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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2023 2nd Nr 3

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die dritte kosmische Botschaft, das ewige Evangelium. Es wird erklärt, was das Evangelium ist und warum es als „ewig“ und „gut“ bezeichnet wird. Anhand biblischer Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament wird die Kraft und die Bedeutung des Evangeliums für die Rettung und das Leben jedes Menschen beleuchtet. Die Botschaft betont, dass das Evangelium nicht nur eine Theorie ist, sondern Gottes Kraft zur Errettung, die Freude und Heilung bringt.


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Serie: CSH 2023 Q2 Spezial - Drei kosmische Botschaften

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Studio hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf amazingdiscoveries.de zur mittlerweile dritten Folge unserer Spezialserie "Drei kosmische Botschaften". In der wir die so wichtige und so wertvolle dreifache Engelsbotschaft systematisch und detailliert gemeinsam studieren wollen. Das Thema heute ist vielleicht eines der wichtigsten überhaupt in der ganzen Serie. Vorbereitet auf das Bibelgespräch am 15. April wollen wir uns mit dem Evangelium beschäftigen, mit dem ewigen Evangelium, so wie es in Offenbarung 14 Vers 6 heißt. Letzte Woche haben wir uns mit der Wiederkunft und all dem, was damit verbunden ist, beschäftigt, wie es das Ziel, der Endpunkt der drei Engelsbotschaft ist. Heute wollen wir sozusagen das Herz dieser Botschaft uns betrachten, nämlich das Evangelium. Denn wir werden sehen im Laufe der nächsten Wochen, dass alles, das was die dreifache Engelsbotschaft beschreibt, letztlich eine konkrete Anwendung des ewigen Evangeliums auf die Situation der Zeit kurz vor der Wiederkunft, auf die Endzeit ist. Und deswegen für uns also die dritte Engelsbotschaft eine ganz praktische und konkrete Ausformulierung von Evangeliumsprinzipien für unsere Zeit ist und deswegen sie so entscheidend ist. Und deswegen wollen wir uns heute Gedanken machen, was genau ist das Evangelium? Was bedeutet es, dass das Evangelium ewig ist? Und wir möchten Gott bitten, dass unsere Herzen erfüllt mit seinem Heiligen Geist, der sich dieses Evangelium ausgedacht hat, der Erfinder dieser Botschaft ist und nicht nur als Botschaft, sondern als eine Realität, die dein und mein Leben verändert. Wir möchten Gott bitten, dass er unser Lehrer ist. Ich lade dich ein, dass wir gemeinsam beten.

[2:53] Lieber Vater im Himmel, danke für das Evangelium. Danke, dass du gut bist, dass du der Beste bist, den wir uns überhaupt vorstellen können. Und das ist deine Liebe alles übersteigt, was unser menschlicher Verstand erfassen kann. Wenn wir jetzt in den kommenden Minuten versuchen, das Evangelium besser zu verstehen, dann wissen wir jetzt schon, dass wir nicht alles erfassen können. Wir wissen jetzt schon, dass wir wie vor einem Ozean stehen, dessen Tiefen wir nicht einmal in der Ewigkeit vollständig ergründen können. Und doch wissen wir auch, dass du versprochen hast, dass alles, was wichtig ist, dass wir heute verstehen müssen, du im Übermaß uns heute schon schenken möchtest. Dass es, obwohl es so tiefgründig ist, dass wir die Ewigkeiten damit verbringen werden, es zu studieren, jedes Kind heute schon verstehen kann, wie es gerettet werden kann. Dafür danken wir dir, dass du es uns so erklären möchtest, erklären wirst, dass wir es leicht verstehen können. Und darum bitten wir dich, dass du es uns heute offenbarst und zwar nicht nur als Theorie, sondern als lebensverändernde Kraft. Das bitten wir im Namen Jesu, der sich selbst gegeben hat und der, als er am Kreuz von Golgatha hing, das Evangelium war. Amen.

[4:21] In Offenbarung 14 finden wir ab Vers 6 die dreifache Engelsbotschaft. Wir haben in der ersten Folge gesehen, dass der Hintergrund für all das der große Kampf ist, der die gesamte Bibel durchzieht. Wenn das letzte Mal gesehen, dass die Wiederkunft das große Finale ist, auf den die gesamte dreifache Engelsbotschaft hinweist und dann in Vers 14 und 15 aufgeschrieben wird. Wir wollen heute wieder an den Anfang gehen und das Wesen, das Herzstück dieser Botschaft genauer untersuchen. Das heißt, in Offenbarung 14 und dort Vers 6: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Wir haben letzte Woche gesehen, wie wichtig es ist, dass alle Nationen davon erfahren. Wir haben die Zusammenhänge erkannt, die mit dem Gericht und den Völkern und dem Königreich Gottes bei der Wiederkunft zusammenhängt. All das haben wir gesehen. Die Frage aber, die wir heute stellen wollen: Was ist es genau, das die Völker hören müssen? Was sollen die Nationen und Sprachen erfahren? Was sollen wir ihnen sagen? Was ist dieses ewige Evangelium?

[5:48] Die, wie ich finde, beste Definition des Evangeliums hat Paulus in Römer Kapitel 1 gegeben. Wir werden darauf auch später noch mal zurückkommen, aber schon hier am Anfang wollen wir, um das Wesen schon einmal zu begreifen und zu erfassen, diesen Vers uns genauer anschauen. In Römer 1, Verse 16 und 17, sagt Paulus: "Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. Denn es wird darin offenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben." Paulus sagt: Das Evangelium, ich schäme mich des Evangeliums nicht. Ich rede gerne darüber. Im Vers davor sagt er sogar, dass er bereit ist, sogar nach Rom zu gehen, der Hauptstadt des Weltreiches, um dort in Rom das Evangelium zu verkündigen. Er sagt: Ich schäme mich des Evangeliums nicht. Warum? Denn er weiß, das Evangelium ist eine Kraft. Es ist nicht nur irgendeine Kraft, es ist die Kraft Gottes. Das Evangelium ist keine Theorie, es ist nicht einfach nur ein Gedankengebäude. Das wahre Evangelium, um das es in Offenbarung 14 geht, ist eine Kraft. Und zwar ist es die Kraft Gottes. Und nicht einfach nur die Kraft Gottes im Allgemeinen, sondern Gottes Kraft eingesetzt für ein ganz bestimmtes Ziel, nämlich Gottes Kraft eingesetzt, damit jeder Mensch, der es möchte, der es glaubt, gerettet werden kann. Das Evangelium ist also zuallererst Gottes Kraft, damit ich gerettet werden kann, Gottes Kraft, damit du gerettet werden kannst. Und wenn du und ich, liebe Freunde, erleben, dass Gott rettet, werden auch wir uns nicht schämen, davon zu reden und uns wünschen, dass auch andere diese Kraft Gottes zu ihrer Errettung kennenlernen. Warum das so ist, werden wir gleich später noch ein bisschen genauer uns anschauen, wenn wir dann auch noch Vers 17 genauer analysieren wollen. Aber halten wir fest: Das Evangelium ist nicht eine Theorie. Es ist Gottes Kraft zur Errettung, damit du und ich gerettet werden können.

