[0:05] [Musik] [Applaus]
[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Christudy Hour hier auf www.yulmedia.de. Wie immer gilt ein herzliches Willkommen allen Zuschauern auf dem Sender Das Wort.
[0:47] Wir sind dabei, gerade in den Psalmen Themen zu studieren, die für die Auslegung der biblischen Prophetie interessant und wichtig sind.
[1:00] In der letzten Woche hatten wir den ersten Teil diesbezüglich dieses Themas in den Psalmen und der großen Überschrift unseres Quartalsthemas: „Analogien, Bilder, Symbole – biblische Texte verstehen“.
[1:16] Wir wollen heute einige weitere Psalmen anschauen und sehen, welche Verbindungen sich von diesen Psalmen zu Texten in Daniel und auch vor allem der Offenbarung ziehen lassen. Und wir wollen uns damit vorbereiten auf das Bibelgespräch am 31. Mai. Wir haben einige Psalmen vor uns, wollen dann sehen, wie sie uns helfen, biblische Prophetie noch besser zu verstehen.
[1:41] Aber das Entscheidende dabei ist natürlich, dass Gott uns mit seinem Heiligen Geist führt. Wir möchten dieses Studium, wie wir es gewohnt sind, mit einem Gebet beginnen und ich lade dich, lieber Freund, liebe Freundin, ein, jetzt da mit mir zu beten.
[1:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du für uns da bist und dass du uns lieb hast und dass wir uns auf dich verlassen können. Wir möchten dich bitten, dass du in den kommenden Minuten durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir die Wahrheit erkennen, wie du sie gemeint hast.
[2:18] Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir in den Psalmen, die wir lesen, Gedanken entdecken dürfen, die du hineingelegt hast, um uns heute zu stärken. Und gib, dass dadurch auch unsere Bereitschaft, unsere Freude, die Prophetie zu studieren, noch wächst und größer wird. All das bitten wir im Namen Jesu, mit dem Wunsch, dass du jetzt unser Lehrer bist.
[2:52] Amen. Psalm 46 ist der erste Psalm, den wir uns gemeinsam hier anschauen wollen. Psalm 46 und dort ab Vers 1: „Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korachs. Auf Alamoth. Ein Lied. Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.“
[3:22] Eine Sache ist aus dem Studium der Prophetie ganz leicht zu erkennen: Am Ende, kurz vor der Wiederkunft in der sogenannten Endzeit, wird es viele Schwierigkeiten geben. Es wird eine Zeit der Not und der Drangsal sein. Und dieser Psalm erinnert uns gleich am Anfang daran, dass wenn wir in Nöte geraten, wenn wir in Schwierigkeiten geraten, wenn Dinge über uns zusammenbrechen, sind wir nicht allein.
[3:52] Wir haben jemanden, zu dem wir fliehen können. Wir haben jemanden, der uns trotz großer Nöte Stärke gibt. Ein Helfer, der sich bereits in vergangenen Schwierigkeiten als echter Helfer bewährt hat. „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.“
[4:13] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott hat nirgendwo jemals vorgeschlagen, dass wir alleine durch die Endzeit gehen. Gott ist auch in Zeiten der Not leicht zu finden.
[4:27] Die Übersetzungsvariante hier in der Schlachter 2000 in der Fußnote sagt: „Ein Helfer, der in Nöten sehr gegenwärtig ist“, das heißt, sich leicht finden lässt. Jemand, den man nicht erst lange suchen muss, sondern der sofort zur Seite steht, ein Fürsprecher und jemand, der bei uns ist und jemand, der uns führt.
[4:48] Er hat gesagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.“
[4:58] Und selbst wenn Jesus nicht mehr Fürsprecher im himmlischen Heiligtum ist, weil der hohepriesterliche Dienst beendet worden ist, kurz vor der Wiederkunft, ist trotzdem Gott immer noch dann eine Zuflucht und eine Stärke, ein Helfer, der sich in Nöten bewährt hat. Er ist immer für uns da, um uns zu stärken.
[5:25] Auch wenn der Zugang zum Thron der Gnade dann nicht mehr gegeben ist, weil die Gnadenzeit vorbei ist, wird es Gottes Kraft sein und seine Hilfe, die uns hindurchzugehen hilft.
[5:42] Vers 3 und 4: „Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn auch seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm.“ Hier werden Dinge beschrieben, die am Ende der Zeit auch stattfinden werden.
[6:03] Wir lesen in Lukas Kapitel 21 und dort Vers 25 und 26 in der Endzeitrede von Jesus: „Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.“
[6:32] Wir lesen auch in Offenbarung 16, zum Beispiel in Vers 18: „Und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein großes Erdbeben geschah, wie es dergleichen noch nie gegeben hat, seit es Menschen gab auf Erden, ein solch gewaltiges, großes Erdbeben.“
[6:50] Die Bibel spricht von Zeichen und Wundern. Sie spricht an Himmel und an Erde von Naturkatastrophen. Die gewohnte Ordnung bricht völlig auseinander.
[7:01] Offenbarung Kapitel 6 spricht davon in Vers 14: „Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt.“
[7:12] Ein Szenario, das so dramatisch ist, dass die Menschen vor Angst vergehen werden. Sie werden sich verstecken, sie werden Angst haben.
[7:18] Aber Psalm 46 sagt uns: „Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird.“
[7:28] Psalm 46 gehört zu den Psalmen, wie zum Beispiel auch Psalm 91, die einen direkten Trost uns geben für die letzte Trübsalszeit.
[7:41] Wenn alles zusammenbricht, wenn der gewohnte Lauf der Natur aus den Fugen gerät, müssen wir uns nicht fürchten.
[7:48] Warum? Vers 3 beginnt ja mit dem Wort „darum“ und das verbindet Vers 3 mit Vers 2. Warum? Weil Gott eine Zuflucht ist, weil er Stärke ist, weil er ein bewährter Helfer in allen Nöten ist. Deswegen müssen wir uns nicht fürchten, während die gesamte Welt vor Angst vergehen wird, werden Gottes Auserwählte sich nicht fürchten müssen.
