Dieses Video beleuchtet Psalm 12, „Ich will aufstehen“, und stellt Gott als mächtigen Krieger und gerechten Richter dar, der für sein Volk eingreift. Ronny Schreiber betont, wie wichtig es ist, Gott die Gerechtigkeit zu überlassen und nicht selbst Rache zu üben, untermauert durch biblische Beispiele wie Michael und David. Die Botschaft unterstreicht Gottes Bundestreue und seinen Plan, Gerechtigkeit zu schaffen und Erlösung zu bringen, während sie auch vor Ungerechtigkeit innerhalb der Gemeinde warnt.
CSH 2024 Q1 – Die Psalmen: 6. Ich will aufstehen
Ronny Schreiber · CSH 2024 Q1 - Die Psalmen ·Themen: 5. Mose, Bibelstudium, Psalmen, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: CSH 2024 Q1 - Die Psalmen
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Transkript
[0:34] Ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour. Wir sind im ersten Quartal 2024 und wollen uns heute mit Lektion Nummer 6 beschäftigen. Der Titel heißt: „Ich will aufstehen!“ Ein Ausspruch von Gott, gemeint hier: „Ich will aufstehen!“
[0:50] Unser Merkvers, den finden wir im Psalm 12, und dort ist der sechste Vers. Es heißt: „Weil die Elenden unterdrückt werden und die Armen seufzen, so will ich mich nun aufmachen“, spricht der HERR. „Ich will den ins Heil versetzen, der sich danach sehnt.“
[1:09] Nun, Gott sagt: „Ich will mich aufmachen, ich möchte jetzt etwas tun.“ Und das ist das Schöne an dieser Lektion, die wir heute behandeln. Wir bereiten uns ja auf den 10. Februar vor, auf das Bibelgespräch dort. Und es hat's doch in sich! Also, Gott selber wird uns in dieser Lektion als mächtiger Krieger vorgestellt. Und so wollen wir mit einem Gebet beginnen und wollen dann gemeinsam den Psalm 18 dort ein Stück lesen. Beten wir zusammen.
[1:34] Unser lieber himmlischer Vater, wir möchten dir danken dafür, dass wir jetzt gemeinsam wieder in deinem Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass dein Heiliger Geist bei uns ist. Bitte führe du uns in alle Wahrheit, wie du es verheißen hast. Im Namen Jesu, Amen.
[1:53] Schlagen wir Psalm 18 auf und lesen doch mal ein ganzes Stück. Also, wir beginnen bei Vers 4 und lesen uns dann durch bis Vers 9:
„Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an, und ich wurde von meinen Feinden errettet. Die Fesseln des Todes umfingen mich, die Ströme Belials erschreckten mich. Die Fesseln des Totenreichs umschlangen mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes. In meiner Bedrängnis rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott. Er hörte meine Stimme in seinem Tempel, mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren. Da bebte und erzitterte die Erde, die Grundfesten der Berge wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war. Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund, Feuersglut sprühte daraus hervor. Er neigte den Himmel und fuhr herab, und dunkel war unter seinen Füßen. Er fuhr auf dem Kerub und flog daher, er schwebte auf den Flügeln des Windes. Er machte Finsternis zu seiner Hülle, dunkle Wasser, dichte Wolken zu seinem Zelt um sich her. Aus dem Glanz vor ihm gingen seine Wolken über von Hagel und Feuersglut. Dann donnerte der HERR in den Himmeln, der Höchste ließ seine Stimme erscheinen: Hagel und Feuersglut. Und er schoss seine Pfeile und zerstreute sie, er schleuderte Blitze und schreckte sie. Dann sah man die Gründe der Wasser, und die Grundfesten des Erdkreises wurden aufgedeckt vor seinem Schelten, o HERR, vor dem Schnauben deines grimmigen Zorns. Er streckte seine Hand aus von der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern. Er rettete mich von meinem, vor meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern, die mir zu stark waren. Sie hatten mich überfallen zur Zeit meines Unglücks, aber der HERR wurde mir zur Stütze.“
[3:47] Was für ein mächtiger Psalm! Da ist der Psalmist hier in größter Not. Die Fesseln des Todes umfingen ihn schon, und er war am Ende seines Lebens, so fühlte er sich. Und dann rief aber zum HERRN, und es heißt: „Meine Stimme kam zum Thron Gottes.“ Und der HERR machte sich sofort auf, und vor ihm wichen die Wolken, es donnerte, es blitzte, und in seinem Zorn fuhr er herab. Er hat sogar das Meer gescholten und die Wasser ausgetrocknet, um mich zu retten. Wie gewaltig! Also, Gott selber wird hier als mächtiger Krieger dargestellt, als einer, der in den Krieg zieht und der siegreich ist. Er ist nicht nur Krieger, er ist auch Sieger. Und so beschreibt der Psalmist ihn hier. Er ist die Rettung für all die Menschen, die auf ihn trauen. In höchster Not hat der Psalmdichter sich an Gott gewandt, und ihm wurde geholfen.
