In dieser Lektion wird Paulus‘ Missionsstrategie in Athen beleuchtet, insbesondere sein Vorgehen, die hochgelehrten Griechen zu erreichen. Er nutzte den Altar des „unbekannten Gottes“ als Anknüpfungspunkt, um den Schöpfergott vorzustellen. Der Vortrag betont die Wichtigkeit, die Botschaft des Evangeliums an die Lebenswirklichkeit der Zuhörer anzupassen, um Vorurteile zu vermeiden und Herzen für die Wahrheit zu öffnen. Dabei werden biblische Texte und Zitate von Ellen White herangezogen, um Paulus‘ flexible und effektive Methodik zu illustrieren.
CSH 2023 Q4 – Gottes Mission – Meine Mission: 10. Mission an Unerreichten, Teil I
Ronny Schreiber · CSH 2023 Q4 -Gottes Mission - Meine Mission ·Themen: 1. Korinther, Apostelgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Mission, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: CSH 2023 Q4 -Gottes Mission - Meine Mission
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:31] Ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour! Wir sind im vierten Quartal 2023 und wollen uns diese Woche mit Lektion Nummer 10 beschäftigen: Mission an Unerreichten. Unser Merkvers finden wir in Apostelgeschichte 17, Vers 24, und dort heißt es: „Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind.“
[1:02] Nun, heute soll es ein bisschen um Paulus gehen. Paulus, der damals in Athen war und da auf dem Areopag gesprochen hat vor den ganzen Gelehrten, und wie er versucht hat, die Menschen dort zu erreichen. Diese Methodik von Paulus, die wollen wir uns heute ein bisschen angucken und davon etwas lernen. Bevor wir den ersten Bibeltext zusammen lesen, beten wir noch gemeinsam. Unser lieber himmlischer Vater, wir möchten Dir danken dafür, dass wir gemeinsam jetzt diese Lektion studieren können. Wir möchten Dich bitten, Herr, dass, wenn wir dein Wort aufschlagen, dass dein Heiliger Geist nach deiner Verheißung unser Lehrer ist. Bitte hilf uns, alles in richtiger Weise zu verstehen, und hab Dank dafür. Amen.
[1:46] Nun, unser Sonntagsabschnitt war überschrieben mit „Ein Hebräer in Athen“. Nun, dieser Hebräer, das war Paulus selbst. Und Paulus, der war nun auf so einer Reise, und er reiste zu den Städten Thessaloniki. Und dort haben die Menschen ihn, na ja, sie haben ihm zugehört und sie haben dieses Wort auch mehr oder weniger aufgenommen. Von Thessaloniki ging es danach nach Beröa. Und in Beröa, da zeigt uns die Bibel, dass es ein ganz besonderes Volk dort war, denn die Beröer nahmen das Evangelium schnell an und sie studierten auch ganz fleißig, ob es sich so verhalte, wie Paulus gesagt hat. Nun, sie waren nicht lange in Beröa, denn einige Gesandte aus Thessaloniki, die kamen dann rüber und haben das Volk dort aufgestachelt, so schlimm, dass Paulus irgendwann fliehen musste. Und die Menschen brachten ihn nun weg und sandten ihn eben nach Athen. Und dort in Athen, dort soll unsere Geschichte beginnen, und ich möchte ein bisschen aus Apostelgeschichte 17 vorlesen. Apostelgeschichte 17, die Verse 1 bis 17, sind in der Lektion angegeben zum Studieren, und ich möchte nur die letzten paar Verse daraus vorlesen.
[3:01] Als Paulus nun in Athen war, da heißt es dann hier: „Die nun, welche den Paulus geleiteten, brachten ihn nach Athen, und nachdem sie den Auftrag an Silas und Timotheus empfangen hatten, dass sie so schnell wie möglich zu ihm kommen sollten, zogen sie fort. Während aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt so voller Götzenbilder sah. Er hatte nun in der Synagoge Unterredung mit den Juden und den Gottesfürchtigen und auch täglich auf dem Marktplatz mit denen, die gerade dazu kamen.“
[3:42] Man kann sich vielleicht vorstellen, wie schlimm das für Paulus gewesen sein muss. Paulus hatte ja gerade, er war mitten auf seiner Missionsreise und hatte auch so mittlerweile in Griechenland mit den Menschen dort gesprochen und konnte das Evangelium auch weitergeben. Er ist jetzt in Athen, die damalige Metropole, so die Hauptstadt für die Philosophie und das Geistige. Und dort unterredet er sich jetzt mit den Gelehrten und blickt sich in der Stadt um und sieht, dass da alles voller Götzenbilder ist. Also sie haben da irgendwie verschiedene Gebilde gebaut aus Stein, die sie dann auch angebetet haben.