[8:28] Und deswegen, weil das so eine gute Botschaft ist, dass es nicht meine Kraft ist, die zur Rettung notwendig ist, sondern dass Gottes Kraft zur Errettung vorhanden ist, wenn ich es ihm glaube, ich es tatsächlich erleben kann. Deswegen nennt man diese Botschaft "Evangelium". Das griechische Wort für "gut" und dann "Engel" ist die Botschaft. Also "Evangelion" ist die Botschaft eine gute Botschaft. Und deswegen könnte man auch einfach sagen, er hatte eine ewig gute Botschaft zu verkünden. Nun, was genau ist eigentlich eine gute Botschaft? Wir leben ja in einer Zeit, in der wir vor allem mit schlechten Botschaften bombardiert werden. Ich möchte einfach zu Beginn hier zwei Beispiele herausgreifen, die eher so aus dem allgemeinen Leben kommen, die in der Bibel als gute Botschaft beschrieben werden. Zweite Samuel, Kapitel 18, und dort Vers 19. Wir denken bei dem Begriff "gute Botschaft" natürlich sofort oft gleich an die biblischen Konzepte und Gedanken, aber es lohnt sich vielleicht einmal ganz kurz einen Schritt zurückzumachen und zu sagen: Wann reden wir denn allgemein im Alltag von einer guten Botschaft? Zweite Samuel 18, Vers 19 gibt uns ein Beispiel. Zweite Samuel 18, Vers 19, das ist im Kontext die Schlacht zwischen Absalom und dem Heer von David, in der Davids Heer gewinnt und Absalom ums Leben kommt. Achimaaz, der Sohn Zadoks, sprach: "Ich will doch hinlaufen und dem König die gute Botschaft bringen, dass der Herr ihm Recht verschafft hat von der Hand seiner Feinde." Für Achimaaz war der Sieg über die Feinde eine gute Botschaft. Man hatte gekämpft, man wusste nicht genau vorher, wie es ausgeht, aber man wusste, man hat gewonnen, der Feind ist besiegt. Achimaaz war froh und empfand es als eine gute Botschaft. Wenn ein Sieg errungen worden ist, dann reden wir von einer guten Botschaft.

[10:43] Ein anderes Beispiel, Jeremia 20, und dort Vers 15. Da heißt es: Hier der Kontext ist ja ein bisschen speziell, es geht darum, dass Jeremia in seiner Trauer über seinen Dienst klagt und so emotional auch angegriffen ist, und weil er so abgelehnt wird. Ein sehr, sehr emotionales Kapitel, aber hier heißt es in Jeremia 20, Vers 15: "Verflucht sei der Mann, der meinem Vater die frohe Botschaft gebracht hat: Dir ist ein Knabe geboren, der ihn hoch erfreut!" Sein ist also, wir lassen mal den Kontext hier heute an dieser Stelle beiseite. Mir geht es nur darum zu sagen, dass im allgemeinen Sprachgebrauch, auch damals zur Zeit in der Bibel, die Botschaft, dass ein Kind geboren worden ist, ein neues Leben entstanden ist, als eine frohe Botschaft dargestellt worden ist, unabhängig davon, wie jetzt Jeremia später in seiner besonderen Situation das Ganze reflektiert. Aber eine gute Botschaft ist eine Botschaft oder eine Botschaft von einem neugeborenen Kind ist eine frohe Botschaft. Wir alle kennen solche fröhlichen Botschaften, wenn wir die hören, die uns erfreuen, mit denen wir vielleicht nicht gerechnet haben, Dinge, die uns fröhlich sein lassen. Und das ist die Idee einer guten Botschaft, und das ist der Effekt, den das wahre Evangelium auf einen Menschen hat. Es lässt ihn fröhlich sein.

[12:06] Lass mich diesen Punkt kurz machen. Ich glaube, es gibt zu viele Menschen, die über das Evangelium theoretisieren, aber gar nicht fröhlich sind, die sich nicht so freuen, wie wenn man die Nachricht bekommt, dass ein Kind geboren worden ist. Nicht so freuen, wie Menschen sich freuen, dass ihr es gibt. Manche Menschen freuen sich einen Keks, wenn ihre Fußballmannschaft gewonnen hat, ein Sieg. Und die freuen sich. Warum freuen wir uns nicht mehr über die Wahrheit, dass Gottes Kraft mich errettet? Warum reden wir so oft über Gottes Kraft und die Errettung, als sei das Ganze nur eine trübselige, anstrengende, mathematische Gleichung, die wir irgendwie beherrschen und verstehen müssen? Warum erzeugt es so oft nicht in unserem Leben diese Freude, die ein Mensch findet, wenn er meine Freundin ein Kind bekommen hat? Diese Freude, die Menschen im Alltag erleben über solche Botschaften, das ist eigentlich das, was die Liebe meint, wenn sie sagt, es gibt eine frohe Botschaft.

[13:18] Und diese frohe Botschaft, die ist nicht nur eine Sache des Neuen Testaments. Vielleicht gibt es viele Christen, die bei dem Wort "Evangelium" automatisch an das Neue Testament denken, weil es dort vier Bücher gibt, die "Evangelium nach Matthäus", nach Markus, Lukas und Johannes heißen. Aber die Idee einer frohen Botschaft, die geistlicher Natur ist und nicht einfach nur, dass ein Kind geboren ist oder dass ein militärischer Sieg errungen ist, eine geistliche Botschaft ist schon im Alten Testament als frohe Botschaft ganz deutlich vertreten. Schauen wir mal in Jesaja 52 und dort Vers 7. Also halten wir fest: Es gibt eine Vorbotin, die das Evangelium ist. Das ist eine wirklich freudemachende Botschaft.

[14:05] Jesaja 52, und dort Vers 7 heißt es: "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft bringt!" Dann gibt es also einen Boten, der bringt eine gute Botschaft, und ihn schon zu sehen, wie er da läuft, diese Botschaft bringt, es ein Genuss für die Augen, eine Freude, sagt: "Wie lieblich ist das zu sehen, dass ein Bote umhergeht und verkündet den Frieden, verkündet die gute Botschaft." Und was genau verkündigt er? "Der das Heil verkündet." Also mit anderen Worten, dass Gott rettet. Der zu Zion sagt: "Dein Gott herrscht als König." Da können wir anknüpfen lassen, dass wir letzte Woche studiert haben, dass Jesus Christus im Gericht zum König gekrönt wird und dass er als König wiederkommen wird. Das ist eine gute Botschaft. Eine Botschaft, die Freude machen soll: Friede, Heil und die Königsherrschaft Gottes. Und eine gute Botschaft schon im Alten Testament.

[15:02] Und dann in Jesaja Kapitel 61 finden wir eine Schlüsselstelle, die dann für das Verständnis des Neuen Testaments ganz wichtig ist. Es heißt in Jesaja 61 und dort Vers 1: "Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat." Spricht jemand und sagt: Ich bin gesalbt worden von Gott. Hebräisch bedeutet, dass er ist der Messias, der Gesalbte. Und zwar hat er gesalbt, nicht einfach nur mit Öl, wie allgemein Könige und Priester und wohl auch zumindestens einige Propheten, wie von Elisa gesagt worden sind, sondern er ist gesalbt mit dem Heiligen Geist. Und wir wissen natürlich aus dem Neuen Testament, dass dieser Vers sich explizit auf Jesus Christus bezieht. Immer wieder Jesus sich darauf hier auf diesen Vers zurückgegriffen, um seine eigene Identität und seine eigene Botschaft und seinen Auftrag zu erklären. Und jetzt heißt es hier über diesen Messias, der mit dem Heiligen Geist gesalbt ist: Und zwar ist er gesalbt worden, um was zu tun? Den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Was diese frohe Botschaft? Er hat nicht gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzen, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers, den Gebundenen. Hier steht: Wenn der Messias kommt, hat er eine gute Botschaft. Und seine gute Botschaft ist: Du bist gefangen, jetzt bist du frei. Du bist blind, jetzt bist du sehend. Du hast ein zerbrochenes Herz, ich heile es dir. Der Messias ist da, um uns eine gute Botschaft zu predigen.

[16:40] Wir leben in einer Welt, in der wir so viel Schlechtes hören. Manchmal fabrizieren wir auch noch selbst eigene schlechte Botschaften. Aber Jesus ist gekommen, um eine gute Botschaft zu geben, nämlich Heilung und Befreiung. Dazu war er da, dazu ist er mit dem Heiligen Geist gesalbt worden. Jesus wurde zum Messias gesalbt, damit alle, die geistlich arm sind, die merken, ihnen fehlt etwas, alle, die sich nach Heilung sehen, die sich danach sehen, dass ihr zerbrochenes Herz wieder geheilt wird, alle, die sich nach Freiheit von Süchten, von schlechten Gewohnheiten, von der Sünde sehnen, das ist eine gute Botschaft. Gibt, dass der Messias sagt: Ich habe eine gute Nachricht für dich. Gottes Kraft kann das tun. Gottes Kraft kann dich heilen, kann dich frei machen, kann dich retten.