[4:41] Lesen wir mal in Psalm 76 die Verse 4 bis 10 und noch hinterher den Vers 13. Dort zerbricht er die Blitze des Bogens, Schild, Schwert und Kriegsgerät. „Glanzvoll bist du, Mächtiger, über den Bergen von Beute. Die Tapferen werden ausgeplündert, sie sinken in ihren Schlaf, und den Kriegsleuten versagen die Hände. Von deinem Schelten, o Gott Jakobs, sinken Ross und Reiter in tiefen Schlaf. Du bist zu fürchten, und wer kann vor deinem Angesicht bestehen, wenn dein Zorn entbrennt? Wenn du das Urteil vom Himmel erscheinen lässt, erschrickt die Erde und hält sich still, wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um zu retten alle Elenden im Land. Er beschneidet den Mut der Fürsten und ist furchtbar gegen Könige auf Erden.“
[5:35] Nun, was für mächtige Worte! Wenn Gott sich aufmacht, dann kann ihm nichts widerstehen. Wenn Gott sich etwas in den Kopf gesetzt hat und gesagt: „Das ist der Plan, den führe ich aus“, den kann nichts in dieser Welt oder außerhalb dieser Welt ihn daran hindern. Wenn ein Kind Gottes ihn um Hilfe anruft und Gott beschließt: „Ich werde meinem Kind helfen“, dann kann man sich in Ruhe zurücklehnen und weiß: Gott hat jetzt alles im Griff. Und wenn Gott die ganze Welt umkrempelt, um mir zu helfen, aber Gott wird eingreifen.
[6:01] Und wir sollen immer auf die Hilfe Gottes harren. Wir sollen geduldig warten darauf, dass Gott etwas tut. Wir sollen uns niemals selbst rächen, sondern wenn da Sorgen sind und Ängste und Nöte und Kummer, dann sollen wir das alles Gott anvertrauen. Denn Gott sagt im 5. Mose 32, ich lese die Verse 35 und 36: „Mein ist die Rache und die Vergeltung zu der Zeit, da ihr Fuß wanken wird, denn die Zeit ihres Verderbens ist nah, und die Verhängnis eilt herbei. Denn der HERR wird sein Volk richten, und er wird sich über seine Knechte erbarmen, wenn er sieht, dass jeder Halt entschwunden ist und der Sklave samt dem Freien dahin ist.“
[6:47] Gott sagt: „Die Rache ist mein. Jetzt greife ich ein, wenn ich sehe, dass meine Knechte am Boden sind, wenn da keine Hoffnung mehr ist und keine Hilfe mehr, dann komme ich und rette mein Volk.“
[7:00] Ellen White beschreibt das ein bisschen im Buch „Leben und Wirken“ von Ellen G. White, auf Seite 130. Dort sagt sie: „Ich sah, dass der Zorn der Völker, der Zorn Gottes und die Zeit, da die Toten gerichtet werden sollen, bestimmte und voneinander verschiedene Ereignisse waren, die eins auf das andere folgen, und auch dass Michael sich noch nicht aufgemacht und dass die trübselige Zeit, die noch nicht gewesen ist, noch nicht begonnen hatte. Die Völker werden jetzt zornig, aber wenn unser Hohepriester sein Werk im Heiligtum beendet hat, wird er sich aufmachen und die Gewänder der Rache anziehen, und dann werden die letzten sieben Plagen ausgegossen werden.“
[7:46] Ellen White beschreibt ja ein bisschen, wie das, wie die Zusammenhänge sind in Zukunft, und sie spricht über die letzten Ereignisse und sagt: „Noch hat Christus nicht das Heiligtum verlassen, noch ist er da drin. Der Zorn der Völker kommt, der Zorn Gottes kommt, und Christus wird eines Tages das Heiligtum verlassen.“ Nun, die Völker werden zornig. Christus verlässt das Heiligtum, zieht sich die Gewänder der Rache an, und dann werden die sieben Plagen ausgegossen. Sie sagt, es sind Ereignisse, die aufeinander folgen, aber es sind alles separate Ereignisse. Und tatsächlich, Gott wird sich um sein Volk kümmern, er wird kämpfen für sein Volk in den Gewändern der Rache, wie sie hier schreibt.
