[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf dem Messing des Covers zur zehnten Folge unserer Serie über den Epheserbrief. Heute haben wir ein ganz besonderes Thema. Wir wollen, indem wir uns den zweiten Abschnitt des 5. Kapitels genauer anschauen, über die Ehe sprechen, über das, was Paulus, inspiriert vom Heiligen Geist, über die Ehe sagt, sowohl theologisch als auch praktisch. Und wir werden sehen, und nehmen uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 2. September. Das ganz egal, ob wir verheiratet sind oder nicht, dass wir alle eine ganze Menge lernen können von dem, was Jesus durch sein Wort in Bezug auf die Ehe zu sagen hat. Wir möchten dich einladen, dass er durch den Heiligen Geist jetzt zu unseren Herzen spricht. Und ich lade dich ein, dass wir gemeinsam mit einem Gebet starten.
[1:36] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du die Ehe gestiftet hast, damals im Garten Eden. Du hast genau gewusst, dass das ein großer, großer Segen ist und für jeden Menschen, sei er Ehepartner oder Kind, ein großer Segen sein kann. Und Herr, leider ist dieser Segen so oft zum Fluch geworden durch Sünde und durch Unkenntnis dessen, was du eigentlich damit bezweckt hast. Und so möchten wir dich bitten, dass du heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir dein Wort richtig verstehen, also vor allem verstehen, was du damit gemeint hast für uns praktisch, dass wir in der Situation, in der wir uns gerade befinden, verheiratet oder nicht, dass wir geistlich gestärkt werden, auftanken können, ermahnt werden, korrigiert werden. Und dass unser Leben dazu beiträgt, dass dein wunderbares Ideal der Ehe in dieser Welt heller leuchten kann und dadurch Menschen dich besser verstehen können. Herr, sprich du jetzt durch dein Wort zu uns und hab Dank dafür. Im Namen Jesu. Amen.
[2:58] Epheser 5, ab Vers 22 bis Vers 33 ist das Thema, das wir uns heute vorgenommen haben oder das wir heute studieren wollen. In der nächsten Folge, in der nächsten Woche, wird es dann um die erste Hälfte von Kapitel 6 gehen, um Vers 1 bis 9. Und wir werden merken, dass in diesen beiden Abschnitten es um das Thema der Unterordnung geht. Und das hat damit zu tun, dass der vorherige Abschnitt in Epheser 5, im ersten Teil, in Vers 21 mit folgendem Gedanken hier endet: "Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes." Man könnte durchaus argumentieren, dass das eigentlich schon jetzt zu dem Folgenden gehört, weil was jetzt kommt, ist in Vers 22 und dann Kapitel 6 eine Anwendung dieses allgemeinen Prinzips der Unterordnung auf bestimmte Gruppen in der Gemeinde, in der Gesellschaft, auf das Thema der Ehe, auf das Thema Kinderbezug auf ihre Eltern und auch auf Sklaven und Knechte in Bezug auf ihre Herren. Wo Paulus diesen allgemeinen, dieses allgemeine Prinzip der Unterordnung konkret anwendet und mit Beispielen versieht. Oder sehen wir also, dass das, dass wir dieses Mal studieren und nächstes Mal studieren werden, ein großes Ganzes eigentlich ergibt, zusammengefasst durch diesen Vers in 5 Vers 21: "Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes." Es geht also bei der Unterordnung nicht darum, dass man einfach sich Menschen unterwirft und ausliefert. Das geht darum, dass, weil wir Gott an die erste Stelle setzen. Wir haben ja in unserem Studium der dreifach ein Engelsbotschaft noch einmal uns ausführlich mit der Furcht Gottes beschäftigt und gelernt, wir alle, dass Furcht Gottes bedeutet, dass Gott die Priorität hat. Und weil wir Gott den ersten Platz in unserem Leben einräumen, daraus ergibt sich, dass wir auch zwischen menschlichen Beziehungen eine Unterordnung praktizieren, die aber niemals dazu führt, dass Gott, sein Charakter, sein Wesen, seine Person und sein Wort und sein Wille die erste Position verliert in unserem Leben. Unterordnung unter anderen Menschen bedeutet gleichzeitig immer, dass die Priorität in unserem Leben Gott hat. Wenn die Bibel von Unterordnung spricht, dann niemals, dass wir unsere eigene Persönlichkeit, unsere eigene Individualität, die Gott geschaffen hat und die er ja sich wünscht und mit der wir direkt mit Gott in Verbindung sein können, dass sie aufgegeben wird, sondern in dem Bewusstsein, dass wir Kinder Gottes sind, dass Gott unser Herr ist, dürfen wir einander in diesem Sinne auch uns unterordnen. Und in diesem Sinne wollen wir jetzt auch die folgenden Verse besser verstehen.
[6:04] In Epheser 5, Vers 22 lesen wir: "Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn." Nun, dieses Prinzip, dass die Frau sich dem Mann unterordnet, ist keine Erfindung des Paulus, sondern ein Prinzip, das Gott selbst so angeordnet hat, direkt nach dem Sündenfall in 1. Mose Kapitel 3. Und das können wir gemeinsam lesen in 1. Mose 3 und dort in Vers 16. Nachdem Gott das Versprechen des kommenden Erlösers ausgesprochen hat, ist eines der nächsten Dinge, das nächste, was er sagt in Vers 16: "Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären, und ein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen." Solange es keine Sünde gab, gab es auch keine Meinungsverschiedenheiten, es gab keine verschiedenen Perspektiven auf Themen, weil man durch Erfüllung vom Heiligen Geist einfach in vollkommener Harmonie miteinander leben konnte. Das ist in einer sündigen Welt so nicht mehr gegeben. Und so gibt es auch in einer Ehe-Situation, wo Ehepartner verschiedene Meinungen haben, und die Frage, die sich stellt, ist: Wessen Meinung soll am Ende für die gemeinsame Entscheidung das größere Gewicht haben? Natürlich ist dabei in allem, was wir jetzt immer wieder sagen, zu bedenken, dass das Wort Gottes letztlich der entscheidende, einzige Maßstab ist. All das, was wir sagen, ist immer in diesem Rahmen zu sehen, dass auch der Mann sich dem Wort Gottes unterordnen muss. Und in diesem Rahmen hat Gott dem Mann die Aufgabe zugesprochen, im Falle des Konfliktes, im Falle der verschiedenen Meinungen, die Leitungsfunktion in der Familie zu übernehmen. Und dieses Prinzip, das im Alten Testament schon ganz am Anfang auch eingeführt wird, als Folge der Sünde, oder als ein, nicht als Folge der Sünde, das ist falsch gesagt, sondern als eine notwendige Bestimmung, weil es jetzt Sünde gibt, so sollte man das vielleicht besser formulieren. Diese Bestimmung ist auch im Neuen Testament allgemein gültig. Ja, wir haben immer wieder Verse, in denen Paulus davon spricht. Wir lesen zum Beispiel, nur um ein paar Beispiele zu geben, Kolosser Kapitel 1, Verzeihung, Kapitel 3, und dort Vers 18: "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich gebührt im Herrn." Also er sagt, das ist eine Selbstverständlichkeit für eine richtige Frau. Und das impliziert auch, dass in der Gemeinde eine Frau keine Lehrautorität haben kann. Natürlich kann eine Frau genauso Prophetin sein wie ein Mann, sie kann genauso das Wort Gottes weitergeben, sie kann ihre Erfahrung mit Gott erzählen, sie kann über Gottes Wort ja sprechen, sie kann Menschen zu Jesus führen. Es gibt da keinen Unterschied. Aber es gibt in der Gemeinde ja die Leitungsfunktion, die auch über die Lehre wacht. Und in diesem Sinne sagt dann Paulus in 1. Timotheus 2, und dort Vers 11 und 12: "Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten." Ein eingehendes Studium dieses und einige andere Texte zu dem Thema, auch im Zusammenhang mit der Frauenordination, empfehlen wir euch unser Symposium, das wir vor einigen, und die Gruppe von Vorträgen, die wir vor einigen Jahren hier auf Joelmedia aufgenommen haben, auch die Predigt "Frauen im Dienst für Jesus", wo wir das Ganze versucht haben, aus der Bibel zu beleuchten. Aber wir bleiben heute hier beim Thema der Frau und des Mannes in der Ehe.