[17:41] In Jesaja 40 finden wir ebenfalls eine messianische Prophezeiung, die von dieser guten Botschaft spricht. Gesagt, Psalm 40, und dort Vers 8: "Das sprach: Ich sehe, ich komme in der Buchrolle steht von mir geschrieben." Damit deutet hier Jesus an, dass das Alte Testament bereits all das sagt, was er ist und was er tun wird. Und dann sagt den Vers 9: "In deinen Willen zu tun, mein Gott, bin ich begierig, und dein Gesetz ist in meinem Herzen." Und dann Vers 10 sagt er: "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt, und zwar wo? In der großen Gemeinde. Siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, Herr, das weißt du." Der Messias würde die gute Botschaft predigen, und zwar die Gerechtigkeit. Und vielleicht erinnern wir uns noch mal zu sprechen kommen in Römer 1 sagt Paulus: "Denn darin, in dem Evangelium, wird die Gerechtigkeit Gottes offenbar." Die Gerechtigkeit Gottes. Und der Messias sagt hier: Diese Gerechtigkeit predige ich, und zwar als gute Botschaft.

[18:53] Nun, ich weiß nicht genau, ob dir für dich der Begriff "Gerechtigkeit" fröhliche Gefühle auslöst, so wie die Geburt eines neuen Kindes oder der Sieg einer Fußballmannschaft. Aber wenn wir das Evangelium wirklich verstehen, wird die Botschaft der Gerechtigkeit Gottes mehr Freude auslösen, als es irgendein Sportsieg oder irgendeine Geburt eines Kindes in uns auslösen könnte. Freude. Jesus sagt: Ich will die Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigen.

[19:34] Übrigens, wir haben gesehen, oder das können wir kurz aufschlagen in Jesaja 11. Da wird über diesen Messias gesagt, der mir gesehen, er wird den Armen das Evangelium predigen, er wird sie heilen, er wird sie befreien. In Jesaja 11 wird ebenfalls vom Messias gesprochen, und dort heißt es in Vers 4: "Sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen." Offensichtlich sind im biblisch gesehen die Idee, dass er den Armen helfen wird und dass er die Armen mit Gerechtigkeit richten wird, dieselbe Idee. Und vielleicht ist in unserem Kopf noch ein bisschen so: Moment mal, ist nicht das Heilen und Retten etwas anderes als das Richten? Gleich sehen wir, warum das unbedingt zusammengehört und eigentlich dasselbe ist, und dass, wenn man einmal verstanden hat, dass es dasselbe ist, dann plötzlich richtig froh wird.

[20:29] Aber schauen wir, wie sich all das, was sie im Alten Testament über die gute Botschaft gesagt wird, im Leben von Jesus Christus gezeigt hat und offenbart hat. In Matthäus 4 und dort Vers 23 heißt es: "Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrt in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium, die gute Nachricht von dem Reich, und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk." Jesus hat genau das getan, was in den alttestamentlichen Propheten beschrieben worden ist. Er verkündigte überall eine gute Botschaft. Wenn Menschen von Ort zu Ort im Folgenden dann deswegen, weil sie gute Nachrichten gehört haben, die gute Nachricht von dem Reich Gottes. Wir haben gesehen, wie lieblich sind die Boten, die die predigen: "Dein Gott herrscht als König."

[21:22] Wusstest du, dass die beste Nachricht, die es gibt, die ist, wenn Gott als König herrscht? Die die tollste Nachricht für dein Leben ist, die Nachricht, dass Gott in deinem Leben der König ist. Dann, weil dann wird alles gut, denn das, was Gott macht, ist immer gut. Gott tut gut. Und deswegen ist die Botschaft vom Reich Gottes eine gute Botschaft.

[21:51] Matthäus 11 und dort Vers 5. Jesus hat ganz explizit sich auf die alttestamentlichen Prophezeiungen berufen, als Johannes dann zweifeln kam, weil selbst er, wie quasi alle anderen, außer natürlich, aber alle Menschen seiner Zeit dachten, dass der Messias sein römisch ein General, der die Römer vertreiben wird. Und ich verstanden, was er eigentlich wirklich tun würde, nämlich, dass er die Sünde besiegen würde. Und Johannes dann fragt durch seine Jünger, als im Gefängnis sitzt: "Bist du der Messias? Bist du derjenige, der in den alttestamentlichen Prophezeiungen verheißen ist?" Dass Jesus ihm folgende Antwort mitgeben lässt, Vers 5: "Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt und Armen wird das Evangelium verkündigt." Das ist der sagt, mit anderen Worten, hier Jesaja 61, Vers 1 und 2 und 3 und so weiter, erfüllen sich vor den Augen der Menschen. Dann sagt der: "Glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir." Jesus hat gesagt: Mein Leben und mein Wirken sind die Erfüllung von diesen alttestamentlichen messianischen Prophezeiungen. Das zeigt sich daran, dass ich den Menschen gute Botschaft predige.

[23:10] Und das ganze illustriere durch all die Heilung, die das Wesen Gottes zeigen. Glaubte, liebe Freunde, dass wenn Jesus geheilt hat, dass die Leute traurig waren oder fröhlich? Da wird kein Tag vergangen sein, wo nicht Menschen voll Freude gejubelt haben, weil sie plötzlich wieder laufen konnten, weil sie sehen konnten, weil sie hören konnten, sprechen konnten. Menschen waren froh und glücklich. Und diese Freude angesichts der Heilungen war ja letztlich sogar nur eine, obwohl die ganz real war, eine...

[23:44] Real war eine Illustration der Freude, die jeder Mensch erleben kann, wenn er weiß: Gott vergibt mir, Gott rettet mich, Gott hat Kraft, mich zu retten, der ich mich selbst nie retten konnte. Aber Gott hat Kraft und Gott will seine Kraft einsetzen, um mich zu retten. Da war Freude, wenn Jesus unterwegs war.

[24:08] In der Apostelgeschichte 8 wird ganz deutlich, dass das, was Jesus als Evangelium predigte, lehrte und durch sein Leben illustrierte und darstellte, genau eine Erfüllung des Alten Testaments gewesen ist. Apostelgeschichte 8, Vers 35: Als der Kämmerer auf dem Weg nach Hause von Philippus angetroffen wird, heißt es von Philippus, der tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schrift – gemeint ist Jesaja 53 aus dem Alten Testament – er begann mit dieser Schrift und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus.

Wir uns, wenn wir denken, das ist Evangelium von Jesus im Alten Testament nicht enthalten sein oder nicht wirklich zu finden sein. Das Evangelium, Philippus hier im Neuen Testament, konnte das Alte Testament nehmen und anhand des Alten Testamentes das Evangelium von Jesus erklären. Warum? Weil das, was Jesus sagte und tat, war eine konzentrierte, eine lichtdurchflutete, vom Thron des Ewigen gesegnete Erfüllung dessen, was im Alten Testament steht.

Die gute Nachricht: Gott kann und will retten. Und deswegen predigt Jesus diese Botschaft selbst. In Markus Kapitel 1 und dort Vers 14 und 15 heißt es: Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes. Das ist übrigens genau das Evangelium, das in Matthäus 24, Vers 14 die ganze Welt erreichen soll. Nicht wahr? Dort steht ja, dass dieses Evangelium vom Reich – hier ist mein – dieses Evangelium, also das, was er gepredigt hat, sagt er seinen Jüngern: Dieses Evangelium, was ich hier gepredigt habe in Galiläa, in Judäa, in Samaria, dieses Evangelium in der Dekapolis, dieses Evangelium soll in der ganzen Welt gepredigt werden. Dann kommt das Ende.

Und wir wissen, aber letzte Mal studiert, dieses Ende, die Ernte, weist genau darauf hin, dass Offenbarung 14, Vers 6 folgende, die drei veränderungsbotschaft, dieses Evangelium vom Reich Gottes ist. Wenn Jesus heute hier auf dieser Erde leben würde, würde Jesus – offenbar 14 – Jesus verkündigt das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt. Damit meint er, das prophetische Zeiten im Buch Daniel sich in seinen Lebenszeiten erfüllt haben. Meint er konkret Daniel 9. Wir werden darauf im Zuge unseres Studiums hier auch noch darauf zu sprechen kommen in den nächsten Wochen.