[8:13] Es gibt eine Zeit, in der Gottes Auserwählte in der Endzeit eine große Angst haben werden: Die Angst Jakobs. Aber die Angst Jakobs wird nicht sein, weil die Berge zerschmelzen oder das Wasser tobt oder die Himmel zusammenrollen wie ein Buch, sondern weil sie sich diese Frage stellen werden: „Ist mein Kleid rein?“ Das ist ihre einzige Sorge dann noch einmal in der Endzeit.
[8:43] Aber bezüglich all dieser Endzeitereignisse brauchen sie keine Furcht zu haben. Gott ist ein Helfer, bewährt in Nöten. Darum fürchten wir uns nicht.
[8:58] Wir lesen weiter in Psalm 46 und dort Vers 5. Ein neuer Gedanke wird hier in Psalm 46 jetzt beschrieben: „Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.“
[9:19] Wenn wir diesen Text lesen, dann erinnert uns das fast zwangsläufig an Offenbarung 22 und dort Vers 1, wo es über das neue Jerusalem heißt: „Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.“
[9:51] Ein Strom geht durch die Stadt Gottes. Das Wasser des Lebens erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnung des Höchsten.
[10:05] Lesen wir weiter in Psalm 46 und dort in Vers 6: „Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht.“
[10:17] „Gott ist in ihrer Mitte.“ Auch diese Idee finden wir in der Offenbarung, in der Prophetie immer wieder. Zum Beispiel Offenbarung 21 Vers 3, als es über das neue Jerusalem heißt, dass dort vom Himmel herabkommt, ganz am Ende. In Vers 3 heißt es: „Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“
[10:49] Gott wohnt mit seinem Volk im neuen Jerusalem. Das wird die endgültige, die finale Erfüllung sein von dem, was Psalm 46 beschreibt.
[11:02] Lesen wir weiter Psalm 46 und dort Vers 7: „Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn er seine Stimme erschallen lässt, dann zerschmilzt die Erde.“
[11:18] Vers 8: „Der Herr der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg.“
[11:25] Immer wieder finden wir sowohl in den Psalmen – wir denken schon an Psalm 2 – dann durch die gesamte Bibel und in der Endzeit diese Idee, dass die Völker sich versammeln gegen Gott und seine Auserwählten, gegen Gott und seinen Messias, gegen Gott und die Stadt Gottes, im Alten Testament Jerusalem auf dem Berg Zion.
[11:44] Wir finden diese Idee dann in der Offenbarung, wenn die Völker sich versammeln gegen Gottes Endzeitgemeinde, und wir finden sie dann noch einmal ganz besonders ausdrücklich und wiederum dann buchstäblich in Offenbarung 20, ab Vers 7, wo es heißt: „Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog.“
[12:12] Das bezieht sich auf Hesekiel 37 und, Verzeihung, Hesekiel 38 und 39, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie Sand am Meer ist. Es werden sich die Völker versammeln, die werden toben und zornig sein, wie es Psalm 46 sagt.
[12:30] „Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.“ Das ist genau dieses Bild: die Stadt Jerusalem, die von den heidnischen, tobenden Völkern umzingelt ist.
[12:41] Aber Gott ist in der Mitte. Wir haben schon in Offenbarung 21, Vers 3 gesehen, während die Stadt herabkommt. Und es ist ja tatsächlich so, dass Offenbarung 21, wenn es in Vers 2 und 3 von dem Herabkommen der heiligen Stadt berichtet, dann ist das noch nicht auf der neuen Erde.
[12:57] Auch wenn in Offenbarung 21 Vers 1 die neue Erde beschrieben wird, eigentlich endet in Offenbarung 21 Vers 1 ein Gedankenabschnitt und dann fängt in Vers 2 noch mal ein neuer an, der sich rückbezieht auf die Zeit vor der Schaffung der neuen Erde am Ende nach den 1000 Jahren.
[13:13] Denn wir sehen ja in Offenbarung 20 Vers 9, dass die auferstandenen Gottlosen die geliebte Stadt, das neue Jerusalem, umzingeln.
[13:23] Und Offenbarung 21 Vers 2 beschreibt, wie kurz zuvor, bevor die Gottlosen vernichtet werden, das neue Jerusalem vom Himmel herabkommt, wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Sie kommt herab und dann werden die Gottlosen auferweckt durch die Stimme Jesu, um ihr finales Urteil zu bekommen.
[13:42] Aber sie werden verführt vom Satan und glauben, sie könnten diese Stadt Jerusalem einnehmen, und sie werden sich zum Kampf versammeln.
[13:49] Und so viel, glaube ich, können wir aus der Bibel ziemlich sicher ableiten: Es werden mehr Menschen außerhalb der Stadt sein als innerhalb der Stadt.
[13:59] Und nach menschlicher Logik könnte es vielleicht so aussehen für den unbedarften Betrachter, als ob die da drinnen nicht so gute Chancen hätten, weil dort draußen sind die Massen. Dort draußen sind die, ich vermute, Milliarden von Menschen. Das heißt, ich vermute es ziemlich sicher, dass es Milliarden von Menschen sein werden mit all den großen Generälen der Weltgeschichte, mit den blutrünstigen Diktatoren, mit den Ingenieuren, die mörderische Waffen sich ausdenken und sich vorbereiten auf den Krieg gegen Neu-Jerusalem.
[14:37] Und in diesem Zusammenhang, angesichts des drohenden Angriffskrieges der versammelten Gottlosen aller Zeiten in einer Allianz mit sämtlichen Dämonen – das sind auch noch mal Milliarden, was wir deswegen wissen, weil jeder Mensch einen Schutzengel hat und es deswegen also mindestens etliche Milliarden gute Engel geben wird. Das heißt, wenn die Hälfte, ein Drittel der Engel der originalen Anzahl gefallen ist, dann gibt es auch Milliarden böse Engel.
[15:24] Wenn also diese große Koalition von Milliarden Gottlosen und Milliarden bösen Engeln die Stadt angreift, dann heißt es hier in Offenbarung 21, Vers 3: „Siehe da, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
[15:49] Gott sagt nicht, dass es jetzt schon gekommen ist, sondern dass es jetzt demnächst bald so sein wird.