[10:02] Und Petrus spricht ebenfalls davon. Ist also nicht dein Thema, das jetzt nur dem Paulus so besonders am Herzen lag. In 1. Petrus Kapitel 3, und dort ab Vers 1, sehen wir, dass dieses Prinzip der Unterordnung grundsätzlich erst einmal auch dann gilt, wenn die Frau gläubig, aber der Mann ungläubig ist. Ähm, einschränkend muss man natürlich dann sofort sagen, dass eine Frau niemals in seinem Fall gezwungen ist, etwas zu tun, was gegen Gottes Wort gerichtet ist, das was zur Sünde führen würde. Aber in den Fällen, wo sie dem Mann auch gehorchen kann, ohne Gottes Wort zu übertreten, ist es ihr Vorrecht, auch entsprechend dem Ratschlag von Petrus zu folgen. Das heißt, in 1. Petrus 3, ab Vers 1: "Gleicher Weise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit wir noch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren ehrfürchtigen Wandel sehen." Und dann heißt es weiter: "Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldschmuck oder Kleidung, sondern der verborgene Mensch des Herzens, in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist." Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, wie Sarah dem Abram gehorchte und ihn Herr nannte. Hier haben wir sozusagen den Grund, den Petrus hier dafür auch anführt, oder ein Beispiel, nicht den Grund, aber ein Beispiel, das er anführt. "Deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr Gutes tut und euch keinerlei Furcht einjagen lasst." Ja, also auch ein interessanter Punkt. Diese Unterordnung soll also nicht damit zusammenhängen, dass man sich von Angst einjagendes oder irgendwie sich einschüchtern lässt. Das ist also was ganz Wichtiges, weil es heute auch so viel häusliche Gewalt gibt, so viel Missbrauch der männlichen Autorität in der Familie, dass man da sehr deutlich, sehr klar sagen muss: Davon spricht die Bibel nicht. Die Bibel spricht nicht davon, dass eine Frau ihre Individualität aufgeben soll, dass sie sich einfach dem Mann ausliefert, ganz und gar nicht. Es geht darum, dass eine gläubige Frau, die Jesus als ihre absolute Priorität hat, in Liebe und in Dankbarkeit für das, was Gott in ihrem Leben getan hat, auch bereit ist, in Fragen der Meinungsverschiedenheiten, sich ihrem selbst, ihrem ungläubigen Mann unterzuordnen, um durch ihr Leben dadurch eine Chance zu haben, ihn für den Glauben zu gewinnen. Darum geht es. Es geht nicht darum, ja, missbrauchen und häusliche Gewalt gutzuheißen. All das wird von der Bibel auf das Schärfste verurteilt und sollte auch nicht mit biblischen Texten irgendwie schön geredet werden. Das ist also ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
[12:50] Wir werden gleich sehen, der Paulus spricht nicht nur von der Pflicht der Frauen, sich unterzuordnen, die biblisch ist. Er spricht auch von der Pflicht der Männer. Und wenn wir dazu kommen, werden wir gleich sehen, dass man durchaus den Punkt machen kann, dass die Frauen in ihrer Unterordnung vielleicht sogar die einfachere Aufgabe haben. Aber dazu gleich. Schauen wir zu Epheser 5 und dort Vers 23. Paulus gibt einen Grund, einen theologischen Grund, warum diese Unterordnung der Frau unter den Mann tatsächlich auch real im Alltag wichtig ist. Vers 23: "Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, und er ist der Retter des Leibes." Dieser Gedanke, dass Christus das Haupt der Gemeinde ist, den Gedanken haben wir schon im Epheserbrief mehrmals gelesen, zum Beispiel in Epheser 1, und dort in Vers 22 und 23: "Und er [Christus] hat alles seinen Füßen unterworfen und Gott hat Christus allen als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt." Wir sehen hier also ein Prinzip, das sich beim Paulus immer und immer wieder findet. Wir finden es auch im Kolosser, wo ganz deutlich wird, dass Christus das Haupt der Gemeinde ist, der sozusagen die Gemeinde, die ganze Gemeinde steuert, so wie das Haupt entscheidet, was der Körper tut. Denn die Bewegung, die ich jetzt gerade mit den Händen mache, die Bewegung mit den Füßen, die Gedanken, die ich denke, die ich wollte dich ausspreche, all das, was die Organe in ihrer Verschiedenheit ausführen, wird letztendlich alles gelenkt vom Kopf.