[8:30] Psalm 144, die Verse 5 bis 7, dort lesen wir: „HERR, neige deinen Himmel und fahre herab! Rühre die Berge an, dass sie rauchen! Lass es blitzen und zerstreue sie! Schieße deine Pfeile ab und schrecke sie! Strecke deine Hand aus von der Höhe! Reiße mich heraus und rette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde.“
[8:52] Nun, hier wird gerufen: „HERR, bitte, bitte hilf mir, bitte greif du ein! Nimm du deine Kriegsmittel und deine Kriegswaffen, um zu kämpfen gegen meine Feinde. Es sind die Söhne der Fremde, sie gehören nicht zu dir, nicht zu deiner Stadt, sie gehören nicht auf die Neue Erde. Sie haben ihr Leben an diese Welt gebunden, und sie trachten mir nach dem Leben.“
[9:16] Nun, am großen Tag des HERRN, also am Jüngsten Tag, da wird Gott sich seines Bundes erinnern. Er wird die Getreuen nicht dem Tode preisgeben, sondern sich über sie erbarmen. Er wird jeden Menschen retten, der ihm vertraut und der sich auf Gott beruft.
[9:30] Und dieser Tag wird kommen, und wir wissen schon, er ist nicht mehr fern. Aber wenn wir uns auf Gott berufen, sagen: „HERR, gedenke meiner, ich bin doch dein Kind!“, dann wird Gott sich auch an seinen Bund erinnern, und wir werden in ihm Rettung haben am Tag der Not.
[9:52] In Maleachi 3, Vers 17, sagt Gott: „Und sie werden von mir“, spricht der HERR der Heerscharen, „als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite, und ich will sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient.“
[10:08] Nun, Gott wird an jenem Tag, den er bereitet, an dem großen Tag des HERRN, dort wird er seinem Volk gegenüber gnädig sein. Noch erleben wir viel Leid, und noch ist da Kummer, und noch ist da Angst und Sorge. Aber an dem Tag, den Gott machen wird, da wird Sorge, Kummer und Leid vorbei sein.
[10:31] Wir lesen Psalm 146, dort die Verse 6 bis 10: „Er hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles, was darin ist. Er bewahrt Treue auf ewig. Er verschafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot. Der HERR löst die Gebundenen. Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet die Elenden auf. Der HERR liebt die Gerechten. Der HERR behütet den Fremdling, er erhält Waisen und Witwen, aber die Gottlosen lässt der verkehrte Wege gehen. Der HERR wird herrschen in Ewigkeit, dein Gott, o Zion, von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!“
[11:13] Nun, es ist immer Gott, der die ganzen Dinge tut. Gott hilft, und Gott greift ein, und Gott wird Recht verschaffen, und Gott wird eingreifen. Er wird behüten und bewahren und verteidigen. Es ist Gott. Diese Psalmen, da gibt es viele Psalmen, die sprechen davon, wie Gott eingreift, wie er für sein Volk kämpft, und wie sein Volk ruhig sein darf und auf Gott harren kann.
[11:38] Ich möchte mal drei Psalmen lesen oder drei Verse aus drei Psalmen: aus Psalm 12, Vers 6; aus Psalm 9, Vers 19; und aus Psalm 40, Vers 18. Beginnen wir bei Psalm 12. Der sechste Vers heißt: „Weil die Elenden unterdrückt werden und die Armen seufzen, so will ich mich nun aufmachen“, spricht der HERR. „Ich will den ins Heil versetzen, der sich danach sehnt.“
[12:07] Psalm 9, Vers 19: „Denn der Arme wird nicht für immer vergessen, die Hoffnung der Elenden wird nicht stets vergeblich sein.“
[12:16] Psalm 40, Vers 18: „Bin ich auch elend und arm, für mich sorgt der HERR. Du bist meine Hilfe und mein Retter, mein Gott, säume nicht.“
[12:29] Was für gewaltige Verse! Gott wird sich kümmern, er verspricht einzugreifen, und da ist nichts, was vor ihm verborgen ist. Ich meine, schon ganze Generationen vor uns haben ihre Rettung in Gott gesucht und in ihm gefunden. Viele Menschen, die heute in den Gräbern liegen und dort ruhen, werden erst Gerechtigkeit erlangen, wenn Gott wiederkommt. Sie haben sich vielleicht ihr Leben lang nach Gerechtigkeit gesehnt. Vielleicht wurden sie zu Unrecht verurteilt, ist ihnen Unrecht widerfahren. Vielleicht haben ihnen alles weggenommen auf dieser Erde, vielleicht sogar ihr Leben, und sie sind umgebracht worden. Aber nichts ist vergessen. Gott hat alles aufgeschrieben, nichts ist im Verborgenen vor ihm, denn vor ihm kommt alles ans Licht, und Gott wird Gerechtigkeit wiederherstellen. Und auch wenn du Ungerechtigkeit im Leben erlebt hast, so hadere damit nicht und belaste dich damit nicht, sondern vertrau darauf, dass der gerechte Richter genau weiß, was ist Recht und was ist Unrecht, und Recht herstellen wird.
[13:32] Für uns ist es wichtig, dass wir in diesem Leben auf der Seite Gottes stehen, dass wir auf der Seite der Gerechtigkeit stehen. Nun, der Teufel, der kann uns Angst machen, aber der Teufel kann uns niemals von der Liebe Gottes trennen. Gott liebt sein Volk, und du gehörst zu Gottes Volk.