[4:18] Nun, warum war das so traurig für Paulus? Nun, Paulus wusste genau, was diese Götzenbilder da zu suchen haben. Was machen diese Götzenbilder? Was wusste Paulus? 1. Korinther 10, Vers 19 und 20, sagt: „Was sage ich nun? Dass ein Götze etwas sei oder dass ein Götzenopfer etwas sei? Nein, sondern dass die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.“
[4:49] Nun, Paulus wusste ganz genau, dass das, was dort ausgestellt ist, dass es eigentlich von Dämonen inspiriert war und dass die Menschen den Dämonen da in die Falle gegangen sind. Sie beten Dämonen an, ohne zu wissen, dass es Dämonen sind.
[5:08] Nun, Ellen White sagt im Buch „Die Engel“, Seite 256: „Am Tage des Gerichts werden die Menschen sehen, was sie durch die Kraft Christi hätten werden können. Sie kannten die Forderung Gottes, aber sie weigerten sich, die Bedingung anzunehmen, die in seinem Wort festgelegt ist. Sie haben sich selbst auf eine Beziehung mit den Dämonen eingelassen.“ In anderen Worten: Wenn man das Wort Gottes kennt und wenn man die Forderung Gottes kennt, sich aber weigert, sie einzuhalten, zum Beispiel aufgrund von Götzendienst oder Lebensstandards, die man haben will, vielleicht aus Trägheit, Faulheit, sagt Ellen White: „Die Menschen haben sich auf eine Beziehung mit Dämonen eingelassen.“ Und genau vor diesem traurigen Bild steht Paulus jetzt in Athen, die damalige Hauptstadt der Gelehrten.
[5:57] Nun, diese Gelehrten, die waren interessiert an Wissenschaft und Philosophie, aber sie waren mit Dämonen im Bunde, ohne das wirklich zu wissen. Wie bitter muss das für Paulus gewesen sein? Nun, er jedenfalls hat beschlossen, er wird sich mit diesen Gelehrten dort unterhalten, wie in der Synagoge, so auch auf den Marktplätzen.
[6:18] Und dann lesen wir in Apostelgeschichte 17, Verse 18 bis 21: „Aber etliche der epikureischen und auch der stoischen Philosophen stritten sich mit ihm, und manche sprachen: Was will dieser Schwätzer wohl sagen? Andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein, denn er verkündigte ihnen das Evangelium von Jesus und der Auferstehung. Und sie ergriffen ihn und führten ihn zum Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die von dir vorgetragen wird? Denn du bringst etwas Fremdartiges vor unsere Ohren. Deshalb wollen wir erfahren, was diese Dinge bedeuten sollen. Alle Athener nämlich und auch die dort lebenden Fremden vertrieben sich mit nichts anderem so gern die Zeit, als damit etwas Neues zu sagen und zu hören.“
[7:11] Nun, genau in diese Gesellschaft hinein kommt jetzt Paulus. Paulus war ein Hochgelehrter, und er kommt jetzt in die Stadt der Hochgelehrten und jetzt sozusagen auf Augenhöhe mit den höchsten Gelehrten dort in Griechenland. Und er verkündet denen das Evangelium auf seine Art und Weise. Die Menschen hören zu und staunen nicht schlecht, was er dort zu sagen hat. Nun muss man aber wissen, dass die Bibel hier sagt, sie vertrieben sich mit nichts anderem so gern die Zeit, wie damit etwas Neues zu hören, etwas Neues zu sagen. Also das eine war Wissenschaft, das andere war so Kurzweil. Wir würden das heute wahrscheinlich sagen, die Wissenschaft und auf der anderen Seite die Social Media, irgendwie Neuigkeiten auszutauschen. Sie waren quasi abhängig von diesem Zeitvertreib. Sozusagen, den gibt es heute immer noch. Auch unsere Gesellschaft ist da eigentlich ziemlich griechisch geprägt, und heute gibt es ganz viele so kleine griechische Philosophen unter uns in der Gesellschaft, die sich mit nichts anderem die Zeit vertreiben, außer damit Neuigkeiten auszutauschen.
