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Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2020-Q1-Nr-02_VonJerusalemNachBabylon_Skript

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour wird das erste Kapitel des Buches Daniel behandelt. Der Sprecher Bogdan Tanase beleuchtet den historischen Hintergrund der Zeit, in der Daniel und seine Freunde nach Babylon verschleppt wurden. Er erklärt die politischen Umwälzungen, die zur babylonischen Herrschaft führten, und die Herausforderungen, denen sich die jungen Israeliten am Hof des Königs gegenübersahen. Besonderes Augenmerk liegt auf Daniels Entschlossenheit, seinen Glauben und seine Prinzipien auch unter widrigsten Umständen zu wahren.


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Serie: Cannstatt Study Hour - Spezial 2020 Q1: Daniel

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der CSH. Wir haben ein neues Jahr, ein neues Thema. Wir studieren das Buch Daniel, das das prophetische Grundpfeiler unseres Glaubens darstellt. Und bevor wir das tun, möchten wir mit einem Gebet beginnen. Unser großer Gott, ich möchte dir danken, dass wir jetzt dieses wichtige Buch studieren dürfen, dass du so viel Weisheit darin gelegt hast. Und ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst, auch das zu verstehen, was du uns sagen möchtest, dass wir die Prinzipien erkennen können, die wir auch auf unser Leben übertragen können und dass du uns dabei hilfst, dies dann auch zu tun. Im Namen Jesu. Amen.

[0:59] In Jesaja Kapitel 39, Vers 5 lesen wir, da sprach Jesaja zu Hiskia: „Siehe, es kommt die Zeit, da alles, was in deinem Haus ist und alles, was deine Väter bis zu diesen Tagen gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird. Es wird nichts übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man welche nehmen, und sie werden Kämmerer sein im Palast des Königs von Babel.“

[1:31] Wir werden uns, wenn wir das erste Kapitel nun studieren, zunächst mal den historischen Hintergrund anschauen und dann die Geschichte, die noch in dem Kapitel steckt, über Daniel und seine Freunde am Babylonischen Hof. Im ersten Vers, im ersten Kapitel im Buch Daniel lesen wir: „Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.“

[1:58] Im 8. Jahrhundert eroberten die Assyrer Nordisrael und machten es zu einer Provinz ihres Reiches. Juda mit der Hauptstadt Jerusalem konnte seine Selbstständigkeit zwar bewahren, wurde jedoch tributpflichtiger Vasall. Als das Neuassyrische Reich am Ende des 7. Jahrhunderts unterging, nutzte Juda unter König Josia das entstandene Machtvakuum aus, um zu relativer Selbstständigkeit wieder zu gelangen.

[2:28] Als das Neu-Babylonische Reich langsam an die Stelle des Assyrischen Reichs trat, sich jetzt also das Ägyptische und das Babylonische Reich, diese zwei Großmächte gegenüberstanden, fiel der sie verbindende Landstreifen Syrien-Palästina an die Ägypter, und das war im Jahr 609 v. Chr. In diesem Jagdzug fuhr Necho II. durch Palästina Richtung Mesopotamien, um dort nach der Eroberung Ninives die noch verbliebenen Assyrer gegen die Babylonier im Kampf um Haran zu unterstützen.

[3:05] Auf dem Weg dorthin stellte sich ihm Josia, der jüdische König, in den Weg und wurde dabei getötet. Also Josia wurde durch Necho in einem Kampf, oder ist im Kampf gegen Necho dann gefallen. Josia wird als ein sehr guter König beschrieben, der für Erweckung und Reformation im Volk gesorgt hatte. Sein Vorgänger Manasse hingegen war für den Abfall und die Verbreitung des Götzendienstes unter den Israeliten verantwortlich.

[3:43] Außerdem wird, wie auch von vielen anderen bösen Königen gesagt, dass er auch viel unschuldiges Blut vergossen hat. Über Manasse lesen wir in 2. Könige 21, ab Vers 10: „Da redete der Herr durch seine Knechte, die Propheten, und sprach: Weil Manasse, der König von Juda, diese Gräuel verübt hat, die schlimmer sind als alle Gräuel, welche die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen Götzen zur Sünde verführt hat, darum spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich will Unheil über Jerusalem und über Juda bringen, dass jedem, der es hört, beide Ohren gellen sollen. Und ich will über Jerusalem die Messschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs. Und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt. Wenn man sie ausgewischt hat, dreht man sie um auf ihre Oberseite. Und den Überrest meines Erbteils will ich verwerfen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie sollen allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden, weil sie getan haben, was böse in meinen Augen ist, und mich erzürnt haben von dem Tag an, als ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis zu diesem Tag.“

[4:55] Manasse war Hiskias Sohn. Zu Hiskia wurde schon gesagt, dass seine Nachkommen ihnen Schreckliches widerfahren würden. Über Manasse wurde hier ein noch viel schlimmeres Urteil gefällt. Und als dann Josia an die Macht kam, war er ein guter König. Doch als dieser dann auch gestorben war, bestieg sein jüngster Sohn Schillem den Thron, der sich den Regierungsnamen Joahas selbst gab.