[13:51] Nun, Christus hat damals ein vollkommenes Leben im Himmel aufgegeben, damit du das ewige Leben haben kannst. Bist du bereit, ein unvollkommenes Leben aufzugeben, damit dein neues Leben Jesus Christus preist? Willst du ihn verherrlichen? Das ist das, wozu du berufen bist. Gott hat für dich gekämpft damals, und er kämpft auch heute noch für dich, und er will jeden Tag bei dir sein, dich durch dein Leben begleiten und dich über die Höhen der Erde führen.
[14:27] Nun, nicht immer geht alles gerecht zu in dieser Welt, und diese Welt ist furchtbar ungerecht. Gott, er ist gerecht, und er sorgt dafür, dass auch die Unterdrückten zurechtkommen. Aber am allerschlimmsten ist es, wenn in der Gemeinde Gottes nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterschieden wird. Also, wenn die Gemeinde Gottes Gutes böse nennt und Böses gut nennt.
[14:52] Wenn die Gemeinde Gottes ein Urteil spricht und dabei die Person ansieht, wenn ein Vorsteher anders behandelt wird als ein Gemeindeglied, wenn man mit unterschiedlichen Maß misst, was ist Gerechtigkeit und was nicht. Ja, wenn der Weg der Gottlosen in der Gemeinde eingeschlagen wird und die Gerechten in der Gemeinde deswegen leiden, das ist schlimmes Unrecht. Und auch der Psalm 82 beschreibt das ein wenig.
[15:32] Ich möchte mal Psalm 82 lesen. Es ist ein Psalm Asafs: „Gott steht in der Gottesversammlung, inmitten der Mächtigen richtet er. Wie lange wollt ihr Unrecht richten und die Person des Gottlosen ansehen? Schafft Recht dem Geringen und der Waise, den Elenden und Armen! Lasst Gerechtigkeit widerfahren! Befreit den Geringen und Bedürftigen! Errettet ihn aus der Hand der Gottlosen! Aber sie erkennen nichts und verstehen nichts, sondern wandeln in der Finsternis. Es wanken alle Grundfesten der Erde. Ich habe gesagt: Ihr seid Götter und allesamt Söhne des Höchsten. Dennoch sollt ihr sterben wie ein Mensch und fallen wie einer der Fürsten. Mache dich auf, o Gott, richte die Erde, denn du bist Erbe über alle Völker.“
[16:20] Nun, wie traurig, wenn man selbst in der Gemeinde Gottes nun sieht, dass dort Unrecht geschieht. Und er warnt hier seine Gemeinde und sagt: „Handelt recht! Schafft Recht! Tut das Richtige! Wir sollen das Recht nicht beugen, sondern wir sollen Gottes Wort folgen. Hier drin ist beschrieben, was ist Gerechtigkeit und was ist ungerecht, was ist Wahrheit und was ist Lüge, was ist richtig und was ist falsch. Dieses Wort muss unser Maßstab sein, an dem sollen wir alles prüfen. Und wenn wir das nicht mehr tun in der Gemeinde, wenn wir also vielleicht irgendwelche Philosophien oder Modeerscheinungen hineinbringen, die das Wort Gottes überlagern und die das Wort Gottes an den Rand drängen, dann kann man nicht mehr von der Gemeinde Gottes dort sprechen, dann wird Gott sich zurückziehen, ja, vielleicht sogar gegen sein eigenes Volk sich rüsten und kämpfen. Noch ist Gott langmütig, noch ist Gnadenzeit, doch auch die Gnadenzeit hat einmal ein Ende.“
[17:23] Es ist interessant zu sehen, wie der Psalmist an keiner Stelle behauptet, dass er sich selbst rächen will. Die Schreiber der Psalmen, sie haben immer gesagt: „Gott soll richten!“ Sie haben manchmal gesagt: „HERR, greif doch ein und tu doch dies und tu doch dies und tu doch das!“, aber sie sind nicht selber aktiv geworden, sie haben es Gott abgegeben und ihn angefleht: „Bitte, bitte sorge doch für Recht!“ Es ist der richtige Weg, dass Gott zu der richtigen Zeit weiß, wann es richtig ist einzugreifen, und es dann auch tut. Wenn wir nach unserem eigenen Gutdünken und Ermessen eingreifen, dann machen wir es immer zum falschen Zeitpunkt.