[15:52] Denn noch einmal wird es Tränen geben, noch einmal wird es Tod und Geschrei und Schmerzen geben, wenn nämlich all die Gottlosen vernichtet werden, wie es jetzt in Offenbarung 20, Vers 9 heißt: „Sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie.“
[16:18] Ein ganz eindeutiger Text, der heute oft von einigen angezweifelt wird, aber das Feuer fällt von Gott aus dem Himmel und verzehrt sie.
[16:37] Dort stand in Vers 7: „Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn er seine Stimme erschallen lässt, dann zerschmilzt die Erde.“ Und tatsächlich wird die Erde und was auf ihr ist, mit dem Feuer des Gerichtes Gottes, das ja auch seine Liebe darstellt, gereinigt.
[16:56] Die Elemente werden schmelzen. Es heißt in 2. Petrus Kapitel 3, Vers 10: „Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.“
[17:15] Das ist dann der Teil des Tages des Herrn am Ende der 1000 Jahre.
[17:28] In Vers 8 finden wir diesen Gedanken im Psalm 46: „Der Herr der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg.“
[17:40] In der Endzeit vor der Wiederkunft können wir auf Gott bauen. Ja, sogar wenn die Erde umgekehrt wird, wenn die Berge ins Meer sinken, wenn die Wasser wüten und schäumen, wenn all das passiert, können wir auf Gott vertrauen.
[17:53] Ja, sogar wenn wir jetzt an Offenbarung 20 und 21 denken, sogar wenn nach den 1000 Jahren alle Gottlosen und alle Sünder und alle bösen Engel sich alle versammeln gegen Gott und sein Volk, dann wird Gott uns retten.
[18:17] Auf Gott ist immer Verlass. „Der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg.“
[18:24] Die entscheidende Frage ist nicht: „Weiß ich, was in der Endzeit kommt?“ Die entscheidende Frage ist: „Weiß ich, dass Gott dann an meiner Seite ist?“
[18:38] Wir lesen weiter in Psalm 46 ab Vers 9: „Kommt her, schaut die Werke des Herrn, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden, der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt.“
[18:55] Matthäus 24, Vers 6 sagt uns, dass es Kriege und Kriegsgerüchte geben wird bis ans Ende.
[19:04] Aber durch die Wiederkunft wird Jesus den Kriegen ein Ende bereiten. Wir sehen in der Welt, in der wir leben, Kriege, die Tausende, Zehntausende, Hunderttausende Menschen in Mitleidenschaft ziehen.
[19:22] Millionen Menschen, die davon betroffen sind. Und wir sehen Versuche, Frieden herbeizuführen, aber wir wissen aus Erfahrung, auch wenn manch ein Krieg endet, gibt es keinen dauerhaften, echten Frieden auf dieser Welt durch politische Maßnahmen, durch Sanktionen, durch Druck oder durch Kompromisse.
[19:44] Nur Jesus wird einmal echten Frieden bringen.
[19:51] Vers 11 und 12, Psalm 46, Vers 11 und 12: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin! Ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde.“
[20:07] Trotz all dem Getümmel in der Welt, auch in der Endzeit, können wir in der Stille Gott erkennen.
[20:19] Wenn alles um uns herum zusammenbricht, sei es in unserem persönlichen Leben oder in dem Zeitgeschehen dieser Welt, dann ist immer noch die Botschaft: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“
[20:34] Das Wissen, dass Gott an meiner Seite ist, in der Endzeit kommt nicht dadurch, dass ich alle Endzeitereignisse genaustens studiert habe. Das ist interessant und wichtig, aber es gibt Menschen, die wissen, was kommt, aber sie wissen nicht, dass Gott an ihrer Seite sein möchte.
[20:56] Es ist die stille Zeit mit Gott, die allein uns hilft zu wissen, dass Gott bei uns ist.
[21:05] Ich möchte mir vornehmen, diese stille Zeit noch mehr zu schätzen.
[21:13] Ganz egal, ob um uns herum die Welt zusammenbricht. Gott selbst sagt: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“
[21:21] Denn wenn wir das erkennen, dann dürfen wir Vers 3 in Anspruch nehmen: „Darum fürchten wir uns nicht.“
[21:32] Wir lesen weiter in Vers 12: „Der Herr der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg.“
[21:38] Und das erinnert uns natürlich an Vers 8.
[21:49] Gott ist mit uns. Und diese Idee ist so fest eingeschrieben in die gesamte Bibel, aber sie findet ihren Höhepunkt
[21:58] in Matthäus 1, in diesem wunderbaren Gedanken in Matthäus 1 und dort in Vers 23, wo es heißt – wir können Vers 21 lesen: „Sie wird aber einen Sohn gebären“ – gemeint ist Maria – „und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“ Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben.“ Das heißt, übersetzt: „Gott mit uns.“
[22:32] Zweimal, in Vers 8 und Vers 12, wird in Psalm 46 dieser Gedanke gesagt: „Der Herr der Heerscharen ist mit uns.“ Er ist unsere feste Burg.
[22:42] Darum müssen wir uns nicht fürchten. In der Stille können wir erkennen, dass er bei uns ist.
[22:51] Und das bezieht sich ganz allgemein auf die Tatsache, dass Jesus Mensch wurde. Es bezieht sich darauf, dass Jesus durch eine Menschwerdung, durch sein Leben und Leiden und Sterben uns gezeigt hat, dass Gott mit uns ist.
[23:05] Und wenn wir ihm glauben, wenn wir dieses Angebot annehmen, wenn wir seinen Plan in Anspruch nehmen, dann können wir mit Jesus durch die Endzeit gehen und die Erfahrung machen, dass der Herr der Heerscharen mit uns ist, eine feste Burg.
[23:31] So zeigt uns letztlich Psalm 46, aus der Perspektive des Neuen Testamentes betrachtet, dass die Lösung, um die Endzeit überstehen zu können, darin besteht, in der stillen Zeit täglich Jesus kennenzulernen, besser kennenzulernen und mit ihm zu leben.
[23:53] Nach Psalm 46 kommt auch nicht nur in der Bibel, sondern auch hier in unserer Sendung heute Psalm 47.