Und das Reich Gottes ist nahe, tut Buße und glaubt an das Evangelium. Als Jesus das Evangelium predigte, die gute Nachricht, war das verbunden mit biblischen Zeitprophezeiungen und zwar mit den Zeitprophezeiungen, die in seiner Zeit ihre Erfüllung fanden. Und wenn wir also Jesus wirklich folgen wollen, dann werden wir sein Evangelium, verbunden mit den Zeitprophezeiungen, predigen, die sich auf unsere Zeit erfüllen und beziehen. Und deswegen heißt es in dem ewigen Evangelium von Offenbarung 14, Vers 6 und dann Vers 7: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.

Wir werden sehen, dass die Stunde seines Gerichts und diese Zeit, die sich erfüllt hat in der biblischen Prophetie in Daniel 9, so gar ein und dieselbe große gesamtprozent sind. Alles unfassbar toll miteinander zusammen. Aber hier ist das nicht einfach nur Zeitprophezeiung als erfüllt beschrieben, sondern die Zeitprophezeiung, die sie erfüllt haben, sollten einen Zweck, den sie sollten, nämlich Menschen zur Umkehr, zur Buße, der Sinnesänderung, mit erneuert im griechischen heißt: anders denken, umdenken und zum Glauben an die gute Nachricht.

Mit anderen Worten: statt sich aus eigener Kraft zu versuchen zu retten, umzudenken, einzusehen, dass man selbst am Ende ist, die geistliche Armut zu erkennen und daran zu glauben, dass Gott die Kraft hat und den Willen und zu retten, damit das geschieht, was in Römer 1 steht: Nicht mal die Kraft Gottes, Rettung für jeden, der glaubt. Jesus predigt, glaubt an die gute Botschaft vom Reich Gottes. Dazu war Jesus auf die Welt gekommen. Das war nicht nur eine seiner Tätigkeiten, das war sein Lebensinhalt, das war seine Bestimmung, das war der Grund seiner Existenz hier auf dieser Erde.

In Lukas Kapitel 4 und dort Vers 43, Lukas Kapitel 4, Vers 43, da heißt es: Er aber sprach, das ist Jesus. Er war sprach zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich gesandt. Das war der Grund seiner Existenz, dass er die gute Nachricht gepredigt hat und predigen sollte.

Also, was ist der Inhalt dieses Evangeliums, dieser guten Nachricht? In Römer 1 und dort ab Vers 1 sagt Paulus folgendes: Römer 1, ab Vers 1: Paulus, Knecht Jesu Christi, berufene Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes, für die gute Nachricht Gottes, dass er zuvor verheißen hat in heiligen Schriften durch seine Propheten. Sehen wir, dieses Evangelium basiert auf dem Alten Testament, oder es ist im Alten Testament enthalten und durch Prophezeiung und Versprechungen beschrieben.

Aber was ist das für ein Evangelium? Nämlich das Evangelium von seinem Sohn, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Herrlichkeit, Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unserem Herrn.

Die gute Nachricht handelt von Jesus. Jesus als Mensch und Jesus als Gott. Jesus, der als unser Vorbild auf diese Erde gelebt hat und uns Gottes Willen gelehrt hat. Und der als unser Stellvertreter für uns gestorben ist und auferstanden ist. All das wurde von den Propheten des Alten Testaments vorhergesagt.

Die gute Nachricht ist die gute Nachricht von Jesus. Der Engel in Offenbarung 14 und dort Vers 6 möchte allen Nationen, allen Stämmen, allen Völkern von Jesus erzählen. Von Jesus, der unser Bruder ist, und Jesus, der unser Schöpfer ist. Von Jesus, der sich erniedrigte bis zum Tod am Kreuz als Mensch. Und Jesus, der Gott bis zum Höchsten ist. Wenn alle Ewigkeit König der Könige.

Das Evangelium handelt von Jesus. Jede Predigt, die über die Prophetie, über die drei Engelsbotschaft spricht und Jesus ignoriert, geht an der Sache vorbei. Ist nicht die drei Engelsbotschaft, die dreifach Engelsbotschaft. Ist nur die dreifach Engelsbotschaft im Original, wenn Jesus im Zentrum, am Anfang, am Ende, wenn Jesus alles im Zentrum steht und alles durchdringt, wenn jedes der Teil der Botschaft auf Jesus bezogen ist.

Es ist ja nicht umsonst die Offenbarung Jesu Christi. Die haben ja gesehen, dass Evangelium wurde von den alttestamentlichen menschlichen Propheten vorhergesagt. Apostelgeschichte 13 und dort Vers 32 sagt man, das ist Paulus und Barnabas auf ihrer Missionsreise. Und dort lesen wir in der Apostelgeschichte 13, Vers 32: Und wir verkündigen euch das Evangelium, die gute Nachricht, dass Gott, die den Vätern zu Teil gewordenen Verheißungen, an uns ihren Kindern erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte.

Was ist die gute Nachricht? Die gute Nachricht ist: Gott hat über Jahrhunderte, Jahrtausende im Alten Testament Dinge versprochen, dass er uns retten will, dass er uns heilen will, dass er uns wiederherstellen will, dass er uns ewiges Leben geben möchte, dass er unsere Sünden von uns nimmt, dass uns Gerechtigkeit schenken möchte. All diese Dinge hat er versprochen. Und die gute Nachricht ist: Er hat die Versprechung gehalten.

Ganz auf den Punkt gebracht heißt es: Die gute Nachricht ist, all das, was Gott versprochen hat, von 1. Mose 3 bis 15, an all das hat er gehalten durch Jesus Christus. Es ist hat sich erfüllt. Und all das, was noch auf die Zukunft sich bezieht, wird sich ebenso erfüllen durch Gottes Kraft. Die gute Nachricht ist: Gott steht zu seinen Verheißungen. Wir können deswegen aus seinen Verheißungen, aus seinen Versprechungen leben.

Ist die gute Botschaft, die gute Nachricht ist: Gott hat sein Wort gehalten. Er hat getan, was er gesagt hat. Und deswegen kann er auch in deinem Leben das tun, was er gesagt hat. Er hat gesagt, er will dich frei machen, er kann es tun. Er hat gesagt, er will dich heilen, er kann es tun. Er hat gesagt, er will dich wiederherstellen, er kann es tun.

Ich spreche aus eigener Erfahrung: Gottes Wort tut, was es sagt. Gott steht zu seinem Wort, er verspricht und hält es. Und das ist eine gute Nachricht. Und diese Nachricht, die kann uns wirklich – das sind die tiefsten kann man unseres Herzens froh machen. Dazu ist sie gegeben.

Schauen wir noch einmal in Römer 1. Diese Definition des Evangeliums, die wir am Anfang schon einmal kurz angeschaut haben. Paulus sagt: Ich schäme mich des Evangeliums nicht, erlebt hat, was es bedeutet, dass Gott seine Versprechungen wahr macht. Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. Vom zuerst zu den Juden, weil die Juden des Alten Testaments schon kannten. Die Griechen mussten es erst kennenlernen. Deswegen war es für die Juden einfacher, weil sie die Verheißung schon kannten. Und deswegen nur noch sehen mussten, dass sich diese Verheißung erfüllt haben.

Die Griechen mussten erst die Verheißung auch kennenlernen, zu sehen, dass es erfüllt haben. Das ist der Grund. Vers 17: Denn es wird darin, in dieser guten Nachricht, in dem Evangelium, die offenbar die Gerechtigkeit Gottes, aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.

Das Evangelium offenbart die Gerechtigkeit Gottes. Jesaja 56. Wir bleiben in unserem Thema Römer 1. Wir kommen gleich wieder zurück in Jesaja 56 und dort Vers 1 sagt Gott: So spricht der HERR: Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit, denn mein Heil ist nahe, um herbekommen, und meine Gerechtigkeit umgehend offenbar zu werden. Gott sagt schon im Alten Testament: Mein Heil kommt und meinem Heil offenbart sich meine Gerechtigkeit.