[8:11] Wir werden jetzt im Weiteren dann sehen, wie Paulus mit diesen Menschen gearbeitet hat und ob und wenn, wie erfolgreich er denn dort wirken konnte, denn hier in dieser Geschichte können wir etwas Wichtiges lernen.
[8:29] Was war Paulus’ Methode? Was hat Paulus eigentlich versucht, als er dort hineinkam? Er muss sich einen Plan gemacht haben: Wie kann ich diese Menschen eigentlich erreichen? Und er war hochgebildet, und er suchte sich etwas aus da auf dem Platz. Und wie könnte er die Menschen neugierig machen? Also, wie könnte er sozusagen auf die Werbeflyer für seine Evangelisation irgendwas Gutes rausschreiben, um die Menschen anzuziehen, dass sie sagen: „Davon wollen wir mehr hören“?
[8:56] Wir können davon lesen in Apostelgeschichte 17, in den Versen 22 und 23. Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: „Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von Gottheiten bedacht seid. Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: ‚Dem unbekannten Gott‘. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.“
[9:28] Und Paulus knüpft jetzt an. Er hat sich umgeblickt und hat diese ganzen Götzen dort gesehen, und dort gab es eben auch diesen einen Altar, auf dem stand: „Dem unbekannten Gott“. Na ja, falls man einen Gott mal vergessen hat, irgendwo auszustellen, und damit dieser Gott nicht böse ist, gibt es so ein Götzenbild dem unbekannten Gott. Und Paulus muss davorgestanden haben, das gesehen haben und überlegt haben: Daran werde ich anknüpfen. Ich werde ihnen jetzt einen Gott vorstellen, nämlich ihren Schöpfer, den sie eigentlich gar nicht kennen. Und das war so seine, wie sagt man, so die rote Linie seiner Evangelisation. Das war das Thema, über das er dann gesprochen hat: Der unbekannte Gott. „Ich stelle euch jetzt den Gott vor, den ihr zwar verehrt, aber gar nicht kennt.“
[10:14] Und das hat er auf dem Areopag gemacht. Das war jetzt nicht mitten im Großstadtrubel auf den Marktplätzen von Athen, sondern man geleitete ihn zum Areopag. Das war so ein Ort etwas außerhalb, und da trafen sich die ganzen Philosophen, die Gelehrten waren dort, und auch die Richter saßen dort und haben dort Recht gesprochen. Und Paulus war nun da und hat sich überlegt, die Menschen doch dort abzuholen, wo sie sind. Auch heute versuchen wir das ja, wenn wir Evangelisation halten, dann versuchen wir auch, die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen, also um das Thema irgendwie so in ihre Lebenssituation anzupassen, um es irgendwie spannend zu machen. Und Paulus hat genau das versucht.
[10:57] Und später schreibt er an die Korinther, wie er das gemacht hat, wie sein Vorgehen war. Und im 1. Korinther 9, Vers 19 bis 23, dort lesen wir. Paulus sagt hier: „Denn obwohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr Menschen zu gewinnen. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz, obwohl ich vor Gott nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzesmäßig unterworfen, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. Dies aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.“
[11:58] Sehr bemerkenswert! Paulus hat wirklich versucht, alle Menschen irgendwie zu erreichen. Er hat sich Gedanken gemacht: Was ist so ihre Lebenswirklichkeit? Wo leben die? In welchem Umfeld? Was verstehen die? Welche Gleichnisse? Worüber kann ich mit denen reden? Was macht sie neugierig? Also, er hat genau das Gleiche gemacht, was wir heute machen, wenn wir große Evangelisationsserien machen. Wir überlegen uns, in welcher Stadt sind wir? Welches Klientel wird dort sein? Was interessiert die Menschen? Wie können wir sie erreichen? Und genau das Gleiche hatte Paulus auch, und das bezeugt er hier, wie er gekämpft hat, wie er es versucht hat.