[18:04] Selbst im Buch Judas, dort im neunten Vers, können wir davon lesen. Da heißt es: „Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: 'Der HERR strafe dich selbst.'“
[18:28] Der Erzengel Michael hatte nicht ein strafendes Urteil gefällt, sondern gesagt: „Der HERR strafe dich, du Teufel.“
[18:37] Nun, ich lese mal von Ellen White aus dem Buch „Das bessere Leben“ und dort ab auf Seite 50, den fünften Abschnitt und den vierten Satz: „Christus, als er mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete über den Leichnam des Mose, hatte nicht gewagt, gegen ihn ein lästerndes Urteil zu fällen. Hätte er es getan, dann würde er sich dem Teufel gleichgestellt haben, denn die Anklägerei ist die Waffe des Bösen. Er wird in der Schrift der Verkläger unserer Brüder genannt. Jesus aber wollte sich der teuflischen Waffen nicht bedienen, sondern sprach: 'Der HERR strafe dich.' Das kann uns als Beispiel dienen, wenn wir mit den Feinden Christi in Streit geraten. Sollen wir nicht aus dem Geist der Rache zu ihnen sprechen, ja nicht einmal etwas sagen, was auch nur den Schein einer Anklage haben könnte.“
[19:32] Interessant, oder? Ich meine, wir kennen die Herzen der Menschen nicht. Darum sollen wir auch nicht aktiv eingreifen und Gottes Wirken vorantreiben. Was wir tun sollen ist, wir sollen für die Wahrheit einstehen, diese verteidigen und das Recht tun, damit man es an uns sieht. Für Gerechtigkeit zu sorgen ist dann unsere Aufgabe, wenn das Recht gebeugt wird. Dann sollen wir klar Stellung beziehen: „Das ist wahr und das ist falsch“, aber die Gerechtigkeit hervorbringen und den Übeltäter zu strafen, das ist Gottes Aufgabe. Er weiß, was gerecht ist, und er weiß auch, auf welche Art und Weise es ausgeführt werden soll.
[20:14] Sogar König David, der von Feinden umringt war, die auf Ungerechtigkeit und Gewalttat aus waren, ruft Gott an, für ihn zu streiten. König David bittet Gott: „Kämpfe du für meine Sache!“ Wir lesen in Psalm 58, Verse 7, 8 und 9. Da sagt David: „O Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Maul! HERR, zerschmettere den jungen Löwen das Gebiss! Lass sie zerrinnen wie Wasser, das sich verläuft! Legt seine Pfeile an, so seien sie wie abgeschnitten! Sie sollen sein wie eine Schnecke, die dahingeht und zerfließt, wie die Fehlgeburt einer Frau, welche nie die Sonne sah.“
[20:59] Hier ruft er Gott an und sagt: „Gott, bitte zerbrich ihnen die Zähne, mit denen sie dich lästern! Greife ein! Sie sollen sein, als wären sie nie gewesen!“
[21:07] Ich lese weiter in Psalm 69, ab Vers 23 bis 29: „Ihr Tisch vor ihnen soll zur Schlinge werden und zum Fallstrick der Sorglosen! Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht mehr sehen, und ihre Lenden sollen alle Zeit wanken! Gieße deinen Grimm über sie aus, und die Glut deines Zorns erfasse sie! Ihre Wohnstätte soll verwüstet werden, und in ihren Zelten wohne niemand mehr! Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und haben sich unterhalten über die Schmerzen deiner Verwundeten! Füge Schuld zu ihrer Schuld und lass sie nicht zu deiner Gerechtigkeit gelangen! Tilge sie aus dem Buch des Lebens, sie sollen nicht eingeschrieben sein mit den Gerechten.“
[21:51] Wenn wir das lesen, erstaunen wir schon, also mit welchen Mitteln sozusagen Gott hier kämpfen kann. Also, er wird hier angerufen: „Greif doch ein! Zerschlag ihnen die Zähne im Maul! Mach ihre Sorglosigkeit zu ihrem Fallstrick, und schreib sie nicht in das Buch des Lebens!“ Also, mit welchen Waffen hier Gott kämpfen kann, die übersteigen ja unser Vermögen bei weitem. Gott kann sich aller Waffen bedienen, die da im ganzen Universum sind. Er kann alles zum Guten wie auch zum Bösen wenden. Er
[22:18] zum Guten wie auch zum Bösen wenden. Er kann krumme Wege gerade machen, aber kann auch gerade Wege krumm machen. Er kann den Blinden sehend machen, aber kann auch den Sehenden blinden machen. Gott kann alles. Seine Waffenkammer ist gewaltig. Er kann alles tun und das zu jeder Zeit.
[22:33] Und so beruft sich David auf Gott und sagt: "Bitte, kämpfe du für mich, nicht ich. Ich bin schwach und ich weiß die Mittel nicht und die Wege nicht, und ich kann meinem Widersacher nicht widerstehen. Gott, greif du ein!"
[22:47] Und dann heißt es ja am Ende sogar: "Tilge sie aus dem Buch des Lebens, damit keine Sünde in den Himmel aufgenommen wird."
[22:57] Ich möchte mal zitieren hier von Ellen White, wenn sie über dieses Buch des Lebens spricht und auch schreibt, wer da drin ist. Im Großen Kampf auf Seite 480, da sagt Ellen White: "Das Buch des Lebens enthält die Namen aller, die jemals in den Dienst Gottes getreten waren."