Dass das Paulus gesagt im Evangelium, in der guten Nachricht, offenbart sich, dass Gott gerecht ist. Und warum? Weil Jesus alle meine Sünden getragen hat. Johannes 1, Vers 29 sagt: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt. In Jesaja 53 und dort ab Vers 4 steht: Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

Das, was der Messias verspricht, Heilung der Herzen. Wie alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Das Evangelium sagt nicht, dass das Gesetz aufgehoben wird. Das Evangelium sagt nicht, dass es kein Gericht gibt. Das Evangelium sagt, dass Gott gerecht ist und uns so sehr liebt, dass er die gerechte Strafe auf sich selbst genommen hat. So, dass wir nicht nur Vergebung bekommen, weil Gott gerade mal sagt: Okay, ich bin nicht so. Sondern wir sind absolut frei, weil die Strafe, die wir eigentlich verdient haben, schon bezahlt ist.

Und wir sind frei. Wir sind wirklich frei. Wir sind tatsächlich frei. Die Sündlosigkeit Jesu, die er auf dieser Erde unter den schlimmsten Bedingungen erworben hat, weil er, anders als ich, immer gehorsam gewesen ist. Die schenkt er mir, weil er meine Sünden genommen hat. Und so kann ich zu Jesus kommen und meine Sünden bekennen. Und ich muss nicht jedes Mal von Neuem hoffen und bangen, ob Gott vielleicht sich diesmal noch einmal durchringen wird, mir zu vergeben. Nein, ich kann etwas in Anspruch nehmen, nämlich die Gerechtigkeit Gottes.

Deswegen sagt Johannes, und erst Johannes 1, Vers 9: Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Deswegen kann Gott mir völlig vergeben, weil nämlich die Sünde, trotz der Vergebung für mich, ihre gerechte Strafe bekommen hat. Nur eben, dass ich nicht die Strafe bekommen habe, sondern Gott sie sich selbst auferlegt hat, indem Jesus Mensch wurde und die Sünde getragen hat.

Zu einer Trennung, es kam zu einer Trennung zwischen Gott Vater und Gott Sohn, die niemals vor getrennt von den Gott Vater selbst hat den Preis bezahlt in dem tiefen Leid, das er erlebte, als sein geliebter Sohn nicht mehr merken konnte, dass er neben ihm stand am Kreuz. Gott hat den Preis bezahlt. Wenn mir vergeben wird durch das Kreuz Jesu, kann der Satan niemals sagen, das ist ungerecht.

Deswegen möchte Satan nicht, dass wir diese Botschaft verstehen. In Römer 1, Römer 3 und dort Vers 25 heißt es über Jesus: Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen. Jesus wurde geopfert für mich und für dich, weil dadurch Gottes Gerechtigkeit sichtbar wird. Seine Vorstellung von Gerechtigkeit, die das Gesetz absolut unangetastet lässt, aber die bereit ist, lieber selbst alles Schmerzen auf sich zu nehmen, als Menschen für die Sünde zu verurteilen. Das ist Gottes Gerechtigkeit.

Und diese Gerechtigkeit zeigt sich im Evangelium, in der guten Nachricht, durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen. Als nächstes am Kreuz von Golgatha starb, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.

Durch das Kreuz ist Gott in der Lage, gleichzeitig ohne jeden Kompromiss das Gesetz Gottes vollständig gerecht einzuhalten und gleichzeitig mir zu vergeben, obwohl ich gesündigt habe. Das sprengt fast den Verstand. Ist doch so einfach zu verstehen. Und alle meine Sünde hat Jesus bezahlt. Und wenn ich ihm das glaube, kommt diese Sünden – wenn ich Jesus das glaube und an diesem Glauben festhalte, dann wird Gott mir diese Sünden nie wieder vorhalten. An unsere alten Sünden erinnert werden. Das mag sein, dass sie wie ein Schatten wieder über uns kommen. Aber Gott lässt es nur aus einem Grund so, damit wir uns ganz fest klammern an den Glauben, dass er bereits die Lösung bewirkt hat.

Und das ist die gute Nachricht. Freund, liebe Freunde, du kannst heute frei sein, komplett frei. Jesus hat alles bezahlt. Und wir dürfen das ewige Leben als Geschenk annehmen. Denn Römer 6, 23 heißt es: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Gott schenkt es ewiges Leben. Und wenn du an Jesus glaubst, so wie es die Bibel beschreibt, dann darfst Johannes 3, Vers 16 heute als die Realität in deinem Leben annehmen.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, egal wer du bist, egal was du getan hast, egal was im Hintergrund ist, egal wie viel du weißt oder getan hast, egal damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes sagt: Wer den Sohn hat, hat das Leben. Nicht muss weiter sich Angst und Bange machen, ob er hoffentlich vielleicht es schaffen könnte. Wer den Sohn hat, hat das Leben.

Sich ein Grund fröhlich zu sein ist das. Nicht eine gute Nachricht? Die ganze Welt soll davon erfahren, dass wir den Sohn haben, das Leben hat und nicht gerichtet wird. Deswegen heißt es im Alten Testament, dass Jesus die Armen mit Gerechtigkeit richten wird. So wie er die eben gerichtet hat, als er gesagt hat: Ich verurteile dich nicht, geh hin und sündige nicht mehr. Das konnte er sagen, weil er die Strafe für ihre Sünde auf sich genommen hat. Er konnte ihr vergeben, weil er bereit war, alles, was ihre Sünde bedeutet hat und eine Strafe nach sich ziehen musste, auf sich selbst genommen hat.

Und bereit war, am Kreuz von Golgatha von Gott so angeschaut zu werden, als hätte er den Ehebruch begangen, der diese Ehepaar hingegangen hat. So, dass Gott hinfort diese Ehebrecherin anschauen konnte, als hätte sie es nie getan. Und das ist, was Jesus heute dir und mir schenken möchte. Er möchte uns mit Gerechtigkeit richten, nämlich mit seiner Gerechtigkeit, die einen Weg geschaffen hat, wir uns gleichzeitig vergeben kann und dem Gesetz Gottes absolute Genüge gehalten kann, weil er nämlich die komplette, die vollständige, gerechte Strafe selbst erlitten hat.

Diese gute Botschaft, das sagt der Paulus in 2. Timotheus Kapitel 1, Vers 10: Diese gute Botschaft bringt Licht und Leben, Leben und Unvergänglichkeit ans Licht. Das heißt, hier, die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat.

Das Evangelium, die gute Nachricht, bringt plötzlich die Möglichkeit für unsere Augen zu ewig leben können, lieber Freund. Du kannst ewig leben. Du musst nicht denken, dass du alles in dein Leben hineinpackst und für alle ich auch an damit zu kämpfen ist, so viel vorhaben und alles irgendwie schaffen wollen in diesem Leben. Aber wir müssen gar nicht. Das ist eine gute Nachricht. Wir können ewig leben, wenn wir Jesus glauben.

Die gute Nachricht ist eine Botschaft voller Segen. Das sagt Römer 15, Vers 29 und Epheser Kapitel 1, Vers 13 sagt uns: In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium, eure Errettung gehört habt, in ihm seid ihr, glaube ich, wurde versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. Hier wird die gute Nachricht, Evangelium, als das Wort der Wahrheit beschrieben. Es ist nicht eine Nachricht, die zu schön ist, um wahr zu sein. Es ist tatsächlich die Wahrheit. Es ist das Wort der Wahrheit, das Wort unserer Errettung.

Und weißt du was, lieber Freund, liebe Freundin? In Offenbarung 14, Vers 6 steht nicht einfach nur das Evangelium. Dort steht zum einzigen Mal, weil es so ein zentraler Moment der gesamten Bibel ist, so ein Schlüsselmoment, auf den die ganze Bibel hinzieht, steht dort an dieser Stelle nicht das Evangelium, dort steht das ewige Evangelium.

Die gute Botschaft ist ewig. Sie gilt zu allen Zeiten. Schon im Alten Testament. Die ersten Menschen, die uns auf den ersten Seiten der Bibel begegnen, kannten sie schon. Adam und Eva hörten den ersten Mose 3, Vers 15 von der guten Nachricht, dass Jesus den Satan besiegen würde. In Galater 3 und dort Vers 8 steht es explizit: Da ist nur die Schrift voraussetzt, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde. Hat sie dem Abraham im Voraus, dass Evangelium, die gute Nachricht verkündigt.