[5:27] Drei Monate später setzte Necho ihn aber ab und verschleppte ihn nach Ägypten, wo er dann starb. Zum neuen König machte nun der Pharao Joahas' älteren, bei der Thronfolge übergangenen Bruder namens Eliakim zum König, den er in Jojakim umbenannte. Jojakim war 25 Jahre alt, als er den Thron bestieg, und über ihn steht geschrieben, dass er auch das tat, was übel war vor dem Herrn.

[6:02] Außerdem legte Necho dem Land dann auch noch schweren Tribut auf und machte Juda damit zu einem Vasallen Ägyptens. Im Jahre 605 v. Chr. kam es zu der großen Schlacht bei Karkemisch zwischen Ägypten und Babylon, und Nebukadnezar besiegte hier Necho, und wurde, also das war kurz bevor Nebukadnezar selbst dann König wurde, und Karkemisch liegt am Oberlauf des Euphrat, und dort besiegte er den Pharao Necho.

[6:40] Juda fiel damit wie die ganze syrisch-palästinensische Landbrücke an die Babylonier. Im Zuge seiner Eroberungen nahm Nebukadnezar Gefangene aus den eroberten Gebieten und führte sie nach Babylon. Informationen zu der Belagerung und der Einnahme Jerusalems finden wir in der Babylonischen Chronik 5, was eine Keilschrifttafel ist, und in der Babylonika von Berossos, was ein Werk über die mesopotamische Kultur damals war, was in Fragmenten wir heute noch überliefert haben.

[7:18] Jerusalem wurde also von Nebukadnezar insgesamt dreimal belagert. Ausführungen zu diesen Belagerungen finden wir im zweiten Buch Chronik, in Kapitel 36. Die erste Belagerung war im Jahr 605, als er hier dann diese syrisch-palästinensische Landbrücke eingenommen hatte. In dieser Zeit war nämlich Jojakim der König von Juda, und in Vers 2 lesen wir nun: „Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand und auch ein Teil der Geräte des Hauses Gottes. Diese führte er hinweg in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes, und er brachte die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes.“

[8:03] Jojakim wurde bei der ersten Belagerung Jerusalems gefangen genommen und nach Babylon gebracht. Jerusalem selbst aber wurde nicht zerstört. Die Stadt blieb weiterhin bestehen. Der Nachfolger Jojakims wurde sein Sohn Jojachin. Auch über ihn wird berichtet, dass er das tat, was böse war in den Augen des Herrn.

[8:27] Die zweite Belagerung begann am 16. März 597 v. Chr. Nur drei Monate, nachdem Jojachin König von Juda wurde, ließen Nebukadnezar Jerusalem wieder belagern. Jojachin ergab sich und wurde nach Babylon weggeführt. Nebukadnezar machte nun Mattanja, Jojachins Bruder, zum König über Juda und änderte seinen Namen in Zedekia. Auch er tat, was böse war in den Augen des Herrn.

[9:00] Der Prophet Jeremia forderte ihn mehrfach dazu auf, sich dem König von Babylon zu unterwerfen. Doch dieser hörte nicht auf ihn, wie wir in 2. Chronik 36, 15 und 16 lesen. Dort steht: „Und der Herr, der Gott ihrer Väter, sandte ihnen seine Boten, indem er sich früh aufmachte und sie immer wieder sandte, denn er hatte Erbarmen mit seinem Volk und seiner Wohnung. Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verlachten seine Propheten, bis der Zorn des Herrn über sein Volk so hochstieg, dass keine Heilung mehr möglich war.“

[9:40] Gott hatte immer wieder versucht, sein Volk zu warnen. Er hatte ihnen immer wieder Propheten gesandt, Boten, die ihnen die Konsequenzen vor Augen führten, die aus ihren Taten resultieren würden. Doch sie hörten nicht auf ihn. Und so mussten sie schließlich die Konsequenzen für ihre Taten tragen.

