanziert werden kann. Wenn wir Gott diesen Teil zurückgeben, sollen wir damit zum Ausdruck bringen, dass wir seine Gaben zu schätzen wissen. Wie können wir aber umgekehrt auf seinen Segen Anspruch erheben, wenn wir ihm vorenthalten, was ihm gehört? Wie können wir in irdischen Dingen unehrliche Haushalter sein und dennoch erwarten, dass uns himmlische Güter anvertraut werden?" Vielleicht liegt hier die Erklärung dafür, warum manches Gebet nicht erhört wird.

[6:26] Ganz interessanter Punkt. Diese Regelung des Zehnten, die finden wir schon uralt, also schon im ersten Buch der Bibel. Und Ellen White sagt, dass manchmal unsere Gebete nicht erhört werden, weil wir vielleicht untreu sind in den Zehnten. Als wir erwarten Segen von Gott und dass er uns die Türen des Himmels öffnet, aber wir tun eigentlich gar nicht unseren Teil des Vertrages. Also wir erwarten den Segen, aber geben unseren Teil nicht. Und Gott hatte ja gesagt in unserem Merkvers: "Geht mir treu den Zehnten, dann will ich euch die Türen des Himmels öffnen."

[7:04] Was ist also ein besonderer Vertrag? Sozusagen ein besonderer Deal zwischen Gott und seinem Volk. Der Zehnte soll eingesetzt werden in Gottes Werk, damit dadurch das Evangelium verbreitet werden kann.

[7:18] Nun, Gott hatte damals Abraham gesegnet, denn Abraham gab Gott treu den zehnten Teil, also der Teil, der für den Herrn heilig ist. Und eben dadurch, weil Abraham so treu war, konnte Gott ihn auch so überreich segnen. Und das, was damals für Abraham galt, das gilt heute auch für uns. Denn als Nachkommenschaft Abrahams geben auch wir unseren zehnten Teil, damit das Evangelium verbreitet werden kann.

[7:43] Vielleicht erinnern wir uns an die Geschichte von Jakob, als er damals im Traum diese Himmelsleiter sah. Damals sprach der Herr zu ihm und er ließ ihn wissen, dass er ihn segnen will. Wir lesen dazu im ersten Mose 28, Verse 13 und 14. "Und siehe, der HERR stand über ihr, also über dieser Leiter, und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinem Samen geben. Und dein Same soll werden wie der Staub der Erde, und nach Westen, Osten, Norden und Süden sollst du dich ausbreiten, und in dir und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."

[8:29] Und Gott gibt ihm, Jakob hier eine Verheißung und sagt: "Das Land, auf dem du hier liegst, also da hat er ja nachts geschlafen, dieses Land um dich herum, das will ich deinen Nachkommen geben." Mit anderen Worten, ich möchte dich überreich segnen. Das ist das, was ich gerne tun will. Ich möchte aus dir etwas Besonderes machen. Deine Nachkommen sollen ein Segen für die Welt sein.

[8:50] Und dann verspricht Jakob, dass wenn der Herr ihn wirklich annimmt, dass er zukünftig nur Gott anbeten wird und Gott treu den Zehnten zahlen wird, mit also von allem, womit der Herr ihn beschenken wird in Zukunft. Also Jakob kennt diese Vereinbarung schon. Und er sagt: "Wenn es so ist, wenn Gott mich hier wirklich segnen will, wenn er mich wirklich ruft und ich zu einem Segen werden soll für die Völker, dann will ich von jetzt an Gott treu den zehnten Teil geben."

[9:20] Wir lesen im ersten Mose 28, Verse 20 bis 22: "Und Jakob legte ein Gelübde ab und sprach: Wenn Gott mit mir sein und mich behüten wird auf dem Weg, den ich gehe, und mir Brot zu essen geben wird und Kleider anzuziehen, und mich wieder mit Frieden heim zu meinem Vater bringt, so soll der HERR mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgerichtet habe, soll ein Haus Gottes werden, und von allem, was du mir gibst, will ich dir gewiss den Zehnten geben."

[10:00] Also auch schon damals war es so, dass immer der zehnte Teil sozusagen Gott gehört. Die Bibel spricht immer von diesem Zehnten. Heute gibt es ja verschiedene Modelle, auch in den großen Kirchen, zum Beispiel so eine Kirchensteuer erhoben wird, die in verschiedenen Ländern unterschiedlich hoch ist. Aber das ist nicht die Idee Gottes. Gott möchte nicht, dass die Leute sozusagen auf Zwang in welche Steuern zahlen, die vom Staat sozusagen dann erhoben werden und dann die Kirche weitergegeben werden. Sondern Gott möchte, dass die Gaben des Zehnten freiwillig in sein Haus gebracht werden. Aber gleichzeitig verheißt das, wenn wir den Zehnten zahlen, dass er uns darauf segnen wird.

[10:35] Und dieser Zehnte ist eine Ordnung, die von Gott gegeben ist, wieder nicht kirchlich, einer von staatlicher Seite gegeben. Gott selber hat gesagt, dass das gemacht werden soll, zu unserem eigenen Nutzen, damit wir sozusagen das hingeben, damit wir gesegnet werden. Das muss man sich im Hinterkopf behalten. Es ist nicht etwas, wo wir einfach nur geben und das Evangelium zu fördern, sondern wir geben etwas und werden dafür gesegnet. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

[11:03] Denn es hieß ja, wir lesen das noch mal, unseren Merkvers in Maleachi 3 Vers 10: "Bringt den Zehnten ganz in mein oder in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Herrscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen in überreicher Fülle herabschauen werde."

[11:28] Nun, "bringt den Zehnten ganz in mein Vorratshaus." Es ist natürlich die Frage, wenn wir diesen Segen gerne haben wollen, wo bringen wir den Zehnten denn nun hin? Also, was ist denn eigentlich das Vorratshaus des Herrn? Nur manchmal geht es uns ja so, und vielleicht dem ein oder anderen auch, manchmal sind wir nicht ganz einverstanden, wie der Zehnte heute verwendet wird. Manchmal neigen wir sogar dazu, in unserem Herzen den Zehnten zurückzuhalten, weil wir vielleicht sehen, dass einige, die in Verantwortung stehen und diesen Zehnten zu verwenden, ihn vielleicht nicht richtig einsetzen, also diese Zehntengelder missbrauchen. Und dann sagen wir manchmal: "Eigentlich habe ich ein schlechtes Gewissen dabei, diesen Zehnten zu zahlen."