Abram kann das Evangelium genauso. Heute gibt es Menschen, die glauben, Gott hätte irgendwie zu verschiedenen Zeiten Menschen auf verschiedene Art und Weisen gerettet. Das ist völliger Unsinn. Bei aller Respekt, das Evangelium ist ewig. Es ist so allen Zeiten die selbe Botschaft. Und deswegen ist die Botschaft des Evangeliums im Alten Testament genauso enthalten wie im Neuen Testament. Warum? Weil die Bibel sagt in Maleachi 3 und dort Vers 6: Denn ich, der HERR, verändere mich nicht.

Wir haben in der ersten Folge gesehen, Gott ist immer derselbe. Und deswegen sagt die Bibel über seine Liebe in Jeremia 31 und dort Vers 3: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Gottes Liebe ist ewig. Wie ist es mit seiner Gnade? Ist seine Gnade ewig? Die Bibel sagt im Psalm 136, dass seine Gnade während ewiglich. Nur eine stimmt. Wir haben das letzte Mal gesehen, es gibt einen Zeitpunkt vor der Wiederkunft, wo die Gnadenzeit zu Ende ist, wo aber nicht, deswegen, weil Gottes Gnade aufgehört hätte, sondern weil jeder Mensch eine endgültige Entscheidung getroffen hat. Und auch ein weiteres Wirken Gottes diese Entscheidung nicht mehr in die ein oder andere Richtung verändern würde.

Gottes Liebe ist ewig und Gottes Gnade ist ewig, denn Gott ist ewig. Wie steht es um seine Herrlichkeit? In Psalm 104 und dort Vers 31 lesen wir: Die Herrlichkeit des Herrn wird ewig während. Gottes Herrlichkeit ist ewig. Wie ist es mit seiner Treue? Psalm 146 und dort Vers 6.

[49:11] Er hat Himmel und Erde gemacht, heißt es über Gott. Das Meer und alles, was darin ist, klingt auch an in Offenbarung 14,7. Er bewahrt Treue auf ewig. Seine Gnade wird ewig, seine Liebe wird ewig, seine Herrlichkeit ist ewig. Seine Treue ist ewig, wie steht es um seinen Namen? Psalm 135 und dort Vers 13: „Oh Herr, dein Name währt ewig, her, dein Gedenken bleibt von Geschlecht zu Geschlecht.“ Wie steht es um seine Gerechtigkeit, die sich ja im Evangelium offenbart? In Jesaja 51 und dort Vers 8 lesen wir: „Denn die Motte wird sie fressen wie ein Kleid, und die Farbe wird sie fressen wie Wolle. Aber meine Gerechtigkeit wird ewig bleiben und mein Heil von Geschlecht zu Geschlecht.“

[50:08] Deswegen steht in der neuen Apostelgeschichte 25, dass wenn der Messias auf die Erde kommen wird, er eine ewige Gerechtigkeit einführen wird. Das ist die Gerechtigkeit, die sich eben im Evangelium zeigt. Die Gerechtigkeit, dass Gott mir vergeben kann und gleichzeitig das Gesetz Gottes einhält, weil die Strafe, das Gesetz für meine Sünde vorsieht, auf Jesus gelegt worden ist. Und diese Gerechtigkeit bleibt für immer und ewig.

[50:36] Und weil das so ist, ist auch Gottes Königreich immer und ewig. Die Bibel sagt in Psalm 45, Vers 17: „Dass Gottes Thron auf ewig steht.“ Und sie sagt in Psalm 10 und dort Vers 16: „Der Herr ist König für immer und ewig.“ Wie steht es um Gottes Pläne und seine Gedanken? Psalm 33 und dort Vers 11: „Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht.“ Und wie ist es mit seinem Wort? Ich denke, ihr könnt die Antwort wahrscheinlich schon mit sagen. Psalm 119, Vers 89: „Was sagte die Bibel über Gottes Wort auf ewig? ‚Woher steht dein Wort fest in den Himmeln?‘“ Gott ist immer dasselbe. Seine Liebe ist ewig, seine Gnade ist ewig, seine Herrlichkeit ist ewig, seine Treue ist ewig, sein Name ist ewig, seine Gerechtigkeit, sein Heil, sein Königreich, seinen Thron, seine Pläne, seine Gedanken, sein Wort – all das ist ewig.

[51:45] Kein Wunder, dass das Evangelium natürlich das ewige Evangelium sein muss. Alles andere würde ja gar keinen Sinn machen, denn alles, was Gott tut, ist für ewig. Das sagt Salomo in Prediger 3 und dort Vers 14: „Er sagt dort: ‚Ich habe erkannt, dass alles, was Gott tut, für ewig ist.‘“ Und die Erlösung ist ganz sicher das, was Gott tut. Wenn Gott in deinem Leben etwas tut, dann tut er es für die Ewigkeit.

[52:18] Als Gott die Welt geschaffen hat, hat er sie für die Ewigkeit geschaffen. Ja, diese Erde wird gereinigt werden. Sie musste gereinigt werden mit Wasser, sie wird gereinigt werden mit Feuer. Es wird aber immer noch dieselbe Erde sein. Was Gott tut, tut er für die Ewigkeit. Die Sünde macht zerkratzen, zerstören, aber Gott stellt wieder her. Wenn wir uns unter Gott stellen, dann tut Gott Dingen, unserem Leben, die ewig Bestand haben. Das seine Liebe, Gnade, Herrlichkeit, Treue, seine Gerechtigkeit, sein Heil, seine Pläne, seine Gedanken, sein Wort – all das ist auch Ewigkeit angelegt.

[52:51] Und deswegen sagte die Bibel: „Wer den Sohn hat, hat das Leben.“ Wenn wir an Jesus glauben, haben wir ewiges Leben. Gott tut alles für die Ewigkeit. Und deswegen, wenn er einen Bund mit uns schließt, dann nicht, damit er nach kurzer Zeit wieder aufgegeben wird. Als er mit dem Volk Israel einen Bund schloss am Sinai, und dann dieser Bund wieder aufgegeben worden ist, da hat Gott nicht gesagt: „Okay, dann eben nicht.“ Sondern in Jeremia 31, ab Vers 31, sagt er dann: „Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, dass ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch Herr war, spricht der Herr.“ Gott sagt: „Ich will einen neuen Bund mit euch schließen.“

[53:47] Was ist das für ein Bund, den er mit ihnen schließen will? Er sagt ab Vers 37 in Jeremia 32: „Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen.“ Das ist eine gute Botschaft. „Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“ Dass diese Eheformel nicht wahr ist. „Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen. Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen.“ Gottes Ziel ist, dass wir uns auf ewig mit ihm verbinden.

[54:25] Alles, was Gott tut, ist für die Ewigkeit. Und deswegen brauchen wir ein ewiges Evangelium, damit wir auch einen ewigen Bund mit ihm haben, damit wir auf ewig mit ihm leben können und zwar in einem ewigen Königreich, wo Gottes ewige Liebe und immer weiter zeigt, wie er ist.

[54:44] Ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass sie nicht, dass ich nicht von ihnen ablassen will, also ständig ewig ihnen wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen. Was sagt Offenbarung 14,7? „Fürchtet Gott!“ Das Evangelium ist die es ist und es ist Evangelium. Jetzt ist dann der ganzen Stelle: „Das ist Gottes Kraft, dass sie das bewirkt.“ Das ist nicht wir sind, die die Furcht Gottes erzeugen müssen, sondern zu Gott kommen, er die Kraft hat, uns die Furcht vor ihm in unser Herz zu geben, damit wir nicht mehr vom Abweichen.

[55:19] Fest 41: „Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun.“ Das Evangelium ist nicht nur eine gute Botschaft für uns, das Evangelium ist eine gute Botschaft für Gott. Hast du schon mal jemand zu mir nachgedacht? Ist nicht interessanter Gedanke: Gott sei Dank für diesen Gedanken, dass das Evangelium Gott selbst Freude macht. Er freut sich, wenn er mir das Gutes tun kann. Er freut sich, wenn er mir wohl tun kann.

[55:44] „Ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele.“ Es ist ein ewiges Evangelium, weil es Gott selbst ewig Freude macht. Eine frohe Botschaft, die die Bibel zeigt uns, dass Gott sich gefreut hat. Dass Gott, der Vater, sich gefreut hat, auch wenn es ein Kampf für ihn war, Jesus dann wirklich zu geben. Oh, Gott hat sich gefreut, als Jesus vorgeschlagen hat, freiwillig sein Leben zu geben. Die Bibel sagt: „Darum liebt mich mein Vater.“ Nicht, dass er vorher nicht geliebt hat. Was ist eine es war keine Freude für den Vater, dass eine Möglichkeit wirklich da ist, dass wir doch noch gerettet werden können.