[14:34] Und einen ähnlichen Gedanken finden wir in 1. Korinther Kapitel 11, und dort in Vers 3, wo Paulus sagt: "Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus." Wir haben also eine interessante Zusammenstellung: Gott Vater ist das Haupt des Christus, Christus ist das Haupt des Mannes, der Mann ist das Haupt der Frau. Nun ist es interessanterweise so, wenn man sich diese Begriffe nebeneinander denkt, dass natürlich Gott der Vater und Christus beide im höchsten Sinne Gott sind. Das ist also nicht so, dass Christus eine Art zweitrangiger Gott wäre oder nur weniger Gott als Gott der Vater. Beide sind Gott im höchsten Sinne. Und die Unterordnung von Christus und Gott dem Vater ändert nichts daran, dass er genauso Gott im höchsten Sinne ist. Das ist ein ganz entscheidender Gedanke, weil durch die Sünde wir uns dazu quasi trainiert haben, konditioniert haben zu denken, dass Unterordnung etwas mit Minderwertigkeit zu tun hat. Wir tendieren auch in der Gesellschaft ganz stark dazu, etwas, was herrscht, was größer ist, was höher ist, was entscheiden darf, hat auch mehr Wert gegenüber dem, der dann folgt. Aber hier sehen wir, und das ist ein ganz entscheidendes Prinzip im großen Kampf, dass der Wert eines Wesens nicht davon abhängt, ob er entscheiden darf oder nicht. Gott der Vater ist nicht mehr wert als Gott der Sohn, weil Gott der Sohn sich unterordnet. Und das ist ein ganz entscheidendes Prinzip. Wir wissen aus der Geschichte des großen Kampfes in der Bibel, dass der Luzifer des Prinzip der Unterordnung in Frage gestellt hat, dass er sich selbst erfüllen wollte. Und dass Jesus auch deswegen insbesondere seine Bereitschaft zur Unterordnung demonstriert hat, indem er Mensch wurde und den Gehorsam gelernt hat, wie es der Brief sagt, um deutlich zu machen, dass das keine absolut keine Schande ist, sich unterzuordnen. Und das ist auch eine vielleicht eine Perspektive, die ganz besonders auch verheirateten Frauen helfen kann, in der Ehe eine geistliche Sicht auf dieses Thema zu bekommen und nicht eine, die von weltlichen Gedanken geprägt ist oder auch von dem vielen Missbrauch und der Verdrehung dieser biblischen Themen, die leider natürlich in der Kirchengeschichte dieses Thema auch zu einem schwierigen Thema gemacht haben in den Gedanken von vielen.
[17:24] Wenn man noch mal drüber nachdenkt, also Gott der Vater, das Haupt von Christus, Christus, das Haupt des Mannes, dann ist es so, dass Christus ja nicht nur genauso Gott ist wie Gott der Vater, er ist auch genauso Mensch, wie wir Mensch geworden sind. Ja, auch auf der Ebene Christus hat nicht ein besseren menschlichen Körper gehabt als wir. Er war tatsächlich unser Bruder. Auch in diesem Sinne ist er so Mensch, wie wir Menschen sind. Und trotzdem ordnen wir uns als Menschen ihm freiwillig unter, weil wir erkannt haben, dass das gut für uns ist. Und das christliche Leben besteht im Wesentlichen darin zu lernen, eben nicht sich selbst zu erhöhen, sondern sich Christus unterzuordnen, der aber mein Bruder ist, der Mensch ist, so wie ich, weil er mein König ist, natürlich auch, weil er Gottes Sohn ist, natürlich wieder auch noch ein entscheidender Punkt. Aber wir sehen hier sozusagen einige interessante Gedanken, die auch uns helfen zu verstehen, dass es eben nicht darum geht, dass Gott sagen möchte, dass die Frau eine minderwertiger Mensch werden oder zweitrangiger Mensch, sondern dass die Frau mit ihrer Unterordnung einen ganz zentralen Aspekt des Evangeliums sozusagen durch ihr Leben symbolisiert und auslebt. Und dazu also, wie es der Petrus da gar nicht mehr viele Worte sagen muss, weil ihr Leben sozusagen schon den Kern des Evangeliums in dieser Hinsicht repräsentiert.
[18:58] Aber wir sind weiter in Epheser Kapitel 5 und dort Vers 24: "Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem." Das heißt, die Ehefrau hat sozusagen die Gelegenheit zu zeigen, auch den Männern zu zeigen, wie wir alle Unterordnung unter Jesus praktizieren sollen. Es ist ja also tatsächlich gar nicht so, dass die Frauen sich unterordnen müssen und die Männer nicht, sondern unterordnen müssen wir uns zunächst einmal alle unter Jesus. Und dann, wie Paulus ja in Epheser 5 Vers 21 als erstes gesagt hat, auch wir uns einander unterordnen. So grundsätzlich erst einmal. Ein Mann, der nicht bereit ist, sich unterzuordnen, kann auch nicht wirklich von seiner Frau Unterordnung verlangen. Und das ist der entscheidende Punkt. Genauso wie auch Gott ja nicht von uns Gebote fordert, die er selbst nicht bereit wäre zu halten, sondern Gott hat ja gezeigt, dass er selbst die Gebote, die er hält, dass er sie selbst ausnimmt. Das ist ein Wesen ist. Ein Mann, der darauf pocht, dass seine Frau sich unterordnet, aber selbst nicht zeigt, dass er in seinem Leben das Prinzip der Unterordnung praktiziert, der hat das den ganzen Paulus hier überhaupt nicht verstanden. Der Missbrauch, den die Ehefrau, die sich aus Liebe und Glauben ihrem Mann unterordnet, repräsentiert damit das, was die Gemeinde tun soll, und zwar auf der gesamten Ebene.
[20:42] Lesen weiter in Epheser Kapitel 5 und dort es heißt ja sogar interessanterweise hier, ich würde sagen, das nächste Mal noch so: "Auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem." Es geht also tatsächlich hier nicht nur darum, dass es mal so ab und zu, wenn es gerade passt, oder wenn es gerade keinen Schwierigkeiten macht, sondern dieser Gedanke "in allem" ist auch ein wichtiger Gedanke, den wir bei Paulus öfter finden. In Kolosser 3, Vers 20 geht es dann auch bei den Eltern und den Kindern so: "Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in allem, denn das ist dem Herrn wohlgefällig." Oder in Titus Kapitel 2, und dort Vers 9: "Die Knechte, man ich, dass sie sich ihren eigenen Herren unterordnen, in allem gern gefälligst und nicht widersprechen." Wir haben gesehen, diese drei Gruppen sehen wir auch nächste Woche noch vertiefen: die Ehefrau zum Ehemann, die Kinder zu den Eltern und der Knecht zum Herrn. Dass der Paulus diese drei Gruppen oft zusammen behandelt, obwohl natürlich verschiedene Aspekte beleuchtet werden. Und in allen drei Fällen diese Grundsätzlichkeit hervorhebt: "in allem", nicht nur, wenn es einem gerade gefällt, sondern "in allem".
[21:50] Aber lesen weiter in Epheser 5 und dort Vers 25: "Denn jetzt geht es um die Männer." Das heißt: "Ihr Männer, liebt eure Frauen." Und bis hierhin würde der Satz vielleicht einem Mann keine großen Schwierigkeiten bereiten, hoffentlich. Aber diese Liebe wird definiert. Er sagt in Epheser 5, Vers 25: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleich wie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat." Der Grund, warum wir uns ja dem Christus unterordnen, ist, weil er ja für uns gestorben ist, weil er ja seine Liebe praktiziert hat.
[22:29] weil er ja seine Liebe praktiziert hat und gezeigt hat und demonstriert hat und uns geholfen hat, weil wir wissen, dass Christus unser Leben ist und weil Christus unser und und und so Wahnsinn geholfen, dass wir ohne Christus ihn nicht leben können. Deswegen sind wir bereit, uns ihm zu unterziehen. Jesus kam nicht einfach, hat gesagt: "Ich bin König, ordnet euch unter."