[12:12] Und dann ist manchmal so die Überlegung, diesen Zehnten in irgendein missionarisches Projekt hineinzugeben oder irgendwo in Gottes Werk sozusagen hineinzustecken. Aber das ist eigentlich nicht die Art und Weise, in der wir mit dem Zehnten umgehen sollen.

[12:31] Ja, stimmt, es gibt in der Adventgemeinde auch unlautere Menschen, die den Zehnten vielleicht missbrauchen für falsche Dinge. Aber das erlaubt mir sozusagen nicht, auch untreu zu sein mit den Zehnten und ihn irgendwo anders hinzugeben, anstatt in die Gemeinde. Es wäre falsch und es wäre ein Raub an Gottes Werk, das denn schon bei mir anfangen würde und nicht erst sozusagen bei der nächsten Stufe. Denn es gibt ja Menschen, die verwalten diesen Zehnten. Wenn die untreu sind, sollte ich mich hüten, selber untreu zu werden, die einfach sagt: "Ich halte den Zehnten zurück."

[13:05] Mit dem Geben des Zehnten ist ein Segen verbunden. Auf Veruntreuung folgt Strafe. Nun, aber ich möchte ja nicht vom Segen ausgeschlossen werden, nur weil ein anderer seine Pflichten Gott gegenüber nicht nachkommt.

[13:21] Das ist ein wichtiger Punkt. Ich möchte dazu von Ellen White lesen im "Diener des Evangeliums", Seite 202. Da bezieht sich Ellen White genau auf diesen Text und sie sagt: "Lies sorgfältig Maleachi Kapitel 3." Und sie sagt, was Gott dort über den Zehnten sagt: "Wenn unsere Gemeinden sich auf die Seite des Wortes Gottes stellen und treu den Zehnten in das Herrn Kornhaus zahlen, dann werden mehr Arbeiter zum Dienst des Evangeliums ermutigt werden. Vieles zieht sich zurück, weil sie von einer erschöpften Schatzkammer hören. Diese sollte immer über einen reichlichen Vorrat verfügen, und der würde auch dort sein, wenn selbstsüchtige Herzen und Hände den Zehnten nicht vorenthielten oder ihn zur Unterstützung anderer Zweige des Werkes verwenden. Die Mittel, die Gott sich vorbehalten hat, dürfen nicht willkürlich Verwandten verwandt werden. Der Zehnte ist des Herrn, und die ihn anderweitig benutzen, wenn ihre Strafe erleiden durch den Verlust ihres himmlischen Schatzes, es sei denn, sie bereuen das. Lasst doch das Werk nicht länger behindert werden, weil der Zehnte anders als dem von Gott bestimmten Zweck verwendet wird. Für andere Zweige des Werkes soll gesorgt werden, sie müssen unterhalten werden, aber nicht vom Zehnten."

[14:36] Also, Ellen White spricht sich dagegen aus, dass wir unseren Zehnten selber verwalten, sozusagen und selber bestimmen, in welches Werk will ich hineingehen. Das ist eine Sache, die haben wir nicht zu entscheiden. Das ist etwas, was sozusagen von der über die Vereinigung läuft und über die Verbände und im großen sogar über die Division, dass überlegt wird, welche Projekte fördern wir, welche Projekte gehen Zehntengelder hinein.

[15:05] Jetzt kann ich das natürlich verstehen, wenn jemand ein schlechtes Gewissen hat, und ich kann auch niemanden verurteilen dafür, für ein schlechtes Gewissen, dass er gegenüber vielleicht seiner Vereinigung hat, die scheinbar Zehntengelder dafür veruntreut. Nun, wenn das Gewissen den Geschwistern das verbietet, den Zehnten dorthin zu zahlen, dann habe ich kein Recht zu sagen, dass ihr das trotzdem machen müsst. Aber den Zehnten zurückzuhalten, das wäre Raub an Gottes Werk, das wäre völlig falsch.

[15:34] So denke ich, ist praktikabel, was viele Geschwister in dem Fall machen. Also, wenn es wirklich dir so geht, egal wo auf der Welt du wohnst, und du weißt, dass in deiner Vereinigung Zehntengelder veruntreut werden, dann hast du die Möglichkeit, ihn in dahin zu geben, aber in die Gemeinde wohl nicht veruntreut wird. Also zum Beispiel in eine andere Vereinigung, in einen anderen Verband. Du kannst dich vielleicht, wie andere Geschwister das sogar machen, du kannst sie direkt nach Silber springen, zur Generalkonferenz überweisen. Also, es gibt Möglichkeiten, und das Gefühl hast, in deiner Vereinigung für Zehntengeld veruntreut, dass du es in eine andere Stelle sozusagen weist, aber immer noch ins Vorratshaus des Herrn, nicht in irgendwelche Projekte hinein. Das wäre nicht richtig. Die Verwaltung darüber muss die Gemeinde behalten. Wenn du andere Projekte fördern willst, dann ist das natürlich gut, wenn zum Beispiel Ministries gefördert werden sollen, dann können wir das machen, aber es müsste sozusagen aus unserem zweiten Zehnten sein oder aus freiwilligen Gaben. Der Zehnte selbst gehört Gott, und er hat uns keinen anderen Platz zugewiesen, außer dieses Vorratshaus, seine Gemeinde. Und da können wir beten dafür, dass treue Geschwister dort an den richtigen Stellen sind und diese Gelder richtig verteilen.

[16:56] Und jetzt können natürlich auch Zehntengelder dafür gebraucht werden, Missionswerke zu fördern. Also, man kann zum Beispiel sagen, in Deutschland zum Beispiel die Arche, zum Beispiel ein gutes Gesundheitswerk, das wir im Norden haben, oder man könnte Hope Channel oder irgendwelche Ministries, die es da gibt. Man könnte sagen, wir stecken da Zehntengeld rein. Das ist auch legitim, nur sollte das nicht von mir entschieden werden. Mich hat dazu niemand legitimiert. Das sollte dann die entsprechende Vereinigung entscheiden, zu sagen, oder der Verband, wir geben Zehntengelder in ein bestimmtes Ministry hinein und das Werk dazu fördern. Die müssen halt entscheiden, ob es der Förderung des Evangeliums dient.