[12:31] Und von Paulus lesen wir einiges Interessantes: die Art und Weise, wie er gesprochen hat, wie er den Menschen begegnet ist. Und ich möchte mal etwas zeigen, was Ellen White über seine Reisen zu berichten hat, wie er sich sozusagen jedem Menschen auf seine Art und Weise genähert hat. Das finden wir in dem Buch „Diener des Evangeliums“ und dort auf Seite 104. Ich zitiere: „Paulus näherte sich den Juden nicht in der Weise, dass er ihr Vorurteil erregte. Er sagte ihnen nicht gleich, dass sie an Jesus von Nazareth glauben müssten, sondern er verweilte zunächst bei den Prophezeiungen, die vom Messias, von seiner Mission und seinem Werk redeten. Schritt für Schritt führte er seine Zuhörer weiter und zeigte ihnen die Wichtigkeit, Gottes Gesetz zu ehren. Er zollte dem Zeremonialgesetz die gebührende Achtung und zeigte, dass es Christus war, der die jüdische Haushaltung und den Opferdienst einsetzte. Allmählich kam er dann zum ersten Kommen des Erlösers und bewies, wie im Leben und Sterben Christi jede Einzelheit des Opferdienstes erfüllt worden war. Den Heiden trat Paulus näher, indem er Christus hochhielt und ihnen darauf die bindenden Ansprüche des Gesetzes vorführte. Er zeigte, wie das vom Kreuz auf Golgatha widerstrahlende Licht der ganzen jüdischen Haushaltung Bedeutung und Herrlichkeit verlieh. Auf diese Weise änderte der Apostel seine Wirkungsart und passte seine Botschaft den Verhältnissen an, in denen er sich befand. Nach geduldiger Arbeit war er auch sehr erfolgreich, wenngleich es viele gab, die sich nicht überzeugen lassen wollten. Auch heute finden sich viele, die auf keinerlei Weise von der Wahrheit überzeugt werden können, und Gottes Mitarbeiter muss nach der besten Art und Weise suchen, um keine Vorurteile oder Kampfeswut zu erregen. Gerade hier haben einige einen Fehler gemacht. Ihren eigenen Neigungen folgend, haben sie Türen verschlossen, durch die sie bei einer anderen Methode Zugang zu Herzen und durch diese wieder zu anderen Herzen hätten finden können.“
[14:46] Also, wir lernen, dass das, was Paulus gemacht hat, auch unsere Methode sein soll. Also, er hat ganz bewusst, er ist nicht zu den Menschen gegangen und gesagt: „Du bist ein Jude, weißt du nicht, dass Christus der Messias ist? Du solltest deinen Weg ändern!“, sondern er hat mit den Juden über das Gesetz gesprochen, hat sogar das Zeremonialgesetz betont und gesagt, wie gut das alles in Ordnung war, und dann so langsam sie hingeführt, dass sie verstehen, dass Christus das mal eingesetzt hat, der Messias, von dem es da heißt, er soll kommen. Und genau diese Dinge hat er verwandt: das Kommen des Messias, wie ist der Messias, wie wird er sein? Und hat den Menschen das versucht zu erklären, ohne am Anfang zu sagen: „Jesus ist der Messias.“
[15:23] Bei den Heiden war es anders. Bei den Heiden hat er angefangen, über ihre Lebenswirklichkeit zu sprechen, dann hat er so ein bisschen gezeigt, das Gesetz der Juden, wie dieses Gesetz in ihr Leben hineinpasst und warum es so wichtig ist, und hat sie dann so Stückchen für Stückchen zu Christus geführt, indem er zeigte, dass Golgatha eigentlich der entscheidende Punkt war, wo das ganze Gesetz der Juden drauf hindeutete. Also, Paulus hat alles versucht, um die Menschen irgendwie zum Evangelium zu bringen, damit sie die Wahrheit erkennen und damit sie die Wahrheit auch annehmen können.
[16:00] Und Paulus stand jetzt also auf dem Areopag, stand vor diesen Athenern, vor den gelehrten Menschen, und er versucht ihnen jetzt irgendwie beizubringen, wer dieser unbekannte Gott ist, den sie nicht kennen. Wer ist dieser Schöpfer? Und dann erklärt er so, na ja, in sehr blumiger Sprache der Philosophen, erklärt er dann, wer Gott ist. Und die Menschen, die haben ihm gerne zugehört. Paulus war ein guter Redner, er war gebildet, und die Menschen schauten, was er wohl zu sagen hatte.