[24:00] Wir wollen hier allerdings nur ein paar Verse herausgreifen. Psalm 47 ab Vers 1: „Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korachs. Ein Psalm. Klatscht in die Hände, ihr Völker alle! Jauchzt Gott zu mit fröhlichem Schall! Denn der Herr, der Höchste, ist zu fürchten, ein großer König über die ganze Erde. Er wird die Völker uns unterwerfen und die Nationen unter unsere Füße. Er wird unser Erbteil für uns erwählen, den Stolz Jakobs, den er geliebt hat.“
[24:39] Hier wird ganz deutlich: Wir dürfen fröhlich sein. „Klatscht in die Hände!“, heißt es hier. Wir dürfen fröhlich sein, weil Gott uns zu Siegern gemacht hat.
[24:52] Heißt ja in Vers 4: „Er wird die Völker uns unterwerfen und die Nationen unter unsere Füße.“
[24:56] Interessant ist, dass es hier heißt, dass Gott sie unterwirft, aber unter unsere Füße.
[25:04] Das heißt, wir haben hier etwas damit zu tun, aber der eigentliche, der es tut, ist Gott.
[25:13] Und was bedeutet es? Was wollten die Söhne Korachs damit sagen? Dass Gott, der große König über die ganze Erde, die Völker unter unsere Füße legen wird.
[25:22] ganze Erde, die Völker unter unsere Füße unterwirft. Ist damit ein militärischer Eroberungskrieg gemeint? Nein.
[25:31] Schauen wir in Daniel Kapitel 7, und dort finden wir eine Antwort auf diese Frage, was das bedeutet. In Daniel 7, und ich glaube, das ist uns gut vertraut, haben wir einen skizzenhaften Abriss der Weltgeschichte von der Zeit von Daniel bis ans Ende. Und wir sehen dort, wie verschiedene Weltreiche versuchen, andere Völker unter ihre Füße zu bekommen. Sozusagen ist ein Bild, das man aus dem alten Orient schon kennt.
[25:55] Der siegreiche Herrscher steht mit seinem Fuß auf dem Nacken des Besiegten und sagt: „Ich habe dich unter meinen Füßen. Ich bin Sieger und du bist mir unterworfen.“
[26:09] Wir finden dort in Daniel 7 zuerst die Babylonier, die Völker unterwerfen unter ihre Füße, wie zum Beispiel das Königreich Juda. Wir finden dann die Meder und Perser, die die Lyder und die Babylonier und die Ägypter unter ihre Füße unterwerfen und nicht 70 Jahre, sondern über 200 Jahre herrschen, als eine Macht, die Weltherrschaftsanspruch hat.
[26:31] Auch wenn natürlich nicht die gesamte Welt weder von den Babyloniern noch von ihnen erreicht worden ist. Dann kommt Alexander der Große mit seiner makedonisch-griechischen Armee, und er unterwirft die Perser und all die Völkerschaften, die zu den Persern gehören, und er tut sie quasi unter seine Füße.
[26:53] Das Reich zerbricht. Es gibt dann verschiedene Nachfolgereiche, und irgendwann kommen die Römer, die alles zermalmen und zertreten mit ihren Füßen. Über 600 Jahre lang das Römische Reich, erst als Republik, dann als Kaisertum.
[27:12] Und danach sieht man, wie das Römische Reich zerbricht, wie verschiedene europäische Staaten entstehen, aber vor allem dieses kleine Horn, das über ein Millennium, über 1200 Jahre, 1260 Jahre, um genau zu sein, jetzt versucht, geistlich, aber immer noch mit Zwang und durchaus auch mit militärischen Mitteln, die Menschen unter seine Füße zu bekommen.
[27:42] Aber jede dieser Mächte scheitert. Jede dieser Mächte hat eine bestimmte Zeit, hat ein bestimmtes Maß an Herrschaft territorial, aber sie alle scheitern, sie alle – alles ist nur Stückwerk.
[27:56] Und dann lesen wir in Daniel 7 und Vers 13 und 14, wie im Kontext des Gerichtes im Himmel ein Mensch zu Gott dem Vater kommt. Das heißt in Vers 13: „Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm, diesem einen Menschen, wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker – das, was kein anderer Staat geschafft hat, keine andere Weltmacht, nicht einmal das Papsttum, das kleine Horn, das zumindest einen großen Teil der Welt so meinte und sich haben zu können im Hochmittelalter, als man und dann in der frühen Neuzeit, als man dachte, man könnte die Welt einfach aufteilen, die Portugiesen auf die Seite, die Spanier auf diese Seite, als der neue Kontinent Amerika entdeckt worden ist. Aber selbst das, selbst das Papsttum kannte viele Gebiete in Afrika nicht, kannte die Antarktis nicht. Völker und Nationen, die nicht unter ihrer Herrschaft standen. Aber hier kommt jemand, dem werden alle Völker, alle Stämme, alle Sprachen dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft. Nicht 70 Jahre wie Babylon oder 600 Jahre wie Rom oder 1260 Jahre wie das Papsttum, sondern für ewig eine Herrschaft. Und um es noch mal zu betonen, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.“
[29:24] Jetzt kommt’s. In Vers 17 heißt es: „Jene großen Tiere, vier in der Zahl, bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde heben werden. Aber die Heiligen des Allerhöchsten – wer sind es? Das sind du und ich, wenn wir Gott folgen, ihn lieb haben, sein Erlösungsplan in Anspruch nehmen – aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen, und sie werden die Königsherrschaft bis in Ewigkeit behalten, ja, bis in alle Ewigkeit.“
[29:54] Das Ziel von Babylon bis zum Papsttum und von all diesen Weltreichen war gewesen, die Welt zu erobern. Und hier in Daniel 7 steht, tatsächlich wird es eine Menschengruppe geben, die für alle Ewigkeiten Weltherrscher sein werden, und zwar zusammen mit dem Weltherrscher, dem König der Könige.