[23:13] Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind."
[23:18] Paulus spricht von seinem getreuen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.
[23:24] Im Hinblick auf eine solche trübselige Zeit, wie sie nicht gewesen ist, erklärte Daniel, dass Gottes Volk errettet werden soll, und zwar alle, die im Buch geschrieben stehen.
[23:36] In der Offenbarung heißt es, dass nur solche Menschen die Stadt Gottes betreten dürfen, deren Namen geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.
[23:46] Also, das ist sozusagen das Einwohnermeldeverzeichnis von Jerusalem, das Lebensbuch des Lammes. Wer da drin steht, dessen Name da drin steht, der wird am Ende gerettet sein.
[23:57] Jetzt sagt Ellen White, dass jeder, der in den Dienst des Herrn getreten ist, dort eingetragen wird. Wenn du jemals für Gott gearbeitet hast, steht dein Name dort drin.
[24:10] Aber David macht auch klar: Namen können wieder rausgestrichen werden. Wenn jemand zu Gott gehört, sich dann auf die Seite des Feindes schlägt, also in die Rebellion geht gegen Gott, dann kann er nicht mehr in den Himmel aufgenommen werden, und sein Name wird aus dem Buch des Lebens herausgestrichen.
[24:23] Es wäre ja sonst auch schlimm, wenn irgendein Sünder den Himmel betreten könnte. Dann würde er sich nicht nur furchtbar elend fühlen im Himmel, sondern auch der Himmel würde durch ihn verunreinigt werden, und der Platz, wo es keine Sünde und kein Leid, kein Schmerz, kein Geschrei gibt, ist plötzlich nicht mehr der Ort, der er sein soll.
[24:46] Nun, heute, in der Zeit, in der wir leben, ist es für uns an der Zeit, Gott anzurufen, uns zu reinigen, uns freizumachen von der Sünde.
[25:01] Und Gott gewährt uns heute diese Gnade. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir vielleicht gar nicht im Lebensbuch des Lammes drin stehen, weil unsere Kleider so beschmutzt und so befleckt, dann können wir heute zu Gott kommen und können ihn anrufen als unseren Anwalt, als unseren Richter und als unseren Fürsprecher.
[25:17] Können sagen: "Bitte, Herr, reinige du mich und vergib mir meine Schuld. Gib mir ein neues Herz, wandle mich um, damit mein Name in deinem Lebensbuch steht."
[25:26] Gott ruft heute alle Menschen zu sich. Noch ist Gnadenzeit. Das Gericht tagt ja bereits im Himmel, und die Toten werden auch schon gerichtet, und bald kommt das Gericht auch an die Lebenden.
[25:45] Wir lesen Psalm 96, Verse 6 bis 10: "Pracht und Majestät sind vor seinem Angesicht, Stärke und Herrlichkeit in seinem Heiligtum. Bringt dar dem Herrn, ihr Völkerstämme, bringt dar dem Herrn Ehre und Lob! Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens! Bringt Gaben dar und geht ein zu seinen Vorhöfen! Betet den Herrn an in heiligem Schmuck! Erbebt vor ihm, alle Welt! Sagt unter den Heiden: Der Herr regiert als König! Darum steht auch der Erdkreis fest und wankt nicht. Er wird die Völker gerecht richten."
[26:23] Und noch dient Jesus als unser Hoherpriester im Heiligtum. Doch das Gericht wird bald abgeschlossen. Dann wird jeder Fall zum Leben oder zum Tode entschieden sein.
[26:37] Dann ist ganz klar, wer steht im Lebensbuch des Lammes und wer steht nicht drin. Wenn der letzte Fall abgeschlossen ist, wenn der letzte lebende Fall beurteilt ist, das ist kurz vor der Wiederkunft Jesu.
[26:51] Ich möchte aus Ellen White lesen, dem Buch "Frühe Schriften", Seite 267.
[26:57] White schreibt: "Dann sah ich Jesus, der vor der Lade, die die Zehn Gebote enthält, gedient hatte, wie das Räuchergefäß von sich warf. Er hob seine Hände auf und sagte mit lauter Stimme: 'Es ist geschehen!' Alle Engel legten ihre Kronen ab, als Jesus den feierlichen Ausspruch tat: 'Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein. Aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.'"
[27:31] Jeder Fall war zum Leben oder zum Tod entschieden worden. Während Jesus im Heiligtum gedient hatte, war das Gericht über die gerechten Toten und dann über die gerechten Lebenden vor sich gegangen. Christus hatte sein Reich empfangen. Er hatte das Sühneopfer für sein Volk gebracht und ihre Sünden ausgetilgt. Die Untertanen seines Reichs waren nun vollzählig. Die Hochzeit des Lammes war vollzogen.