[16:30] Und wir lesen ein Stückchen weiter in Apostelgeschichte 17, Verse 24 bis 27. Dort heißt es: „Der Gott, der die Welt gemacht hat – und so spricht Paulus hier – und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten, und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht ferne.“
[17:27] Und das war die Art und Weise der Rede von Paulus. So hat Paulus gesprochen. Also, das war die Art, wie er gepredigt, wie seine Evangelisation gehalten hat. Es ist eigentlich interessant, wenn man sich anschaut, was er da macht. Er erklärt eigentlich einen unbekannten Gott und erklärt jetzt, wie der eigentlich ist. Er hat gar nicht nötig, dass Menschen sich um ihn kümmern. Er selber hat doch jedem das Leben gegeben, er kümmert sich doch um alle. Und so beschreibt Paulus hier die Art und Weise. Stellt euch mal vor, ihr wärt damals dabei gewesen, als Paulus dort gepredigt hat. Ihr steht da auf dem Areopag, und ihr hört zu, wie er so in euren Worten beschreibt, wer dieser Gott ist, den ihr gar nicht kennt, aber den ihr unbedingt kennen müsst. Er ist jedem Einzelnen nicht ferne, und jeder kann, wenn er ein bisschen sucht und umhertastet, ihn erkennen. Hast du nicht auch Lust, diesen Gott kennenzulernen? Ich kann mir vorstellen, wie Paulus dort geeifert hat.
[18:23] Nun, Ellen White schreibt darüber, das lesen wir in „Gute Nachricht für alle“, Seite 145. Ich zitiere: „Paulus sprengte die Grenzen ihrer falschen Religion, indem er seinen götzendienerischen Zuhörern zu einer wahren Sicht Gottes verhalf, den sie als den unbekannten Gott bezeichnet hatten. Dieses Wesen, dass er ihnen nun verkündigte, sei nicht von Menschen abhängig und brauche nichts, was durch menschliche Hand seiner Macht und Herrlichkeit hinzugefügt werden müsse. Das Volk war vor Bewunderung hingerissen, wie aufrichtig und logisch Paulus die Eigenschaften des wahren Gottes darstellte: seine Schöpfermacht und seine alles überragende Vorsehung.“
[19:09] Nun, die Griechen staunten. Sie kannten diesen Gott ja eigentlich nicht. Sie wussten nicht, wer das ist. Und jetzt erklärt Paulus ihnen, wer dieser unbekannte Gott ist, dieser Schöpfer, der sie gemacht hat und der an ihrem Leben interessiert ist. Und sie waren hingerissen, schreibt Ellen White. Es war interessant für sie zuzuhören. Na ja, gut, sie liebten Neuigkeiten, und sie liebten dieses Austauschen, neue Dinge zu lernen, das dann zu bewerten, darüber zu philosophieren. Und Paulus kam da gerade recht mit diesem Evangelium, mit dieser guten Botschaft, die den Menschen jetzt brachte.
[19:41] Nun, und es ist ja doch einiges, was Paulus da den Menschen in Athen zu sagen hatte. Es ist ja nicht vieles überliefert, ein bisschen was kennen wir aus der Bibel, aber wir können uns ungefähr vorstellen, was Paulus gesagt hat, wenn wir in die anderen Schriften hineingucken. Denn zum Beispiel in Römer Kapitel 1 lesen wir Verse 18 bis 25. Dort schreibt Paulus: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat. Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschen und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erweisen, anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit.“
[21:14] Paulus beschreibt hier so ein bisschen, wie das damals war. Er sagt: Eigentlich sollten alle Menschen Gott erkennen, indem sie über die Werke des Schöpfers nachdenken. Sie sollten den...
[21:24] Schöpfers nachdenken, sollten sie den Schöpfer darin finden. Und jetzt hatte Paulus das hier auf dem Areopag ja mit hochgelehrten zu tun, so wie er selbst war. Und er erklärt so diese Dinge, philosophiert so ein bisschen, er bringt ein bisschen Wissenschaft rein, macht sie neugierig. Also er kämpft so mit allen Mitteln, die er hat, dann versucht er so, sie dahinzuführen, denn sie sollten eigentlich von den Werken auf den Schöpfer schließen. Und indem er ihnen das auslegt und indem man ihnen das erzählte, und sie waren ja auch begeisterte Zuhörer, wollte er Stück für Stück zu Gott führen.