[9:59] Im Jahr 586 v. Chr. kam es dann zur dritten Belagerung. Als Zedekia sich dann gegen Nebukadnezar auflehnte, kam dieser und belagerte die Stadt. Die Belagerung dauerte zehn Jahre lang und endete in einer riesigen Hungersnot und damit, dass die Babylonier die Stadt einnahmen. Viele Israeliten verloren bei diesen Gefechten dann ihr Leben. Der Tempel wurde geplündert und niedergebrannt und die Stadt wurde zerstört.

[10:37] Die Eroberung Jerusalems, ihre Zerstörung, die Gefangennahme und Wegführung der Israeliten waren Konsequenzen ihres Ungehorsams Gott gegenüber. Und trotz ihrer Taten hatte Gott ihnen immer wieder Geduld gezeigt. Er hatte immer wieder ihnen Zeit eingeräumt und Raum zur Reue und zur Umkehr. Er hatte Israel nicht gleich das ganze Ausmaß der Konsequenzen spüren lassen. Er hatte ihnen immer wieder Zeit gegeben. Und doch haben sie nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Und am Ende mussten sie das ganze Ausmaß ihrer Sünde dann spüren.

[11:21] Wir lesen hier, dass Nebukadnezar einen Teil der Geräte des Heiligtums mit nach Babylon nahm. Warum nur einen Teil? Es war nie Nebukadnezars Absicht Jerusalem zu zerstören. Er wollte die Stadt weiterhin funktionstüchtig halten. Er wollte auch, dass dort weiterhin die Gottesdienste der Israeliten stattfinden können. Und darum hat er ihnen auch noch Geräte dagelassen. Dass es dann zur Zerstörung Israels kam, war die Schuld der Israeliten selbst, die sich dann immer wieder auch gegen den babylonischen König aufgelehnt haben.

[12:01] Das Land Sinear, in das der babylonische König hier die Gerätschaften brachte, wo das Haus seines Gottes war, das können wir anhand von 1. Mose 10, Vers 10 und 11, Vers 2 identifizieren. Und zwar handelt es sich hier um das Gebiet Babylonien, im Gebiet des heutigen Irak entlang des Tigris und Euphrat bis hin zum Persischen Golf. Und der Gott, von dem hier die Rede ist, also seines Gottes, da gibt es zwei Möglichkeiten, um wen es sich hier handeln könnte. Es könnte entweder der babylonische Hauptgott Marduk sein oder aber der Schreibergott Nabu, der auch als der Scheinende beschrieben wird, dessen Name schon in Nebukadnezars Namen enthalten ist. Nebu, Nabu, das ist da mit drin. Also es könnte beides sein.

[13:00] Vers 3: „Und der König befahl Aschpenas, dem obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle, die vom königlichen Samen und von dem vornehmsten sein sollten.“ Wir lesen hier von dem obersten Kämmerer. Das Wort, das hier steht, ist eigentlich Hofbeamte, wörtlich ein Eunuch. Nun, das heißt, alle Angestellten an dem Hof des Königs, die diesem obersten Eunuchen unterstellt waren, waren auch Eunuchen. Allerdings muss es nicht zwangsläufig bedeuten, dass alle, die Eunuchen bezeichnet wurden, auch körperlich Eunuchen waren, also buchstäbliche Eunuchen. Denn wir finden auch Hinweise oder Bezeichnungen für Angestellte am Hof des Königs, die als Eunuchen bezeichnet werden, die keine buchstäblichen Eunuchen waren.

[14:03] Vers 4: „Junge Männer, ohne Makel, schön von Gestalt und klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen, und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer unterweise.“ Die Schrift und Sprache der Chaldäer, um die es sich hier dreht, in der diese jungen Männer unterrichtet werden sollten, auch da gibt es unterschiedliche Ansichten, was das jetzt genau war. Die Chaldäer selbst waren keine Babylonier. Man vermutet aufgrund von Ähnlichkeiten in Namensgebungen und der Sprache, dass sie ursprünglich Aramäer waren. Doch das lässt sich nicht endgültig beweisen. Die Chaldäer hatten die damalige Gesellschaft durchdrungen und hatten wichtige Positionen besetzt. Ob der König Nebukadnezar selbst Chaldäer war, ist umstritten. Deswegen behaupten aber manche Leute, dass die Schrift und Sprache, um die es sich hier handelt, Aramäisch ist. Allerdings sind die Königsinschriften aus der damaligen Zeit auf Neubabylonisch, das heißt auf Syrisch, Akkadisch und Sumerisch.