[17:39] Also, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird sehr deutlich, wo die Zehnten gesammelt wurden. Damals im Alten Testament und im Neuen Testament wurde sozusagen ging es in die Gemeinde. Wir können dazu mal lesen im fünften Mose 12, Verse 5 bis 14.

[18:00] "Sondern an dem Ort, den der HERR, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird und seinen Namen dorthin zu setzen, damit er dort wohne, da sollt ihr ihn suchen und dahin sollt du kommen. Dahin sollte eure Brandopfer und eure Schlachtopfer bringen, eure Zehnten und das Hebopfer von eurer Hand und eure Gelübdeopfer und eure freiwilligen Gaben und die Erstgeburt von euren Rindern und Schafen. Und dort sollt ihr vor dem HERRN, eurem Gott, essen und fröhlich sein, ihr und eure Familien, über allem, was eure Hand erworben hat, womit der HERR, dein Gott, dich gesegnet hat. Ihr dürft nicht so handeln, wie wir es heute hier tun, dass jeder nur das tut, was recht ist in seinen Augen, denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen, noch zu dem Erbteil, das der HERR, dein Gott, dir geben will. Ihr werdet aber über den Jordan ziehen und in dem Land wohnen, das euch der HERR, euer Gott, zum Erbe geben wird, und er wird euch Ruhe verschaffen von allen euren Feinden ringsum, und ihr sollt sicher wohnen. Und so soll es sein: An dem Ort, den der HERR, euer Gott, erwählt, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, dorthin soll die alles bringen, was ich euch gebiete: euer Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und das Hebopfer von eurer Hand und all eure auserlesenen Gelübdeopfer, die ihr dem HERRN geloben werdet. Und ihr sollt fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott, ihr und eure Söhne und eure Töchter, eure Knechte und Mägde, auch der Levit, denn euren Toren ist, denn er hat keinen Teil noch Erbe mit euch. Hüte dich, dass du deine Brandopfer nicht an irgendeinem Ort opferst, den du dir er siehst, sondern dem Ort, den der HERR in einem deiner Stämme erwählt, da sollst du deine Brandopfer opfern und dort sollst du alles tun, was ich dir gebe."

[19:47] Und schon damals hat Gott festgelegt, dass sobald sie sozusagen organisiert sind, sobald sie in dem Land sind und sobald sie dort ja wohnen werden und sobald sie sich als Gemeinde organisieren und ein Tempel dort gebaut wird, sagt Gott: Ab jetzt soll sozusagen der Zehnte und diese ganzen Dinge, die sollen zentral zusammenfließen und dann verteilt werden. Er sorgt sozusagen für ein gerechtes Verteilungssystem, damit die Leviten sozusagen ihren Anteil bekommen und die Mieten zum Segen im Volk werden können. Und so soll es heute bei uns auch sein. Also, wir sollen unseren Zehnten auch sozusagen in die Gemeinde geben, dann von dort verteilt werden kann, damit unsere Prediger und so Pastoren versorgt sind.

[20:27] Und das ist ja nur recht und billig ist, sehr gut, dass wir das tun. Und das ist sozusagen ein bisschen anders, als in einem sind wir frei, sozusagen jeder macht nach seinem guten mit seinen Zehnten, was er möchte. So soll es nicht sein. Wir haben die Möglichkeit, mit unserem Geld natürlich zu machen, was wir wollen, aber dieser zehnte Teil, der gehört Gott. Mit diesen anderen 90 Prozent, die kannst du nach deinem Belieben in Werke einfließen lassen, in die Mission einfließen lassen, wo du es für richtig hältst. Nur dieser zehnte Teil, der ist Gott heilig, und von dem sagte: "Bringt in mein Vorratshaus."

[21:04] Nun, warum eigentlich? Also, wofür ist der eigentlich da? Was soll damit gemacht werden? Im dritten Mose 27,30 lesen wir: "Alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes als auch von den Früchten der Bäume, gehören dem HERRN. Sie sind dem HERRN heilig."

[21:22] Also, Gott sagt, dass der zehnte Teil von allem, also von der Saat wie auch vom Ertrag, also natürlich von den Geldern.

[21:26] Ertrag also natürlich von den Geldern, die wir haben, dass der zehnte Teil für Gott heilig ist. Also heilig meint, er ist abgesondert, also er gehört uns nicht, wir verfügen gar nicht drüber. Seit zehnte Teil, den sollen wir dem Herrn zurückgeben.

[21:38] Im vierten Mose 18 lesen wir die Verse 21 und 24. Dort heißt es: "Und siehe, so habe ich den Söhnen Levi alle Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie tun, den Dienst an der Stiftshütte. Denn den Zehnten der Kinder Israels, den sie dem Herrn als Opfer entrichten, habe ich den Leviten als Erbteil gegeben. Darum habe ich zu ihnen gesagt, dass sie keinen Erbteil unter den Kindern Israels besitzen sollen."

[22:12] Also Levi war ja ein Stamm, der anfangs verflucht war und nachher aber zur Zeit der Richtung des Goldenen Kalbes sozusagen den Segen dann wieder erhielt, weil sie sich dagegen gestellt haben, gegen diesen Götzendienst. Und sie sollten jetzt als Priester im Volk fungieren. Und um das zu tun, brauchten sie, mussten sie versorgt werden. Sie hatten ja kein Land, sie hatten ja durch den Fluch damals kein Erbbesitz im Land gehabt. Wohnen jetzt aber für Priester Gottes oder zu Priestern Gottes gemacht. Und jetzt sollte der Zehnte gesammelt werden in übrigen Stämmen, um eben diesen Stamm zu versorgen.

[22:49] Und so was heute auch sein, auch wir heute als Volk Gottes, auch bei uns gibt es Prediger und Pastoren, die versorgt werden müssen. Und dafür sammeln wir, geben das Geld in die Gemeinde und die Gemeinde versorgt damit diese, die halt nicht in der Welt andersweitig arbeiten können, kein Land haben, um das zu bestellen, sondern ihr Arbeitsgebiet ist nur der Weinberg Gottes. Dort arbeiten sie.