[22:52] Er hat übrigens die Initiative ergriffen, als Erster seine Liebe gezeigt, so dass wir jetzt als Reaktion darauf...
[23:08] Und das heißt, die Reihenfolge, in der Paulus jetzt hier schreibt, soll uns nicht dazu verleiten zu denken, dass auf jeden Fall die Frau sich unterordnen soll und wenn es dem Mann dann gefällt, mag er sie vielleicht auch mal lieben. Sondern dass die theologische Begründung für dieses Ehemodell, das Gott erfunden hat, letztendlich darauf hinweist, dass es die Liebe des Mannes ist, der seine Frau so liebt, wie Christus seine Gemeinde geliebt hat. Die dazu führen wird, dass seine Ehefrau sich auch gerne unterordnet, weil sie weiß, wenn sie sich unterordnet, verliert sie nichts, so wie ein gläubiger Christ sich Christus unterordnet, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass Christus das Beste für ihn will und er nichts verliert, wenn er Christus alles übergibt.
[23:55] Hier sehen wir also, wie sehr die Ehe eigentlich das Evangelium in seiner ganzen Schönheit und Tiefe darstellen kann und soll. Das heißt, Paulus spricht explizit nicht nur davon, dass ein Ehemann seine Ehefrau liebt, so wie auch ein ungläubiger Mann seine Ehefrau lieben kann, denn auch ungläubige Männer können ihre Ehefrauen lieben. An in den meisten Fällen hätten sie ja sonst gar nicht geheiratet. Es geht also nicht um die allgemeine Liebe, die auch einem ungläubigen möglich ist, die ist so wie soll sowieso da sein. Aber es geht doch hinaus: Ein christlicher Ehemann hat seine Pflicht nicht erfüllt, wenn er einfach seine Frau liebt, so wie auch sein Nachbar, dessen Frau lebt. Er soll sie lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat.
[24:50] Schon von Anfang an wird deutlich, dass der Mann eigentlich eine enorme Verantwortung hat. Erste Mose 2 und dort Vers 24 heißt es in einem Satz, der noch gemäß Jesus in Matthäus 19 von Gott selbst gesagt worden ist: In erste Mose 2 Vers 24: "Darum wird ein Mann..." Hier wird der Mann angesprochen. "...darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein."
[25:18] Hier dieses Wort "an hängen" bedeutet im Hebräischen eigentlich "ankleben". Der Mann soll die Eltern, die Menschen, die eigentlich normalerweise schon im Alten Orient, aber meistens heute auch ja, besondere Verantwortung in deinem Leben gehabt haben, besondere Bedeutungen in seinem Leben haben, nämlich seine Eltern, er soll sie für weniger wichtig achten als seine eigene Frau. Das heißt, seine Frau soll von allen menschlichen Wesen, ja von allen Menschen, die höchste Position in seinem Denken und Fühlen und Handeln haben. Nur Gott dafür stehen.
[25:55] Selbst eine, und das ist ein übrigens ein ganz praktischer Ratschlag für alle, die es hier gibt in auf dieser Welt: Wenn ein Mann seine Eltern mehr ehrt als seine Frau, ist das Chaos und die Katastrophe vorprogrammiert. So sehr wir unsere Vater, Vater, Mutter ehren sollen, das ist ein biblisches Gebot, das auch Paulus hier nicht aufnehmen möchte und auch erste Mose 2 nicht aufhebt. Ähm, Vater, Mutter müssen geehrt werden, aber ein verheirateter Mann darf niemals aus den Augen verlieren, dass seine eigene Frau noch ein höheres Anrecht auf seine Gefühle und seine Hinwendung hat als eben sogar seine eigenen Eltern.
[26:34] Ich glaube, wenn Männer diese wirklich ernst nehmen würden, wenn es wirklich ernst nähme, ihre Frau mehr zu lieben als alles andere in dieser Welt, und wenn Frauen das wirklich spüren, dann sind sie auch bereit, sich gerne liebend unterzuordnen.
[26:55] Vielleicht ist also das ganze Problem, warum das Thema mit der Unterordnung der Frau in der Ehe oft so kontrovers diskutiert, ob das heute noch gelten kann, ob das Paulus immer noch so meinen würde heute und so weiter, vielleicht ist dieses Thema deswegen auch in so ein ungünstiges Licht gerückt worden, weil über die Jahrhunderte Weg so viele Männer ihren Teil nicht getan haben.
[27:16] Und tatsächlich Frauen dann nicht, und nicht zu Unrecht, den Eindruck haben: Wenn sie sich einfach unterordnen, dann ist das kein Segen, sondern ein Fluch, weil der Mann eben seinen Teil, der entscheidende, die Basis für all das, gar nicht tut. Denn wenn der Mann nicht von ganzem Herzen, von ganzem Herzen eine Frau liebt, wie kann es dann ein Segen sein für die Frau, wenn sie auch in Fragen der Meinungsverschiedenheit ihr Urteil unter das Urteil des Mannes stellt?
[27:53] Wir wissen, dass wir unser Leben Jesus übergeben können, weil Jesus das Beste für uns will. Würden wir wirklich unser Leben Jesus übergeben und unser unser Ich ihm ausliefern, wenn wir aus Erfahrung wüssten, dass er eigentlich gar nicht sein Bestes im Ziel hat, sondern nur sich selbst verherrlichen möchte und sich nicht um uns kümmert? Es würde uns zugegebenermaßen sehr schwer fallen. Wir würden uns fragen: Warum sollen wir das tun?
[28:19] Und hier sehen wir, glaube ich, ein ein ganz entscheidendes, entscheidendes Punkt in der christlichen Ehe: Der Mann, der zeigt, dass er für die Frau alles geben möchte, ist der Mann, dem eine Frau sich auch gerne liebend unterordnen möchte.
[28:38] Der Mann soll, und das ist auch in der Bibel sehr deutlich beschrieben, seine Frau nicht nur theoretisch lieben oder theologisch lieben. Er soll sie ganz praktisch, leidenschaftlich lieben. Und zwar nicht nur die ersten Monate nach der Hochzeit. In Sprüche Kapitel 5 Vers 18 und 19 wird das sehr anschaulich und deutlich beschrieben: "Deine Quelle sei gesegnet und freue dich an der Frau deiner Jugend. Das ist ein Gebot. Die liebliche Hündin, die anmutige Gämse, ihr Busen soll dich allezeit sättigen, von ihrer Liebe sollst du stets entzückt sein."
[29:16] Und hier sehen wir, dass die Männer in der Bibel aufgefordert werden, auch über den gesamten Zeitraum ihrer Ehe eine leidenschaftliche Liebe für ihre Ehefrau zu bewahren und zu praktizieren. Ganz entscheidender Punkt für das Gelingen einer christlichen Ehe.