[15:20] Was man aber sicher sagen kann, ist, dass das Wort, das hier für Schrift verwendet wird, nicht die Buchstaben an sich meint, sondern Bücher, also Schriften. Sie sollten in den Schriften der damaligen babylonischen Welt unterrichtet werden, also in alle Weisheit, die damals zur Verfügung stand.

[15:43] Vers 5.

[16:13] Vers 6.

[17:13] Vers 7.

[17:44] Die Namen der israelitischen Männer waren sehr eng mit ihrem Glauben verbunden. Daniel bedeutet: „Der Herr ist mein Richter.“ Hananias bedeutet: „Der Herr ist gnädig.“ Mischaël bedeutet: „Wer ist wie Gott?“ Eine Abwandlung von Mischaël. Asarja bedeutet: „Der Herr ist mein Hirte.“ Und im nächsten Vers, im Vers 7, lesen wir: „Diesen gab der oberste Kämmerer andere Namen.“ Und zwar nannte er Daniel Belsazar, Hananias Schadrach, Mischaël Meschach und Asarja Abed-Nego.

[18:19] So wurde aus Daniel, der Herr ist mein Richter, Belsazar. Baal beschütze sein Leben. Aus Hananias, der Herr ist gnädig, wurde Schadrach. Gebot Akkus. Einige sagen auch, das würde zurückgehen, dieser Name auf Marduk, den babylonischen Hauptgott. Mischaël, der ist wie Gott, wurde zu Meschach, der ist wie Akku. Das war übrigens der Mondgott der Babylonier. Und aus Asarja, der Herr ist meine Hilfe, wurde Abed-Nego, Knecht des Scheinenden. Und der Scheinende ist der Schreibergott Nabu. Man könnte auch sagen, Diener Nabus.

[19:05] Der Brauch, die Namen von Untergebenen und Sklaven, die aus anderen Ländern weggeführt wurden, um jetzt in einem anderen Land zu dienen, geht zurück bis zu den Ägyptern. Wir haben das Beispiel von Josef in Ägypten. Er erhielt auch einen neuen Namen, und zwar Zafenat-Paneach. Und vermutlich heißt das so was wie Erhalter des Lebens. Das finden wir in 1. Mose 41, Vers 45. Wir werden übrigens auch noch mehr Parallelen zwischen Josef und Daniel wiedersehen, wenn wir jetzt im Laufe des Studiums.

[19:46] Auch bei den Königen, die von Nebukadnezar eingesetzt wurden, vorhin, wer aufgepasst hat, hat das vielleicht mitbekommen, Zedekia war nicht der eigentliche Name dieses Mannes, dieses Königs. Zedekia war der Name, den der König von Babylon ihnen gegeben hat. Also auch da hat eine Namensänderung stattgefunden.

[20:07] Namensänderungen finden wir sonst in der Bibel an Stellen, wo Menschen eine tiefe Erfahrung mit Gott hatten und eine Veränderung ihres Charakters erlebt haben. Menschen wie Abraham, der zu Abraham wurde. Menschen wie Jakob, der zu Israel wurde. Beide hatten eine tiefe Erfahrung mit Gott, eine tiefe Beziehung mit ihm und haben infolge ihres veränderten Wesens, ihres neuen oder ihres veränderten Charakters, haben sie dann einen neuen Namen von Gott bekommen. Und man kann vermuten, dass vielleicht diese Überlieferungen dann auch dazu geführt haben, dass andere heidnische Völker das vielleicht übernommen haben und dann quasi auch dasselbe bezwecken wollten, dass hier auch eine neue Umgebung, eine neue Kultur, dann auch ein neuer Name dazu beitragen sollte, dass sie diese Gefangenen ihre alte Identität ablegen und eine neue annehmen.

[21:11] In Vers 8 lesen wir: „Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen. Er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.“ Daniel wurde hier vor einer schweren Entscheidung getroffen. Er kam hier in dieses neue Land, neue Umgebung. Er ist Gefangener. Er wird zwar gut behandelt, aber er muss hier aufpassen, wie er mit diesem Volk, mit diesen Menschen dort umgeht. Und jetzt kommt er hier in diese Situation, wo er etwas tun soll, was gegen seine Prinzipien, gegen seine Grundsätze geht.