[23:11] In Weit schreibt im Buch "Diener des Evangeliums" auf Seite 202: "Gott hat sich nicht geändert. Der Zehnte soll noch immer für den Unterhalt der Diener Christi verwandt werden. Das Vordringen neuer Felder verlangte mehr Diener im Predigtamt, als wir jetzt haben, und deshalb müssen Mittel im Schatzhaus sein."

[23:33] Also ganz deutlich, es gab keine Änderung. Damals war es sozusagen bei der Zehnte für den Dienst der Leviten und heute ist der Zehnte immer noch für den Dienst der Leviten, also unser Prediger einzusetzen.

[23:47] Und so war es im Alten Testament und so ist es auch im Neuen. Wir können eine Stelle lesen in Apostelgeschichte 20 und dort Vers 35.

[23:58] Apostelgeschichte 20 Vers 35 schreibt Lukas: "In allem habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen soll. Gedenkt der Worte des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist glückseliger als nehmen."

[24:20] Dass wir also ich habe euch gezeigt, dass man so arbeiten soll und sich der Schwachen annehmen soll. Also Paulus selbst, wissen wir, war ein Arbeiter. Er hat sogar als Prediger damals, um die Gemeinde nicht zu belasten, noch zusätzlich gearbeitet als Zeitmacher, was er hätte gar nicht tun müssen, aber trotzdem gemacht hat, um keinen Anstoß zu erwecken.

[24:41] Und dann spricht er über die Worte von Jesus und sagt: "Geben ist glückseliger als nehmen." Nun, tatsächlich macht die Bibel deutlich, dass wir glückselig genannt werden können, wenn wir den Zehnten geben. Denn wir wissen, dass wenn wir Gott diesen zehnten Teil, der ihm gehört, zurückgeben, dass wir da einen Segen erhalten.

[25:04] Der Zehnte ist als heilig deklariert von Gott und wenn wir ihm den zurückgeben, der uns ja sowieso nicht gehört, und wir sind treu mit dem, dann empfangen wir dadurch einen Segen. Das ist ja so, dass Gott uns sozusagen jeden meistens Monat eine bestimmte Summe an Geld gibt, die vielleicht variierte, je nach einem Beruf. Und diese Summe, die immer wieder anvertraut und sagt: "Gib sie mir so zurück, wie sie ist, dieser zehnte Teil."

[25:29] Und damit werden wir sozusagen geprüft, ob wir das wirklich machen. Wenn Gott uns was in die Hand gibt, dass wir es nur aufbewahren sollen, um ihn zurückzugeben, ob wir das nehmen und das für uns zu verbrauchen oder auf der treuen und das auch zurückgeben. Die Versuchung ist da, wenn es in der Hand haben, aber ist mein Glaube stärker als die Versuchung? Also glaube ich, dass Gott daraus einen Segen machen wird und ich gebe es ihm zurück.

[25:50] Aus Liebe für das Weltfeld, für die Mission und aus Liebe zu Christus, der ja auch zu mir treu ist. Und wenn wir das machen, immer wieder, wenn wir also sozusagen unsere Treue immer wieder zeigen, dann werden wir auch immer wieder den Segen Gottes erleben.

[26:03] Das ist ja etwas Besonderes. Unser Lektionstheft, ich zitiere das mal da, heißt es: "Als Teil des Zehntenvertrages hat Gott Segnungen versprochen, die so groß sind, dass er für ihren Empfang nicht genügend Raum haben werden. Mit unserem Überschuss können wir anderen helfen und unseren Gaben das Werk Gottes unterstützen."

[26:27] Nun, überdies hinaus bauen wir natürlich auch Vertrauen zu Gott auf, wenn wir das immer wieder machen und immer wieder sehen, wie Gott uns versorgt, während wir den Zehnten zahlen. So können wir auch Vertrauen später haben, wenn wir immer viel Vertrauen brauchen werden, wenn die Welt kurz vor Ende steht, dass wir wissen können: Gott hat uns seither versorgt, wir waren einfach treu. Und es wird von einem Knecht nicht mehr verlangt und Gott wird uns auch heute versorgen.

[26:54] Jetzt fragen manchmal die Geschwister: Sollen wir den Zehnten nun vom Brutto oder vom Nettoeinkommen geben? Ist ja so die Frage. Also, wo ich mein zehnten Teil abschneide. Und je nachdem, als wenn du ein Gehalt oder ein Lohn empfängst, wirst du dieses eher als Brutto sozusagen ausgewiesen bekommen. Dann kommen Abzüge, Steuern werden abgezogen, Sozialversicherungen werden abgezogen. Am Ende bleibt also ein Netto übrig.

[27:20] Und jetzt nehme ich das jetzt also vom Brutto oder vom Netto mein Zehnten? Und das kann man vielleicht einfach mal so beantworten, wenn man selber drüber nachdenken, was richtig ist. Wenn ich also, wir nehmen mal an, ich würde meinen Lohn jeden Monat, mein Bruttolohn in einem Sack Geld ausgezahlt bekommen, unterwegs. Das sind keine Steuern und keine Sozialversicherung, nichts drauf. Ich bekomme dieses Geld.

[27:46] Und jetzt muss ich ja sozusagen überlegen, was brauche ich denn alles? Ich muss mit meinen, meine Lebensmittel davon kaufen, ich muss vielleicht eine Miete bezahlen, ich habe vielleicht ein Auto, dass ich unterhalte oder sie mir kaufen möchte. Also ich benutze sozusagen dieses Geld, um diese Dinge zu tun. Und jetzt komme ich so auf die Idee, ich möchte mit meinem Auto ja auch vielleicht Freunde besuchen, die etwas weiter weg wohnen. Also muss ich eine Straße haben, die mich dahin bringt. Also muss eine Straße gebaut werden und die muss unterhalten werden. Dazu muss ich also ein bisschen von meinem Geld wieder weg tun, damit diese Straße gebaut und unterhalten werden kann.