[56:24] Und Gott freut sich über jeden Menschen, der dieses Evangelium annimmt. Deswegen ist der Freude im Himmel, sagt uns das Gleichnis vom verlorenen Sohn, von verlorenen Schafen, von der verlorenen Groschen über jeden Menschen, der das ewige Evangelium annimmt. Eine frohe Botschaft für dich, für mich, für Gott.

[56:51] In Jesaja 32 und dort Vers 17, da sehen wir, was das Resultat des Evangeliums ist. Jesaja 32 und dort Vers 17: „Und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein, und Ertrag der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit auf ewig.“ Gott sagt: „Ihr werdet sicher wohnen und zwar für immer.“

[57:12] Nun, was bedeutet das praktisch für unser Leben? Das Evangelium, die gute Nachricht, möchte, dass wir zu Schülern Jesu werden. Das sagt die Apostelgeschichte ganz deutlich. Apostelgeschichte 14 und dort Vers 21: „Und nachdem sie in dieser Stadt das Evangelium verkündigt und eine schöne Zahl Jünger gewonnen hatten.“ Das Evangelium, die gute Nachricht, führt dazu, dass wir zu Schülern, zu Jüngern von Jesus werden.

[57:40] Im gleichen Kapitel, Vers 15, lesen wir: „Und sprachen: Ihr Männer, was tut ihr da? Auch wir sind Menschen von gleicher Art wie ihr und verkündigen euch das Evangelium, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darin ist.“ Passt sehr gut zur Engelsbotschaft, denn dort heißt es ja: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen.“ Damals schon von Paulus und seinen Gefährten gepredigt.

[58:10] Die gute Botschaft fordert uns auf, umzudenken, Buße zu tun, umzukehren und Gott als den wahren Gott und Schöpfer anzubeten. In Römer 2, Vers 16, sehen wir ganz deutlich, dass das Evangelium das Gericht nicht abgeschafft hat. Das heißt, an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird, nach meinem Evangelium. Und es ist eine gute Botschaft, denn wir haben gesehen, dass er uns mit Gerechtigkeit richten wird. Die Gerechtigkeit bedeutet seine Gerechtigkeit.

[58:43] Und jeder, der das Evangelium angenommen hat, auch keine Angst mehr vor dem Gericht zu haben, denn die Strafe ist ja schon bezahlt. Aber wie ihr dem, dem dieses Evangelium, diese gute Nachricht angeboten worden ist und der sie nicht haben wollte, Gott hat das Gesetz nicht abgeschafft, das Evangelium, er hat das Gericht nicht abgeschafft, sondern er hat durch das Evangelium die Möglichkeit geschaffen, dass du und ich ewig leben können, obwohl wir das Gesetz gebrochen haben und obwohl unser Leben vor dem Gericht keinen Bestand hätte, weil Jesus von den Preis bezahlt hat. Und Jesus bereits das Gericht Gottes sozusagen für unseren konkreten Fall in seinem eigenen Leben für uns stellvertretend erlebt hat.

[59:33] Und deswegen ist es wichtig, dass wir ein Leben leben, das wirklich dem Evangelium auch entspricht. Und das Evangelium hat dazu die Kraft. In Römer 16, Vers 25: „Das ist ja die Kraft Gottes.“ Römer 16,25: „Steht dem aber, der euch zu festigen vermag, laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus und so weiter.“

[59:51] Das Evangelium behandelt nicht nur die Tatsache, dass unsere Sünden vergeben sind, sondern dass wir jetzt auch gefestigt werden. Jesus hat zu der Frau der Ehebrecher nicht nur gesagt: „Ich verurteile dich nicht.“ Er sagt auch: „Geh hin und sündige nicht mehr.“ Und dieses „Geh hin“ bedeutet eigentlich: Folge mir nach. Denn im nächsten Vers sagte er in Johannes 8, Vers 12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“

[1:00:20] Wir müssen auf der Hut sein, denn es gibt Fälschungen des Evangeliums. Paulus warnt uns davor in Galater 1, Verse 6 bis 9: „Nicht wundern, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, während es doch kein anderes gibt. Nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen.“ Der große Kampf hängt natürlich oder spielt sich insbesondere auf dem Gebiet der guten Nachricht ab, denn der Satan möchte nicht, dass Menschen diese gute Nachricht verstehen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel oder auch etwas anderes euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was ihr euch verkündigt haben, der er sei verflucht.

[1:01:00] Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich euch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht. Es gibt nur das eine, das wahre, das biblische, das ewige Evangelium. Ein Teil von Engelsbotschaft ist auch vor anderen Evangelien zu warnen, die als Pseudo-Evangelien das Bild Gottes, das Wesen Gottes und das Wesen des Gerichts, des Gesetzes, des Evangeliums falsch darstellen.

[1:01:33] Und deswegen waren die drei Engelsbotschaft vor falschen Evangelien und vor Institutionen, die ein falsches Evangelium predigen, weil es der drei Engelsbotschaft um das wahre Evangelium geht. Und das ist der Grund, weil es um Jesus geht.

[1:01:50] In Römer 10, Vers 16, macht Paulus deutlich, dass wir diesem Evangelium auch gehorchen sollen durch den Glauben. Römer 10, Vers 16: „Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja spricht: Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“ Wir müssen diesem Evangelium glauben und entsprechend auch leben.

[1:02:12] So sagt es auch Paulus im Philipperbrief, in Philipper 1 und dort Vers 27: „Nur führt euer Leben würdig des Evangeliums von Christus.“ Das Evangelium soll uns nicht nur die Schuld nehmen, sondern uns durch Gottes Kraft ein Leben schenken, dass dieser Botschaft auch entspricht.

[1:02:35] Und deswegen müssen wir diese Botschaft immer und immer wieder hören. Es reicht nicht nur, sie einmal zu hören. Wir brauchen sie ständig. Paulus wusste das. Erste Korinther 15, Vers 1: „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, dass ihr auch angenommen habt, indem ihr auch feststeht.“ Und Paulus sagt: „Ich verkündige es euch trotzdem, durch das ihr auch gerettet werden, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet.“

[1:03:05] Und diese gute Botschaft hat Auswirkungen auch auf unser soziales Verhalten. In Philipper 3, Vers 6, verdeutlicht, dass die gute Nachricht alle Menschen zu Geschwistern machen kann, egal aus welcher Rasse, Nation, Kultur, aus welchem Volk. Dort heißt es in Vers 6: „Das nehme ich die Heiden Miterben und zum Leib gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus Jesus durch das Evangelium.“ Dass die gute Botschaft sagt: Alle Menschen können Geschwister werden in Jesus.

[1:03:34] Und deswegen muss die Botschaft auch allen Völkern gepredigt werden. Deswegen sagt Markus 13 und dort Vers 10: „Und allen Heidenvölkern muss zuvor das Evangelium verkündigt werden.“ Das haben wir letzte Woche schon ausführlich gesehen.

[1:03:55] Gott gibt uns nicht nur diese Botschaft, er sorgt auch für die Botschafter. Jesaja 41, Vers 27: „Ich habe als Erster zu Zion gesagt: Seht, seht, das sind sie! Und Jerusalem gebe ich einen Freudenboten, einen Botschafter der guten Nachricht.“ Wir selbst sollen bereit sein, diese Botschaft weiterzugeben. In der Waffenrüstung Gottes gibt es die Stiefel in Epheser 6, Vers 15: „Die Stiefel, die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.“ Bist du bereit, das Evangelium des Friedens anderen Menschen weiterzugeben? Bist du dazu sozusagen gestiefelt? Sind deine Füße, sind deine Schuhe angezogen, dass du losgehen kannst?