[30:12] Wie sind sie dazu gekommen? Nicht durch militärische Eroberung, nicht durch politische Kompromisse, nicht durch den Instanzenzug auf juristischem Wege. Sie sind dazu gekommen, indem sie Jesus nachfolgten, der gezeigt hat, worin wahre Herrschaft besteht.
[30:34] Jesus hat in Matthäus 20 gezeigt, was die einzig sichere Grundlage einer ewigen Herrschaft ist.
[30:56] Dort ab Vers 25. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: „Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und dass die Großen Gewalt über sie ausüben.“
[31:11] So herrschen Weltreiche, so erobern Staaten die Welt mit Gewalt, Militär, mit Unterdrückung, sowohl gegenüber der eigenen Bevölkerung als auch über den eroberten Gebieten.
[31:25] Und jetzt sagt Jesus: „Unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will – und das Größte, was man sein kann, ist König.“
[31:38] Jetzt übersetze ich das sozusagen mal in unseren Gedankengang hier, oder versuche das gemäß Daniel 7 umzuformulieren: Wer unter euch König werden will, der sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will – die römischen Kaiser zu der Zeit nannten sich Prinzeps, der Erste, der erste Bürger. Wer der Erste sein will, der sei euer Knecht.
[32:11] Knecht, gleich wie der Sohn des Menschen. Und Jesus bezieht sich hier auf Daniel 7. Der Sohn des Menschen, der die ganze Welt für alle Ewigkeiten beherrschen wird, so wie er die Welt erobert, nämlich: Er ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
[32:29] Der wahre Weg, einmal die ganze Welt zu beherrschen, besteht darin, für sie da zu sein. Der einzige Weg, für dauerhaft König der Welt zu sein, bedeutet, die Welt mehr zu lieben als sich selbst.
[32:44] Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat, weil Jesus die Menschen der Welt mehr liebt als sich selbst.
[32:58] Deswegen kann man ihm auch ohne Probleme die Königsherrschaft für alle Zeiten geben, weil er sie niemals egoistisch für sich missbrauchen würde.
[33:19] Und wie werden wir Mitkönige? Wie wird Jesus sozusagen jetzt, um im Bild von Psalm 47 zu bleiben, die Völker unter unsere Füße bringen? Indem wir dienen und Jesus nachfolgen, indem wir in alle Welt das bringen, was Jesus uns gezeigt hat.
[33:44] Matthäus 24, Vers 14: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden.“ Dort steht nicht, die Gläubigen werden Kreuzzüge durchführen mit Schwert und Speer. Nein, sie werden nicht mit Gewalt und mit Druck und mit politischen Kompromissen und durch Beeinflussung des Staates und der Gesetze versuchen, die Menschen mit dem Evangelium vertraut zu machen.
[34:05] Sie werden es verkündigen, werden es predigen zum Zeugnis für alle Heidenvölker. Und dann wird das Ende kommen. Wir lesen Offenbarung 14, Vers 6.
[34:16] Und ich sehe einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hat ein ewiges Evangelium zu verkünden, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Stamm, jeder Sprache und jedem Volk.
[34:30] Die einzige Macht auf dieser Erde, die einmal alle Völker erreicht haben wird, ist nicht Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom und das Papsttum, sondern das Evangelium vom Reich Gottes.
[34:44] Und das nicht mit Druck, nicht mit militärischer Macht, sondern durch den Geist Gottes, durch ein verändertes Leben, durch ein Zeugnis – heißt hier: zum Zeugnis für alle Heidenvölker. Das heißt, das, was wir sagen und das, was wir sind.
[34:58] Und so werden einmal aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen Menschen zu diesem Reich Gottes gehören, und sie werden alle Könige dort sein.
[35:11] In diesem Sinne bringt Gott die Völker unter unsere Füße. Nicht damit wir sie zertreten, sondern dieses Bild von „unter den Füßen“, das bedeutet Herrschaft. Ein allgemeines Bild für Herrschaft, aber im biblischen Kontext hier ist damit natürlich eine Herrschaft der Liebe, ein Dienst gemeint, ein Dienst, wie Gott ihn schon von Anfang an geplant hatte.
[35:52] In 1. Mose 1 und dort Vers 26 heißt es: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels, über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht.“
[36:07] Wenn man sich das hebräische Wort für „Herrschen“ anschaut, da steckt diese Idee mit drinnen, den Fuß auf etwas setzen. Aber Gott meinte natürlich nicht, dass wir die Tiere unterdrücken sollen, sondern dieses Bild, dieses Wort kommt natürlich aus dem altorientalischen Denken, das verwendet wird.
[36:29] Meint es einfach herrschen. Aber der biblische Kontext zeigt uns jetzt, was Gott unter Herrschen versteht.
[36:40] Wir haben gesehen, Jesus sagt: Wer herrschen möchte, soll dienen. Und da die Menschen von Anfang an herrschen sollten im Bilde Gottes – das ist der Gedanke: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Tiere.“
[36:58] Sollten eigentlich die Menschen immer schon Gottes Herrschaft der Liebe, des Dienstes, der Unterordnung, der Selbsterniedrigung zum Wohle anderer ausüben, so wie es Jesus uns ein für alle Mal ganz deutlich gemacht hat durch sein Leben in Philipper Kapitel 2 ab Vers 5.
[37:19] Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, wurde die Gestalt – Verzeihung – nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen, und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden. Erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz.
[37:48] Das ist seine Herzenseinstellung, die Bereitschaft, auf ein eigenes Recht zu verzichten, damit ein anderer gerettet wird.
[37:59] Und jetzt steht in Vers 9: „Darum – darum sagt das, was jetzt kommt, möglich ist, weil das davor, also das davor, ist der Grund für das, was jetzt kommt. Darum, weil Jesus freiwillig sich erniedrigt, weil er freiwillig gehorsam ist, weil er freiwillig sein Recht aufgibt, um anderen zu helfen. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über alle Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters.“
[38:50] Warum ist Jesus König? Weil er bereit ist zu dienen. Jesus ist der König aller Könige, weil es keinen anderen Diener gibt, der so sehr dient und so sehr liebt wie Jesus.