[21:57] Nun, hat das geklappt? Naja, so mehr oder weniger, würden wir sagen. In Apostelgeschichte 17, Verse 24 bis 34, lesen wir, wie Paulus dann weiter erzählt. Und ich zitiere es mal. Paulus sagt jetzt also zu den Menschen dort in Athen: "Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind. Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, der selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertasten, wahrnehmen und finden möchten. Und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht ferne, denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben, denn auch wir sind von seinem Geschlecht. Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei mit Gold oder Silber oder Stein, gleich einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung. Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat. Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: 'Wir wollen dich darüber nochmals hören.' Und so ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg. Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der ein Mitglied des Areopags war, und eine Frau namens Damaris und andere mit ihm."
[23:57] Und Paulus hat jetzt eine beeindruckende Rede gehalten hier, und er verweist sogar auf die eigenen Dichter und Denker der Athener. Also er benutzt ihre eigenen Dichter und sagt, so wie auch eure Gebildeten, eure Hochgelehrten geschrieben haben, einige eurer Dichter. Und man merkt ja schon, dass Paulus wirklich sein ganzes Waffenarsenal hervorholt und versucht, ihnen irgendwie klarzumachen, wer Gott ist. Er versucht es mit Argumenten, er versucht sie zu überzeugen. Er sagt, ihr selbst habt doch in euren Reihen Menschen, die das auch so sehen. Und er kämpft mit allen Waffen, die er zur Verfügung hat.
[24:36] Und wir lesen mal, was E. G. White sagt in "Gute Nachricht für alle", Seite 146. Sie schreibt: "Indem er auf die vornehmen Vertreter des Menschengeschlechts um sich herum hinwies, schilderte er mit Worten eines ihrer Dichter den unendlichen Gott als einen Vater, dessen Kinder sie sein. In ihm nämlich leben, weben und sind wir, erklärte er, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: 'Ja, wir sind von seinem Geschlecht.' Da wir also von Gottes Geschlecht sind, dürfen wir nicht denken, das Göttliche sei vergleichbar mit etwas aus Gold oder Silber oder Stein, im Gebilde menschlicher Kunst und Erfindungsgabe. Doch über die Zeiten der Unwissenheit sieht Gott nun hinweg und ruft jetzt alle Menschen überall auf der Erde zur Umkehr. In den Zeiten der Finsternis, die dem Erscheinen Christi vorausgegangen waren, ließ der göttliche Herrscher die Heiden im Götzendienst gewähren. Nun aber hatte er durch seinen Sohn der Menschheit das Licht der Wahrheit gesandt, und jetzt erwartete er von allen Reue, die zur Erlösung führt, nicht nur von den Armen und Demütigen, sondern auch von den stolzen Philosophen und von den Fürsten dieser Erde. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten wird nach Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, indem er ihn vor allen Menschen beglaubigte durch die Auferstehung von den Toten. Und als Paulus von der Auferstehung der Toten sprach, begannen die einen zu spotten, die anderen aber sprachen: 'Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören.'" So Ellen White zu diesem Bibeltext.
[26:16] Nun, es gab also eine Spaltung unter den Athenern. Viele fingen an zu spotten, weil er sagte, dass jemand aus den Toten auferstanden ist, der später auch die Welt richten wird. Andere fanden das interessant, was sie dort hörten, und schlossen sich Paulus an. Und White sagt jetzt, wir können daraus etwas lernen. Ich zitiere jetzt Ellen White aus "Den Fußspuren des großen Arztes", Seite 217. White sagt: "Die Erfahrung des Apostels Paulus, wie er den Weisen von Athen entgegentrat, enthält eine Lehre für uns. Als er vor dem Gerichtshof in Athen das Evangelium verkündigte, trat Paulus der Logik mit Logik entgegen, der Wissenschaft mit Wissenschaft, der Weltweisheit mit Weltweisheit. Die klügsten seiner Zuhörer waren erstaunt und zum Schweigen gebracht. Seine Worte konnten nicht widerlegt werden, aber seine Bemühung fruchtete wenig. Nur einige nahmen das Evangelium an. Künftig hin nahm Paulus eine andere Arbeitsweise an. Er vermied fein ausgearbeitete Beweise und theoretische Streitfragen und verwies die Menschen in aller Einfachheit auf Christus als den Heiland der Sünder."