[28:17] Dann brauche ich Kraftstoffe und verschiedene Dinge. Dann komme ich vielleicht auf die Idee und sag mir, na ja, ich muss diese Straße bauen, meine Freunde müssen damit helfen, damit ich dahin kommen kann. Also das sind so Investitionen, die wir machen. Dann sage ich, ich möchte aber vielleicht nicht mein Leben lang arbeiten, sondern ich möchte vielleicht nur arbeiten, bis ich zum Beispiel 67 Jahre alt bin und von da an möchte ich sozusagen ein kontinuierliches Einkommen haben. Da muss ich also vorher schon was zur Seite legen, damit das später davon leben kann.

[28:45] Dann möchte ich im Fall vielleicht einer Krankheit oder vielleicht Arbeitslosigkeit, möchte ich mich irgendwie absichern. Also ich muss ein bisschen Geld zur Seite legen, falls irgendwas passiert. Und so nehme ich also aus meinem Brutto-Beutel immer ein bisschen Geld raus und lege das irgendwo hin. So könnte man das machen.

[29:04] Den zehnten Teil würde ich dann abgeben und Gott geben. Jetzt haben wir es so gemacht bei uns im Land, dass wir gesagt haben, na ja, wir wollen uns um die Straßen kümmern, wir wollen, dass unsere Schutzleute, unsere Politiker versorgt sind, dass sie Einnahmen haben. Wir wollen, dass wir krankenversichert sind, wir wollen, dass wir rentenversichert sind, arbeitslosenversichert. Also ich habe bestimmte Versicherung abgeschlossen, ich habe bestimmte Dinge.

[29:27] Und wir haben uns geeinigt als deutsche Bevölkerung, dass wir gesagt haben, wir machen so ein prozentualen Satz, den wir einfach überall schon abnehmen, um diese Dinge zu machen. Das macht unser Leben leichter. Nicht jeder muss für sich selbst eine Krankenkasse organisieren, eine Straßenbau organisieren und solche Dinge. Nicht jeder muss ständig irgendwas überweisen irgendwohin, sondern es gibt bestimmte Steuern und das andere nennen wir Sozialabgaben, also Dinge, die wir für uns sozusagen schon hinlegen, damit wir später davon ein Segen haben.

[29:56] Zum Beispiel und haben uns geeinigt und gesagt, wir machen das einfach so zentrale Verwaltung ist viel einfacher und prozentual, damit es einigermaßen gerecht ist im Land. Also ist es quasi eigentlich genau das gleiche, was wir machen, dass wir sagen, wir wollen diese ganzen Dinge bezahlen. Ist ja sozusagen freiwillig, wir haben es als Land beschlossen, dass jeder das sozusagen macht.

[30:18] Und deswegen ist es sozusagen Teil unseres freiwilligen, unter freiwilligen gab es nicht, wo wir am Anfang sagen können, das haben wir eh nie gesehen. Doch haben wir, wir haben es nur gleich in bestimmte Leistung hineingegeben. Deswegen muss unser Zehnter vom Brutto abgenommen werden. Also das ist das ganze, was Gott uns gibt und wir haben beschlossen, davon bestimmte Sachen abzugeben in Steuern, um so die Straßen zu finanzieren, unsere Politiker zu finanzieren, Schutzleute zu finanzieren etc. in Sozialleistung, um uns zu versorgen.

[30:49] Und alles andere sozusagen haben wir doch noch übrig für Dinge, die wir möchten, die wir brauchen und die wir uns kaufen möchten. Aber es war alles unsere Entscheidung, was wir damit machen im Land. Also ist das ganze, das ganze Bruttoeinkommen, das was sie auch verzehnten muss.

[31:06] Und so sollten wir es halten. Die Bibel macht das auch schön deutlich, finde ich, an einer besonderen Geschichte, die man die spricht nicht direkt über Zehnten, aber man kann sie dafür verwenden, um etwas zu zeigen. Gott möchte den zehnten Teil, dass wir ihm Glauben geben und dann werden wir ein Segen erfahren.

[31:25] Wir lesen mal gemeinsam die Geschichte im ersten Könige 17 und dort von Vers 9 bis 16. Das ist die Geschichte von der Witwe von Zarepta.

[31:38] Erster Könige 17, 9 bis 16: "Mache dich auf und geh nach Zarepta, das bei Sidon liegt, und bleibe dort. Siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich mit Nahrung versorgt." Und er, also Elia, machte sich auf und ging nach Zarepta. Und als er an das Stadttor kam, siehe, da war eine Witwe dort, die Holz sammelte. Und er rief jetzt zu und sprach: "Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, damit ich trinken kann." Als sie nun hinging, um es zu holen, rief er ihr nach und sprach: "Bringe mir doch auch ein bisschen Brot mit."

[32:11] Sie versprach: "So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein paar Holzstücke gesammelt und gehe hin und will mir und meinem Sohn etwas zubereiten, damit wir es essen und danach sterben."

[32:27] Elias sprach zu ihr: "Fürchte dich nicht. Geh hin und mache es, wie du gesagt hast. Doch bereite mir davon zuerst einen kleinen Brotfladen und bringe ihn mir heraus. Die aber unter einem Sohn sollst du danach etwas machen, denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Den Mehltopf soll nicht leer werden und das Öl im Krug nicht weniger werden bis zu dem Tag, da der Herr auf den Erdboden regnen lassen wird."

[32:49] Und sie gingen hin und machten es so, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch samt ihrem Haus viele Tage lang. Der Mehltopf wurde nicht leer und das Öl im Krug wird nicht weniger nach dem Wort des Herrn, dass er durch Elia geredet hatte.

[33:06] Und was nehme ich in der Geschichte? Warum ist das für unser Thema irgendwie relevant? Nun, Elia fragte die Witwe nach einer Mahlzeit. Die Witwe hatte aber, so sagt die Bibel, nur eine Handvoll Mehl und ein wenig Öl im Krug. Das war also sozusagen ihr Brutto, eine Handvoll Mehl und ein wenig Öl im Krug.

[33:26] Der Vergleich hängt ein bisschen, aber dafür, das was sie sozusagen Brutto tatsächlich hatte. Als Elia sie nun um Nahrung bat, hätte die Witwe ja erwidern können, dass sie erst all ihren Pflichten nachkommt, also ihrem Sohn und sich selbst etwas zu essen macht und von dem, was übrig bleibt, dann Elia etwas gibt. Aber hat sie nicht gemacht.