[39:01] Und wenn im Psalm 47 steht, dass Gott die Völker unter unsere Füße bringt, dann ist damit letztlich ausgedrückt, dass Gott in unserem Leben bewirkt, dass wir den Charakter Jesu widerspiegeln und damit genauso sein Wesen ausleben können und am Ende Mitkönige sein können, so wie Jesus es uns vorgemacht hat.
[39:56] Ein weiterer Psalm, den wir uns anschauen wollen, der steht in Psalm 75.
[40:06] Vielleicht können wir noch einen Gedanken, den ich gerade noch sagen wollte, hinzufügen zu dem gerade noch Gesagten. In Römer 16, dort Vers 20, finden wir noch einen ähnlichen Gedanken, der noch eine andere Nuance, einen anderen Aspekt reinbringt.
[40:28] Diese geistliche Weltherrschaft, die Daniel 7 bringt, hat auch damit zu tun, dass wir Sieger sind im großen Konflikt.
[40:41] Denn es gibt jemand, der genau das Gegenteil von dem verkörpert, was Jesus verkörpert. Jesus verkörpert die Selbstverleugnung, das Verzichten auf das eigene Recht zugunsten von anderen.
[40:53] Es gibt jemanden, der das Gegenteil verkörpert. Jemand, der auf das eigene Recht oder das vermeintliche eigene Recht pocht, auch auf Kosten von anderen. Einer, bei dem sich alles um sich selbst dreht: Ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich.
[41:10] Wir lesen von ihm in Jesaja Kapitel 14, und dort heißt es in Vers 12 bis 14: „Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte? Du wirst zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolken, dem Allerhöchsten mich gleich machen.“
[41:42] Der größte Feind der Königsherrschaft Gottes, der Königsherrschaft Jesu, die sich im Dienst und in der Liebe zeigt, der größte Feind ist Satan, weil er das entgegengesetzte Prinzip, nämlich das Prinzip der Selbsterhöhung, repräsentiert.
[42:01] Und wir können nur Sieger sein im Sinne von Jesus. Wir können nur im Königreich Gottes sein und sozusagen den Sieg in diesem großen Konflikt erringen.
[42:14] Und anders gesagt, wir können nur das ursprüngliche Ziel der geistlichen Weltherrschaft, wie es Daniel 7 und auch 1. Mose 1 eigentlich uns zeigen, erleben, wenn wir auch im großen Konflikt Sieger sind über die Prinzipien des Satans. Und deswegen steht in Römer 16 und dort Vers 20: „Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen.“
[42:49] Nun, wer macht es? Es macht Gott. Es sind nicht wir, die den Satan zertreten. Gott zertritt den Satan, aber Gott zertritt ihn nicht ohne uns. Gott zertritt den Satan unter unseren Füßen.
[43:07] Und so haben wir gelesen in Psalm 47 und dort in Vers 4: „Er wird die Völker uns unterwerfen und die Nationen unter unsere Füße.“
[43:38] Wir werden einmal das Ziel erreichen, mit Jesus die ganze Welt zu beherrschen, aber nicht im Sinne von Unterdrückung, sondern im Sinne von Dienst, weil gleichzeitig Gott den Satan unter unseren Füßen zertritt und wir durch Gottes Liebe und durch seinen Heiligen Geist lernen, nicht mehr diesen Prinzipien der Selbsterhöhung zu folgen, sondern dem Gesetz der Liebe.
[44:05] Und so gesinnt zu sein, wie es Jesus auch war, wie wir es in Philipper 2 gelesen haben. Das war, glaube ich, noch wichtig hinzuzufügen.
[44:16] Jetzt kommen wir tatsächlich zu Psalm 75. Psalm 75, und dort lesen wir ab Vers 2. Oder besser: Psalm 75 ab Vers 1.
[44:32] Dem Vorsänger: Verdirb nicht. Das ist wohl die Melodie gewesen. Eventuell ein Psalmlied von Asaf. Jetzt kommt Vers 2: „Wir danken dir, oh Gott. Wir danken dir, denn nahe ist dein Name. Man verkündet deine Wundertaten.“
[44:53] Wir danken Gott, steht hier, weil dein Name nahe ist. Wenn wir in Offenbarung 14 denken, dann sehen wir ein Loblied von den 144.000.
[45:04] Vers 3 heißt es: „Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen, als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde.“
[45:17] Was wissen wir über den Namen Gottes und die 144.000? Er ist sehr nahe. Vers 1: „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000. Die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.“ Der Name Gottes ist ihnen nahe.
[45:39] Wir lesen weiter in Psalm 75 und dort Vers 3 und 4. Wenn ich finde – das ist jetzt Zitat von Gott selbst – „wenn ich finde, dass die Zeit da ist, so werde ich recht richten. Mag die Erde wanken und alle ihre Bewohner, ich habe ihre Säulen festgestellt.“
[45:58] Wenn Gott richtet, also Gott richtet, wenn, so sagt es hier, wenn die richtige Zeit dafür gekommen ist.
[46:04] Wir lesen Offenbarung 14 und dort in Vers 14 und 15 über die Wiederkunft und den Zeitpunkt der Wiederkunft. Folgendes: „Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich einem Sohn des Menschen. Er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor. Der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: „Sende deine Sichel und ernte, denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist.““
[46:39] Die Zeit ist gekommen. Das erinnert natürlich an Markus Kapitel 4 Vers 29: „Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er, das heißt der Mann, der die Saat ausgesät hat, sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da.“
[46:58] Gott weiß, wann die beste Zeit für die Wiederkunft ist. Er sagt: „Wenn ich finde, dass die Zeit da ist, so werde ich richten. Mag die Erde wanken und alle ihre Bewohner, ich habe ihre Säulen festgestellt.“
[47:08] Wir müssen nicht denken, dass diese Welt einfach zugrunde geht, ohne dass Gott eingreift. Wenn Gott den richtigen Zeitpunkt sieht, wird er eingreifen und alle zur Rechenschaft ziehen.