[29:39] Noch ein Punkt für die Männer: Und Kolosser Kapitel 3 und dort Vers 19. Die Bibel sagt: "Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie." Ein drüber setzen, auch sei nicht ärgerlich gegen sie. Das heißt, es ist ja nicht so, dass eine Frau nicht auch mal etwas tun könnte, was einem den Ärger hochsteigen lässt. Die Bibel verbietet ja ja, die Bibel verbietet uns Ehemänner, uns über unsere Frauen zu ärgern. Da steht doch: "Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie, seid nicht ärgerlich gegen sie."
[30:23] Und dann merken wir schon, das ist nicht die Liebe, die ein Weltmensch zu seiner Frau hat, obwohl er vielleicht verliebt ist. Das ist eine Liebe, die kann nur von Gott kommen, denn nur Gott hat die Kraft. Und dann, wenn unsere Frau vielleicht auch etwas mal tut, was wir vielleicht nicht für gut erachten, und zu helfen, nicht ärgerlich zu sein, den Ärger mit Gottes Hilfe zu unterdrücken, bevor er ausbricht. Keine Bitterkeit im Herzen zu bekommen.
[30:54] Das ist göttliche Liebe. Erste Petrus Kapitel 3 Vers 7. Erste Petrus noch mehr an die Adresse der Männer gerichtet. Erste Petrus 3 Vers 7. Das ist nach diesem Abschnitt, wo die Frau sich dem Mann unterordnen soll, selbst wenn der nicht gläubig ist. Oder da sehen wir sozusagen, dass in dem, was im Licht dessen, was wir gerade auch uns überlegt und studiert haben, sehen wir, dass natürlich eine Frau, die einen unglaublich Mann hat, sozusagen noch meine eine extra Bürde hat, weil sie sozusagen nicht damit rechnen kann, dass ihr Mann diese göttliche Liebe ihr gegenüber zeigt. Das ist eine besondere Herausforderung und eine besondere geistliche Stärke, die eine Frau dann braucht, hier diesem Wort zu folgen. Und kann dadurch, indem sie dann trotzdem sich unterordnet, enorm durch das Evangelium auf ihren Mann einwirken.
[31:47] Wie hier Petrus ja das sagt, aber in diesem Zusammenhang, wo Paulus über die, die Petrus über die Frauen spricht, sagt er jetzt in Vers 7 zu den Männern: "Ihr Männer, sollt gleichermaßen einsichtig..." Also, man kann auch übersetzen: "Einsicht in Erkenntnis mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden."
[32:16] Paulus sagt, wenn ein Mann seine vielleicht körperliche Stärke ausnutzt zu seinen eigenen Gunsten gegen die Frau und damit, dann werden seine Gebete verhindert. Übrigens ist das ein ganz klarer Punkt, der sollte immer das sämtliche häusliche... Wer weiß, dass sie körperlich, emotional, mental, psychisch, welcher Form auch immer, von der Bibel ganz klar getadelt, abgelehnt und verboten wird.
[32:46] Der Mann, der dich Gottes Schöpfung, andere Stärken, aber auch andere Schwächen hat, das muss natürlich auch ganz deutlich sagen, wenn man Frauen haben halt einfach verschiedene grundanlagen oft in der Art und Weise, wie sie mit Dingen umgehen, ohne jetzt zu sehen, diese Details zu gehen. Der Mann hat in den allermeisten Fällen oft vielleicht auch körperlich und in manchen andere Hinsicht eine Position, wo er vielleicht eine ungerechte Autorität ausüben könnte, die Frau als das schwächere Glied sozusagen unterdrücken könnte.
[33:17] Und Petrus sagt ganz deutlich: Das soll nicht geschehen, sondern ihr sollt euren Frauen, auch wenn sie vielleicht in manchen etwas schwächer sind als ihr, sollt ihr ihr Ehre erweisen. Das heißt, obwohl die Frau sich dem Mann unterordnen soll, soll der Mann der Frau Ehre erweisen, so wie wir uns Christus unterordnen, aber Christus uns ehrt und uns zu mit Königen und mit Priestern macht.
[33:45] So wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Das ist das, was Paulus als Maßstab gibt. Und wenn wir wissen wollen, wie hat Paulus, wie hat Christus die Gemeinde gelebt, dann brauchen wir nicht lange zu suchen. Paulus spricht oft davon. Wir lesen nur ein paar einzelne Beispiele in Galater Kapitel 1 Vers 4: "Der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns heraus rette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf nach dem Willen unseres Gottes und Vaters."
[34:13] Wir haben gesündigt. Jesus hat die Strafe auf sich genommen. Er hat sich dahin gegeben, um uns zu retten. Heißt auf Deutsch: Die Liebe, die ein Ehemann seine Ehefrau haben soll, ist so, dass wenn sie einen Fehler macht, er dafür gerade auch kommt. Das wenn sie einen Fehler macht, dass er möchte, dass sie gut da stehen und nicht er...
[34:38] ...sich selbst hingeht. Gerade 2 Vers 20: "Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt dem Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat."
[34:51] Dass die Frau braucht, ist ein ist da das Bewusstsein: Mein Mann gibt sich selbst für mich hin. Und ich muss sagen, und wahrscheinlich jeder von uns Ehemänner, der hier das heute sieht oder dann auch nach studiert, wir brauchen die Gnade Gottes, wir brauchen die Kraft Gottes, und wir müssen auf Jesus schauen, mehr als jemals zuvor, denn aus eigener Kraft ist das unmöglich. Und wir haben oft und viel in unserem Leben dagegen gesündigt.
[35:26] Wenn unsere Ehen wirklich das werden sollen, was Gott intendiert hat, dann müssen wir Ehemänner lernen, Christus so zu kennen, dass wir ihm unsere Ehe repräsentieren. Und das bedeutet eben nicht mehr nur zu theologisieren, einfach nur theologische Wahrheiten anzunehmen. Sondern bedeutet wirklich im hitzigsten Alltag, denn die Ehe bringt uns in die kontroversen Situationen, Alltag zu demonstrieren, dass wir verstanden haben, was Jesus für uns getan hat.
[35:58] Und das andere Frauen weiterzugeben. Und jetzt kommt's interessanterweise: Matthäus 20 Vers 28. Wir haben gesehen, die Frau repräsentiert die Gemeinde, der Mann repräsentiert Christus. Wie hat Christus mit der Gemeinde interagiert, als er auf der Erde war, als er direkt mit ihr zu tun hatte? Wie war seine Einstellung der Gemeinde gegenüber?
[36:20] Matthäus, den den Menschen, die sich ihm unterordnen sollten, in Matthäus 20 und dort in Vers 28 lesen wir gleich wieder: "Sohn des Menschen..." Und dieser Begriff "Sohn des Menschen" kommt natürlich aus Daniel 7, wo in Daniel 7 das himmlische Gericht sagt ab Vers 9 und der Alte an Tagen sich dort setzt und die Throne aufgestellt werden und die Bücher aufgetan werden, die Millionen Engel dort sind, und dann kommt der Sohn des Menschen, und der wird dort gekrönt zum König für alle Zeiten über alle Völker. Er wird der Welt Herrscher.