[33:46] Gott zeigt in dieser Geschichte, dass es ihm hier um den Glauben der Witwe ging. Und gleichzeitig macht er deutlich, dass ein solcher Glaube reich belohnt wird. Die Witwe aus Zarepta ist uns bis heute ein leuchtendes Beispiel für die Treue Gott gegenüber und für ein offenes Herz des Gotteskinds.

[34:08] Was sehen wir hier? Die Witwe hat nicht erst gesagt, na ja, ich muss erstmal ganz gut das, was ich habe, und davon muss ich jetzt bestimmte Sachen, die ich machen muss, ich muss mein Kind versorgen, das ist meine Pflicht und ich muss mich versorgen und von dem, was übrig bleibt, sozusagen gebe ich dann für den anderen. Was hier tatsächlich was gemacht wird, von Elia gesagt bekommen, von dem, was du da hast, mache mir erst etwas, das erste.

[34:29] Das geht mir also den Propheten, dem gesamten Gottes und den Rest davon sollt ihr leben, mit gleichzeitig dem Versprechen: Ihr werdet davon leben können.

[34:38] Können. Und das bei unserem Zehnten genauso. Von dem, was wir bekommen, und wenn wir merken, manchmal, das wird ja kaum reichen für mich und meine Kinder. Aber Gott will, dass eine Glaubens Tat. Er hat mir etwas mehr gegeben und diesen Überschuss, diesen zehnten Teil, den soll ich ihm zurückgeben.

[34:53] Wenn ich denke, das hat er vorher schon nicht gereicht und wenn ich mir jetzt auch noch ein Teil zurückgebe, dann ist ja noch weniger. Aber die Witwe macht es deutlich, sie gibt diesen Teil an Gottesdiener, damit der Prophet versorgt ist. Und von dem Rest sagt Elias, sollen sie leben. Und in der Geschichte wird deutlich, sie leben davon und dass viele Tage Gott versorgt über die ganze Dürreperiode hinaus.

[35:13] Und genauso ist es auch in unserem Zehnten. Wenn wir treu sind, dann sehen das Vorratshaus Gottes geben, dann wird er uns auch treu versorgen. Er wird dafür sorgen, dass unsere Familie was zu essen haben.

[35:25] Selber schreibt auch eben über diese Witwe von Zarepta und in dem Buch "Macht und Ohnmacht" dort lesen wir auf Seite 89: "Diese Frau war keine Israelitin. Sie hatte nie Anteil an den Vorrechten und Segnungen des erwählten Volkes Gottes gehabt, aber sie glaubte an den wahren Gott und lebte gemäß der Erkenntnis, die sie erhalten hatte. Als in Israel für Elia keine Sicherheit mehr gab, sandte ihn Gott zu dieser Frau in deren Heimat Zuflucht fand."

[35:54] "Auf diesem von Armut geplanten Haushalt lastete die Hungersnot schwer. Der ohnehin kärgliche Speisevorrat war fast aufgebraucht. Gerade an dem Tag, als die Witwe befürchtete, ihren Überlebenskampf aufgeben zu müssen, traf Elia ein. Sein Kommen stellt ihren Glauben an die Macht des lebendigen Gottes, der für ihre Bedürfnisse sorgen konnte, auf die äußerste Probe. Doch selbst in dieser äußersten Notlage bezeugte sie ihr Vertrauen, indem sie der Bitte des Fremdlings, ihren letzten Bissen mit ihm zu teilen, bereitwillig nachkam."

[36:30] Diese Witwen waren nicht mal Israeliten. Also sie kam da oben aus der Gegend von Sidon. Aber sie zeigt, dass sie wirklich ein aufrichtiges Herz hat. Und das wünscht sich Gott so sehr, dass wir ein aufrichtiges Herz haben im Geben, dass wir daran denken, dass von den Zehnten, den wir geben, andere Menschen gesegnet werden.

[36:49] Also wir geben unseren Zehnten, damit unsere Pastoren versorgt sind und die wiederum bringen den Segen ins Volk. Sie verteilen das Wort und bekehren Menschen, also führen dazu, dass Menschen das Evangelium erfahren. Also so ist das sozusagen der Segen, den wir weitergeben, wird noch von Gott vermehrt.

[37:09] So ist die Idee dahinter und wundert euch nicht, es ist immer mal wieder so, dass in dieser Kette irgendwo vielleicht jemand ist, der das Geld veruntreut, ob es eine ganze Vereinigung ist oder ob es ein Pastor ist oder wie auch immer. Das ist sozusagen nicht unsere Verantwortung. Wir sind verantwortlich, das Geld in Gottes Vorratshaus zu geben.

[37:27] Und dort soll es in verantwortliche Hände sozusagen gegeben werden. Und wenn da jemand den Zehnten veruntreut, dann ist es nicht rechtens vor Gott, aber Gott wird sich dann darum kümmern.

[37:41] Wir sollen es treu geben. Im ersten Korinther 4 Vers 1 und 2 dort lesen wir: "So soll man uns betrachten als Diener des Christus und Haushalte der Geheimnisse Gottes. Im übrigen wird von einem Haushalt dann nur verlangt, dass er treu erfunden wird."

[38:00] Also von uns wird verlangt, dass wir treu sind mit dem, was wir tun. Ich kann nicht sozusagen für den anderen treu sein. Ich kann nicht darauf blicken, was er macht. Wenn ich jetzt also das, was Gott mir anvertraut hat, damit soll ich treu sein. Und das wollen wir auch tun.

[38:15] Im Buch "Das bessere Leben" schreibt Ellen White auf Seite 111: "Stellt jemand wirklich das Edelbild einer vollkommenen Persönlichkeit dar, dann wird er keinesfalls das Mitgefühl und das Zartgefühl Christi vermissen lassen. Der Einfluss der Gnade macht das Herz weich, veredelt und läutert das Fühlen und verleiht jenes von oben stammende Feingefühl. Doch die goldene Regel hat noch eine tiefere Bedeutung. Jeder, der die mannigfaltige Gnade Gottes zum Haushalte gemacht hat, wird aufgerufen, denen, in Unwissenheit und Finsternis befindlichen Menschen von seinem Guten mitzuteilen."

[38:48] Dann wäre er an ihrer Stelle, so würde er ja auch gerne am Segen teilhaben, der Apostel Paulus schrieb: "Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen."