[21:54] Gott hatte den Israeliten genaue Anweisungen gegeben, was sie essen sollten, die Speisegebote. Darüber hinaus hat er ihnen auch gesagt, wie sie es zubereiten sollten. Tiere zum Beispiel sollten zunächst ausgeblutet werden lassen, bevor man sie essen konnte. Das Fett der Tiere sollte auch nicht gegessen werden. Es gab bestimmte Dinge, die zu beachten waren. Tat man das nicht, wurde man unrein. Außerdem wurden die Tiere in Babylon, oder in heidnischen Höfen allgemein, auch den heidnischen Göttern geweiht. Und somit waren diese Tiere dann auch nicht geeignet für die Israeliten, die sich eben auch nicht verunreinigen wollten mit diesen Speisen.

[22:49] Im Review and Herald vom 2. April 1889 lesen wir folgendes: „Daniel hatte in Babylon Prüfungen zu bestehen, von denen wir keine Vorstellung haben. Er wusste, dass er seinen Körper völlig in der Gewalt haben musste. Er nahm sich in seinem Herzen vor, dass er vom Wein des Königs nicht trinken, noch von seiner leckeren Speise essen wollte.“

[23:13] Daniel nahm sich in seinem Herzen vor. Er hatte Grundsätze, zu denen er sich fest entschlossen hatte, zu stehen, und hatte schon vorab eine Entscheidung getroffen, dass er diese nicht übertreten wird, dass er an seinen Grundsätzen halten wird. Und er traf diese Entscheidung in seinem Herzen. Er wusste, wenn er als Sieger hervorgehen wollte, dann musste er einen klaren Kopf behalten, damit er zwischen Recht und Unrecht unterscheiden konnte.

[23:44] Das ist ein sehr interessanter Punkt, der heute viel zu oft vernachlässigt wird. Wenn wir uns heute darüber Gedanken machen, welche Speisen wir zu uns nehmen, dann ist oft der Aspekt der Gesundheit das, worauf wir hauptsächlich schauen. Aber die Gesundheit ist viel mehr als das. Es geht nicht nur um das körperliche Wohlbefinden, sondern es geht auch um das geistige Wohlbefinden. Wir sehen, Daniel hatte ein Verständnis davon, dass sich diese Speisen, wenn er sie zu sich nehmen würde, auch auf seine geistige Leistungsfähigkeit auswirken würde und seine Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, beeinflussen würde.

[24:27] Das ist ein Punkt, den wir heute auch bedenken müssen. Wir leben in einer Zeit, die voll von Versuchungen und Herausforderungen steckt. Auch wir werden heute mit ähnlichen Situationen wie Daniel damals konfrontiert. Da stellt sich auch für uns die Frage: Bleiben wir unseren Grundsätzen treu oder gehen wir Kompromisse ein? Haben wir die Kraft, auch die geistige Kraft, zu unseren Grundsätzen zu stehen oder schwächen wir uns durch unsere Lebensgewohnheiten, durch Dinge, die wir essen und die wir tun? Das gilt es zu beachten, auch für uns heute.

[25:10] Wir lesen weiter: „Während er seinen Teil erfüllte, tat Gott das Seine und gab ihm Kunst und Verstand in allerlei Schrift und Weisheit. Daniel aber gab er Verstand in allen Gesichten und Träumen. So stand Gott Daniel bei.“ Das Gleiche will er auch heute tun. Der Mensch muss mit Gott zusammenarbeiten, um den Erlösungsplan auszuführen. Also ganz klar, Gott möchte das Gleiche heute auch für uns tun. Es liegt an uns, ob wir sein Angebot annehmen oder nicht.

[25:40] Im Youth Instructor vom 18. August 1989 habe ich folgendes Zitat gefunden: „Als Daniel und seine Freunde die Prüfung auferlegt wurden, entschieden sie sich für die Gerechtigkeit und Wahrheit. Sie gingen nicht nach Laune, sondern weise vor.“

[25:58] Das ist auch ein wichtiger Punkt, den wir nicht aus Acht lassen dürfen. Daniel handelte nicht nach Gefühlen, nach Emotionen, sondern nach Grundsätzen. Er traf weise und kluge Entscheidungen. Was uns heute in unserer Gesellschaft viel suggeriert wird, ist: Folge deinem Herzen. Tue das, was dir gefällt. Tue das, wonach dir gerade ist. Dann wird es dir gut gehen. Aber im Endeffekt ist das Egoismus. Egoismus ist Satanismus. Satan hat nur auf sich geschaut. Das hat dazu geführt, dass er dann gesündigt hat. Er hat auf sich geschaut.