[27:40] Nun, Paulus zeigte unermüdlichen Eifer im Dienst für den Herrn. Er wurde den Juden ein Jude, er wurde den Griechen ein Grieche. Er kämpfte um jeden Menschen und er setzte all die Talente ein, die Gott ihm gegeben hatte. Er war hoch gelehrt, er kannte vieles, er hatte viele Wissenschaften studiert, und er fing jetzt an, damit zu argumentieren. Er widerlegte die Argumente seiner Gegner, und tatsächlich, sie konnten ihn nicht mit ihm aufnehmen. Seine Logik brach sich die Bahn, und dennoch hat es wenig Frucht gebracht. Er war zwar siegreich in seiner Rede mit all diesen Philosophen, und sie konnten ihn nicht widerlegen, aber wirklich erreicht hatte er die Herzen damit nicht. Einige wenige hatte er gehabt. Und so hat er sich später vorgenommen, er will nichts anderes mehr wissen als die Einfachheit des Kreuzes. Er möchte den Menschen einfach nur noch von Jesus erzählen.
[28:26] Im 1. Korinther 2, Verse 2 bis 5, berichtet Paulus davon. Dort heißt es: "Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus und zwar als Gekreuzigten. Und ich war in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern bei euch. Und meine Rede und meine Verkündigung bestanden nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft."
[28:58] Ist es nicht ziemlich bemerkenswert? Paulus hatte mit menschlicher Kraft auf dem Areopag gekämpft, und sicher war Gottes Segen auch auf ihm, aber er hat gemerkt: Was nützt mir all die Beweisführung? Ich möchte die Menschen auf einfache Weise gewinnen. Ich möchte nicht, dass sie mir folgen wegen der menschlichen Beweisführung und wegen der Genialität, mit der ich meine Argumente verknüpfe, sondern eigentlich möchte ich, dass sie Christus folgen aufgrund dessen, was Christus gemacht hat und was Christus getan hat, für jedermann einfach zu verstehen. Und er sagt: "Ich weiß nichts mehr außer Christus, den Gekreuzigten." Und so hat Paulus fortan dann auch geredet. Er unterwies die Menschen, indem er immer gleich auf Christus hindeutete und ihnen zeigte, wie wichtig Christus für sie ist.
[29:50] Und was können wir jetzt aus der Erfahrung von Paulus lernen? Nun, Paulus zeigte unermüdlichen Eifer im Dienst für den Herrn. Er wurde den Juden ein Jude, er wurde den Griechen ein Grieche. Er kämpfte um jeden Menschen und er setzte all die Talente ein, die Gott ihm gegeben hatte. Egal, wo Gott ihn hinsandte, er war ein Zeuge für ihn. Dennoch war es die Einfachheit des Evangeliums, die das Wirken des Paulus so fruchtbringend machte. Die größte Waffe, die er hatte, war die Geschichte vom Kreuz. Er konnte erklären, was Jesus am Kreuz getan hat, wie er die Menschen angenommen hat, wie er bereit ist, ihnen die Sünden zu vergeben, um jedem Menschen das ewige Leben zu geben, in einfachen, leichten, leichtverständlichen Worten.
[30:41] Nun, für uns heute gilt genau das Gleiche. Wenn wir Menschen das Evangelium weitergeben wollen, dann sollten wir uns nicht auf Streitgespräche einlassen oder versuchen, die besseren Argumente zu haben. Ja, das mag sein, dass ihr aus diesen Gesprächen als Sieger hervorgeht, aber es kann genauso gut sein, dass ihr, selbst wenn ihr als Sieger hervorgeht, das Herz des anderen verhärtet. Und dann merken sie zwar, dass ihr vielleicht recht habt, aber was nützt es ihnen dann, wenn sie sich zurückziehen, wenn sie sich abkapseln vom Heiligen Geist? Was wir versuchen sollen, ist die Einfachheit, die klare Botschaft des Evangeliums weiterzugeben.