[36:56] Und dieses Sohn des Menschen, der über die gesamte Gemeinde herrschen wird, denn am Ende werden ja noch die Leben für alle Ewigkeit, die auch sich Gott untergeordnet haben. Dieser Menschensohn, sagt Jesus in Matthäus, er selbst in Matthäus 20 Vers 28: "Gleich wieder Sohn des Menschen, nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele."
[37:21] Wir haben gesehen, Paulus sagt, dass Jesus sich hingegeben hat für mich, dass er um unsere Sünden willen sich hingegeben hat. Hier lassen den Fingern Matthäus und schauen, dass dieses Prinzip vom Hingeben noch an anderen Stellen an... in Epheser Kapitel 5 und dort Vers 2: "Das heißt es: Und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott."
[37:52] Und wir nehmen noch erste Petrus dazu, damit wir sehen, das ist auch wiederum nicht nur Paulus sagt, sondern erste Petrus Kapitel 1 Vers 18: "Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes."
[38:12] Er war zuvor ersehen vor Grundlegung der Welt, aber wurde offenbar gemacht in den letzten Zeiten um euren Willen, die ihr durch ihn an Gott glaubt, den aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet sein.
[38:29] Hier wird ganz deutlich, und zu Erlösung basiert darauf, dass Jesus sich selbst gegeben hat, sein Blut vergossen hat, sein Leben gegeben hat, ja, sein ewiges Leben auf Spiel gesetzt hat, um uns zu retten.
[38:45] So langsam dämmert es uns, was vom Mann erwartet wird aus Gottes Perspektive. Wenn der Sohn des Menschen, dem wir uns als Christen unterordnen, auf die Welt kam, um mir und dir zu dienen und nicht um bedient zu werden. Wenn er jetzt noch im himmlischen Heiligtum seit seiner Himmelfahrt bis jetzt im himmlischen Heiligtum, das heißt, seit knapp 2000 Jahren als Priester, das heißt, nach jüdisch als Diener, dient für dich und für mich. Das heißt, er als unser König, in Wirklichkeit jemand ist, der uns dient.
[39:28] Was ist dann die Aufgabe des Mannes, dem die Frau sich unterordnen soll? Es kann nichts anderes bedeuten, als alle Kraft, alle Gedanken, alles, was wir sind und haben, in den Dienst der Frau zu stellen.
[39:45] Plötzlich wird dieses Thema kommt eine ganz neue Dynamik. Es kann nichts anderes bedeuten, als dass wir bereit sind, alles zu geben für das Wohl der Frau.
[39:59] Und als ich das jetzt neu studiert habe, ist mir bewusst geworden: Der Wahnsinn, unglaublich, was Gott durch Männer in eine Ehe eigentlich erreichen möchte. Ich bin mir zu 180% sicher, dass wenn wir Männer in der Ehe so leben, wie es hier steht, wird es nur noch ganz, ganz wenig werden, überhaupt irgendjemand eine Frau geben, die nicht bereit ist, sich freiwillig unterzuordnen, weil sie weiß: Mein Mann gibt sein letztes Hemd für mich, er wäre bereit, er auf sein ewiges Leben zu verzichten, als dass ich am Ende verloren gehe.
[40:40] Gehe. Er möchte, dass es mir gut geht.
[40:48] Und ich glaube, dass wenn das die Erfahrungen unseren Ehen ist, dann kann es unseren Gemeinden, dann wird es unser Gemeinden auch geistlich besser gehen. Denn wir bringen ja unsere Eheprobleme mit in die Gemeinde. Die Gemeinde besteht ja zu einem nicht unwesentlichen Teilen aus Ehepaaren und Familien. Und wenn dort in den Familien das Evangelium hakt, weil Mann und Frau nicht so leben, wie eigentlich Gott es ihnen offenbart hat, dann sind auch die Gemeinden voller Probleme. Und das zieht sich dann hindurch.
[41:23] Könnte es sein, dass ein ganz wesentlicher Teil für eine echte Erweckung in unseren Reihen daran besteht, dass Männer, dass ich und dass du, lieber Ehemann, der du immer du bist, dass wir anfangen zu beten: "Herr, hilf mir, dass ich meine Frau so liebe, wie Jesus..."
[41:44] ...nicht geliebt hat. Und dass wir anfangen auf Jesus zu schauen und zu sehen, wie Jesus mit uns umgeht, uns zu lernen, wie wir mit unserer Frau umgehen sollen.
[41:58] Das will ich warten, bis unsere Frau sich mehr unterordnet. Jesus hat ja auch nicht gewartet, bis wir angefangen haben, uns unterzuordnen, sondern Jesus hat den ersten Schritt gemacht und auf den zweiten, dritten, vierten. Jesus hat alles gegeben, bevor wir überhaupt einen Schritt auf ihn zugemacht haben. Erst am Kreuz für uns gestorben, als wir noch Sünder waren.
[42:21] Vielleicht begreifen wir auch jetzt... für alle, die noch nicht gehabt haben, für alle männlichen Zuschauer, die jetzt mit dem Gedanken sich tragen, einmal heiraten zu wollen.
[42:40] Was ist eine Verantwortung ist zu heiraten.
[42:47] Gehen wir zurück zur Kapitel 5, Epheser Kapitel 5 und dort Vers 26. Was ist Paulus, was ist nach Paulus das Ziel, warum Jesus uns erlöst hat? Vers 26: "Damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort."
[43:06] Und hier lernen wir etwas auch allgemein für uns alle, egal ob verheiratet oder nicht verheiratet. Das Ziel, warum Jesus erlöst, ist unsere Heiligung. Ist also nicht ein nettes Add-On, was man vielleicht noch zusätzlich als Zusatzqualifikation haben kann, wenn man möchte, sondern es ist das ganze Ziel. Ein christliches Leben, das nicht auf die Heiligung hinzu läuft, verfehlt das Ziel. Jesus hat uns erlöst, damit wir geheiligt werden.
[43:32] Wir sind durch das Wasserbad im Wort gereinigt und werden auch durch das Wort geheiligt. Denn Jesus sagt ja in Johannes 17 und dort ab Vers 17: "Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit."
[43:54] Wir werden durch das im Wasserbad des Wortes gereinigt, werden durch das Wort geheiligt. Gereinigt werden wir so sagt das Hebräer 9 Vers 14: "Durch das Blut von Jesu in unserem Gewissen von toten Werken, damit wir Gott dienen können."
[44:10] Und in Titus Kapitel 2 und dort Vers 14 lesen wir über Jesus, der sich selbst für uns hingegeben hat. Haben es wieder um uns von alle Gesetzlosigkeit zu lösen. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Jesus hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Sünde, von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen.