[26:46] Egoismus ist ein Kernproblem, das wir heute in unserer Gesellschaft haben, das die Menschheit schon immer gehabt hat. Es ist das, woraus immer die Sünde resultiert.

[26:58] Da sie in der Vergangenheit keine Fleischnahrung zu sich genommen hatten, wollten sie diese auch nicht in der Zukunft zu sich nehmen. Und da weinen allen, die in der Vergangenheit keine Fleischnahrung zu sich genommen hatten. Und da weinen allen, die in der Vergangenheit keine Fleischnahrung zu sich genommen hatten. Und da weinen allen, die in der Vergangenheit keine Fleischnahrung zu sich genommen hatten.

[27:25] Auch ein wichtiger Punkt. Die jungen Männer waren weit weg von ihrem Zuhause. Sie waren weit weg von ihren Familien. Sie waren weit weg von ihrer Kultur, vom Tempel, von den Priestern. Doch sahen sie sich als im Dienst Gottes stehend. Sie verzichteten auf den Wein aus dem Grund, weil es eben denen, die im Dienst Gottes stehen, nicht gestattet war, den zu konsumieren. Sie wussten, welche Auswirkungen das auch auf ihre geistige Leistungsfähigkeit haben würde, auf ihre Fähigkeit, gesunde Entscheidungen treffen zu können. Sie kannten das Schicksal der Söhne Aarons und wussten, dass der Genuss von Wein ihre Sinne verwirren und dass die Befriedigung der Esslust ihr Urteilsvermögen beeinträchtigen würde. Gerade diese Punkte waren in der Geschichte der Kinder Israels als eine Warnung für jeden Jugendlichen festgehalten worden, damit er alle Sitten, Gebräuche und Genüsse unterlassen sollte, die Gott in irgendeiner Weise entehren könnten.

[28:31] Daniel und seine Freunde kannten die Folgen ihrer Entscheidung nicht. Sie wussten nur, dass es ihr Leben kosten konnte. Doch waren sie entschlossen, auf dem geraden Weg strenger Mäßigkeit zu bleiben, sogar inmitten des ausschweifenden Lebens am babylonischen Hof.

[28:50] Vers 9: „Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem oberen Kämmerer.“ Das ist auch sehr spannend, denn diesen Ausdruck „er fand Gnade“ finden wir auch bei Josef, wieder in Josefs Geschichte. In 1. Mose Kapitel 39 und dort Vers 4 ist er am Hofe von Potiphar und dort steht: „Da fand Josef Gnade in seinen Augen“, also den Augen von Potiphar, und durfte ihn bedienen, und er setzte ihn zum Aufseher über sein Haus und gab alles, was er hatte, in seine Hand.“ Also dadurch, dass Josef Gnade in den Augen Potiphars fand, hatte er Vertrauen zu ihm und setzte ihn über alle seine Güter, über sein Haus.

[29:44] Er musste so ein tiefes Vertrauen haben. Überlegt mal, wie sehr müsstet ihr jemandem vertrauen, um ihm alles zu überlassen, was euch gehört, dass er es verwaltet? Das ist schon eine starke Nummer. Wenn wir nur ein paar Verse weiterlesen, dann sehen wir wieder: „Aber der Herr war mit Josef und verschaffte ihm Gunst und schenkte ihm Gnade vor den Augen des Kerkermeisters.“ Und auch der Kerkermeister hatte so ein tiefes Vertrauen zu Josef, dass er ihm die Verwaltung des Gefängnisses überließ. Das ist eigentlich heute kaum denkbar, dass ein Gefangener in einem Gefängnis plötzlich die Verwaltung des Gefängnisses übernimmt.

[30:32] Im Youth Instructor vom 12. November 1907 lesen wir: „Dieser Beamte sah in Daniel gute Charaktereigenschaften. Er hatte gesehen, dass er sich darum bemühte, freundlich und hilfsbereit zu sein, und dass seine Worte respektvoll und höflich waren. Sein Problem war Bescheidenheit und Sanftmut zu erkennen. Das gute Betragen dieses Jugendlichen war es, mit dem er die Gunst und Liebe des Kämmerers gewann.“ Und genauso war es auch bei Josef. Es war sein Verhalten, und auch in Daniels Fall, sein Benehmen war es, das ihm Gunst in Augen dieser Menschen gab.

[31:20] Wie verhalten wir uns, wenn wir anderen Menschen gegenüberstehen? Dieser Hofbeamte gehörte zu dem Volk, das Daniel weggeführt hatte, das seine Familie auseinandergerissen hatte, das den Tempel zerstört hatte. Und doch behandelte Daniel ihn nicht wie seinen Feind.