[39:05] Von allem, was du um die Liebe Gottes weißt, ja, von allem, was du an seinen reichen Gnadengütern mehr empfangen hast, als der in tiefster Nacht und größten Elend befindliche Mensch auf Erden, bist du diesem selben Menschen schuldig, etwas abzugeben.

[39:21] Also noch über unseren Zehnten hinaus, sozusagen schreibt die Bibel oder in dem Fall Ellen White, dass wir den Menschen gegenüber schuldig sind, von dem Mehrertrag, den wir haben, ihn was abzugeben. Es ist ja interessant, dass das so ist, also, dass Gott das so lässt.

[39:35] Denn wir wissen ja, es wird immer Arm und Reich geben auf dieser Erde. Also Christus hat uns das vorhergesagt: "Arm und Reich wird es immer bei euch geben."

[39:48] Als damals sozusagen das kostbare Öl für Christus verwendet wurde und Judas gesagt hatte: "Ich hätte mal davon nicht, was den Armen geben können, wäre es nicht besser investiert?" Nach Christus deutlich: Reich und Arme wird es immer geben.

[40:00] Jetzt hat das eine besondere Bewandtnis, dass das so ist. Dadurch, dass wir reiche und arme Menschen haben, können wir aneinander üben und Proben, unseren Charakter feilen und schleifen lassen.

[40:13] Also, wenn ich reich gesegnet bin, zum Beispiel mit Gütern oder Gaben, Talenten, dann ist es meine Aufgabe und mein Segen, diese Dinge für andere Menschen einzusetzen, indem ich ihnen zum Segen werde. Werde ich selbst gesegnet.

[40:30] Und das ist etwas, was Gott sozusagen geben von uns irgendwie gegeben hat, irgendein besonderes Talent, eine besondere Gabe. Es muss nicht immer Geld sein. Das können manchmal einfach Eigenschaften sein, Fähigkeiten, die Gott dir mitgegeben hat, Dinge, die dir im Laufe eines Lebens beigebracht hat, mit denen du anderen zum Segen wirst.

[40:46] Das kann manchmal sogar eine Krankheit sein, die du durch lernen kann, vielleicht überstanden hast, oder halt auch immer noch hast und dadurch ein Mitgefühl.

[40:54] noch hast und dadurch ein Mitgefühl entwickelt für andere Menschen in gleicher Situation. Also auch auf die Art und Weise bildet Gott uns aus. Was ist faszinierend? Gott möchte das mit allem, was er uns gibt. Und wenn es Krankheiten sind, dass wir anderen zum Segen werden, indem wir sie besser verstehen können, oder indem wir viel Güte haben, mit der wir andere versorgen können, oder indem wir bestimmte Weisheiten aus der Bibel bekommen haben, die wir weitergeben können in eine Welt, die voller Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit ist. Auf die Art und Weise gebraucht uns Gott, und wir sollen alles das, was er uns gibt, einsetzen für ihn. Genau wie den Zehnten, den wir einsetzen sollen, so sollen wir auch alle anderen Gaben, die er uns gibt, für ihn einsetzen. Wenn du besonders musikalisch bist, dann sing und spiele für Gott zu seiner Ehre.

[41:43] Also es gibt viele Dinge, Fähigkeiten, die Gott uns verliehen hat, die wir für ihn einsetzen können. Wir lesen Matthäus 25, Verse 19 bis 21. Nach langer Zeit, das ist diese Geschichte von den anvertrauten Talenten, und da heißt es ja, nach langer Zeit aber kommt der Herr dieser Knechte und hält Abrechnung mit ihnen. Und es trat der hinzu, der fünf Talente empfangen hatte, brachte noch weitere fünf Talente herzu und sprach: Herr, du hast mir fünf Talente übergeben, siehe, ich habe mit ihnen fünf weitere Talente gewonnen. Da sagte sein Herr zu ihm: Rechts so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigen treu gewesen, ich will dich über viel setzen. Geh ein zur Freude deines Herrn.

[42:32] Und Gott hat in diesem Beispiel jemanden Talente anvertraut, und derjenige diese Talente benutzt, um anderen zum Segen zu werden, bzw. also um diese erzeugend, richtigerweise eingesetzt, heißt es hier, ein richtigerweise für Gott natürlich, indem wir durch diese Talente Schätze im Himmel sammeln, also zum Segen für andere Leben. Er hat ein richtigerweise eingesetzt die Gaben, die er von Gott bekommen hat. Gott hat das gesehen und hat ihn dafür gesegnet und ihn gelobt.

[43:00] Und so ist das auch bei uns. Die Talente, die du hast, stell dein Licht nicht unter einen Scheffel, sondern lass sie leuchten für die Menschen, egal in welchem Bereich. Was es ist, es ist ja nicht zufällig, dass Gott dir bestimmte Talente, bestimmte Gaben mitgegeben hat auf deinem Weg. Du bist in einer besonderen Position, du kennst bestimmte Menschen, hast ein besonderes Umfeld, und Gott wusste das von Anfang an und hat dich nun so ausgebildet, dass du für die Menschen zum Segen werden kannst mit den Gaben, die er dir mitgegeben hat.

[43:27] Jetzt kannst du mir natürlich sagen, ich behalte diese Gaben für mich und versuche damit sozusagen mein Leben ein bisschen besser zu machen, indem ich vielleicht Reichtum anstrebe oder Macht gewinne, mich über andere hinwegsetze. Also man kann diese Gaben missbrauchen. Oder man kann sagen, ich habe diese Gaben bekommen, weil Gott mit mir was vorhat. Also ich soll sie da einsetzen, wo das Arbeitsfeld ist. Und ich fange mal an, meine vielleicht noch ungeschulten Talente dort einzusetzen. Und umso mehr ich diese Talente einsetze, werden diese Talente entwickelt und geformt.

[43:59] Und wenn ich meine fünf Talente einsetze, sowas hier im in der Bibel im Beispiel, bekomme ich fünf andere sogar noch dazu. Also während ich meine Talente benutze, werden noch Talente hinzugetan werden. Gott segnet, während ich ein Segen für andere bin. Und das ist für uns auch ganz, ganz wichtig zu wissen. Das trifft für den Zehnten zu, ohne Frage, aber das trifft auch für jede andere Gabe zu, die du bekommen hast.