[44:33] Dass das ganze Konzept, dass wir das Volk Gottes sind, konnte aus der Idee der der Ehe deswegen schließt der Gott einen Bund mit seinem Volk. Sagte: "Ich bin euer Gott und ihr sollt mein Volk sein." Das sind ja das habe ich an anderer Stelle schon erklärt. Das ist ein das ist diese diese alte orientalische Eheformel, mit der man heiratet, wenn man sagt: "Du bist mein Mann, du bist meine Frau." Denn Gott sagt: "Du bist mein Volk." Und das Volk sagt: "Du bist mein Gott." Dann schließen sie einen Bund.
[45:01] Und er er sagt ja zum Volk Israel haben das besonderes Eigentum sein. Und warum...
[45:08] das besondere Eigentum sein und warum das einzig gute Werke zu tun hier.
[45:13] Sehen wir, dass Christus durch seinen Opfertod ein Ziel verfolgt, nämlich um uns zu verändern und positiv zu verändern. Das heißt, Männer haben nicht nur die Aufgabe, für ihre Frauen da zu sein und sie zu lieben, und für sie einzustehen und auch für deren Fehler gerade zu stehen, sondern auch das besondere Verlangen sollten sie haben, ihren Frauen zum Segen zu sein, dass ihre Frauen sich in ihrem Leben positiv verändern. Natürlich kann das nur der Heilige Geist tatsächlich bewirken, aber wir sehen hier einen Zusammenhang. Jesus hat das Ziel, seine Frau zu heiligen, sie zu verändern, und das ist auch ein Ziel, was wir in der Ehe haben sollten: unsere Frau so zu lieben, dass es ihr besser geht und dass sie ein besserer Mensch wird, auch durch unsere Liebe, weil sie durch uns Jesus besser kennenlernen kann.
[46:25] Gehen wir zurück zu Epheser 5 und dort lesen wir weiter in Vers 27: damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. Hier macht Paulus eine sehr starke Aussage. Hier sehen wir, dass Jesus nicht nur einmal für uns am Kreuz gestorben ist und dann gesagt hat: "Jetzt versucht mal, es noch mal besser zu machen", sondern das Evangelium, das Paulus predigt, was die Bibel uns zeigt, sagt: Jesus ist uns am Kreuz gestorben und wird die ganze Zeit an uns, um uns, völlig umzugestalten, so dass seine Gemeinde fleckenlos ist.
[47:16] Jesus wünscht sich eine tadellose und heilige Gemeinde, und er tut alles dafür, nicht nur einmal am Kreuz von Golgatha, sondern er wirkt an uns, bis er sein Ziel erreicht hat und sein Charakter in uns aufscheint. Eine herrliche Gemeinde, eine fleckenlose Gemeinde. Der Salomo spricht über seine Braut so in Hohelied Kapitel 4 und dort Vers 7. Er sagt dort in Vers 7: "Bist du meine Freundin in allem, und kein Makel ist an dir."
[47:55] Interessanterweise sagte die Bibel mehrmals, dass es Christus war, der selbst eigentlich fleckenlos gewesen ist. Das nehmen wir von uns, ist von sich aus fleckenlos, wie alle unsere Gerechtigkeit ist ja ein bedecktes Kleid, sagt Jesaja. In 1. Petrus Kapitel 1 und dort Vers 19, 1. Petrus Kapitel 1 und dort Vers 19 sagt Petrus: "sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes." Es ist Jesus, der makellos und unbefleckt ist.
[48:37] Aber in ihm, so sagt es 2. Petrus 3 Vers 14. 2. Petrus 3 Vers 14, das heißt: "Darum, Geliebte, weil er dies erwartet", gemeint ist die Wiederkunft und alles, was damit zusammenhängt, "so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden."
[49:01] Jesus ist unbefleckt, er ist makellos, und weil er für mich gestorben ist und auferstanden ist und im himmlischen Heiligtum für mich dient, und ich seinen Heiligen Geist mein Leben verändern kann, ich in ihm und mit ihm verbunden auch makellos und unbefleckt und tadellos sein, nicht, weil ich etwas vorzuweisen habe, sondern wegen der Gerechtigkeit Jesu, die mir angerechnet und verlieren wird.
[49:30] Und das ist die gute Nachricht, die hier mitten in einer Beschreibung der christlichen Ehe so wunderbar hervorleuchtet.
[49:46] Epheser zurück zum Kapitel 5 und dort Vers 28: "Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst." Also, Männer sollten nicht nur ab und zu etwas tun. Wir haben also nicht, könnte ich sagen, "da Jesus ist einmal für mich gestorben und deswegen soll ich auch vielleicht ab und zu mal etwas für meine Frau tun", sondern wir haben gesehen, Jesus ist ständig dabei, für mich zu wirken. Er hat ein großes Ziel mit mir vor, und in diesem Sinne sollen wir unsere Frauen lieben.
[50:24] Wir sind verpflichtet, sie zu lieben. Es ist also nicht so, dass sie sagen: "Ja, heute natürlich, aber keine Liebe und deswegen geht es gerade nicht." Es ist eine Verpflichtung, die wir haben, das Beste, das absolut Beste für unsere Frauen zu wollen, so wie Jesus für uns einen makellosen und tadellosen und heiligen und unbefleckten Charakter sich wünscht. So ist es unsere Pflicht für unsere Frauen das Allerhöchste, das Allerbeste sich zu wünschen und dafür alles zu geben.
[50:58] Und während ich das sage, dann realisiere ich, und wahrscheinlich realisiert das beim Hören, dass wir verstehen, das können wir überhaupt nur. Es gibt gar keine andere Chance, als dass uns der Heilige Geist mit aller Kraft erfüllt, die Gott uns schenken möchte. Nur dann können wir das so leben.
[51:25] Vers 29: "Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleich wie der Herr die Gemeinde." Selbstverständlich, wir sorgen für unseren eigenen Körper, und das nicht nur ab und zu mal, sondern wir essen jeden Tag. Wir befassen uns vielleicht, aber wir essen jeden Tag. Wir sorgen für unseren Körper, wir wollen, dass es uns gut geht, und Jesus sorgt für uns jeden Tag.
[51:53] Paulus möchte deutlich machen: So wie ihr für euch selbst sorgt, versorgt ihr eure Frau. Ihr sollt verstehen, dass wenn ihr für eure Frau sorgt, dann sagt er wirklich für euch selbst.
[52:05] Denn Vers 30: "Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein." Und das spielt wieder darauf an, dass wir als Gemeindeglieder Teil des Leibes von Christus sind.
[52:25] So wie wir uns selbstverständlich um unseren Körper kümmern, so sorgt sich Jesus selbstverständlich um die Gemeinde und um mich. Und "Fleisch und Gebein" sind ein interessanter Anspielung, nämlich 1. Mose 2 Vers 23, als nämlich Adam zum ersten Mal seine Frau sieht, die er dann ja Eva nennen wird. Dann heißt es: "Das sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch. Die soll Mannin heißen, denn von Mann ist sie genommen." Hier wird sie erst die Frau, weil sie mit dem Mann so eng verbunden ist.