[31:42] In Sprüche 16, Vers 7 steht: „Wenn die Wege eines Menschen dem Herrn wohlgefallen, so lässt er seine Feinde mit ihm in Frieden leben.“ Und ich glaube, das ist eine wichtige Lektion auch für uns, dass wir das immer im Hinterkopf behalten: Wenn wir das tun, was Gott von uns möchte, dann werden wir selbst mit unseren Feinden in Frieden kommen. Und wenn wir das tun, dann werden wir selbst mit unseren Feinden in Frieden leben.

[32:12] Vers 10: „Und der oberste Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte nur meinen Herrn, den König, der euch eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Denn warum soll er wahrnehmen, dass euer Aussehen weniger gut wäre als das der anderen jungen Männer in eurem Alter? Dann wärt ihr schuld, wenn ihr euch nicht so gut fühlt.“

[32:39] Es ist interessant, dass der Eunuch hier, wir haben es ja schon gesagt, er hat Daniel so weit vertraut, dass er ihm selbst seine Beweggründe offen dargelegt hat. Er hat hier nichts vor Daniel versteckt. Und das ist schon erstaunlich, denn wie gesagt, das Ego hindert uns oft daran, Gefühle und Entscheidungen preiszugeben. Und vor allem hier ein Heide, der von diesen ganzen Prinzipien vielleicht gar nicht so viel wusste. Seine Ehrlichkeit ist ein weiterer Hinweis darauf, dass der Kämmerer Daniel, also tiefes Vertrauen in Daniel hatte. Er hatte Angst um sein Leben und darum handelte er so.

[33:39] Aber Daniel hatte hier eine sehr gute Idee. Und wir kennen die Geschichte: Daniel schlägt ihm vor: „Okay, probier es nur 10 Tage lang und dann lass uns noch mal reden.“ Und der Kämmerer sagt sich: „Okay, dann mach das.“ Und am Ende stellt er fest, dass sie nach nur 10 Tagen nur Gemüse, also eine rein pflanzliche Ernährung, besser aussehen wie alle anderen, die dort am Hof des Königs waren. Und es waren sicher nicht wenige. Also sie müssen stark hervorgestochen haben.

[34:27] Im Youth Instructor vom 20. August 1903 steht Folgendes: „Als die vier hebräischen Jugendlichen am königlichen Hof zu Babylon ausgebildet wurden, gingen sie nicht davon aus, dass der Segen des Herrn ein Ersatz für die verlangten Anstrengungen wäre. Sie lernten fleißig, denn sie erlernten nicht, dass der Segen des Herrn ein Ersatz für die verlangten Anstrengungen wäre. Sie lernten fleißig, denn sie erkannten, dass ihr Schicksal durch die Gnade Gottes weitgehend von ihrem eigenen Willen und Handeln abhing. Sie mussten ihre eigenen Fähigkeiten einsetzen und indem sie sich nach besten Kräften bemühten, mussten sie jede Gelegenheit zum Studium und zur Arbeit nutzen.“

[35:18] Wir sehen hier ein Prinzip, in dem Gott den Rest hinzu gibt. Wir haben auch das Beispiel bei dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Als sie in der Wüste waren und von den Ammoniten angegriffen wurden, stieg Mose mit Aaron und Hur auf den Berg und Joshua kämpfte im Tal. Das Gebet und das Tun zusammen hat zum Sieg verholfen. Wir können nicht einfach nur rumsitzen und warten, dass irgendetwas passiert. Wir müssen selbst unseren Teil dazu beitragen. Das ist die Lektion, die wir hieraus mitnehmen sollen.

[36:06] Die Priorität von Daniel und seinen Freunden war es, Gott treu zu sein. Sie trachteten vielmehr nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und es wurde ihnen alles andere hinzugetan. Am Thron eines heidnischen Königs konnten sie Gott treu sein und wurden reich gesegnet.

[36:30] Wenn wir das Kapitel zu Ende lesen, sehen wir, dass sie dann am Ende vor Nebukadnezar standen und dieser sie prüfte und er befand sie alle für zehnmal klüger wie alle anderen jungen Männer, die sonst noch da waren.