[44:27] Und hier ist die Frage: Sind wir treu mit dem, was Gott uns anvertraut hat? In dein Leben hineinschaust und dich fragst, was hat Gott mir alles gegeben? Verwende ich das wirklich treu für ihn, oder behalte ich es selbstsüchtig für mich? Oder verstecke ich das Talent, wie es auch in dem Gleichnis geschrieben wird, einer vergrub sein Talent. Dann sagte mein Herr sehr hart, also er hatte keine echte Beziehung zu Gott und hat sein Talent einfach verborgen, und es wurde niemanden zum Segen.

[44:53] Ist es bei uns vielleicht auch so? Wo stehen wir? Setzen wir unsere Talente ein oder verbergen wir sie? Nun, Gott gibt dem, der seine Talente einsetzt, noch mehr. Aber er nimmt sie auch dem, der sie nicht einsetzt. Denn in Gottes Weinberg werden alle Talente gebraucht und Gott hat diese Talente nun verteilt auf verschiedene Menschen, auf dich, auf mich, auf alle anderen.

[45:15] Und wenn jetzt einer von uns sagt, ich setze meinen Talent nicht ein, dann fehlt es im Weinberg Gottes. Und so wird Gott, der lange Geduld mit uns hat und immer wieder auffordert, unser Talent doch endlich gewinnbringend einzusetzen, damit wir ein Segen werden. Wenn ich mich aber immer davor verschließe und weigere, das zu tun, wird Gott mir nach dem Gleichnis mein Talent irgendwann wegnehmen und es einem anderen geben. Und manchmal sogar dem, der schon die fünf Talente hatte.

[45:40] Also manchmal geben wir sozusagen den Leuten, die sich im Gottes Weinberg abarbeiten, sich aufreiben, viel Arbeit machen, noch zusätzliche Arbeit, indem wir unsere Talente nicht einsetzen, indem wir in der Gemeinde uns zurückziehen und vielleicht die Leute machen lassen, die sowieso schon immer alles machen und so viel Können und schon so viel Talente empfangen haben. Ich verstecke meinen Talent, anstatt ihnen zu helfen. Und das bewirkt aber, dass irgendwann meine Gabe auch noch auf sie gelegt wird und sie noch mehr machen. Also ich belaste sozusagen mit dem Zurückhalten meiner Talente meine Geschwister.

[46:14] Dabei sollen wir sie eigentlich einsetzen und den Segen empfangen. Und was fantastisch ist, das zu sehen, wenn du anfängst, egal in welchem Bereich dein Talent einzusetzen. Und egal, ob du jetzt für die Geschwister betest, oder ob du zu Gottes Ehre singst, oder ob du von Haus zu Haus gehst, ähm, ob du die Bibel studierst und schwierige Zusammenhänge versuchst herauszufinden. Also all das, was sozusagen zum Segen in Gottes Werk ist, ob du für deinen Nachbarn arbeitest, um zu helfen, um den Charakter Jesu zu zeigen. Also all diese Dinge, die du irgendwie einsetzen kannst, wenn du sie zu Gottes Ehre brauchst, kommt dabei ein Segen heraus.

[46:52] Und da können wir immer überrascht sein, was uns da erwartet, wenn wir es denn machen. Wir brauchen nur den Mut, diese Talente auch einzusetzen. Der Segen, der kommt von ganz alleine. Hat Gott versprochen, denn er sagt ja sogar ganz besonders in Maleachi bei den Zehnten: "Prüf mich darin, und ich will euch segnen. Ich werde euch die Türen des Himmels werde ich euch öffnen und Segen herabschauen, Fülle." Und das ist etwas, was wir immer wieder erfahren dürfen im Weinberg Gottes.

[47:20] Wenn du Talente einbringst, dann sehen wir, wie Gott uns segnet, und es ist wunderbar, dass es so ist. Und ich möchte dich ermutigen, dass du auch deine Talente einsetzt zum Segen im Weinberg Gottes, damit noch viele Menschen das Evangelium auch durch dein Zeugnis erhalten werden.

[47:37] Nun möchte ich abschließend euch noch aufbauen, dass wir noch gemeinsam beten und Gott bitten, uns diese Talente zu zeigen, damit wir diese Talente auch für ihn einsetzen können.

[47:49] Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dafür danken, dass du uns Talente gegeben hast, dass uns Gaben gegeben, uns ausgestattet mit den verschiedensten Dingen. Und du möchtest, dass wir diese Dinge in deinem Weinberg einsetzen, dass wir diese Talente schulen, dass wir sie trainieren und dass wir neue hinzugewinnen. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wenn unsere Augen vielleicht noch verschlossen sind für die vielen Talenten, die du uns gegeben hast, dass dein Heiliger Geist in unserem Herzen wird und uns zeigt, wo wir für dich arbeiten können, wo wir uns einsetzen können und das Evangelium auf Erden zu verbreiten.

[48:21] Wir möchten dich bitten, Herr, lass uns ein treues Herz geben, dass wir gute Haushalte Gottes sind und dass wir die Gaben, die du uns gegeben hast, ein richtigerweise einsetzen. Und wir möchten dir danken dafür, dass du uns dafür sogar segnen willst. Du hast Segen versprochen, Herr, wenn wir treu sind. Und so bitte, Herr, lass uns treu sein, uns als einzelne Person, aber auch als Gemeinde weltweit, dass wir einen guten Dienst tun, damit dein Segen auf deinem Hause ist und noch viel Frucht entsteht. Wir wollen dir schon jetzt dafür danken für all den Segen, den du uns geben wirst. Im Namen Jesu. Amen.

[48:58] Danke, dass wir das gemeinsam uns anschauen konnten. Das ist immer wieder interessant, wenn wir uns über diese Themen unterhalten, die wir eigentlich schon ja so oft besprochen haben, die wir eigentlich schon gut kennen. Und doch ist es immer wieder eine Motivation, wirklich Gott in dem Falle auch herauszufordern, also Gottes Segen zu suchen. Dir wünsche ich von Herzen Gottes Segen, aber gerade im Finden deiner Talente und im Einsetzen von selbigen, damit sie viel Frucht bringen. Und freue mich, wenn wir uns hier bald wiedersehen und gemeinsam weiter studieren. Bis zum nächsten Mal.


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