[28:03] Was für ein faszinierender Abschnitt! Also, die Gerechten Lebenden von Anbeginn der Zeit, also von Adam an, werden gerichtet, und wir wissen nicht, wo das Gericht heute steht, also wer schon alles gerichtet ist und wer noch ausbleibt.
[28:16] Bei den Lebenden sind wir wohl noch nicht, aber die letzten Toten sind wohl dabei, gerichtet zu werden in unseren Tagen.
[28:24] Eines Tages ist das Gericht zu Ende. Die letzte Rolle ist zusammengerollt, ist versiegelt worden von dem letzten Lebenden, der sich zu Christus bekannt hat, und dann wird Christus das Allerheiligste verlassen, und dann wird es auf der Welt drunter und drüber gehen.
[28:41] Dann bricht die große Trübsal an, eine ganz kurze, sehr intensive Zeit. Es ist kurz vor seiner Wiederkunft. Wenn das Gericht im Himmel abgeschlossen ist, dann sprechen wir davon, dass die Hochzeit vollzogen ist, denn die Hochzeit findet im Himmel statt, und wir werden nicht dabei sein.
[28:57] Wir werden später bei dem Hochzeitsmahl des Lammes sein. Dass wir bei der Hochzeit dabei sind, das ist nur insofern, dass Christus uns da vertritt beziehungsweise unsere Bücher dort sind bei der Hochzeit des Lammes.
[29:08] Beim Hochzeitsmahl des Lammes später, da werden alle eingeladen sein, die im Lebensbuch geschrieben stehen, und wir können uns darauf freuen.
[29:21] Ich lese Psalm 132, Verse 7, 8 und 9: "Wir wollen kommen zu seiner Wohnung, wir wollen anbeten bei dem Schemel seiner Füße. Mache dich auf, oh Herr, zu deiner Ruhestätte, du und die Lade deiner Macht! Deine Priester sollen sich in Gerechtigkeit kleiden, und deine Getreuen sollen jubeln."
[29:39] Nun, der Schemel seiner Füße, das ist die Erde, auf der wir leben. Sein Volk, das sind seine Priester, und sie sollen die Kleider der Gerechtigkeit anziehen, denn sie sollen ja ewig leben. Gott möchte ja, dass du und ich in Ewigkeit nicht sterben, sondern das ewige Leben haben.
[29:59] Ich lese Psalm 132, Verse 13 bis 18: "Denn der Herr hat Zion erwählt, hat sie zu seiner Wohnung begehrt. Dies ist für immer meine Ruhestatt, hier will ich wohnen, denn ich habe sie begehrt. Ihre Nahrung will ich reichlich segnen, ihre Armen sättigen mit Brot. Ihre Priester will ich mit Heil bekleiden, und ihre Getreuen sollen jubeln. Dort will ich dem David ein Horn hervorsprossen lassen, eine Leuchte zurichten meinem Gesalbten. Seine Feinde will ich mit Schande bekleiden, aber auf ihm soll seine Krone glänzen."
[30:38] Wie schön! Wir werden eines Tages Wohnung haben auf der neuen Erde, und das soll unsere ewige Heimat sein, und dort wird Gott bei uns sein. Jesus Christus wird dort wohnen im neuen Jerusalem mit uns. Dort können wir ihn anbeten, und dort werden alle Getreuen sein von allen Zeitaltern.
[30:55] Sie werden seine Priester genannt werden. Sie werden in Gerechtigkeit gekleidet sein, und der Planet wird Nahrung für alle hervorbringen.
[31:05] Gott hat alles arrangiert, damit wir in der Ewigkeit leben können.
[31:10] Ellen White schreibt in dem Buch "Der Weg zu Christus" auf Seite 93: "Dann werden die Erlösten in der Heimat, die Jesus für sie bereitet, willkommen geheißen werden. Ihre Gefährten werden dann andere sein als auf der sündigen Erde. Sie werden dann nicht mit Lügnern und Götzenanbetern, mit Unreinen und Ungläubigen verkehren, sondern mit denen Umgang pflegen, die Satan und die Sünde überwunden haben und durch die göttliche Gnade zur Vollkommenheit hindurchgedrungen sind."
[31:44] Jede Neigung zur Sünde, jedwede Unvollkommenheit, die ihnen auf Erden anhaftete, ist durch das Blut Christi weggewaschen, und der Glanz seiner Herrlichkeit, der bei weitem den der Sonne übertrifft, wird ihnen zuteil. Die Schönheit und Vollkommenheit des Wesens Christi, von viel größerem Wert als all der äußere Schimmer, wird aus ihnen leuchten. Ohne Sünde umstehen sie den großen weißen Thron und haben Teil an der Hoheit und den Vorrechten der Engel.
[32:20] Das ist so großartig, was Ellen White schreibt! Wir werden auf der neuen Erde wohnen, und unsere Rollen, die wurden ja im Gericht geöffnet. Jede Rolle, egal von jemandem, der schon gestorben war, oder auch die letzte Generation, die noch am Leben war, die Rollen wurden geöffnet, und da hat Christus mit seinem Blut die Sünde da rausgestrichen.