[1:04:47] Paulus erzählt, dass er den Auftrag erhalten hat, diese gute Botschaft zu predigen. Apostelgeschichte 20 und dort Vers 24: „Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht. Mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden.“ Seht ja, der Paulus hatte Freude, nicht nur die Evangelienbotschaft war nicht nur eine Freudenbotschaft für ihn, sondern er hatte Freude daran, sie zu verpredigen. „Meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.“

[1:05:21] Wenn du etwas tun möchtest, was dir dauerhaft Freude macht, dann engagiere dich in der Verkündigung des wahren, biblischen, ewigen Evangeliums. Paulus sagt: „Ich selbst, mein Leben ist mir nicht so viel wert wie diese Freude, die ich habe, das Evangelium in der Welt zu predigen.“

[1:05:40] Jesus hat seinen Jüngern diesen Auftrag gegeben in Lukas 9, Vers 6: „Und sie gingen aus und durchzogen die Dörfer, verkündigten das Evangelium und heilten überall.“ Sie sollten es so machen, wie er. Er war hinausgegangen war die Dörfer und Städte gegangen, hatte gepredigt, geheilt und gelernt. Und auch wir sollen das Evangelium nicht einfach nur theoretisch da bieten, sondern sich unser Leben und auch durch medizinische Missionsarbeit illustrieren und zeigen, wie gut Gott zu uns gewesen ist und wie gut auch zu den Menschen sein möchte.

[1:06:09] Es ist wichtig, dass diese Botschaft nicht einfach nur durch menschliche Weisheit gepredigt wird. Paulus wusste das sehr deutlich. Er sagt, 1. Korinther Kapitel 1 und dort Vers 17: „Denn Gott, den Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, und zwar nicht in redeweisheit, damit nicht das Kreuz des Christus entkräftet wird.“

[1:06:31] Wir dürfen uns nicht selbst vor das Kreuz stellen, sondern wir müssen das Kreuz hervorheben, da wo die Kraft Gottes zur Errettung ist. Deswegen wird die gute Botschaft durch den Heiligen Geist wirksam. Paulus sagt das in 1. Petrus Kapitel 1 und dort Vers 12: „Ihnen wurde geöffnet, dass sie nicht sich selbst, sondern uns dienten mit dem, was euch jetzt bekannt gemacht worden ist, durch diejenigen, welche euch das Evangelium verkündet haben, im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt wurde.“

[1:07:06] Wir brauchen die Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Paulus sagt ähnlich in 1. Korinther Kapitel 1 und dort Vers 5: „Denn unser Evangelium ist nicht nur im Wort solche kommen, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in große Gewissheit.“ Das brauchen wir auch. Wir brauchen das Evangelium im Geist, in Kraft und in großer Gewissheit, weil wir wissen, dass das Evangelium Gottes Kraft zur Errettung ist.

[1:07:35] Und deswegen soll diese Botschaft auch mit Macht und ohne Furcht gepredigt werden. Denn Jesaja 40, Vers 9 steht: „Steigt auf einen hohen Berg, Zion! Die du frohe Botschaft verkündigst, erhebe deine Stimme mit Macht, oh Jerusalem, die du frohe Botschafter königst, erhebe sie! Fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Seht, da ist euer Gott!“

[1:07:58] Und ja, wir müssen um diese Botschaft kämpfen, weil sie angegriffen wird, weil sie vom Satan versucht wird, ausgelöscht zu werden. Aber wir dürfen mit Gottes Hilfe auch in diesem Kampf Sieger sein. 1. Thessalonicher Kapitel 2 und dort Vers 2: „Sondern obwohl wir zuvor gelitten hatten und misshandelt worden waren in Philippi, wie ihr wisst, gewonnen wird dennoch Freudigkeit in unserem Gott, euch das Evangelium Gottes zu verkünden unter viel Kampf.“

[1:08:26] Das Evangelium ist eine solche frohe Botschaft, dass Paulus sagt, dass selbst als sie und der Kampf und Widerstand das Evangelium predigen sollten, sie dennoch Freudigkeit hatten. Das Evangelium ist eine solche Freundin Botschaft, dass es uns unabhängig macht von äußeren Umständen. Und wir uns alle Zeit freuen können, wie Paulus sagt: „Freut euch allezeit.“

[1:08:51] Das war das Geheimnis des ewigen Evangeliums. Eine Botschaft, die es möglich macht, dass wir uns zu allen Zeiten freuen können, weil Gottes Kraft bei uns ist. Und deswegen sagt Psalm 96, dass wir täglich die gute Botschaft verkündigen sollen, nicht nur alle sieben Tage. Im Psalm 96 und dort Vers 2 heißt es: „Erzählt unter den Völkern seine Herrlichkeit, unter allen Völkern seine Wunder.“ „Singt dem Herrn, preist seine Namen, verkündigt Tag für Tag sein Heil.“ Und so lesen wir in der Apostelgeschichte, dass die Apostel täglich im Tempel waren und die gute Nachricht verkündeten.

[1:09:25] Verkündigt, verkündige ich, verkündigst du jeden Tag bei irgendeiner Gelegenheit die gute Nachricht von der Kraft Gottes, die uns rettet, die uns heilt, die uns vergeben möchte und die uns durch Gottes Gerechtigkeit auf den Himmel vorbereitet.

[1:09:54] Dann werden wir das Evangelium in alle Welt predigen. Wir dürfen uns davon nicht abbringen lassen. Das muss die Priorität sein. In Kolosser 1, der vorletzte Vers für heute, in Kolosser 1 und dort Vers 23 steht: „Wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, zu dem Himmel ist und dessen Diener ich, Paulus, gewonnen habe.“

[1:10:21] Paulus sagt, dass das Evangelium mit einer ganzen Welt verkündigt werden. Lasst euch nicht davon abbringen, weder durch äußere Umstände, noch durch innere Zweifel, weder durch Angriffe, noch durch Versuchung, weder durch Luxus oder durch Schwierigkeiten, was immer sein mag. Lasst euch nicht abbringen von der Hoffnung des Evangeliums.

[1:10:42] des Evangeliums, lieber Freund, liebe Freundin. Das Evangelium wird in der ganzen Welt gepredigt werden, dann wird das Ende kommen. Aber entscheidend ist, dass du dabei bist. Entscheidend ist, dass ich dabei bin, dass wir uns nicht abbringen lassen von diesem Evangelium. Matthäus 24, Vers 14 sagt: Dieses Evangelium vom Reich, diese dreifache Engelsbotschaft, das Evangelium, das ewige Evangelium aus Offenbarung 14, wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Heiden, und dann wird das Ende kommen. Jesus wird in Wolken des Himmels wiederkommen. Und das, worauf sich das ganze Evangelium hin, wo es hinzielt, dass wir bei Jesus sind, wird sich dann realisieren.

[1:11:21] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du heute die gute Botschaft von Jesus, die gute Botschaft, dass er für dich gestorben ist, dass er den Preis für alle deine Sünden bezahlt hat, dass er auferstanden ist, dass er dir gerechterweise vergeben kann und möchte, dass er deine Wunden heilen möchte, dass er dich frei machen möchte von Süchten, dass du dich festigen kann und die Kraft und Freude schenken möchte, sogar anderen zu erzählen? Möchtest du diese gute Botschaft heute für dich annehmen und anderen weitererzählen?

[1:11:54] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für Jesus. Danke für die gute Nachricht. Danke, dass wir heute, dass ich heute in Anspruch nehmen darf, dass Jesus meine Lösung ist und dass er für mich gestorben ist, oder dass ich frei sein darf durch ihn.

[1:12:20] Hergibt, dass das in unserem Leben zu einer echten, frohen Botschaft wird, die uns vormacht als alles andere, die uns so froh macht, dass selbst sogar Widerstand und Schwierigkeiten unsere Freude nicht drüben können. Herr, ich brauche mehr von deiner frohen Botschaft. Fülle du mich damit und jeden einzelnen, der heute dieses Video gesehen hat.

[1:12:49] Das bitten wir im Namen Jesu, der als er am Kreuz hing für jeden von uns. Amen.

[1:12:59] Amen. Liebe Freunde, danke, dass ihr heute wieder dabei gewesen seid. Nächste Woche werden wir weiter studieren und anfangen, uns die dreifache Engelsbotschaft im Detail Stück für Stück anzuschauen. Wir werden uns anschauen, was die einzelnen Aspekte konkret bedeuten. Ich freue mich schon sehr darauf und wünsche euch bis dahin Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seiner Evangeliums.


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