[53:09] Und die Verbindung zwischen Christus und seiner Gemeinde ist auf das allererste geschehen. Die Bibel nennt deswegen Jesus ja Immanuel, Gott mit uns. Er wurde buchstäblich ein Fleisch von uns. Er wurde Mensch.
[53:35] Und wenn Jesus also der Menschheit etwas Gutes tut, dann aus sich selbst, denn er ist jetzt Mensch. Es ist auch Gott, aber ist eben auch Mensch. Und er ist Mensch für alle Ewigkeiten. Er hat sich mit der Menschheit verbunden. Die Bibel sagt: "Denn Gott, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, nicht ausgeliefert gab, dass jeder, der in ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Von dieser Verbindung, von diesem Ehebund zwischen Jesus und der Menschheit, sozusagen, der Mensch wurde.
[54:23] Und wir verstehen, warum Paulus sagt: Dieses Geheimnis ist groß. Er zitiert jetzt den entsprechenden Vers in Vers 31: "Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein." Und dann sagt er das Vers 32: "Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde."
[54:57] Paulus sieht in dem, was viele Menschen einfach nur als den Alltag ansehen, als eine schöne menschliche Institution vielleicht, oder vielleicht auch ein Fluch auf Erden, weil sie aus ihrer Ehe so gestresst sind. Paulus sieht in dieser Ehe, die mit zu dem alltäglichsten gehört, was ein Mensch erleben kann, es sieht darin ein gigantisches Geheimnis des Evangeliums.
[55:26] Und wie viele von uns leben wir in einer Ehe und realisieren gar nicht, dass wir Tag ein, Tag aus, quasi den gesamten Tag, ständig an der Quelle sitzen, an der mir das Evangelium besser verstehen können. Denn die Ehe ist dafür geschaffen, dass wir verstehen, wie Gott mich liebt.
[55:46] Und je mehr ich das praktiziere und je mehr ich sehe, wie meine Liebe gegenüber erzeugt, desto besser werde ich verstehen die Gottesliebe. In mir Liebe erzeugt.
[56:05] Liebe Männer, liebe Frauen, wir sind oft verheiratet und sehen mehr die Eheprobleme, die wir dann irgendwie versuchen mit Therapien und mit Gesprächen und mit diesem und jedem zu kitten. Aber vergessen oft, was für ein unfassbarer Schatz die ist.
[56:34] Geheimnis, von dem Paulus sagt, darin kann man Christus und uns alle, die Gemeinde, erkennen.
[56:44] So groß ist dieses Geheimnis, dass sogar die Stadt, in der wir einmal für alle Ewigkeiten mit Jesus wohnen werden, selbst eine Braut genannt wird in Offenbarung 21 Vers 2. Immer wieder wird die Gemeinde als eine Braut dargestellt. Johannes der Täufer ruft über Jesus aus, dass er der Bräutigam ist. In 2. Korinther 11 Vers 2 sagt Paulus, dass er die Gemeinde in Korinth als eine Jungfrau, eine Braut, dem Christus zugeführt hat zur Verlobung, damit sie ihn heiratet.
[57:14] Und dann Offenbarung 19 und dort Vers 7 und 8. Diesen wunderschönen Versen heißt es: "Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht." Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Das war ein Bild.
[57:42] Die Gerechtigkeit von Jesus deckt seine Gemeinde, die da nicht so rein und makellos und fleckenlos mit so schön wie eine Braut bei ihrer Hochzeit.
[57:56] Alles, was wir gesagt haben, fasst Paulus in diesem griffigen, praktischen Satz zusammen in Vers 33, der uns wieder auf die Ebene bringt, wie ich das im Alltag umsetzen soll, was er hier an unendlich tiefer Theologie vor uns ausbreitet.
[58:12] In Vers 33: "Doch auch ihr, jeder von euch, liebe seine Frau so wie sich selbst. Die Frau aber, er weise dem Mann." Er Furcht. Manch einer hat das ausgedruckt in dieser kurzen Formel: Liebe und Respekt. Die Männer sollen ihre Frauen lieben, wie Jesus uns alle geliebt hat. Und die Frauen sollen ihre Männer achten und respektieren, was ich in Unterordnung praktisch ausdrückt.
[58:47] Und zwar nicht nur emotional, sondern mit allem, was der Mann geben kann, weil der Mann in seiner Liebe ihnen dient. Wenn sie sich unterordnen, erfüllt sich dann tatsächlich das, was in 5 Vers 21 steht: "Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes."
[59:05] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du verheiratet bist, möchtest du mit Gottes Hilfe nach dem Ideal einer christlichen Ehe streamen, so dass Jesus durch dich in der Ehe verherrlicht wird.
[59:25] Möchtest du diesen Schatz, den du in der Ehe hast, neu entdecken? Ich möchte mir das von ganzem Herzen vornehmen, mit neuen Augen auf den Ehealltag schauen und zu sehen, wie ich Jesus besser darstellen kann. Das ist auch dein Wunsch.
[59:40] Und wenn du nicht verheiratet bist, darf Gott dein Herz vorbereiten. Möchtest du darum bitten, dass, sollte es sein Wille sein und gut für dich sein, eventuell zu heiraten in der nahen oder späteren Zukunft, solange Jesus noch nicht wiedergekommen ist, dass er dich geistlich darauf vorbereitet, dass du ein guter Ehemann, eine gute Ehefrau sein wirst, die das Evangelium im Ehealltag auslebt. Oh Gott, darum bitten.
[1:00:12] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dieses unfassbare Geschenk. Und Herr, wir bitten dich um Vergebung, dass wir es oft so unachtsam behandeln und so wenig uns darüber Gedanken machen, was das eigentlich wirklich bedeutet, dass du uns dort geschenkt hast.
[1:00:39] Herr, von ganzem Herzen bin ich um Vergebung. Möchte dich bitten, dass du in unserem Leben eine Reformation siehst, dass wir in unserem Ehealltag so leben, dass wir das, was wir bei dir erlebt haben, weitergeben und unser Leben im Ehealltag deutlich macht, sichtbar macht, selbst wenn wir nicht einmal sagen müssen, sichtbar macht, was du für uns getan hast.
[1:01:08] Der Herr segne uns, zu ihm segne uns und Bemühungen schenkt uns die Kraft, denn wir haben verstanden, das, was hier steht, können wir niemals auch nur ansatzweise aus eigener Kraft erfüllen. Uns mit einem Heiligen Geist. Und Herr, wenn jemand hier dieses Video sieht und noch nicht verheiratet ist, dem Gedanken spielt, dann nach einem Partner sucht, dann wirke du auch an dieser Person ganz besonders, um sie geistlich vorzubereiten für das, was du für ihr Leben vorgesehen hast. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
[1:01:45] In der nächsten Folge werden wir uns dann mit den anderen beiden Abschnitten beschäftigen, dem Anfang von Kapitel 6, über die Unterordnung sprechen, über die Kinder und über die Knechte. Bis dann wünsche ich euch Gottes reichen Segen und wünsche euch viel Freude im Studium seines Wortes.