[32:40] Also, jede Sünde, hinter der "vergeben" stand, wurde dann am großen Jom Kippur, als die Rolle geöffnet wurde, herausgestrichen, und so wurde die Sünde in das Meer der Vergessenheit geworfen.
[32:57] Und Gottes Kinder haben keinen Makel der Sünde mehr an sich. Ihre Herzen sind völlig rein davon. In der Buchrolle ist nichts mehr zu finden von der Sünde. Sie sind vollkommen rein dort im Himmel.
[33:11] Und Jesus Christus wartet auf den Moment, wenn alle Menschen gerichtet sind, wenn sein Volk komplett versammelt ist, wenn er sagen kann: "Mein Volk ist vollständig. Jetzt kann die Erde gereinigt werden."
[33:24] Nun, heute ist es noch Zeit für uns. Es ist immer noch Gnadenzeit. Heute können wir mit allem, was uns belastet, was wir jeden Tag mit uns tragen, zu Christus kommen und können sagen: "Herr, bitte, sieh, das ist mein Leben. Ich möchte dir auch meine Schuld bekennen und möchte dich bitten, dass ich Heilung erfahre."
[33:44] Christus kämpft heute noch für dich und mich. Er ist im himmlischen Heiligtum, und es ist Gnadenzeit. Christus möchte deine Gebete erhören. Er möchte dir helfen in deinem Leben, und er weiß, womit du kämpfst. Christus wird dich nicht einfach abtun, er wird dich auch nicht aufgeben.
[34:00] Jede bekannte Sünde wird, wenn die Buchrolle dann im Himmel geöffnet wird, herausgewaschen werden und ins Meer der Vergessenheit geworfen.
[34:08] Was immer du auf dem Herzen hast, wenn du heute für diese Sünde um Vergebung bittest, wird Vergebung auch in deine Rolle eingetragen werden, und eines Tages – und das hat Gott versprochen – wird es komplett herausgewaschen, damit wir unser Erbe antreten können, die neue Welt, das neue Jerusalem und die neue Erde sehen können.
[34:30] Denn dafür bist du gemacht. Gott hat dich ja nicht gemacht, damit du stirbst. Er hat dich gemacht, damit du ewig lebst, und er hat alles getan, damit der Weg bereitet ist, damit du auf ihm gehen kannst.
[34:41] Und der Weg, den Gott uns gegeben hat, dieser Weg heißt Jesus Christus, unser Retter.
[34:47] Mögen wir uns alle einst, die wir jetzt hier zusammen studieren dieses Kapitel, im Himmelreich treffen, wenn die Kronen für uns bereitet sind, und wenn Jesus Christus uns diese Kronen aufs Haupt setzt, dass keiner von uns fehlt, dass wir alle gemeinsam auf den goldenen Straßen von Jerusalem wandeln können.
[35:05] Das ist mein großer Wunsch, und ich hoffe, deiner auch. Und denk dran: Noch ist Gnadenzeit. Es ist nicht zu spät, zur Rettung zu kommen, zu Jesus Christus zu kommen und bei ihm das Heil zu erfahren. Möge Gott uns alle darin segnen. Amen.
[35:25] Unser lieber himmlischer Vater, wir sind dir so dankbar dafür, dass du uns nicht vergessen hast. Wir sind deine Kinder, Herr, und wenn wir in Not und Kummer sind, so können wir dich immer anrufen, und Herr, du wirst eingreifen. Du wirst wie ein mächtiger Krieger zu uns kommen. Du wirst uns bewahren vor allem Unheil, und du wirst eines Tages Gerechtigkeit wiederherstellen.
[35:45] Herr, es ist so viel Unrecht geschehen in dieser Welt, und so viele Menschen haben Leid erfahren, aber keine Träne ist bei dir vergessen, und eines Tages, Herr, wirst du alles ans Licht bringen, und alles wird gerecht werden, und dein Volk wird dann bei dir leben in vollkommener Glückseligkeit.
[36:02] Und Herr, wir freuen uns auf diese Zeit. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns schon heute darauf vorbereitest, eines Tages mit dir im neuen Jerusalem zu wohnen. Im Namen Jesu, Amen.
[36:18] Ihr Lieben, danke, dass ihr dabei gewesen seid, dass wir dieses Kapitel zusammen studieren konnten, und ich glaube, es ist sehr ermutigend zu wissen, wie Gott für uns kämpft und die Psalmen an vielen Stellen berichten, dass Gott nicht nur für uns kämpft, sondern dass er auch der Sieger ist.
[36:31] Möge Gott dich segnen und dich führen auf deinem Weg, bis wir uns eines Tages alle auf der neuen Erde wieder treffen. Gottes Segen.
[37:03] [Musik]
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