[31:21] Und so können wir sehen, dass in der Bibel Menschen, die eigentlich keine große Ausbildung hatten, sehr erfolgreich darin waren. Denkt an die Frau am Jakobsbrunnen oder denkt an den ehemalig Besessenen, der von Christus das Evangelium auf einfachste Art und Weise erfahren hat, indem Christus die Dämonen aus ihm austrieb und ihn dann bekleidete. Und als der Mann mit Christus ins Boot steigen wollte, sagt er: "Nein, bleib hier und erzähl den Menschen, was Gott an dir getan hat." Und dieser Mensch war ein großer Zeuge für die Bewohner der Dörfer dort in Dekapolis. Was kannte er vom Evangelium? Nun, er kannte die einfachsten Wahrheiten, und die hat er auch verwendet, und er war sehr erfolgreich. Denn als Christus das nächste Mal dort ankam, dort in Dekapolis, lesen wir von der Speisung der 4000. Erst hatten die Menschen Angst vor ihm und haben gesagt: "Bitte verlass uns!" Bei Jesus' seinem nächsten Besuch waren dort plötzlich 4000 Menschen, die vermutlich nur auf das Zeugnis dieses ehemalig Besessenen gekommen sind.
[32:25] Und so ist es manchmal die Einfachheit, mit der auch wir versuchen zu reden. Wir brauchen uns nicht totkämpfen und abmühen in argumentativen Streitfragen, die wir noch versuchen, hier noch vielleicht einen Beleg zu finden und da noch einen. Das Wort Gottes ist ganz einfach für jedermann verständlich und gleichzeitig ganz tief, dass sogar die Gelehrten nicht weiter wissen. Und diese Dinge, die können wir so, wie sie dort sind, den Menschen sagen. Das Resultat wird sein, dass einfache Menschen das einfache Evangelium empfangen. Menschen, die schon mehr wissen oder hoch gebildet sind, sie empfangen das einfache Evangelium genauso und können noch tiefer darüber nachdenken. Und sie werden staunen, welche Wahrheiten wir in der Bibel finden. Und so ist es manchmal dein einfaches und auch mein einfaches Zeugnis, dass wir haben, um die Menschen zu erreichen. Denn was wissen wir schon? Wir wissen das, was Christus uns offenbart hat, und mit dem schickt Christus uns los, Menschen an allen Orten dieser Welt zu erreichen.
[33:23] Deswegen bist auch du und ich ein Jünger Christi und ein Missionar. So lasst uns diese Botschaft, die wir von Christus haben, das Evangelium, die gute Nachricht, die Botschaft vom gekreuzigten Jesus, die Botschaft der Rettung für jeden Menschen, in die Welt hinaustragen mit den Mitteln, die Gott uns gegeben hat, den Menschen weitergeben, in einer einfachen, liebevollen und freundlichen Art. Denn so können wir Herzen gewinnen. Möge der Herr euch darin segnen. Lasst uns zum Abschluss noch zusammen beten.
[34:02] Unser lieber himmlischer Vater, wir möchten dir von Herzen dafür danken, dass wir heute noch immer aus den Erfahrungen von Paulus lernen dürfen, dass wir wissen können, was er damals gemacht hat, auf welche Art und Weise er gekämpft hat, den Menschen das Evangelium zu bringen. Und Herr, heute stehen wir in einer ähnlichen Situation. Auch uns hast du beauftragt, die Menschen zu suchen, dein Wort weiterzugeben und die Menschen zur Rettung zu rufen. Und wir wissen, Herr, ohne dich können wir nichts tun. Wir möchten dich bitten, Herr, dass du uns Worte der Liebe gibst, dass du uns Worte gibst, die die Einfachheit des Evangeliums beschreiben und die Vollkommenheit der Werke, die du gemacht hast, damit die Menschen es aufnehmen können, damit das Evangelium in ihre Herzen fällt und dein Heiliger Geist ihr Lehrer ist, dass du sie in alle Wahrheit führst und sie ihr Leben dir geben können. Lieber Vater, wir möchten dir danken dafür, dass du dieses Wunder auch in unserem Leben bewirkt hast und dass wir es heute weitergeben dürfen. Sei du mit uns allen, Herr, wenn wir den Menschen dienen, um deine Worte zu erklären und weiterzugeben. Wir danken dir schon jetzt dafür, im Namen Jesu. Amen.
[35:12] Ihr Lieben, danke, dass wir zusammen dieses Thema studieren konnten. Ich freue mich auf den Sabbat, wenn wir in der großen Runde darüber sprechen werden, denn es ist ja noch viel mehr in dieser Geschichte drin, was wir uns noch gemeinsam angucken können. Für heute soll es das aber gewesen sein, und ich freue mich darauf, euch nächste Woche wiederzusehen, dann zu unserer Lektion Nummer 11. Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen.
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.