[47:25] Wir lesen weiter, Vers 5 bis 8 in Psalm 75: „Ich sprach zu den Übermütigen: Seid nicht übermütig! Und zu den Gottlosen: Erhebt nicht das Horn!“ Das Horn ist im alten Orient ein Symbol für Macht und Stärke. „Erhebt euer Horn nicht hoch! Redet nicht mit frech emporgerecktem Hals! Denn weder von Osten noch von Westen, auch nicht von der Wüste her kommt Erhöhung, sondern Gott ist der Richter, der einen erniedrigt, den anderen erhöht er.“
[48:03] Diese Verse ermahnen uns, dass es nur einen gibt, der uns wirklich helfen kann, nur einen, der uns erheben kann. Und das ist Gott. Weder von Osten, noch von Westen, noch von irgendwo sonst her gibt es Erhöhung. Gott allein ist der Richter und erniedrigt und er erhöht, je nachdem, ob wir ihm glauben oder nicht.
[48:29] Vers 9: „Denn ein Becher ist in der Hand des Herrn, gefüllt mit schäumendem Würzwein. Davon schenkt er ein. Sogar seine Hefen müssen schlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden. Ich aber will es ewig verkünden. Dem Gott Jakobs will ich Lob singen.“
[48:53] Die Gottlosen müssen den Becher des Gerichtes vollständig austrinken. Das heißt hier sogar seine Hefen, das heißt das, was ganz unten ist, der Bodensatz. Sie müssen ihn ausschlürfen. Da bleibt nichts übrig.
[49:08] Und wir finden in Offenbarung auch diesen Gedanken, dass die Gottlosen den Zornesbecher Gottes trinken müssen. Wir sehen also, wie in den Psalmen, in diesen poetischen Versen, ganz viel von dem drinsteckt, was später in Offenbarung dann im Zuge der Endzeitereignisse alles erklärt wird.
[49:24] Offenbarung 14 und dort Vers 9 und 10: „Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes.“
[49:42] Hier haben wir die Idee, dass er unvermischt ist, ohne Gnade. In Psalm 75 kommt die Idee dazu, dass man nicht nur ein bisschen davon nippt, sondern man muss ihn komplett austrinken bis zum Bodensatz.
[49:53] Das ist die Idee, und wir sehen hier ganz deutlich: Gott straft und Gott führt Gericht aus. Ganz eindeutige Botschaft.
[50:20] Dort lesen wir in Vers 10, wie gesagt: „Ich aber will es ewig verkünden. Dem Gott Jakobs will ich Lob singen, und alle Hörner der Gottlosen will ich abhauen, aber die Hörner des Gerechten sollen erhöht werden.“
[50:34] Das Evangelium verkündet, dass die Macht der Gottlosen schlussendlich gebrochen wird, aber dass die Gerechten, wie wir es in Daniel 7, Vers 18 gesehen haben, für alle Ewigkeiten mit Jesus regieren werden. Die Macht, die Hörner des Gerechten sollen erhöht werden, und das soll ewig verkündigt werden, das ewige Evangelium.
[50:56] Wir haben noch einen Psalm, den wir uns heute hier anschauen wollen: Psalm 67.
[51:03] Psalm 67, und dort lesen wir Vers 1: „Dem Vorsänger, mit Saitenspiel, ein Psalmlied. Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse sein Angesicht leuchten über uns.“ Kommen dir diese Worte bekannt vor? Sie gehen zurück auf 4. Mose Kapitel 6, auf den sogenannten aaronitischen Segen.
[51:29] auf den sogenannten aronitischen Segen, den priesterlichen Segen. Hier in 4. Mose 6 ab Vers 22: "Und der Herr redete zu Mose und sprach: 'Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Kinder Israels segnen. Sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.' Und so sollen sie meinen Namen auf die Kinder Israels legen und ich will sie segnen."
[52:12] Hier beschreibt der priesterliche Segen, wie Gottes Name, das heißt sein Charakter, auf das Volk gelegt wird. Und zwar dadurch, dass Gott segnet, dass er sein Angesicht leuchten lässt, dass er Frieden gibt, dass er gnädig ist, dass er segnet. Dadurch kommt der Name Gottes auf sein Volk. Und das erklärt uns Offenbarung 14 Vers 1, wo wir gelesen haben über die 144.000, die mit dem Lamm auf dem symbolischen Berg Zion stehen. Und das heißt über sie, sie trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. Der priesterliche Segen erklärt, wie der Name dorthin kommt, indem Gott uns segnet, indem er sein Angesicht über uns leuchten lässt.
[53:10] Der priesterliche Segen ist nicht einfach nur zur Beendigung des Gottesdienstes gedacht. Und vielleicht, weil wir ihn so oft hören, denken wir – jedenfalls ist es mir früher so oft gegangen – denken wir gar nicht mehr groß drüber nach und halten es nur noch für fromme Worte, die so wie ein Ritual gesprochen werden. Aber in Wirklichkeit beschreiben sie etwas sehr fundamental Wichtiges, etwas, was wir für die Endzeit brauchen. Den Charakter Gottes auf der Stirn erhalten wir nicht durch eigene Anstrengung, durch ein besonders fleißiges Sein, sondern wir erhalten ihn dadurch, dass Gott uns segnet. Und das bedeutet natürlich, dass wir alle unseren Fleiß dransetzen, uns dorthin zu begeben, wo Gott uns segnen kann. Das bedeutet, dass wir natürlich auf der Leiter des Petrus voranschreiten und dass wir mit Gott zusammenarbeiten, aber letztendlich kommt der Name Gottes durch Gottes Segen. Durch sein Angesicht, durch sein Leuchten über uns kommt sein Name auf das Volk Gottes. Es ist sein Wirken und wir müssen ihn wirken lassen.
[54:09] Zurück zu Psalm 67, weiter in Vers 3 und 4: "Damit man auf Erden deinen Weg erkenne, unter allen Heidenvölkern dein Heil." Also Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns, damit die Folge – also der Grund, damit das Ziel, besser gesagt, das Ziel ist, damit wir, damit man auf Erden den Weg Gottes erkennt, das heißt den Erlösungsplan erkennt. Gott soll uns nicht einfach nur segnen, damit es uns gut geht und wir jetzt ein angenehmes Leben haben, sondern er soll uns segnen. Der priesterliche Segen soll uns so verändern, den Namen Gottes, sein Charakter auf uns legen, damit man überall auf der ganzen Erde den Weg Gottes sieht, den Weg, der im Heiligtum sich offenbart, wie das in den Psalmen auch geschrieben ist, damit unter allen Heidenvölkern das Heil Gottes sichtbar wird. Mit anderen Worten, damit das ewige Evangelium allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen gepredigt werden wird, muss der Name Gottes auf sein Volk gelegt werden, indem er es segnet und sein Angesicht über dem Volk Gottes leuchtet, dann wird das Evangelium die ganze Welt erreichen.