[36:51] Nebukadnezar, das ist auch ein interessanter Punkt, muss auch ein außerordentlich kluger Mann gewesen sein, denn er war nicht nur Feldführer, er war nicht nur gut in Auseinandersetzungen, also bei Schlachten, im Krieg, sondern er war sehr belehrt, denn er prüfte sie selbst. Er schickte nicht andere Leute, die das vielleicht besser wissen konnten, wie er oder so, sondern er selber war sehr gebildet und prüfte jeden Einzelnen selber. Er nahm sich die Zeit für jeden dieser jungen Männer, was auch sehr beachtlich ist, denn es ging sicher nicht so schnell.

[37:36] Es gab ein Wesen, das am Thron Gottes gedient hat und es war nicht treu. Und hier haben wir diese vier jungen Männer, die am Hof eines heidnischen Königs gedient haben unter den widrigsten Bedingungen für ihren Glauben und trotzdem waren sie gott-treu. Es gab ein Wesen, das am Thron Gottes gedient hat und trotzdem waren sie gott-treu. Das muss für Satan wie ein Schlag ins Gesicht gewesen sein, immer wieder diese Zeugen zu haben, die ihm gezeigt haben, dass seine Rebellion sinnlos ist.

[38:27] Es gibt keine Entschuldigung für die Sünde. Wir haben gesehen, im ersten Teil des Kapitels haben wir uns den geschichtlichen Hintergrund des Buches Daniel angeschaut. Und in dieser Geschichte ist eine Sache sehr auffällig: Gott hat seinem Volk immer wieder Raum zur Buße gegeben, immer wieder Gnade gezeigt, immer wieder die Möglichkeit gegeben, umzukehren.

[39:14] In 2. Mose Kapitel 34, Vers 5-7 lesen wir folgendes. Mose sagt zu Gott: „Und da kam der Herr in einer Wolke herab und trat dort zu ihm und rief den Namen des Herrn aus. Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, bis in das dritte und vierte Glied.“

[40:00] Dieser Abschnitt finden wir genauso in der Geschichte Israels wieder. Gott hat seinen Charakter immer wieder seinem Volk offenbart und gezeigt, dass er gnädig ist, dass er langsam zum Zorn ist, dass er die Übertretung vergibt. Aber er hat auch gezeigt, dass Sünde Konsequenzen hat und dass er diese nur für eine bestimmte Zeit zurückhalten wird.

[40:33] Im zweiten Teil in der Geschichte von Daniel und seinen Freunden haben wir gesehen, wie menschliche Anstrengung mit dem göttlichen Segen zusammenwirkt und wie man auch unter den widrigsten Umständen Gott treu sein kann. Wir haben gesehen, dass es keine Entschuldigung für die Sünde gibt. Wir können daraus lernen, dass auch wir heute in unserer Zeit mit all den Anfechtungen und Versuchungen, mit denen wir heute zu kämpfen haben, dass wir auch heute Gott treu sein können, dass wir das unsere tun können oder tun sollen und Gott das Seine dazugeben wird.

[41:15] In diesem Sinne, lasst uns zum Abschluss noch beten. Unser himmlischer Vater, Herr, ich möchte dir danken. Ich danke dir, Herr, dass du immer wieder in schwierigen und herausfordernden Zeiten Zeugen hattest, von denen uns berichtet ist. Zeugen, die dir treu waren, die gezeigt haben, dass du das kannst. Zeugen, die dir treu waren, die gezeigt haben, dass es möglich ist, auch in den schwierigsten Situationen zu dir zu stehen. Herr, bitte sei du bei uns. Hilf uns auch heute in unserer Zeit unter diesen Umständen, in denen wir heute leben, dir treu zu sein. Schenke uns die Kraft, die wir dafür benötigen. Und hilf uns auch, unser Leben so zu gestalten, dass wir unseren Körper, unsere Gesundheit, unsere mentale Gesundheit auch stärken, kräftigen, damit wir gute Entscheidungen treffen können, damit wir das Gute von dem Bösen unterscheiden können. Bitte stehe uns dabei und hilf uns. So bitten wir das im Namen Jesu. Amen.

[42:30] Beim nächsten Abschluss, ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Beim nächsten Mal werden wir weiter studieren und dann steigen wir tatsächlich in den prophetischen Teil ein. Daniel, Kapitel 2. Eine sehr bekannte Geschichte, aber ich bin mir sicher, dass wir immer wieder etwas Neues lernen können. Bis dahin, auch jetzt im ersten Kapitel, bin ich mir sicher, dass es noch ganz, ganz viel gibt, was ihr auch selber noch studieren könnt, wo ihr noch Neues dazulernen könnt, ausgraben könnt. Ich wünsche euch dabei Gottes Segen, seine Führung und bis zum nächsten Mal.


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