[55:35] Vers 4 und 5: "Es sollen dir danken, die Völker, o Gott. Alle Völker sollen dir danken. Die Nationen sollen sich freuen und jauchzen, weil du die Völker recht richtest und die Nationen auf Erden führst." Was für ein interessanter Gedanke. Und wenn wir das lesen, dann stellen wir erneut fest, dass dieser Gedanke aus den Psalmen sich ziemlich eins zu eins wiederfindet in der Offenbarung. Wir sehen hier also, wie stark die Offenbarung immer wieder aus den Psalmen schöpft und wie sehr die biblischen Bücher miteinander verbunden sind. Wir können das ja auch für andere biblische Bücher illustrieren, aber hier bei dem Psalm sehen wir ganz besonders interessante Dinge, wie wir letzte Woche und diese Woche sehen können. Offenbarung 15 und dort in Vers 3 und 4, wir finden hier die Überwinder, die am gläsernen Meer stehen. Und das heißt in Offenbarung 15, Vers 3 und 4: "Und sie singen das Lied Mose, des Knechtes Gottes und das Lied des Lammes und sprechen: 'Groß und wunderbar sind deine Werke, o Herr Gott, du Allmächtiger. Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiligen. Wer sollte dich nicht fürchten, o Herr, und deinen Namen nicht preisen, denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.'" Was ist das anderes als ein Echo? Eine Variante auf das, was hier in Psalm 67 steht: "Es sollen dir danken, die Völker, o Gott, alle Völker sollen dir danken. Die Nationen sollen sich freuen und jauchzen, weil du die Völker recht richtest und die Nationen auf Erden führst."
[57:24] Wir lesen weiter in Vers 6 bis 8: "Es sollen dir danken, die Völker, o Gott, alle Völker sollen dir danken. Das Land gibt sein Gewächs." Haben die Idee vom Wachstum, der Saat, der Frucht bis zur Ernte. "Es segne uns Gott, unser Gott. Es segne uns Gott und alle Enden der Erde sollen ihn fürchten." Hier haben wir diesen Aufruf, den wir Offenbarung 14 Vers 6 und 7 haben: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der ein ewiges Evangelium denen zu verkünden hatte, die auf der Erde wohnen. Und zwar jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk, der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen." All das finden wir hier schon im Prinzip allein im Psalm 67, verschiedene Aspekte davon angedeutet.
[58:21] Wir sehen, die Psalmen sind nicht einfach nur Lieder, sondern sie haben eine wichtige Bedeutung für die gesamtbiblische Botschaft. Wir sehen, wie sehr die Prophetie, Daniel und vor allem auch Offenbarung aus diesen Psalmen schöpfen. Und wenn wir also Daniel und Offenbarung studieren, dann wollen wir das nicht engstirnig tun und dabei den Rest der Bibel aus den Augen verlieren, sondern wir wollen die gesamte Schrift nehmen, um im Licht von Jesus Christus, der immer das Zentrum, das A und O, Anfang und Ende und Zentrum und alles dieses Bibelstudiums sein soll, im Licht von Jesus Christus wollen wir sehen, wie die gesamte Bibel uns hilft, die Botschaft von Daniel und Offenbarung richtig zu verstehen, denn dann ist die Endzeitbotschaft, die prophetische Botschaft in den Gesamtkontext der Bibel eingebettet. Dann gibt es so viel Praktisches auch, was wir für unseren Alltag schon jetzt mitnehmen können in Vorbereitung auf die letzten Ereignisse.
[59:24] Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, in allen Bereichen deines Alltags Jesus Christus zu deinem Schutz und Fels machen? Möchtest du sagen, ja, sein Segen und sein Wirken, sein leuchtendes Angesicht soll mich auf die Endzeit vorbereiten. Ich möchte, dass sein Name auf mich gelegt ist, dass sein Name mir nahe ist. Ich möchte ihn loben und anderen von seinem wunderbaren Erlösungsplan erzählen. Ist das dein Wunsch? Dann lass uns gemeinsam beten.
[1:00:07] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du heute durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Hab Dank, dass du uns geholfen hast, dein Wort besser zu verstehen. Wir möchten dich bitten, dass wir dich niemals aus den Augen verlieren. Wir möchten dich bitten, dass du uns täglich segnest. Wir haben gerade gesehen, wir können nur ein Leben mit dir erleben, wenn du uns segnest, wenn dein Angesicht über uns leuchtet. Es ist alles dein Geschenk und deine Gnade, Herr, das vergessen wir so oft. Und du kannst den Satan unter unseren Füßen zermalmen. Du kannst uns zu Königen und Priestern machen, die schon in dieser Welt das Evangelium vom Königreich weitergeben und dann einmal mit dir für alle Ewigkeit als Könige herrschen, Herr. Das wünschen wir uns von ganzem Herzen. Danke, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du uns Schritt für Schritt führst. Danke, dass du ein Helfer bist, deine Zuflucht, bewährte in Nöten. Hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.
[1:01:22] Nächste Woche geht es dann weiter mit weiteren Gedanken über das Thema Analogien, Bilder, Symbole, biblische Texte verstehen. Wir haben noch ein paar Folgen, in denen wir uns vertiefen wollen in die verschiedenen Quellen, aus denen Daniel und Offenbarung schöpfen, um ein reicheres Bild zu bekommen, wie viel verschiedene biblische Verbindungen es eigentlich in der Prophetie gibt. Wir freuen uns, wenn ihr dann wieder einschaltet und wünschen euch Gottes reichen Segen im Studium seines Wortes, um Jesus Christus immer besser kennenzulernen. Gott sei mit euch. Amen.